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Berufseinstieg: Wo & WieWiMa

Beruf mit Mathematik

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Schleiereule

Beruf mit Mathematik

Hallo zusammen,

derzeit studiere ich Wirtschaftsmathematik und stelle mir die Frage, was ich später damit anfangen möchte.

Klar ist für micht: Ich möchte auch im Beruf quantitativ arbeiten und möglichst viel Mathematik/Programmierung tatsächlich einsetzen.

Gut gefallen hat mir ein Praktikum im Bereich Banken - Risk. Dort wurde zwar nicht übermäßig viel Mathematik (nur ein bisschen Korrelationen, Standardabweichungen, etc.) benötigt, aber dennoch war dort "ein bisschen gegeben". Tendenziell geht dies also in die richtige Richtung.

Meine konkrete Frage lautet:

  • Welche anderen Bereiche/Berufe gibt es, die meinen Interessen entgegenkommen?
  • Habt Ihr insbesondere Anregungen im Finanzbereich?

Besonders interessiert mich:
Welche Kenntnisse werden dort bevorzugt vorausgesetzt: Programmiersprachen, wirtschaftliches oder regulatorisches Wissen, Finanzmathematik, etc.?

Danke für alle Ideen!

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Mit angewandter Mathematik bieten sich in der Tat vorwiegend Versicherungen (Aktuar), Statistiker aber auch Sachen wie Controlling an. Mit wissenschaftlicher Mathematik wirst du vermutlich nichts machen können, weil du dafür das falsche Studium gewählt hast.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Wirtschaftsmathematik ist meiner Ansicht nach tendenziell keine gute Studienwahl. Reine Mathematik ist, selbst wenn man in angewandter vertieft und BWL als Nebenfach wählt, wesentlich angesehener und befähigt eben auch für Aufgaben, die hohe wissenschaftliche Ansprüche stellen.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Wirtschaftsmathematik ist meiner Ansicht nach tendenziell keine gute Studienwahl. Reine Mathematik ist, selbst wenn man in angewandter vertieft und BWL als Nebenfach wählt, wesentlich angesehener und befähigt eben auch für Aufgaben, die hohe wissenschaftliche Ansprüche stellen.

Was genau wäre so ein Beruf mit "wissenschaftlichen Ansprüchen"? Ich vermute mal du hast weder reine noch angewandte/Wirtschaftsmathematik studiert? Mathematik wie an der Uni bedeutet Beweise führen (auch in WiMa), es gibt keinen Job außerhalb der Uni, in dem man das macht.

Reine Mathematik ist Zahlentheorie, Geometrie (Algebraische oder Differential), Topologie und Kategorientheorie. Der Großteil der Forschung in dem Gebiet ist nun wirklich irrelevant für alles andere als eine akademische Karriere an der Uni. Dafür ist es eben interessant und macht Spaß...

WiMa ist meist eine Spezialisierung auf W-Theorie/Statistik oder Numerik. Mit beidem ist man mehr als gut aufgestellt für alle quantitativen Jobs in der Wirtschaft zumal das WiMa Studium meist mehr Programmierkompetenzen vermittelt. Bevor jetzt gleich wieder der nächste kommt, der vorschlägt man solle sich bei einem Quant Fund bewerben: In Deutschland gibt es keine solchen Funds. In den USA, UK oder Singapur hat man dort allerdings nur Chancen, wenn man von einer Uni mit großem Namen kommt oder "zumindest" etwas IMO Erfahrung hat/krasse Publikationen. Die Quant Teams der BB sitzen ebenfalls nicht in Deutschland. Einige verlagern sich vielleicht durch den Brexit nach Amsterdam. Trotzdem wird weiterhin gelten, dass diese Stellen auch für die meisten deutschen Mathematiker sehr schwer erreichbar sind.

Zum TE:

  • Quantitative Jobs mit W-Theorie/Statistik in Deutschland: D-Fine, EZB, Bundesbank, Quantitatives Asset Management (Quoniam, DWS usw.?), Analytics Teams der Beratungen (BCG Gamma usw.), Bundesamt für Statistik, Risk-Abteilungen von Banken und Big4, Data-Science vllt

  • Quantitative Jobs mit Numerik: Luft- und Raumfahrt Industrie (hier werden meist PDE numerisch gelöst), Autobauer, generell Industrie, Bio-Mathematik, eigentlich alles mit komplexerer Simulierung

  • Quantitative Jobs mit Zahlentheorie: Alles mit Kryptographie (allerdings wohl nicht auf Forschugnsniveau) zB BND, SAP im IT-Sicherheitsbereich-

  • Quantitative Jobs mit Analysis: Luft- und Raumfahrt, Autobauer - wäre aber besser man wäre Numeriker

  • Quantitative Jobs mit Topologie: ?

  • Quantitative Jobs mit Algebra: ?

  • Quantitative Jobs mit Kategorientheorie: ?

Falls jemand welche hat sagt Bescheid...

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Quantitative Jobs mit Topologie:
Für angewandte Topologie würde mir auch nur die Forschung einfallen. Eventuell braucht man "Topologen" in den F&E-Abteilungen von Unternehmen im Bereich der Nuklearchemie oder der Materialforschung.... wahrscheinlicher ist aber Institut oder Uni.

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Schleiereule

Beruf mit Mathematik

Erstmal vielen Dank an die zahlreichen Antworten, insbesondere an den Post zwei Stellen über mir!

Kurz zu meinem Hintergrund:
Ich habe im Bachelor sehr breit studiert und sowohl

  • reine Mathematik (Algebra, vertiefende Analysisvorlesungen),
  • als auch angewandte Mathematik (Statistikbereich, Numerik)
  • und Wirtschaftswissenschaften (VWL, Ökonometrie) gehört.

Jetzt im Master möchte ich mich stärker spezialisieren.

Der Unterschied zwischen Wirtschaftsmathematik und "normaler" Mathematik besteht bei uns an der Uni nur im Nebenfach: Hätte ich beispielsweise Philosophie genommen, hieße mein Abschluss jetzt anders. Aber diese Sinndiskussion würde ich mir gerne ersparen...

Bevor die Diskussion in die falsche Richtung wandert: Die Berufsaussichten von Topologen sind für mich leider weniger relevant, da ich von Topologie fast gar keine Ahnung habe.

Außerdem klingt eine wissenschaftliche Laufbahn für mich zu riskant.

Könntet Ihr bitte noch ein paar detaillierte Informationen geben:

  • Welche konkreten Rollen gibt es denn bei den genannten Unternehmen?
  • Das heißt, wie heißt die konkrete Stelle, beispielsweise bei der EZB, und was macht man dort den ganzen Tag über?

Unter Begriffen wie "Statistiker" oder "Data Scientist" kann ich mir leider nicht viel vorstellen, da sie zu viele verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten umfassen.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Quantitative Jobs mit Topologie:
Für angewandte Topologie würde mir auch nur die Forschung einfallen. Eventuell braucht man "Topologen" in den F&E-Abteilungen von Unternehmen im Bereich der Nuklearchemie oder der Materialforschung.... wahrscheinlicher ist aber Institut oder Uni.

Ja, das Problem ist das dort wieder die Vollakademiker bzw. Mathematiker bevorzugt werden. Generell würde ich mit WiMa versuchen einen Wirtschaftsnahen Bereich zu wählen. So z.B. Controlling oder irgendwas mit Finance. Da kann man seine Vorteile eher ausspielen und Nachteile fallen dort eben nicht ins Gewicht.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Vollakademiker? Meinst Du damit die Große Staatsprüfung? In dem Bereich dürfte das fast nicht vorkommen.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Quantitative Jobs mit Topologie:
Für angewandte Topologie würde mir auch nur die Forschung einfallen. Eventuell braucht man "Topologen" in den F&E-Abteilungen von Unternehmen im Bereich der Nuklearchemie oder der Materialforschung.... wahrscheinlicher ist aber Institut oder Uni.

Ja, das Problem ist das dort wieder die Vollakademiker bzw. Mathematiker bevorzugt werden. Generell würde ich mit WiMa versuchen einen Wirtschaftsnahen Bereich zu wählen. So z.B. Controlling oder irgendwas mit Finance. Da kann man seine Vorteile eher ausspielen und Nachteile fallen dort eben nicht ins Gewicht.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Vollakademiker? Meinst Du damit die Große Staatsprüfung? In dem Bereich dürfte das fast nicht vorkommen.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Quantitative Jobs mit Topologie:
Für angewandte Topologie würde mir auch nur die Forschung einfallen. Eventuell braucht man "Topologen" in den F&E-Abteilungen von Unternehmen im Bereich der Nuklearchemie oder der Materialforschung.... wahrscheinlicher ist aber Institut oder Uni.

Ja, das Problem ist das dort wieder die Vollakademiker bzw. Mathematiker bevorzugt werden. Generell würde ich mit WiMa versuchen einen Wirtschaftsnahen Bereich zu wählen. So z.B. Controlling oder irgendwas mit Finance. Da kann man seine Vorteile eher ausspielen und Nachteile fallen dort eben nicht ins Gewicht.

Mit Vollakademiker meint man ursprünglich die klassischen Disziplinen der Universität. Mathematiker, Physiker, Betriebswirte, Maschinenbauer.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Schleiereule schrieb am 04.04.2019:

[...]
Könntet Ihr bitte noch ein paar detaillierte Informationen geben:

  • Welche konkreten Rollen gibt es denn bei den genannten Unternehmen?
  • Das heißt, wie heißt die konkrete Stelle, beispielsweise bei der EZB, und was macht man dort den ganzen Tag über?

Unter Begriffen wie "Statistiker" oder "Data Scientist" kann ich mir leider nicht viel vorstellen, da sie zu viele verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten umfassen.

Als Beispiel mal das Risikomanagement von Banken:

Das Risikomanagement von Banken ist ein essentieller Teil der Gesamtbanksteuerung und daher in jeden Geschäftsbereich der Bank involviert. Egal ob Sales & Trading, ECM/DCM Finanzierungen, Kreditvergaben, etc. immer brauchst du eine Risikoeinschätzung (auch für allgemeine, operationale Risiken)
Entsprechend Vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten für einen Mathematiker im Risikomanagement einer Bank.

Wenn du viel mit Kapitalmärkten zu tun hast, dann wirst du sehr viel mit Asset Pricing zu tun haben.

  • Was bestimmt den Preis eines Wertpapiers?
  • Was passiert wenn sich Parameter X ändert?
  • Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Wertpapieren die von der Bank gehalten werden?

Stichworte im Martkrisiko mit denen du dich auseinandersetzt wären:

  • Intrakorrelationen (zB Zinssatz - Wechselkurse)
  • Sensitivitätskennzahlen von Derivaten ( Delta, Gamma, Vega, Kreiz-Gamma, etc.)
  • Verlustkennzahlen des Gesamtportfolios (VaR, CVaR, mVaR, Stress-Testing)
  • Simulationen

Bei Kreditrisiken spielt die Qualität der Schuldner eine entscheidende Rolle - wie wahrscheinlich ist es, dass Firma X seinen Verbindlichkeiten nachkommt?
Deine Aufgabe in diesem Bereich wäre es ein Modell (weiter-) zu entwickeln welches anhand von YZ Daten dem Schuldner X einen Credit-Score zuzuordnen. Im Grunde geht es also um Data Classification. Hier wären also deine Machine Learning Kenntnisse gefragt.

ML bzw Data Classification/Pattern Recognicion hilft auch im Bereich der operationellen Risiken um beispielsweise Geldwäsche zu erkennen.

Dazu kommen dann noch Tätigkeiten zu Zinsrisiken, Liquiditätsrisiken, das Erfüllen von aufsichtsrechtlichen Anforderungen... du siehst, der Bereich kann recht abwechslungsreich und interessant sein.

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Schleiereule

Beruf mit Mathematik

Bevor ich mich dem eigentlichen Thema dieser Diskussion wieder zuwende, muss ich doch ein paar Kommentare loswerden:

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Quantitative Jobs mit Topologie:
Für angewandte Topologie würde mir auch nur die Forschung einfallen. Eventuell braucht man "Topologen" in den F&E-Abteilungen von Unternehmen im Bereich der Nuklearchemie oder der Materialforschung.... wahrscheinlicher ist aber Institut oder Uni.

Ja, das Problem ist das dort wieder die Vollakademiker bzw. Mathematiker bevorzugt werden. Generell würde ich mit WiMa versuchen einen Wirtschaftsnahen Bereich zu wählen. So z.B. Controlling oder irgendwas mit Finance. Da kann man seine Vorteile eher ausspielen und Nachteile fallen dort eben nicht ins Gewicht.

Nochmal: Ich bin kein Topologe. Mit Topologie kenne ich mich fast nicht aus. Ich bin an Topologiestellen nicht interessiert. Es ist für mich irrelevant, dass bei Topologiestellen angeblich "Vollakademiker" bevorzugt werden. Ich suche nach keiner Topologiestelle.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich mich mit meinen bisherigen universitären Leistungen vor niemanden - auch nicht vor einem "normalen" Mathematiker - verstecken muss. Und bloß weil ich "Makroökonomie" statt "Einführung in die Gender-Studien" gehört habe, ist mein Abschluss nicht minderwertig. Erneut: Das Nebenfach ist bei uns der einzige Unterschied zwischen Mathematik und Wirtschaftsmathematik. Was ist denn daran so schwer zu verstehen?

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Schleiereule

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Vollakademiker? Meinst Du damit die Große Staatsprüfung? In dem Bereich dürfte das fast nicht vorkommen.

Quantitative Jobs mit Topologie:
Für angewandte Topologie würde mir auch nur die Forschung einfallen. Eventuell braucht man "Topologen" in den F&E-Abteilungen von Unternehmen im Bereich der Nuklearchemie oder der Materialforschung.... wahrscheinlicher ist aber Institut oder Uni.

Ja, das Problem ist das dort wieder die Vollakademiker bzw. Mathematiker bevorzugt werden. Generell würde ich mit WiMa versuchen einen Wirtschaftsnahen Bereich zu wählen. So z.B. Controlling oder irgendwas mit Finance. Da kann man seine Vorteile eher ausspielen und Nachteile fallen dort eben nicht ins Gewicht.

Mit Vollakademiker meint man ursprünglich die klassischen Disziplinen der Universität. Mathematiker, Physiker, Betriebswirte, Maschinenbauer.

Eigentor. Betriebswirtschaftslehre und Maschinenbau sind keine klassischen Disziplinen der Universität. (Anmerkung: Das macht diese Fächer in meinen Augen definitiv nicht weniger wert und ich bewundere Studenten dieser Disziplinen. Bitte nicht als Kritik verstehen!). Maschinenbau wurde ursprünglich an Technischen Hochschulen und Ingenieurschulen gelehrt. Betriebswirtschaftslehre hat sich in Deutschland erst um 1900 an Handelshochschulen entwickelt (vgl. Wöhe, Günter u.a.: Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 26., überarbeitete und aktualisierte Auflage, München 2016, S. 13 ff.).

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Schleiereule

Beruf mit Mathematik

Und wenn mir jetzt noch irgendjemand erklären möchte, dass Topologen die Götter der Welt mit optimalen Berufsperspektiven seien (was ich irgendwie nicht ganz glauben kann) oder dass nur "Vollakademiker" (was auch immer das ist) ein wahres Studium absolviert hätten, dann soll derjenige bitte eine neue Diskussion aufmachen, statt hier mein Thema zu kapern.

Bei allen Heiligen im Himmel: Das ist doch nicht witzig!

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Schleiereule

Beruf mit Mathematik

So, aber jetzt zurück zum Thema:

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung des Risikomanagements!
Ein paar Fragen habe ich noch zum Thema Asset Pricing:

  • Wozu genau wird das durchgeführt?
  • Wenn ein Kunde ein Nicht-Massenware-Wertpapier kaufen möchte? Oder zur Bewertung von Bilanzpositionen? Zur Bewertung von Investitionsalternativen der Bank?
    Mir ist der genaue Zweck nicht klar.

  • Und wie genau wird das durchgeführt?
  • Entwickelt man für jedes Wertpapier einzelne Bewertungsmodelle oder gibt es eine "Bibliothek", bei der man auf Standardwerkzeuge zurückgreifen kann, die nur noch leicht modifiziert werden müssen?
  • Wie regelmäßig werden einzelne Wertpapiere bewertet bzw. Stresstests durchgeführt?
  • Wie ist denn normalerweise die Aufgliederung in Teams bei Banken: Hat man als Mitarbeiter ein Spezialgebiet (z.B. Stresstesting) oder begleitet man unterschiedliche Aspekte von Wertpapieren?
  • Braucht man dafür auch starkes Vorwissen im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich?
  • Viele Risiken (z.B. Reputationsrisiken) erscheinen mir schwer quantifizierbar: Arbeiten alle Bereiche des Risikomanagements mit mathematischen Modellen oder laufe ich Gefahr, in einem Bereich zu landen, der eventuell stärker mit Worten und Berichten arbeitet?

Ich hoffe, das waren nicht zu viele Fragen!

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Ganz ruhig, kein Grund gleich Schnappatmung zu bekommen. Ich habe auch nicht gesagt dass ein Wirtschaftsmathematiker minderwertiger ist als ein Mathematiker. Ich habe lediglich gesagt dass es ein Studiengang ist, der geschaffen wurde, um möglichst praxisnah zu sein. Bedeutet, dass du einen Mathematiker in den meisten Fällen bei der Bewerbung um ein Stellenangebot (wie z.B. Risk Management) ausstichst. Hingegen wirst du aber aller Wahrscheinlichkeit nach, keinen akademischen Werdegang hinlegen können. Dafür beschäftigst du dich im Studium mit den falschen Sachen.

Ganz einfache Überprüfung der These, wieviele Professoren an der Uni sind Mathematiker und wie viele Wirtschaftsmathematiker?

Die Kurse heißen gleich aber sie sind nicht gleich. Auch die WiWis machen Ana 1/2 und Alg 1/2, genauso auch die Ingenieure und auch SoWis teilweise. Mathematik kann man auch nicht an der FH studieren und das Nebenfach ist nicht der einzige Unterscheidungspunkt. Glaubt ihr wirklich das die Unis 2 nahezu gleiche Studiengänge akkreditiert bekommen?

Ich denke du hast genug Input bekommen. Nochmal das ist kein Angriff, ich wollte lediglich helfen.

P.s. Ich habe lange genug als Dozent beide Seiten gehabt. Die Unterschiede sind teilweise riesig.

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Schleiereule schrieb am 04.04.2019:

So, aber jetzt zurück zum Thema:

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung des Risikomanagements!
Ein paar Fragen habe ich noch zum Thema Asset Pricing:

  • Wozu genau wird das durchgeführt?

Das hat sehr unterschiedliche Gründe die grob in 2 Kategorien unterteilt werden können:

  1. Banksteuerung
    Es ist einfach "gut zu wissen" was du auf deinen Büchern hast und was es wert ist. So können Entscheidungen über Ver- und Zukäufe getroffen werden. Außerdem haben Händler in Banken immer Risikolimits an die sie sich halten müssen. Die Überwachung dieser Limits liegt ebenfalls im Aufgabenbereich des Risikomanagements.
    Zudem nutzt man Asset Pricing Modelle um nicht beobachtbare Marktdaten implizit zu bestimmen. Ein klassisches Beispiel wäre die Volatilität.
    Über ein Modell (zB Black-Scholes) kann der Preis einer Option anhand von 4 Variablen bestimmt werden. 3 davon sind am Markt beobachtbar, die vierte (die Volatilität) nicht. Nun nimmt man an, dass der gehandelte Marktpreis der Option gleich dem Modell-Preis ist und löst das Modell nach der Volatilität auf.
    Die implizite Volatilität wird dann wiederum zur Risikosteuerung oder zum modellieren anderer Wertpapiere genutzt.

  2. Aufsichtsrecht
    Neben den Informationsgewinn sind Banken auch aufsichtsrechtlich dazu verpflichtet die Bewertung von Bilanz- und Risikopositionen durchzuführen und zu melden. Ebenso muss jede Bank nachweisen, dass sie eine funktionierende Risikomanagement-Abteilung hat.
  • Wenn ein Kunde ein Nicht-Massenware-Wertpapier kaufen möchte?

Auch dann. Allerdings übernehmen diese Aufgabe nicht die Jungs aus dem Risikomanagement, sondern im Front Office gibt es ein Team - die Strukturierer - die diese Aufgabe erledigen und ein Wertpapier nach Wunsch des Kunden strukturieren.

Oder zur Bewertung von Bilanzpositionen? Zur Bewertung von Investitionsalternativen der >Bank?

Ja genau, s.o.

Mir ist der genaue Zweck nicht klar.

Ich hoffe die Erklärungen waren hilfreich.

  • Und wie genau wird das durchgeführt?
  • Entwickelt man für jedes Wertpapier einzelne Bewertungsmodelle oder gibt es eine "Bibliothek", bei der man auf Standardwerkzeuge zurückgreifen kann, die nur noch leicht modifiziert werden müssen?

Grundsätzlich Letzteres. Jedoch suchen auch Banken nach immer besseren und genaueren Methoden ihre Risiken zu messen und einzuschätzen.
Letztlich verdient eine Bank dadurch Geld, indem sie (finanzielle) Risiken von Kunden übernimmt und diese besser managen kann als andere.

  • Wie regelmäßig werden einzelne Wertpapiere bewertet bzw. Stresstests durchgeführt?

Das kommt auf die Komplexität der Wertpapiere und des Stresstests an. Illiquide Wertpapiere werden deutlich seltener bewertet als liquide Wertpapiere. Bei letzteren ist es normalerweise ein stetiger Prozess.
Simple Stresstests (was passiert wenn die Zinsen um x% steigen) werden ständig durchgeführt um Aussagen über die Risikopositionen der Bank treffen zu können. Große Stresstests von der EZB sind dagegen sehr unregelmäßig (unter anderem weil es ewig dauert die Daten auszuwerten)

  • Wie ist denn normalerweise die Aufgliederung in Teams bei Banken: Hat man als Mitarbeiter ein Spezialgebiet (z.B. Stresstesting) oder begleitet man unterschiedliche Aspekte von Wertpapieren?

Es gibt für die verschiedenen Risikoarten unterschiedliche Teams. Im Rahmen eines Trainee-Programms kann man unterschiedliche Teams kennen lernen. Allerdings arbeiten die Teams natürlich auch sehr eng zusammen.

  • Braucht man dafür auch starkes Vorwissen im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich?

Schwierig zu beantworten. Meiner Meinung nach kann man vieles "on the Job" lernen. Wer allerdings langfristig erfolgreich Karriere im Risikomanagement machen möchte sollte auch vorher schon Spaß und Interesse an Finanzen haben und sich vieles durch Selbststudium aneignen

  • Viele Risiken (z.B. Reputationsrisiken) erscheinen mir schwer quantifizierbar: Arbeiten >alle Bereiche des Risikomanagements mit mathematischen Modellen oder laufe ich >Gefahr, in einem Bereich zu landen, der eventuell stärker mit Worten und Berichten >arbeitet?

Letztlich muss man jedes Ergebnis dokumentieren und kommunizieren. Das ist Sinn und Zweck der Abteilung. Es würde mich jedoch sehr wundern, wenn ein Mathematiker an qualitativen anstelle von quantitativen Risiken arbeiten würde.

Ich hoffe, das waren nicht zu viele Fragen!

Ich hoffe ich konnte sie dir zufriedenstellend beantworten.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Ganz ruhig, kein Grund gleich Schnappatmung zu bekommen. Ich habe auch nicht gesagt dass ein Wirtschaftsmathematiker minderwertiger ist als ein Mathematiker. Ich habe lediglich gesagt dass es ein Studiengang ist, der geschaffen wurde, um möglichst praxisnah zu sein. Bedeutet, dass du einen Mathematiker in den meisten Fällen bei der Bewerbung um ein Stellenangebot (wie z.B. Risk Management) ausstichst. Hingegen wirst du aber aller Wahrscheinlichkeit nach, keinen akademischen Werdegang hinlegen können. Dafür beschäftigst du dich im Studium mit den falschen Sachen.

Ganz einfache Überprüfung der These, wieviele Professoren an der Uni sind Mathematiker und wie viele Wirtschaftsmathematiker?

Die Kurse heißen gleich aber sie sind nicht gleich. Auch die WiWis machen Ana 1/2 und Alg 1/2, genauso auch die Ingenieure und auch SoWis teilweise. Mathematik kann man auch nicht an der FH studieren und das Nebenfach ist nicht der einzige Unterscheidungspunkt. Glaubt ihr wirklich das die Unis 2 nahezu gleiche Studiengänge akkreditiert bekommen?

Ich denke du hast genug Input bekommen. Nochmal das ist kein Angriff, ich wollte lediglich helfen.

P.s. Ich habe lange genug als Dozent beide Seiten gehabt. Die Unterschiede sind teilweise riesig.

Bei uns an der Uni gabe es Wirtschaftsmathematik aber auch Mathematik mit Nebenfach BWL oder VWL. Alle haben die selben Mathevorlesungen gehört. Der Unterschied zwischen den beiden Studiengängen lag nur darin das die Wirtschaftsmathematiker mehr Credit Points in Wirtschaft gemacht habe, dementsprechend weniger Mathe hatten, als die die Mathe mit Nebenfach Wirtschaft studiert haben.

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Schleiereule

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Ganz ruhig, kein Grund gleich Schnappatmung zu bekommen. Ich habe auch nicht gesagt dass ein Wirtschaftsmathematiker minderwertiger ist als ein Mathematiker. Ich habe lediglich gesagt dass es ein Studiengang ist, der geschaffen wurde, um möglichst praxisnah zu sein. Bedeutet, dass du einen Mathematiker in den meisten Fällen bei der Bewerbung um ein Stellenangebot (wie z.B. Risk Management) ausstichst. Hingegen wirst du aber aller Wahrscheinlichkeit nach, keinen akademischen Werdegang hinlegen können. Dafür beschäftigst du dich im Studium mit den falschen Sachen.

Ganz einfache Überprüfung der These, wieviele Professoren an der Uni sind Mathematiker und wie viele Wirtschaftsmathematiker?

Die Kurse heißen gleich aber sie sind nicht gleich. Auch die WiWis machen Ana 1/2 und Alg 1/2, genauso auch die Ingenieure und auch SoWis teilweise. Mathematik kann man auch nicht an der FH studieren und das Nebenfach ist nicht der einzige Unterscheidungspunkt. Glaubt ihr wirklich das die Unis 2 nahezu gleiche Studiengänge akkreditiert bekommen?

Ich denke du hast genug Input bekommen. Nochmal das ist kein Angriff, ich wollte lediglich helfen.

P.s. Ich habe lange genug als Dozent beide Seiten gehabt. Die Unterschiede sind teilweise riesig.

Also: Mathematik und Wirtschaftsmathematik haben eine gemeinsame Studienordnung (ein Dokument). Es gibt nur unterschiedliche Abschnitte für das Nebenfach. Die anderen Teil (Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule, etc.) sind identisch. Die Lehrveranstaltungen finden im selben Raum zur selben Uhrzeit statt und werden vom selben Dozenten gehalten. Die Klausuren sind wörtlich gleich und werden identisch bewertet. Es erfolgt genau eine gemeinsame Akkreditierung. Es handelt sich um einen universitären Studiengang.

Warum überhaupt eine Unterscheidung getroffen wird, weiß ich nicht.

Es tut mir wirklich Leid, aber wenn Du die Studienordnung nicht kennst, solltest Du sie nicht beurteilen. Es stimmt einfach nicht, was Du schreibst.

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Schleiereule

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Ich hoffe ich konnte sie dir zufriedenstellend beantworten.

Vielen, vielen Dank! Das hat mir echt geholfen!

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Schleiereule schrieb am 04.04.2019:

Ganz ruhig, kein Grund gleich Schnappatmung zu bekommen. Ich habe auch nicht gesagt dass ein Wirtschaftsmathematiker minderwertiger ist als ein Mathematiker. Ich habe lediglich gesagt dass es ein Studiengang ist, der geschaffen wurde, um möglichst praxisnah zu sein. Bedeutet, dass du einen Mathematiker in den meisten Fällen bei der Bewerbung um ein Stellenangebot (wie z.B. Risk Management) ausstichst. Hingegen wirst du aber aller Wahrscheinlichkeit nach, keinen akademischen Werdegang hinlegen können. Dafür beschäftigst du dich im Studium mit den falschen Sachen.

Ganz einfache Überprüfung der These, wieviele Professoren an der Uni sind Mathematiker und wie viele Wirtschaftsmathematiker?

Die Kurse heißen gleich aber sie sind nicht gleich. Auch die WiWis machen Ana 1/2 und Alg 1/2, genauso auch die Ingenieure und auch SoWis teilweise. Mathematik kann man auch nicht an der FH studieren und das Nebenfach ist nicht der einzige Unterscheidungspunkt. Glaubt ihr wirklich das die Unis 2 nahezu gleiche Studiengänge akkreditiert bekommen?

Ich denke du hast genug Input bekommen. Nochmal das ist kein Angriff, ich wollte lediglich helfen.

P.s. Ich habe lange genug als Dozent beide Seiten gehabt. Die Unterschiede sind teilweise riesig.

Also: Mathematik und Wirtschaftsmathematik haben eine gemeinsame Studienordnung (ein Dokument). Es gibt nur unterschiedliche Abschnitte für das Nebenfach. Die anderen Teil (Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule, etc.) sind identisch. Die Lehrveranstaltungen finden im selben Raum zur selben Uhrzeit statt und werden vom selben Dozenten gehalten. Die Klausuren sind wörtlich gleich und werden identisch bewertet. Es erfolgt genau eine gemeinsame Akkreditierung. Es handelt sich um einen universitären Studiengang.

Warum überhaupt eine Unterscheidung getroffen wird, weiß ich nicht.

Es tut mir wirklich Leid, aber wenn Du die Studienordnung nicht kennst, solltest Du sie nicht beurteilen. Es stimmt einfach nicht, was Du schreibst.

Kannst du mir einen entsprechen Link senden? So kann ich das ganze verifizieren oder falsifizieren.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Bin nicht der TE, aber das was ich kenne entspricht dem ebenfalls. Wirtschaftmathematiker machen genau die selben Mathescheine wie die die nur Mathematik studieren. Allerdings habe ich selbst auch Mathe für Ingenieure und Mathe für WiWis betreut und diese Vorlesungen unterscheiden sich auf jeden Fall, trotz teils gleichem Namen, von denen der Mathematiker. Das scheint die gängige Praxis zu sein.

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Bin nicht der TE, aber das was ich kenne entspricht dem ebenfalls. Wirtschaftmathematiker machen genau die selben Mathescheine wie die die nur Mathematik studieren. Allerdings habe ich selbst auch Mathe für Ingenieure und Mathe für WiWis betreut und diese Vorlesungen unterscheiden sich auf jeden Fall, trotz teils gleichem Namen, von denen der Mathematiker. Das scheint die gängige Praxis zu sein.

Ich bitte immer noch um einen Link. Dann kann man genaueres sagen.

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Bin nicht der TE, aber das was ich kenne entspricht dem ebenfalls. Wirtschaftmathematiker machen genau die selben Mathescheine wie die die nur Mathematik studieren. Allerdings habe ich selbst auch Mathe für Ingenieure und Mathe für WiWis betreut und diese Vorlesungen unterscheiden sich auf jeden Fall, trotz teils gleichem Namen, von denen der Mathematiker. Das scheint die gängige Praxis zu sein.

Korrekt stimme ich zu. Z.B. Einfach die Prüfungsordnung der TU Berlin anschauen. Mathematik und Wirtschaftsmathematik haben die gleiche Modulliste.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Wüsste gar nicht das reine Mathematik an einer FH angeboten wird wie Wirtschaftsmathematik.

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Devanther

Beruf mit Mathematik

Welche Berufe kommen mit angewandter Mathematik in Frage?
Ich finde Mathe an der FH auch gut.

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Was willst du da genaueres sagen oder verifizieren/falsifizieren wollen? Schau auch mal z.B. bei TU Darmstadt, da ist das auch so. Gleiche Veranstaltungen, nur mehr WiWi-Module für die WiMas.

WiWi Gast schrieb am 05.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 04.04.2019:

Bin nicht der TE, aber das was ich kenne entspricht dem ebenfalls. Wirtschaftmathematiker machen genau die selben Mathescheine wie die die nur Mathematik studieren. Allerdings habe ich selbst auch Mathe für Ingenieure und Mathe für WiWis betreut und diese Vorlesungen unterscheiden sich auf jeden Fall, trotz teils gleichem Namen, von denen der Mathematiker. Das scheint die gängige Praxis zu sein.

Ich bitte immer noch um einen Link. Dann kann man genaueres sagen.

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Die Hochschule Regensburg bietet z.B. reine Mathemathik an.

WiWi Gast schrieb am 05.04.2019:

Wüsste gar nicht das reine Mathematik an einer FH angeboten wird wie Wirtschaftsmathematik.

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 05.04.2019:

Die Hochschule Regensburg bietet z.B. reine Mathemathik an.

WiWi Gast schrieb am 05.04.2019:

Wüsste gar nicht das reine Mathematik an einer FH angeboten wird wie Wirtschaftsmathematik.

Es heißt zwar Mathematik aber meint angewandte Mathematik. Das wird aus der Beschreibung, den Schwerpunkten oder besser gesagt aus dem gesamten PDF ersichtlich. https://www.oth-regensburg.de/fileadmin/media/fakultaeten/im/modulhandbuecher/MA_BSc_ModulHandbuch.pdf

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 05.04.2019:

Die Hochschule Regensburg bietet z.B. reine Mathemathik an.

WiWi Gast schrieb am 05.04.2019:

Wüsste gar nicht das reine Mathematik an einer FH angeboten wird wie Wirtschaftsmathematik.

Man gucke sich das PDF zum Studium auf der Homepage an und stelle fest, dass es angewandte Mathematik ist.

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Wirtschaftsmathe an einer Universität umfasst lediglich Module des Grundlagenstudiums von Mathematikern. Es ist in den mathematischen Vertiefungsmodulen deutlich angewandter. Numerik, Stochastik, Finanzmathematik, Optimierung etc. Algebraische Topologie wirst du dort nicht finden.

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 05.04.2019:

Wirtschaftsmathe an einer Universität umfasst lediglich Module des Grundlagenstudiums von Mathematikern. Es ist in den mathematischen Vertiefungsmodulen deutlich angewandter. Numerik, Stochastik, Finanzmathematik, Optimierung etc. Algebraische Topologie wirst du dort nicht finden.

+1 und außerdem umfasst das Studium der angewandten Mathematik bzw Wirtschaftsmathematik an der FH ungefähr den Lernstoff der ersten 2 Semester Uni Mathematik.

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Nicht zu vergessen, dass auch ausschließlich Uni Mathematiker den Grad des Dr. Math. erlangen können.

antworten
Schleiereule

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 05.04.2019:

Wirtschaftsmathe an einer Universität umfasst lediglich Module des Grundlagenstudiums von Mathematikern. Es ist in den mathematischen Vertiefungsmodulen deutlich angewandter. Numerik, Stochastik, Finanzmathematik, Optimierung etc. Algebraische Topologie wirst du dort nicht finden.

+1 und außerdem umfasst das Studium der angewandten Mathematik bzw Wirtschaftsmathematik an der FH ungefähr den Lernstoff der ersten 2 Semester Uni Mathematik.

Ich finde es echt toll, dass Ihr den anspruchsvollsten Studiengang an der anspruchsvollsten Universität mit der anspruchsvollsten Vertiefung studiert, sowie das anspruchsvollste Abschlussarbeitsthema beim anspruchsvollsten Betreuer bearbeitet. Faszinierend finde ich auch, dass Ihr 30 Stunden am Tag, 10 Tage die Woche und 60 Wochen im Jahr nur für Euren High-Performance-Elitestudiengang büffelt. Das interessiert mich aber leider überhaupt nicht.

Sämtliche Kommentare, in denen Universitäten gegen Fachhochschulen ausgespielt oder das unterschiedliche Niveau von Studiengängen diskutiert werden, sind hier unerwünscht. Ich will das überhaupt nicht wissen.

Und da ich über genug Selbstbewusstsein verfüge, dass ich nicht durch irgendein Online-Forum bestätigen muss, werde ich sämtliche Rechtfertigungsbemühungen für meinen Studiengang an exakt dieser Stelle abbrechen. Ich studiere das für mich richtige Fach und habe Leistungen, die für mich sehr zufriedenstellend sind. Wenn Ihr das anders seht (übrigens ohne mich zu kennen), ist das Euer Problem.

Und jetzt bin ich auf der Suche nach einem für mich richtigen Beruf.

Alles Andere interessiert mich nicht.
Alle Kommentare, die auch nur ansatzweise in die eben kritisierte Richtung gehen, werden ab sofort von mir ignoriert. Ich möchte auch alle anderen Forumsteilnehmer bitten, mir das gleich zu tun.

Können wir also bitte endlich zum Thema zurückkommen?

Wer hat noch andere Ideen, wie man mit einem Mathematikstudium - Verzeihung, einem Wirtschaftsmathematikstudium - einen interessanten, quantitativen Beruf finden kann?

Schilderungen wie die oberen Kommentare über den Arbeitsalltag in einer Bank wären perfekt. Nochmal vielen Dank dafür! Ist hier vielleicht noch jemand aus einer anderen Branche unterwegs?

Falls hier Leute unterwegs sind, die bereit sind, von ihrem Berufseinstieg zu berichten, wäre es sehr schön, wenn vielleicht jemand seinen Werdegang schildern könnte. Mich interessiert auch, welche Fähigkeiten aus dem (Selbst-)Studium Ihr im Beruf nutzen könnt, wie Ihr in Eurem Beruf gelandet seid und welche Unterstützung bzw. Herausforderungen Euch beim Berufseinstieg begegnet sind.

Danke!

PS: Bitte keine Schilderungen von Berufen, in denen spezifisches Topologiewissen vorausgesetzt wird. Das habe ich nämlich immer noch nicht.

antworten
WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 05.04.2019:

Nicht zu vergessen, dass auch ausschließlich Uni Mathematiker den Grad des Dr. Math. erlangen können.

Dr. rer. math gab es früher mal. Heutzutage werden Mathematiker Dr. rer.nat.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Ich arbeite im nicht-mathematischen Bereich einer Versicherung, habe da aber öfters mal mit unseren Aktuaren zu tun und kann deren Tätigkeiten daher auch nur etwas aus der BWLer Sicht wiedergeben.

Bei den Aktuaren gibt es selbst nochmal verschiedene Typologien, mit denen ich bisher im Kontakt war und die im Konzern auch eine Menge wichtiger Themen mitlenken.

A) Die Produktentwickler und Tarifentwickler z.B. bei Kfz erstellen Modelle, die im Ergebnis mit zu Tarifen führen. Welche Merkmal geben welchen Rückschluss auf Risiken bzw. Schadenswahrscheinlichkeiten und im Umkehrschluss auf Pricing?
Der Bereich hat eine neue Idee für eine Änderung am Produkt? Die Aktuare berechnen den möglichen Einfluss auf Schaden / Preis oder sitzen selbst in der Produktentwicklungen und erarbeiten eigenständig Neuerungen.

B) Andere sind eher in bilanziellen Themen unterwegs. Das klingt dann so: "Die besondere fachliche Herausforderung besteht darin, dass neue Regelwerk IFRS 17 in die operative Welt zu übersetzen. Wie definieren wir Vertragsgrenzen, wie gruppieren wir die Versicherungsverträge oder wie berücksichtigen wir in der Bewertung eines Versicherungsvertrags die Storno-Option des Versicherungsnehmers? Welche Daten werden benötigt und wie wird der Prozess hierzu aussehen? Viele knifflige Fragen und die Suche nach der besten Lösung fordert viel Engagement, Ausdauer und Kreativität."

Das ist jetzt natürlich sehr vereinfacht dargestellt, da mir der mathematische Tiefgang fehlt. Auf den Websites des DAV und co sollte man mehr Informationen finden können.

Ansonsten gibt es im Insurance Bereich - wie bei Finance - auch zig Möglichkeiten im Risikomanagement usw. Der Bedarf an Mathematikern ist eigentlich konstant.
Grundsätzlich sind Finance/Insurance für Mathematiker daher ganz nette Bereiche und mit attraktivem Gehalt + guter Work-Life-Balance verbunden.

Schleiereule schrieb am 05.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 05.04.2019:

Wirtschaftsmathe an einer Universität umfasst lediglich Module des Grundlagenstudiums von Mathematikern. Es ist in den mathematischen Vertiefungsmodulen deutlich angewandter. Numerik, Stochastik, Finanzmathematik, Optimierung etc. Algebraische Topologie wirst du dort nicht finden.

+1 und außerdem umfasst das Studium der angewandten Mathematik bzw Wirtschaftsmathematik an der FH ungefähr den Lernstoff der ersten 2 Semester Uni Mathematik.

Ich finde es echt toll, dass Ihr den anspruchsvollsten Studiengang an der anspruchsvollsten Universität mit der anspruchsvollsten Vertiefung studiert, sowie das anspruchsvollste Abschlussarbeitsthema beim anspruchsvollsten Betreuer bearbeitet. Faszinierend finde ich auch, dass Ihr 30 Stunden am Tag, 10 Tage die Woche und 60 Wochen im Jahr nur für Euren High-Performance-Elitestudiengang büffelt. Das interessiert mich aber leider überhaupt nicht.

Sämtliche Kommentare, in denen Universitäten gegen Fachhochschulen ausgespielt oder das unterschiedliche Niveau von Studiengängen diskutiert werden, sind hier unerwünscht. Ich will das überhaupt nicht wissen.

Und da ich über genug Selbstbewusstsein verfüge, dass ich nicht durch irgendein Online-Forum bestätigen muss, werde ich sämtliche Rechtfertigungsbemühungen für meinen Studiengang an exakt dieser Stelle abbrechen. Ich studiere das für mich richtige Fach und habe Leistungen, die für mich sehr zufriedenstellend sind. Wenn Ihr das anders seht (übrigens ohne mich zu kennen), ist das Euer Problem.

Und jetzt bin ich auf der Suche nach einem für mich richtigen Beruf.

Alles Andere interessiert mich nicht.
Alle Kommentare, die auch nur ansatzweise in die eben kritisierte Richtung gehen, werden ab sofort von mir ignoriert. Ich möchte auch alle anderen Forumsteilnehmer bitten, mir das gleich zu tun.

Können wir also bitte endlich zum Thema zurückkommen?

Wer hat noch andere Ideen, wie man mit einem Mathematikstudium - Verzeihung, einem Wirtschaftsmathematikstudium - einen interessanten, quantitativen Beruf finden kann?

Schilderungen wie die oberen Kommentare über den Arbeitsalltag in einer Bank wären perfekt. Nochmal vielen Dank dafür! Ist hier vielleicht noch jemand aus einer anderen Branche unterwegs?

Falls hier Leute unterwegs sind, die bereit sind, von ihrem Berufseinstieg zu berichten, wäre es sehr schön, wenn vielleicht jemand seinen Werdegang schildern könnte. Mich interessiert auch, welche Fähigkeiten aus dem (Selbst-)Studium Ihr im Beruf nutzen könnt, wie Ihr in Eurem Beruf gelandet seid und welche Unterstützung bzw. Herausforderungen Euch beim Berufseinstieg begegnet sind.

Danke!

PS: Bitte keine Schilderungen von Berufen, in denen spezifisches Topologiewissen vorausgesetzt wird. Das habe ich nämlich immer noch nicht.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Hab die Diskussion gerade mal überflogen.

Teilweise gute Beiträge, teilweise leider Elfenbeinturm: "WiMa und Mathe sind extrem unterschiedlich, besser Mathe mit BWL als Nebenfach anstatt WiMa".

Das zeugt davon, dass der-/diejenige noch nie etwas mit dem "wahren" Berufsleben zu tun hatte. Es ist nämlich völlig egal, wo und was Du studiert hast, solange das Wort "mathe" vorkommt. Wirtschaftsmathe, Mathe, Technomathe, ggf. weitere - mit all diesen Studiengängen wirst Du die Jobs, die für Mathematiker in der Wirtschaft ausgeschrieben sind, machen können.

Deine inhaltlichen Fragen sind aus meiner Sicht gut beantwortet, zu den Ausführungen zum Risiko- und Asset Management gibt es nichts zu ergänzen. Viel Erfolg beim Bewerben. In 2 Jahren guckst Du zurück auf diesen Thread und wirst Dich vor Lachen schütteln.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

Einfach mal versuchen irgend einen Job mit Mathe zu bekommen, dann siehst du das du nicht so picky sein darfst.

99% der Stellen sind sowieso in der Beratung und da ist von "echter" Mathe sowieso nicht viel zu sehen.
Bin selbst Mathematiker und versuche den Exit aus der Beratung zu machen, nicht so leicht wie man sich das vorstellt.

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WiWi Gast

Beruf mit Mathematik

WiWi Gast schrieb am 16.04.2019:

Einfach mal versuchen irgend einen Job mit Mathe zu bekommen, dann siehst du das du nicht so picky sein darfst.

99% der Stellen sind sowieso in der Beratung und da ist von "echter" Mathe sowieso nicht viel zu sehen.
Bin selbst Mathematiker und versuche den Exit aus der Beratung zu machen, nicht so leicht wie man sich das vorstellt.

+1

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