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Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

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huhuland

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Liebes Forum,

ich stehe vor folgender Problematik, weswegen ich hier heute um eure Erfahrungen bitte. Ich komme ursprünglich aus einem Nicht-EU-Land und absolviere derzeit meinen Master. Ich möchte in den nächsten Monaten ins Berufsleben einsteigen. Nun ist meine Frage an euch: In welchen Firmen hat man die Möglichkeit auf Homeoffice im Nicht-EU-Land?

Zu mir:

  • 26 Jahre alt
  • Mathematik-Abschluss mit Beifach Informatik
  • Interesse an: IT-Konzernen, IGM-Konzernen, Öffentlicher Dienst (als Angestellter und Beamter)
  • keine Versicherungsfirma

Ich sehe von Kommentaren wie "Na, wandere halt doch dorthin aus" etc. ab, weil es mit der aktuellen familiären Situation nicht machbar ist.

Danke

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Voltago

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Bei mir bei Bosch arbeite ich pro Jahr 4-5 Monate im Jahr von Thailand aus. Jeweils 2 Wochen Urlaub und 2 Wochen Home Office. Das ergibt sich aus 30 Tagen Urlaub und nochmals 30-40 Tagen Überstunden/Reisezeit. Bei Bosch sind legal 54 Arbeitstage Tage möglich.
Bei Accenture z.B. sind es 22 Arbeitstage. Genrell jedoch weiß ich von anderen Firmen, dass man es dort im Bewerbungsgespräch individuell vereinbaren kann. Voraussetzung ist natürlich, dass der gewünschte Arbeitgeber im Zielland auch ein nennenswertes Business haben. Das ist meist nur bei globalen Konzernen/Mittelständlern der Fall. Trotzdem sind viele Konzerne sehr restriktiv, daher ist da die Individualvereinbarung die einzige Möglichkeit (z.B. Spezialfall Türkei).
Vorausgesetzt, der Job lässt das logistisch zu. Ich arbeite ausschließlich im HO, wenn ich nicht beim Kunden unterwegs bin. Bei Bosch sind hier natürlich vor allem international aufgestellt Fachabteilungen dann das Ziel, wo die Teams über alle Kontinente verteilt zusammen arbeiten und es daher keinen zentralen Standort für alle gibt.

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WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Infineon

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huhuland

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Ich habe mir eine Stellenausschreibung angeschaut. Unter den Benefits steht die Möglichkeit, mobil aus dem Ausland (EU) zu arbeiten. Ist es sicher, dass dies auch außerhalb der EU möglich ist?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2024:

Infineon

antworten
huhuland

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Danke für deinen Input. Ich wusste tatsächlich nicht, dass es bei Bosch so gut sein kann!

Voltago schrieb am 19.06.2024:

Bei mir bei Bosch arbeite ich pro Jahr 4-5 Monate im Jahr von Thailand aus. Jeweils 2 Wochen Urlaub und 2 Wochen Home Office. Das ergibt sich aus 30 Tagen Urlaub und nochmals 30-40 Tagen Überstunden/Reisezeit. Bei Bosch sind legal 54 Arbeitstage Tage möglich.
Bei Accenture z.B. sind es 22 Arbeitstage. Genrell jedoch weiß ich von anderen Firmen, dass man es dort im Bewerbungsgespräch individuell vereinbaren kann. Voraussetzung ist natürlich, dass der gewünschte Arbeitgeber im Zielland auch ein nennenswertes Business haben. Das ist meist nur bei globalen Konzernen/Mittelständlern der Fall. Trotzdem sind viele Konzerne sehr restriktiv, daher ist da die Individualvereinbarung die einzige Möglichkeit (z.B. Spezialfall Türkei).
Vorausgesetzt, der Job lässt das logistisch zu. Ich arbeite ausschließlich im HO, wenn ich nicht beim Kunden unterwegs bin. Bei Bosch sind hier natürlich vor allem international aufgestellt Fachabteilungen dann das Ziel, wo die Teams über alle Kontinente verteilt zusammen arbeiten und es daher keinen zentralen Standort für alle gibt.

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WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Das werden nur Firmen mit echten Sitzen in dem jeweiligen Land mitmachen.

Es müssen die örtlichen steuerlichen und arbeitsrechtlichen Regelungen eingehalten werden. Zudem arbeitet man dann nicht für den deutschen Standort sondern für den Sitz im Ausland. Zudem werden dann eher die dortigen Löhne gezahlt, denn du bist kein deutscher Mitarbeiter, der ab und zu mal ins Ausland muss, sondern ein Mitarbeiter des Firmensitzlandes der gerne Home Office machen würde.

antworten
WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

So pauschal lässt sich das nicht beantworten. Da muss man entsprechend auch berücksichtigen welches Land das konkret wäre und welche Staatsbürgerschaft du hast und welche Arbeits-, Sozialversicherungs-, Steuer- und Datenschutzrechtlichen Konsequenzen sich aus deiner speziellen Konstellation ergeben.

Nur ein paar exemplarische Beispiele:

  • Die Sozialversicherungspflicht ergibt sich in der Regel im Arbeitgeberstaat - aufgrund von sozialversicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen kann sich aber auch auch eine sozialversicherungspflicht im Wohnsitzstaat ergeben. Wer trägt die Kosten dieser doppelten Sozialversicherungspflicht dann? Der Arbeitgeber wird wenig Freude haben diese mitsamt der dranhängenden zusätzlichen Bürokratie tragen zu müssen.
  • Weiteres Beispiel: im IT Umfeld wird von Kundenseite häufig vertraglich vorgegeben, dass keine Datenverarbeitung im EU Ausland erfolgen darf. Rechtlich ist es dann natürlich problematisch wenn man Mitarbeiter ebendort sitzen hat.

Diese Fragen sind höchst speziell und müssen für deine Konstellation individuell geprüft und beantwortet werden. Und überfordern meiner Erfahrung nach viele HR- und Rechtsabteilungen - was dazu führt, dass man derartiges lediglich als "Fringe Benefit" für 20 Tage im Jahr für ausgewählte Länder (z.B. EU-weit) gewährt, da sich in dem Umfang meist noch keine weiteren sozialversicherungs- oder steuerrechtlichen Konsequenzen ableiten. Für alles darüber hinaus, musst du echt Spezialskills mitbringen, dass es deinem Arbeitgeber den zusätzlichen Aufwand wert ist und muss auch die hierfür kompetenten Experten in HR und Rechtsabteilung dafür vorhalten. Ich hatte mal in einem DAX40 Konzern mit einer ähnlichen Fragestellung zu tun und HR war damit mehr als überfordert.

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WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

huhuland schrieb am 19.06.2024:

Ich habe mir eine Stellenausschreibung angeschaut. Unter den Benefits steht die Möglichkeit, mobil aus dem Ausland (EU) zu arbeiten. Ist es sicher, dass dies auch außerhalb der EU möglich ist?

ja wird gerade eingeführt

antworten
WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

huhuland schrieb am 19.06.2024:

Liebes Forum,

ich stehe vor folgender Problematik, weswegen ich hier heute um eure Erfahrungen bitte. Ich komme ursprünglich aus einem Nicht-EU-Land und absolviere derzeit meinen Master. Ich möchte in den nächsten Monaten ins Berufsleben einsteigen. Nun ist meine Frage an euch: In welchen Firmen hat man die Möglichkeit auf Homeoffice im Nicht-EU-Land?

Zu mir:

  • 26 Jahre alt
  • Mathematik-Abschluss mit Beifach Informatik
  • Interesse an: IT-Konzernen, IGM-Konzernen, Öffentlicher Dienst (als Angestellter und Beamter)
  • keine Versicherungsfirma

Ich sehe von Kommentaren wie "Na, wandere halt doch dorthin aus" etc. ab, weil es mit der aktuellen familiären Situation nicht machbar ist.

Danke

Beamter dürfte bei Nicht-EU-Land (Schweiz, Norwegen ausgenommen) ohnehin nicht klappen. Soweit Du nicht beruflich im Non-EU Ausland eingesetzt wärst, wäre Dein Wunsch aber ohnehin nicht möglich (selbst in Deinem Heimatland könntest Du nicht ständig im HO bleiben, außerdem rotieren Auslandsjobs im ÖD).

Grds wirst Du kaum AG mit einer mobilen Arbeit außerhalb der EU finden, weil das für AG teuer und rechtlich aufwendig ist. In der EU gilt die Freizügigkeit und div Abkommen, die das zumindest für die üblichen 4 Wochen ziemlich problemlos gestalten lassen. Das ist außerhalb der EU eben nicht so. Und Entsendung trifft in Deiner Situation auch nicht zu, denn es besteht ja kein Grund Dich in Deine Heimat zu senden (außer, dass Du gerne da sitzen willst).

Es ist auch rechtlich kaum möglich, die Arbeitsbedingungen eines Landes festzulegen,wenn Du dort allenfalls einen minimalen Zeitanteil verbringst.

Du wirst Dich entscheiden müssen: Entweder deutscher Arbeitsmarkt in D oder in Deinem Non-EU Heimatland arbeiten/zurückkehren. Vorzüge des deutschen Arbeitsmarktes genießen, aber bei Dir in der Heimat bleiben/zurückkehren, geht nicht.

antworten
WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

WiWi Gast schrieb am 19.06.2024:

huhuland schrieb am 19.06.2024:

ja wird gerade eingeführt

Garantiert nicht, dass jeder Hansel dann 11-12 Monate aus Südamerika, Afrika etc von dort arbeitet. Im Hinblick aus seine erwähnte familiäre Situation, ist das aber offenbar das, was der TE sich vorstellt. Kein Unternehmen wird sich für normale AN aufwendig und teuer anderen Rechtssystemen unterwerfen, die es nicht kennt. Der Eine will dann in Kannada leben, der Nächste in Australien usw. - da gilt dann nicht einfach deutsches Recht weiter. Also bitte aufpassen, was Ihr für Unsinn verzapft bzw präzisieren, dass das allenfalls für ein paar Wochen gilt!

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Voltago

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

WiWi Gast schrieb am 19.06.2024:

Das werden nur Firmen mit echten Sitzen in dem jeweiligen Land mitmachen.

Es müssen die örtlichen steuerlichen und arbeitsrechtlichen Regelungen eingehalten werden. Zudem arbeitet man dann nicht für den deutschen Standort sondern für den Sitz im Ausland. Zudem werden dann eher die dortigen Löhne gezahlt, denn du bist kein deutscher Mitarbeiter, der ab und zu mal ins Ausland muss, sondern ein Mitarbeiter des Firmensitzlandes der gerne Home Office machen würde.

Quatsch wir reden hier vom HO und nicht von Expads oder so. Für die Workation-Regelungen ändert sich steuerlich gar nichts.

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WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Leider nicht korrekt.

Mit entsprechenden Regelungen (Workation, Verzicht auf Verpflegungsmehraufwand) kann so ein Aufenthalt im Ausland einfach als Dienstreise gesehen werden, z. B. in Form eines Niederlassungsbesuchs. All deine deutschen Regelungen und Abgaben bleiben erhalten. So sind bis zu 90 Tage Aufenthalt möglich, ohne das irgendwelche Steuern oder Sozialabgaben im Gastland anfallen.

Der Unterschied zu einer richtigen Dienstreise ist halt, dass du den Flug selbst zahlst, keine Spesen erhälst und keine Dienstreiseabrechnung machst. Lässt sich alles regeln.

Du bist dann während der Arbeitszeit sogar über die Berufsgenossenschaft unfallversichert. Zumindest dann, wenn deine Firma auch eine Niederlassung vor Ort hat.

Wenn du länger als 90 Tage vor Ort bist, sieht die Sache anders aus. Dann wirst du zum Expat und tatsächlich zum lokalen Mitarbeiter (Entsendung). Das geht mit deutlich mehr Aufwand einher und wird von Firmen nicht ohne weiteres durchgewunken.

WiWi Gast schrieb am 19.06.2024:

Das werden nur Firmen mit echten Sitzen in dem jeweiligen Land mitmachen.

Es müssen die örtlichen steuerlichen und arbeitsrechtlichen Regelungen eingehalten werden. Zudem arbeitet man dann nicht für den deutschen Standort sondern für den Sitz im Ausland. Zudem werden dann eher die dortigen Löhne gezahlt, denn du bist kein deutscher Mitarbeiter, der ab und zu mal ins Ausland muss, sondern ein Mitarbeiter des Firmensitzlandes der gerne Home Office machen würde.

antworten
WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Voltago schrieb am 20.06.2024:

Quatsch wir reden hier vom HO und nicht von Expads oder so. Für die Workation-Regelungen ändert sich steuerlich gar nichts.

Expad :'D

antworten
WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Voltago schrieb am 20.06.2024:

Quatsch wir reden hier vom HO und nicht von Expads oder so. Für die Workation-Regelungen ändert sich steuerlich gar nichts.

Und wieder einer, der von der 183-Tage-Regel nicht gehört hat...

antworten
huhuland

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

WiWi Gast schrieb am 20.06.2024:

Voltago schrieb am 20.06.2024:

Und wieder einer, der von der 183-Tage-Regel nicht gehört hat...

was bedeutet 183 Tage Regel?

antworten
WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Google ist dein Freund.
Kurzform: In den meisten Ländern wird man Einkommenssteuerpflichtig wenn man sich dort mehr als 183 Tage im Jahr aufhält. Dann muss man sehen ob man auf globales Einkommen besteuert wird oder nur lokales etc etc.
Es gibt Ausnahmen etc. Aber sehr oft der Fall.

huhuland schrieb am 20.06.2024:

was bedeutet 183 Tage Regel?

antworten
WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

WiWi Gast schrieb am 20.06.2024:

Voltago schrieb am 20.06.2024:

Und wieder einer, der von der 183-Tage-Regel nicht gehört hat...

Viele hier haben offensichtlich nicht sorgfältig gelesen und/oder nicht verstanden, dazu kommt noch rechtliche (und praktische) Ahnungslosigkeit.

Der TE will wieder in sein Non-EU Heimatland. Dort will er zu Hause arbeiten. Er will aber bei einem deutschen Unternehmen oder gar dem deutschen Staat angestellt sein. Darüber hinaus ist er kein Nobelpreisträger o.ä., für den man-iRd Möglichen- vielleicht eine Sonderlocke dreht, sondern er ist bald Masterabsolvent und Berufseinsteiger.

Da muss man sagen: Kann er vergessen. Rechtlich ist das grds. nicht möglich . Jedem, der bis drei zählen kann, sollte auch klar sein, dass das nichts mit Entsendung zu tun hat: Ein Unternehmen schickt doch nicht einen Mitarbeiter (der zudem Berufsanfänger ist) in irgendein Land, damit er dort allein zu Hause am Küchentisch (oder im Arbeitszimmer) genau das macht, was er eigentlich in Deutschland machen soll, zahlt dafür aber ein mehrfaches der normalen Lohnkosten und hat noch einen Haufen rechtlicher Probleme am Bein. Ist wieder so typisch, dass WiWis oft keine Ahnung haben und irgendwelchen Schwachsinn schreiben.

Übrigens: Der TE hat nicht mal geschrieben, um welches Land es geht. Es gibt Staaten, da wäre selbst eine nur begrenzte Zeit rechtlich überhaupt nicht möglich!

antworten
huhuland

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Es ist nicht mein Ziel, dauerhaft im Home-Office zu arbeiten. Ich möchte jedoch die Möglichkeit haben, etwa 3 bis 4 Monate (nicht am Stück) von meiner Familie aus zu arbeiten. Ich verstehe, dass der Eindruck entstehen könnte, ich wolle mit meinem Gehalt aus Deutschland in einem ärmeren Land ein Luxusleben führen. Ich möchte jedoch meine Bekannten und Freunde für einen längeren Zeitraum sehen.

Und lies nochmal ganz vorne: Ich sehe von Kommentaren wie "Na, wandere halt doch dorthin aus" etc. ab, weil es mit der aktuellen familiären Situation nicht machbar ist.

WiWi Gast schrieb am 20.06.2024:

Viele hier haben offensichtlich nicht sorgfältig gelesen und/oder nicht verstanden, dazu kommt noch rechtliche (und praktische) Ahnungslosigkeit.

Der TE will wieder in sein Non-EU Heimatland. Dort will er zu Hause arbeiten. Er will aber bei einem deutschen Unternehmen oder gar dem deutschen Staat angestellt sein. Darüber hinaus ist er kein Nobelpreisträger o.ä., für den man-iRd Möglichen- vielleicht eine Sonderlocke dreht, sondern er ist bald Masterabsolvent und Berufseinsteiger.

Da muss man sagen: Kann er vergessen. Rechtlich ist das grds. nicht möglich . Jedem, der bis drei zählen kann, sollte auch klar sein, dass das nichts mit Entsendung zu tun hat: Ein Unternehmen schickt doch nicht einen Mitarbeiter (der zudem Berufsanfänger ist) in irgendein Land, damit er dort allein zu Hause am Küchentisch (oder im Arbeitszimmer) genau das macht, was er eigentlich in Deutschland machen soll, zahlt dafür aber ein mehrfaches der normalen Lohnkosten und hat noch einen Haufen rechtlicher Probleme am Bein. Ist wieder so typisch, dass WiWis oft keine Ahnung haben und irgendwelchen Schwachsinn schreiben.

Übrigens: Der TE hat nicht mal geschrieben, um welches Land es geht. Es gibt Staaten, da wäre selbst eine nur begrenzte Zeit rechtlich überhaupt nicht möglich!

antworten
WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

WiWi Gast schrieb am 20.06.2024:

Viele hier haben offensichtlich nicht sorgfältig gelesen und/oder nicht verstanden, dazu kommt noch rechtliche (und praktische) Ahnungslosigkeit.

Der TE will wieder in sein Non-EU Heimatland. Dort will er zu Hause arbeiten. Er will aber bei einem deutschen Unternehmen oder gar dem deutschen Staat angestellt sein. Darüber hinaus ist er kein Nobelpreisträger o.ä., für den man-iRd Möglichen- vielleicht eine Sonderlocke dreht, sondern er ist bald Masterabsolvent und Berufseinsteiger.

Da muss man sagen: Kann er vergessen. Rechtlich ist das grds. nicht möglich . Jedem, der bis drei zählen kann, sollte auch klar sein, dass das nichts mit Entsendung zu tun hat: Ein Unternehmen schickt doch nicht einen Mitarbeiter (der zudem Berufsanfänger ist) in irgendein Land, damit er dort allein zu Hause am Küchentisch (oder im Arbeitszimmer) genau das macht, was er eigentlich in Deutschland machen soll, zahlt dafür aber ein mehrfaches der normalen Lohnkosten und hat noch einen Haufen rechtlicher Probleme am Bein. Ist wieder so typisch, dass WiWis oft keine Ahnung haben und irgendwelchen Schwachsinn schreiben.

Übrigens: Der TE hat nicht mal geschrieben, um welches Land es geht. Es gibt Staaten, da wäre selbst eine nur begrenzte Zeit rechtlich überhaupt nicht möglich!

Mit Wiwi hat diese Unwissenheit nichts zu tun, die Unwissenheit zu steuerlichen Themen ist bei MINTlern noch schlimmer...

antworten
Voltago

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

WiWi Gast schrieb am 20.06.2024:

Und wieder einer, der von der 183-Tage-Regel nicht gehört hat...

Jetzt werde bitte nicht patzig. Ich habe extra gesagt, wir sind hier nicht im Expat-Bereich, denn diese Reisen meist die 183 Tage Regel. Aber im Work Abroad Bereich ist das nicht so. Darum hat das auch keine steuerlichen Auswirkungen.

antworten
Voltago

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

huhuland schrieb am 20.06.2024:

Es ist nicht mein Ziel, dauerhaft im Home-Office zu arbeiten. Ich möchte jedoch die Möglichkeit haben, etwa 3 bis 4 Monate (nicht am Stück) von meiner Familie aus zu arbeiten. Ich verstehe, dass der Eindruck entstehen könnte, ich wolle mit meinem Gehalt aus Deutschland in einem ärmeren Land ein Luxusleben führen. Ich möchte jedoch meine Bekannten und Freunde für einen längeren Zeitraum sehen.

Und lies nochmal ganz vorne: Ich sehe von Kommentaren wie "Na, wandere halt doch dorthin aus" etc. ab, weil es mit der aktuellen familiären Situation nicht machbar ist.

Ja ich empfehle dir einfach, bewirb dich bei Bosch, da gibt es viele Stellen im Bereich KI-Entwicklung, Cybersecurity, Industrie 5.0 etc.

Und mit Work Abroad machst du es wie ich: 4-5 Monate kannst du problemlos legal im Ausland arbeiten, ohne dass dies steuerlicher Auswirkungen hat (wird individuell von Bosch geprüft und Einzelfallweise entschieden). In meinem Fall ist das Thailand. Das lief so: Ich musste über den HR Digi Assistent im Intranet zahlreiche Fragen beantworten, dann kam das Ergebnis, dass ich ein einfacher Fall bin. Den Rest hat die Personalabteilung geregelt. Es tauchen dann so fragen auf, ob die Single bis oder Familie hast, ob man in deiner Unterkunft leicht vermuten kann, dass du für die Firma arbeitest etc. Da Bosch sowohl in Bangkok als auch um Pattaya Automobilproduktionszulieferstandorte hat, ist das eh kein Problem im Falle eines Falles.

Entscheidend ist immer noch das Land, wo du Homeoffice machen möchtest und wie die Regelungen da sind. Abgefragt wird auch deine Tätigkeit. Wenn du SAP Berater oder Entwickler bist, mit Projekten außerhalb Thailands (oder "deines" Landes) ist das auch kein Problem. Wenn du natürlich von Thailand aus Dinge verkaufst (Sales...) wird es schon schwieriger.

Von den Kollegen bei Accenture weiß ich z.B. dass Deutsche Berater, die nach Thailand auswandern wollen und von dort aus internationale Projekte (meist Remote) durchführen, dies dann können und ca. 75% ihres Deutschen Gehalts bekommen. Wäre natürlich die krasseste Variante :-) Die sollte auch für andere Länder funktionieren...

antworten
Voltago

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

WiWi Gast schrieb am 19.06.2024:

huhuland schrieb am 19.06.2024:

Ja Work Abroad / Workation mäßig haben die Schweizer eh die A-Karte gezogen, denn sie müssen sich eh 80% des Jahres im Land aufhalten, um ihre steuerlichen Vorteile nicht zu verlieren...

antworten
WiWi Gast

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

Die einzigen Beispiele sind Bosch und Infineon.

Was ist mit den anderen OEMs, Siemens, FMCG usw.?

antworten
Voltago

Mögliche Arbeitgeber mit Homeoffice im Nicht-EU-Land

WiWi Gast schrieb am 21.06.2024:

Die einzigen Beispiele sind Bosch und Infineon.

Was ist mit den anderen OEMs, Siemens, FMCG usw.?

Muss man einzeln erfragen, die geben oft nicht mal an, in welchen Ländern außerhalb der EU sie das ermöglichen. Die OEMs sind da sehr restriktiv wegen der Officepflicht.

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