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Berufseinstieg im AuslandAuswandern

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

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WiWi Gast

Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Was hält euch noch hier?

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

mich hält im Endeffekt nur der Kündigungsschutz bzw. die Sicherheit im Alter. Habe woanders gelebt im außereuropäischen Ausland und dort kann jeder nach 2 Wochen gekündigt werden, egal wie lange dabei. Momentan würde ich mir da keine Gedanken machen, aber wie gesagt, sehe ich das im Alter etwas problematischer. Ansonsten ist es hier relativ günstig, wenn man Kinder hat (was bei mir auch zukunftsmäßig früher oder später anstehen wird). Woanders muss man viel Geld für private Schulen und Unis zahlen, da man nur mit einem Abschluss einer renommierten Uni / Schule einen guten Job finden kann etc. Das ist hier in DE auch einfacher, da die öffentlichen mehr oder weniger ein gleiches oder zumindest ähnliches Level haben und der Standard gut angesehen ist bei Unternehmen sowie international. Und der andere positive Aspekt hier sind die Arbeitszeiten und der Urlaub. Aber abgesehen von diesen Punkten hält mich hier gar nichts.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ich habe manchmal das Gefühl, dass es in jedem Land der Welt entspannter zugeht als in Deutschland. Daher eigentlich egal wohin...

Aber es gibt auch echte Vorteile hier, u.a. erleben wir das gerade bei der Familiengründung. Wo noch kriegt man 14 Monate ein dickes Elterngeld, was höher sein kann, als das Gehalt von so manchem Handwerker und Krankenschwestern? Das ist im ernst eine zivilisatorische Errungenschaft, die wirklich wertgeschätzt werden sollte.

Und auch zum Thema Sicherheit und Justiz. Ich glaube, da ist Deutschland nicht so schlecht aufgestellt. Auch die Krankenversorgung ist gut - trotz all der Unzulänglichkeiten im Gesundheitssystem.

Was ich gar nicht mag ist einfach das "Lebensgefühl". So viel Meckern und negative Vibes und so vielen Menschen...

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Mexiko, da wird das mit der Treue in der Liebe nicht so ernst genommen. In DE sind die alle viel zu verkrampft.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Das hängt doch eher vom eigenen Typ ab, als von dem Land in dem man lebt...

WiWi Gast schrieb am 07.11.2017:

Mexiko, da wird das mit der Treue in der Liebe nicht so ernst genommen. In DE sind die alle viel zu verkrampft.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Die Niederlande sind mein persönlicher Favorit.
Warum? Nicht allzu weit weg von der Familie, 30% Steuererleichterung für 8 Jahre (Stichwort 30% ruling), Sprache ist für Deutsche nicht schwer zu erlernen, tolle junge moderne Städte, niedrige Arbeitslosigkeit und solides Lohnniveau (ähnlich Deutschland),...

Wer Erfahrungen dort gemacht hat oder dort wohnt, ich freu mich über Input.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ne, warst schonmal in Mexiko? Da wird in einem 8000 Einwohner Dorf häufiger fremdgegangen als in ganz Deutschland. Da juckt es echt niemanden, ob du einen Ring hast oder nicht.

WiWi Gast schrieb am 07.11.2017:

Das hängt doch eher vom eigenen Typ ab, als von dem Land in dem man lebt...

WiWi Gast schrieb am 07.11.2017:

Mexiko, da wird das mit der Treue in der Liebe nicht so ernst genommen. In DE sind die alle viel zu verkrampft.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ins Dax-30 Paradies!
Hohe Gehälter bei minimaler Belastung und maximaler Sicherheit!

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

In Europa eigentlich nur Schweiz.

Außerhalb von Europa: Australien, Neuseeland, Singapur, USA.
Ansonsten noch paar Steueroasen wie Bahamas oder Caymans etc. die auch einige gutbezahlte Jobs bieten mit unschlagbarer Lebensqualität ;)

Sicherheit und Justiz ist ja aktuell nicht so top in D, da sind AUS, NZ, SIN und die Schweiz nicht zu schlagen.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Deutschland wird zu linksliberal, deshalb würde ich in die Schweiz auswandern.
Außer geht mir diese Gutmenschen-Getue um Frauenquote, WelcomeRefugees, dritte Geschlecht etc gehörig auf den Zeiger.

WiWi Gast schrieb am 08.11.2017:

In Europa eigentlich nur Schweiz.

Außerhalb von Europa: Australien, Neuseeland, Singapur, USA.
Ansonsten noch paar Steueroasen wie Bahamas oder Caymans etc. die auch einige gutbezahlte Jobs bieten mit unschlagbarer Lebensqualität ;)

Sicherheit und Justiz ist ja aktuell nicht so top in D, da sind AUS, NZ, SIN und die Schweiz nicht zu schlagen.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ihr seid mir ja so Helden. Ein genetisch nachweisbares drittes Geschlecht geht dir also auf den Zeiger? Wieso auch anderen die selben Rechte gönnen, ohne dabei etwas zu verlieren?
Wenn dir das schon "zu linksliberal" ist, dann solltest du wirklich besser auswandern. Frauen im Job sind ja eh ne ganze doofe Idee.

Justiz und Sicherheit in Deutschland sind übrigens im Vergleich mehr als gut, aber hey: jammern ist ja immer einfach.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

In der Tat: Das, was da an rechten Untertönen durchkommt, könnt Ihr gerne mit in andere Länder nehmen!

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Und ihr könnt euch gerne hier in Deutschland totschuften und dabei (vermeintlich aber tatsächlich natürlich nicht) die ganze Welt retten :D

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 08.11.2017:

Ihr seid mir ja so Helden. Ein genetisch nachweisbares drittes Geschlecht geht dir also auf den Zeiger? Wieso auch anderen die selben Rechte gönnen, ohne dabei etwas zu verlieren?
Wenn dir das schon "zu linksliberal" ist, dann solltest du wirklich besser auswandern. Frauen im Job sind ja eh ne ganze doofe Idee.

Justiz und Sicherheit in Deutschland sind übrigens im Vergleich mehr als gut, aber hey: jammern ist ja immer einfach.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Wandert doch nach Sachsen aus oder gleich nach Ungarn ;)

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Schon klar, dass auswandern für den typischen Konzern-BWLer nichts ist. Die Illusion des Vollkaskolebens mit Kündigungsschutz, Krankenversicherung etc. gibt es halt nur in Deutschland. Es ist aber nur eine Illusion. Wenn der DAX30 Laden euch loswerden will kann er das aber trotzdem. Und Versicherungen sind immer nur gut fürs Gewissen, solange der Ernstfall nicht eintritt.

Schaut lieber mal, dass ihr selber was auf die Reihe bekommt.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 08.11.2017:

Schon klar, dass auswandern für den typischen Konzern-BWLer nichts ist. Die Illusion des Vollkaskolebens mit Kündigungsschutz, Krankenversicherung etc. gibt es halt nur in Deutschland. Es ist aber nur eine Illusion. Wenn der DAX30 Laden euch loswerden will kann er das aber trotzdem. Und Versicherungen sind immer nur gut fürs Gewissen, solange der Ernstfall nicht eintritt.

Schaut lieber mal, dass ihr selber was auf die Reihe bekommt.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 08.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 08.11.2017:

Schon klar, dass auswandern für den typischen Konzern-BWLer nichts ist. Die Illusion des Vollkaskolebens mit Kündigungsschutz, Krankenversicherung etc. gibt es halt nur in Deutschland. Es ist aber nur eine Illusion. Wenn der DAX30 Laden euch loswerden will kann er das aber trotzdem. Und Versicherungen sind immer nur gut fürs Gewissen, solange der Ernstfall nicht eintritt.

Schaut lieber mal, dass ihr selber was auf die Reihe bekommt.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ich weiß nicht ob ich da zu pessimistisch eingestellt bin aber ich mache mir wirklich Sorgen darüber, dass Deutschland den wirtschaftlichen Anschluss verliert und die nächsten 30 - 40 Jahre nur vor sich hin stagniert. Es fühlt sich alles viel zu bürokratisch aufgebläht, reguliert, veraltet und verkrustet an. Irgendwie fehlen die frischen Impulse und Aufbruchstimmung (Stichwort Innovationen, "Ham wa immer schon jemacht und läuft doch ganz gut"). Man ist viel zu zufrieden mit dem Status-quo und auch Politiker mögen die Rolle des Verwalters viel lieber als die des Richtungsgebers (ist ja auch logisch, der eine wird wiedergewählt und der andere muss unliebsame Entscheidungen/Reformen durchsetzen und wird mglw. nicht wiedergewählt).

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Die deutsche Politik ist kaum noch wettbewerbsfähig. Die Bevölkerung zahlt die zweithöchsten Steuern der Welt und dank des Flüchtlingzustroms wird das in absehbarer Zeit entweder noch mehr werden oder aber die Leistungen, die der Durchschnittsbürger von vor der Grenzöffnung erhalten wird und die ich ohnehin schon für unglaublich ineffizient halte, werden noch weniger. Als Vielverdiener profitiert man relativ zum Einkommen im Vergleich mit anderen Ländern dank des stark ausgebauten Sozialstaats nochmal sehr viel weniger. Ich sehe die Aussichten, wie eine Kuh für die untersten 20% der Gesellschaft gemolken zu werden in Deutschland im weltweiten Vergleich am schlimmsten.

Aus ökonomischer Sicht würde ich ganz klar Länder wie Australien, Neuseeland, Kanada, ja selbst die USA, Deutschland vorziehen. Was mich hier hält ist ausschließlich die Nähe zu Freunden und Familie. Deutschland an sich hat mir kaum etwas zu bieten. Klar, ich lebe lieber hier als im versmogten China oder irgendwo in Afrika zwischen Mord und Malaria, aber andere westliche Länder, mit denen ich Deutschland gerne um seine Bürger konkurrieren sehen würde, sind einfach weitaus attraktiver im Paket aus Ökonomie und Sicherheitsbedürfnissen.

Als Single kann man in Deutschland aufgrund der Besteuerung nicht leben und mit Kindern geht es nicht, weil die Schulen dank Multi-Kulti über die nächsten 30 Jahre vor schwerwiegende Probleme gestellt wurden und dieser Benefit des deutschen Staates von früher damit auch wegfällt.

Wäre ich in einem der oben aufgezählten Ländern geboren, käme ich auf jeden Fall niemals auf die Idee, nach Deutschland auszuwandern.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Amen mein Freund!

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Die deutsche Politik ist kaum noch wettbewerbsfähig. Die Bevölkerung zahlt die zweithöchsten Steuern der Welt und dank des Flüchtlingzustroms wird das in absehbarer Zeit entweder noch mehr werden oder aber die Leistungen, die der Durchschnittsbürger von vor der Grenzöffnung erhalten wird und die ich ohnehin schon für unglaublich ineffizient halte, werden noch weniger. Als Vielverdiener profitiert man relativ zum Einkommen im Vergleich mit anderen Ländern dank des stark ausgebauten Sozialstaats nochmal sehr viel weniger. Ich sehe die Aussichten, wie eine Kuh für die untersten 20% der Gesellschaft gemolken zu werden in Deutschland im weltweiten Vergleich am schlimmsten.

Aus ökonomischer Sicht würde ich ganz klar Länder wie Australien, Neuseeland, Kanada, ja selbst die USA, Deutschland vorziehen. Was mich hier hält ist ausschließlich die Nähe zu Freunden und Familie. Deutschland an sich hat mir kaum etwas zu bieten. Klar, ich lebe lieber hier als im versmogten China oder irgendwo in Afrika zwischen Mord und Malaria, aber andere westliche Länder, mit denen ich Deutschland gerne um seine Bürger konkurrieren sehen würde, sind einfach weitaus attraktiver im Paket aus Ökonomie und Sicherheitsbedürfnissen.

Als Single kann man in Deutschland aufgrund der Besteuerung nicht leben und mit Kindern geht es nicht, weil die Schulen dank Multi-Kulti über die nächsten 30 Jahre vor schwerwiegende Probleme gestellt wurden und dieser Benefit des deutschen Staates von früher damit auch wegfällt.

Wäre ich in einem der oben aufgezählten Ländern geboren, käme ich auf jeden Fall niemals auf die Idee, nach Deutschland auszuwandern.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Interessant wäre auch mal zu wissen, ob überhaupt Interesse aus anderen westlichen Ländern besteht, nach Deutschland auszuwandern und warum.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Also ich war gerade eine Woche in Ungarn, da verdient ein Ing 10-15k p.a.

Das Essen und der Sprit sind verhältnismäßig teuer. Ich denke die Leute die solche Vorschläge bringen, wohnen aktuell noch bei Mutti in der Dachgeschosswohnung..

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Aus ökonomischer Sicht würde ich ganz klar Länder wie Australien, Neuseeland, Kanada, ja selbst die USA, Deutschland vorziehen)... aber andere westliche Länder, mit denen ich Deutschland gerne um seine Bürger konkurrieren sehen würde, sind einfach weitaus attraktiver im Paket aus Ökonomie und Sicherheitsbedürfnissen.

Du hast ganze 4 Länder genannt, denen Du Deutschland vorziehen würdest. Und schreibst danach, dass andere westliche Länder weitaus attraktiver seien? Welche sind das denn außer den 4? Frankreich etwa? England? Belgien? Spanien? Italien? Portugal? Griechenland?
Leute, reist mal etwas durch die Welt. Und nicht nur am Pool liegen. Dann lernt ihr mal zu schätzen, was ihr in Deutschland habt. Die Sorge bezüglich Flüchtlingen etc. kann ich ja noch verstehen. Aber zu glauben, materiell wäre man in so vielen anderen Ländern besser bestellt, geht an der Realität vorbei.

Als Single kann man in Deutschland aufgrund der Besteuerung nicht leben>

Falsch. DU kannst als Single vielleicht in Deutschland nicht leben. Alle anderen, vor allem mit akademischen Berufen, sicherlich schon. Die Kombination aus (im Vergleich) sehr günstigen Lebensmittelpreisen (sogar günstiger als in den ärmeren EU-Ländern!) und hohem Einkommen sollten eigentlich auch Dir ein menschenwürdiges Leben, trotz Steuern, ermöglichen. Das schaffst Du!

Das ist es, was mir an Deutschland nicht gefällt- die ewigen Nörgler, Schwarzseher und Selbstmitleidigen.
Die einzigen Länder in die ich auswandern würde wären die Niederlande, Schweden und Finnland. Wohlwissend, dass die ökonomische Situation dort weniger gut ist als hier. Aber da trifft man nicht ständig auf Leute wie den Poster hier.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

"Ich sehe die Aussichten, wie eine Kuh für die untersten 20% der Gesellschaft gemolken zu werden in Deutschland im weltweiten Vergleich am schlimmsten."

Ist das dein Ernst? Hast du schonmal darüber nachgedacht, dass es nicht so sehr DEIN Verdienst ist, wenn du zu den Gutverdienern gehörst? Ich sehe das so: Es geht mir finanziell recht gut, guter Job etc. Aber das ist doch nicht so sehr mein persönlicher Verdienst! Mein Zutun war definitiv nötig und ja - ich war auch fleißig. Aber jetzt mal ehrlich: Ich habe die Türen, die eben offen standen, einfach genutzt. Und dafür, dass die Türen offen standen, kann ich rein gar nichts. Das ist ein Privileg. Und zu den offenen Türen gehören für mich persönlich eine tolle Familie mit sozialem Halt, eine kostenfreie staatliche Bildung inkl. Universität und anschließend ein Arbeitsmarkt für junge Menschen, den sich - auch viele in Süd- oder Osteuropa so so sehr wünschen würden.

Ich finde es wirklich unmöglich, wenn man dann denkt, dass man sich das alles erarbeitet hat - und nun wird man gemolken für die unteren 20%?! Das ist doch absurd! Sei froh, dass du mit vielleicht 30% eigener Leistung und 70% geile Rahmenbedingungen noch oben gespühl wirst in Deutschland - und hört auf, euch einzubilden, dass ihr dafür geschuftet habt und jetzt die faulen Armen durchfüttern müsst.

Und Multi-Kulti in der Schule: Ich empfinde es als GEWINN für mein Leben und mein Land, dass hier nicht nur Deutsche Hackfressen rumlaufen. Das war schon in der Schule so. Ich gehe gern zum türkischen Supermarkt und liebe es, mit kroatischen Nachbarn über ihre Traditionen zu sprechen. Und ja - ich freue mich auch, Syrer kennenzulernen. Wo ist das scheiß Problem?

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 07.11.2017:

Die Niederlande sind mein persönlicher Favorit.
Warum? Nicht allzu weit weg von der Familie, 30% Steuererleichterung für 8 Jahre (Stichwort 30% ruling), Sprache ist für Deutsche nicht schwer zu erlernen, tolle junge moderne Städte, niedrige Arbeitslosigkeit und solides Lohnniveau (ähnlich Deutschland),...

Wer Erfahrungen dort gemacht hat oder dort wohnt, ich freu mich über Input.

Habs genau so gemacht. Ich gebe dir grundsätzlich Recht mit deinen Aussagen. Lohnniveau stimme ich dir nicht 100% zu. Man verdient hier Brutto schon weniger als in Deutschland , allerdings stehen dem grundsätzlich weniger Stunden, ein entspannter Zugang zur Arbeit und eben die 30% Ruling gegenüber (und andere Perks, zb sind Fahrtkosten zur Arbeit zu 100% von der Steuer absetzbar bei 0,19cent pro km, etc.)

Zu den Städten: Amsterdam ist unleistbar, weit teurer als München (zumindest Miete, Kauf ist wieder was anderes). Andere Städte wie zb Rotterdam, Utrecht, Leiden, sprich die zweite Reihe, würde ich jetzt zwischen München und Köln schätzen. Es ist hier so, dass alle Niederländer sofort kaufen beim ersten Job und nicht mieten. Die Internationals und Studenten treiben die Preise für Miete extrem nach oben.

Generell auch sehr bürokratisch aber trotzdem effizient. War schockiert welche Dokumente ich vorlegen musste. Ein Problem war, die dürfen max ein Jahr alt sein und eine Den Haag Apostille haben. Erklär das Mal dem hiesigen Amt bei einer Geburtsurkunde... Habs dann über die Botschaft gemacht.

Auch sind Niederländer recht "gruppiert". Die kennen sich seit der Schule / Uni und sind extrem unmobil. Die bleiben in der gleichen Stadt in der sie geboren sind und pendeln dann in die Arbeit.

Insgesamt gefällts mir aber

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Meine Beobachtungen zu diesem Thread:

Die meisten jammern darüber, dass in Deutschland

a) zuviel gejammert wird (sic!)
b) die Strukturen "verkrustet" und "starr" seien
c) die Mentalität in anderen Ländern lockerer sei (Mexiko)
d) die Steuern / Abgaben woanders niedriger und die Politik besser sei.

Meine Gedanken dazu:
a) reflektiert mal, was ihr da ernsthaft schreibt. Ihr werft anderen das Gejammer vor und zählt damit selbst zu den Jammerlappen.
b) Für Leute, die post-Agenda-2010 sind (und das sind hier alle U30), ist nicht sichtbar, wie sich Deutschland seit 2003 gewandelt hat. Vom "kranken Mann Europas" zum Hegemon Europas. Welches Land ist denn eurer Meinung nach weniger "verkrustet"?
c) Ich werde nie verstehen, warum Leute, die in anderen Ländern Urlaub machen, sich einbilden, das entsprechende Land zu kennen. "Ich hab 6 Monate Backpacking in Thailand gemacht - so tolle Menschen, und alles ist so billig!" -> Ja, wenn man selbst als deutscher Student in Thailand King sein kann, dann sollte man sich ebenfalls mal dringendst reflektieren, ob Deutschland wirklich so schlecht ist. Arbeiten und von dem dort Erarbeiteten leben müssen wird wohl keiner von uns/euch.
d) Stimmt. Das wäre wirklich ein Grund. Allerdings geht das höhere verfügbare Einkommen auch mit Pflichten einher (insbesondere zur privaten Vorsorge und Krankenversicherung). Trotzdem bleibt in einigen Ländern unterm Strich mehr übrig. Ob das wirklich ein Grund sein sollte, auszuwandern, muss jeder selbst entscheiden.

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

blablabla

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Woher kommen denn auf einmal diese ganzen SJW Typen her?
Das war hier doch das böse Kapitalisten Forum in dessen Höllenschlund diese Leute gar nicht blicken wollten?

Auswandern würde ich zum Arbeiten:
Schweiz, USA, Bermuda Inseln + wahrscheinlich viele andere Länder die ich nicht kenne
Da ich Aktuar bin, ist das auch gar nicht so unwahrscheinlich, dass es mich mal dort hin verschlägt

Falls ich im Lotto gewinnen würde:
Frankreich, Marokko, Kenia, Südamerika ohne Kolumbien, USA

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ist das dein Ernst? Hast du schonmal darüber nachgedacht, dass es nicht so sehr DEIN Verdienst ist, wenn du zu den Gutverdienern gehörst? Ich sehe das so: Es geht mir finanziell recht gut, guter Job etc. Aber das ist doch nicht so sehr mein persönlicher Verdienst! Mein Zutun war definitiv nötig und ja - ich war auch fleißig. Aber jetzt mal ehrlich: Ich habe die Türen, die eben offen standen, einfach genutzt. Und dafür, dass die Türen offen standen, kann ich rein gar nichts. Das ist ein Privileg. Und zu den offenen Türen gehören für mich persönlich eine tolle Familie mit sozialem Halt, eine kostenfreie staatliche Bildung inkl. Universität und anschließend ein Arbeitsmarkt für junge Menschen, den sich - auch viele in Süd- oder Osteuropa so so sehr wünschen würden.
Ich finde es wirklich unmöglich, wenn man dann denkt, dass man sich das alles erarbeitet hat - und nun wird man gemolken für die unteren 20%?! Das ist doch absurd! Sei froh, dass du mit vielleicht 30% eigener Leistung und 70% geile Rahmenbedingungen noch oben gespühl wirst in Deutschland - und hört auf, euch einzubilden, dass ihr dafür geschuftet habt und jetzt die faulen Armen durchfüttern müsst.

Ja, darüber habe ich nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Deutschland viel zu wenig Anreize setzt, um Beiträge zur Gesellschaft zu leisten. Aus diesem Grund haben wir vermutlich den größten Anteil fauler Armer weltweit. In jeder meiner Entscheidungen frage ich mich, warum ich mir den ganzen Aufwand eigentlich antue. Mit Hartz IV und vielleicht ein bisschen Schwarzarbeit in was auch immer man kann lässt es sich gut leben, man muss eben nur auf Auto und Eigenheim verzichten. Ansonsten ist das völlig unproblematisch, wenn man sich einmal für ein paar Stunden seines Lebens Gedanken darüber gemacht hat, wie leicht man sparen kann, ohne Lebensqualität zu verlieren. Ich weiß, viele Leute sagen, Hartz IV sei ein Leben am absoluten Minimum, aber das stimmt einfach nicht. Habe als Student selbst von weniger gelebt (auch wenn man Studentenvergünstigungen wieder draufrechnet) und es hat mir an nichts gemangelt.

Es mag manche Menschen geben, die in absolut widrigem Umfeld aufgewachsen sind und für die sich einfach nichts von selbst gefügt hat und die deshalb keine Wahl hatten. Aber hierzulande ist das eine sehr große Minderheit. Und deshalb ist dieser Sozialstaat im Großteil seiner Kosten vor allem einer für die Faulen und nicht für die Bedürftigen.

Und Multi-Kulti in der Schule: Ich empfinde es als GEWINN für mein Leben und mein Land, dass hier nicht nur Deutsche Hackfressen rumlaufen. Das war schon in der Schule so. Ich gehe gern zum türkischen Supermarkt und liebe es, mit kroatischen Nachbarn über ihre Traditionen zu sprechen. Und ja - ich freue mich auch, Syrer kennenzulernen. Wo ist das scheiß Problem?

Ein Problem mit einzelnen Nationalitäten habe ich nicht. Das Problem besteht darin, dass sehr vielen Kindern der Neuzugewanderten es an Sprache und zivilisierten Umgangsformen mangelt. Eine Grundschullehrerin kommt kaum noch dazu, Schülern die Bildung zu vermitteln, die noch vor einigen Jahren vermittelt wurde, weil der Großteil an Flüchtlingskindern einfach eines riesigen Integrationsaufwandes bedarf. Es ist schwierig wie nie zu unterrichten, wenn 5 Schüler einer Klasse kein Wort verstehen und 3 männliche islamgeprägte Kinder ihre Alpha-Kämpfe austragen. Das ist mittlerweile der Alltag, selbst in ländlichen Gebieten und das wird aufgrund der Schaffung von Parallelgesellschaften infolge des viel zu starken Zustroms auch noch länger so bleiben. Wir haben uns sehr, sehr viele Familien ins Land geholt, die nicht weniger Arbeit für den Staat bedeuten als die deutsche Familie, die man in das typische Schakkeline-Schantalle-Bild einordnen würde. Diese Immigranten sind nicht per se schlecht, weil sie halt bisher dank der Situation in ihren Herkunftsländern kaum Chancen hatten, nahe an einen integrierbaren Zustand heranzukommen, bedeuten aber eben sehr, sehr viel Arbeit für den deutschen Staat. In einer Generation schafft man da keine sehr hohe Verbesserung.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Es mag manche Menschen geben, die in absolut widrigem Umfeld aufgewachsen sind und für die sich einfach nichts von selbst gefügt hat und die deshalb keine Wahl hatten. Aber hierzulande ist das eine sehr große Minderheit. Und deshalb ist dieser Sozialstaat im Großteil seiner Kosten vor allem einer für die Faulen und nicht für die Bedürftigen.

Ich bin mir sicher, dieser Absatz beruht auf wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen und nicht nur auf dem eigenen beschränkten Weltbild (aka "Schule des Lebens").
Ganz bestimmt...

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Ich finde es wirklich unmöglich, wenn man dann denkt, dass man sich das alles erarbeitet hat [...]

Das ist genau was ich meine. Richtig seltsames mindset hierzulande und der Grund wieso wir die nächsten Jahrzehnte stagnieren werden.

Staat = Gott
Leistung des Einzelnen = nicht existent & nicht nötig da der Staat da ist, also mach mal lieber so wie wir dat immer schon jemacht ham

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Für Leute, die post-Agenda-2010 sind (und das sind hier alle U30), ist nicht sichtbar, wie sich Deutschland seit 2003 gewandelt hat. Vom "kranken Mann Europas" zum Hegemon Europas. Welches Land ist denn eurer Meinung nach weniger "verkrustet"?

Eine einzige Reform zu Zeiten als das Klapphandy in Mode war. Man müsste jetzt nachlegen, macht man aber nicht weil bei solchen Reformen die Wiederwahl gefährdet ist. Dann lieber irgendein Sozialthema zur Chefsache machen. Selbst diese Arbeiterpartei SPD findet Frauenquoten im Bundestag wichtiger als zukunftsfähigkeit des Landes/Arbeiters.
Ein Selbstbedienungsladen um seine eigenen Privilegien auszubauen sondergleichen.

Deutschland hat außerdem als Standort eine unfassbar günstige Lage (Mitte Europas), trotzdem wandern die europäischen Fachkräfte aus den Nachbarländern nicht in Scharen hier ein obwohl wir ja wirtschaftlich so einen guten Ruf haben. Woran das wohl liegt? Wir bieten einfach keine Zukunft für Leute die wirklich anpacken wollen.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Aber wirklich!

Das ist doch hier Stammtischniveau. "Die meisten Armen sind faul". Im Ernst?! Geh mal durch die Welt mit offenen Augen - und vor allem: Sprich verdammt nochmal mit denen, die du pauschal verurteilst.

Wo sind denn die klugen, trickreichen Hartz-Familien, die bewusst auf Auto und Eigenheim verzichten nur um der Freizeit willen? WO? Ich sehe nur Menschen, die nichts lieber wollten, als für sich und ihre Familie selbst sorgen zu können! Deutsche wie Ausländer. Der Gedanke der Sozialschmarotzer ist verlockend - aber trifft auf die große große Mehrheit der Menschen - egal ob in Deutschland oder anderso - einfach nicht zu.

Und zu den Flüchtlingen in der Schule: Ja, ich bin zwar ausgemachter linker Gutmensch. Aber ich glaube, dass das Problem nicht sooo riesig ist, wie gern gedacht. Ich bin 32 - und als ich in der Grundschule war, hatten wir auch immer die 5 Kurden etc. Kinder, die in die Klasse gesetzt wurden und kein Wort verstanden haben. Das ging aber sehr schnell und das waren meistens klasse Typen. Alles möglich. Vielleicht mal lieber die Handreichen, anstatt zu verurteilen?!

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Es mag manche Menschen geben, die in absolut widrigem Umfeld aufgewachsen sind und für die sich einfach nichts von selbst gefügt hat und die deshalb keine Wahl hatten. Aber hierzulande ist das eine sehr große Minderheit. Und deshalb ist dieser Sozialstaat im Großteil seiner Kosten vor allem einer für die Faulen und nicht für die Bedürftigen.

Ich bin mir sicher, dieser Absatz beruht auf wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen und nicht nur auf dem eigenen beschränkten Weltbild (aka "Schule des Lebens").
Ganz bestimmt...

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ja der Staat muss dies, der Staat muss das. Der Staat muss alles richten.
Dafür geben wir gerne noch mehr von unserem Lohn ab. Denn der Staat weiß sicher besser mit dem Geld umzugehen als wir.......NOT
Der deutsche Staat verschwendet derart viel Geld und lacht sich kaputt über Kritik an der Abschaffung des Soli weil ja angeblich vor allem Gutverdiener profitieren. Genau diese sozialistische Denke ist das zunehmende Problem. Der Lohn steht in erster Linie dem Leistungserbringer zu und erst dann kann der Staat etwas davon haben. Wer viel verdient, wird mehr belastet und hat bei einer Entlastung entsprechend mehr davon. Das ist reine Mathematik.

Wir sollten endlich mal wieder lernen das Steuerentlastungen, gerade in einem Höchststeuerland wie Deutschland, einen positiven Effekt auf die Wirtschaft haben. Der Staat hat also mitnichten weniger Geld in der Kasse, da vieles zurückfliesst. Gerade bei den Flüchtlingsausgaben wurde von den Medien gerne mit dem Multiplikatoreffekt argumentiert, wenn es um die Entlastung des deutschen Bürgers geht ist das natürlich nicht Recht...Ein Schelm wer dabei Böses denkt.

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Du hast noch nicht einen Tag gearbeitet, oder?

Die Steuerpolitik kann man überdenken, aber ich will lieber in Deutschland leben als in irgend einer Gated Community, in der ich meinen Reichtum mit Zäunen und Waffen vor dem Prekariat verteidigen muss.

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Ja der Staat muss dies, der Staat muss das. Der Staat muss alles richten.
Dafür geben wir gerne noch mehr von unserem Lohn ab. Denn der Staat weiß sicher besser mit dem Geld umzugehen als wir.......NOT
Der deutsche Staat verschwendet derart viel Geld und lacht sich kaputt über Kritik an der Abschaffung des Soli weil ja angeblich vor allem Gutverdiener profitieren. Genau diese sozialistische Denke ist das zunehmende Problem. Der Lohn steht in erster Linie dem Leistungserbringer zu und erst dann kann der Staat etwas davon haben. Wer viel verdient, wird mehr belastet und hat bei einer Entlastung entsprechend mehr davon. Das ist reine Mathematik.

Wir sollten endlich mal wieder lernen das Steuerentlastungen, gerade in einem Höchststeuerland wie Deutschland, einen positiven Effekt auf die Wirtschaft haben. Der Staat hat also mitnichten weniger Geld in der Kasse, da vieles zurückfliesst. Gerade bei den Flüchtlingsausgaben wurde von den Medien gerne mit dem Multiplikatoreffekt argumentiert, wenn es um die Entlastung des deutschen Bürgers geht ist das natürlich nicht Recht...Ein Schelm wer dabei Böses denkt.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Es gibt echt noch Leute, die an den Trickle-Down-Effekt glauben :D

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Die Steuerpolitik kann man überdenken, aber ich will lieber in Deutschland leben als in irgend einer Gated Community, in der ich meinen Reichtum mit Zäunen und Waffen vor dem Prekariat verteidigen muss.

Aus Kostensicht kommst du damit aber deutlich besser weg.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Es mag manche Menschen geben, die in absolut widrigem Umfeld aufgewachsen sind und für die sich einfach nichts von selbst gefügt hat und die deshalb keine Wahl hatten. Aber hierzulande ist das eine sehr große Minderheit. Und deshalb ist dieser Sozialstaat im Großteil seiner Kosten vor allem einer für die Faulen und nicht für die Bedürftigen.

Ich bin mir sicher, dieser Absatz beruht auf wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen und nicht nur auf dem eigenen beschränkten Weltbild (aka "Schule des Lebens").
Ganz bestimmt...

Lol, kram doch mal die Studien hervor, die das Gegenteil beweisen. Viel Spaß bei der Suche nach Evidenz, halte das für unmöglich. Unser Staat setzt einfach sehr, sehr starke Fehlanreize, die meiner Annahme entgegenkommen. Dazu kommt mein nicht allzu pessimistischer Glaube daran, dass der Mensch in der Regel als Mittel zum Zweck arbeitet und es deshalb einen Punkt gibt, an dem die Anreize zur Überwindung der Faulheit nicht mehr gegeben sind. Dieser Punkt ist selbstverständlich von Person zu Person unterschiedlich, aber bei sehr vielen Menschen in Deutschland ist dieser Punkt durch das staatlich garantierte Einkommen überschritten. Ich habe meine berufliche Passion gefunden und auch eine weitere, sehr kostenintensive Leidenschaft, weswegen für mich persönlich dieser Punkt sehr hoch liegt. Es gibt aber genügend Bürger, die ihre Berufung (noch) nicht gefunden haben und deshalb einfach bei McDonalds o.Ä. arbeiten würden und sich darüber hinaus mit wenig kostenintensiven Hobbies begnügen . In so einer Situation würde ich mich auch einfach ins Sozialstaatsnetz fallen lassen. Das ist nur rational.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ich glaube den Leuten in Deutschlands gehts zu gut

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Krass, hier beschwert sich einer über zu viele Migranten in den Schulen und will deswegen nach Kanada, Australien oder in die USA auswandern. Hahaha...

Kleiner Hinweis: Das sind die typsichen Einwanderungsländer, die haben also auch Migranten in den Schulen.

Ich selbst habe 2 Jahre in Mexiko gelebt (war als Expat da) und kann bestätigen, dass es dort im Zwischenmenschlichen wesentlich lockerer und aufgeschlossener zugeht. Das färbt auch auf die eigene Persönlichkeit ab, was sehr positiv war.

Gleichzeitig ist Mexiko aber sehr gefährlich, korrupt und hinsichtlich der Infrastruktur (Straßen, Bauqualität, ÖPNV, etc.) weit von Deutschland entfernt. Die Steuern dort sind z. T. sogar höher als in Deutschland, die Gegenleistung dafür umso schlechter. Auch was Lebensmittel- und Energiekosten angeht, schauts in Deutschland kaufkraftbereinigt wesentlich besser aus.

In Deutschland wird immer nur genörgelt, gejammert und sich beschwert. Dabei gehört das Gesamtpaket in Deutschland aber sicher zu den Top-5 weltweit. Dass man sich mit Steuern und SV-Beiträgen auch ein sehr hohes Sicherheitsniveau und gute staatliche Leistungen (Bildung, Verwaltung/Justiz/Polizei, Infrastruktur, Krankenversicherung, usw.) erkauft, vergessen die meisten verwöhnten Bundesbürger komplett.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Du hast noch nicht einen Tag gearbeitet, oder?

Die Steuerpolitik kann man überdenken, aber ich will lieber in Deutschland leben als in irgend einer Gated Community, in der ich meinen Reichtum mit Zäunen und Waffen vor dem Prekariat verteidigen muss.

...und wo, glaubst du, steuern wir hin?
Wer wohnt denn von euch in den "einschlägigen" Gegenden?
Wer kommt hier mit 2.500,- netto im Singlehaushalt gerade so klar, weil die "angemessene" Wohnung über 1.500,- kostet?
Amerikanische Zustände kommen. Das geschieht zwar nicht morgen, aber die Weichen sind gestellt.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Krass, hier beschwert sich einer über zu viele Migranten in den Schulen und will deswegen nach Kanada, Australien oder in die USA auswandern. Hahaha...

Kleiner Hinweis: Das sind die typsichen Einwanderungsländer, die haben also auch Migranten in den Schulen.

Nur kamen und kommen da nicht solche Massen an Menschen in einem derart kurzen Zeitraum. Deshalb funktioniert die Integration dort besser.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

D-CH-F:

Ich kann die Dreilandregion um Basel sehr empfehlen. Zum Arbeiten die Schweiz, Einkaufen Deutschland (manche Sachen auch in der CH oder in F) und zum Wohnen Frankreich.

Die Löhne in der Schweiz sind meist deutlich besser als in Deutschland, das Rentensystem ist um Welten besser. Zum einen umlagefinanziert wie in DE, zum anderen kapitalbasiert. Viele normale Angestellte haben auf ihren Pensionskonten (AG und AN finanziert) mehrere hundertausend an Kapital. Man kommt sogar an das Geld ran, wenn man damit seinen Hauptwohnsitz kaufen oder abbezahlen oder ein Unternehmen gründen will.
Des Weiteren ist das Gesundheitssystem viel besser. Auch mit Wohnsitz F kann man sich als Arbeitnehmer in der CH dort krankenversichern. Man hat Spezialisten Terminen binnen weniger Tage, selbst CT oder MRT geht ruck zuck. Kosten für einen Erwachsenen (ab 2018) sind lohnunabhängige 319 CHF pro Monat, egal wie alt man ist, unabhängig von Vorerkrankungen.

Wohnen in Frankreich: Wer vom Eigenheim träumt, ist hier im Wohnparadies. Immobilienblase im Südelass Fehlanzeige. Die Preise stagnieren seit über 10 Jahren. In Grenznähe auf dem Niveau von mittelteuren Städten (5 km von Basel z.B.), Zinsen sind oft sogar attraktiver als in DE und Kreditversicherungen obligatorisch und super günstig. Man ist während Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit und die Familie im Todesfall komplett abgesichert, sonst gibt es in F gar keinen Kredit. 20 km weiter von Basel gibt es in schöner Natur Immobilienpreise, die man sonst eher nur aus wirtschaftlich schwächeren Regionen Deutschlands kennt. Hier kann man mit zwei Akademikergehältern sich ein schönes Anwesen zulegen und es in weniger als 10 Jahren abbezahlen. Man ist nicht der Sklave für einen Vermieter oder eine Bank bis zur Rente wie woanders. Man kann gut leben und dennoch im Eigenheim wohnen und sich trotzdem noch Reisen, teure Hobbies, Investments und vieles anderes leisten. Kinderbetreuung ist in Frankreich sowieso top und hier in der Region sogar zweisprachig. Man kann sogar das Abitur zweisprachig ablegen. Steuerlich ist Frankreich für normale Angestellte in den meisten Fällen erheblich günstiger als Deutschland, besonders mit einem Schweizer Gehalt. Für Familien mit Kindern ist Frankreich dabei besonders attraktiv, da es nicht nur einen Ehegatten- sondern auch ein Kindersplitting gibt. Des Weiteren gibt es in F sehr großzügige 0% Kredite vom Staat, besonders für Familien mit Kindern, wenn man ein neues Eigenheim möchte. In Basel selbst gibt es sehr viele gute attraktive Arbeitsplätze und eine sehr niedrige Arbeitslosenquote. Zwar ist der Kündigungsschutz liberaler, aber er wird nicht so liberal gelebt, weil gute Fachkräfte rar sind und man sich um diese bemühen muss. Große Firmen haben sogar eigene Abteilungen, die Behördengänge übernehmen, wenn jemand neu in die Schweiz oder nach Frankreich ziehen möchte, inklusive Übersetzer und Hilfe bei der Wohnungssuche. Da wird sich richtig um Fachleute bemüht.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Nachteil: Man muss am A*** der Welt wohnen. Da zahle ich lieber 15€ Miete/qm in FFM, als mein Leben im Nichts zu verschwenden. Da nützt nämlich auch alle Kohle der Welt dann nicht viel.

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

D-CH-F:

Ich kann die Dreilandregion um Basel sehr empfehlen. Zum Arbeiten die Schweiz, Einkaufen Deutschland (manche Sachen auch in der CH oder in F) und zum Wohnen Frankreich.

Die Löhne in der Schweiz sind meist deutlich besser als in Deutschland, das Rentensystem ist um Welten besser. Zum einen umlagefinanziert wie in DE, zum anderen kapitalbasiert. Viele normale Angestellte haben auf ihren Pensionskonten (AG und AN finanziert) mehrere hundertausend an Kapital. Man kommt sogar an das Geld ran, wenn man damit seinen Hauptwohnsitz kaufen oder abbezahlen oder ein Unternehmen gründen will.
Des Weiteren ist das Gesundheitssystem viel besser. Auch mit Wohnsitz F kann man sich als Arbeitnehmer in der CH dort krankenversichern. Man hat Spezialisten Terminen binnen weniger Tage, selbst CT oder MRT geht ruck zuck. Kosten für einen Erwachsenen (ab 2018) sind lohnunabhängige 319 CHF pro Monat, egal wie alt man ist, unabhängig von Vorerkrankungen.

Wohnen in Frankreich: Wer vom Eigenheim träumt, ist hier im Wohnparadies. Immobilienblase im Südelass Fehlanzeige. Die Preise stagnieren seit über 10 Jahren. In Grenznähe auf dem Niveau von mittelteuren Städten (5 km von Basel z.B.), Zinsen sind oft sogar attraktiver als in DE und Kreditversicherungen obligatorisch und super günstig. Man ist während Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit und die Familie im Todesfall komplett abgesichert, sonst gibt es in F gar keinen Kredit. 20 km weiter von Basel gibt es in schöner Natur Immobilienpreise, die man sonst eher nur aus wirtschaftlich schwächeren Regionen Deutschlands kennt. Hier kann man mit zwei Akademikergehältern sich ein schönes Anwesen zulegen und es in weniger als 10 Jahren abbezahlen. Man ist nicht der Sklave für einen Vermieter oder eine Bank bis zur Rente wie woanders. Man kann gut leben und dennoch im Eigenheim wohnen und sich trotzdem noch Reisen, teure Hobbies, Investments und vieles anderes leisten. Kinderbetreuung ist in Frankreich sowieso top und hier in der Region sogar zweisprachig. Man kann sogar das Abitur zweisprachig ablegen. Steuerlich ist Frankreich für normale Angestellte in den meisten Fällen erheblich günstiger als Deutschland, besonders mit einem Schweizer Gehalt. Für Familien mit Kindern ist Frankreich dabei besonders attraktiv, da es nicht nur einen Ehegatten- sondern auch ein Kindersplitting gibt. Des Weiteren gibt es in F sehr großzügige 0% Kredite vom Staat, besonders für Familien mit Kindern, wenn man ein neues Eigenheim möchte. In Basel selbst gibt es sehr viele gute attraktive Arbeitsplätze und eine sehr niedrige Arbeitslosenquote. Zwar ist der Kündigungsschutz liberaler, aber er wird nicht so liberal gelebt, weil gute Fachkräfte rar sind und man sich um diese bemühen muss. Große Firmen haben sogar eigene Abteilungen, die Behördengänge übernehmen, wenn jemand neu in die Schweiz oder nach Frankreich ziehen möchte, inklusive Übersetzer und Hilfe bei der Wohnungssuche. Da wird sich richtig um Fachleute bemüht.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

D-CH-F:

Die französischen Vororte von Basel sind sicher nicht am Ar... der Welt. Da gibt es französische Viertel, die liegen in Gehdistanz von Basel entfernt. Dazu kommt im Dezember die Tramverlängerung. Da fährt die Basler Tram direkt nach Saint-Louis(Elsass) und man ist damit in 5 Minuten in der Basler Innenstadt. Selbst wer ländlicher leben will, benötigt von vielen elsässischen Kleinstädten aus nur 10-20 Minuten mit dem TER (Regionalexpress) bis Basel. Wer natürlich in einem trendigen Szeneviertel leben möchte, ist hier sicher falsch. Aber das wollen viele auch nicht. Wobei, wer in einem schönen Gründerzeitbau in einem bunten Viertel mit Cafes und Kneipen leben möchte, kann nach Mulhouse ziehen. Allerdings muss man dort Multikulti mögen. Dort sind die Preise auf dem Niveau von Chemnitz und man benötigt nur 20-30 Minuten mit dem Zug bis Basel. Wer so gar nicht auf Multikulti steht und viel Natur möchte, für den gibt es im Südelsass sowieso sehr viele schöne, ruhige und bezahlbare Ecken. Daher ist hier die Eigentümequote extrem viel höher als in Deutschland. Mieten tun eigentlich nur junge Leute und Menschen mit prekären Beschäftigungsverhältnissen, sowie Ausländer die noch nicht lange hier sind und Expats die nicht lange bleiben wollen.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Dass Deutschland (immer noch) ein top Gesamtpaket bietet, sehe ich auch so. Aber vergleichst du allen Ernstes die Armutsimmigration ins Sozialamt Deutschland mit den streng ausgewählten, meist überdurchschnittlich gut qualifizierten Migranten in den sogenannten typischen Einwanderungsländern?

Ansonsten stimme ich einigen Vorpostern zu - Deutschland setzt falsche Prioritäten und schafft falsche Anreize. Die Ausgaben für "Soziales" steigen ungebremst, während die Substanz bröckelt (Stichwort Investitionsstau) und die Zahl der Beitragszahler sinkt. Und da "leistet" man sich einfach mal 1,5 Millionen neue Empfänger... Aber Strukturwandel, neue Technologien, Anreize zum Unternehmertum, das ist alles kein Thema im immer größer werdenden Bundestag! Da kann ich verstehen, dass bei so einem versagenden Staat die Solidarität und die Bereitschaft höchste Abgaben zu leisten sinkt.

Und ob es wo anders besser ist? Nicht unbedingt, aber Deutschlands "Gesamtpaket" wird eben schlechter werden, nur die Steuern und Abgaben, die bleiben sicher Weltspitze. Schon heute wandert viel Spitzenpersonal ab, nur fürchte ich, dass sich dieser Trend noch verstärken wird. Wer finanziert dann die ganzen staatlichen Leistungen?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Krass, hier beschwert sich einer über zu viele Migranten in den Schulen und will deswegen nach Kanada, Australien oder in die USA auswandern. Hahaha...

Kleiner Hinweis: Das sind die typsichen Einwanderungsländer, die haben also auch Migranten in den Schulen.

Ich selbst habe 2 Jahre in Mexiko gelebt (war als Expat da) und kann bestätigen, dass es dort im Zwischenmenschlichen wesentlich lockerer und aufgeschlossener zugeht. Das färbt auch auf die eigene Persönlichkeit ab, was sehr positiv war.

Gleichzeitig ist Mexiko aber sehr gefährlich, korrupt und hinsichtlich der Infrastruktur (Straßen, Bauqualität, ÖPNV, etc.) weit von Deutschland entfernt. Die Steuern dort sind z. T. sogar höher als in Deutschland, die Gegenleistung dafür umso schlechter. Auch was Lebensmittel- und Energiekosten angeht, schauts in Deutschland kaufkraftbereinigt wesentlich besser aus.

In Deutschland wird immer nur genörgelt, gejammert und sich beschwert. Dabei gehört das Gesamtpaket in Deutschland aber sicher zu den Top-5 weltweit. Dass man sich mit Steuern und SV-Beiträgen auch ein sehr hohes Sicherheitsniveau und gute staatliche Leistungen (Bildung, Verwaltung/Justiz/Polizei, Infrastruktur, Krankenversicherung, usw.) erkauft, vergessen die meisten verwöhnten Bundesbürger komplett.

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Pinguin

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Wie oft willst du uns deinen smarten Lifestyle noch mitteilen? Du brauchst definitiv Entspannung.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

"Wo sind denn die klugen, trickreichen Hartz-Familien, die bewusst auf Auto und Eigenheim verzichten nur um der Freizeit willen? WO?"

Sind mir persönlich bekannt. Wobei ich sagen muss, dass die Fälle, die ich kenne, Singles bzw. Paare ohne Kinder sind.

Und das sind jetzt auch nicht die, die nicht anders könnten im Leben oder so. Das sind Leute mit abgeschlossenem Studium (man denke an Medizin u.ä.), und dann für sich entschieden haben, dass sich das Arbeiten (abgesehen von mal hier und da was) und der monetäre Vorteil gegenüber der Freizeiteinbuße und der Aufgabe an persönlicher Freiheit (keine Selbstbestimmung des Tagesablaufs) nicht lohnt. Die Auseinandersetzung mit der Arbeitsagentur können diese Personen führen, da sie ja intelligent sind und Zeit haben sich mit der juristischen Materie zu beschäftigen.
In der Rente werden sie nicht weniger bekommen, als manche, die ihr ganzes Berufsleben voll gearbeitet haben, da diese auch nur Grundsicherung im Alter erhalten werden.

(1. Post von mir in diesem Thread, daher bitte nicht auf Zusammenhang mit anderen Postings schließen)

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Krass, hier beschwert sich einer über zu viele Migranten in den Schulen und will deswegen nach Kanada, Australien oder in die USA auswandern. Hahaha...

Kleiner Hinweis: Das sind die typsichen Einwanderungsländer, die haben also auch Migranten in den Schulen.

Sind völlig unterschiedliche Dinge. In diesen Ländern herrscht eine ganz andere "Einwanderungskultur", sage ich mal. In Deutschland hat man in den 70ern verpennt sowas ähnliches aufzubauen und versucht das notgedrungen jetzt irgendwie zusammenzuspachteln, was aber nicht funktionieren kann da wir aktuell eine andere wirtschaftliche Lage und eine andere Sorte Einwanderer (Flüchtlinge) haben als z.B. in den 60ern (Arbeitskräfte die gebraucht wurden und somit einfacher integrierbar gewesen _wären_).

Man hat sich als politische Elite Jahrzehnte für ein Zusammenwachsen Europas als Wirtschaftsraum und Wertegemeinschaft und Kulturraum usw. auf poltischer Ebene (Theorie) engagiert aber die wahren sozialen und gesellschaftlichen Stellschrauben (Praxis) für die Zukunft komplett vernachlässigt.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Dein Kommentar strotzt nur so von Ignoranz.
Der Trickle Down Effekt wurde vor allem als Argument für die Entlastung reicher Leute benutzt. In Deutschland zahlst du allerdings den Spitzensteuersatz ab einem Einkommen von 54k EUR. Das ist mitnichten reich und zeigt nur wie pervers diese Diskussion ist.
Natürlich würde eine deutliche Entlastung der Mittelschicht für eine Stärkung der Binnenkonjunktur sorgen, dazu gehört nunmal der Facharbeiter mit seinen 60k Jahresverdienst. Vielleicht mal informieren dass in den alten Zeiten der BRD der Spitzensteuersatz erst ab einem Verdienst des 20fachen des Durchschnittsverdiensts gegriffen hat. Heute musst du nur das 1,5fache verdienen und zahlst den Spitzensteuersatz!

"Die Studie zeigt auch, wie stark Gering- und Durchschnittsverdiener durch Steuern und Sozialabgaben belastet werden. So zahle zum Beispiel ein Single mit einem Bruttogehalt von 1.940 Euro im Monat 46 Prozent Steuern und Abgaben. Ein alleinstehender Durchschnittsverdiener mit 3.250 Euro monatlich müsse 51 Prozent abführen, also mehr als jeden zweiten Euro. "

Aber ja das sehen sogar hier im WiWi Forum manche als "Reich" an und machen sich mit Trickle Down lustig.

"Demnach herrscht in Deutschland die zweithöchste Steuer- und Abgabenlast unter allen Industrienationen. Für einen alleinstehenden Durchschnittsverdiener lag die Belastung 2016 bei 49,4 Prozent des Arbeitseinkommens, hatte die Organisation OECD mitgeteilt. "

Nur der deutsche Michel findet das natürlich toll :D

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Es gibt echt noch Leute, die an den Trickle-Down-Effekt glauben :D

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

D-CH-F:

Bei uns in Frankreich bezahlt man als Angestellter meist erheblich weniger Steuern und das Steuersystem ist so einfach, dass es so gut wie gar keine Steuerberater für Privatleute gibt. Jeder der die Grundschule abgeschlossen hat, kann hier die Steuererklärung selber machen und sich selbst ausrechnen, was man bezahlen muss. Selbst bei komplexeren Fällen, wie Leute die in Deutschland oder der Schweiz arbeiten und in F wohnen. In dem Fall fallen die Sozialabgaben in D oder CH an, die Steuern in der Schweiz. Aber selbst das ist mega einfach und selbst Hilfsarbeiter können in dem Fall die Erklärung in 5 min online selber machen. Die Abgabenbelastung ist auch laut OECD erheblich geringer als in Deutschland. Immobilienblase kennen wir hier (ausser in Paris) ebenfalls nicht.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Wer kommt hier mit 2.500,- netto im Singlehaushalt gerade so klar, weil die "angemessene" Wohnung über 1.500,- kostet?

Wie geil. Wenn Du 2500 netto verdienst, ist die für Dich angemessene Miete eben keine 1500 EUR, sondern das Loch, dass Du für die angemessenen 30% deines Nettos bekommst. Oder wie definierst Du angemessen?

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

D-CH-F:

2500 Netto hat man hier als Grenzgänger schon im Niedriglohnsektor von Basel. Kassierer, Hilfsarbeiter in Klitschen und so weiter. Hilfsarbeiter aufm Bau oder in der Chemie haben selbstverständlich mehr, selbst Single ohne Kinder.

Ein Akademiker mit einem Stk1 2500 Netto Job in DE hätte als Grenzgänger hier eher 5000 Euro netto. Damit lebt man hier in einer Luxuswohnung direkt an der Grenze oder in einem Luxushaus mit Pool 10-20 km von der Grenze entfernt. In Deutschland können sich sowas nur reiche Leute leisten.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ich bin nach Tokio ausgewandert. Hatte mein ganzes Leben in Deutschland gelebt und es hängt mir einfach total zum Hals raus. Spiessige Jammerlappen, schlechtes Wetter, geschlossene Geschäfte am Sonntag, verspätete Züge und kaputte Automaten... das alles hat jetzt endlich ein Ende.
Allerdings ist das alles Jammern auf dem höchsten Niveau. Alles in Allem ist Deutschland eines der Orte mit der besten Lebensqualität der Welt.
Was mir an Japan gefällt ist dass es so fremd und somit aufregend sind. Das Leben hier ist super convenient und digitalisiert. Der Postbote kommt auch Sonntag nach 21 Uhr noch, wenn man ihn bestellt. Tokio ist wie ein riesen Spielplatz für Erwachsene. Die Japaner sind super - allerdings muss man Japanisch können, um sich hier wohlzufühlen.

Es gibt immer vor- und Nachteile, egal wo man wohnt. Leider merkt man das erst wenn man mal länger woanders gewohnt hat. Hier lebt man in einem Schuhkarton und zahlt trotzdem mehr Miete als in München. Dafür ist das Freizeitangebot einfach unschlagbar.

Man wird immer Gründe finden warum es einem woanders besser gefällt. Letztlich ist man immer mit einem Trade-off konfrontiert. Das tolle ist, dass wir als Deutsche so privilegiert sind, entscheiden zu können, wo wir leben wollen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 11.11.2017:

Ich bin nach Tokio ausgewandert. Hatte mein ganzes Leben in Deutschland gelebt und es hängt mir einfach total zum Hals raus. Spiessige Jammerlappen, schlechtes Wetter, geschlossene Geschäfte am Sonntag, verspätete Züge und kaputte Automaten... das alles hat jetzt endlich ein Ende.
Allerdings ist das alles Jammern auf dem höchsten Niveau. Alles in Allem ist Deutschland eines der Orte mit der besten Lebensqualität der Welt.
Was mir an Japan gefällt ist dass es so fremd und somit aufregend sind. Das Leben hier ist super convenient und digitalisiert. Der Postbote kommt auch Sonntag nach 21 Uhr noch, wenn man ihn bestellt. Tokio ist wie ein riesen Spielplatz für Erwachsene. Die Japaner sind super - allerdings muss man Japanisch können, um sich hier wohlzufühlen.

Es gibt immer vor- und Nachteile, egal wo man wohnt. Leider merkt man das erst wenn man mal länger woanders gewohnt hat. Hier lebt man in einem Schuhkarton und zahlt trotzdem mehr Miete als in München. Dafür ist das Freizeitangebot einfach unschlagbar.

Man wird immer Gründe finden warum es einem woanders besser gefällt. Letztlich ist man immer mit einem Trade-off konfrontiert. Das tolle ist, dass wir als Deutsche so privilegiert sind, entscheiden zu können, wo wir leben wollen.

Word. Ich habe bisher studiums- bzw. praktikumsbedingt in Kopenhagen, Barcelona sowie Kuala Lumpur für jeweils mindestens fünf Monate gelebt. Jeder Ort bzw. jedes Land hat seine Vor- und Nachteile. Was ich nach diesen Erfahrungen aber sagen kann, ist dass es in Deutschland keineswegs schlecht ist und man dort ein insgesamt schönes und angenehmes Leben führen kann. Am Ende des Tages kann man nun einmal nicht alles haben (offenherzige Menschen, hohes Lohnniveau bei geringen Kosten, Sicherheit, schöne Stadt, Infrastruktur etc.). Abstriche müssen überall gemacht werden und es liegt an euch herauszufinden, welche Präferenzen ihr diesbezüglich habt und dann entsprechend zu handeln.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Eben meine Reden! Es freut mich, dass die von mir propagierte Grenze der wirtschaftlichen Angemessenheit immer mehr in der Wiwi-Realität ankommt. Grob für alle Newbies da draußen und Nicht-Diplomer (die wussten das nämlich schon aus dem Studium)

MAX. 30 % des frei verfügbaren Netto-Einkommens für die WARM-Miete! Schaffst du nicht und liegst deutlich drüber? POSER! Sieh zu dass du das passende Gehalt für die aktuelle Bude bekommst oder pass deine Bude dem aktuellen Gehalt an.

MAX. 10% des frei verfügbaren Netto-Einkommens für die Leasing- oder Finanzierungsrate vom Auto. Bist du deutlich drüber? POSER! Du bist nicht viel besser als die Clan-Leaser, die vor dem Tipico parken.

MAX. 10% des frei verfügbaren Netto-Einkommens für sonstige Fixausgaben wie Versicherungen, Handy, Sport etc.

Mit den anderen 50% des frei verfügaren Nettos kann da jeder so sparen, investieren oder konsumieren, wie er es für richtig hält. Denn was Fixkosten angeht hat er zumindest seine Hausaufgaben gemacht.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Wer kommt hier mit 2.500,- netto im Singlehaushalt gerade so klar, weil die "angemessene" Wohnung über 1.500,- kostet?

Wie geil. Wenn Du 2500 netto verdienst, ist die für Dich angemessene Miete eben keine 1500 EUR, sondern das Loch, dass Du für die angemessenen 30% deines Nettos bekommst. Oder wie definierst Du angemessen?

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Lasst euch kein dummes Zeug einreden.

Max. 30% für die Warmmiete - in den Ballungszentren bekommt man eben keine schöne Bude für 650 warm mehr. Wenn es dann 900 sind, die von einem Berufseinsteigerlohn von 2k netto abgehen, dann ist das halt so. Wahrscheinlich ist es für einige hier nicht vorstellbar, aber in den "angesagten" Ballungszentren kann man sich weder die Wohnung aussuchen, noch kann man mit 650 Euro etwas Schönes erwarten.

Besser, halbwegs schön und zentral wohnen als sich sklavisch an irgendwelche Prozentsätze zu halten. Bevor jetzt die Besserwisser kommen: NEIN, damit meine ich nicht, dass jemand, der 1500 verdient, 1000 für seine Wohnung ausgeben soll.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Wieso immer zentral wohnen? Was heißt zentral?
Kenne genug Leute die unbedingt in Schwabing oder Maxvorstadt wohnen mussten weil sie sich das eingebildet haben und keine Ahnung hatten. Die wollten alle da weg.
Die einzigen Vorteile sind: Hippes Nachtleben vor der Tür und gute Anbindung an Verkehrsmittel.
Alles andere ist Horror: Lärm, keine Parkplätze (Autos wollen sie ja dann doch alle) und ständig Schäden an der Karre weil sowieso jeder dranfährt und sich nicht meldet, beim Altbau nichtmal einen Aufzug um die Einkäufe in den 5. Stock zu bekommen, Lebensmittelkauf ist sowieso ätzend da es vllt maximal einen Rewe City in der Nähe gibt.
Die Liste könnte man munter weiter fortsetzen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Einwanderungsländer wie Kanada, die USA und Australien machen nicht die Grenzen für notleidende unqualifizierte Einwanderer auf, sondern schotten sich gegen diese ab. Man lässt gut qualifizierte Leute rein, die man braucht. Deren Kinder werden auch in den Schulen für weniger Probleme sorgen.

WiWi Gast schrieb am 09.11.2017:

Krass, hier beschwert sich einer über zu viele Migranten in den Schulen und will deswegen nach Kanada, Australien oder in die USA auswandern. Hahaha...

Kleiner Hinweis: Das sind die typsichen Einwanderungsländer, die haben also auch Migranten in den Schulen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2017:

Wieso immer zentral wohnen? Was heißt zentral?
Kenne genug Leute die unbedingt in Schwabing oder Maxvorstadt wohnen mussten weil sie sich das eingebildet haben und keine Ahnung hatten. Die wollten alle da weg.
Die einzigen Vorteile sind: Hippes Nachtleben vor der Tür und gute Anbindung an Verkehrsmittel.
Alles andere ist Horror: Lärm, keine Parkplätze (Autos wollen sie ja dann doch alle) und ständig Schäden an der Karre weil sowieso jeder dranfährt und sich nicht meldet, beim Altbau nichtmal einen Aufzug um die Einkäufe in den 5. Stock zu bekommen, Lebensmittelkauf ist sowieso ätzend da es vllt maximal einen Rewe City in der Nähe gibt.
Die Liste könnte man munter weiter fortsetzen.

Wow, du klingst echt wie meine Oma!!! :D

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Tja deine Oma hat eben auch Lebenserfahrung.

WiWi Gast schrieb am 14.11.2017:

Wow, du klingst echt wie meine Oma!!! :D

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Mehr Sicherheit = wenig Risiko
wenig Risiko = kleine Rendite

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Du bist mein Held! Darf man fragen wie alt du bist und was du in Tokyo machst? Ich will auch wieder zurück.

Ich habe bis letzten Monat in Tokyo gewohnt (Expat) und bin jetzt wieder im tristen Deutschland. Klar gibt es hier auch nette Dinge aber kaum hier, will ich auch schon wieder zurück. Hier kann sich niemand benehmen, das fängt bei Kleinigkeiten an wie auf der Rolltreppe rechts zu stehen, links zu gehen.

Der absolut ausschlaggebende Punkt ist für mich aber, dass man in Tokyo mitten im Leben ist. Hier in Deutschland habe ich selbst in einer Großstadt oft das Gefühl man verpennt den Zahn der Zeit. Das Lebensmodell des D-CH-F Experten wäre für mich der absolute Horror.

WiWi Gast schrieb am 11.11.2017:

Ich bin nach Tokio ausgewandert. Hatte mein ganzes Leben in Deutschland gelebt und es hängt mir einfach total zum Hals raus. Spiessige Jammerlappen, schlechtes Wetter, geschlossene Geschäfte am Sonntag, verspätete Züge und kaputte Automaten... das alles hat jetzt endlich ein Ende.
Allerdings ist das alles Jammern auf dem höchsten Niveau. Alles in Allem ist Deutschland eines der Orte mit der besten Lebensqualität der Welt.
Was mir an Japan gefällt ist dass es so fremd und somit aufregend sind. Das Leben hier ist super convenient und digitalisiert. Der Postbote kommt auch Sonntag nach 21 Uhr noch, wenn man ihn bestellt. Tokio ist wie ein riesen Spielplatz für Erwachsene. Die Japaner sind super - allerdings muss man Japanisch können, um sich hier wohlzufühlen.

Es gibt immer vor- und Nachteile, egal wo man wohnt. Leider merkt man das erst wenn man mal länger woanders gewohnt hat. Hier lebt man in einem Schuhkarton und zahlt trotzdem mehr Miete als in München. Dafür ist das Freizeitangebot einfach unschlagbar.

Man wird immer Gründe finden warum es einem woanders besser gefällt. Letztlich ist man immer mit einem Trade-off konfrontiert. Das tolle ist, dass wir als Deutsche so privilegiert sind, entscheiden zu können, wo wir leben wollen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 14.11.2017:

Der absolut ausschlaggebende Punkt ist für mich aber, dass man in Tokyo mitten im Leben ist. Hier in Deutschland habe ich selbst in einer Großstadt oft das Gefühl man verpennt den Zahn der Zeit.

Sehr schön formuliert.

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Bin der, der in Tokio lebt.
Habe hier vor 2 Jahren Auslandssemester gemacht und mir ging es ähnlich als ich wieder nach Deutschland zurück musste. Wenn ich nicht in Tokio bin hab ich das Gefühl was zu verpassen. Hier fühle ich mich als wäre ich am Puls der Zeit. Kann deinen Post also zu 100% nachvollziehen!

Ich habe meine Zelte in D jetzt komplett abgebrochen und mache hier jetzt meinen Ph.D. mit sehr umfangreichem Stipendium (erstmal 3 Jahre). Danach werde ich hier arbeiten. Da ich bis dahin sicher perfekt Japanisch kann, und einen Japanischen Ph.D haben werde (Keio) ist das dann bestimmt auch kein Problem mehr. Ich plane aktuell nicht nach Deutschland zurückzukehren. Aber wer weiß was die Zukunft bringt.

Wenn du's schaffst zurückzukehren, gib Bescheid! Dann kann man ja mal einen trinken gehen. ;)

Viel Glück! Ich kenn dein Gefühl!

WiWi Gast schrieb am 14.11.2017:

Du bist mein Held! Darf man fragen wie alt du bist und was du in Tokyo machst? Ich will auch wieder zurück.

Ich habe bis letzten Monat in Tokyo gewohnt (Expat) und bin jetzt wieder im tristen Deutschland. Klar gibt es hier auch nette Dinge aber kaum hier, will ich auch schon wieder zurück. Hier kann sich niemand benehmen, das fängt bei Kleinigkeiten an wie auf der Rolltreppe rechts zu stehen, links zu gehen.

Der absolut ausschlaggebende Punkt ist für mich aber, dass man in Tokyo mitten im Leben ist. Hier in Deutschland habe ich selbst in einer Großstadt oft das Gefühl man verpennt den Zahn der Zeit. Das Lebensmodell des D-CH-F Experten wäre für mich der absolute Horror.

WiWi Gast schrieb am 11.11.2017:

Ich bin nach Tokio ausgewandert. Hatte mein ganzes Leben in Deutschland gelebt und es hängt mir einfach total zum Hals raus. Spiessige Jammerlappen, schlechtes Wetter, geschlossene Geschäfte am Sonntag, verspätete Züge und kaputte Automaten... das alles hat jetzt endlich ein Ende.
Allerdings ist das alles Jammern auf dem höchsten Niveau. Alles in Allem ist Deutschland eines der Orte mit der besten Lebensqualität der Welt.
Was mir an Japan gefällt ist dass es so fremd und somit aufregend sind. Das Leben hier ist super convenient und digitalisiert. Der Postbote kommt auch Sonntag nach 21 Uhr noch, wenn man ihn bestellt. Tokio ist wie ein riesen Spielplatz für Erwachsene. Die Japaner sind super - allerdings muss man Japanisch können, um sich hier wohlzufühlen.

Es gibt immer vor- und Nachteile, egal wo man wohnt. Leider merkt man das erst wenn man mal länger woanders gewohnt hat. Hier lebt man in einem Schuhkarton und zahlt trotzdem mehr Miete als in München. Dafür ist das Freizeitangebot einfach unschlagbar.

Man wird immer Gründe finden warum es einem woanders besser gefällt. Letztlich ist man immer mit einem Trade-off konfrontiert. Das tolle ist, dass wir als Deutsche so privilegiert sind, entscheiden zu können, wo wir leben wollen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Wie kommt man denn in Tokyo/Osaka zurecht ohne Japanisch können?

Würde auch gerne mal einige Zeit dort verbringen, vielleicht kann ich mich ja für ein paar Monate dort staffen lassen oder so.

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

Wie kommt man denn in Tokyo/Osaka zurecht ohne Japanisch können?

Würde auch gerne mal einige Zeit dort verbringen, vielleicht kann ich mich ja für ein paar Monate dort staffen lassen oder so.

Als Touri möglich, aber als employee musst du fließend Japanisch können.

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Das geht schon irgendwie. Aber man sollte wirklich zumindest ein paar Sätze lernen bevor es losgeht. Man kann hier ohne Japanisch nur ein sehr oberflächliches Leben führen. Sobald man etwas Japanisch spricht macht es dafür umso mehr Spaß.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

Wie kommt man denn in Tokyo/Osaka zurecht ohne Japanisch können?

Würde auch gerne mal einige Zeit dort verbringen, vielleicht kann ich mich ja für ein paar Monate dort staffen lassen oder so.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

D-CH-F

Man sieht einfach, wie verschieden die Lebenseinstellungen sind. Für uns wäre Tokio ziemlicher Horror, allein schon wegen der sprachlichen Barriere. Dazu viel zu viele Menschen auf engstem Raum, horrende Mieten und Kaufpreise, wohnen in einer Miniwohnung, kein Garten, kein Pool, kaum Platz für private Entfaltung und dazu schildert der aus Tokio, dass man da nur ein sehr oberflächliches Leben führen könne. Wem es gefällt, warum nicht.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Sehe ich genauso wie du! Wer in der Einöde verrotten will - warum nicht! Meine Bauernfreunde erzählen mir auch immer von ihrem großen Garten.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

D-CH-F

Man sieht einfach, wie verschieden die Lebenseinstellungen sind. Für uns wäre Tokio ziemlicher Horror, allein schon wegen der sprachlichen Barriere. Dazu viel zu viele Menschen auf engstem Raum, horrende Mieten und Kaufpreise, wohnen in einer Miniwohnung, kein Garten, kein Pool, kaum Platz für private Entfaltung und dazu schildert der aus Tokio, dass man da nur ein sehr oberflächliches Leben führen könne. Wem es gefällt, warum nicht.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Also ich bin der Expat, der gerade aus Tokyo zurückgekommen ist. Ich bin mit quasi 0 Kenntnissen dahin und fand es problemlos. War in einem deutschen Unternehmen, darum haben im Büro quasi alle Englisch gesprochen.

Privat hatte ich etwa 50/50 Internationals (App-Empfehlung: Meetup) und Japaner. Ich bin grundsätzlich aber ein ziemlich offener Mensch und habe versucht mir ein paar Grundkenntnisse anzueignen, das wissen die Leute vor Ort sehr zu schätzen. Zum Schluss konnte ich in Alltagssituationen wie z.B. im Restaurant ganz gut über die Runden kommen. Ich würde trotzdem behaupten auch mit 0,0 Japanischkenntnissen hätte ich eine Wahnsinnszeit gehabt. Das sollte mMn im 21 Jhd. niemanden mehr abhalten. Natürlich ist es immer Vorteilhaft die Sprache zu sprechen, sonst kommt man nie 100%ig an. Aber das gilt für Ausländer in Deutschland ja genauso. Würde vieles dafür geben wieder in meine Wohnung in Nakano zurückzukehren!

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

D-CH-F

Man sieht einfach, wie verschieden die Lebenseinstellungen sind. Für uns wäre Tokio ziemlicher Horror, allein schon wegen der sprachlichen Barriere. Dazu viel zu viele Menschen auf engstem Raum, horrende Mieten und Kaufpreise, wohnen in einer Miniwohnung, kein Garten, kein Pool, kaum Platz für private Entfaltung und dazu schildert der aus Tokio, dass man da nur ein sehr oberflächliches Leben führen könne. Wem es gefällt, warum nicht.

Du merkst aber schon, dass das alles quasi derselbe Punkt ist? Oder willst du noch weiter auflisten, nicht-große Wohnung, nicht-günstige Mieten, kein Platz für Garage, keine Terrasse, kein Teich, kein Baum im nicht-vorhandenen Garten. Und welches Leben oberflächlicher ist - im Zentrum der Moderne mit allen Möglichkeiten die sich der Mensch nur vorstellen kann - oder in deinem Garten in der Einöde ... darüber lässt sich offensichtlich streiten ;)

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

D-CH-F

Man kann das natürlich als Einöde bezeichen. Dabei leben wir weniger weit vom Basler Zentrum entfernt als jemand von FFM City, welcher in Bad Homburg, Königstein oder Oberursel lebt. Selbst viele Hamburger oder Berliner Außenbezirke liegen weiter weg vom Zentrum als unser Haus. So gesehen leben in Deutschland wahrscheinlich 90 bis 95% aller Menschen in der Einöde. Wer natürlich das Leben von NYC oder Tokio schätzt, der fühlt sich bei uns garantiert nicht wohl. Es ist auch eine Frage des Alters. Als junger Mensch schätzt man das Leben im Down Town viel mehr als mit Familie.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Die sprachliche Barriere ist überwindbar. Wer Herausforderung scheut ist hier in Tokio aber sicherlich nicht gut aufgehoben. Ich habe von meiner Wohnung aus dem 17. Stock einen Blick auf Shinjuku. Das ist besser als jeder Garten.
In meinem eigenen Garten kann ich sitzen wenn ich in Rente bin. Solange ich noch jung bin will ich Abenteuer und das ist aus meiner Sicht in Deutschland (eigentlich auch in ganz Europa) nicht möglich. Alleine die Auswahl an japanischen Mädels würde ich nicht mal gegen einen Schlossgarten mit Pool eintauschen. ^^

Es gibt aber natürlich schon einige Dinge, die in Deutschland besser sind als hier. Das bringt mich zu meinem ursprünglichen Punkt zurück. Jedem das seine. Ich habe meine Entscheidung getroffen und sie (noch) in keiner Sekunde bereut.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

D-CH-F

Man sieht einfach, wie verschieden die Lebenseinstellungen sind. Für uns wäre Tokio ziemlicher Horror, allein schon wegen der sprachlichen Barriere. Dazu viel zu viele Menschen auf engstem Raum, horrende Mieten und Kaufpreise, wohnen in einer Miniwohnung, kein Garten, kein Pool, kaum Platz für private Entfaltung und dazu schildert der aus Tokio, dass man da nur ein sehr oberflächliches Leben führen könne. Wem es gefällt, warum nicht.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Wo kommen denn die ganzen Linken in diesem Forum her? Freut mich als Doppelstaatsbürger umso mehr Trump gewählt zu haben, um die ganzen Snowflakes zu triggern.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Basel hat 170.000 Einwohner. Das IST Einöde. Du lebst also im Vorort der Einöde.

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

D-CH-F

Man kann das natürlich als Einöde bezeichen. Dabei leben wir weniger weit vom Basler Zentrum entfernt als jemand von FFM City, welcher in Bad Homburg, Königstein oder Oberursel lebt. Selbst viele Hamburger oder Berliner Außenbezirke liegen weiter weg vom Zentrum als unser Haus. So gesehen leben in Deutschland wahrscheinlich 90 bis 95% aller Menschen in der Einöde. Wer natürlich das Leben von NYC oder Tokio schätzt, der fühlt sich bei uns garantiert nicht wohl. Es ist auch eine Frage des Alters. Als junger Mensch schätzt man das Leben im Down Town viel mehr als mit Familie.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Word. Nirgendwo hat man als Deutscher so einen hohen Marktwert

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Die sprachliche Barriere ist überwindbar. Wer Herausforderung scheut ist hier in Tokio aber sicherlich nicht gut aufgehoben. Ich habe von meiner Wohnung aus dem 17. Stock einen Blick auf Shinjuku. Das ist besser als jeder Garten.
In meinem eigenen Garten kann ich sitzen wenn ich in Rente bin. Solange ich noch jung bin will ich Abenteuer und das ist aus meiner Sicht in Deutschland (eigentlich auch in ganz Europa) nicht möglich. Alleine die Auswahl an japanischen Mädels würde ich nicht mal gegen einen Schlossgarten mit Pool eintauschen. ^^

Es gibt aber natürlich schon einige Dinge, die in Deutschland besser sind als hier. Das bringt mich zu meinem ursprünglichen Punkt zurück. Jedem das seine. Ich habe meine Entscheidung getroffen und sie (noch) in keiner Sekunde bereut.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

D-CH-F

Man sieht einfach, wie verschieden die Lebenseinstellungen sind. Für uns wäre Tokio ziemlicher Horror, allein schon wegen der sprachlichen Barriere. Dazu viel zu viele Menschen auf engstem Raum, horrende Mieten und Kaufpreise, wohnen in einer Miniwohnung, kein Garten, kein Pool, kaum Platz für private Entfaltung und dazu schildert der aus Tokio, dass man da nur ein sehr oberflächliches Leben führen könne. Wem es gefällt, warum nicht.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Wo kommen denn die ganzen Linken in diesem Forum her? Freut mich als Doppelstaatsbürger umso mehr Trump gewählt zu haben, um die ganzen Snowflakes zu triggern.

Joa, das scheint auch die Hauptmotivation vieler Trumpwähler gewesen zu sein. Dass er ein inkompetenter Vollidiot ist, wird da zur Nebensache, wichtig war vor allem, es den "liberal snowflake" mal so richtig gezeigt zu haben.
Gratulation dazu.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Wo kommen denn die ganzen Linken in diesem Forum her? Freut mich als Doppelstaatsbürger umso mehr Trump gewählt zu haben, um die ganzen Snowflakes zu triggern.

Joa, das scheint auch die Hauptmotivation vieler Trumpwähler gewesen zu sein. Dass er ein inkompetenter Vollidiot ist, wird da zur Nebensache, wichtig war vor allem, es den "liberal snowflake" mal so richtig gezeigt zu haben.
Gratulation dazu.

Bei der Wahl Clinton vs Trump hätte ich mich auch für Trump entschieden...
Er mag zwar ein Trottel sein.... aber immerhin der kleinere Trottel von beiden.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Sehe ich ähnlich. Besser ein Großmaul als eine Verbrecherin.

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Bei der Wahl Clinton vs Trump hätte ich mich auch für Trump entschieden...
Er mag zwar ein Trottel sein.... aber immerhin der kleinere Trottel von beiden.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Wo kommen denn die ganzen Linken in diesem Forum her? Freut mich als Doppelstaatsbürger umso mehr Trump gewählt zu haben, um die ganzen Snowflakes zu triggern.

Joa, das scheint auch die Hauptmotivation vieler Trumpwähler gewesen zu sein. Dass er ein inkompetenter Vollidiot ist, wird da zur Nebensache, wichtig war vor allem, es den "liberal snowflake" mal so richtig gezeigt zu haben.
Gratulation dazu.

Bei der Wahl Clinton vs Trump hätte ich mich auch für Trump entschieden...
Er mag zwar ein Trottel sein.... aber immerhin der kleinere Trottel von beiden.

Was genau macht denn die Clinton zu nem Trottel?
Trump liefert dafür täglich Beweis um Beweis, die Clinton weiß zumindest was sie tut.
Man mag ja nicht mit ihrer Politik übereinstimmen, aber das scheint mir dann doch zu bevorzugen.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Bitte beim Thema bleiben, Danke

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Man kann es doch ganz neutral so formulieren:

Wenn in einem Land zwei derartige Leute als einzige Kandidaten in der Präsidentschaftswahl zur Verfügung stehen... dann ist es um das Land nicht so ganz gut bestellt. Clinton und Trump als Präsidentschaftskandidaten sind eher ein Symptom - und nicht das Problem an sich. Das ist viel tiefer in der US-Gesellschaft und Politik verankert.

So sehr ich einige deutsche Spitzenpolitiker verabscheue... so sehr muss man doch froh sein, wenn es hierzulande um Merkel oder Schulz geht....

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

"Word. Nirgendwo hat man als Deutscher so einen hohen Marktwert "

Einen hohen Marktwert kann ich auch in Mexiko bestätigen.

Es ist einfach unglaublich, wie leicht man dort neue Leute kennenlernen kann, bloß weil man europäischer Ausländer ist. Als Mann kann ich sagen, dass es für mich geradezu surreal war, wie viele Frauen man kennenlernt. Deutschland ist dagegen die reinste Wüste, die Frauen hier so verschlossen und abweisend, einfach schrecklich.

Schön, dass man als Deutscher in Japan auch gute Karten hat. Soll ja in Asien generell so sein. Die Region für die nächste Entsendung steht damit fest...

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Wer um die halbe Welt reisen muss um bei Frauen Erfolg zu haben, der hat ganz andere Probleme..

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Wer um die halbe Welt reisen muss um bei Frauen Erfolg zu haben, der hat ganz andere Probleme..

Ich habe in vielen Ländern gelebt und in keinem waren die Frauen so unsicher und freudlos wie in Deutschland. Ich denke daher, es sind die deutschen Frauen, die Probleme haben.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Wenn ich rational wäre: Eindeutig USA. Das Land hat am meisten High Tech zu bieten. Die Gehälter sind deutlich größer (für Akademiker) und die haben vermutlich nicht so ein großes Problem, dass wir bald in Deutschland haben bwz. haben werden mit der umgekehrten Bevölkerungspyramide.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Wer um die halbe Welt reisen muss um bei Frauen Erfolg zu haben, der hat ganz andere Probleme..

Habe auch zu Hause Erfolg und sehe garantiert besser aus als du Hansel. Hab während des Studiums gemodelt und schon oft überlegt mich mit ner Art Flirt-Schule für Nerds wie dich selbständig zu machen. Trotzdem wird hier traditionell eher erwartet, dass der Mann auf die Frau zugeht. In Japan bin ich in einen Club gegangen und Mädels haben mich 30 Sekunden (!) später am Arm weggezogen, bevor eine andere mich wegschnappt. Solche Geschichten passieren da dauernd. Im ELE hat sich quasi eine Traube um einen gebildet und die Mädels haben um einen gekämpft. Ist schon surreal und man fühlt sich wie Justin Bieber.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Wer um die halbe Welt reisen muss um bei Frauen Erfolg zu haben, der hat ganz andere Probleme..

sehe garantiert besser aus als du Hansel. für Nerds wie dich

Vielleicht solltest du parallel auch noch eine Wahrsagerschule eröffnen!

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

poppkorn^^

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Wien, Austria
Schnitzel, Mozartkugeln, Kaiserschmarn und geiler Dialekt (bayrisch auf Drogen)

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ein kosmopolitischer Justin Bieber Expat mit Modelerfahrung und einem zweiten Standbein als Flirtconsultant. Wiwi Treff vom feinsten:)

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Wer um die halbe Welt reisen muss um bei Frauen Erfolg zu haben, der hat ganz andere Probleme..

Habe auch zu Hause Erfolg und sehe garantiert besser aus als du Hansel. Hab während des Studiums gemodelt und schon oft überlegt mich mit ner Art Flirt-Schule für Nerds wie dich selbständig zu machen. Trotzdem wird hier traditionell eher erwartet, dass der Mann auf die Frau zugeht. In Japan bin ich in einen Club gegangen und Mädels haben mich 30 Sekunden (!) später am Arm weggezogen, bevor eine andere mich wegschnappt. Solche Geschichten passieren da dauernd. Im ELE hat sich quasi eine Traube um einen gebildet und die Mädels haben um einen gekämpft. Ist schon surreal und man fühlt sich wie Justin Bieber.

Mensch, diese Mädels scheinen ja Klasse zu haben.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Die Japanischen Frauen haben mehr Klasse als du es dir vorstellen kannst. Nur die gehen idR nicht in den Club. Das hat in Japan kein gutes Image. Die meisten gehen da hin um ein NOS zu haben.

Übrigens finde ich bei den Japanerinnen sehr ansprechend, dass sie einen nicht wegen dem Geld gut finden sondern weil man anders ist. Die finden das aufregend. Ich weiß nicht wie es in Mexiko ist aber in Thailand, China etc. muss man sich immer sorgen machen, ob es ums Geld geht.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Wer um die halbe Welt reisen muss um bei Frauen Erfolg zu haben, der hat ganz andere Probleme..

Habe auch zu Hause Erfolg und sehe garantiert besser aus als du Hansel. Hab während des Studiums gemodelt und schon oft überlegt mich mit ner Art Flirt-Schule für Nerds wie dich selbständig zu machen. Trotzdem wird hier traditionell eher erwartet, dass der Mann auf die Frau zugeht. In Japan bin ich in einen Club gegangen und Mädels haben mich 30 Sekunden (!) später am Arm weggezogen, bevor eine andere mich wegschnappt. Solche Geschichten passieren da dauernd. Im ELE hat sich quasi eine Traube um einen gebildet und die Mädels haben um einen gekämpft. Ist schon surreal und man fühlt sich wie Justin Bieber.

Mensch, diese Mädels scheinen ja Klasse zu haben.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

...ich bin Model...
...in Deutschland kriegt man so leicht keine Frau...
...in Japan bilden sich Trauben um mich, aber nicht wegen des Geldes, sondern weil ich anders bin...

Ich glaube dir.
Du bist "anders".

antworten
WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Alles ab USA südwärts ist ein Paradies.
Wer in den USA studiert hat, weiß wovon ich rede...
Wenn man dann noch blond ist und hellblaue Augen hat (ja Klischee ;) dann steht man bei den Latinas in Südamerika sowieso ganz hoch im Kurs. Die haben einfach Feuer im Blut, man hat LUST am LEBEN.
Es ist einfach völlig anders als in Deutschland. Natürlich hat es negative Seiten, die südamerikanischen Damen sind bspw. unglaublich eifersüchtig aus den nichtigsten Gründen, aber meistens beruhigen sie sich wieder und machen es dann mehr als wieder gut ;)
Eine Reise nach Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Peru kann ich also nur empfehlen. Macht euch ein eigenes Bild und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ihr dort die Frau des Lebens findet, weil man dort einfach nicht so verschlossen ist!

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ich gönne ja jedem den Spaß an Frauen überall auf der Welt. Ehrlich.

Ich hab inzwischen meine Freundin noch aus Abizeiten geheiratet und wir haben bereits Nachwuchs. Tolle Frau, tolle Tochter. Es kann also auch hier echt Spaß machen ;)

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Ein kosmopolitischer Justin Bieber Expat mit Modelerfahrung und einem zweiten Standbein als Flirtconsultant. Wiwi Treff vom feinsten:)

Gute Idee, vielleicht schreibe ich das in meine Bio. Dieses Flirt-Standbein habe ich ja noch nicht, lässt sich zu schlecht scalen. Es kommt aber noch besser: Ich bin auch semi-erfolgreicher Buchautor :)

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

...ich bin Model...
...in Deutschland kriegt man so leicht keine Frau...
...in Japan bilden sich Trauben um mich, aber nicht wegen des Geldes, sondern weil ich anders bin...

Ich glaube dir.
Du bist "anders".

Also wenn überhaupt war ich Model, aber ich hab das ja nicht Vollzeit gemacht sondern neben dem Studium ab und zu. Und wegen des Geldes wollte mich in Japan denke ich keine Frau. Im Gegenteil, beim ersten Date war es häufig das Mädel das bezahlt hat. Da ich ja der Gast/Ausländer bin und sie will, dass es mir gut geht und ich ihr Land toll finde. Man ist einfach nochmal interessanter. Könnte hier jetzt Abhandlungen darüber schreiben, dass viele Japanerinnen suchen, was sie zuhause nicht finden. Viele Japanische Männer arbeiten nonstop, kümmern sich nicht um Frauen, sind schroff /uncharmant, geben keine Komplimente, sind schüchtern, wenig initiativ bzw. träge. Wenn man halbwegs "drive" hat, dazu groß, muskulös, blaue Augen blonde Haare... in Japan gibt es auch einen ziemlichen "idol" Kult. Es gibt ein Ideal von Mann/Frau und dem wird total nachgeeifert. Individuell und Alternativ kommt da nicht so gut. Und die oben beschriebenen Attribute gelten als sexy und die weist man als Ausländer deutlich häufiger auf. Ist doch umgekehrt genauso. Eine gutaussehende Latina/Japanerin ist hierzulande vergleichsweise auch interessanter und dementsprechend erfolgreicher als zuhause würde ich jetzt mal mutmaßen.

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Das klingt auch spannend. Werde ich demnächst mal in Angriff nehmen. Gilt das auch, wenn man keine Spanischkenntnisse hat?

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Alles ab USA südwärts ist ein Paradies.
Wer in den USA studiert hat, weiß wovon ich rede...
Wenn man dann noch blond ist und hellblaue Augen hat (ja Klischee ;) dann steht man bei den Latinas in Südamerika sowieso ganz hoch im Kurs. Die haben einfach Feuer im Blut, man hat LUST am LEBEN.
Es ist einfach völlig anders als in Deutschland. Natürlich hat es negative Seiten, die südamerikanischen Damen sind bspw. unglaublich eifersüchtig aus den nichtigsten Gründen, aber meistens beruhigen sie sich wieder und machen es dann mehr als wieder gut ;)
Eine Reise nach Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Peru kann ich also nur empfehlen. Macht euch ein eigenes Bild und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ihr dort die Frau des Lebens findet, weil man dort einfach nicht so verschlossen ist!

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WiWi Gast

Re: Wohin würdet ihr gerne auswandern und warum?

Ich weiß wovon du redest. Habe während meines Auslandssemesters in den USA (Südstaaten) ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Als blonder Europäer ist man dort was besonderes und die lockere, lebenslustige Einstellung der einheimischen Ladies tut ihr übriges ;)

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Alles ab USA südwärts ist ein Paradies.
Wer in den USA studiert hat, weiß wovon ich rede...
Wenn man dann noch blond ist und hellblaue Augen hat (ja Klischee ;) dann steht man bei den Latinas in Südamerika sowieso ganz hoch im Kurs. Die haben einfach Feuer im Blut, man hat LUST am LEBEN.
Es ist einfach völlig anders als in Deutschland. Natürlich hat es negative Seiten, die südamerikanischen Damen sind bspw. unglaublich eifersüchtig aus den nichtigsten Gründen, aber meistens beruhigen sie sich wieder und machen es dann mehr als wieder gut ;)
Eine Reise nach Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Peru kann ich also nur empfehlen. Macht euch ein eigenes Bild und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ihr dort die Frau des Lebens findet, weil man dort einfach nicht so verschlossen ist!

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