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Berufseinstieg: Wo & WieVertrieb

Wie schwierig ist der Außendienst?

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WiWi Gast

Wie schwierig ist der Außendienst?

Hallo,

ich habe meinen Master Wing. gerade in der Tasche und fänd einen Job im Außendienst sehr spannend, jedoch kann ich absolut nicht einschätzen wie schwer es ist bzw. geeignet ich dafür bin. Ich würde mich als symphatisch und humorvoll bezeichnen. Gut selbst organisieren kann ich auch, nur habe ich keine Ahnung ob das ausreicht?

Mit was für Arbeitszeiten muss man denn rechnen (Fahrt inkl.)? Wird alles einfacher umso mehr Berufserfahrung man hat? Ist es einfacher Bestandskunden zu pflegen und Kundenakquise zu betreiben? Was ist zwingende Vorraussetzung für eine Außendienstler? Vor allem, hat man als Berufseinsteiger überhaupt eine Chance eine solche Stelle ohne Vitamin B zu bekommen?

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Würde mich auch interessieren!

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Ich glaube dass das sehr leichte Arbeit ist für die man kein Abitur und auch kein Studium braucht, da man hauptsächlich die Produkte kennen muss.

Die Unternehmen lassen einen trotzdem nicht rein ohne Erfahrung, weil es zuviele Bewerber gibt und sie die Auswahl haben. So ist jedenfalls meine Erfahrung.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

(..) Ich würde mich als symphatisch und humorvoll bezeichnen. Gut selbst organisieren kann ich auch, nur habe ich keine Ahnung ob das ausreicht?

Ist schon mal ein dickes Plus, weil Du in der Regel deine Termine selbst bestimmen musst. Dann kommt es immer auf die Branche drauf an... Könntest Du eher mit einem Handwerker oder einem Kaufmann kommunizieren?
Wie ist deine Frustationstoleranz usw....

(..) Mit was für Arbeitszeiten muss man denn rechnen (Fahrt inkl.)?

In der Regel arbeitet man im Aussendienst härter als im Innendienst (Gut, gibt auch draussen mehr zu holen.)
Arbeitszeiten sind in der Regel so ca. 45-60 Stunden (mit Fahrtzeit - Fahrtzeit wird meistens vom AG nicht bezahlt. => Meist keine Zeiterfassung, da auf Provisionsbasis o.ä. Vergütungsmodelle)

(..) Wird alles einfacher umso mehr Berufserfahrung man hat?

Definitiv. Wenn Du mit deinem Innendienst eingespielt bist, die Branche, deine Routen und Aufgaben kennst, wann Du welches Ergebnis liefern musst, dann deutlich.
In der Regel hat man als ADler dann bei seinen Lieblings- bzw. Stammkunden feste Termin- und Besuchszeiten... meist läuft dann auch viel übers Telefon.

(..) Ist es einfacher Bestandskunden zu pflegen und Kundenakquise zu betreiben?
Kommt auf die Branche, das Unternehmen und das Produkt an...
Grundsätzlich ist Bestandskundenpflege leichter (=> Meist müssen hier nur die neuen Produkte/Kataloge und sonstige Marketing-Geschichten vorgestellt werden.)
Kundenakquise ist heftiger, da die Erfolgsquote sehr niedrig ist und sehr frustierend sein kann. Wenn Du allerdings DIE Kunden für das Unternehmen anschleppst, biste Mitarbeiter des Jahres...

(..) Was ist zwingende Vorraussetzung für eine Außendienstler?

Ein Führerschein.
Ansonsten: Gute Laune, hohe Frustrationstoleranz, (sehr!) gepflegtes Erscheinungsbild, Empathie, Kommunikationsskills und Präsentations- und Begeisterungsfähigkeit. Im Prinzip nur Softskills... und Vertriebstalent.

(..) Vor allem, hat man als Berufseinsteiger überhaupt eine Chance eine solche Stelle ohne Vitamin B zu bekommen?

Klar die Cahncen sind sogar verdammt hoch. Werden Händeringend überall gesucht (Würth, Hilti, Pharma, etc.). Wichtig ist, dass Du eine gute AD/-Vertriebsausbildung bekommst. Dann stehen dir später mal alle (Vertriebskarriere-) Türen offen.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Hallo,

da ich mich selbst für eine Karriere im Vertrieb interessiere, mal meine Einschätzung dazu. Natürlich unterscheidet sich das von Firma zu Firma und kann daher auch nicht zutreffen!

Arbeitszeiten:
Hängen stark vom Unternehmen ab, allerdings solltest du im Außendienst nicht davon ausgehen, dass du eine 40 Stunden Woche hast, sondern eher eine 50-60 Stunden Woche.
Bei vielen Unternehmen startet dein Tag beim 1. Kundenbesuch (wenn du unterwegs bist), die Anfahrt zählt nicht als Arbeitszeit.

Vergütung
Auch deine Vergütung variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Ich selbst würde nichts annehmen, bei dem du keine 50k inkl. Bonus erreichen kannst, da du sonst fürn Appel und nen Ei dir den Arsch aufreißt.

Eigenschaften eines Außendienstlers:
Neben den üblichen Eigenschaften eines Vertrieblers (Hohe Motivation, dickes Fell, Ehrgeizig,...) sollte man ein sympathisches und gepflegtes Auftreten mitbringen.

Zu meinem Vorredner:
Deiner Aussage würde ich so nicht zustimmen. Da es sich prinzipiell um einen Verkäuferjob handelt ist ein Studium im Gegensatz zu anderen Berufen sicherlich nicht unbedingt notwendig, allerdings lernt man in der Uni generell eine Menge über Unternehmen und bekommt damit tendenziell bessere Argumente an die Hand, wenn es darum geht, Abschlüsse zu erzielen.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Offene Vertriebsstellen? Ich will unbedingt in den Vertrieb, aber finde nichts. Alle wollen Berufserfahrung für so einen leichten Job.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Hat mich darin gefestigt, das ich es als Außendienstler versuchen möchte. Auch wenn mal eine 60h Woche ansteht. Fahr momentan auch täglich 1,5h zu meinem Arbeitgeber und arbeite 9h pro Tag. Das kommt so ziemlich auf das Gleiche raus.

Wie sieht das Gehaltstechnisch aus, ich liege momentan bei 56k. Ich will mich ja finanziell nicht verschlechtern, also hätte ich schon gern 50k fest + 10k Provision, am liebsten natürlich mehr. Ist das realistisch?

Lounge Gast schrieb:

(..) Ich würde mich als symphatisch und humorvoll bezeichnen.
Gut selbst organisieren kann ich auch, nur habe ich keine
Ahnung ob das ausreicht?

Ist schon mal ein dickes Plus, weil Du in der Regel
deine Termine selbst bestimmen musst. Dann kommt es immer auf
die Branche drauf an... Könntest Du eher mit einem Handwerker
oder einem Kaufmann kommunizieren?
Wie ist deine Frustationstoleranz usw....

(..) Mit was für Arbeitszeiten muss man denn rechnen (Fahrt
inkl.)?

In der Regel arbeitet man im Aussendienst härter als
im Innendienst (Gut, gibt auch draussen mehr zu holen.)
Arbeitszeiten sind in der Regel so ca. 45-60 Stunden (mit
Fahrtzeit - Fahrtzeit wird meistens vom AG nicht bezahlt.
=> Meist keine Zeiterfassung, da auf Provisionsbasis o.ä.
Vergütungsmodelle)

(..) Wird alles einfacher umso mehr Berufserfahrung man hat?

Definitiv. Wenn Du mit deinem Innendienst
eingespielt bist, die Branche, deine Routen und Aufgaben
kennst, wann Du welches Ergebnis liefern musst, dann deutlich.
In der Regel hat man als ADler dann bei seinen Lieblings-
bzw. Stammkunden feste Termin- und Besuchszeiten... meist
läuft dann auch viel übers Telefon.

(..) Ist es einfacher Bestandskunden zu pflegen und
Kundenakquise zu betreiben?
Kommt auf die Branche, das Unternehmen und das Produkt an...
Grundsätzlich ist Bestandskundenpflege leichter (=> Meist
müssen hier nur die neuen Produkte/Kataloge und sonstige
Marketing-Geschichten vorgestellt werden.)
Kundenakquise ist heftiger, da die Erfolgsquote sehr niedrig
ist und sehr frustierend sein kann. Wenn Du allerdings DIE
Kunden für das Unternehmen anschleppst, biste Mitarbeiter des
Jahres...

(..) Was ist zwingende Vorraussetzung für eine Außendienstler?

Ein Führerschein.
Ansonsten: Gute Laune, hohe Frustrationstoleranz, (sehr!)
gepflegtes Erscheinungsbild, Empathie, Kommunikationsskills
und Präsentations- und Begeisterungsfähigkeit. Im Prinzip nur
Softskills... und Vertriebstalent.

(..) Vor allem, hat man als Berufseinsteiger überhaupt eine
Chance eine solche Stelle ohne Vitamin B zu bekommen?

Klar die Cahncen sind sogar verdammt hoch. Werden
Händeringend überall gesucht (Würth, Hilti, Pharma, etc.).
Wichtig ist, dass Du eine gute AD/-Vertriebsausbildung
bekommst. Dann stehen dir später mal alle
(Vertriebskarriere-) Türen offen.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

"Offene Vertriebsstellen? Ich will unbedingt in den Vertrieb, aber finde nichts. Alle wollen Berufserfahrung für so einen leichten Job."

Der Fehler liegt vllt daran, dass du es als leichten Job siehst?

@OP:
Ich arbeite als Key Account Manager und habe somit sehr viel mit Außendienstlern zu tun. Prinzipiell kann man sagen, es gibt sehr wenige sehr gute, ein breites Mittelfeld, und ein paar Nieten. Auf letztere will ich gar nicht eingehen.
Die erstgenannten sind nicht unbedingt die klügsten oder die mit dem besten Abschluss, sondern die mit dem "Vertriebsgen". Die beissen, lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen, sind oft 10h+ am Tag unterwegs und lieben einfach ihren Job. Falls du so einer bist: Einer glanzvollen Karriere im Außendienst steht nichts im Weg.

Ich würde dir, vor allem auf Grund deines Master Abschlusses, eine Firma mit einem komplexen und stark erklärungsbedürftigen Produkt empfehlen. Erstens verdienste da mehr Schotter, zweitens ist es für dich persönlich vmtl. spannender und zu guter Letzt begegnest du dort den interessanteren und gebildeteren Kunden als auch Kollegen.
Als Negativbeispiel: Im Lebensmitteleinzelhandel arbeitet als Außendienst so ziemlich alles, was das Spektrum hergibt. Ehemalige Metzger als Quereinsteiger, Trainees mit BA Abschluss, Ex-Einzelhandelskauffrauen, gescheiterte Versicherungskaufmänner etc. Und von den Kunden im LEH will ich wirklich nicht reden. (Und das hat nichts mit Arroganz zu tun!)

Soviel von mir, wenn du Fragen hast, nur zu.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Nochmals der Poster von dem Beitrag: Gerne.

Meine Erfahrung von Kollegen und anderen Branchen zeigt, dass das Gehaltsband von 30.000 Euro (ca. 2500 Euro fix; 40 h Woche mit Produktvorstellung; "Messe-Standberater" als Pre-Sales ["Haben Sie Interesse an XY?" > Ja. "Ich hol' Ihnen jemanden, der Ihnen detaillierte Informationen geben kann) bis 120.000 Euro (Metall-/ Pharma mit Spezialschwerpunkt und Oversea-Reisetätigkeit) reicht.

Schnitt dürfte bei wenig erklärungspflichtigen Produkten mit moderatem Druck bei ca. 50.000 (all-in) liegen.
Die 60-80k Hürde reisst Du dann nur im Konzern oder mit sehr komplexen erklärungspflichtigen hochpreisigen B2B-Produkten.

Mein Tipp, den ich auch meinen Werkstudenten immer geb':
Wenn Ihr in den Vertrieb egal wo geht, überlegt euch folgendes:

  • Kann und will ich das Produkt verkaufen?
  • Gibt es genügend Kunden bzw. einen Markt dafür und vor allem schaffe ich es persönlich diesen Markt zu bedienen/überzeugen?
  • Kann ich Stammkundschaft aufbauen? Wie viel könnte ich mit wie viel Aufwand zu welcher Provision absetzen?
  • Wie lange will ich den Job mit dem Produkt machen bzw. wie sieht der Produktlebenszyklus aus?
  • Gibt es After-Sales-Möglichkeiten?

Lounge Gast schrieb:

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Hat mich darin
gefestigt, das ich es als Außendienstler versuchen möchte.
Auch wenn mal eine 60h Woche ansteht. Fahr momentan auch
täglich 1,5h zu meinem Arbeitgeber und arbeite 9h pro Tag.
Das kommt so ziemlich auf das Gleiche raus.

Wie sieht das Gehaltstechnisch aus, ich liege momentan bei
56k. Ich will mich ja finanziell nicht verschlechtern, also
hätte ich schon gern 50k fest + 10k Provision, am liebsten
natürlich mehr. Ist das realistisch?

Lounge Gast schrieb:

(..) Ich würde mich als symphatisch und humorvoll
bezeichnen.
Gut selbst organisieren kann ich auch, nur habe ich keine
Ahnung ob das ausreicht?

Ist schon mal ein dickes Plus, weil Du in der
Regel
deine Termine selbst bestimmen musst. Dann kommt es
immer auf
die Branche drauf an... Könntest Du eher mit einem
Handwerker
oder einem Kaufmann kommunizieren?
Wie ist deine Frustationstoleranz usw....

(..) Mit was für Arbeitszeiten muss man denn rechnen
(Fahrt
inkl.)?

In der Regel arbeitet man im Aussendienst
härter als
im Innendienst (Gut, gibt auch draussen mehr zu holen.)
Arbeitszeiten sind in der Regel so ca. 45-60 Stunden (mit
Fahrtzeit - Fahrtzeit wird meistens vom AG nicht bezahlt.
=> Meist keine Zeiterfassung, da auf Provisionsbasis
o.ä.
Vergütungsmodelle)

(..) Wird alles einfacher umso mehr Berufserfahrung man
hat?

Definitiv. Wenn Du mit deinem Innendienst
eingespielt bist, die Branche, deine Routen und Aufgaben
kennst, wann Du welches Ergebnis liefern musst, dann
deutlich.
In der Regel hat man als ADler dann bei seinen Lieblings-
bzw. Stammkunden feste Termin- und Besuchszeiten... meist
läuft dann auch viel übers Telefon.

(..) Ist es einfacher Bestandskunden zu pflegen und
Kundenakquise zu betreiben?
Kommt auf die Branche, das Unternehmen und das Produkt
an...
Grundsätzlich ist Bestandskundenpflege leichter (=>
Meist
müssen hier nur die neuen Produkte/Kataloge und sonstige
Marketing-Geschichten vorgestellt werden.)
Kundenakquise ist heftiger, da die Erfolgsquote sehr
niedrig
ist und sehr frustierend sein kann. Wenn Du allerdings DIE
Kunden für das Unternehmen anschleppst, biste
Mitarbeiter des
Jahres...

(..) Was ist zwingende Vorraussetzung für eine
Außendienstler?

Ein Führerschein.
Ansonsten: Gute Laune, hohe Frustrationstoleranz, (sehr!)
gepflegtes Erscheinungsbild, Empathie,
Kommunikationsskills
und Präsentations- und Begeisterungsfähigkeit. Im
Prinzip nur
Softskills... und Vertriebstalent.

(..) Vor allem, hat man als Berufseinsteiger überhaupt
eine
Chance eine solche Stelle ohne Vitamin B zu bekommen?

Klar die Cahncen sind sogar verdammt hoch. Werden
Händeringend überall gesucht (Würth, Hilti, Pharma, etc.).
Wichtig ist, dass Du eine gute AD/-Vertriebsausbildung
bekommst. Dann stehen dir später mal alle
(Vertriebskarriere-) Türen offen.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Als WING solltest du dir vor allem Stellen im Industriegüterbereich / Industriegütermarketing ansehen. Da ist es schon sehr von Vorteil die Sprache der Kunden zu sprechen und auf Augenhöhe gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu schauen.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Hier nochmal der TE. Danke für die Antworten

Ich bin momentan in der elektronischen Bauelemente Branche als Einkäufer tätig und möchte mich in der selben Branche als Außendienstler bewerben. Die Produkte sind bedingt erklärungsbedürftig (Kondensatoren, ICs etc - muss die Funktionen nicht im Detail wissen und die Einkäufer eigentlich auch nicht, das sind dann die Entwickler).
Es geht dann eher darum versuchen möglichst viele abzusetzen und die Bauteile in z. B. komplexe Neuprodukte (Steuerungen etc) zu platzieren in dem man bspw. Projektpreise bei den Lieferanten bekommt. Evtl. noch die Schnittstelle zu einem Entwickler/Produktmanager bei Themen die sehr ins Detail gehen.

Hier die Stellenbeschreibung:

Übernahme eines definierten Kundenkreises in der Region
Strategische und operative Betreuung Ihrer Kunden in allen technischen und kommerziellen Fragen
Optimierung der Struktur Ihres Vertriebsgebietes durch strategische Kundenplanung und den gezielten Aufbau von Neukunden
Verhandlung von Rahmenvereinbarungen und sonstigen Verträgen Führen von Jahresgesprächen und Verhandlung von Jahresanfragen
Abstimmung mit dem Innendienst und den technischen Fachabteilungen  

Da ich momentan bei 56k bin, will ich mich finanziell eigentlich nicht verschlechtern, sondern in der Bewerbung schreiben, das mir 54k als Fixum vorschwebt (sie wollen einen Gehaltswunsch in der Bewerbung) + dann ggf die Provision.

Wie schätzt ihr das ganze ein?

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Vertriebsmensch

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Der Außendienst ist geauso schwierig wie als Controler zu arbeiten.
Ich würde kaputt gehen, wenn ich jeden Tag Excel-Tabellen basteln müsste.

Es geht erst mal darum, ob einem der Job Spass macht. Das muss man denke ich einfach mal ausprobieren. Ob man da eine hohe Frustrationstoleranz braucht ?? Keine Ahnung.... Wenn Excel-Tabellen irgendwo einen Fehler beinhalten, wäre ich auch schnell frustriert....

Arbeitszeit habe ich ca. 40-50 Stunden/Woche, je nach Reisetätigkeit. Kommt darauf an, wie man das rechnet, wenn man Abends im Hotl übernachtet.

Verdienst würde ich mal grob so einteilen, dass man je kleiner und in der Zahl größer die Kunden sind, gibt es weniger Fixum und einen höheren flexiblen Anteil (Würth z.B. 1.500 -2.000 FIX + Provision), je weniger Kunden und umso mehr Umsatz pro Einzelkunde, umso höher der Fixanteil, 50-90k sind da je nach Branche drin (zzg. Bonus).

Mein alter AG hat mir nach IG Metall NRW EG13 (ca. 70k) bezahlt und einen kleinen Bonus (1k-3k), mein jetziger 70k Fix +Bonus bis max. 40%, mein zukünftiger zahlt 72k ohne Bonus......

Grundsätzlich im B2B Geschäft würde ich mal grob einteilen:
Vertriebsgebiet

1 Bundesland ->36-48K
Halbes Deustchland 50-70k
ganz Deutschland 60-80k
Europa/Weltweit 70-120k

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Oh, der Posten ist ausgeschrieben für ne Großstadt mit 200-300 k Einwohnern, mit einem Umkreis von 50km. Dh dass es mit meinen Gehaltsvorstellungen eher nichts wird was?

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Voraussetzungen für den Vertrieb?
Look good, talk good, trink good, @!#$ good.

Alles andere ist Nebensache. Beschäftigt euch mal mit dem sog. HALO-Effekt von good looking Male Models. So einem kaufst du auch einen Kühlschrank in der Antarktis ab. Wer dazu noch gut einen auflabern kann und !!!extrem!!! gut bei den Vorzimmer Mädels ankommt, der rockt alle Umsätze. Eine Leber aus Stahl.
Machts gut Boys
Yiöööööööööhhhhhhhh
Karl E.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Was deine Gehaltsvorstellungen angeht, kommt es natürlich darauf an, da du noch keiner Erfahrung im Vertrieb hast, ist es (m.M.n.) schwer auf den Betrag zu kommen.

Schau dir eventuell mal Keyence an, da MUSST du zwar als Junior Sales Manager anfangen, aber die suchen auch WINGs. Inkl. Firmenwagen und max. Bonus kannst du da im ersten Jahr ca. 57k haben, nach 3 Jahren 75k, je nach Laufbahn innerhalb von 5 Jahren an die 100k kommen.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Hört sich fast nach einem abgestürzten Cityboy an ;-)

Lounge Gast schrieb:

Voraussetzungen für den Vertrieb?
Look good, talk good, trink good, @!#$ good.

Alles andere ist Nebensache. Beschäftigt euch mal mit dem
sog. HALO-Effekt von good looking Male Models. So einem
kaufst du auch einen Kühlschrank in der Antarktis ab. Wer
dazu noch gut einen auflabern kann und !!!extrem!!! gut bei
den Vorzimmer Mädels ankommt, der rockt alle Umsätze. Eine
Leber aus Stahl.
Machts gut Boys
Yiöööööööööhhhhhhhh
Karl E.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Ok Danke, werde ich machen. Ich werde mich einfach mit den Gehaltsvorstellungen bewerben und wenn es ihnen zu viel ist, ist auch ok. :)

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Da werden deine Gehaltsvorstellungen nicht reinpassen.

Für mich liest sich die Stellenbeschreibung eher nach einem Key-Accounter/Kunden-Betreuer mit wenig Provisionschancen.
Gehalt für die Stelle würde ich auf so ca. 36k-45k beziffern.
Bei Rahmenverträgen wird sich der Umsatz nicht gleich verdoppeln, sondern da geht's eher darum die jährlichen Preissenkungen möglichst geschickt auf -1%-0% zu halten...
Wenn der Stelleninhaber Pech hat, darf er sogar noch die Sachbearbeitung (=operatives Geschäft, wie Abrufe, Disposition, QS, etc.) mit abwickeln...
Insgesamt wenig Potenzial und eher was für einen Techniker (HWK), technischen Betriebswirt... aber mit Studium als WING biste dafür def. überqualifiziert.

Lounge Gast schrieb:

Oh, der Posten ist ausgeschrieben für ne Großstadt mit
200-300 k Einwohnern, mit einem Umkreis von 50km. Dh dass es
mit meinen Gehaltsvorstellungen eher nichts wird was?

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Mist :/. Schade eigentlich.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Zur Info: Hatte das Gespräch bezüglich der Außendiensstelle und hab es abgelehnt. Fix war 42k + 10k Provision und erwarten bei 4 Tagen in der Woche 300 Besuche im Jahr. Der Stress ist mir zu schlecht bezahlt.

Trotzdem Danke für die tollen Ratschläge und Tipps.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Die Konditionen sind für den Einstieg allerdings nicht schlecht. Der Split 80/20 fix/variabel ist sehr fair und gerade für den Anfang anzuraten. Wenn allerdings schon eine Terminquote mit Stress gleichgesetzt wird, ist der Job definitiv nichts. Der Stress kommt mit den Zielen und deren Erreichung. Terminquote ist da nur ein kleiner Teil... 300 Termine im Jahr sind ca 8 Termine pro Woche. Also 4 Tage Aussendienst mit je 2 Terminen pro Tag und ein Tag Home-Office. Absolut normal.

Lounge Gast schrieb:

Zur Info: Hatte das Gespräch bezüglich der Außendiensstelle
und hab es abgelehnt. Fix war 42k + 10k Provision und
erwarten bei 4 Tagen in der Woche 300 Besuche im Jahr. Der
Stress ist mir zu schlecht bezahlt.

Trotzdem Danke für die tollen Ratschläge und Tipps.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Frische Zahlen, steige bei einem Softwaredienstleister ein:
Alter: 24
B.A. (DH)
Fix: 50k + Firmenwagen + 15% Provision

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2019:

  • 15% Provision

Sofern du den entsprechenden Umsatz hast, vor allem im ersten Jahr.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Würden den Thread gerne nochmal pushen da ich selbst kurz vor dem Einstieg stehe.
Vielleicht kann hier noch mal jemand von seinem Arbeitsalltag, Branche, Gehaltsaufteilung berichten als auch ein paar Tipps für Berufseinsteiger loslassen :)

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Einstieg nach Studium ist meiner Meinung nach bestenfalls über Traineeprogramm zu absolvieren - wenn du nicht gerade nen Sack Schrauben bei Würth verticken sollst/willst, sondern in den anspruchsvolleren, lösungsorientieren Vertrieb gehen willst, gilt es neben den komplexen Produkten/Lösungen auch den Markt, die Kunden, nicht zu unterschätzen die Prozesse und Tools sowie letztlich ja auch irgendwo den Vertrieb selber zu lernen.. Das funktioniert meiner Meinung nach kaum innerhalb von 1-2 Monaten und schon gar nicht on the job.

Wenn du ein gutes Sales Traineeprogramm bei nem Konzern erwischst kannst du das alles innerhalb 1,5-2 Jahre lernen und hast genügend Zeit, dich auf den stressigen Alltag vorzubereiten und dir deine ersten Sporen zu verdienen. Gehaltstechnisch sollte es schon Richting 55-60k gehen, arbeitszeittechnisch bist du aber auch hier schon haufig bei deutlich über 40 Std, vmtl eher 45-50.

Branchentechnisch würde ich mich immer an komplexere, erklarungsbedürftige Produkte orientieren - IT, Anlagen- und Systembau, (Medizin)Technik, Pharma, Chemie, Erdöl- und Gasindustrie etc.. FMCG, Bau, Beauty, Landwirtschaft und der ganze andere Quatsch ist dagegen, auch gehaltstechnisch, weniger interessant.

Nach dem Trainee kommst du dann schnell auf 80-90k bei 100% Zielerreichung - häufig bei 20-35% variablem Anteil. Es gibt auch einige Unternehmen, die vergleichbare Kohle auch mit wenigen Prozentpunkten variablen Gehalt zahlen, dafür hast du dann aber auch bei Überperformance keinen deutlichen Sprung mehr nach oben. Hier muss jeder den Gehaltsmix bzw das Unternehmen finden, dass zu ihm passt.

Arbeitszeiten und - alltag: ca 2-3 Tage beim Kunden, Rest Home Office. Eher 50 statt die im Vertrag angegeben 40 Stunden, Target häufig bei 4-7 Mio €. Man ärgert sich häufig über Prozesse bzw über ausufernde administrative Arbeit (va in Konzernen), ist in vielen Fällen zu selten beim Kunden (va jetzt in Coronazeiten), hat zu viele (interne) Calls und zu viele Mails, die Kunden sind zudem anspruchsvoll und erwarten zeitnah Antworten. Viele arbeiten am We, fast jeder ist im Urlaub (eingeschränkt) erreichbar. Alles in allem schon recht stressiger Job, daher sollten es 30-40% mehr Kohle im Vgl zum alternativen Job mit festen Arbeitszeiten, zumindest aus meiner Sicht, schon mindestens sein.

WiWi Gast schrieb am 20.05.2021:

Würden den Thread gerne nochmal pushen da ich selbst kurz vor dem Einstieg stehe.
Vielleicht kann hier noch mal jemand von seinem Arbeitsalltag, Branche, Gehaltsaufteilung berichten als auch ein paar Tipps für Berufseinsteiger loslassen :)

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Sehr gute Zusammenfassung. Kann ich nach 6 Jahre AD Erfahrung in 3 verschiedenen UN exakt so bestätigen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Einstieg nach Studium ist meiner Meinung nach bestenfalls über Traineeprogramm zu absolvieren - wenn du nicht gerade nen Sack Schrauben bei Würth verticken sollst/willst, sondern in den anspruchsvolleren, lösungsorientieren Vertrieb gehen willst, gilt es neben den komplexen Produkten/Lösungen auch den Markt, die Kunden, nicht zu unterschätzen die Prozesse und Tools sowie letztlich ja auch irgendwo den Vertrieb selber zu lernen.. Das funktioniert meiner Meinung nach kaum innerhalb von 1-2 Monaten und schon gar nicht on the job.

Wenn du ein gutes Sales Traineeprogramm bei nem Konzern erwischst kannst du das alles innerhalb 1,5-2 Jahre lernen und hast genügend Zeit, dich auf den stressigen Alltag vorzubereiten und dir deine ersten Sporen zu verdienen. Gehaltstechnisch sollte es schon Richting 55-60k gehen, arbeitszeittechnisch bist du aber auch hier schon haufig bei deutlich über 40 Std, vmtl eher 45-50.

Branchentechnisch würde ich mich immer an komplexere, erklarungsbedürftige Produkte orientieren - IT, Anlagen- und Systembau, (Medizin)Technik, Pharma, Chemie, Erdöl- und Gasindustrie etc.. FMCG, Bau, Beauty, Landwirtschaft und der ganze andere Quatsch ist dagegen, auch gehaltstechnisch, weniger interessant.

Nach dem Trainee kommst du dann schnell auf 80-90k bei 100% Zielerreichung - häufig bei 20-35% variablem Anteil. Es gibt auch einige Unternehmen, die vergleichbare Kohle auch mit wenigen Prozentpunkten variablen Gehalt zahlen, dafür hast du dann aber auch bei Überperformance keinen deutlichen Sprung mehr nach oben. Hier muss jeder den Gehaltsmix bzw das Unternehmen finden, dass zu ihm passt.

Arbeitszeiten und - alltag: ca 2-3 Tage beim Kunden, Rest Home Office. Eher 50 statt die im Vertrag angegeben 40 Stunden, Target häufig bei 4-7 Mio €. Man ärgert sich häufig über Prozesse bzw über ausufernde administrative Arbeit (va in Konzernen), ist in vielen Fällen zu selten beim Kunden (va jetzt in Coronazeiten), hat zu viele (interne) Calls und zu viele Mails, die Kunden sind zudem anspruchsvoll und erwarten zeitnah Antworten. Viele arbeiten am We, fast jeder ist im Urlaub (eingeschränkt) erreichbar. Alles in allem schon recht stressiger Job, daher sollten es 30-40% mehr Kohle im Vgl zum alternativen Job mit festen Arbeitszeiten, zumindest aus meiner Sicht, schon mindestens sein.

Würden den Thread gerne nochmal pushen da ich selbst kurz vor dem Einstieg stehe.
Vielleicht kann hier noch mal jemand von seinem Arbeitsalltag, Branche, Gehaltsaufteilung berichten als auch ein paar Tipps für Berufseinsteiger loslassen :)

Lieben Dank für die ausgiebigen Infos, gerne mehr davon!
Bin bereits im Trainee und auch in einem der genannten erklärungsbedürften Branchen, von daher hört sich das doch ( trotz der offensichtlichen Nachteile ) immernoch sehr attraktiv an.

antworten
DerSportbwler

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Ist zwar mein "Ex-Job" aber berichte trotzdem mal zur Einordnung:
Branche: Energie
Erklärungsbedürftiges Produkt: 8 von 10 auf einer Skala
Gehaltsanteile: 75% fix + 25% var
Einstieg: Zunächst das grobe Ganze verstehen, roten Faden in eine Story verpacken und erst im Nachhinein die technischen Details verstehen und relevant. Niemand will im 1. Sales Pitch hören, warum da und dort Problem x lauert. Ein "gutes Gefühl" durch sicheres Gefühl vermitteln ohne zu stottern oder groß neu ansetzen und ob du scheiße erzählst, merkst du erst hinterher.

Vielleicht hierzu mal in die Prinizpal Agenten Theorie einlesen. Sales ist immer ein "aufschlauen" des Kunden bei erklärungsbedürftigen Produkten und da muss man die Balance finden zwischen gerade genug aufschlauen, damit der Kunde das Produkt versteht und nicht zu viel aufschlauen, damit der Kunde es nicht selbst macht oder alternativ zur Konkurrenz geht.

Je nach bisheriger Berufserfahrung auch gerne den Anfängertipp den "roten Faden" zunächst zu verschriftlichen in Stichworten und daran entlang hangeln.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

push :)

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Einstieg nach Studium ist meiner Meinung nach bestenfalls über Traineeprogramm zu absolvieren - wenn du nicht gerade nen Sack Schrauben bei Würth verticken sollst/willst, sondern in den anspruchsvolleren, lösungsorientieren Vertrieb gehen willst, gilt es neben den komplexen Produkten/Lösungen auch den Markt, die Kunden, nicht zu unterschätzen die Prozesse und Tools sowie letztlich ja auch irgendwo den Vertrieb selber zu lernen.. Das funktioniert meiner Meinung nach kaum innerhalb von 1-2 Monaten und schon gar nicht on the job.

Wenn du ein gutes Sales Traineeprogramm bei nem Konzern erwischst kannst du das alles innerhalb 1,5-2 Jahre lernen und hast genügend Zeit, dich auf den stressigen Alltag vorzubereiten und dir deine ersten Sporen zu verdienen. Gehaltstechnisch sollte es schon Richting 55-60k gehen, arbeitszeittechnisch bist du aber auch hier schon haufig bei deutlich über 40 Std, vmtl eher 45-50.

Branchentechnisch würde ich mich immer an komplexere, erklarungsbedürftige Produkte orientieren - IT, Anlagen- und Systembau, (Medizin)Technik, Pharma, Chemie, Erdöl- und Gasindustrie etc.. FMCG, Bau, Beauty, Landwirtschaft und der ganze andere Quatsch ist dagegen, auch gehaltstechnisch, weniger interessant.

Nach dem Trainee kommst du dann schnell auf 80-90k bei 100% Zielerreichung - häufig bei 20-35% variablem Anteil. Es gibt auch einige Unternehmen, die vergleichbare Kohle auch mit wenigen Prozentpunkten variablen Gehalt zahlen, dafür hast du dann aber auch bei Überperformance keinen deutlichen Sprung mehr nach oben. Hier muss jeder den Gehaltsmix bzw das Unternehmen finden, dass zu ihm passt.

Arbeitszeiten und - alltag: ca 2-3 Tage beim Kunden, Rest Home Office. Eher 50 statt die im Vertrag angegeben 40 Stunden, Target häufig bei 4-7 Mio €. Man ärgert sich häufig über Prozesse bzw über ausufernde administrative Arbeit (va in Konzernen), ist in vielen Fällen zu selten beim Kunden (va jetzt in Coronazeiten), hat zu viele (interne) Calls und zu viele Mails, die Kunden sind zudem anspruchsvoll und erwarten zeitnah Antworten. Viele arbeiten am We, fast jeder ist im Urlaub (eingeschränkt) erreichbar. Alles in allem schon recht stressiger Job, daher sollten es 30-40% mehr Kohle im Vgl zum alternativen Job mit festen Arbeitszeiten, zumindest aus meiner Sicht, schon mindestens sein.

Würden den Thread gerne nochmal pushen da ich selbst kurz vor dem Einstieg stehe.
Vielleicht kann hier noch mal jemand von seinem Arbeitsalltag, Branche, Gehaltsaufteilung berichten als auch ein paar Tipps für Berufseinsteiger loslassen :)

Wie kompetetiv sind die Trainer Sales Stellen bei den Konzernen? Vorzugeeise Richtung IT. Salesforce mit eingeschlossen?

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Ich, 28J., arbeite seit meinem Dualen Studium vor 5 Jahren im B2B Software Sales. Geografisch bin ich rein in Deutschland aktiv, aber die meiste Zeit am Telefon und in Videokonferenzen.
Fix 60k und Jahresbonus je nach Zielerreichung. Bei 100% ZE nochmal 50% vom Fixum on Top. Firmenwagen obere Mittelklasse.
Arbeitszeit von 40-60 Stunden alles dabei und immer für die Kunden erreichbar.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Einstieg nach Studium ist meiner Meinung nach bestenfalls über Traineeprogramm zu absolvieren - wenn du nicht gerade nen Sack Schrauben bei Würth verticken sollst/willst, sondern in den anspruchsvolleren, lösungsorientieren Vertrieb gehen willst, gilt es neben den komplexen Produkten/Lösungen auch den Markt, die Kunden, nicht zu unterschätzen die Prozesse und Tools sowie letztlich ja auch irgendwo den Vertrieb selber zu lernen.. Das funktioniert meiner Meinung nach kaum innerhalb von 1-2 Monaten und schon gar nicht on the job.

Wenn du ein gutes Sales Traineeprogramm bei nem Konzern erwischst kannst du das alles innerhalb 1,5-2 Jahre lernen und hast genügend Zeit, dich auf den stressigen Alltag vorzubereiten und dir deine ersten Sporen zu verdienen. Gehaltstechnisch sollte es schon Richting 55-60k gehen, arbeitszeittechnisch bist du aber auch hier schon haufig bei deutlich über 40 Std, vmtl eher 45-50.

Branchentechnisch würde ich mich immer an komplexere, erklarungsbedürftige Produkte orientieren - IT, Anlagen- und Systembau, (Medizin)Technik, Pharma, Chemie, Erdöl- und Gasindustrie etc.. FMCG, Bau, Beauty, Landwirtschaft und der ganze andere Quatsch ist dagegen, auch gehaltstechnisch, weniger interessant.

Nach dem Trainee kommst du dann schnell auf 80-90k bei 100% Zielerreichung - häufig bei 20-35% variablem Anteil. Es gibt auch einige Unternehmen, die vergleichbare Kohle auch mit wenigen Prozentpunkten variablen Gehalt zahlen, dafür hast du dann aber auch bei Überperformance keinen deutlichen Sprung mehr nach oben. Hier muss jeder den Gehaltsmix bzw das Unternehmen finden, dass zu ihm passt.

Arbeitszeiten und - alltag: ca 2-3 Tage beim Kunden, Rest Home Office. Eher 50 statt die im Vertrag angegeben 40 Stunden, Target häufig bei 4-7 Mio €. Man ärgert sich häufig über Prozesse bzw über ausufernde administrative Arbeit (va in Konzernen), ist in vielen Fällen zu selten beim Kunden (va jetzt in Coronazeiten), hat zu viele (interne) Calls und zu viele Mails, die Kunden sind zudem anspruchsvoll und erwarten zeitnah Antworten. Viele arbeiten am We, fast jeder ist im Urlaub (eingeschränkt) erreichbar. Alles in allem schon recht stressiger Job, daher sollten es 30-40% mehr Kohle im Vgl zum alternativen Job mit festen Arbeitszeiten, zumindest aus meiner Sicht, schon mindestens sein.

WiWi Gast schrieb am 20.05.2021:

Würden den Thread gerne nochmal pushen da ich selbst kurz vor dem Einstieg stehe.
Vielleicht kann hier noch mal jemand von seinem Arbeitsalltag, Branche, Gehaltsaufteilung berichten als auch ein paar Tipps für Berufseinsteiger loslassen :)

Kann das Alles auf jeden Fall bestätigen. Ich bin letztendlich nach mehreren Jahren in der Projektierung in den Außendienst gewechselt und nach 3 Jahren wieder zurück in die Projektierung. Dienstwagen, Homeoffice, Gehalt etc. alles schön und gut, aber mich hat es irgendwann einfach so genervt die Kunden am Wochenende oder oder auch im Urlaub 24h bemuttern zu müssen. Dann wird man auch immer an nackten Zahlen gemessen und muss sich ständig rechtfertigen, wenn mal etwas nicht so läuft wie geplant. Durch die heutigen Systeme und Prozesse ist man auch bis auf drei Nachkommastellen transparent und muss jeden Furz in irgendeinem Report festhalten. Ich war nicht unerfolgreich oder besonders unglücklich, letztendlich war ich einfach nur furchtbar genervt und hab dann die Reißleine gezogen.

Für den Außendienst muss man wirklich geschaffen sein. Man muss einfach Lust auf das ganze Umfeld haben. Diese Lust ist mir nach 3 Jahren abhanden gekommen, dabei sah der Außendienst ursprünglich von Außen deutlich attraktiver aus. Die Erfahrung hat mich aber auf jeden Fall weiter gebracht.

PS: Branche Maschinen- und Anlagenbau mit Schwerpunkt Antriebstechnik. Stark beratungslastige Tätigkeit und auf jeden Fall mehr Problemlöser als Verkäufer.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

DerSportbwler schrieb am 26.05.2021:

Ist zwar mein "Ex-Job" aber berichte trotzdem mal zur Einordnung:
Branche: Energie
Erklärungsbedürftiges Produkt: 8 von 10 auf einer Skala
Gehaltsanteile: 75% fix + 25% var
Einstieg: Zunächst das grobe Ganze verstehen, roten Faden in eine Story verpacken und erst im Nachhinein die technischen Details verstehen und relevant. Niemand will im 1. Sales Pitch hören, warum da und dort Problem x lauert. Ein "gutes Gefühl" durch sicheres Gefühl vermitteln ohne zu stottern oder groß neu ansetzen und ob du scheiße erzählst, merkst du erst hinterher.

Vielleicht hierzu mal in die Prinizpal Agenten Theorie einlesen. Sales ist immer ein "aufschlauen" des Kunden bei erklärungsbedürftigen Produkten und da muss man die Balance finden zwischen gerade genug aufschlauen, damit der Kunde das Produkt versteht und nicht zu viel aufschlauen, damit der Kunde es nicht selbst macht oder alternativ zur Konkurrenz geht.

Je nach bisheriger Berufserfahrung auch gerne den Anfängertipp den "roten Faden" zunächst zu verschriftlichen in Stichworten und daran entlang hangeln.

was machst du heute? kein Vertrieb mehr vermutlich?

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Bin gerade bei meinem Bachelor in Wirtschaftsinformatik dabei. Möchte später gerne in den Vertrieb bzw. Außendienst. Wie siehts da mit Stellen in der IT Branche aus? Lohnt sich da nur Konzern wie Microsoft etc. oder auch größerer Mittelstand interessant oder verkauft man da nur Winrar Lizenzen an Einzelhändler? Wie überlaufen ist It Sales? Was für ein Profil braucht man zumindest für den Einstieg?

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Einstieg nach Studium ist meiner Meinung nach bestenfalls über Traineeprogramm zu absolvieren - wenn du nicht gerade nen Sack Schrauben bei Würth verticken sollst/willst, sondern in den anspruchsvolleren, lösungsorientieren Vertrieb gehen willst, gilt es neben den komplexen Produkten/Lösungen auch den Markt, die Kunden, nicht zu unterschätzen die Prozesse und Tools sowie letztlich ja auch irgendwo den Vertrieb selber zu lernen.. Das funktioniert meiner Meinung nach kaum innerhalb von 1-2 Monaten und schon gar nicht on the job.

Wenn du ein gutes Sales Traineeprogramm bei nem Konzern erwischst kannst du das alles innerhalb 1,5-2 Jahre lernen und hast genügend Zeit, dich auf den stressigen Alltag vorzubereiten und dir deine ersten Sporen zu verdienen. Gehaltstechnisch sollte es schon Richting 55-60k gehen, arbeitszeittechnisch bist du aber auch hier schon haufig bei deutlich über 40 Std, vmtl eher 45-50.

Branchentechnisch würde ich mich immer an komplexere, erklarungsbedürftige Produkte orientieren - IT, Anlagen- und Systembau, (Medizin)Technik, Pharma, Chemie, Erdöl- und Gasindustrie etc.. FMCG, Bau, Beauty, Landwirtschaft und der ganze andere Quatsch ist dagegen, auch gehaltstechnisch, weniger interessant.

Nach dem Trainee kommst du dann schnell auf 80-90k bei 100% Zielerreichung - häufig bei 20-35% variablem Anteil. Es gibt auch einige Unternehmen, die vergleichbare Kohle auch mit wenigen Prozentpunkten variablen Gehalt zahlen, dafür hast du dann aber auch bei Überperformance keinen deutlichen Sprung mehr nach oben. Hier muss jeder den Gehaltsmix bzw das Unternehmen finden, dass zu ihm passt.

Arbeitszeiten und - alltag: ca 2-3 Tage beim Kunden, Rest Home Office. Eher 50 statt die im Vertrag angegeben 40 Stunden, Target häufig bei 4-7 Mio €. Man ärgert sich häufig über Prozesse bzw über ausufernde administrative Arbeit (va in Konzernen), ist in vielen Fällen zu selten beim Kunden (va jetzt in Coronazeiten), hat zu viele (interne) Calls und zu viele Mails, die Kunden sind zudem anspruchsvoll und erwarten zeitnah Antworten. Viele arbeiten am We, fast jeder ist im Urlaub (eingeschränkt) erreichbar. Alles in allem schon recht stressiger Job, daher sollten es 30-40% mehr Kohle im Vgl zum alternativen Job mit festen Arbeitszeiten, zumindest aus meiner Sicht, schon mindestens sein.

Würden den Thread gerne nochmal pushen da ich selbst kurz vor dem Einstieg stehe.
Vielleicht kann hier noch mal jemand von seinem Arbeitsalltag, Branche, Gehaltsaufteilung berichten als auch ein paar Tipps für Berufseinsteiger loslassen :)

Würde mich mal nur auf den Abschnitt bzgl Einstieg nach dem Studium beziehen. Und widersprechen.
Ich komme aus dem Umfeld der Automatisierungstechnik und war bereits bei verschiedenen Unternehmen tätig die verschiedene Bereiche der Automatisierung adressieren. Daher waren es hier auch immer stark erklärungsbedürftige Produkte.

Ich halte ein 1 bis 2 jähriges Traineeprogramm für überzogen und bin durchaus überzeugt, dass ein 2 monatiges Training mit anschließender intensiver Coaching Zeit (ca 6 Monate ) ausreicht um einen frischen Vertriebler zum Laufen zu bringen insofern er das richtige skillset mitbringt. Gerade on the Job ist hierbei das essenziellste Element . Selbstverständlich ist hierbei ein gutes strukturiertes und durchdachtes saleskonzept unabdingbar. Viele Unternehmen haben hier großen Nachholbedarf, was dann in 2 Jahren Traineeprogramm endet mit Leuten die sich als Berater statt eines Verkäufers sehen und nie den wirklichen Kern der Vertriebstätigkeit erkennen. Wachstum zu generieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 20.05.2021:

Würden den Thread gerne nochmal pushen da ich selbst kurz vor dem Einstieg stehe.
Vielleicht kann hier noch mal jemand von seinem Arbeitsalltag, Branche, Gehaltsaufteilung berichten als auch ein paar Tipps für Berufseinsteiger loslassen :)

Kann das Alles auf jeden Fall bestätigen. Ich bin letztendlich nach mehreren Jahren in der Projektierung in den Außendienst gewechselt und nach 3 Jahren wieder zurück in die Projektierung. Dienstwagen, Homeoffice, Gehalt etc. alles schön und gut, aber mich hat es irgendwann einfach so genervt die Kunden am Wochenende oder oder auch im Urlaub 24h bemuttern zu müssen. Dann wird man auch immer an nackten Zahlen gemessen und muss sich ständig rechtfertigen, wenn mal etwas nicht so läuft wie geplant. Durch die heutigen Systeme und Prozesse ist man auch bis auf drei Nachkommastellen transparent und muss jeden Furz in irgendeinem Report festhalten. Ich war nicht unerfolgreich oder besonders unglücklich, letztendlich war ich einfach nur furchtbar genervt und hab dann die Reißleine gezogen.

Für den Außendienst muss man wirklich geschaffen sein. Man muss einfach Lust auf das ganze Umfeld haben. Diese Lust ist mir nach 3 Jahren abhanden gekommen, dabei sah der Außendienst ursprünglich von Außen deutlich attraktiver aus. Die Erfahrung hat mich aber auf jeden Fall weiter gebracht.

PS: Branche Maschinen- und Anlagenbau mit Schwerpunkt Antriebstechnik. Stark beratungslastige Tätigkeit und auf jeden Fall mehr Problemlöser als Verkäufer.

Die Erfahrungen zum Thema Reporting teile ich. Bin inzwischen 19 Jahre in unterschiedlichen Sales-Positionen, am Ende aber immer unterm Strich Außendienstler. Der Reiz an der Position war für mich damals die Möglichkeit, viel Geld verdienen zu können, selbständige Arbeit im Gebiet und relativ freie Zeiteinteilung (wenn die Ergebnisse passen).

Man kann immer noch viel Geld verdienen, speziell im Bereich IT. Ich liege persönlich bei knapp 150k (plus Auto, bAv usw.), habe in meinem Umfeld aber auch Vertriebler, die weit über 200k verdienen. Ohne Personalverantwortung. So viel zum Positiven......

Der Zeitaufwand war nie gering, habe gerade am Anfang 60-70 Stunden gearbeitet und auch im Urlaub oft in der Firma angerufen und Kundengespräche geführt. Das mache ich heute nicht mehr. Urlaub ist Urlaub, im Normalfall. Ich habe eine Vertretung und bin in Notfällen über meine Privatnummer erreichbar. Das wars dann auch. Die Welt dreht sich weiter und weder werde ich in den 2 Wochen alle Kunden verlieren, noch 3 Großprojekte mit Millionenumsätzen plötzlich in der Pipeline haben. Vertrieb bedeutet aber auf jeden Fall erhöhte Erreichbarkeit. Wenn ich 2 Tage Urlaub habe und ohnehin daheim bleibe, schaue ich schon hin und wieder in die Mails, speziell wenn ein Projekt kurz vor dem Abschluss steht. Aber die Zeit investiere ich dann gern, zahlt sich am Ende ja auch aus ;)

Freie Zeiteinteilung bzw. Flexibilität sind zu einem Knackpunkt geworden. Internationale Kunden, dadurch Kommunikation in verschiedenen Zeitzonen erfordern teils sehr frühe oder sehr späte Telkos. Sehr viele interne Calls haben dazu wenig mit meinem Geschäft, sondern sehr oft mit internen Reportings, Maßnahmen und neuen Vorgaben zu tun. Das hat in den letzten Jahren massiv zugenommen und nervt mich inzwischen.

Hatte nie ein Problem mit Zahlendruck, nervenden Kunden, hunderttausenden Kilometern auf der Autobahn und in der Luft, weil ich weitestgehend autark arbeiten konnte. Solange ich bei 100%+ war, hat es niemanden interessiert, ob ich am Freitag um 14.00 Uhr nach dem letzten Termin in den Biergarten gefahren bin. Heute steht freitags um 17.00 Uhr eine Telko mit Forecast für die Produktionsplanung an....
Die Bonbons, die das Vertriebsleben (aus meiner Sicht) lebenswert gemacht haben - neben dem guten Gehalt - werden kleiner oder sind bereits dem Controller-Wahn zum Opfer gefallen.

Lange Rede, kurzer Sinn: ob der Außendienst schwierig ist oder nicht, hängt von der Persönlichkeit ab. Man kann fachlich top sein. Hilft aber nix, wenn man sich nach einem Anschiss warum die Zahlen mies sind, für 2 Tage in Embryonalstellung ins Bett verkrümelt.
Der Job macht mir schon noch Spaß und ich kann mich finanziell überhaupt nicht beschweren. Aber es macht nicht mehr.... "richtig Bock", wenn Ihr wisst, was ich meine.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 02.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.05.2021:

Würden den Thread gerne nochmal pushen da ich selbst kurz vor dem Einstieg stehe.
Vielleicht kann hier noch mal jemand von seinem Arbeitsalltag, Branche, Gehaltsaufteilung berichten als auch ein paar Tipps für Berufseinsteiger loslassen :)

Kann das Alles auf jeden Fall bestätigen. Ich bin letztendlich nach mehreren Jahren in der Projektierung in den Außendienst gewechselt und nach 3 Jahren wieder zurück in die Projektierung. Dienstwagen, Homeoffice, Gehalt etc. alles schön und gut, aber mich hat es irgendwann einfach so genervt die Kunden am Wochenende oder oder auch im Urlaub 24h bemuttern zu müssen. Dann wird man auch immer an nackten Zahlen gemessen und muss sich ständig rechtfertigen, wenn mal etwas nicht so läuft wie geplant. Durch die heutigen Systeme und Prozesse ist man auch bis auf drei Nachkommastellen transparent und muss jeden Furz in irgendeinem Report festhalten. Ich war nicht unerfolgreich oder besonders unglücklich, letztendlich war ich einfach nur furchtbar genervt und hab dann die Reißleine gezogen.

Für den Außendienst muss man wirklich geschaffen sein. Man muss einfach Lust auf das ganze Umfeld haben. Diese Lust ist mir nach 3 Jahren abhanden gekommen, dabei sah der Außendienst ursprünglich von Außen deutlich attraktiver aus. Die Erfahrung hat mich aber auf jeden Fall weiter gebracht.

PS: Branche Maschinen- und Anlagenbau mit Schwerpunkt Antriebstechnik. Stark beratungslastige Tätigkeit und auf jeden Fall mehr Problemlöser als Verkäufer.

Die Erfahrungen zum Thema Reporting teile ich. Bin inzwischen 19 Jahre in unterschiedlichen Sales-Positionen, am Ende aber immer unterm Strich Außendienstler. Der Reiz an der Position war für mich damals die Möglichkeit, viel Geld verdienen zu können, selbständige Arbeit im Gebiet und relativ freie Zeiteinteilung (wenn die Ergebnisse passen).

Man kann immer noch viel Geld verdienen, speziell im Bereich IT. Ich liege persönlich bei knapp 150k (plus Auto, bAv usw.), habe in meinem Umfeld aber auch Vertriebler, die weit über 200k verdienen. Ohne Personalverantwortung. So viel zum Positiven......

Der Zeitaufwand war nie gering, habe gerade am Anfang 60-70 Stunden gearbeitet und auch im Urlaub oft in der Firma angerufen und Kundengespräche geführt. Das mache ich heute nicht mehr. Urlaub ist Urlaub, im Normalfall. Ich habe eine Vertretung und bin in Notfällen über meine Privatnummer erreichbar. Das wars dann auch. Die Welt dreht sich weiter und weder werde ich in den 2 Wochen alle Kunden verlieren, noch 3 Großprojekte mit Millionenumsätzen plötzlich in der Pipeline haben. Vertrieb bedeutet aber auf jeden Fall erhöhte Erreichbarkeit. Wenn ich 2 Tage Urlaub habe und ohnehin daheim bleibe, schaue ich schon hin und wieder in die Mails, speziell wenn ein Projekt kurz vor dem Abschluss steht. Aber die Zeit investiere ich dann gern, zahlt sich am Ende ja auch aus ;)

Freie Zeiteinteilung bzw. Flexibilität sind zu einem Knackpunkt geworden. Internationale Kunden, dadurch Kommunikation in verschiedenen Zeitzonen erfordern teils sehr frühe oder sehr späte Telkos. Sehr viele interne Calls haben dazu wenig mit meinem Geschäft, sondern sehr oft mit internen Reportings, Maßnahmen und neuen Vorgaben zu tun. Das hat in den letzten Jahren massiv zugenommen und nervt mich inzwischen.

Hatte nie ein Problem mit Zahlendruck, nervenden Kunden, hunderttausenden Kilometern auf der Autobahn und in der Luft, weil ich weitestgehend autark arbeiten konnte. Solange ich bei 100%+ war, hat es niemanden interessiert, ob ich am Freitag um 14.00 Uhr nach dem letzten Termin in den Biergarten gefahren bin. Heute steht freitags um 17.00 Uhr eine Telko mit Forecast für die Produktionsplanung an....
Die Bonbons, die das Vertriebsleben (aus meiner Sicht) lebenswert gemacht haben - neben dem guten Gehalt - werden kleiner oder sind bereits dem Controller-Wahn zum Opfer gefallen.

Lange Rede, kurzer Sinn: ob der Außendienst schwierig ist oder nicht, hängt von der Persönlichkeit ab. Man kann fachlich top sein. Hilft aber nix, wenn man sich nach einem Anschiss warum die Zahlen mies sind, für 2 Tage in Embryonalstellung ins Bett verkrümelt.
Der Job macht mir schon noch Spaß und ich kann mich finanziell überhaupt nicht beschweren. Aber es macht nicht mehr.... "richtig Bock", wenn Ihr wisst, was ich meine.

Aus meiner Erfahrung heraus ist der Anschiss noch OK. Es wird dann nicht mehr OK wenn auf Fakten nicht eingegangen wird. Bestes Beispiel sind die jährlichen Umsatzprognosen...da investiert man tlw. unglaublich viel Zeit um auf 3% argumentativ und realistisch zu benennen am Ende heißt es aber mit der schlussendlichen Begründung "5%- weil ist so"...und erreicht man diese Floskel nicht wird es ungemütlich bis hin zur Entlassung.

Das sind keine Geschichten aus dem Paulaner Garten. Ein vertriebler muss sich immer so schön auszahlen lassen, dass er das erhöhte Risiko des Totalschadens mit einplant.

Meiner Erfahrung nach ist der Vertrieb hinsichtlich Fluktuation stark vertreten.

Probleme in deinem Gebiet sind auch einfach deine Probleme. Sei es nun Punkte die du nur bedingt beeinflussen kannst oder nicht

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DerSportbwler

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 02.06.2021:

DerSportbwler schrieb am 26.05.2021:

Ist zwar mein "Ex-Job" aber berichte trotzdem mal zur Einordnung:
Branche: Energie
Erklärungsbedürftiges Produkt: 8 von 10 auf einer Skala
Gehaltsanteile: 75% fix + 25% var
Einstieg: Zunächst das grobe Ganze verstehen, roten Faden in eine Story verpacken und erst im Nachhinein die technischen Details verstehen und relevant. Niemand will im 1. Sales Pitch hören, warum da und dort Problem x lauert. Ein "gutes Gefühl" durch sicheres Gefühl vermitteln ohne zu stottern oder groß neu ansetzen und ob du scheiße erzählst, merkst du erst hinterher.

Vielleicht hierzu mal in die Prinizpal Agenten Theorie einlesen. Sales ist immer ein "aufschlauen" des Kunden bei erklärungsbedürftigen Produkten und da muss man die Balance finden zwischen gerade genug aufschlauen, damit der Kunde das Produkt versteht und nicht zu viel aufschlauen, damit der Kunde es nicht selbst macht oder alternativ zur Konkurrenz geht.

Je nach bisheriger Berufserfahrung auch gerne den Anfängertipp den "roten Faden" zunächst zu verschriftlichen in Stichworten und daran entlang hangeln.

was machst du heute? kein Vertrieb mehr vermutlich?

Richtig, bin zwar noch nebenberuflich Vertriebler aber hauptberuflich nun in der Projektierung.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 02.06.2021:

Einstieg nach Studium ist meiner Meinung nach bestenfalls über Traineeprogramm zu absolvieren - wenn du nicht gerade nen Sack Schrauben bei Würth verticken sollst/willst, sondern in den anspruchsvolleren, lösungsorientieren Vertrieb gehen willst, gilt es neben den komplexen Produkten/Lösungen auch den Markt, die Kunden, nicht zu unterschätzen die Prozesse und Tools sowie letztlich ja auch irgendwo den Vertrieb selber zu lernen.. Das funktioniert meiner Meinung nach kaum innerhalb von 1-2 Monaten und schon gar nicht on the job.

Wenn du ein gutes Sales Traineeprogramm bei nem Konzern erwischst kannst du das alles innerhalb 1,5-2 Jahre lernen und hast genügend Zeit, dich auf den stressigen Alltag vorzubereiten und dir deine ersten Sporen zu verdienen. Gehaltstechnisch sollte es schon Richting 55-60k gehen, arbeitszeittechnisch bist du aber auch hier schon haufig bei deutlich über 40 Std, vmtl eher 45-50.

Branchentechnisch würde ich mich immer an komplexere, erklarungsbedürftige Produkte orientieren - IT, Anlagen- und Systembau, (Medizin)Technik, Pharma, Chemie, Erdöl- und Gasindustrie etc.. FMCG, Bau, Beauty, Landwirtschaft und der ganze andere Quatsch ist dagegen, auch gehaltstechnisch, weniger interessant.

Nach dem Trainee kommst du dann schnell auf 80-90k bei 100% Zielerreichung - häufig bei 20-35% variablem Anteil. Es gibt auch einige Unternehmen, die vergleichbare Kohle auch mit wenigen Prozentpunkten variablen Gehalt zahlen, dafür hast du dann aber auch bei Überperformance keinen deutlichen Sprung mehr nach oben. Hier muss jeder den Gehaltsmix bzw das Unternehmen finden, dass zu ihm passt.

Arbeitszeiten und - alltag: ca 2-3 Tage beim Kunden, Rest Home Office. Eher 50 statt die im Vertrag angegeben 40 Stunden, Target häufig bei 4-7 Mio €. Man ärgert sich häufig über Prozesse bzw über ausufernde administrative Arbeit (va in Konzernen), ist in vielen Fällen zu selten beim Kunden (va jetzt in Coronazeiten), hat zu viele (interne) Calls und zu viele Mails, die Kunden sind zudem anspruchsvoll und erwarten zeitnah Antworten. Viele arbeiten am We, fast jeder ist im Urlaub (eingeschränkt) erreichbar. Alles in allem schon recht stressiger Job, daher sollten es 30-40% mehr Kohle im Vgl zum alternativen Job mit festen Arbeitszeiten, zumindest aus meiner Sicht, schon mindestens sein.

Würden den Thread gerne nochmal pushen da ich selbst kurz vor dem Einstieg stehe.
Vielleicht kann hier noch mal jemand von seinem Arbeitsalltag, Branche, Gehaltsaufteilung berichten als auch ein paar Tipps für Berufseinsteiger loslassen :)

Würde mich mal nur auf den Abschnitt bzgl Einstieg nach dem Studium beziehen. Und widersprechen.
Ich komme aus dem Umfeld der Automatisierungstechnik und war bereits bei verschiedenen Unternehmen tätig die verschiedene Bereiche der Automatisierung adressieren. Daher waren es hier auch immer stark erklärungsbedürftige Produkte.

Ich halte ein 1 bis 2 jähriges Traineeprogramm für überzogen und bin durchaus überzeugt, dass ein 2 monatiges Training mit anschließender intensiver Coaching Zeit (ca 6 Monate ) ausreicht um einen frischen Vertriebler zum Laufen zu bringen insofern er das richtige skillset mitbringt. Gerade on the Job ist hierbei das essenziellste Element . Selbstverständlich ist hierbei ein gutes strukturiertes und durchdachtes saleskonzept unabdingbar. Viele Unternehmen haben hier großen Nachholbedarf, was dann in 2 Jahren Traineeprogramm endet mit Leuten die sich als Berater statt eines Verkäufers sehen und nie den wirklichen Kern der Vertriebstätigkeit erkennen. Wachstum zu generieren.

"Sofern er das richtige Skillset mitbringt" - meinst du denn, dass das die jungen Bachelorabsolventen, die gerade frisch von der Uni kommen (meist mit max nem halben Jahr an praktischen Erfahrungen, womöglich überall gesammelt, nur nicht im Vertrieb), mitbringen? Ich denke nicht. Halte das Traineeprogramm als Einstieg für nahezu alternativlos.

Dieser Zusammenhang beantwortet auch direkt die Frage eines Vorposters bzgl Chancen, in ein Sales Traineeprogramm zu kommen: Da Vertrieb immer noch (ungerechtfertigterweise) von vielen Absolventen stiefmütterlich behandelt wird, so zumindest mein Eindruck, hat man, wenn man soch etwas "verkaufen" kann, bei solchen Stellen immer ganz gute Chancen.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Push, gerne noch mehr Erfahrungsberichte! =)

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

Push. Welche Unternehmen zahlen Vertriebler gut aus? KMU oder nur Konzern lukrativ? Kommt man als Berufseinsteiger mit etwas Erfahrung als Werkstudent an eine Position im Außendienst? Danke.

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WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Push. Welche Unternehmen zahlen Vertriebler gut aus? KMU oder nur Konzern lukrativ? Kommt man als Berufseinsteiger mit etwas Erfahrung als Werkstudent an eine Position im Außendienst? Danke.

Je nachdem wie seriös / komplex dein Produkt ist.
Bei komplexen, erklärungsbedürftigen Produkten ( meist dementsprechend teuer ) kommst du nicht ohne gewisse BE / Trainee rein, wirst dafür dann aber auch entsprechend belohnt.
Für Würth / Baumarktkette XY / Marketing Vertrieb könnte es auch so klappen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie schwierig ist der Außendienst?

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Push. Welche Unternehmen zahlen Vertriebler gut aus? KMU oder nur Konzern lukrativ? Kommt man als Berufseinsteiger mit etwas Erfahrung als Werkstudent an eine Position im Außendienst? Danke.

Je nachdem wie seriös / komplex dein Produkt ist.
Bei komplexen, erklärungsbedürftigen Produkten ( meist dementsprechend teuer ) kommst du nicht ohne gewisse BE / Trainee rein, wirst dafür dann aber auch entsprechend belohnt.
Für Würth / Baumarktkette XY / Marketing Vertrieb könnte es auch so klappen.

Danke für die Antwort. Ist die Durchlässigkeit in dem Bereich höher oder sollte man es sein lassen, wenn der Einstieg nicht direkt über Trainee oder Werkstudi. klappt?

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