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Berufseinstieg als BacheloröD

eine Behörde

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Econ

eine Behörde

Ja der öffentliche Dienst hat keinen guten Ruf. Erst kürzlich habe ich mich für den öD ausgesprochen, da das Gehalt gar nicht so schlecht ist.

Nun berichte ich mal über meine Erfahrungen in der Behandlung der Bewerber.

  1. VG in einer behördenähnlichen Einrichtung: Es fand ein Fragenmarathon übelster Art statt, bei dem man sich fragen musste, welcher Bezug zwischen Fragen und Stelle bestand. Diese Fragen sind immer gleich bei jedem Bewerber. Die machen aber bei vielen Bewerben keinen Sinn. Denn diese sind so, dass sie offensichtlich von Berufserfahrung ausgehen. Es wird getestet, wie der Bewerber in einer konkreten Berufssituation sich verhält oder verhalten würde. Das ist zum einen sehr abstrakt, da die Situation aktuell nicht vorliegt und zum anderen für Berufseinsteiger ungeeignet, da sie in der Regel in einer solchen Position noch nicht waren.

  2. Bewerbung in einer Behörde: Das Bewerbungsverfahren wurde eingestellt.

  3. Bewerbung beim statistischen Landesamt: Ich wurde auf eigene Kosten zu einem VG eingeladen. Bereits die Einladung war nicht besonders motiviert formuliert. Das VG lief vergleichsweise gut. Inzwischen hatte ich Erfahrung in VGs. Man musste einen kleinen Test vorab bearbeiten. Der war wirklich einfach und den habe ich in der Hälfte der Zeit vollständig richtig beantwortet. Nun gab es zwar keinen Fragenmarathon, aber einen Halbmarathon. Obendrauf hat man auf den Bewerber herabgeschaut. Nun kann man auch sagen, dass die Einladung zum VG nicht unmotiviert sondern "von oben herab" war.
    Es wurde ein Termin bekanntgegeben, an dem die Ergebnisse feststehen. Dieser Termin war zwei Wochen später. Zwei Wochen später wird an alle Bewerber eine Absage erteilt mit der Begründung, die Bewerber erfüllen die Anforderungen nicht. Da stellt sich mir die Frage: Warum werden wir dann eingeladen? Ich bin bisher davon ausgegangen, dass ein VG dem persönlichen Kennenlernen und Überprüfen der Motivation dient und nicht dem Klären von Qualifikation. Frech noch, dass dabei nicht mal die Reisekosten übernommen werden. Anzumerken ist außerdem, dass das Anforderungsprofil sehr dünn war. Darauf hätte sich so gut wie jeder bewerben können. Gerade deswegen ist es eine Dreistigkeit, die "Nicht"-Qualifikation der Bewerber zu kritisieren. Berücksichtigt den sehr leichten Test, fällt es besonders schwer, die Absage zu glauben. Ich verstehe ohnehin nicht den Sinn des Tests. Der war so leicht, den hätte man sich sparen können. Aber wenn man was "testen" will und der Bewerber besteht, so kann man nicht mehr sagen, er sei nicht geeignet.

Angestellte der Bundesbank erlebten Ähnliches (kununu). Ist wohl üblich in Behörden.
Ich habe nun genug negative Erfahrung mit Behörden gemacht. Einige Bewerbungen sind noch offen, da erwarte ich aber keine zufriedenstelle Rückmeldung mehr. Ehrlich gesagt habe nicht mit einem herausragenden Arbeitgeber gerechnet, aber die Behördenkultur, die man beim beantragen seines Personalausweises erlebt, ist repräsentativ.

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WiWi Gast

eine Behörde

Wieso kommt bei dir nur der ÖD in Frage? Was hast du studiert/Praktika etc.?

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Econ

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 05.08.2018:

Wieso kommt bei dir nur der ÖD in Frage? Was hast du studiert/Praktika etc.?

Nein, nicht nur der öD kommt in Frage. Ich habe mir nach einer Reihe Absagen dort bessere Chancen ausgerechnet. Ich habe WiWi studiert und ein Praktikum in einem sehr kleinen Research-Unternehmen gemacht.

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WiWi Gast

eine Behörde

Hallo Econ,
oh auf eigene Kosten wurdest du eingeladen ...

Econ schrieb am 05.08.2018:

Ich wurde auf eigene Kosten zu einem VG eingeladen.

... du willst doch was von denen, ist doch dein Invest. Ich kenne es nicht anders erst ein Unternehmen von min. zehn haben mir Vorstellungskosten erstattet.

Außerdem kannst du es steuerlich gelten machen, sofern du nichts bekommen hast.

antworten
Econ

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 05.08.2018:

Hallo Econ,
oh auf eigene Kosten wurdest du eingeladen ...

Econ schrieb am 05.08.2018:

Ich wurde auf eigene Kosten zu einem VG eingeladen.

... du willst doch was von denen, ist doch dein Invest. Ich kenne es nicht anders erst ein Unternehmen von min. zehn haben mir Vorstellungskosten erstattet.

Außerdem kannst du es steuerlich gelten machen, sofern du nichts bekommen hast.

Grundsätzlich stört mich das auch nicht, wenn ich die Kosten übernehmen soll. Aber ich will nicht nur was von denen, die wollen auch was von mir. Ich kenne es schon so, dass Unternehmen die Anreisekosten (teilweise) übernehmen. Es geht allerdings ums Prinzip. Man lässt niemanden auf eigene Kosten (Zeit und Geld) anreisen, wenn die Person ohnehin unqualifiziert ist. Und ein qualifizierter Personaler sollte das aus den Unterlagen erkennen. Und zumindest dieses VG hat keine Erkenntnis über irgendwelche Qualifikationen gebracht.

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WiWi Gast

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 05.08.2018:

Hallo Econ,
oh auf eigene Kosten wurdest du eingeladen ...

Econ schrieb am 05.08.2018:

Ich wurde auf eigene Kosten zu einem VG eingeladen.

... du willst doch was von denen, ist doch dein Invest. Ich kenne es nicht anders erst ein Unternehmen von min. zehn haben mir Vorstellungskosten erstattet.

Außerdem kannst du es steuerlich gelten machen, sofern du nichts bekommen hast.

Das Unternehmen ist gesetzlich (!) verpflichtet deine Fahrtkosten zu übernehmen.

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WiWi Gast

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 05.08.2018:

Hallo Econ,
oh auf eigene Kosten wurdest du eingeladen ...

Econ schrieb am 05.08.2018:

Ich wurde auf eigene Kosten zu einem VG eingeladen.

... du willst doch was von denen, ist doch dein Invest. Ich kenne es nicht anders erst ein Unternehmen von min. zehn haben mir Vorstellungskosten erstattet.

Außerdem kannst du es steuerlich gelten machen, sofern du nichts bekommen hast.

Was? Zumindest bei mir wurden die Kosten für Anfahrt bei jedem einzelnen Vorstellungsgespräch, das ich jemals geführt habe, nach Vorlage von Belegen (z.B. Bahnticket) vollständig erstattet. Hat bei manchen Unternehmen eine Weile gedauert, tlw. 2-3 Monate, zurückbekommen habe ich es aber immer. Waren hauptsächlich Finanzdienslteistungsunternehmen, vlt. ist das im öD anders, aber ich würde schon sagen, dass man generel eine Erstattung erwarten kann...

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WiWi Gast

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 05.08.2018:

Hallo Econ,
oh auf eigene Kosten wurdest du eingeladen ...

Econ schrieb am 05.08.2018:

Ich wurde auf eigene Kosten zu einem VG eingeladen.

... du willst doch was von denen, ist doch dein Invest. Ich kenne es nicht anders erst ein Unternehmen von min. zehn haben mir Vorstellungskosten erstattet.

Außerdem kannst du es steuerlich gelten machen, sofern du nichts bekommen hast.

Also ich habe bisher bei jedem VG die Anreisekosten erstattet bekommen (DB 2. Klasse etc.) und das ist meiner Meinung nach auch eine Selbstverständlichkeit.

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WiWi Gast

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 05.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2018:

Hallo Econ,
oh auf eigene Kosten wurdest du eingeladen ...

Econ schrieb am 05.08.2018:

Ich wurde auf eigene Kosten zu einem VG eingeladen.

... du willst doch was von denen, ist doch dein Invest. Ich kenne es nicht anders erst ein Unternehmen von min. zehn haben mir Vorstellungskosten erstattet.

Außerdem kannst du es steuerlich gelten machen, sofern du nichts bekommen hast.

Das Unternehmen ist gesetzlich (!) verpflichtet deine Fahrtkosten zu übernehmen.

Ausser man wird darauf hingewoesen, dass es nicht erstattet wird.

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WiWi Gast

eine Behörde

ich kann hier nur von einer großen Kommune sprechen.
Einladung zum VG hat mehrere Monate gedauert. Das VG selber war angenehm, allerdings mit vielen Teilnehmern (7 Personen). Jeder Teilnehmer hat seine entsprechenden Fragen reihum gestellt (klassischer Fragenkatalog). Im Vorfeld wurde bereits auf ein AC-Element (Gesprächssituation) hingewiesen und eine 5-minütige Vorstellung der Person.
Alles in Allem machbar. Zusage kam dann innerhalb 1 Woche.

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WiWi Gast

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

ich kann hier nur von einer großen Kommune sprechen.
Einladung zum VG hat mehrere Monate gedauert. Das VG selber war angenehm, allerdings mit vielen Teilnehmern (7 Personen). Jeder Teilnehmer hat seine entsprechenden Fragen reihum gestellt (klassischer Fragenkatalog). Im Vorfeld wurde bereits auf ein AC-Element (Gesprächssituation) hingewiesen und eine 5-minütige Vorstellung der Person.
Alles in Allem machbar. Zusage kam dann innerhalb 1 Woche.

Um was für eine Stelle ging es da hd oder gD?

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Econ

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

ich kann hier nur von einer großen Kommune sprechen.
Einladung zum VG hat mehrere Monate gedauert. Das VG selber war angenehm, allerdings mit vielen Teilnehmern (7 Personen). Jeder Teilnehmer hat seine entsprechenden Fragen reihum gestellt (klassischer Fragenkatalog). Im Vorfeld wurde bereits auf ein AC-Element (Gesprächssituation) hingewiesen und eine 5-minütige Vorstellung der Person.
Alles in Allem machbar. Zusage kam dann innerhalb 1 Woche.

Bei mir waren es sechs Personen. Stellt euch das mal vor. 6 Personen für jeden Bewerber... Dem sie dann sagen: "ach nee, Sie sind nicht qualifiziert". Kann man das nicht im Vorfeld prüfen? Ironisch ist, dass ich genau dieses Verfahren für mindestens genauso unqualifiziert halte... Ich denke, das war nicht ganz billig, vor allem für die Behörde. Ich bin ja geneigt, die mal wegen Verschwendung von Geldern anzuschwärzen. Kann aber auch gut sein, dass es sich um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Kollegen handelte. Ich hab schon mal von ähnlichen Fällen gelesen.

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WiWi Gast

eine Behörde

Natürlich sollte ein Unternehmen die Fahrtkosten erstatten. Man muss das ja auch etwas im Verhältnis sehen. Für einen Bewerber sind 100 EUR für das Bahnticket oder die Fahrtkosten sehr viel Geld, während das Unternehmen solche Beträge für alle Bewerber dieser Stelle einfach stemmen kann. Und wenn ein Unternehmen solche Beträge für Bewerber nicht wert ist, dann hat es sowieso ganz andere Probleme.

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WiWi Gast

eine Behörde

Also ich weiß es aus eigener Erfahrung, wie es bei uns läuft (Universität): Die Stellen müssen öffentlich ausgeschrieben werden und auch wenn man einen klaren Favoriten hat, ist die Vorgabe, alle formell geeigneten Kandidaten einzuladen (natürlich ohne Reisekostenerstattung). Noch schöner ist es aber seit kurzem: Interne Anweisung, zur Erhöhung des Frauenanteils in der wissenschaftlichen Praxis sind weibliche Bewerber auch einzuladen, wenn sie die formellen Qualifikationskriterien gar nicht erfüllen - müssen dann jedoch im Nachgang abgelehnt werden aus eben diesem Grund.... Germany in a nutshell

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WiWi Gast

eine Behörde

Econ schrieb am 06.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

ich kann hier nur von einer großen Kommune sprechen.
Einladung zum VG hat mehrere Monate gedauert. Das VG selber war angenehm, allerdings mit vielen Teilnehmern (7 Personen). Jeder Teilnehmer hat seine entsprechenden Fragen reihum gestellt (klassischer Fragenkatalog). Im Vorfeld wurde bereits auf ein AC-Element (Gesprächssituation) hingewiesen und eine 5-minütige Vorstellung der Person.
Alles in Allem machbar. Zusage kam dann innerhalb 1 Woche.

Bei mir waren es sechs Personen. Stellt euch das mal vor. 6 Personen für jeden Bewerber... Dem sie dann sagen: "ach nee, Sie sind nicht qualifiziert". Kann man das nicht im Vorfeld prüfen? Ironisch ist, dass ich genau dieses Verfahren für mindestens genauso unqualifiziert halte... Ich denke, das war nicht ganz billig, vor allem für die Behörde. Ich bin ja geneigt, die mal wegen Verschwendung von Geldern anzuschwärzen. Kann aber auch gut sein, dass es sich um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Kollegen handelte. Ich hab schon mal von ähnlichen Fällen gelesen.

ging um eine Stelle im gD.
Zur hohen Anzahl der Personen (sofern ich das noch einordnen kann):
1x Fachbereich, 3x Personal (1x der Dienststelle A, 2x Dienststelle B ), 1x Interview-Partner, 1x Personalrat und ich glaub noch 1x Gleichstellungsbeauftragter o.ä.

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WiWi Gast

eine Behörde

Weshalb hast Du Dir bei einer Bewerbung für den ÖD bessere Chancen ausgerechnet? Kann es sein, dass Du dich selbst ganz anders einschätzt als Dich andere sehen? Mit einem Bachelor in Wiwi wird Dich niemand als Wirtschaftswissenschaftler sehen (da fehlt noch der Dr.), sondern einfach als einen Anwärter für eine Sachbearbeiterstelle, die grundsätzlich auch jemand mit einer Berufsausbildung besetzen könnte. Das Ergebnis ist bisher doch, dass Du sowohl in der freien Wirtschaft als auch im ÖD nicht angekommen bist. Die anderen Bewerber und deren Qualifikation wirst Du kaum kennen. Es gibt ja nicht nur einen Termin für VG.

Econ schrieb am 05.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2018:

Wieso kommt bei dir nur der ÖD in Frage? Was hast du studiert/Praktika etc.?

Nein, nicht nur der öD kommt in Frage. Ich habe mir nach einer Reihe Absagen dort bessere Chancen ausgerechnet. Ich habe WiWi studiert und ein Praktikum in einem sehr kleinen Research-Unternehmen gemacht.

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WiWi Gast

eine Behörde

Wenn ÖD, dann nur hD. Alles andere ist Mist ohne Perspektive.

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WiWi Gast

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

Wenn ÖD, dann nur hD. Alles andere ist Mist ohne Perspektive.

sagt wer?

antworten
WiWi Gast

eine Behörde

Im gD ist bei A13g Schluss. Im hD kann es bis B11 hochgehen.

antworten
WiWi Gast

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

Im gD ist bei A13g Schluss. Im hD kann es bis B11 hochgehen.

und was heißt das jetzt?
A13 sind umgerechnet ca. 85k.
B-Besoldung ist ziemlich unwahrscheinlich....

antworten
WiWi Gast

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

Im gD ist bei A13g Schluss. Im hD kann es bis B11 hochgehen.

und was heißt das jetzt?
A13 sind umgerechnet ca. 85k.
B-Besoldung ist ziemlich unwahrscheinlich....

Was in der freien Wirtschaft locker zu toppen ist wenn es gegen die 30/40 Jahre Arbeit geht. Noch dazu dauern die Beförderungen ewig und die pkv ist sehr teuer (auch mit Beihilfe) und in der Pension brutal hoch.

antworten
WiWi Gast

eine Behörde

Der gehobene Dienst geht zwar bis A13, das schaffen aber nicht alle. Vielfach ist schon mit A11 Schluss.

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

Im gD ist bei A13g Schluss. Im hD kann es bis B11 hochgehen.

und was heißt das jetzt?
A13 sind umgerechnet ca. 85k.
B-Besoldung ist ziemlich unwahrscheinlich....

Was in der freien Wirtschaft locker zu toppen ist wenn es gegen die 30/40 Jahre Arbeit geht. Noch dazu dauern die Beförderungen ewig und die pkv ist sehr teuer (auch mit Beihilfe) und in der Pension brutal hoch.

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WiWi Gast

eine Behörde

Sehr wahrscheinlich würde er auch keine Verbeamtung bekommen. Gibt es in den meisten Fällen für Angestellte nämlich nicht. Dann heißt es E11, E12 oder E13 am Ende.

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.08.2018:

Im gD ist bei A13g Schluss. Im hD kann es bis B11 hochgehen.

und was heißt das jetzt?
A13 sind umgerechnet ca. 85k.
B-Besoldung ist ziemlich unwahrscheinlich....

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WiWi Gast

eine Behörde

gD ist wirklich Mist. Aber für Bachelors halt im Regelfall die einzige Möglichkeit.
Ansonsten: der TE hat halt nicht kapiert wie es läuft. Der Post, der über ne Uni berichtete traf es schon ganz gut. Es gibt etliche Regelungen zur „Gerechtigkeit“ und um die formal zu erfüllen, aber letztendlich doch zu umgehen, kommt halt ein seltsames Verhalten raus.

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WiWi Gast

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 06.08.18:

Was in der freien Wirtschaft locker zu toppen ist wenn es gegen die 30/40 Jahre Arbeit geht. Noch dazu dauern die Beförderungen ewig und die pkv ist sehr teuer (auch mit Beihilfe) und in der Pension brutal hoch.
Sorry, aber das ist Käse. Erstens sind 85k in der Wirtschaft nicht leicht zu toppen, der Schnitt liegt bei etwa 70k und da sind auch Leute mit dabei, die vor 30 Jahren eingestiegen sind und ganz andere Aufstiegschancen hatten als ein simpler Bachelor heute. Außerdem ist der Anstieg im ÖD ganz anders, wenn man verbrannter ist, kommt man ziemlich schnell auf Höhe Beträge, während in der Wirtschaft das irgendwann Mal der Fall ist.
Zweitens ist die PKV im Alter für Beamte nicht hoch, denn der Staat zahlt 70% Beihilfe. Das ist überhaupt nicht mit der Situation von Rentnern in der PKV vergleichbar, die Zahlen teils ein Vielfaches.

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WiWi Gast

eine Behörde

Das AC der Bundesbank für Trainee/Referendariat war sehr angenehm. Die "Beurteiler" waren freundlich und haben einen danach ein konstruktives Feedback gegeben. Natürlich sind auch hier massivst Leute, teilweise schon während des AC, aussortiert worden, aber das ist nun mal der Fall, wenn man nicht der einzige Bewerber ist. Leider sagt ein Lebenslauf und ein Zeugnis nicht zwangsläufig alles über Qualifikationen. Deshalb werden natürlich auch nach VG's und AC's noch aussortiert. In den Wartezeiten konnte man sich angenehm mit aktuellen Trainees und Referendaren unterhalten und es wurde für Essen und Trinken gesorgt. Außerdem wurden nicht nur die Fahrtkosten, sondern auch noch 2 Übernachtungen gezahlt. Wie man sieht, es geht auch im ÖD anders!

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WiWi Gast

eine Behörde

WiWi Gast schrieb am 07.08.2018:

Das AC der Bundesbank für Trainee/Referendariat war sehr angenehm. Die "Beurteiler" waren freundlich und haben einen danach ein konstruktives Feedback gegeben. Natürlich sind auch hier massivst Leute, teilweise schon während des AC, aussortiert worden, aber das ist nun mal der Fall, wenn man nicht der einzige Bewerber ist. Leider sagt ein Lebenslauf und ein Zeugnis nicht zwangsläufig alles über Qualifikationen. Deshalb werden natürlich auch nach VG's und AC's noch aussortiert. In den Wartezeiten konnte man sich angenehm mit aktuellen Trainees und Referendaren unterhalten und es wurde für Essen und Trinken gesorgt. Außerdem wurden nicht nur die Fahrtkosten, sondern auch noch 2 Übernachtungen gezahlt. Wie man sieht, es geht auch im ÖD anders!

Zumal hier die A15 automatisch kommt, da braucht man dann auch keinen Vergleich zur Privatwirtschaft zu scheuen.

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