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Arbeitskultur in Belgien

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WiWi Gast

Arbeitskultur in Belgien

Wie ist die Arbeitskultur in Belgien?

Ich habe zum Beispiel von Kollegen aus Holland gehört dass man dort Arbeitszeiten etwas entspannter und flexibler nimmt (nicht so stur wie in Deutschland) und man insgesamt eine bessere work-life balance hat.

Gilt sowas auch für Belgien? Kann jemand von Erfahrungen berichten?

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Elite weil BWLer

Arbeitskultur in Belgien

WiWi Gast schrieb am 28.01.2020:

Wie ist die Arbeitskultur in Belgien?

Ich habe zum Beispiel von Kollegen aus Holland gehört dass man dort Arbeitszeiten etwas entspannter und flexibler nimmt (nicht so stur wie in Deutschland) und man insgesamt eine bessere work-life balance hat.

Gilt sowas auch für Belgien? Kann jemand von Erfahrungen berichten?

Was ist mit Teilzeit in good old Germany?

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WiWi Gast

Arbeitskultur in Belgien

Elite weil BWLer schrieb am 28.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.01.2020:

Wie ist die Arbeitskultur in Belgien?

Ich habe zum Beispiel von Kollegen aus Holland gehört dass man dort Arbeitszeiten etwas entspannter und flexibler nimmt (nicht so stur wie in Deutschland) und man insgesamt eine bessere work-life balance hat.

Gilt sowas auch für Belgien? Kann jemand von Erfahrungen berichten?

Was ist mit Teilzeit in good old Germany?

Das war nicht die Frage...

Ich werde mein gesamtes Studium im Ausland verbringen und habe einfach nicht vor fürs Arbeiten zurückzukehren.

Also hat noch jemand Erfahren mit/in Belgien gemacht?

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WiWi Gast

Arbeitskultur in Belgien

Es kommt halt immer darauf an, was für einen Job du hast und bei was für einem Unternehmen du arbeitete. Ich arbeite für ein größeres KMU im Bereich der Inhouse-Beratung. Wir haben an sechs europäischen Häfen Standorte, wo ich mittlerweile auch schon überall mal im Einsatz war.

Große nennenswerte Unterschiede konnte ich jetzt nicht wirklich feststellen. An allen Standorten gibt es bei uns die 40 Stunden Woche. Und in Antwerpen habe ich jetzt keine großartigen Unterschiede zu den Standorten in Duisburg oder Hamburg feststellen können. Vielleicht liegt das auch ein wenig am Unternehmen und der Philosophie und Personalauswahl.

Ich persönlich finde aber, dass die Belgier deutlich entspannter und lockerer sind. Gerade im Hotel (z.b. in der Hotelbar) kommt man sehr schnell mit ihnen ins Gespräch.

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WiWi Gast

Arbeitskultur in Belgien

WiWi Gast schrieb am 28.01.2020:

Wie ist die Arbeitskultur in Belgien?

Ich habe zum Beispiel von Kollegen aus Holland gehört dass man dort Arbeitszeiten etwas entspannter und flexibler nimmt (nicht so stur wie in Deutschland) und man insgesamt eine bessere work-life balance hat.

Gilt sowas auch für Belgien? Kann jemand von Erfahrungen berichten?

Habe in Belgien und Deutschland gearbeitet für über 3 Jahre, beides mal in einer UB

Pay ist etwas besser in D, in B sollte mal das Gesamtpaket beurteilen, da meistens zum deutlich niedrigeren Bruttogehalt viele Netto-Benefits und steuerlich absetzbare Posten kommen. Car ist in B (leider) normal, der Verkehr jedoch Chaos.

WLB ist etwas besser in B, insgesamt entspanntere Stimmung, zB mehr kurze Kaffeepausen inklusive Smalltalk während des Arbeitstages. Generell sind Belgier freundlich und aufgeschlossen.

In Sachen Sprachen ist es meistens so, dass man eine der beiden Landessprachen sprechen sollte (FR oder NL) und die andere verstehen sollte. Deutsch ist selten ein Vorteil. Generell sehr internationales Arbeitsklima, da vor allem Brüssel sehr international ist.

Brüssel/Antwerpen haben schöne Ecken, sind jedoch recht chaotische Städte. Viele Ausgehmöglichkeiten. Vielen meiner internationalen Kollegen hat‘s sehr gut gefallen, manche fanden es ganz schlimm, ziemlich polarisierend unter Expats.

Selektivität bei den UB‘s (T1/T2) ist ähnlich hoch wie in D, da Brüssel meist ein kleines Office ist und UB sehr beliebt bei nicht-BWLer hier ist. Absolventen von belgischen Unis sind hier etwas im Vorteil.

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WiWi Gast

Arbeitskultur in Belgien

Arbeite seit 1,5 Jahren bei J&J in der Nähe von Antwerpen

Belgien ist chaotisch, erst recht während Corona. Lohntechnisch wird immer viel versprochen (besonders Expat-Status) und der netto-Lohn hat bei mir zumindest stark von dem was versprochen wurde variiert. Lebenshaltugskosten (Lebensmittel, Drogerie) sind DEUTLICH teurer als in DE, Lohn aber niedriger. Antwerpen und Brüssel haben schöne Ecken, nützt einem aber nichts, da von Corona gebeutelt und vieles ist und bleibt geschlossen.

Alles in allem wäre es nicht so schlimm wenn man sagt, hey, ich bleib hier nu 1-2 Jahre dann gehe ich mit internationaler Erfahrung back nach Deutschland. Hauptproblem ist, dass deutsche Firmen nicht wirklich als sinnvolle Arbeitserfahrung anerkennen. Die sagen halt, ja mei, da hat er auf dem Papier 40 h gearbeitet aber das wären 20 h nach deutschem Arbeitstempo (damit mag man in manchen Firmen recht behalten). Wechseln von BE nach D ist extrem schwer, ich beisse mir seit einem Jahr daran die zähne aus. Ich würde es nicht machen.

Bitte sei dir auch im klaren, dass die Geschäfte in BE so um 18 Uhr schliessen, hier gibt es kein Amazon, Internetanbieter haben nicht alle eine Flatrate im Angebot (Hallo Streaming?), das Handynetz ist eine katastrophe, das Gesundheitsystem auch, der öffentliche Nahverkehr ist das schlimmste was ich je erlebt habe(!!!! busse fallen regelmässig aus und kommen nie püntlich), die Kriminalität ist hoch und man zahlt den höchsten Steuersatz der Welt dafür. Das belgische Bier gibts auch in D... kein Grund herzukomen

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WiWi Gast

Arbeitskultur in Belgien

Ich kenne mich leider nur mit Brüssel wirklich aus. Aber die Stadt bietet viel, je nach Uni und Arbeitgeber kann man wirklich schnell Karriere machen und auch easy wieder nach Deutschland wechseln. Die Busse sind der letzte **** aber das Metrosystem ist wirklich gut und man ist schneller als mit der Bahn. Wichtig ist, dass man einfach einen Vorteil hat, wenn man Franz., Englisch und Flämisch spricht. Als Deutscher eine wirklich gute Karriere hinzulegen geht eigentlich so richtig nur wenn man von der KULeuven oder Solvay kommt, weil man schnell auf Positionen gehoben wird, bei denen man nur mit englischsprachigen Leuten zu tun hat. Das mit der 40h-zu-20h-Ratio ist einfach falsch.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2020:

Arbeite seit 1,5 Jahren bei J&J in der Nähe von Antwerpen

Belgien ist chaotisch, erst recht während Corona. Lohntechnisch wird immer viel versprochen (besonders Expat-Status) und der netto-Lohn hat bei mir zumindest stark von dem was versprochen wurde variiert. Lebenshaltugskosten (Lebensmittel, Drogerie) sind DEUTLICH teurer als in DE, Lohn aber niedriger. Antwerpen und Brüssel haben schöne Ecken, nützt einem aber nichts, da von Corona gebeutelt und vieles ist und bleibt geschlossen.

Alles in allem wäre es nicht so schlimm wenn man sagt, hey, ich bleib hier nu 1-2 Jahre dann gehe ich mit internationaler Erfahrung back nach Deutschland. Hauptproblem ist, dass deutsche Firmen nicht wirklich als sinnvolle Arbeitserfahrung anerkennen. Die sagen halt, ja mei, da hat er auf dem Papier 40 h gearbeitet aber das wären 20 h nach deutschem Arbeitstempo (damit mag man in manchen Firmen recht behalten). Wechseln von BE nach D ist extrem schwer, ich beisse mir seit einem Jahr daran die zähne aus. Ich würde es nicht machen.

Bitte sei dir auch im klaren, dass die Geschäfte in BE so um 18 Uhr schliessen, hier gibt es kein Amazon, Internetanbieter haben nicht alle eine Flatrate im Angebot (Hallo Streaming?), das Handynetz ist eine katastrophe, das Gesundheitsystem auch, der öffentliche Nahverkehr ist das schlimmste was ich je erlebt habe(!!!! busse fallen regelmässig aus und kommen nie püntlich), die Kriminalität ist hoch und man zahlt den höchsten Steuersatz der Welt dafür. Das belgische Bier gibts auch in D... kein Grund herzukomen

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Inland - Ausland

WiWi Gast

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