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Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Soccer411 schrieb am 06.05.2021:

Würdet ihr heute mit Anfang 20 den Beamtenstatus als Finanzbeamter aufgeben um Steuerberater zu werden?
Spaß am Steuerrecht ist definitiv vorhanden.

Ich definitiv ja.

Aber das kommt natürlich auf deine Person an. Wenn du motiviert, ehrgeizig, tatkräftig, selbstsicher und ambitioniert bist, wirst du in den Strukturen der Finanzverwaltung vermutlich nicht glücklich. Als Finanzbeamter bist du im Steuerrecht hervorragend ausgebildet und hast vor allem momentan hervorragende Karrierechancen in der Branche. Das Gehalt als angestellter StB in einer größeren Einheit ist in Ordnung, als Selbstständiger bist du deines eigenen Glückes Schmid.

Wo sich Türen durch die Digitalisierung schließen, gehen andere Türen auf. Der StB ist im Wandel, aber welcher Beruf ist dass denn nicht?

Grüße, ein junger StB

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

KPMGler 2.0 schrieb am 24.04.2021:

Was meinst du mit Verantwortung in Verbindung mit Syndikus-StB und Mittelstand? Dir ist schon bewusst was der „Syndikus-StB“ bedeutet, oder?

In dem von dir aufgezeichneten Fall ist man im einem mittelständischen Unternehmen angestellt (19er Einkünfte) und kann daneben und unabhängig davon (ganz wichtig, Stichwort Berufspflicht!) noch selbständig als StB tätig sein (18er Einkünfte). Es ist verboten als Steuerberater für seinen eigenen Arbeitgeber tätig zu werden. Du bist weisungsgebunden im Unternehmen tätig und kannst diesen auch ggü. den Finanzbehörden in der Rolle als Angestellter (aber eben nicht als StB) vertreten. Daneben kannst du noch in einem gewissen Rahmen, bspw. für Family & Friends nach deinem Feierabend als StB tätig werden. Meist wird das dann aus dem häuslichen Arbeitszimmer gemacht (als BA absetzbar), Gewinnermittlung dann gerne durch EÜR, da alles recht überschaubar. Man brauch natürlich auch eine Berufshaftpflichtversicherung.

Ich versteh nicht was du mit „der gesamten Verantwortung“ die man „eigentlich nicht vergütet bekommt“ meinst. Welche Verantwortung und von wem soll diese vergütet werden? Deinem Arbeitgeber? Die Zusammenhänge stimmen hier mMn nicht.

Was das StB-Examen mit dem Examen für Lehramt zu tun hat, verstehe ich ebenso wenig.

Hallo, wie ist euere Meinung zu Thema Syndikus Steuerberater im Mittelstand ?
Ich sehe es so, dass man die komplette Verantwortung, die man hat, eigentlich nicht vergütet bekommt und der einzige Vorteil das Versorgungswerk ist.

Also ich glaube schon, dass der Syndikus, der neben der Buchhaltung und Lohnabrechnung , dann auch die private Steuererklärung etc. vorbereiten muss und der bisherige Steuerberater entlastet werden soll. Da man ja weiß, dass der Angestellte Syndikus , den ich ja eh bezahle, eigentlich das auch kann.... auch, wenn er offiziell nicht für die eigene Firma tätig werden darf. Und auch zukünftige steuerliche Fragen, Strategien entwerfen muss etc.....

Ein externer wird die Stunden abrechnen, bei einem Syndikus ist es mit dem Gehalt abgeglichen..... und umso mehr der Angestellte erledigt, desto weniger muss ich für den externen bezahlen.

Mag in der Realität manchmal sein, aber wenn der externe den Auftrag dazu hat, ist er dann trotzdem alleine in der Haftung drin, also für den Syndikus ziemlich entspanntes Konstrukt (außer man will selbst nicht geprüft werden).

Der Unternehmer unterschreibt letztlich für die Bilanz und ESt. Er könnte auch mit eigenem Personal alles in Eigenverantwortung machen, tut er nicht , weil er es nicht kann. Hat er jedoch einen Syndikus kann der alles erledigen und der Unternehmer muss es wie sonst auch unterschreiben. Ist natürlich seine eigene Verantwortung und kann den alten Steuerberater nicht zur Rechenschaft . Z.B. Erstattung wegen Beratungsfehler belangen etc.....

Ja, dann hast du doch die Verantwortung, wie der ext. StB. aber halt als Angestellter mit fixen Einkommen.

Keiner ein Meinung zum Syndikus, ich muss mich entscheiden.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich bin Syndikussteuerberater und für mich hat sich sowohl der Weg zum Titel als auch der Weg als Syndikus gelohnt.
Ich finde, dass grundsätzlich die Schwierigkeit der Prüfung etwas überhöht wird. Ja klar ist das herausfordernd, viel Stoff und auch komplex. Es zeigt aber auch, dass jemand bereit ist, sich engagiert über längeren Zeitraum mit einem Thema auseinanderzusetzen. Und diese Eigenschaften machen einen Mitarbeiter wertvoll.

Ich hab den Titel aus der WP bei einer Next 10 heraus gemacht. Bin dann nach den Titel als Syndikus als Abteilungsleiter Rewe in ein internationales Familienunternehmen gewechselt und werde jetzt nach 4 Jahren mit Mitte 30 zum Bereichsleiter Rewe und Steuern befördert. Ich werde damit zukünftig für 12 Mitarbeiter direkt zuständig sein und für über 40 Mitarbeiter weltweit fachlich verantwortlich als weltweiter Process Owner für meinen Bereich. Dazu werde ich ungefähr 150.000€ verdienen.

Aus meiner Sicht hat sich also der Weg gelohnt und ohne den Titel hätte ich den Weg so nicht beschreiten können.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 07.06.2021:

Ich bin Syndikussteuerberater und für mich hat sich sowohl der Weg zum Titel als auch der Weg als Syndikus gelohnt.
Ich finde, dass grundsätzlich die Schwierigkeit der Prüfung etwas überhöht wird. Ja klar ist das herausfordernd, viel Stoff und auch komplex. Es zeigt aber auch, dass jemand bereit ist, sich engagiert über längeren Zeitraum mit einem Thema auseinanderzusetzen. Und diese Eigenschaften machen einen Mitarbeiter wertvoll.

Ich hab den Titel aus der WP bei einer Next 10 heraus gemacht. Bin dann nach den Titel als Syndikus als Abteilungsleiter Rewe in ein internationales Familienunternehmen gewechselt und werde jetzt nach 4 Jahren mit Mitte 30 zum Bereichsleiter Rewe und Steuern befördert. Ich werde damit zukünftig für 12 Mitarbeiter direkt zuständig sein und für über 40 Mitarbeiter weltweit fachlich verantwortlich als weltweiter Process Owner für meinen Bereich. Dazu werde ich ungefähr 150.000€ verdienen.

Aus meiner Sicht hat sich also der Weg gelohnt und ohne den Titel hätte ich den Weg so nicht beschreiten können.

Kurze Rückfrage:

Machst du auch die ESt Angelegenheiten der Familie ( Arbeitgeber )?
Habt ihr trotzdem externe Berater, da du ja als Steuerberater nicht für deinen und Arbeitgeber nach aussen tätig werden kannst ?
Wie findet der fachliche Austausch statt, mit externen Berater?
Betreust du nebenbei noch eigene Mandanten?

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Kann nur für mich sprechen, auch ich bin als Leiter Rechnungswesen kurzer Zeit nach meinem Steuerberater aus der WP Branche gewechselt.

Bei uns gibt es ebenfalls externe Steuerberater, die die Steuererklärungen im Unternehmen erstellen, Kommunikation läuft wie mit dem wp ganz normal ab. Ich betreue keine eigenen Mandate , dazu habe ich allerdings auch viel zu wenig Praxis Erfahrung, da ich direkt aus der wp komme ( wenn man mal die familiären Steuererklärungen außen vorlässt). Mit dem Titel hat es sich gehaltstechnisch auf jeden Fall gelohnt , verdiene zwar nicht ganz 6 stellig allerdings handelt es sich auch um ein öffentlichen Arbeitgeber mit sehr entspannten Arbeitsstunden. Dazu bin ich mit 30 Ja auch noch relativ jung , sodass noch eine kleine Steigerung zukünftig möglich ist.

WiWi Gast schrieb am 07.06.2021:

Ich bin Syndikussteuerberater und für mich hat sich sowohl der Weg zum Titel als auch der Weg als Syndikus gelohnt.
Ich finde, dass grundsätzlich die Schwierigkeit der Prüfung etwas überhöht wird. Ja klar ist das herausfordernd, viel Stoff und auch komplex. Es zeigt aber auch, dass jemand bereit ist, sich engagiert über längeren Zeitraum mit einem Thema auseinanderzusetzen. Und diese Eigenschaften machen einen Mitarbeiter wertvoll.

Ich hab den Titel aus der WP bei einer Next 10 heraus gemacht. Bin dann nach den Titel als Syndikus als Abteilungsleiter Rewe in ein internationales Familienunternehmen gewechselt und werde jetzt nach 4 Jahren mit Mitte 30 zum Bereichsleiter Rewe und Steuern befördert. Ich werde damit zukünftig für 12 Mitarbeiter direkt zuständig sein und für über 40 Mitarbeiter weltweit fachlich verantwortlich als weltweiter Process Owner für meinen Bereich. Dazu werde ich ungefähr 150.000€ verdienen.

Aus meiner Sicht hat sich also der Weg gelohnt und ohne den Titel hätte ich den Weg so nicht beschreiten können.

Kurze Rückfrage:

Machst du auch die ESt Angelegenheiten der Familie ( Arbeitgeber )?
Habt ihr trotzdem externe Berater, da du ja als Steuerberater nicht für deinen und Arbeitgeber nach aussen tätig werden kannst ?
Wie findet der fachliche Austausch statt, mit externen Berater?
Betreust du nebenbei noch eigene Mandanten?

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2021:

Kann nur für mich sprechen, auch ich bin als Leiter Rechnungswesen kurzer Zeit nach meinem Steuerberater aus der WP Branche gewechselt.

Bei uns gibt es ebenfalls externe Steuerberater, die die Steuererklärungen im Unternehmen erstellen, Kommunikation läuft wie mit dem wp ganz normal ab. Ich betreue keine eigenen Mandate , dazu habe ich allerdings auch viel zu wenig Praxis Erfahrung, da ich direkt aus der wp komme ( wenn man mal die familiären Steuererklärungen außen vorlässt). Mit dem Titel hat es sich gehaltstechnisch auf jeden Fall gelohnt , verdiene zwar nicht ganz 6 stellig allerdings handelt es sich auch um ein öffentlichen Arbeitgeber mit sehr entspannten Arbeitsstunden. Dazu bin ich mit 30 Ja auch noch relativ jung , sodass noch eine kleine Steigerung zukünftig möglich ist.

WiWi Gast schrieb am 07.06.2021:

Ich bin Syndikussteuerberater und für mich hat sich sowohl der Weg zum Titel als auch der Weg als Syndikus gelohnt.
Ich finde, dass grundsätzlich die Schwierigkeit der Prüfung etwas überhöht wird. Ja klar ist das herausfordernd, viel Stoff und auch komplex. Es zeigt aber auch, dass jemand bereit ist, sich engagiert über längeren Zeitraum mit einem Thema auseinanderzusetzen. Und diese Eigenschaften machen einen Mitarbeiter wertvoll.

Ich hab den Titel aus der WP bei einer Next 10 heraus gemacht. Bin dann nach den Titel als Syndikus als Abteilungsleiter Rewe in ein internationales Familienunternehmen gewechselt und werde jetzt nach 4 Jahren mit Mitte 30 zum Bereichsleiter Rewe und Steuern befördert. Ich werde damit zukünftig für 12 Mitarbeiter direkt zuständig sein und für über 40 Mitarbeiter weltweit fachlich verantwortlich als weltweiter Process Owner für meinen Bereich. Dazu werde ich ungefähr 150.000€ verdienen.

Aus meiner Sicht hat sich also der Weg gelohnt und ohne den Titel hätte ich den Weg so nicht beschreiten können.

Kurze Rückfrage:

Machst du auch die ESt Angelegenheiten der Familie ( Arbeitgeber )?
Habt ihr trotzdem externe Berater, da du ja als Steuerberater nicht für deinen und Arbeitgeber nach aussen tätig werden kannst ?
Wie findet der fachliche Austausch statt, mit externen Berater?
Betreust du nebenbei noch eigene Mandanten?

Das ist ist aber gut. 150000 EUR bei einen öffentlichen Arbeitgeber. Aber du hattest von einem Familienunternehmen geschrieben..

antworten
Ceterum censeo

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2021:

Das ist ist aber gut. 150000 EUR bei einen öffentlichen Arbeitgeber. Aber du hattest von einem Familienunternehmen geschrieben..

Kurze Anmerkung: Du verwechselst/vermischt die beiden Vorposter (Plural). ;-)
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ceterum censeo schrieb am 08.06.2021:

Das ist ist aber gut. 150000 EUR bei einen öffentlichen Arbeitgeber. Aber du hattest von einem Familienunternehmen geschrieben..

Kurze Anmerkung: Du verwechselst/vermischt die beiden Vorposter (Plural). ;-)
Liebe Grüße

Stimmt,sorry.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2016:

ich bin zur zeit im 1. Mastersemester und möchte, nachdem ich im Bachelor und meiner Bachelorarbeit erfolgreich Gefallen am Thema Steuern fand, auch meinen Master entsprechend ausrichten. Einschlägige Berufspraktikta habe ich hier bereits absolviert und ich sehe mich auf dem klassischen Weg in einer mittelständischen/großen StB-Kanzlei als Steuerassi einzusteigen und nach 2 Jahren dann das Examen abzulegen.

Ich lese sehr vieles, z.T. auch sehr widersprüchliches über die Themen Arbeitszeit, Aufstiegs-/Karrierechancen und Gehalt (innerhalb jeder der 3 Kategorien kleine Klitsche, Mittelstand und Big4). Um das ganze etwas komprimierter darzustellen möchte ich simpel folgende Frage stellen: Lohnt es sich heute noch, einen Karriere als Steuerberater anzustreben und wieso (nicht)?

Das war die Initialfrage und es wurde endlos diskutiert, ohne Linie.

  1. Was ist die Frage ? Es geht um "kleine Klitsche, Mittelstand und Big4" doch fehlen so gut wie allen Beiträgen eine Bezugnahme zu "kleine Klitsche, Mittelstand und Big4"

  2. Lohnt heißt wirtschaftlicher Vorteil oder jedenfalls Vorteil im Leben, also ein Vergleich Soll - Ist. Wie sich die Entwicklung des Lebens der fragestellenden Person mit oder ohne StB - Examen entwickeln würde, ist nicht prognostizierbar, da wir von der fragestellenden Person zu wenig wissen und die Kriterien des "Lohnens" nicht kennen.

  3. Der Erfolg eines StB ist ortsbezogen - Stadt und Land sind unterschiedlich, zudem kommt es auf den Umgang mit Menschen an.

  4. Die Diskussion um das "Lohnen" basiert auf einem Verdienst, der zu wenig geschätzt wird; es fehlen schon die Ausgangspunkte Ort und persönliche Fähigkeiten, zudem ist eine allgemeine Entwicklung der StB Gehälter zu prognostizieren: Hier fallen die Bereiche in der klassischen Buchhaltung mit zunehmender Zeit weg, da alles automatisiert wird, doch fallen auch Berater durch Abgänge ins Rentenalter weg:

Mir half das Thema nicht weiter.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 06.07.2018:

Naja es ist ja auch nicht der Sinn eines Studiums Lobu und Fibu zu machen...

Heute über 20 Jahren nach Studiumsende kann ich Dir sagen, daß speziell im kurzlebigen Steuerrecht das Studium und das Diplom so eine Art Nachweis darüber ist, daß Du ein intelligenter Mensch bist, systematisch arbeiten, lernen und Dich anstrengen kannst.

Mehr nicht!

Wie Du damit in Deinem weiteren Leben zurecht kommst und Geld verdienst, ist rein Dir überlassen.

Als Angestellter einer größeren Organisation wird Dir ein wirtschaftlicher und organisatorischer Rahmen vorgegeben, in dem Du Dich zu einem routinierten Anwender von Branchensoftware entwickeln kannst.

M. E. verdienen leitende Mitarbeiter in der Lohnabrechnung von großen Konzernen mit Personalverantwortung das, was anderswo angestellte Steuerberater verdienen.

Als Angestellter eines großen, international tätigen Unternehmens wirst Du selbst in der Sachbearbeiterebene mehr verdienen als der Inhaber einer üblichen regional tätigen Einzelkanzlei ohne besondere Spezialisierung.

Nur mal so zum Nachdenken.

Leider gab es Arbeitgeberbewertungsportale und Foren wie dieses noch nicht vor 25 Jahren, so daß man ohne Kontakt zu in der Branche Tätigen den üblich geschönten Selbstdarstellungen in Studienführern und Arbeitgeberpräsentationen aufgesessen ist.

Diese Aussage trifft genau den Kern. Doch während man heute keinen Nachwuchs mehr bekommt, saß man damals noch hoch zu Roß. Mein damaliger Juniorchef war zweimal im Examen gescheitert und und prahlte in einer norddeutschen Kleinstadt durch das Fahren teurer Autos etc.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Das Karrieremodell der Big 4 bzw. Next 10 ist kaum familienfreundlich - für beide Geschlechter!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2016:

Klares Nein, ich bin Steuerberater. Rückblickend würde ich einen anderen Weg einschlagen. Was letztendlich bei rüberkommt ist der Aufwand nicht wert. Leider merkt man dies erst im Nachhinein.
Wegen des Geldes lohnt sich der harte Weg auf keinen Fall, das Geld lässt sich anderswo leichter verdienen.

Abgesehen von meinem thematischen Interesse an einer Steuerberater Karriere, würde mich interessieren, wo sich das Geld leichter verdienen lässt.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 24.01.2022:

Abgesehen von meinem thematischen Interesse an einer Steuerberater Karriere, würde mich interessieren, wo sich das Geld leichter verdienen lässt.

Konzernbeamter sowie alles ab mittlerem Dienst wegen der Pension.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Aus einem aktuellen Artikel - Die Viertagewoche in der Praxis "Avantgarde für eine neue Arbeitswelt" - im Manager-Magazin, siehe Internet: Bei der Personalvermittlung Blackbird Collective arbeiten alle maximal 32 Stunden pro Woche. Gründer Artur Kos: "Unser niedrigstes Einstiegsgehalt lag bei knapp 40.000 Euro, ansonsten zahlen wir Beschäftigten mit einer 32-Stunden-Woche Jahresgehälter zwischen 45.000 und 60.000 Euro." Wenn man die vorgenannten Gehälter von normalen Angestellten einer Personalvermittlung auf die Entlohnung von angestellten Steuerberatern herunterbricht (was würde ein angestellter Steuerberater verdienen bei einer 32 Stunden Woche ohne jegliche Überstunde) sieht man wie mäßig bezahlt Steueberater im Grunde sind unabhängig von dem hohen üblicherweise in der Freizeit zu leistenden Fort- und Weiterbildungsaufwand. Bedenke auch daß es bei Blackbird Collective wie in fast jedem Großunternehmen zusätzlich zu dem Gehalt einen jährlichen Bonus gibt ...

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Ceterum censeo

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2022:

Aus einem aktuellen Artikel - Die Viertagewoche in der Praxis "Avantgarde für eine neue Arbeitswelt" - im Manager-Magazin, siehe Internet: Bei der Personalvermittlung Blackbird Collective arbeiten alle maximal 32 Stunden pro Woche. Gründer Artur Kos: "Unser niedrigstes Einstiegsgehalt lag bei knapp 40.000 Euro, ansonsten zahlen wir Beschäftigten mit einer 32-Stunden-Woche Jahresgehälter zwischen 45.000 und 60.000 Euro." Wenn man die vorgenannten Gehälter von normalen Angestellten einer Personalvermittlung auf die Entlohnung von angestellten Steuerberatern herunterbricht (was würde ein angestellter Steuerberater verdienen bei einer 32 Stunden Woche ohne jegliche Überstunde) sieht man wie mäßig bezahlt Steueberater im Grunde sind unabhängig von dem hohen üblicherweise in der Freizeit zu leistenden Fort- und Weiterbildungsaufwand. Bedenke auch daß es bei Blackbird Collective wie in fast jedem Großunternehmen zusätzlich zu dem Gehalt einen jährlichen Bonus gibt ...

Danke dafür. Wie ich mit Entzücken feststellen kann, hast du in all der Zeit nichts von deinem feinen Stil eingebüßt.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Man sollte sich darauf spezialisieren APA´s (Advance Pricing Agreements) mit Streitwerten von mehreren Hundert Million Euro zu betreuen.

Diese sind für jeden Berufsangehörigen einfacher zu akquirieren als die Steuererklärung von Oma Hildegard.

Dann klappt es auch mit einem angemessenen Berufseinkommen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Nein, lohnt sich nicht. Warum findet man derartige threads nicht zu der Frage, ob sich der Beruf des Lehrers lohnt? Dieser wird von Euch in den Himmel gehoben. Diese ellenlange Diskussion zeugt doch schon davon, dass sich das Examen nicht lohnt. Diese Erfahrung musste auch ich machen - leider erkennt man dies in der Regel erst zu spät,

Mein Tipp: Studiert Lehramt, es lohnt sich! Danach habt ihr viel Freizeit, Sicherheit und soliden wirtschaftlichen Background!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Er lohnt sich vielleicht für dich nicht, für andere hat er sich vielleicht gelohnt, ich bin 32ig, site 5 Jahren StB und verdient deutlich über 100k hat sich also gelohnt.

Zu Verallgemeinern ist immer falsch

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Nein, lohnt sich nicht. Warum findet man derartige threads nicht zu der Frage, ob sich der Beruf des Lehrers lohnt? Dieser wird von Euch in den Himmel gehoben. Diese ellenlange Diskussion zeugt doch schon davon, dass sich das Examen nicht lohnt. Diese Erfahrung musste auch ich machen - leider erkennt man dies in der Regel erst zu spät,

Mein Tipp: Studiert Lehramt, es lohnt sich! Danach habt ihr viel Freizeit, Sicherheit und soliden wirtschaftlichen Background!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

vielleicht für dich nicht, für mich hat es sich gelohnt, ich verdiene im Jahr mehr als 150k und bin 31 Jahre und seit 2017 StB, kann mich nicht beschweren und hab auch im Schnitt nicht mehr als 40-45h die Woche.

Nicht immer von sich auf andere schließen.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Nein, lohnt sich nicht. Warum findet man derartige threads nicht zu der Frage, ob sich der Beruf des Lehrers lohnt? Dieser wird von Euch in den Himmel gehoben. Diese ellenlange Diskussion zeugt doch schon davon, dass sich das Examen nicht lohnt. Diese Erfahrung musste auch ich machen - leider erkennt man dies in der Regel erst zu spät,

Mein Tipp: Studiert Lehramt, es lohnt sich! Danach habt ihr viel Freizeit, Sicherheit und soliden wirtschaftlichen Background!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hier vor Ort hat letzte Woche eine Steuerberatungsgesellschaft mit ca. 15 Mitarbeitern und 75jährigem Geschäftsführer Insolvenz angemeldet. Vielleicht ist dies auch eine Art nach den notwendigen Umstrukturierungen durch Digitalisierung und Coronakrise auf rabiate nicht branchenübliche Weise ungünstige Verträge aller Art (Mietvertrag, Arbeitsvertrag, etc.) elegant loszuwerden denn die Gesellschaft ist nur Betriebsunternehmen. Immobilien, Anlagevermögen, etc. gehören dem Geschäftsführer und weiteren Personen privat ....

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.04.2022:

Hier vor Ort hat letzte Woche eine Steuerberatungsgesellschaft mit ca. 15 Mitarbeitern und 75jährigem Geschäftsführer Insolvenz angemeldet. Vielleicht ist dies auch eine Art nach den notwendigen Umstrukturierungen durch Digitalisierung und Coronakrise auf rabiate nicht branchenübliche Weise ungünstige Verträge aller Art (Mietvertrag, Arbeitsvertrag, etc.) elegant loszuwerden denn die Gesellschaft ist nur Betriebsunternehmen. Immobilien, Anlagevermögen, etc. gehören dem Geschäftsführer und weiteren Personen privat ....

Danke, aber was ist jetzt der Aussagegehalt deiner Geschichte?

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Krass neuerdings schließen auch Filialien der Sparkasse. Ich glaub die Apokalypse naht.

WiWi Gast schrieb am 19.04.2022:

Hier vor Ort hat letzte Woche eine Steuerberatungsgesellschaft mit ca. 15 Mitarbeitern und 75jährigem Geschäftsführer Insolvenz angemeldet. Vielleicht ist dies auch eine Art nach den notwendigen Umstrukturierungen durch Digitalisierung und Coronakrise auf rabiate nicht branchenübliche Weise ungünstige Verträge aller Art (Mietvertrag, Arbeitsvertrag, etc.) elegant loszuwerden denn die Gesellschaft ist nur Betriebsunternehmen. Immobilien, Anlagevermögen, etc. gehören dem Geschäftsführer und weiteren Personen privat ....

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ähnlich wie der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer XXX in YYY der vor etwas mehr als 10 Jahren per Inserat in der lokalen Tageszeitung einen Nachfolger für sein Büro suchte welchen er in seinem eigenen Personal nicht gefunden hat bzw. aufbauen konnte und dessen Kanzlei nach seinem plötzlichen und unerwarteten Tod mit nur 71 Jahren abgewickelt wurde ist es so daß Betriebe in der seltsamen Branche Steuerberatung überwiegend an der Voreingenommenheit, Unflexibilität sowie Alphatiergehabe von deren Inhaber scheitern.

Aus vergangenem Schaden klug habe ich beispielsweise den Arbeitsvertrag mit der Kanzlei von Steuerberater und Wirtschaftsprüfer XXX in YYY nach 2 Wochen dort in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst nachdem mich Herr XXX in der Kanzlei lautstark vor Kollegen angeschrien hatte nachdem er mit einem Arbeitsergebnis von mir unzufrieden war obwohl dieses keinerlei Termindruck unterlegen hatte. Dabei hat mir eine Kollegin dort bedeutet daß ich dieses Verhalten hinnehmen müsse wenn ich in dieser Kanzlei "überleben" wollte was für mich nicht in Frage gekommen ist.

Fast überflüssig zu erwähnen daß Steuerberater und Wirtschaftsprüfer XXX Kinder hatte denen er den Vermögenswert der Kanzlei mit ca. 15 Mitarbeitern und guten Mandanten durch sein seltsames Wesen verbunden mit einer rückschrittlichen Betriebsführung vernichtet hat.

Und dies bei Leuten die von berufs wegen eigentlich rechnen sollten ...

Insofern Vorsicht vor Kanzleien mit der Personalstruktur "Hahn im Hühnerhaufen", das heißt ein männlicher Berufsträger und ansonsten nur weibliche Mitarbeiterinnen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.04.2022:

Hier vor Ort hat letzte Woche eine Steuerberatungsgesellschaft mit ca. 15 Mitarbeitern und 75jährigem Geschäftsführer Insolvenz angemeldet. Vielleicht ist dies auch eine Art nach den notwendigen Umstrukturierungen durch Digitalisierung und Coronakrise auf rabiate nicht branchenübliche Weise ungünstige Verträge aller Art (Mietvertrag, Arbeitsvertrag, etc.) elegant loszuwerden denn die Gesellschaft ist nur Betriebsunternehmen. Immobilien, Anlagevermögen, etc. gehören dem Geschäftsführer und weiteren Personen privat ....

Danke, aber was ist jetzt der Aussagegehalt deiner Geschichte?

Stichwortsuche "Vermögensverfall" im Datev-Lexikon.

Vor Dekaden hätte ein insolventer Steuerberater bzw. eine insolvente Steuerberatungsgesellschaft keinen Fuß mehr im lokalen Wirtschaftsgefüge auf den Boden bekommen und der Berufsträger hätte weit weg umziehen müssen. Heute scheint es mit zum guten Ton zu gehören sich über eine ggf. geplante Insolvenz von "lästigen Verbindlichkeiten" ungesicherter - ggf. öffentlich-rechtlichen Gläubigern - zu entledigen.

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Ceterum censeo

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hat GD200 diesen Thread auf Wiedervorlage, um uns regelmäßig mit seinen Anekdoten zu ergötzen? Ich vermute es beinahe. ;-)
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Kurz meine 2 Cents zu dem Thema: Habe 2018 als Prüfungsleiter bei einer Big 4 meinen Steuerberater auf dem Weg zum WP gemacht. Bin dann 2019 in die Steuerberatung gewechselt, da ich während der Examensvorbereitung gemerkt habe, dass mir Steuerrecht Spaß macht. Bin dann in eine gemischte Kanzlei in Hamburg mit ca. 150 Mitarbeiter gewechselt.

Ich betreue dort von vermögenden Priavtpersonen über mittelständische sowie bekannte internationale Unternehmen ein breites Porfolio. Ich wurde dort gut 2 Jahre wie ein Trainee aufgebaut und laufe seit 2021 komplett selbsständig. Derzeit verdiene ich dort als angestellter Steuerberater ca. 85k. Mein verantwortlicher Partner geht in 3 Jahren in den Ruhestand und möchte mich gerne als seine Nachfolge aufbauen.

Für mich hat sich der Steuerberater defnitiv gelohnt. Im Vergleich zur Big 4 ist die Arbeitsatmosphäre deutlich enstpannter und das Arbeitspensum ebenfalls. Nur sehr selten wird hier länger als 40 Std. gearbeitet, selbst die Partner arbeiten in der Regel nicht mehr. Mir wird großes Vertrauen entgegengebracht und die Fälle sind immer wieder interessant. Als angestellter StB sind hier gute 100k drin und als Partner sind ca. 300k realistisch.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Kurze Frage: kann die praktische Arbeitszeit in der Prüfung bei der StB Prüfung angerechnet werden?

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 09.06.2022:

Kurze Frage: kann die praktische Arbeitszeit in der Prüfung bei der StB Prüfung angerechnet werden?

Was ist das für eine komische Frage ?

Die praktische Arbeitszeit ist Voraussetzung für die Zulassung zum Examen, nicht mehr und nicht weniger. Willst Du eine bessere Note im Examen nur weil du praktisch gearbeitet hast (was über eine bestimmte Zeit ein jeder Prüfling tun muß) ?

antworten
Ceterum censeo

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 10.06.2022:

Kurze Frage: kann die praktische Arbeitszeit in der Prüfung bei der StB Prüfung angerechnet werden?

Was ist das für eine komische Frage ?

Die praktische Arbeitszeit ist Voraussetzung für die Zulassung zum Examen, nicht mehr und nicht weniger. Willst Du eine bessere Note im Examen nur weil du praktisch gearbeitet hast (was über eine bestimmte Zeit ein jeder Prüfling tun muß) ?

Leider hast du die Ausgangsfragestellung nicht wirklich durchdrungen. Dem Fragesteller geht es hier um die Anerkennung der Beschäftigungszeiten in der Wirtschaftsprüfung als Praxiszeiten für das StB-Examen. Meine Antwort aus dem Parallelthread: Es kommt drauf an. Die Zeiten zählen hier nur, falls "überwiegend auf dem Gebiet von Abschlussfragen" gearbeitet wurde. Mag dies für die klassische Jahresabschlussprüfung noch zutreffen, ergibt sich bei einer vorwiegenden Beschäftigung im Bereich anderweitiger Prüfungsleistungen ein gänzlich anderes Bild.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Danke!

Ceterum censeo schrieb am 10.06.2022:

Kurze Frage: kann die praktische Arbeitszeit in der Prüfung bei der StB Prüfung angerechnet werden?

Was ist das für eine komische Frage ?

Die praktische Arbeitszeit ist Voraussetzung für die Zulassung zum Examen, nicht mehr und nicht weniger. Willst Du eine bessere Note im Examen nur weil du praktisch gearbeitet hast (was über eine bestimmte Zeit ein jeder Prüfling tun muß) ?

Leider hast du die Ausgangsfragestellung nicht wirklich durchdrungen. Dem Fragesteller geht es hier um die Anerkennung der Beschäftigungszeiten in der Wirtschaftsprüfung als Praxiszeiten für das StB-Examen. Meine Antwort aus dem Parallelthread: Es kommt drauf an. Die Zeiten zählen hier nur, falls "überwiegend auf dem Gebiet von Abschlussfragen" gearbeitet wurde. Mag dies für die klassische Jahresabschlussprüfung noch zutreffen, ergibt sich bei einer vorwiegenden Beschäftigung im Bereich anderweitiger Prüfungsleistungen ein gänzlich anderes Bild.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Leider sind die Arbeitsbedingungen in der Steuerberatung nicht gerade familienfreundlich. Arbeitszeiten lang, viele Deadlines. Teilweise komische Leute unterwegs, menschliche Zerwürfnisse und ständig Haftung im Nacken. Eine beliebte Methode ist auch in Bürogemeinschaften die "stinkenden Fälle" abzudrücken. Bei Haftungsfragen und Umsatz hört der Teamspirit dann nämlich auf.

Der Weg zum Examen ist lang und die Assistentenzeit anstrengend (3 Jahre Studium Bachelor und 3 Jahre Praxiserfahrung bis zum Examen, dann noch ein halbes Jahr zur Bestellung - somit ca. 6,5 Jahre). Bestehensquote tlw. unter 50%. Rechnet man die Rücktritte mit ca 35-45%. Von der Dauer gleichauf mit Medizinstudium. Im Anschluss geht das Lernen weiter, denn aufgrund der Fülle des dt. Steuerrechts sollte man sich früher oder später spezialisieren und Wissen aktuell halten.

Zwar kann man mit berufsbegleitenden Master um 1 Jahr verkürzen. Dies geht aber zu Lasten der Berufspraxis und ist eher nicht zu empfehlen- gerade in der Anfangszeit bringt einem Learning on the job und 100% Fokussierung darauf mehr als ein Master.

Interessant ist, dass Hochschulen zunehmend den "akademischen Weg" in die StB anpreisen. Bachelor, Master, empirische Diss. Dann StB Examen und alles bis 28. Auf den ersten Blick attraktiv. Auf den 2ten schwierig, denn mit 0 Berufserfahrung und Dr. sind die Erwartungen hoch - die Erfahrung gering und man anfangs oftmals auf ein Spezialgebiet festgelegt ohne Blick auf das große Ganze. Man ist Theoretiker und bekommt das Silodenken dann nur schwer weg. Ist aber anderes Thema.

Alles in allem würde ich den StB nicht empfehlen. Zwar überdurchschnittliches Gehalt aber durch lange Arbeitszeiten, Druck menschliche Zerwürfnisse, Haftungsrisiko etc. verdient sich das Geld woanders einfacher und risikoloser.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2022:

Leider sind die Arbeitsbedingungen in der Steuerberatung nicht gerade familienfreundlich. Arbeitszeiten lang, viele Deadlines. Teilweise komische Leute unterwegs, menschliche Zerwürfnisse und ständig Haftung im Nacken. Eine beliebte Methode ist auch in Bürogemeinschaften die "stinkenden Fälle" abzudrücken. Bei Haftungsfragen und Umsatz hört der Teamspirit dann nämlich auf.

Der Weg zum Examen ist lang und die Assistentenzeit anstrengend (3 Jahre Studium Bachelor und 3 Jahre Praxiserfahrung bis zum Examen, dann noch ein halbes Jahr zur Bestellung - somit ca. 6,5 Jahre). Bestehensquote tlw. unter 50%. Rechnet man die Rücktritte mit ca 35-45%. Von der Dauer gleichauf mit Medizinstudium. Im Anschluss geht das Lernen weiter, denn aufgrund der Fülle des dt. Steuerrechts sollte man sich früher oder später spezialisieren und Wissen aktuell halten.

Zwar kann man mit berufsbegleitenden Master um 1 Jahr verkürzen. Dies geht aber zu Lasten der Berufspraxis und ist eher nicht zu empfehlen- gerade in der Anfangszeit bringt einem Learning on the job und 100% Fokussierung darauf mehr als ein Master.

Interessant ist, dass Hochschulen zunehmend den "akademischen Weg" in die StB anpreisen. Bachelor, Master, empirische Diss. Dann StB Examen und alles bis 28. Auf den ersten Blick attraktiv. Auf den 2ten schwierig, denn mit 0 Berufserfahrung und Dr. sind die Erwartungen hoch - die Erfahrung gering und man anfangs oftmals auf ein Spezialgebiet festgelegt ohne Blick auf das große Ganze. Man ist Theoretiker und bekommt das Silodenken dann nur schwer weg. Ist aber anderes Thema.

Alles in allem würde ich den StB nicht empfehlen. Zwar überdurchschnittliches Gehalt aber durch lange Arbeitszeiten, Druck menschliche Zerwürfnisse, Haftungsrisiko etc. verdient sich das Geld woanders einfacher und risikoloser.

Das ist doch auch ein gschmarri. Es gibt da die unterschiedlichsten Modelle. Ich bin jetzt als StB in der zweiten Kanzlei, die den klassischen Mittelstand umfangreich berät, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und angeschlossene Rechtsanwaltskanzlei. Beide Kanzleien hatten 3-4 Chefs und 4-6 Angestellte Steuerberater. In Summe über die Jahre meist 6-10 Berufsträger. Dort konnte man alles antreffen. Den StB mit kleinem Kind, der wegen Finanzierung Haus voll arbeitet, dafür aber die 40 Stunden minutengenau einhält. Die Teilzeit StB Muttis, die sich ihre Arbeitszeiten im Rahmen ihrer vertraglichen Zeit komplett frei einteilen, zwischen Homeoffice und Büro. Die StBin mit Kind die nahezu Vollzeit arbeitet und Überstunden macht. Probleme oder Beschwerden gab es wegen der Arbeitszeiten von Seiten der Geschäftleitung nie. Ich habe dort immer hinsichtlich der Arbeitszeiten große Flexibilität wahrgenommen.

Ansonsten ist es in den mir bekannten Kanzleien dieser Größe immer so gewesen, dass sich keine tot arbeitet. Von den Vollzeit Mitarbeitern häufig relativ genau 40 Stunden. Die Geschäftsleitung auch nie mehr als 50 Stunden. Wenn jemand in der WP eingesetzt wird und obendrein viele Überstunden macht, waren das im Jahresdurchschnitt selten mehr als 45 Stunden. Und für Teilzeit Mitarbeiter wurde in der WP auch immer eine verträgliche Lösung für beide Seiten gefunden.

Was natürlich richtig ist, ist der anstrengende Weg zum Examen. Hier schlägt insbesondere der Gehaltsverzicht durch Freistellung bzw. Abfeiern von bewusst vorgearbeiteten Stunden zu Buche.

In einer der Kanzleien wurden von den Assistenten systematisch Überstunden gemacht und erwartet. Diese wurden jedoch vollständig erfasst und ausbezahlt oder abgefeiert. Auch hier gab aber die ewige Assistentin, die seit 20 Jahren da ist und zwei Kinder hat, die hat ihre 20 Stunden gemäß Vertrag gemacht und dann auch keine Überstunden gemacht, das war auch wieder kein Thema. In der anderen Kanzlei ist es üblich, dass die Assistenten keine Überstunden machen.

Die Bestehensquoten mit 35-40% unter Berücksichtigung der nicht-erscheinenden und nicht-abgebenden sind richtig. Wobei da natürlich der Teil dabei ist, der sich nur 6 Wochen vorbereitet oder AO und Umwandlung nicht vorbereitet, „weil das ja sowieso nichts wird, wenn das dran kommt“. Ich würde die Bestehensquote derjenigen, die sich mit Fernkurs und weiteren Präsenz- und Klausurenkursen über mindestens ein Jahr ernsthaft und konsequent (Betonung ernsthaft und konsequent) vorbereiten, auf Basis meines Umfelds eher auf 70 Prozent schätzen, nach dem Zweitversuch hatte fast jeder bestanden, der sich ernsthaft und konsequent vorbereitet hatte.

Was für mich auffällig war, ist das relativ hohe Alter der Teilnehmer im Examen bzw. der neubestellten StB in den beiden Kanzleien. Von fachfremde Ausbildung und Studium über kein Studium, bis zu Studium bei der Bundeswehr und Assistent+Examen danach, war eigentlich alles dabei. Offensichtlich bietet die Karriere diesen Leuten andere Perspektiven als das was sie vorher gemacht haben

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2022:

Leider sind die Arbeitsbedingungen in der Steuerberatung nicht gerade familienfreundlich. Arbeitszeiten lang, viele Deadlines. Teilweise komische Leute unterwegs, menschliche Zerwürfnisse und ständig Haftung im Nacken. Eine beliebte Methode ist auch in Bürogemeinschaften die "stinkenden Fälle" abzudrücken. Bei Haftungsfragen und Umsatz hört der Teamspirit dann nämlich auf.

Der Weg zum Examen ist lang und die Assistentenzeit anstrengend (3 Jahre Studium Bachelor und 3 Jahre Praxiserfahrung bis zum Examen, dann noch ein halbes Jahr zur Bestellung - somit ca. 6,5 Jahre). Bestehensquote tlw. unter 50%. Rechnet man die Rücktritte mit ca 35-45%. Von der Dauer gleichauf mit Medizinstudium. Im Anschluss geht das Lernen weiter, denn aufgrund der Fülle des dt. Steuerrechts sollte man sich früher oder später spezialisieren und Wissen aktuell halten.

Zwar kann man mit berufsbegleitenden Master um 1 Jahr verkürzen. Dies geht aber zu Lasten der Berufspraxis und ist eher nicht zu empfehlen- gerade in der Anfangszeit bringt einem Learning on the job und 100% Fokussierung darauf mehr als ein Master.

Interessant ist, dass Hochschulen zunehmend den "akademischen Weg" in die StB anpreisen. Bachelor, Master, empirische Diss. Dann StB Examen und alles bis 28. Auf den ersten Blick attraktiv. Auf den 2ten schwierig, denn mit 0 Berufserfahrung und Dr. sind die Erwartungen hoch - die Erfahrung gering und man anfangs oftmals auf ein Spezialgebiet festgelegt ohne Blick auf das große Ganze. Man ist Theoretiker und bekommt das Silodenken dann nur schwer weg. Ist aber anderes Thema.

Alles in allem würde ich den StB nicht empfehlen. Zwar überdurchschnittliches Gehalt aber durch lange Arbeitszeiten, Druck menschliche Zerwürfnisse, Haftungsrisiko etc. verdient sich das Geld woanders einfacher und risikoloser.

Puh bei dir ist das Glas aber wirklich nicht einmal halb leer von der Denkweise sondern leer.
Natürlich ist es ein harter Weg, aber mE lohnt es sich definitiv. Hast du das Examen geschafft, hast du nicht nur ein enormes Wissen, sondern bist auch in der bubble der Steuerberater angekommen und dein Arbeitsumfeld und Privatumfeld hält große Stücke auf dich.

Und mal ehrlich so schlecht lebt es sich als StB in meiner Big4 auch nicht. Klar hast du öfter auch mal familienunfreundliche Tage und harte Deadlines. Dafür wird einem aber auch extrem viel ermöglicht. Im Sommer 3 Wochen frei und jedes Jahr ab in den großen Urlaub, der durch Umwandlung des Bonus genommen wurde.

Mir hat der Weg jedenfalls absolut menschlich und Arbeitstechnisch geholfen und wenn ich keine Lust mehr auf die Big4 Mühle habe, Wechsel ich ohne
Probleme in die Industrie

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Big4 Auditor

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Jeder Job ist nur so stressig, wie man es zulässt. Wer klar und deutlich kommuniziert "Ich mache NIE Überstunden.", der wird karrieretechnisch zwar sicher nicht ganz oben auf der Beförderungsliste stehen, aber entlassen wird deshalb auch keiner. Am Ende ist es der eigene Ehrgeiz, der den meisten Stress verursacht.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hallo, möchte meinen StB machen. Bin zur Zeit im Rechnungswesen Bilanzbuchhalter beschäftigt.Die Zulassung habe ich von der Kammer schriftlich bestätigt bekommen.
Was ist, wenn ich den StB bestehe, aber es nicht im Unternehmen offiziell machen möchte und nebenbei als Freelancer arbeiten möchte. Darf ich den Titel trotzdem in der Freelancer- Stelle verwenden?

antworten
Ceterum censeo

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2022:

Hallo, möchte meinen StB machen. Bin zur Zeit im Rechnungswesen Bilanzbuchhalter beschäftigt.Die Zulassung habe ich von der Kammer schriftlich bestätigt bekommen.
Was ist, wenn ich den StB bestehe, aber es nicht im Unternehmen offiziell machen möchte und nebenbei als Freelancer arbeiten möchte. Darf ich den Titel trotzdem in der Freelancer- Stelle verwenden?

Wenn nicht als Syndikus-StB angestellt (erfordert Mitwirkung und infolgedessen auch Genehmigung des Arbeitgebers), würde deine derzeitige Beschäftigung als unvereinbare Tätigkeit einer Bestellung im Wege stehen.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2022:

Hallo, möchte meinen StB machen. Bin zur Zeit im Rechnungswesen Bilanzbuchhalter beschäftigt.Die Zulassung habe ich von der Kammer schriftlich bestätigt bekommen.
Was ist, wenn ich den StB bestehe, aber es nicht im Unternehmen offiziell machen möchte und nebenbei als Freelancer arbeiten möchte. Darf ich den Titel trotzdem in der Freelancer- Stelle verwenden?

Eine Nebentätigkeit dürfte im Dienstvertrag regelmäßig untersagt sein.

Zudem: Eine gewerbliche Tätigkeit ist mit dem Berufs des Steuerberaters nicht vereinbar. Eine Ausnahmegenehmigung wird es wohl für die Tätigkeit im Rewe nicht geben. Dementsprechend bleibt nur der Syndikus-StB bei dem der Arbeitgeber mitwirken muss

antworten
Big4 Auditor

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2022:

Hallo, möchte meinen StB machen. Bin zur Zeit im Rechnungswesen Bilanzbuchhalter beschäftigt.Die Zulassung habe ich von der Kammer schriftlich bestätigt bekommen.
Was ist, wenn ich den StB bestehe, aber es nicht im Unternehmen offiziell machen möchte und nebenbei als Freelancer arbeiten möchte. Darf ich den Titel trotzdem in der Freelancer- Stelle verwenden?

Eine Nebentätigkeit dürfte im Dienstvertrag regelmäßig untersagt sein.

Zudem: Eine gewerbliche Tätigkeit ist mit dem Berufs des Steuerberaters nicht vereinbar. Eine Ausnahmegenehmigung wird es wohl für die Tätigkeit im Rewe nicht geben. Dementsprechend bleibt nur der Syndikus-StB bei dem der Arbeitgeber mitwirken muss

Wichtig: Vor dem Examen nochmal üben, was "gewerbliche Tätigkeit" bedeutet. Syndikus-StB im ReWe sind absolut nicht unüblich - da schließt sich grundsätzlich garnichts aus und eine "Ausnahme" ist das nicht.

Das Problem hier ist nicht die Tätigkeit im ReWe, sondern dass der Arbeitgeber das Syndikus-Konzept nicht unterstützt.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Lohnen ist eine relative Frage, ich bin der Meinung nur wenn man sich selbstständig macht ist der Output im Verhältnis der ganzen vielen Arbeit in Ordnung, als Angestellter ist man wirklich getrieben zu mal das die Arbeit echt ausufernd ist, vergleiche ich das mit anderen Branchen ist das nicht so hart, zumindest für das Geld.

Als Steuerassistent wird man eh geknechtet um dann sich einem Examen zu stellen das einfach ein Staatsexamen in nichts nachsteht. Wohl gemerkt das neben der Arbeit. Da sind diese drei Monate Vorbereitung vielleicht okay.

Sagt einer der sich gerade aufs Examen vorbereitet.

Anstrengender schei* sag ich euch.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Das StB-Examen (wie auch das WP-Examen) ist eben auch tatsächlich ein Staatsexamen.

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

Lohnen ist eine relative Frage, ich bin der Meinung nur wenn man sich selbstständig macht ist der Output im Verhältnis der ganzen vielen Arbeit in Ordnung, als Angestellter ist man wirklich getrieben zu mal das die Arbeit echt ausufernd ist, vergleiche ich das mit anderen Branchen ist das nicht so hart, zumindest für das Geld.

Als Steuerassistent wird man eh geknechtet um dann sich einem Examen zu stellen das einfach ein Staatsexamen in nichts nachsteht. Wohl gemerkt das neben der Arbeit. Da sind diese drei Monate Vorbereitung vielleicht okay.

Sagt einer der sich gerade aufs Examen vorbereitet.

Anstrengender schei* sag ich euch.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 16.06.2022:

Das StB-Examen (wie auch das WP-Examen) ist eben auch tatsächlich ein Staatsexamen.

Das StB Examen macht die StB Kammer und nicht wie ein Staatsexamen der Staat.

Der Schwierigkeit nach ist das StB Examen nach Meinung einiger so schwer wie die erste und die zweite juristische Staatsprüfung zusammen.

Was sagen die Leute die StB Examen und WP Examen abgelegt haben ? Was ist schwieriger ? Das Herausarbeiten der Rechtslage im StB Examen anhand der Gesetze, Verordnungen oder Erlasse oder das Geschwätz des IDW im WP Examen auswendig zu lernen und wieder zu geben ?

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Big4 Auditor schrieb am 13.06.2022:

Hallo, möchte meinen StB machen. Bin zur Zeit im Rechnungswesen Bilanzbuchhalter beschäftigt.Die Zulassung habe ich von der Kammer schriftlich bestätigt bekommen.
Was ist, wenn ich den StB bestehe, aber es nicht im Unternehmen offiziell machen möchte und nebenbei als Freelancer arbeiten möchte. Darf ich den Titel trotzdem in der Freelancer- Stelle verwenden?

Eine Nebentätigkeit dürfte im Dienstvertrag regelmäßig untersagt sein.

Zudem: Eine gewerbliche Tätigkeit ist mit dem Berufs des Steuerberaters nicht vereinbar. Eine Ausnahmegenehmigung wird es wohl für die Tätigkeit im Rewe nicht geben. Dementsprechend bleibt nur der Syndikus-StB bei dem der Arbeitgeber mitwirken muss

Wichtig: Vor dem Examen nochmal üben, was "gewerbliche Tätigkeit" bedeutet. Syndikus-StB im ReWe sind absolut nicht unüblich - da schließt sich grundsätzlich garnichts aus und eine "Ausnahme" ist das nicht.

Das Problem hier ist nicht die Tätigkeit im ReWe, sondern dass der Arbeitgeber das Syndikus-Konzept nicht unterstützt.

Hallo, sehe dass ich auch so, beim Syndikuskonzept. Der Arbeitgeber wird einen Teufel tun und dich während deiner Arbeitszeit noch Mandaten betreuen lassen. Der AG wird dir alles auf den Tisch legen was er hat um den externen StB einzusparen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Gehalt dem Arbeitsaufwand und der Ersparnis für den ext.Berater angepasst wird. Steuerberater lohnt sich nur,wenn du früh genug fertig bist und für deinen eigenen Geldbeutel , auf lange Sicht, arbeiten kannst. Syndikus würde ich nur machen, wenn ich wüsste, dass man sich später selbständig machen möchte.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Mein Eindruck ist eher das Gegenteil. Die Leute aus meinem StB Jahrgang wechseln reihenweise und machen Syndikus.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich (Bachelor und Master BWL) hab mit 27 in der steuerberatung angefangen und stehe jetzt vor dem Examen. Ganz ehrlich, der Aufwand zu den Nutzen erzeugen bei mir mehr Fragezeichen als sonst was.

Sorry aber das ich hart, ich meine man arbeitet Dich mehr oder minder ab und dann dieses Examen was einem zusätzlichen Studienabschluss gleicht. Wohl gemerkt das Ganze mit einem krassen Invest in die Vorbereitung. (Ohne Freistellung kommen da locker 5000-8000 EUR zusammen )

Wenn ich mein 27 jüngeres ich nochmal treffen könnte würde ich dem etwas anderes empfehlen.

Das einzige was für den StB spricht ist, dass der Ort wo man hin möchte total flexibel ist. Man findet in der Branche einfach überall einen Job. Ist so.

Zumindest lernt man auch viele Menschen kennen die einen auch beschenken aber ganz ehrlich, das kann nur jeden selbst überlassen werden.

Ich hab mal auf einer Alumni Veranstaltung jemand kennen gelernt der auch StB ist, der hatte mir einen ganz Interessantes Lebenskonzept erzählt. Arbeit hauptsächlich als freiberuflicher Dozent und betreut neben bei vielleicht 30 Mandate die mal so zu geflogen kommen. Rennt damit auch so mit 100k raus und einen sehr entspannten Lebenswandel. ( nur persönliches AZ, keine Mitarbeiter, vielleicht 450€ Jobber zum Akten sortieren und mehr nicht)

Folglich hängt es wohl davon ab, was man selber draus macht. Obwohl so ein Klnzept halt auch nur begrenzt möglich ist. Kann ja kaum einer von heut auf morgen tausende Stb als Dozent beschäftigen.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Die Kammern organisieren zwar den Prüfungsablauf, die Prüfung selbst wird jedoch von der jeweils obersten Länderfinanzbehörde abgenommen, die auch das Zeugnis verleiht. Insofern ist das schon ein Staatsexamen

WiWi Gast schrieb am 16.06.2022:

Das StB-Examen (wie auch das WP-Examen) ist eben auch tatsächlich ein Staatsexamen.

Das StB Examen macht die StB Kammer und nicht wie ein Staatsexamen der Staat.

Der Schwierigkeit nach ist das StB Examen nach Meinung einiger so schwer wie die erste und die zweite juristische Staatsprüfung zusammen.

Was sagen die Leute die StB Examen und WP Examen abgelegt haben ? Was ist schwieriger ? Das Herausarbeiten der Rechtslage im StB Examen anhand der Gesetze, Verordnungen oder Erlasse oder das Geschwätz des IDW im WP Examen auswendig zu lernen und wieder zu geben ?

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich zweifel auch langsam ob der Weg mit dem WP so gut war. Mit viel weniger Aufwand sitzen die meisten meiner Freunde im Konzern und verdienen um Grunde das gleiche. Auf die Stunde runtergerechnet aber verdienen die um einiges mehr.

WiWi Gast schrieb am 16.06.2022:

Ich (Bachelor und Master BWL) hab mit 27 in der steuerberatung angefangen und stehe jetzt vor dem Examen. Ganz ehrlich, der Aufwand zu den Nutzen erzeugen bei mir mehr Fragezeichen als sonst was.

Sorry aber das ich hart, ich meine man arbeitet Dich mehr oder minder ab und dann dieses Examen was einem zusätzlichen Studienabschluss gleicht. Wohl gemerkt das Ganze mit einem krassen Invest in die Vorbereitung. (Ohne Freistellung kommen da locker 5000-8000 EUR zusammen )

Wenn ich mein 27 jüngeres ich nochmal treffen könnte würde ich dem etwas anderes empfehlen.

Das einzige was für den StB spricht ist, dass der Ort wo man hin möchte total flexibel ist. Man findet in der Branche einfach überall einen Job. Ist so.

Zumindest lernt man auch viele Menschen kennen die einen auch beschenken aber ganz ehrlich, das kann nur jeden selbst überlassen werden.

Ich hab mal auf einer Alumni Veranstaltung jemand kennen gelernt der auch StB ist, der hatte mir einen ganz Interessantes Lebenskonzept erzählt. Arbeit hauptsächlich als freiberuflicher Dozent und betreut neben bei vielleicht 30 Mandate die mal so zu geflogen kommen. Rennt damit auch so mit 100k raus und einen sehr entspannten Lebenswandel. ( nur persönliches AZ, keine Mitarbeiter, vielleicht 450€ Jobber zum Akten sortieren und mehr nicht)

Folglich hängt es wohl davon ab, was man selber draus macht. Obwohl so ein Klnzept halt auch nur begrenzt möglich ist. Kann ja kaum einer von heut auf morgen tausende Stb als Dozent beschäftigen.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Die Kammern organisieren zwar den Prüfungsablauf, die Prüfung selbst wird jedoch von der jeweils obersten Länderfinanzbehörde abgenommen, die auch das Zeugnis verleiht. Insofern ist das schon ein Staatsexamen

Das StB-Examen (wie auch das WP-Examen) ist eben auch tatsächlich ein Staatsexamen.

Das StB Examen macht die StB Kammer und nicht wie ein Staatsexamen der Staat.

Der Schwierigkeit nach ist das StB Examen nach Meinung einiger so schwer wie die erste und die zweite juristische Staatsprüfung zusammen.

Was sagen die Leute die StB Examen und WP Examen abgelegt haben ? Was ist schwieriger ? Das Herausarbeiten der Rechtslage im StB Examen anhand der Gesetze, Verordnungen oder Erlasse oder das Geschwätz des IDW im WP Examen auswendig zu lernen und wieder zu geben ?

formal; Staatsexamen ? Nein, warum, ist klar definiert. Berufsexamen ja.

inhaltlich: Schwerer als das zweite juristische Staatsexamen

aber das steht ja alles oben. Was gibt es da zu diskutieren ?

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ja mal ehrlich ist wirklich so. Zudem ist es so, dass man neben der schriftlichen sich auch noch in der mündlichen Prüfung sich gängeln lassen darf, mein Kollege hat mit einer 4,33 die schriftliche bestanden und wurde Knall hart in der mündlichen raus geprüft. Der musste auch immer arbeiten und hatte verhältnismäßig wenig Zeit sich auf die mündliche vorzubereiten.

Ja das hört sich jetzt nach Geheule an, aber ganz ehrlich, was soll das? Das ganze ist mit Undankbarkeit durch setzt, arbeiten darf man wie ein wilder aber aufsteigen wird dann unermesslich schwer gemacht, gleich zwei mal ein Examen schreiben zu müssen ist halt auch einfach zu hart.

Ich meine ich gehe es jetzt an, weil ich mehrere Jahre meines Lebens darauf ausgerichtet habe, aber wenn mir das gleiche passiert wie meinen Kollegen denke ich nicht mehr lange nach und schreibe diese Branche ab.

Das die Branche angeblich unter Nachwuchs leidet ist in meinen Augen selbst verschuldet. Digitalisierung geht nur schleppend voran, viel zu viele Fürstentümer in den einzelnen Kanzleien und jeder kocht seine eigene Suppe. Das einzige was die steuerberatung noch krass hält ist die Nachfrage die offensichtlich nicht weg bricht. Vermutlich weil das ganze zu kompliziert ist das es eine KI übernehmen kann. Aber irgendwann wird dieser knoten wohl auch gebrochen sein... oder auch nicht. Naja ich meine, wenn ich mich so umschaue hätte ich genauso ins Controlling gehen können, wäre nach drei Jahren Berufserfahrung locker auch bei >60k gewesen, hätte hätte Fahrradkette. Das können Steuerassistenten so nicht behaupten.

Nee das Ganze hat seinen Zauber verloren, es war mal richtig lukrativ aber jetzt denke ich eher das man hier einer vergangenen Zeit hinterher trauert...

Es ist ja jetzt auch nicht so, dass man als StB sofort 100k bekommt, das war vielleicht einmal aber ist heute gewiss nicht mehr so. Oder haben andere eine andere Erfahrung gemacht ?

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Ich zweifel auch langsam ob der Weg mit dem WP so gut war. Mit viel weniger Aufwand sitzen die meisten meiner Freunde im Konzern und verdienen um Grunde das gleiche. Auf die Stunde runtergerechnet aber verdienen die um einiges mehr.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Ich zweifel auch langsam ob der Weg mit dem WP so gut war. Mit viel weniger Aufwand sitzen die meisten meiner Freunde im Konzern und verdienen um Grunde das gleiche. Auf die Stunde runtergerechnet aber verdienen die um einiges mehr.

Ich (Bachelor und Master BWL) hab mit 27 in der steuerberatung angefangen und stehe jetzt vor dem Examen. Ganz ehrlich, der Aufwand zu den Nutzen erzeugen bei mir mehr Fragezeichen als sonst was.

Sorry aber das ich hart, ich meine man arbeitet Dich mehr oder minder ab und dann dieses Examen was einem zusätzlichen Studienabschluss gleicht. Wohl gemerkt das Ganze mit einem krassen Invest in die Vorbereitung. (Ohne Freistellung kommen da locker 5000-8000 EUR zusammen )

Wenn ich mein 27 jüngeres ich nochmal treffen könnte würde ich dem etwas anderes empfehlen.

Das einzige was für den StB spricht ist, dass der Ort wo man hin möchte total flexibel ist. Man findet in der Branche einfach überall einen Job. Ist so.

Zumindest lernt man auch viele Menschen kennen die einen auch beschenken aber ganz ehrlich, das kann nur jeden selbst überlassen werden.

Ich hab mal auf einer Alumni Veranstaltung jemand kennen gelernt der auch StB ist, der hatte mir einen ganz Interessantes Lebenskonzept erzählt. Arbeit hauptsächlich als freiberuflicher Dozent und betreut neben bei vielleicht 30 Mandate die mal so zu geflogen kommen. Rennt damit auch so mit 100k raus und einen sehr entspannten Lebenswandel. ( nur persönliches AZ, keine Mitarbeiter, vielleicht 450€ Jobber zum Akten sortieren und mehr nicht)

Folglich hängt es wohl davon ab, was man selber draus macht. Obwohl so ein Klnzept halt auch nur begrenzt möglich ist. Kann ja kaum einer von heut auf morgen tausende Stb als Dozent beschäftigen.

Sind deine Freunde StB oder BWL er mit Schwerpunkt….?

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Sind deine Freunde StB oder BWL er mit Schwerpunkt….?

Mein Freundeskreis ist bunt gefächert oder was da genau die Frage ?
Es ist natürlich nur mein subjektiver Eindruck aus einem Freundeskreis der sich nun mal auch während des Studiums gebildet hat. Nicht jeder BWLler wird StB oder nimmt Accounting / Controlling / Corp Tax an der Uni als Schwerpunkt.

Kenne auch Kommilitonen die HR als Schwerpunkt hatten und die ersten Jahre halt auch geknechtet wurden, den Vorteil den die haben ist jedoch das nicht noch ein Examen darauf wartet geschrieben zu werden. Bei einer StB Karriere jedoch schon. Ist einfach wie zu vieles Subjektiv und schlechter geht es bekannterweise immer. So ein Faden sollte natürlich nicht den Traum der Karriere vermiesen, zeigt in meinen Augen auch nur auf das nicht alles Gold ist was glänzt.
Und ich glaube das ist einfach für jemanden der auch mit dem Gedanken StB spielt wichtig.

Natürlich gibt es sehr sehr gut verdiende StB aber davon sollte man sich nicht verblenden lassen. Am Hungertuch nagt keiner aber es ist auch nicht so das jeder StB mit über 100k nach Hause geht.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Ja mal ehrlich ist wirklich so. Zudem ist es so, dass man neben der schriftlichen sich auch noch in der mündlichen Prüfung sich gängeln lassen darf, mein Kollege hat mit einer 4,33 die schriftliche bestanden und wurde Knall hart in der mündlichen raus geprüft. Der musste auch immer arbeiten und hatte verhältnismäßig wenig Zeit sich auf die mündliche vorzubereiten.

Ja das hört sich jetzt nach Geheule an, aber ganz ehrlich, was soll das? Das ganze ist mit Undankbarkeit durch setzt, arbeiten darf man wie ein wilder aber aufsteigen wird dann unermesslich schwer gemacht, gleich zwei mal ein Examen schreiben zu müssen ist halt auch einfach zu hart.

Ich meine ich gehe es jetzt an, weil ich mehrere Jahre meines Lebens darauf ausgerichtet habe, aber wenn mir das gleiche passiert wie meinen Kollegen denke ich nicht mehr lange nach und schreibe diese Branche ab.

Das die Branche angeblich unter Nachwuchs leidet ist in meinen Augen selbst verschuldet. Digitalisierung geht nur schleppend voran, viel zu viele Fürstentümer in den einzelnen Kanzleien und jeder kocht seine eigene Suppe. Das einzige was die steuerberatung noch krass hält ist die Nachfrage die offensichtlich nicht weg bricht. Vermutlich weil das ganze zu kompliziert ist das es eine KI übernehmen kann. Aber irgendwann wird dieser knoten wohl auch gebrochen sein... oder auch nicht. Naja ich meine, wenn ich mich so umschaue hätte ich genauso ins Controlling gehen können, wäre nach drei Jahren Berufserfahrung locker auch bei >60k gewesen, hätte hätte Fahrradkette. Das können Steuerassistenten so nicht behaupten.

Nee das Ganze hat seinen Zauber verloren, es war mal richtig lukrativ aber jetzt denke ich eher das man hier einer vergangenen Zeit hinterher trauert...

Es ist ja jetzt auch nicht so, dass man als StB sofort 100k bekommt, das war vielleicht einmal aber ist heute gewiss nicht mehr so. Oder haben andere eine andere Erfahrung gemacht ?

Ich zweifel auch langsam ob der Weg mit dem WP so gut war. Mit viel weniger Aufwand sitzen die meisten meiner Freunde im Konzern und verdienen um Grunde das gleiche. Auf die Stunde runtergerechnet aber verdienen die um einiges mehr.

Also erstens: Hut ab so viele Sprichwörter in einen Post unter zu bekommen!

Zweitens: ich hab 2 1/2 Jahren StB-Assistent das Examen geschrieben, nach 3 1/2 Jahren WP Examen und beides bestanden. Jetzt verdiene ca. 90-95k (Fix + Bonus + ÜS). In den nächsten 1-2 Jahren sind schon die 100k drin. Wenn ich mich so im Freundeskreis umschaue, habe ich viele, die nach dem Studium (deutlich) mehr verdient haben (bspw. im Konzern), mittlerweile ein- bzw. überholt und bei mir geht es ja jetzt erst richtig los. Von daher habe also schon andere Erfahrungen als du gemacht.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hier einer der dieses Jahr schreibt, will einer mit mir lernen ?

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Weiterbildungen für Kaufmänner und Kauffrauen - Diese Möglichkeiten gibt es

Weiterbildungen für Kaufleute: Eine Frau sitzt im Büro an einem Laptop.

Eine kaufmännische Ausbildung gilt als solider Einstieg in das Berufsleben. Auszubildende erhalten umfangreiche Einblicke in die wirtschaftlichen Abläufe von Unternehmen, die Branche und den gewählten Schwerpunkt. Dabei gibt es Kaufmänner und Kauffrauen für nahezu alle betrieblichen Bereiche. Die Ausbildung unterschiedet sich je nach Fachgebiet, in welchem zukünftig gearbeitet wird. Allen kaufmännischen Berufen ist jedoch eines gemein: Es bieten sich unzählige Weiterbildungsmöglichkeiten und damit auch Karriere- und Aufstiegschancen. Doch welche Art von kaufmännischen Ausbildungen gibt es und welche Möglichkeiten eröffnen sich danach?

IfW-Aufbaustudium »Internationale Wirtschaftsbeziehungen«

Das Kunstwerk einer Weltkugel vor einem Wolkenkratzer.

Das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel bietet wieder das zehnmonatige Aufbaustudium »Internationale Wirtschaftsbeziehungen« beziehungsweise »Advanced Studies in International Economic Policy Research« an. Die Studiengebühr beträgt 9.000 Euro. Die Bewerbung ist bis zum 15. März 2015 möglich.

bildungspraemie.info - Online-Portal zur Bildungsprämie

Ein Werbeplakat für das Sprachzentrum in Berlin mit verschiedenen Städtenamen z.B.Sydney und Fortbildungsarten z.B.Praktikum.

Mit der Bildungsprämie beteiligt sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung an der Hälfte der Kosten für die berufliche Weiterbildung bis zu einem Wert von maximal 500 Euro im Jahr. Gefördert werden Erwerbstätige, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und über ein Jahreseinkommen von bis zu 20.000 Euro verfügen.

Große Nachfrage nach der Bildungsprämie

Ein Geldgeber von einem Venture Capital oder Private Equity Unternehmen finanziert ein Start-Up Unternehmen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verlängert die Laufzeit der 2. Förderphase der Bildungsprämie bis zum 30. Juni 2014. Seit Dezember 2008 gaben die Bildungsprämienberatungsstellen rund 230.000 Prämiengutscheine an Weiterbildungsinteressierte aus. Mit der Bildungsprämie fördert das BMBF die individuelle berufliche Weiterbildung.

Bessere berufliche Chancen durch SAP-Kenntnisse

Spielkarten mit Buchstaben bilden das Wort "SAP-Kenntnisse"

Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigt auch die Nachfrage nach Möglichkeiten einer intelligenten Auswertung der dabei anfallenden Datenmengen. Immer mehr Firmen setzen dabei auf die Software SAP. Diese ermöglicht eine Vernetzung aller Daten aus verschiedenen Bereichen wie Finanzen, Personalmanagement, Kundenmanagement und Controlling. Eine manuelle Eingabe der Daten oder das Entwerfen eines eigenen IT-Systems sind damit nicht mehr notwendig. Weil immer mehr Unternehmen auf SAP setzen, steigt auch die Nachfrage nach SAP-Experten.

Antworten auf Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

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