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Angst vor Arbeitsalltag

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Viele hier schreiben davon, dass sie 60+ Stunden pro Woche haben. Ich bin aktuell im Master, und ganz ehrlich: es graut mir selbst vor einer 40-Stunden-Woche. Die Vorstellung, jeden Tag von 8 - 17 Uhr irgendeiner sinnlosen Tätigkeit nachzugehen, bereitet mir Angst. Hinzu kommt Zeitverschwendung durch An- und Abfahrt. Rechnen wir mal mit einer halben Stunde für An- und Abfahrt, so liegt man realistischerweise bei 10 Stunden pro Tag, die man nicht zu seiner freien Verfügung hat, und da ist noch gar nicht mit eingerechnet, wie früh man sich morgens aus dem Bett quälen muss, um sich für die Arbeit fertig zu machen. Wenn man dann noch bedenkt, wie langweilig die meisten Berufe sind (die meisten hier geben ja zu, dass sie viel weniger als 8 Stunden am Tag wirkliche Arbeit betreiben), ist die Horrorvorstellung perfekt.

Kann das wirklich alles sein, was ich bald die nächsten 40 Jahre mache, bis ich zu alt bin und aufs Abstellgleis geschoben werde?

Fürchtet sich noch jemand vor dem Arbeitsalltag?

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Willkommen im Hamsterrad!

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Such dir halt einen Job der dir einigermaßen Spaß macht

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Lebe weiter wie als Student.

Halbtagsstelle & Kapitalmarktorientierung!

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

So ist der Rest vom Leben. Mehr hast du nicht zu erwarten. Gewöhne dich daran

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Das ist nunmal das Leben. Manche haben damit schon mit 17 oder früher begonnen. Sei froh, dass du wenigstens studiert hast. Da ich die Vorstellung auch schrecklich finde, 40 Jahre lang dasselbe zu machen strebe ich an in die Steuerberatung zu gehen, da man sich hier zumindest ein ganzes Berufsleben lang weiterbilden muss um vernünftig arbeiten zu können.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Was willst du sonst machen? Die freien zwei Monate nach meinem Studium waren die langweiligsten meines Lebens. Problem ist, dass alle anderen auch arbeiten müssen und es somit nix bringt viel Zeit zu haben. Spass macht viel Freizeit nur wenn man sie mit geliebten Menschen teilen kann! Ergo: alle anderen gehen arbeiten, also kannst du auch arbeiten. Verpasst ja nix! Leb' halt fürs Wochenende digga.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Irgendwie muss man sich ja finanzieren. Das Geld fließt nicht von alleine auf dein Konto! Schau doch mal auf das beste Beispiel: deine Eltern. Die machen seit Jahrzehnten nichts anderes. Unterhalte dich mal mit denen. Willkommen im wahren Leben. Bis jetzt war das Level 'Anfänger'. Jetzt heißt es 'Fortgeschritten'. Bei Hochzeit und Kind 'Experte'.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Wenn du nicht Unternehmer oder Steuerberater wirst, mit innovativen Konzepten, dann muss man das Hamsterrad eben mögen.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

UB/IB kaschieren das Hamsterrad ganz gut durch regelmäßige Beförderungen, Boni etc. Du bist auch im Hamsterrad, aber wirst immer schön durch kurzfristige monetäre Anreize bei der Stange gehalten. Konzern ist Hamsterrad pur, als kleines Rädchen 40h die Woche für den Profit der Eigentümer/Shareholder ackern ohne, dass sich eigene Leistung besonders für dich lohnen würden. Egal ob IB/UB/Konzern - du arbeitest immer für Profit-Interessen anderer.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Wer heutzutage echt noch einen Job macht, auf den man keinen Bock hat, ist selbst Schuld. Ihr lebt in Deutschland. Hier kannst du selbst aus dem untersten Prekariat in höhere Bildungssphären aufsteigen.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Das man die dicken Moneten nur als Unternehmer verdient ist aber auch nichts neues. Als Konzern/UB Sklave musst du halt ewig laufen, bis es mal von alleine läuft. Im besten Fall bei sparsamer Lebensweise kannst du mit Mitte 50 in Rente gehen. Früher geht es nur als Unternehmer mit Mitte 20/30.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Mir gienge während dem Studium die selben Gedanken durch den Kopf, als ich als Werksstudent gearbeitet habe und mir dachte, das jetzt für den Rest des Lebens, aber Full-Time, das soll es gewesen sein. Auf gar keinen Fall!

  1. Versuche eine Tätigkeit zu finden, die dir wirklich Spaß macht. Am Besten etwas, das für dich wirklich sinnstiftend ist, auch wenn es vielleicht etwas exotischeres ist und schlecht bezahlt.

  2. Möglichkeit: Falls es passt, mache dich selbstständig. Du arbeitest zwar häufig mehr, aber du hast ein abwechsluchsreiches Leben und kannst besser darüber bestimmen, was du machen willst.
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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Ich habe selber einen Double Degree in WiWi und Mathematik erworben. Ich dachte es würden sich eine Vielzahl an spannenden Jobs bieten aber mit jedem Praktikum, kam mehr und mehr die Enttäuschung. Ich spüre jetzt doch stark die Überakademisierung und die interessanten Jobs gibt es nicht oder man kommt selbst mit einem überdurchschnittlichen Profil nicht so leicht ran.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Das ist leider die Realität, ich arbeite jetzt seit fast 20 Jahren und wirklich ausgelastet war ich noch nie. Klar es gibt mal so Tage aber bis auf ein paar E-Mails etc ist meist nichts zu tun.

Ich habe jetzt eine 100% homeoffice Regelung was zur Folge hat, das ich daheim 2 mal am Tag in meine E-Mails schaue oder gleich irgendwo im Ausland rumhänge, wo die Zeitverschiebung günstig ist und ich einmal am Abend und einmal am Morgen in die E-Mails schaue... den Job habe ich jetzt im Frühjahr 7 Jahre und das Gehalt ist mit 125k€ auch ok.

Grüße aus den Universal Studios Japan

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Höhere Bildungsphären bedeuten nicht automatisch, dass man einen Job bekommt, den man gerne macht!

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Wer heutzutage echt noch einen Job macht, auf den man keinen Bock hat, ist selbst Schuld. Ihr lebt in Deutschland. Hier kannst du selbst aus dem untersten Prekariat in höhere Bildungssphären aufsteigen.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Man kann dem Hamsterrad auch entkommen wenn man nur will. Dazu muss man kein herausragender Unternehmer sein und auch keine besondere Idee haben. Ein Bruchteil der Energie die in einen Job gehen reichen schon vollkommen aus wenn man nicht seine Zeit verkauft, sondern skalierbare Produke/Dienstleistungen aufbaut.

Hab schon einige Leute getroffen die vor 30 schon nicht mehr arbeiten müssen und ihre Zeit nutzen um die Welt zu bereisen und mit Freunden Zeit verbringen die ähnlich frei sind.

Ist konnte mir das als Student und Angestellter auch nur schwer vorzustellen, aber wenn man erstmal den Absprung wagt und Leute trifft die alternative Wege ehen wird das für einen selbst immer greifbarer.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Das ist leider die Realität, ich arbeite jetzt seit fast 20 Jahren und wirklich ausgelastet war ich noch nie. Klar es gibt mal so Tage aber bis auf ein paar E-Mails etc ist meist nichts zu tun.

Ich habe jetzt eine 100% homeoffice Regelung was zur Folge hat, das ich daheim 2 mal am Tag in meine E-Mails schaue oder gleich irgendwo im Ausland rumhänge, wo die Zeitverschiebung günstig ist und ich einmal am Abend und einmal am Morgen in die E-Mails schaue... den Job habe ich jetzt im Frühjahr 7 Jahre und das Gehalt ist mit 125k€ auch ok.

Grüße aus den Universal Studios Japan

Nice, was ist das denn für eine Position bitte? Du lebst den Traum!

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Im Endeffekt ist das auch alles eine Sache der Einstellung. Wenn du mit dieser Grundeinstellung ans Leben ran gehst dann wirst du es immer schwer haben. Such dir eine Beschäftigung die dir spaß macht. Genieße die Abende mit Freunden und umgeben von Familie oder Leute die dich lieben und die du liebst. Mach Wochenend Ausflüge wenn du das Gefühl hast raus kommen zu müssen. Erlebe Urlaube zu Orten die du unbedingt mal sehen wolltest! Und wenn du irgendwann dann mal eine Auszeit brauchst dann lege ein Sabbatical ein. Oder wie hier einige sagen kannst du dich auch selbstständig machen (viel arbeit aber du machst dann was du wirklich willst). Völlig egal aber deine Einstellung muss stimmen und in egal was du angehst muss du viel Leidenschaft stecken. Also hör auf dir alles schlecht zu redeb und fang mal an positiv zu denken und wege zu suchen, denn durch Selbstmitleid erreicht man garnichts im Leben (damit ist nicht nur die Karierre gemeint).

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Bin für die Service Qualität der IT Abteilung zuständig

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Das ist leider die Realität, ich arbeite jetzt seit fast 20 Jahren und wirklich ausgelastet war ich noch nie. Klar es gibt mal so Tage aber bis auf ein paar E-Mails etc ist meist nichts zu tun.

Ich habe jetzt eine 100% homeoffice Regelung was zur Folge hat, das ich daheim 2 mal am Tag in meine E-Mails schaue oder gleich irgendwo im Ausland rumhänge, wo die Zeitverschiebung günstig ist und ich einmal am Abend und einmal am Morgen in die E-Mails schaue... den Job habe ich jetzt im Frühjahr 7 Jahre und das Gehalt ist mit 125k€ auch ok.

Grüße aus den Universal Studios Japan

Nice, was ist das denn für eine Position bitte? Du lebst den Traum!

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ano nymous

Angst vor Arbeitsalltag

A) Glaube nicht alles was hier im Forum steht. Viele sind gefrustete BWLer, die nach zwei Tagen Praktikum meinen sie wären die highperformer :D

B) Niemand zwingt dich zum Arbeiten. Kannst auch unter der Brücke schlafen und dein Leben genießen ;)

PS: Du bist für deine Jobwahl verantwortlich. Such dir eben was spannendes.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Sei froh, wenn es ein Konzern wird. Dann hast du deine 37.5 oder 35h Woche und ein gutes Gehalt - besser als es die meisten anderen haben. ;)

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Sei froh, wenn es ein Konzern wird. Dann hast du deine 37.5 oder 35h Woche und ein gutes Gehalt - besser als es die meisten anderen haben. ;)

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Studier einfach Medizin oder Zahnmedizin im Ausland, dann haste einen tollen Job.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Sei froh, wenn es ein Konzern wird. Dann hast du deine 37.5 oder 35h Woche und ein gutes Gehalt - besser als es die meisten anderen haben. ;)

Sicherlich kann man im Konzern seine Zeit recht entspannt verbringen. In bestimmten Abteilungen, gerade Projektorientierte, machen die meisten aber auch Überstunden. Und ohne Überstunden kann ich Karriere eigentlich auch vergessen.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Karriere wird nach 18 Uhr (und am Wochenende) gemacht ;)

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Eigentlich ist es doch ganz einfach dem Hamsterrad zu entrinnen. Mach einen Job, den du selbst wirklich als sinnstiftend empfindest! Denn die Meisten hier machen das nicht. Die folgen irgendwelchen festzementierten Karrierevorstellungen. Denen geht es ums Geld, Prestige und Arbeitszeiten, nicht um die Sinnhaftigkeit ihres "Zeitvertreibs". Mach einfach nicht den selben Fehler.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Die einen machen dann Karriere und die anderen ziehen genau in der Zeit ihr eigenes Ding hoch. :)

WiWi Gast schrieb am 06.11.2018:

Karriere wird nach 18 Uhr (und am Wochenende) gemacht ;)

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Was hast du denn für ein Studentenleben?
Ich schiebe seit meinem ersten Semester/seit ich 18 bin 60-Stunden-Wochen (Mo-So Uni/Lernen, Initiativen) und mache in den Semesterferien Weiterbildungen oder Praktika inkl. All-Nighter (letzten Sommer M&A).
Im Job hat man wenigstens Urlaub. Davon habe ich in meinem Studium noch keinen einzigen Tag gehabt, außer wenn man alle 3-4 Monate mal in die Heimat fährt und was mit Freunden&Familie unternimmt.

Da möcht ich nur mal den Vergleich ziehen zu meinen Freunden, die sich nach dem Abi für ein duales Studium entschieden haben, gefühlt nichts gelernt haben und unendlich viel Zeit unter der Woche haben.

Stop crying. Zur Not kannst du mit 30/40 immernoch auswandern oder gründen.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Was hast du denn für ein Studentenleben?
Ich schiebe seit meinem ersten Semester/seit ich 18 bin 60-Stunden-Wochen (Mo-So Uni/Lernen, Initiativen) und mache in den Semesterferien Weiterbildungen oder Praktika inkl. All-Nighter (letzten Sommer M&A).
Im Job hat man wenigstens Urlaub. Davon habe ich in meinem Studium noch keinen einzigen Tag gehabt, außer wenn man alle 3-4 Monate mal in die Heimat fährt und was mit Freunden&Familie unternimmt.

Da möcht ich nur mal den Vergleich ziehen zu meinen Freunden, die sich nach dem Abi für ein duales Studium entschieden haben, gefühlt nichts gelernt haben und unendlich viel Zeit unter der Woche haben.

Stop crying. Zur Not kannst du mit 30/40 immernoch auswandern oder gründen.

Vielleicht ist das Studium nichts für dich wenn du noch keinen einzigen Tag frei hattest.

Gibt Leute die eignen sich das schneller an

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Selten so gelacht :D das harte Studium :D :D :D. ja, klar. schreib erstmal deine bachelorarbeit.

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Was hast du denn für ein Studentenleben?
Ich schiebe seit meinem ersten Semester/seit ich 18 bin 60-Stunden-Wochen (Mo-So Uni/Lernen, Initiativen) und mache in den Semesterferien Weiterbildungen oder Praktika inkl. All-Nighter (letzten Sommer M&A).
Im Job hat man wenigstens Urlaub. Davon habe ich in meinem Studium noch keinen einzigen Tag gehabt, außer wenn man alle 3-4 Monate mal in die Heimat fährt und was mit Freunden&Familie unternimmt.

Da möcht ich nur mal den Vergleich ziehen zu meinen Freunden, die sich nach dem Abi für ein duales Studium entschieden haben, gefühlt nichts gelernt haben und unendlich viel Zeit unter der Woche haben.

Stop crying. Zur Not kannst du mit 30/40 immernoch auswandern oder gründen.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Was hast du denn für ein Studentenleben?
Ich schiebe seit meinem ersten Semester/seit ich 18 bin 60-Stunden-Wochen (Mo-So Uni/Lernen, Initiativen) und mache in den Semesterferien Weiterbildungen oder Praktika inkl. All-Nighter (letzten Sommer M&A).
Im Job hat man wenigstens Urlaub. Davon habe ich in meinem Studium noch keinen einzigen Tag gehabt, außer wenn man alle 3-4 Monate mal in die Heimat fährt und was mit Freunden&Familie unternimmt.

Da möcht ich nur mal den Vergleich ziehen zu meinen Freunden, die sich nach dem Abi für ein duales Studium entschieden haben, gefühlt nichts gelernt haben und unendlich viel Zeit unter der Woche haben.

Stop crying. Zur Not kannst du mit 30/40 immernoch auswandern oder gründen.

Vielleicht ist das Studium nichts für dich wenn du noch keinen einzigen Tag frei hattest.

Gibt Leute die eignen sich das schneller an

1,0er Schnitt hätte ich noch erwähnen sollen.
Aneignen braucht man sich da gar nichts, weil Wirtschaft keine Raketenwissenschaft ist.

Ich finde es übrigens echt lächerlich, dass man jedes Studium gleichsetzt ohne dabei die außeruniversitären Verpflichtungen und die Noten mit in die Berechnung zu nehmen. Das gilt speziell für den Poster nach dir.
Ich habe Freunde, die Physik in Heidelberg und der an der ETHZ studieren. Deren Stoff ist natürlich um Längen komplizierter, mehr Zeit als ich haben sie trotzdem. Einfach aus dem Grund, dass man als Physiker keine 1,0 braucht, der Lebenslauf nicht so wichtig ist, weniger Konkurrenz herrscht, etc.

Solche Kommentare wie einfach und flockig das Studium wäre, kommen nur von irgendwelchen dualen Studenten, FHlern, Azubis oder eben Leuten aus dem eigenen Fachbereich, denen eine 2,5 ausreicht, weil sie nur in einem KMU landen wollen.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

Solche Kommentare wie einfach und flockig das Studium wäre, kommen nur von irgendwelchen dualen Studenten, FHlern, Azubis oder eben Leuten aus dem eigenen Fachbereich, denen eine 2,5 ausreicht, weil sie nur in einem KMU landen wollen.

Seltsam, trotz akad. Karriere bis zur Diss (scl), paralleler Berufstätigkeit, relevanter Berufsexamen (WP/StB) und ehrenamtlicher Tätigkeit habe ich "All-Nighter" bislang nur in meiner Stammkneipe erlebt. Für Urlaub, Freunde und Familie blieb auch immer noch genug Zeit.
Dem verbissenen 60h-Student ohne Freunde und Familie würde ich wohl die notwendigen kognitiven Fähigkeiten absprechen und seine soziale Kompetenz - die im späteren Berufsleben ebenso bedeutend ist, wie die sog. "hard skills" - anzweifeln. Wer möchte denn bitte o. g. Typus Mensch als Kollege oder gar als Vorgesetzten?

antworten
WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

Solche Kommentare wie einfach und flockig das Studium wäre, kommen nur von irgendwelchen dualen Studenten, FHlern, Azubis oder eben Leuten aus dem eigenen Fachbereich, denen eine 2,5 ausreicht, weil sie nur in einem KMU landen wollen.

Seltsam, trotz akad. Karriere bis zur Diss (scl), paralleler Berufstätigkeit, relevanter Berufsexamen (WP/StB) und ehrenamtlicher Tätigkeit habe ich "All-Nighter" bislang nur in meiner Stammkneipe erlebt. Für Urlaub, Freunde und Familie blieb auch immer noch genug Zeit.
Dem verbissenen 60h-Student ohne Freunde und Familie würde ich wohl die notwendigen kognitiven Fähigkeiten absprechen und seine soziale Kompetenz - die im späteren Berufsleben ebenso bedeutend ist, wie die sog. "hard skills" - anzweifeln. Wer möchte denn bitte o. g. Typus Mensch als Kollege oder gar als Vorgesetzten?

Wir arbeiten nochmal an deiner Lesekompetenz.

  1. „ohne Freunde und Familie“ widerspricht sich mit meinem ersten Kommentar.
  2. „All-Nighter“ hatte ich lediglich in meinem M&A-Praktikum, nicht in der Vorlesungs-/Klausurenzeit.
  3. Natürlich bleibt für Freunde&Familie genug Zeit. Das schließt sich mit einer 60h-Woche doch nicht aus?

Ob man Urlaub macht oder sich weiterbildet, obliegt jedem selbst, oder nicht?

Ich kenne aber auch einige aus meinem Studiengang, die top performen, aber eben die übelsten Nerds sind und seit Jahren alleine rumlaufen. Da stimmen deine Argumente natürlich.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Was hast du denn für ein Studentenleben?
Ich schiebe seit meinem ersten Semester/seit ich 18 bin 60-Stunden-Wochen (Mo-So Uni/Lernen, Initiativen) und mache in den Semesterferien Weiterbildungen oder Praktika inkl. All-Nighter (letzten Sommer M&A).
Im Job hat man wenigstens Urlaub. Davon habe ich in meinem Studium noch keinen einzigen Tag gehabt, außer wenn man alle 3-4 Monate mal in die Heimat fährt und was mit Freunden&Familie unternimmt.

Da möcht ich nur mal den Vergleich ziehen zu meinen Freunden, die sich nach dem Abi für ein duales Studium entschieden haben, gefühlt nichts gelernt haben und unendlich viel Zeit unter der Woche haben.

Stop crying. Zur Not kannst du mit 30/40 immernoch auswandern oder gründen.

Wolltest du jetzt nur mal zeigen, was für ein "geiler Hecht" du bist oder was soll die doofe Frage? 60-Stunden-Woche seit dem ersten Semester durch Studium und Initiativen, das klingt tatsächlich so, als wärst du einfach nur abartig schlecht strukturiert und / oder generell zu unfähig für ein Studium, 1.0-Durchschnitt hin oder her. Da kenne ich Leute, die benötigen nicht ansatzweise so lange wie du und sind zumindest < 1,5.

Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, wie gerne Studenten bei solchen Sachen flunkern. Sonntags mal schnell über die PowerPoint-Folien geschaut und sich dann wieder mit Kater umgedreht? Klar, da habe ich ja quasi den ganzen Sonntag gelernt. Erzähle ich zumindest den anderen.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

Was hast du denn für ein Studentenleben?
Ich schiebe seit meinem ersten Semester/seit ich 18 bin 60-Stunden-Wochen (Mo-So Uni/Lernen, Initiativen) und mache in den Semesterferien Weiterbildungen oder Praktika inkl. All-Nighter (letzten Sommer M&A).
Im Job hat man wenigstens Urlaub. Davon habe ich in meinem Studium noch keinen einzigen Tag gehabt, außer wenn man alle 3-4 Monate mal in die Heimat fährt und was mit Freunden&Familie unternimmt.

Da möcht ich nur mal den Vergleich ziehen zu meinen Freunden, die sich nach dem Abi für ein duales Studium entschieden haben, gefühlt nichts gelernt haben und unendlich viel Zeit unter der Woche haben.

Stop crying. Zur Not kannst du mit 30/40 immernoch auswandern oder gründen.

Wolltest du jetzt nur mal zeigen, was für ein "geiler Hecht" du bist oder was soll die doofe Frage? 60-Stunden-Woche seit dem ersten Semester durch Studium und Initiativen, das klingt tatsächlich so, als wärst du einfach nur abartig schlecht strukturiert und / oder generell zu unfähig für ein Studium, 1.0-Durchschnitt hin oder her. Da kenne ich Leute, die benötigen nicht ansatzweise so lange wie du und sind zumindest < 1,5.

Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, wie gerne Studenten bei solchen Sachen flunkern. Sonntags mal schnell über die PowerPoint-Folien geschaut und sich dann wieder mit Kater umgedreht? Klar, da habe ich ja quasi den ganzen Sonntag gelernt. Erzähle ich zumindest den anderen.

Ja, wollte ich, um die Leere in meinem Herzen zu füllen, was ich durch meine fehlende Sozialkompetenz sonst nicht geschafft hätte.
Danke, bin fertig.

P.S.: (Lern-)Aufwand steigt im 1,x Bereich exponentiell, wenn es Richtung 1,0 geht.

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Natürlich steigt der Lernaufwand exponentiell, aber der zusätzliche Nutzen wird immer immer kleiner. Ab <1,5 juckt es eben auch niemanden mehr was du hast, speziell wenn du ins M&A willst. Das muss man eben auch erkennen und darf sich dann nicht beschweren, dass man ja so viel Zeit in sein Studium stecken müsse. Nutz deine Zeit lieber anders diggi ;)

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Back 2 Topic:

Ich hatte genau das gleiche Gefühl wie du.
Bachelor in der Tasche gehabt und wollt unbedingt den Master machen, da das Studentenleben einfach "chillig" ist. Ausschlafen, wenig bis keine Verpflichtungen etc. etc.

Als ich mein Master angefangen habe, bot sich direkt ein Praktikum an (musste sowieso ein Pflichtpraktikum absolvieren), welches ich angenommen habe.
Ich dachte mir auch: Boah jeden Tag um 7 aufstehen und bis 17 Uhr arbeiten wird sicher Horror. Augen zu und durch. Aber muss sagen das Praktikum tat mir echt gut. Arbeitszeiten waren von ca. 10 Uhr bis 22 Uhr (Big4). Ich hatte ein Mega Team und die Arbeit hat echt spaß gemacht. Unter der Woche hatte ich wenig Freizeit, das stimmt, jedoch war ich in einer neuen Stadt wo ich keinen kannte, außer meine WG-Mitbewohnerin und Arbeitskollegen. Wir sind oft Abends gemeinsam was essen oder trinken gewesen. Dann gings heim duschen bissle Fern dann schlafen.

Danach hatte ich absolut keine Lust mehr zu studieren (war auch ans Geld gewöhnt) und hab mich bei den Big4 beworben. Bei 3 von 4en kam eine Zusage und hab direkt daraufhin mit der Arbeit begonnen statt den Master zu machen. Das war vor ca. 2 Jahren und ich bin absolut zufrieden.

Zw. Oktober und Januar hab ich +60h Wochen, jedoch arbeite ich gefühlt 80% im Home Office, da macht es mir absolut nix aus solang zu arbeiten, zumal ich täglich, egal wann ich schlafen gehe meine 8h schlaf mitnehme, auch wenn das heißt, dass ich mal um 11 oder 12 Uhr mittags erst mit der Arbeit anfange. Meine Kollegen und Chefs kennen mich inzwischen und keiner sagt was, wenn ich erst Mittags mit der Arbeit beginne.

Musst also nur den richtigen Job finden ;)

Grüße

antworten
WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Back 2 Topic:

Ich hatte genau das gleiche Gefühl wie du.
Bachelor in der Tasche gehabt und wollt unbedingt den Master machen, da das Studentenleben einfach "chillig" ist. Ausschlafen, wenig bis keine Verpflichtungen etc. etc.

Als ich mein Master angefangen habe, bot sich direkt ein Praktikum an (musste sowieso ein Pflichtpraktikum absolvieren), welches ich angenommen habe.
Ich dachte mir auch: Boah jeden Tag um 7 aufstehen und bis 17 Uhr arbeiten wird sicher Horror. Augen zu und durch. Aber muss sagen das Praktikum tat mir echt gut. Arbeitszeiten waren von ca. 10 Uhr bis 22 Uhr (Big4). Ich hatte ein Mega Team und die Arbeit hat echt spaß gemacht. Unter der Woche hatte ich wenig Freizeit, das stimmt, jedoch war ich in einer neuen Stadt wo ich keinen kannte, außer meine WG-Mitbewohnerin und Arbeitskollegen. Wir sind oft Abends gemeinsam was essen oder trinken gewesen. Dann gings heim duschen bissle Fern dann schlafen.

Danach hatte ich absolut keine Lust mehr zu studieren (war auch ans Geld gewöhnt) und hab mich bei den Big4 beworben. Bei 3 von 4en kam eine Zusage und hab direkt daraufhin mit der Arbeit begonnen statt den Master zu machen. Das war vor ca. 2 Jahren und ich bin absolut zufrieden.

Zw. Oktober und Januar hab ich +60h Wochen, jedoch arbeite ich gefühlt 80% im Home Office, da macht es mir absolut nix aus solang zu arbeiten, zumal ich täglich, egal wann ich schlafen gehe meine 8h schlaf mitnehme, auch wenn das heißt, dass ich mal um 11 oder 12 Uhr mittags erst mit der Arbeit anfange. Meine Kollegen und Chefs kennen mich inzwischen und keiner sagt was, wenn ich erst Mittags mit der Arbeit beginne.

Musst also nur den richtigen Job finden ;)

Grüße

Das klingt nach dem absoluten Traumjob! Welche Service Line fängt bei den Big4 denn um 10 Uhr an?

antworten
WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Was haben denn die Leute, die Angst vorm Arbeitsalltag haben so wichtiges in Ihrer Studentenzeit gemacht, für das mit nem normalen Job keine Zeit mehr ist? 10 Serien parallel binge-watchen? Zocken? 4 mal die Woche saufen?

Ist dein Leben dann sinnloser wenn du nur noch 2 Serien schaust, und nur noch 1,2 mal trinken gehst?

antworten
WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Augen auf bei der Berufswahl. Nen besseren Rat gibts nicht zu diesem Threadtitel.

Und zu der Diskussion oben: Wer in seinem BWL/WiWi Studium dauerhaft 60h Wochen schiebt und nie Urlaubs/Chillerphasen hatte, hat definitiv was falsch gemacht und das beste überhaupt am Studium verpasst: Nämlich Freizeit, Partys, Alkohol und Spaß.

antworten
WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Augen auf bei der Berufswahl. Nen besseren Rat gibts nicht zu diesem Threadtitel.

Und zu der Diskussion oben: Wer in seinem BWL/WiWi Studium dauerhaft 60h Wochen schiebt und nie Urlaubs/Chillerphasen hatte, hat definitiv was falsch gemacht und das beste überhaupt am Studium verpasst: Nämlich Freizeit, Partys, Alkohol und Spaß.

Ich hatte während dem Studium wegen 2 Jobs kaum Freizeit und war bei genau einer Party. Das war zu Studienbeginn eine Erstsemester Party. Viel Spaß hatte ich nicht während dem Studium.

Aber.. seit dem ich Berufstätig bin, bin ich regelmäßig weg und habe mehr Freizeit als zuvor. Noch dazu mit mehr Geld zur Verfügung. Ich würde nicht immer automatisch davon ausgehen, das das Bild vom Dauerpartystudium auch für alle gilt. Jeder hat da andere Lebensumstände.

antworten
WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Der Punkt ist doch, selbst entscheiden zu können, was man mit seiner Zeit anfängt. Vielleicht haben sich die Leute auch im Verein engagiert oder sind abends ins Konzert gegangen. Vielleicht haben sie auch Vogelhäuser geschreinert, gegärtnert oder gekocht. Du magst das sinnlos finden. Aber mal ehrlich, ist es sinnvoll, meinen Chef noch reicher zu machen, als er so schon ist?

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Was haben denn die Leute, die Angst vorm Arbeitsalltag haben so wichtiges in Ihrer Studentenzeit gemacht, für das mit nem normalen Job keine Zeit mehr ist? 10 Serien parallel binge-watchen? Zocken? 4 mal die Woche saufen?

Ist dein Leben dann sinnloser wenn du nur noch 2 Serien schaust, und nur noch 1,2 mal trinken gehst?

antworten
flensine

Angst vor Arbeitsalltag

WiWi Gast schrieb am 04.11.2018:

Willkommen im Hamsterrad!

So hätte ich auch begrüßt!

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WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Gründe ein Unternehmen mit einer Sache, die du liebst. Dann bist du zum einen unabhängig, nicht im Hamsterrad gefangen und die Arbeit ist für dich keine Arbeit mehr, sondern Spaß. Das ist eigentlich der einzige Ausweg aus dem Hamsterrad. Natürlich muss die Sache, mit der du Spaß hast, auch wirtschaftlich sein, aber das ist eine andere Sache und würde sowieso mit einem richtigen Businessplan herauskommen.

antworten
WiWi Gast

Angst vor Arbeitsalltag

Servus.

Bei mir wars eigentlich 1:1 so, als ich mein erstes Praktikum angefangen habe (Big4 Audit). Dachte mir auch anfangs wie ich das nur jetzt die 6 Monate durchhalten soll und wie das denn werden soll, wenn ich irgendwann mal wo fest einsteige. Zusätzlich war das Problem bei mir, dass ich eher ein "Freigeist" bin, der gerne draußen ist, kreative Arbeit macht, nebenberuflich sogar Fotograf ist. Also eigentlich viele Sachen, die sich etwas mit dem typischen BWLer Lifestyle beißen.
Nach mehrmaligen hinterfragen dachte ich mir dann, ob BWL sogar wirklich das richtige ist und nach gründlichen Grübeln kam ich zur Entscheidung: Ja, absolut!

Ein paar Denkanstöße für dich:

  • Du musst immer mit den Opportunitätskosten rechnen! Angenommen du machst eins deiner vielen Hobbies zum Beruf (bei mir wäre es Fotografie), dann würde ich z.B. zu 99% einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen wo ich mich von einem mies bezahlten Auftrag zum anderen hangeln würde, evtl. Monate gar nichts mehr verdienen würde, wenn keine Interesse besteht. Vielleicht hätte ich dann sogar Probleme meine Familie richtig zu ernähren bzw. der Familie was zu bieten. Urlaube könnte ich vollkommen knicken. Kurzum: Ich würde es einfach nur hassen auf Dauer und dieses Hobby würde für mich eine Katastrophe werden. Ich nehme jetzt einfach mal an, dass fast jedes Hobby hauptberuflich ausgeführt dazu führen würde (außer vlt. Programmierung oder so, aber wer hat das schon als Hobby :D). Also lass dich nicht so blenden von wegen "Mach dich doch einfach mit was selbstständig was dir Spaß macht". So einfach ist das auch wieder nicht und kann echt richtig nach hinten losgehen.

  • Als Student hast du vom Bequemlichkeitsaspekt her absolutes High-Life, das stimmt natürlich. Allerdings musst du auch mal hinterfragen, ob es wirklich der Sinn des Lebens sein kann für dich (jetzt wirds philosophisch) durchgehend auf der faulen Haut zu liegen, jeden Tag bis mittags zu pennen, saufen zu gehen und diesen bequemen Lifestyle immer zu leben. Das ist vielleicht mal 2-3 Wochen ganz cool und du wirst den Lifestyle auch sicher vermissen in den ersten Berufswochen. Aber du wirst auf Dauer daran eingehen und ich merke es selbst bei mir momentan (Habe nun 2 Monate Semesterferien), dass ich leicht durchdrehe und antriebslos werde wenn ich keiner Arbeit nachgehen kann, die mir Geld gibt und irgendwie sinnstiftend für mich ist. Ich fühl mich irgendwie wertlos, als würde ich einfach nur sinnlos rumliegen. Sicher ist das auch eine Typsache, aber bevor ich nun mein Leben lang chille und kaum Bares auf der Seite habe, kein "Lebenswerk" hinterlasse und mir nie was richtig schönes gönnen konnte, verbringe ich lieber 5 Tage der Woche in ner Arbeit und hab dafür am Wochenende ein schönes Leben, kann geil essen gehen und im Sommer 30 Tage einfach mal in das Land meiner Träume fahren, sei es Hawaii, USA oder sonst was - OHNE mir Sorgen um's Geld machen zu müssen. Sieh's mal aus dem Standpunkt. Unsere Gesellschaft ist einfach nicht darauf aufgebaut, dass jeder alles machen kann ohne Geld und ohne Fleiß. Das muss man so akzeptieren. Wer allerdings bereit ist zu investieren, für den wird es sich auch lohnen.

  • Und der wichtigste Punkt: Du kannst jederzeit kündigen oder aufhören, wenn du unzufrieden mit deinem Job, deiner Situation oder was auch immer bist. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig und bist völlig unabhängig. Werd dir dem mal bewusst, wie geil das eigentlich sein kann. Mir gibt das zumindest einen richtig starken Optimismus. Du bist auch völlig frei zu sagen, ich würde jetzt lieber mal Teilzeit arbeiten, dann arbeitest du normalerweise nur noch 20 Stunden pro Woche und verdienst in den meisten Fällen auch noch mehr als genug! Genauso gut kannst du darum bitten mehr Homeoffice zu machen oder ein Sabbatical einzulegen. Dann kannst du ohne Geldsorgen einfach mal ein Jahr lang die Welt bereisen. Du hast im Grunde die Möglichkeit alles zu tun. Du musst nur den Mut dazu aufbringen.
    Ich selbst habe es als Ziel später Teilzeit zu arbeiten, nebenberuflich meiner Fotografie Tätigkeit nachzugehen und meine Fotoreisen mit der Arbeit zu finanzieren. Ich denke das führt zu einem guten Ausgleich, lässt mich frei entfalten und ich habe alles was ich brauche.

Natürlich kann sich der Plan noch ändern, aber sollen wie gesagt einfach nur Denkanstöße sein. Versuch nicht schwarz-weiß zu malen, es gibt auch sehr viele Grautöne dazwischen.

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