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Berufseinstieg im AuslandKonzern

Übergang vom Mittelständler zum Konzern

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Fank_25

Übergang vom Mittelständler zum Konzern

Hallo,

ich arbeite jetzt 3 Jahre als Prozessingenieur bei einem amerikanischen Konzern mit insgesamt 6000 Mitarbeitern, der eine Zweigniederlassung in Deutschland mit etwa 150 Mitarbeitern hat. Ich möchte gerne in Zukunft eine kleine Abteilung führen und entsprechend heute schon die richtigen Schritte planen. Ich denke, dass ich in einem Konzern besser aufgehoben, da dort die Unternehmenskultur moderner ist, es mehr Möglichkeiten für einen Aufstieg gibt und die Aufgaben strukturierter verteilt sind. Meine Frage ist, wie gelingt mir der Umstieg? Momentan habe ich ein sehr breites Aufgabenspektrum, sodass sich keine Vertiefung ergibt, die jedoch oft bei Konzernen gefordert ist. Als Qualifikation habe ich einen Bachelor in einer Naturwissenschaft mit einem C-Grade Abschluss.

Beste Grüße
Frank

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WiWi Gast

Übergang vom Mittelständler zum Konzern

Im Mittelstand wirst du viel schneller und leichter Karriere machen können, sofern du Leistungsbereitschaft zeigst, Leistung bringst und dich entsprechend präsentierst und netzwerkst.

Ich hab nach dem Studium (Dipl. Wirt. Ing.) 5 Jahre in nem Konzern (40k Mitarbeiter) gearbeitet, mein Chef hat mich 3 Jahre in Folge im Staff Performance Review als Ready für eine Promotion (Beförderung) vorgeschlagen. Hab dann nach 4 Jahren zwar nen schöneren Titel bekommen aber nur wenig mehr Geld und keine Personalverantwortung.

Bin dann in den Mittelstand gewechselt (3k Mitarbeiter) als Leiter SCM mit 15 Headcounts.
Hab mich in vielen Projekten hervorgetan, Projekte an mich gezogen und so die Aufmerksamkeit des Vorstands gewonnen. Nach nur 2 Jahren wurde ich befördert zum Produktionsleiter (>200 HC) und stellvertretenden Werksleiter.

Bei welchem Konzern wäre das mit 7-8 Jahren BE möglich gewesen?
Es fängt schon damit an dass du in Konzernen so Sachen wie "Projekte an dich ziehen" eben nicht machen kannst, weil die Aufgaben Verteilung klar geregelt ist und du nur im kleinen, eng abgesteckten Bereich arbeiten kannst.

Konzerne bieten viele gute DInge, sehr gute Bezahlung, gute work life, Auslandsmöglichkeiten - aber den schnellen Weg nach oben bieten die mit Sicherheit nicht. Das geht im Mittelstand sehr viel schneller.

Die Bezahlung im Mittelstand ist zwar nicht so gut, aber unser CEO kommt mit Boni auf >2Mio, die anderen Vorstandsmitglieder auf 4-800k.
Klar, als CEO bei Siemens oder VW machst locker das 5-fache - Aber VW streitest dich mit 500.000 anderen um die Position, beim Mittelständer mit 3.000.

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WiWi Gast

Übergang vom Mittelständler zum Konzern

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Im Mittelstand wirst du viel schneller und leichter Karriere machen können, sofern du Leistungsbereitschaft zeigst, Leistung bringst und dich entsprechend präsentierst und netzwerkst.

Ich hab nach dem Studium (Dipl. Wirt. Ing.) 5 Jahre in nem Konzern (40k Mitarbeiter) gearbeitet, mein Chef hat mich 3 Jahre in Folge im Staff Performance Review als Ready für eine Promotion (Beförderung) vorgeschlagen. Hab dann nach 4 Jahren zwar nen schöneren Titel bekommen aber nur wenig mehr Geld und keine Personalverantwortung.

Bin dann in den Mittelstand gewechselt (3k Mitarbeiter) als Leiter SCM mit 15 Headcounts.
Hab mich in vielen Projekten hervorgetan, Projekte an mich gezogen und so die Aufmerksamkeit des Vorstands gewonnen. Nach nur 2 Jahren wurde ich befördert zum Produktionsleiter (>200 HC) und stellvertretenden Werksleiter.

Bei welchem Konzern wäre das mit 7-8 Jahren BE möglich gewesen?

Super gute Punkte, Beobachtungen bei einem Unternehmen mit ca. 4000 MA ähnlich.

Es fängt schon damit an dass du in Konzernen so Sachen wie "Projekte an dich ziehen" eben nicht machen kannst, weil die Aufgaben Verteilung klar geregelt ist und du nur im kleinen, eng abgesteckten Bereich arbeiten kannst.

Konzerne bieten viele gute DInge, sehr gute Bezahlung, gute work life, Auslandsmöglichkeiten - aber den schnellen Weg nach oben bieten die mit Sicherheit nicht. Das geht im Mittelstand sehr viel schneller.

Die Bezahlung im Mittelstand ist zwar nicht so gut, aber unser CEO kommt mit Boni auf >2Mio, die anderen Vorstandsmitglieder auf 4-800k.
Klar, als CEO bei Siemens oder VW machst locker das 5-fache - Aber VW streitest dich mit 500.000 anderen um die Position, beim Mittelständer mit 3.000.

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WiWi Gast

Übergang vom Mittelständler zum Konzern

Fank_25 schrieb am 15.09.2020:

Hallo,

ich arbeite jetzt 3 Jahre als Prozessingenieur bei einem amerikanischen Konzern mit insgesamt 6000 Mitarbeitern, der eine Zweigniederlassung in Deutschland mit etwa 150 Mitarbeitern hat. Ich möchte gerne in Zukunft eine kleine Abteilung führen und entsprechend heute schon die richtigen Schritte planen. Ich denke, dass ich in einem Konzern besser aufgehoben, da dort die Unternehmenskultur moderner ist, es mehr Möglichkeiten für einen Aufstieg gibt und die Aufgaben strukturierter verteilt sind. Meine Frage ist, wie gelingt mir der Umstieg? Momentan habe ich ein sehr breites Aufgabenspektrum, sodass sich keine Vertiefung ergibt, die jedoch oft bei Konzernen gefordert ist. Als Qualifikation habe ich einen Bachelor in einer Naturwissenschaft mit einem C-Grade Abschluss.

Beste Grüße
Frank

leiterposten in Konzernen zu bekommen ist definitiv schwerer, da dort die Teamgröße wesentlich höher ist. Im Mittelstand kann man als Teamleiter auch mal ein zweiköpfiges Team leiten.

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