DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufseinstieg: Wo & WieGeneration Y

Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Hallo Leute,

habe auf welt.de folgenden interessanten Artikel gelesen, warum unsere Generation so unglücklich ist, im Sinne von unerfüllten oder schwer erfüllbaren Erwartungen.

http://www.welt.de/icon/article133276638/Warum-die-Generation-Y-so-ungluecklich-ist.html

Ich persönlich kann mich in dem Artikel gut identifizieren, und sehe das auch in meinem Umfeld, dass diese Thesen eine gute Erklärungsgrundlage bilden.

Was haltet Ihr davon?

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

top! sehr geschmunzelt viel genickt. :-)

Einer wie keiner.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

In meisten Fällen: Luxusprobleme halt.

Unzufriedenheiten gab es immer schon. Würdest Du diese Generation mit der Nachkriegsgeneration tauschen?

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Es ist tatsächlich so, dass der Großteil denkt, es käme alles von allein zugeflogen bzw. es MÜSSE ihnen alles zugeflogen kommen. Viele haben keine Ahnung von der Arbeitswelt bzw. allgemein von der Realität.

Wenn ich schon Kommilitonen höre, die denken man bekäme als Berater "paar Tausender pro Tag" oder von Leuten die mir erzählen, dass sie nach dem Studium beim Mittelständler nach 5 Jahren "Ferarri fahren und den ganzen Tag in andere Länder reisen", dann habe ich manchmal Lust die Gatling auszupacken

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

So einen ähnlichen Artikel habe ich schon vor ein paar Jahren in Englisch gelesen. Die Welt scheint diesen Artikel 1:1 ins Deutsche übersetzt zu haben.

Das Problem ist meiner Meinung nach, dass der Artikel eine sehr einfache Sichtweise auf die Gen Y hat. Neuere Untersuchungen teilen die deutsche Gesellschaft in 10 Schichten ein, wobei man jüngere Leute ungefähr zu 3 dieser Schichten zählen kann. Man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Mir ist die These "die sind alle Traumtänzer" viel zu simpel. Mir gefällt das Schichtenmodell wesentlich besser.

Mal ein Denkanstoß: Vielleicht ist die Gen Y gar nicht so traumtänzerisch, wie sie von Älteren wahrgenommen wird. Ich meine, nur weil man hohe Ansprüche und Ziele hat, bedeutet das doch nicht, dass man zwangsläufig den Bezug zur Realität verloren hat und dass man, wenn man nicht 100% seiner Ziele erreicht, für den Rest seines Lebens total unglücklich und enttäuscht ist. Vielleicht ist die Gen Y einfach nur optimistischer und mutiger als die Generationen vor ihr. Mir kommt es so vor, als hätten die Generationen davor, vor allem Misserfolge vermeiden wollen, indem sie sich kleinere, bescheidenere Ziele gesetzt haben. Dabei haben sie aber evtl. auch Chancen verpasst.

Ich gehöre zur Gen Y und fände es eher traurig, wenn ich an alles so herangehen würde nach dem Motto "ich schaffe das eh nicht" - lieber kleinere Brötchen backen. Ich bin eher der Typ, der sich große Ziele setzt und einfach davon ausgeht, dass sie erreichbar sind. Wenn dann eben nicht alles erreicht werden kann, bin ich aber sicherlich auch nicht am Boden zerstört oder so. Es ist ja nur ein Versucht. Den Versuch lasse ich mir aber nicht nehmen! Ich kann mir schon vorstellen, dass manche ältere Leute denken, dass ich total überzogene Ansprüche habe und ich auf die Nase fallen werde und dann total enttäuscht bin. Das ist aber nicht so.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Ist schon alt der Artikel (hab ich gelesen, als ich letztes Jahr einen Essay über die Generation Y geschrieben habe) und voller Vorurteile. Viele denken eben nicht wirklich, dass sie etwas Besseres oder Besonderes sind. Im Gegenteil, die meisten sind sehr verwirrt und verunsichert. Es wird nur vorgetäuscht, dass man selber etwas Besonderes und besser als die anderen ist, da man von klein auf erzählt bekommt, man MUSS besser als die anderen sein, um später erfolgreich zu sein. Unsicherheit oder Unzulänglichkeiten zuzugeben wird in unserer Gesellschaft als Schwäche angesehen.

Aber es ist natürlich einfacher den jungen Leuten die Schuld zu geben und völlig unreflektiert oberflächlichen Artikeln wie diesem zu folgen.
Seht euch doch z.B. mal an, was Arbeitgeber heutzutage erwarten. Wenn man da die Stellenausschreibung liest, denkt man doch, dass eine 0815 Person überhaupt keine Chance auf den Job hat. Die älteren Generationen haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind bzw. es sind deren Erwartungen an die wir uns anpassen müssen.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Gar nichts, ich bin nicht "Generation Y" und lass mich auch nicht mit anderen in 'nen Topf werfen. Das ist nur so ein Marketingbegriff, mit dem man Bücher verkauft oder anderen den Talkshowauftritt finanziert.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

schon vor 2 jahren im original gelesen ^^

Aber ja.. stimmt für viele.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

REALITÄT = GLÜCK + ERWARTUNG

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Wow, toll geschrieben.
Dennoch ist es komisch - dieses Gefühl, ertappt worden zu sein, welches sich mit der Zustimmung mischt. Auch wenn ich als 1995 Geborener nur ganz knapp noch zur Generation Y zähle, vieles von dem, was im Artikel geschrieben steht, kenne ich gut von mir selbst.

Die wichtigste Message für mich persönlich ist jedoch der letzte Satz:

"Solange Du einfach dein Ding machst, gibt es keinen Grund, auf die anderen neidisch zu sein."

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Klassische Firstworld Problems.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Aber echt. Woanders kämpfen Menschen ums nackte Überleben und die verweichlichte westliche Y Generation fällt in Depressionen, wenn es kein Firmen-I-Phone gibt. Ätzends sowas. Das kommt davon, dass keiner der Luschen mehr gedient hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Wie heißt es auch so schön? Teile und herrsche. Ich stelle immer wieder fest, dass genau das in Deutschland gerade passiert. Alle Bevölkerungsschichten werden von den Medien gegeneinander aufgehetzt.

Alle Muslime sind radikal. Alle Leute, die mal den Mund aufmachen und demonstrieren gehen sind automatisch rechts. AfD Wähler sowieso. Aber eigentlich sind eh alle Deutschen gegen Ausländer. Bis auf die grünen Gutmenschen natürlich. Die Alten sind zu gierig und wollen zu viel Rente. Die Generation Y ist zu arrogant und denkt, ihr steht alles zu. Alle Akademiker sind überheblich. Hartzt 4 Empfänger belasten das Sozialsystem zu sehr. Das ganze lässt sich noch fortführen.

Alle werden gegeneinander aufgehetzt und sind so dumm diese Instrumentalisierung nicht zu bemerken. Und während wir alle schön aufeinander rumhacken, machen die oberen 1% was sie wollen, lehnen sich zurück und lachen sich schlapp, wie super das alles läuft, alles in der sicheren Gewissheit, dass ihre Positionen und Pfründe gesichert sind, denn das Volk wird sich nie zusammen tun, um gegen die aktuelle Situation im Land mal geschlossen auf die Straßen zugehen.

Dieser Artikel ist nur ein ganz,ganz kleines Puzzlestück. Lest mal aufmerksam die Medien und achtet darauf. Dann wird euch das auch auffallen.

Und wer denkt, man kann Millionen von Menschen im Alter von ca. 23-35 Jahren in eine Schublade stecken, hat sie eh nicht mehr alle.

Wenn ich mir meine Altersgnossen mal anschaue und vor Augen halte, was ich in manchen Internetforen (auch in diesem) lese, fällt mir vor allem eines auf: Angst. Angst, nicht das richtige studiert zu haben. Angst, nicht gut genug im Studium/der Ausbildung zu sein. Angst, keinen vernünftigen Job zu finden. Angst, auf Hartz 4 angewiesen zu sein. Angst, den Job zu verlieren. Angst, sich schlicht keine Kinder leisten zu können. Angst, diese Kinder eventuell 12 Stunden am Tag in die Kita schicken zu müssen, weil man ohne zwei Einkommen nicht über die Runden kommt. Angst, dass die eigenen Kinder von der geplanten Frühsexualisierung in Kindergärten und Schulen betroffen sein werden. Angst, dass noch mehr Arbeitsplätze ausgesourct werden. Angst, dass die Löhne/Gehälter noch weiter sinken, während die Mieten und Energiepreise steigen. Angst vor dem, was die (Welt)Politiker eigentlich gerade alles vermurksen. Angst vor Altersarmut, weil niemand mehr weiß, wie er sein Geld vernünftig und sicher(!) anlegen kann, usw.,usw.

Von den typischen "Millenials" habe ich in meinem ganzen Leben nicht mal eine Handvoll getroffen. Und die haben zu der Fraktion "Deutschland wird es eh niemals schlecht gehen" gehört und sich damit sowieso als absolut realitätsfern geoutet.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Der Artikel ist auf USA gemünzt, paar Sachen sind bei uns doch anders.

Aber diese "Grundeinstellung" dieser "Grundversagensangst" und die Frustration dass die Welt anders ist, als man sich vorgestellt hat, ist Folge einer Erziehung durch Gesellschaft und Medien die eigentlich Länderübergreifend ist. Je nach Biographie ist man davon halt mehr, oder weniger betroffen. Ganz krasse Ausprägung sind die "Hikkikomori" in Japan die deswegen einfach nicht mehr vors Loch gehen.

Das gehirngewaschene wohlstandsverwöhnte Akademikerkind sieht das sicher anders als jemand der auf nem Bauernhof oder in der Platte groß wurde, oder wo die Eltern Unternehmer oder "Arbeiter" sind. - Im Originalartikel steht ja schon "Yuppie"-Problem. - Eine ähnliche "Forderungserwartung" - gibts aber in starken Sozialstaaten bekanntlich auch... Alle müssen für mich zahlen, alle müssen mir geben weil ich da bin... Alle müssen mir zuhören.. Sonst schreie ich... usw...

Was kann man dagegen machen? Realitycheck, unrealistische "Kindheitserwartungen" ablegen und selbst die Initiative ergreifen.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Lounge Gast schrieb:

Aber echt. Woanders kämpfen Menschen ums nackte Überleben und
die verweichlichte westliche Y Generation fällt in
Depressionen, wenn es kein Firmen-I-Phone gibt. Ätzends
sowas. Das kommt davon, dass keiner der Luschen mehr gedient
hat.

Genau! Weil die Bundeswehr in den Gebieten, die du "Woanders" nennst in der Vergangenheit ja auch so viel erreicht hat.
Der Wehrdienst war doch ein vollkommen anachronistisches System.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Das gehirngewaschene wohlstandsverwöhnte Akademikerkind sieht das sicher anders als jemand der auf nem Bauernhof oder in der Platte groß wurde, oder wo die Eltern Unternehmer oder "Arbeiter" sind.<

Ähm, könnten wir mal aufhören, davon auszugehen, dass alle Akademikerkinder wohlstandsverwöhn sind? Meine Eltern sind Akademiker und denen geht es finanziell nicht wirklich gut. Mir hat es als Kind nie an was gefehlt, aber in Wohlstand haben wir definitiv nicht gelebt, und sehr, sehr vielen meiner Freunde geht es ähnlich.
Viele Kinder habe ihre Eltern in den 90er Jahren arbeitslos werden sehen (vor allem in den USA), soviel zum Thema Realitycheck.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Alles ist möglich. Mach was daraus.. Das liegt letztendlich an Euch..

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Der Artikel ist sehr amüsant geschrieben. Wobei ich nicht so richtig darauf klar komme, warum wir Generation Y's nix besonderes sein sollen.
Jeder einzelne Mensch auf diesem Planeten ist einzigartig - das ist Realität!
Das zu erkennen und dann sein "Ding zu machen"...geile Einstellung.

Doch zu behaupten, die Generation Y's haben nichts erreicht, deswegen müssen sie erst mal "hart arbeiten". Der Schuss geht doch wieder nach hinten los. Weil dann bringen wir Menschen dazu sich aus einem Mangel zu motivieren, anstatt aus dem Überfluss an Motivation zu handeln.

Wenn es eine Gesetzmäßigkeit gibt, die stärker ist als die berühmte "Invisible Hand", dann ist es das Mangel weiteren Mangel erschafft.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

"Ähm, könnten wir mal aufhören, davon auszugehen, dass alle Akademikerkinder wohlstandsverwöhn sind? "

Es gibt sicher auch gehirngewaschene Bio-Bauernsöhne. ^^

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Ja, den Artikel hab ich vor 30 Jahren schonmal gelesen :-D

Lounge Gast schrieb:

Hallo Leute,

habe auf welt.de folgenden interessanten Artikel gelesen,
warum unsere Generation so unglücklich ist, im Sinne von
unerfüllten oder schwer erfüllbaren Erwartungen.

Ich persönlich kann mich in dem Artikel gut identifizieren,
und sehe das auch in meinem Umfeld, dass diese Thesen eine
gute Erklärungsgrundlage bilden.

Was haltet Ihr davon?

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

ich finde den artikel eigentlich auch sehr interessant :)

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Da ist mancher Abiturient ( das war früher was besonderes, anders als heute ) richtig geerdet worden. Ich auch. War ein echter Realitätsschock, der den meisten aber gut getan hat.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Aber echt. Woanders kämpfen Menschen ums nackte
Überleben und
die verweichlichte westliche Y Generation fällt in
Depressionen, wenn es kein Firmen-I-Phone gibt. Ätzends
sowas. Das kommt davon, dass keiner der Luschen mehr
gedient
hat.

Genau! Weil die Bundeswehr in den Gebieten, die du
"Woanders" nennst in der Vergangenheit ja auch so
viel erreicht hat.
Der Wehrdienst war doch ein vollkommen anachronistisches
System.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Ich habe Ziwi gemacht und nicht Bundeswehr. Das war auch nicht einfach. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass mich das persönlich weitergebracht hat. Beides ist eine völlig künstlich geschaffene Situation und hat mit dem richtigen Leben nichts zu tun.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Statt Wehrdienst bieten sich heute Zeitarbeiterjobs in der Produktion oder Logistik an.

So alla Kulturrevolution könnte das ne ganz gute Motivation vor dem Studium sein.... nur so für den Fall, dass man nicht abschließen möchte oder Probleme mit Bachelor und so hat...

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Wenn schon so ein Realitätscheck unsere Generation Y gemacht wird, wie sieht es mit dem Realitätscheck für die Leute aus, die angeblich schon "so viel erreicht" haben im Leben.

Was haben die denn geschaffen??? Ein marodes Wirtschaftssystem, dass kurz vorm Abgrund steht.

DANKE für diese Leistung und das ihr uns Generation Y eure Fehlerhaften Denkansätze weitergeben wollt und von uns erwartet, dass wir den sh*** genauso weiter machen. Die letzten 50 Jahre hat die Menschheit die Welt so sehr verändert, wie die letzten 50.000 Jahre nicht. Zugegeben, das Einkommen war in früheren Zeiten wahrscheinlich noch ungleicher verteilt und heute kann sich jeder Hartz IV Empfänger eine stylische Hose bei Primark oder Feinkost bei Aldi kaufen. Doch zu welchem Preis - bestimmt nicht den realen. Die dicke Rechnung kommt noch ;)

DANKE dass man uns Generation Y's so einen Misthaufen hinterlässt und uns dafür noch blöd anmacht, dass wir etwas sinnvolles tun möchten. Egal was ihr sagt... irgendwann seid ihr nicht mehr und dann steuern wir die Welt wieder auf Kurs.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Lounge Gast schrieb:

Jeder einzelne Mensch auf diesem Planeten ist einzigartig -
das ist Realität!

Prima. Du bist einzigartig! ... genau wie alle anderen.

Finde es schon etwas seltsam, dass hier Leute so sehr auf ihre Individualität pochen und sich gleichzeitig einer stereotypen "Generation XYZ" zugehörig fühlen. Solche Widersprüche sind aber typisch für viele Berufseinsteiger, die ich kenne. Generell finde ich es seltsam, dass viele Menschen ihre Probleme, Störungen und falschen Geisteshaltungen erkennen und dann trotzdem weiter falsch handeln. Insofern finde ich den Artikel schon gut beobachtet. Auch wenn er leider nicht bewirkt, dass die Betroffenen klüger werden.

"Wahnsinn ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber andere Resultate erwartet."

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Lounge Gast schrieb:

Alle Bevölkerungsschichten werden von den Medien
gegeneinander aufgehetzt.

Alle Muslime sind radikal. [...] Hartzt 4 Empfänger belasten
das Sozialsystem zu sehr. Das ganze lässt sich noch
fortführen.

Alle werden gegeneinander aufgehetzt und sind so dumm >diese
Instrumentalisierung nicht zu bemerken. Und während wir alle
schön aufeinander rumhacken, machen die oberen 1% was sie
wollen, lehnen sich zurück und lachen sich schlapp, wie super
das alles läuft, alles in der sicheren Gewissheit, dass ihre
Positionen und Pfründe gesichert sind, denn das Volk wird
sich nie zusammen tun, um gegen die aktuelle Situation im
Land mal geschlossen auf die Straßen zugehen.

Auch wenn ich deine Ansicht im Kern teile, ist die Ironie wirklich nicht zu übersehen...
Sich über "Schubladendenken" echauffieren, dann aber 800.000 Menschen in eine solche stecken...

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Also ehrlich, der Fabrikarbeiterjob bei der Zeitarbeitsfirma hätte mich persönlich weiter gebracht als der Zivildienst. Denn bei dem Fabrikarbeiterjob geht es um einen echten Job, mit echtem Geld und einem echten Arbeitsvertrag. Von mir aus könnte man das auch noch durch einen Job in der Pflege ersetzen (es geht gar nicht um die Tätigkeit selbst).

Im Zivildienst übernimmt der Staat größtenteils die Bezahlung, die Einrichtung selbst übernimmt selbst kaum Verantwortung (sie übernimmt kaum Kosten und bei Problemen fühlt sie sich nicht verantwortlich, reicht den Zivi dann einfach an die übergeordnete Organisation weiter) und man kann weder gekündigt werden noch selbst kündigen. So eine unrealistische, künstlich geschaffene Erfahrung gibt es im Leben nie wieder.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Lounge Gast schrieb:

Wenn schon so ein Realitätscheck unsere Generation Y gemacht
wird, wie sieht es mit dem Realitätscheck für die Leute aus,
die angeblich schon "so viel erreicht" haben im
Leben.

Was haben die denn geschaffen??? Ein marodes
Wirtschaftssystem, dass kurz vorm Abgrund steht.

DANKE für diese Leistung und das ihr uns Generation Y eure
Fehlerhaften Denkansätze weitergeben wollt und von uns
erwartet, dass wir den sh*** genauso weiter machen. Die
letzten 50 Jahre hat die Menschheit die Welt so sehr
verändert, wie die letzten 50.000 Jahre nicht. Zugegeben, das
Einkommen war in früheren Zeiten wahrscheinlich noch
ungleicher verteilt und heute kann sich jeder Hartz IV
Empfänger eine stylische Hose bei Primark oder Feinkost bei
Aldi kaufen. Doch zu welchem Preis - bestimmt nicht den
realen. Die dicke Rechnung kommt noch ;)

DANKE dass man uns Generation Y's so einen Misthaufen
hinterlässt und uns dafür noch blöd anmacht, dass wir etwas
sinnvolles tun möchten. Egal was ihr sagt... irgendwann seid
ihr nicht mehr und dann steuern wir die Welt wieder auf Kurs.

Was soll das Gejammer, wenn du 50 Jahre deine Leistung gebracht hast, kannste dich gerne beschweren. Hockt sich da ins gemachte Nest und selbst keine Leistung bringen.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Auch wenn ich deine Ansicht im Kern teile, ist die Ironie wirklich nicht zu übersehen...
Sich über "Schubladendenken" echauffieren, dann aber 800.000 Menschen in eine solche stecken...<

Stimmt, hast du auch recht. :D Meinst aber eher 80.000.000, oder? Ich denke aber, die Kernbotschaft wird verstanden. Ich finde es halt sehr erschreckend, was gerade passiert.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Was soll das Gejammer, wenn du 50 Jahre deine Leistung gebracht hast, kannste dich gerne beschweren. Hockt sich da ins gemachte Nest und selbst keine Leistung bringen.<

Welches gemachte Nest denn? Schau dich doch mal um in der Welt und in Deutschland. Das ist kein gemachtes Nest, sondern eine einzige, katastrophale Baustelle, weil die Entscheider in den letzten 50 Jahren immer nur nach dem Motto "Wachstum, Watchstum, Wachstum, und nach mir die Sintflut" gehandelt haben. Was den nachkommenden Generationen hinterlassen wird, ist ein Scherbenhaufen, der aufgrund reiner Profitgier entstanden ist. Und ja, da hat man jedes Recht sich zu beschweren, denn wenn man nicht den Mund aufmacht, wird sich nie etwas ändern.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Was verstehst du denn unter "Leistung"? Soll ich 50 Jahre beim IronMan mitmachen, oder sowas? Gib doch bitte mal ein oder zwei konkrete Beispiele... oder von mir aus lass es bleiben, weil das würde wieder eine "zu nichts" führende Diskussion werden.

Zumindest haben wir GY's gute Gründe dieses System zu kritisieren und das Recht darauf ein glückliches und selbstbestimmtes Leben zu führen. Das viele ältere Menschen, die nicht den Mut aufgebracht haben, ihre Träume zu Leben, sondern immer nur der Karotte hinterher gelaufen sind, die GY's heute alt faul bezeichnen. So what! Wir müssen denen nicht alles nachmachen, (und jetzt kommts) WEIL wir sehen, dass es zu nichts führt. Wir nehmen das wahr (das ist unsere Realität).

Lounge Gast schrieb:

Was soll das Gejammer, wenn du 50 Jahre deine Leistung
gebracht hast, kannste dich gerne beschweren. Hockt sich da
ins gemachte Nest und selbst keine Leistung bringen.

antworten
WiWi Gast

Re: Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Lounge Gast schrieb:

Auch wenn ich deine Ansicht im Kern teile, ist die Ironie
wirklich nicht zu übersehen...
Sich über "Schubladendenken" echauffieren, dann
aber 800.000 Menschen in eine solche stecken...<

Stimmt, hast du auch recht. :D Meinst aber eher 80.000.000,
oder? Ich denke aber, die Kernbotschaft wird verstanden. Ich
finde es halt sehr erschreckend, was gerade passiert.

1% von 80Mio. Einwohnern sind 800.000 Menschen :D

antworten

Artikel zu Generation Y

Millenials mit Angst um Arbeitsplatz durch holprigen Berufsstart

Eine Frau klettert - wie nach dem Berufseinstieg - in einer Halle nach oben.

Die Generation Y, der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, ist durch Probleme beim Berufseinstieg geprägt. Die Konsequenzen sind ein Gefühl der Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz. Die unter 35-Jährigen Millenials denken zudem überwiegend individualistisch, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Generation Y für Personaler kein Sonderfall

Ein Student schaut auf sein Handy auf einem schwarz weiß Bild in einem Bahnhofsgang mit verschwommenen Menschen um ihn herum und einer Anzeigentafel in der Ferne.

Was bewegt junge Erwachsene heute? Unterscheiden sie sich bei Karrierewunsch und Lebenszufriedenheit von früheren Generationen? Angeblich treiben mehr Freizeit und Selbstverwirklichung die Generation Y an. Eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt, dass die Einstellungen zu Arbeit und Beruf heute gar nicht so anders ist als vor 20 oder 30 Jahren.

Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).

Broschüre: Startklar - Tipps und Infos für Uni-Absolventen

Berufseinstieg: Ein Lego-Männchen steht am Start in einem Labyrint.

Wie gelingt der Start in den Beruf am besten? Hilfestellung leistet die Broschüre »Startklar«, die vom Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp + klar neu aufgelegt wurde. Uni-Absolventen finden dort nützliche Tipps, wie sie ihrem Traumjob näher kommen.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Vitamin-B beim Berufseinstieg der Königsweg

Eine goldene selbstgebastelte Krone symbolisiert die kostbaren Beziehungen beim Berufseinstieg.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

McKinsey-Fellowship: Einstiegsprogramm Marketing & Sales für Studenten

Ein Mann geht mit großen Schritten an einem Graffiti mit dem Inhalt: Good vorbei.

Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen und Interesse an Marketing und Vertrieb können sich ab sofort für das Marketing & Sales Fellowship von der Unternehmensberatung McKinsey & Company bewerben. Der neue Jahrgang des Programms startet zum 1. Oktober 2017 in Düsseldorf, München oder Köln. Die Bewerbung ist bis zum 23. April 2017 möglich.

Berufseinstieg: Stipendiaten fordern bessere Digitalausbildung im Studium

Einstieg, Enter, Berufseinstieg,

Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

Fit für das Leben nach dem Studium

Drei Sprinter symbolisieren den Berufstart nach dem Studium.

Ein Studium prägt fürs Leben. Studierende der Wirtschaftswissenschaften können meist gut mit Geld umgehen und später auch im privaten Bereich wirtschaftlich handeln. Einigen fällt es dennoch schwer, direkt nach dem Abschluss Fuß zu fassen. Dann heisst es plötzlich, sich mit Schulden aus der Studienzeit herumzuschlagen, auf Wohnungssuche zu gehen, umzuziehen oder vielleicht sogar direkt eine Familie zu gründen. Einige Tipps helfen beim Start ins „echte Leben“.

Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf Praxiserfahrung

Eine blaue Mappe mit der weißen Aufschrift Bewerbung rechts oben in der Ecke, auf einem Hocker im Garten.

Die Hochschul-Recruiting-Studie der Jobbörse Jobware und der Hochschule Koblenz deckt die wichtigsten Einstellungskriterien auf. Die Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf die Praxiserfahrung, den passenden Studiengang und Studienschwerpunkt.

Drei bewährte Strategien für Berufseinsteiger

Berufseinstieg: Tipps zum Berufsstart

Den meisten Absolventen der Wirtschaftswissenschaften gelingt der Einstieg in den Arbeitsmarkt gut. Mehr als 80 Prozent haben bereits nach einem Vierteljahr einen Arbeitsvertrag für das angestrebte Berufsfeld. Drei Strategien haben sich dabei auf dem Weg zum erfolgreichen Berufseinstieg bewährt.

So gelingt ein erfolgreicher Berufseinstieg

Jobsuche: Tastatur mit der Aufschrift "Find your job" auf einer Taste.

Der erste Arbeitstag steht bald an und die Nervosität steigt. Nach dem Studium beginnt nun ein weiterer Lebensabschnitt. Es ist eine völlig neue Welt mit anderen Spielregeln: Wie freundlich sind die Kollegen? Ist der Chef auch während der Arbeit nett? Was tun, wenn man eine Aufgabe nicht erledigen kann? Die besten Tipps für einen gelungenen Berufseinstieg!

Antworten auf Warum unsere Generation Y so unglücklich ist

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 33 Beiträge

Diskussionen zu Generation Y

Weitere Themen aus Berufseinstieg: Wo & Wie