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Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

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WiWi Gast

Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Hi zusammen,

ich bin einer von denen, die ein bisschen Bammel haben vor dem Einstieg ins Berufsleben.

Ich studiere sehr gerne, vor den Prüfungen wird immer hart reingehauen aber der Rest des Semesters gestaltet sich ja doch recht entspannt. Man hat viele Freunde um sich und wohnt zum Teil mit coolen Leuten zusammen. Es gibt viele Parties, man hat keine großen Verantwortungen und lange Semesterferien. Letzteres wird allerdings teilweise durch Praktikas vereinnahmt.

Etwas belastend ist natürlich, dass man dauerpleite ist aber dadurch, dass das komplette Umfeld ungefähr in der selben finanziellen Situation ist, hält sich dieses Leiden in Grenzen finde ich.

Das Ding ist, ich habe sehr gute Noten und auch viele relevante Praktika gemacht. Grundsätzlich habe ich also die Vorraussetzungen eine gute Karriere zu machen und ich bin auch total motiviert dafür. Aber mir bereitet es etwas Sorgen, dass das Berufsleben um einiges langweiliger und einsamer wird.

Wie waren eure Erfahrungen?
Wie hat sich der Berufseinstieg auf die gesamte Lebensqualität ausgewirkt?
Findet ihr Arbeiten besser als Studieren?

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Hm... mal meine Perspektive nach nunmehr 7 Berufsjahren (Gott, wie die Zeit vergeht).

Ich habe die Studentenzeit wohl sehr ähnlich wahrgenommen, wie du es beschreibst. Ich hab da eins mitgenommen raus: Die Studentenzeit ist der beste Beweis dafür, dass man mit wenig Kohle sehr glücklich werden kann - wenn man die richtigen Leute um sich hat.

Berufsleben ist natürlich auch davon abhängig, was du machst. Ich hab Beratung gemacht - und habe die Opfer dafür, die man bringen muss, definitiv sehr ungern erbracht. Den Mega Karriereweg, der mir definitiv offen stand, habe ich bewusst verlassen. Am Anfang ist es noch sehr cool, endlich mal etwas Kohle zu haben. Trotzdem hab ich immer darauf geachtet, dass ich kein Konsumopfer werde. Mit so ca. 27/28 Jahren hat sich bei mir extrem die Erkenntnis festgesetzt, dass man nur ein Leben hat - und das dieses im Gegensatz zur Studentenzeit - auf einmal gefühlt sehr schnell vorbei geht. Als Student bist du noch so "mach jetzt das, damit du später das und das hast und machen kannst". Bei mir ist das extrem gekippt nach einigen Berufsjahren zu "ich lebe jetzt und habe keine Lust mehr, überall Kompromisse zu machen, damit ich später eventuell jobmäßig das und das machen kann".

Klingt jetzt vielleicht seltsam und abstrakt - aber genau das ist für mich der größte Unterschied in den Lebensabschnitten.

Was hat sich sonst noch geändert im Vergleich zum Studenenleben?

  • Wochenenden sind Wochenenden und frei!
  • Man macht auf einmal einen Wocheneinkauf samstags
  • Regelmäßger Sport wird wichtiger, denn man wird nicht jünger
  • Partymachen wird immer schwieriger, weil man es nicht mehr schaffe, am Folgemorgen länger als halb 8 zu schlafen
  • Weniger Zeit für Hobbies
  • Man wird insgesamt definitiv oberflächlich spießiger, aber im Inneren bewahre ich mir das Kind, was an unzähligen Dingen Interesse hat

Insgesamt macht das Leben auch mit Job Spaß - aber ich finde es enorm wichtig, eine tolle Partnerin zu haben. Sonst wäre das alles irgendwie sehr öde und einsam.

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Naja, die meisten Studenten arbeiten doch eh schon neben dem Studium. Da ist der Sprung zur Vollzeit auch nicht so groß.

Ich finde Arbeiten deutlich entspannter als Studieren+Nebenjob. Die freie Zeit ist deutlich entspannter, da man kein schlechtes Gewissen haben muss nichts für die Uni zu machen. Natürlich gibt es auch genügend Jobs bei denen man wahrscheinlich auch ein schlechtes Gewissen bekommt, in seiner Freizeit nichts für die Arbeit zu tun, aber dann hat man den falschen Job.

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Statt Fiat fahre ich jetzt Porsche

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Ich finde arbeiten VIEL besser.
Das Studium hat genauso viel Zeit in anspruch genommen (Mathe) nur mit dem Bonus das man in ner WG gelebt hat und weniger Geld hat als n Harzer.

Jetzt kann ich im Urlaub auch wirklich Urlaub machen und muss nicht mehr die ganzen Semesterferien am Fließband stehen.

Sozialleben ist komischerweise auch besser geworden, das dürfte aber auch an den finanziellen Mitteln liegen. Ich kann halt jetzt einfach mit dem Auto zu einem Freund fahren ohne ewig mit Bus und Bahn unterwegs zu sein.

Ich hatte im Studium ca 250? neben der Miete zur Verfügung. Das Studi Leben mag mit mehr Kohle durchaus angenehmer sein.

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Mach dir keine Illusion, das mit dem dauerpleite geht genauso weiter ;)
Es kommt drauf an wie du dein Studium gelebt hast. Charakteristisch für das Berufsleben ist die Regelmäßigkeit. Da ich schon während des Studiums alle Vorlesungen besucht habe, hat sich bei mir diesbezüglich keine große Änderung ergeben.
Man hat halt nicht mehr die Freiheit bei schönem Wetter spontan alles liegen zu lassen und in den Biergarten zu ziehen. Dafür hat man am Wochenende und auch im Urlaub wirklich frei, ohne dieses permanent schlechte Gewissen das einem sagt man müsste ja noch dies oder jenes tun.
Langweiliger finde ich es jedenfalls nicht. Thematisch ist es finde ich spannender und insgesamt herausfordernder. Kann auch nicht bestätigen dass es einsamer ist.

Insgesamt habe ich auf jeden Fall eine höhere Lebensqualität (in Form von mehr Regelmäßigkeit bei Schlaf, Sport, Personen,..). Man hat zwar natürlich mehr Geld zur Verfügung, gibt aber gleichzeitig auch mehr aus. In dem Bereich ist der Unterschied also nicht so krass spürbar. Arbeiten ist auf jeden Fall besser. Ab und an wünscht man sich wieder die Studentenzeit zurück und dann fällt einem wieder ein wie man während der Klausurphase geflucht hat und freut sich.

Lounge Gast schrieb:

Hi zusammen,

ich bin einer von denen, die ein bisschen Bammel haben vor
dem Einstieg ins Berufsleben.

Ich studiere sehr gerne, vor den Prüfungen wird immer hart
reingehauen aber der Rest des Semesters gestaltet sich ja
doch recht entspannt. Man hat viele Freunde um sich und wohnt
zum Teil mit coolen Leuten zusammen. Es gibt viele Parties,
man hat keine großen Verantwortungen und lange
Semesterferien. Letzteres wird allerdings teilweise durch
Praktikas vereinnahmt.

Etwas belastend ist natürlich, dass man dauerpleite ist aber
dadurch, dass das komplette Umfeld ungefähr in der selben
finanziellen Situation ist, hält sich dieses Leiden in
Grenzen finde ich.

Das Ding ist, ich habe sehr gute Noten und auch viele
relevante Praktika gemacht. Grundsätzlich habe ich also die
Vorraussetzungen eine gute Karriere zu machen und ich bin
auch total motiviert dafür. Aber mir bereitet es etwas
Sorgen, dass das Berufsleben um einiges langweiliger und
einsamer wird.

Wie waren eure Erfahrungen?
Wie hat sich der Berufseinstieg auf die gesamte
Lebensqualität ausgewirkt?
Findet ihr Arbeiten besser als Studieren?

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Mit gutem Gehalt und guten Arbeitszeiten bin ich froh das Studium hinter mir zu haben!

Studium ist super aber iwann ist auch genug mit Klausuren etc., nach 5 Jahren im Bachelor und Master langweilt das ziemlich.

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

das arbeitsleben ermöglicht einem einen super geilen lifestyle. ich gehe trotzdem noch zu erstsemester parties und wg-parties. jetzt halt mit 5k? netto und wohnung in super lage. das macht einiges deutlich leichter :-)

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Bin nun seit knapp 10Jahren im Beruf und sehe es genauso.
Bin immer auf der Suche nach dem Optimum aus wenig Arbeiten für möglichst viel Geld.
Das hat soweit bisher ganz gut geklappt (115K all-in bei ca. 35-37h).

Aber weniger Arbeiten bzw. mehr Freizeit steht absolut im Vordergrund!
Man hat nur das eine Leben und mir gibt es absolut nichts: >8h pro Tag zu arbeiten, viel geschäftlich Reise zu müssen, oder übermässig Verantwortung zu tragen, wenn ich dadurch meine kostbare Freizeit beschneide.

Lounge Gast schrieb:
. Mit so ca. 27/28 Jahren hat sich

bei mir extrem die Erkenntnis festgesetzt, dass man nur ein
Leben hat - und das dieses im Gegensatz zur Studentenzeit -
auf einmal gefühlt sehr schnell vorbei geht. Bei mir ist das extrem gekippt nach einigen Berufsjahren zu ich lebe jetzt und habe
keine Lust mehr, überall Kompromisse zu machen, damit ich
später eventuell jobmäßig das und das machen kann".

antworten
WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Ich fand studieren cool und finde jetzt nach 2,5 Jahren im Berufsleben arbeiten auch cool. Hat beides Vor- und Nachteile. In der Unizeit habe ich das genossen, was du selbst auch geschrieben hast. Allerdings ging mir die Prüfungszeit zum Ende hin ziemlich auf die Nerven und der Master war eine ziemliche Quälerei in der Prüfungsphase. Arbeiten ist cool, weil man endlich Kohle verdient und diese auch ausgeben kann. Außerdem hat man einen geregelten Tagesablauf und fühlt sich gut, wenn man am Ende vom Tag auf das zurückblicken kann, was man an dem Tag geschafft hat. Nachteil ist, dass die Freizeit definitiv weniger geworden ist und das Sozialleben unter der Woche (bin Berater) absolut auf der Strecke bleibt.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Und, ist es das wert?

Lounge Gast schrieb:

Ich fand studieren cool und finde jetzt nach 2,5 Jahren im
Berufsleben arbeiten auch cool. Hat beides Vor- und
Nachteile. In der Unizeit habe ich das genossen, was du
selbst auch geschrieben hast. Allerdings ging mir die
Prüfungszeit zum Ende hin ziemlich auf die Nerven und der
Master war eine ziemliche Quälerei in der Prüfungsphase.
Arbeiten ist cool, weil man endlich Kohle verdient und diese
auch ausgeben kann. Außerdem hat man einen geregelten
Tagesablauf und fühlt sich gut, wenn man am Ende vom Tag auf
das zurückblicken kann, was man an dem Tag geschafft hat.
Nachteil ist, dass die Freizeit definitiv weniger geworden
ist und das Sozialleben unter der Woche (bin Berater) absolut
auf der Strecke bleibt.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Was bitte ist dein Job? Wo gibt es denn sowas? :) Ernstgemeinte Frage...

Lounge Gast schrieb:

Bin nun seit knapp 10Jahren im Beruf und sehe es genauso.
Bin immer auf der Suche nach dem Optimum aus wenig Arbeiten
für möglichst viel Geld.
Das hat soweit bisher ganz gut geklappt (115K all-in bei ca.
35-37h).

Aber weniger Arbeiten bzw. mehr Freizeit steht absolut im
Vordergrund!
Man hat nur das eine Leben und mir gibt es absolut nichts:

8h pro Tag zu arbeiten, viel geschäftlich Reise zu
müssen, oder übermässig Verantwortung zu tragen, wenn ich
dadurch meine kostbare Freizeit beschneide.

Lounge Gast schrieb:
. Mit so ca. 27/28 Jahren hat sich

bei mir extrem die Erkenntnis festgesetzt, dass man nur
ein
Leben hat - und das dieses im Gegensatz zur
Studentenzeit -
auf einmal gefühlt sehr schnell vorbei geht. Bei mir ist
das extrem gekippt nach einigen Berufsjahren zu ich lebe
jetzt und habe
keine Lust mehr, überall Kompromisse zu machen, damit ich
später eventuell jobmäßig das und das machen kann".

antworten
WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Sowas gibt's nur im wiwi-treff

Lounge Gast schrieb:

Was bitte ist dein Job? Wo gibt es denn sowas? :)
Ernstgemeinte Frage...

Lounge Gast schrieb:

Bin nun seit knapp 10Jahren im Beruf und sehe es genauso.
Bin immer auf der Suche nach dem Optimum aus wenig
Arbeiten
für möglichst viel Geld.
Das hat soweit bisher ganz gut geklappt (115K all-in bei
ca.
35-37h).

Aber weniger Arbeiten bzw. mehr Freizeit steht absolut im
Vordergrund!
Man hat nur das eine Leben und mir gibt es absolut nichts:

8h pro Tag zu arbeiten, viel geschäftlich Reise zu
müssen, oder übermässig Verantwortung zu tragen, wenn ich
dadurch meine kostbare Freizeit beschneide.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Habe an einer FH in einer "Kleinstadt" studiert (knapp 100.000 EW) und da gabs kein "Studentenleben", von dem her habe ich meine Studentenzeit etwas anders in Erinnerung. Spätestens nach dem Praxissemester hatte ich sowieso keine Lust mehr auf Studieren, da alle anderen Berufstätigen mit teuren Autos, Immobilien und Urlauben beschäftigt waren und ich pleite in meiner 1 Zimmer Bude rumgehockt bin. War ganz froh als es endlich vorbei war.

Was ich an der Studentenzeit vermisse, Zeit vergammeln zu können ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Einfach ein Wochenende im Bett liegen und alle Staffeln Game of Thrones zu gucken, nachts um 2 Uhr ins Fitness-Studio gehen zu können, Zocken können ohne das Gefühl zu haben wertvolle Freizeit zu vergeuden.

Plane nächsten Sommer meinen Ausstieg aus der Beratung (50h & Reisetätigkeit) und hoffe dass es sich dadurch etwas bessert.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Golfballtaucher in München?

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Man glaube es kaum, aber das Leben verändert sich. Echt jetzt. Man konsumiert anders, hat andere Freunde, alles ist anders.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Viele Freunde von mir sind nach ihrem Studium nicht mal auf der Suche nach einem Job. Sie reisen und lernen dabei neue Leute kennen. Einer hat sogar während seiner Weltreise seine jetzige Freundin kennengelernt, mit der er auf Dauer unterwegs ist.

Er ist auf Dauer pleite, nach seinem Studium arbeitslos, aber glücklich ist er.

Ob Beruf oder Studium..Nicht denken..Einfach dem Herzen folgen, was für sich spricht. Keine Angst haben.

Zu viel Angst oder zu viele Sorgen machen...Das macht uns krank..

antworten
WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Dem Herz folgen? Nein danke, Ich folge lieber dem Geld. Nichts ist süßer als Geld und deshalb genieße ich das Berufsleben.

Lounge Gast schrieb:

Viele Freunde von mir sind nach ihrem Studium nicht mal auf
der Suche nach einem Job. Sie reisen und lernen dabei neue
Leute kennen. Einer hat sogar während seiner Weltreise seine
jetzige Freundin kennengelernt, mit der er auf Dauer
unterwegs ist.

Er ist auf Dauer pleite, nach seinem Studium arbeitslos, aber
glücklich ist er.

Ob Beruf oder Studium..Nicht denken..Einfach dem Herzen
folgen, was für sich spricht. Keine Angst haben.

Zu viel Angst oder zu viele Sorgen machen...Das macht uns
krank..

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Beitrag des Tages.

Spaß beiseite, cooler Thread. Finde es sehr wichtig, die korrekten Prioritäten zu setzen und sich immer wieder zu vergegenwärtigen. Ich denke, nichts ist schlimmer als das Gefühl sein Leben/seine Zeit verschwendet zu haben. Was genau das für jeden einzelnen bedeutet, das ist individuell und muss jeder für sich entscheiden.

Lounge Gast schrieb:

Dem Herz folgen? Nein danke, Ich folge lieber dem Geld.
Nichts ist süßer als Geld und deshalb genieße ich das
Berufsleben.

Lounge Gast schrieb:

Viele Freunde von mir sind nach ihrem Studium nicht mal
auf
der Suche nach einem Job. Sie reisen und lernen dabei neue
Leute kennen. Einer hat sogar während seiner Weltreise
seine
jetzige Freundin kennengelernt, mit der er auf Dauer
unterwegs ist.

Er ist auf Dauer pleite, nach seinem Studium arbeitslos,
aber
glücklich ist er.

Ob Beruf oder Studium..Nicht denken..Einfach dem Herzen
folgen, was für sich spricht. Keine Angst haben.

Zu viel Angst oder zu viele Sorgen machen...Das macht uns
krank..

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WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Es ist ja auch für Studenten kaum vorstellbar, dass das Leben sogar mit 30, oder gar mit 40 noch viele Überraschungen und Herausforderungen bietet.

antworten
WiWi Gast

Re: Wie hat sich euer Leben nach dem Berufseinstieg verändert?

Direkt nach dem Studium war auch cool. Einstieg in Konzern, dort viele Leute kennen gelernt. Neue Stadt mit super WG, wieder näher an der Heimat plus Auto für das man Geld hat um Leute besuchen zu können. Job war auch super entspannt, sodass man auch mal unter der Woche trinken war oder spontan Urlaub gemacht hat. Am Anfang nochmal richtig ausgetobt und ausgenutzt, dass man keine Prüfungen mehr hat und sonstwas (wobei mir das Studium und paradoxerweise auch das Übungsblätter rocken für Klausuren viel Spaß gemacht hat).
Nach zwei Jahren wollte ich dann aber schon etwas mehr und Job gehts auch weiter. Entscheidet man sich dann für Karriere, ists mMn anstrengender als Studium (und da hatte ich auch 50h Wochen). Man muss einfach ernsthafter über Dinge nachdenken. Bin jetzt auch sieben Jahre raus aus dem Job, Unternehmen gewechselt und Teamleiter. Da denke ich auch in der Freizeit über Mitarbeitergspräche nach und die sind am Anfang auch wie eine kleine mündliche Prüfung.

Aber im Großen und Ganzen: Auch nach dem Studium gehts Leben weiter und auch nicht schlechter. Nur anders. Aber im Prinzip wahrscheinich die Zeit mit der meisten Freiheit in deinem Leben (zumindest wenn du das Studium ernst genommen hast). Denn jetzt trennst du JOb und Freizeit konsequent und hast Geld um Dir Sachen ermöglichen zu können. Plus: Du hast wahrscheinlich noch keine Familie und bist gesund --> Die Welt steht Dir offen.
Aber auch auf Familie freue ich mich irgendwann und Schule war auch cool. Jeder Lebensabschnitt hat was und man kann aus allem etwas machen.

Btw: Das mit dem Hier und Jetzt von oben stimmt wirklich. Man guckt noch mehr auf die Gegenwart, wobei ich allerdings trotzdem noch Ziele für die nächsten drei bis fünf Jahre habe ;)

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