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Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

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WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Kann jemand den Unterschied zwischen der Schwierigkeit und dem Umfang zwischen den beiden Examen erläutern? Wieviel leichter ist der Steuerrechtteil im WP Examen?

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WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Die Steuerklausur im WP ist deutlich anspruchsvoller. Steuerberater ist doch nix wenn wir mal ehrlich sind.

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WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Kann jemand den Unterschied zwischen der Schwierigkeit und dem Umfang zwischen den beiden Examen erläutern? Wieviel leichter ist der Steuerrechtteil im WP Examen?

Steuerrecht im WP-Examen ist viel weniger breit und tief. Vom Stoffumfang nur ein Bruchteil, höchstens ein Drittel. Das wissen die Prüfer auch und lassen einen selbst mit schlechten Vornoten oft noch durch, wenn man in Prüfungswesen gut ist.

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WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Die Steuerklausur im WP ist deutlich anspruchsvoller. Steuerberater ist doch nix wenn wir mal ehrlich sind.

Sagte jemand, der nicht Steuerberater ist

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WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Die Steuerklausur im WP ist deutlich anspruchsvoller. Steuerberater ist doch nix wenn wir mal ehrlich sind.

Hahaha

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WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Die Steuerklausur im WP ist deutlich anspruchsvoller. Steuerberater ist doch nix wenn wir mal ehrlich sind.

Warum genau sollte die anspruchsvoller sein?

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WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Steuerrechtteil im WP Examen ist deutlich einfacher als das Steuerberaterexamen. Zudem schreibt man nur 2 Klausuren im Steuerrechtteil des WP Examens, während man 3 Klausuren im Steuerberaterexamen schreibt. Wenn man sowieso nur im Audit arbeitet, lohnt sich das Steuerberaterexamen nach der Modularisierung des WP Examens nicht. Viele haben aus der Vergangenheit beide Titel, aber die meisten sagen immer, dass sie kein Steuerexperte sind, da sie eh nur im Audit arbeiten und das Steuerberaterexamen nur deshalb gemacht haben, um das WP Examen später in verkürzter Form abzulegen.

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WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Steuerrechtteil im WP Examen ist deutlich einfacher als das Steuerberaterexamen. Zudem schreibt man nur 2 Klausuren im Steuerrechtteil des WP Examens, während man 3 Klausuren im Steuerberaterexamen schreibt. Wenn man sowieso nur im Audit arbeitet, lohnt sich das Steuerberaterexamen nach der Modularisierung des WP Examens nicht. Viele haben aus der Vergangenheit beide Titel, aber die meisten sagen immer, dass sie kein Steuerexperte sind, da sie eh nur im Audit arbeiten und das Steuerberaterexamen nur deshalb gemacht haben, um das WP Examen später in verkürzter Form abzulegen.

Vielen Dank für die Antworten. Für den StB aus dem Audit heraus wird meist ein 15-Wochen Präsenzkurs empfohlen. Für Steuerrecht im WP deutlich abgespeckt. Ist das also wirklich gerechtfertigt? Wie viel Vorbereitung für den Steuerrechtteil würdet ihr veranschlagen?

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WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Wie würdet ihr den Unterschied in der Vorbereitung sehen? Reichen zwei Monate Vorbereitung?

antworten
WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Steuerrechtteil im WP Examen ist deutlich einfacher als das Steuerberaterexamen. Zudem schreibt man nur 2 Klausuren im Steuerrechtteil des WP Examens, während man 3 Klausuren im Steuerberaterexamen schreibt. Wenn man sowieso nur im Audit arbeitet, lohnt sich das Steuerberaterexamen nach der Modularisierung des WP Examens nicht. Viele haben aus der Vergangenheit beide Titel, aber die meisten sagen immer, dass sie kein Steuerexperte sind, da sie eh nur im Audit arbeiten und das Steuerberaterexamen nur deshalb gemacht haben, um das WP Examen später in verkürzter Form abzulegen.

Wobei dieses "nur 2 Klausuren" auch nach hinten losgehen kann. Wenn man beim StB einen schlechten Tag hat, kann man das zweimal ausgleichen, beim WP nur einmal.

Ich bin selbst StB und habe mir die Examensaufgaben des WP der letzten Jahre angesehen. Oberflächlich betrachtet ist es derselbe Stoff (sowohl hinsichtlich Tiefe als auch Breite). Tatsächlich sind die Aufgaben aber klarer gestellt, besitzen weniger Tricks, Fallen und Schnörkel und zielen nicht auf irgendwelche skurrilen Nischenthemen ab, die zwar auch beim StB in der Bepunktung nicht zum Bestehen notwendig sind, aber an den Nerven zerren.

Und schließlich bei der mündlichen berichten die Kollegen, die im WP-Examen in die StB-Prüfung mussten (sowie Kollegen, die die Kommissions-Seite kennen), dass hier gerne auf der Flughöhe geurteilt wird "von einem angehenden WP erwarten wir hier nicht dasselbe, was wir von einem angehenden StB erwarten würden".

Kurz:
Das Steuermodul beim WP ist von der Prüfungsanforderung her einfacher.
Wenn man bedenkt, dass man in der Regel aber auch weniger Zeit zum Lernen hat und sich nebenher mental noch mit anderen Modulen rumschlägt, dürfte es für die Kandidaten aber ähnlich schwierig sein.

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WiWi Gast

Unterschied St-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Wie würdet ihr den Unterschied in der Vorbereitung sehen? Reichen zwei Monate Vorbereitung?

Kommt auf dich und dein Vorwissen an. Das kann man schwer verallgemeinern.
Ohne vorherige Vorbereitung (z.B. Ganzjahreskurs) NUR zwei Monate halte ich für jemanden, der im Audit arbeitet für nahezu unmöglich.
Ausnahmen gibt es aber immer.

antworten
Ceterum censeo

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Wobei dieses "nur 2 Klausuren" auch nach hinten losgehen kann. Wenn man beim StB einen schlechten Tag hat, kann man das zweimal ausgleichen, beim WP nur einmal.

Ich bin selbst StB und habe mir die Examensaufgaben des WP der letzten Jahre angesehen. Oberflächlich betrachtet ist es derselbe Stoff (sowohl hinsichtlich Tiefe als auch Breite). Tatsächlich sind die Aufgaben aber klarer gestellt, besitzen weniger Tricks, Fallen und Schnörkel und zielen nicht auf irgendwelche skurrilen Nischenthemen ab, die zwar auch beim StB in der Bepunktung nicht zum Bestehen notwendig sind, aber an den Nerven zerren.

Und schließlich bei der mündlichen berichten die Kollegen, die im WP-Examen in die StB-Prüfung mussten (sowie Kollegen, die die Kommissions-Seite kennen), dass hier gerne auf der Flughöhe geurteilt wird "von einem angehenden WP erwarten wir hier nicht dasselbe, was wir von einem angehenden StB erwarten würden".

Kurz:
Das Steuermodul beim WP ist von der Prüfungsanforderung her einfacher.
Wenn man bedenkt, dass man in der Regel aber auch weniger Zeit zum Lernen hat und sich nebenher mental noch mit anderen Modulen rumschlägt, dürfte es für die Kandidaten aber ähnlich schwierig sein.

Dieser Beitrag ist der einzige, dem ich mein Placet geben kann. Formal entsprechen sich die Prüfungsgebiete in beiden Bereichen, insb. da auch WP uneingeschränkte Hilfeleistung in Steuersachen anbieten dürfen. In der Praxis ist der Steuerrechtsteil im WP-Examen jedoch ein wenig dankbarer als das StB-Examen.
Die Dauer der Vorbereitung auf diesen Teil ist sicherlich unterschiedlich und von vielen Faktoren abhängig. Mit soliden Grundkenntnissen und einem bereits einwandfreien Klausurstil ist ein Zeitrahmen von 2 Monaten zwar ambitioniert, jedoch immer noch realistisch.
Liebe Grüße

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Ihklmads2233

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Hi :)
An diejenigen, die das Voll-WP Examen geschrieben haben: Ich steh gerade am Anfang der Vorbereitung und frage mich, welche Griffregister für mich am sinnvollsten sind. Die "schönen" von Steinfacher fallen doch raus, weil die Register nicht beschriftet sein dürfen ? Wie seid ihr dann in der Vorbereitung vorgegangen?

Habt ihr die wesentlichen Paragrafen "auswendig" gelernt? Im Stb-Examen kann man ja die Griffregister mit Schlagwort verwenden, was mir schon deutlich komfortabler erscheint.

Danke für euer Feedback :)

antworten
WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Die Register sind für das Steuerberater Examen ganz gut für die Erlasse. Aber für das normale gesetz völlig überflüssig und unübersichtlich. Die Richtlinie richtet sich nach den gesetz also kann man auch hier die Register sein lassen.

Während der Vorbereitung solltest du ohnehin die wichtigen Paragraphen auswendig kennen und lediglich zur Sicherheit nachschlagen. Fängst du im Examen an am griffregister wesentliche Paragrafen zu suchen kannst du den Versuch direkt sparen. Dafür reicht die Zeit nicht und vermutlich auch nicht das Wissen. Sorry aber das ist die Realität.

Für den WP empfehle ich einen Aufkleber bei wichtigen erlassen zu machen die man oft braucht. Also TW Abschreibung. Instandhaltung. Etc. Ansonsten definitiv einen im Sachregister weil du so schneller Schlagwörter suchen kannst und dann den Erlass hast. Diese ganzen unbeschrifteten Zettel versteht am ende niemand mehr und stiftet nur Verwirrung. Glaub mir.

Es hilft ggfs bei langen Ketten etwas wenn man farbliche Zettel hat für zB alle Paragrafen bei einer organschaft nach KSTG und gewst. Aber das ist streng genommen verboten weil ein System dahinter steht.

Am Ende sollte man sich aber selbst Gedanken machen und im Idealfall nur ins Examen gehen wenn man blind die vgA dem Paragraf 8 Absatz 3 KStG zuordnen kann inklusive Voraussetzungen aus der Richtlinie und hier nicht nachschlagen muss oder einen Zettel Suchen muss (gilt sinngemäß für alle anderen Standards). Das kostet Zeit und Zeit hat man nicht bei steuern.

Ihklmads2233 schrieb am 11.08.2022:

Hi :)
An diejenigen, die das Voll-WP Examen geschrieben haben: Ich steh gerade am Anfang der Vorbereitung und frage mich, welche Griffregister für mich am sinnvollsten sind. Die "schönen" von Steinfacher fallen doch raus, weil die Register nicht beschriftet sein dürfen ? Wie seid ihr dann in der Vorbereitung vorgegangen?

Habt ihr die wesentlichen Paragrafen "auswendig" gelernt? Im Stb-Examen kann man ja die Griffregister mit Schlagwort verwenden, was mir schon deutlich komfortabler erscheint.

Danke für euer Feedback :)

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Ihklmads2233

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 11.08.2022:

Die Register sind für das Steuerberater Examen ganz gut für die Erlasse. Aber für das normale gesetz völlig überflüssig und unübersichtlich. Die Richtlinie richtet sich nach den gesetz also kann man auch hier die Register sein lassen.

Während der Vorbereitung solltest du ohnehin die wichtigen Paragraphen auswendig kennen und lediglich zur Sicherheit nachschlagen. Fängst du im Examen an am griffregister wesentliche Paragrafen zu suchen kannst du den Versuch direkt sparen. Dafür reicht die Zeit nicht und vermutlich auch nicht das Wissen. Sorry aber das ist die Realität.

Für den WP empfehle ich einen Aufkleber bei wichtigen erlassen zu machen die man oft braucht. Also TW Abschreibung. Instandhaltung. Etc. Ansonsten definitiv einen im Sachregister weil du so schneller Schlagwörter suchen kannst und dann den Erlass hast. Diese ganzen unbeschrifteten Zettel versteht am ende niemand mehr und stiftet nur Verwirrung. Glaub mir.

Es hilft ggfs bei langen Ketten etwas wenn man farbliche Zettel hat für zB alle Paragrafen bei einer organschaft nach KSTG und gewst. Aber das ist streng genommen verboten weil ein System dahinter steht.

Am Ende sollte man sich aber selbst Gedanken machen und im Idealfall nur ins Examen gehen wenn man blind die vgA dem Paragraf 8 Absatz 3 KStG zuordnen kann inklusive Voraussetzungen aus der Richtlinie und hier nicht nachschlagen muss oder einen Zettel Suchen muss (gilt sinngemäß für alle anderen Standards). Das kostet Zeit und Zeit hat man nicht bei steuern.

Danke fürs Feedback :) Das war schon sehr hilfreich! Ich bin gerade erst mit der Vorbereitung für nächstes Jahr August gestartet...Von daher eigne ich mir gerade erst die Basics an und kann jeden Tipp gebrauchen :)

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WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Ihklmads2233 schrieb am 12.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 11.08.2022:

Die Register sind für das Steuerberater Examen ganz gut für die Erlasse. Aber für das normale gesetz völlig überflüssig und unübersichtlich. Die Richtlinie richtet sich nach den gesetz also kann man auch hier die Register sein lassen.

Während der Vorbereitung solltest du ohnehin die wichtigen Paragraphen auswendig kennen und lediglich zur Sicherheit nachschlagen. Fängst du im Examen an am griffregister wesentliche Paragrafen zu suchen kannst du den Versuch direkt sparen. Dafür reicht die Zeit nicht und vermutlich auch nicht das Wissen. Sorry aber das ist die Realität.

Für den WP empfehle ich einen Aufkleber bei wichtigen erlassen zu machen die man oft braucht. Also TW Abschreibung. Instandhaltung. Etc. Ansonsten definitiv einen im Sachregister weil du so schneller Schlagwörter suchen kannst und dann den Erlass hast. Diese ganzen unbeschrifteten Zettel versteht am ende niemand mehr und stiftet nur Verwirrung. Glaub mir.

Es hilft ggfs bei langen Ketten etwas wenn man farbliche Zettel hat für zB alle Paragrafen bei einer organschaft nach KSTG und gewst. Aber das ist streng genommen verboten weil ein System dahinter steht.

Am Ende sollte man sich aber selbst Gedanken machen und im Idealfall nur ins Examen gehen wenn man blind die vgA dem Paragraf 8 Absatz 3 KStG zuordnen kann inklusive Voraussetzungen aus der Richtlinie und hier nicht nachschlagen muss oder einen Zettel Suchen muss (gilt sinngemäß für alle anderen Standards). Das kostet Zeit und Zeit hat man nicht bei steuern.

Danke fürs Feedback :) Das war schon sehr hilfreich! Ich bin gerade erst mit der Vorbereitung für nächstes Jahr August gestartet...Von daher eigne ich mir gerade erst die Basics an und kann jeden Tipp gebrauchen :)

Jetzt hast du mir aber einen kleinen Schock gemacht. Will auch nächstes Jahr im August Steuern schreiben aber mein Plan war es eigentlich so erst gegen November/Dezember mit dem lernen und Kursen anzufangen (meine Kollegen fangen auch nicht viel früher an). Daher: Wieviele Monate vorher ist es notwendig anzufangen, damit man gut vorbereitet in die Prüfung gehen kann? Antworten wie „das hängt von einem selber ab“ und „so früh wie möglich“ kenne ich schon ;)

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elDiabeto

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 12.08.2022:

Ihklmads2233 schrieb am 12.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 11.08.2022:

Die Register sind für das Steuerberater Examen ganz gut für die Erlasse. Aber für das normale gesetz völlig überflüssig und unübersichtlich. Die Richtlinie richtet sich nach den gesetz also kann man auch hier die Register sein lassen.

Während der Vorbereitung solltest du ohnehin die wichtigen Paragraphen auswendig kennen und lediglich zur Sicherheit nachschlagen. Fängst du im Examen an am griffregister wesentliche Paragrafen zu suchen kannst du den Versuch direkt sparen. Dafür reicht die Zeit nicht und vermutlich auch nicht das Wissen. Sorry aber das ist die Realität.

Für den WP empfehle ich einen Aufkleber bei wichtigen erlassen zu machen die man oft braucht. Also TW Abschreibung. Instandhaltung. Etc. Ansonsten definitiv einen im Sachregister weil du so schneller Schlagwörter suchen kannst und dann den Erlass hast. Diese ganzen unbeschrifteten Zettel versteht am ende niemand mehr und stiftet nur Verwirrung. Glaub mir.

Es hilft ggfs bei langen Ketten etwas wenn man farbliche Zettel hat für zB alle Paragrafen bei einer organschaft nach KSTG und gewst. Aber das ist streng genommen verboten weil ein System dahinter steht.

Am Ende sollte man sich aber selbst Gedanken machen und im Idealfall nur ins Examen gehen wenn man blind die vgA dem Paragraf 8 Absatz 3 KStG zuordnen kann inklusive Voraussetzungen aus der Richtlinie und hier nicht nachschlagen muss oder einen Zettel Suchen muss (gilt sinngemäß für alle anderen Standards). Das kostet Zeit und Zeit hat man nicht bei steuern.

Danke fürs Feedback :) Das war schon sehr hilfreich! Ich bin gerade erst mit der Vorbereitung für nächstes Jahr August gestartet...Von daher eigne ich mir gerade erst die Basics an und kann jeden Tipp gebrauchen :)

Jetzt hast du mir aber einen kleinen Schock gemacht. Will auch nächstes Jahr im August Steuern schreiben aber mein Plan war es eigentlich so erst gegen November/Dezember mit dem lernen und Kursen anzufangen (meine Kollegen fangen auch nicht viel früher an). Daher: Wieviele Monate vorher ist es notwendig anzufangen, damit man gut vorbereitet in die Prüfung gehen kann? Antworten wie „das hängt von einem selber ab“ und „so früh wie möglich“ kenne ich schon ;)

6 Monate vorher sich mit den Kursen und Inhalten auseinander setzen und 3 Monate vor dem Examen, loslegen das ganze "frontal" zu lernen und Klausuren zu schreiben sollte im Normalfall reichen.

antworten
WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 12.08.2022:

Jetzt hast du mir aber einen kleinen Schock gemacht. Will auch nächstes Jahr im August Steuern schreiben aber mein Plan war es eigentlich so erst gegen November/Dezember mit dem lernen und Kursen anzufangen (meine Kollegen fangen auch nicht viel früher an). Daher: Wieviele Monate vorher ist es notwendig anzufangen, damit man gut vorbereitet in die Prüfung gehen kann? Antworten wie „das hängt von einem selber ab“ und „so früh wie möglich“ kenne ich schon ;)

So ist es aber leider auch.
Hängt von deinen Vorkenntnissen ab und auch wie ausgelastet du im Job bist. Kannst du in der Arbeit mal 2 Stunden in der Woche etwas anschauen? Oder arbeitest du 50 oder 60 Stunden die Woche und kannst daher im Winter neben der Arbeit nichts mehr lernen.

Bist du schon lange aus dem Studium raus und musst dich erst wieder ans lernen gewöhnen? Oder hast du gerade im August für den Zweitversuch Prüfungswesen gelernt und bist eigentlich kaputt und dein Kopf braucht eine Pause.

Ich persönlich finde es komfortabler wenn man im Sommer schon einmal viele Sache gesehen hat (nicht 100%) verstanden und im Winter arbeitet man sich dann in die Sachen rein.

antworten
WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 12.08.2022:

Ihklmads2233 schrieb am 12.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 11.08.2022:

Die Register sind für das Steuerberater Examen ganz gut für die Erlasse. Aber für das normale gesetz völlig überflüssig und unübersichtlich. Die Richtlinie richtet sich nach den gesetz also kann man auch hier die Register sein lassen.

Während der Vorbereitung solltest du ohnehin die wichtigen Paragraphen auswendig kennen und lediglich zur Sicherheit nachschlagen. Fängst du im Examen an am griffregister wesentliche Paragrafen zu suchen kannst du den Versuch direkt sparen. Dafür reicht die Zeit nicht und vermutlich auch nicht das Wissen. Sorry aber das ist die Realität.

Für den WP empfehle ich einen Aufkleber bei wichtigen erlassen zu machen die man oft braucht. Also TW Abschreibung. Instandhaltung. Etc. Ansonsten definitiv einen im Sachregister weil du so schneller Schlagwörter suchen kannst und dann den Erlass hast. Diese ganzen unbeschrifteten Zettel versteht am ende niemand mehr und stiftet nur Verwirrung. Glaub mir.

Es hilft ggfs bei langen Ketten etwas wenn man farbliche Zettel hat für zB alle Paragrafen bei einer organschaft nach KSTG und gewst. Aber das ist streng genommen verboten weil ein System dahinter steht.

Am Ende sollte man sich aber selbst Gedanken machen und im Idealfall nur ins Examen gehen wenn man blind die vgA dem Paragraf 8 Absatz 3 KStG zuordnen kann inklusive Voraussetzungen aus der Richtlinie und hier nicht nachschlagen muss oder einen Zettel Suchen muss (gilt sinngemäß für alle anderen Standards). Das kostet Zeit und Zeit hat man nicht bei steuern.

Danke fürs Feedback :) Das war schon sehr hilfreich! Ich bin gerade erst mit der Vorbereitung für nächstes Jahr August gestartet...Von daher eigne ich mir gerade erst die Basics an und kann jeden Tipp gebrauchen :)

Jetzt hast du mir aber einen kleinen Schock gemacht. Will auch nächstes Jahr im August Steuern schreiben aber mein Plan war es eigentlich so erst gegen November/Dezember mit dem lernen und Kursen anzufangen (meine Kollegen fangen auch nicht viel früher an). Daher: Wieviele Monate vorher ist es notwendig anzufangen, damit man gut vorbereitet in die Prüfung gehen kann? Antworten wie „das hängt von einem selber ab“ und „so früh wie möglich“ kenne ich schon ;)

Das sind aber nunmal die allgemein richtigen Antworten. Es gibt hier kein richtig und falsch. Das muss am Ende jeder selber wissen. Das hängt auch von zu vielen Faktoren ab, wie Lerntyp, Vorwissen, Freizeit etc. Man kann grob sagen, dass man z.b. beim StB Examen mal gut 3 bis 4 Monaten Vollzeit rechnen kann, wenn man vorher einen Kurs besucht hat. Der Steuerteil im WP halt etwas kürzer, wenn auch nicht viel. Aber da wird es genauso viele geben, die sagen, dass diese Einschätzung Quatsch ist.

Aber wie gesagt, dass ist absolut individuell und da muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Hier mal nur ein paar Beispiele aus meiner damaligen StB Vorbereitung: (wie gesagt StB und Steuer WP in meinen Augen nur etwas geringfügiger)

Ich: Kurs ab Juli Vorjahr. Keine Hausaufgaben gemacht etc., nur aufgepasst und mitgeschrieben. Gelernt habe ich ab Juni des Examensjahres in Vollzeit mit 1 Klausurenkurs im August / September. 12 Übungsklausuren geschrieben. Hab bestanden

Anderer Teilnehmer des Kurses: alle Aufgaben immer gemacht, Übungsklausuren ab Februar des Examensjahres, 3 Klausurenkurse, über 50 Klausuren geschrieben. Freistellung ab Mai. nicht bestanden

Anderer Teilnehmer: keine Aufgaben gemacht, nur 1 Klausurenkurs ab August. 4 Klausuren gemacht, keine Vollzeit Vorbereitungszeit, bestanden

Du siehst wie unterschiedlich das ist. Daher einfach mal selbst ausprobieren und nicht erwarten, es gäbe ein richtig oder falsch.

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WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 12.08.2022:

Ihklmads2233 schrieb am 12.08.2022:

Die Register sind für das Steuerberater Examen ganz gut für die Erlasse. Aber für das normale gesetz völlig überflüssig und unübersichtlich. Die Richtlinie richtet sich nach den gesetz also kann man auch hier die Register sein lassen.

Während der Vorbereitung solltest du ohnehin die wichtigen Paragraphen auswendig kennen und lediglich zur Sicherheit nachschlagen. Fängst du im Examen an am griffregister wesentliche Paragrafen zu suchen kannst du den Versuch direkt sparen. Dafür reicht die Zeit nicht und vermutlich auch nicht das Wissen. Sorry aber das ist die Realität.

Für den WP empfehle ich einen Aufkleber bei wichtigen erlassen zu machen die man oft braucht. Also TW Abschreibung. Instandhaltung. Etc. Ansonsten definitiv einen im Sachregister weil du so schneller Schlagwörter suchen kannst und dann den Erlass hast. Diese ganzen unbeschrifteten Zettel versteht am ende niemand mehr und stiftet nur Verwirrung. Glaub mir.

Es hilft ggfs bei langen Ketten etwas wenn man farbliche Zettel hat für zB alle Paragrafen bei einer organschaft nach KSTG und gewst. Aber das ist streng genommen verboten weil ein System dahinter steht.

Am Ende sollte man sich aber selbst Gedanken machen und im Idealfall nur ins Examen gehen wenn man blind die vgA dem Paragraf 8 Absatz 3 KStG zuordnen kann inklusive Voraussetzungen aus der Richtlinie und hier nicht nachschlagen muss oder einen Zettel Suchen muss (gilt sinngemäß für alle anderen Standards). Das kostet Zeit und Zeit hat man nicht bei steuern.

Danke fürs Feedback :) Das war schon sehr hilfreich! Ich bin gerade erst mit der Vorbereitung für nächstes Jahr August gestartet...Von daher eigne ich mir gerade erst die Basics an und kann jeden Tipp gebrauchen :)

Jetzt hast du mir aber einen kleinen Schock gemacht. Will auch nächstes Jahr im August Steuern schreiben aber mein Plan war es eigentlich so erst gegen November/Dezember mit dem lernen und Kursen anzufangen (meine Kollegen fangen auch nicht viel früher an). Daher: Wieviele Monate vorher ist es notwendig anzufangen, damit man gut vorbereitet in die Prüfung gehen kann? Antworten wie „das hängt von einem selber ab“ und „so früh wie möglich“ kenne ich schon ;)

Das ist natürlich auch abhängig von deinen Vorkenntnissen, wie schnell Du Inhalte verarbeitetest und insbesondere wie viel Zeit Du von deinem AG für die Vorbereitung bekommst.

Wenn du tatsächlich im Nov/Dez anfangen willst und kontinuierlich bis zu deiner Freistellung im Sommer was machst, wird es schon reichen…

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WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Das Examen ist generell nicht darauf ausgerichtet mal eben was ansehen und dann zu bestehen. Man schaut sich nicht einfach 2 Stunden in der Woche ein Thema an und behält es. Das ist nicht zu vergleichen mit einem Bachelor Studium bei den mal mal eben was auswendig lernt für zwei Wochen und es dann vergessen kann.

Kontinuität und Disziplin ist hier gefragt. Man darf sich mit nichts ablenken lassen. Während der Arbeit noch zu lernen ist vergeudete Zeit. Genau so diese wochenend Kurse von den Anbietern. Arbeitet man fünf Tage kann man einfach nicht am Wochenende zwei Tage Kurse besuchen. Das geht ein Monat gut und dann ist Ende. In der busy Season arbeitet man ohnehin am Wochenende.

Vom Niveau ist übrigens kein Unterschied zwischen StB und WP steuern. Ich hab beides geschrieben und der Umfang von lernen ist gleich und die Klausuren gleich schwer. WP sogar schlimmer weil man keine Ahnung hat was einen erwartet. Die sind sehr aktuell dazu.
Beim StB kannst du sicher sein dass ab dem 2. Tag kein AO kommt zB.

Also wenn du dich vorbereiten willst dann wirklich am Stück ohne Ablenkung. Nimm lieber einen Monat mehr frei als gestückelt mal einen Tag. Das bringt nichts.
Klausuren Klausuren Klausuren üben.

antworten
Ceterum censeo

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 16.08.2022:

Das Examen ist generell nicht darauf ausgerichtet mal eben was ansehen und dann zu bestehen. Man schaut sich nicht einfach 2 Stunden in der Woche ein Thema an und behält es. Das ist nicht zu vergleichen mit einem Bachelor Studium bei den mal mal eben was auswendig lernt für zwei Wochen und es dann vergessen kann.

Kontinuität und Disziplin ist hier gefragt. Man darf sich mit nichts ablenken lassen. Während der Arbeit noch zu lernen ist vergeudete Zeit. Genau so diese wochenend Kurse von den Anbietern. Arbeitet man fünf Tage kann man einfach nicht am Wochenende zwei Tage Kurse besuchen. Das geht ein Monat gut und dann ist Ende. In der busy Season arbeitet man ohnehin am Wochenende.

Vom Niveau ist übrigens kein Unterschied zwischen StB und WP steuern. Ich hab beides geschrieben und der Umfang von lernen ist gleich und die Klausuren gleich schwer. WP sogar schlimmer weil man keine Ahnung hat was einen erwartet. Die sind sehr aktuell dazu.
Beim StB kannst du sicher sein dass ab dem 2. Tag kein AO kommt zB.

Also wenn du dich vorbereiten willst dann wirklich am Stück ohne Ablenkung. Nimm lieber einen Monat mehr frei als gestückelt mal einen Tag. Das bringt nichts.
Klausuren Klausuren Klausuren üben.

Seltsam, ich kann dem Kollegen hier wirklich an fast keiner Stelle zustimmen.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Vermutlich ist es lange her bei dir (wenn überhaupt???). Ich kann es schon verstehen was der Kollege meint. Ich war auch in einem Jahreskurs und die Hälfte habe ich verpasst weil ich am Wochenende entweder arbeiten oder mich ausruhen musste. Lerneffekt war gleich 0. Wir wurden am 1. Tag mit ungefähr 300 Seiten Umsatzsteuer zugebombt bei dem wirklich bei a angefangen wurde und bei z aufgehört wurde. Im späteren Kompaktkurs haben wir alle bei 0 angefangen. Es war zu viel.

Mir persönlich hat die drei monatige Freistellung enorm viel gebracht. Die Klausurenkurse (besonders von Endriss) war die Rettung.

Vielleicht ist es ein Unterschied woher man kommt. Als klassischer WP Assistent hat man einfach keine Vorkenntnis und kein Bezug zu Steuern und auch keine Zeit zwischen Oktober und Juni sich am Wochenende hinzusetzen (außer es ist für die Arbeit). Da muss man in der kurzen Freistellung alles geben.

Ceterum censeo schrieb am 16.08.2022:

Das Examen ist generell nicht darauf ausgerichtet mal eben was ansehen und dann zu bestehen. Man schaut sich nicht einfach 2 Stunden in der Woche ein Thema an und behält es. Das ist nicht zu vergleichen mit einem Bachelor Studium bei den mal mal eben was auswendig lernt für zwei Wochen und es dann vergessen kann.

Kontinuität und Disziplin ist hier gefragt. Man darf sich mit nichts ablenken lassen. Während der Arbeit noch zu lernen ist vergeudete Zeit. Genau so diese wochenend Kurse von den Anbietern. Arbeitet man fünf Tage kann man einfach nicht am Wochenende zwei Tage Kurse besuchen. Das geht ein Monat gut und dann ist Ende. In der busy Season arbeitet man ohnehin am Wochenende.

Vom Niveau ist übrigens kein Unterschied zwischen StB und WP steuern. Ich hab beides geschrieben und der Umfang von lernen ist gleich und die Klausuren gleich schwer. WP sogar schlimmer weil man keine Ahnung hat was einen erwartet. Die sind sehr aktuell dazu.
Beim StB kannst du sicher sein dass ab dem 2. Tag kein AO kommt zB.

Also wenn du dich vorbereiten willst dann wirklich am Stück ohne Ablenkung. Nimm lieber einen Monat mehr frei als gestückelt mal einen Tag. Das bringt nichts.
Klausuren Klausuren Klausuren üben.

Seltsam, ich kann dem Kollegen hier wirklich an fast keiner Stelle zustimmen.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Ich sage nicht dass die Klausuren schwerer geworden sind und die Teilnehmer besser. Aber ich finde schon, dass sich die Klausuren in der Hinsicht verändert haben, dass der Umfang im Vergleich von vor 20 Jahren größer geworden ist.

antworten
Ceterum censeo

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 17.08.2022:

Vermutlich ist es lange her bei dir (wenn überhaupt???). Ich kann es schon verstehen was der Kollege meint. Ich war auch in einem Jahreskurs und die Hälfte habe ich verpasst weil ich am Wochenende entweder arbeiten oder mich ausruhen musste. Lerneffekt war gleich 0. Wir wurden am 1. Tag mit ungefähr 300 Seiten Umsatzsteuer zugebombt bei dem wirklich bei a angefangen wurde und bei z aufgehört wurde. Im späteren Kompaktkurs haben wir alle bei 0 angefangen. Es war zu viel.

Mir persönlich hat die drei monatige Freistellung enorm viel gebracht. Die Klausurenkurse (besonders von Endriss) war die Rettung.

Tja, wenn überhaupt ;-)
Aber es ist gute Tradition eines jeden Jahrgangs, anzunehmen, ihr Examen wäre am schwersten. Die zuständige Aufgabenkommission ist jedoch stets bemüht, einen gleichbleibenden Anspruch zu gewährleisten und hat hierfür mEn auch ein gutes Händchen. Und zumindest diese ist sich auch bewusst, dass der Anspruch des Prüfungsgebiets StR im WP-Examen nicht dem Anspruch des StB-Examens entspricht.
Man darf hier natürlich gerne jeweils anderer Meinung sein, sollte jedoch bedenken, dass man die Maßstäbe der naturgemäß beschränkten Einsicht des Kandidaten nicht zwingend für die Beurteilung der abzulegenden Prüfung heranziehen sollte.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Tja, wenn überhaupt ;-)
Aber es ist gute Tradition eines jeden Jahrgangs, anzunehmen, ihr Examen wäre am schwersten. Die zuständige Aufgabenkommission ist jedoch stets bemüht, einen gleichbleibenden Anspruch zu gewährleisten und hat hierfür mEn auch ein gutes Händchen. Und zumindest diese ist sich auch bewusst, dass der Anspruch des Prüfungsgebiets StR im WP-Examen nicht dem Anspruch des StB-Examens entspricht.
Man darf hier natürlich gerne jeweils anderer Meinung sein, sollte jedoch bedenken, dass man die Maßstäbe der naturgemäß beschränkten Einsicht des Kandidaten nicht zwingend für die Beurteilung der abzulegenden Prüfung heranziehen sollte.
Liebe Grüße

Meines Erachtens sollte der qualitative Anspruch an das Steuermodul des WP-Examens und das StB-Examen schon sehr ähnlich sein, da beide im Ergebnis zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen befugt sind. Ob der WP in seinem Alltag auch vor hat steuerlich zu beraten, ist daher für die im jeweiligen Examen zu stellenden Anforderungen unbeachtlich. Quantitativ ist der ist der StB allein aufgrund längeren Prüfungsdauer naturgemäß umfangreicher.

antworten
WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 18.08.2022:

Tja, wenn überhaupt ;-)
Aber es ist gute Tradition eines jeden Jahrgangs, anzunehmen, ihr Examen wäre am schwersten. Die zuständige Aufgabenkommission ist jedoch stets bemüht, einen gleichbleibenden Anspruch zu gewährleisten und hat hierfür mEn auch ein gutes Händchen. Und zumindest diese ist sich auch bewusst, dass der Anspruch des Prüfungsgebiets StR im WP-Examen nicht dem Anspruch des StB-Examens entspricht.
Man darf hier natürlich gerne jeweils anderer Meinung sein, sollte jedoch bedenken, dass man die Maßstäbe der naturgemäß beschränkten Einsicht des Kandidaten nicht zwingend für die Beurteilung der abzulegenden Prüfung heranziehen sollte.
Liebe Grüße

Meines Erachtens sollte der qualitative Anspruch an das Steuermodul des WP-Examens und das StB-Examen schon sehr ähnlich sein, da beide im Ergebnis zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen befugt sind. Ob der WP in seinem Alltag auch vor hat steuerlich zu beraten, ist daher für die im jeweiligen Examen zu stellenden Anforderungen unbeachtlich. Quantitativ ist der ist der StB allein aufgrund längeren Prüfungsdauer naturgemäß umfangreicher.

Umfangreicher in der Prüfung. Da gebe ich dir recht. Umfangreicher in der Vorbereitung. Auf keinen Fall. Was macht es am Ende schwieriger ? Drei ziemlich vorhersehbare Tage oder zwei Tage an denen alles dran kommen kann. Keine Ahnung.

Im Endeffekt ist der Umfang von dem was dran kommen kann gleich hoch. Ergo gebe ich dem/der Kolleg/in dahingehend recht. Auch weil ich beide Examen im gleichen Jahr geschrieben habe und den Vergleich habe. Beide bestanden.

antworten
WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

WiWi Gast schrieb am 19.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 18.08.2022:

Tja, wenn überhaupt ;-)
Aber es ist gute Tradition eines jeden Jahrgangs, anzunehmen, ihr Examen wäre am schwersten. Die zuständige Aufgabenkommission ist jedoch stets bemüht, einen gleichbleibenden Anspruch zu gewährleisten und hat hierfür mEn auch ein gutes Händchen. Und zumindest diese ist sich auch bewusst, dass der Anspruch des Prüfungsgebiets StR im WP-Examen nicht dem Anspruch des StB-Examens entspricht.
Man darf hier natürlich gerne jeweils anderer Meinung sein, sollte jedoch bedenken, dass man die Maßstäbe der naturgemäß beschränkten Einsicht des Kandidaten nicht zwingend für die Beurteilung der abzulegenden Prüfung heranziehen sollte.
Liebe Grüße

Meines Erachtens sollte der qualitative Anspruch an das Steuermodul des WP-Examens und das StB-Examen schon sehr ähnlich sein, da beide im Ergebnis zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen befugt sind. Ob der WP in seinem Alltag auch vor hat steuerlich zu beraten, ist daher für die im jeweiligen Examen zu stellenden Anforderungen unbeachtlich. Quantitativ ist der ist der StB allein aufgrund längeren Prüfungsdauer naturgemäß umfangreicher.

Umfangreicher in der Prüfung. Da gebe ich dir recht. Umfangreicher in der Vorbereitung. Auf keinen Fall. Was macht es am Ende schwieriger ? Drei ziemlich vorhersehbare Tage oder zwei Tage an denen alles dran kommen kann. Keine Ahnung.

Im Endeffekt ist der Umfang von dem was dran kommen kann gleich hoch. Ergo gebe ich dem/der Kolleg/in dahingehend recht. Auch weil ich beide Examen im gleichen Jahr geschrieben habe und den Vergleich habe. Beide bestanden.

Wie hast du dich auf beide Examen vorbereitet? Irgendwelche Tipps, wenn man erst Steuern und dann den StB schreiben möchte hinsichtlich Kurse etc?

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WiWi Gast

Unterschied StB-Examen und Steuerrecht im WP Examen

Ich habe im Juni/August WP geschrieben und dann eben den September genutzt um StB Klausuren zu schreiben. Ich war in Klausurenkursen und habe eben mit alten Klausuren oder vom WP die freien Tage allein gelernt.

Ohne Klausuren geht es nicht. Endriss hat einen guten Kurs der geht bis wenige Tage vor dem Examen. Da bleibt alles frisch.

Aber dafür ist keine Hand heute noch geschädigt. Ich habe sicherlich einen kleinen Wald verschrieben in den 4 Monaten. Ganz besonders viel für StB im September. Täglich mindestens eine ganze Klausur im Kurs sind etwa 40-50 Seiten und danach oft nochmal daheim eine Klausur in Stichwörtern 20 Seiten.

Übung ist hier der Weg zum Erfolg. Zeit sparen durch Übung damit man nicht blättert.

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