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Berufseinstieg: Wo & WieöD

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

In erster Linie ist schon mal ein Master ein Muss, weil man ohne garnicht in entsprechende Positionen kommt.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.08.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Kommt sehr darauf an, wo Du hinwillst. ÖD ist extrem breit gefächert.
Aber da Du die Frage in einem WiWi-Forum stellst gehe ich mal davon aus es geht um Ministerien, Bundesbank, Bundeskartellamt, BaFin etc?.
Studienempfehlung VWL und Promotion!

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.08.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Kommt sehr darauf an, wo Du hinwillst. ÖD ist extrem breit gefächert.
Aber da Du die Frage in einem WiWi-Forum stellst gehe ich mal davon aus es geht um Ministerien, Bundesbank, Bundeskartellamt, BaFin etc?.
Studienempfehlung VWL und Promotion!

Danke schon mal! Ja, generell bin ich für alles offen. Meine Interessen liegen am ehesten im juristischen Bereich und BWL. Da ich jedoch schon 37 bin, weiß ich nicht ob klassisches Jura mir noch mehr Zeit frisst bis ich dann mal einsatzbereit bin.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Jura! Damit ist öD ein Selbstläufer, als WiWi schwer!
BaFin ist auch voller Juristen und kaum WiWis...

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Als Volljurist kann man im ÖD gleich oben einsteigen. Bessere Bedingungen gibt es nicht. Nur sind dazu 2 Staatsexamen nötig.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Mit 37 würde ich mal sagen überhaupt nicht, da der ÖD doch sehr starr ist, was Aufstieg und Beförderungen angeht.

Klar mit Staatsexamen hoch einsteigen ist nicht das Schlechteste auf der Welt, aber ich bezweifle dass in dem Alter eine Verbeamtung möglich ist und dass es dann noch groß Aufstieg geben wird

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 15.08.2020:

Mit 37 würde ich mal sagen überhaupt nicht, da der ÖD doch sehr starr ist, was Aufstieg und Beförderungen angeht.

Klar mit Staatsexamen hoch einsteigen ist nicht das Schlechteste auf der Welt, aber ich bezweifle dass in dem Alter eine Verbeamtung möglich ist und dass es dann noch groß Aufstieg geben wird

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Altersgrenze bei der Verbeamtung beachten. Ab 42? ist Schluss.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Ich sehe das ein wenig anders als die anderen hier. Klar, 2 gute Staatsexamen sind sehr vorteilhaft für den ÖD aber das man die so leicht bekommt ist kein Selbstläufer und auch viel vom Glück abhängig. Für die ganz hohen Ämter wird schon mindestens vollbefriedigend vorausgesetzt und das schaffen nunmal nicht so viele. Da ist ein sehr guter Master schon eher der sichere Weg. Wenn du was mit IT studierst hast du m.M.n. sehr gute Chancen da rein zu kommen, da jeder derzeit nach Digitalisierung schreit und massenhaft Referentenstellen dafür geschaffen werden -> siehe BSI (Da nehmen die IT-Master mit Kusshand mit Selbstläufer Verbeamtung). Irgendwann lässt du dich dann zum BMI abordnen und baust da deine Kontakte zur Spitze aus.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

IT liegt mir nicht besonders, werde es mir aber mal ansehen. Warum nicht. Volljurist, ja - das dauert aber ewig bis ich fertig bin... habe überlegt den LLB in Hagen zu machen mit Option Erstes StEx und danach ggf. zweites StEx, vorher könnte man schon arbeiten . Oder den LLM Wirtschaftsrecht an der TU Kaiserslautern, das dauert nur 2 Jahre, bin dann aber kein Volljurist. Zweite Bildungswege sind echt....:D

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 15.08.2020:

Altersgrenze bei der Verbeamtung beachten. Ab 42? ist Schluss.

Er hat überhaupt nichts von Verbeamtung geschrieben, sondern allgemein vom öffentlichen Dienst.
Und gerade eine Verbeamtung kann ein Karrierebremser bzw. -killer sein, weil du damit nicht mal eben raus kannst und woanders wertvolle Erfahrungen sammeln kannst, um dann in eine deutlich bessere Position zurückzukehren. Auch der Wechsel zwischen Behörden ist wesentlich schwieriger als Beamter.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Wenn Du mit 37 noch kein IT-Experte bist, brauchst Du Dir das auch nicht mehr ansehen. Das gleiche gilt für Jura. Irgendeine Ausbildung wirst Du ja haben. Damit kannst Du auf Interamt nach Stellen suchen. "Karriere" im ÖD solltest Du einfach vergessen. Das hättest Du mindestens 10 Jahre früher geplant angehen sollen. Versuche einfache, dort einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Es stellt sich aber schon die Frage, weshalb es unbedingt der ÖD sein soll.

WiWi Gast schrieb am 15.08.2020:

IT liegt mir nicht besonders, werde es mir aber mal ansehen. Warum nicht. Volljurist, ja - das dauert aber ewig bis ich fertig bin... habe überlegt den LLB in Hagen zu machen mit Option Erstes StEx und danach ggf. zweites StEx, vorher könnte man schon arbeiten . Oder den LLM Wirtschaftsrecht an der TU Kaiserslautern, das dauert nur 2 Jahre, bin dann aber kein Volljurist. Zweite Bildungswege sind echt....:D

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 16.08.2020:

Wenn Du mit 37 noch kein IT-Experte bist, brauchst Du Dir das auch nicht mehr ansehen. Das gleiche gilt für Jura. Irgendeine Ausbildung wirst Du ja haben. Damit kannst Du auf Interamt nach Stellen suchen. "Karriere" im ÖD solltest Du einfach vergessen. Das hättest Du mindestens 10 Jahre früher geplant angehen sollen. Versuche einfache, dort einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Es stellt sich aber schon die Frage, weshalb es unbedingt der ÖD sein soll.

IT liegt mir nicht besonders, werde es mir aber mal ansehen. Warum nicht. Volljurist, ja - das dauert aber ewig bis ich fertig bin... habe überlegt den LLB in Hagen zu machen mit Option Erstes StEx und danach ggf. zweites StEx, vorher könnte man schon arbeiten . Oder den LLM Wirtschaftsrecht an der TU Kaiserslautern, das dauert nur 2 Jahre, bin dann aber kein Volljurist. Zweite Bildungswege sind echt....:D

Das denke ich halt auch. Mit Karriere meine ich auch nicht höchste Ämter oder höchste Angestelltenpositionen. Ich meinte lediglich einen vernünftigen zweiten Bildungsweg, der mir Jobsicherheit zu soliden Konditionen ermöglicht. Deswegen ÖD und auch, weil mir Verwaltung gefällt. Denke es werden MA Public Administration oder LLM WiRe, beides in 4 SE berufsbegleitend. Arbeite auch schon im ÖD, will halt da bleiben und noch besser aufgestellt sein für einen evtl. Wechsel.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Ok, dann war Deine Fragestellung zumindest etwas unglücklich. Wenn Du schon im ÖD bist, kannst Du ja mit der Personalabteilung abstimmen, welcher Weg Dich weiter bringen könnte. Ob es unbedingt ein nebenberufliches Studium in diesem Alter sein sollte würde ich für fraglich halten. Der ÖD bietet ja auch gute Weiterbildungsmöglichkeiten an. Jobsicherheit hast Du jetzt ja. Bei einem Wechsel auch innerhalb des ÖD zu einer anderen Verwaltung würdest Du das u.U. aufgeben. Wenn Du Dich irgendwann auf Positionen bewerben willst, die für Master ausgeschrieben sind, stehst Du in voller Konkurrenz mit anderen Bewerbern, die evtl. mehr zu bieten haben. Wenn Du jetzt auf der Ebene gehobener Dienst tätig bist, gibt es da sehr viel mehr Einsatzmöglichkeiten als bei Master-Stellen. Nach oben wird es immer enger.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 16.08.2020:

Wenn Du mit 37 noch kein IT-Experte bist, brauchst Du Dir das auch nicht mehr ansehen. Das gleiche gilt für Jura. Irgendeine Ausbildung wirst Du ja haben. Damit kannst Du auf Interamt nach Stellen suchen. "Karriere" im ÖD solltest Du einfach vergessen. Das hättest Du mindestens 10 Jahre früher geplant angehen sollen. Versuche einfache, dort einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Es stellt sich aber schon die Frage, weshalb es unbedingt der ÖD sein soll.

IT liegt mir nicht besonders, werde es mir aber mal ansehen. Warum nicht. Volljurist, ja - das dauert aber ewig bis ich fertig bin... habe überlegt den LLB in Hagen zu machen mit Option Erstes StEx und danach ggf. zweites StEx, vorher könnte man schon arbeiten . Oder den LLM Wirtschaftsrecht an der TU Kaiserslautern, das dauert nur 2 Jahre, bin dann aber kein Volljurist. Zweite Bildungswege sind echt....:D

Das denke ich halt auch. Mit Karriere meine ich auch nicht höchste Ämter oder höchste Angestelltenpositionen. Ich meinte lediglich einen vernünftigen zweiten Bildungsweg, der mir Jobsicherheit zu soliden Konditionen ermöglicht. Deswegen ÖD und auch, weil mir Verwaltung gefällt. Denke es werden MA Public Administration oder LLM WiRe, beides in 4 SE berufsbegleitend. Arbeite auch schon im ÖD, will halt da bleiben und noch besser aufgestellt sein für einen evtl. Wechsel.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Ich finde 37 jetzt nicht zu alt. Wenn er das jetzt anpackt, hat er mit 40 nen weiteren Abschluss und immer noch gute 30 Jahre zu arbeiten.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Kommt halt drauf an, was man unter Karriere versteht.

Mit einem (zusätzlichen) Abschluss rutschst Du 2 (?) Besoldungsstufen hoch, wenn Du die entsprechende Stelle besetzt und der Abschluss passt. Sowas ist nach meinem Verständnis aber keine Karriere.

Wenn für Dich der Sprung von A10 auf A12 oder A13 aber "Karriere" heißt, dann bitte.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2020:

Kommt halt drauf an, was man unter Karriere versteht.

Mit einem (zusätzlichen) Abschluss rutschst Du 2 (?) Besoldungsstufen hoch, wenn Du die entsprechende Stelle besetzt und der Abschluss passt. Sowas ist nach meinem Verständnis aber keine Karriere.

Wenn für Dich der Sprung von A10 auf A12 oder A13 aber "Karriere" heißt, dann bitte.

Heißt für dich im Umkehrschluss, E14 bzw E15 oder rutschen in die B-Besoldung von A16 wäre Karriere? Das erreichen aber die wenigsten. Und ich schätze, mit Mitte 30 ist die Grundsteinlegung dafür schon eh verpasst....

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Erstaunlich, dass bisher noch niemand darauf hingewiesen hat, dass "Karriere" im öD (darunter würde ich alles ab A 16 oder B1 verstehen) eigentlich fast nur mit dem richtigen Parteibuch und guter Vernetzung (Vitamin B) möglich ist.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2020:

Kommt halt drauf an, was man unter Karriere versteht.

Mit einem (zusätzlichen) Abschluss rutschst Du 2 (?) Besoldungsstufen hoch, wenn Du die entsprechende Stelle besetzt und der Abschluss passt. Sowas ist nach meinem Verständnis aber keine Karriere.

Wenn für Dich der Sprung von A10 auf A12 oder A13 aber "Karriere" heißt, dann bitte.

Definiere mal "Karriere". Bin gespannt :)

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2020:

Erstaunlich, dass bisher noch niemand darauf hingewiesen hat, dass "Karriere" im öD (darunter würde ich alles ab A 16 oder B1 verstehen) eigentlich fast nur mit dem richtigen Parteibuch und guter Vernetzung (Vitamin B) möglich ist.

Vielleicht wurde darauf nicht hingewiesen, weil es nicht so ist?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2020:

Erstaunlich, dass bisher noch niemand darauf hingewiesen hat, dass "Karriere" im öD (darunter würde ich alles ab A 16 oder B1 verstehen) eigentlich fast nur mit dem richtigen Parteibuch und guter Vernetzung (Vitamin B) möglich ist.

Vernetzung Stimme ich zu, Parteibuch nur bedingt.
Schließlich wechseln die obersten Dienstherrn ständig. Welches Parteibuch ist dann das richtige?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Finde A13 und höher sind auch schon gute Gehälter.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 17.08.2020:

Erstaunlich, dass bisher noch niemand darauf hingewiesen hat, dass "Karriere" im öD (darunter würde ich alles ab A 16 oder B1 verstehen) eigentlich fast nur mit dem richtigen Parteibuch und guter Vernetzung (Vitamin B) möglich ist.

Vernetzung Stimme ich zu, Parteibuch nur bedingt.
Schließlich wechseln die obersten Dienstherrn ständig. Welches Parteibuch ist dann das richtige?

Tja, das kommt eben darauf an. Wer z.B. in einem Bundesministerium in den Bereich der B Besoldung kommen will, der braucht eben das gleiche Parteibuch wie der jeweilige Minister. Ist natürlich schwer zu sagen, wer im nächsten Jahr wo Minister ist. Das ist dann eben auch ein Glücksspiel. Aber ohne Parteibuch bleibst Du definitiv "Fußvolk".

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

In einer oberen Bundesbehörde sollte das Parteibuch bis B3 egal sein. In einem Landesministerium kann es hilfreich oder schädlich sein. Mein Chef war A16 beim Land ohne Parteibuch.

WiWi Gast schrieb am 18.08.2020:

Erstaunlich, dass bisher noch niemand darauf hingewiesen hat, dass "Karriere" im öD (darunter würde ich alles ab A 16 oder B1 verstehen) eigentlich fast nur mit dem richtigen Parteibuch und guter Vernetzung (Vitamin B) möglich ist.

Vernetzung Stimme ich zu, Parteibuch nur bedingt.
Schließlich wechseln die obersten Dienstherrn ständig. Welches Parteibuch ist dann das richtige?

Tja, das kommt eben darauf an. Wer z.B. in einem Bundesministerium in den Bereich der B Besoldung kommen will, der braucht eben das gleiche Parteibuch wie der jeweilige Minister. Ist natürlich schwer zu sagen, wer im nächsten Jahr wo Minister ist. Das ist dann eben auch ein Glücksspiel. Aber ohne Parteibuch bleibst Du definitiv "Fußvolk".

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Zeit zum Arbeiten hat er noch genug. Mit Karriere hat das aber nichts zu tun. Auch mit einem Master muss er dann noch eine geeignete Stelle finden, auf die er sich bewerben kann. Gut möglich, dass der Master nur just for fun ist und er auf seiner alten Stelle bleiben wird.

WiWi Gast schrieb am 17.08.2020:

Ich finde 37 jetzt nicht zu alt. Wenn er das jetzt anpackt, hat er mit 40 nen weiteren Abschluss und immer noch gute 30 Jahre zu arbeiten.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

In einer oberen Bundesbehörde sollte das Parteibuch bis B3 egal sein. In einem Landesministerium kann es hilfreich oder schädlich sein. Mein Chef war A16 beim Land ohne Parteibuch.

Die niedrigste Führungspositionen in einem großen Bundesministerium (z.B. BMVg) ist B3, in kleinen zum Teil auch A16... Viele würden das also nicht als Karriere bezeichnen...

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

In einer oberen Bundesbehörde sollte das Parteibuch bis B3 egal sein. In einem Landesministerium kann es hilfreich oder schädlich sein. Mein Chef war A16 beim Land ohne Parteibuch.

Die niedrigste Führungspositionen in einem großen Bundesministerium (z.B. BMVg) ist B3, in kleinen zum Teil auch A16... Viele würden das also nicht als Karriere bezeichnen...

Führungsposition ist aber auch schon Referatsleiter, dann Fachbereichleiter und dann Abteilungsleitung. Das geht bei A13 los und endet irgendwo bei B3. Danach kommt nur noch der (Vize-)Präsident. So ist es zumindest in einer oberen Bundesbehörde.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

In einer oberen Bundesbehörde sollte das Parteibuch bis B3 egal sein. In einem Landesministerium kann es hilfreich oder schädlich sein. Mein Chef war A16 beim Land ohne Parteibuch.

Die niedrigste Führungspositionen in einem großen Bundesministerium (z.B. BMVg) ist B3, in kleinen zum Teil auch A16... Viele würden das also nicht als Karriere bezeichnen...

Führungsposition ist aber auch schon Referatsleiter, dann Fachbereichleiter und dann Abteilungsleitung. Das geht bei A13 los und endet irgendwo bei B3. Danach kommt nur noch der (Vize-)Präsident. So ist es zumindest in einer oberen Bundesbehörde.

Und da Referatsleiter im Bundesministerium B3 sind, ist dort B3 die kleinste Führungspositionen...

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

In einer oberen Bundesbehörde sollte das Parteibuch bis B3 egal sein. In einem Landesministerium kann es hilfreich oder schädlich sein. Mein Chef war A16 beim Land ohne Parteibuch.

Die niedrigste Führungspositionen in einem großen Bundesministerium (z.B. BMVg) ist B3, in kleinen zum Teil auch A16... Viele würden das also nicht als Karriere bezeichnen...

Führungsposition ist aber auch schon Referatsleiter, dann Fachbereichleiter und dann Abteilungsleitung. Das geht bei A13 los und endet irgendwo bei B3. Danach kommt nur noch der (Vize-)Präsident. So ist es zumindest in einer oberen Bundesbehörde.

Immer noch keine Karriere. Direkt Präsident, aber gefälligst mit Bachelor und ohne BE

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

In einer oberen Bundesbehörde sollte Referatsleiter bei A15 anfangen. A13 und A14 haben nicht mit Führung zu tun. Höchstens als Stellvertreter vom Referatsleiter.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

In einer oberen Bundesbehörde sollte das Parteibuch bis B3 egal sein. In einem Landesministerium kann es hilfreich oder schädlich sein. Mein Chef war A16 beim Land ohne Parteibuch.

Die niedrigste Führungspositionen in einem großen Bundesministerium (z.B. BMVg) ist B3, in kleinen zum Teil auch A16... Viele würden das also nicht als Karriere bezeichnen...

Führungsposition ist aber auch schon Referatsleiter, dann Fachbereichleiter und dann Abteilungsleitung. Das geht bei A13 los und endet irgendwo bei B3. Danach kommt nur noch der (Vize-)Präsident. So ist es zumindest in einer oberen Bundesbehörde.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

In einer oberen Bundesbehörde sollte das Parteibuch bis B3 egal sein. In einem Landesministerium kann es hilfreich oder schädlich sein. Mein Chef war A16 beim Land ohne Parteibuch.

Die niedrigste Führungspositionen in einem großen Bundesministerium (z.B. BMVg) ist B3, in kleinen zum Teil auch A16... Viele würden das also nicht als Karriere bezeichnen...

Führungsposition ist aber auch schon Referatsleiter, dann Fachbereichleiter und dann Abteilungsleitung. Das geht bei A13 los und endet irgendwo bei B3. Danach kommt nur noch der (Vize-)Präsident. So ist es zumindest in einer oberen Bundesbehörde.

Und da Referatsleiter im Bundesministerium B3 sind, ist dort B3 die kleinste Führungspositionen...

Ach, das ist ja recht krass und wusste ich nicht. Da arbeitet man sich ja in einer oberen Bundesbehörde den Arsch ab währen die ganzen Referatsleiter in den Ministerien an deinem Gehalt vorbeiziehen.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Ist natürlich auch kompletter Unsinn. Referatsleiter im Bundesministerium können auch in A16 sein.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

In einer oberen Bundesbehörde sollte das Parteibuch bis B3 egal sein. In einem Landesministerium kann es hilfreich oder schädlich sein. Mein Chef war A16 beim Land ohne Parteibuch.

Die niedrigste Führungspositionen in einem großen Bundesministerium (z.B. BMVg) ist B3, in kleinen zum Teil auch A16... Viele würden das also nicht als Karriere bezeichnen...

Führungsposition ist aber auch schon Referatsleiter, dann Fachbereichleiter und dann Abteilungsleitung. Das geht bei A13 los und endet irgendwo bei B3. Danach kommt nur noch der (Vize-)Präsident. So ist es zumindest in einer oberen Bundesbehörde.

Und da Referatsleiter im Bundesministerium B3 sind, ist dort B3 die kleinste Führungspositionen...

Ach, das ist ja recht krass und wusste ich nicht. Da arbeitet man sich ja in einer oberen Bundesbehörde den Arsch ab währen die ganzen Referatsleiter in den Ministerien an deinem Gehalt vorbeiziehen.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.08.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Karriere im ÖD = Oxymoron.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 14.08.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Karriere im ÖD = Oxymoron.

Na genial, super Spruch gebracht und nichts zur Diskussion beigetragen. Für Dich ist also ein Referatsleiter keiner der Karriere gemacht hat? Interessant.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Okay versuchen wir es mal:

Höherer Dienst: Viele Juristen, manche ITler, wenige sonstige. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Bundesministerien und oberen und obersten Behörden. Ja, der Referatsleiter im Ministerium hat seine B3 (außer in sehr kleinen Exotenreferaten), ja der Referatsleiter im oberen Behördenbereich "nur" seine A15. Aber: Der A15er im oberen Behördentum hat i.d.R. noch zwei, maximal 3 Ebenen über sich, die Gruppenleitung (i.d.R. A16), den Abteilungsleiter (B3) und dann kommt auch schon die Amtsleitung.

Der RL im Ministerium ist ein besserer Referent, mit B3 hat der kaum Eigenverantwortung, hat den UAL, den AL und noch den gesamten Apparat der Staatssekretäre über sich, die ihm alle munter Arbeit reindrücken.

Im Ergebnis arbeitet sich ein A15er im nachgeordneten Bereich i.d.R. deutlich weniger hart an "Standards" und wiederkehrenden Aufgaben ab, als ein B3ler beim Minister.

Für nen Tarifbeschäftigten ist die E15 ohnehin Ende der Fahnenstange, alles was danach kommt sind ATs und die lohnen sich aus steuerlicher und Abgabensicht nur für einen sehr kleinen Personenkreis.

Achtung: Das ganze bezieht sich nur auf den Bund, im Land sind die Bewertungen nochmal ganz anderer Kaffee.

gehobener Dienst: Verbeamtung mit Mitte 30 lohnt eigentlich nur, wenn man ohnehin nur den Bachelor hat. Da kommt man in den Bundesbehörden mit etwas Geschick gut zur A12/8 und kann dann mit ~50% seiner letzten Bezüge in Pension, die gesetzliche Rente und vielleicht was privates fangen die Lücke auf und man kann gut davon leben.

Was allerdings alle bisherigen "Experten" übersehen, aktuell wird über eine Novelle des Laufbahnrechts verhandelt. Es sieht zumindest am Horizont danach aus, als dass auch der gehobene Dienst künftig bis A15 wird kommen können (ohne Führungsverantwortung) und die höheren Dienstler auch ohne Ministerium in die B-Besoldung. Das sollte man im Auge behalten, insbesondere wenn man aus technischen Berufen kommt...

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 22.08.2020:

Was allerdings alle bisherigen "Experten" übersehen, aktuell wird über eine Novelle des Laufbahnrechts verhandelt. Es sieht zumindest am Horizont danach aus, als dass auch der gehobene Dienst künftig bis A15 wird kommen können (ohne Führungsverantwortung) und die höheren Dienstler auch ohne Ministerium in die B-Besoldung. Das sollte man im Auge behalten, insbesondere wenn man aus technischen Berufen kommt...

Dazu kann ich nichts finden, hast du da vielleicht Quellen für Informationen?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Auch jetzt schon kann der gehobene Dienst relativ einfach in den h.D. aufsteigen. Es gibt bereits in einigen Ländern entsprechende Regelungen (prüfungsfreier Aufstieg bis A14). Der höhere Dienst kann auch jetzt schon in die B-Besoldung (logisch, wer denn sonst). Ein wirklicher Unterschied zur jetzigen Situation wäre nur dann gegeben, wenn der Stellenkegel oben ausgeweitet werden würde. Damit müssten dann mehr hoch bewertete Planstellen geschaffen werden. Ob der Finanzminister da wohl mitspielen würde? Womit sollte man das wohl begründen?

WiWi Gast schrieb am 22.08.2020:

Okay versuchen wir es mal:

Was allerdings alle bisherigen "Experten" übersehen, aktuell wird über eine Novelle des Laufbahnrechts verhandelt. Es sieht zumindest am Horizont danach aus, als dass auch der gehobene Dienst künftig bis A15 wird kommen können (ohne Führungsverantwortung) und die höheren Dienstler auch ohne Ministerium in die B-Besoldung. Das sollte man im Auge behalten, insbesondere wenn man aus technischen Berufen kommt...

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Der mittlere Dienst bis A11 und der gehobene Dienst bis A15 - Wunschvorstellungen des Beamtenbundes. Das scheint nicht durchgegangen zu sein. Wer wird jetzt ernsthaft die Lasten für Besoldung und Pension der Beamten drastisch erhöhen wollen? Nichts anderes wäre mit dem Vorschlag verbunden. Wenn man den Sachbearbeiter mit Bachelor bis A15 laufen lässt, kann man den Volljuristen und Referatsleiter unmöglich auf A15 belassen.

https://www.dbb.de/teaserdetail/artikel/laufbahnrecht-muss-attraktiver-werden-1.html

WiWi Gast schrieb am 22.08.2020:

Okay versuchen wir es mal:

Höherer Dienst: Viele Juristen, manche ITler, wenige sonstige. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Bundesministerien und oberen und obersten Behörden. Ja, der Referatsleiter im Ministerium hat seine B3 (außer in sehr kleinen Exotenreferaten), ja der Referatsleiter im oberen Behördenbereich "nur" seine A15. Aber: Der A15er im oberen Behördentum hat i.d.R. noch zwei, maximal 3 Ebenen über sich, die Gruppenleitung (i.d.R. A16), den Abteilungsleiter (B3) und dann kommt auch schon die Amtsleitung.

Der RL im Ministerium ist ein besserer Referent, mit B3 hat der kaum Eigenverantwortung, hat den UAL, den AL und noch den gesamten Apparat der Staatssekretäre über sich, die ihm alle munter Arbeit reindrücken.

Im Ergebnis arbeitet sich ein A15er im nachgeordneten Bereich i.d.R. deutlich weniger hart an "Standards" und wiederkehrenden Aufgaben ab, als ein B3ler beim Minister.

Für nen Tarifbeschäftigten ist die E15 ohnehin Ende der Fahnenstange, alles was danach kommt sind ATs und die lohnen sich aus steuerlicher und Abgabensicht nur für einen sehr kleinen Personenkreis.

Achtung: Das ganze bezieht sich nur auf den Bund, im Land sind die Bewertungen nochmal ganz anderer Kaffee.

gehobener Dienst: Verbeamtung mit Mitte 30 lohnt eigentlich nur, wenn man ohnehin nur den Bachelor hat. Da kommt man in den Bundesbehörden mit etwas Geschick gut zur A12/8 und kann dann mit ~50% seiner letzten Bezüge in Pension, die gesetzliche Rente und vielleicht was privates fangen die Lücke auf und man kann gut davon leben.

Was allerdings alle bisherigen "Experten" übersehen, aktuell wird über eine Novelle des Laufbahnrechts verhandelt. Es sieht zumindest am Horizont danach aus, als dass auch der gehobene Dienst künftig bis A15 wird kommen können (ohne Führungsverantwortung) und die höheren Dienstler auch ohne Ministerium in die B-Besoldung. Das sollte man im Auge behalten, insbesondere wenn man aus technischen Berufen kommt...

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Ich überlege von einer Bundesbehörde (Gehaltsstruktur wie unten, auf der selben Stufe Bund >Land) in ein Landesministerium (Hessen) auf Referentenebene zu wechseln.

Kann jemand grob Auskunft zu den Besoldungsstufen im Landesministerium geben? Ist das auch RL = A15 oder gibt's da andere Besoldungsstufen. Wie sieht es auf der Hierarchieebene darüber aus?

WiWi Gast schrieb am 22.08.2020:

Okay versuchen wir es mal:

Höherer Dienst: Viele Juristen, manche ITler, wenige sonstige. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Bundesministerien und oberen und obersten Behörden. Ja, der Referatsleiter im Ministerium hat seine B3 (außer in sehr kleinen Exotenreferaten), ja der Referatsleiter im oberen Behördenbereich "nur" seine A15. Aber: Der A15er im oberen Behördentum hat i.d.R. noch zwei, maximal 3 Ebenen über sich, die Gruppenleitung (i.d.R. A16), den Abteilungsleiter (B3) und dann kommt auch schon die Amtsleitung.

Der RL im Ministerium ist ein besserer Referent, mit B3 hat der kaum Eigenverantwortung, hat den UAL, den AL und noch den gesamten Apparat der Staatssekretäre über sich, die ihm alle munter Arbeit reindrücken.

Im Ergebnis arbeitet sich ein A15er im nachgeordneten Bereich i.d.R. deutlich weniger hart an "Standards" und wiederkehrenden Aufgaben ab, als ein B3ler beim Minister.

Für nen Tarifbeschäftigten ist die E15 ohnehin Ende der Fahnenstange, alles was danach kommt sind ATs und die lohnen sich aus steuerlicher und Abgabensicht nur für einen sehr kleinen Personenkreis.

Achtung: Das ganze bezieht sich nur auf den Bund, im Land sind die Bewertungen nochmal ganz anderer Kaffee.

gehobener Dienst: Verbeamtung mit Mitte 30 lohnt eigentlich nur, wenn man ohnehin nur den Bachelor hat. Da kommt man in den Bundesbehörden mit etwas Geschick gut zur A12/8 und kann dann mit ~50% seiner letzten Bezüge in Pension, die gesetzliche Rente und vielleicht was privates fangen die Lücke auf und man kann gut davon leben.

Was allerdings alle bisherigen "Experten" übersehen, aktuell wird über eine Novelle des Laufbahnrechts verhandelt. Es sieht zumindest am Horizont danach aus, als dass auch der gehobene Dienst künftig bis A15 wird kommen können (ohne Führungsverantwortung) und die höheren Dienstler auch ohne Ministerium in die B-Besoldung. Das sollte man im Auge behalten, insbesondere wenn man aus technischen Berufen kommt...

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Was für ein Unsinn. Nur weil die formalen Voraussetzungen gegeben sind ist es alles andere als einfach vom gehobenen Dienst in den höheren Dienst aufzusteigen. Für die meisten ist und bleibt (sofern sich nichts gravierend ändert) dieser Wunsch unerfüllt.

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Auch jetzt schon kann der gehobene Dienst relativ einfach in den h.D. aufsteigen. Es gibt bereits in einigen Ländern entsprechende Regelungen (prüfungsfreier Aufstieg bis A14). Der höhere Dienst kann auch jetzt schon in die B-Besoldung (logisch, wer denn sonst). Ein wirklicher Unterschied zur jetzigen Situation wäre nur dann gegeben, wenn der Stellenkegel oben ausgeweitet werden würde. Damit müssten dann mehr hoch bewertete Planstellen geschaffen werden. Ob der Finanzminister da wohl mitspielen würde? Womit sollte man das wohl begründen?

WiWi Gast schrieb am 22.08.2020:

Okay versuchen wir es mal:

Was allerdings alle bisherigen "Experten" übersehen, aktuell wird über eine Novelle des Laufbahnrechts verhandelt. Es sieht zumindest am Horizont danach aus, als dass auch der gehobene Dienst künftig bis A15 wird kommen können (ohne Führungsverantwortung) und die höheren Dienstler auch ohne Ministerium in die B-Besoldung. Das sollte man im Auge behalten, insbesondere wenn man aus technischen Berufen kommt...

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Bezogen auf den Vorposter, ja das ist Unsinn.
Bezogen auf das Wunschdenken...weniger, zumindest im Bund. Die BLV wird geändert, insbesondere der §27. Künftig ist der Aufstieg für Spitzenbeamte des mD/gD in die nächsthöhere Laufbahn bereits nach 3 Jahren im vorletzten Amt der Laufbahn (also A8 bzw. A12) möglich.

Das wird sicher noch diese Legislatur kommen und einigen die Türen aufstoßen.
Aber ja, auch hier ist nix mit faulem Beamtentum, es braucht Spitzenbewertungen von 8 oder 9 und es bleibt das Problem, dass es ein Stück weit nach Nase geht, wer es sich mit der Führung verscherzt hat, der wird auch darüber nix mehr ;)

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Was für ein Unsinn. Nur weil die formalen Voraussetzungen gegeben sind ist es alles andere als einfach vom gehobenen Dienst in den höheren Dienst aufzusteigen. Für die meisten ist und bleibt (sofern sich nichts gravierend ändert) dieser Wunsch unerfüllt.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Das ist das normale Aufstiegsverfahren. Was ist daran neu? Bei der Polizei haben doch auch schon lange junge Beamte des gD (Anfang Mitte 30) den Aufstieg in den hD machen können. Das reguläre Verfahren mit Prüfung.

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Bezogen auf den Vorposter, ja das ist Unsinn.
Bezogen auf das Wunschdenken...weniger, zumindest im Bund. Die BLV wird geändert, insbesondere der §27. Künftig ist der Aufstieg für Spitzenbeamte des mD/gD in die nächsthöhere Laufbahn bereits nach 3 Jahren im vorletzten Amt der Laufbahn (also A8 bzw. A12) möglich.

Das wird sicher noch diese Legislatur kommen und einigen die Türen aufstoßen.
Aber ja, auch hier ist nix mit faulem Beamtentum, es braucht Spitzenbewertungen von 8 oder 9 und es bleibt das Problem, dass es ein Stück weit nach Nase geht, wer es sich mit der Führung verscherzt hat, der wird auch darüber nix mehr ;)

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Was für ein Unsinn. Nur weil die formalen Voraussetzungen gegeben sind ist es alles andere als einfach vom gehobenen Dienst in den höheren Dienst aufzusteigen. Für die meisten ist und bleibt (sofern sich nichts gravierend ändert) dieser Wunsch unerfüllt.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.08.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Ein Berufsgruppe die bei solchen Gesprächen komplett unbeachtet bleibt obgleich sie im Vergleich zum restlichen öffentlichen Dienst stellare Karriere bieten sind die Theologen. Diese stechen jede andere Berufsgruppe im direkten Vergleich aus und können als hidden champions bezeichnet werden.

Stellen wir eine Liste nach Einzelkriterien auf:

Angebot und Nachfrage: Absoluter Mangelberuf in sämtlichen Konfessionen. Wer Theologie studiert und einen entsprechenden Abschluss vorweisen kann wird derzeit mit Kusshand genommen. Juristen/Wiwis sowie Lehrkräfte müssen sich hingegen einem permanent Schweinezyklus unterziehen.

Bezahlung/Perspektive: Kirchen können Dienstherren sein. Es geht mit A13/A14 los. Jedoch unterliegen diese nicht dem staatlichen Laufbahnprinzip sondern es sind Sprünge möglich. Ein promovierter Katholik kann theoretisch mit 35 von A13 nach B6 springen. Mir ist keine Berufsgruppe unter Beamten bekannt die so etwas hinbekommen kann.

Standort/Flexibilität: Während zum Beispiel Juristen und Lehrkräfte an ihr jeweiliges Land gebunden sind können Theologen
(insbesondere katholische) sich ihren Arbeitsplatz frei aussuchen oder aber fest an einem Standort bleiben.

Se*ualleben: Nunja.....

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Wir hatten bei uns mal einen promovierten katholischen Theologen. Der war während des Studiums so gut, dass er schon einige Zeit im Vatikan war. Hatte sich dann aber für die freie Wirtschaft entschieden. Wurde im Dax-Konzern sehr schnell leitender Angestellter. Ausgerechnet im Engineering Bereich. Aber auch da war er ohne Vorbildung echt gut. Ist dann zu einem anderen Dax-Konzern, wo er noch weiter nach oben gekommen ist. B6 wäre nichts im Vergleich dazu gewesen. Man sollte die Theologen echt nicht unterschätzen. Und dann noch Griechisch, Latein (ok haben viele) und Hebräisch. Für 99% ist das ein absolutes no-go.

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Ein Berufsgruppe die bei solchen Gesprächen komplett unbeachtet bleibt obgleich sie im Vergleich zum restlichen öffentlichen Dienst stellare Karriere bieten sind die Theologen. Diese stechen jede andere Berufsgruppe im direkten Vergleich aus und können als hidden champions bezeichnet werden.

Stellen wir eine Liste nach Einzelkriterien auf:

Angebot und Nachfrage: Absoluter Mangelberuf in sämtlichen Konfessionen. Wer Theologie studiert und einen entsprechenden Abschluss vorweisen kann wird derzeit mit Kusshand genommen. Juristen/Wiwis sowie Lehrkräfte müssen sich hingegen einem permanent Schweinezyklus unterziehen.

Bezahlung/Perspektive: Kirchen können Dienstherren sein. Es geht mit A13/A14 los. Jedoch unterliegen diese nicht dem staatlichen Laufbahnprinzip sondern es sind Sprünge möglich. Ein promovierter Katholik kann theoretisch mit 35 von A13 nach B6 springen. Mir ist keine Berufsgruppe unter Beamten bekannt die so etwas hinbekommen kann.

Standort/Flexibilität: Während zum Beispiel Juristen und Lehrkräfte an ihr jeweiliges Land gebunden sind können Theologen
(insbesondere katholische) sich ihren Arbeitsplatz frei aussuchen oder aber fest an einem Standort bleiben.

Se*ualleben: Nunja.....

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.08.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Eine weitere Berufsgruppe die bei sowas unbeachtet bleibt sind die Offizierslaufbahnen der Bundeswehr. Als Bachelor steigt man i.d.R. als als Oberleutnant ein. Die SLV ( Soldatenlaufbahnverordnung) ist aber grundsätzlich durchlässiger denn sie bezieht Berufserfahrung mit ein und erlaubt einen Aufstieg nach A13 ohne weiteres Studium. Wer sich nach dem Bachelor also für 12 Jahre verpflichtet der kann sich sicher sein in dieser Zeit auch Major zu werden.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 03.10.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Eine weitere Berufsgruppe die bei sowas unbeachtet bleibt sind die Offizierslaufbahnen der Bundeswehr. Als Bachelor steigt man i.d.R. als als Oberleutnant ein. Die SLV ( Soldatenlaufbahnverordnung) ist aber grundsätzlich durchlässiger denn sie bezieht Berufserfahrung mit ein und erlaubt einen Aufstieg nach A13 ohne weiteres Studium. Wer sich nach dem Bachelor also für 12 Jahre verpflichtet der kann sich sicher sein in dieser Zeit auch Major zu werden.

Wiederum der Schritt zum Berufssoldaten nicht so einfach ist.
relativiert einiges.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Major bzw. Stabshauptmann ist nicht sicher. Wir hatten ehemalige Offiziere, die nach 12 Jahren als Hauptmann abgegangen waren. Aber grundsätzlich kann man mit Bachelor auch Oberstleutnant A14 werden, wenn man BS wird.

WiWi Gast schrieb am 03.10.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Eine weitere Berufsgruppe die bei sowas unbeachtet bleibt sind die Offizierslaufbahnen der Bundeswehr. Als Bachelor steigt man i.d.R. als als Oberleutnant ein. Die SLV ( Soldatenlaufbahnverordnung) ist aber grundsätzlich durchlässiger denn sie bezieht Berufserfahrung mit ein und erlaubt einen Aufstieg nach A13 ohne weiteres Studium. Wer sich nach dem Bachelor also für 12 Jahre verpflichtet der kann sich sicher sein in dieser Zeit auch Major zu werden.

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Eistee Zitrone

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Vor allem wirst du als Externer für deine spezielle Verwendung eingestellt und ausgebildet. Die BW hat dadurch weniger Interesse, dich durchzubefördern, wie bei Eigengewächsen. Daher kann es auch gut und gerne sein, dass du 6-8 Jahre auf deinem Dienstposten bleibst und eben nicht befördert wirst. So wird das oft bei einer Verwendung mit Master im Dienstgrad Hauptmann durchgeführt.

WiWi Gast schrieb am 03.10.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Eine weitere Berufsgruppe die bei sowas unbeachtet bleibt sind die Offizierslaufbahnen der Bundeswehr. Als Bachelor steigt man i.d.R. als als Oberleutnant ein. Die SLV ( Soldatenlaufbahnverordnung) ist aber grundsätzlich durchlässiger denn sie bezieht Berufserfahrung mit ein und erlaubt einen Aufstieg nach A13 ohne weiteres Studium. Wer sich nach dem Bachelor also für 12 Jahre verpflichtet der kann sich sicher sein in dieser Zeit auch Major zu werden.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Ich glaube der Steffen Seibert war älter oder verwechsele ich da etwas?

WiWi Gast schrieb am 15.08.2020:

Altersgrenze bei der Verbeamtung beachten. Ab 42? ist Schluss.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Nach 20 bis 30 Jahren Dienstzeit.

WiWi Gast schrieb am 04.10.2020:

Major bzw. Stabshauptmann ist nicht sicher. Wir hatten ehemalige Offiziere, die nach 12 Jahren als Hauptmann abgegangen waren. Aber grundsätzlich kann man mit Bachelor auch Oberstleutnant A14 werden, wenn man BS wird.

WiWi Gast schrieb am 03.10.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Eine weitere Berufsgruppe die bei sowas unbeachtet bleibt sind die Offizierslaufbahnen der Bundeswehr. Als Bachelor steigt man i.d.R. als als Oberleutnant ein. Die SLV ( Soldatenlaufbahnverordnung) ist aber grundsätzlich durchlässiger denn sie bezieht Berufserfahrung mit ein und erlaubt einen Aufstieg nach A13 ohne weiteres Studium. Wer sich nach dem Bachelor also für 12 Jahre verpflichtet der kann sich sicher sein in dieser Zeit auch Major zu werden.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2020:

Nach 20 bis 30 Jahren Dienstzeit.

Major bzw. Stabshauptmann ist nicht sicher. Wir hatten ehemalige Offiziere, die nach 12 Jahren als Hauptmann abgegangen waren. Aber grundsätzlich kann man mit Bachelor auch Oberstleutnant A14 werden, wenn man BS wird.

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Eine weitere Berufsgruppe die bei sowas unbeachtet bleibt sind die Offizierslaufbahnen der Bundeswehr. Als Bachelor steigt man i.d.R. als als Oberleutnant ein. Die SLV ( Soldatenlaufbahnverordnung) ist aber grundsätzlich durchlässiger denn sie bezieht Berufserfahrung mit ein und erlaubt einen Aufstieg nach A13 ohne weiteres Studium. Wer sich nach dem Bachelor also für 12 Jahre verpflichtet der kann sich sicher sein in dieser Zeit auch Major zu werden.

Was 20 oder 30 Jahre? Wenn du nen Doktor hast, kannst du direkt als Major eingestellt werden - Quelle: eigene Dienstzeit, da war ich OffzAnwärter und habe mit den Jungs und Mädels meine Lehrgänge gemacht, die schon als Lt/Olt bzw Hptm eingestellt wurden bei BA, MA und eben der Major als Doktor/Chemie. Alles schön und gut, aber was ist nach den 8 Jahren? BS garantiert dir keiner. Und so viel hast du von der Knete nicht, wenn du doppelte Haushaltsführung hast und die Fahrerei am Wochenende. Ging sich für mich alles nicht aus, bin daher regulär gegangen, nach Ablauf meiner Zeit, ohne den Antrag auf BS zu stellen. Das bis zur Pension zu machen (als TrpOffz alle 2 Jahre Versetzung), ne Danke.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Ziemlich theoretische Diskussion hier mittlerweile.

Sicher ist die BW eine Karriereoption. Aber dafür muss man prinzipiell auch die Bereitschaft mitbringen, sich auch mal versetzen zu lassen - ggf. auch ins Krisengebiet. Da hilft es auch nichts, wenn hier wieder der Karl und der Rainer davon erzählen, dass der Onkel niemals seinen Bürostuhl in Siegmaringen verlassen musste, sondern von Tag 1 an A16 oder B3 verdient hat.

Wer sich dafür entscheidet, der hat zunächst mal ein Leben in Abhängigkeit von den Einsatzorten.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 10.10.2020:

Ziemlich theoretische Diskussion hier mittlerweile.

Sicher ist die BW eine Karriereoption. Aber dafür muss man prinzipiell auch die Bereitschaft mitbringen, sich auch mal versetzen zu lassen - ggf. auch ins Krisengebiet. Da hilft es auch nichts, wenn hier wieder der Karl und der Rainer davon erzählen, dass der Onkel niemals seinen Bürostuhl in Siegmaringen verlassen musste, sondern von Tag 1 an A16 oder B3 verdient hat.

Wer sich dafür entscheidet, der hat zunächst mal ein Leben in Abhängigkeit von den Einsatzorten.

Im Kern lohnt sich BW leider für die meisten nicht.

  • Es wird sehr hohe Flexibilität verlangt (hinsichtlich Dienstort, Versetzungen, Ausland etc.)
  • Die Bezahlung ist höchstens durchschnittlich (in einigen Bereichen sogar unterdurchschnittlich)
  • Man bindet sich auf mind. 10 Jahre
  • Der Einstieg ins zivile Leben nach der Dienstzeit ist oft nicht einfach

Wenn man für den Staat arbeiten will, was ja auch Vorteile hinsichtlich Jobsicherheit und Planbarkeit hat, dann sollte man lieber in den normalen ÖD gehen. Dort hat man dieselben Vorteile wie bei der BW, aber in der Regel ohne die Nachteile.
Zum Vergleich, der unterste Offiziersgrad bei der BW bekommt A9 (was Abitur, Studium und Offizierslaufbahn bedeutet), was im ÖD noch mittlerer Dienst ist und damit sogar "nur" mit Realschulabschluss erreichbar.
Und nach oben hin wird es nicht besser. A13 ist im gehobenen Dienst für viele mit etwas Geduld machbar. Bei der BW muss man dafür Stabsoffizier sein (Major), was da schon lange kein Selbstläufer mehr ist (Minimum 10 Jahre Dienstzeit als Offizier und Glück bei Beförderungen).

Ich kenne in meinem Umfeld mehrere (ehemalige und teilweise noch aktive) Soldaten. Die meisten haben sich in jungen Jahren mal verpflichtet (oft zwischen 18-20) und sind heilfroh, wenn ihre Dienstzeit dann irgendwann zu Ende ist.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 10.10.2020:

Ziemlich theoretische Diskussion hier mittlerweile.

Sicher ist die BW eine Karriereoption. Aber dafür muss man prinzipiell auch die Bereitschaft mitbringen, sich auch mal versetzen zu lassen - ggf. auch ins Krisengebiet. Da hilft es auch nichts, wenn hier wieder der Karl und der Rainer davon erzählen, dass der Onkel niemals seinen Bürostuhl in Siegmaringen verlassen musste, sondern von Tag 1 an A16 oder B3 verdient hat.

Wer sich dafür entscheidet, der hat zunächst mal ein Leben in Abhängigkeit von den Einsatzorten.

Im Kern lohnt sich BW leider für die meisten nicht.

  • Es wird sehr hohe Flexibilität verlangt (hinsichtlich Dienstort, Versetzungen, Ausland etc.)
  • Die Bezahlung ist höchstens durchschnittlich (in einigen Bereichen sogar unterdurchschnittlich)
  • Man bindet sich auf mind. 10 Jahre
  • Der Einstieg ins zivile Leben nach der Dienstzeit ist oft nicht einfach

Wenn man für den Staat arbeiten will, was ja auch Vorteile hinsichtlich Jobsicherheit und Planbarkeit hat, dann sollte man lieber in den normalen ÖD gehen. Dort hat man dieselben Vorteile wie bei der BW, aber in der Regel ohne die Nachteile.
Zum Vergleich, der unterste Offiziersgrad bei der BW bekommt A9 (was Abitur, Studium und Offizierslaufbahn bedeutet), was im ÖD noch mittlerer Dienst ist und damit sogar "nur" mit Realschulabschluss erreichbar.
Und nach oben hin wird es nicht besser. A13 ist im gehobenen Dienst für viele mit etwas Geduld machbar. Bei der BW muss man dafür Stabsoffizier sein (Major), was da schon lange kein Selbstläufer mehr ist (Minimum 10 Jahre Dienstzeit als Offizier und Glück bei Beförderungen).

Ich kenne in meinem Umfeld mehrere (ehemalige und teilweise noch aktive) Soldaten. Die meisten haben sich in jungen Jahren mal verpflichtet (oft zwischen 18-20) und sind heilfroh, wenn ihre Dienstzeit dann irgendwann zu Ende ist.

Sorry aber du erzählst Blödsinn... A9 in der Bundeswehr (Leutnant) hast du nach 36 Monaten. Exakt so lange studieren die Anwärter des gehobenen Dienstes um dann ebenfalls A9 (gD) zu werden. Der Soldat hat in dieser Zeit jedoch keine Anwärterbezüge bekommen, sondern "echten" Sold - was finanziell ein deutliches Plus im Vergleich zum Beamten ergibt. Zudem fällt der Beitrag zur Krankenversicherung dank freier Heilfürsorge weg.
Ebenso ist ein Major das Äquivalent zum Regierungsrat und somit eine Position im höheren Dienst. A13 gD wäre ein Stabshauptmann, der eine andere Laufbahn impliziert (vergleichbar mit Oberamtsräten).

-> Kurzfassung: das Laufbahnrecht in der Bw (Soldaten) unterscheidet sich grundsätzlich nur minimal von dem aller anderen Beamten. Siehe hierzu gerne die BBesO - Google ist dein Freund.

antworten
Eistee Zitrone

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

+1

WiWi Gast schrieb am 10.10.2020:

Sorry aber du erzählst Blödsinn... A9 in der Bundeswehr (Leutnant) hast du nach 36 Monaten. Exakt so lange studieren die Anwärter des gehobenen Dienstes um dann ebenfalls A9 (gD) zu werden. Der Soldat hat in dieser Zeit jedoch keine Anwärterbezüge bekommen, sondern "echten" Sold - was finanziell ein deutliches Plus im Vergleich zum Beamten ergibt. Zudem fällt der Beitrag zur Krankenversicherung dank freier Heilfürsorge weg.
Ebenso ist ein Major das Äquivalent zum Regierungsrat und somit eine Position im höheren Dienst. A13 gD wäre ein Stabshauptmann, der eine andere Laufbahn impliziert (vergleichbar mit Oberamtsräten).

-> Kurzfassung: das Laufbahnrecht in der Bw (Soldaten) unterscheidet sich grundsätzlich nur minimal von dem aller anderen Beamten. Siehe hierzu gerne die BBesO - Google ist dein Freund.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Eistee Zitrone schrieb am 10.10.2020:

+1

WiWi Gast schrieb am 10.10.2020:

Sorry aber du erzählst Blödsinn... A9 in der Bundeswehr (Leutnant) hast du nach 36 Monaten. Exakt so lange studieren die Anwärter des gehobenen Dienstes um dann ebenfalls A9 (gD) zu werden. Der Soldat hat in dieser Zeit jedoch keine Anwärterbezüge bekommen, sondern "echten" Sold - was finanziell ein deutliches Plus im Vergleich zum Beamten ergibt. Zudem fällt der Beitrag zur Krankenversicherung dank freier Heilfürsorge weg.
Ebenso ist ein Major das Äquivalent zum Regierungsrat und somit eine Position im höheren Dienst. A13 gD wäre ein Stabshauptmann, der eine andere Laufbahn impliziert (vergleichbar mit Oberamtsräten).

-> Kurzfassung: das Laufbahnrecht in der Bw (Soldaten) unterscheidet sich grundsätzlich nur minimal von dem aller anderen Beamten. Siehe hierzu gerne die BBesO - Google ist dein Freund.

+2, erster sinnvoller Beitrag seit langem

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BrioniFanboy87

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Was noch erwähnenswert ist: Abgesehen von Faktoren wie Besoldung, Laufbahn etc. spielen ja auch die Aufgaben eine Rolle. Und hier bieten einige andere Ämter m.E: attraktivere Gesamtpakete als eine Offizierslaufbahn bei der BW.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Für die oberen Beförderungen ist die richtige Parteimitgliedschaft wohl das Wichtigste.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 04.10.2020:

Major bzw. Stabshauptmann ist nicht sicher. Wir hatten ehemalige Offiziere, die nach 12 Jahren als Hauptmann abgegangen waren. Aber grundsätzlich kann man mit Bachelor auch Oberstleutnant A14 werden, wenn man BS wird.

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Eine weitere Berufsgruppe die bei sowas unbeachtet bleibt sind die Offizierslaufbahnen der Bundeswehr. Als Bachelor steigt man i.d.R. als als Oberleutnant ein. Die SLV ( Soldatenlaufbahnverordnung) ist aber grundsätzlich durchlässiger denn sie bezieht Berufserfahrung mit ein und erlaubt einen Aufstieg nach A13 ohne weiteres Studium. Wer sich nach dem Bachelor also für 12 Jahre verpflichtet der kann sich sicher sein in dieser Zeit auch Major zu werden.

Bei extern eingestellten Offizieren muss aber Beachtung finden, dass diese virtuelle Dienstzeit angerechnet bekommen und somit etwas zügiger befördert werden.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Das heißt mit Master würde man dann als Major eingestellt werden? Und Beförderungen zum Oberst sind wahrscheinlich auch recht selten im Vergleich zu Bundesbehörden oder?
Wird man da überhaupt ernst genommen als Stabsoffizier der noch nie im Militär war und die letzten 5 Jahre nur akademisch etwas geleistet hat und nun paar hundert Soldaten militärisch führen soll?

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 03.10.2020:

Hey,

wie sollte man das angehen, wenn man im ÖD Karriere machen will und nicht das duale Studium bspl. absolviert hat? Welche "externen" Studiengänge werden gerne gesehen?

Eine weitere Berufsgruppe die bei sowas unbeachtet bleibt sind die Offizierslaufbahnen der Bundeswehr. Als Bachelor steigt man i.d.R. als als Oberleutnant ein. Die SLV ( Soldatenlaufbahnverordnung) ist aber grundsätzlich durchlässiger denn sie bezieht Berufserfahrung mit ein und erlaubt einen Aufstieg nach A13 ohne weiteres Studium. Wer sich nach dem Bachelor also für 12 Jahre verpflichtet der kann sich sicher sein in dieser Zeit auch Major zu werden.

Die Verpflichtungszeit beträgt 13 Jahre und Ziel Dienstgrad ist der Hauptmann A11. Major werden eigentlich nur BS. Zum BS werden i.d.R nur ca. 20% der Offiziere.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Mich würde zu der Diskussion interessieren: Wo sind denn die Senatoren und deren Mitarbeiter eingruppiert?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Bei Wikipedia konnte ich finden:
Senatsrat, Senatsdirektor, Sprecher des Senatores

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

Mich würde zu der Diskussion interessieren: Wo sind denn die Senatoren und deren Mitarbeiter eingruppiert?

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Senatoren im Römischen Senat erhalten eine Grundvergütung von 800 Sesterzen im Monat. Zusätzlich werden ihnen 6 Sklaven (3m / 3w) zur Verfügung gestellt sowie persönlicher Schutz durch 10 Legionäre.

Ebenfalls im Package enthalten ist der kostenlose Transport von / zum Forum in der Sänfte, die auch für private Termine genutzt werden kann.

Insbesondere werden für Anfang März noch Bewerber gesucht, die - neben den üblichen Qualifikationen - auch im Umgang mit dem Dolch geschult sind.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

Mich würde zu der Diskussion interessieren: Wo sind denn die Senatoren und deren Mitarbeiter eingruppiert?

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

A14 sehe ich auf einer Höhe mit IGM Sachbearbeiter. Den Tausender den der IGM mehr verdient, holt der Beamte an Sozialversicherungsbeiträgen und Pension wieder raus.
(A14 verheiratet, Kinder, Frau keine Beamtin)

WiWi Gast schrieb am 18.08.2020:

Finde A13 und höher sind auch schon gute Gehälter.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

10/10
WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

Senatoren im Römischen Senat erhalten eine Grundvergütung von 800 Sesterzen im Monat. Zusätzlich werden ihnen 6 Sklaven (3m / 3w) zur Verfügung gestellt sowie persönlicher Schutz durch 10 Legionäre.

Ebenfalls im Package enthalten ist der kostenlose Transport von / zum Forum in der Sänfte, die auch für private Termine genutzt werden kann.

Insbesondere werden für Anfang März noch Bewerber gesucht, die - neben den üblichen Qualifikationen - auch im Umgang mit dem Dolch geschult sind.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

Mich würde zu der Diskussion interessieren: Wo sind denn die Senatoren und deren Mitarbeiter eingruppiert?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

A14 unterscheidet sich doch erheblich zwischen Bund und Ländern (und innerhalb der einzelnen Länder) und außerdem bekommen viele Beamte noch weitere Zulagen (Ministerialzulage etc.).
WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

A14 sehe ich auf einer Höhe mit IGM Sachbearbeiter. Den Tausender den der IGM mehr verdient, holt der Beamte an Sozialversicherungsbeiträgen und Pension wieder raus.
(A14 verheiratet, Kinder, Frau keine Beamtin)

WiWi Gast schrieb am 18.08.2020:

Finde A13 und höher sind auch schon gute Gehälter.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Führungspositionen geht ab B3-B5 (Quelle: Wikipedia)
Wo der Sentor eingestuft ist, weiß ich nicht.
Der Bürgermeister ist in B8 (Quelle: Wikipedia)

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

Bei Wikipedia konnte ich finden:
Senatsrat, Senatsdirektor, Sprecher des Senatores

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

Mich würde zu der Diskussion interessieren: Wo sind denn die Senatoren und deren Mitarbeiter eingruppiert?

antworten
listrea

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 11.10.2020:

Das heißt mit Master würde man dann als Major eingestellt werden? Und Beförderungen zum Oberst sind wahrscheinlich auch recht selten im Vergleich zu Bundesbehörden oder?
Wird man da überhaupt ernst genommen als Stabsoffizier der noch nie im Militär war und die letzten 5 Jahre nur akademisch etwas geleistet hat und nun paar hundert Soldaten militärisch führen soll?

Hui, hier wird ziemlich viel Falsches über die Bundeswehr bzw. deren Dienst geschrieben. Daher mal ein paar Grundinfos von jemandem, der das System etwas näher kennt. Achtung, einiges ist überspitzt formuliert. Ich erwarte, dass das selbstständig erkannt wird.

  1. Beförderung zum Leutnant A9 erfolgt tatsächlich auf Zeit, also knallhart nach drei Jahren, unabhängig(!) vom Studienabschluss. Das ist der engen Taktung des Studiums geschuldet - und weil man ja im ÖD ist. Das heißt man bekommt das Offizierspatent (ka wie man das genau nennt) vor der Bachelorurkunde, sofern bspw. die Lehrstühle zu langsam mit den Korrekturen sind. Freilich benötigt man eine Freigabe, dass man den Bachelor bestanden hat (intern: Grünmeldung)
  2. Mann kann NICHT nur mit Bachelor Oberstleutnant A14 werden. Alle Offiziere an den BW-Unis müssen in der Regel den Master machen! Die Noten sind irrelevant. Wer den Master nicht packt (den Bachelor aber schon), kann nicht Berufssoldat werden, muss nach 13 Jahren Dienstzeit gehen und kann daher auch nicht höher als Hauptmann kommen. Ausnahmen sind solche verwegenen Karrierewege wie Pilot eines nichtvorhandenen Hubschraubers (dann studiert man nicht regulär) oder, keine Ahnung - Kriegsheld. Da war ja was.
  3. Wer den Bachelor nicht packt ist raus, und zwar sofort. Das trifft besondern diejenigen hart, wo die Leasingrate für den Porsche das halbe Gehalt auffrisst (womit sie immer noch mehr verdienen, als der Durchschnittsstudent) und die ja weiter läuft... Ich lade jeden dazu ein, mal über die Parkplätze der BW-Unis in HH oder München zu gehen.
    Aber gut, das Geld muss ja auch ausgegeben werden - aber nicht für Miete, die wird einem bis zu knapp 1000€ als Zweitwohnsitz erstattet. Inklusive den dreistelligen Entfernungspauschalen zum Hauptwohnsitz (also der Keller der Eltern). Sind, glaube ich, mittlerweile 300€ monatlich. Das hält natürlich Rico und Denny mit E nicht davon ab, jeden Freitag pünktlich um 12 Uhr mit den getunten Sportwagen eben dorthin zu brettern, anstatt sich für Lau eine WG oder gar Wohnung in diesen unlebenswerten Großstädten zu besorgen. Ich lade jeden ein, sich freitags mittags an das Ausgangstor der beiden BW-Unis zu stellen. Achtung, Ohrenstöpsel nicht vergessen.
  4. Natürlich gibt es Ausnahmen und Spezialregelungen noch und nöcher. Also SaZ-Kapitänleutnant auf A12 oder BS-Hauptmann auf A13 weil "die Stelle halt dafür ausgelegt ist". Alles erlebt. Normalerweise kommt man aber nach 13 Jahren nicht über A11.
  5. Die 20% Berufsoffiziersquote mag ich mal bezweifeln. Das sind eher 50%. Es gibt massiven Nachwuchsmangel und die BW-Unis müssen auch bestimmte Quoten an Abgängern erfüllen. Das ist natürlich nicht öffentlich und ich führe das auch nicht weiter aus. Aber wer wirklich BS werden will, der schafft das locker und auch der Generalstabslehrgang an der FÜAK (das eigentliche Highlight) ist mittlerweile planbar möglich. Wer an die FÜAK kommt - und das weiß man in der Regel mit Ende 20, Anfang 30, kommt auf jedenfalls auf Oberstleutnant A15 und Oberst A16/B3 (für den Kenner, man ist dann im Generalstabsdienst - i.G.). General ist hingegen eher eine politische Entscheidung - ähnlich dem Vorstand eines Unternehmens. Leistung ist wichtig, aber da gibt es ja noch andere Dinge. Ich warte noch auf die Studie, wo ausgerechnet wird, wieviele Generäle der kämpfenden(!) Truppe weiblich sind. Ich rate jetzt einfach mal: NULL.
    Gleichzeitig sollte klar sein, dass kein Offizier, der in dieser Position ist, dass nur wegen des Geldes und "der eigenen Sicherheit" macht.
  6. Man kann als "Quereinsteiger" NICHT in den Truppendienst. Das wäre ja noch toller, zumal ich als Master dann direkt Major A13 wäre, also stellvertretender Bataillonskommandeur. Da weiß ich garnicht wo ich anfangen soll, die ganzen Lehrgänge und Schuhlungen aufzuzählen, die man ja schon als Fahnenjunger beginnt, um da hinzukommen. Als Quereinsteiger wird man nur mit Ingenieursabschluss, IT (irgendwas spezielles), oder generell etwas nieschiges (ka, Meteorologe) eingestellt und dann ist bei A14 in irgendeiner verwaltungsnahen Einheit Schluss (Evtl. noch A15 wenn es um was ganz besonderes geht.). Wie übrigens auch bei dem Großteil der Truppenoffiziere, die keine Eignung für Oberstleutnant A15(!) bekommen haben (das ist Bataillonskommandeur, oder etwas Äquivalentes) und dann beim Heeresführungskommando oder in Ministerien ohne wirkliche Aufgaben herumsitzen.
    Einzige Ausnahme bilden Juristen, da diese - im Gegensatz zu Ärzten - nicht geplant ausgebildet werden. Der Rest bleibt auf A14 zementiert und das ist gleichzeitig auch die Grenze wo die ruhige Kugel im Verwaltungswahn geschoben wird.
  7. Wer wirklich mal mit dem Verwaltungskreislauf der Bundeswehr zu tun gehabt hat, wird sich eher erschießen lassen, als sich tatsächlich in dem System "verbeamten" zu lassen. Es gibt Ausnahmen, also die Cyber-Zentren wo man auch als Zivilist hinkommt und dann auch außerhalb dieses Laufbahnwahns ist, aber die sind sehr rar gesät. Abgesehen davon hat die BW ja auch ein Faible für externe Berater *hust*. Das fiese ist, dass sie tatsächlich darauf angewiesen ist, weil sie intern aufgrund der Starrheit fast nichts geregelt bekommen. Siehe dazu die Vergabe und der Ablauf von Rüstungsprojekten des letzten, halben Jahrhunderts.

Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen ein Schmunzeln zum Wochenanfang ins Gesicht zaubern. Das Problem an der Sache ist aber, dass es eigentlich zum heulen ist.

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Ceterum censeo

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

Senatoren im Römischen Senat erhalten eine Grundvergütung von 800 Sesterzen im Monat. Zusätzlich werden ihnen 6 Sklaven (3m / 3w) zur Verfügung gestellt sowie persönlicher Schutz durch 10 Legionäre.

Ebenfalls im Package enthalten ist der kostenlose Transport von / zum Forum in der Sänfte, die auch für private Termine genutzt werden kann.

Insbesondere werden für Anfang März noch Bewerber gesucht, die - neben den üblichen Qualifikationen - auch im Umgang mit dem Dolch geschult sind.

Chapeau! Ein sehr humoriger Beitrag (wenngleich natürlich historisch falsch).
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

A14 sehe ich auf einer Höhe mit IGM Sachbearbeiter. Den Tausender den der IGM mehr verdient, holt der Beamte an Sozialversicherungsbeiträgen und Pension wieder raus.
(A14 verheiratet, Kinder, Frau keine Beamtin)

WiWi Gast schrieb am 18.08.2020:

Finde A13 und höher sind auch schon gute Gehälter.

Die höchste Gruppe IGM ist schon nicht mehr Sachbearbeiter, sondern auf jeden Fall Teamleiter. IGM Bayern, höchste Gruppe (12), Stufe B = absolutes Maximum ohne AT (Teamleiter sind fast immer im TV; Sachbearbeiter sind irgendwo 3-4 Stufen niedriger, dazwischen gibt es noch Referenten und Experten - keine einfachen Sachbearbeiter). Inkl. 14% LZ => 3.784 Euro netto. Mehr geht nicht im IGM TV Bayern.

Und jetzt A14 Bund, verheiratet, 2 Kinder, keine Zulagen irgend einer Art: 4.593 Euro netto. Davon geht eine Beamten-PKV ab, man zahlt 30% und der Staat 70%. Das sind maximal 250 Euro bis 300 Euro (inkl. PKV Kinder), mit Vorerkrankungen. Beamte werden mit 30% Risikozuschlag (100 Euro) immer ohne Wenn und Aber in die PKV aufgenommen. Ablehnung ausgeschlossen. Im Worst Case bleiben 4.300 Euro netto.

Die Pension beträgt 4.473 Euro. Das entspricht aktuell 131 Rentenpunkt. Auch während der Pension übernimmt der Staat 70% und der Beamte zahlt 30%. Als IGM-Sachbearbeiter zahlst du deine PKV fast komplett selbst, wenn du eine PKV möchtest.

A14 ist weit, weit über IGM Teamleiter in Bayern.

Und jetzt um Bayern mit Bayern zu vergleichen. Ein Lehrer in Bayern wird ohne Beförderung A14 (im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern). Dort werden es dann 4.453 Euro netto abzgl. PKV. 4.150 Euro netto im Worst Case. Deutlich mehr als die 3.784 Euro für Teamleiter in Bayern. Plus Jobsicherheit bis zur Pensionierung, plus Pension, plus 12 Wochen Urlaub.

Aber warum vergleichen wir hier mit einem Lehrer im reichen Bayern? Selbst ein A13-Lehrer in Sachsen kommt verheiratet mit 2 Kindern auf 4.325 Euro Netto. Auch nach der PKV mit Kindern und Risikozuschlag bleiben da über 4.000 Euro netto übrig. Ganz egal, ob in Leipzig oder irgendwo im Erzgebirge, wenn man das möchte. Also, selbst der sächsische Lehrer auf dem platten Land schlägt den IGM Teamleiter in München oder Nürnberg.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

listrea schrieb am 12.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.10.2020:

Einzige Ausnahme bilden Juristen, da diese - im Gegensatz zu Ärzten - nicht geplant ausgebildet werden. Der Rest bleibt auf A14 zementiert und das ist gleichzeitig auch die Grenze wo die ruhige Kugel im Verwaltungswahn geschoben wird.

  1. Wer wirklich mal mit dem Verwaltungskreislauf der Bundeswehr zu tun gehabt hat, wird sich eher erschießen lassen, als sich tatsächlich in dem System "verbeamten" zu lassen. Es gibt Ausnahmen, also die Cyber-Zentren wo man auch als Zivilist hinkommt und dann auch außerhalb dieses Laufbahnwahns ist, aber die sind sehr rar gesät. Abgesehen davon hat die BW ja auch ein Faible für externe Berater *hust*. Das fiese ist, dass sie tatsächlich darauf angewiesen ist, weil sie intern aufgrund der Starrheit fast nichts geregelt bekommen. Siehe dazu die Vergabe und der Ablauf von Rüstungsprojekten des letzten, halben Jahrhunderts.

Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen ein Schmunzeln zum Wochenanfang ins Gesicht zaubern. Das Problem an der Sache ist aber, dass es eigentlich zum heulen ist.

Wie ist es als Jurist beim Bund? Wie sieht da die Karriere aus?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

listrea schrieb am 12.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.10.2020:

Das heißt mit Master würde man dann als Major eingestellt werden? Und Beförderungen zum Oberst sind wahrscheinlich auch recht selten im Vergleich zu Bundesbehörden oder?
Wird man da überhaupt ernst genommen als Stabsoffizier der noch nie im Militär war und die letzten 5 Jahre nur akademisch etwas geleistet hat und nun paar hundert Soldaten militärisch führen soll?

Hui, hier wird ziemlich viel Falsches über die Bundeswehr bzw. deren Dienst geschrieben. Daher mal ein paar Grundinfos von jemandem, der das System etwas näher kennt. Achtung, einiges ist überspitzt formuliert. Ich erwarte, dass das selbstständig erkannt wird.

  1. Beförderung zum Leutnant A9 erfolgt tatsächlich auf Zeit, also knallhart nach drei Jahren, unabhängig(!) vom Studienabschluss. Das ist der engen Taktung des Studiums geschuldet - und weil man ja im ÖD ist. Das heißt man bekommt das Offizierspatent (ka wie man das genau nennt) vor der Bachelorurkunde, sofern bspw. die Lehrstühle zu langsam mit den Korrekturen sind. Freilich benötigt man eine Freigabe, dass man den Bachelor bestanden hat (intern: Grünmeldung)
  2. Mann kann NICHT nur mit Bachelor Oberstleutnant A14 werden. Alle Offiziere an den BW-Unis müssen in der Regel den Master machen! Die Noten sind irrelevant. Wer den Master nicht packt (den Bachelor aber schon), kann nicht Berufssoldat werden, muss nach 13 Jahren Dienstzeit gehen und kann daher auch nicht höher als Hauptmann kommen. Ausnahmen sind solche verwegenen Karrierewege wie Pilot eines nichtvorhandenen Hubschraubers (dann studiert man nicht regulär) oder, keine Ahnung - Kriegsheld. Da war ja was.
  3. Wer den Bachelor nicht packt ist raus, und zwar sofort. Das trifft besondern diejenigen hart, wo die Leasingrate für den Porsche das halbe Gehalt auffrisst (womit sie immer noch mehr verdienen, als der Durchschnittsstudent) und die ja weiter läuft... Ich lade jeden dazu ein, mal über die Parkplätze der BW-Unis in HH oder München zu gehen.
    Aber gut, das Geld muss ja auch ausgegeben werden - aber nicht für Miete, die wird einem bis zu knapp 1000€ als Zweitwohnsitz erstattet. Inklusive den dreistelligen Entfernungspauschalen zum Hauptwohnsitz (also der Keller der Eltern). Sind, glaube ich, mittlerweile 300€ monatlich. Das hält natürlich Rico und Denny mit E nicht davon ab, jeden Freitag pünktlich um 12 Uhr mit den getunten Sportwagen eben dorthin zu brettern, anstatt sich für Lau eine WG oder gar Wohnung in diesen unlebenswerten Großstädten zu besorgen. Ich lade jeden ein, sich freitags mittags an das Ausgangstor der beiden BW-Unis zu stellen. Achtung, Ohrenstöpsel nicht vergessen.
  4. Natürlich gibt es Ausnahmen und Spezialregelungen noch und nöcher. Also SaZ-Kapitänleutnant auf A12 oder BS-Hauptmann auf A13 weil "die Stelle halt dafür ausgelegt ist". Alles erlebt. Normalerweise kommt man aber nach 13 Jahren nicht über A11.
  5. Die 20% Berufsoffiziersquote mag ich mal bezweifeln. Das sind eher 50%. Es gibt massiven Nachwuchsmangel und die BW-Unis müssen auch bestimmte Quoten an Abgängern erfüllen. Das ist natürlich nicht öffentlich und ich führe das auch nicht weiter aus. Aber wer wirklich BS werden will, der schafft das locker und auch der Generalstabslehrgang an der FÜAK (das eigentliche Highlight) ist mittlerweile planbar möglich. Wer an die FÜAK kommt - und das weiß man in der Regel mit Ende 20, Anfang 30, kommt auf jedenfalls auf Oberstleutnant A15 und Oberst A16/B3 (für den Kenner, man ist dann im Generalstabsdienst - i.G.). General ist hingegen eher eine politische Entscheidung - ähnlich dem Vorstand eines Unternehmens. Leistung ist wichtig, aber da gibt es ja noch andere Dinge. Ich warte noch auf die Studie, wo ausgerechnet wird, wieviele Generäle der kämpfenden(!) Truppe weiblich sind. Ich rate jetzt einfach mal: NULL.
    Gleichzeitig sollte klar sein, dass kein Offizier, der in dieser Position ist, dass nur wegen des Geldes und "der eigenen Sicherheit" macht.
  6. Man kann als "Quereinsteiger" NICHT in den Truppendienst. Das wäre ja noch toller, zumal ich als Master dann direkt Major A13 wäre, also stellvertretender Bataillonskommandeur. Da weiß ich garnicht wo ich anfangen soll, die ganzen Lehrgänge und Schuhlungen aufzuzählen, die man ja schon als Fahnenjunger beginnt, um da hinzukommen. Als Quereinsteiger wird man nur mit Ingenieursabschluss, IT (irgendwas spezielles), oder generell etwas nieschiges (ka, Meteorologe) eingestellt und dann ist bei A14 in irgendeiner verwaltungsnahen Einheit Schluss (Evtl. noch A15 wenn es um was ganz besonderes geht.). Wie übrigens auch bei dem Großteil der Truppenoffiziere, die keine Eignung für Oberstleutnant A15(!) bekommen haben (das ist Bataillonskommandeur, oder etwas Äquivalentes) und dann beim Heeresführungskommando oder in Ministerien ohne wirkliche Aufgaben herumsitzen.
    Einzige Ausnahme bilden Juristen, da diese - im Gegensatz zu Ärzten - nicht geplant ausgebildet werden. Der Rest bleibt auf A14 zementiert und das ist gleichzeitig auch die Grenze wo die ruhige Kugel im Verwaltungswahn geschoben wird.
  7. Wer wirklich mal mit dem Verwaltungskreislauf der Bundeswehr zu tun gehabt hat, wird sich eher erschießen lassen, als sich tatsächlich in dem System "verbeamten" zu lassen. Es gibt Ausnahmen, also die Cyber-Zentren wo man auch als Zivilist hinkommt und dann auch außerhalb dieses Laufbahnwahns ist, aber die sind sehr rar gesät. Abgesehen davon hat die BW ja auch ein Faible für externe Berater *hust*. Das fiese ist, dass sie tatsächlich darauf angewiesen ist, weil sie intern aufgrund der Starrheit fast nichts geregelt bekommen. Siehe dazu die Vergabe und der Ablauf von Rüstungsprojekten des letzten, halben Jahrhunderts.

Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen ein Schmunzeln zum Wochenanfang ins Gesicht zaubern. Das Problem an der Sache ist aber, dass es eigentlich zum heulen ist.

Was redest du ?Du willst Ahnung von der Materie haben und nicht mal wissen, wie "Offizierspatent" wirklich heißt? Das heißt Offizierbrief, meine Güte! Als Master wirst Du NICHT Major, da brauchste nen Doktor, weil das Stabsoffiziere und keine Truppenoffiziere sind, als MA wirste max. Hauptmann, weil da der gehobene Dienst aka Bundeswehr Truppendienst endet! Berufssoldat und damit maximal General können auch Offiziere OHNE Studium werden, das gibt's auch!
Bin selber Offz ohne Studium gewesen und habe hinterher studiert, das geht alles - natürlich ist es schwerer, damit Berufssoldat zu werden, aber unmöglich ist es nicht! Und nicht jeder Major ist automatisch stv. Btl-Kdr. Dein Beitrag strotzt nur so von Unwissen, du bist garantiert jemand der nach kürzester Zeit wieder gegangen ist und das ganze nicht durchlaufen hat sondern ne Stichprobe deiner kurzen Dienstzeit plus Hörensagen hier darlegst. Bestätige das ruhig, ist ja alles anonym hier.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Plus: Einer unserer Offiziere war ohne Studium, wurde Berufssoldat und hat jetzt alle Chancen auf maximale Durchbeförderung, kann aber auch halt auf Oberstleutnant sitzen bleiben - Oberst werden nur 3 %, nach weiter oben wird es noch dünner, was halt logisch ist, da es nicht soooo viele Generale braucht. 50 % Berufsoffizierquote ? Ich habe herzlich gelacht. Denkst du, das wäre trotz Personalmangel so leicht, Berufssoldat zu werden? Klar, in der wiwi-Welt wird ja auch jeder Trottel verbeamtet und ist ein low-performer, weil man das alles ja geschenkt kriegt. Und den Generalstabslehrgang an der FÜAK kriegt man auch nicht hinterher geschmissen, von wegen planbar und so. Selten so viel Dünnes gelesen.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

A14 sehe ich auf einer Höhe mit IGM Sachbearbeiter. Den Tausender den der IGM mehr verdient, holt der Beamte an Sozialversicherungsbeiträgen und Pension wieder raus.
(A14 verheiratet, Kinder, Frau keine Beamtin)

WiWi Gast schrieb am 18.08.2020:

Finde A13 und höher sind auch schon gute Gehälter.

Die höchste Gruppe IGM ist schon nicht mehr Sachbearbeiter, sondern auf jeden Fall Teamleiter. IGM Bayern, höchste Gruppe (12), Stufe B = absolutes Maximum ohne AT (Teamleiter sind fast immer im TV; Sachbearbeiter sind irgendwo 3-4 Stufen niedriger, dazwischen gibt es noch Referenten und Experten - keine einfachen Sachbearbeiter). Inkl. 14% LZ => 3.784 Euro netto. Mehr geht nicht im IGM TV Bayern.

Und jetzt A14 Bund, verheiratet, 2 Kinder, keine Zulagen irgend einer Art: 4.593 Euro netto. Davon geht eine Beamten-PKV ab, man zahlt 30% und der Staat 70%. Das sind maximal 250 Euro bis 300 Euro (inkl. PKV Kinder), mit Vorerkrankungen. Beamte werden mit 30% Risikozuschlag (100 Euro) immer ohne Wenn und Aber in die PKV aufgenommen. Ablehnung ausgeschlossen. Im Worst Case bleiben 4.300 Euro netto.

Die Pension beträgt 4.473 Euro. Das entspricht aktuell 131 Rentenpunkt. Auch während der Pension übernimmt der Staat 70% und der Beamte zahlt 30%. Als IGM-Sachbearbeiter zahlst du deine PKV fast komplett selbst, wenn du eine PKV möchtest.

A14 ist weit, weit über IGM Teamleiter in Bayern.

Und jetzt um Bayern mit Bayern zu vergleichen. Ein Lehrer in Bayern wird ohne Beförderung A14 (im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern). Dort werden es dann 4.453 Euro netto abzgl. PKV. 4.150 Euro netto im Worst Case. Deutlich mehr als die 3.784 Euro für Teamleiter in Bayern. Plus Jobsicherheit bis zur Pensionierung, plus Pension, plus 12 Wochen Urlaub.

Aber warum vergleichen wir hier mit einem Lehrer im reichen Bayern? Selbst ein A13-Lehrer in Sachsen kommt verheiratet mit 2 Kindern auf 4.325 Euro Netto. Auch nach der PKV mit Kindern und Risikozuschlag bleiben da über 4.000 Euro netto übrig. Ganz egal, ob in Leipzig oder irgendwo im Erzgebirge, wenn man das möchte. Also, selbst der sächsische Lehrer auf dem platten Land schlägt den IGM Teamleiter in München oder Nürnberg.

Im Großen und Ganzen korrekt, der Abschnitt mit der PKV ist allerdings hanebüchener Unsinn und komplett falsch. Du zahlst die PKV als Beamter 100% alleine. Mit zwei Kindern zahlt allerdings die Beihilfe 70% der beihilfefähigen(!) Krankheitskosten. Nicht der PKV-Beiträge. Das ist insbesondere dann relevant, wenn man sich nicht nur auf dem Niveau der GKV privat versichert. Also in der Realität quasi bei jedem PKV-Abschluss, soweit versicherbar.

Und dass jeder noch so kranke Beamte mit 30% Risikozuschlag in die PKV aufgenommen wird ist ein Märchen, dass du deinen Kindern zur Gute Nacht Stunde erzählen kannst.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Lass mich raten - Du bist Beamter, oder?

Beamte erhalten eine 50%ige Übernahme der Krankheitskosten, das nennt man Beihilfe (Bei bestimmten Berufsgruppen sogar 100%, z.B. Polizisten). Sie ersetzt nicht alle Kosten zu 50%, sondern (wie von Dir richtigerweise geschrieben) die beihilfefähigen Dinge. Zusätzlich gibt es auch Selbstbehalte, aber das sind Pfennige.

Für die anderen 50% der Krankheitskosten versichert man sich privat (es ginge auch gesetzlich, aber dann erhält man keine Beihilfe mehr). D.h., Dein PKV-Satz ist derjenige für 50% der Kosten im Krankheitsfall. Und genau das hat der Vorposter auch geschrieben.

Falls Du jetzt kommst mit "ja, aber von diesen 50% Beitragssatz müssen 100% gezahlt werden", dann erübrigt sich die Diskussion.

Zeigt aber sehr schön, wie weitab von der Realität sich Beamte wie Du bewegen, wenn sie glauben, die 220 Euro im Monat (die sie an die PKV zahlen, seitdem sie mit 20 verbeamtet wurden) seien schon ausreichend, um sich in Deutschland krankenzuversichern.

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

A14 sehe ich auf einer Höhe mit IGM Sachbearbeiter. Den Tausender den der IGM mehr verdient, holt der Beamte an Sozialversicherungsbeiträgen und Pension wieder raus.
(A14 verheiratet, Kinder, Frau keine Beamtin)

WiWi Gast schrieb am 18.08.2020:

Finde A13 und höher sind auch schon gute Gehälter.

Die höchste Gruppe IGM ist schon nicht mehr Sachbearbeiter, sondern auf jeden Fall Teamleiter. IGM Bayern, höchste Gruppe (12), Stufe B = absolutes Maximum ohne AT (Teamleiter sind fast immer im TV; Sachbearbeiter sind irgendwo 3-4 Stufen niedriger, dazwischen gibt es noch Referenten und Experten - keine einfachen Sachbearbeiter). Inkl. 14% LZ => 3.784 Euro netto. Mehr geht nicht im IGM TV Bayern.

Und jetzt A14 Bund, verheiratet, 2 Kinder, keine Zulagen irgend einer Art: 4.593 Euro netto. Davon geht eine Beamten-PKV ab, man zahlt 30% und der Staat 70%. Das sind maximal 250 Euro bis 300 Euro (inkl. PKV Kinder), mit Vorerkrankungen. Beamte werden mit 30% Risikozuschlag (100 Euro) immer ohne Wenn und Aber in die PKV aufgenommen. Ablehnung ausgeschlossen. Im Worst Case bleiben 4.300 Euro netto.

Die Pension beträgt 4.473 Euro. Das entspricht aktuell 131 Rentenpunkt. Auch während der Pension übernimmt der Staat 70% und der Beamte zahlt 30%. Als IGM-Sachbearbeiter zahlst du deine PKV fast komplett selbst, wenn du eine PKV möchtest.

A14 ist weit, weit über IGM Teamleiter in Bayern.

Und jetzt um Bayern mit Bayern zu vergleichen. Ein Lehrer in Bayern wird ohne Beförderung A14 (im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern). Dort werden es dann 4.453 Euro netto abzgl. PKV. 4.150 Euro netto im Worst Case. Deutlich mehr als die 3.784 Euro für Teamleiter in Bayern. Plus Jobsicherheit bis zur Pensionierung, plus Pension, plus 12 Wochen Urlaub.

Aber warum vergleichen wir hier mit einem Lehrer im reichen Bayern? Selbst ein A13-Lehrer in Sachsen kommt verheiratet mit 2 Kindern auf 4.325 Euro Netto. Auch nach der PKV mit Kindern und Risikozuschlag bleiben da über 4.000 Euro netto übrig. Ganz egal, ob in Leipzig oder irgendwo im Erzgebirge, wenn man das möchte. Also, selbst der sächsische Lehrer auf dem platten Land schlägt den IGM Teamleiter in München oder Nürnberg.

Im Großen und Ganzen korrekt, der Abschnitt mit der PKV ist allerdings hanebüchener Unsinn und komplett falsch. Du zahlst die PKV als Beamter 100% alleine. Mit zwei Kindern zahlt allerdings die Beihilfe 70% der beihilfefähigen(!) Krankheitskosten. Nicht der PKV-Beiträge. Das ist insbesondere dann relevant, wenn man sich nicht nur auf dem Niveau der GKV privat versichert. Also in der Realität quasi bei jedem PKV-Abschluss, soweit versicherbar.

Und dass jeder noch so kranke Beamte mit 30% Risikozuschlag in die PKV aufgenommen wird ist ein Märchen, dass du deinen Kindern zur Gute Nacht Stunde erzählen kannst.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

Im Großen und Ganzen korrekt, der Abschnitt mit der PKV ist allerdings hanebüchener Unsinn und komplett falsch. Du zahlst die PKV als Beamter 100% alleine. Mit zwei Kindern zahlt allerdings die Beihilfe 70% der beihilfefähigen(!) Krankheitskosten. Nicht der PKV-Beiträge. Das ist insbesondere dann relevant, wenn man sich nicht nur auf dem Niveau der GKV privat versichert. Also in der Realität quasi bei jedem PKV-Abschluss, soweit versicherbar.

Und dass jeder noch so kranke Beamte mit 30% Risikozuschlag in die PKV aufgenommen wird ist ein Märchen, dass du deinen Kindern zur Gute Nacht Stunde erzählen kannst.

Das letztere ist unter dem Begriff Öffnungsaktion oder Kontrahierungszwang bekannt. Da mehr als die Hälfte der Kundschaft der PKV Beamte sind, versucht man es mit allen Mitteln. Im Kern bedeutet es, dass niemand abgelehnt werden darf und der maximale Risikozuschlag 30% betragen darf. Es wird zwar Aktion genannt, aber die gibt es jetzt seit fast 10 Jahren immer und immer wieder.

Einige Bundesländer sind dazu übergegangen, ein System "Pauschale Beihilfe" anzubieten. Hier übernimmt das Bundesland wie bei einem normalen Arbeitnehmer einfach immer 50% vom GKV-Beitrag. Den PKVs läuft die Hauptzielgruppe davon. Daher ist diese Sache mit PKV nimmt jeden Beamten ganz real. Und ohne hohen Risikozuschlag.

Der Rest, ok. Ja, du bekommst 50% bzw. die meiste Zeit deines Lebens sogar 70% Beihilfe. Für den Restbetrag versicherst du dich privat. Es kommt am Ende dabei heraus, dass du im Schnitt etwa 1/3 des PKV-Beitrags zahlt, welchen ein normaler PKV-Versicherter sonst zahlen würde.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

Im Großen und Ganzen korrekt, der Abschnitt mit der PKV ist allerdings hanebüchener Unsinn und komplett falsch. Du zahlst die PKV als Beamter 100% alleine. Mit zwei Kindern zahlt allerdings die Beihilfe 70% der beihilfefähigen(!) Krankheitskosten. Nicht der PKV-Beiträge. Das ist insbesondere dann relevant, wenn man sich nicht nur auf dem Niveau der GKV privat versichert. Also in der Realität quasi bei jedem PKV-Abschluss, soweit versicherbar.

Und dass jeder noch so kranke Beamte mit 30% Risikozuschlag in die PKV aufgenommen wird ist ein Märchen, dass du deinen Kindern zur Gute Nacht Stunde erzählen kannst.

Das letztere ist unter dem Begriff Öffnungsaktion oder Kontrahierungszwang bekannt. Da mehr als die Hälfte der Kundschaft der PKV Beamte sind, versucht man es mit allen Mitteln. Im Kern bedeutet es, dass niemand abgelehnt werden darf und der maximale Risikozuschlag 30% betragen darf. Es wird zwar Aktion genannt, aber die gibt es jetzt seit fast 10 Jahren immer und immer wieder.

Einige Bundesländer sind dazu übergegangen, ein System "Pauschale Beihilfe" anzubieten. Hier übernimmt das Bundesland wie bei einem normalen Arbeitnehmer einfach immer 50% vom GKV-Beitrag. Den PKVs läuft die Hauptzielgruppe davon. Daher ist diese Sache mit PKV nimmt jeden Beamten ganz real. Und ohne hohen Risikozuschlag.

Der Rest, ok. Ja, du bekommst 50% bzw. die meiste Zeit deines Lebens sogar 70% Beihilfe. Für den Restbetrag versicherst du dich privat. Es kommt am Ende dabei heraus, dass du im Schnitt etwa 1/3 des PKV-Beitrags zahlt, welchen ein normaler PKV-Versicherter sonst zahlen würde.

Du scheinst dich sehr auf den Basistarif zu versteifen. Denn nein, es werden nach wie vor in "ordentlichen" PKV Tarifen genügend Beamte abgelehnt. Und ein Risikozuschlag ist nicht die einzige Konsequenz, mal von der Garnierung mit kritischen Leistungsauschlüssen abgesehen.

Weil es in ein paar wenigen Bundesländern eine pauschale Beihilfe gibt, läuft den PKVs die Hauptzielgruppe davon? Dein ernst?
Deswegen nimmt man sich als Versicherer dann komplett unwirtschaftliche Risiken rein, einfach so? Und dann plötzlich noch ohne Risikozuschlag plötzlich? Ähhh, na klar.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

"D.h., Dein PKV-Satz ist derjenige für 50% der Kosten im Krankheitsfall. Und genau das hat der Vorposter auch geschrieben."

Nein, genau das hat er nicht geschrieben.
Und es ist eine komplett falsche Milchmädchen-Rechnung, dass man als Beamter nur 30% oder 50% des Beitrages von einer privaten Vollkostenversicherung zahlen würde.

Aber zu deiner Beruhigung: Nein, ich bin kein Beamter und ich glaube auch nicht, dass 220€ ausreichend wären um sich in Deutschland krankenzuversichern. Keine Ahnung wo du jetzt diesen Eindruck von mir herbekommen hast. Ich habe überhaupt nichts in der Richtung geschrieben oder irgendwie bewertet.

In einem öffentlichen Forum, in dem 99% der Beiträge von "WiWi Gast" stammen solltest du dich damit zurückhalten irgendwelche unterschiedlichen Beiträge der gleichen Person zuzuordnen, wenn das in keiner Weise in den Beiträgen selbst angedeutet wird.

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

Lass mich raten - Du bist Beamter, oder?

Beamte erhalten eine 50%ige Übernahme der Krankheitskosten, das nennt man Beihilfe (Bei bestimmten Berufsgruppen sogar 100%, z.B. Polizisten). Sie ersetzt nicht alle Kosten zu 50%, sondern (wie von Dir richtigerweise geschrieben) die beihilfefähigen Dinge. Zusätzlich gibt es auch Selbstbehalte, aber das sind Pfennige.

Für die anderen 50% der Krankheitskosten versichert man sich privat (es ginge auch gesetzlich, aber dann erhält man keine Beihilfe mehr). D.h., Dein PKV-Satz ist derjenige für 50% der Kosten im Krankheitsfall. Und genau das hat der Vorposter auch geschrieben.

Falls Du jetzt kommst mit "ja, aber von diesen 50% Beitragssatz müssen 100% gezahlt werden", dann erübrigt sich die Diskussion.

Zeigt aber sehr schön, wie weitab von der Realität sich Beamte wie Du bewegen, wenn sie glauben, die 220 Euro im Monat (die sie an die PKV zahlen, seitdem sie mit 20 verbeamtet wurden) seien schon ausreichend, um sich in Deutschland krankenzuversichern.

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

A14 sehe ich auf einer Höhe mit IGM Sachbearbeiter. Den Tausender den der IGM mehr verdient, holt der Beamte an Sozialversicherungsbeiträgen und Pension wieder raus.
(A14 verheiratet, Kinder, Frau keine Beamtin)

WiWi Gast schrieb am 18.08.2020:

Finde A13 und höher sind auch schon gute Gehälter.

Die höchste Gruppe IGM ist schon nicht mehr Sachbearbeiter, sondern auf jeden Fall Teamleiter. IGM Bayern, höchste Gruppe (12), Stufe B = absolutes Maximum ohne AT (Teamleiter sind fast immer im TV; Sachbearbeiter sind irgendwo 3-4 Stufen niedriger, dazwischen gibt es noch Referenten und Experten - keine einfachen Sachbearbeiter). Inkl. 14% LZ => 3.784 Euro netto. Mehr geht nicht im IGM TV Bayern.

Und jetzt A14 Bund, verheiratet, 2 Kinder, keine Zulagen irgend einer Art: 4.593 Euro netto. Davon geht eine Beamten-PKV ab, man zahlt 30% und der Staat 70%. Das sind maximal 250 Euro bis 300 Euro (inkl. PKV Kinder), mit Vorerkrankungen. Beamte werden mit 30% Risikozuschlag (100 Euro) immer ohne Wenn und Aber in die PKV aufgenommen. Ablehnung ausgeschlossen. Im Worst Case bleiben 4.300 Euro netto.

Die Pension beträgt 4.473 Euro. Das entspricht aktuell 131 Rentenpunkt. Auch während der Pension übernimmt der Staat 70% und der Beamte zahlt 30%. Als IGM-Sachbearbeiter zahlst du deine PKV fast komplett selbst, wenn du eine PKV möchtest.

A14 ist weit, weit über IGM Teamleiter in Bayern.

Und jetzt um Bayern mit Bayern zu vergleichen. Ein Lehrer in Bayern wird ohne Beförderung A14 (im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern). Dort werden es dann 4.453 Euro netto abzgl. PKV. 4.150 Euro netto im Worst Case. Deutlich mehr als die 3.784 Euro für Teamleiter in Bayern. Plus Jobsicherheit bis zur Pensionierung, plus Pension, plus 12 Wochen Urlaub.

Aber warum vergleichen wir hier mit einem Lehrer im reichen Bayern? Selbst ein A13-Lehrer in Sachsen kommt verheiratet mit 2 Kindern auf 4.325 Euro Netto. Auch nach der PKV mit Kindern und Risikozuschlag bleiben da über 4.000 Euro netto übrig. Ganz egal, ob in Leipzig oder irgendwo im Erzgebirge, wenn man das möchte. Also, selbst der sächsische Lehrer auf dem platten Land schlägt den IGM Teamleiter in München oder Nürnberg.

Im Großen und Ganzen korrekt, der Abschnitt mit der PKV ist allerdings hanebüchener Unsinn und komplett falsch. Du zahlst die PKV als Beamter 100% alleine. Mit zwei Kindern zahlt allerdings die Beihilfe 70% der beihilfefähigen(!) Krankheitskosten. Nicht der PKV-Beiträge. Das ist insbesondere dann relevant, wenn man sich nicht nur auf dem Niveau der GKV privat versichert. Also in der Realität quasi bei jedem PKV-Abschluss, soweit versicherbar.

Und dass jeder noch so kranke Beamte mit 30% Risikozuschlag in die PKV aufgenommen wird ist ein Märchen, dass du deinen Kindern zur Gute Nacht Stunde erzählen kannst.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

Das letztere ist unter dem Begriff Öffnungsaktion oder Kontrahierungszwang bekannt. Da mehr als die Hälfte der Kundschaft der PKV Beamte sind, versucht man es mit allen Mitteln. Im Kern bedeutet es, dass niemand abgelehnt werden darf und der maximale Risikozuschlag 30% betragen darf. Es wird zwar Aktion genannt, aber die gibt es jetzt seit fast 10 Jahren immer und immer wieder.

Einige Bundesländer sind dazu übergegangen, ein System "Pauschale Beihilfe" anzubieten. Hier übernimmt das Bundesland wie bei einem normalen Arbeitnehmer einfach immer 50% vom GKV-Beitrag. Den PKVs läuft die Hauptzielgruppe davon. Daher ist diese Sache mit PKV nimmt jeden Beamten ganz real. Und ohne hohen Risikozuschlag.

Der Rest, ok. Ja, du bekommst 50% bzw. die meiste Zeit deines Lebens sogar 70% Beihilfe. Für den Restbetrag versicherst du dich privat. Es kommt am Ende dabei heraus, dass du im Schnitt etwa 1/3 des PKV-Beitrags zahlt, welchen ein normaler PKV-Versicherter sonst zahlen würde.

Du scheinst dich sehr auf den Basistarif zu versteifen. Denn nein, es werden nach wie vor in "ordentlichen" PKV Tarifen genügend Beamte abgelehnt. Und ein Risikozuschlag ist nicht die einzige Konsequenz, mal von der Garnierung mit kritischen Leistungsauschlüssen abgesehen.

Weil es in ein paar wenigen Bundesländern eine pauschale Beihilfe gibt, läuft den PKVs die Hauptzielgruppe davon? Dein ernst?
Deswegen nimmt man sich als Versicherer dann komplett unwirtschaftliche Risiken rein, einfach so? Und dann plötzlich noch ohne Risikozuschlag plötzlich? Ähhh, na klar.

Es ist so und es ist öffentlich bekannt. Du brauchst nicht gegen öffentlich zugängliche Fakten argumentieren. Risikozuschlag bis 30% ist erlaubt. Leistungsauschlüsse sind nicht erlaubt.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

listrea schrieb am 12.10.2020:

Das heißt mit Master würde man dann als Major eingestellt werden? Und Beförderungen zum Oberst sind wahrscheinlich auch recht selten im Vergleich zu Bundesbehörden oder?
Wird man da überhaupt ernst genommen als Stabsoffizier der noch nie im Militär war und die letzten 5 Jahre nur akademisch etwas geleistet hat und nun paar hundert Soldaten militärisch führen soll?

Hui, hier wird ziemlich viel Falsches über die Bundeswehr bzw. deren Dienst geschrieben. Daher mal ein paar Grundinfos von jemandem, der das System etwas näher kennt. Achtung, einiges ist überspitzt formuliert. Ich erwarte, dass das selbstständig erkannt wird.

  1. Beförderung zum Leutnant A9 erfolgt tatsächlich auf Zeit, also knallhart nach drei Jahren, unabhängig(!) vom Studienabschluss. Das ist der engen Taktung des Studiums geschuldet - und weil man ja im ÖD ist. Das heißt man bekommt das Offizierspatent (ka wie man das genau nennt) vor der Bachelorurkunde, sofern bspw. die Lehrstühle zu langsam mit den Korrekturen sind. Freilich benötigt man eine Freigabe, dass man den Bachelor bestanden hat (intern: Grünmeldung)
  2. Mann kann NICHT nur mit Bachelor Oberstleutnant A14 werden. Alle Offiziere an den BW-Unis müssen in der Regel den Master machen! Die Noten sind irrelevant. Wer den Master nicht packt (den Bachelor aber schon), kann nicht Berufssoldat werden, muss nach 13 Jahren Dienstzeit gehen und kann daher auch nicht höher als Hauptmann kommen. Ausnahmen sind solche verwegenen Karrierewege wie Pilot eines nichtvorhandenen Hubschraubers (dann studiert man nicht regulär) oder, keine Ahnung - Kriegsheld. Da war ja was.
  3. Wer den Bachelor nicht packt ist raus, und zwar sofort. Das trifft besondern diejenigen hart, wo die Leasingrate für den Porsche das halbe Gehalt auffrisst (womit sie immer noch mehr verdienen, als der Durchschnittsstudent) und die ja weiter läuft... Ich lade jeden dazu ein, mal über die Parkplätze der BW-Unis in HH oder München zu gehen.
    Aber gut, das Geld muss ja auch ausgegeben werden - aber nicht für Miete, die wird einem bis zu knapp 1000€ als Zweitwohnsitz erstattet. Inklusive den dreistelligen Entfernungspauschalen zum Hauptwohnsitz (also der Keller der Eltern). Sind, glaube ich, mittlerweile 300€ monatlich. Das hält natürlich Rico und Denny mit E nicht davon ab, jeden Freitag pünktlich um 12 Uhr mit den getunten Sportwagen eben dorthin zu brettern, anstatt sich für Lau eine WG oder gar Wohnung in diesen unlebenswerten Großstädten zu besorgen. Ich lade jeden ein, sich freitags mittags an das Ausgangstor der beiden BW-Unis zu stellen. Achtung, Ohrenstöpsel nicht vergessen.
  4. Natürlich gibt es Ausnahmen und Spezialregelungen noch und nöcher. Also SaZ-Kapitänleutnant auf A12 oder BS-Hauptmann auf A13 weil "die Stelle halt dafür ausgelegt ist". Alles erlebt. Normalerweise kommt man aber nach 13 Jahren nicht über A11.
  5. Die 20% Berufsoffiziersquote mag ich mal bezweifeln. Das sind eher 50%. Es gibt massiven Nachwuchsmangel und die BW-Unis müssen auch bestimmte Quoten an Abgängern erfüllen. Das ist natürlich nicht öffentlich und ich führe das auch nicht weiter aus. Aber wer wirklich BS werden will, der schafft das locker und auch der Generalstabslehrgang an der FÜAK (das eigentliche Highlight) ist mittlerweile planbar möglich. Wer an die FÜAK kommt - und das weiß man in der Regel mit Ende 20, Anfang 30, kommt auf jedenfalls auf Oberstleutnant A15 und Oberst A16/B3 (für den Kenner, man ist dann im Generalstabsdienst - i.G.). General ist hingegen eher eine politische Entscheidung - ähnlich dem Vorstand eines Unternehmens. Leistung ist wichtig, aber da gibt es ja noch andere Dinge. Ich warte noch auf die Studie, wo ausgerechnet wird, wieviele Generäle der kämpfenden(!) Truppe weiblich sind. Ich rate jetzt einfach mal: NULL.
    Gleichzeitig sollte klar sein, dass kein Offizier, der in dieser Position ist, dass nur wegen des Geldes und "der eigenen Sicherheit" macht.
  6. Man kann als "Quereinsteiger" NICHT in den Truppendienst. Das wäre ja noch toller, zumal ich als Master dann direkt Major A13 wäre, also stellvertretender Bataillonskommandeur. Da weiß ich garnicht wo ich anfangen soll, die ganzen Lehrgänge und Schuhlungen aufzuzählen, die man ja schon als Fahnenjunger beginnt, um da hinzukommen. Als Quereinsteiger wird man nur mit Ingenieursabschluss, IT (irgendwas spezielles), oder generell etwas nieschiges (ka, Meteorologe) eingestellt und dann ist bei A14 in irgendeiner verwaltungsnahen Einheit Schluss (Evtl. noch A15 wenn es um was ganz besonderes geht.). Wie übrigens auch bei dem Großteil der Truppenoffiziere, die keine Eignung für Oberstleutnant A15(!) bekommen haben (das ist Bataillonskommandeur, oder etwas Äquivalentes) und dann beim Heeresführungskommando oder in Ministerien ohne wirkliche Aufgaben herumsitzen.
    Einzige Ausnahme bilden Juristen, da diese - im Gegensatz zu Ärzten - nicht geplant ausgebildet werden. Der Rest bleibt auf A14 zementiert und das ist gleichzeitig auch die Grenze wo die ruhige Kugel im Verwaltungswahn geschoben wird.
  7. Wer wirklich mal mit dem Verwaltungskreislauf der Bundeswehr zu tun gehabt hat, wird sich eher erschießen lassen, als sich tatsächlich in dem System "verbeamten" zu lassen. Es gibt Ausnahmen, also die Cyber-Zentren wo man auch als Zivilist hinkommt und dann auch außerhalb dieses Laufbahnwahns ist, aber die sind sehr rar gesät. Abgesehen davon hat die BW ja auch ein Faible für externe Berater *hust*. Das fiese ist, dass sie tatsächlich darauf angewiesen ist, weil sie intern aufgrund der Starrheit fast nichts geregelt bekommen. Siehe dazu die Vergabe und der Ablauf von Rüstungsprojekten des letzten, halben Jahrhunderts.

Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen ein Schmunzeln zum Wochenanfang ins Gesicht zaubern. Das Problem an der Sache ist aber, dass es eigentlich zum heulen ist.

Wirklich guter Beitrag. Muss aber noch eben meinen vorherigen Post verteidigen! Die 20% Berufssoldaten bezog sich auf alle Laufbahnen. Nicht ausschließlich auf Offiziere. Da könnten die 50% hinkommen. Wobei natürlich immer die Verwendung ausschlaggebend ist, Ärzte haben zbs kein Problem.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Ich denke, dass man Direkteinstieg Major mit Master werden kann.
Guck dir mal das militärische Stellenangebot "Direkteinstieg als Offizierin / Offizier (m/w/d)" an.

Dort steht in der Beschreibung:
"Mit Ihren Qualifikationen aus dem Studium können Sie mit höherem Dienstgrad eingestellt werden. Das bedeutet, Sie steigen studiengerecht oder lizenzbezogen direkt in die gehobene Führungsebene als Offizierin bzw. Offizier (m/w/d) oder in der höheren Führungsebene als Stabsoffizierin bzw. Stabsoffizier (m/w/d) ein. "

Ergo, wird hier angeteasert, dass man mit einem Studienabschluss als militärischer Stabsoffizier (Major erstmal) quereinsteigen kann. Was steht nun bei den Voraussetzungen dafür?
-> "Sie verfügen über einen Hochschulabschluss (z.B. Bachelor, Master oder vergleichbarer Abschluss oder die unten genannten zivilen Befähigungen). "

Hier ist keine Rede von einer Promotion. Das Stellenangebot liest sich so, dass Bachelor in der gehobenen Führungsebene als Offizier und Master in der höheren Führungsebeen als Major eingestellt werden. A13 ist ja auch überall das Eingangsamt für den höheren Dienst, weshalb das ja auch nicht so abwegig ist.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

Das letztere ist unter dem Begriff Öffnungsaktion oder Kontrahierungszwang bekannt. Da mehr als die Hälfte der Kundschaft der PKV Beamte sind, versucht man es mit allen Mitteln. Im Kern bedeutet es, dass niemand abgelehnt werden darf und der maximale Risikozuschlag 30% betragen darf. Es wird zwar Aktion genannt, aber die gibt es jetzt seit fast 10 Jahren immer und immer wieder.

Einige Bundesländer sind dazu übergegangen, ein System "Pauschale Beihilfe" anzubieten. Hier übernimmt das Bundesland wie bei einem normalen Arbeitnehmer einfach immer 50% vom GKV-Beitrag. Den PKVs läuft die Hauptzielgruppe davon. Daher ist diese Sache mit PKV nimmt jeden Beamten ganz real. Und ohne hohen Risikozuschlag.

Der Rest, ok. Ja, du bekommst 50% bzw. die meiste Zeit deines Lebens sogar 70% Beihilfe. Für den Restbetrag versicherst du dich privat. Es kommt am Ende dabei heraus, dass du im Schnitt etwa 1/3 des PKV-Beitrags zahlt, welchen ein normaler PKV-Versicherter sonst zahlen würde.

Du scheinst dich sehr auf den Basistarif zu versteifen. Denn nein, es werden nach wie vor in "ordentlichen" PKV Tarifen genügend Beamte abgelehnt. Und ein Risikozuschlag ist nicht die einzige Konsequenz, mal von der Garnierung mit kritischen Leistungsauschlüssen abgesehen.

Weil es in ein paar wenigen Bundesländern eine pauschale Beihilfe gibt, läuft den PKVs die Hauptzielgruppe davon? Dein ernst?
Deswegen nimmt man sich als Versicherer dann komplett unwirtschaftliche Risiken rein, einfach so? Und dann plötzlich noch ohne Risikozuschlag plötzlich? Ähhh, na klar.

Es ist so und es ist öffentlich bekannt. Du brauchst nicht gegen öffentlich zugängliche Fakten argumentieren. Risikozuschlag bis 30% ist erlaubt. Leistungsauschlüsse sind nicht erlaubt.

Was ist öffentlich bekannt? Deine Behauptung, dass wegen der pauschalen Beihilfe die Hauptzielgruppe wegläuft? Ja sicher doch.

Und selbstverständlich sind Leistungsauschlüsse in der PKV erlaubt, das kommt andauernd vor. Warum du die 30% Risikozuschlag noch mal erwähnst ist mir auch schleierhaft, zu der Zahl habe ich nie etwas gesagt.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

Das letztere ist unter dem Begriff Öffnungsaktion oder Kontrahierungszwang bekannt. Da mehr als die Hälfte der Kundschaft der PKV Beamte sind, versucht man es mit allen Mitteln. Im Kern bedeutet es, dass niemand abgelehnt werden darf und der maximale Risikozuschlag 30% betragen darf. Es wird zwar Aktion genannt, aber die gibt es jetzt seit fast 10 Jahren immer und immer wieder.

Einige Bundesländer sind dazu übergegangen, ein System "Pauschale Beihilfe" anzubieten. Hier übernimmt das Bundesland wie bei einem normalen Arbeitnehmer einfach immer 50% vom GKV-Beitrag. Den PKVs läuft die Hauptzielgruppe davon. Daher ist diese Sache mit PKV nimmt jeden Beamten ganz real. Und ohne hohen Risikozuschlag.

Der Rest, ok. Ja, du bekommst 50% bzw. die meiste Zeit deines Lebens sogar 70% Beihilfe. Für den Restbetrag versicherst du dich privat. Es kommt am Ende dabei heraus, dass du im Schnitt etwa 1/3 des PKV-Beitrags zahlt, welchen ein normaler PKV-Versicherter sonst zahlen würde.

Du scheinst dich sehr auf den Basistarif zu versteifen. Denn nein, es werden nach wie vor in "ordentlichen" PKV Tarifen genügend Beamte abgelehnt. Und ein Risikozuschlag ist nicht die einzige Konsequenz, mal von der Garnierung mit kritischen Leistungsauschlüssen abgesehen.

Weil es in ein paar wenigen Bundesländern eine pauschale Beihilfe gibt, läuft den PKVs die Hauptzielgruppe davon? Dein ernst?
Deswegen nimmt man sich als Versicherer dann komplett unwirtschaftliche Risiken rein, einfach so? Und dann plötzlich noch ohne Risikozuschlag plötzlich? Ähhh, na klar.

Es ist so und es ist öffentlich bekannt. Du brauchst nicht gegen öffentlich zugängliche Fakten argumentieren. Risikozuschlag bis 30% ist erlaubt. Leistungsauschlüsse sind nicht erlaubt.

Was ist öffentlich bekannt? Deine Behauptung, dass wegen der pauschalen Beihilfe die Hauptzielgruppe wegläuft? Ja sicher doch.

Und selbstverständlich sind Leistungsauschlüsse in der PKV erlaubt, das kommt andauernd vor. Warum du die 30% Risikozuschlag noch mal erwähnst ist mir auch schleierhaft, zu der Zahl habe ich nie etwas gesagt.

Es ist öffentlich bekannt, dass es die sogenannte Öffnungsaktion gibt. Diese beinhaltet, dass jeder Beamte angenommen wird, keiner abgelehnt werden darf und das es keine Leistungsausschlüsse geben darf. Der Risikozuschlag darf maximal 30% betragen.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Ein Major im Stabsdienst ist was anderes als ein Kompaniechef oder ein stellvertretender Bataillonskommandeur. Wie will ein gelernter Zivilist als militärischer Führer anerkannt werden? Den würden die Unteroffiziere garantiert nicht ernst nehmen.

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

Ich denke, dass man Direkteinstieg Major mit Master werden kann.
Guck dir mal das militärische Stellenangebot "Direkteinstieg als Offizierin / Offizier (m/w/d)" an.

Dort steht in der Beschreibung:
"Mit Ihren Qualifikationen aus dem Studium können Sie mit höherem Dienstgrad eingestellt werden. Das bedeutet, Sie steigen studiengerecht oder lizenzbezogen direkt in die gehobene Führungsebene als Offizierin bzw. Offizier (m/w/d) oder in der höheren Führungsebene als Stabsoffizierin bzw. Stabsoffizier (m/w/d) ein. "

Ergo, wird hier angeteasert, dass man mit einem Studienabschluss als militärischer Stabsoffizier (Major erstmal) quereinsteigen kann. Was steht nun bei den Voraussetzungen dafür?
-> "Sie verfügen über einen Hochschulabschluss (z.B. Bachelor, Master oder vergleichbarer Abschluss oder die unten genannten zivilen Befähigungen). "

Hier ist keine Rede von einer Promotion. Das Stellenangebot liest sich so, dass Bachelor in der gehobenen Führungsebene als Offizier und Master in der höheren Führungsebeen als Major eingestellt werden. A13 ist ja auch überall das Eingangsamt für den höheren Dienst, weshalb das ja auch nicht so abwegig ist.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Einstieg als Major ist nichts neues.
Wir hatten bei uns schon vor Jahren einige Neckermann-Majore, aber das waren in der Regel Juristen, die mit dem 2. StEx eingestiegen sind.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Das ist richtig. Bei uns im Stab war auch ein Jurist als Major unterwegs. Den haben aber nicht mal die Mannschaftsdienstgrade ernst genommen.

WiWi Gast schrieb am 15.10.2020:

Einstieg als Major ist nichts neues.
Wir hatten bei uns schon vor Jahren einige Neckermann-Majore, aber das waren in der Regel Juristen, die mit dem 2. StEx eingestiegen sind.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 14.10.2020:

Das letztere ist unter dem Begriff Öffnungsaktion oder Kontrahierungszwang bekannt. Da mehr als die Hälfte der Kundschaft der PKV Beamte sind, versucht man es mit allen Mitteln. Im Kern bedeutet es, dass niemand abgelehnt werden darf und der maximale Risikozuschlag 30% betragen darf. Es wird zwar Aktion genannt, aber die gibt es jetzt seit fast 10 Jahren immer und immer wieder.

Einige Bundesländer sind dazu übergegangen, ein System "Pauschale Beihilfe" anzubieten. Hier übernimmt das Bundesland wie bei einem normalen Arbeitnehmer einfach immer 50% vom GKV-Beitrag. Den PKVs läuft die Hauptzielgruppe davon. Daher ist diese Sache mit PKV nimmt jeden Beamten ganz real. Und ohne hohen Risikozuschlag.

Der Rest, ok. Ja, du bekommst 50% bzw. die meiste Zeit deines Lebens sogar 70% Beihilfe. Für den Restbetrag versicherst du dich privat. Es kommt am Ende dabei heraus, dass du im Schnitt etwa 1/3 des PKV-Beitrags zahlt, welchen ein normaler PKV-Versicherter sonst zahlen würde.

Du scheinst dich sehr auf den Basistarif zu versteifen. Denn nein, es werden nach wie vor in "ordentlichen" PKV Tarifen genügend Beamte abgelehnt. Und ein Risikozuschlag ist nicht die einzige Konsequenz, mal von der Garnierung mit kritischen Leistungsauschlüssen abgesehen.

Weil es in ein paar wenigen Bundesländern eine pauschale Beihilfe gibt, läuft den PKVs die Hauptzielgruppe davon? Dein ernst?
Deswegen nimmt man sich als Versicherer dann komplett unwirtschaftliche Risiken rein, einfach so? Und dann plötzlich noch ohne Risikozuschlag plötzlich? Ähhh, na klar.

Es ist so und es ist öffentlich bekannt. Du brauchst nicht gegen öffentlich zugängliche Fakten argumentieren. Risikozuschlag bis 30% ist erlaubt. Leistungsauschlüsse sind nicht erlaubt.

Was ist öffentlich bekannt? Deine Behauptung, dass wegen der pauschalen Beihilfe die Hauptzielgruppe wegläuft? Ja sicher doch.

Und selbstverständlich sind Leistungsauschlüsse in der PKV erlaubt, das kommt andauernd vor. Warum du die 30% Risikozuschlag noch mal erwähnst ist mir auch schleierhaft, zu der Zahl habe ich nie etwas gesagt.

Es ist öffentlich bekannt, dass es die sogenannte Öffnungsaktion gibt. Diese beinhaltet, dass jeder Beamte angenommen wird, keiner abgelehnt werden darf und das es keine Leistungsausschlüsse geben darf. Der Risikozuschlag darf maximal 30% betragen.

Darf man mal fragen warum du dich so auf die Öffnungsaktion verschränkst? Das interessiert niemanden. Es geht um eine vernünftige PKV-Absicherung und nicht um eine Schmalspur-Absicherung auf dem Niveau der jeweiligen Beihilfeverordnung, denn mehr ist über die Öffnungsaktion nicht drin. Wie oft denn bitte noch?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Wie ist denn der Senator organisatorisch zu sehen?
Also wer ist vom Senator der "Chef"?

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

Führungspositionen geht ab B3-B5 (Quelle: Wikipedia)
Wo der Sentor eingestuft ist, weiß ich nicht.
Der Bürgermeister ist in B8 (Quelle: Wikipedia)

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

Bei Wikipedia konnte ich finden:
Senatsrat, Senatsdirektor, Sprecher des Senatores

WiWi Gast schrieb am 12.10.2020:

Mich würde zu der Diskussion interessieren: Wo sind denn die Senatoren und deren Mitarbeiter eingruppiert?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Du kriegst auch mit zahlreichen Vorerkrankungen als Beamter die Premium-Absicherung ohne Risikozuschlag. Quelle: Kollegenkreis und ziemlich offene Aussagen der PKV. Der öffentliche Dienst leidet demografisch erheblich unter dem großen Anteil der Alten. Die PKV muss immer ein Gleichgewicht zwischen Jungen und Alten herstellen, deshalb bist du als junger, potenzieller Kunde sehr beliebt egal was du hast. Denn selbst wenn die bei dir mit 30 Jahren ein Risiko sehen, zahlst du in der Regel ja erstmal 10-15 Jahre brav ein, bevor sich das Risiko manifestiert.

WiWi Gast schrieb am 15.10.2020:

Darf man mal fragen warum du dich so auf die Öffnungsaktion verschränkst? Das interessiert niemanden. Es geht um eine vernünftige PKV-Absicherung und nicht um eine Schmalspur-Absicherung auf dem Niveau der jeweiligen Beihilfeverordnung, denn mehr ist über die Öffnungsaktion nicht drin. Wie oft denn bitte noch?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 15.10.2020:

Darf man mal fragen warum du dich so auf die Öffnungsaktion verschränkst? Das interessiert niemanden. Es geht um eine vernünftige PKV-Absicherung und nicht um eine Schmalspur-Absicherung auf dem Niveau der jeweiligen Beihilfeverordnung, denn mehr ist über die Öffnungsaktion nicht drin. Wie oft denn bitte noch?

Ob nun 2-Bett-Zimmer oder 1-Bett-Zimmer ist doch total egal und ob man einen teureren Tarif hat oder mal privat mehr zuzahlen muss, nimmt sich am Ende nicht viel. Eher ist es so, dass gesündere Menschen tendenziell mit einem Minimaltarif und mehr selbst zuzahlen bei Zähnen & Co. besser kommen. Die Leistungen der PKV kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern müssen von den Beiträgen bezahlt werden, abzüglich Verwaltung, Steuern und Gewinn des Versicherungskonzerns.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Das kommt ganz auf die Vorerkrankungen an. Harmlos oder nicht. Ein Risikoaufschlag sollte fallweise angebracht sein. Bei erheblichen Vorerkrankungen wird man aber gar nicht erst Beamter.

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

Du kriegst auch mit zahlreichen Vorerkrankungen als Beamter die Premium-Absicherung ohne Risikozuschlag. Quelle: Kollegenkreis und ziemlich offene Aussagen der PKV. Der öffentliche Dienst leidet demografisch erheblich unter dem großen Anteil der Alten. Die PKV muss immer ein Gleichgewicht zwischen Jungen und Alten herstellen, deshalb bist du als junger, potenzieller Kunde sehr beliebt egal was du hast. Denn selbst wenn die bei dir mit 30 Jahren ein Risiko sehen, zahlst du in der Regel ja erstmal 10-15 Jahre brav ein, bevor sich das Risiko manifestiert.

WiWi Gast schrieb am 15.10.2020:

Darf man mal fragen warum du dich so auf die Öffnungsaktion verschränkst? Das interessiert niemanden. Es geht um eine vernünftige PKV-Absicherung und nicht um eine Schmalspur-Absicherung auf dem Niveau der jeweiligen Beihilfeverordnung, denn mehr ist über die Öffnungsaktion nicht drin. Wie oft denn bitte noch?

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

1-Bett-Zimmer bekommt man sowieso nicht so leicht, weil es wenige gibt die dauernd belegt sind. Bei geplanten Ops hat man eine Chance. Wenn ungeplant im Krankenhaus sieht es damit schlecht aus. 2-Bett Unterbringung kann eine totale Qual sein!

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.10.2020:

Darf man mal fragen warum du dich so auf die Öffnungsaktion verschränkst? Das interessiert niemanden. Es geht um eine vernünftige PKV-Absicherung und nicht um eine Schmalspur-Absicherung auf dem Niveau der jeweiligen Beihilfeverordnung, denn mehr ist über die Öffnungsaktion nicht drin. Wie oft denn bitte noch?

Ob nun 2-Bett-Zimmer oder 1-Bett-Zimmer ist doch total egal und ob man einen teureren Tarif hat oder mal privat mehr zuzahlen muss, nimmt sich am Ende nicht viel. Eher ist es so, dass gesündere Menschen tendenziell mit einem Minimaltarif und mehr selbst zuzahlen bei Zähnen & Co. besser kommen. Die Leistungen der PKV kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern müssen von den Beiträgen bezahlt werden, abzüglich Verwaltung, Steuern und Gewinn des Versicherungskonzerns.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Wenn man trotz Anspruch auf 1-Bett-Zimmer im 2-Bett-Zimmer übernachten muss, kriegt man von der PKV eine nicht geringe tageweise Entschädigung.
WiWi Gast schrieb am 17.10.2020:

1-Bett-Zimmer bekommt man sowieso nicht so leicht, weil es wenige gibt die dauernd belegt sind. Bei geplanten Ops hat man eine Chance. Wenn ungeplant im Krankenhaus sieht es damit schlecht aus. 2-Bett Unterbringung kann eine totale Qual sein!

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.10.2020:

Darf man mal fragen warum du dich so auf die Öffnungsaktion verschränkst? Das interessiert niemanden. Es geht um eine vernünftige PKV-Absicherung und nicht um eine Schmalspur-Absicherung auf dem Niveau der jeweiligen Beihilfeverordnung, denn mehr ist über die Öffnungsaktion nicht drin. Wie oft denn bitte noch?

Ob nun 2-Bett-Zimmer oder 1-Bett-Zimmer ist doch total egal und ob man einen teureren Tarif hat oder mal privat mehr zuzahlen muss, nimmt sich am Ende nicht viel. Eher ist es so, dass gesündere Menschen tendenziell mit einem Minimaltarif und mehr selbst zuzahlen bei Zähnen & Co. besser kommen. Die Leistungen der PKV kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern müssen von den Beiträgen bezahlt werden, abzüglich Verwaltung, Steuern und Gewinn des Versicherungskonzerns.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Wer in den ÖD wegen der PKV geht, der hat einfach falsch Prioritäten im Leben.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Jo, Gesundheit ist echt unwichtig.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2020:

Wer in den ÖD wegen der PKV geht, der hat einfach falsch Prioritäten im Leben.

antworten
WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

WiWi Gast schrieb am 17.10.2020:

Jo, Gesundheit ist echt unwichtig.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2020:

Wer in den ÖD wegen der PKV geht, der hat einfach falsch Prioritäten im Leben.

Mach Sport, bleib schlank, verzichte auf Fleisch und iss viel Gemüse. Damit tust du etwas für deine Gesundheit.

Ich kann dir garantieren, dass bei einem Herzinfarkt niemand in der Klinik fragt, welche Art von Versicherung du hast. Es ist auch ein Irrglauben, dass die PKV den Ärzten immer mehr zahlt. Die hohen Kosten entstehen teilweise auch gegenüber den Pharmakonzernen, weil die GKV hier einen viel größeren Hebel haben gegenüber der PKV. Ein Oberarzt in der Klinik weiß meist nicht mal, ob er jetzt einen GKV-, Beihilfe- oder PKV-Patienten vor der Nase hat (und viele niedergelassene Ärzte scheren sich da auch nicht darum).

Ganz im Gegenteil, die GKV bekommt eh alles ausgeglichen usw. - da gibt es Bundeszuschüsse, GKV interne Verrechnungen usw. - so gab es einige Therapien, welche es zuerst bei den GKVs gab, bevor diese in der breiten Masse der PKVs akzeptiert wurden. Teilweise musste von PKV-Versicherten die Leistung eingeklagt werden.

Dass PKVs besser wären, stimmt in den meisten Fällen leider nicht. Wenn überhaupt, dann beschränkt es sich auf Randgebiete, wie Heilpraktiker, mehr Zuschuss zur Brille oder zu den Zähnen. Alles Sachen, welche man auch so als GKV-Versicherte privat zuzahlen kann. Bei den lebenswichtigen Therapien in den Kliniken gibt es keine Unterscheide, teilweise waren hier einige PKVs hintendran mit den Leistungen. Ist auch logisch, denn weit über 90% der Versicherten sind GKV oder Beihilfe - niemand kann ein Medikament nur für (echte) PKV bringen - wäre extrem unwirtschaftlich. Aber es kann durchaus sein, dass der Pharmakonzern von der PKV mehr bekommt als von der GKV. Bringt dem Patienten aber nichts.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Als Makler kann ich dir sagen, dass die Aussagen deiner Kollegen und die angebliche einer PKV nichts wert und falsch sind.

WiWi Gast schrieb am 16.10.2020:

Du kriegst auch mit zahlreichen Vorerkrankungen als Beamter die Premium-Absicherung ohne Risikozuschlag. Quelle: Kollegenkreis und ziemlich offene Aussagen der PKV. Der öffentliche Dienst leidet demografisch erheblich unter dem großen Anteil der Alten. Die PKV muss immer ein Gleichgewicht zwischen Jungen und Alten herstellen, deshalb bist du als junger, potenzieller Kunde sehr beliebt egal was du hast. Denn selbst wenn die bei dir mit 30 Jahren ein Risiko sehen, zahlst du in der Regel ja erstmal 10-15 Jahre brav ein, bevor sich das Risiko manifestiert.

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WiWi Gast

Wie macht man am besten Karriere im ÖD?

Lol. Komme übrigens gerade vom Sport. Habe auch nicht geschrieben, dass die PKV der Entscheidungsgrund ist, in den ÖD zu gehen. Viel hat da auch mit Pfadabhängigkeit im Karriereverlauf zu tun.

Aber die PKV mit Beihilfe ist definitv nice to have. Denn selbst wenn die PKV von den Leistungen her genauso gut wäre wie die GKV (ist sie nicht, sondern deutlich besser) zahlt man bei der GKV bei gleichem Brutto doch deutlich mehr. Meine Frau hat ungefähr das gleiche Brutto wie ich und ist über der Beitragsbemessungsgrenze. Was meinst du, wie toll die das findet, jeden Monat fast 400 Euro abzudrücken, während ich unter 300 zahle? Und ihr Arbeitgeber zahlt noch mal das Gleiche. Die GKV subventioniert die Menschen mit geringem Einkommen. Das ist für keinen Besserverdiener toll. Wenn meine Frau jetzt auch ihre Zähne privat versichern will, dann würde sie ja noch mehr zahlen. Und ja, die PKV kann die Leistung verweigern. Dafür hat man eine Rechtsschutzversicherung. Übrigens: Auch die GKV hat bei meiner Frau kürzlich die Leistung verweigert (notwendige Urlaubsbehandlung im europäischen Ausland). Letztendlich wollte sie aber wegen ca. 100 Euro nicht vor Gericht ziehen.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2020:

Jo, Gesundheit ist echt unwichtig.

Wer in den ÖD wegen der PKV geht, der hat einfach falsch Prioritäten im Leben.

Mach Sport, bleib schlank, verzichte auf Fleisch und iss viel Gemüse. Damit tust du etwas für deine Gesundheit.

Ich kann dir garantieren, dass bei einem Herzinfarkt niemand in der Klinik fragt, welche Art von Versicherung du hast. Es ist auch ein Irrglauben, dass die PKV den Ärzten immer mehr zahlt. Die hohen Kosten entstehen teilweise auch gegenüber den Pharmakonzernen, weil die GKV hier einen viel größeren Hebel haben gegenüber der PKV. Ein Oberarzt in der Klinik weiß meist nicht mal, ob er jetzt einen GKV-, Beihilfe- oder PKV-Patienten vor der Nase hat (und viele niedergelassene Ärzte scheren sich da auch nicht darum).

Ganz im Gegenteil, die GKV bekommt eh alles ausgeglichen usw. - da gibt es Bundeszuschüsse, GKV interne Verrechnungen usw. - so gab es einige Therapien, welche es zuerst bei den GKVs gab, bevor diese in der breiten Masse der PKVs akzeptiert wurden. Teilweise musste von PKV-Versicherten die Leistung eingeklagt werden.

Dass PKVs besser wären, stimmt in den meisten Fällen leider nicht. Wenn überhaupt, dann beschränkt es sich auf Randgebiete, wie Heilpraktiker, mehr Zuschuss zur Brille oder zu den Zähnen. Alles Sachen, welche man auch so als GKV-Versicherte privat zuzahlen kann. Bei den lebenswichtigen Therapien in den Kliniken gibt es keine Unterscheide, teilweise waren hier einige PKVs hintendran mit den Leistungen. Ist auch logisch, denn weit über 90% der Versicherten sind GKV oder Beihilfe - niemand kann ein Medikament nur für (echte) PKV bringen - wäre extrem unwirtschaftlich. Aber es kann durchaus sein, dass der Pharmakonzern von der PKV mehr bekommt als von der GKV. Bringt dem Patienten aber nichts.

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Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).

Broschüre: Startklar - Tipps und Infos für Uni-Absolventen

Berufseinstieg: Ein Lego-Männchen steht am Start in einem Labyrint.

Wie gelingt der Start in den Beruf am besten? Hilfestellung leistet die Broschüre »Startklar«, die vom Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp + klar neu aufgelegt wurde. Uni-Absolventen finden dort nützliche Tipps, wie sie ihrem Traumjob näher kommen.

Millenials mit Angst um Arbeitsplatz durch holprigen Berufsstart

Eine Frau klettert - wie nach dem Berufseinstieg - in einer Halle nach oben.

Die Generation Y, der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, ist durch Probleme beim Berufseinstieg geprägt. Die Konsequenzen sind ein Gefühl der Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz. Die unter 35-Jährigen Millenials denken zudem überwiegend individualistisch, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Vitamin-B beim Berufseinstieg der Königsweg

Eine goldene selbstgebastelte Krone symbolisiert die kostbaren Beziehungen beim Berufseinstieg.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

McKinsey-Fellowship: Einstiegsprogramm Marketing & Sales für Studenten

Ein Mann geht mit großen Schritten an einem Graffiti mit dem Inhalt: Good vorbei.

Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen und Interesse an Marketing und Vertrieb können sich ab sofort für das Marketing & Sales Fellowship von der Unternehmensberatung McKinsey & Company bewerben. Der neue Jahrgang des Programms startet zum 1. Oktober 2017 in Düsseldorf, München oder Köln. Die Bewerbung ist bis zum 23. April 2017 möglich.

Berufseinstieg: Stipendiaten fordern bessere Digitalausbildung im Studium

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Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

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