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Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

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WiWi Gast

Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Hallo zusammen,
habt ihr schon Erfahrungen mit der Berufsberatung oder Vermittlung des Arbeitsamtes gemacht? Kann man dort als Akademiker auf qualifizierte Hilfe bei der Jobsuche hoffen?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich habe in der Vergangenheit sehr viel Erfahrungen mit dem Arbeitsamt machen müssen. Als Geselle und später als Akademiker.
Mein Fazit:
Erwarte keine Hilfe und hilf dir selbst.
Lass dich auf keinen Fall auf eine der Weiterbildungsmaßnahmen ein. Als Akademiker bieten sie einem auch nichts Brauchbares an. Mich hat man als Informatiker in einen Kurs gesteckt, in dem ich gelernt habe was den so eine Festplatte ist und was man tolles mit einer Maus machen kann… Für das Arbeitsamt war ich zumindest für die nächsten 4 Monate von ihrem “Radar“ verschwunden.

Mein Tipp:
Arbeitsuchend melden und dann auf eigene Faust die Suche nach einem Job vorantreiben. Ein Sachbearbeiter kann vom Zeitaufwand nicht einmal annähernd die Eigeninitiative ersetzen.
Falls was Produktives vom Amt kommen sollte, gut, aber darauf warten würde ich nicht.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Nein, nach meiner Erfahrung ist das Arbeitsamt auf Akademiker nicht vorbereitet und hat dir praktisch nichts zu bieten.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Nein, kann man nicht.
Aber der Zugang zur Jobbörse ist ein bisschen was wert. Man bekommt regelmäßig Stellen per Mail, die auf das Profil zutreffen (sofern der Vermittler das Profil ordentlich angelegt hat mit den entsprechenden Qualifikationen)
Ansonsten ist wichtig:
Fahrkosten zu VGs werden bezahlt (max 130Euro pro VG), pro Bewerbung bekommt man 5 Euro (für max 52 Bewerbungen)

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

nö man wird nicht anders behandelt als "unqualifizierte"... stellenangebote gibt es auch nicht von denen, man muss also selbst aktiv werden. auf hilfe von der arge kann man echt nicht hoffen. so ging es zumindest mir. angeblich soll es ja auch unterschiede geben, bzw ist jeder berater anders...

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Wer vom Arbeitsamt Hilfe erwartet, dem ist wirklich nicht zu helfen. Die "Fallmanager" sind völlig unqualifiziert und überfordert. Mal abgesehen davon, welches halbwegs seriöse Unternehmen sucht seine Mitarbeiter (v.a. Akademiker) über das Arbeitsamt?? ;-)))

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Habe kürzlich mein Studium beendet und auch nicht sofort ein Job gefunden, habe dann ALG II beantragt.
Die Leute vom Arbeitsamt sind i.a. freundlich, aber total überlastet und tlw. auch mit der EDV überfordert (mein Eindruck aus meiner ARGE). Bei der Vermittlung ist das abzuarbeitende Software-Programm der ARGE, das die Berater benutzen, sehr starr (manche Abschlüsse oder Berufe existieren da nicht, dann gibt wieder keine Ergänzungs- oder Korrekturmöglichkeiten). I. A. wird oft geschaut, was man für einen Abschluss hat, dann wird gesucht (für Absolventen ohne Berufserfahrung / Spezialkenntnisse eher schlecht).
Bei der Jobsuche kannst Du Dich NICHT aufs Arbeitsamt verlassen,
Du mußt selber aktiv werden, am besten mehrere Jobbörsen benutzen. Außerdem wird mit Dir ein Vertrag geschlossen, Deine Daten für die Jobbörse der Arbeitsagentur aufgenommen, Du mußt regelmäßig zu den Terminen der ARGE erscheinen und ein Bewerbertagebuch führen (Wo/wann/wie beworben). Die ARGE kann Dich in Weiterbildungsmaßnahmen stecken, Du bist verpflichtet, jede zumutbare Arbeit (auch unter Deiner Qualifikation) anzunehmen, sonst gibt es Sanktionen (Kürzungen von ALG II bis zum Wegfall). Mein persönlicher Eindruck: Als Akademiker ist Du den (meisten) Sachbearbeitern von der Qualifikation weit überlegen, die meisten Fortbildungen (Bewerbungskurse o.ä.) sind speziell für Akademiker ungeeignet (da triffst Du auch auf Ungelernte und Leute ohne Schulabschluss). Also: Selbst in allen Dir zur Verfügung stehende Medien (Internet, Printmedien) suchen und Top-Bewerbungen schreiben.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Die Weiterbildungen der ARGE sind unter aller Kanone. Dort versammeln sich die verschiedensten Altersgruppen und Bildungsschichten. Vom Akademiker bis zum ungelernten Schulabbrecher oder langzeitarbeitslosen Alkoholiker. Der Inhalt der Weiterbildungen liegt in etwa auf Grundschulniveau. Reinste Zeitverschwendung.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich kann auch noch eine nette Anekdote zum Thema Arbeitsamt beisteuern.
Kurz vor Abschluss meines Uni-Diploms habe ich die sogenannte "Akademikerberatung" der Arbeitsagentur besucht, um mich auch auf diesem Wege über allgemeine Einstiegs- und Förderungsmöglichkeiten zu informieren. Meine Erwartungen waren vorher schon minimal und wurden sogar unterboten!!
Die gute Dame war völlig überfordert und hatte von nichts, aber auch wirklich gar nichts eine Ahnung. Der Gipfel der Inkompetenz war folgender Dialog, der entstand, als ich erzählt habe, dass ich in 2 Jahren noch einen MBA machen will.

Sie: "MBA? Wie wird das denn geschrieben"?
Ich (leicht verwundert): "M-B-A".
Sie (holt einen Aktenordner aus dem Schrank, in dem eine alphabetische Berufsliste enthalten ist und schlägt den Buchstaben M auf): "M.... Maler, Maurer... Nee, MBA haben wir hier nicht stehen. Was ist das denn für ein Beruf?"

Als Bewerbungstipp hat sie mir noch mit auf den Weg gegeben, dass ich mich doch mal im Internet umschauen soll... Wow, darauf wäre ich echt nicht gekommen!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

kann meinem Vorredner nur beipflichten.

Mein "Vermittler" meinte, dass er genügend schwierigere Fälle habe und ich mich "auf den Arsch" setzen soll und mich selber "aus dem Sumpf" herausziehen müsse.

ja, das waren seine Worte!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Hier noch so ein Knüller:
Ich wollte mich ja nur arbeitssuchend melden - also ganz ohne Bezüge. Tja, selbst dafür muss man heutzutage mit denen einen Vertrag schließen und soll dann immer nach deren Nase tanzen. Wenn du da dann nicht mitspielst - und jetzt kommts ganz dicke - bekommst du eine dreimonatige Sperrfrist, in der du den Servce der Arge nicht nutzen darfst. Harter Tobak.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Bin jetzt auch schon ein paar Monate beim Arbeitsamt registriert. Gestern hatte ich wieder einen Termin bei meiner Sachbearbeiterin. Diese war zwar ganz nett (sah auch nicht schlecht aus), konnte mir aber nichts von Bedeutung anbieten (habe auch nichts anderes erwartet).

Was mich dann aber genervt hat, meine Fahrtkosten von 6 € wurden nicht erstattet, nur Fahrtkosten ab 10 € bekommt man zurück. Und das obwohl der Termin ja vom AA ausging. Damit nicht genug, auch wurde die Erstattung für Bewerbungskosten gekürzt von 260 auf 160 €. Und dann kam der Hammer, das Mädel wollte mich doch tatsächlich in eine dieser tollen Maßnahmen stecken: Intensivbetreuung!!!

Mir war natürlich gleich klar, dass das quasi ein Abstellgleis für Langzeitarbeitslose ist. Auf den eigenen Lebenslauf (bin auch junger BWLer) wird dabei aber keine Rücksicht genommen. Sie meinte man könne da z. B. nen Gabelstablerführerschein machen. Da ich zu dem Thema mal was in einer Reportage gesehen habe, wusste ich gleich, dass man hier 2 Tage in der Woche praktisch nichts anderes macht als an veralteten PC's nach Stellen zu suchen. Und dafür zahlt das Amt auch noch Geld. D

araufhin habe ich mich beim AA abgemeldet, auch wenn sich das negativ auf meine Rente auswirkt (wobei ich mich grundsätzlich Frage, ob ich noch ne nennenswerte Summe als Rentner bekommen werde).

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WiWi Gast

Re: Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Als ich mich arbeitssuchend OHNE LEISTUNG melden wollte, hat die Dame mir gesagt, dass ich in diesem Fall meinen Wohnort nicht verlassen darf (auch nicht in den Nachbarort zum Einkaufen, weil ich dann das Ortsschild passiere) und ich auch keine Vorstellungsgespräche außerhalb meines Wohnorts wahrnehmen darf.
Das ist ganz toll, wenn man in einem Dorf mit 5 Häusern wohnt, weil man wieder bei den Eltern eingezogen ist.

Da ich mein Abschlusszeugnis noch nicht hatte (Diplomarbeit war nicht korrigiert, sonst alles fertig), hat sie mich als "ungelernt" eingestuft und Ungelernte dürfen nicht zu VGs weiter weg.
Sollte ich ein VG woanders bekommen, muss ich das mindestens 2 Wochen vorher melden und es muss von der Betreuerin "offiziell genehmigt" werden, was bei Ungelernten aber nicht passiert, wenn es nicht am Wohnort ist.

Lounge Gast schrieb:

Nein, kann man nicht.
Aber der Zugang zur Jobbörse ist ein bisschen was wert. Man
bekommt regelmäßig Stellen per Mail, die auf das Profil
zutreffen (sofern der Vermittler das Profil ordentlich
angelegt hat mit den entsprechenden Qualifikationen)
Ansonsten ist wichtig:
Fahrkosten zu VGs werden bezahlt (max 130Euro pro VG), pro
Bewerbung bekommt man 5 Euro (für max 52 Bewerbungen)

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Dann hat die Sachbearbeiterin ja alles richtig gemacht: Wieder einer weniger in der Statistik und Kosten gespart.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Hallo,

das mit den Wohnort nicht verlassen ist absoluter Dummsinn. So hohl kann man nicht sein.

Bei der ARGE hab ich nur schlechte Erfahrungen gemacht (Berater schlich mir auf den Parkplatz hinterher und fragte, wessen Auto das ist).
Bei der Arbeitsagentur bekam ich allerdings eine Top-Beratung und auch einen prima Kurs für 5000 Euro bezahlt. Der Jonny macht seinen Job aber auch schon 12 Jahre und kennt sich somit aus. So junge Anfänger(innen) haben natürlich keinen Plan.
Fluktuation sei beim Amt sehr hoch und außerdem verlieren die jeden zweiten Prozess, das die Gesetze sehr undurchsichtig und die Leute schlecht qualifiziert.

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Think_Big

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich war 2 mal beim Arbeitsamt. Der erste Betreuer meinte "Sie haben keine Chance auf einen job" (da war ich 26, BWL Uni Diplom mit 2,0) da war ich ganz schön geschockt. Aber manchmal ist es wohl besser die harte Wahrheit zu hören. Der hat mich dann einen SAP R/3 Kurs gesteckt, da war auch alles vetreten, aber nur 2 Akademiker. Aber es war ein Selbstlernkurs, 60 Tage mal 8 Stunden hatte man Zugang zu SAP R/3 und Schulgsunterlagen. Jeder konnte das machen was er will.

Der 2. Betreuer hingegen war fast schon übertrieben nett, konnte mir aber nicht weiterhelfen. Ich kenne zufällig das Verhältnis von Betreuer zu Arbeitslosen, das liegt offiziell etwa bei 40:1. Wobei sich das bei der momentanen Wirtschafslage eher verschelchtert. Also hat ein Betreuer pro Woche weniger als eine Stunde Zeit pro Arbeitslosen und das meiste davon geht für Verwaltung drauf. Man ann es Ihnen also gar nicht übel nehmen, dass sie einem nicht helfen.

--> Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott !

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Was erwartest du? Es ist doch klar, dass dir dein Arbeitsvermittler die Jobs auch nicht auf dem Silbertablett servieren kann! Bei der momentanen Lage auf dem Arbeitsmarkt... Ich persönlich habe unterschiedliche Erfahrungen gemacht: Mein erster Arbeitsvermittler war ne totale Null, der mir ca. 60 Minuten nur Sachen erzählt hat, die ich schon vorher wusste. Meine 2. Arbeitsvermittlerin war allerdings super! Bin selten so motiviert aus einem Gespräch rausgegangen! Und von ihr habe ich auch den Tip mir dem Unternehmen bekommen, bei dem es letztlich geklappt hat! Mein Fazit ist, dass man natürlich selbst aktiv werden muss, aber durchaus gute Tips von der AA bekommen kann!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Zum Arbeitsamt geht man nur, wenn man Kosten erstatten laesst oder ALG beantragen muss. Wer darauf hofft von den Beamten vom Amt Hilfe bei der Suche nach Arbeit zu erhalten muss schon sehr naiv sein. Proaktive Menschen werden selbst auf dem Arbeitsmarkt taetig, und warten nicht untertaenigst auf die zuweisung einer Arbeitsgelegenheit durchs Amt. Auf sowas stehen nur Linke, Gruene und Sozis. Zumal solche unselbstaendigen Menschen kein Arbeitgeber einstellt.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich habe im Dezember zum ersten Mal Erfahrungen mit der Arbeitsagentur gemacht.

Ehrlich gesagt, ich habe gedacht, das ganze Genöle der Leute ist doch total übertrieben. Die in der Arbeitsagentur sind doch ausgebildet und wissen weiter.

Naiv, wie ich heute weiß.

Ich habe mich Anfang Dezember zum 1.1 arbeitslos gemeldet. Ich bat um einen Termin für ein Beratungsgespräch (kann ja nicht schaden) und habe beantragt, einen Zuschuß für meine Bewerbungskosten zu bekommen.

Ich bekam dann einen Termin für ein Beratungsgespräch Anfang Februar. Den musste ich absagen, weil ich an dem Tag ein Bewerbungsgespräch hatte. Ich bat um einen neuen Termin, möglichst zügig. Das war dann Mitte März.

Da ich Mitte Februar schon einen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnen konnte, habe ich den dann also auch abgesagt und meinen Antrag für den Zuschuß zu den Bewerbungskosten abgegeben.

Der wurde abgelehnt mit der Begründung, dass ich nun ja wieder einen Job habe und nicht bedürftig sei. Während meiner Arbeitslosigkeit habe ich übrigens komplett von Ersparnissen gelebt, da ich keinen Anspruch auf ALG 1 hatte.

Soviel zur Arbeitsagentur. Wenn man sich auf die verlässt, ist man verlassen. Mir tun alle Leute, die echt mit denen zu tun haben, leid.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

die leute von arbeitsamt wuppertal sind ausgebildet und meistens nett haben aber keine stellen oder zuwenige, um fachkräfte mit diplom und 15 jahren berufserfahrung zu vermitteln.
um die eigenen vorgaben zu erfüllen machen sie dann totalen blödsinn.gerne wird versucht in total andere berufsgruppen zu vermitteln wo mann als quereinsteiger dann total chanchenlos ist. super idee...hoch lebe deutschland!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Die Software ist an manchen Stellen zu schlecht konzipiert oder durchdacht. Einige Uni-Abschlüsse (auch gängige im Bereich Wiwi) existieren nicht, man kann keinen Freitext eingeben, sondern nur vorgebene Sachen auswählen. Das hat selbst meinen Berater genervt. So konnte bei meinem Erstbesuch nur nach Angeboten mit BA-Abschluss gesucht werden, selbst die (gängige) Berufsbezeichnung gab's nicht. Hat man den (ungefähren) Abschluss erfasst, wird oft nur danach gesucht. Mein Berater hatte nach einiger Zeit des (nervigen Ausfüllens) ein Angebot gefunden, das allerdings für Berufserfahrene mit bestimmten Kenntnissen war (stand allerdings nur im näheren Text). Das ich als Absolvent eine Absage erhielt, hat mich nicht gewundert.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

muhaha ich wünschte ich hätte diesen 1 zu 40 Betreuungsschlüssel, ich habe 220 Kunden und das nur weil alle unter 25 Jahre alt sind, andere Kollegen haben jeweils 320 aufwärts....

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

scheint wohl so zu sein, dass mann glück haben muss mit dem vermittler. hab mich auch ohne grössere hoffnung gemeldet wegen des nachweises der arbeitssuchenden zeit für die rentenversicherung und wurde dann positiv überrascht. der arbeitsvermittler hat mich im erstgespräch auf mehrere firmen in der umgebung hingewiesen, wo ichs doch mal probieren könnte,die ich selber gar nicht kannte bzw. nicht in erwägung gezogen hätte weil es eine ungewöhnliche branche ist. stellen hatten die gar nicht ausgeschrieben aber er hat schon mehrere arbeitslose mit ähnlichen kenntnissen an diese firmen vermittelt und meinte vom profil her müsste das passen. hab dann also kontakt aufgenommen und bei 5 firmen 3 vorstellungsgespräche bekommen. zwei firmen haben mich "vorgemerkt" derzeit keine freie stelle aber ansonsten perfekt passend, von einer hab ich zwei monate später dann ein angebot bekommen zuerst teilzeit / elternzeitvertretung und nach der probezeit wurde der vertrag auf vollzeit umgestellt weil ein anderer mitarbeiter die abteilung gewechselt hat. ich bin dem vermittler echt dankbar, ohne ihn wär ich sicher jetzt noch auf der suche, allerdings hat das nur auf grund seiner persönlichen langjährigen erfahrung mit dem örtlichen arbeitsmarkt funktioniert, und zahlenmässig tauch ich auch nicht als erfolgreiche vermittlung in der statistik auf. als ich mich abgemeldet habe meinte er nur dass das offizielle vermittlungssystem einfach viel zu holzschnittartig und kaum zweckmässig sei und er sich selbst fast nur auf seine persönlichen kontakte zu personalern verlässt und sich von denen auf jobmessen an denen das arbeitsamt auch vertreten ist eben direkt beschreiben lässt was sie brauchen, was sie herstellen, wie die unternehmensentwicklung aussieht ... bin wiwi schwerpunkt controlling die gespräche waren bei einer grossmolkerei, dem roten kreuz und einer stadtverwaltung, bin jetzt beim roten kreuz.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Nein, es gibt keine qualifizierte Beratung. Wie soll das auch funktionieren. Das sind Beamte, die noch nie in der Industrie/Managment etc. gearbeitet haben.
Man muss halt zur ARGE um sich eine gewisse Grundsicherung zu sichern. Aber ansonsten heißt es, du mußt dir schon selbst helfen.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Der Zugang zur Jobbörse soll etwas wert sein. Soll das ein Scherz sein? Man kriegt bunt gemixt irgendwelche Nachrichten von Personalagenturen. Die schreiben einen ganz dreist an. Meist klingen die Stellen ganz gut. Also antwortet man:

Beispiel:
"wir vermitteln Akademiker in Festanstellung. Wir suchen im Auftrag unserer Mandanten Dipl. Ing Versorgungstechnik/Gebäudetechnik für mehrere interessante Positionen.
Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Senden Sie uns bitte Ihren Lebenslauf unter Angabe des Jobcodes als Word-Datei per Email an"

Also Lebenslauf gezückt, nochmal kontrolliert und ab die Post. Sollte alles klar sein. Nein, ich musste nochmal einen Zettel ausfüllen.
"Qualifikation: Dipl. Ing. Versorgungs- und Umwelttechnik" stand in meinen Jobbörse-Profil auch. Und dann die bitte einen Termin für eine Telefonkonferenz geben zu lassen. Gut, habe ich mir den Termin geholt. Dann zur vereinbarten Zeit angerufen. Die Kollegin sagte sie könne grad nicht, sie riefe zurück. "Sie haben ja Festnetz?". Auf mein ehrliches Nein, bekam ich als Antwort "Also dann müssen Sie noch einmal bei uns anrufen".

Können Personalagenturen Gespräche nicht steuerlich absetzen oder was? Warum halten Personalagenturen arbeitssuchende/arbeitslose Menschen für blöd?

Meine Empfehlung: Lieber selbst in Suchmaschinen wie Cesar, Monster, Stepstone, Laufbahner suchen oder über Netzwerke wie Xing Kontakte zu Personalberatungen aufnehmen. Die sind alle mal seriöser!!!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Mal ehrlich, welches seriöse Unternehmen schreibt seine Stellen über die Arge aus???

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

die cleveren.
abgesehen von ganz wenigen top management positionen macht es durchaus sinn stellen bei der arbeitsagentur auszuschreiben (argen haben meines wissens keine eigene vermittlungsplattform sondern greifen auf die börse der arbeitsagentur zurück) .
in keiner privaten stellenbörse sind so umfassend viele arbeitslose und arbeitsuchende gemeldet und damit die chance höher direkt eine passende kraft zu finden. und da es jeden angestellten treffen kann arbeitslos zu werden, sind da nicht nur schwer vermittelbare alkoholiker drin sondern auch jede menge fachkräfte.

kosten für stellenanzeige=0
kosten für vorschläge=0
dazu als unternehmen die möglichkeit selber nach geprüften bewerberprofilen zu suchen ebenfalls kostenlos.

Lounge Gast schrieb:

Mal ehrlich, welches seriöse Unternehmen schreibt seine
Stellen über die Arge aus???

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

ich bin nun seit einem monat beim arbeitsamt gemeldet und habe bereits den 6 bearbeiter weil mein eigentlicher bearbeiter nur vormittags zeit hat und termine entgegen nimmt was nicht das problem wäre aber er hat auch ständig urlaub oder ähnliches somit fange ich jedes mal erneut meine geschichte an und muß zu sehen wie mein gegenüber in desinteresse verfällt, weil er sich denkt den sehe ich eh nie wieder, nicht mein fall... dazu kommt das dieses ungeschulte personal nur in der lage ist, ihre zwei drei dokumente zu bearbeiten und alles was darüber hinaus geht ist schon zu viel!!!! da weis der eine nicht was der andere macht, solche zustände gibt es nicht mal bei der bundeswehr und das hat schon was zu heißen! ich sag nur eins, nimm die kohle vom amt, geh nebenbei schwarz arbeiten und such dir selbst einen job!!!!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Du schlägst also in einem öffentlichen Forum sozialbetrug vor ja? Mutig Mutig - deine IP ist sicherlich schon beim Zoll gemeldet ;-)

Das die Berater öfter mal wechseln ist leider normal. Es gibt viele Befristungen, manchmal nur ein halbes Jahr, maximal 2 Jahre. In den Teams werden oft die Sachgebiete (Branchen oder Buchstaben) durcheinandergewürfelt - und dann sind auch einige Teilzeitkräfte im Dienst.

Ich selbst habe sowohl gute als nicht so gute Erfahrungen gemacht. Meinen derzeitigen Job habe ich übrigens dem Arbeitgeberservice des Amtes zu verdanken (Großunternehmen mit über 100 000 MA und ja - sie haben bei der Arbeitsagentur ausgeschrieben)

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ganz ehrlich kann man den Laden zumindest in Oldenburg für Akademiker abschaffen. Mit einem guten Masterabschluss im Marketing, 4 Sprachen fließend sowie Auslandserfahrungen kamen vom Arbeitsamt innerhalb von 6 Moanten genau 1 !!! Angebot, welches jedoch am gleichen Tag nicht mehr online war. Die einberufenen Termine waren mehr als sinnlos, es gab keine
Hilfestellungen geschweige denn Angebote. Im Gegenteil, man wurde wegen Nichtigkeiten angemacht. Den Verein kann man meiner Meinung nach total vergessen und sich nur auf sich selbst verlassen.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Die Arge ist meiner Erfahrung nach ein Witz. Ich habe eine Ausbildung plus Studium, keinerlei Lücken oder Abbrüche im Lebenslauf. Nach meinem 1,2-er Diplom (Kulturwissenschaften) musste ich mir gleich zu Beginn des Beratungsgesprächs (Gespräch kann ja nicht schaden, dachte ich) von dem »freundlichen« Herrn anhören: »Ich frage mich, warum Leute überhaupt sowas studieren, ist doch klar dass man mit sowas Langezitarbeitsloser wird« (O-Ton). Das ganze endete in einem Streitgespräch. Kurze Zeit später habe ich einen gut bezahlten Job gefunden (44tsd).
Die Erfahrungen von Freunden zeigen, dass mein Erlebnis kein Einzelfall ist. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

Für derartig abwertendes, unqualifiziertes Verhalten habe ich nur die - zugegebener Maßen - küchenpsychologische Erklärung, dass die Arge-Mitarbeiter hochgradig frustriert sein müssen. Frustierte Mitarbeiter sollen frustierten Arbeitslosen helfen und diese aufbauen. Ein System, das zum Scheitern verurteilt ist.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Das ist alles erstunken und erlogen!
Bei der Arbeitsagentur arbeiten nur Menschen mit Ausbildung und/oder Studium und werden mehrere Wochen geschult!

Fakt ist, dass keiner alles wissen kann! Auch nicht die Mitarbeiter/innen der Agentur. Es gibt wie in einem jedem Betrieb verschiedene Abteilungen und das Aufgabengebiet ist bei der AA sehr umfangreich. In einem anderen Unternehmen weiß ein Einkäufer auch nicht über die IT-Abteilung Bescheid.

Bei der Agentur arbeiten Menschen! Ja genau! Menschen. Die haben alle Familie, Freunde und haben Probleme und Sorgen wie du und ich.

Gebt den Mitarbeiter/innen eine Chance. Die Bürokraktie macht denen das Arbeiten nicht leichter.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

jobverhinderer...
(kopfschüttel)

gerade erst wieder 2 fälle gehabt. die gehen echt gar nicht.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ein Bekannter von mir, der seit geraumer Zeit arbeitslos ist, hat sich selbst um eine Arbeitsstelle gekümmert, und hatte bereits eine Zusage zum sofortigen Arbeitbeginn. Dies teilte er seiner für ihn zuständigen Sachbearbeiterin bei der Arge mit, worauf diese wie folgt reagierte:
"Sie können doch nicht so einfach...." Daraufhin wandte sie sich an den künftigen Arbeitgeber und sorgte dafür, daß aus der Arbeitsstelle ein Praktikumsplatz wurde (natürlich ohne einen Cent Bezahlung für meinen Bekannten) mit einer Dauer von 4 Wochen, um anschließend weiter arbeitslos zu sein. Wieviel Geld dabei an den "Arbeitgeber" als Zuschuß bzw als Vermittlungsprämie an die Sachbearbeiterin geflossen ist, will bestimmt niemand wissen.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Himmelschreiender Unsinn; resultiertend aus Halbwissen, Missgunst und Gerüchten. Mehr kann man zu dieser Geschichte nicht sagen.

Viele Grüße

ein diplomierter Arbeitsmarktsoziologie

Lounge Gast schrieb:

Ein Bekannter von mir, der seit geraumer Zeit arbeitslos ist,
hat sich selbst um eine Arbeitsstelle gekümmert, und hatte
bereits eine Zusage zum sofortigen Arbeitbeginn. Dies teilte
er seiner für ihn zuständigen Sachbearbeiterin bei der Arge
mit, worauf diese wie folgt reagierte:
"Sie können doch nicht so einfach...." Daraufhin
wandte sie sich an den künftigen Arbeitgeber und sorgte
dafür, daß aus der Arbeitsstelle ein Praktikumsplatz wurde
(natürlich ohne einen Cent Bezahlung für meinen Bekannten)
mit einer Dauer von 4 Wochen, um anschließend weiter
arbeitslos zu sein. Wieviel Geld dabei an den
"Arbeitgeber" als Zuschuß bzw als
Vermittlungsprämie an die Sachbearbeiterin geflossen ist,
will bestimmt niemand wissen.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich habe selbst ein Diplom sowie einen Masterabschluss im Verwaltungs- und SoWi-Bereich und konnte durch die Bank nur schlechte Erfahrungen mit den Vermittlungsmaßnahmen des Jobcenters machen. Sie waren sogar in großem Maße hinderlich bei der Jobsuche, zumal ich verpflichtet war, völlig unsinnige Dinge zu tun (Teilnahme an zweckfreier Maßnahme, Schreiben von Bewerbungen auf VVs, die völlig ungeeignet waren) und meine Bedenken und Einsprücher seitens meines persönlichen Ansprechpartners, der kaum zu qualifizierten Aussagen in der Lage war, mit beispielloser Ignoranz vom Tisch gefegt wurden.

Zu meinem Fall: Ich musste nach erfolgreicher Beendigung des Studiums mangels Job und Geld leider sofort ALG2 beantragen, was ich auch problemlos erhielt. Hinsichtlich der finanziellen Unterstützung kann ich mich also nicht beklagen. Das lief alles glatt!
Die Betreuung/Vermittlung allerdings war schlimm.

Und das klarzustellen: Ich hätte auf Betreuung und Vermittlung sehr gut verzichten können, zumal ich als Akademiker problemlos selbst in der Lage bin, mit eine adäquaten Beschäftigung zu suchen. Eigenverantwortung muss man mir also nicht aufzwingen. Im JC wird das aber anders gesehen und man bekommt hier halt immer das Gesamtpaket aus Vermittlung/Betreuung und Geldzahlung. Was dabei rauskam? Die eingereichten Unterlagen (Lebenslauf, Abschluss- und Arbeitszeugnisse, diverse Bescheinigung u. Zertifikate) wurden in keiner Weise berücksichtigt. Anders kann ich mir kaum erklären, dass die Vermittlungsvorschläge kaum zu meinem Profil passten. Aber in Anbetracht dessen, dass das sogenannte Profiling keine 10 Minuten dauerte, ist das wohl kaum verwunderlich.

Ich stimme dem hiesigen Tenor daher weitgehend zu, dass die PAPS/FMs im JC mit Akademikern heillos überfordert sind. Ich durfte (eher: musste) dann auch alsbald eine sogenannte "Vermittlungs- und Qualifizierungsmaßnahme" mitmachen, damit mein SB mich endlich aus der Arbeitslosenstatistik entfernen konnte, weil ich - nach 3 Monaten immer noch arbeitslos - ja nun schließlich einen Kurs für Arbeitslose besuchte, was der BA-Logik folgend hießt, dass ich nicht mehr arbeitslos war...

Naja, diese Maßnahme spottete dann wirklich jeder Beschreibung, das Niveau war unterirdisch. Es wurden die einfachsten Banalitäten hinsichtlich Bewerbungsschreiben, Auftreten im VG, Jobrecherche etc. "vermittelt", die jedem denkenden Menschen selbstverständlich sind. Am schlimmsten war dabei, dass es keinerlei Differenzierung gab. Alle "lernten" das gleiche, unabhängig davon, ob es sich nun um den ungelernten Säufer oder den promovierten Historiker handelte. Und der mitschwindende Vorwurf bei den Äußerungen der Dozenten war immer, dass es am individuellen Versagen (unzureichender Suche, mangelnder Motivation etc.) läge, dass man arbeitslos sei. Es bedarf allerding nur wenig Recherche, etwa mittels Sichtung der Berichten des IAB, um festzustellen, dass dem nicht immer so ist.

Naja, weiter im Text: Nach dieser "Schulung" bestand der Rest der Maßnahem dann aus Eigenrecherche an den PCs, im Klartext: Surfen im Internet, Spielen von Gesellschaftsspielen, Zeitunglesen oder Youtube-Videos gucken. Von der BA finanzierte Bespaßungs- und Beschäftigungstherapie eben.

Das Ende vom Lied: Ich fand - naturlich durch eigene Suche und nicht durch "Bemühungen" des JC - mittlerweile eine gutbezahlte Vollzeitstelle. Ergo: Vom JC ist nix zu erwarten außer viel Unsinnigkeit, was einen als reflexionsbegabten Menschen schon zum Verzweifeln bringen kann, wenn man nicht gelernt hat, darauf mit dem gebotenen Maß an Zynismus zu reagieren.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Dem Beitrag kann ich nur beipflichten. Die Vermittlungsvorschläge waren meist Call Center Jobs.

Gott sei Dank blieb mir eine Maßnahme erspart, welches aber vornehmlich daran lag, dass mein Jobvermittler seine Stelle wechselte und ich einen neuen Vermittler erhielt. So wurde meine "Schonfrist" bis zur Maßnahme verdoppelt.

Allerdings sagte mir mein neuer Vermittler: "Wenn Sie nach 3 Monaten nichts gefunden haben, bezahlen wir Ihnen den Personenbeförderungsschein. Danach müssen Sie durch Taxifahren Ihren Lebensunterhalt bestreiten." Als ob der Druck auf einen arbeitslosen Jungakademiker nicht schon groß genug ist.

Durch 100% Eigenbemühung habe auch ich eine Stelle gefunden. Das Jobcenter hat mir dabei NICHT geholfen.

Lounge Gast schrieb:

Ich habe selbst ein Diplom sowie einen Masterabschluss im
Verwaltungs- und SoWi-Bereich und konnte durch die Bank nur
schlechte Erfahrungen mit den Vermittlungsmaßnahmen des
Jobcenters machen. Sie waren sogar in großem Maße hinderlich
bei der Jobsuche, zumal ich verpflichtet war, völlig
unsinnige Dinge zu tun (Teilnahme an zweckfreier Maßnahme,
Schreiben von Bewerbungen auf VVs, die völlig ungeeignet
waren) und meine Bedenken und Einsprücher seitens meines
persönlichen Ansprechpartners, der kaum zu qualifizierten
Aussagen in der Lage war, mit beispielloser Ignoranz vom
Tisch gefegt wurden.

Zu meinem Fall: Ich musste nach erfolgreicher Beendigung des
Studiums mangels Job und Geld leider sofort ALG2 beantragen,
was ich auch problemlos erhielt. Hinsichtlich der
finanziellen Unterstützung kann ich mich also nicht beklagen.
Das lief alles glatt!
Die Betreuung/Vermittlung allerdings war schlimm.

Und das klarzustellen: Ich hätte auf Betreuung und
Vermittlung sehr gut verzichten können, zumal ich als
Akademiker problemlos selbst in der Lage bin, mit eine
adäquaten Beschäftigung zu suchen. Eigenverantwortung muss
man mir also nicht aufzwingen. Im JC wird das aber anders
gesehen und man bekommt hier halt immer das Gesamtpaket aus
Vermittlung/Betreuung und Geldzahlung. Was dabei rauskam? Die
eingereichten Unterlagen (Lebenslauf, Abschluss- und
Arbeitszeugnisse, diverse Bescheinigung u. Zertifikate)
wurden in keiner Weise berücksichtigt. Anders kann ich mir
kaum erklären, dass die Vermittlungsvorschläge kaum zu meinem
Profil passten. Aber in Anbetracht dessen, dass das
sogenannte Profiling keine 10 Minuten dauerte, ist das wohl
kaum verwunderlich.

Ich stimme dem hiesigen Tenor daher weitgehend zu, dass die
PAPS/FMs im JC mit Akademikern heillos überfordert sind. Ich
durfte (eher: musste) dann auch alsbald eine sogenannte
"Vermittlungs- und Qualifizierungsmaßnahme"
mitmachen, damit mein SB mich endlich aus der
Arbeitslosenstatistik entfernen konnte, weil ich - nach 3
Monaten immer noch arbeitslos - ja nun schließlich einen Kurs
für Arbeitslose besuchte, was der BA-Logik folgend hießt,
dass ich nicht mehr arbeitslos war...

Naja, diese Maßnahme spottete dann wirklich jeder
Beschreibung, das Niveau war unterirdisch. Es wurden die
einfachsten Banalitäten hinsichtlich Bewerbungsschreiben,
Auftreten im VG, Jobrecherche etc. "vermittelt",
die jedem denkenden Menschen selbstverständlich sind. Am
schlimmsten war dabei, dass es keinerlei Differenzierung gab.
Alle "lernten" das gleiche, unabhängig davon, ob es
sich nun um den ungelernten Säufer oder den promovierten
Historiker handelte. Und der mitschwindende Vorwurf bei den
Äußerungen der Dozenten war immer, dass es am individuellen
Versagen (unzureichender Suche, mangelnder Motivation etc.)
läge, dass man arbeitslos sei. Es bedarf allerding nur wenig
Recherche, etwa mittels Sichtung der Berichten des IAB, um
festzustellen, dass dem nicht immer so ist.

Naja, weiter im Text: Nach dieser "Schulung"
bestand der Rest der Maßnahem dann aus Eigenrecherche an den
PCs, im Klartext: Surfen im Internet, Spielen von
Gesellschaftsspielen, Zeitunglesen oder Youtube-Videos
gucken. Von der BA finanzierte Bespaßungs- und
Beschäftigungstherapie eben.

Das Ende vom Lied: Ich fand - naturlich durch eigene Suche
und nicht durch "Bemühungen" des JC - mittlerweile
eine gutbezahlte Vollzeitstelle. Ergo: Vom JC ist nix zu
erwarten außer viel Unsinnigkeit, was einen als
reflexionsbegabten Menschen schon zum Verzweifeln bringen
kann, wenn man nicht gelernt hat, darauf mit dem gebotenen
Maß an Zynismus zu reagieren.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Das Problem mit der Vermittlungsqualität ist leider das, dass das JC zuerst einmal auch nur ein gewisses Angebot an offenen Stellen hat. Das 2. Problem ist leider, dass viele Vermittler nur gewohnt sind, die Arbeitslosigkeit zu verwalten und die kennen sich mit den fachlichen Voraussetzungen für eine Stelle überhaupt nicht aus. Trotzdem scheint es manchen Unternehmen noch zu viel zu sein, sich selbst die Bewerber auszusuchen - und auch da übernimmt das Arbeitsamt eine Vorauswahl. Bei mir ist auch schon der Eindruck entstanden, dass sich die ARGE mehr um die Zufriedenheit der Arbeitgeber bemüht, als um die, der Arbeitslosen. Leider ist das ja auch ein wenig politisch gewollt, und es soll "Druck" auf Arbeitslose ausgeübt werden. Wenn einem die Vermittlungsvorschläge zu "schlecht" oder unqualifiziert sind, empfehle ich, lieber eine Stelle anzunehmen, die einem nicht so liegt, und dann erneut zu wechseln, wenn man eine bessere Stelle gefunden hat. Man kann sich viel freier entscheiden, wenn man diesen "Druck" der ARGE nicht mehr im Rücken hat. Eine Zeit lang geht das ja noch, aber wenn man mehr als ein paar Monate auf Stellensuche ist wirds stressig mit denen...

Um zum ersten Beitrag konkret zurückzukommen, empfiehlt es sich, sich gerade als Akademiker frühzeitig um einen Vermittlungsgutschein zu bemühen. Den bekommt man erst nach einer gewissen Zeit der arbeitslosigkeit. Damit kann man zu einem privaten Personalvermittler gehen, die damit von der ARGE bezahlt werden. Allerdings muss das Honorar das der Vermittler erhält wieder zurückbezahlt werden, wenn das Arbeitsverhältnis kein halbes Jahr gedauert hat (und z.B. in der Probezeit beendet wurde). Trotzdem denke ich, dass die Vermittlungsqualität bei den privaten Vermittlern genauso wie bei den Zeitarbeitsfirmen bedeutend besser ist - allerdings aus dem Grund, dass der Personalvermittler zusätzlich vom Unternehmen bezahlt wird. Gerade Zeitarbeitsfirmen kassieren ja ihre Honorare eher von der Arbeitgeberseite und muss natürlich dann deren Interessen berücksichtigen, da sie sonst das Unternehmen als Kunden los sind. Trotzdem ist die Qualität der Stellenvermittlung sehr viel besser, und die Mitarbeiter der Zeitarbeit erkennen sofort, wen sie vor sich haben und ob jemand etwas kann. Meistens jedenfalls...Ausnahmen bestätigen die Regel.

In früheren Zeiten haben die Unternehmen gerne noch selbst entschieden, ob der Bewerber geeignet ist und die Personaler früher hatten ein Händchen dafür, das richtige und passende Personal auszuwählen, weil sie selbst im Unternehmen beschäftigt waren und über betriebsinterne Erfahrungen verfügten.
In gewisser Weise finde ich, hat sich das leider heutzutage so entwickelt, dass die Unternehmen die Verantwortung für die richtige Auswahl an die Zeitarbeits- oder Personalvermittler abschieben, damit aber leider auch das Risiko eingehen, einen doch nicht so 100%ig passenden Mitarbeiter einzustellen.
Ich bin auch der Meinung dass sich manches Unternehmen, wenn es selbst in seinen Mitarbeitereihen einen oder mehrere gute Personaler hätte, sich vielfach teure Assessmentcenter und dergleichen schenken könnte. Die sind auch teuer und von den
ersparten Kosten könnte man sicher auch einen guten Personalmitarbeiter finanzieren.

Ich habe insgesamt den Eindruck, dass die Mitarbeiter der ARGE allesamt meistens freundlich sind, und einem versuchen zu helfen. Es ist aber nicht verkehrt, sich selbst zu bemühen und selbst verantwortlich für sich zu handeln, da man dann auch das bekommt, was man sich wünscht: Eine Stelle mit der man zufrieden ist. Das kann keine Vermittlung so hinbekommen, da - wie oben geschildert - insoweit ein Interesskonflikt besteht.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

da hocken die Akademiker und jaulen über die schlechte unqualifizierte Beratung im JC, regen sich auf, unterstellen Willkür etc. Wenn die Überweisung am Monatsanfang für RL unf KdU kommt, tut es doch auch nicht weh! Ich bin glücklich über jeden, der sein Heft selbst in die Hand nimmt und so wenigestens was für seine monatliche Überweisung tut! Jede Frisörin geht dafür Vollzeit arbeiten..... btw

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Falsch, sie jaulen nicht rum, sondern weisen auf Misstände hin, die BA-intern auch bekannt sind. Außerdem: Soll man nur deshalb, weil man ja selbst ALG2-Bezieher ist, sich über Fehlentwicklungen nicht beklagen dürfen? Es liegt doch im Interesse des Steuerzahlers, dass die Geldmittel in den Jobcentern effektiv und effizient eingesetzt werden. Inwieweit dies aber passiert, wenn Akademiker (und nicht nur die) sinnlose Maßnahmen besuchen und ihnen Bewerbungskosten für Sinnlosbewerbungen erstattet werden, kann doch bezweifelt werden!

Akademiker werden vom Jobcenter selten gefördert, sondern eher effektiv in ihrer Jobsuche behindert. Warum? Weil sie Kurse besuchen und Sinnlosbewerbungen vorweisen müssen (Ich hab da einen tollen Vermittlungsvorschlag für Sie...), die an Berufsvorstellung und Qualifikation völlig vorbeigehen. Klar, jetzt wird wieder argumentiert: Jeder Job ist besser als Arbeitslosigkeit, weil man dann dem Steuerzahler nicht mehr auf der Tasche liegt. Doch das ist falsch! Denn nur mit einem ausbildungsadäquaten Job ist man auch in der Lage, selbst wieder Steuern und Abgaben zu bezahlen und so die Leistungen zurückzuzahlen, die man erhielt. Wer aber längere Zeit weit unter Qualifikation beschäftigt war, der findet kaum mehr einen besseren Job. Es liegt doch sicher nicht im Interesse des Steuerzahlers, dass dieser mir erst ein 10semestriges Studium finanziert, und ich dann für 1400 ? brutto als Callcenter-Agent arbeiten soll. Was für eine Bildungsrendite...

Ich saß beispielsweise auch mal in einem Vermittlungscoaching, wo wir 15 Teilnehmer "lernen" sollten, wie man mit MS-Word einen Text verfasst und wie man die Jobbörse der BA im Internet aufrufen kann. Und die Teilnahme war Pflicht, obgleich ich selbst programmiere und meine Doktorarbeit mit Word schreibe. Das ist sowohl meinem persönlichen Ansprechpartner als auch dem Dozenten der Maßnahme bekannt. Trotzdem hieß es: Hier können sie noch was lernen!

Dies kann nebenbei bemerkt auch deshalb angezweifelt werden, weil man sich ja mal vergegenwärtigen sollte, wer da bei den diversen Bildungsträgern eigentlich als Dozent arbeitet. Oft sind es selbst ehemals Langzeitarbeitslose, die nix besseres gefunden haben. Zynisch gesagt: Versager unterrichten andere Versager, wie man nicht länger Versager ist. Man muss kein Genie sein, um darauf zu kommen, dass das nichts wird. Aber die Ausschreiberichtlinien der BA geben eben vor, dass der billigste Anbieter den Zuschlag erhält. Inwiefern der billigste Anbieter aber gut qualifizierte Dozenten beschäftigt, die ja auch entsprechend bezahlt werden wollen, ist doch sehr fraglich.

Akademiker sind nicht die Problemgruppe auf dem Arbeitsmarkt, wohl aber im Jobcenter. Und das nicht wegen mangelnder Qualifikation, sondern aufgrund ihrer Qualifikation. Das Jobcenter ist mit Akademikern überfordert. Es ist aber unfähig und unwillg, das einzugestehen. Die PAPS dort sind es gewohnt, ihre "Kunden" in Bewerbungs- und Eingliederungskurse zu vermitteln oder dem potentiellen Arbeitgeber ein Einstiegsgeld zu zahlen, damit er den Arbeitslosen nimmt. Das sind aber eben Dinge, die zumeist fern der Lebens- und Bildungsrealität eines frisch von der Hochschule kommenden Neu-Arbeitslosen sind. Denn üblicherweise brauchen Jungakademiker keine Hilfestellung von (oft nicht studierten) Dozenten in Vermittlungskurse, weil man von einem Akademiker einfach erwarten kann, dass er selbst imstande ist, zu recherchieren, wie eine vernünftige Bewerbung zu verfassen ist und wo Stellen frei sind bzw. wo es sich lohnt, sich initiativ zu bewerben.

Ferner ist das Einstiegsgeld für die meisten Akademiker überhaupt nicht relevant. Ich habe mich beispielsweise als Personalreferent und im Bereich PE/OE bei diversen großen und mittelständischen Unternehmen beworben und hatte auch einige VGs und ACs. So schlecht kann die Bewerbungsmappe also nicht sein. Ich habe allerdings ein großes gesundheitliches Problem. Nur leider lässt sich das durch noch so viel Coaching nicht lösen, sondern nur durch eine Organtransplantation. Die aber wird kaum das JC vermitteln...

Ein weiteres absurdes Beispiel: Als ich meinem persönlichen Ansprechpartner pflichtgemäß meine Bewerbungen vorlegte, gab mir der nette Herr den Tipp, ich solle darin den Passus mit aufnehmen, dass das Jobcenter dem Arbeitgeber im ersten Jahr einen Zuschuss zahlen würde, wenn die mich einstellen. Ja klar! Wie weltfremd muss man bitte sein, um allen ernstes zu glauben, Siemens, Bosch, VW, BWM & co würden in ihrer Entscheidung, wen sie einstellen, allen Ernstes durch die paar 100 Euro beeinflusst. Wenn überhaupt, werden sie negativ beeinflusst, weil sie denken, der Bewerber habe doch ein Rad ab, sowas in die Bewerbung zu schreiben...

Sowas ist Realität im Jobcenter. Genau wie es Realität ist, dass mein PAP gar nicht wusste, was OE überhaupt ist. Wie soll der mich also bitte qualifiziert "betreuen", wenn er von meinem Berufsprofil und meiner wissenschaftlichen Ausrichtung keine Ahnung hat?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

_Zu mir meinte die Abteilungsleiterin im Arbeitsamt mein Beruf sei ein HOBBY. Von nichts eine Ahnung und wollte mir noch erzählen ich könne nicht richtig tippen. Und das war noch lachhafter. Denn auf den Computern im BIZ des Amtes deren Tastaturen mitten im Tisch "festsitzen" und die Tasten sich nicht richtig drücken lassen.
Es ist schon sehr peinlich. Denn als Sachbearbeiter und Abteilungsleiterin sollte man wissen welche Berufe Ausbildungen und fachqualifzierte Fortbildungen mit Siegel sind und welche Sachen Hobbykurse sind.

Nur leider sind wir doch trotzdem alle verletzt, wenn uns so etwas an den Kopf geworfen wird.
Nur Ärger mit denen. Ungerechtfertigte Sanktionen bis zum geht nicht mehr.
Keine qualifizierten Angebote, wenn sie überhaupt mal was senden.
Ich habe noch nie Arbeit übers Amt gefunden.
Die kannst du vergessen.
Die verwalten Arbeitslose, das wars

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Meine Mutter war auch mal kurzzeitig arbeitslos (vor ca. 20 Jahren). Da haben die Leute vom Arbeitsamt noch den heimischen Arbeitsmarkt gekannt und tatsächlich in Firmen angerufen. Nach ein paar Wochen hatte man eine neue Arbeitsstelle.
Heutzutage wird man in Bewerbungsmaßnahmen (= Jobrecherche und Bewerbungen schreiben, was man eh schon ausgiebig macht) gesteckt. Kontakte zu Personalabteilungen oder Firmen sind kaum/nicht vorhanden, höchstens Aushilfsjobs oder Produktionshelferstellen bei Zeitarbeitsfirmen. Man könnte den Firmen nicht vorschreiben, wen und warum sie wen einstellen. Viele akademische Abschlüsse oder Berufsbezeichnungen gibt es gar nicht in der Jobbörse der Agentur. Die Software ist tlw. katastrophal, die Entfernung von Essen nach Bochum sind über 7000 km usw.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Es haben sich hier einige Vermittler zu Wort gemeldet. Ich möchte, mit rein analytischem Interesse, eine Frage an diese richten:

Erachten Sie, sofern Sie für die Vermittlung von Akademikern zuständig sind, Ihre steuerfinanzierte Tätigkeit als legitimiert? Es werden keine Effekte bewirkt und dies kann realistisch auch nicht erwartet werden. Anzutreffen sind Geistes- manchmal Sozialwissenschaftler mit gänzlich unscharfem Kompetenzprofil. Solche Kräfte jedoch, die eine individuelle Situation arbeitsmarktökonomisch analysieren und gezielt ansetzen, oder auch drängende rechtliche Fragen (etwa im Versicherungsrecht) beantworten können wären selbstverständlich nicht flächendeckend zu finanzieren.

Daher: Im Segment der gringen Qualifikation können durchaus Effekte erzielt werden. Es gibt mithin nur eine logische Konsequenz: Jeder Steuercent, der in die Vermittlung von Akademikern fließt, ist dort abzuziehen und in den anderen genannten Bereich zu investieren.

Ich kann nachvollziehen, dass man sich ungerne analytisch mit dem Sachverhalt auseinandersetzt, der die eigene Miete finanziert. Nur kann dies keine Bewertungsgrundlage für eine sehr teure sozialpolitische Aufgabe sein.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Hallo Leute,
Im Großen und ganzen stimme ich eurer Interpretation der Gesamtsituation zu.Ich habe voriges Jahr meinen Abschluss als Diplom-Soziologe mit sehr gut absolviert. Da ja Arbeitssuche gleich zu setzen mit Sinnsuche ist, suchte ich nach einem, mir passenden, Job. Da mir, als Jungakademiker, die Berufserfahrung fehlt, bin ich gerade im Jobcenter unterwegs. Der Vermittler, selbst Akademiker, schien sehr nett und gab mir Zeit. Doch nach einigen Monaten überschwemmte er mich mit unqulaifizierten Jobs, wie Produktionshelfer in der kakaoverarbeitenden Industrie, Einpacker bei Zalondo ect..Da ich die Jobs nicht annahm, mich schriftlich dazu äußerte,sogar hinfuhr und meine Lohnforderung stellte, kürzte mich das Jobcenter auf 20 Euro runter.
Nun meine Fragen:

  1. Muss ich jeden Job annehmen?
  2. Dürfen die mich auf 20 Euro, das nicht zum Überleben reicht, runterkürzen?
  3. Könnte man einen Sprachkurs beantragen, der adnn übernommen wird? (Wohne im Dorf)
  4. Könntet ihr mir Vorschläge geben, mit denen man ohne Berufserfahrung einen Job als Entwicklungshelfer bekommen kann.

P.s.: Bin gerade in einer Maßnahme! Recherchiere!
Es sind hier nicht nur Alkis und Idioten.Kommt immer auf die eigene Einstellung drauf an und dem Willen auf Veränderung.
Unterstreiche: Vermittler sind auch nur Menschen.

Danke für eure Unterstützung!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Du fragst nach Vorschlägen, wie man einen Job als Entwicklungshelfer ohne Berufserfahrung bekommt.

Falls du hiermit einen Job meinst, der sich mit internationaler Zusammenarbeit/Entwicklungszusammenarbeit/Humanitäre Hilfe meinst, kann ich dir folgendes dazu sagen:
Ich habe im Sommer mein Studium beendet (WiWi) und wollte auch den Einstieg in die Entwicklungshilfe schaffen. Trotz meiner fließenden Sprachkenntnissen in 3 Fremdsprachen, 2 längeren Auslandsaufenthalten (u. a. Praktikum in einer NGO in Südamerika + Freiwilligenarbeit), Praktikum in einem deutschen Hilfswerk hagelte es eine Absage nach der anderen.

Mir scheint, die Konkurrenz auf diesem Markt ist extrem hoch. Wenn du also keinerlei Erfahrungen in diesem Bereich hast und auch kein Vitamin B, dann wird der Einstieg wohl sehr schwierig werden!

Dennoch viel Erfolg dabei!!!!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Viele haben sicher Recht, wenn sie sich hier beklagen... wenn man allerdings auf jeden Fall "Entwicklungshelfer" werden will und sich zu schade ist für "unqualifizierte Jobs" ist man selbst Schuld. Wie stellst du dir das so insgesamt vor? Du studierst irgendetwas wofür es, gemessen an der Anzahl derer, die das machen wollen, wenig bis keine Jobs gibt und dann soll halt irgendjemand dafür bezahlen, dass du einen auf Altruisten machen kannst? WTF?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Erfahrungen mit dem Arbeitsamt? Leute wenn ihr wüsstet was da in Bezug auf Personalpolitik, Arbeitsmoral und Arbeitsprozesse abgeht ;-)
Arbeite selbst dort seit einem Jahr......unglaublich.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

ich hatte vor zwei tagen einen termin bei der akademikerberatung meines arbeitsamtes.

bei mir ist die situation folgende: nach meiner berufsausbildung studierte ich von Herbst 1996 bis Anfang 2004 an einer deutschen universität BWL (soziologie und vwl waren stark integriert) mit abschluss dipl.-kauffrau. da ich erst mal keine stelle fand und mein mann sich da gerade selbstständig machte, führe ich bis zum heutigen tage sein büro mit allem, was dazu gehört (auch die steuer). wir beschlossen dieses jahr, dass ein festes, regelmäßiges einkommen her muss (wegen rente und finanzierung von annehmlichkeiten). also suche ich nun wieder eine stelle und dachte, diese beratung beim arbeitsamt könne nicht verkehrt sein.

ich also vor zwei tagen da hin. es empfing mich eine kleine maus, typ "grundschullehrerin". es wäre von vorteil gewesen, mein hörgerät dabei gehabt zu haben. und ich muss zu all dem sagen: "NAJA"... . wir vereinbarten, dass ich bei dem "verein" jetzt erstmal ein vierteljahr "mitglied" bin. und trotzdem ich keine geldleistungen beziehe, habe ich die ganzen pflichten wie ganz normale arbeitslose zu erfüllen: d.h.: jeden monat vier bewerbungen nachweisen. wenn die nicht deadline genau per e-mail geliefert werden, fliegt man direkt 'raus aus dem system. und mehr stellen als man selbst im internet findet, haben die auch nicht parat. das sei mittlerweile so, sagte sie. einziger vorteil, bei denen gemeldet zu sein, ist, dass man druck hat, die bewerbungen nachzuweisen. so kommt man nicht ins schludern. außerdem bekäme man von denen bezahlte kurse, wenn man einen potentiellen job nachweisen könne, aber diesen erst nach aneignung bestimmter kenntnisse antreten könne. so einfach "aufs blaue" gibt es da nämlich keine kurse mehr gesponsert. ich dachte ja, dass ich direkt mal einen SAP-kurs dort machen könnte. aber falsch gedacht.

meine ernüchterung kam, als sie groß "call center" in ihre unterlagen schrieb. "wie jetzt, sie wollen mich ins call center stecken? - das ist unter meinem niveau!" sagte ich. "was ich denn wolle", entgegnete sie. ich hätte ja schließlich noch nie akademisch gearbeitet und müsse jobmäßig wieder "klein anfangen".

so viel zu meinen erfahrungen mit dieser "akademikerberatung". ich kann wie meine vorredner auch nur grob sagen: "hilf dir selbst - dann hilft dir gott". wie gesagt: einzige vorteile: man hat bringschuld und bekäme im bedarfsfalle kurse. und soange man da gemeldet ist, kann man diese tollen internet-kurse im selbststudium machen.

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Marru

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Nein, qualifizierte Hilfe erhöltst Du dort nicht, Du wirst weiterhin selber suchen müssen. Meistens haben Sie weniger Ahnung wo man nach Jobs suchen kann, als der Absolvent!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

@14.11.12:
So ist das leider: Beim der Arbeitsagentur wird man nur "verwaltet", um Jobs muss man sich selbst kümmern.

Deshalb mein Rat (war selbst nach dem Abschluss meines Studiums einige Zeit ALG-II-Empfänger): Recherchiere und kümmere Dich selbst um Jobs! Nur Du weiß am besten, was Deine Qualifikationen/Kenntnisse sind und wo Du passen könntest. Damit sind die Bearbeiter auch überfordert, die können nur ein Profil anlegen und nach entsprechenden Angeboten in ihrer Jobbörse sehen.

Auch ganz wichtig: Mach' Weiterbildungen oder Kurse nebenbei, es gibt eine Menge Angebote (auch online) wie IT, Sprachen, Sozialkompetenzen.

Und: Der Arbeits-/Bewerbermarkt ist kein "Zuckerschlecken": Auswahlverfahren, ACs, Stressinterviews, keine Reaktionen auf Bewerbungen, wochen-/monatelanges Warten, Absagen,... - all das ist an der Tagesordnung. Für diese - oft längere Bewerbungsphase - braucht man starke Nerven und ständige Motivation. Für Bewerber, die nicht dem 08/15-Schema entsprechen und Unterbrechungen/Lücken im Lebenslauf haben, ist es noch viel schwieriger. Und vom Fachkräftemangel o.ä. wird man nichts spüren.

Weiterhin: Man ist verpflichtet, jede zumutbare Tätigkeit anzunehmen (auch weit unterhalb der Qualifikation). Und "Kurse" bekommt man erst nach einer gewissen Zeit: Erstmal Bewerbungskurse oder -trainings (da sind vom Schulabbrecher bis zum promovierten Soziologen alle drin), dann vielleicht noch mal ähnliche Kurse nach einer gewissen Zeit. "Anspruchsvolle" Weiterbildungen wie IT-Kurse (SAP o.ä.) gibt es nur in Einzelfällen (erzählt wird viel), wenn man schon länger "Kunde" ist, dafür qualifiziert ist und das Budget es hergibt (als IT-Absolvent wurde mir auch ein SAP-Kurs versprochen, war dann aber zu teuer und angeblich auch "unsinnig", weil jeder Arbeitgeber was anderes wollte: Modul FI, CO, PS oder Programmierung xy...)

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ein Freund von mir wollte in Berlin mal ALG2 beantragen, um die Zeit zwischen zwei Jobs zu überbrücken. Also ist er vormittags aufs Amt: Leider keine Bearbeitung seines Falls, "Neukunden" dürfen nur nachmittags kommen... Soviel dazu.

Was auch so typische ABM ist: Nach dem Studium sind viele Leute ja erstmal "arbeitslos", weil sie vielleicht erst in 2 Monaten im neuen Job anfangen können, oder erst im neuen Jahr, weil viele Arbeitgeber nicht den vollen Dezemeber zahlen wollen, wenn effektiv nur 2 Wochen gearbeitet wird. Nun fällt man ja aus dem System raus mit Exmatrikulation, d.h. für vorher privat Versicherte wird es erstmal richtig teuer (da hilft auch ALG2 nichts) aber auch gesetzlich Versicherte dürfen sich dann "freiwillig" versichern. Wem es nur um die Rentenpunkte geht, kann ich nur eine Einschreibung an der FU Hagen empfehlen. Vom Papier- und Bewerbungsaufwand extrem weniger als die vielen "notwendigen" Ritte zum Arbeitsamt (die es offensichtlich nicht hinbekommen, den ganzen Anmeldungsquatsch per Formular anzubieten), man kommt wieder in die studentische KV (privat & gesetzlich) und hat Ruhe vor irgendwelchen ABMen des JC.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

ich habe auch nur Stress. Ich möchte eine berufsbezogene Weiterbildung machen im Januar. Kostenpunkt 1500 Euro. Die ARGE möchte mich aber lieber die in etwa gleiche Weiterbildung (von April bis Dezember 2013) machen lassen, die explizit von der ARGE gefördert wird. Kostenpunkt 4000 Euro. Zu diesen 4000 Euro kämen dann noch die 370 Euro ALG II, weil mich wohl kaum ein Arbeitgeber nimmt, wenn ich eine Weiterbildung bis Ende nächsten Jahres mache. Das heißt dann wären wir schon bei 8500 Euro. Dazu kommt dann noch Miete, weil ich bei meinen Eltern ausziehen werde. Also auch nochmal 300 Euro pro Monat. So kommt man auf 11.000 Euro. Dem gegenüber stehen die 1500 Euro, wo ich an 2 Wochenenden mir Kenntnisse aneignen bzw. vertiefen könnte. Da frage ich mich, ob die alle nicht rechnen können. Bewerbungen schreibe ich übrigens von mir aus. Und alle Vorstellungsgespräche habe ich bekommen, weil ich mich darum bemüht habe und nicht weil die Arge mir geholfen hätte. Im Grunde genommen werfen die mir nur Knüppel zwischen die Beine.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich möchte hier ausdrücklich niemandem zu nahe treten. Ich weiß, dass jeder, der bei einer Arbeitsagentur oder einem Jobcenter aufschlägt immer und ausschließlich seine eigene Situation vor Augen hat. Natürlich ist es dann schmerzhaft (vor allem für das Ego), wenn man zunächst mal systemhaft behandelt wird. Das machen aber doch grundsätzlich alle Dienstleister, oder? Ich hätte bei meinem Internetprovider unheimlich gern eine absolut individuelle Lösung. Gibt es aber nicht. Es gibt wenige Pakete unter denen ich wählen muss. Für uns alle mittlerweile total normal.

Die BA ist nichts weiter als ein Arbeitsmarktdienstleister. Sie behandelt alle Kunden systematisch. Regelmäßig werden die Grundlagen der aktuellen Arbeitsmarktsituation und der individuellen Fertigkeiten gegeneinander gehalten. Dabei gibt es Grundsätze, die unabänderlich sind (für die die BA aber nichts kann). Dazu gehört z.B. der Grundsatz, dass man, wenn man 3 bis 5 Jahre aus seinem Job heraus ist oder nie in ihm gearbeitet hat, als ungelernt gilt. Das hat sich ebenfalls nicht die BA ausgedacht, sondern ist bei Arbeitgebern gängige Praxis.

Außerdem kann die BA nur die Arbeitsplätze anbieten, die in ihrer Kartei stehen. Natürlich sollte man sich dann auch immer um weitere Suche außerhalb der BA-Kartei kümmern. Das ist doch ganz normal.

Mit den Weiterbildungen ist das auch so eine Sache. Immer wollen alle eine Fortbildung vom Amt bezahlt bekommen, obwohl das Amt häufig weiß, dass die Fortbildung am Arbeitsmarkt nichts bringt. Das ist eben kein Wunschkonzert (sonst hätte ich mir gerne einen MBA über das Amt finanzieren lassen), sondern das sind Mittel der Allgemeinheit die da ausgegeben werden. Also entscheidet die BA auch nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit.

Ich bin selbstständig und arbeite seit längerem sehr erfolgreich mit der BA (Arbeitgeberservice) zusammen. Der Kontakt ist gut und ich hatte zahlreiche Aha-Erlebnisse im Austausch. Ich halte die BA für einen recht vernünftigen Dienstleister. Allerdings ist der LAden auch groß und von daher werden dort nicht nur vernünftige Leute arbeiten. So ist das halt.

Aber eins fällt mir als Arbeitgeber immer wieder auf: Viele Bewerber die bei mir aufschlagen beschweren sich über Gott und die Welt und die BA. Sie selber sind in ihren eigenen Augen aber die perfekten Arbeitnehmer mit den besten Qualifikationen. Ich würde bei der Bewerberlage die ich regelmäßig habe, nie jemanden einstellen, der vor 8 (!!!) Jahren seinen Abschluss gemacht hat und seit dem in dem Job nur rudimentär, wenn überhaupt, gearbeitet hat. Nichts für ungut, aber bei mir berwerben sich BWLer, die gute Berufserfahrung haben. Dann stelle ich natürlich die ein. Um mit den Worten der Posterin vom 14.11. zu sprechen, alles andere ist unter meinem Niveau.

Ich bin mir sicher, die Mitarbeiterin der BA hätte auch lieber einen tollen Job vorgeschlagen und nicht Call-Center. Aber bei der Arbeitsmarktlage und der Konkurrenz blieb ihr eben keine andere Wahl.

Ich wünsche allen viel erfolg bei ihrer Jobsuche. Ich hoffe auch, dass jeder eine gute Chance bekommt, entsprechend seinen Fähigkeiten. Aber viele werden auch keine Chance bekommen, weil die Konkurrenz besser ist. Da kann man jammern, sein Ego streicheln und sagen, dass das Leben furchtbar ungerecht ist oder man kann es akzeptieren und unter den gegebenen Umständen das beste draus machen.

Noch einmal: Ich will niemandem zu Nahe treten. Aber dieses ewige Gejammere über Umstände die man nicht ändern kann und die einem eben auch mal vor Augen gehalten werden (durch BA, Jobcenter oder die sonntägliche Messe) bringt niemanden weiter. Und mit einer realistischen Einstellung zu den Dingen kann einem die Beratung bei der BA wahrscheinlich die eine oder andere Tür öffnen. Wenn einem natürlich weder die Farbe der Tür noch die Form gefällt, dann muss man sich eben eigene Türen suchen!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Wie, Arbeitslose, wissen es!

Lounge Gast schrieb:

Erfahrungen mit dem Arbeitsamt? Leute wenn ihr wüsstet was da
in Bezug auf Personalpolitik, Arbeitsmoral und
Arbeitsprozesse abgeht ;-)
Arbeite selbst dort seit einem Jahr......unglaublich.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich bewerbe mich und fahre zur VGs 250 km hier, 100 km da. Kein Unternehmen übernimmt Heute die Fahrtkosten. Und die Doofe im Arbeitsamt hat mir verschwiegen, dass das Arbeitsamt diese Kosten übernehmen kann. Das habe erst später erfahren! Auch andere Bewerbungskosten (Bewerbungsfotos, Mappen oder Porto) habe ich komplett selbst bezahlt! Keine Weiterbildung oder sonst was!

Man arbeitet, zahlt an diese Schmarotzer Versicherungsbeiträge und wenn man arbeitslos wird und auf deren Hilfe/Rat/Tipps angewiesen ist verarschen die dich und schicken weg, am liebsten in unqualifizierte Jobs!

Dazu, dass es so viele Arbeitslose in DE gibt tragen diese ?Fleißige? erheblich bei!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich habe da fast das Gleiche erlebt.
Nachdem ich alle Unterlagen einreichen wollte, hat man mir gesagt es würde nicht mehr gehen.
Der Grund war, ich hätte vorher meine VGFahrten ankündigen müssen.
Da wollte ich denen Arbeit abnehmen und alles auf einmal abgeben.
Das ich es vorher anmelden muss bevor ich das VG mache, hat mir keiner gesagt. Es waren von Fahrten bis zu Bewerbungsfotos fast alles. Ich habe kein einziges Unternehmen erlebt, das die Fahrtkosten übernommen hat. Das stinkt doch nach versteckter Subvention der Unternehmen. Rückwirkend ging da nichts mehr. Somit habe ich der Sozialkasse viel Geld gespart.
Während ein Sozialschmarozer alles sich von hinten und vorne bezahlen lässt. Danke auch.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

@30.11.12 (die beiden, die ihre Kosten nicht erstattet bekommen):
Das ist genau richtig! Vor Antritt der Fahrt zum VG müssen die Kosten
von der ARGE/vom Arbeitsamt genehmigt werden!
Ich war selber eine Zeit arbeitssuchend, aber solche Infos habe ich
auch ohne (ausdrückliche) Belehrung des Sachbearbeiters gewußt -
auch die Höhe der Erstattung.
Weiterhin ist das einladende Unternehmen verpflichtet, die Reisekosten
zu übernehmen (wenn es nicht ausdrücklich im Vorfeld ausgeschlossen
worden ist (lt. BGB)). Habt Ihr die Fahrtkosten schriftlich (kürzestes Wegstrecke
Falk Online-Routenplaner * 0,30 ) aufgefordert? Oder nach der Aufforderung
eine Frist gesetzt?
Mir haben alle Unternehmen (auch die kleinen) die Fahrtkosten erstattet.

Ich habe den Eindruck, dass Ihr zu passiv seid und man Euch alle relevanten
Infos vor die Füße werfen muß! Solche Infos kann man leicht selber per Internet recherchieren.
Es gibt auch für jeden Bewerber ein Budget, dass für Bewerbungskosten
eingerichten werden kann (den Sachbearbeiter darauf ansprechen).
Wenn Ihr auch noch so genervt in die Bewerbungsgespräche geht, kann das nichts werden.

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Das alles habe ich im Nachhinein erfahren.

Wenn man kein erfahrener Arbeitsloser ist, weißt man von dem Zeug auch nichts!

Lounge Gast schrieb:

@30.11.12 (die beiden, die ihre Kosten nicht erstattet
bekommen):
Das ist genau richtig! Vor Antritt der Fahrt zum VG müssen
die Kosten
von der ARGE/vom Arbeitsamt genehmigt werden!
Ich war selber eine Zeit arbeitssuchend, aber solche Infos
habe ich
auch ohne (ausdrückliche) Belehrung des Sachbearbeiters
gewußt -
auch die Höhe der Erstattung.
Weiterhin ist das einladende Unternehmen verpflichtet, die
Reisekosten
zu übernehmen (wenn es nicht ausdrücklich im Vorfeld
ausgeschlossen
worden ist (lt. BGB)). Habt Ihr die Fahrtkosten schriftlich
(kürzestes Wegstrecke
Falk Online-Routenplaner * 0,30 ) aufgefordert? Oder nach der
Aufforderung
eine Frist gesetzt?
Mir haben alle Unternehmen (auch die kleinen) die Fahrtkosten
erstattet.

Ich habe den Eindruck, dass Ihr zu passiv seid und man Euch
alle relevanten
Infos vor die Füße werfen muß! Solche Infos kann man leicht
selber per Internet recherchieren.
Es gibt auch für jeden Bewerber ein Budget, dass für
Bewerbungskosten
eingerichten werden kann (den Sachbearbeiter darauf
ansprechen).
Wenn Ihr auch noch so genervt in die Bewerbungsgespräche
geht, kann das nichts werden.

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Hallo,

ich hab mal eine frage,ich mach einen 100? Job als Fahrer und bin von 15-18uhr unterwegs,die Frau vom Amt hat zu mir gesagt ich muss mich um eine Weiterbildung kümmern da ich ja Zeit habe.
Jetzt meine Frage: darf die das von mir verlangen und muss ich das machen??????????????

Lounge Gast schrieb:

Hallo zusammen,
habt ihr schon Erfahrungen mit der Berufsberatung oder
Vermittlung des Arbeitsamtes gemacht? Kann man dort als
Akademiker auf qualifizierte Hilfe bei der Jobsuche hoffen?

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Lounge Gast schrieb:

Hallo,

ich hab mal eine frage,ich mach einen 100? Job als Fahrer und
bin von 15-18uhr unterwegs,die Frau vom Amt hat zu mir gesagt
ich muss mich um eine Weiterbildung kümmern da ich ja Zeit
habe.
Jetzt meine Frage: darf die das von mir verlangen und muss
ich das machen??????????????

Beziehst Du Leistungen (= Geld, Förderungen usw.) von der Arbeitsagentur?
Wenn ja, hast Du bei Beantragung auch auf dem Formular unterschrieben,
dass Deine Angaben richtig und vollständig sind. Weiterhin dass Du Dich
um Arbeit kümmerst (Beschreibungen schreiben, vorstellen usw.), Weiter-
und Fortbildungen zählen auch zu den Eingliederungsmaßnahmen (incl.
Bewerbungskurse). Eine Verpflichtung besteht zur Teilnahme an Weiter-
bildungen und zur Bewerbung von Vermittlungsvorschlägen (auch für
zumutbare, weniger qualifizierte Arbeiten).
Guck mal in Deine Unterlagen!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Daten: 2 Monate arbeitslos nach abgeschlossener Ausbildung

Nachdem ich nun schon mehrere Emails erhalten hatte mit Angeboten auf die ich mich bewerben muss ( sonst 3 Wöchige sperre des ALG ),
die aber auch in keinster Weise in betracht kamen ( 3 von 4 Angeboten waren Zeitarbeitsfirmen & 1. deren Anforderungen Berufserfahrung voraussetzten ) , frage ich mich nun wozu das Amt gut ist .
Eine genervte Dame rief mich vor einigen Tagen zu Hause an und fragte mich wie es denn sein kann dass ich nach 2 Monaten noch keinen Job habe und dass man sich da ja Wundert wenn jemand nach der Ausbildung keinen Arbeitsplatz findet.
Als ich ihr sagte dass auch wenig Stellen in meiner näheren Umgebung zu finden sind ( gesuchter Umkreis 20 km ), kam der Knüller, da sagt sie mir doch im Internet seien ja nur die Stellen die schwer vermittelbar sind . Die meisten Stellen wären ja nicht sichtbar für Arbeitssuchende sondern nur für die Arge selbst.
Und dann erwarten die noch dass man sich auf die Sachen bewirbt die die einem vorsetzten, wenn es evtl. noch bessere gibt??

also mein Fazit ist. So schnell wie möglich auf eigene Faust etwas finden ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Nach meiner Erfahrung sind die Mitarbeiter beim Arbeitsamt krass unterqualifiziert.

Nach meinem Master war ich bei denen 4 Monate in "Betreuung". Habe meinen Master mit guten Noten an einer recht renommierten Uni in Holland gemacht + Praktika im Consulting und DAX. Beim "Beratungsgespräch" wurden meine Daten aufgenommen. Dabei wurde ich gefragt wo man mit meinem Studium (Finance) denn alles arbeiten könne. Ich sagte das man das eher schwer eng engrenzen kann (im grunde genommen ja alles was man so mit BWL machen kann, was eine sehr lange Liste ist). Und eigentlich müsste sie mir das als "Beraterin" sagen können und nicht ich ihr. Da sie aber unbedingt was haben wollte habe ich einfach eine Handvoll Berufe aufgezählt in denen meine ehemaligen Komillitonen untergekommen sind, darunter auch investment banking. Daraufhin hat sie ihr Gesicht verzogen und hat mir mit Ihrem Lächeln zu verstehen gegeben das sie mich nicht für voll nimmt. Als sie fragte was ich denn verdienen will und ich sagte 42k sollten es schon sein bekam ich wieder dieses Lächeln. Dann meinte sie ich sollte meine Ansprüche doch etwas runterschrauben und das mich eh kein Mensch als Absolventen für ne Verantwortungsvolle Stelle nimmt (hab schon als Praktikant sehr verantwortungsvolle Sachen gemacht, aber gut). Dann hat sie mir ein Stellenangebot ausgedruckt für ne Stelle als Sekretär.
Ein sehr motivierendes Gespräch also. Wobei die Frau es sicherlich nicht böse gemeint hat, freundlich war sie ja, sie wusste es nur nicht besser.

Nach drei Monaten, als ich bereits mein Angebot hatte für ne Trainee Stelle bei nem DAX Konzern wurde ich noch ein Mal eingeladen. Bin trotzdem hin, einfach um ihren Gesichtsausdruck zu sehen. Hab ihr gesagt, dass ich ne Stelle habe und das sie mich von ihrer Liste streichen kann. Mit dem Wort Trainee konnte sie nix anfangen (was ein Wunder) und hat mir freundlicherweise einen Kostenzuschuss für den berufsbedingten Umzug angeboten den ich dankend abgelehnt habe. Sie war sehr verwundert und meinte das ich das doch nehmen soll weil man als Berufseinsteiger ja kein Geld hat (was stimmt) und wollte in diesem Zusammenhang wissen was ich denn so pro Monat netto verdienen werde damit sie mir sagen kann wieviel Zuschuss mir zusteht. Ich sagte ca. 2300?. Daraufhin hat sie einen sehr skeptischen und überraschten Gesichtsausdruck bekommen und wiederholt, dass sie mein Netto und nicht mein Brutto braucht. Ich sagte das es Netto und nicht Brutto war. Ihr Gesichtsausdruck wurde noch verwunderter und sie sagte "Ok dann steht ihnen auch kein Zuschuss zu".

Kurz: Die Leute haben absolut keine Ahnung.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Hast du denn ALG bezogen in den 4 Monaten? Bin gerade auch in der Situation, in der du nach dem Master warst... Bin nun seid März kein Student mehr und die Jobsuche zieht sich etwas hin. Ich tendiere jetzt auch dazu, mal zum Arbeitsamt zu gehen, um nicht mehr allein von meinen Eltern zu leben. Mir graut es aber andrerseits auch ganz schön vor dem Gang dorthin. Sehe es auch so, dass 42k das absolute Minimum für für einen guten Master Absolventen sind...

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

ja

Lounge Gast schrieb:

Hast du denn ALG bezogen in den 4 Monaten? Bin gerade auch in
der Situation, in der du nach dem Master warst... Bin nun
seid März kein Student mehr und die Jobsuche zieht sich etwas
hin. Ich tendiere jetzt auch dazu, mal zum Arbeitsamt zu
gehen, um nicht mehr allein von meinen Eltern zu leben. Mir
graut es aber andrerseits auch ganz schön vor dem Gang
dorthin. Sehe es auch so, dass 42k das absolute Minimum für
für einen guten Master Absolventen sind...

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Zum Glück habe ich einen Job, aber ein Bekannter von mir ist jetzt total verzweifelt.

Er sucht auf eigene Faust seit fast einem Jahr in seinen Beruf Arbeit, wird wegen seiner interessanten Vita immer wieder zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, erhält dann aber eine Absage nach der anderen, weil er zu alt sei (über 40 Jahre) und bestimmte Programmierkenntnisse nicht verfüge.

Nun hat er sich vor Monaten über Weiterbildungen zeitintensiv bemüht, auf Anforderung vom Arbeitsamt haufenweise aktuelle Jobangebote rausgesucht und ausgedruckt, die genau diese Kenntnisse fordern und beim Arbeitsamt vorgelegt, weil man ihm nicht glauben wollte. (Für diesen Termin hat man ihn schon über einen Monat hingehalten - reinste Zeitverschwendung -, weil die Beraterin zwischendurch mal hübsch Urlaub gehen musste.)

Und jetzt kommt der nächste Schlag. NEIN, er bekommt keine Weiterbildung, "weil ein Kurs in seiner Branche die Vermittlungschancen nicht erhöht". So wortwörtlich die Beraterin. Auch Originalzitat: "Kann ich sie danach vermitteln?"
Erst wenn er eine Jobzusage hat, bekommt er den Kurs.

Aber genau das ist doch der Irrsinn! Es gibt in seiner Branche genug Leute, die frisch von der Uni kommen und genau das Geforderte können, weil sich das Berufsbild in den letzten Jahren erheblich verändert hat! Es wird doch kein einziger Arbeitgeber gerade auf IHN warten, bis er alles erlernt hat, wenn es auf der anderen Seite 100e qualifizierte Leute gibt, die SOFORT anfangen können!

Es wird immer gesagt, dass man sich um Weiterbildungen kümmern soll, weil es doch so viele tolle Angebote gibt und dann wird einem trotzdem alles verweigert! Er ist nun am Ende. Wie kann man ihn noch motivieren oder helfen?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Nun habe ich erfahren, dass man nach sechs Monaten Arbeitslosigkeit sowieso keinen Kurs mehr vom bekommt. Das Arbeitsamt will sparen und rechnet damit, dass die Leute dann keine Arbeit mehr bekommen und in Hartz IV gehen. Die im Jobcenter sollen sich dann um ihn kümmern ...
Also wurde mein Bekannter den Rest des Jahres hingehalten und nur mit sinnloser Recherche über Kursangebote beschäftigt. :-(
Eine Frechheit sowas!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Hallo,

ich bin seit knapp 10 Monaten arbeitslos. Da ich keine 12 Monate Arbeitsverhältnis nachweisen konnte, bekam ich kein ALG1. Dann habe ich gedacht, kein Problem, mache ich halt auf eigene Kosten ein zweites berufsbegleitendes Masterstudium, damit ich mich breiter Stellen kann. So habe ich ALG2 beantragt. Es wurde auch abgelehnt, da ich Student bin, und für den Arbeitsmarkt nicht verfügbar wäre. Ich lebe seit 10 Monaten ohne jegliche Unterstützung, von meinen Ersparnisse, und habe bis jetzt meine Versicherung selber gezahlt, und ein Semester absolviert. Ich musste aber das Studium abbrechen, da ich total Pleite bin. Ich frage mich jeden Tag, wie dämlich muss man sein, dass der Staat das nicht kapiert, dass eniger Menschen sich selber weiterbilden wollen. Statt solche Leute mit dem 370? zu unterstützen, stecken sie die lieber in irgendeinem blöden Kurs, was 5000? kostet und eh nichts bringt.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Wie reduziert das Arbeitsamt die Arbeitslosigkeit?

Indem Sie dem Arbeitslosen eine Eingliederungsmaßnahme anbietet. Das reicht schon. Alles weitere regelt § 138 SGB III Arbeitslosigkeit:

Nimmt der Arbeitslose diese Eingliederungsmaßnahme, ist er nicht mehr arbeitslos, weil er in dieser Maßnahme steckt. Lehnt der Arbeitslose ab, weil sie absolut sinnlos ist, bedeutet das, dass er dem Arbeitsamt nicht zur Verfügung steht. Das wiederum hat zur Folge, dass er dann auch nicht arbeitslos ist, nach oben genanntem Paragraphen. Außerdem verliert der Arbeitslose dann auch noch die Anwartschaft bei der Rentenversicherung

Woher ich das weiß?

Direkt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mich hatte das Arbeitsamt bei der Rentenversicherung abgemeldet und nicht darüber informiert, dass ich das nicht nachmelden kann. Deshalb habe ich dann diesen Paragraphen vom Ministerium geschickt bekommen. Da kann sich aber auch jeder im Internet darüber informieren.

Ich kenne niemanden in meinem Bekannten-/Kollegenkreis und die wiederum auch nicht, der jemals vom Arbeitsamt eine Stelle vermittelt bekommen hat. Dieses Amt bringt überhaupt nichts, kostet nur und schädigt sogar noch Arbeitslose, indem sie diese um ihre Rentenanwartschaft bringt. Dass die Arbeitslosenstatistik geschönt ist, habe ich schon lange geahnt. Unsere Regierung hat ja auch Übung in dem Schönen von Statistiken, siehe Armutsbericht. Dass dies aber bei der Arbeitslosenstatistik gesetzlich verankert ist, war mir neu.

Zusammenfassung:
Nach Paragraph 138 SGB III Arbeitslosigkeit:
gibt es gar keine Arbeitslosen. Wenn jemand meint arbeitslos zu sein, dann geht er zum Arbeitsamt und wird in eine unsinnige Wiedereingliederungsmaßnahme gesteckt und ist dann auch nicht mehr arbeitslos. Wenn er sich dagegen wehrt weil er meint ein mündiger Bürger zu sein, dann wird er vom Arbeitsamt bestraft indem ihm seine Rentenanwartszeiten nicht anerkannt werden und ist wieder nicht arbeitslos, weil er dem Arbeitsamt nicht für das, was die für gut empfinden, zur

Verfügung steht.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit dem Arbeitsamt

Nein, anwesende Mitarbeiter sind nicht in der Lage, Dich vermitteln zu können.
Wer immer auch einen "so hohen" Anspruch stellt, wird mit der Zeit eines besseren belehrt.
Schön, wenn Arbeitslose aus "eigener Kraft" ihre Arbeit bekommen.
Der Idealfall.
Was ist dann mit dem Rest, der da für sich hindümpelt? Sich erklären muss, Deutschland könne sich Soeinen nicht leisten?
Welche Gefühle soll "Soeiner" entwickeln, in dem Bewustsein, dass es eigentlich hier genug Geld gibt?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ja willkommen im Club.

Befinde mich auch seit Montag in so einer "Massnahme"
Da sieht man wie der Vaterstaat das Geld zum Fenster rauswirft.
Klartext: Wir zahlen den Angestellten Dozenten von der BFZ den Lohn.

Und über die Teilnehmer machen die sich alle noch lustig.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

und woher bekommst du dan das geld für miete, strom, telephon und für lebensunterhalt

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Vergiss das Arbeitsamt. Stell deinen Antrag auf Leistungen und guck dich selber um. Die sind nicht einmal in der Lage eine Anfrage Email bzgl. Fahrtkostenzuschuss innerhalb von 10 Tagen zu beantworten. Das Vorstellungsgespräch von mir ist schon eine Woche rum, ich habe eine WOche zuvor um Antrag auf Zuschuss / Übernahme gestellt und bis dato keine Rückmeldung bekommen (1 Woche danach). Aber wehe du versäumst mal eine Frist um einen Tag!!!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Pass mal uff: Das Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung für die auch mal eingezahlt wurde. Was glaubst du, woher du dein Geld bekommst, wenn du beim Zahnarzt bist?

Lounge Gast schrieb:

und woher bekommst du dan das geld für miete, strom, telephon
und für lebensunterhalt

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen als Absolvent mit dem Arbeitsamt?

Ich hatte einmal als Absolvent (WiWI) ein Angebot über das JC bekommen, bei CocaCola Pfandflaschen an der Produktionslinie zu sortieren. Arbeitgeber war dann noch eine Zeitarbeitsfirma.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

hab auch schlechte erfahrungen mit denen. War 3 Jahre nach meinem BWL Master arbeitssuchend gemeldet. Am Ende hat mich das Amt in eine Imbissbude vermittelt, konnte da nicht ablehnen.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich kann diese Erfahrung nur bestätigen: Im Jobcenter können sie mit Akademikern überhaupt nichts anfangen. Die sind überhaupt nicht auf Hochschulabsolventen eingestellt, vollkommen inkompetent.

Die meisten "Fallmanager" haben auch nicht studiert und viele sind in meinen Augen frustrierte, unfähige Leute.

Die kennen die ganzen Studienabschlüsse, Arbeitsmarkttrends, -entwicklungen und Berufsbilder für Akademiker nicht, sind dementsprechend inkompetent, unfähig und unfreundlich. Allein dieses 10-minütige Profiling ist der größte Witz überhaupt. Ich hab mich gefühlt, als spreche ich mit Hauptschülern, denen ich ein Hochschulstudium in Deutschland erklären muss.

"Was haben Sie denn gemacht?"
"Eine Promotion."
"Ah also Werbemaßnahmen?"
"Nein, eine Promotion. Ich habe promoviert."
usw usw

Das sind originale O-Töne vom Berliner Jobcenter. Kein Scherz.

Vergesst es, wenn ihr Hochschulabsolventen und Studierende seid. Seid proaktiv, sucht euch selbst aus, vermeidet den Kontakt mit denen und versucht schnell aus ALG 1 oder 2 rauszukommen, was den meisten Akademikern bei 3% Arbeitslosigkeit ja auch gelingt. Macht alles schriftlich und taucht da bloß bei dem ganzen Bodensatz beim Amt nur auf schriftliche Einladung auf. Da wird man sonst nur vorgeführt und darf ewig warten.

Du möchtest auch nicht ständig den Bodensatz und das ganze Elend der Gesellschaft da beim Jobcenter sehen. Ganz schlimm. Und dann diese Halsabschneider vorm Jobcenter, die private Schuldnerberatungs-Flyer verteilen und noch Kapital aus der Misere schlagen. Mich hat das eher allerdings noch mehr motiviert, eigeninitiativ zu sein.

Kurzum: Jobcenter, kannst du einfach vergessen.

Lounge Gast schrieb:

Nach meiner Erfahrung sind die Mitarbeiter beim Arbeitsamt
krass unterqualifiziert.

Nach meinem Master war ich bei denen 4 Monate in
"Betreuung". Habe meinen Master mit guten Noten an
einer recht renommierten Uni in Holland gemacht + Praktika im
Consulting und DAX. Beim "Beratungsgespräch" wurden
meine Daten aufgenommen. Dabei wurde ich gefragt wo man mit
meinem Studium (Finance) denn alles arbeiten könne. Ich sagte
das man das eher schwer eng engrenzen kann (im grunde
genommen ja alles was man so mit BWL machen kann, was eine
sehr lange Liste ist). Und eigentlich müsste sie mir das als
"Beraterin" sagen können und nicht ich ihr. Da sie
aber unbedingt was haben wollte habe ich einfach eine
Handvoll Berufe aufgezählt in denen meine ehemaligen
Komillitonen untergekommen sind, darunter auch investment
banking. Daraufhin hat sie ihr Gesicht verzogen und hat mir
mit Ihrem Lächeln zu verstehen gegeben das sie mich nicht für
voll nimmt. Als sie fragte was ich denn verdienen will und
ich sagte 42k sollten es schon sein bekam ich wieder dieses
Lächeln. Dann meinte sie ich sollte meine Ansprüche doch
etwas runterschrauben und das mich eh kein Mensch als
Absolventen für ne Verantwortungsvolle Stelle nimmt (hab
schon als Praktikant sehr verantwortungsvolle Sachen gemacht,
aber gut). Dann hat sie mir ein Stellenangebot ausgedruckt
für ne Stelle als Sekretär.
Ein sehr motivierendes Gespräch also. Wobei die Frau es
sicherlich nicht böse gemeint hat, freundlich war sie ja, sie
wusste es nur nicht besser.

Nach drei Monaten, als ich bereits mein Angebot hatte für ne
Trainee Stelle bei nem DAX Konzern wurde ich noch ein Mal
eingeladen. Bin trotzdem hin, einfach um ihren
Gesichtsausdruck zu sehen. Hab ihr gesagt, dass ich ne Stelle
habe und das sie mich von ihrer Liste streichen kann. Mit dem
Wort Trainee konnte sie nix anfangen (was ein Wunder) und hat
mir freundlicherweise einen Kostenzuschuss für den
berufsbedingten Umzug angeboten den ich dankend abgelehnt
habe. Sie war sehr verwundert und meinte das ich das doch
nehmen soll weil man als Berufseinsteiger ja kein Geld hat
(was stimmt) und wollte in diesem Zusammenhang wissen was ich
denn so pro Monat netto verdienen werde damit sie mir sagen
kann wieviel Zuschuss mir zusteht. Ich sagte ca. 2300?.
Daraufhin hat sie einen sehr skeptischen und überraschten
Gesichtsausdruck bekommen und wiederholt, dass sie mein Netto
und nicht mein Brutto braucht. Ich sagte das es Netto und
nicht Brutto war. Ihr Gesichtsausdruck wurde noch
verwunderter und sie sagte "Ok dann steht ihnen auch
kein Zuschuss zu".

Kurz: Die Leute haben absolut keine Ahnung.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Und... was kostet bei dir so'n halber Broiler mit Fritten rot-weiß?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Die haben einfach keine Ahnung und keine Lust einem zu helfen. Horror!

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich überlege auch schon länger, ob es Sinn macht, mich arbeitslos/arbeitssuchend zu melden. Denn Leistung würde ich eh keine bekommen (da aus EU-Ausland, noch nie in D gearbeitet). Und dann würde ich auch noch in die Pflicht der Ortsanwesenheit fallen, also müsste jedes mal ansuchen, um meine Familie im benachbarten Ausland (300km) zu besuchen. Auf die Jobbörse der Arbeitsagentur kann ich ja so auch zugreifen. Oder haben die noch Jobs, die dort nicht zu finden sind? Der einzige Grund, mich wirklich arbeitslos zu melden wäre die Hoffnung, einen (für das Berufsfeld, in dem ich arbeiten möchte sehr aussichtsreichen) Weiterbildungskurs finanziert zu bekommen (kostet sonst 2.500?). Aber wie stehen da die Chancen für mich? Vermutlich auch nicht all zu gut... Hat da jemand schon mal Erfahrungen gemacht? Wie lange dauert das in der Regel?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Weiter oben schrieb ein User, arbeitslose Akademiker dürften eben nicht so wählerisch sein und müssten bereit sein, auch unqualifizierte Stellen anzunehmen. Andererseits schrieb er, dass er als Arbeitgeber natürlich nur Absolventen einstellen möchte, die in ihrem Studienbereich schon einige Berufserfahrung sammeln konnten. Ok, das heißt doch aber: Wird man als Akademiker arbeitslos und nimmt eine unterqualifizierte Stelle an, bleibt man auch künftig auf diesem Niveau hängen, weil Arbeitgeber einem dann keine Chance mehr auf einen anspruchsvollen Beruf im Studienbereich anbieten. Nach ein paar Jahren im unterqualifizierten Beruf wird man zudem als unqualifizierte Arbeitskraft eingestuft, ganz so als habe man NIE eine Ausbildung oder ein Studium absolviert. Warum wird dann gesellschaftlich immerzu vom Wert der Höherqualifizierung gesprochen und davon, wie wertvoll eine fundierte Bildung und hohe Abschlüsse sind. Ganz ehrlich, wenn ich ins Internet in Jobbörsen schaue, werden da (in ländlichen und kleinstädtischen Regionen) seit Jahren schon wesentlich mehr Stellen für Unqualifizierte angeboten als für Qualifizierte oder gar Hochqualifizierte. (Andererseits wird in den Medien häufig von einem Arbeitskräftemangel bei Hochqualifizierten gesprochen... auch wieder ein Widerspruch.)

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Unqualifizierter Mitarbeiter findet man überall im Personalbereich. Ich finde es schade, dass die Unternehmen nicht verpflichtet sind, alle ihre offenen Stellen beim Arbeitsamt anzumelden. So hätte man nicht so viel unseriöse Dienstleister und die Arbeit wäre für alle auch viel leichter zu finden.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

"proaktiv" haha...du meinst propassiv...Leute nämlich, die gar nicht abwarten können mit dem Strom zu schwimmen und ausgebeutet zu werden. Viel Spaß! Aber es stimmt: um was zu finden lieber selber suchen. Vor allem wenn du nen Doktor gemacht hast, dann sind die total überfordert dir überhaupt Tips für online-Jobbörsen rauszurücken. Der Bürokratische Nerv mit dem Amt hält eineN zwar vom Kümmern etwas ab, aber auf der anderen Seite sind die dadurch auch verpeilt genug es nicht zu merken, wenn du eben doch mal die Stadt verlässt, selbst wenn du 3 Monate irgendwo die Beine in den Himmel streckst.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich wollte nach dem Abschluss mit denen nichts zu tun, nicht nach dem, was ich von Freunden gehört habe.

Eine Freundin (damals knapp über 30 mit Bachelor in BWL) musste sich anhören "Ach hören sie doch auf. Sie schieben ihrem Freund doch eh bald ein Kind unter und wollen jetzt nur das Geld abgreifen. Arbeiten wollen sie doch gar nicht." Darauf hin beschwerte sie sich und verlangte eine neue Sachbearbeiterin. Die Antwort darauf: Wenn sie sich nochmal erdreistet so etwas zu fordern, werden ihr gleich die Leistungen gekürzt.

Eine andere Freundin wurde in den Bewerbungsskurs gesteckt (da hat sie gelernt, wie man Überschriften im Lebenslauf formatiert) und danach in einen Computerkurs, obwohl sie topfit in Excel und SAP war.

Eine andere hatte Glück. Die hat sich mit ihrem Sachbearbeiter geeinigt, dass er sie in Ruhe lässt, während sie sich alleine ´nen Job sucht.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsamt Erstattung / Zuschuss Bewerbungskosten, Reisekosten

Unser Bearbeiter hat uns nicht darauf hingewiesen, dass es überhaupt einen Zuschuss für Bewerbungen und Reisekosten bei VGs gibt. Wir haben dann selbst davon erfahren, aber nachträglich wird ja nichts mehr gewährt. Obwohl er sich in dem persönlichen Termin schon eine Liste der Bewerbungen hat geben lassen!

Angeblich sei es nicht s e i n e Aufgabe, uns darüber zu informieren, sonder der Dame draussen an der Anmeldung. Das könne man alles im Merkblatt 1 nachlesen, was ich aber gar nicht erhalten habe.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Was heisst denn Akademiker den Leuten beim Arbeitsamt meisst überlegen ??? Warum haben wir dann soviel arbeitslose Akademiker ? Schule, Studium, Abschlüsse ist nicht alles. Bestehen auf dem Arbeitsmarkt und Fähigkeiten umsetzen ist ebenfalls sehr wichtig. Ich kenne Akademiker die von der Papierform super sind aber in der Praxis schwach. Auch ein Akademiker ist nicht das Heilmittel für Arbeit.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Mit welcher Wartezeit muss man rechnen, bis man einen Termin bekommt?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Ich kann leider nur über schlechte Erfahrungen berichten

wir leben schon in einer kaputten welt von schein und weniger Sein.
Schon während meines Studiums habe ich mich dort mal umgeschaut und mich beworben das Problem ist, dort sind viele Jobs aber viele Jobs existierten scheinbar nicht

Was? Ja genau ! das sind alibi-Stellen von den firmen um zu suggerieren, WIR WACHSEN aber in Wirklichkeit gibt es die stellen nicht

bis zu einem Vorstellungsgespräch habe ich es dort immer gebracht, hatte tolle Zeugnisse und noten aber am ende gab es nur absagen oder keine Rückmeldung
Einzelfall? Nein so erging es vielen meiner Kommilitonen
Ich habe das nicht glauben können aber vieles ist von firmen fake und kalkuliert
ausserdem nutzen kleine firmen diese masche um sich bekannter zu machen

Schon traurig und natürlich gibt es die üblichen jobs dort von DB lufthansa und co. Leider zu viel Konkurrenz da haben nur 24jährige Musterabsolventen mit sehr guten Noten eine Chance

durch Praktikum weiss ich, da gehen 3400 Bewerbungen ein für eine stelle
du kannst dich gerne dort bei der arbeitsagentur registrieren auch als Student und du musst nicht arbeitslos sein

aber melden tut sich oft kein unternehmen

eher unseriöse firmen
wenn man diese melden will, keine Reaktion

das gehört zu den perfiden Methoden und die Arbeitsagentur freut sich über Jobs und die gute arbeitsmarktlage

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Arbeitsamt als Job-Vermittler kannst du knicken
da kümmert sich eh keiner um dich als Absolvent

Nur wenn du gearbeitet hast und arbeitslos wirst und zuvor 1 Jahr Arbeit, dann sieht es anders aus dann bemüht man sich dort und da kriegst du einen Sachbearbeiter

aber alle anderen die natürlich nicht sozialversicherngspflichtig tätig waren während des Studiums kriegen nix
die kriegen nur wertvolle tips wie SCHAUEN SIE DOCH MAL IM NETZ

das ist traurig aber wahr und ein schlag ins gesicht für Absolventen
ES gibt dort in der Börse viele Jobs aber Vorsicht! aus eigenen Erfahrungen weiss ich dass da auch viele nicht zu besetzende stellen sind. Da wird keiner eingestellt und da sind auch große unternehmen bei die dieses perfide spiel spielen

am ende ABSAGE und man hat einen anderen genommen
aber 3 Wochen später wieder die selbe stelle ausgeschrieben

und da sind welche dabei, wo man sich denkt, es gibt doch viele Sachbearbeiter und so warum finden die keinen

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Wenn ich mir einige der vorangegangenen Beiträge durchlese, kann ich mich nur wundern: Hier beklagen sich Leute, dass sie nicht wussten, dass Bewerbungskosten usw. erstattet werden?!

Wie konntet ihr bitte ohne jegliches Mindestmaß an Eigeninitiative ein Studium absolvieren??

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Naja Belehrungen sind an dieser Stelle unpassend. Ich konnte das auch nicht wirklich glauben, aber es läuft vieles schief mit dem System dort.

man kann Motivation, Eigeninitiative usw. zeigen und am Ende war auch mal alles für die Katz für eine Fakestelle

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Wenn ich mal Kinder in diese Welt setzen würde dann würde ich diesen verbieten zu studieren. Und ich meine jetzt auch die Studiengänge die beliebt und angeblich von mangel betroffen sind.

Denn das ist Lug und Betrug. Man kann die ganzen Portale im Internet mit den vielen Jobangeboten knicken. Die bringen nix und sind vergeudete Zeit. Es gibt für alle Zielgruppen mittlerweile Portale doch leider gleichen sich die Portale zu 1:1 Wer meint, auf Portal x was anderes als auf Portal y zu finden, der irrt gewaltig.

Vitamin B ist alles oder versuchen massenhaft unternehmen aus der Region rauszusuchen und alle einzeln initiativ anzuschreiben. Das ist wesentlich besser als sich auf Fata-Morgana Stellen im Netz bei den Portalen zu bewerben.

Ich dachte ich irre mich aber dann habe ich mal geschaut wo ich mich beworben habe auf angeblich vakante Stellen und auf Kununu traf ich teilweise auf 80 Prozent der Erfahrungen wie meinen

Das hat System und ist nur für die unternehmen und für die Portale ein gutes Geschäft

Und wer meint die Agentur für Arbeit hilft einem bei der Jobsuche, der irrt gewaltig. Meidet sie am besten. Auch die Akademikerberatung ist unterirdisch. Als ob die Zugang zu irgendwelchen jobs hätten. Das sind nur bezahlte Marionetten

Was meinst du warum so viele Akademiker sich nicht arbeitslos melden ? Auch bei Anspruch meiden viele dies und stattdessen machen sie jobs wo sie wenig verdienen und was fachfremd ist und ebenso ist es mit jenen die ohne job sind und irgendwo Unterschlupf finden.

die quote bei akademiker-Arbeitslosen ist doch Unsinn weil viele sich nicht arbeitslos melden

Und das ist perfide und macht mich wütend. 5 Jahre Diplom, 3 Jahre Bachelor und 5 Jahre Master kostet Zeit und geld und Steuergelder und am ende ohne job

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Dann mach halt einen ordentlichen Abschluss und Praktika während deiner 10jährigen Studien.

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Man muss sich im Studium auch reinhängen und sein Profil schärfen, dann klappt es auch mit dem Berufseinstieg. Ich wusste zu Beginn meines Studiums, in welchem Bereich ich arbeiten möchte. Ich habe demenstprechend meine Praktika danach ausgerichtet und auch gute Noten geschrieben. Ich arbeite jetzt genau da, wo ich immer hin wollte. Wer allerdings vier mal die Woche Party macht und in den Semesterferien lieber am Ballermann rumhängt als im Praktikum, der muss sich auch nicht wundern.

Was wäre denn die Alternative? Eine Ausbildung und dann auf ewig bei 2,5k rumzuhängen. Dann doch lieber ein Studium mit der Chance auf 10k+. Klar, klappt es nicht bei jedem. Aber so ist wohl halt die deutsche Vollkasko-Mentalität. Deswegen wird auch so wenig FDP gewählt. Es gibt einfach zu viele Menschen hier, die lieber das Schaf als der Löwe sein wollen.

Von der Arge braucht man keine Hilfe erwarten. Warum auch? Man ist Akademiker und sollte in der Lage sein, sich selber zu helfen.

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Eben. Ich verstehe sowieso nicht, wieso jemand als Akademiker ernsthaft auf die Idee kommt, dass ein Jobcenter ihm bei der Jobsuche helfen könnte. Was ist das denn für ein Signaling, wenn ich hoffe, dass mir alles nachgetragen wird? Die engagierten Leute finden die Stellen auf den Homepages der Unternehmen, auf Portalen im Internet usw. selbst. Was soll ein Arbeitgeber von einem Kandidaten erwarten, der als Akademiker nicht einmal die Jobsuche eigenständig hinbekommt? Eben! Und genau deshalb gibt es keine guten Stellen für Akademiker, sondern nur Hilfsarbeiter-Jobs über das Jobcenter.

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Kommt man übers Arbeitsamt zu MBB / BB?

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Lounge Gast schrieb:

Wenn ich mal Kinder in diese Welt setzen würde dann würde ich
diesen verbieten zu studieren. Und ich meine jetzt auch die
Studiengänge die beliebt und angeblich von mangel betroffen
sind.

Dann kann man nur hoffen, dass deine Kinder lernen, eigenständige Entscheidungen zu treffen und ein Studienverbot als das erkennen, was es ist - nämlich Schwachsinn.

Denn das ist Lug und Betrug. Man kann die ganzen Portale im
Internet mit den vielen Jobangeboten knicken. Die bringen nix
und sind vergeudete Zeit. Es gibt für alle Zielgruppen
mittlerweile Portale doch leider gleichen sich die Portale zu
1:1 Wer meint, auf Portal x was anderes als auf Portal y zu
finden, der irrt gewaltig.

Nein, du ahnst es nicht. Da schreiben Job-Portale doch gleichzeitig die selben Jobs aus? Die Welt wird immer verrückter. Es ist gerade der Sinn eines Job-Portals, Stellenausschreibungen von Unternehmen zu bündeln. Sie erleichtern lediglich die Suche für dich als Bewerber, damit Du nicht jede einzelne Unternehmenswebsite einzeln abklappern musst und schonmal einen Überblick bekommst. Ist doch logisch, dass Portal X die gleichen Stellen ausweist wie Portal Y, weil diese eben von den gleichen Unternehmen kommen. Oder beschwerst Du dich auch, wenn es in Supermarkt X das gleiche Wasser wie im Supermarkt Y gibt?

Vitamin B ist alles oder versuchen massenhaft unternehmen aus
der Region rauszusuchen und alle einzeln initiativ
anzuschreiben. Das ist wesentlich besser als sich auf
Fata-Morgana Stellen im Netz bei den Portalen zu bewerben.

Siehe Vorposter. Im Studium reinhängen, passende Praktika machen und dann läuft es auch.

Ich dachte ich irre mich aber dann habe ich mal geschaut wo
ich mich beworben habe auf angeblich vakante Stellen und auf
Kununu traf ich teilweise auf 80 Prozent der Erfahrungen wie
meinen

Man sollte sich immer fragen, wer auf Seiten wie Kununu hauptsächlich schreibt. Sehr viele Erfahrungsberichte dort dürften Extremausprägungen darstellen, weil entweder sehr gute oder sehr schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Die Repräsentativität ist also zu hinterfragen.

Das hat System und ist nur für die unternehmen und für die
Portale ein gutes Geschäft

Siehe oben.

Und wer meint die Agentur für Arbeit hilft einem bei der
Jobsuche, der irrt gewaltig. Meidet sie am besten. Auch die
Akademikerberatung ist unterirdisch. Als ob die Zugang zu
irgendwelchen jobs hätten. Das sind nur bezahlte Marionetten

Was meinst du warum so viele Akademiker sich nicht arbeitslos
melden ? Auch bei Anspruch meiden viele dies und stattdessen
machen sie jobs wo sie wenig verdienen und was fachfremd ist
und ebenso ist es mit jenen die ohne job sind und irgendwo
Unterschlupf finden.

die quote bei akademiker-Arbeitslosen ist doch Unsinn weil
viele sich nicht arbeitslos melden

Natürlich kann das Arbeitsamt einem Akademiker nicht helfen. Wie denn auch? Man ist als Akademiker für sämtliche Jobs und Maßnahmen, die dort angeboten werden, überqualifiziert.
Man bekommt die Leute irgendwie aus der Arbeitslosenstatistik raus, aber geholfen wird einem damit sicher nicht.

Und das ist perfide und macht mich wütend. 5 Jahre Diplom, 3
Jahre Bachelor und 5 Jahre Master kostet Zeit und geld und
Steuergelder und am ende ohne job

Wie gesagt, wenn man weiß, wo man hin möchte, sich im Studium anstrengt und möglichst früh passende Praxiserfahrung sammelt, dann sollte auch der Berufseinstieg kein großes Problem darstellen.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Das Arbeitsamt oder die Bundesagentur für Arbeit ist wenig bis gar nicht hilfreich, wenn es um arbeitslose Akademiker geht.

In welcher Welt lebst du denn?

Arbeitslosigkeit ist nicht Resultat von Faulheit, Dummheit und fehlender Bildung
im Gegenteil. wer mal ohne Job war, weiss genau, dass man als Absolvent nicht allein dort ist und dass auf einmal Klischees haltlos erscheinen.

Die Jobs werden immer weniger und auch die für ausgebildete und studierte junge Menschen sind rar gesät
und wir sprechen hier nicht von den angeblich gemeldeten Stellen. Denn keiner weiss, wieviele davon echt sind und welche nur Spielerei.

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Bei mir hat das Jobcenter an der Mosel zweimal versucht, mich von meiner momentanen Stelle abzuhalten. Erst wollte man mich nicht zum Interview lassen (mit der Begründung, dass da eine Maßnahme starten würde und ich viel Zeit verlieren würde, wenn ich da nicht dran teilnehme, weil ab der zweiten Sitzung angeblich keine neuen Teilnehmer dazu dürfen) und man mich am Tag der Vertragsunterzeichnung (Hals über Kopf Einstieg) zur Treffen mit diversen Leihbuden sanktionsbewehrt eingeladen hat. Das beste war die Sanktion hinterher, hätte mich gefreut, wenn das bis zum SG hochgegangen wäre. Dann hätte das Jobcenter der ältesten Stadt Deutschlands nichts mehr zu lachen.

antworten
WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

Bin nach dem Studium jetzt auch schon ein paar Monate arbeitslos und bin echt positiv überrascht vom Arbeitsamt. Hatte vorab die schlimmsten Geschichten gehört, ich kann mich aber nicht beklagen. Allesamt sehr freundlich und auch, wenn mir meine Vermittlerin schon gesagt hat, dass sie kaum Akademiker hat und nicht weiß, wie man das mit dem AVGS macht (hat dann eine Kollegin von ihr übernommen), hat sie mir ein Karriere-Coaching vorgeschlagen, das ich nun bezahlt bekomme. Immerhin wären das als Selbstzahler 900 Euro bei 15 Einheiten und ich bekomme noch 20 Cent/km Fahrtkosten erstattet. Den Anbieter konnte ich mir selbst aussuchen. Und auch für andere Fördermöglichkeiten ist man da offen. Aufgezwungen wird mir hingegen nichts, das Vermittlungsgespräch ein Mal in einem bis zwei Monaten muss halt sein. Meiner Meinung nach sehr sinnlos, da ich wahrscheinlich zuhause den ganzen Tag lang weitaus mehr und bessere Ergebnisse bei der Stellen-Suche finde, als es die Vermittlerin innerhalb einer viertel Stunde kann.
Insofern gehört wahrscheinlich Glück dazu, wie die Leute beim zuständigen Arbeitsamt so drauf sind. Ich kann mich echt nicht beschweren.

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WiWi Gast

Re: Erfahrungen mit dem Arbeitsamt?

WiWi Gast schrieb am 11.03.2019:

Bin nach dem Studium jetzt auch schon ein paar Monate arbeitslos und bin echt positiv überrascht vom Arbeitsamt. Hatte vorab die schlimmsten Geschichten gehört, ich kann mich aber nicht beklagen. Allesamt sehr freundlich und auch, wenn mir meine Vermittlerin schon gesagt hat, dass sie kaum Akademiker hat und nicht weiß, wie man das mit dem AVGS macht (hat dann eine Kollegin von ihr übernommen), hat sie mir ein Karriere-Coaching vorgeschlagen, das ich nun bezahlt bekomme. Immerhin wären das als Selbstzahler 900 Euro bei 15 Einheiten und ich bekomme noch 20 Cent/km Fahrtkosten erstattet. Den Anbieter konnte ich mir selbst aussuchen. Und auch für andere Fördermöglichkeiten ist man da offen. Aufgezwungen wird mir hingegen nichts, das Vermittlungsgespräch ein Mal in einem bis zwei Monaten muss halt sein. Meiner Meinung nach sehr sinnlos, da ich wahrscheinlich zuhause den ganzen Tag lang weitaus mehr und bessere Ergebnisse bei der Stellen-Suche finde, als es die Vermittlerin innerhalb einer viertel Stunde kann.
Insofern gehört wahrscheinlich Glück dazu, wie die Leute beim zuständigen Arbeitsamt so drauf sind. Ich kann mich echt nicht beschweren.

Ich muss noch ergänzen, dass ich als arbeitslos, nicht -suchend gemeldet bin. Ich bekomme also Arbeitslosengeld und habe deshalb auch Verpflichtungen, die aber, wie schon beschrieben, echt nicht belastend sind. Habe ein Duales Studium absolviert und deshalb "Anspruch" auf Arbeitslosengeld. Wer sich natürlich arbeitssuchend meldet und kein Arbeitslosengeld verlangt, dem aber dann auch sonst nicht durch Informationen oder Möglichkeiten geholfen wird, den kann ich natürlich verstehen.

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