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Berufseinstieg im AuslandJapan

Berufseinstieg im Ausland

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WiWi Gast

Berufseinstieg im Ausland

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor meinem Masterabschluss von einer Target Uni im Bereich Management und IT und habe ein überdurchschnittliches (aber nicht Top 10%) Profil.
Leider habe ich Deutschland inzwischen ziemlich satt (war bisher nur einmal im Auslandssemester in Asien) und will daher unbedingt schon zum Berufseinstieg international starten. Location ist mir natürlich nicht ganz Egal. Favouriten sind: Hong Kong, Tokyo, Singapore, New York, LA, San Francisco etc. Mein Englisch würde ich als close to native bezeichnen.
Hat jemand schonmal direkt nach der Uni den Sprung in einen anspruchsvollen, karrierefördernden Job im Consulting oder Banking an einer dieser Locations geschafft?
Gibt es irgendwelche Tipps, worauf man sich bewerben kann und was man bei den Bewerbungen beachten sollte?
Wäre über Erfahrungen und Tipps sehr dankbar. Ich finde zu dem Thema leider fast gar nichts und will nicht erst 5-10 Jahre weiterhin in Deutschland schuften bevor ich eventuell die Chance bekomme als Expat oder Secondment irgendwohin zu können.

Vielen Dank schonmal für eure Beiträge! :)

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Kommt drauf an wie ernst du es meinst. Ich kenne einige, die nach ihrem Auslandspraktikum dort einen Full-time Job bekommen haben. Das wäre wohl das einfachste.

Dein Englisch ist wohl nicht entscheidend, es hebt dich in keinster Weise von den locals ab. Es gilt eher dein Deutsch bei deutschen Unternehmen dort zu vermarkten. Das wäre Option Nummer 2.

Option Nummer 3 wäre wirklich dich in Konkurrenz zu locals zu begeben. Wenn du wirklich willst, dann geht das auch. Ich war 6 Monate in Singapur und habe zwei drei Leute kennengelernt, die es dort in Consulting Unternehmen geschafft haben und gut verdienen. Aber die haben sich auch 100% dazu commited, sind hingezogen um job zu finden, um interviews zu führen und um zu networken. So eben schnell von der Couch aus Deutschland geht das denk ich nicht. Wär ich HRler würd ich mir auch nicht den Stress geben, mir einen Deutschen anzulächeln, mit dem ich nur über Skype sprechen kann, am Ende vllt sogar ein Ticket für richtiges Interview / AC zahlen muss und mich mit dem Visa Kram rumschlagen, wenn es genausoviele gute locals gibt (gerade in den von dir genannten Städten).

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Hier der TE

Vielen Dank für deine hilfreiche Einschätzung!

Mein Englisch meinte ich auch nicht als besonderen Skill. Ich wollte damit nur darauf hinweisen, dass es daran sicher nicht scheitern würde.
Mit dem einfach hinziehen ist es Visumstechnisch etwas schwierig denke ich. In den USA ist es zum Beispiel verboten (!) mit einem Touristenvisum nach Jobs zu suchen und ein richtiges Visum bekommt man eigentlich nur, wenn man einen Job hat. In Asien ist das vielleicht etwas einfacher.
Ich habe kein Problem damit vor Ort zu suchen, aber mir fehlen die finanziellen Mittel einfach mal nach Asien zu ziehen und mich dann auf Jobsuche zu begeben, die selbst bei Erfolg sicherlich mehrere Monate dauern würde.

Würden vor diesem Hintergrund evtl. Initiativbewerbungen bei deutschen Unternehmen Sinn machen? Ein Praktikum in einer dieser Städte habe ich leider nicht absolviert.

Vielen Dank und viele Grüße

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Wenn du Tokyo in Betracht ziehst:
Einreisen -> zum Ausländeramt -> Arbeitsvisum beantragen(kriegt jeder mit min Bachelorabschluss) -> bewerben.
Oft reichen nur Englischkenntnisse für den Job. Dringend empfohlen aber Japanisch zu lernen, da du sonst untergehst dort in der Gesellschaft.
Ich empfehle allerdings nur AUSLÄNDISCHE Firmen. Höhere Gehälter und KEINE japanischen Arbeitszeiten.

Viel Glück.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Schon mal an Indien gedacht? Dort schmücken sich Firmen gerne mit westlichen Mitarbeitern, Hires gehen schnell über die Bühne und niemand wundert sich, wenn du alle 1,5 Jahre wechselst um dich zu verbessern.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Danke für den Vorschlag!

Ich lege ich für meinen dauerhaften Standort leider ziemlich viel wert auf einen gewissen Lebensstandard und Themen wie Sicherheit, Sauberkeit, Hygiene etc.
Ich würde zwar gerne nach Indien reisen, aber ich glaube ich bin nicht der Typ dafür dort für längere Zeit zu leben.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland, Japan

Kann man in Tokyo ohne Japanisch im Consulting oder Banking arbeiten? Alle Stellen, die ich gefunden habe waren entweder auf Japanisch geschaltet oder verlangen native-Level (manchmal "nur" business-Level) Japanisch.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Mal anders gefragt, was ist and den von dir gennanten Städten so toll und besser, dass sich der ganze Stress überhaupt lohnt? Vor allem mit dem Visum ist es nicht so einfach. USA ist sehr schwierig. HK ist nicht mehr so international wie esmal war. Dort werden verstärkt billige locals genommen. Wenn du Als Averstärktein gutes Gehalt haben willst, geht es ohne Mandarin eigentlich nicht mehr. SG hat wohl auch die visabestimmungen verschärft.

Ich würde in London bei einem intl Unternehmen einsteigen, Berufserfahrungen sammeln und dann weiter in eine der städte. Geht so einfacher imo

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Mir geht es nicht um Gehalt oder darum, dass diese Städte "besser" sind als andere. Es geht mir um die individuelle Erfahrung in einer der Weltmetropole zu leben und zu arbeiten und viel zu lernen. Deutschland langweilt mich inzwischen und ich habe Fernweh. Am liebsten wäre ich in einer fremden Kultur ganz weit weg. London kommt infrage ist aber aufgrund des Breite auch nicht mehr so einfach oder?

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland, Japan

Ja kann man. Alle Tier 1 UB's sind auch in Japan vertreten. Die verlangen oft nur Englisch oder nur geringe Japanischkenntnisse.
Ich weiß allerdings nicht, ob der Einstieg z.B. bei McKinsey hier oder in Japan schwieriger ist.
Die Stellen, die auf Japanisch geschalten sind, sind Stellen von jap. Firmen -> meiden.

Lounge Gast schrieb:

Kann man in Tokyo ohne Japanisch im Consulting oder Banking
arbeiten? Alle Stellen, die ich gefunden habe waren entweder
auf Japanisch geschaltet oder verlangen native-Level
(manchmal "nur" business-Level) Japanisch.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Brexit

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Ich war 6 Monate als Praktikant in Singapur, zu dem Zeitpunkt am Ende eines vergleichsweise guten Masterstudiums.

Habe dort ca 10 Bewerbungen rausgeschickt, knapp über die Hälfte davon an deutsche Unternehmen. Die meisten auf ausgeschriebene Stellen, 1-2 Initiativ. Ausdrücklich mit dem Beisatz, dass ich mich derzeit in Singapur aufhalte und für Gespräche verfügbar bin.
Habe kein einziges Interview bekommen.

Um mein Profil ins Verhältnis zu rücken: Ich wurde in Deutschland bei 19 Bewerbungen zu 7 (4 DAX) Interviews eingeladen.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Na das sind ja rosige Aussichten

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Das wundert nicht. Singapur ist auch komplett überlaufen von Ausländern und es werden eher immer mehr Gesetze eingeführt, um den weiteren Zufluss zu stoppen, als dass es einfacher würde.

Lounge Gast schrieb:

Ich war 6 Monate als Praktikant in Singapur, zu dem Zeitpunkt
am Ende eines vergleichsweise guten Masterstudiums.

Habe dort ca 10 Bewerbungen rausgeschickt, knapp über die
Hälfte davon an deutsche Unternehmen. Die meisten auf
ausgeschriebene Stellen, 1-2 Initiativ. Ausdrücklich mit dem
Beisatz, dass ich mich derzeit in Singapur aufhalte und für
Gespräche verfügbar bin.
Habe kein einziges Interview bekommen.

Um mein Profil ins Verhältnis zu rücken: Ich wurde in
Deutschland bei 19 Bewerbungen zu 7 (4 DAX) Interviews
eingeladen.

Versuche es mal in eher "exotischeren" Städten, die trotzdem wirtschaftlich stark sind, wie beispielsweise Seoul.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Hab in Asien Praktikum gemacht und dann zum Studiumabschluss ein Angebot für einen Einstieg in einem anderen asiatischen Land erhalten.
Habe ich aber ausgeschlagen um in deutschland bei einem Dax30 in der Zentrale angefangen. Dort habe ich in einer unserer Auslandsgesellschaften eine Kollegin kennen gelernt, die sich nach dem Studium und Praktika bei uns direkt in Asien beworben hat und genommen wurde.
Bottom line: Mach ein Praktikum bei einem großen Dax im Ausland und kommuniziere den Wunsch im Ausland zu arbeiten offensiv. Die werden dich nehmen, da deutsches Know How für lokales Geld immer gern gesehen ist.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Wäre Kuala Lumpur eine Option für dich? War da als Praktikant und kenne Leute die danach dort geblieben sind. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass es dort vergleichsweise einfach wäre, etwas zu finden, wenn man nicht gleich ein riesen Gehalt erwartet

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Hi,

dh. also man sollte generell zuerst ins Ausland ziehen und vor Ort sich bewerben ? Kommt man denn überhaupt in das Land als "Arbeitsloser" ?

Gruß

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Lounge Gast schrieb:

Versuche es mal in eher "exotischeren" Städten, die
trotzdem wirtschaftlich stark sind, wie beispielsweise Seoul.

In Seoul muss man aber wiederum zumindest etwas koreanisch können. Außerdem haben nur wenige Unternehmen einen großen Sitz da.

Hast du einige Beispiele für Unternehmen, die da gut vertreten sind? (Finance / Controlling)

antworten
WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Schau mal auf Kopra. Also in Seoul haben eigentlich fast alle Unternehmen einen Sitz. Wie kommst du denn darauf, dass da wenige wären?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Versuche es mal in eher "exotischeren"
Städten, die
trotzdem wirtschaftlich stark sind, wie beispielsweise
Seoul.

In Seoul muss man aber wiederum zumindest etwas koreanisch
können. Außerdem haben nur wenige Unternehmen einen großen
Sitz da.

Hast du einige Beispiele für Unternehmen, die da gut
vertreten sind? (Finance / Controlling)

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Einfacher ist es meistens, wenn man sich in Deutschland bei einer Firma bewirbt, die im Zielland vertreten und wo die Möglichkeit besteht, dorthin entsand zu werden. Auch eine Möglichkeit sind, wie immer, Connections durch führere Aufenthalte, sei es Praktika usw.
Je nach Destination warten die wenigsten Firmen auf Berufseinsteiger, die kein spezielles Wissen mit bringen und dazu noch sprachliche Hürden zu meistern haben. In vielen Metropolen Asiens gibt es genügend Bewerber aus China und Indien, die für wenig Geld bereit sind zu arbeiten und das ist eine sehr große Konkurrenz, weil die einen sehr hohen Output an Absolventen haben.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Hier TE

Danke für eure Hinweise.
Bei Städten wie Kuala Lumpur bin ich etwas skeptisch, ob man da wirklich so viel lernen kann, wie in den Wirtschafts- und Finanzmetropolen wie Singapore oder Hong Kong. Ich kann mir vorstellen, dass dort ein anderer Standart herrscht und es schwierig werden könnte international durchzustarten, wenn man seine Basis bzw. seinen Karrierestart in Kuala Lumpur hat. Oder sehen das hier manche Personen anders?

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Das mit HongKong vs. Kuala Lumpur mag schon stimmen aber in Hongkong bzw. Singapur hast du halt auch eine ganz andere Konkurrenz. Die asiatischen Eliten studieren in der Regel an Top-Business-Schools in US, UK etc. (siehe Bangkok MBA Tread) und die haben nicht nur deutlich bessere Sprachkenntnisse sondern sind auch in den Städten vernetzt.

Warum soll bspw die HSBC, Nomura, Samsung oder Mitsubishi dich anstellen, wenn es besser ausgebildete bzw. integrierte zum gleichen Preis gibt?

Du brauchst auf jeden Fall etwas, das diesen Nachteil ausgleicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Und was haltet ihr von der Idee in einem dieser Städte einen PhD zu machen, ggf ein post-graduate internship einzuschieben, sich zu vernetzen und dann mit dieser neuen Basis ins dortige Berufsleben zu starten? Ich hätte da sowieso lust drauf. Beispielsweise in Tokyo, wo ich im Auslandssemester war, gäbe es sicher die Möglichkeit dazu.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Das ist der Kern der ganzen Geschichte. Wer einmal in Singapur unterwegs war und weiß wie Besessen die von Bildung sind, und vor allem wie hoch die Quote mit gutem Abschluss ist, wird merken, dass es schon sehr gute Argumente braucht, warum sich auch nur irgendein Arbeitgeber die Mühe machen sollte einen "foreigner" einzustellen.

Native chinesisch, native englisch, Top Abschluss von den zwei weltklasse Universitäten, Praktika und Connections vor Ort, dort aufgewachsen und mit den Kultu vertraut, nicht selten auch noch eine weitere wichtige Fremdsprache (u.a. Deutsch) und letztenendes eine Gesellschaft, die immer mehr "locals first" fordert.

Ne, ne Direkt Einstieg in Singapur nur wenn du ein absoluter Überflieger bist. Und selbst wenn du das Zeug dafür hast, wär ich mir nicht sicher ob ich in einem Singapore office arbeiten möchte.

Arbeitszeiten von 07-21, Erreichbarkeit 24/7 per Whatsapp (ein Kumpel musste mal Freitag um 22 Uhr seinen Laptop in der Bar rausholen, weil sein Boss ihn per Whatsapp aufgefordert hat eine Datei zu überarbeiten und zu schicken).

Ich schließe mich der vorherrschenden Meinung hier an: Internationales Unternehmen in Deutschland suchen, 2-3 Jahre gute Leistungen abliefern, und dann als Expat nach Singapur / Hong Kong, wo du dann nach deutschen Werten und Kultur arbeitest. Dann macht die ganze Geschichte auch viel mehr Spaß.

Alles andere ist Traumdenken und ist am Ende nur halb so toll wie man es sich vorstellt.

Lounge Gast schrieb:

Das mit HongKong vs. Kuala Lumpur mag schon stimmen aber in
Hongkong bzw. Singapur hast du halt auch eine ganz andere
Konkurrenz. Die asiatischen Eliten studieren in der Regel an
Top-Business-Schools in US, UK etc. (siehe Bangkok MBA Tread)
und die haben nicht nur deutlich bessere Sprachkenntnisse
sondern sind auch in den Städten vernetzt.

Warum soll bspw die HSBC, Nomura, Samsung oder Mitsubishi
dich anstellen, wenn es besser ausgebildete bzw. integrierte
zum gleichen Preis gibt?

Du brauchst auf jeden Fall etwas, das diesen Nachteil
ausgleicht.

antworten
OverFlow

Re: Berufseinstieg im Ausland

Wie wuerdest du das ganze denn angehen? Einfach nach 2-3 Jahren auf entsprechende Stellen intern bewerben oder mit den auslaendischen Abteilungsleitern Kontakt aufnehmen?

Lounge Gast schrieb:

Ich schließe mich der vorherrschenden Meinung hier an:
Internationales Unternehmen in Deutschland suchen, 2-3 Jahre
gute Leistungen abliefern, und dann als Expat nach Singapur /
Hong Kong, wo du dann nach deutschen Werten und Kultur
arbeitest. Dann macht die ganze Geschichte auch viel mehr Spaß.

Alles andere ist Traumdenken und ist am Ende nur halb so toll
wie man es sich vorstellt.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Also bei uns (DAX Chemie) kann man das ganz offen kommunizieren und es ist auch vorgesehen mehrjährig im Ausland zu arbeiten, wenn man Karriere machen will. Also einfach die Leute wissen lassen, dass man das vorhat (immer wieder erinnern) und wenn eine entsprechende Stelle im Ausland frei wird denkt man an dich. Stichwort ist also mal Netzwerk.

OverFlow schrieb:

Wie wuerdest du das ganze denn angehen? Einfach nach 2-3
Jahren auf entsprechende Stellen intern bewerben oder mit den
auslaendischen Abteilungsleitern Kontakt aufnehmen?

Lounge Gast schrieb:

Ich schließe mich der vorherrschenden Meinung hier an:
Internationales Unternehmen in Deutschland suchen, 2-3
Jahre
gute Leistungen abliefern, und dann als Expat nach
Singapur /
Hong Kong, wo du dann nach deutschen Werten und Kultur
arbeitest. Dann macht die ganze Geschichte auch viel
mehr Spaß.

Alles andere ist Traumdenken und ist am Ende nur halb so
toll
wie man es sich vorstellt.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

PhD ist dort nicht so angesagt in Japan(genauso wie Master) Die meisten starten mit Bachelor ins Berufsleben. Außer er möchte natürlich an ner Uni dort forschen.

Lounge Gast schrieb:

Und was haltet ihr von der Idee in einem dieser Städte einen
PhD zu machen, ggf ein post-graduate internship
einzuschieben, sich zu vernetzen und dann mit dieser neuen
Basis ins dortige Berufsleben zu starten? Ich hätte da
sowieso lust drauf. Beispielsweise in Tokyo, wo ich im
Auslandssemester war, gäbe es sicher die Möglichkeit dazu.

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Hi, habe nicht alles gelesen, was über mir gepostet wurde. Da ich bei meinem Berufseintieg auch mit einigen ausländischen Standorten in Kontakt war:
-insbesondere, wenn du kein Top-Performer sein solltest, ist die Alternative top weil im Ausland niemand deine Arbeitszeugnisse und Hochschulzeugnisse sehen will. In London habe ich mich zB unter Auslassen meiner Zeugnisse (weil nicht so gut) beworben im IB, kam fast überall zu Interwievs.. Schlechte Studienleistugen lassen sich auf diesem Weg also recht leicht cachieren, ohne dass es wirklich problematisch für dich oder die Firma ist... Dass ich von ner FH gekommen bin, hat auch keinen interessiert.. Also Cover Letter und CV zusammenpacken und ab damit
-Tipp: such in den dir bekannten Suchmaschinen nach German Speaker Jobs an deinen Wunschorten und verkauf deine Deutschsprachigkeit on top als Zusatzqualifikation (was sie dort ja auch wirklich ist)
Ansonsten ist bei den von dir genannten Orten natürlich wichtig, sich um die Arbeitserlaubnis/Visum zu kümmern oder zumindest vorab informiert zu sein..

antworten
OverFlow

Re: Berufseinstieg im Ausland

Mit Ausnahme von Finance würde ich aber nie meinen Berufseinstieg in England (und insb. London bei den Lebenshaltungskosten) machen. Hatte dort vor kurzem ein Bewerbungsgespräch für eine Trainee-Stelle (SCM) und man hat mir allen ernstes 30k p.a. geboten.

Hatte das anfangs für einen Joke gehalten, aber anscheinend sind Einstiegspositionen in England extrem mies bezahlt. Wie das mit mehrjähriger Berufserfahrung ausschaut, weiß ich allerdings nicht.

Lounge Gast schrieb:

Hi, habe nicht alles gelesen, was über mir gepostet wurde. Da
ich bei meinem Berufseintieg auch mit einigen ausländischen
Standorten in Kontakt war:
-insbesondere, wenn du kein Top-Performer sein solltest, ist
die Alternative top weil im Ausland niemand deine
Arbeitszeugnisse und Hochschulzeugnisse sehen will. In London
habe ich mich zB unter Auslassen meiner Zeugnisse (weil nicht
so gut) beworben im IB, kam fast überall zu Interwievs..
Schlechte Studienleistugen lassen sich auf diesem Weg also
recht leicht cachieren, ohne dass es wirklich problematisch
für dich oder die Firma ist... Dass ich von ner FH gekommen
bin, hat auch keinen interessiert.. Also Cover Letter und CV
zusammenpacken und ab damit
-Tipp: such in den dir bekannten Suchmaschinen nach German
Speaker Jobs an deinen Wunschorten und verkauf deine
Deutschsprachigkeit on top als Zusatzqualifikation (was sie
dort ja auch wirklich ist)
Ansonsten ist bei den von dir genannten Orten natürlich
wichtig, sich um die Arbeitserlaubnis/Visum zu kümmern oder
zumindest vorab informiert zu sein..

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Hi, ja, das Einstiegsgehalt ist meist grottig. Hatte mich auch informiert weil das erste Unternehmen, mit dem ich in Kontakt war mir gar 25k GBP p.a. bieten wollte. Das scheint allerdings für die dortigen Stadards normal zu sein, sogar mit 25k recht viel, da "in England jeder den bachelor" hat und gelegentlich auch mal nur 18k angeboten werden.

Bloomberg/LDN hat vor ca. 1,5 Jahren haufenweise Deutsche eingestellt weil sie irgendein D-A-CH Projekt zu laufen bringen wollten. Einsteig lag dabei bei 35k GBP, was schon in Ordnung ist. Da war man ein Jahr Inhouse Customer Care Trainee und wurde danach irgendwo nach D-A-CH rumgeschickt, um die Produkte zu verkaufen. Ich habe den Job nicht gemacht, ein Bekannter allerdings schon, die 35k sind also bestätigt.

In LDN sind die Gehaltseigerungen halbjährlich (unbestätigt), weshalb man dann schneller mehr verdient als in Ger.

Ein anderen Kollege (kein Musterschüler) ist mit dreijähriger Erfahrung bei Big4 ins Equity in LDN bei einer Bank eingestiegen mit 65k GBP. Für eine zentrale Wohnung zahlt er allerdinhs 2500 GBP..

OverFlow schrieb:

Mit Ausnahme von Finance würde ich aber nie meinen
Berufseinstieg in England (und insb. London bei den
Lebenshaltungskosten) machen. Hatte dort vor kurzem ein
Bewerbungsgespräch für eine Trainee-Stelle (SCM) und man hat
mir allen ernstes 30k p.a. geboten.

Hatte das anfangs für einen Joke gehalten, aber anscheinend
sind Einstiegspositionen in England extrem mies bezahlt. Wie
das mit mehrjähriger Berufserfahrung ausschaut, weiß ich
allerdings nicht.

Lounge Gast schrieb:

Hi, habe nicht alles gelesen, was über mir gepostet
wurde. Da
ich bei meinem Berufseintieg auch mit einigen
ausländischen
Standorten in Kontakt war:
-insbesondere, wenn du kein Top-Performer sein solltest,
ist
die Alternative top weil im Ausland niemand deine
Arbeitszeugnisse und Hochschulzeugnisse sehen will. In
London
habe ich mich zB unter Auslassen meiner Zeugnisse (weil
nicht
so gut) beworben im IB, kam fast überall zu Interwievs..
Schlechte Studienleistugen lassen sich auf diesem Weg also
recht leicht cachieren, ohne dass es wirklich
problematisch
für dich oder die Firma ist... Dass ich von ner FH
gekommen
bin, hat auch keinen interessiert.. Also Cover Letter
und CV
zusammenpacken und ab damit
-Tipp: such in den dir bekannten Suchmaschinen nach German
Speaker Jobs an deinen Wunschorten und verkauf deine
Deutschsprachigkeit on top als Zusatzqualifikation (was
sie
dort ja auch wirklich ist)
Ansonsten ist bei den von dir genannten Orten natürlich
wichtig, sich um die Arbeitserlaubnis/Visum zu kümmern
oder
zumindest vorab informiert zu sein..

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WiWi Gast

Re: Berufseinstieg im Ausland

Btw (vom Londernbewerber Vorposter): Die Stellem gibts immer noch, wenn auch nur in abgespeckter Form und nicht speziell auf Deutschsprachige bezogen:

"Business fluency in English plus an additional European or Asian language (ideally one of the following: German, French, Spanish, Portuguese, Swedish, Norwegian, Finnish, Danish, Russian, Japanese, Korean or Mandarin)"

Wenn du wie lt. deinem Profil aus Kopenhagen kommst und möglicherweise noch ne zweite Sprache sprichst, dann schau dir das mal an ;) Mit Bachelor und Mehrsprachigkeit haste auch nach mehreren Monaten die Möglichkeit nochmal nachzufordern, wenn du evtl die Position für 2 weitere Sprachen besetzen kannst. Viel besser kommt man als Bachelor vermutlich nirgendwo sonst unter und den Namen im Lebenslauf zu haben schadet sicher nicht ;)

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Bewerbungsschluss ist in diesem Jahr der 30. November 2009. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördert den Japanaufenthalt jedes Teilnehmers mit 7.500 Euro.

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