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Berufsexamina & Weiterb.WP-Examen

Ist das WP Examen schwer?

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WiWi Gast

Ist das WP Examen schwer?

Ich stehe vor der Entscheidung bei einer Big4 im Bereich Audit oder Transaction anzufangen. Man sagte mir bei E&Y, dass im Bereich Audit nach spätenstens 5 Jahren der WP Titel erwartet wird, bei Transaction allerdings nicht.

Nun sind meine Noten (Abi + Uni) alle im 1er Bereich und ich frage mich, ob das Wp Examen wirklich schwer ist oder für einen guten Master recht einfach zu schaffen sei. Ich habe von hohen Durchfallquoten gehört, aber denke die liegen auch daran, dass Leute ohne Studium in das Examen gehen.

Wer kann mir was zum Schwierigkeitsgrad im vergleich um BWL Studium sagen?

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Schau dir einfach mal die alten Prüfungen an!

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

In das WP Examen gehen die wenigsten ohne Studium rein.

Machbar ist es - ohne Frage - aber selbst für jemanden mit einem guten Master ist es einfach mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden. Vom Stoff her alles kein Hexenwerk, aber halt richitg viel Umfang.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Natürlich gehen die meisten ohne Studium ins WP-Examen. Vor allem weil bei den Big4, die ne große Masse an WPs produzieren, auch kaum Leute mit Studium arbeiten.

Nächstes Mal lies dir mal ein paar Grundlagen durhc bevor du so einen Unsinn postest...

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Nicht schwer aber sehr schwierig

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Bedenke v.a., dass Du fürs Examen nebenberuflich (inkl. Freistellungen) lernen musst und mit Ende 20/Anfang 30 oftmals die Familienplanungen schon etwas vorangeschritten sind... Ich habe schon so einige Kollegen gesehen, die aus diesem Grund sich vom Karriereziel WP schnell verabschiedet haben.

Meine Meinung: Starte im Audit und behalte den StB bzw. WP im Hinterkopf. Wenn Du merkst, dass Du Dir den Stress nicht antun möchtest und Du nicht 100%ig (ansonsten macht es keinen Sinn!) dahinter stehst, kannst Du ggf. immer noch zu TS wechseln. Oder Du wechselst in die Industrie.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Etwas schwerer als ein Bachelor.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

  1. schwierigkeit:
    das examen neben einem vollzeit job (man bedenke vor allem die busy season) zu packen

  2. schwierigkeit:
    es scheitert meist auch eher an der menge als an der komplexität

  3. schwierigkeit:
    für viele ist der steuerteil, sofern nicht im studium gehabt, ein problem
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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

http://www.wpk.de/examen/klausuren-2011.asp

Das Examen ist das schwerste Berufexamen in Deutschland im Vergleich zu den Examen im Ausland zählt es auch zu den schwersten. In anderen Ländern ist es einfacher.
Wenn du ins Audit gehst dann musst du schon das Examen machen, sonst kannste dir gleich einen anderen Job suchen oder nach ein paar Jahren wechseln.

Generell gehen knapp 20% relativ unvorbereitet ins Examen, aber die Belastung während der Klausuren sind schon enorm. Es gibt viele die sehr gut im Studium waren und die druchgefallen sind, ebenso gibt es welche die grottenschlecht im Studium waren und das Examen bestanden haben.
Im übrigen geht es nicht um die Examensnote am ende, sondern das man irgendwie besteht!!! Glaube knapp 90% die es bestehen, haben irgendwie ne knappe 3,xx geschafft und dabei ist man schon gut...

Transactions ist von der Arbeitsbelastung einiges härter als Audit und vor allem da sind 12 Monate im Jahr Busy Season ;)
Aber da sollte man dann den CFA oder ähnliches machen und der ist dann auf Englisch und von der Vorbereitung her durch die 3 Teile die absolvieren musst sehr zeitraubend und kann zu einer starken Belastung neben der Arbeit werden.

http://www.cfainstitute.org/cfaprogram/exams/Pages/index.aspx

Du musst halt für dich entscheiden, woran du Spaß hast. Wenn du nach ein paar Jahren merkst dass es nichts für dich ist, dann lass es sein!

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

tja ich würde sagen Steuern ist am schwersten.Lohnt es sich denn im Audit vorher das Steuerberaterexamen zu machen?Wie schwer im Vergleich zu dem WP Examen ist denn das Steuerberater Examen??

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

zwischen 15- 45 gramm würd ich schätzen

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Lass Dir nix erzaehlen. Das ist STANDESDÜNKEL. Die hohen Durchfallquoten liegen an den Prüfungsmodalitäten - viele versuchen es einfach und lassen sich durchfallen. Daher die hohe Quote. Ist nen Examen wie viele andere. Schau Dir doch mal die meisten WPs an, glaubst Du echt, die haetten "das schwerste Examen in D" geschafft...

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Bei den Big4 gehen natürlich nur Akademiker ins Examen, aber die stellen nicht die große Masse der WP Kandidaten. Ich würde mal schätzen Big4 macht etwa 25-30% aus. Der Rest ist Mittelstand (dann zur Hälfte mit Studium) oder klein StB/WP (fast immer über Ausbildung / Steuerfachgehilfe und 10 Jahre Berufserfahrung).

Wer hier immer denkt WP = Big 4, der ist ziemlich ahnugslos.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Man macht das Examen nicht "neben" einem Vollzeitjob. Mann wird dafür 4-5 Monate freigestellt, was ja immerhn der Dauer eines ganzes Semesters entspricht. Auch muss man nicht Dinge lernen die völlig fremd sind sondern solche die zumindest zu 50% das tägliche Arbeiten bestimmen.
Wer Voll WP (also ohne vorher StB) macht ist ausserdem selber Schuld.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Mein Bruder ist Partner und korrigiert die Klausuren der WP Examen und ist auch bei mündlichen Prüfungen dabei. Aus meiner Studentensicht ist das nicht wirklich schwer, auch wenn man sih daran gewöhnen muss, dass eine 4,0 eine gute Note ist.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Wenn ich heute sehe, wer von den Leuten die mit mir vor 4 Jahren die Uni verlassen haben in das StB oder WP Examen gehen (und es bestehen), dann kann es nicht wirklich schwer sein.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

In diesem Thread merkt man leider zu deutlich, dass eben doch "nur" noch ahnungslose Studenten unterwegs sind. Selten habe ich solch eine Ansammlung von Halbwahrheiten gelesen, wie in diesem Thread.

Wenn mich nicht alles täuscht und ich kenne die WPO sehr gut, dann ist es als Nicht-Akademiker nicht möglich den WP zu schreiben. Beim Steuerberater ist dies möglich, beim WP nicht. Mir persönlich ist auch noch nie ein WP untergekommen, der nicht studiert hat.

Zur Durchfallquote nur mal eine Hausnummer: Im letzten Wintertermin haben nur 3 von 30 den Direkt-WP bestanden. Beim WP mit bereits bestandenen StB liegt die Bestehensquote bei ca. 50%.

Der gelernte Stoff hat im Regelfall zu 10% Berührungspunkte mit der Arbeit, wenn überhaupt. Nicht, wie oben geschrieben zu 50%. Gerade die Themen aus Steuern, BWL und Recht haben nichts mit dem Arbeitsalltag zu tun. Ich selbst habe BWL studiert und bin der Ansicht, dass die Rechtsklausur im WP wesentlich schwieriger als die Rechtsklausuren im Studium ist. Von der Fülle und Tiefe des Stoffs ganz zu schweigen. Von Prüfungswesen und Steuern möchte ich gar nicht anfangen. Gerade in Prüfungswesen ist der Stoff extrem umfangreich (HGB, IFRS, Konzern, Prüfungsstandards, Berufsgrundsätze, Sonderfragen wie Insolvenz, Umwandlung, Genossenschaften usw.). Auch hier hat man im Normalfall vorher oft keine Berührungspunkte mit dem Stoff bei der Arbeit. Oder wer behandelt im Job schon eingebettete Derivate oder Business Combinations. Man sollte nicht vergessen, dass in Prüfungswesen nicht die Standardfälle, sondern hochkomplexe Sachverhalte abgefragt werden. Daher fragt die WPK in Handelsrecht bspw. Sachverhalte wie Patronatserklärungen oder Nichtigkeit des JA ab und nicht einfache Bilanzierungsfragen.
Daher kann ich nur lachen, wenn man hier Dinge liest wie "Aus meiner Studentensicht ist das nicht wirklich schwer".

Aber die wohl beste Aussage hier ist "viele versuchen es einfach und lassen sich durchfallen". Klar, wer opfert denn nicht einfach zum Spaß den über Jahre angesparten Jahresurlaub und verschenkt kurz mal ca. TEUR 10 (im Normalfall mehr). Nobel geht die Welt zugrunde.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Also so gut scheinst du die WPO nicht zu kennen bzw die Sache nicht zu Ende zu denken.

Man kann den StB machen ohne Studium. Wenn du StB bist und eine gewisse Zeit geprüft hast, dann berechtigt das wiederum zum WP.

ich kenne eine solche WP.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

nein! So einfach wie ein Bachelor

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Gaehn. Wie immer, Standesdünkelgeschwätz :-)

Natuerlich versuchen es viele einfach mal (und wieso um alles in der Welt sollen die dafuer 10k zahlen? - Das machen die, die es ernst meinen, aber nicht die, die es einfach mal versuchen) und lassen sich durchfallen... und machen den Test dann spaeter nochmal ernsthaft. Liegt wie gesagt an den Prüfungsmodalitäten.

Lasst euch keine Angst machen, das ist nen Examen wie jedes andere auch. Eine ordentliche Vorbereitung und das klappt schon. Aber wie nach jedem Examen sagt man danach: Das war das schwerste was es gibt...

Übrigens kenne ich einige Studiengaenge, die hoehere Abbrechquoten/Durchfallquoten bereits in den ersten Semestern haben. Denkt mal drueber mal. Nobel geht die Welt zugrunde.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Die Examina zum WP und/oder STB sind die schwierigsten außerhalb der Universitäten. Zur Komplexität kommt eine extreme Menge an Stoff - besonders für die Kandidaten ohne StB. Das WP-Examen ist von der Prüfungsordnung etwas angenehmer, da man auch eine Ergänzungsprüfung machen kann und nicht sofort komplett durchgefallen ist. Auch gibt es 2 Prüfungstermine im Jahr - beim StB nur einen. Außerdem ist von Beduetung, dass die meisten Kandidaten schon über 30 sind und neben Familie und Beruf genügend Zeitfenster zum Lernen organisiert werden müssen. In Zukunft wird sich das teilweise ändern, da wegen Wegfall der Wehrpflicht und 8a-Master-Studiengang ein Teil der Kandiadaten auch wesentlich jünger sein wird.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Oh ha, da ist ja mal wieder ein ganz großer Oberlehrer ("kenne die WPO sehr gut") unterwegs. Also §8 WPO sagt, das 10 Jahre praktische Tätigkeit oder 5 Jahre als StB reichen um das Studium als Voraussetzung zu ersetzen.

Und die Struktur der WP´s besteht zu einem großem Teil aus Leuten, die über den praktischen weg, vor allem als StB, in das Examen gegagen sind. Gerade bei den kleinen WP auf dem Land. Bei den Big4 sind in der Tat fast alle über ein studium da reingekommen, aber Big 4 stellen nicht mal 50% der WP´s.

Die Durchfallquoten bei den Big 4 (zumindest bei meiner) liegen auch nicht bei 50% sondern eher bei 20-30%.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Selten so was gleichermaßen dummes wie anmaßesndes gelesen. Natürlich geht auch Wp Exmaen über die Praktische Schiene, man lese die WPO einfach mal durch. Und natürlich gibt es einige die es einfach mal versuchen, gerade bei den Big 4, denn es gehört dazu WP zu machen und viele machen es einfach deshalb und nicht weil sie zu 100% dahinterstehen. Da man es nach 3-4 Jahren macht, starten viele einfach damit um im rennen zu bleiben. Wenns klappt gut, wenn nicht geht man hal tin die Industrie.

Lounge Gast schrieb:

In diesem Thread merkt man leider zu deutlich, dass eben doch
"nur" noch ahnungslose Studenten unterwegs sind.
Selten habe ich solch eine Ansammlung von Halbwahrheiten
gelesen, wie in diesem Thread.

Wenn mich nicht alles täuscht und ich kenne die WPO sehr gut,
dann ist es als Nicht-Akademiker nicht möglich den WP zu
schreiben. Beim Steuerberater ist dies möglich, beim WP
nicht. Mir persönlich ist auch noch nie ein WP untergekommen,
der nicht studiert hat.

Zur Durchfallquote nur mal eine Hausnummer: Im letzten
Wintertermin haben nur 3 von 30 den Direkt-WP bestanden. Beim
WP mit bereits bestandenen StB liegt die Bestehensquote bei
ca. 50%.

Der gelernte Stoff hat im Regelfall zu 10% Berührungspunkte
mit der Arbeit, wenn überhaupt. Nicht, wie oben geschrieben
zu 50%. Gerade die Themen aus Steuern, BWL und Recht haben
nichts mit dem Arbeitsalltag zu tun. Ich selbst habe BWL
studiert und bin der Ansicht, dass die Rechtsklausur im WP
wesentlich schwieriger als die Rechtsklausuren im Studium
ist. Von der Fülle und Tiefe des Stoffs ganz zu schweigen.
Von Prüfungswesen und Steuern möchte ich gar nicht anfangen.
Gerade in Prüfungswesen ist der Stoff extrem umfangreich
(HGB, IFRS, Konzern, Prüfungsstandards, Berufsgrundsätze,
Sonderfragen wie Insolvenz, Umwandlung, Genossenschaften
usw.). Auch hier hat man im Normalfall vorher oft keine
Berührungspunkte mit dem Stoff bei der Arbeit. Oder wer
behandelt im Job schon eingebettete Derivate oder Business
Combinations. Man sollte nicht vergessen, dass in
Prüfungswesen nicht die Standardfälle, sondern hochkomplexe
Sachverhalte abgefragt werden. Daher fragt die WPK in
Handelsrecht bspw. Sachverhalte wie Patronatserklärungen oder
Nichtigkeit des JA ab und nicht einfache Bilanzierungsfragen.
Daher kann ich nur lachen, wenn man hier Dinge liest wie
"Aus meiner Studentensicht ist das nicht wirklich
schwer".

Aber die wohl beste Aussage hier ist "viele versuchen es
einfach und lassen sich durchfallen". Klar, wer opfert
denn nicht einfach zum Spaß den über Jahre angesparten
Jahresurlaub und verschenkt kurz mal ca. TEUR 10 (im
Normalfall mehr). Nobel geht die Welt zugrunde.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Ja, es ist schwer. es ist ein sehr viel tieferes Wissen als im Studium gefragt. Es ist auch viel Stoff, Bilanzierung, Bewertung, Prüfung, Steuern, Jura, allgemeine Bwl und etwas Vwl. Und man ist einfach älter und nicht mehr so im theoretischem lernen drin.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Ich habe es gerade geschrieben und fand es sauschwer. Ich ahbe einen Abi Durschitt von 1,6 (bayern!!!) und ein Dipl. mit 1,8 LMU München. StB bin ich auch, fand auch das exemen schwer (hatte schrfitlich eine 4,25)

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Ich arbeite auch seit Jahren bei einer Big4 und es ist einfach Quatsch, dass die Durchfallquote hier bei 20-30% liegen soll. Insbesondere beim Direkt-WP ist die Bestehensquote nicht einmal annähernd bei 50%. Und über den "praktischen" Weg (was auch immer das sein soll) kommen auch die wenigsten WP. Bei größeren mittelständischen Gesellschaften wie Rödl, EbnerStolz, BDO oder Warth & Klein gehen auch nur Akademiker in den WP.

Lounge Gast schrieb:

Oh ha, da ist ja mal wieder ein ganz großer Oberlehrer
("kenne die WPO sehr gut") unterwegs. Also §8 WPO
sagt, das 10 Jahre praktische Tätigkeit oder 5 Jahre als StB
reichen um das Studium als Voraussetzung zu ersetzen.

Und die Struktur der WP?s besteht zu einem großem Teil aus
Leuten, die über den praktischen weg, vor allem als StB, in
das Examen gegagen sind. Gerade bei den kleinen WP auf dem
Land. Bei den Big4 sind in der Tat fast alle über ein studium
da reingekommen, aber Big 4 stellen nicht mal 50% der WP?s.

Die Durchfallquoten bei den Big 4 (zumindest bei meiner)
liegen auch nicht bei 50% sondern eher bei 20-30%.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Du wiederholst Dich mit deinem Standesdünkelgeschwätz. An Argumenten kommt leider nicht viel, da Du das Examen nur vom "Hörensagen" zu kennen scheinst.

Ein stinknormaler Fernlehrgang, bei dem man lediglich die Unterlagen zugeschickt bekommt, kostet schon alleine ca. TEUR 4-5. Anmelde- und Prüfungsgebühren nochmal fast TEUR 3. Dann bist Du schon fast bei TEUR 8, ohne Klausur- oder Intesivtrainings usw. belegt zu haben. Deine Gesetzessammlungen usw. hast Du da auch noch nicht. Dh günstiger kannst Du es gar nicht schreiben. Und die meisten Prüflinge, selbst die, die es Deiner Meinung nach nicht ernst nehmen, wandeln noch zusätzlich Bonus und nehmen Urlaub.

Also wirst Du unter TEUR 10 nur in den seltensten Fällen herauskommen.

Die von Dir genannte Strategie, es erst beim 2. Versuch ernsthaft zu versuchen, ist ein Märchen der Prüflinge, die beim ersten durchfallen. Wer will schon zweimal Urlaub nehmen, Bonus umwandeln, Prüfgebühren bezahlen (EUR 2.200!) und sich dann noch die mitleidigen Blicke seiner Kollegen antun!?

Lounge Gast schrieb:

Gaehn. Wie immer, Standesdünkelgeschwätz :-)

Natuerlich versuchen es viele einfach mal (und wieso um
alles in der Welt sollen die dafuer 10k zahlen? - Das machen
die, die es ernst meinen, aber nicht die, die es einfach mal
versuchen) und lassen sich durchfallen... und machen den Test
dann spaeter nochmal ernsthaft. Liegt wie gesagt an den
Prüfungsmodalitäten.

Lasst euch keine Angst machen, das ist nen Examen wie jedes
andere auch. Eine ordentliche Vorbereitung und das klappt
schon. Aber wie nach jedem Examen sagt man danach: Das war
das schwerste was es gibt...

Übrigens kenne ich einige Studiengaenge, die hoehere
Abbrechquoten/Durchfallquoten bereits in den ersten Semestern
haben. Denkt mal drueber mal. Nobel geht die Welt zugrunde.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Für mich ist das WP-Examen vom Umfang und den Anforderungen nicht mehr zeitgemäß. Insbesondere nicht im internationalen Vergleich. Nicht umsonst hat man inzwischen den "WP light" für Master-Studenten eingeführt, bei dem die Bestehensquoten aufgrund des halbierten Umfangs bei 70-80% liegen. Ansonsten hätte die Branche noch größere Nachwuchsprobleme.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

ähmmm....ich habe mir mal die Klausuren angesehen. Ich finde das ziemlich fair. Klar, ist ne Menge, aber sollte machbar sein, wenn man sich vorbereitet.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Wer widerspricht sich denn hier laufend? 3k Prüfungsgebühr, dann nur 2200 - Hm?!? Werden da Zahlen so gerundet, dass es passt?

Bleibe bei meiner Aussage, dass es viele gibt, die es einfach mal versuchen und dass diese KEINE 10k dafür zahlen. Prüfungsgebühr und gut ist. Gebraucht Materialen abstauben und gucken wie es so läuft. Keinen Bonus umwandeln, keine extra Würste und einfach versuchen - die Prüfungsmodalitäten machen es möglich :-) Mehr habe ich nicht gesagt - da werden auch keine Argumente mehr kommen, wie auch?!? Aber wer für einen "Spassversuch" 10k ausgibt der macht was falsch. Aber suess anzusehen, wie Du versuchst deine Argumentation mit Scheinargumenten aufzubauen - hauptsache mal Zahlen genannt - das wirkt immer ;-)

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Ist doch egal ob man 10k oder 3k hinblättert, darum geht es doch gar nicht, zumal mal das ja von den besseren Firmen auch erstattet bekommt. Wichtig ist, dass es im Audit erwartet wird aber nicht jeder es ernst nimmt sondern einfach reingeht weil es ansteht. Das böse erwachen kommt dann, ist aber egal, weil man dann ja auch kündigen und in die Inustrie gehen kann. Man verliert nichts und hat eine Chance was zu gewinnen, so isses.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, aber Dein Posting ist nochmals ein Ausdruck Deiner Oberflächlichkeit.. Ich hatte geschrieben, dass Prüf- und Anmeldegebühren TEUR 3 betragen und davon die Prüfgebühr 2.200 Euro (bitte nochmal nachlesen!) beträgt. Die Anmeldegebühr beträgt 500 Euro, dh die Zahlen werden nicht gerundet, dass es passt, sondern so wie man rundet.
Dein "Argument", dass man gebrauchte Materialien abstauben sollte, ist auch sowas von albern. Insbesondere in Steuern und Prüfungswesen ändert sich von Jahr zu Jahr soviel, dass es geradezu idiotisch ist, mit veralteten Unterlagen ins Examen zu gehen. So brauche ich überhaupt nicht anzutreten und Freizeit und Geld zu opfern.

Lounge Gast schrieb:

Wer widerspricht sich denn hier laufend? 3k Prüfungsgebühr,
dann nur 2200 - Hm?!? Werden da Zahlen so gerundet, dass es
passt?

Bleibe bei meiner Aussage, dass es viele gibt, die es einfach
mal versuchen und dass diese KEINE 10k dafür zahlen.
Prüfungsgebühr und gut ist. Gebraucht Materialen abstauben
und gucken wie es so läuft. Keinen Bonus umwandeln, keine
extra Würste und einfach versuchen - die Prüfungsmodalitäten
machen es möglich :-) Mehr habe ich nicht gesagt - da werden
auch keine Argumente mehr kommen, wie auch?!? Aber wer für
einen "Spassversuch" 10k ausgibt der macht was
falsch. Aber suess anzusehen, wie Du versuchst deine
Argumentation mit Scheinargumenten aufzubauen - hauptsache
mal Zahlen genannt - das wirkt immer ;-)

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Mit der Einstellung "einfach mal ins Examen reingehen" hat man überhaupt keine Chance etwas zu gewinnen, außer an Erfahrung. Es handelt sich hier nicht um eine Klassenarbeit, sondern um das schwierigste deutsche Berufsexamen.

Lounge Gast schrieb:

Ist doch egal ob man 10k oder 3k hinblättert, darum geht es
doch gar nicht, zumal mal das ja von den besseren Firmen auch
erstattet bekommt. Wichtig ist, dass es im Audit erwartet
wird aber nicht jeder es ernst nimmt sondern einfach reingeht
weil es ansteht. Das böse erwachen kommt dann, ist aber egal,
weil man dann ja auch kündigen und in die Inustrie gehen
kann. Man verliert nichts und hat eine Chance was zu
gewinnen, so isses.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

"Spassversuch" - wer kann nicht lesen?!?

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Wer hier auf dem Niveau "bin Student und hab mir die Klausuren mal angeschaut" ein Urteil zum WP Examen abgibt möge erst mal sein Studium bestehen. Die Durchfallquoten sind auch bei Big 4 und akademikern (die alle gute Abschlüsse haben, zumindest bei Big4) erschreckend.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Bei den BIG4 bekommt man nicht, die Prüfungsgebühren etc. erstattet, sondern man hat in der Regel ein Budget von ca. 13k für die Freistellung von 4-5 Monaten. D. h. man ist freigestellt und bezieht weiterhin Gehalt.
Die Gebühren für die Prüfung, Anmeldung sowie die Vorbereitungskurse und -materalien hat man selber zu tragen.

Lounge Gast schrieb:

Ist doch egal ob man 10k oder 3k hinblättert, darum geht es
doch gar nicht, zumal mal das ja von den besseren Firmen auch
erstattet bekommt. Wichtig ist, dass es im Audit erwartet
wird aber nicht jeder es ernst nimmt sondern einfach reingeht
weil es ansteht. Das böse erwachen kommt dann, ist aber egal,
weil man dann ja auch kündigen und in die Inustrie gehen
kann. Man verliert nichts und hat eine Chance was zu
gewinnen, so isses.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Bei EY gibt es 7.500 Euro für den Direkt-WP, davon ist ein großer Teil der Kurse und Materialien abgedeckt. Als Folge der Steuererstattung geht man, wenn man das Examen nur einmal schreibt, quasi ohne Zusatzkosten aus dem Examen (es sei denn man verlässt die Firma unmittelbar nach dem Examen).

Lounge Gast schrieb:

Bei den BIG4 bekommt man nicht, die Prüfungsgebühren etc.
erstattet, sondern man hat in der Regel ein Budget von ca.
13k für die Freistellung von 4-5 Monaten. D. h. man ist
freigestellt und bezieht weiterhin Gehalt.
Die Gebühren für die Prüfung, Anmeldung sowie die
Vorbereitungskurse und -materalien hat man selber zu tragen.

Lounge Gast schrieb:

Ist doch egal ob man 10k oder 3k hinblättert, darum geht
es
doch gar nicht, zumal mal das ja von den besseren Firmen
auch
erstattet bekommt. Wichtig ist, dass es im Audit erwartet
wird aber nicht jeder es ernst nimmt sondern einfach
reingeht
weil es ansteht. Das böse erwachen kommt dann, ist aber
egal,
weil man dann ja auch kündigen und in die Inustrie gehen
kann. Man verliert nichts und hat eine Chance was zu
gewinnen, so isses.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Bei EY bekommt man die Prüfungsgebühren und die Vorbereitungskurse sehr wohl bezahlt. Wenn mann allerdings innerhalb von 2 Jahren nach dem Examen kündigt, muss man es anteilig wieder zurückzahlen. Urlaub und Sonderurlaub gibt's extra.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

so ein quatsch. das stimmt doch gar nicht!

es werden arbeitsmaterial und die prüfungsgebühren übernommen. also so einen mist brauchst du nicht erzählen wenn du keine ahnung hast...

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Hallo,

ich habe gerade nochmal in der internen Vereinbarung nachgeschaut.
Bei meiner BIG4 wird ein Förderungsbudget gewährt, welches in bezahlte Freistellung umgewandelt werden kann.
Zusätzliche Kosten wie bspw. Prüfungsgebühren, Kosten für Vorbereitungsmaterial wird von meiner BIG4 nicht gewährt.

M.a.W.
Man ist freigestellt und bezieht weiterhin Gehalt.
Alle Kosten für das WP-Examen muss man sebst bezahlen.

Schau doch mal in eurer Vereinabrung nach.
Da wird das bestimmt sehr ähnlich sein.

Lounge Gast schrieb:

so ein quatsch. das stimmt doch gar nicht!

es werden arbeitsmaterial und die prüfungsgebühren
übernommen. also so einen mist brauchst du nicht erzählen
wenn du keine ahnung hast...

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

13.000? bei pwc für den wp

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Ich bin bei PwC und kann sagen das keine Gebühren für Kurse bezahlt werden. Es wird lediglich weiterhin Lohn gezahlt. Somit muss auch ich leider noch ein paar tausender drauf zahlen... Es gibt hier zwar auch leute die das ding mit nem Fern-Vorbereitungskurs gepackt haben der ziemlich günstig war, dies würd ich mich jedoch nicht trauen.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Ich bin bei EY und (was jeder Bewerber aus der Infomappe auch weiß) man bekommt extra Urlaub und auch Geld für Prüfung und Vorbereitung. Daneben kann man seine Überstunden sammeln um weitere zeit zu gewinnen, bzw seinen Bonus in Zeit umzuwandeln. Muss aber eigentlich sind sein, da man nur 16 Wochen + Examenswochen frei bekommt.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Ich habe es letztes Jahr bestanden, also ist es recht leicht ;-)

Das hätte ich vorher natürlich nie geschrieben! Konkret hat mich allerdings bei uns (Big 4 in Großstadt) kaum einer überrascht, dH es haben die bestanden, bei denen man es vermutet hatte und es sind die durchgefallen wo man es erwarten konnte.

Hat mE weniger mit fachlichen Asoekten und Intellekt zu tun, sondern damit sich zu konzentriere und in kurzer Zeit viel Soff zu verarbeiten ohne sich zu verzettel.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

wer sagt, dass die meisten wp-cand kein studium absolviert haben, der disqualifiziert sich selbst..oder die wpk lügt...denke, der schreiberling hat einfach keine ahnung...

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Natürlich haben viele studiert, aber was heißt das heute schon?

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Ein bachelor Studium ist sicher kein Garant für ein gutes Abschneiden im WP Examen. 10 Jahre Berufserfahrung bringen da deutlich mhr, so dass ich bei den Nicht-Akademikern eine höhere Durchfallquote erwarte.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

ich will mal etwas Licht ins Dunkel bringen. Ich bin selbst WP und StB, sowie Dipl.-Kfm. WP schon seit über 10 Jahren!
Das WP-examen ist wirklich sehr anspruchsvoll. Nicht nur der Voll-WP, sonder auch wenn man schon StB ist. der Voll-WP ist eigentlich unmenschlich. Jetzt gibt es ja die Prüfungen an Hochschulen, die man anrechnen lassen kann, so dass es jetzt wohl etwas einfache rist. Zu meiner Zeit gabs das noch nicht
Der allergrößte Teil der Kandidaten ist Akademiker, würde mal sagen über 95 %. Dass es auch WPs ohne Uni gibt liegt daran, dass diese mal vBPs waren, kennt das einer von Euch ? VBp war analog dem StBevollmächtigten im Steuerberatungsbereich. VBp darf nur bis max. mittelgroß prüfen und keine Konzerne, also Mini-WP. Diese vBP konnten mit einer Ergänzungsprüfung (nicht so anspruchsvoll) dann zum normalen WP werden.
Diese Personen werden aber immer weniger, was in der Natur der Sache liegt.

Der Prüfungsstoff ist extrem umfangreich. Im fach BWL kann praktisch alles abgefragt werden, was im gesamten BWL-Studium Gegenstand war. Wirtschaftsrecht bewegt sich auf dem Niveau des 1. Jur. Staatsexamens, nicht umsonst macht auch Hemmer die Vorbereitungskurse. Und das sagen auch Juristen, die das WP-Examen versucht oder abgelegt habent.
Im Prüfungswesen ist der Stoff ebenfalls megaumfangreich! HGB, IFRS, Konzern, Prüdfungsstandards usw.
Wenn hier einer schreibt es sei vergleichbar dem Bachelor, hat der nicht den Hauch einer Ahnung. Dieser Herr stelle sich mal vor, er müsste das mehr als den gesamten Soff des Grundstudiums und Hauptstudium )heute Bachelor und Master zusammen innert einer Woche zur Prüfung parat haben. Vom Umfang entspricht es schon mind. einem kompletten Studiengang!! Klar wenn man BWL oder Jura studiert hat tut man sich in einem Prüfungsgebit leichter.
Hinzu kommt, dass die examensfragen völlig unkalkulierbar sind. Es kann sein, man muss zu einem Satz einen Aufsatz über 4 oder 6 Stunden schreiben; oder man hat 50 Kurzfragen oder einen praktischen Fall. Alles drin, weil die Aufgaben aus einembundesweiten Pool die von zig verschiedenen Professoren ausgedacht wurden, gelost werden.
Die Leute gehen alle gut vorbereitet rein. Die Vorbereitung dauert alles in allem 1,5 Jahre und kostet an Kursgebühren 10 T?, das ist richtig. Wer setzt denn 10 k , wenn er nicht alles dran setzt auch zu bestehen. Zufällig oder mit Halbgas schafft diese Prüfung kein Mensch. Die Kurse finden an WE und als fernkurs statt. Unter der Woche arbeitet man ja schließlich. Da ist das Studium das reinste Sanatorium, wenn man noch Familie oder kleine Kinder hat ist das WP-Examen ein Scheidungsgrund.
Nicht nur das Examen selbst, sondern auch die Umstände drum herum sind sehr schwer.
Klar ist es machbar. Aber schon extrem herausfordernd. Man hat 1,5 Jahre fast keinen Tag Urlaub.
Und noch was zu den Nichtakademikern. Mal von den aufgestiegenen vBPs abgesehen nehmen Prüfungsgesellschaften auch nur Akademiker als Assistenten. Einen Steuerfachwirt habe ich im Prüfungsbereich noch nicht gesehen. Einzelfälle kann es sicher geben. In meinem Prüfungsjahr waren alle Akademiker. Und die die WP machen haben zuvor den StB - vielleicht nicht locker - aber doch mit Luft nach oben gemacht. Wer da schon 1 mal wiederholt hat wird vom WP-Examen die Finger lassen.
Und es gehen grundsätzlich nur die guten leute von der Uni den Weg zum StB oder dann weiter zum WP. Will es so ausdrücken Ins WP-examen geht kein Fallobst, sondern nur die studium und STB recht souverän gemeistert haben. Mit einser Examen von der Uni ist auch der WP zu meistern ,aber sicher ekine Garantie.
Wer noch Fragen kann sich gerne aufklären lassen

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Hmm meinst du wirklich ,dass das Steuerberaterexamen einfacher ist als der WP?Wieviel kann man denn als STB UND WP verlangen nach dem Examen?Wie sieht die Arbeitsbelastung nach den Examen aus?Wird diese höher oder niedriger?IM WP Examen schreibt man jedoch nur eine Wirtschaftsrecht KLausur oder?Diese beeinhaltet Europarecht und Zivilprozessrecht und INsolvenzrecht wenn ich mich nicht irre.Also solche Kenntnisse habe ich durch mein Studium unteranderem neben meinen Kenntnissen der IFRS.Leider habe ich kaum HGB Kenntnisse und das ist mein Problem.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

unser Prof. hatte im WP Examen eigentlich eine 5. Da er aber der beste aller 50 Teilnehmer war, ging er als einziger mit einer 1 nach Hause :-)

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Bei der Diskussion ist auch immer zu beachten, dass die Besten im Studium dieses Exam nie machen werden. Gerade WP ist ziemlich trocken und die Bezahlung ist eher mittelmäßig. Wieso sollte jemand Kluges den Aufwand machen, um noch son bescheuertes Auswendiglernexam anzuhängen?

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

So ein quatsch!!! Die Mehrheit bei den BIG 4 gehören zu den besten Absolventen. Es gibt auch einige Mittelmäßige, aber die werden nur in Boom-Phasen eingestellt. Ansonsten sind bei den BIG 4, zumindest was Noten angeht, gute Leute dabei. Je höher die Positinen, desto öfter trifft man auch auf promovierte, Honorarprofs etc. Also bitte kein Sch... hier erzählen. Glaube die BIG4 haben den größten Anteil an Honorarprofs. von allen Unternehmen in Deutschland...und nur, weil dort "dumme Menschen" arbeiten. Etwas mehr Realität würde jedem gut tun.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Und wieso sollten die besten Absolventen für 42k bei ner Big4 einsteigen wenn MC oder IB 10k mehr zahlt? Von besseren Aufstiegschancen dort mal ganz zu schweigen...und eben dem nicht vorhandenen Exam, das große Opportunitätskosten hat.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Bei den UBs musst du promovieren, falls du was erreichen willst. Erreichen heißt in diesem Fall, dass du nicht rausfliegst. Aufstieg dort ist um einiges härter als bei den BIG4 und Akquisefähigkeit über Vitamin B noch relevanter als bei den 4. Wieso man zu den BIG4 geht? Nun, die Arbeitszeiten sind besser und die Examensförderung eröffnet einem SEHR viele Türen. Zumal man genauso den Absprung in die Industrie schaffen kann. Nicht jeder möchte bis 65 über 60 h arbeiten. Daher scheidet bei vielen IB raus, zumal IB NICHT lunkrativ ist (momentan sowieso nicht). Diese Märchen a la "Hab einen Abschluss in Mannheim und bin MD bei Goldman" kauft euch niemand ab. Die Wahrscheinlichkeit SM bei einer BIG 4 zu werden ist groß. Gehalt liegt dann bei 120k+. Bist du gut, erreichst du auch den Director-Level. Partner halt nicht zwingend, aus bekannten Gründen. Das Gehalt auf diesen 3 Stufen ist wahnsinnig gut, bei einem relativ normalen Job (trotz Überstunden und blabla). Im IB ist es nicht so, dass weiß jeder, der dort mal gearbeitet hat. Übrigens muss man bei den BIG4 die Examena nicht ablegen. Die meisten sehr guten und guten ABslvengten gehen ins Advisory zu den großen 4, einige promovierte Mathematiker , Physiker in Technology Services. Dort reicht ein Dr. aus, um aufzusteigen, ist aber nicht zwingend eine Verpflichtung. In Riskmanagement oder FS reichen dann CFA bzw. adäquae Examena.

Also ich muss echt immer lachen, wenn jmd. behauptet, dass im IB bessere Aufsteigschancen gibt...lol

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Die besten Absolventen ist halt ein dehnbarer Begriff :=))))

Wen die Big4 einstellen, hängt vor allem von Angebot und Nachfrage ab. Die Assistentenstellen müssen irgendwie besetzt werden. Manchmal kriegen die gute Leute ab, manchmal auch nicht so gute. Die wirklich besten Absolventen gehen nicht dort hin. Es gibt auch bei den Big4 eine Menge Arbeit, wo man kein High-Potenial sein muss. WP ist sowieso das pure Massengeschäft. Die stellen dort wirklich eine Menge Absolventen ein und vergeuden nicht viel Zeit bei der Auswahl.

Big4 ist nur gut, wenn man es wirklich dort auf Manager-Ebene geschafft hat. Die Einsteigerpositionen sind nicht aussagekräftig.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

High-Potential ist ein lächerlicher Begriff! Eine Erfindung, die schon lustig klingt. High-Potential liegt im Augen des Betrachters und da sind keine viele High-Potentials dabei, sondern viele andere Faktoren, wie Arschkriechen. Unabhängig davon, bei den großen 4 aber auch BDO arbeiten durchaus viele Absolventen, die zu den besten 10 Prozent ihres Jahrgangs gehören. Einige sind promoviert, kenne sogar einen habilitierten, der dort 2 Jahre gearbeitet hat. Wenn man die Schiene WP/Controlling/Tax aber auch Finance geht, dann bleibt nicht vile übrig als BIG4, zumal man da als guter Absolvent schnell einen Job bekommt. Bei Konzernen dauerts halt Jahre, wenn überhaupt, und dann die stressigen ACs. Bei Big 4 reicht ein Partnergespräch und dann gibts den Vertrag. Die BIG 4 bezahlen letzendlich vollkommen okay und man wird gefördert. Das ist ein Fakt. Wie jeder Job, ist es dort auch kein Traumjob. Da ich schon in einer IB, bei einer BIG 4 und IBM und im Konzern tätig gewesen bin, kann ich sagen, dass bei den BIG4 (zumindest einer davon) nicht alles schlecht war, ganz im Gegenteil.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Im TS Geschäft bringt Dir ein CFA nichts! TS ist sehr prüfungsnah. Was macht man da. Transaktionen prüfen und Ergebnisse normalisieren (sondereffekte rausrechnen). Es gibt keinen Senior Manager oder Partner in meiner B4 in Muc im TS (und in der Valuation) der keinen WP hat!
Persönlich mache ich den CFA, der macht dich fit für den Kapitalmarkt ob im Asset Management/ Portfolio Management oder Controlling bei einem Finanzdienstleister.
Hier gilt jeder der einen CFA macht ist spätestens nach Level 3 ( meist sogar Level 1 oder 3) nicht mehr bei der B4. Die Partner wissen dies. Ganz einfache voranschulichung. SChau mal ob in deiner B4 jemand CFA ist. Keiner mehr da, oder? CFA Kandidaten werden dagegen mehrere Dutzend noch da sein...

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

In meiner B4 (E&Y Valuation) sind genausoviele CFA wie StB/WP. Und sie gehen auch nicht direkt nach bestandenem Examen sondern eher wenn sie mehr als einmal durchgefallen sind. Die SM und P sind eher WP weil es den Trend zum CFA noch nicht so lange gibt und viele erfahrene Mitarbeiter bei E&Y TAS am Anfang Ihrer Karriere in der Audit angefangen hatten. TAS gibt es in der heutigen Form bei E&Y zB erst seit 2002.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Das gehalt bei Big4 ist schon deshalb ok, weil die in Deutschland zusammen über 30.000 Mitarbeiter haben die sämtlich die Wahl haben zu gehen und was anderes zu machen. Die Gehälter unterscheiden sich auch nicht wesentlich zwischen den Big4. Letztlich gibt es ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und damit ist das Gehalt ok.

Wer zu einer IB will, kann das ja gerne tun, ich habe es 3 Monate mitgemacht und bin dann zu E&Y gewechselt (zwar Valuation und nicht Audit) aber ich lebe mit einem um ca. 1/3 geringeren Gehalt deutlich zufriedener. Ob ich High Potential bin oder nicht ist mir dabei egal. Ich habe 1,3 Master an einer sehr guten Uni und 1 Jahr Ausland. Für große IB hat´s gereicht, für Big4 auch.

Was Big4 auszeichnet ist weniger das Gehalt oder das Neureichengehabe sondern die Teamarbeit und gute Stimmung bei Interessanten Projekten.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Etwas neoleberale Ansicht, aber sicher nicht ganz von der Hand zu weisen, zumindest bei den Berufsanfängern. Jeder hat die Wahl und sollte hinterher nicht jammern. Allerdings auch nicht wer zu IB geht und sich wundert dass man um 18 Uhr eher Mittagspause als Dienstschluss hat.

Lounge Gast schrieb:

Das gehalt bei Big4 ist schon deshalb ok, weil die in
Deutschland zusammen über 30.000 Mitarbeiter haben die
sämtlich die Wahl haben zu gehen und was anderes zu machen.
Die Gehälter unterscheiden sich auch nicht wesentlich
zwischen den Big4. Letztlich gibt es ein Gleichgewicht
zwischen Angebot und Nachfrage und damit ist das Gehalt ok.

Wer zu einer IB will, kann das ja gerne tun, ich habe es 3
Monate mitgemacht und bin dann zu E&Y gewechselt (zwar
Valuation und nicht Audit) aber ich lebe mit einem um ca. 1/3
geringeren Gehalt deutlich zufriedener. Ob ich High Potential
bin oder nicht ist mir dabei egal. Ich habe 1,3 Master an
einer sehr guten Uni und 1 Jahr Ausland. Für große IB hat´s
gereicht, für Big4 auch.

Was Big4 auszeichnet ist weniger das Gehalt oder das
Neureichengehabe sondern die Teamarbeit und gute Stimmung bei
Interessanten Projekten.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Joah jetzt kommen wieder die neoliberalen Ansichten.
Das hat uns schon in die Finanzkrise gebracht.
Nix geht über staatliche Regulierung und am besten Planwirtschaft!

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Angeblich nehmen die big 4 ja auch sehr viele mit schlechteren bachelor im Bereich audit. Müssten dann nicht fast alle durchfallen?

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Nein, weil der Markt WPs benötigt! man muss sich nur mal die WP Pyramide anschauen, um festzustellen, dass zukünftig mehr in Rente gehen werden als nachkommen. Die Quoten werden also beibehalten oder angehoben werden, egal welche Qualität das Examen schreibt

Lounge Gast schrieb:

Ich stehe vor der Entscheidung bei einer Big4 im Bereich
Audit oder Transaction anzufangen. Man sagte mir bei E&Y,
dass im Bereich Audit nach spätenstens 5 Jahren der WP Titel
erwartet wird, bei Transaction allerdings nicht.

Nun sind meine Noten (Abi + Uni) alle im 1er Bereich und ich
frage mich, ob das Wp Examen wirklich schwer ist oder für
einen guten Master recht einfach zu schaffen sei. Ich habe
von hohen Durchfallquoten gehört, aber denke die liegen auch
daran, dass Leute ohne Studium in das Examen gehen.

Wer kann mir was zum Schwierigkeitsgrad im vergleich um BWL
Studium sagen?

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Hallo,
ich lese immer wieder von Ergänzungsprüfungen.
Wie sind die zu verstehen?
Besteht man eine Klausur nicht, dann kann man sie ein paar Monate später wieder schreiben?
Danke für Erklärungen

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Wenn du eine Ergänzungsprüfung auferlegt bekommst, hast du die erforderliche Note in dem Bereich nicht geschafft und musst dieses dann zum nächsten oder übernächsten Termin nachholen. Also wenn du im Herbst schreibst kannst die Ergänzungsprüfung im Februar oder nächsten Herbst nachholen. Schreibst dann dieses Fach ganz normal mit den anderen mit.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Hi, ich stehe auch vor der Entscheidung, den WP zu machen. Hatte ein durchschnittliches Abitur und einen leicht unterdurchschnittlichen Bachelor. Durch die Modularisierung kann man sich die Prüfungen jetzt auf mehrere Jahre aufteilen.

Mir macht der Job Spaß und ich kann mir vorstellen, weiterhin dort zu arbeiten, allerdings bin ich ein ängstlicher Mensch und höre immer wieder, wie schwierig das Examen ist und dass man es nur mit Glück und Fleiß schaffen kann. Andererseits sehe ich Titelträger bei uns und die meisten wirken nicht wie Überflieger, die meisten hatten auch ein 2er Abi und Diplom.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Würdet ihr es versuchen? Und wenn ihr bei einem Modul durchfallt, würdet ihr dann die Segel streichen oder würdet ihr es nochmal versuchen?

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Natürlich mit Glück und Fleiß, vor allem mit Fleiß...mit was sonst willst Du es schaffen?! Und Glück muss man nicht nur haben, sondern auch können. ;)

Und wenn man das mitbringt, dann ist es auch schaffbar (siehe Deine Kollegen, die auch keine "Überflieger"sind).

Und ein Modul zu wiederholen ist keine Schande. Die Frage ist eher, ob Du ggf. genug Durchhaltevermögen mitbringst, über die Jahre alles bestehen zu wollen (im Zweifel im Zweit- oder Drittversuch).

WiWi Gast schrieb am 21.08.2020:

Hi, ich stehe auch vor der Entscheidung, den WP zu machen. Hatte ein durchschnittliches Abitur und einen leicht unterdurchschnittlichen Bachelor. Durch die Modularisierung kann man sich die Prüfungen jetzt auf mehrere Jahre aufteilen.

Mir macht der Job Spaß und ich kann mir vorstellen, weiterhin dort zu arbeiten, allerdings bin ich ein ängstlicher Mensch und höre immer wieder, wie schwierig das Examen ist und dass man es nur mit Glück und Fleiß schaffen kann. Andererseits sehe ich Titelträger bei uns und die meisten wirken nicht wie Überflieger, die meisten hatten auch ein 2er Abi und Diplom.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Würdet ihr es versuchen? Und wenn ihr bei einem Modul durchfallt, würdet ihr dann die Segel streichen oder würdet ihr es nochmal versuchen?

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Naja die Noten im Abi und WP sagen nur bedingt was über die Bestehensquote aus. I

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen als WP/StB, der beide Examen mit niedrigen 3er Schnitten bestanden hat, der WP ist nicht geschenkt, aber jetzt auch unüberwindbares Hinderniss, man muss halt konsequent lernen und auch deutlich mehr lernen als in der Uni / fürs Abi. Die Masse ist halt das Problem, die Teilbereiche für sich sind jetzt nicht nobelpreisverdächtig komplex.

Die schriftlichen Prüfungen erfordern zunächste erstmal viel Fleiß in der Vorbereitung und auch in teilen stumpfes auswendig lernen von Standards. Die Mündliche-Prüfung ist da anders, hier wird zwar logischerweise auch Wissen geprüft, aber gerade in PW wollen die wissen wie du als Mensch reagierst, wie du dich Themen näherst und ob du Probleme lösen kannst (im Sinne von strukturiert an Lösungen ran gehen). In meinem mdl. hat der eine Prüfer 1 Stunde MaBV geprüft, keiner der Prüflinge hat das vorher jemals geprüft, bzw. den Standard gekannt hier ging es halt darum ruhig zu bleiben, mit dem Gesetz zu arbeiten und Prüfungshandwerk zu nutzen.

WiWi Gast schrieb am 21.08.2020:

Hi, ich stehe auch vor der Entscheidung, den WP zu machen. Hatte ein durchschnittliches Abitur und einen leicht unterdurchschnittlichen Bachelor. Durch die Modularisierung kann man sich die Prüfungen jetzt auf mehrere Jahre aufteilen.

Mir macht der Job Spaß und ich kann mir vorstellen, weiterhin dort zu arbeiten, allerdings bin ich ein ängstlicher Mensch und höre immer wieder, wie schwierig das Examen ist und dass man es nur mit Glück und Fleiß schaffen kann. Andererseits sehe ich Titelträger bei uns und die meisten wirken nicht wie Überflieger, die meisten hatten auch ein 2er Abi und Diplom.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Würdet ihr es versuchen? Und wenn ihr bei einem Modul durchfallt, würdet ihr dann die Segel streichen oder würdet ihr es nochmal versuchen?

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Hi, ich arbeite auch in der WP (bin noch am Anfang) und möchte das Examen später auch angehen. Ich hatte im Bachelor eine 3,1. Glaubt ihr, dass man das Examen trotzdem bestehen kann?

antworten
WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2020:

Hi, ich arbeite auch in der WP (bin noch am Anfang) und möchte das Examen später auch angehen. Ich hatte im Bachelor eine 3,1. Glaubt ihr, dass man das Examen trotzdem bestehen kann?

Was für eine Frage. Wenn du eine 3.1 hast weil du das minimalprinzip angewendet hast, dann ja.

Wenn du aber eine 3.1 hattest trotz immenser Anstrengungen, dann wird es hart ;-).

Grüße

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

meiner Meinung nach gibts da nicht wirklich einen Zusammenhang.

Ich war im Abi nicht besonders gut, war aber auch nicht so an den Themen interessiert. Wenn du dich wirklich intrinsisch für Rechnungslegung interessierst, ist das WP Examen auf jeden Fall machbar. Es ist mehr Fleiß als Intelligenz.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Würde mich auch interessiere , wie sich das ganze seit der Modularisierung entwickelt hat. Schauen die Prüfer jetzt strenger auf die Antworten, weil man ja genug Zeit hatte sich vorzubereiten?

Und grundsätzlich stellt sich mir die Frage, ob das Examen überhaupt machbar ist oder ob es eher Glück ist, ob man besteht oder nicht. Viele meiner Kollegen (besonders diejenigen, die das Examen nicht bestanden haben) meinten, dass die Durchfallquote künstlich so hoch ist, damit nicht alle WPs werden und somit das Versorgungswerk belasten und dass man, egal wie viel man sich vorbereitet, Pech haben kann und es nicht besteht? Ist das wirklich so? Dann lohnt es sich doch gar nicht, so viel Zeit, Stress und Geld in die Vorbereitung zu stecken.

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Ceterum censeo

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Und grundsätzlich stellt sich mir die Frage, ob das Examen überhaupt machbar ist oder ob es eher Glück ist, ob man besteht oder nicht. Viele meiner Kollegen (besonders diejenigen, die das Examen nicht bestanden haben) meinten, dass die Durchfallquote künstlich so hoch ist, damit nicht alle WPs werden und somit das Versorgungswerk belasten und dass man, egal wie viel man sich vorbereitet, Pech haben kann und es nicht besteht? Ist das wirklich so? Dann lohnt es sich doch gar nicht, so viel Zeit, Stress und Geld in die Vorbereitung zu stecken.

Es ist aber schon erstaunlich, dass es eine derartige Korrelation gibt, von Personen die das Examen nicht bestehen und denen, die sagen, es wäre reines Glücksspiel. ;-)

Es gibt sicherlich Kandidaten, die "auf Lücke" gelernt haben und dementsprechend nur aufgrund einer glücklichen/unglücklichen Auswahl der Examensthemen bestanden/nicht bestanden haben, aber dies ist hier mEn die falsche Betrachtungsweise. Wer sich gewissenhaft (!) vorbereitet hat und die überwiegende Zahl der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das Examen bestehen. Dieses ist (zumindest in der jüngeren Vergangenheit) auch immer bewusst breit ausgelegt, so dass man hier ggf. kleinere Lücken in speziellen Gebieten wieder kompensieren kann.

Auch das Argument mit dem Versorgungswerk zeugt leider von Unkenntnis. Im überwiegend kapitalbasierten WPV ist eine höhere Anzahl an Einzahlern sogar zu begrüßen, können so doch die Verwaltungskosten auf mehr Köpfe verteilt werden.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Meiner Meinung nach hängt das Bestehen an 1/3 Vorbereitungstaktik/Lernplan, 1/3 Durchhaltevermögen/Lerneifer, 1/3 Glück.

Aber eine gute Vorbereitung minimiert das Glück immer. Aber klar, auf alle Fragestellungen kann man sich nicht vorbereiten, hier kommt das Glück ins Spiel, dass man nicht auf den falschen Fuß erwischt wird.

Ob das Absicht ist, aufgrund der Versorgungswerke, kann ich nicht sagen und habe ich auch noch nicht gehört.

Wirst du Partner in einer Big4 und(!) hast du auch Spaß daran, dann kann es sich lohnen. Wenn du eine Ebene darunter arbeitest, bist du oft starkt operativ unterwegs. Hier ist meiner Meinung nach, aktuell das größte Problem, dass diese Positionen im Vergleich zur Industrie (insbesondere Dax Unternehmen) nicht besonders gut bezahlt sind, du in der Regel viel Arbeit hast. Die viele Arbeit wird verursacht durch viele Clienten inkl Budgetdruck, die steigenden regulatorischen Anforderungen und einer schwindenen Atrraktivität des Berufs für Berufsanfänger, was sich auf Ebende der Assistenten/Senioren bemerkbar macht.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Würde mich auch interessiere , wie sich das ganze seit der Modularisierung entwickelt hat. Schauen die Prüfer jetzt strenger auf die Antworten, weil man ja genug Zeit hatte sich vorzubereiten?

Und grundsätzlich stellt sich mir die Frage, ob das Examen überhaupt machbar ist oder ob es eher Glück ist, ob man besteht oder nicht. Viele meiner Kollegen (besonders diejenigen, die das Examen nicht bestanden haben) meinten, dass die Durchfallquote künstlich so hoch ist, damit nicht alle WPs werden und somit das Versorgungswerk belasten und dass man, egal wie viel man sich vorbereitet, Pech haben kann und es nicht besteht? Ist das wirklich so? Dann lohnt es sich doch gar nicht, so viel Zeit, Stress und Geld in die Vorbereitung zu stecken.

Ich kann hier auch nur meine persönlichen Erfahrungen teilen, aber da ich, dass ganze gerade durch gemacht habe hier zumindest mal mein Eindruck:

Grundsätzlich bin ich der Meinung das die Modularisierung sowohl Schatten als auch helle Seiten hat.

Ja es ist ein Vorteil, dass man nicht alles auf einmal schreiben muss, aber bei den Klausurerstellern scheint, dass leider noch nicht ganz angekommen zu sein, bzw. die Abgrenzungen der einzelnen Themenbereiche ist zu schwammig.

Bspw. wurde ich der Feb Klausur PW Haftung des WPs abgefragt (ja kann man machen, wäre aber in Wirtschaftsrecht vlt. besser aufgehoben)
In BWL wurde viel ARUG II und die Veränderungen des Vorstands-Vergütungssystems abgefragt (seltsamerweise an beiden Tagen in sehr ähnlicher Aufgabenstellung), dies sehe ich persönlich deutlich eher in Prüfungswesen, wobei man selbstverständlich auch hier Argumente für BWL vorbringen kann.

Insgesamt ergibt sich aber das Bild, dass durch die schwammige Abgrenzung am Ende trotzdem der Großteil des Stoffes beherrscht werden muss.

Ein zweites Manko an der Modularisierung sehe ich darin, dass die mdl. Prüfungen meiner Meinung nach schwerer geworden sind. Insbesondere wenn man sich verbessern muss. Bisher gab es eine mdl. Prüfung mit einem Vortrag (es gab idR. je 1 Thema BWL, WR, PW zur Auswahl) D.h. wenn man bspw. in WR eine schlechte Vornote hatte konnte man den Vortrag in WR halten und selbst wenn einem das Thema nicht liegt und man sich daher für ein anderes entschieden hat, hatte ein guter Vortrag auch Strahlwirkung auf die anderen Fächer. Dies geht nun nicht mehr der Vortrag ist zwingend in PW zu halten. In jedem Modul sitzen andere Prüfer, Insbesondere in WR und BWL hat man so deutlich weniger Möglichkeiten eine schlechte Klausurleistung auszugleichen. Zusätzlich ist meiner Meinung nach, die Hemmschwelle jemanden gerade in den "Nebenfächern" bei mäßiger Leistung durchfallen zu lassen gesunken. "Er/Sie muss ja dann nur das eine Modul neu machen"

Abschließend steht man sowohl im schriftlichen als auch im mdl. im Konkurrenzkampf mit Teilnehmern welche sich ggfs. nur auf ein einzelnes Modul vorbereitet haben, dies lässt sich bei den Klausuren sicher noch einigermaßen kompensieren, da die Leute die mehre Prüfungen schreiben idR auch länger freigestellt sind. Insbesondere im mdl. bei der die Prüfungskommission ca. 3 Woche vorher bekannt gegeben wird, macht es aber einen großen Unterschied ob mach sich 3 Wochen auf zwei Prüfer (nur jeweils zwei Stellen fragen) oder auf vier, sechs oder sogar acht Prüfer vorbereiten muss.
Und auch wenn es keiner zugibt, ja es ist ein vergleichendes Examen, wenn eine Klausur schwer ist wird die Messlatte runter gesetzt und wenn in der mdl. Prüfung den ganzen Tag Leute vor einem sind die sehr gut vorbereitet sind wirkt sich, dass auch auf die Bewertung der eigenen Prüfung aus. (Dagegen kann sich auch ein noch so sehr um Objektivität bemühter Prüfer nicht wehren).

Ich bin daher kein Riesenfreund der Modularisierung (vor allem weil es praktisch einfach schlecht umgesetzt ist).
Eine deutliche Erleichterung ist, dass man beim Durchfallen in einem Modul nicht alles neu machen muss. Mein Ansatz wäre daher eher, dass man im ersten Anlauf erstmal alles schreiben muss (würde für deutlich höher Chancengleichheit sorgen, auch wenn es sicherlich dann Kandidaten gibt die in einem Modul bewusst durchfallen um mehr für die andern zu lernen).

Insgesamt sind die obengenannten Punkte aber Zweitrangig! Die Schwierigkeit im Examen liegt in dem Punkt, dass es insgesamt viel zu unbestimmt ist was genau gefordert wird. Dies führt dazu, dass es leider einen sehr hohen Glückfaktor hat (meiner Meinung nach auch deutlich höher als der StB).

Dies begründet sich im Wesentlichen in zwei Punkten:

  1. Der Stoffumfang ist sehr unbestimmt, die Klausuren werden dabei jedes Jahr von einem Prof/WP/Juristen erstellt. Das Problem dabei ist, dass dabei niemand weiß wer genau die Prüfung erstellt hat und entsprechend niemand wirklich einschätzen kann was Prüfungsrelevant ist. Dies kann sich jeder bildlich vor Augen führen, wenn er einfach mal seine Studien Unterlagen in BWL der ersten 3 Semester neben die eines Studenten eins anderen Uni legt. Ja im Großen und Ganzen ist das überall dasselbe, aber bei genauem Hinschauen unterscheiden sich die Schwerpunkte doch deutlich. Während Bspw. an der Uni Köln in den ersten beiden Semestern (laut Musterplan) Statistik I und II gelehrt wird gibt es einige Universitäten/FHs die Statistik erst im dritten Semester machen und nur 1 Modul anbieten. Entsprechend hält ein Prof der Uni Köln deutlich tiefere Statistik Kenntnisse für erwartbar als dass vlt. ein Prof einem anderen Uni/FH hält der dafür mehr Wert auf Produktion & Logistik legt. Wenn man sich die Klausuren der WPK online anschaut sieht, dass alles immer sehr machbar aus (ist es grundsätzlich auch) aber wenn man sich die Klausuren der letzten 5-10 Jahre nimmt und überlegt man müsste alles dort abgefragt Themen parallel parat haben fängt man an das Problem zu verstehen.

  2. Die Klausuren (außer WR) folgen keinem bestimmten Schema, während bspw. im StB der Stoffumfang auch sehr groß ist, ist hier durch den einheitlichen Klausuren Aufbau doch deutlich klarer wie die Erwartungshaltung des Erstellers ist. Die Prüfungen sind dabei auch jedes Jahr in ihrer Grundaufteilung ähnlich aufgebaut (Bspw. Ertragsteuern ca. 40% EstG 10% Gew 40% KstG) Im WP kann es passieren, dass in einem Jahr in Prüfungswesen fast ausschließlich Buchungssachverhalte abgefragt werden und im nächsten Jahr kein einziger Buchungssatz zu notieren ist. Auch hier wieder die BWL-Klausur Feb als Bsp. laut AKS Dozenten liegt in BWL der Rechenanteil bei ca. 70-80%. Die Februar Klausur bestand zu gut 70% aus reinen Erläuterungen von Sachverhalten. Der DCGK wird im Mittel in weniger als 5% der Fälle abgefragt im Februar waren zwei Aufgaben mit jeweils 30-50 Punkten enthalten (also ca. 15% der Gesamtpunkte), wenn man hier auf Lücke gesetzt hat, hat man direkt ein Problem. Das Ganze führt dazu, dass hier im Forum die einen davon berichten, dass Sie easy BWL mit 2 Wochen Vorbereitung bestanden haben und dieselbe Person im nächsten Termin auch mit 8-12 Wochen Vorbereitung trotzdem durchfallen währe. Dazu kommt das einem kein Dozent der Welt sagen kann, was genau gefordert ist, wenn eine Aufgabe zu Thema xyz kommt. Bspw. kann man zum Thema Unternehmensfortführung PS 270 problemlos 60 Min 10 Seiten schreiben. Wenn Die Aufgabe jetzt aber nur 20 Min vorsieht muss man sich entscheiden, was wohl die Schwerpunkte sind die der Klausurersteller sehen will, diese sind aber jedes Mal verschieden (sieh unterschiedliche Aufgabensteller). Es kann somit passieren, dass man 5 Seiten inhaltlich vollkommen korrekte Aussagen trifft und dafür kaum Punkte bekommt.

Kurzfassung:

Modularisierung hat Vor- und Nachteile
Das größte Problem am Examen ist allerdings der Glückfaktor der sich insbesondere durch den unbestimmten Stoffumfang in Kombination mit keinem klaren Klausurgrundgerüst ergibt.
Trotzdem ist das WP-Examen machbar und das insbesondere, wenn man dazu bereit ist mehr als einmal in die Klausuren zu gehen. Hierin liegt der Vorteil der Modularisierung.
Lernen reduziert den Glückfaktor aber es wird ihn niemals vollständig eliminieren können (Restgröße >30%).
Alle Klausuren im ersten Anlauf (insbesondere, wenn man alles zusammenschreibt) zu schaffen ist ohne Glück nicht machbar. Am Ende kann ich jedem der das Examen ablegen möchte nur raten möglichst früh zu beginnen sich vorzubereiten und sich möglichst breit aufzustellen dabei auch mal über den Tellerrand der bekannten Vorbereitungsanbieter hinauszuschauen. Insbesondere mit dem Lesen von Fachzeitungen (WPG, der Betrieb usw.) sowie das Durcharbeiten der PS kann man nicht früh genug anfangen.

Btw PW und WR bestanden BWL knapp im mdl gescheitert (der ein oder andere mag den Frust an der ein oder andern Stelle rauslesen)

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Guter Beitrag, den zumindest ich in den meisten Punkten so auch unteschreiben würde. Ich habe das gleiche Restprogramm wie Du und lerne gerade heute BWL. Ich habe mal in die AKS Unterlagen geschaut: zum DCGK findet sich da bspw. nicht viel; ein wenig unverständlicher Fließtext (wie es dort leider immer ist). Insofern verstehe ich deinen Unmut. Klar werden jetzt einige sagen, dies und jenes muss man auf dem Schirm haben, aber das sagt sich nun mal immer leicht. Für letzten August fühlte ich mich für BWL auch gut vorberitet - hab alle Aufgaben und Klausuren aus den 'grünen Ordnern' min 2-3 mal gerechnet und gefühlt gekonnt. Aber was dann letztlich (insbes. am Tag 2) abgefragt wurde, wurde so m.E. mit den Aufgaben und den Kursen kaum abgebildet.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Viele meiner Kollegen (besonders diejenigen, die das Examen nicht bestanden haben) meinten, dass die Durchfallquote künstlich so hoch ist, damit nicht alle WPs werden und somit das Versorgungswerk belasten

Noch als Ergänzung, dieses Argument ist der totale Schwachsinn. Es gibt viele Argumente die Anzahl der WPs klein zu halten bzw. Leuten den weg möglichst lang zu machen (sollen lieber noch 1 Jahr günstiger Gehilfe sein) aber das Versorgungswerk ist zum einem Kapital gedeckt und nicht Umlagegedeckt und selbst wenn es Umlagegedeckt wäre ist der Berufsstand dermaßen überaltert dass man für jeden Jung WP der die Rente der Alten finanziert froh sein müsste.

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Ceterum censeo

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Ja es ist ein Vorteil, dass man nicht alles auf einmal schreiben muss, aber bei den Klausurerstellern scheint, dass leider noch nicht ganz angekommen zu sein, bzw. die Abgrenzungen der einzelnen Themenbereiche ist zu schwammig.

Bspw. wurde ich der Feb Klausur PW Haftung des WPs abgefragt (ja kann man machen, wäre aber in Wirtschaftsrecht vlt. besser aufgehoben)
In BWL wurde viel ARUG II und die Veränderungen des Vorstands-Vergütungssystems abgefragt (seltsamerweise an beiden Tagen in sehr ähnlicher Aufgabenstellung), dies sehe ich persönlich deutlich eher in Prüfungswesen, wobei man selbstverständlich auch hier Argumente für BWL vorbringen kann.

Insgesamt ergibt sich aber das Bild, dass durch die schwammige Abgrenzung am Ende trotzdem der Großteil des Stoffes beherrscht werden muss.

Ein zweites Manko an der Modularisierung sehe ich darin, dass die mdl. Prüfungen meiner Meinung nach schwerer geworden sind. Insbesondere wenn man sich verbessern muss. Bisher gab es eine mdl. Prüfung mit einem Vortrag (es gab idR. je 1 Thema BWL, WR, PW zur Auswahl) D.h. wenn man bspw. in WR eine schlechte Vornote hatte konnte man den Vortrag in WR halten und selbst wenn einem das Thema nicht liegt und man sich daher für ein anderes entschieden hat, hatte ein guter Vortrag auch Strahlwirkung auf die anderen Fächer. Dies geht nun nicht mehr der Vortrag ist zwingend in PW zu halten. In jedem Modul sitzen andere Prüfer, Insbesondere in WR und BWL hat man so deutlich weniger Möglichkeiten eine schlechte Klausurleistung auszugleichen. Zusätzlich ist meiner Meinung nach, die Hemmschwelle jemanden gerade in den "Nebenfächern" bei mäßiger Leistung durchfallen zu lassen gesunken. "Er/Sie muss ja dann nur das eine Modul neu machen"

Abschließend steht man sowohl im schriftlichen als auch im mdl. im Konkurrenzkampf mit Teilnehmern welche sich ggfs. nur auf ein einzelnes Modul vorbereitet haben, dies lässt sich bei den Klausuren sicher noch einigermaßen kompensieren, da die Leute die mehre Prüfungen schreiben idR auch länger freigestellt sind. Insbesondere im mdl. bei der die Prüfungskommission ca. 3 Woche vorher bekannt gegeben wird, macht es aber einen großen Unterschied ob mach sich 3 Wochen auf zwei Prüfer (nur jeweils zwei Stellen fragen) oder auf vier, sechs oder sogar acht Prüfer vorbereiten muss.
Und auch wenn es keiner zugibt, ja es ist ein vergleichendes Examen, wenn eine Klausur schwer ist wird die Messlatte runter gesetzt und wenn in der mdl. Prüfung den ganzen Tag Leute vor einem sind die sehr gut vorbereitet sind wirkt sich, dass auch auf die Bewertung der eigenen Prüfung aus. (Dagegen kann sich auch ein noch so sehr um Objektivität bemühter Prüfer nicht wehren).

Ich bin daher kein Riesenfreund der Modularisierung (vor allem weil es praktisch einfach schlecht umgesetzt ist).
Eine deutliche Erleichterung ist, dass man beim Durchfallen in einem Modul nicht alles neu machen muss. Mein Ansatz wäre daher eher, dass man im ersten Anlauf erstmal alles schreiben muss (würde für deutlich höher Chancengleichheit sorgen, auch wenn es sicherlich dann Kandidaten gibt die in einem Modul bewusst durchfallen um mehr für die andern zu lernen).

Insgesamt sind die obengenannten Punkte aber Zweitrangig! Die Schwierigkeit im Examen liegt in dem Punkt, dass es insgesamt viel zu unbestimmt ist was genau gefordert wird. Dies führt dazu, dass es leider einen sehr hohen Glückfaktor hat (meiner Meinung nach auch deutlich höher als der StB).

Dies begründet sich im Wesentlichen in zwei Punkten:

  1. Der Stoffumfang ist sehr unbestimmt, die Klausuren werden dabei jedes Jahr von einem Prof/WP/Juristen erstellt. Das Problem dabei ist, dass dabei niemand weiß wer genau die Prüfung erstellt hat und entsprechend niemand wirklich einschätzen kann was Prüfungsrelevant ist. Dies kann sich jeder bildlich vor Augen führen, wenn er einfach mal seine Studien Unterlagen in BWL der ersten 3 Semester neben die eines Studenten eins anderen Uni legt. Ja im Großen und Ganzen ist das überall dasselbe, aber bei genauem Hinschauen unterscheiden sich die Schwerpunkte doch deutlich. Während Bspw. an der Uni Köln in den ersten beiden Semestern (laut Musterplan) Statistik I und II gelehrt wird gibt es einige Universitäten/FHs die Statistik erst im dritten Semester machen und nur 1 Modul anbieten. Entsprechend hält ein Prof der Uni Köln deutlich tiefere Statistik Kenntnisse für erwartbar als dass vlt. ein Prof einem anderen Uni/FH hält der dafür mehr Wert auf Produktion & Logistik legt. Wenn man sich die Klausuren der WPK online anschaut sieht, dass alles immer sehr machbar aus (ist es grundsätzlich auch) aber wenn man sich die Klausuren der letzten 5-10 Jahre nimmt und überlegt man müsste alles dort abgefragt Themen parallel parat haben fängt man an das Problem zu verstehen.

  2. Die Klausuren (außer WR) folgen keinem bestimmten Schema, während bspw. im StB der Stoffumfang auch sehr groß ist, ist hier durch den einheitlichen Klausuren Aufbau doch deutlich klarer wie die Erwartungshaltung des Erstellers ist. Die Prüfungen sind dabei auch jedes Jahr in ihrer Grundaufteilung ähnlich aufgebaut (Bspw. Ertragsteuern ca. 40% EstG 10% Gew 40% KstG) Im WP kann es passieren, dass in einem Jahr in Prüfungswesen fast ausschließlich Buchungssachverhalte abgefragt werden und im nächsten Jahr kein einziger Buchungssatz zu notieren ist. Auch hier wieder die BWL-Klausur Feb als Bsp. laut AKS Dozenten liegt in BWL der Rechenanteil bei ca. 70-80%. Die Februar Klausur bestand zu gut 70% aus reinen Erläuterungen von Sachverhalten. Der DCGK wird im Mittel in weniger als 5% der Fälle abgefragt im Februar waren zwei Aufgaben mit jeweils 30-50 Punkten enthalten (also ca. 15% der Gesamtpunkte), wenn man hier auf Lücke gesetzt hat, hat man direkt ein Problem. Das Ganze führt dazu, dass hier im Forum die einen davon berichten, dass Sie easy BWL mit 2 Wochen Vorbereitung bestanden haben und dieselbe Person im nächsten Termin auch mit 8-12 Wochen Vorbereitung trotzdem durchfallen währe. Dazu kommt das einem kein Dozent der Welt sagen kann, was genau gefordert ist, wenn eine Aufgabe zu Thema xyz kommt. Bspw. kann man zum Thema Unternehmensfortführung PS 270 problemlos 60 Min 10 Seiten schreiben. Wenn Die Aufgabe jetzt aber nur 20 Min vorsieht muss man sich entscheiden, was wohl die Schwerpunkte sind die der Klausurersteller sehen will, diese sind aber jedes Mal verschieden (sieh unterschiedliche Aufgabensteller). Es kann somit passieren, dass man 5 Seiten inhaltlich vollkommen korrekte Aussagen trifft und dafür kaum Punkte bekommt.

Kurzfassung:

Modularisierung hat Vor- und Nachteile
Das größte Problem am Examen ist allerdings der Glückfaktor der sich insbesondere durch den unbestimmten Stoffumfang in Kombination mit keinem klaren Klausurgrundgerüst ergibt.
Trotzdem ist das WP-Examen machbar und das insbesondere, wenn man dazu bereit ist mehr als einmal in die Klausuren zu gehen. Hierin liegt der Vorteil der Modularisierung.
Lernen reduziert den Glückfaktor aber es wird ihn niemals vollständig eliminieren können (Restgröße >30%).
Alle Klausuren im ersten Anlauf (insbesondere, wenn man alles zusammenschreibt) zu schaffen ist ohne Glück nicht machbar. Am Ende kann ich jedem der das Examen ablegen möchte nur raten möglichst früh zu beginnen sich vorzubereiten und sich möglichst breit aufzustellen dabei auch mal über den Tellerrand der bekannten Vorbereitungsanbieter hinauszuschauen. Insbesondere mit dem Lesen von Fachzeitungen (WPG, der Betrieb usw.) sowie das Durcharbeiten der PS kann man nicht früh genug anfangen.

Btw PW und WR bestanden BWL knapp im mdl gescheitert (der ein oder andere mag den Frust an der ein oder andern Stelle rauslesen)

Ein sehr interessanter Beitrag aus der Perspektive eines direkt Betroffenen, wenngleich ich dir leider nur begrenzt zustimmen kann.
Natürlich gibt es Themen, die in den Randbereichen verschiedener Module vorkommen. Die Lösung ist aber hier schlicht, die Themen zu beiden Terminen abrufbar zu haben, wie bislang auch. Sinn der Modularisierung war nie, den Anspruch zu senken.

Auch das Argument der abweichenden Klausuren ist mEn nicht sonderlich treffend. Die Klausuren der Vorjahre sollen lediglich einen Einblick bieten, jedoch soll es explizit nicht ausreichen (!), wenn man ausschließlich die Klausuren der Vorjahre abrufbar hat. Es soll wann immer möglich eine neue Aufgabenstellung vorkommen, was ob der ständigen Änderungen in unserer schönen Branche auch für den Klausurersteller recht leicht umzusetzen ist. Wobei wir beim Thema wären: Wer die Klausuren erstellt ist öffentlich auf den Seiten der WPK einsehbar. Für jede Klausur ist hier ein Mitglied primär verantwortlich, der Rest der Kollegen prüft diese und nimmt hier ggf. leichte Änderungen vor.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Viele meiner Kollegen (besonders diejenigen, die das Examen nicht bestanden haben) meinten, dass die Durchfallquote künstlich so hoch ist, damit nicht alle WPs werden und somit das Versorgungswerk belasten

Noch als Ergänzung, dieses Argument ist der totale Schwachsinn. Es gibt viele Argumente die Anzahl der WPs klein zu halten bzw. Leuten den weg möglichst lang zu machen (sollen lieber noch 1 Jahr günstiger Gehilfe sein) aber das Versorgungswerk ist zum einem Kapital gedeckt und nicht Umlagegedeckt und selbst wenn es Umlagegedeckt wäre ist der Berufsstand dermaßen überaltert dass man für jeden Jung WP der die Rente der Alten finanziert froh sein müsste.

Es ist teilweise umlagefinanziert, wenn auch im Wesentlichen kapitalgedeckt.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Ceterum censeo schrieb am 12.05.2021:

Wobei wir beim Thema wären: Wer die Klausuren erstellt ist öffentlich auf den Seiten der WPK einsehbar. Für jede Klausur ist hier ein Mitglied primär verantwortlich, der Rest der Kollegen prüft diese und nimmt hier ggf. leichte Änderungen vor.
Liebe Grüße

Der Punkt ist aber dass der zuständige die Klausur nicht selber erstellt sondern dafür auf WPs BWL/VWL Profs und Juristen zugeht die dann Aufgaben erstellen und gerade dass führt zu den so stark schwankenden Aufgabenstellungen im Examen (sowohl was Thema als auch Schwierigkeitsgrad angeht). Das die Klausuren jedes Jahr gleich sein müssen, sagt ja gar keiner aber eine gewisse Einheitlichkeit im Grundaufbau wäre schon wünschenswert, schaffen die Verantwortlichen beim Steuerberater ja schließlich auch.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 13.05.2021:

Ceterum censeo schrieb am 12.05.2021:

Wobei wir beim Thema wären: Wer die Klausuren erstellt ist öffentlich auf den Seiten der WPK einsehbar. Für jede Klausur ist hier ein Mitglied primär verantwortlich, der Rest der Kollegen prüft diese und nimmt hier ggf. leichte Änderungen vor.
Liebe Grüße

Der Punkt ist aber dass der zuständige die Klausur nicht selber erstellt sondern dafür auf WPs BWL/VWL Profs und Juristen zugeht die dann Aufgaben erstellen und gerade dass führt zu den so stark schwankenden Aufgabenstellungen im Examen (sowohl was Thema als auch Schwierigkeitsgrad angeht). Das die Klausuren jedes Jahr gleich sein müssen, sagt ja gar keiner aber eine gewisse Einheitlichkeit im Grundaufbau wäre schon wünschenswert, schaffen die Verantwortlichen beim Steuerberater ja schließlich auch.

Wie stellst du dir das vor bei der Stoffmenge? Beim Steuerberater ist der Aufbau auch nicht der gleiche. Ja, Tag 1 schon, aber niemand weiß ob Umwandlung oder IStR oder BP oder oder kommt. Beim WP ist das in anderen Dimensionen genau das gleiche, nur dass da andere Kompetenzen verlangt werden.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Ich habe in diesem Frühjahr auch WiRe/BWL/PW geschrieben.

Dem Vorposter würde ich widersprechen. Die Komponente "Glück" sehe ich im schriftlichen Examen nicht als entscheidendes Kriterium. Man braucht Glück (so wie ich auch) immer dann, wenn man in der Vorbereitung Kompromisse eingehen muss oder will. Ich habe meinen Schwerpunkt in 8 Wochen Freistellung (ohne Kurse) auch auf PW und WiRe gelegt und bin in BWL bewusst ins Risiko gegangen.

Hätte ich meinen Workload erhöht oder früher angefangen bzw. regelmäßiger etwas gemacht, würde es vielleicht anders aussehen.

Der investierte Aufwand und Erfolg korreliert im WP-Examen nunmal sehr stark. Und so sind WiRe und PW bereits schriftlich mit Puffer ins Ziel gegangen (3,5 bzw. 3,75), während BWL nur ne 4,5 wurde.

Die "Glückskomponente" sehe ich tatsächlich eher in der mündlichen Prüfung, wobei man durch die Bekanntgabe der Kommission im Vorfeld schon einen wesentlichen Vorteil ggü. der StB-Prüfung (zumindest in NRW) hat. Und das deshalb, weil hier der Faktor "Mensch" eine Rolle spielt und die Streuung aus meinen bisherigen Erfahrungen und dem Studium von Protokollen hier sehr groß erscheint.

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WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Ein zweites Manko an der Modularisierung sehe ich darin, dass die mdl. Prüfungen meiner Meinung nach schwerer geworden sind. Insbesondere wenn man sich verbessern muss. Bisher gab es eine mdl. Prüfung mit einem Vortrag (es gab idR. je 1 Thema BWL, WR, PW zur Auswahl) D.h. wenn man bspw. in WR eine schlechte Vornote hatte konnte man den Vortrag in WR halten und selbst wenn einem das Thema nicht liegt und man sich daher für ein anderes entschieden hat, hatte ein guter Vortrag auch Strahlwirkung auf die anderen Fächer. Dies geht nun nicht mehr der Vortrag ist zwingend in PW zu halten. In jedem Modul sitzen andere Prüfer, Insbesondere in WR und BWL hat man so deutlich weniger Möglichkeiten eine schlechte Klausurleistung auszugleichen. Zusätzlich ist meiner Meinung nach, die Hemmschwelle jemanden gerade in den "Nebenfächern" bei mäßiger Leistung durchfallen zu lassen gesunken. "Er/Sie muss ja dann nur das eine Modul neu machen"

Abschließend steht man sowohl im schriftlichen als auch im mdl. im Konkurrenzkampf mit Teilnehmern welche sich ggfs. nur auf ein einzelnes Modul vorbereitet haben, dies lässt sich bei den Klausuren sicher noch einigermaßen kompensieren, da die Leute die mehre Prüfungen schreiben idR auch länger freigestellt sind. Insbesondere im mdl. bei der die Prüfungskommission ca. 3 Woche vorher bekannt gegeben wird, macht es aber einen großen Unterschied ob mach sich 3 Wochen auf zwei Prüfer (nur jeweils zwei Stellen fragen) oder auf vier, sechs oder sogar acht Prüfer vorbereiten muss.
Und auch wenn es keiner zugibt, ja es ist ein vergleichendes Examen, wenn eine Klausur schwer ist wird die Messlatte runter gesetzt und wenn in der mdl. Prüfung den ganzen Tag Leute vor einem sind die sehr gut vorbereitet sind wirkt sich, dass auch auf die Bewertung der eigenen Prüfung aus. (Dagegen kann sich auch ein noch so sehr um Objektivität bemühter Prüfer nicht wehren).

Sehr guter Beitrag. Leider ließt die WPK hier ja nicht mit...

Ich habe als StB alle nötigen Klausuren direkt im August innerhalb der zwei Wochen geschrieben und hatte dann genau das angesprochene Problem bei den mündlichen Prüfungen, auf die man sich im Vergleich zu den Kollegen-innen, die nur ein-zwei Module schreiben mangels knappen Zeitfenster viel schwerer vorbereiten kann.

Das wird hier von vielen älteren Semestern glaube ich völlig unterschätzt bzw. gar nicht ernst genommen. @CC ja Du ;-)

Neben dem Problem, noch „über dem Strich“ in der schriftlichen Prüfung zu laden, obwohl man da dann z.b. bei BWL und WR auch vor einem Kollegen-innen landet, der/die nur das eine Fach gelernt hat, kommt die mündliche Prüfung noch dazu.

Es sind dann ja auch drei mündliche Termine innerhalb von ca 2 Wochen, für die man kaum Freistellung oder Vorbereitung hat. Zusätzlich ist es den Prüfern auch nicht bewusst, das man mehrgleisig fährt. Die Haltung, dann kommen sie halt in 6 Monaten wieder ist definitiv da.

Vor der Modualisierung gab es mündliche Prüfungen, die bei gutem Vortrag gar nicht zur BWL oder WR Runde gekommen sind und jetzt zählen 2x15 min BWL Small Talk 40 Prozent! WR ist dagegen easy, da kann man eigentlich nicht durchfallen. War bei mir der letzte Tag und obwohl nie klar war, was der Prüfer wollte oder warum er überhaupt Spaß an der Arbeit irgendwann mal hatte, hat er uns allen noch eine 3,x gegeben...

Im Ergebnis habe ich zwar alle drei Tage bestanden, die Prüfung ist aber durch die Modularisierung eher schwerer als einfach geworden, da die eigene Peer-Group eine Black Box ist und die Erwartungshaltung der Prüfer mindestens so wie früher ist (und im mündlichen gestiegen).

Mit dem StB Examen kann man es rein gar nicht vergleichen, das ist deutlich berechenbarer (viel lernen, viele Klausuren schreiben, peer group schlagen).
Auch aus Sicht des Kollegen-in der nur ein oder zwei Module schreibt ist es nicht besser geworden, bei BWL kann IFRS dran kommen, bei PW auch WR usw.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Muss in jedem Modul eine mündliche Prüfung geleistet werden? Sprich Modul Steuern zwei Klausuren -> eine mündliche Prüfung?

antworten
WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 05.07.2021:

Muss in jedem Modul eine mündliche Prüfung geleistet werden? Sprich Modul Steuern zwei Klausuren -> eine mündliche Prüfung?

Ja

antworten
WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Ich habe in diesem Frühjahr auch WiRe/BWL/PW geschrieben.

Dem Vorposter würde ich widersprechen. Die Komponente "Glück" sehe ich im schriftlichen Examen nicht als entscheidendes Kriterium. Man braucht Glück (so wie ich auch) immer dann, wenn man in der Vorbereitung Kompromisse eingehen muss oder will.

Man braucht immer Glück, weil die Stoffbreite extrem ist und die Aufgabenkommission sich teilweise extreme Nischengebiete raussucht, die niemand lernt. Die Februarklausuren sind immer etwas leichter, aber die kann auch kein Mensch schreiben wegen Busy Season.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 29.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Ich habe in diesem Frühjahr auch WiRe/BWL/PW geschrieben.

Dem Vorposter würde ich widersprechen. Die Komponente "Glück" sehe ich im schriftlichen Examen nicht als entscheidendes Kriterium. Man braucht Glück (so wie ich auch) immer dann, wenn man in der Vorbereitung Kompromisse eingehen muss oder will.

Man braucht immer Glück, weil die Stoffbreite extrem ist und die Aufgabenkommission sich teilweise extreme Nischengebiete raussucht, die niemand lernt. Die Februarklausuren sind immer etwas leichter, aber die kann auch kein Mensch schreiben wegen Busy Season.

Kurze Frage: Wer sind die Teilnehmer im Februar-Termin, wenn es keine Menschen sind?

Um neben der Rückfrage noch etwas zum Thema beizutragen: Potenzielle Kandidaten, welche hier die verschiedenen Threads studieren, müssten zum Ergebnis kommen, dass es die Module Wirtschaftsrecht und BWL geschenkt gibt. Im Februar sogar mehr als das.

In diesem Zusammenhang empfehle ich mit Blick auf BWL eine Beachtung der Ergebnisse des Termins I/2021.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

Kurze Frage: Wer sind die Teilnehmer im Februar-Termin, wenn es keine Menschen sind?

Um neben der Rückfrage noch etwas zum Thema beizutragen: Potenzielle Kandidaten, welche hier die verschiedenen Threads studieren, müssten zum Ergebnis kommen, dass es die Module Wirtschaftsrecht und BWL geschenkt gibt. Im Februar sogar mehr als das.

In diesem Zusammenhang empfehle ich mit Blick auf BWL eine Beachtung der Ergebnisse des Termins I/2021.

Zu deiner Rückfrage zum Teilnehmerkreis kann ich nur mich als Beispiel beitragen. Arbeite in einer Big4-Advisory Abteilung und konnte relativ problemlos für den Februartermin frei nehmen. Die Aufträge haben bei uns eher Projektgeschäftcharakter. Mit etwas Vorlauf ist das planbar.

Bezüglich BWL und WiRe: Deine Einschätzung teile ich. Herausfordernd fand' ich auch eher StR und PW.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Das Examen war schon immer sehr schwer! Seit der Modularisierung ist es eigentlich einfacher wenn man die Module einzeln und getrennt schreibt und sich somit tiefer und länger in ein Themengebiet einarbeiten kann.
Schreibt man alle Module gleichzeitig in einem Jahr dann ist es höllisch schwierig weil die Klausuren an sich viel tiefer gehen als früher und man kann auch keine Klausuren mehr ausgleichen (spätestens in der mündlichen).

Die Aufgabensteller gehen davon aus dass die Leute nur auf diese Klausur lernen und fragen damit auch viel mehr ab und viel tiefer. Was die Sache wirklich wirklich erschwert.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist das WP Examen schwer?

Was man auch nicht unterschätzen sollte: Seit der Modularisierung gibt es im Mündlichen kein Durchwinken mehr, weil der Gesamteindruck stimmt oder die Nase passt, sondern im Zweifel fällt man durch, weil es ja jeweils "nur" um ein Modul geht. Früher gab es vor allem in BWL/WR Gefälligkeitsnoten, weil man den Kandidaten ja nicht nochmal alles oder eine Ergänzung antun wollte.

WiWi Gast schrieb am 01.09.2021:

Das Examen war schon immer sehr schwer! Seit der Modularisierung ist es eigentlich einfacher wenn man die Module einzeln und getrennt schreibt und sich somit tiefer und länger in ein Themengebiet einarbeiten kann.
Schreibt man alle Module gleichzeitig in einem Jahr dann ist es höllisch schwierig weil die Klausuren an sich viel tiefer gehen als früher und man kann auch keine Klausuren mehr ausgleichen (spätestens in der mündlichen).

Die Aufgabensteller gehen davon aus dass die Leute nur auf diese Klausur lernen und fragen damit auch viel mehr ab und viel tiefer. Was die Sache wirklich wirklich erschwert.

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