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Gendern bei Bewerbung (Uni)

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Hey, bewerbe mich aktuell an einer T1 Uni in DE und frage mich, ob ich in der Bewerbung gendern soll oder nicht? Wird ja in letzter Zeit eine immer relevantere Thematik und würde da mal kurz gerne eure Einschätzung zu hören :)
LG
(bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Praktik generell pls, da sehr kontrovers)

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Hey, bewerbe mich aktuell an einer T1 Uni in DE und frage mich, ob ich in der Bewerbung gendern soll oder nicht? Wird ja in letzter Zeit eine immer relevantere Thematik und würde da mal kurz gerne eure Einschätzung zu hören :)
LG
(bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Praktik generell pls, da sehr kontrovers)

Ich gendere nicht und würde dies auch aus Prinzip nicht tun. Ich bezweifle auch, dass es sich negativ auswirken würde, wenn du nicht genderst, wohingegen es, wenn du genderst, tatsächlich einen gewissen (wenn in deinem Fall wohl auch falschen) Eindruck hinterlassen würde. Stichwort linksradikaler PoMo-AStA. Also, lieber lassen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Völlig unprofessionell und unangebracht. In deiner Freizeit kannst du gendern so viel du willst, aber lass das im förmlichen Schriftverkehr bitte bleiben. Auch wenn gewisse studentische Organisationen das anders sehen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Hey, bewerbe mich aktuell an einer T1 Uni in DE und frage mich, ob ich in der Bewerbung gendern soll oder nicht? Wird ja in letzter Zeit eine immer relevantere Thematik und würde da mal kurz gerne eure Einschätzung zu hören :)
LG
(bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Praktik generell pls, da sehr kontrovers)

Ich gendere nicht und würde dies auch aus Prinzip nicht tun. Ich bezweifle auch, dass es sich negativ auswirken würde, wenn du nicht genderst, wohingegen es, wenn du genderst, tatsächlich einen gewissen (wenn in deinem Fall wohl auch falschen) Eindruck hinterlassen würde. Stichwort linksradikaler PoMo-AStA. Also, lieber lassen.

Du verzichtest als nicht auf's Gendern, weil du dafür logische Argumente hast, sondern aus Prinzip. Das und "linksradikaer PoMo-AStA" lassen mir dem TE nur den wichtigsten Rat geben: Hör bloß nicht auf die Person, die ich hier zitiert habe.

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Mein Tipp: Verwende möglichst geschlechtsneutrale Formulierungen und schreibe die verbliebenen Fälle aus (Lehrerinnen und Lehrer statt bspw. Lehrer/innen).

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

"Normaldenkenden"? Ich bitte um einen respektvollen Umgang in diesem Forum. Aus meiner Sicht gibt es gute Gründe für und gegen das Gendern, dies hat nichts mit politischem Extremismus oder Intelligenz zu tun. Ich persönlich finde das Gendern teilweise ein wenig umständlich, aber würde eine Bewerbung niemals als schlechter ansehen wenn gegendert wird.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Hey, bewerbe mich aktuell an einer T1 Uni in DE und frage mich, ob ich in der Bewerbung gendern soll oder nicht? Wird ja in letzter Zeit eine immer relevantere Thematik und würde da mal kurz gerne eure Einschätzung zu hören :)
LG
(bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Praktik generell pls, da sehr kontrovers)

Kann Dir nur sagen, dass das an meiner Uni (Top 5 Deutschland) so praktiziert wird. Würde ich also übernehmen, unabhängig davon was einige WiWi-Treff Menschen behaupten.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

Kein Schwachsinn, du hast nur schlicht überhaupt keine Ahnung wovon du redest.

Gendern ist kurz gesagt die Berücksichtigung von mehreren Geschlechtern, insbesondere von Frauen und Männern, bei Formulierungen.

Dabei ist es natürlich völlig egal, ob das bereits völlig generisch und akzeptiert ist, weswegen "Sehr geehrte Damen und Herren" sehr wohl und eindeutig unter das Gendern fällt. Es ist nur ein Gendern, das den meisten Menschen nicht mehr auffällt, weil es schon so lange verwendet wird.

Deinem Beitrag folgend könnte man meinen, dass du denkst Gendern wäre ausschließlich das Verwenden von bisher nicht akzeptierten und/oder "besonderen" verkürzten Schreibweisen. Was natürlich, um es mit deinen Worten zu sagen, Schwachsinn ist.

Also bitte einfach mal selbst ein Minimum an Bildungsgrundlagen in dem Bereich aneignen oder sich künftig einfach nicht mit Unsinn äußern, danke.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

Ah, "Gendern sind Formulierungen [...] die bei Normaldenken Irritationen auslösen".

Das ist ja mal ein ulkiges Verständnis. Man hat also extra einen Sprachgebrauch geschaffen, der speziell dafür da ist Irritationen auszulösen. Nicht um Geschlechter-Aspekte zu berücksichtigen.
Wusst ich auch noch nicht.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Hey, bewerbe mich aktuell an einer T1 Uni in DE und frage mich, ob ich in der Bewerbung gendern soll oder nicht? Wird ja in letzter Zeit eine immer relevantere Thematik und würde da mal kurz gerne eure Einschätzung zu hören :)
LG
(bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Praktik generell pls, da sehr kontrovers)

Schau in den Duden und lese über die aktuelle Rechtschreibreform. Ich behaupte >95% aller Bürger sind nicht up to date bzw. wissen nicht was drin steht. Ich selbst weiß es auch nicht. In der Uni war es Dozentenabhängig bei Ausarbeitungen. Nach letzter Recherche soll man geschlechterneutrale Wörter verwenden, ist aber keine pflicht.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

"Normaldenkenden"? Ich bitte um einen respektvollen Umgang in diesem Forum. Aus meiner Sicht gibt es gute Gründe für und gegen das Gendern, dies hat nichts mit politischem Extremismus oder Intelligenz zu tun. Ich persönlich finde das Gendern teilweise ein wenig umständlich, aber würde eine Bewerbung niemals als schlechter ansehen wenn gegendert wird.

Wenn du dutzende bis hunderte Bewerbungen lesen musst nervt dich der Stilbruch da er den lesefluss stören wird
-> nerv nicht die Hand die dich füttern soll

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

"Normaldenkenden"? Ich bitte um einen respektvollen Umgang in diesem Forum. Aus meiner Sicht gibt es gute Gründe für und gegen das Gendern, dies hat nichts mit politischem Extremismus oder Intelligenz zu tun. Ich persönlich finde das Gendern teilweise ein wenig umständlich, aber würde eine Bewerbung niemals als schlechter ansehen wenn gegendert wird.

Ich schon.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Auf jeden Fall weglassen, in keinem seriösen Text taucht so etwas auf (außer ggf. bei den Grünen Rundschreiben).

Wenn ich sowas auf den Tisch bekomme, stört es mich an sich ja nicht, wird jedoch anstrengender zu Lesen.
Du verlierst nichts und gewinnst nichts, ist nur für alle beteiligten anstrengender.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Ich würde zu 100% gendern, denn das ist einfach die Sprache des 21. Jahrhunderts. Verzichtest du darauf, verzichtest du auf 80% der Karrierechancen. Pro gendern!

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Bitte nicht gendern. Zumindest nicht mit den Sternchen. Höchstens z.B. "Lehrer/innen" etc. Alles andere macht es unangenehm zu lesen und löst (zumindestens bei mir) oft den Drang aus nicht fertigzulesen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Schreib einfach auf Englisch dann musst du keinen Gedanken daran verschwenden

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Ich würde zu 100% gendern, denn das ist einfach die Sprache des 21. Jahrhunderts. Verzichtest du darauf, verzichtest du auf 80% der Karrierechancen. Pro gendern!

Was für ein Quatsch. Deinen Vorgesetzten interessieren deine Qualifikationen und nicht dein Sprachstil

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Ceterum censeo

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Wenngleich T1 für mich immer noch ein PKW aus Wolfsburg ist und keine zulässige Klassifizierung von Universitäten, bemühe ich mich doch einmal zu einer Antwort.

Ich verstehe dich richtig, dass du dich zur Aufnahme in einen Studiengang bewirbst (und nicht z. B. als Mitarbeiter)? In diesem Fall kannst du es mEn halten wie der Pfarrer Assmann. Die zuständigen Stellen der Universität entscheiden recht bürokratisch nach Faktenlage und vorgegeben Kriterien. Hiervon ist jedoch bislang - nach meinem Kenntnisstand - keines, ob der Kandidat "gerndert" oder nicht.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

Nein. Gendern umfasst verkürzte als auch ausgeschriebene Formulierungen, die schlicht mehrere Geschlechter ansprechen. Völlig egal, ob bereits im Sprachgebrauch fest verankert, generisch und akzeptiert oder eben nicht.

"Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern und dementsprechend gendert quasi jeder zumindest ein bisschen. Ob es dir gefällt oder nicht.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Dumme Frage, aber wo genau in einer Bewerbung hat man den überhaupt irgendwelche Begriffe für die man sich über sowas Gedanken machen müsste.

Ich schreib doch "Sehr geehrte Damen und Herren,..." und dann etweder irgendwas über mich, oder ich erwähne irgendwelche konkreten Personen. Kann mich nicht errinern, jemals irgendwas in einer Bewerbung geschrieben zu haben, das anders gewesen wäre.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Hey, bewerbe mich aktuell an einer T1 Uni in DE und frage mich, ob ich in der Bewerbung gendern soll oder nicht? Wird ja in letzter Zeit eine immer relevantere Thematik und würde da mal kurz gerne eure Einschätzung zu hören :)
LG
(bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Praktik generell pls, da sehr kontrovers)

Ich gendere nicht und würde dies auch aus Prinzip nicht tun. Ich bezweifle auch, dass es sich negativ auswirken würde, wenn du nicht genderst, wohingegen es, wenn du genderst, tatsächlich einen gewissen (wenn in deinem Fall wohl auch falschen) Eindruck hinterlassen würde. Stichwort linksradikaler PoMo-AStA. Also, lieber lassen.

Du verzichtest als nicht auf's Gendern, weil du dafür logische Argumente hast, sondern aus Prinzip.

Scheint bei dir anders zu sein, aber hinter meinen Prinzipien stehen durchaus rationale begründete Überzeugungen. Abgesehen davon bat der TE darum, nicht über den Sinn der Praktik zu diskutieren.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Ich würde zu 100% gendern, denn das ist einfach die Sprache des 21. Jahrhunderts. Verzichtest du darauf, verzichtest du auf 80% der Karrierechancen. Pro gendern!

haha genau. Karriere verbaut sobald man nicht gendert...

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

Ah, "Gendern sind Formulierungen [...] die bei Normaldenken Irritationen auslösen".

Das ist ja mal ein ulkiges Verständnis. Man hat also extra einen Sprachgebrauch geschaffen, der speziell dafür da ist Irritationen auszulösen. Nicht um Geschlechter-Aspekte zu berücksichtigen.
Wusst ich auch noch nicht.

Wer hat einen Sprachgebrauch erschaffen?
Eine besonders laute Minderheit, die ihre Agenda durchbringen möchte.
Leute auf Ämtern, die es für eine gute Idee halten im öffentlichen Sprachgebrauch zu gendern bestellen sicher auch Camping-Kühlboxen zum Transport von Impfstoffen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

“Die Sprache des 21. Jahrhunderts”
Was fürn Käse,

  1. nein
  2. es gibt nichtmal dafür einheitliche Formen du weißt also nichtmal ob du Dozent*innen, Dozent:innen oder DozentInnen schreibst
  3. Es ist auch im „21. Jahrhundert“ in Leute häufiger zu duzen, würdest du dann in deinem Anschreiben den Prof einfach mit Vornamen anreden?
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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

Trotzdem ist das gendern, auch wenn es generisch und akzeptiert ist. Es wurde nur noch gemacht, bevor der Begriff relevant wurde, trotzdem fällt es darunter.
Genau so wie sich Leute manchmal vegan ernähren, wenn sie einfach eine Gemüsepfanne oder Nudeln mit Tomatensoße essen, auch bevor es den Begriff vegan gab und obwohl das akzeptierte und generische Gerichte sind.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Ich würde zu 100% gendern, denn das ist einfach die Sprache des 21. Jahrhunderts. Verzichtest du darauf, verzichtest du auf 80% der Karrierechancen. Pro gendern!

Sehr ich ähnlich. Dieses Abwerten des gesellschaftlich wertvollen Genderns macht man sowieso nur hier, wo man sich anonym aufplustern kann. In der Bewerbung wird dann brav gegendert. Übrigens sind gegenderte Anschreiben laut einer neuen Studie zu 67% erfolgreicher als nicht-gegenderte. Das heißt, die Entscheidungsträger nehmen das sehr wohl zur Kenntnis.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Auf jeden Fall weglassen, in keinem seriösen Text taucht so etwas auf (außer ggf. bei den Grünen Rundschreiben).

Wenn ich sowas auf den Tisch bekomme, stört es mich an sich ja nicht, wird jedoch anstrengender zu Lesen.
Du verlierst nichts und gewinnst nichts, ist nur für alle beteiligten anstrengender.

This! An der Uni schreib der Doktorand die Stellenausschreibung, da ist alles dabei. Von totaler Müll bis super Form. Schau dir mal die Ausschreibungen von großen Unternehmen an, und mach es gleich. Ich habe selber nicht gegendert und finde auch, dass es das Lesen anstrengender macht.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Gendern ist ein politisches Statement, als solches kann es dir klare Vorteile oder auch klare Nachteile bringen, je nach Rezipient. Ist halt auch die Frage ob du meinst politische Statements gehören in eine Bewerbung.

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ExBerater

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Ich auch.
Da weiß man sofort woran man ist bei so einem Kandidaten und sowas will man sich nicht antun.

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

"Normaldenkenden"? Ich bitte um einen respektvollen Umgang in diesem Forum. Aus meiner Sicht gibt es gute Gründe für und gegen das Gendern, dies hat nichts mit politischem Extremismus oder Intelligenz zu tun. Ich persönlich finde das Gendern teilweise ein wenig umständlich, aber würde eine Bewerbung niemals als schlechter ansehen wenn gegendert wird.

Ich schon.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Mach dich nicht lächerlich und lass den Schwachsinn gut sein, außer du bewirbst dich für ein Studium der Sozialen Arbeit o.Ä.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Falls marktwirtschaftliches Umfeld, nicht gendern.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Ich würde zu 100% gendern, denn das ist einfach die Sprache des 21. Jahrhunderts. Verzichtest du darauf, verzichtest du auf 80% der Karrierechancen. Pro gendern!

Ganz im Gegenteil. Ich würde so einen Kandidaten ganz bestimmt nicht zum Bewerbungsgespräch einladen. Ich brauche ganz sicher keinen Linksradikalen, der dann dann das Team oder gar die ganze Abteilung mit seinen Ansichten verpestet oder gar nötigt.

Politische Statements haben weder bei der Bewerbung noch auf der Arbeit irgendwas verloren.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Ich würde zu 100% gendern, denn das ist einfach die Sprache des 21. Jahrhunderts. Verzichtest du darauf, verzichtest du auf 80% der Karrierechancen. Pro gendern!

Man kann nur hoffen, dass das Satire ist.

Zum Thema: Ob Du genderst oder nicht wird letztendlich keinen Unterschied bei Deiner Bewerbung machen. Einfacher zu lesen wird Dein Text aber definitiv ohne - bei gleichzeitig geringerer Chance doch irgendwie anzuecken.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Auf keinen Fall gendern. Das ist die Sprache der Bildungsfernen und Extremisten. Bleib bei der richtigen Schreibweise.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Ich hoffe die Frage ist nicht wirklich ernst gemeint.

Natürlich musst du bei einer Bewerbung auf eine akademische Position bzw bei einer Bewerbung an eine Uni gendergerechte Sprache verwenden. Dies ist in den allermeisten Unis Standard. Das *chen kannst du durch ausgeschriebene Formulierung umgehen, aber nicht zu gendern wird deine Bewerbung sehr wahrscheinlich disqualifizieren, da du beweist, grundlegende akademische Arbeitsweisen (in diesem Fall korrekter Sprachgebrauch) nicht zu beherrschen.

gez. - Assistant Professor an einer "Deutschen T1 Uni für BWL"

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

Ah, "Gendern sind Formulierungen [...] die bei Normaldenken Irritationen auslösen".

Das ist ja mal ein ulkiges Verständnis. Man hat also extra einen Sprachgebrauch geschaffen, der speziell dafür da ist Irritationen auszulösen. Nicht um Geschlechter-Aspekte zu berücksichtigen.
Wusst ich auch noch nicht.

Ja, das ist so. Daher gibt es auch einen Zusammenschluss von Germanisten, der gegen diese Misshandlung der deutschen Sprache ist. * ist kein Buchstabe und gehört nicht mitten in ein Wort

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Ich würde zu 100% gendern, denn das ist einfach die Sprache des 21. Jahrhunderts. Verzichtest du darauf, verzichtest du auf 80% der Karrierechancen. Pro gendern!

wtf?

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

In so einem Rahmen würde ich auch eher gendern. Bei normalen Arbeitgebern (noch) nicht.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Kommt darauf an, wie man gendert. Ich bin z.B. ganz klar gegen das Sternchen, würde aber Wörter wie "Studierende" oder "Studentinnen und Studenten" vollkommen akzeptabel finden - weil das halt Deutsch ist. Also, bei mir (eher konservativ/liberal):

  • Student*innen/Studenten*innen usw. - Nein, keine korrekte Rechtschreibung
  • Studentinnen und Studenten - ja (und aus Höflichkeit die weibliche Form zuerst)
  • Studierende - ja
  • Studenten - ja (und natürlich würde ich da vom generischen Maskulin ausgehen und auch weibliche Studentinnen darunter subsumiert finden).

Ich denke, hier ist z.B. die Form Studierende die am weitesten akzeptierte (am weitesten im Sinne von Konservativ bis Feminist). Platz 2 wäre bei mir dann eher "Studentinnen und Studenten" - wenn die weibliche Form so wichtig ist, dann schreiben wir sie wenigstens komplett aus (wie eben bei Damen und Herren).

Die Frage ist dann noch, offtopic: Wollen Hardcore-Feministinnen lieber Studenten und Studentinnen lesen, weil dann die emanzipierte Damen dem Herren den Vortritt lässt?

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Unabhängig davon was ich selbst vom Gendern halte (kein Fan): Statt Studenten oder Student*innen einfach Studierende schreiben wäre wohl der beste Weg. Niemand fühlt sich getriggert, egal ob er eure Meinung teilt oder nicht. Und genau darum geht es. Bei Cover Letter wollt ihr einfach nicht aussortiert werden. Keiner gewinnt einen Job, weil er im Cover Letter die politische Ideologie des Personalers am besten widergespiegelt hat.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Überlegt euch, wo ihr euch bewerbt. Bestes Beispiel wären kleinere M&A Läden. Oft ein VP fürs Recruiting zuständig, der dann auch mal die CL ließt. Denke nicht, dass da viele Grünenwähler dabei sind. Also: Kein Gendern

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Ich gendere bewusst nirgends und verwende an der Uni nach wie vor bei allen Bewerbungen (uni-intern sowie auch auf Stipendium bei Begabtenförderungswerk) und auch Papern nach wie vor absichtlich das Wort "Studenten". Habe bisher noch keine Absage bekommen bzw. ne schlechtere Note deswegen bekommen.

Schlichtweg, weil es auch eure normalen Sachbearbeiter und Profs in WiWi + Ing.Wiss. etc außerhalb dieser Wannabe-Weltverbesserer-Bubble nicht die Bohne juckt.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 06.01.2021:

Hey, bewerbe mich aktuell an einer T1 Uni in DE und frage mich, ob ich in der Bewerbung gendern soll oder nicht? Wird ja in letzter Zeit eine immer relevantere Thematik und würde da mal kurz gerne eure Einschätzung zu hören :)
LG
(bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Praktik generell pls, da sehr kontrovers)

Was ist damit überhaupt gemeint? Du bist ein Bewerber oder eine Bewerberin oder sonst was. Bezeichne dich als das, was du bist. In der Anrede Damen und Herren, dann pasts.

antworten
WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Unabhängig davon was ich selbst vom Gendern halte (kein Fan): Statt Studenten oder Student*innen einfach Studierende schreiben wäre wohl der beste Weg. Niemand fühlt sich getriggert, egal ob er eure Meinung teilt oder nicht. Und genau darum geht es. Bei Cover Letter wollt ihr einfach nicht aussortiert werden. Keiner gewinnt einen Job, weil er im Cover Letter die politische Ideologie des Personalers am besten widergespiegelt hat.

Studierende ist zwar grammatikalisch fragwürdig, aber im universitären und öffentlichen Sprachgebrauch etabliert und akzeptiert. Damit wirst du nichts falsch machen.
Absurditäten mit * kannst du für Bewerbungen beim AstA oder sonstigen linksprogressiven Programmen verwenden, aber tunlichst nicht im konservativen Bereich.
Bei mir hättest du damit einen Nachteil.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Wie schön, dass hier das alte Eisen nochmal die Chance hat, sich über die Jugend, neue Trends und die allgemeine Entwicklung kulturkritisch zu echauffieren. Ganz wunderbar zu lesen. Auch toll, dass man hier nochmal seine Meinung äußern kann, obwohl man die Universität vor einem Jahrhundert verlassen hat.

Jede Textmitteilung, welche die Universität auf offenem Weg verlässt, ist gegendert. Das Handelsblatt (!) gendert in den Artikeln. Noch Fragen?

Ich bin auch kein Freund davon, aber hier ernsthaft zu empfehlen, dass man nicht gendert, ist wirklich absurd.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Ja, das ist so. Daher gibt es auch einen Zusammenschluss von Germanisten, der gegen diese Misshandlung der deutschen Sprache ist. * ist kein Buchstabe und gehört nicht mitten in ein Wort

Gendern heißt nicht, dass man ein Sternchen benutzen muss. Ist das hier wirklich ein Forum mit (angehenden) Akademikern? Das mag man bei dem Gedankendurchfall mancher hier kaum glauben. Wer gendert ist ein Radikaler, der das Team nötigt und ähnliches. Ich glaub ich les nicht richtig.

antworten
WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Gendern heißt, dass es denjenigen Leuten viel zu gut geht. Wer sonst keine Probleme hat, der fühlt sich diskriminiert, wenn ein generisches Maskulin als natürlicher Sprachgebrauch genutzt wird.

Und zum Thema Akademiker:
Das Lager der Pro-Gender-Fraktion besteht meistens nicht aus Akademikern, die zB. Medizin studiert haben und sich beschweren, dass die Leute sagen, sie gehen zum Arzt anstatt zur Ärztin.

Die Leute, die gendern erinnern mich immer stark an einen alten linksorientieren Klassenkameraden, der regelmäßig gegen rechts demonstriert hat und (froh!) war, dass es überhaupt eine rechte Gesinnung gab, da er sonst ja nichts zu tun hätte.

WiWi Gast schrieb am 08.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Ja, das ist so. Daher gibt es auch einen Zusammenschluss von Germanisten, der gegen diese Misshandlung der deutschen Sprache ist. * ist kein Buchstabe und gehört nicht mitten in ein Wort

Gendern heißt nicht, dass man ein Sternchen benutzen muss. Ist das hier wirklich ein Forum mit (angehenden) Akademikern? Das mag man bei dem Gedankendurchfall mancher hier kaum glauben. Wer gendert ist ein Radikaler, der das Team nötigt und ähnliches. Ich glaub ich les nicht richtig.

antworten
WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Ich bin Teil des Entscheidungsgremiums für Einstellung an unserer Uni. Eine Bewerber*in, die nicht einmal die Grundlagen der ziviliserten Sprache des 21. Jahrhundert beherrscht, hat bei mir Endstation. Es tut mir leid, aber Dinosaurier*innen können wir nicht gebrauchen.

antworten
WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 28.02.2021:

Ich bin Teil des Entscheidungsgremiums für Einstellung an unserer Uni. Eine Bewerber*in, die nicht einmal die Grundlagen der ziviliserten Sprache des 21. Jahrhundert beherrscht, hat bei mir Endstation. Es tut mir leid, aber Dinosaurier*innen können wir nicht gebrauchen.

Deswegen bist du ja auch an der Uni.
Im echten Leben und der Wirtschaft kann man Leute wie dich eben nicht gebrauchen.

antworten
WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Sehe ich auch so! Das Thema ist ein typisches "First-World-Problem". Die hungernden Kinder auf der Welt und die vielen Kriegsopfer werden uns Deutschen sehr dankbar sein, dass dieses Thema bei uns solch eine hohe Priorität besitzt. Bin schon darauf gespannt, wann "Diverse" Ansprüche erheben, auch sprachlich Berücksichtigung zu finden. Dann sehen Sätze in Zukunft aufgund der / : * aus wie Kindermalerei...

WiWi Gast schrieb am 01.03.2021:

Ich bin Teil des Entscheidungsgremiums für Einstellung an unserer Uni. Eine Bewerber*in, die nicht einmal die Grundlagen der ziviliserten Sprache des 21. Jahrhundert beherrscht, hat bei mir Endstation. Es tut mir leid, aber Dinosaurier*innen können wir nicht gebrauchen.

Deswegen bist du ja auch an der Uni.
Im echten Leben und der Wirtschaft kann man Leute wie dich eben nicht gebrauchen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Eine Bewerber*in?
Schreibt man das so bei korrektem Gendern? Heißt es nicht "Eine Bewerberin" oder "Ein Bewerber"? Oder "Bewerber*innen* ohne Artikel?

Falls "Eine Bewerber*in" für korrektes Gendern steht, fühle ich mich als Mann mit weiblichem unbestimmten Artikel diskriminiert. Es müsste dann "Ein*e Bewerber*in" heißen.

Egal, was nun korrekt ist: liest sich alles komplett irre. Wenn der Verzicht darauf bedeutet, dass ich unzivilisiert bin, dann nehme ich das gern hin.

Der Gipfel sind Kreationen wie "Studierende". Also in der Einzahl ein Studierender bzw. eine Studierende. Da kann man dann auch gleich bei Student, Studentin und Studenten bleiben....

WiWi Gast schrieb am 28.02.2021:

Ich bin Teil des Entscheidungsgremiums für Einstellung an unserer Uni. Eine Bewerber*in, die nicht einmal die Grundlagen der ziviliserten Sprache des 21. Jahrhundert beherrscht, hat bei mir Endstation. Es tut mir leid, aber Dinosaurier*innen können wir nicht gebrauchen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Hallo,

ich möchte eine Bewerbung schreiben und kenne nicht die bearbeitende person. Wie soll ich meine Anrede formulieren, wenn ich auf "Damen und Herren" verzichten möchte?

WiWi Gast schrieb am 01.03.2021:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2021:

Ich bin Teil des Entscheidungsgremiums für Einstellung an unserer Uni. Eine Bewerber*in, die nicht einmal die Grundlagen der ziviliserten Sprache des 21. Jahrhundert beherrscht, hat bei mir Endstation. Es tut mir leid, aber Dinosaurier*innen können wir nicht gebrauchen.

Deswegen bist du ja auch an der Uni.
Im echten Leben und der Wirtschaft kann man Leute wie dich eben nicht gebrauchen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Hallo,

ich möchte eine Bewerbung schreiben und kenne nicht die bearbeitende person. Wie soll ich meine Anrede formulieren, wenn ich auf "Damen und Herren" verzichten möchte?

Einfach "sehr geehrte Dame/Herr," was ist daran so schwer? Die Wahrscheinlichkeit, dass die Person, die deine Bewerbung in die Hände bekommt, weder Mann noch Frau ist, ist doch ~0%

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Hallo,

ich möchte eine Bewerbung schreiben und kenne nicht die bearbeitende person. Wie soll ich meine Anrede formulieren, wenn ich auf "Damen und Herren" verzichten möchte?

Ich bin Teil des Entscheidungsgremiums für Einstellung an unserer Uni. Eine Bewerber*in, die nicht einmal die Grundlagen der ziviliserten Sprache des 21. Jahrhundert beherrscht, hat bei mir Endstation. Es tut mir leid, aber Dinosaurier*innen können wir nicht gebrauchen.

Deswegen bist du ja auch an der Uni.
Im echten Leben und der Wirtschaft kann man Leute wie dich eben nicht gebrauchen.

Einfach nicht auf Fortentrolle wie oben hören und weiterhin das absolut gängige „Damen und Herren“ verwenden? Alternativ kannst du auch dein Clownskostüm anziehen und sowas wie „Sehr geehrte Lesende“ schreiben. Die sachbearbeitende Person in der Uni wird das sicher wenig interessieren, es sei denn, der AStA darf deine Bewerbung querlesen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Probiers einfach mit ens. Anstatt der Student, ens Studens. Die Studentin, Ens Studens. Das ist super einfach, wird auch schon teilweise verwendet. Alle Artikel, Präpositionen und Wortendungen die geschlechtsspezifisch sind, durch ens ersetzen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Was ens Spinnens...

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Probiers einfach mit ens. Anstatt der Student, ens Studens. Die Studentin, Ens Studens. Das ist super einfach, wird auch schon teilweise verwendet. Alle Artikel, Präpositionen und Wortendungen die geschlechtsspezifisch sind, durch ens ersetzen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Dieser Thread löst in mir den starken Wunsch aus dieses Land zu verlassen

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Probiers einfach mit ens. Anstatt der Student, ens Studens. Die Studentin, Ens Studens. Das ist super einfach, wird auch schon teilweise verwendet. Alle Artikel, Präpositionen und Wortendungen die geschlechtsspezifisch sind, durch ens ersetzen.

2/10

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Ich würde zu 100% gendern, denn das ist einfach die Sprache des 21. Jahrhunderts. Verzichtest du darauf, verzichtest du auf 80% der Karrierechancen. Pro gendern!

Sehr ich ähnlich. Dieses Abwerten des gesellschaftlich wertvollen Genderns macht man sowieso nur hier, wo man sich anonym aufplustern kann. In der Bewerbung wird dann brav gegendert. Übrigens sind gegenderte Anschreiben laut einer neuen Studie zu 67% erfolgreicher als nicht-gegenderte. Das heißt, die Entscheidungsträger nehmen das sehr wohl zur Kenntnis.

Das Buch 1984 wird immer mehr zur Realität und manche scheinen das sogar zu begrüßen, aber ich sehe auch schon, wie es auf euch zurückfallen wird. Ich habe selbst in meiner Masterarbeit nicht gegendert. Nicht mal in der Umfrage habe ich neben männlich und weiblich noch divers oder ähnlichen Unsinn eingebracht. Wurde trotzdem eine 1,0 ;-)

Und sehr geehrte Damen und Herren ist genau so wenig gendern wie Mann und Frau. Das sind realbezogene Bezeichnungen aus einer Zeit, in der das Wort gendern noch völlig unbekannt war (aus gutem Grunde). Gendern ist nur pseudomoderner Sprachgebrauch, der zwanghaft geschlechtliche Unterschiede betont inkl erfundener Geschlechter, die es real gar nicht gibt.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Probiers einfach mit ens. Anstatt der Student, ens Studens. Die Studentin, Ens Studens. Das ist super einfach, wird auch schon teilweise verwendet. Alle Artikel, Präpositionen und Wortendungen die geschlechtsspezifisch sind, durch ens ersetzen.

Also bei mir landen die Bewerbungen, die ich von der HR bekomme sofort im Papierkorb wenn ich im Anschreiben einen Genderstern oder Ähnliches sehe. Ich will schließlich keinen Linksradikalen (nein, auch keinen Rechtsradikalen, liebe Studenten...) bei mir im Team haben.

Wenn ich jetzt auch noch irgendwelche "ens" lesen müsste, würde ich dem Bewerber mangelnde Deutschkenntnisse (Ausschlusskriterium) oder eine geistige Benachteiligung (Ausschlusskriterium) unterstellen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Probiers einfach mit ens. Anstatt der Student, ens Studens. Die Studentin, Ens Studens. Das ist super einfach, wird auch schon teilweise verwendet. Alle Artikel, Präpositionen und Wortendungen die geschlechtsspezifisch sind, durch ens ersetzen.

Warum sind manche Leute so unfassbar lost.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Probiers einfach mit ens. Anstatt der Student, ens Studens. Die Studentin, Ens Studens. Das ist super einfach, wird auch schon teilweise verwendet. Alle Artikel, Präpositionen und Wortendungen die geschlechtsspezifisch sind, durch ens ersetzen.

Das wird sich genauso durchsetzen wie Esperanto...
Die deutsche Sprache hat genügend Mittel und Wege um sich geschlechtsneutral auszudrücken. "Ens" braucht es nicht

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 07.01.2021:

Übrigens: Auch du genderst, denn auch "Sehr geehrte Damen und Herren" fällt unter gendern.

Schwachsinn, das ist die generischste und akzeptierteste Anrede überhaupt. Mit Gendern sind klar Formulieren wie “Student*innen” oder “Sehr geehrte Professor*innen” gemeint, die bei Normaldenkenden Irritationen auslösen.

"Normaldenkenden"? Ich bitte um einen respektvollen Umgang in diesem Forum. Aus meiner Sicht gibt es gute Gründe für und gegen das Gendern, dies hat nichts mit politischem Extremismus oder Intelligenz zu tun. Ich persönlich finde das Gendern teilweise ein wenig umständlich, aber würde eine Bewerbung niemals als schlechter ansehen wenn gegendert wird.

Wenn man jemand einstellt der in de Bewerbung gendert, weiß man doch was für einen Typ Mensch man sich ins Haus holt. Solche Bewerbungen würden bei mir (kam noch nie vor) direkt eine Absage erhalten.

Beim ZDF Politbarometer kam aktuell raus, dass 70% der Bevölkerung gendern ablehnen, nur 6% finden gendern "sehr wichtig".

Ich (weißer Mann, also das Feinbild aller Öko-Links-Grünen-Besserwisser) habe in meinem Leben etwas mehr Frauen eingestellt als Männer, aber nicht weil es Frauen waren sondern weil es zu dem Zeitpunkt die geeignetsten Bewerber waren.
Prinzipiell ist es mir egal, welches Geschlecht meine Mitarbeiter (meine Ärzte, Handwerker etc etc) haben, es kommt im Berufsleben auf die Leistung an.

Was mich aber richtig nervt, sind diese paar % der Bevölkerung die ihre irre Ideologie allen aufdrängen wollen und für sich die moralische Hoheit beanspruchen.
Und das sind selten die Leistungsträger der Gesellschaft sondern meist die, die auf Kosten der Gesellschaft leben (dazu zähle ich auch unproduktive Berufsgruppen wie Soziologen, Lehrer und Gender Studies "Forscher"). Selbst im Leben keinen Tag richtig gearbeitet und außerhalb der eigenen Blase keinen Plan aber Hauptsache allen anderen die eigenen wirren Ideologien aufzwingen wollen.

Freu mich schon auf die Bundestagswahl, wenn die Grünen sogar hinter der AfD einlaufen und sich die linken Medien wundern, wie die Prognosen denn so falsch liegen konnten.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Was ens Spinnens...

Probiers einfach mit ens. Anstatt der Student, ens Studens. Die Studentin, Ens Studens. Das ist super einfach, wird auch schon teilweise verwendet. Alle Artikel, Präpositionen und Wortendungen die geschlechtsspezifisch sind, durch ens ersetzen.

Gerade im M&A werden ja viele Bewerbungen nach FFM geschickt. Würde daher lokale Geschlechterneutrale Formulierungen wählen. Sowas wie „Gude“ als Anrede, oder „die babbsäck“ wenn’s um ehemalige Kollegen geht.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Was ens Spinnens...

Probiers einfach mit ens. Anstatt der Student, ens Studens. Die Studentin, Ens Studens. Das ist super einfach, wird auch schon teilweise verwendet. Alle Artikel, Präpositionen und Wortendungen die geschlechtsspezifisch sind, durch ens ersetzen.

Gerade im M&A werden ja viele Bewerbungen nach FFM geschickt. Würde daher lokale Geschlechterneutrale Formulierungen wählen. Sowas wie „Gude“ als Anrede, oder „die babbsäck“ wenn’s um ehemalige Kollegen geht.

Beschde Idee! :D

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Dieser Thread löst in mir den starken Wunsch aus dieses Land zu verlassen

+1
Am Freitag erschien in der FAZ ein Artikel, in dem ein deutscher Schriftsteller schilderte, dass er sich zum Auswandern gezwungen sah, weil ihm sein Lebensinhalt, die Sprache in ihrer Schönheit und Freiheit, durch das Gendern, einer grundlegenden Verunstaltung seitens einer radikalen Minderheit, genommen wird.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Prima, es gibt ja doch noch vernünftige junge Menschen.

Ich bin im Hochschulbereich tätig und ich komme mir langsam vor wie ein Außerirdischer.

Auch richtig schäbig finde ich die Anbiederung einiger Großunternehmen, u.a. von Banken. Verstehe wirklich nicht, wie man sich so einer verqueren Ideologie unterordnen kann.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Auch richtig schäbig finde ich die Anbiederung einiger Großunternehmen, u.a. von Banken. Verstehe wirklich nicht, wie man sich so einer verqueren Ideologie unterordnen kann.

Sehe ich genauso. Ich denke, dass das einerseits aus dem Irrglaube resultiert, dass Nachwuchskräfte das gut fänden, andererseits möchte man sich vor Shitstorms wappen. Denn es sind eben nie die 70 %, die gegen das Gendern sind, die Unternehmen für ihr Gendern anprangern, sondern die radikalen 6 %, die Terror machen und ein Unternehmen medial durch den Dreck ziehen, weil es eben nicht gendert oder ihren Anforderungen und Ansprüchen in anderer Hinsicht nicht gerecht wird.

Den springenden Punkt, dass diese 6 % der Soziologen, Politologen und Medienwissenschaftler wohl eh nie für das Unternehmen arbeiten werden, als Nachwuchskräfte nicht infrage kommen, scheinen viele Vorstände noch nicht verstanden zu haben. In unseren Stellenausschreibungen muss gegendert werden und die Diversitymanagerin nervt wirklich ständig, dass wir auch intern gendern sollen (überraschend viele verweigern sich dem, erfreulicherweise), weil das angeblich insbesondere Frauen anspräche, Frauen explizit nach dieser "Wertschätzung" suchen würden und wir ja eine höhere Frauenquote brauchen (warum, weiß keiner, es gibt nun mal mehr männliche als weibliche MINTler), diese sich bei uns wohlfühlen soll. Tatsächlich weiß ich aber von vielen Kolleginnen, dass sie es unseriös, unästhetisch und nervig finden, und wir alle stören uns daran, dass uns der AG eine Ideologie aufzwingen will.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Prima, es gibt ja doch noch vernünftige junge Menschen.

Ich bin im Hochschulbereich tätig und ich komme mir langsam vor wie ein Außerirdischer.

Auch richtig schäbig finde ich die Anbiederung einiger Großunternehmen, u.a. von Banken. Verstehe wirklich nicht, wie man sich so einer verqueren Ideologie unterordnen kann.

Herz frisst Hirn.

...dazu kommt noch der mediale Druck.

Ich bin z.B. gespannt, wie sich das Verhalten unserer politisch neutralen Fußballer (#humanrights) verhält. Fahren sie in den Musterstaat, was ich schon bemerkenswert nach der in Europa gezeigten Moral empfände, da es ja gegen die eigenen Wertevorstellungen gehen würde... und falls sie dennoch fahren sollten, entgegen der eigenen Moralvorstellungen, tragen sie dann auch bunte Armbänder und knien nieder?

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ExBerater

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Das Gendern ist eine Absurdität die von einer winzigen, lauten Gruppe von Ultra-Gutmenschen propagiert wird, die scheinbar in ihrem Leben gar keine echten Probleme kennengelernt haben, und oft gar nicht mal so sehr von den Menschen, die damit eigentlich gemeint sind, gefordert wird.

Man muss dabei klar unterscheiden zwischen der - wie ich finde - weitestgehend selbstverständlich gleichwertigen Berücksichtigung von Mann und Frau einerseits, und dem absurd konstruierten "Gendern" durch Verhunzung der Sprache mit Satzzeichen im Wort oder ähnlichem andererseits.

Letzteres getrieben von einer geradezu missonarischen Idelogie, dass man jetzt auch jede noch so kleine Minderheit irgendwie sprachlich berücksichtigen müsse. Aus Angst vor (sozialmedialen) Shitstorms führt das inzwischen so weit, dass große Firmen schon das Natürlichste der Welt, die Existenz von Mann und Frau als fundamentales biologisches Prinzip verleugnen.

Dabei ist es geradezu absurd, dass diese Art des Gendern wiederum nur neue Ausgrenzungen herbei führt, obwohl es das Gegenteil wollte. Während wir also durch ein ":" im Wort einen Promille-Bereich der Bevölkerung (übrigens ohne deren Zustimmung) zwanghaft mit einzubeziehen glauben, grenzen wir die große Mehrheit des Landes aus, welche diese Sprachverhunzung ablehnt.

Über die Idiotie einzelner Auswüchse des Genderns im Detail ganz zu Schweigen Aber mal dreilustige Denkanstöße/Beispiele:

  • hat sich mal jemand gefragt, ob sich ein Intrasexueller wohl fühlt, wenn er als "divers" bezeichnet wird? Was bedeutet das überhaupt?
  • Ist es nicht witzig, wenn eine Stellenposition schon geschlechtsneutral ist (zB "Manager"), aber man dahinter dann noch "m/w/d" schreiben muss?
  • Letztens hieß es in einem Beitrag über eine Ausstellung/Messe "Die Aussteller:innen" obwohl das Wort "Aussteller" ja schon neutral zu verstehen ist, da es sich zumeist auf Firmen oder Institutionen bezieht und nicht aus "Männer die Ausstellen
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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Interessant wie viele Leute hier die "Ens" Anspielung des OC-Posters nicht verstanden haben, einfach mal "ens einkaufskorb" in YouTube suchen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

ExBerater schrieb am 20.07.2021:

Dabei ist es geradezu absurd, dass diese Art des Gendern wiederum nur neue Ausgrenzungen herbei führt, obwohl es das Gegenteil wollte. Während wir also durch ein ":" im Wort einen Promille-Bereich der Bevölkerung (übrigens ohne deren Zustimmung) zwanghaft mit einzubeziehen glauben, grenzen wir die große Mehrheit des Landes aus, welche diese Sprachverhunzung ablehnt.

Wenn man "Künstler:innen" schreibt, dann um Frauen nicht mit dem generischen Maskulin zu übergehen. Diese stellen grob geschätzt 50% der Bevölkerung.

Man kann gendern schon kritisch sehen, aber ich finde es wirklich bemerkenswert wie sich Leute derart leidenschaftlich darüber aufregen können, ohne auch nur einmal den Versuch unternommen zu haben, sich mit den dahinter stehenden Problemen auseinanderzusetzen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Das Schlimmste ist das Partizip Präsens. "Mitarbeitende", "Arbeitnehmende", "Studierende", da dreht sich mir echt der Magen um. Der Klassiker dieser Absurdität sind die "getöteten Radfahrenden".
Ansonsten ist es so, dass gendernde Unternehmen für mich massiv an Attraktivität verlieren, also wirklich massiv, Entfremdung, Antipathie, kann ich mich nicht mit identifizieren, während mir die, die nicht gendern, überaus positiv auffallen. War gestern auf der Website von Symrise, die verweigern sich dem Gendern konsequent, "Studenten", "Praktikanten", "Mitarbeiter", und waren mir direkt sehr, sehr sympathisch, cooles Unternehmen.

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ExBerater

Gendern bei Bewerbung (Uni)

Das ist gleich doppelt falsch.

  1. Hat das nichts mit meinem Beispiel zu tun wo es ja um an sich schon neutrale Subststantive ging
  2. Das : soll ja vor allem die mit einbeziehen die sich weder als das eine noch das andere bezeichnen. Gegen das explizite Nennen der weiblichen und männlichen Formen habe ich absolut nichts weil ich den Sinn dahinter sehr wohl sehe. Aber auch da witzig wenn manche Obergutmenschen die weibliche Form auch nennen wenn klar nur ekne männliche Gruppe gemeint ist. Einfach putzig

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

ExBerater schrieb am 20.07.2021:

Dabei ist es geradezu absurd, dass diese Art des Gendern wiederum nur neue Ausgrenzungen herbei führt, obwohl es das Gegenteil wollte. Während wir also durch ein ":" im Wort einen Promille-Bereich der Bevölkerung (übrigens ohne deren Zustimmung) zwanghaft mit einzubeziehen glauben, grenzen wir die große Mehrheit des Landes aus, welche diese Sprachverhunzung ablehnt.

Wenn man "Künstler:innen" schreibt, dann um Frauen nicht mit dem generischen Maskulin zu übergehen. Diese stellen grob geschätzt 50% der Bevölkerung.

Man kann gendern schon kritisch sehen, aber ich finde es wirklich bemerkenswert wie sich Leute derart leidenschaftlich darüber aufregen können, ohne auch nur einmal den Versuch unternommen zu haben, sich mit den dahinter stehenden Problemen auseinanderzusetzen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

ExBerater schrieb am 20.07.2021:

Dabei ist es geradezu absurd, dass diese Art des Gendern wiederum nur neue Ausgrenzungen herbei führt, obwohl es das Gegenteil wollte. Während wir also durch ein ":" im Wort einen Promille-Bereich der Bevölkerung (übrigens ohne deren Zustimmung) zwanghaft mit einzubeziehen glauben, grenzen wir die große Mehrheit des Landes aus, welche diese Sprachverhunzung ablehnt.

Wenn man "Künstler:innen" schreibt, dann um Frauen nicht mit dem generischen Maskulin zu übergehen. Diese stellen grob geschätzt 50% der Bevölkerung.

Man kann gendern schon kritisch sehen, aber ich finde es wirklich bemerkenswert wie sich Leute derart leidenschaftlich darüber aufregen können, ohne auch nur einmal den Versuch unternommen zu haben, sich mit den dahinter stehenden Problemen auseinanderzusetzen.

Das ist die Sprache unseres Volkes, das verdammt noch mal die Werke von Goethe und Schiller ermöglicht hat. Mit unserer Grammatik wird absolut niemand übergangen, auch wenn es ein paar Snowflakes der feministischen Linguistik (und mittlerweile leider schon der Mainstream) anders sehen.

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WiWi Gast

Gendern bei Bewerbung (Uni)

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

ExBerater schrieb am 20.07.2021:

Dabei ist es geradezu absurd, dass diese Art des Gendern wiederum nur neue Ausgrenzungen herbei führt, obwohl es das Gegenteil wollte. Während wir also durch ein ":" im Wort einen Promille-Bereich der Bevölkerung (übrigens ohne deren Zustimmung) zwanghaft mit einzubeziehen glauben, grenzen wir die große Mehrheit des Landes aus, welche diese Sprachverhunzung ablehnt.

Wenn man "Künstler:innen" schreibt, dann um Frauen nicht mit dem generischen Maskulin zu übergehen. Diese stellen grob geschätzt 50% der Bevölkerung.

Man kann gendern schon kritisch sehen, aber ich finde es wirklich bemerkenswert wie sich Leute derart leidenschaftlich darüber aufregen können, ohne auch nur einmal den Versuch unternommen zu haben, sich mit den dahinter stehenden Problemen auseinanderzusetzen.

Sexus vs. Genus etc.
Es geht ja nicht darum, dass Frauen ausgeschlossen werden sollen. Das war beim allerseits akzeptierten „Damen und Herren“, „Künstlerinnen und Künstler“ auch nicht der Fall. Künstler*innen, Ärzt*innen hingegen soll zusätzlich sämtliche Pseudogeschlechter ansprechen, mit denen sich Personen heutzutage identifizieren möchten. Dabei entstehen absurde Wortneuschöpfungen und unleserliche Texte. Zudem werden die Regeln bei Substantivkombinationen extrem absurd und Fehltritte wie Imam*innen entstehen.

Darauf hat die Mehrheit der Bevölkerung verständlicherweise keine Lust.

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