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Berufseinstieg im AuslandAuswandern

Wohin Auswandern?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Moin, in welche Länder würdet ihr auswandern und aus welchem Grund?

Neuseeland bietet ja schon ziemlich viel Freiheit, aber Kanada ist für mich noch attraktiver, auch wegen der vergleichsweise kurzen Distanz zu Deutschland und den Direktflügen.
La Reunion soll auch ein sehr guter Ort zum Auswandern sein, hat da jemand Erfahrung mit? Auch wenn man hier Französischkenntnisse mitbringen muss...

Ansonsten fallen mir kaum Länder ein, in denen man mehr Freiheiten hat. Auch wenn in Deutschland einiges überbürokratisiert und kleinkariert ist, kann man hier doch weitestgehend in Ruhe leben. Dagegen sprechen immer mehr Steuererhöhungen, immer mehr Einschränkungen, die politische Aussicht und die immer negativer werdende Mentalität. In anderen Ländern ist das zwar teilweise noch schlimmer, aber in einigen eben auch nicht...

Bin auf eure Antworten gespannt!

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Moin, in welche Länder würdet ihr auswandern und aus welchem Grund?

Neuseeland bietet ja schon ziemlich viel Freiheit, aber Kanada ist für mich noch attraktiver, auch wegen der vergleichsweise kurzen Distanz zu Deutschland und den Direktflügen.
La Reunion soll auch ein sehr guter Ort zum Auswandern sein, hat da jemand Erfahrung mit? Auch wenn man hier Französischkenntnisse mitbringen muss...

Ansonsten fallen mir kaum Länder ein, in denen man mehr Freiheiten hat. Auch wenn in Deutschland einiges überbürokratisiert und kleinkariert ist, kann man hier doch weitestgehend in Ruhe leben. Dagegen sprechen immer mehr Steuererhöhungen, immer mehr Einschränkungen, die politische Aussicht und die immer negativer werdende Mentalität. In anderen Ländern ist das zwar teilweise noch schlimmer, aber in einigen eben auch nicht...

Bin auf eure Antworten gespannt!

Das sind ziemlich viele Wünsche. Freiheit, keine Steuererhöhungen, politische Aussicht (?), kleinkariert…ich fürchte, das Land wirst Du auf dieser Welt nicht finden, es gibt immer Zielkonflikte.
Was ist Dir am wichtigsten?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Moin, in welche Länder würdet ihr auswandern und aus welchem Grund?

Neuseeland bietet ja schon ziemlich viel Freiheit, aber Kanada ist für mich noch attraktiver, auch wegen der vergleichsweise kurzen Distanz zu Deutschland und den Direktflügen.
La Reunion soll auch ein sehr guter Ort zum Auswandern sein, hat da jemand Erfahrung mit? Auch wenn man hier Französischkenntnisse mitbringen muss...

Ansonsten fallen mir kaum Länder ein, in denen man mehr Freiheiten hat. Auch wenn in Deutschland einiges überbürokratisiert und kleinkariert ist, kann man hier doch weitestgehend in Ruhe leben. Dagegen sprechen immer mehr Steuererhöhungen, immer mehr Einschränkungen, die politische Aussicht und die immer negativer werdende Mentalität. In anderen Ländern ist das zwar teilweise noch schlimmer, aber in einigen eben auch nicht...

Bin auf eure Antworten gespannt!

9 von 10 Antworten werden die Schweiz sein mit den üblichen Argumenten, wäre wirklich spannend mal etwas „exotischere“ Länder zu hören.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Moin, in welche Länder würdet ihr auswandern und aus welchem Grund?

Neuseeland bietet ja schon ziemlich viel Freiheit, aber Kanada ist für mich noch attraktiver, auch wegen der vergleichsweise kurzen Distanz zu Deutschland und den Direktflügen.
La Reunion soll auch ein sehr guter Ort zum Auswandern sein, hat da jemand Erfahrung mit? Auch wenn man hier Französischkenntnisse mitbringen muss...

Ansonsten fallen mir kaum Länder ein, in denen man mehr Freiheiten hat. Auch wenn in Deutschland einiges überbürokratisiert und kleinkariert ist, kann man hier doch weitestgehend in Ruhe leben. Dagegen sprechen immer mehr Steuererhöhungen, immer mehr Einschränkungen, die politische Aussicht und die immer negativer werdende Mentalität. In anderen Ländern ist das zwar teilweise noch schlimmer, aber in einigen eben auch nicht...

Bin auf eure Antworten gespannt!

USA wenn möglich. Höhste Gehälter, Gönnjamin-Mentalität, weniger Gutmenschen je nach Staat. Ansonsten Schweiz. Die Menschen dort sind langweiliger als die Deutschen (das muss man erstmal schaffen) aber Steuern. Australien, Neuseeland werden auch immer autoritärer aber Natur ist noch schön und die Länder sind westlich geprägt. Ansonsten Spanien, Italien, Griechenland, Südamerika aber die genannten Länder sind wirtschaftlich natürlich ein No Go.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

K.a. Schweiz? Da zieht es mich hin. Ansonsten, wenn man ehrlich ist habe ich das Gefühl, dass in Asien einiges richtig läuft. Singapure. Normalerweise hätte ich USA gesagt, aber was dort derzeit passiert gefällt mir nicht.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Auswandern um was zu tun? Zum arbeiten? Da fände ich Österreich (Wien) gut, USA, evtl Australien.

Auswandern fürs Alter könnte ich mir Mallorca gut vorstellen, Spanien allgemein, Italien, Griechenland.... hauptsache warm. Aber ist ja auch Geldabhängig, mit 2k pro Monat brauche ich nicht unbedingt auf Malle leben. Südafrika ist super schön, Australien auch.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Auch wenn es sich in Deutschland mMn sehr gut leben lässt und nur sehr wenige Länder ein besseres Gesamtpaket bieten, würde ich trotzdem vielleicht einige Jahre in Skandinavien oder den Niederlanden wohnen wollen. Mir gefällt die Atmosphäre und die Kultur dort. Auch Neuseeland würde ich sehr interessant finden

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Sachsen. Aber nur zur Rente wenn ich keinen AG brauche. Schön ein Haus ins Erzgebirge pflastern und gutgehen lassen.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Schweiz, USA (spiele fleißig GC-Lotterie). Kanada mit Abstrichen. Neuseeland würde mir auch gut gefallen. Etwas exotischer wäre Ungarn.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Ich bin schon ausgewandert, nach Katalonien. Beruflich war das eher dumm, das Plus an Lebensqualität macht das aber mehr als wett. Mittlerweile arbeite ich auch wieder in Deutschland (dank Corona aber viel davon remote), so dass das Finanzielle auch besser geworden ist.

Ansonsten könnte ich mir vielleicht noch Australien vorstellen. Ich hatte sogar vor einiger Zeit mal die Gelegenheit dahin zu wechseln, kannte das Land damals aber noch nicht und hab es deswegen gleich verworfen. Im Nachhinein etwas schade, zumindest für ein paar Jahre hätte ich das gerne gemacht.

Die meisten anderen hier genannten Länder ziehen mich überhaupt nicht an, Südafrika ist z.B. super in manchen Aspekten, in anderen aber ein Desaster und wird immer schlimmer; USA ähnlich (wenn auch natürlich unter ganz anderen Vorzeichen), und Schweiz usw. finde ich einfach nur langweilig.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Auswandern um was zu tun? Zum arbeiten? Da fände ich Österreich (Wien) gut, USA, evtl Australien.

Auswandern fürs Alter könnte ich mir Mallorca gut vorstellen, Spanien allgemein, Italien, Griechenland.... hauptsache warm. Aber ist ja auch Geldabhängig, mit 2k pro Monat brauche ich nicht unbedingt auf Malle leben. Südafrika ist super schön, Australien auch.

Südafrika? Hast du keinen Fernseher?

Bin nach Wien ausgewandert und sehr happy bislang ca 5% mehr netto, niedrige Mieten und viel mehr Lebensqualität.

Evtl geht es als Expat mit der Frau nochmal nach SG/USA oder NL...mal sehen...Das Einzige was mich noch in der Nähe von Buntland hält sind die Eltern und der Bruder.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Wenn man mal im Ausland als Student, Expat oder Auswanderer gelebt hat, lernt man auf einmal Dinge an Deutschland zu schätzen, die man als hier in Deutschland Lebender gar nicht auf dem Schirm hat. Das realisiert man natürlich erst, wenn man ausgewandert ist.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Auswandern um was zu tun? Zum arbeiten? Da fände ich Österreich (Wien) gut, USA, evtl Australien.

Auswandern fürs Alter könnte ich mir Mallorca gut vorstellen, Spanien allgemein, Italien, Griechenland.... hauptsache warm. Aber ist ja auch Geldabhängig, mit 2k pro Monat brauche ich nicht unbedingt auf Malle leben. Südafrika ist super schön, Australien auch.

Südafrika? Hast du keinen Fernseher?

Bin nach Wien ausgewandert und sehr happy bislang ca 5% mehr netto, niedrige Mieten und viel mehr Lebensqualität.

Evtl geht es als Expat mit der Frau nochmal nach SG/USA oder NL...mal sehen...Das Einzige was mich noch in der Nähe von Buntland hält sind die Eltern und der Bruder.

In Wien bin ich bei dir, was Lebensqualität betrifft. War selbst fast zwei Jahre vor Ort.
Aber günstige Mieten hatte ich da nicht im Kopf, alles, was gebaut worden ist, war groß und breit. Und relativ teuer, wenn man mal von den Beisl um die Ecke absieht.

NL wäre mir zu deutsch feindlich, wenn es nicht gerade in einem internationalen Konzern ist. Land finde ich für Urlaub gut, aber Leben?

Südafrika ist nicht nur das, was man in den Nachrichten sieht. Klar, man muss aufpassen, v.a. nachts, aber meine Kollegen sind sehr zufrieden. Haben vor Ort ein kleines Team wegen Zeitzone und deutlich günstiger im Lohn.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Wenn man mal im Ausland als Student, Expat oder Auswanderer gelebt hat, lernt man auf einmal Dinge an Deutschland zu schätzen, die man als hier in Deutschland Lebender gar nicht auf dem Schirm hat. Das realisiert man natürlich erst, wenn man ausgewandert ist.

Das mag auf dich zutreffen. Ich habe bisher neun Jahre meines Lebens im Ausland (USA, Singapur, Hongkong, Mexiko, GB, Schweiz) verbracht und fand es überall um Längen besser als in Deutschland. Kann es kaum abwarten, hier zum letzten Mal die Koffer zu packen.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Wenn man mal im Ausland als Student, Expat oder Auswanderer gelebt hat, lernt man auf einmal Dinge an Deutschland zu schätzen, die man als hier in Deutschland Lebender gar nicht auf dem Schirm hat. Das realisiert man natürlich erst, wenn man ausgewandert ist.

kann ich nicht bestätigen.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

die südamerikanischen länder kannst du vergessen. die sind kaputt. strukturschwach, sozialistisch und korrupt. einzige erträgliche ausnahme: chile

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Wenn man mal im Ausland als Student, Expat oder Auswanderer gelebt hat, lernt man auf einmal Dinge an Deutschland zu schätzen, die man als hier in Deutschland Lebender gar nicht auf dem Schirm hat. Das realisiert man natürlich erst, wenn man ausgewandert ist.

Leider hat das die halbe Welt erkannt. Als einer, der schon länger auf dieser Welt ist, im Ausland gelebt hat und auch viele Kontakte zur neuen Basis dieser Gesellschaft hat, kann ich nur empfehlen, die eigenen Möglichkeiten zur Auswanderung realistisch abzuschätzen. In 15-20 Jahren wird sich Deutschland mächtig verändert haben. Im Moment geht da noch etwas. Wenn erst einmal alle weg wollen, wird es schwierig.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Auswandern um was zu tun? Zum arbeiten? Da fände ich Österreich (Wien) gut, USA, evtl Australien.

Auswandern fürs Alter könnte ich mir Mallorca gut vorstellen, Spanien allgemein, Italien, Griechenland.... hauptsache warm. Aber ist ja auch Geldabhängig, mit 2k pro Monat brauche ich nicht unbedingt auf Malle leben. Südafrika ist super schön, Australien auch.

Südafrika? Hast du keinen Fernseher?

Bin nach Wien ausgewandert und sehr happy bislang ca 5% mehr netto, niedrige Mieten und viel mehr Lebensqualität.

Evtl geht es als Expat mit der Frau nochmal nach SG/USA oder NL...mal sehen...Das Einzige was mich noch in der Nähe von Buntland hält sind die Eltern und der Bruder.

genau, weil AT, USA und NL nicht bunt sind :D

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Shorty

Wohin Auswandern?

Bin schon seit einigen Jahren in Norwegen verliebt und kein Mensch der es sonderlich warm mag. Politisch und wirtschaftlich machen die einiges richtig. Auch das Lebensgefühl mit der wunderbaren Natur ist einfach sagenhaft.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Die einzigen Länder die ich Deutschland vorziehen würde wären Norwegen, Dänemark, die Niederlande und die Schweiz

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Jemand irgendwelche Erfahrungen oder Ideen zu La Reunion?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Wenn man mal im Ausland als Student, Expat oder Auswanderer gelebt hat, lernt man auf einmal Dinge an Deutschland zu schätzen, die man als hier in Deutschland Lebender gar nicht auf dem Schirm hat. Das realisiert man natürlich erst, wenn man ausgewandert ist.

+1

Jedes „Traumziel“ hat auch seine Schattenseiten.
USA/GB- Extreme Political Correctness ( ja, stärker als hier)
Singapur- Überwachungs- und Verbotsstaat
Schweiz- langweilig, Kleinstaaterei
Norwegen/Dänemark- hohe Steuern

Das Gesamtpaket Deutschland ist, trotz seiner Schwächen, weltweit ganz weit vorne. Wer unbedingt Natur möchte und dafür höhere Steuern zahlen möchte geht halt nach Norwegen, wem „Freiheit“ wichtig ist geht in die USA mit den bekannten Schwächen. Ist ja legitim.
Kann nur das ideenlose Deutschland-Bashing nicht leiden mit dem unterschwelligen höhnischen Beigeschmak, alle die hier bleiben wollen sind blöd.

Wohin würde ich gehen…Wien Finnland Niederlande

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Eigentlich gefällt mir Deutschland, aber so langsam habe ich auch keine Lust mehr, mein halbes Lebenseinkommen für ein dummes Reihenhaus auszugeben und bis 70, wahrscheinlich auch noch 75 oder 80 arbeiten zu müssen. Daher fallen für mich die Top-Länder (Schweiz, GB, Australien, etc.) schon mal raus, da ist es das selbe in grün, teilweise noch schlimmer.

Ich fände Ungarn sehr schön als Alternative. Aber man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es fängt schon beim Job an: Viele denken leichtfertig, dass sie überall auf deutschem Gehaltsniveau leben können. Das ist aber kein Selbstläufer, im Ausland ist nicht umsonst alles billiger.

Gerade wenn man eine Familie will, sollte einem zudem bewusst sein, dass Auswandern kein ewiger Partyurlaub mit anderen Touristen ist, sondern man sich in die Gemeinschaft integrieren muss. Das ist schon mal schwieriger, wenn man selbst und der Partner die Landessprache nicht beherrschen und dann auch noch Kinder dazu kommen, die ja auch nicht ausgegrenzt sein sollen. Man gibt sein Umfeld, in dem man aufgewachsen ist, komplett auf und setzt alles darauf, dass die Partnerschaft ewig hält (was heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist). Keine leichte Entscheidung. Sollte man gut durchplanen.

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D-CH-F

Wohin Auswandern?

La Reunion ist schön zum Urlaub machen, zum Leben nur, wenn man eine gute Rente hat oder nicht mehr arbeiten muss. Es ist eine arme Region, von Landwirtschaft geprägt, hängt finanziell am Tropf vom französischen Mutterland und vom Tourismus. Die Arbeitslosenquote, vorallem unter jungen Leuten, ist erschreckend hoch. Die Preise sind aber nicht so günstig, durch Touristen und reiche Franzosen die dort Zweitwohnsitze haben. Es wird schwierig, dort einen Wiwi Job zu finden, ohne französisch sehr schwierig bis aussichtslos. Schon viele nicht-französischsprachige Touristen gehen lieber auf das benachbarte Mauritius, weil dort so ziemlich alle Englisch sprechen.

Für uns ist der beste Ort zum Leben der französische Teil vom Dreiländereck D-CH-F. Sehr gutes Jobangebot in der Nordwestschweiz, Top Gesundheissystem vorallem das in Basel mit super niedrigen Wartezeiten selbst bei Top Fachärzten, faire Steuerpolitik vorallem für Familien mit Kindern, wenig Bürokratie in Frankreich als Privatperson (Steuerberater für Privatleute gibt es fast nicht, da so unkompliziert und alles digital), kostenlose, deutsch-französische Ganztagskinderbetreuung, deutsch-französische Schulen, Top Kulturangebot in Basel, Top Gastronomie in allen drei Ländern mit ganz unterschiedlichen Küchen, sowie in Basel sehr viel internationale Küche. Man ist in unter 30 min in Basel, zweitgrösste Stadt der Deutsch-CH nach Zürich, trotzdem hat man den Charme der Provinz im positiven Sinne, dazu sehr bezahlbare Immobilienpreise und daraus resultierend weniger Druck im Leben. Man braucht nicht Chef sein, um sich ein stink normales EFH in einem Vorort leisten zu können und braucht sich dafür nicht 30-40 Jahre verschulden.

In einer Stunde ist man in den Alpen zum Ski Fahren, in 3-4 Stunden in Norditalien, in ca. 30 min in den Vogesen und im Schwarzwald. Man hat selbst als normales Wiwi Sachbearbeiterpaar, selbst wenn ein Partner nur Teilzeit arbeitet, einen Lebenstil, welchen sich in vielen Ballungszentren Europas nur Leute auf C-Level leisten könnten. Viele Probleme hat man einfach nicht mehr. Hohe Mieten? man ist Hausbesitzer. Von wegen Probleme wie in manchen Pariser Vororten? dort wo man als Wiwi Grenzgängerpaar im Elsass seine Villa mit Pool hat, leben nur wohlhabende Leute, da fährt man keinen Bus oder Zug, sondern deutsche Premiumautos. Diese sind im Elsass, anders als im Restfrankreich, sehr begehrt. Ja daher was will man mehr? Richtig, das Meer, das würde noch fehlen, dann wäre es hier perfekt.

DIe Landschaft aber auch die Mentalität der Menschen im Südelsass ist sehr stark mit derer, der Schweizer zu vergleichen. Das ist absolut nicht wie in Paris und schon gar nicht wie in Berlin. Ein veganer Hipster würde sich absolut unwohl fühlen. Gendersternchen oder Pünktchen gibt es in Frankreich nicht und wer im Elsass sagt er sei vegan, wird als absoluter Sonderling behandelt werden und man würde ihn mit sehr vielen Fragen löchern, einfach weil das hier so mega selten ist.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Das Gesamtpaket Deutschland ist, trotz seiner Schwächen, weltweit ganz weit vorne.

Das kannst du gern so sehen, aber verkaufe es bitte nicht so, als entspräche es der objektiven Wahrheit. Das tut es nämlich schon lange nicht mehr.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Was ist die "neue Basis dieser Gesellschaft" und wie wird sich Deutschland deiner Meinung nach verändert haben?
Ich teile zwar den Pessimismus, dass es mit Deutschland in den nächsten Jahren erstmal bergab geht, aber warum sollte man Deutschland deswegen aufgeben?

Mit der Zeit werden die Menschen aus ihrer Naivität aufwachen. Dieses Land besteht nicht nur aus einer linksgrünen "Elite" - diese agiert zwar momentan als Meinungsmacher, aber sie stellt nicht die Mehrheit der Bevölkerung.
Aus dem "Exil" kann man Veränderungen auch nicht mehr mitgestalten.

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Wenn man mal im Ausland als Student, Expat oder Auswanderer gelebt hat, lernt man auf einmal Dinge an Deutschland zu schätzen, die man als hier in Deutschland Lebender gar nicht auf dem Schirm hat. Das realisiert man natürlich erst, wenn man ausgewandert ist.

Leider hat das die halbe Welt erkannt. Als einer, der schon länger auf dieser Welt ist, im Ausland gelebt hat und auch viele Kontakte zur neuen Basis dieser Gesellschaft hat, kann ich nur empfehlen, die eigenen Möglichkeiten zur Auswanderung realistisch abzuschätzen. In 15-20 Jahren wird sich Deutschland mächtig verändert haben. Im Moment geht da noch etwas. Wenn erst einmal alle weg wollen, wird es schwierig.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Wenn man mal im Ausland als Student, Expat oder Auswanderer gelebt hat, lernt man auf einmal Dinge an Deutschland zu schätzen, die man als hier in Deutschland Lebender gar nicht auf dem Schirm hat. Das realisiert man natürlich erst, wenn man ausgewandert ist.

+1

Jedes „Traumziel“ hat auch seine Schattenseiten.
USA/GB- Extreme Political Correctness ( ja, stärker als hier)
Singapur- Überwachungs- und Verbotsstaat
Schweiz- langweilig, Kleinstaaterei
Norwegen/Dänemark- hohe Steuern

Das Gesamtpaket Deutschland ist, trotz seiner Schwächen, weltweit ganz weit vorne. Wer unbedingt Natur möchte und dafür höhere Steuern zahlen möchte geht halt nach Norwegen, wem „Freiheit“ wichtig ist geht in die USA mit den bekannten Schwächen. Ist ja legitim.
Kann nur das ideenlose Deutschland-Bashing nicht leiden mit dem unterschwelligen höhnischen Beigeschmak, alle die hier bleiben wollen sind blöd.

Wohin würde ich gehen…Wien Finnland Niederlande

UK ist nix gegen USA, was Political Correctness angeht. In UK gibt es tatsächlich noch deutlich mehr anti-woke Strömungen, auch verglichen mit Deutschland, weil dort eine tatsächlich konservative Regierung an der Macht ist.

Also US und UK in einen Topf zu schmeißen bei dem Thema ist echt Quatsch.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Wenn man mal im Ausland als Student, Expat oder Auswanderer gelebt hat, lernt man auf einmal Dinge an Deutschland zu schätzen, die man als hier in Deutschland Lebender gar nicht auf dem Schirm hat. Das realisiert man natürlich erst, wenn man ausgewandert ist.

+1

Jedes „Traumziel“ hat auch seine Schattenseiten.
USA/GB- Extreme Political Correctness ( ja, stärker als hier)
Singapur- Überwachungs- und Verbotsstaat
Schweiz- langweilig, Kleinstaaterei
Norwegen/Dänemark- hohe Steuern

Das Gesamtpaket Deutschland ist, trotz seiner Schwächen, weltweit ganz weit vorne. Wer unbedingt Natur möchte und dafür höhere Steuern zahlen möchte geht halt nach Norwegen, wem „Freiheit“ wichtig ist geht in die USA mit den bekannten Schwächen. Ist ja legitim.
Kann nur das ideenlose Deutschland-Bashing nicht leiden mit dem unterschwelligen höhnischen Beigeschmak, alle die hier bleiben wollen sind blöd.

Wohin würde ich gehen…Wien Finnland Niederlande

Sorry aber ob ein Land langweilig ist oder nicht, ist doch total subjektiv. Und Kleinstaaterei als Schattenseite der Schweiz zu bezeichnen ... im Ernst? Das gibt es doch in Deutschland genau so. Wenn ich mir Coronamaßnahmen anschaue, ist das Thema in D eine viel größere Schattenseite.

Ich gebe dir definitiv Recht, dass jedes Land Schattenseiten hat, aber die Punkte, die du für die Schweiz genannt hast, sind im Vergleich zu Deutschland definitiv keine Schattenseiten. Das sind eher die wenigen gesetzlichen Urlaubstage und falls man Familie haben möchte die hohen Kosten der Kinderbetreuung.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Wenn man mal im Ausland als Student, Expat oder Auswanderer gelebt hat, lernt man auf einmal Dinge an Deutschland zu schätzen, die man als hier in Deutschland Lebender gar nicht auf dem Schirm hat. Das realisiert man natürlich erst, wenn man ausgewandert ist.

Das mag auf dich zutreffen. Ich habe bisher neun Jahre meines Lebens im Ausland (USA, Singapur, Hongkong, Mexiko, GB, Schweiz) verbracht und fand es überall um Längen besser als in Deutschland. Kann es kaum abwarten, hier zum letzten Mal die Koffer zu packen.

Genau, im korrupten und sehr gefährlichen Mexiko lebt es sich besser als in Deutschland, weil dort das Wetter besser ist... echt Wahnsinn was hier manchmal geschrieben wird

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Auswandern um was zu tun? Zum arbeiten? Da fände ich Österreich (Wien) gut, USA, evtl Australien.

Auswandern fürs Alter könnte ich mir Mallorca gut vorstellen, Spanien allgemein, Italien, Griechenland.... hauptsache warm. Aber ist ja auch Geldabhängig, mit 2k pro Monat brauche ich nicht unbedingt auf Malle leben. Südafrika ist super schön, Australien auch.

Südafrika? Hast du keinen Fernseher?

Bin nach Wien ausgewandert und sehr happy bislang ca 5% mehr netto, niedrige Mieten und viel mehr Lebensqualität.

Evtl geht es als Expat mit der Frau nochmal nach SG/USA oder NL...mal sehen...Das Einzige was mich noch in der Nähe von Buntland hält sind die Eltern und der Bruder.

In Wien bin ich bei dir, was Lebensqualität betrifft. War selbst fast zwei Jahre vor Ort.
Aber günstige Mieten hatte ich da nicht im Kopf, alles, was gebaut worden ist, war groß und breit. Und relativ teuer, wenn man mal von den Beisl um die Ecke absieht.

Wohne im Altbau (Dachgeschoss) dank dem MRG "günstig" im 1 und zahle für Strom & Gas 60€ im Monat... Das hatte ich bislang noch nie und hab auch jedes Jahr vom Studium in einem anderen Land verbracht.
Die Neubau Dachterassen Wohnungen (Traum der Freundin) kannst dir natürlich nicht leisten (2k+)

NL wäre mir zu deutsch feindlich, wenn es nicht gerade in einem internationalen Konzern ist. Land finde ich für Urlaub gut, aber Leben?

Echt sind die Niederländer so? Hatte ich bislang nicht wahrgenommen (eher die Schweizer)...kp komme evtl über einen Freund an einen Job (US Bude) dort. Warum nicht für ein paar Jahre ausprobieren?

Südafrika ist nicht nur das, was man in den Nachrichten sieht. Klar, man muss aufpassen, v.a. nachts, aber meine Kollegen sind sehr zufrieden. Haben vor Ort ein kleines Team wegen Zeitzone und deutlich günstiger im Lohn.

Ja da hast du schon recht, wollte eh letztes Jahr Garden Route machen...aber dort arbeiten und Angst haben? Vor allem wenn man in einer der Städte sitzt? Kann mich auch täuschen, aber mein Bauchgefühl sagt aktuell "no".

Das mit der Zeitzone ist natürlich geil...von dort während Corona arbeiten. Ein Traum.

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wasmachichhier

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Wenn man mal im Ausland als Student, Expat oder Auswanderer gelebt hat, lernt man auf einmal Dinge an Deutschland zu schätzen, die man als hier in Deutschland Lebender gar nicht auf dem Schirm hat. Das realisiert man natürlich erst, wenn man ausgewandert ist.

+1

Jedes „Traumziel“ hat auch seine Schattenseiten.
USA/GB- Extreme Political Correctness ( ja, stärker als hier)
Singapur- Überwachungs- und Verbotsstaat
Schweiz- langweilig, Kleinstaaterei
Norwegen/Dänemark- hohe Steuern

Das Gesamtpaket Deutschland ist, trotz seiner Schwächen, weltweit ganz weit vorne. Wer unbedingt Natur möchte und dafür höhere Steuern zahlen möchte geht halt nach Norwegen, wem „Freiheit“ wichtig ist geht in die USA mit den bekannten Schwächen. Ist ja legitim.
Kann nur das ideenlose Deutschland-Bashing nicht leiden mit dem unterschwelligen höhnischen Beigeschmak, alle die hier bleiben wollen sind blöd.

Wohin würde ich gehen…Wien Finnland Niederlande

einen Überwachungs und Verbotsstaat gibts hier auch
kleinstaaterei und langeweile ist kein Argument, hier gibts auch kleinstaaterei

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ExBerater

Wohin Auswandern?

Ja, wenn man Öl ohne Ende hat, dann ist es schwierig politisch viel falsch zu machen :-)
Obwohl.... Südamerika??? ;-)

Im Ernst, ich finde diese Diskussionen hier in unzähligen Threads zum Thema Auswandern immer sehr naiv. Man muss sich schon sehr genau damit beschäftigen, was einem selbst wichtig ist, und dann muss man SEHR genau hinschauen, wie das im Detail in anderen Ländern aussieht. Selbst dann kann sich die Situation auch von heute auf Morgen ändern. Nehmen wir mal den Wechsel von Obama zu Trump in den USA.

Zu glauben, in einem Land der Welt (was man zumeist kaum wirklich kennt) sei alles besser als in Deutschland, ist sehr naiv. Aber oft wirkt das Grad des Nachbarn grüner als das eigene.

Ich jedenfalls habe in einigen Ländern gelebt und bin absolut überzeugter Deutscher. Allein schon was die politische Stabilität angeht, ist Deutschland einmalig weil berechenbar.

Da rede ich jetzt noch gar nicht davon, dass Deutschland eine der stärksten Volkswirtschaften ist, nahezu einmalig darin ist übers ganze Land hinweg gute Jobs zu haben (sehr niedrigere Zentralisierungs/Metropolisierung), ein sehr stabiles soziales System hat (klar, wer es mal nicht braucht wird es nicht mögen aber wehe man braucht es mal...), tolle Natur, die lebenswertesten Städte der Welt, kulturelle Vielfalt, ...

Shorty schrieb am 20.07.2021:

Bin schon seit einigen Jahren in Norwegen verliebt und kein Mensch der es sonderlich warm mag. Politisch und wirtschaftlich machen die einiges richtig. Auch das Lebensgefühl mit der wunderbaren Natur ist einfach sagenhaft.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Ich werde im Alter genug Geld haben um mir auch in DE ein sehr gutes Leben finanzieren zu können, sehe daher keine Not für mich auszuwandern. Viele hier bashen doch einfach nur DE weils "cool" ist. Dabei ist DE in quasi jeder Kategorie ganz weit vorne: Freiheit, politische Stabilität, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung etc.

Das einzige was mich hier im Alter vielleicht wegbewegen würde wäre das Wetter. Aber als Rentner kann ich auch einfach x-mal im Jahr in den Süden fliegen und es mir dort gut gehen lassen. Ich war für 2 Jahre als Expat in Australien, das wäre für mich noch DIE Alternative, aber ist leider auch sehr sehr weit weg. Aber die Lebensqualität in Sydney oder Melbourne ist einfach nur geil.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

ExBerater schrieb am 20.07.2021:

Ja, wenn man Öl ohne Ende hat, dann ist es schwierig politisch viel falsch zu machen :-)
Obwohl.... Südamerika??? ;-)

Im Ernst, ich finde diese Diskussionen hier in unzähligen Threads zum Thema Auswandern immer sehr naiv. Man muss sich schon sehr genau damit beschäftigen, was einem selbst wichtig ist, und dann muss man SEHR genau hinschauen, wie das im Detail in anderen Ländern aussieht. Selbst dann kann sich die Situation auch von heute auf Morgen ändern. Nehmen wir mal den Wechsel von Obama zu Trump in den USA.

Zu glauben, in einem Land der Welt (was man zumeist kaum wirklich kennt) sei alles besser als in Deutschland, ist sehr naiv. Aber oft wirkt das Grad des Nachbarn grüner als das eigene.

Ich jedenfalls habe in einigen Ländern gelebt und bin absolut überzeugter Deutscher. Allein schon was die politische Stabilität angeht, ist Deutschland einmalig weil berechenbar.

Da rede ich jetzt noch gar nicht davon, dass Deutschland eine der stärksten Volkswirtschaften ist, nahezu einmalig darin ist übers ganze Land hinweg gute Jobs zu haben (sehr niedrigere Zentralisierungs/Metropolisierung), ein sehr stabiles soziales System hat (klar, wer es mal nicht braucht wird es nicht mögen aber wehe man braucht es mal...), tolle Natur, die lebenswertesten Städte der Welt, kulturelle Vielfalt, ...

Shorty schrieb am 20.07.2021:

Bin schon seit einigen Jahren in Norwegen verliebt und kein Mensch der es sonderlich warm mag. Politisch und wirtschaftlich machen die einiges richtig. Auch das Lebensgefühl mit der wunderbaren Natur ist einfach sagenhaft.

+1

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

ExBerater schrieb am 20.07.2021:

Ja, wenn man Öl ohne Ende hat, dann ist es schwierig politisch viel falsch zu machen :-)
Obwohl.... Südamerika??? ;-)

Im Ernst, ich finde diese Diskussionen hier in unzähligen Threads zum Thema Auswandern immer sehr naiv. Man muss sich schon sehr genau damit beschäftigen, was einem selbst wichtig ist, und dann muss man SEHR genau hinschauen, wie das im Detail in anderen Ländern aussieht. Selbst dann kann sich die Situation auch von heute auf Morgen ändern. Nehmen wir mal den Wechsel von Obama zu Trump in den USA.

Zu glauben, in einem Land der Welt (was man zumeist kaum wirklich kennt) sei alles besser als in Deutschland, ist sehr naiv. Aber oft wirkt das Grad des Nachbarn grüner als das eigene.

Ich jedenfalls habe in einigen Ländern gelebt und bin absolut überzeugter Deutscher. Allein schon was die politische Stabilität angeht, ist Deutschland einmalig weil berechenbar.

Da rede ich jetzt noch gar nicht davon, dass Deutschland eine der stärksten Volkswirtschaften ist, nahezu einmalig darin ist übers ganze Land hinweg gute Jobs zu haben (sehr niedrigere Zentralisierungs/Metropolisierung), ein sehr stabiles soziales System hat (klar, wer es mal nicht braucht wird es nicht mögen aber wehe man braucht es mal...), tolle Natur, die lebenswertesten Städte der Welt, kulturelle Vielfalt, ...

Shorty schrieb am 20.07.2021:

Bin schon seit einigen Jahren in Norwegen verliebt und kein Mensch der es sonderlich warm mag. Politisch und wirtschaftlich machen die einiges richtig. Auch das Lebensgefühl mit der wunderbaren Natur ist einfach sagenhaft.

Kann ich nur so unterschreiben, uns geht es in DE verdammt gut. Auch wenn ich mir hier einiges nervt & ich es auch deutlich sonniger mag, möchte ich DE nicht missen. Mal ein paar Jahre Expat, sehr gerne, aber langfristig DE > All

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Am besten Job und Erstwohnsitz in der Schweiz und die meiste Zeit im Homeoffice von den Kanaren oder von Griechenland aus arbeiten und dort ein Haus mit Pool, großen Garten und Strandnähe anmieten.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Ich habe mal ein Jahr in Neuseeland gelebt. Tolles Land: schöne Natur, sehr nette Menschen, gute work life balance. Am Ende ist es dort aber doch recht einsam (4 Mio. Menschen oder so) und man bekommt recht schnell einen "Inselkoller". Da lernt man dann die Möglichkeiten in Europa zu schätzen (mal eben über die Grenze nach Holland, Belgien, Frankreich, übers Wochenende nach Paris/Rom etc fliegen). Das geht da unten alles nicht.

Dort hatten wir übrigens auch Freunde, die ursprünglich aus Südafrika kamen und meinten: "das ist ja so ein komisches Gefühl, ohne Waffe draußen unterwegs zu sein"...

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Wie sieht es mit Hawaii aus?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

NL wäre mir zu deutsch feindlich, wenn es nicht gerade in einem internationalen Konzern ist. Land finde ich für Urlaub gut, aber Leben?

Echt sind die Niederländer so? Hatte ich bislang nicht wahrgenommen (eher die Schweizer)...kp komme evtl über einen Freund an einen Job (US Bude) dort. Warum nicht für ein paar Jahre ausprobieren?

Kann ich auch absolut nicht so bestätigen. Aber ich habe noch in keinem Land in dem ich gelebt hab deutsch Feindlichkeit wahrgenommen (USA, UK, NL, CH). Selbst nicht in der Schweiz obwohl man zumindestens in diesem Forum gerne darauf hinweist.

Am Ende ist es doch so, dass jeder für sich selbst entscheiden muss welche Faktoren für ihn wichtig sind. Für mich sind die Posts, die darauf abzielen, dass im Ausland alles besser ist, genauso unreflektiert und naiv, wie die, die meinen das in Deutschland echt alles besser ist und Deutschland das beste Gesamtpaket hat. Wenn jemand die Sonne Lateinamerikas schätz und die Mentalität in Mexiko, dann mag für ihn das Land eine bessere Option darstellen als Deutschland wenn er weniger Gewicht auf soziale Absicherung, Kriminalität und co legt. Es gibt kein EINES Land was das beste Auswanderungsland ist. Es kommt einzig und alleine auf die persönlichen Präferenzen an!

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Ich werde im Alter genug Geld haben um mir auch in DE ein sehr gutes Leben finanzieren zu können, sehe daher keine Not für mich auszuwandern. Viele hier bashen doch einfach nur DE weils "cool" ist. Dabei ist DE in quasi jeder Kategorie ganz weit vorne: Freiheit, politische Stabilität, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung etc.

Pressefreiheit: 13, hinter den Klassikern hier wie Schweiz, Norwegen, Niederlande etc.
Korruption: das gleiche
Infrastruktur: Platz 22, vor Deutschland befinden sich ein Großteil der entwickelten Länder dieser Welt
Gesundheitssystem: Platz 12 von 35 (nur Europa wurde verglichen).

Alles natürlich jammern auf extrem hohen Niveau, aber wir reden hier von 34 OECD Staaten die es gibt, da sind diese Platzierungen eben einfach Mittelfeld.
In Anbetracht der immens hohen Abgaben im Vergleich zu den anderen Nationen sollte man hier doch besser abschneiden?

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ExBerater

Wohin Auswandern?

Das würde ich mal hinterfragen, wie man jede Statistik hinterfragen muss.
Es gibt auch zig andere Kategorien wo Deutschland weltweit führend ist (ich glaube zuletzt sogar bei den innovativsten Ländern was viele im Forum wohl anzweifeln würden)

Pressefreiheit: Da ist meines Wissens nach Deutschland nur deshalb abgerutscht, weil es zuletzt im Rahmen von Pegida und Corona viele Angriffe auf die Presse gab von "Wutbürgern" nicht weil die Pressefreiheit wirklich gefährdet wäre.

Infrastruktur? Da frage ich mich aber ehrlich welches Land mehr Autobahnen, besser ausgebaute Straßen, bessere Kanilisation, bessere Wasserversorgung, oder ein dichteres ÖPNV Netz hat.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Ich werde im Alter genug Geld haben um mir auch in DE ein sehr gutes Leben finanzieren zu können, sehe daher keine Not für mich auszuwandern. Viele hier bashen doch einfach nur DE weils "cool" ist. Dabei ist DE in quasi jeder Kategorie ganz weit vorne: Freiheit, politische Stabilität, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung etc.

Pressefreiheit: 13, hinter den Klassikern hier wie Schweiz, Norwegen, Niederlande etc.
Korruption: das gleiche
Infrastruktur: Platz 22, vor Deutschland befinden sich ein Großteil der entwickelten Länder dieser Welt
Gesundheitssystem: Platz 12 von 35 (nur Europa wurde verglichen).

Alles natürlich jammern auf extrem hohen Niveau, aber wir reden hier von 34 OECD Staaten die es gibt, da sind diese Platzierungen eben einfach Mittelfeld.
In Anbetracht der immens hohen Abgaben im Vergleich zu den anderen Nationen sollte man hier doch besser abschneiden?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Ich war zwei Jahre Expat in Mexiko. Das war die beste Zeit in meinem Leben. Das liegt aber vor allem am "Europäer-Bonus" und dem eigenen Gehaltsniveau. Als Europäer bist du in Lateinamerika und Asien "exotisch" im positiven Sinn und hast im Alltag viele Vorteile (Partnersuche, freundliche Menschen, bevorzugte Behandlung in Clubs, Restaurants, Geschäften, etc.). Das verzerrt den Blick schnell.

Genau wegen o. g. Erfahrung weiß ich aber, dass Deutschland zu den Top-5-Ländern weltweit gehört, was durch unzählige Studien regelmäßig bewiesen wird (HDI, Ranking der lebenswertesten Städte, etc.).

In den meisten Ländern sind folgende Bereiche schlechter ausgebaut bzw. nicht vorhanden:

  • Sozialsysteme (gesetzliche UV, GKV, AV, Erwerbsminderungs-/Witwenrente, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Kurzarbeit, Elterngeld, Kindergeld)
  • Pressefreiheit
  • Sozialstandards (30 Tage Urlaub, Kündigungsschutz, Feiertage, Gleitzeit)
  • Verbraucherrechte
  • Infrastruktur
  • Sicherheitsniveau
  • Rechtsstaatlichkeit
  • Bildung

Viele junge Leute hier wissen es gar nicht zu schätzen, wie gut sie abgesichert sind. Sie haben die ganzen Sozialversicherungen noch nicht gebraucht. Wer dann aber mal 4 Wochen krank ist oder einen Arbeitsunfall hat und EM-Rente beziehen kann, der wird Deutschland mit anderen Augen sehen.

Damit lässt sich auch die hohe Abgabenlast erklären, da o. g. Leistungen nicht vom Himmel fallen. Das nutzen natürlich auch viele Schmarotzer aus.

Wer aber Deutschland dann nach kostenloser Schul- und Universitätsausbildung verlässt und woanders Steuern zahlt, ist auch nicht viel besser.

Und genau um diese Abgabenvermeidung geht es den meisten. Im Ausland arbeitet man dann zwar 20 % länger, schiebt unbezahlte Überstunden und hat 20 Tage Urlaub, aber dafür muss man weniger Steuern zahlen und keine Sozialsystem finanzieren. Bravo!

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Pressefreiheit: 13, hinter den Klassikern hier wie Schweiz, Norwegen, Niederlande etc.
Korruption: das gleiche
Infrastruktur: Platz 22, vor Deutschland befinden sich ein Großteil der entwickelten Länder dieser Welt
Gesundheitssystem: Platz 12 von 35 (nur Europa wurde verglichen).

Alles natürlich jammern auf extrem hohen Niveau, aber wir reden hier von 34 OECD Staaten die es gibt, da sind diese Platzierungen eben einfach Mittelfeld.
In Anbetracht der immens hohen Abgaben im Vergleich zu den anderen Nationen sollte man hier doch besser abschneiden?

Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Die mediale Begleitung der Politik ist in D doch sehr stark. Wie schön der lachende Armin Laschet in den Medien rausgeschnitten wurde, ist ein gutes Beispiel.

Übrigens, für welchen Kanzlerkandidaten habt ihr euch bei den demokratischen Vorwahlen entschieden? Wie Vorwahlen?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Infrastruktur: Fallen mir spontan Schweiz und Niederlande ein.

ExBerater schrieb am 20.07.2021:

Das würde ich mal hinterfragen, wie man jede Statistik hinterfragen muss.
Es gibt auch zig andere Kategorien wo Deutschland weltweit führend ist (ich glaube zuletzt sogar bei den innovativsten Ländern was viele im Forum wohl anzweifeln würden)

Pressefreiheit: Da ist meines Wissens nach Deutschland nur deshalb abgerutscht, weil es zuletzt im Rahmen von Pegida und Corona viele Angriffe auf die Presse gab von "Wutbürgern" nicht weil die Pressefreiheit wirklich gefährdet wäre.

Infrastruktur? Da frage ich mich aber ehrlich welches Land mehr Autobahnen, besser ausgebaute Straßen, bessere Kanilisation, bessere Wasserversorgung, oder ein dichteres ÖPNV Netz hat.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Ich werde im Alter genug Geld haben um mir auch in DE ein sehr gutes Leben finanzieren zu können, sehe daher keine Not für mich auszuwandern. Viele hier bashen doch einfach nur DE weils "cool" ist. Dabei ist DE in quasi jeder Kategorie ganz weit vorne: Freiheit, politische Stabilität, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung etc.

Pressefreiheit: 13, hinter den Klassikern hier wie Schweiz, Norwegen, Niederlande etc.
Korruption: das gleiche
Infrastruktur: Platz 22, vor Deutschland befinden sich ein Großteil der entwickelten Länder dieser Welt
Gesundheitssystem: Platz 12 von 35 (nur Europa wurde verglichen).

Alles natürlich jammern auf extrem hohen Niveau, aber wir reden hier von 34 OECD Staaten die es gibt, da sind diese Platzierungen eben einfach Mittelfeld.
In Anbetracht der immens hohen Abgaben im Vergleich zu den anderen Nationen sollte man hier doch besser abschneiden?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Früher hätte ich nicht auswandern wollen. Es macht mich aber traurig, wie in Deutschland ein schier unendlicher Staatglaube verbreitet ist, trotz permanenten Versagens der Staatlichkeit und deren Vertreter, medial weitestgehende Gleichschaltung und destruktive Diversität zelebriert werden, eine absurde Staatsquote und Korruption vorherrschen, es keinerlei Haushaltsdisziplin gibt und destruktive Wirtschaftspolitik betrieben wird. Das Ganze wird dann noch bejubelt. Diesem Land fühle ich mich nicht mehr verbunden. Für mich ist die Konsequenz absoluter Fokus auf mich und mein soziales Umfeld.

Neuseeland, Australien und Singapur sind mir zu autoritär. Kanada und die USA zu woke, obwohl es in den USA auf bundesstaatlicher Ebene Ausnahmen gibt. Man kann nur hoffen, dass der orangene Mann oder DeSantis bei den nächsten Wahlen Erfolg haben werden. Im UK wird die Gesellschaft durch Diversitäts- und Identitätspolitik ebenso gespalten. Zudem stört mich der degenerierte Konsumerismus dort, der aber in vielen Staaten vorherrscht. BoJo ist hingegen relativ vernünftig, wenn auch immer etwas verdreht dargestellt. In Kontinentaleuropa ist mit Sicherheit die Schweiz noch das beste Ziel, aber das ist auch nur ein zeitverzögertes Deutschland, rein gesellschaftspolitisch.

Langfristig ist ein Land mit relativ schwachen Institutionen interessant, wo sich individuelle Leistung noch lohnt und einen der schwache Staat nicht gängelt. Lateinamerika finde ich dahingehend interessant.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

[...]

Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Die mediale Begleitung der Politik ist in D doch sehr stark. Wie schön der lachende Armin Laschet in den Medien rausgeschnitten wurde, ist ein gutes Beispiel.
[...]

Ähhh.... ich weiß ja nicht, welche Medien du konsumierst, aber ich habe den "lachenden Armin" mehrfach in den Medien gesehen

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

[...]

Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Die mediale Begleitung der Politik ist in D doch sehr stark. Wie schön der lachende Armin Laschet in den Medien rausgeschnitten wurde, ist ein gutes Beispiel.
[...]

Ähhh.... ich weiß ja nicht, welche Medien du konsumierst, aber ich habe den "lachenden Armin" mehrfach in den Medien gesehen

Als man es nicht mehr verstecken konnte ... ja.

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D-CH-F

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Am besten Job und Erstwohnsitz in der Schweiz und die meiste Zeit im Homeoffice von den Kanaren oder von Griechenland aus arbeiten und dort ein Haus mit Pool, großen Garten und Strandnähe anmieten.

Das geht zurzeit aufgrund einer Sonderregelung NOCH, aber dauerhaft nicht. Man darf nur 25% der Arbeitszeit im Ausland ableisten, sonst wird es sehr teuer für den schweizer Arbeitgeber und mit dem liberalen Kündigungsrecht bedeutet das wohl in vielen Fällen einfach die Kündigung. Du würdest bei Überschreiten dieser 25% Grenze behandelt werden, wie ein Angestellter in Spanien, mit den hohen Lohnnebenkosten dort. Diese müsste der schweizer Arbeitgeber dann theoretisch abführen und ggf. sogar noch mehr Abgaben, das würde hier im Beitrag nun zu weit führen. Als Freelancer, offiziell angemeldet in Spanien, wäre das was anderes. Man kann es doch ganz einfach machen:

Man arbeitet in der Schweiz und kauft sich ein Haus mit Pool im grenznahen Elsass. Selbst wenn die Corona Home Office Sonderregel nicht mehr gilt, darf man immer noch 25% Home Office machen, vom Garten mit Pool im Elsass raus und nach Feierabend hat man jeden Abend seinen Pool. Kauft man sowas zu zweit, mit zwei schweizer Akademikergehältern, ist so ein Objekt, wenn man es drauf anlegt, in 10 Jahren abbezahlt, dann kann man die Arbeitszeit noch reduzieren auf 80% (machen viele in der Schweiz), dann hat man eine 4 Tage Woche, davon 1 Home Office Tag. Macht 4 Tage im Garten mit Pool, 3 Tage Büro.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Früher hätte ich nicht auswandern wollen. Es macht mich aber traurig, wie in Deutschland ein schier unendlicher Staatglaube verbreitet ist, trotz permanenten Versagens der Staatlichkeit und deren Vertreter, medial weitestgehende Gleichschaltung und destruktive Diversität zelebriert werden, eine absurde Staatsquote und Korruption vorherrschen, es keinerlei Haushaltsdisziplin gibt und destruktive Wirtschaftspolitik betrieben wird. Das Ganze wird dann noch bejubelt. Diesem Land fühle ich mich nicht mehr verbunden. Für mich ist die Konsequenz absoluter Fokus auf mich und mein soziales Umfeld.

Absolute, vollste Zustimmung. Geht mir ganz genauso. Ich schäme mich aufgrund der deutsche Lemminge meiner deutschen Nationalität und fühle mich diesem Land weder verbunden noch verpflichtet (nicht mehr). Es geht jubelnd den Bach runter. "Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber."

Neuseeland, Australien und Singapur sind mir zu autoritär. Kanada und die USA zu woke, obwohl es in den USA auf bundesstaatlicher Ebene Ausnahmen gibt. Man kann nur hoffen, dass der orangene Mann oder DeSantis bei den nächsten Wahlen Erfolg haben werden. Im UK wird die Gesellschaft durch Diversitäts- und Identitätspolitik ebenso gespalten. Zudem stört mich der degenerierte Konsumerismus dort, der aber in vielen Staaten vorherrscht. BoJo ist hingegen relativ vernünftig, wenn auch immer etwas verdreht dargestellt. In Kontinentaleuropa ist mit Sicherheit die Schweiz noch das beste Ziel, aber das ist auch nur ein zeitverzögertes Deutschland, rein gesellschaftspolitisch.

Hinsichtlich der Schweiz habe ich einen anderen Eindruck als du. Die erscheint mir im Gegensatz zu Deutschland doch sehr stabil. Meine Pläne werden mich baldmöglichst dorthin führen, um dann irgendwann den Sprung über den großen Teich zu wagen, falls es mit der Greencard klappt. Ich finde Texas langfristig sehr, sehr attraktiv.

Langfristig ist ein Land mit relativ schwachen Institutionen interessant, wo sich individuelle Leistung noch lohnt und einen der schwache Staat nicht gängelt. Lateinamerika finde ich dahingehend interessant.

Ebenfalls dito. Mexiko und Texas sind dahingehend attraktiv, finde ich.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Viele junge Leute hier wissen es gar nicht zu schätzen, wie gut sie abgesichert sind.

Wie sieht denn diese Absicherung aus? Ein paar Monate Schonfrist gibt es, danach darfst du erstmal dein gesamtes Vermögen aufbrauchen, bevor du staatliche Hilfe bekommst. Da ist das Geld besser gleich selbst angelegt.

Wenn du schwer krank wirst, hast du sowieso besser eine private BU-Versicherung und noch eine Rechtsschutzversicherung dazu, um erstere zum Zahlen zu bewegen. Ich behaupte, dass die ganzen Sozialabgaben ab einem bestimmten Gehaltsniveau besser komplett in private Versicherungen investiert wären.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Sozialstandards (30 Tage Urlaub, Kündigungsschutz, Feiertage, Gleitzeit)

Das ist hauptsächlich Sache deines Arbeitgebers. Wenn der dich wirklich loswerden will, hilft dir auch der Kündigungsschutz nicht.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Infrastruktur

Wir sind auf einem der letzten Plätze, was Breitbandanbindung betrifft. Selbst in Rumänien ist das Internet besser. Bei meinen Eltern auf dem Dorf gibt es noch nicht mal Handyempfang.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Sicherheitsniveau

Solange es in Deutschland ganze Stadtteile gibt, wo sich die Polizei nicht mehr reintraut, sei es aus zahlenmäßiger Unterlegenheit oder Angst vor Rassismusvorwürfen, kann ich hier nicht zustimmen.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Rechtsstaatlichkeit

Da hat jedes Land irgendwo seine Macken.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Bildung

Bis auf ein paar Vorzeigeschulen ist die schulische Ausstattung in Deutschland absolut nichts besonderes im europäischen Vergleich.

Versteht mich nicht falsch: Es ist natürlich schön, dass wir hier in der westlichen Welt größtenteils sorgenfrei aufwachsen konnten, wovon große Teile der Welt nur träumen können. Aber nachdem es hier ja um Auswanderungsziele für Gutverdiener geht, sollte man Deutschland nicht mit der dritten Welt vergleichen, sondern mit anderen westlichen Ländern, die durchaus noch lebenswerter sein können.

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ExBerater

Wohin Auswandern?

Die Medien waren voll davon. Auch wenn es eine völlig irrelevant Lapalie war.

Solche Dinge kann man übrigens in Deutschland stundenlang live verfolgen zB auf Phoenix. Dann bekommt man auch authentische und vollumfängliche Bilder und nicht nur die Social Media Ausschnitte an denen sich die Bildungsunterschicht aufgeilt

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

[...]

Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Die mediale Begleitung der Politik ist in D doch sehr stark. Wie schön der lachende Armin Laschet in den Medien rausgeschnitten wurde, ist ein gutes Beispiel.
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Ähhh.... ich weiß ja nicht, welche Medien du konsumierst, aber ich habe den "lachenden Armin" mehrfach in den Medien gesehen

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Früher hätte ich nicht auswandern wollen. Es macht mich aber traurig, wie in Deutschland ein schier unendlicher Staatglaube verbreitet ist, trotz permanenten Versagens der Staatlichkeit und deren Vertreter, medial weitestgehende Gleichschaltung und destruktive Diversität zelebriert werden, eine absurde Staatsquote und Korruption vorherrschen, es keinerlei Haushaltsdisziplin gibt und destruktive Wirtschaftspolitik betrieben wird. Das Ganze wird dann noch bejubelt. Diesem Land fühle ich mich nicht mehr verbunden. Für mich ist die Konsequenz absoluter Fokus auf mich und mein soziales Umfeld.

Neuseeland, Australien und Singapur sind mir zu autoritär. Kanada und die USA zu woke, obwohl es in den USA auf bundesstaatlicher Ebene Ausnahmen gibt. Man kann nur hoffen, dass der orangene Mann oder DeSantis bei den nächsten Wahlen Erfolg haben werden. Im UK wird die Gesellschaft durch Diversitäts- und Identitätspolitik ebenso gespalten. Zudem stört mich der degenerierte Konsumerismus dort, der aber in vielen Staaten vorherrscht. BoJo ist hingegen relativ vernünftig, wenn auch immer etwas verdreht dargestellt. In Kontinentaleuropa ist mit Sicherheit die Schweiz noch das beste Ziel, aber das ist auch nur ein zeitverzögertes Deutschland, rein gesellschaftspolitisch.

Langfristig ist ein Land mit relativ schwachen Institutionen interessant, wo sich individuelle Leistung noch lohnt und einen der schwache Staat nicht gängelt. Lateinamerika finde ich dahingehend interessant.

Sorry, aber solche Kommentare kann man nicht ernst nehmen. In Deutschland ist nicht alles perfekt, aber die meisten hier können sich gar nicht vorstellen, wie korrupt und gefährlich die meisten Lateinamerikanischen Länder sind. 90% der Lateinamerikaner würden alles dafür tun, um in Deutschland leben zu können, und hier wird behauptet, dass es in Lateinamerika besser ist als hier

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Vergessen sollte man auch nicht, dass D seit 80 Jahren ohne Krieg ist, 2 Meere, viele Seen (u.a. Bodensee) und Berge (Alpen und kleineres ) hat und für jeden lebensstil, vom Fischerhemd bis Dirndl, AMGDöner bis Buxe, ein Plätzchen freihält. Mehr Vielfalt geht nicht.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

[...]

Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Die mediale Begleitung der Politik ist in D doch sehr stark. Wie schön der lachende Armin Laschet in den Medien rausgeschnitten wurde, ist ein gutes Beispiel.
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Ähhh.... ich weiß ja nicht, welche Medien du konsumierst, aber ich habe den "lachenden Armin" mehrfach in den Medien gesehen

aber manche bestimmte eben nicht und da stellt sich die frage warum wohl

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

[...]

Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Die mediale Begleitung der Politik ist in D doch sehr stark. Wie schön der lachende Armin Laschet in den Medien rausgeschnitten wurde, ist ein gutes Beispiel.
[...]

Ähhh.... ich weiß ja nicht, welche Medien du konsumierst, aber ich habe den "lachenden Armin" mehrfach in den Medien gesehen#

Meiner Meinung nach wird das eben gerade in Deutschland viel zu breit getreten... Zu anderen Zeiten hätte es niemanden gejuckt, aber es gibt nunmal die Wahl dieses Jahr

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

[...]

Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Die mediale Begleitung der Politik ist in D doch sehr stark. Wie schön der lachende Armin Laschet in den Medien rausgeschnitten wurde, ist ein gutes Beispiel.
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Ähhh.... ich weiß ja nicht, welche Medien du konsumierst, aber ich habe den "lachenden Armin" mehrfach in den Medien gesehen#

Meiner Meinung nach wird das eben gerade in Deutschland viel zu breit getreten... Zu anderen Zeiten hätte es niemanden gejuckt, aber es gibt nunmal die Wahl dieses Jahr

Es muss gleiches Recht für alle gelten. Annalena hatte vorgelegt und Armin hat jetzt nachgezogen. Mit Fluten kann man Wahlen gewinnen, aber auch verlieren.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Man kann diese Statistik ja gerne hinterfragen (und sollte es auch), sie ist aber allemal besser als das Geplapper mancher Leute hier im Thread "Deutschland ist überall Weltklasse, ich lebe hier also weiß ich es ja".
Das ist doch nicht ernst zu nehmen.

ExBerater schrieb am 20.07.2021:

Das würde ich mal hinterfragen, wie man jede Statistik hinterfragen muss.
Es gibt auch zig andere Kategorien wo Deutschland weltweit führend ist (ich glaube zuletzt sogar bei den innovativsten Ländern was viele im Forum wohl anzweifeln würden)

Pressefreiheit: Da ist meines Wissens nach Deutschland nur deshalb abgerutscht, weil es zuletzt im Rahmen von Pegida und Corona viele Angriffe auf die Presse gab von "Wutbürgern" nicht weil die Pressefreiheit wirklich gefährdet wäre.

Infrastruktur? Da frage ich mich aber ehrlich welches Land mehr Autobahnen, besser ausgebaute Straßen, bessere Kanilisation, bessere Wasserversorgung, oder ein dichteres ÖPNV Netz hat.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Ich werde im Alter genug Geld haben um mir auch in DE ein sehr gutes Leben finanzieren zu können, sehe daher keine Not für mich auszuwandern. Viele hier bashen doch einfach nur DE weils "cool" ist. Dabei ist DE in quasi jeder Kategorie ganz weit vorne: Freiheit, politische Stabilität, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung etc.

Pressefreiheit: 13, hinter den Klassikern hier wie Schweiz, Norwegen, Niederlande etc.
Korruption: das gleiche
Infrastruktur: Platz 22, vor Deutschland befinden sich ein Großteil der entwickelten Länder dieser Welt
Gesundheitssystem: Platz 12 von 35 (nur Europa wurde verglichen).

Alles natürlich jammern auf extrem hohen Niveau, aber wir reden hier von 34 OECD Staaten die es gibt, da sind diese Platzierungen eben einfach Mittelfeld.
In Anbetracht der immens hohen Abgaben im Vergleich zu den anderen Nationen sollte man hier doch besser abschneiden?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Kommt immer drauf an. Wenn man älter wird, spielt die Gesundheitsversorgung eine größere Rolle. Deswegen kommen viele Rentner von Spanien wieder nach Deutschland zurück. Spanien hat nach dem DBA kein Besteuerungsrecht an der Rente, deswegen ist es kein richtiges Auswandern der Rentner.

Portugal ist für Rentner interessant, da ein paar Jahre keine Steuer anfällt.

Man sollte schon ein gutes Einkommen erzielen können, wenn man noch auf den Erwerb angewiesen ist. Als digitaler Nomade oder als Privatier ist man auf Malta oder Zypern nicht so schlecht aufgehoben.

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D-CH-F

Wohin Auswandern?

Renten aus Deutschland werden übrigens in Frankreich besteuert, was häufig lukrativ sein kann. Hintergrund ist, bis 2015 wurden Renten von Franzosen die als Grenzgänger in Deutschland gearbeitet haben, in Deutschland besteuert. Dann haben sich viele Franzosen beschwert, warum sie plötzlich so hohe Steuern bezahlen müssen. Es wurde sich dann geeinigt, dass Renten nun in Frankreich besteuert werden.

https://allemagneenfrance.diplo.de/fr-de/service/00-rente-artikel/1377896

Wer zuvor in der Schweiz gearbeitet hat, kann sich auch als Rentner in der Schweiz weiter krankenversichern, ist aber in Frankreich mit versichert! hat den Vorteil, dass man Problemlos im Elsass zum Arzt kann und fast alles wird bezahlt, sogar der Zahnarzt(ohne Implantate). Bei komplexeren Sachen oder falls man sehr schnell einen Facharzttermin benötigt, hat man dennoch Zugang zu einem weltklasse Gesundheitssystem in der Schweiz, vorallem in Basel. Wo binnen Tagen Termine möglich sind, wo man in Frankreich oder Deutschland Wochen, wenn nicht Monate warten muss.

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Hat evtl. mal jemand die Schweiz und die USA direkt verglichen?
Gehälter dürften sich wohl nicht allzu stark unterscheiden, Steuern meines Wissens nach auch ähnlich, Preise in den USA deutlich geringer (insbesondere Immobilien), dafür sich in den US allerdings jeder selbst der nächste, ohne soziale Absicherung.

Gibt es jemanden, der in beiden Ländern schon mal gelebt hat?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Habe mich intensiv mit der Schweiz beschäftigt und war erst Feuer und Flamme für einen Umzug. Was mich am Ende aber doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat waren zwei Dinge:

  1. Wenn man kleine Kinder hat verpufft der finanzielle Vorteil fast vollständig aufgrund sehr hoher Betreuungskosten. (Merke: als Auswanderer fallen natürlich auch die Großeltern der Kinder als Unterstützung weg...)
  2. Entgegen meiner Erwartungen gibt es in der Schweiz doch überraschend viele unsinnige Regelungen. Mein Lieblingsbeispiel: auf eine abbezahlte, selbstbewohnte Immobilie wird eine Steuer fällig die dem Mietwert entspricht - im Ernst: what the fuck? Ich zahle bis zur Rente eine (in der Schweiz extrem teure) Immobilie ab, um dann von meiner Rente x-tausend CHF als Steuer abzuführen?

Unter dem Strich ist mein Eindruck, dass man als Single oder DINKS außerhalb von Zürich einen extrem geilen Lebensstandard hat und richtig Geld scheffeln kann, aber sobald man kleine Kinder hat und irgendwann in einer abbezahlten Immobilie wohnen will, wird es richtig teuer.

Nach meinen bisherigen Recherchen ist Neuseeland für mich fast perfekt - außer, dass es in meinem Fachbereich dort keine Jobs gibt..

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Habe mich intensiv mit der Schweiz beschäftigt und war erst Feuer und Flamme für einen Umzug. Was mich am Ende aber doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat waren zwei Dinge:

  1. Wenn man kleine Kinder hat verpufft der finanzielle Vorteil fast vollständig aufgrund sehr hoher Betreuungskosten. (Merke: als Auswanderer fallen natürlich auch die Großeltern der Kinder als Unterstützung weg...)
  2. Entgegen meiner Erwartungen gibt es in der Schweiz doch überraschend viele unsinnige Regelungen. Mein Lieblingsbeispiel: auf eine abbezahlte, selbstbewohnte Immobilie wird eine Steuer fällig die dem Mietwert entspricht - im Ernst: what the fuck? Ich zahle bis zur Rente eine (in der Schweiz extrem teure) Immobilie ab, um dann von meiner Rente x-tausend CHF als Steuer abzuführen?

Unter dem Strich ist mein Eindruck, dass man als Single oder DINKS außerhalb von Zürich einen extrem geilen Lebensstandard hat und richtig Geld scheffeln kann, aber sobald man kleine Kinder hat und irgendwann in einer abbezahlten Immobilie wohnen will, wird es richtig teuer.

Nach meinen bisherigen Recherchen ist Neuseeland für mich fast perfekt - außer, dass es in meinem Fachbereich dort keine Jobs gibt..

Am besten ist es wenn du in Elsass wohnst und in der Schweiz arbeitest. Siehe den ausführlichen Beitrag von D-CH-F oben.

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Habe mich intensiv mit der Schweiz beschäftigt und war erst Feuer und Flamme für einen Umzug. Was mich am Ende aber doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat waren zwei Dinge:

  1. Wenn man kleine Kinder hat verpufft der finanzielle Vorteil fast vollständig aufgrund sehr hoher Betreuungskosten. (Merke: als Auswanderer fallen natürlich auch die Großeltern der Kinder als Unterstützung weg...)
  2. Entgegen meiner Erwartungen gibt es in der Schweiz doch überraschend viele unsinnige Regelungen. Mein Lieblingsbeispiel: auf eine abbezahlte, selbstbewohnte Immobilie wird eine Steuer fällig die dem Mietwert entspricht - im Ernst: what the fuck? Ich zahle bis zur Rente eine (in der Schweiz extrem teure) Immobilie ab, um dann von meiner Rente x-tausend CHF als Steuer abzuführen?

Unter dem Strich ist mein Eindruck, dass man als Single oder DINKS außerhalb von Zürich einen extrem geilen Lebensstandard hat und richtig Geld scheffeln kann, aber sobald man kleine Kinder hat und irgendwann in einer abbezahlten Immobilie wohnen will, wird es richtig teuer.

Nach meinen bisherigen Recherchen ist Neuseeland für mich fast perfekt - außer, dass es in meinem Fachbereich dort keine Jobs gibt..

Am besten ist es wenn du in Elsass wohnst und in der Schweiz arbeitest. Siehe den ausführlichen Beitrag von D-CH-F oben.

Von Frankreich kann ich nur abraten. Ja weniger Einkommensteuer, dafür aber mehr Erbschaftssteuer und einige andere Belastungen. Grundsätzlich kein Leistungsfreundliches Land, gr. Sozialneid. Bauqualität, insbesondere Isolation, Energieeffizient, sind teilweise Lichtjahre hinter D zurück. Öffentliche Sicherheit im Vergleich zu D ein Witz, dazu ist F in vielen Teilen auch einfach nur dreckig, weil sich keiner was schert und alles auf den Boden wirft und überall hinuriniert wird. Savoir vivre macht das ein bisschen wett. Frankreich ist außerhalb einiger Metropolen auch größtenteils einfach nur Pampa mit Ansichten, die man in D teilweise seit 50j nicht mehr kennt. Das gilt insbesondere für Elsaß. Dazu: In Frankreich muss man franz sprechen um wirklich teilhaben zu können.

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Ein Deutscher in Paris seit mehr als 10J (zuvor Provence, 170k Jahreseinkommen)

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Moin, in welche Länder würdet ihr auswandern und aus welchem Grund?

Mittlerweile, fällt mir kein Land, wohin ich auswandern würde. Warum?

Weil du erstmal dort einen gutbezahlten Job brauchst, dann hast du viel weniger soziale Absicherung und weniger Urlaubstage als in D.

Neuseeland bietet ja schon ziemlich viel Freiheit, aber Kanada ist für mich noch attraktiver, auch wegen der vergleichsweise kurzen Distanz zu Deutschland und den Direktflügen.

Neuseeland ist klein, da musst du erstmal einen Job finden. Ist eben das Henne-Ei Problem. Ein Ex-Kollege von mir ist nach AUS ausgewandert, allerdings hat er dort ein Semester studiert und seine Frau ist Australierin. Aber selbst er musste in seinem Urlaub nach AUS fliegen um dort Vorstellungsgespräche zu machen und dann ein Jobangebot zu kriegen, damit er eine Aufenthaltserlaubnis bekommt. Ich selbst hatte mich auch mal dafür interessiert, aber da musst du unter 40 Jahre alt sein und Australien fand ich zum Urlaub machen gut, aber zum Leben wäre das nichts für mich (wie in vielen anderen Ländern auch). Denn gerade im Alter kann es dann kompiliziert werden, mit der Sprache, den Gepflogenheiten und dem finanziellen Rahmen.

La Reunion soll auch ein sehr guter Ort zum Auswandern sein, hat da jemand Erfahrung mit? Auch wenn man hier Französischkenntnisse mitbringen muss...

Was willst du denn auf La Reunion arbeiten?

Ansonsten fallen mir kaum Länder ein, in denen man mehr Freiheiten hat. Auch wenn in Deutschland einiges überbürokratisiert und kleinkariert ist, kann man hier doch weitestgehend in Ruhe leben. Dagegen sprechen immer mehr Steuererhöhungen, immer mehr Einschränkungen, die politische Aussicht und die immer negativer werdende Mentalität. In anderen Ländern ist das zwar teilweise noch schlimmer, aber in einigen eben auch nicht...

Du brauchst aber in all den Ländern einen gutbezahlten Job und auf den kleinen Inseln ist das meist Rohstoffindustrie, Landwirtschaft oder Tourismus mit den entsprechenden Arbeitszeiten.

Bin auf eure Antworten gespannt!

Also ich finde, dass viele hier erstmal im Ausland temporär arbeiten sollten. Dann verblasst das schöne Auswanderungsland ganz schnell, sei es, weil die Bürokratie dort noch schlimmer ist, man dort als Ausländer nicht gerne gesehen ist, Korruption alltäglich ist (auch bei kleinsten Dingen) und man kein deutsches Gehalt mit einheimischen Preisen genießt, sondern ein einheimisches Gehalt mit einheimischen Preisen, was gleichmal viel weniger Spielraum zulässt.

Aber gut, manche schaffen es trotzdem, ich kenne auch welche, die nach Mexiko, Schweden, Australien usw. ausgewandert sind.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Habe mich intensiv mit der Schweiz beschäftigt und war erst Feuer und Flamme für einen Umzug. Was mich am Ende aber doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat waren zwei Dinge:

  1. Wenn man kleine Kinder hat verpufft der finanzielle Vorteil fast vollständig aufgrund sehr hoher Betreuungskosten. (Merke: als Auswanderer fallen natürlich auch die Großeltern der Kinder als Unterstützung weg...)
  2. Entgegen meiner Erwartungen gibt es in der Schweiz doch überraschend viele unsinnige Regelungen. Mein Lieblingsbeispiel: auf eine abbezahlte, selbstbewohnte Immobilie wird eine Steuer fällig die dem Mietwert entspricht - im Ernst: what the fuck? Ich zahle bis zur Rente eine (in der Schweiz extrem teure) Immobilie ab, um dann von meiner Rente x-tausend CHF als Steuer abzuführen?

Deswegen zahlt der kluge Schweizer afaik seine Immobilien nie komplett ab.
Lasse mich da aber gerne etwas besseren belehren.

Unter dem Strich ist mein Eindruck, dass man als Single oder DINKS außerhalb von Zürich einen extrem geilen Lebensstandard hat und richtig Geld scheffeln kann, aber sobald man kleine Kinder hat und irgendwann in einer abbezahlten Immobilie wohnen will, wird es richtig teuer.

Nach meinen bisherigen Recherchen ist Neuseeland für mich fast perfekt - außer, dass es in meinem Fachbereich dort keine Jobs gibt..

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Gute Frage wohin?

Eines ist klar, in Deutschland geht es seit Jahren nur noch abwärts. Die nächste Rentenreform kommt. Die Beiträge zur GKV und RV steigen. Steuern und Abgaben werden "für die Umwelt" erhöht. Aus dem Netto ein EFH zu bezahlen wird immer schwieriger bis unmöglich. Sparen kann man zu Negativzinsen bei hoher Inflation.

Die Rahmenbedingungen sind wirklich nicht mehr gut.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

DAs soll nun nicht der erhobene Zeigefinger werden, aber man kann an den Antworten schon abschätzen, wer mal länger im Ausland war :)

Vorneweg: D ist trotzt einiger Defizite ein ganz brauchbares Land und sehr lebenswert. Ich bin seit rund 10 Jahren beruflich im Ausland unterwegs, seit knappen 3 Jahren in Brasilien und denke, dass ich mir da eine Meinung zu gebildet habe.

Das erste Problem ist: Wenn man ins Ausland "gedrückt" wird, weil alles in D "so doof" ist, dann hält man es im Ausland zu 99,9% nicht lange aus. Das ist genau der Zeitraum bis man merkt, dass es auch im Ausland jede Menge Herausforderungen gibt und dann auf einmal feststellt, dass man in D halt kein "Ausländer" ist.
Also WENN ins Ausland, dann muss man gehen, weil es einen dort hin zieht. Dann sollte man gehen, weil einem Land und Leute gefallen, weil man das Essen mag, etc. pp. Von mir auch aus, weil man Expat ist und Geld wie Heu verdient, weils sonst keiner machen will (ist ja schon lange nicht mehr so).

Leute rechnen sich das halt irgendwie immer komisch hin und vergessen scheinbar, dass die Kosten im Ausland nur auf den ersten Blick günstig sind, in der Realität kommen aber zwei Faktoren auf:

  1. Qualität: Äpfel mit Äpfel vergleichen. Ich bekomme hier in Brasilien ein Einfamilien-Reihenhaus für umgerechnet 100t€. Wenn man das aber unter die Lupe nimmt, dann wirds einem anders. Nicht im Sinne von "gefährlich" aber von dem allgemeinen Qualitätsanspruch. Es ist einfach lausig gebaut, egal ob Wasser- oder Elektroinstallationen.
    Genauso gehts weiter mit vielen anderen Dingen. Benzin ist hier günstiger, aber es wird halt 30% Ethanol beigemischt. Was ich sagen will: Das nennt sich zwar Benzin, ist aber nicht das gleiche wie bei "uns".
    Und so zieht sich das durch viele Bereiche durch. Versicherungen, Autos, Elektrogeräte, ...

  2. Kaufkraft: Wenn man Auswandert, dann muss man sich ja idR irgendwie finanzieren und das macht man mit einem Job. Als Ausländer ist das oftmals nicht einfach und obwohl deutsche Produkte geschätzt werden will keiner den Oberlehrer-Deutschen haben. Lieber "mauschelt" man vor sich hin :) Ich merke das hier jeden Tag, ich habe natürlich den "Luxus", dass ich mich als Expat da etwas herausnehmen kann (weil mein Chef in D sitzt und ich aus D bezahlt werde), aber ich merke das immer wieder. Man macht mit deutscher Qualität gerne Werbung, identifiziert sich auch damit, aber letztendlich sind es Brasilianer mit allem was dazu gehört.
    UND die Gehälter im Ausland sind halt nicht so der Knüller. Selbst wenn jemand hier einen Ingenieursjob ergattern würde, in D werden vielleicht 5000Brutto bezahlt, wovon 2900 übrig bleiben, in Brasilien wären das Brutto so 2000€ (umgerechnet) wovon dann rund 1300€ übrig bleiben (und das ist schon ein respektables gutbürgerliches Gehalt).
    Ein neuer Golf ist hier aber genauso teuer wie in D ;) Die Versicherung dafür teurer als bei uns. Essen etwas günstiger, aber halt nicht die Hälfte.
    Der Kredit für die Hütte wird mit 6-8%/a verzinst. Gebühren für die Sicherheit kommen da noch oben drauf.
    Kinder? Dann müssen die auf eine private Highschool, sonst wird das nichts mit dem Unieintritt.

Ich kann den Gedanken "raus hier" gut nachvollziehen und ich lebe gerne im Ausland, aber wenn ich schauen, was ich im AUsland für meinen Job bekommen würde, wäre ich lokal angestellt, dann komme ich immer wieder zu dem Ergebnis, dass ich in D trotzt all der "Widrigkeiten" immer den größten finanziellen Hebel hätte.
Selbst bei hohen Mieten bleibt unterm Strich genug für ein akzeptables Auto, bei gleichzeitig guter KV und Bildung für die Kiddies.

Ein Ing. in BRA hat sicherlich nicht ein EFH und zwei Autos, kann er sich nie im Leben leisten. Er geht auch nicht regelmäßig auswärts Essen und dergleichen.

Selbst wenn man in der Lage ist, sich irgendwie Remote aus D zu finanzieren und das Problem der lokalen Beschäftigung umgehen, rechnet mal genau durch, wie hoch die Abgabenlast dann wirklich ist.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

DAs soll nun nicht der erhobene Zeigefinger werden, aber man kann an den Antworten schon abschätzen, wer mal länger im Ausland war :)

Vorneweg: D ist trotzt einiger Defizite ein ganz brauchbares Land und sehr lebenswert. Ich bin seit rund 10 Jahren beruflich im Ausland unterwegs, seit knappen 3 Jahren in Brasilien und denke, dass ich mir da eine Meinung zu gebildet habe.

Das erste Problem ist: Wenn man ins Ausland "gedrückt" wird, weil alles in D "so doof" ist, dann hält man es im Ausland zu 99,9% nicht lange aus. Das ist genau der Zeitraum bis man merkt, dass es auch im Ausland jede Menge Herausforderungen gibt und dann auf einmal feststellt, dass man in D halt kein "Ausländer" ist.
Also WENN ins Ausland, dann muss man gehen, weil es einen dort hin zieht. Dann sollte man gehen, weil einem Land und Leute gefallen, weil man das Essen mag, etc. pp. Von mir auch aus, weil man Expat ist und Geld wie Heu verdient, weils sonst keiner machen will (ist ja schon lange nicht mehr so).

Leute rechnen sich das halt irgendwie immer komisch hin und vergessen scheinbar, dass die Kosten im Ausland nur auf den ersten Blick günstig sind, in der Realität kommen aber zwei Faktoren auf:

  1. Qualität: Äpfel mit Äpfel vergleichen. Ich bekomme hier in Brasilien ein Einfamilien-Reihenhaus für umgerechnet 100t€. Wenn man das aber unter die Lupe nimmt, dann wirds einem anders. Nicht im Sinne von "gefährlich" aber von dem allgemeinen Qualitätsanspruch. Es ist einfach lausig gebaut, egal ob Wasser- oder Elektroinstallationen.
    Genauso gehts weiter mit vielen anderen Dingen. Benzin ist hier günstiger, aber es wird halt 30% Ethanol beigemischt. Was ich sagen will: Das nennt sich zwar Benzin, ist aber nicht das gleiche wie bei "uns".
    Und so zieht sich das durch viele Bereiche durch. Versicherungen, Autos, Elektrogeräte, ...

  2. Kaufkraft: Wenn man Auswandert, dann muss man sich ja idR irgendwie finanzieren und das macht man mit einem Job. Als Ausländer ist das oftmals nicht einfach und obwohl deutsche Produkte geschätzt werden will keiner den Oberlehrer-Deutschen haben. Lieber "mauschelt" man vor sich hin :) Ich merke das hier jeden Tag, ich habe natürlich den "Luxus", dass ich mich als Expat da etwas herausnehmen kann (weil mein Chef in D sitzt und ich aus D bezahlt werde), aber ich merke das immer wieder. Man macht mit deutscher Qualität gerne Werbung, identifiziert sich auch damit, aber letztendlich sind es Brasilianer mit allem was dazu gehört.
    UND die Gehälter im Ausland sind halt nicht so der Knüller. Selbst wenn jemand hier einen Ingenieursjob ergattern würde, in D werden vielleicht 5000Brutto bezahlt, wovon 2900 übrig bleiben, in Brasilien wären das Brutto so 2000€ (umgerechnet) wovon dann rund 1300€ übrig bleiben (und das ist schon ein respektables gutbürgerliches Gehalt).
    Ein neuer Golf ist hier aber genauso teuer wie in D ;) Die Versicherung dafür teurer als bei uns. Essen etwas günstiger, aber halt nicht die Hälfte.
    Der Kredit für die Hütte wird mit 6-8%/a verzinst. Gebühren für die Sicherheit kommen da noch oben drauf.
    Kinder? Dann müssen die auf eine private Highschool, sonst wird das nichts mit dem Unieintritt.

Ich kann den Gedanken "raus hier" gut nachvollziehen und ich lebe gerne im Ausland, aber wenn ich schauen, was ich im AUsland für meinen Job bekommen würde, wäre ich lokal angestellt, dann komme ich immer wieder zu dem Ergebnis, dass ich in D trotzt all der "Widrigkeiten" immer den größten finanziellen Hebel hätte.
Selbst bei hohen Mieten bleibt unterm Strich genug für ein akzeptables Auto, bei gleichzeitig guter KV und Bildung für die Kiddies.

Ein Ing. in BRA hat sicherlich nicht ein EFH und zwei Autos, kann er sich nie im Leben leisten. Er geht auch nicht regelmäßig auswärts Essen und dergleichen.

Selbst wenn man in der Lage ist, sich irgendwie Remote aus D zu finanzieren und das Problem der lokalen Beschäftigung umgehen, rechnet mal genau durch, wie hoch die Abgabenlast dann wirklich ist.

Klar schneidet Deutschland beim Vergleich mit einem Land wie Brasilien besser ab. Aber für die Leute hier im Forum, die meist einfach auf mehr Geld aus sind, ist Brasilien auch nie im Leben ein Zielland. Ich stimme dir allerdings zu, dass dieser Faktor bei einer Auswanderung nicht das entscheidende sein sollte. Man muss schon Interesse an der Kultur des Gastlandes haben und sich etwas integrieren wollen.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Ich bin 2011 nach Norwegen gezogen und im Nachhinein auch sehr glücklich mit der Entscheidung. Meine damalige Freundin (heutige Frau) und der Job (Vertrieb) waren hierfür der Grund.

Hatte im Vorfeld genug Zeit mich vor allem mit der Sprache vertraut zu machen. Ist in meinen Augen bei einem längerfristigen Umzug ein ganz wichtiger Aspekt. Die meisten Norweger sprechen zwar ein ganz gutes Englisch. Für den Alltag geht es dauerhaft aber ohne ein gutes Norwegisch nicht.

Ansonsten klar, das Gehalt ist gut das Sozialsystem auch. Gerade Oslo ist aber nicht billig. Man verdient hier gutes Geld, zahlt für den Lebensunterhalt aber auch deutlich mehr als in Deutschland.

Gearbeitet wird hier zwar auch, allerdings irgendwie effektiver und effizienter als in Deutschland. "Smalltalk" während der Arbeitszeit ist jetzt nicht unbedingt verpönt und kommt natürlich auch vor. Aber nicht in der Ausprägung wie bei uns früher in DE. Das führt dann dazu, dass in den meisten Büros um spätestens 16:00 Feierabend ist. Und auch erst gegen 9:00 Uhr die Arbeitszeit beginnt.

Norwegen ist ein sehr Familien freundliches Land. Dafür, dass der Norweger gefühlt 24 Stunden am Tag online ist, ist der Datenschutz aber deutlich schlechter als in Deutschland. Ist den meisten Norwegern aber auch egal. Sie kennen es nicht anders.

Bargeld braucht man hier auch nicht und an jeder Ecke steht ein (staatlich gefördertes) Elektroauto. Das Land ist aber noch immer sehr abhängig vom Öl. Das ist halt auch der Grund für den finanziellen Wohlstand des Landes.

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Ich bin 2011 nach Norwegen gezogen und im Nachhinein auch sehr glücklich mit der Entscheidung. Meine damalige Freundin (heutige Frau) und der Job (Vertrieb) waren hierfür der Grund.

Hatte im Vorfeld genug Zeit mich vor allem mit der Sprache vertraut zu machen. Ist in meinen Augen bei einem längerfristigen Umzug ein ganz wichtiger Aspekt. Die meisten Norweger sprechen zwar ein ganz gutes Englisch. Für den Alltag geht es dauerhaft aber ohne ein gutes Norwegisch nicht.

Ansonsten klar, das Gehalt ist gut das Sozialsystem auch. Gerade Oslo ist aber nicht billig. Man verdient hier gutes Geld, zahlt für den Lebensunterhalt aber auch deutlich mehr als in Deutschland.

Gearbeitet wird hier zwar auch, allerdings irgendwie effektiver und effizienter als in Deutschland. "Smalltalk" während der Arbeitszeit ist jetzt nicht unbedingt verpönt und kommt natürlich auch vor. Aber nicht in der Ausprägung wie bei uns früher in DE. Das führt dann dazu, dass in den meisten Büros um spätestens 16:00 Feierabend ist. Und auch erst gegen 9:00 Uhr die Arbeitszeit beginnt.

Norwegen ist ein sehr Familien freundliches Land. Dafür, dass der Norweger gefühlt 24 Stunden am Tag online ist, ist der Datenschutz aber deutlich schlechter als in Deutschland. Ist den meisten Norwegern aber auch egal. Sie kennen es nicht anders.

Bargeld braucht man hier auch nicht und an jeder Ecke steht ein (staatlich gefördertes) Elektroauto. Das Land ist aber noch immer sehr abhängig vom Öl. Das ist halt auch der Grund für den finanziellen Wohlstand des Landes.

Wie würdest du denn deinen Lebensstandard im Vergleich zu Deutschland sehen? Trägt der höhere Verdienst die höheren Kosten, oder kann man sich unter dem Strich weniger leisten als in Deutschland?

Und ist auf der Arbeit das Verhältnis zu den Kollegen dann noch entfernter als in Deutschland, oder kommt man trotz wenig Smalltalk auch privat in Kontakt?

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D-CH-F

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Habe mich intensiv mit der Schweiz beschäftigt und war erst Feuer und Flamme für einen Umzug. Was mich am Ende aber doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat waren zwei Dinge:

  1. Wenn man kleine Kinder hat verpufft der finanzielle Vorteil fast vollständig aufgrund sehr hoher Betreuungskosten. (Merke: als Auswanderer fallen natürlich auch die Großeltern der Kinder als Unterstützung weg...)
  2. Entgegen meiner Erwartungen gibt es in der Schweiz doch überraschend viele unsinnige Regelungen. Mein Lieblingsbeispiel: auf eine abbezahlte, selbstbewohnte Immobilie wird eine Steuer fällig die dem Mietwert entspricht - im Ernst: what the fuck? Ich zahle bis zur Rente eine (in der Schweiz extrem teure) Immobilie ab, um dann von meiner Rente x-tausend CHF als Steuer abzuführen?

Unter dem Strich ist mein Eindruck, dass man als Single oder DINKS außerhalb von Zürich einen extrem geilen Lebensstandard hat und richtig Geld scheffeln kann, aber sobald man kleine Kinder hat und irgendwann in einer abbezahlten Immobilie wohnen will, wird es richtig teuer.

Nach meinen bisherigen Recherchen ist Neuseeland für mich fast perfekt - außer, dass es in meinem Fachbereich dort keine Jobs gibt..

Am besten ist es wenn du in Elsass wohnst und in der Schweiz arbeitest. Siehe den ausführlichen Beitrag von D-CH-F oben.

Von Frankreich kann ich nur abraten. Ja weniger Einkommensteuer, dafür aber mehr Erbschaftssteuer und einige andere Belastungen. Grundsätzlich kein Leistungsfreundliches Land, gr. Sozialneid. Bauqualität, insbesondere Isolation, Energieeffizient, sind teilweise Lichtjahre hinter D zurück. Öffentliche Sicherheit im Vergleich zu D ein Witz, dazu ist F in vielen Teilen auch einfach nur dreckig, weil sich keiner was schert und alles auf den Boden wirft und überall hinuriniert wird. Savoir vivre macht das ein bisschen wett. Frankreich ist außerhalb einiger Metropolen auch größtenteils einfach nur Pampa mit Ansichten, die man in D teilweise seit 50j nicht mehr kennt. Das gilt insbesondere für Elsaß. Dazu: In Frankreich muss man franz sprechen um wirklich teilhaben zu können.

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Ein Deutscher in Paris seit mehr als 10J (zuvor Provence, 170k Jahreseinkommen)

Bitte nicht von bestimmten Gegenden im Raum Paris auf den Rest des Landes schliessen. Bauqualität: neuere Häuser haben häufig gute Standards, je nach dem was man ausgeben will. Es ist aber auch wahr: man konnte lange Zeit sicher einfacher bauen als in Deutschland. und selbst heute gibt es einige Billig-Haus Anbieter mit sehr niedrigem Standard (teils unter 100k für einen schlüsselfertigen Neubau). Das leistet sich die Arbeiterschicht, die wohnt dann immerhin im Eigenheim auf dem Land und nicht in der Mietskaserne wie häufig in Deutschland.
Typische Häuser die sich Schweiz-Grenzgänger in Grenznähe leisten, haben meist einen sehr hohen Standarad, auch energetisch, sind trotzdem deutlich von den Preisen entfernt, was man im Umland deutscher Großstädte meist bezahlt. Vorallem die Grundstückkosten machen sehr viel aus.
Sozialneid: In grenznahen Gemeinden mit sehr hohem Anteil von Schweizpendlern geht es, aber wohnt man wirklich weit weg, wo nur wenige in der Schweiz arbeiten, kann das durchaus vor kommen. Als Wiwi hat man aber mit normalem schweizer Sachbearbeiterlohn problemlos die Möglichkeit in Gegenden zu wohnen, die grenznah sind und wo das nicht der Fall ist, weil sehr viele in der Schweiz arbeiten. Wenn ich sehe was in den Immo Threads hier teilweise für Reihenhäusern in Mittelstädten von DE fällig werden... Summen wie 800k Euro dafür kriegt man selbst in Grenznähe sehr gehobene Villen mit großen Grundstücken, mit sehr hohem Baustandard.
Sicherheit: Das ist eher das Problem von bestimmten Großstädten und dort auch nur in bestimmten Vierteln. In der Grenzregion zur Schweiz ist es relativ sicher. Auch bei der Sauberkeit ist die Mentalität eher schweizerisch/deutsch geprägt. Eine gewisse Gelassenheit braucht man in Frankreich allerdings.

Ja Einkommensteuer meist geringer, Erbschaftsteuer meist höher. Für viele durchschnittliche Erben ist die Differenz oft gar nicht sehr hoch. Erbt man 1 Mio Euro, zahlt man in Frankreich normalerweise deutlich mehr, wer aber sehr viel erbt, kann auch in Deutschland oder gar der Schweiz kaufen ;-), der hat das Problem gar nicht mit zu teueren Immobilien.
Mentalität der Menschen: Kommt auf die Umgebung drauf an, woht man weit weg von der Grenze in einem kleinen Dorf ist die Mentalität schon eher konservativ, aber das ist in der Schweiz nicht anders. Ich habe es woanders glaub mal geschrieben: ein veganer Hipster aus Berlin-Prenzlauer Berg würde sicher nicht in einer elsässischen Kleinstadt glücklich werden.

Du rätst von Frankreich ab, wohnst aber selbst noch dort? 170k Brutto ist in Frankreich ein wirklich sehr hohes Einkommen, darf man fragen was du beruflich machst? das wäre selbst in der Schweiz ein sehr hoher Lohn. In solchen "Sphären" könnte je nach dem natürlich ein anderes Land als Frankreich besser sein, wenn Lebenshaltungskosten keine Rolle spielen, ist die Schweiz wahrscheinlich die beste Wahl als Land. Nur bei den meisten Menschen spielt es eine Rolle. Ich schätze ein Job der in Frankreich 170k Brutto abwirft, könnte in der Schweiz locker 250-400k CHF p.a. bringen. Bei dem Gehalt lebt man natürlich auch in der Schweiz wie Gott in Frankreich ;-).
Wo ich Dir Recht gebe: Um wirklich dazu zu gehören, sollte man französisch lernen. Allerdings gibt es auch viele Deutsche und Schweizer, die leben in ihrem Neubauviertel wo fast nur Deutsche/Schweizer/Expats wohnen und leben in ihrer Expat/Deutschsprachige Bubble. Davon würde ich persönlich eher abraten.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Am besten geht der wiwi mal für ein Jahr in eines der hier gepriesenen Entwicklungsländer und schaut mal wie das so ist mit der Sicherheit, der Integrität der Polizei, dem Baustandard der Immobilien, der Rechtssicherheit des Grundbuchs und den realen Bruttolöhnen samt Inflation.

Danach geht er/sie in ein skandinavisches, meist matriachalisches Hochsteuerland mit Einkommens- und Steuertransparenz und wenig Tageslicht.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Am besten geht der wiwi mal für ein Jahr in eines der hier gepriesenen Entwicklungsländer und schaut mal wie das so ist mit der Sicherheit, der Integrität der Polizei, dem Baustandard der Immobilien, der Rechtssicherheit des Grundbuchs und den realen Bruttolöhnen samt Inflation.

Danach geht er/sie in ein skandinavisches, meist matriachalisches Hochsteuerland mit Einkommens- und Steuertransparenz und wenig Tageslicht.

Du warst eindeutig in noch keinem Entwicklungsland. Ich habe längere Zeit in zwei Entwicklungsländern verbracht - nicht als Entsendung mit heimischem Vertrag - und natürlich ist dort nicht alles perfekt, aber so schlimm wie du es hier suggerierst, ist es nicht

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Moin, in welche Länder würdet ihr auswandern und aus welchem Grund?

Neuseeland bietet ja schon ziemlich viel Freiheit, aber Kanada ist für mich noch attraktiver, auch wegen der vergleichsweise kurzen Distanz zu Deutschland und den Direktflügen.
La Reunion soll auch ein sehr guter Ort zum Auswandern sein, hat da jemand Erfahrung mit? Auch wenn man hier Französischkenntnisse mitbringen muss...

Ansonsten fallen mir kaum Länder ein, in denen man mehr Freiheiten hat. Auch wenn in Deutschland einiges überbürokratisiert und kleinkariert ist, kann man hier doch weitestgehend in Ruhe leben. Dagegen sprechen immer mehr Steuererhöhungen, immer mehr Einschränkungen, die politische Aussicht und die immer negativer werdende Mentalität. In anderen Ländern ist das zwar teilweise noch schlimmer, aber in einigen eben auch nicht...

Bin auf eure Antworten gespannt!

In welcher Welt ist Kanada freier als Deutschland?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Am besten geht der wiwi mal für ein Jahr in eines der hier gepriesenen Entwicklungsländer und schaut mal wie das so ist mit der Sicherheit, der Integrität der Polizei, dem Baustandard der Immobilien, der Rechtssicherheit des Grundbuchs und den realen Bruttolöhnen samt Inflation.

Danach geht er/sie in ein skandinavisches, meist matriachalisches Hochsteuerland mit Einkommens- und Steuertransparenz und wenig Tageslicht.

Du warst eindeutig in noch keinem Entwicklungsland. Ich habe längere Zeit in zwei Entwicklungsländern verbracht - nicht als Entsendung mit heimischem Vertrag - und natürlich ist dort nicht alles perfekt, aber so schlimm wie du es hier suggerierst, ist es nicht

Ebenfalls in einem dritte- und mehreren zweite-Welt Ländern gewesen. Würde jedes dieser Länder Deutschland vorziehen. Der Deutsche sieht gar nicht, was er sich gefallen lassen muss, einfach weil es normalisiert ist

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Ich empfehle ein Onlinebusiness aufzubauen oder sich Skills anzueignen mit denen man remote aus dem Ausland für deutsche/internationale Unternehmen arbeiten kann. Anschließend aus Deutschland abmelden und in ein Land ziehen, dass ein territoriales Steuersystem hat oder beim Langezeitaufenthalt von Ausländern nicht so genau hinschaut. Alternativ gehen auch Länder mit einem humanen Steuersystem.

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Macht schon einen wirklichen Unterschied wenn Brutto = Netto ist und man zusätzlich noch die Kaufkraft um 2-3x fache höher ist. Um Kapitalertragssteuer, Vermögenssteuer etc. muss man sich dann auch nicht mehr kümmern und die Mehrwertsteuer ist meist auch geringer.

Aus einem 3k Nettolohn in Deutschland, wird dann, wenn man die Arbeitgeberbelastung berücksichtig, schnell mal 15k netto Kaufkraft in Ländern wie Thailand, Indonesien, Philippinen etc.

Unter diesen Umständen ist Korruption eine positive Sache. Für kleine Beträge kann man viele Behördenvorgänge extrem beschleunigen oder sich z.B. auch eine Impfbestätigung kaufen. In einigen Fällen ist auch das Umgehen von Einreisebeschränkungen und Quarantäne möglich.

Zum Thema Krankenversicherung. Für einen Bruchteil von dem was man in Deutschland zahlt gibt es internationale Krankenversicherungen, die einen genau so gut absichern und zeitgleich viel unkomplizierter sind. Als Privatzahler ist die Gesundheitsversorgung vielen Ländern viel besser und entspannter als in Deutschland. Ich habe in den letzten 6 Jahren im Ausland nie Termine gemacht und musste trotzdem nie länger als 15min auf einen Arzt oder Behandlung warten müssen. Höre immer wieder diese Horrorgeschichten von Leuten aus Deutschland die Monate lang auf einen Termin beim Spezialisten warten müssen...

Gibt noch viele andere Punkte die für andere Länder sprechen:
Tolles Wetter und Natur. Strand vor der Haustür ist kein Problem.
Interessantere und vielfältigere Freizeitangebote
Bessere Bildung dank internationaler Schulen
Freundliche Locals. Interessante Expats und Unternehmer.
Ausländerbonus beim Daten
Einfacher neue Freundschaften zu schließen
Sicherheit durch homogene Bevölkerung
Jüngere Bevölkerung
Bessere Investitionsmöglichkeiten. Eigenheim erschwinglich. Schneller zur finanziellen Freiheit
Immer auswärts essen möglich
Haushaltshilfen übernehmen Putzen, Waschen, Aufräumen, Einkaufen, Kochen, Gartenarbeit, Maintenance, Kinderbetreuung etc.
Weniger Stress, mehr Freiheiten

Hab sicherlich noch einige Punkte vergessen.

Trotz der vielen Vorteile ist das Leben im Ausland nicht für jeden geeignet. Wenn man zu stark in Deutschland verwurzelt ist, kein vernünftiges Englisch spricht oder Schwierigkeiten hat auf Menschen zuzugehen sollte man lieber in Deutschland bleiben.

Viele Grüße aus Bali

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Und wie willst du da so leben als Fremder? Du wirst dort nie richtig ankommen und selbst die Frauen dort wollen höchstens dein Geld, das sei dir gesagt. Muss man mögen!

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Und da bleibst du dann auch wenn’s mit der Gesundheit mal bergab geht? Oder lehnst du dich dann wieder in das vermeintliche schlimme soziale Netz Deutschlands?

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Ich bin 25 und ich weiß definitiv, dass ich bis Mitte 70 arbeiten muss (Aber vorher werde ich Mitte 50 oder Ende 50 rausgekickt..).

Ich höre immer wieder Nachrichten, dass man sich selbst um die Altersvorsorge mit ETFs, Aktien, Immobilien kümmern sollte.

Wenn das so ist, dann frage ich mich, weshalb ich denn überhaupt hohe Steuern zahlen sollte?!

Ich habe Singapur im Auge.

Es lohnt sich definitiv nicht, weiterhin diese hohe Steuerabgabe in D zu tolerieren, was ich niemals wiedersehen werde.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

@D-CH-F

Ich habe demnächst ein Gespräch in Basel bei einer Versicherung, bin Mathematiker mit 5 Jahren BE.
Ich vermute mal du kennst dich eher mit Pharma aus, aber was meinst du sollte ich mind. verlangen um in Basel gut Leben zu können (30, single, daher kein Frankreich vorerst)?
Also normale Wohnung mit 60qm, Auto, Motorrad, 1-2 mal im Jahr in Urlaub und ordentlich sparen.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Und wie willst du da so leben als Fremder? Du wirst dort nie richtig ankommen und selbst die Frauen dort wollen höchstens dein Geld, das sei dir gesagt. Muss man mögen!

Also von der Liste findest du fast überall schneller neue Freunde als der Münchener der nach Frankfurt zieht.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Wenn man das im Ausland sooo toll findet. Mein Bruder war mit einem deutschen Gehalt in einem der besagten Länder:
Ja, die Kaufkraft ist da
Ja, die Frauen wollen einen. Aber eben nur das Geld.
Ja, auf den ersten Blick ist alles super.

Aber... sobald irgendwas ist ... mehrere Stunden Flug, du hast ständig angst abgezogen zu werden, teilweise null kontrolle, weil behörden machen was sie wollen...
Bleib mir fott.

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Und wie willst du da so leben als Fremder? Du wirst dort nie richtig ankommen und selbst die Frauen dort wollen höchstens dein Geld, das sei dir gesagt. Muss man mögen!

Ein wenig "verbuscht" muss Mann schon sein.
Und von Mama weg, muss man auch können.

Malta, Rumänien und Singapur kann ich mir gar nicht vorstellen, dort zu leben.

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Ich bin aktuell am überlegen, für einen Wiener Arbeitgeber tätig zu sein und in Ungarn zu wohnen. Dort gibt es noch sehr schöne Häuser für 200-300k.

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Schon mal die Krankenhäuser dort gesehen? In Thailand war ich zwar selbst in einem privaten KH. Mit einer deutschen Auslands-KV kein Thema, allerdings hat die damals erstmal nur 10k gedeckt, ich hatte eine Rechnung von 10.750 Euro. Sobald ich gehen konnte, wurde ich sofort zur Kasse geschickt um die 750 Euro zu begleichen.

Das muss man als Einheimischer erstmal bezahlen können.

Allgemein sind in vielen auf Malta, Zypern, Rumänien, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali usw. die öffentlichen KHs schlecht. Daher muss man in ein privates KH und das ist teuer, mit einem einheimischen Gehalt teilweise unerschwinglich.

Also bitte die rosarote Brille abnehmen im Bezug auf KHs im Ausland.

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Ich bin aktuell am überlegen, für einen Wiener Arbeitgeber tätig zu sein und in Ungarn zu wohnen. Dort gibt es noch sehr schöne Häuser für 200-300k.

Die Pendelei über die Grenze würde mir auf den Keks gehen. Gerade bei Corona kann die Grenze schnell wieder kommen.
Ungarn finde ich top, hatte mal ein Jahr in Budapest gelebt und gearbeitet als Expat für die Lufthansa.

Außerhalb von den Großstädten bzw eigentlich nur Budapest sehr konservativ und teilweise eher rudimentär, was allgemeine Facilities anbelangt.
Definitiv kein guter europäischer Standard. Man hat zu lange vergessen entsprechend zu investieren.

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Und wie willst du da so leben als Fremder? Du wirst dort nie richtig ankommen und selbst die Frauen dort wollen höchstens dein Geld, das sei dir gesagt. Muss man mögen!

Ein wenig "verbuscht" muss Mann schon sein.
Und von Mama weg, muss man auch können.

Malta, Rumänien und Singapur kann ich mir gar nicht vorstellen, dort zu leben.

Ich kenne alle drei Länder relativ gut. Bei Malta kann ich die bedenken ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, sofern man sich mit den Vor- und Nachteilen der Insellage arrangieren kann.

Rumänien wäre jetzt auch nicht meines, aber sofern man sich da in einer Bubble mit ein wenig Geld bewegt lässt es sich recht angenehm leben sofern man nicht auf Niederquerschnittsreifen besteht.

Singapore bin ich sehr gespalten, mir stossen dort die massiv regulierenden Eingriffe des Staates enorm negativ auf, Zensur der Medien, Zwangsvorgaben wieviele Chinesen etc. in welchem Haus wohnen dürfen. Zudem ist das Wetter einfach grausam. Was man auch nicht vergessen darf, ist das die Fläche echt winzig ist und egal wo man hin will ordentlich für die Flugtickets zahlen muss, dass ist kein Vergleich mit den 1000 Ferienbombern die man auf Malta nutzen kann.

Zypern ist im europäischen Kontext sicherlich der interessanteste Kandidat gerade wenn man hauptsächlich von Kapitaleinkünften lebt.

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Ich bin aktuell am überlegen, für einen Wiener Arbeitgeber tätig zu sein und in Ungarn zu wohnen. Dort gibt es noch sehr schöne Häuser für 200-300k.

Und wieso willst du in Ungarn wohnen?

Bzw.: Was bringt ein solches Haus gegenüber einer Wohnung in einer Umgebung, in welcher man sich wohlfühlt inclusive dem Umfeld?

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Und wie willst du da so leben als Fremder? Du wirst dort nie richtig ankommen und selbst die Frauen dort wollen höchstens dein Geld, das sei dir gesagt. Muss man mögen!

Ein wenig "verbuscht" muss Mann schon sein.
Und von Mama weg, muss man auch können.

Malta, Rumänien und Singapur kann ich mir gar nicht vorstellen, dort zu leben.

Singapur kenne ich ganz gut, und das ist das einzige von der Liste wo ich mir wenigstens halbwegs vorstellen könnte, mal für etwas länger zu leben. Hong Kong bis vor ein paar Jahren vielleicht auch noch.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Ich bin aktuell am überlegen, für einen Wiener Arbeitgeber tätig zu sein und in Ungarn zu wohnen. Dort gibt es noch sehr schöne Häuser für 200-300k.

ich war gerade in budapest, weil ich mir das mit dem Auswandern auch überlegt habe. Ich bin selbstständig und kann von überall arbeiten. Aber z.B. Budapest ist Deutschland noch sehr weit hinterher und dann noch das Thema mit der Sprache. Um richtig anzukommen, musst du die Landessprache fließend sprechen. Du verzichtest auf sehr viel Lebensqualität. Fahr mal von Österreich über die Grenze nach Ungarn. Da ist noch nichts entwickelt.

Es ist so extrem frustrierend, weil ich merke, dass man eben nur eine Heimat hat und wenn die einem genommen wird, man am ***** ist.

Es wäre so leicht, Deutschland weiterhin als eines der TOP Länder zu erhalten. Die Menschen sind TOP, nur diese unsäglichen Politiker machen einfach alles kaputt. Ich könnte k*tzen.

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D-CH-F

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

@D-CH-F

Ich habe demnächst ein Gespräch in Basel bei einer Versicherung, bin Mathematiker mit 5 Jahren BE.
Ich vermute mal du kennst dich eher mit Pharma aus, aber was meinst du sollte ich mind. verlangen um in Basel gut Leben zu können (30, single, daher kein Frankreich vorerst)?
Also normale Wohnung mit 60qm, Auto, Motorrad, 1-2 mal im Jahr in Urlaub und ordentlich sparen.

Das hier ist für alle Gehälter ein gutes Tool, direkt vom statistischen Bundesamt in Bern. Einfach Erfahrung, Branche, Alter, Region usw. eingeben, dann sieht man was realistisch ist. Die genannten Monatslöhne sind auf 12 Monate runter gerechnet, heisst Sonderzahlungen und 13. Löhne werden jeweils umgerechnet, also die Angaben mal 12 nehmen, um das gesamte Jahressalär zu erhalten.

https://www.gate.bfs.admin.ch/salarium/public/index.html#/start

Lebenshaltungskosten sind sehr individuell. Ins grenznahe Frankreich zu ziehen würde sich auch in Deiner Situation finanziell lohnen. Allerdings wenn man gar nicht aus der Region kommt, würde ich erstmal Basel direkt empfehlen. Verstehst Du schweizerdeutsch? falls nein, absolut erstmal nach Basel gehen um das verstehen zu lernen. Der Vorteil ins Elsass zu gehen ist natürlich um so grösser mit Familie, besonders wenn man sich ein Haus kaufen oder bauen möchte. Das Sparpotential bei einer kleinen Mietswohnung ist vorhanden, aber natürlich nicht so groß, wie bei einem Haus mit Garten.

Was man zum leben in Basel braucht: Sehr individuell, Basel ist nicht die teuerste Stadt der Schweiz. Mieten würde ich sagen, wenn ich den Angaben aus dem Forum glauben schenken darf, sind vergleichbar mit denen in München. Gastronomie ist teilweise günstiger als in der Restschweiz, da die Konkurrenz im Ausland nah ist. Man hat daher auch im nahen Elsass und Baden sehr viele gastronomische Möglichkeiten. Mit normalem Lebenstandard, sagen wi 2 Zimmer Mietswohnung, normales Auto, Motorrad, solltest Du mit einem Lohn als erfahrener Versicherungsmathematiker sehr gut leben und noch sparen können, vorallem als Single. Die Steuern sind gerade als Single deutlich geringer als in Deutschland, obwohl Basel-Stadt zu den teureren Steuerkantonen gehört.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Ich bin aktuell am überlegen, für einen Wiener Arbeitgeber tätig zu sein und in Ungarn zu wohnen. Dort gibt es noch sehr schöne Häuser für 200-300k.

ich war gerade in budapest, weil ich mir das mit dem Auswandern auch überlegt habe. Ich bin selbstständig und kann von überall arbeiten. Aber z.B. Budapest ist Deutschland noch sehr weit hinterher und dann noch das Thema mit der Sprache. Um richtig anzukommen, musst du die Landessprache fließend sprechen. Du verzichtest auf sehr viel Lebensqualität.

Ich war auch kürzlich in Budapest und habe dort absolut gar nichts vermisst. Jeder kleine Dönerladen bietet dort Kartenzahlung an, der ÖPNV ist modern, sauber und fährt regelmäßig und es wird überall massiv gebaut/renoviert. Sogar diese E-Scooter gibts dort schon. Die Sprache ist da schon eher ein Problem, wobei ich auch jemanden kenne, der sich nach einem Jahr dort im Alltag schon recht fließend unterhalten kann.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Und wie willst du da so leben als Fremder? Du wirst dort nie richtig ankommen und selbst die Frauen dort wollen höchstens dein Geld, das sei dir gesagt. Muss man mögen!

Man kann auch sehr gut innerhalb der Expatcommunity/Ausländerbubble leben. Mit den Locals muss man nicht unbedingt connecten. Genauso wie das viele Expats und Ausländer in Deutschland machen.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Und da bleibst du dann auch wenn’s mit der Gesundheit mal bergab geht? Oder lehnst du dich dann wieder in das vermeintliche schlimme soziale Netz Deutschlands?

Wie gesagt die gesundheitliche Versorgung im Ausland muss nicht schlechter sein. Vor allem kann man sich hier auch Pflegekräfte leisten die dich 24/7 begleiten und unterstützen. Haben hier einen Deutschen in der Community der mit Mitte 30 einen Schlaganfall hatte und daher nicht mehr so mobil ist. Er kann trotzdem am sozialen Leben teilnehmen weil er immer seinen Helfer und Fahrer an der Seite hat. In Deutschland wäre sowas nicht bezahlbar.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Wenn man das im Ausland sooo toll findet. Mein Bruder war mit einem deutschen Gehalt in einem der besagten Länder:
Ja, die Kaufkraft ist da
Ja, die Frauen wollen einen. Aber eben nur das Geld.
Ja, auf den ersten Blick ist alles super.

Aber... sobald irgendwas ist ... mehrere Stunden Flug, du hast ständig angst abgezogen zu werden, teilweise null kontrolle, weil behörden machen was sie wollen...
Bleib mir fott.

Tja in Deutschland wirst du jeden Monat bei der Gehaltsabrechnung so richtig abgezockt. Da hab ich kein Problem mal 50Cent mehr für eine Taxifahrt zu bezahlen, anstatt 50% an Steuern abzudrücken. Das du mehr zahlst passiert dir als Touri, sobald du dich im Land auskennst nicht mehr.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Z.B. Malta, Zypern, Dubai, Rumänen, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali, HK, Singapur etc.

Schon mal die Krankenhäuser dort gesehen? In Thailand war ich zwar selbst in einem privaten KH. Mit einer deutschen Auslands-KV kein Thema, allerdings hat die damals erstmal nur 10k gedeckt, ich hatte eine Rechnung von 10.750 Euro. Sobald ich gehen konnte, wurde ich sofort zur Kasse geschickt um die 750 Euro zu begleichen.

Das muss man als Einheimischer erstmal bezahlen können.

Allgemein sind in vielen auf Malta, Zypern, Rumänien, Georgien, Panama, Paraguay, Thailand, Bali usw. die öffentlichen KHs schlecht. Daher muss man in ein privates KH und das ist teuer, mit einem einheimischen Gehalt teilweise unerschwinglich.

Also bitte die rosarote Brille abnehmen im Bezug auf KHs im Ausland.

Daher sollte man sich auch ordentlich versichern. Keine Auslands-KV, sondern eine internationale KV. Gibt es schon ab 150€/Monat + 250€ Eigenanteil und deckt genau so wie die deutsche KV alles ab, auch wenn man in DE auf Heimaturlaub sein sollte. Das Einzige was nicht abgedeckt wird sind USA Aufenthalte länger als 8 Wochen. Das letzte mal als in hier im KH war musste ich nur die Karte vorzeigen und das KH hat direkt die Versicherung kontaktiert und alles geregelt. Musste Null Papierkram erledigen und auch keine Vorauszahlung leisten.

Will nicht wissen was ein Touri ohne Versicherung in einem deutschen Krankenhaus zahlen muss.

antworten
WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Das große Problem in Deutschland ist das Durchschnittsalter der Bevölkerung von rund 45 Jahren. Die Politik ist total auf Boomer und Rentner ausgelegt und wird auch von dieser Altersgruppe dominiert.

In Ländern mit einer jungen Bevölkerung wie Thailand, Vietnam, Mexiko, Indonesien, Malaysia, Kolumbien, Chile, Türkei, etc. hast du einen ganz anderen Vibe, Aufbruchstimmung, einfach Energie.

Deswegen gibts dort hohes Wachstum, was viele Chancen bringt. Allerdings heißt Wachstum auch, dass diese Länder viel ggü. Deutschland aufholen müssen, was niedrigere Standards auf quasi allen Gebieten bedeutet.

Und nicht vergessen:
Irgendwann wirst du selbst älter und ruhiger. Eine tolle Partyszene oder ein hochdynamisches Arbeitsumfeld interessiert dich dann nicht mehr. Dann willst du es so haben wie die ganzen Alten in Deutschland jetzt. Der Kreis schließt sich dann :)

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Das große Problem in Deutschland ist das Durchschnittsalter der Bevölkerung von rund 45 Jahren. Die Politik ist total auf Boomer und Rentner ausgelegt und wird auch von dieser Altersgruppe dominiert.

In Ländern mit einer jungen Bevölkerung wie Thailand, Vietnam, Mexiko, Indonesien, Malaysia, Kolumbien, Chile, Türkei, etc. hast du einen ganz anderen Vibe, Aufbruchstimmung, einfach Energie.

Deswegen gibts dort hohes Wachstum, was viele Chancen bringt. Allerdings heißt Wachstum auch, dass diese Länder viel ggü. Deutschland aufholen müssen, was niedrigere Standards auf quasi allen Gebieten bedeutet.

Und nicht vergessen:
Irgendwann wirst du selbst älter und ruhiger. Eine tolle Partyszene oder ein hochdynamisches Arbeitsumfeld interessiert dich dann nicht mehr. Dann willst du es so haben wie die ganzen Alten in Deutschland jetzt. Der Kreis schließt sich dann :)

Nur dass man mit der deutschen Rente in Deutschland nicht leben kann und die wenigsten es schaffen noch zu sparen, da man in die Armut besteuert wird (natürlich nicht hier im Forum, hier spart jeder 3k im Monat)

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

Also wir wind jetzt um die 40 und wollen dann mit 60 6 Monate in unserem Haus am Meer in Griechenland leben und die anderen 6 Monate teils in Deutschland in einer kleinen Eigentumswohnung um auch die Kinder oder vielleicht Enkel zu sehen und teils machen wir in der Zeit Urlaub in dem ein oder anderen Land. Momentan haben wir ein Haus in Deutschland und in Griechenland. Beide häuser sind neuwertig und wir werden dann in 20
Jahren unser Haus in Deutschland verkaufen. Denke wir sollten ca. 1 mio dafür bekommen und da unser Arbeitgeber die Philosophie fährt die Mitarbeiter ab 60 auszuzahlen um früher in Rente zu gehen werden wir das nutzen. In Griechenland selbst brauchst du nicht viel Geld. Da leben wir mit dem was wir haben sogar wie Könige dort. Denke das ist eine gute idee vorallem können wir dann in Deutschland auch die Arztbesuch durchführen. Meine eltern machen das auch so und die sind super glücklich und genießen es.

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WiWi Gast

Wohin Auswandern?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Daher sollte man sich auch ordentlich versichern. Keine Auslands-KV, sondern eine internationale KV.

Für einen dt. Tourist reicht eine Auslands-KV, wenn er GKV versichert ist. Die PKV gilt auch im Ausland (bis zu drei Monate). Eine internationale KV abzuschließen macht daher für Leute wohnhaft in D keinen Sinn.

Gibt es schon ab 150€/Monat + 250€ Eigenanteil und deckt genau so wie die deutsche KV alles ab, auch wenn man in DE auf Heimaturlaub sein sollte. Das Einzige was nicht abgedeckt wird sind USA Aufenthalte länger als 8 Wochen. Das letzte mal als in hier im KH war musste ich nur die Karte vorzeigen und das KH hat direkt die Versicherung kontaktiert und alles geregelt. Musste Null Papierkram erledigen und auch keine Vorauszahlung leisten.

Die iKV hat steigende Beiträge pro (Alters-)Jahr wird also mit den Jahren teurer. Davon abgesehen ist diese KV für ein einheimisches (im Zielland) Gehalt teuer.

Will nicht wissen was ein Touri ohne Versicherung in einem deutschen Krankenhaus zahlen muss.

Auch Touris z.B. in Thailand müssen ordentlich zahlen, weswegen Thailand ungern dt. Rentner ohne Geld und KV behandelt, sondern umgehend über das Konsulat nach D abschieben will.

In D werden Notfallbehandlungen durchgeführt, auch ohne Versicherung. Die Kosten fallen dann der Allgemeinheit zur Last und bevor es einen Aufschrei im Forum gibt. Das betrifft nur Notfälle, nichts weiter.

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