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Berufseinstieg: Wo & WieKonzern

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Hallo liebe Community,

ich stehe momentan vor der Entscheidung in welchem Unternehmen ich meinen Berufseinstieg im IT Bereich machen soll und habe ein Angebot von einem IT- Dienstleister für einen Konzern bekommen (Mitarbeiterzahl der Tochter ca 2000). Nun frage ich mich ob es sich dabei wirklich um eine Stelle im Konzern handelt oder um eine Stelle in einem "KMU" das nur zum Konzern gehört.

  • Wie ist die Rangordnung zu sehen?
  • Wie sieht es mit der Arbeitsplatzsicherheit aus?
  • Kann die Tochter bei Bedarf einfach veräußert werden (gerade in der IT kann es ja sehr schnell gehen durch den starken Wettbewerb)? Soweit mir bekannt ist, besitzt die Tochter auch einen Eigenständigen Betriebsrat.
  • Ist es sinnvoll die Stelle anzunehmen und zu versuchen nach ein paar Jahren zur Mutter zu wechseln? Oder sollte ich lieber versuchen einen IT-Job bei einer Konzernmutter selbst zu bekommen? Wie wichtig ist die erste Station eurer Meinung nach für den Lebenslauf?

Das Gehalt ist gleich wie bei der Mutter incl. Erfolgsbeteiligung nur mache ich mir sorgen wie der IT Markt in 10 Jahren aussieht da man nicht die selbe Sicherheit wie bei der Mutter hat.

Würde mich sehr über eure Hilfe freuen.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Ist nicht unüblich, dass IT-Dienstleister im Rahmen des Outsourcings für spezielle Bereiche von Konzernen gekauft werden oder aber eigene Tochtergesellschaften aufgebaut werden.
Wie die vertragliche/rechtliche Abhängigkeit ist, kann ich nicht sagen. Der Vertrag wird wohl direkt mit dem Dienstleister geschlossen, nicht mit dem Konzern.

  • Wie ist die Rangordnung zu sehen?
    Kann gleichwertig sein oder im Verhältnis Konzern/Dienstleister. Kommt auf das Unternehmen an. Beispiel Telekom / T-Systems

  • Wie sieht es mit der Arbeitsplatzsicherheit aus?
    Vielleicht lässt es sich nicht so gut verstecken, wie im Konzern, aber grundsätzlich gelten natürlich die gleichen Bedingungen.

  • Kann die Tochter bei Bedarf einfach veräußert werden (gerade in der IT kann es ja sehr schnell gehen durch den starken Wettbewerb)? Soweit mir bekannt ist, besitzt die Tochter auch einen Eigenständigen Betriebsrat.
    Selbst wenn die Tochter keine Tochter wäre, könnte der Geschäftsbereich irgendwann mal verkauft werden. Wettbewerb hast Du überall, egal welche Branche. Betriebsrat ist auf jeden Fall positiv aus Arbeitssicherheitssicht.

  • Ist es sinnvoll die Stelle anzunehmen und zu versuchen nach ein paar Jahren zur Mutter zu wechseln? Oder sollte ich lieber versuchen einen IT-Job bei einer Konzernmutter selbst zu bekommen? Wie wichtig ist die erste Station eurer Meinung nach für den Lebenslauf?
    Warum nicht. Das Netzwerk lässt sich auf jeden Fall stricken. Ob nun der Job beim Konzern oder der 2000 MA Bude besser ist, kann ich nicht sagen. Die erste Station ist insofern wichtig als dass man in der Berufswelt ankommt. Bisher war alles Theorie und Geplapper. Der erste Job muss (und wird in den seltensten Fällen) auch nicht der Traumjob sein in der Traumbranche beim Traumunternehmen sein.

WiWi Gast schrieb am 13.04.2018:

Hallo liebe Community,

ich stehe momentan vor der Entscheidung in welchem Unternehmen ich meinen Berufseinstieg im IT Bereich machen soll und habe ein Angebot von einem IT- Dienstleister für einen Konzern bekommen (Mitarbeiterzahl der Tochter ca 2000). Nun frage ich mich ob es sich dabei wirklich um eine Stelle im Konzern handelt oder um eine Stelle in einem "KMU" das nur zum Konzern gehört.

  • Wie ist die Rangordnung zu sehen?
  • Wie sieht es mit der Arbeitsplatzsicherheit aus?
  • Kann die Tochter bei Bedarf einfach veräußert werden (gerade in der IT kann es ja sehr schnell gehen durch den starken Wettbewerb)? Soweit mir bekannt ist, besitzt die Tochter auch einen Eigenständigen Betriebsrat.
  • Ist es sinnvoll die Stelle anzunehmen und zu versuchen nach ein paar Jahren zur Mutter zu wechseln? Oder sollte ich lieber versuchen einen IT-Job bei einer Konzernmutter selbst zu bekommen? Wie wichtig ist die erste Station eurer Meinung nach für den Lebenslauf?

Das Gehalt ist gleich wie bei der Mutter incl. Erfolgsbeteiligung nur mache ich mir sorgen wie der IT Markt in 10 Jahren aussieht da man nicht die selbe Sicherheit wie bei der Mutter hat.

Würde mich sehr über eure Hilfe freuen.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2018:

Hallo liebe Community,

ich stehe momentan vor der Entscheidung in welchem Unternehmen ich meinen Berufseinstieg im IT Bereich machen soll und habe ein Angebot von einem IT- Dienstleister für einen Konzern bekommen (Mitarbeiterzahl der Tochter ca 2000). Nun frage ich mich ob es sich dabei wirklich um eine Stelle im Konzern handelt oder um eine Stelle in einem "KMU" das nur zum Konzern gehört.

  • Wie ist die Rangordnung zu sehen?
  • Wie sieht es mit der Arbeitsplatzsicherheit aus?
  • Kann die Tochter bei Bedarf einfach veräußert werden (gerade in der IT kann es ja sehr schnell gehen durch den starken Wettbewerb)? Soweit mir bekannt ist, besitzt die Tochter auch einen Eigenständigen Betriebsrat.
  • Ist es sinnvoll die Stelle anzunehmen und zu versuchen nach ein paar Jahren zur Mutter zu wechseln? Oder sollte ich lieber versuchen einen IT-Job bei einer Konzernmutter selbst zu bekommen? Wie wichtig ist die erste Station eurer Meinung nach für den Lebenslauf?

Das Gehalt ist gleich wie bei der Mutter incl. Erfolgsbeteiligung nur mache ich mir sorgen wie der IT Markt in 10 Jahren aussieht da man nicht die selbe Sicherheit wie bei der Mutter hat.

Würde mich sehr über eure Hilfe freuen.

Kann dir niemand sagen. Die Tochter kann verkauft werden, sie kann eingegliedert werden, sie kann aufgelöst werden es kann sonst was passieren. Bei mir im Konzern mit 170k MA haben sie z.b. alle Controller in Deutschland rausgeworfen und stattdessen ein Center in Polen eröffnet alles geht.

Wenn Du es 100% sicher willst Beamtentum.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.04.2018:

Hallo liebe Community,

ich stehe momentan vor der Entscheidung in welchem Unternehmen ich meinen Berufseinstieg im IT Bereich machen soll und habe ein Angebot von einem IT- Dienstleister für einen Konzern bekommen (Mitarbeiterzahl der Tochter ca 2000). Nun frage ich mich ob es sich dabei wirklich um eine Stelle im Konzern handelt oder um eine Stelle in einem "KMU" das nur zum Konzern gehört.

  • Wie ist die Rangordnung zu sehen?
  • Wie sieht es mit der Arbeitsplatzsicherheit aus?
  • Kann die Tochter bei Bedarf einfach veräußert werden (gerade in der IT kann es ja sehr schnell gehen durch den starken Wettbewerb)? Soweit mir bekannt ist, besitzt die Tochter auch einen Eigenständigen Betriebsrat.
  • Ist es sinnvoll die Stelle anzunehmen und zu versuchen nach ein paar Jahren zur Mutter zu wechseln? Oder sollte ich lieber versuchen einen IT-Job bei einer Konzernmutter selbst zu bekommen? Wie wichtig ist die erste Station eurer Meinung nach für den Lebenslauf?

Das Gehalt ist gleich wie bei der Mutter incl. Erfolgsbeteiligung nur mache ich mir sorgen wie der IT Markt in 10 Jahren aussieht da man nicht die selbe Sicherheit wie bei der Mutter hat.

Würde mich sehr über eure Hilfe freuen.

Kann dir niemand sagen. Die Tochter kann verkauft werden, sie kann eingegliedert werden, sie kann aufgelöst werden es kann sonst was passieren. Bei mir im Konzern mit 170k MA haben sie z.b. alle Controller in Deutschland rausgeworfen und stattdessen ein Center in Polen eröffnet alles geht.

Wenn Du es 100% sicher willst Beamtentum.

Arbeitest du selbst bei der Muttergesellschaft oder ebenfalls in einer Tochter? 100% sicher kann man natürlich nie sein, aber wenn ich mir beispielsweise die neusten Fälle bei der Siemens IT Solutions ansehe mach ich mir da schon Gedanken. In vielen Muttergesellschaften ist eine Kündigung durch den starken Betriebsrat ja fast ausgeschlossen.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2018:

Hallo liebe Community,

ich stehe momentan vor der Entscheidung in welchem Unternehmen ich meinen Berufseinstieg im IT Bereich machen soll und habe ein Angebot von einem IT- Dienstleister für einen Konzern bekommen (Mitarbeiterzahl der Tochter ca 2000). Nun frage ich mich ob es sich dabei wirklich um eine Stelle im Konzern handelt oder um eine Stelle in einem "KMU" das nur zum Konzern gehört.

  • Wie ist die Rangordnung zu sehen?
  • Wie sieht es mit der Arbeitsplatzsicherheit aus?
  • Kann die Tochter bei Bedarf einfach veräußert werden (gerade in der IT kann es ja sehr schnell gehen durch den starken Wettbewerb)? Soweit mir bekannt ist, besitzt die Tochter auch einen Eigenständigen Betriebsrat.
  • Ist es sinnvoll die Stelle anzunehmen und zu versuchen nach ein paar Jahren zur Mutter zu wechseln? Oder sollte ich lieber versuchen einen IT-Job bei einer Konzernmutter selbst zu bekommen? Wie wichtig ist die erste Station eurer Meinung nach für den Lebenslauf?

Das Gehalt ist gleich wie bei der Mutter incl. Erfolgsbeteiligung nur mache ich mir sorgen wie der IT Markt in 10 Jahren aussieht da man nicht die selbe Sicherheit wie bei der Mutter hat.

Würde mich sehr über eure Hilfe freuen.

Kann dir niemand sagen. Die Tochter kann verkauft werden, sie kann eingegliedert werden, sie kann aufgelöst werden es kann sonst was passieren. Bei mir im Konzern mit 170k MA haben sie z.b. alle Controller in Deutschland rausgeworfen und stattdessen ein Center in Polen eröffnet alles geht.

Wenn Du es 100% sicher willst Beamtentum.

Arbeitest du selbst bei der Muttergesellschaft oder ebenfalls in einer Tochter? 100% sicher kann man natürlich nie sein, aber wenn ich mir beispielsweise die neusten Fälle bei der Siemens IT Solutions ansehe mach ich mir da schon Gedanken. In vielen Muttergesellschaften ist eine Kündigung durch den starken Betriebsrat ja fast ausgeschlossen.

Wir haben auch einen starken Betriebsrat. Ich bin jetzt 6 Jahre dabei. In der Zeit wurden in der internen IT mehrere Hundert Leute entlassen bzw. mit Abfindungen hinauskomplimentiert oder in Auffanggesellschaften abgeschoben. Dann hat man einen kompletten Standort geschlossen und vorher noch ein paar exklusive Mitarbeiter an einen anderen Standort überführt, das letzte war jetzt der Controller Kahlschlag wo knapp 300 Leute gehen durften.

Bei meiner vorvorherigen Firma, hat man z.b. auch das Büro in München einfach dicht gemacht was knapp 1000 Mitarbeiter hatte. Denen wurde Angeboten nach Münster zu wechseln was natürlich nur ein Bruchteil gemacht hat.

Bei meinem 1. Job vor 17 Jahren wurde die ganze deutsche Niederlassung geschlossen an dem Tag wo ich angefangen habe ...

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.04.2018:

Hallo liebe Community,

ich stehe momentan vor der Entscheidung in welchem Unternehmen ich meinen Berufseinstieg im IT Bereich machen soll und habe ein Angebot von einem IT- Dienstleister für einen Konzern bekommen (Mitarbeiterzahl der Tochter ca 2000). Nun frage ich mich ob es sich dabei wirklich um eine Stelle im Konzern handelt oder um eine Stelle in einem "KMU" das nur zum Konzern gehört.

  • Wie ist die Rangordnung zu sehen?
  • Wie sieht es mit der Arbeitsplatzsicherheit aus?
  • Kann die Tochter bei Bedarf einfach veräußert werden (gerade in der IT kann es ja sehr schnell gehen durch den starken Wettbewerb)? Soweit mir bekannt ist, besitzt die Tochter auch einen Eigenständigen Betriebsrat.
  • Ist es sinnvoll die Stelle anzunehmen und zu versuchen nach ein paar Jahren zur Mutter zu wechseln? Oder sollte ich lieber versuchen einen IT-Job bei einer Konzernmutter selbst zu bekommen? Wie wichtig ist die erste Station eurer Meinung nach für den Lebenslauf?

Das Gehalt ist gleich wie bei der Mutter incl. Erfolgsbeteiligung nur mache ich mir sorgen wie der IT Markt in 10 Jahren aussieht da man nicht die selbe Sicherheit wie bei der Mutter hat.

Würde mich sehr über eure Hilfe freuen.

Kann dir niemand sagen. Die Tochter kann verkauft werden, sie kann eingegliedert werden, sie kann aufgelöst werden es kann sonst was passieren. Bei mir im Konzern mit 170k MA haben sie z.b. alle Controller in Deutschland rausgeworfen und stattdessen ein Center in Polen eröffnet alles geht.

Wenn Du es 100% sicher willst Beamtentum.

Arbeitest du selbst bei der Muttergesellschaft oder ebenfalls in einer Tochter? 100% sicher kann man natürlich nie sein, aber wenn ich mir beispielsweise die neusten Fälle bei der Siemens IT Solutions ansehe mach ich mir da schon Gedanken. In vielen Muttergesellschaften ist eine Kündigung durch den starken Betriebsrat ja fast ausgeschlossen.

Wir haben auch einen starken Betriebsrat. Ich bin jetzt 6 Jahre dabei. In der Zeit wurden in der internen IT mehrere Hundert Leute entlassen bzw. mit Abfindungen hinauskomplimentiert oder in Auffanggesellschaften abgeschoben. Dann hat man einen kompletten Standort geschlossen und vorher noch ein paar exklusive Mitarbeiter an einen anderen Standort überführt, das letzte war jetzt der Controller Kahlschlag wo knapp 300 Leute gehen durften.

Bei meiner vorvorherigen Firma, hat man z.b. auch das Büro in München einfach dicht gemacht was knapp 1000 Mitarbeiter hatte. Denen wurde Angeboten nach Münster zu wechseln was natürlich nur ein Bruchteil gemacht hat.

Bei meinem 1. Job vor 17 Jahren wurde die ganze deutsche Niederlassung geschlossen an dem Tag wo ich angefangen habe ...

Also zur Tochter kann ich nur sagen, dass sie am selben Standort wie die Mutter liegt vllt 5km auseinander. Suchst du dich dann momentan auch nach was anderem um? Hat man keine Angst, dass es einen selbst treffen könnte?

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2018:

Hallo liebe Community,

ich stehe momentan vor der Entscheidung in welchem Unternehmen ich meinen Berufseinstieg im IT Bereich machen soll und habe ein Angebot von einem IT- Dienstleister für einen Konzern bekommen (Mitarbeiterzahl der Tochter ca 2000). Nun frage ich mich ob es sich dabei wirklich um eine Stelle im Konzern handelt oder um eine Stelle in einem "KMU" das nur zum Konzern gehört.

  • Wie ist die Rangordnung zu sehen?
  • Wie sieht es mit der Arbeitsplatzsicherheit aus?
  • Kann die Tochter bei Bedarf einfach veräußert werden (gerade in der IT kann es ja sehr schnell gehen durch den starken Wettbewerb)? Soweit mir bekannt ist, besitzt die Tochter auch einen Eigenständigen Betriebsrat.
  • Ist es sinnvoll die Stelle anzunehmen und zu versuchen nach ein paar Jahren zur Mutter zu wechseln? Oder sollte ich lieber versuchen einen IT-Job bei einer Konzernmutter selbst zu bekommen? Wie wichtig ist die erste Station eurer Meinung nach für den Lebenslauf?

Das Gehalt ist gleich wie bei der Mutter incl. Erfolgsbeteiligung nur mache ich mir sorgen wie der IT Markt in 10 Jahren aussieht da man nicht die selbe Sicherheit wie bei der Mutter hat.

Würde mich sehr über eure Hilfe freuen.

Kann dir niemand sagen. Die Tochter kann verkauft werden, sie kann eingegliedert werden, sie kann aufgelöst werden es kann sonst was passieren. Bei mir im Konzern mit 170k MA haben sie z.b. alle Controller in Deutschland rausgeworfen und stattdessen ein Center in Polen eröffnet alles geht.

Wenn Du es 100% sicher willst Beamtentum.

Arbeitest du selbst bei der Muttergesellschaft oder ebenfalls in einer Tochter? 100% sicher kann man natürlich nie sein, aber wenn ich mir beispielsweise die neusten Fälle bei der Siemens IT Solutions ansehe mach ich mir da schon Gedanken. In vielen Muttergesellschaften ist eine Kündigung durch den starken Betriebsrat ja fast ausgeschlossen.

Wir haben auch einen starken Betriebsrat. Ich bin jetzt 6 Jahre dabei. In der Zeit wurden in der internen IT mehrere Hundert Leute entlassen bzw. mit Abfindungen hinauskomplimentiert oder in Auffanggesellschaften abgeschoben. Dann hat man einen kompletten Standort geschlossen und vorher noch ein paar exklusive Mitarbeiter an einen anderen Standort überführt, das letzte war jetzt der Controller Kahlschlag wo knapp 300 Leute gehen durften.

Bei meiner vorvorherigen Firma, hat man z.b. auch das Büro in München einfach dicht gemacht was knapp 1000 Mitarbeiter hatte. Denen wurde Angeboten nach Münster zu wechseln was natürlich nur ein Bruchteil gemacht hat.

Bei meinem 1. Job vor 17 Jahren wurde die ganze deutsche Niederlassung geschlossen an dem Tag wo ich angefangen habe ...

Also zur Tochter kann ich nur sagen, dass sie am selben Standort wie die Mutter liegt vllt 5km auseinander. Suchst du dich dann momentan auch nach was anderem um? Hat man keine Angst, dass es einen selbst treffen könnte?

Dann gäbe es ne Abfindung aber ich kündige zufälligerweise nächste Woche da ich zu einer Beratung gehe.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Krass dachte immer Konzernjobs sind die beliebtesten wieso würde man sowas für einen Beratungsjob aufgeben :D (falls Familie vorhanden jeden falls )?

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

Krass dachte immer Konzernjobs sind die beliebtesten wieso würde man sowas für einen Beratungsjob aufgeben :D (falls Familie vorhanden jeden falls )?

Mehr Verantwortung, 30% mehr Gehalt, Firmenwagen.

Wie gesagt wenn ich lese was Du suchst werde Beamter.

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Mehr Verantwortung --> was für eine Verantwortung bitte? Du bist Implementierer.
Firmenwagen? Wofür? Vom Hotel zum Mandanten und zurück?:))
Mehr Gehalt, ja, aber weniger Freizeit.

Aber wenn dir das alles wert ist, ok;)

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

Krass dachte immer Konzernjobs sind die beliebtesten wieso würde man sowas für einen Beratungsjob aufgeben :D (falls Familie vorhanden jeden falls )?

Mehr Verantwortung, 30% mehr Gehalt, Firmenwagen.

Wie gesagt wenn ich lese was Du suchst werde Beamter.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

Mehr Verantwortung --> was für eine Verantwortung bitte? Du bist Implementierer.

Keine Ahnung wie Du darauf kommst. Ich bin aktuell Teamleiter und übernehme bei der neuen Firma die Leitung der internen IT

Firmenwagen? Wofür? Vom Hotel zum Mandanten und zurück?:))

Ich bin interner Staff ich fahre und fliege maximal ab und an zu einem anderen Standort

Mehr Gehalt, ja, aber weniger Freizeit.

Ich reise jetzt auch für die Firma (2-3 mal Interconti pro Jahr, 2 3 mal im europäischen Ausland und alle paar Wochen mal an einen Standort).

Ich gehe aber von ein paar mehr Reisen in der Zukunft aus.

Aber wenn dir das alles wert ist, ok;)

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

Krass dachte immer Konzernjobs sind die beliebtesten wieso würde man sowas für einen Beratungsjob aufgeben :D (falls Familie vorhanden jeden falls )?

Mehr Verantwortung, 30% mehr Gehalt, Firmenwagen.

Wie gesagt wenn ich lese was Du suchst werde Beamter.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

Mehr Verantwortung --> was für eine Verantwortung bitte? Du bist Implementierer.

Keine Ahnung wie Du darauf kommst. Ich bin aktuell Teamleiter und übernehme bei der neuen Firma die Leitung der internen IT

Firmenwagen? Wofür? Vom Hotel zum Mandanten und zurück?:))

Ich bin interner Staff ich fahre und fliege maximal ab und an zu einem anderen Standort

Mehr Gehalt, ja, aber weniger Freizeit.

Ich reise jetzt auch für die Firma (2-3 mal Interconti pro Jahr, 2 3 mal im europäischen Ausland und alle paar Wochen mal an einen Standort).

Ich gehe aber von ein paar mehr Reisen in der Zukunft aus.

Aber wenn dir das alles wert ist, ok;)

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

Krass dachte immer Konzernjobs sind die beliebtesten wieso würde man sowas für einen Beratungsjob aufgeben :D (falls Familie vorhanden jeden falls )?

Mehr Verantwortung, 30% mehr Gehalt, Firmenwagen.

Wie gesagt wenn ich lese was Du suchst werde Beamter.

Ich möchte kein Beamter werden, ich möchte lediglich die Richtige Entscheidung treffen für den Einstieg. Im besten Fall bleibe ich im Unternehmen bei dem ich Angefangen habe bis zur Rente, aber das sind in der heutigen Zeit wohl eher Wunschvorstellungen.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Wieder so ein Punkt wo ich zum Staat raten würde.

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

Wieder so ein Punkt wo ich zum Staat raten würde.

Die Arbeit beim Staat macht aber nicht so viel Spaß und die Gehaltschancen sind auch nicht die Besten.

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Staat schlechte Gehaltschancen? Oh man..

Wenn du einen Master in IT hast, fängst du mindestens schonmal als A14 an in einer Referentenstelle. Der Aufstieg ist praktisch garantiert. D.h. mit minimalen Einsatz solltest du mindestens A16 werden, wenn du ablieferst kannst du B1 oder sogar B2 werden. Das würde ich mir aber ganz genau überlegen, ob das Netto + Pensionsansprüche nicht mehr ist, als du in irgendeiner KMU Bude verdienen würdest.

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

Wieder so ein Punkt wo ich zum Staat raten würde.

Die Arbeit beim Staat macht aber nicht so viel Spaß und die Gehaltschancen sind auch nicht die Besten.

Hohe Einkunftschancen = höhere Risiken

Mit einem Master kann man sich beim Staat für den höheren Dienst bewerben. Netto ist das schon ordentlich angesichts des geringen Risikos.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Das Gehalt ist gleich wie bei der Mutter incl. Erfolgsbeteiligung nur mache ich mir sorgen wie der IT Markt in 10 Jahren aussieht da man nicht die selbe Sicherheit wie bei der Mutter hat.

Hier kann niemand 10 Jahre in die Zukunft schauen.

Du solltest darauf achten, dass du mit deinem ersten Job Erfahrungen sammelst, die auch in anderen Firmen gesucht werden. In 2-3 Jahren kannst du dann in Ruhe einen anderen Arbeitgeber suchen, falls du irgendwelche Risiken erkennst.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 15.04.2018:

Das Gehalt ist gleich wie bei der Mutter incl. Erfolgsbeteiligung nur mache ich mir sorgen wie der IT Markt in 10 Jahren aussieht da man nicht die selbe Sicherheit wie bei der Mutter hat.

Hier kann niemand 10 Jahre in die Zukunft schauen.

Du solltest darauf achten, dass du mit deinem ersten Job Erfahrungen sammelst, die auch in anderen Firmen gesucht werden. In 2-3 Jahren kannst du dann in Ruhe einen anderen Arbeitgeber suchen, falls du irgendwelche Risiken erkennst.

Ist halt nur die Frage ob die Tätigkeit bei einem internen Dienstleister wirklich so gefragt ist. Seinen Angaben nach handelt es sich wahrscheinlich um die BASF IT Services oder Bayer IT Services , beide Unternehmen sind dafür bekannt Geschäftsbereiche gerne mal auszugliedern und nein die Mitarbeiter bekommen keine Abfindung , da sie nicht bei der Mutter sondern bei der Tochter angestellt sind.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

push

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

Staat schlechte Gehaltschancen? Oh man..

Wenn du einen Master in IT hast, fängst du mindestens schonmal als A14 an in einer Referentenstelle. Der Aufstieg ist praktisch garantiert. D.h. mit minimalen Einsatz solltest du mindestens A16 werden, wenn du ablieferst kannst du B1 oder sogar B2 werden. Das würde ich mir aber ganz genau überlegen, ob das Netto + Pensionsansprüche nicht mehr ist, als du in irgendeiner KMU Bude verdienen würdest.
Dazu muss aber erst einmal eine Stelle frei sein :)

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Dazu muss aber erst einmal eine Stelle frei sein :)

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Push

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Sonst noch Erfahrungen?

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Sind die Töchter Unternehmen von Großkonzernen genauso attraktiv wie die Muttergesellschaften?

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 19.04.2018:

Sind die Töchter Unternehmen von Großkonzernen genauso attraktiv wie die Muttergesellschaften?

Kommt auf die Konditionen an, wenn identisch dann ja.

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 19.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.04.2018:

Sind die Töchter Unternehmen von Großkonzernen genauso attraktiv wie die Muttergesellschaften?

Kommt auf die Konditionen an, wenn identisch dann ja.

Aber woher weiß man ob die Tochter eine strategische Relevanz für das Unternehmen besitzt. Nehmen wir als Beispiel die IT Dienstleister der Konzerne Bayer und BASF, die generieren ja so gesehen keinen richtigen "Gewinn" da sie ja ausschließlich den Konzern als "Kunden" haben.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Was hast du eigentlich mit deinen Bayer/BASF Töchtern?

In deinen Beiträgen ist völlige Ahnungslosigkeit. Es gibt keine „Bayer IT Services“. Vielleicht meinst du die Bayer Business Services aber darin ist zb auch das ganze Accounting.

Dein Schluss „kein profitcenter“ = keine strategische Relevanz ist auch völliger Unsinn, weil danach wären auch M&A, Corporate finance, audit alle gefährdet verkauft zu werden.

WiWi Gast schrieb am 19.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.04.2018:

Sind die Töchter Unternehmen von Großkonzernen genauso attraktiv wie die Muttergesellschaften?

Kommt auf die Konditionen an, wenn identisch dann ja.

Aber woher weiß man ob die Tochter eine strategische Relevanz für das Unternehmen besitzt. Nehmen wir als Beispiel die IT Dienstleister der Konzerne Bayer und BASF, die generieren ja so gesehen keinen richtigen "Gewinn" da sie ja ausschließlich den Konzern als "Kunden" haben.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

IT Services = Business Services und das ganze kann man ja wohl kaum mit M&A vergleichen, denn die besitzen eine hohe startegische Relevanz , sie sind nämlich für das Wachstum vom Unternehmen zuständig :)

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Was sind deine Alternativen? Wenn du keine hast, nimm den Job.
BASF IT ist natürlich so eine Sache, aber Wechsel zur Mutter sind möglich, wenn man denn die passende Stelle findet.

Und als IT'ler wirst du fast sicher B2 als Beamter? Hmm, schau dir mal die typischen Ausschreibungen an beim Staat. Lehrer werden A13, ziemlich sicher A14 nach einiger Zeit, mit Einsatz A15. IT'ler-Stellen werden für Bachelor ausgeschrieben und bis E11 oder so, also erheblich schlechter als die "armen" Lehrer.

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 20.04.2018:

Was sind deine Alternativen? Wenn du keine hast, nimm den Job.
BASF IT ist natürlich so eine Sache, aber Wechsel zur Mutter sind möglich, wenn man denn die passende Stelle findet.

Und als IT'ler wirst du fast sicher B2 als Beamter? Hmm, schau dir mal die typischen Ausschreibungen an beim Staat. Lehrer werden A13, ziemlich sicher A14 nach einiger Zeit, mit Einsatz A15. IT'ler-Stellen werden für Bachelor ausgeschrieben und bis E11 oder so, also erheblich schlechter als die "armen" Lehrer.

Hast du selbst Erfahrungen mit der BASF IT? Generell sind IT Töchter ja eher kritisch, wenn sie nicht mehr wettbewerbsfähig Dienste anbieten können gibts Probleme.

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 20.04.2018:

Was sind deine Alternativen? Wenn du keine hast, nimm den Job.
BASF IT ist natürlich so eine Sache, aber Wechsel zur Mutter sind möglich, wenn man denn die passende Stelle findet.

Und als IT'ler wirst du fast sicher B2 als Beamter? Hmm, schau dir mal die typischen Ausschreibungen an beim Staat. Lehrer werden A13, ziemlich sicher A14 nach einiger Zeit, mit Einsatz A15. IT'ler-Stellen werden für Bachelor ausgeschrieben und bis E11 oder so, also erheblich schlechter als die "armen" Lehrer.

Alternativ SAP oder Accenture

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Gerade Accenture ist finanziell natürlich viel interessanter. Ein recht dynamisches Umfeld wo man binnen ein paar Jahren sehr weit aufsteigen kann und dazu auch entsprechende Gehälter.

Die Manager Stufe liegt bei um die 100k€ + Bonus, ein Senior Manager kann in der Theorie auf bis zu 200k€ + Bonus kommen. Darüber wird es dann schon dünn, Managing Directory werden vielleicht 5% der Leute da sind dann aber 400k€ drinn. Die Partner Ebene erreicht man leider kaum noch.

antworten
Peter213

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 20.04.2018:

Gerade Accenture ist finanziell natürlich viel interessanter. Ein recht dynamisches Umfeld wo man binnen ein paar Jahren sehr weit aufsteigen kann und dazu auch entsprechende Gehälter.

Die Manager Stufe liegt bei um die 100k€ + Bonus, ein Senior Manager kann in der Theorie auf bis zu 200k€ + Bonus kommen. Darüber wird es dann schon dünn, Managing Directory werden vielleicht 5% der Leute da sind dann aber 400k€ drinn. Die Partner Ebene erreicht man leider kaum noch.

Accenture finanziell attraktiver als ein Konzern? Wenn du dein Gehalt auf die Stunde runter rechnest sieht das schon wd ganz anders aus :). Und aufsteigen und viel lernen kannst du im Konzern mindestens genauso gut und ein dynamisches Umfeld ist nicht immer positiv ..

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

Peter213 schrieb am 09.05.2018:

Accenture finanziell attraktiver als ein Konzern? Wenn du dein Gehalt auf die Stunde runter rechnest sieht das schon wd ganz anders aus :). Und aufsteigen und viel lernen kannst du im Konzern mindestens genauso gut und ein dynamisches Umfeld ist nicht immer positiv ..

Ich muss mich - "leider" - an dieser Stelle gegen dich stellen:
Ich arbeite selbst in einem Konzern (dem vermutlich am besten bezahlenden Automobilbauer).
Wenn du aber bei uns aufsteigen willst, ist es nicht mit 35-40 Stunden getan. In meinem Fall ist es sogar so, dass ich 4 länger arbeite als die uns zuarbeitenden Berater und dazu noch einen genauso lange Freitag und häufig noch Samstag dazu habe.
Wenn du heutzutage aufsteigen willst, musst du bei uns zumindest, genauso viel arbeiten wie überall.
Traurig, es ist aber "leider" so...

antworten
WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

Peter213 schrieb am 09.05.2018:

Accenture finanziell attraktiver als ein Konzern? Wenn du dein Gehalt auf die Stunde runter rechnest sieht das schon wd ganz anders aus :). Und aufsteigen und viel lernen kannst du im Konzern mindestens genauso gut und ein dynamisches Umfeld ist nicht immer positiv ..

Ich muss mich - "leider" - an dieser Stelle gegen dich stellen:
Ich arbeite selbst in einem Konzern (dem vermutlich am besten bezahlenden Automobilbauer).
Wenn du aber bei uns aufsteigen willst, ist es nicht mit 35-40 Stunden getan. In meinem Fall ist es sogar so, dass ich 4 länger arbeite als die uns zuarbeitenden Berater und dazu noch einen genauso lange Freitag und häufig noch Samstag dazu habe.
Wenn du heutzutage aufsteigen willst, musst du bei uns zumindest, genauso viel arbeiten wie überall.
Traurig, es ist aber "leider" so...

Ich habe schon alles durch vom Mittelständler über große Beratungen und Konzernen mit Metall Bindung.

Gerade bei den großen Läden sieht es in der Regel so aus das man es sich am oberen Ende des Tarifs gemütlich machen kann, was absolut nicht schlecht ist, 35-40h Woche mit aktuell wohl ca. 85-100k Fixgehalt. Wenn man mehr will, deutlich in den ÜT Bereich, einen Job oberhalb einer Teamleitung etc. muss man definitiv auch noch mal eine Schippe drauflegen.

Auf der anderen Seite, die Beratungen haben mittlerweile auch die Reißleine gezogen es geht nicht mehr so verrückt zu wie vielleicht noch vor 10 Jahren, aber die meisten die bei einer Beratung etc. anfangen haben eher die Tendenz dazu mehr zu wollen als die 40h mit 100k. Die Chancen sind auch ungleich größer, da die Stellen nicht wie beim Konzern teilweise Jahrzehnte von der gleichen Person gehalten werden.

Im Ausland geht es aber besser:

ich war viele Jahre bei einer großen japanischen Firma dort lief es in Deutschland 1 1 wie in jedem anderen Konzern ab. Die jungen versandeten irgendwo im Tarif. Die "Alten" hatten sich im unteren ÜT Bereich platziert bzw. die Leitungsfunktionen eingenommen und bevor da jemand in Rente ging wurde nichts frei. Wenn das Führungsteam dann irgendwo Mitte Ende 50 ist, bedeutet das defakto man hat die nächsten 10-15 Jahre kaum die Chance auf irgendeine nennenswerte Position vorzurücken. Das muss man aber mit Mitte 30 bis Mitte 40 geschafft haben, da sich sonst das Zeifenster schließt. Konsequenz war, über Jahre hinweg haben die Jungen gekündigt und der Altersschnitt ist dadurch noch mehr angestiegen.

Im Hauptquartier in Tokyo sah es anders aus, dort wird automatisch und regelmäßig befördert und wenn man ein kritisches Alter erreicht hat (Mitte Ende 50) und nicht gerade die absolute Spitzenposition inne hatte war es absolut üblich den Job mit Personalverantwortung für einen jüngeren Kollegen zu Räumen um Aufstiegschancen zu bieten. Man wanderte dann in eine Art Mentoren- Beratungs-Stabsfunktion ab.

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WiWi Gast

Stelle bei Konzern , aber nicht bei der Mutter?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2018:

Ich möchte kein Beamter werden, ich möchte lediglich die Richtige Entscheidung treffen für den Einstieg. Im besten Fall bleibe ich im Unternehmen bei dem ich Angefangen habe bis zur Rente, aber das sind in der heutigen Zeit wohl eher Wunschvorstellungen.

Vllt. sind wir ja zwei verschiedene Generationen und Typen, aber das Thema Arbeitsplatzsicherheit - in Zeiten des Fachkräftemangels an und der vermutlichen Entwicklung hin zu mehr IT - als primär anzusehen, halte ich persönlich für leicht, nunja, ängstlich. Gehalts- und Positionssprünge macht man regelmäßig bei einem Wechsel des AG; die wenigsten Lebensläufe sind heute noch derart gradlinig (1 AG). Sogar Personaler raten ja zu regelmäßigen Jobwechseln alle 5-8 Jahre (je nach Seniorität).

Mach dir keine Gedanken über die Thematik Tochter/Mutter, der arbeitsrechtliche Schutz greift bei beiden. Wesentliche Unterschiede sehe ich hier nicht.

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