DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
BerufslebenArbeitsklima

Büropolizei

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Büropolizei

Jeder kennt sie: Kollegen, die sich wie die Büropolizei aufführen. Ich brauche echt mal Hilfe, wie man mit dieser Sorte Mensch umgeht, denn ich bin solchen jetzt schon mehrmals begegnet und finde einfach keine Strategie. In jedem Büro gibt es Regeln, wie

  • nicht im Internet surfen in der Arbeitszeit
  • nicht Schmatzen beim Essen, dass es andere stört
  • der, der Kaffee gemacht hat, nimmt den Filter am Ende raus
  • keine private Telefonate
  • bei Erkältung Nase nicht hochziehen usw.

Diese Regeln sollten eingehalten werden, weil sonst das Leben insb. in Großraumbüros schnell unerträglich wird.
Der Büropolizist meldet aber nun jeden (!) Verstoß gegen die Regeln sofort den anderen Kollegen oder gar dem Chef (meißt hintenrum) oder blafft den entsprechenden Kollegen an, der sich den "Fehler" erlaubt hat.

Wie begegnet man so einem "Terrorregime"?
Die Einhaltung der Regeln ist ja an sich eine gute Sache...

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Am besten mit den eigenen Waffen schlagen.
Das soll heißen, dass du und andere am Besten selbst ein Auge auf diejenige Person werfen solltet und bei Verstößen ihn/sie direkt ansprechen.
Allein schon die Tatsache, dass sich derjenige/diejenige ständig beobachtet fühlen wird, sollte zu einer Änderung des Verhaltens führen.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Wechsel das Unternehmen!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

"Wie begegnet man so einem "Terrorregime"?"

  1. Sich normal benehmen. Internetsurfen und Privattelefonate machste besser woanders, das geht die anderen Clowns nämlich auch gar nix an.

  2. Wenn Problem mit der Kaffeemaschine hast, dann nimm halt deinen eigenen mit. Als ob es ein Problem wäre, wenn der Filter mal paar Stunden drinbleibt...
    Bei Erkältung meldeste dich KRANK und bleibst daheim und machst da Privatgepräche und surfst Internet. Weil ist ja den Kollegen nicht zuzumuten und so, die können in der Zeit deinen Scheiss bearbeiten.

  3. Der Kerl will dich fertigmachen, damit er besser dasteht, bzw. du am besten deinen Job verlierst, versteckte Guerillataktik hat hier keinen Sinn. Also auflaufen lassen und dich ganz offiziel beschweren.

Wenn das keinen interessiert, weil der in der Hierachie scheinbar so wichtig ist, heißt es sich damit nun entweder arangieren oder du suchst dir woanders nen Job... in so Läden ist der einzige Weg nach oben oft der Weg nach draußen.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Muss man differenziert betrachten. Hier meine Meinung, direkt unter die "Vergehen" geschrieben. Dabei natürlich vorausgesetzt, ihr sitzt in einem Büro zusammen:

Lounge Gast schrieb:

Jeder kennt sie: Kollegen, die sich wie die Büropolizei
aufführen. Ich brauche echt mal Hilfe, wie man mit dieser
Sorte Mensch umgeht, denn ich bin solchen jetzt schon
mehrmals begegnet und finde einfach keine Strategie. In jedem
Büro gibt es Regeln, wie

  • nicht im Internet surfen in der Arbeitszeit

sich zumindest nicht dabei beobachten lassen

  • nicht Schmatzen beim Essen, dass es andere stört

genau richtig!

  • der, der Kaffee gemacht hat, nimmt den Filter am Ende raus

wenn es Dich stört, dann mach halt keinen Kaffee. Das Rausnehmen des Filters stellt aber auch keine brutale Härte dar, derentwegen Du hier rumjammern musst.

  • keine private Telefonate

wie beim Internet - nicht dabei erwischen lassen.

  • bei Erkältung Nase nicht hochziehen usw.

ist ja auch eine Unverschämtheit - warum nimmst Du Dir das Recht raus, mit Deiner Erkältung andere zu belästigen`? Bleib zu Hause oder benimm Dich im Büro. Wofür gibt es Tempo?!

Diese Regeln sollten eingehalten werden, weil sonst das Leben
insb. in Großraumbüros schnell unerträglich wird.
Der Büropolizist meldet aber nun jeden (!) Verstoß gegen die
Regeln sofort den anderen Kollegen oder gar dem Chef (meißt
hintenrum) oder blafft den entsprechenden Kollegen an, der
sich den "Fehler" erlaubt hat.

Beim ersten Mal wurde sicher nicht geblafft - wenn doch, zurückblaffen. Jetzt ist es zu spät - was spricht dagegen, sich an etablierte Regeln zu halten, zumal wenn sie das normale Benehmen in Menschenansammlungen widerspiegeln?

Wie begegnet man so einem "Terrorregime"?
Die Einhaltung der Regeln ist ja an sich eine gute Sache...

Na also, du merkst es ja selbst.
Wer sich nicht benehmen kann, dem gehört bescheid gesagt.

Anders ist es bei subtilen Sachen:
Kollege X kommt um 7.30 und geht um 16.30
Kollege Y kommt um 9.30 und geht um 18.30

Wenn Kollege Y dann sagt "ach, schon Feierabend?", dann ist das etwas, wogegen man sofort und unvermittelt einschreiten muss.

Wenn man sich aber einfach nicht zu benehmen weiß (so wie Du), dann sollte man das erst mal lernen!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Ich bin so ein Kollege und mag solche Leute wie dich nicht: Wir haben nun einmal Regeln und die sind zum Einhalten da! Daher melde ich jeden Verstoß! Da bin ich stolz darauf! Das mit dem Schmatzen und dem Nase hochziehen soll wieder nur die sinnvolle Ordnung ins Lächerliche ziehen, das kontrolliert keiner, aber beim Rest bin ich der Ordnungsdienst und sorge dafür, dass alle sich am Riemen reißen!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Genau in dem Stil kommt so ein Büropolizist daher... So nach dem Motto "Irgendjemand muss ja dafür sorgen, dass alles seine Ordnung hat".

Lounge Gast schrieb:

Muss man differenziert betrachten. Hier meine Meinung, direkt
unter die "Vergehen" geschrieben. Dabei natürlich
vorausgesetzt, ihr sitzt in einem Büro zusammen:

Lounge Gast schrieb:

Jeder kennt sie: Kollegen, die sich wie die Büropolizei
aufführen. Ich brauche echt mal Hilfe, wie man mit dieser
Sorte Mensch umgeht, denn ich bin solchen jetzt schon
mehrmals begegnet und finde einfach keine Strategie. In
jedem
Büro gibt es Regeln, wie

  • nicht im Internet surfen in der Arbeitszeit

sich zumindest nicht dabei beobachten lassen

  • nicht Schmatzen beim Essen, dass es andere stört

genau richtig!

  • der, der Kaffee gemacht hat, nimmt den Filter am Ende
    raus

wenn es Dich stört, dann mach halt keinen Kaffee. Das
Rausnehmen des Filters stellt aber auch keine brutale Härte
dar, derentwegen Du hier rumjammern musst.

  • keine private Telefonate

wie beim Internet - nicht dabei erwischen lassen.

  • bei Erkältung Nase nicht hochziehen usw.

ist ja auch eine Unverschämtheit - warum nimmst Du Dir das
Recht raus, mit Deiner Erkältung andere zu belästigen`? Bleib
zu Hause oder benimm Dich im Büro. Wofür gibt es Tempo?!

Diese Regeln sollten eingehalten werden, weil sonst das
Leben
insb. in Großraumbüros schnell unerträglich wird.
Der Büropolizist meldet aber nun jeden (!) Verstoß gegen
die
Regeln sofort den anderen Kollegen oder gar dem Chef
(meißt
hintenrum) oder blafft den entsprechenden Kollegen an, der
sich den "Fehler" erlaubt hat.

Beim ersten Mal wurde sicher nicht geblafft - wenn doch,
zurückblaffen. Jetzt ist es zu spät - was spricht dagegen,
sich an etablierte Regeln zu halten, zumal wenn sie das
normale Benehmen in Menschenansammlungen widerspiegeln?

Wie begegnet man so einem "Terrorregime"?
Die Einhaltung der Regeln ist ja an sich eine gute
Sache...

Na also, du merkst es ja selbst.
Wer sich nicht benehmen kann, dem gehört bescheid gesagt.

Anders ist es bei subtilen Sachen:
Kollege X kommt um 7.30 und geht um 16.30
Kollege Y kommt um 9.30 und geht um 18.30

Wenn Kollege Y dann sagt "ach, schon Feierabend?",
dann ist das etwas, wogegen man sofort und unvermittelt
einschreiten muss.

Wenn man sich aber einfach nicht zu benehmen weiß (so wie
Du), dann sollte man das erst mal lernen!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Also bezüglich Internet surfen sollte man den eigenen Arbeitsplatz uneinsehbar gestalten. Meine Kollegen stört es aber nicht, wenn ich manchmal minutenlang auf meinen Handy rumtippe, weil ich etwa mit Freundin oder Freunden chatte. Ich mache ja ansonsten, einige Stunden am Tag, meine Arbeit. Naja, außerdem habe ich meine Bereiche und die ihre. Bin der einzige Akademiker, von den Chefs abgesehen und mache eher die anspruchsvollen Sachen und die einfachen Aufgaben würde ich so oder so nicht anfassen. Ansonsten geht und kommt jeder, im Rahmen der Gleitzeit, wann er möchte. Wir haben eine Stechuhr, da gibt es keine Diskussionen. Und während ich chatte, hat etwa eine Kollegin fast jeden Tag ein privates Gespräch von mindestens 10 Minuten Dauer. Das interessiert mich nicht die Bohne, die hat doch ihre Aufgaben und damit muss sie auch selbst fertigen werden.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Lounge Gast schrieb:

Genau in dem Stil kommt so ein Büropolizist daher... So nach
dem Motto "Irgendjemand muss ja dafür sorgen, dass alles
seine Ordnung hat".

Lounge Gast schrieb:

Muss man differenziert betrachten. Hier meine Meinung,
direkt
unter die "Vergehen" geschrieben. Dabei
natürlich
vorausgesetzt, ihr sitzt in einem Büro zusammen:

Lounge Gast schrieb:

Jeder kennt sie: Kollegen, die sich wie die
Büropolizei
aufführen. Ich brauche echt mal Hilfe, wie man mit
dieser
Sorte Mensch umgeht, denn ich bin solchen jetzt schon
mehrmals begegnet und finde einfach keine
Strategie. In
jedem
Büro gibt es Regeln, wie

  • nicht im Internet surfen in der Arbeitszeit

sich zumindest nicht dabei beobachten lassen

  • nicht Schmatzen beim Essen, dass es andere stört

genau richtig!

  • der, der Kaffee gemacht hat, nimmt den Filter am
    Ende
    raus

wenn es Dich stört, dann mach halt keinen Kaffee. Das
Rausnehmen des Filters stellt aber auch keine brutale
Härte
dar, derentwegen Du hier rumjammern musst.

  • keine private Telefonate

wie beim Internet - nicht dabei erwischen lassen.

  • bei Erkältung Nase nicht hochziehen usw.

ist ja auch eine Unverschämtheit - warum nimmst Du Dir das
Recht raus, mit Deiner Erkältung andere zu belästigen`?
Bleib
zu Hause oder benimm Dich im Büro. Wofür gibt es Tempo?!

Diese Regeln sollten eingehalten werden, weil sonst
das
Leben
insb. in Großraumbüros schnell unerträglich wird.
Der Büropolizist meldet aber nun jeden (!) Verstoß
gegen
die
Regeln sofort den anderen Kollegen oder gar dem Chef
(meißt
hintenrum) oder blafft den entsprechenden Kollegen
an, der
sich den "Fehler" erlaubt hat.

Beim ersten Mal wurde sicher nicht geblafft - wenn doch,
zurückblaffen. Jetzt ist es zu spät - was spricht dagegen,
sich an etablierte Regeln zu halten, zumal wenn sie das
normale Benehmen in Menschenansammlungen widerspiegeln?

Wie begegnet man so einem "Terrorregime"?
Die Einhaltung der Regeln ist ja an sich eine gute
Sache...

Na also, du merkst es ja selbst.
Wer sich nicht benehmen kann, dem gehört bescheid gesagt.

Anders ist es bei subtilen Sachen:
Kollege X kommt um 7.30 und geht um 16.30
Kollege Y kommt um 9.30 und geht um 18.30

Wenn Kollege Y dann sagt "ach, schon
Feierabend?",
dann ist das etwas, wogegen man sofort und unvermittelt
einschreiten muss.

Wenn man sich aber einfach nicht zu benehmen weiß (so wie
Du), dann sollte man das erst mal lernen!

Noch einmal der, der für Ordnung schafft:
Internetsurfen, privat telefonieren, die Küche verunstalten oder private Unterhaltungen gehören nicht ins Unternehmen! Das macht die Einstellung kaputt und schadet unserem Wirtschaftsstandort.

Ich melde das konsequent und bin zwar nicht der beliebteste auf der Weihnachtsfeier, dafür sitz ich aber neben den Chefs und verdien deutlich mehr als die Kollegen! Wer sich an die Regeln nicht halten will, gehört gemaßregelt oder kommt jetzt gleich ein Dieb oder Mörder und beschwert sich, dass man ihn bestraft, wenn er sich nicht an die Regeln hält? Eine Einstellung herrscht hier!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Lounge Gast schrieb:

  • nicht Schmatzen beim Essen, dass es andere stört
  • der, der Kaffee gemacht hat, nimmt den Filter am Ende raus
  • keine private Telefonate
  • bei Erkältung Nase nicht hochziehen usw.

... da kenn ich aber auch so zwei Kollegen, die sich keiner Schuld bewusst sind, wenn die solche Ekelsachen 9 Stunden am Tag durchziehen.

Man kann es aber noch steigern: Hatte einen Kollegen, der immer aufgestoßen hat - permanent. Auch wenn er sich in der unmittelbaren Nähe anderer Kollegen aufgehalten hat ... er war sich keiner Schuld bewusst. Überhaupt nicht.

Oder ein Kollege hat sich einmal die Woche gebadet (so seine Aussage). Die durchgeschwitzten Klamotten hatte er aber 3 (ja, in Worten: drei) Tage an. Ergo: Das Büro stank nach altem Schweiß...

Oder ein Kollege hat regelmäßig Schluckauf beim Essen bekommen, da er so gierig sein Essen runterschlang. Regelmäßig!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Also in meinem Büro gibt es jemanden, der jedes Schmatzen gleich meldet. Selber aber täglich mindestens 10 Minutenprivat telefoniert und auf dem Handy chattet.

Natürlich sind Regeln notwendig. Aber es gibt auch die Regel, dass man zu seinen Mitmenschen freundlich im UMGANGSTON sein soll. Wenn dauernd einer im Büro rumblafft, ist das dem gemeinsamen Miteinander mal mindestens so abträglich wie ein vergessener Kaffeefilter. Soziales Miteinander ist ein bisschen komplizierter gestaltet, als dass es so einfach wäre, nur schön die 2-3 offiziellen Regeln zu befolgen und alles klappt. Auch Lästern und intrigieren beim Chef zählen übrigens zu unsozialem Verhalten und wenn der Büropolizist nicht jeden gleich behandelt, sondern nur die Leute kritisiert, die er nicht leiden kann, dann ist das deshalb ziemlich gegen die Regeln.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Die Regeln sind nun wirklich nicht schlimm. Davon mal abgesehen, muss das UN auch nicht die Privatnutzung von Internet und Privattelefonaten (auch mit dem eigenen Handy) in der Arbeitszeit gestatten. Es ist eben Arbeitszeit. In vielen Unternehmen wird es geduldet, in manchen aber immer noch nicht toleriert.

Da kann man sich nun drüber aufregen, es ändert aber nichts an der Tatsache, dass im Unternehmen diese Regeln herrschen.

Das Schmatzen und Nase hochziehen sind eher gesellschaftliche Regeln, die auch nachvollziehbar sind. Schmatzen sowieso. Und in punkto Nase hochziehen, gibt es doch keine schönere Regel, um selbst bei einem Schnupfen krank zu feiern.

Dass sich manche dazu berufen fühlen, dies zu kontrollieren, kommt halt vor. Würde mich auch nerven. Einen Krieg mit solchen Leuten anzufangen, bringt aber nichts, da sie im Recht sind.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Arbeitest Du auch was vor lauter Kontrolle?

Lounge Gast schrieb:

Ich bin so ein Kollege und mag solche Leute wie dich nicht:
Wir haben nun einmal Regeln und die sind zum Einhalten da!
Daher melde ich jeden Verstoß! Da bin ich stolz darauf! Das
mit dem Schmatzen und dem Nase hochziehen soll wieder nur die
sinnvolle Ordnung ins Lächerliche ziehen, das kontrolliert
keiner, aber beim Rest bin ich der Ordnungsdienst und sorge
dafür, dass alle sich am Riemen reißen!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Woher weißt du, wieviel die anderen Kollegen verdienen? Ich glaub Dir kein Wort. Beim Weihnachts-Wichteln würde ich dir eine Dose Vaseline "schenken".

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Genau in dem Stil kommt so ein Büropolizist daher... So
nach
dem Motto "Irgendjemand muss ja dafür sorgen, dass
alles
seine Ordnung hat".

Lounge Gast schrieb:

Muss man differenziert betrachten. Hier meine
Meinung,
direkt
unter die "Vergehen" geschrieben. Dabei
natürlich
vorausgesetzt, ihr sitzt in einem Büro zusammen:

Lounge Gast schrieb:

Jeder kennt sie: Kollegen, die sich wie die
Büropolizei
aufführen. Ich brauche echt mal Hilfe, wie man
mit
dieser
Sorte Mensch umgeht, denn ich bin solchen
jetzt schon
mehrmals begegnet und finde einfach keine
Strategie. In
jedem
Büro gibt es Regeln, wie

  • nicht im Internet surfen in der Arbeitszeit

sich zumindest nicht dabei beobachten lassen

  • nicht Schmatzen beim Essen, dass es andere
    stört

genau richtig!

  • der, der Kaffee gemacht hat, nimmt den
    Filter am
    Ende
    raus

wenn es Dich stört, dann mach halt keinen Kaffee. Das
Rausnehmen des Filters stellt aber auch keine brutale
Härte
dar, derentwegen Du hier rumjammern musst.

  • keine private Telefonate

wie beim Internet - nicht dabei erwischen lassen.

  • bei Erkältung Nase nicht hochziehen usw.

ist ja auch eine Unverschämtheit - warum nimmst Du
Dir das
Recht raus, mit Deiner Erkältung andere zu
belästigen`?
Bleib
zu Hause oder benimm Dich im Büro. Wofür gibt es
Tempo?!

Diese Regeln sollten eingehalten werden, weil
sonst
das
Leben
insb. in Großraumbüros schnell unerträglich
wird.
Der Büropolizist meldet aber nun jeden (!)
Verstoß
gegen
die
Regeln sofort den anderen Kollegen oder gar
dem Chef
(meißt
hintenrum) oder blafft den entsprechenden
Kollegen
an, der
sich den "Fehler" erlaubt hat.

Beim ersten Mal wurde sicher nicht geblafft - wenn
doch,
zurückblaffen. Jetzt ist es zu spät - was spricht
dagegen,
sich an etablierte Regeln zu halten, zumal wenn sie
das
normale Benehmen in Menschenansammlungen
widerspiegeln?

Wie begegnet man so einem
"Terrorregime"?
Die Einhaltung der Regeln ist ja an sich eine
gute
Sache...

Na also, du merkst es ja selbst.
Wer sich nicht benehmen kann, dem gehört bescheid
gesagt.

Anders ist es bei subtilen Sachen:
Kollege X kommt um 7.30 und geht um 16.30
Kollege Y kommt um 9.30 und geht um 18.30

Wenn Kollege Y dann sagt "ach, schon
Feierabend?",
dann ist das etwas, wogegen man sofort und
unvermittelt
einschreiten muss.

Wenn man sich aber einfach nicht zu benehmen weiß
(so wie
Du), dann sollte man das erst mal lernen!

Noch einmal der, der für Ordnung schafft:
Internetsurfen, privat telefonieren, die Küche verunstalten
oder private Unterhaltungen gehören nicht ins Unternehmen!
Das macht die Einstellung kaputt und schadet unserem
Wirtschaftsstandort.

Ich melde das konsequent und bin zwar nicht der beliebteste
auf der Weihnachtsfeier, dafür sitz ich aber neben den Chefs
und verdien deutlich mehr als die Kollegen! Wer sich an die
Regeln nicht halten will, gehört gemaßregelt oder kommt jetzt
gleich ein Dieb oder Mörder und beschwert sich, dass man ihn
bestraft, wenn er sich nicht an die Regeln hält? Eine
Einstellung herrscht hier!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Genau in dem Stil kommt so ein Büropolizist daher... So
nach
dem Motto "Irgendjemand muss ja dafür sorgen, dass
alles
seine Ordnung hat".

Lounge Gast schrieb:

Muss man differenziert betrachten. Hier meine
Meinung,
direkt
unter die "Vergehen" geschrieben. Dabei
natürlich
vorausgesetzt, ihr sitzt in einem Büro zusammen:

Lounge Gast schrieb:

Jeder kennt sie: Kollegen, die sich wie die
Büropolizei
aufführen. Ich brauche echt mal Hilfe, wie man
mit
dieser
Sorte Mensch umgeht, denn ich bin solchen
jetzt schon
mehrmals begegnet und finde einfach keine
Strategie. In
jedem
Büro gibt es Regeln, wie

  • nicht im Internet surfen in der Arbeitszeit

sich zumindest nicht dabei beobachten lassen

  • nicht Schmatzen beim Essen, dass es andere
    stört

genau richtig!

  • der, der Kaffee gemacht hat, nimmt den
    Filter am
    Ende
    raus

wenn es Dich stört, dann mach halt keinen Kaffee. Das
Rausnehmen des Filters stellt aber auch keine brutale
Härte
dar, derentwegen Du hier rumjammern musst.

  • keine private Telefonate

wie beim Internet - nicht dabei erwischen lassen.

  • bei Erkältung Nase nicht hochziehen usw.

ist ja auch eine Unverschämtheit - warum nimmst Du
Dir das
Recht raus, mit Deiner Erkältung andere zu
belästigen`?
Bleib
zu Hause oder benimm Dich im Büro. Wofür gibt es
Tempo?!

Diese Regeln sollten eingehalten werden, weil
sonst
das
Leben
insb. in Großraumbüros schnell unerträglich
wird.
Der Büropolizist meldet aber nun jeden (!)
Verstoß
gegen
die
Regeln sofort den anderen Kollegen oder gar
dem Chef
(meißt
hintenrum) oder blafft den entsprechenden
Kollegen
an, der
sich den "Fehler" erlaubt hat.

Beim ersten Mal wurde sicher nicht geblafft - wenn
doch,
zurückblaffen. Jetzt ist es zu spät - was spricht
dagegen,
sich an etablierte Regeln zu halten, zumal wenn sie
das
normale Benehmen in Menschenansammlungen
widerspiegeln?

Wie begegnet man so einem
"Terrorregime"?
Die Einhaltung der Regeln ist ja an sich eine
gute
Sache...

Na also, du merkst es ja selbst.
Wer sich nicht benehmen kann, dem gehört bescheid
gesagt.

Anders ist es bei subtilen Sachen:
Kollege X kommt um 7.30 und geht um 16.30
Kollege Y kommt um 9.30 und geht um 18.30

Wenn Kollege Y dann sagt "ach, schon
Feierabend?",
dann ist das etwas, wogegen man sofort und
unvermittelt
einschreiten muss.

Wenn man sich aber einfach nicht zu benehmen weiß
(so wie
Du), dann sollte man das erst mal lernen!

Noch einmal der, der für Ordnung schafft:
Internetsurfen, privat telefonieren, die Küche verunstalten
oder private Unterhaltungen gehören nicht ins Unternehmen!
Das macht die Einstellung kaputt und schadet unserem
Wirtschaftsstandort.

Ich melde das konsequent und bin zwar nicht der beliebteste
auf der Weihnachtsfeier, dafür sitz ich aber neben den Chefs
und verdien deutlich mehr als die Kollegen! Wer sich an die
Regeln nicht halten will, gehört gemaßregelt oder kommt jetzt
gleich ein Dieb oder Mörder und beschwert sich, dass man ihn
bestraft, wenn er sich nicht an die Regeln hält? Eine
Einstellung herrscht hier!

Ganz großen Daumen nach oben! Wie man sich beschweren kann, wenn man Regeln bricht und dafür eine vor den Latz geknallt kriegt, erschließt sich mir nicht. Es gibt Arbeitsverträge für die Arbeit. Euer Freizeitvergnügen habt ihr in der Freizeit. Kein Wunder, dass es so bergab geht bei uns bei so einem Nachwuchs. Wenn ich zur Arbeitg gehe, maloche ich und fertig! Mensch kann ich hinterher sein!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Gut gemacht troll. Zumindest war es witzig

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Ich bin auch so ein Büropolizist und schütteln nur den Kopf. Regeln sind Regeln!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Lounge Gast schrieb:

Gut gemacht troll. Zumindest war es witzig

Ich finde den Thread trotzdem pädagogisch wertvoll, weil viele junge Leute nicht kapieren wollen, dass es Regeln gibt und die Werktätigkeit keine Fun-Veranstaltung ist. Ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass das Große und Ganze funktioniert. Den Begriff Büropolizei finde ich dabei boshaft. Vielmehr sollten die disziplinlosen Jungen dankbar sein, dass man sie stützt und erinnert. Sonst würden die bestimmt total fallen und sich gehen lassen.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Lounge Gast schrieb:

Jeder kennt sie: Kollegen, die sich wie die Büropolizei
aufführen. Ich brauche echt mal Hilfe, wie man mit dieser
Sorte Mensch umgeht, denn ich bin solchen jetzt schon
mehrmals begegnet und finde einfach keine Strategie. In jedem
Büro gibt es Regeln, wie

  • nicht im Internet surfen in der Arbeitszeit
  • nicht Schmatzen beim Essen, dass es andere stört
  • der, der Kaffee gemacht hat, nimmt den Filter am Ende raus
  • keine private Telefonate
  • bei Erkältung Nase nicht hochziehen usw.

Diese Regeln sollten eingehalten werden, weil sonst das Leben
insb. in Großraumbüros schnell unerträglich wird.
Der Büropolizist meldet aber nun jeden (!) Verstoß gegen die
Regeln sofort den anderen Kollegen oder gar dem Chef (meißt
hintenrum) oder blafft den entsprechenden Kollegen an, der
sich den "Fehler" erlaubt hat.

Wie begegnet man so einem "Terrorregime"?
Die Einhaltung der Regeln ist ja an sich eine gute Sache...

Mir gehen eher die Internetsurfer und Kaffeemaschinenzerstörer auf die Nerven, die ihre Leistung nicht bringen und für dich ich zusätzlich Arbeiten muss oder denen man den Dreck hinterherräumen muss. Finde deine Büropolizei super!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Das ist mal wieder typisch.
Wenn du dich nicht an einfachste Regeln halten kannst, die ich nicht mal als Regeln bezeichnen würde, sondern als selbstverständlich erachte, sind natürlich die anderen Schuld.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Büropolizist ist man nur, weil man sonst nichts zu sagen hat. Und dieses Anblaffen ist dermaßen asozial.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Alda...hab ich abgelacht als ich die Beiträge hier gelesen habe... :D :D ;D

Bevor ich dir konkrete Tipps geben kann, zunächst einmal ein kleiner Exkurs:

  • Wir sind alles Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen und Ansichten.
  • Wir legen unsere Prioritäten unterschiedlich und das ist weder richtig noch falsch.

Es gibt ein Zitat von Rumi - Jenseits von richtig und falsch, da gibt es einen Ort, dort treffen wir uns.

Wenn du eine Lösung für dein Problem sucht, dann ich das die Richtung.
Wie du da hinkommst ist spannend, denn das weißt nur du selbst.

Du kannst beispielsweise die Steps der gewaltfreien Kommunikation anwenden.

  1. "Beobachten" (Wenn du beobachten ohne zu bewerten gelernt hast, hast du die höchste Stufe der menschlichen Intelligenz erreicht ;) )
    Es geht nur um beobachten, wie die Büropolizei sich verhält und darauf zu achten, was es in dir auslöst.
  2. Das "Gefühl" was bei dir entsteht und da gehe ich mal von aus, dass es eines gibt, weil sonst würdest du hier keinen Beitrag verfassen.... darfst du kommunizieren. Gerne auch umschreiben.

Das kann man z.B. so klingen... Herr YX ich sehe, dass mein Verhalten sie wütend macht (erregt, zornig werden läst, blabla) und das löst bei mir immer so ein ... Gefühl aus.

  1. "Bedürfnis" äußern. "Ich würde mir wünschen, dass ... damit wir...(das Unternehmensziel einhalten blabla)

  2. "Bitten" äußern "Ich würde mir wünschen... oder sie erreichen mehr bei mir, wenn ... "

Das sind einfach nur runtergeschriebene Floskeln, doch die sind total POWER ;)

Abschließend noch ein kleiner Tipp...du brauchst eine mitfühlende Einstellung zu der Person. Erkenne, warum es ihm wichtig ist, dass die Regeln eingehalten werden. Was ist seine positive Absicht? ... und wertschätze es zum ersten, wertschätze es zum zweiten und wertschätze es zum dritten!!!
Abschließend sei DANKBAR und mach deinen Job und surf nicht so viel privat :P.

P.S.: Für die mitfühlende Haltung... diese Leute sind wie man an den obigen Kommentaren lesen kann, meistens sehr isoliert durch ihr Verhalten und brauchen daher andere Stimuli, um diese innere Leere nicht zu spüren. Oftmals sind es überstrenge Eltern gewesen, die einfach das Licht ihrer eigenen Kinder nicht erkannt haben.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Lounge Gast schrieb:

Alda...hab ich abgelacht als ich die Beiträge hier gelesen
habe... :D :D ;D

Bevor ich dir konkrete Tipps geben kann, zunächst einmal ein
kleiner Exkurs:

  • Wir sind alles Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen und
    Ansichten.
  • Wir legen unsere Prioritäten unterschiedlich und das ist
    weder richtig noch falsch.

Es gibt ein Zitat von Rumi - Jenseits von richtig und falsch,
da gibt es einen Ort, dort treffen wir uns.

Wenn du eine Lösung für dein Problem sucht, dann ich das die
Richtung.
Wie du da hinkommst ist spannend, denn das weißt nur du selbst.

Du kannst beispielsweise die Steps der gewaltfreien
Kommunikation anwenden.

  1. "Beobachten" (Wenn du beobachten ohne zu
    bewerten gelernt hast, hast du die höchste Stufe der
    menschlichen Intelligenz erreicht ;) )
    Es geht nur um beobachten, wie die Büropolizei sich verhält
    und darauf zu achten, was es in dir auslöst.
  2. Das "Gefühl" was bei dir entsteht und da gehe
    ich mal von aus, dass es eines gibt, weil sonst würdest du
    hier keinen Beitrag verfassen.... darfst du kommunizieren.
    Gerne auch umschreiben.

Das kann man z.B. so klingen... Herr YX ich sehe, dass mein
Verhalten sie wütend macht (erregt, zornig werden läst,
blabla) und das löst bei mir immer so ein ... Gefühl aus.

  1. "Bedürfnis" äußern. "Ich würde mir
    wünschen, dass ... damit wir...(das Unternehmensziel
    einhalten blabla)

  2. "Bitten" äußern "Ich würde mir wünschen...
    oder sie erreichen mehr bei mir, wenn ... "

Das sind einfach nur runtergeschriebene Floskeln, doch die
sind total POWER ;)

Abschließend noch ein kleiner Tipp...du brauchst eine
mitfühlende Einstellung zu der Person. Erkenne, warum es ihm
wichtig ist, dass die Regeln eingehalten werden. Was ist
seine positive Absicht? ... und wertschätze es zum ersten,
wertschätze es zum zweiten und wertschätze es zum dritten!!!
Abschließend sei DANKBAR und mach deinen Job und surf nicht
so viel privat :P.

P.S.: Für die mitfühlende Haltung... diese Leute sind wie man
an den obigen Kommentaren lesen kann, meistens sehr isoliert
durch ihr Verhalten und brauchen daher andere Stimuli, um
diese innere Leere nicht zu spüren. Oftmals sind es
überstrenge Eltern gewesen, die einfach das Licht ihrer
eigenen Kinder nicht erkannt haben.

Was für ein 68er Schmarrn. Nur, weil man von den Mitmenschen erwartet, dass sie einfachste Regeln einhalten, die das zusammenleben- und arbeiten erleichtern und diese mit Nachdruck verteidigt, ist man "sozial isoliert" oder "hatte eine böse Kindheit". Küchenphilosophie at its best? ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

das sind keine Regeln.
Das ist allgemeine soziale Erziehung die manche Kollegen irgendwie vergessen haben...

  • private Nutzung von Internet und Telefon der Firma..
    fremde Sachen nutze ich erst, nachdem ich gefragt habe und es erlaubt wurde

  • schmatzen beim Essen..
    führte bei uns zu Hause zum "ohne Essen ins Bett"

  • Kaffeefilter..
    Was man benutzt, räumt man auch wieder auf..

  • bei Erkältung Nase hochziehen..
    entweder Taschentuch benutzen oder man ist krank und bleibt zu Hause

Ich petze nicht beim Chef sondern spreche den jeweiligen Kollegen unter 4 Augen darauf an.

Andere Kollegen hat das nix anzugehen; den Chef erst, wenn sich solche Leute als "sozial resistent" aufzeigen.

zu den permanenten "Büropolizisten; gleich zum Chef"... die mögen sich im Lexikon mal über "Denunziantentum" fortbilden..

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Ich habe von meinem Chef so einen coolen Sheriff-Stern bekommen, der Undercover-Einsatz hat ein Ende. Sieht eignetlich ganz cool aus an meinem Kurzarmhemd.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Aber in dem Kurzarmhemd kommt das "Kärtchen" und die Kippen in die Brusttasche! Und wer sich nicht dran hält, der kommt sofort in den eigens im Büro integrierten Knast und darbt mit Wasser und Brot!

Lounge Gast schrieb:

Ich habe von meinem Chef so einen coolen Sheriff-Stern
bekommen, der Undercover-Einsatz hat ein Ende. Sieht
eignetlich ganz cool aus an meinem Kurzarmhemd.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

die Kollegen die sich bei mir über unseren Büro*** aufregen, kriegen von mir nur ein "selbst schuld" zu hören...

wer solche Kleinigkeiten und erzieherische Selbstverständlichkeiten nicht beherrscht...

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Gilt natürlich auch für die Vorstandsetage, denn natürlich ist ein Kurzarmhemd mit Brusttasche ein gern gesehenes Outfit, um die Firma repräsentativ zu vertreten.

Lounge Gast schrieb:

Aber in dem Kurzarmhemd kommt das "Kärtchen" und
die Kippen in die Brusttasche! Und wer sich nicht dran hält,
der kommt sofort in den eigens im Büro integrierten Knast und
darbt mit Wasser und Brot!

Lounge Gast schrieb:

Ich habe von meinem Chef so einen coolen Sheriff-Stern
bekommen, der Undercover-Einsatz hat ein Ende. Sieht
eignetlich ganz cool aus an meinem Kurzarmhemd.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Die Büropolizei kümmert sich primär darum, dass Kollegen nicht verrohen.

Wenn Kollegen meinen, ihre Popelorgien hinterm Bildschirm werden nicht gesehen, dann ist die Büropolizei sofort da.

Wenn Kollegen anfangen zu stinken, dann steht die Büropolizei mit Rat und Tat zur Seite.

Wenn Kollegen meinen, den Spülschwamm auch für Bodenbeläge zu benutzen (und sich keiner Schuld bewußt sind!), dann stellt die Büropolizei sich heldenhaft denjenigen in den Weg.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Ich habe die Praktikantin heute nach Hause geschickt, viel zu kurzer Rock, ging gar nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Ich habe einen Kollegen der knabbert die ganze Zeit auf seinen Fingernägeln. Das Ganze läuft nicht geräuschlos ab und diese laute Geknusper geht mir so auf den Keks, dass ich kurz davor bin dem Kollegen eine Maulschellenparade zu servieren, dass er mit einem frisch geklopften Schnitzel um die Wette grinsen kann.

Ein weiterer Kollege räuspert sich alle 5 Sekunden. Auch hier wieder entsprechen lautstark als wolle schleimigen Auswurf hinauskatapultieren. Man sieht, dass viele Leute einfach nicht mehr gelernt haben, wie man sich in Gesellschaft verhält.

Die Schmatzer, die am Platz ihr Pausenbrötchen verpusemuggeln, gehen mir genauso auf den Senkel und kann daher verstehen, dass viele sich hier darüber aufregen.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Lounge Gast schrieb:

Ich habe die Praktikantin heute nach Hause geschickt, viel zu
kurzer Rock, ging gar nicht.

Das mache ich auch öfters. Schließlich hat das Unternehmen Verantwortung und für junge Leute einen Erziehungsauftrag. Die Eltern bekommen das oft nicht mehr hin. Das ist übrigens keine Ironie!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Lounge Gast schrieb:

Ich habe einen Kollegen der knabbert die ganze Zeit auf
seinen Fingernägeln. Das Ganze läuft nicht geräuschlos ab und
diese laute Geknusper geht mir so auf den Keks, dass ich kurz
davor bin dem Kollegen eine Maulschellenparade zu servieren,
dass er mit einem frisch geklopften Schnitzel um die Wette
grinsen kann.

Ein weiterer Kollege räuspert sich alle 5 Sekunden. Auch hier
wieder entsprechen lautstark als wolle schleimigen Auswurf
hinauskatapultieren. Man sieht, dass viele Leute einfach
nicht mehr gelernt haben, wie man sich in Gesellschaft verhält.

Die Schmatzer, die am Platz ihr Pausenbrötchen
verpusemuggeln, gehen mir genauso auf den Senkel und kann
daher verstehen, dass viele sich hier darüber aufregen.

Da würde bei uns der Herr Schmidt sofort und diskret eingreifen. Der kann das irgendwie subtil, so würde er z.B. bei dem einen "zufällig" ein Taschentuch verlieren und dann dem Rotzer sagen, wozu das gut ist. Wenn er es dann nicht kapiert hat, meldet Herr Schmidt ihn.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Ich trage meine Stiefel und meinen langen Ledermantel in der Mittagspause und mache eine Kontrollrunde durch alle Abteilungen. Manche nennen mich Büro-Gestapo. Doch da stehe ich drüber. Regeln sind Regeln.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Lounge Gast schrieb:

Woher weißt du, wieviel die anderen Kollegen verdienen? Ich
glaub Dir kein Wort. Beim Weihnachts-Wichteln würde ich dir
eine Dose Vaseline "schenken".

Bin bei jedem Einstellungsgespräch mit dabei, weil meine Chefs meine Einschätzungen nach 10 Jahren Betriebsangehörigkeit schätzen und ich auf meine Einschätzung stolz sein kann! Weiß daher sehr genau, wer was "verdient" und wer es wirklich verdient.

Die Regeln hängen bei uns in einem Rahmen (z.B. Küche nicht versauen, ordentlich benehmen, Klo putzen, Privatgespräche) an zwei Stellen, manche Sachen stehen im Arbeitsvertrag (z.B. Internet, Handynutzung, Rauchen). Da gibt es keine Ausreden der Kategorie "bin mies erzogen" oder "kenne die Regeln nicht".

Wer Mist baut, wird gemeldet und damit sind alle einverstanden, denn unsere betriebliche Ordnung baut auf unserer guten, partnerschaftlichen Firmenkultur. Umso einheitlicher die Firmenkultur umso besser versteht sich jeder mit jedem, weil dann keiner heimlich neidisch ist, dass der andere sich viel mehr herausnimmt. So ist das fair und ich bin der Fairnessüberwacher!

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Ich habe die Praktikantin heute nach Hause geschickt,
viel zu
kurzer Rock, ging gar nicht.

Das mache ich auch öfters. Schließlich hat das Unternehmen
Verantwortung und für junge Leute einen Erziehungsauftrag.
Die Eltern bekommen das oft nicht mehr hin. Das ist übrigens
keine Ironie!

Sehe das auch so. Früher war das nicht so nötig. Da konnte man, egal ob bei den Arbeitern oder bei den Angestellten, eine Erziehung und ein halbwegs passendes Verhalten erwarten, weil alles irgendwie aus der gleichen Kultur kam. Was nicht jeder gleich kultiviert, aber das hat man schon hinbekommen. Waren oft nur Kleinigkeiten. Heute gibt es so viele verschiedene Milieus, da ist es leider nötig, alle auf einen gemeinsamen Nenner zu führen. Peinlich für unsere Gesellschaft, für die Schule, Politik und Eltern, aber wahr.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

Es geht doch gar nicht darum, ob es sinnvoll ist, seine Kollegen hin und wieder auf die Regeln hinzuweisen oder was zu melden, wenn die wiederholt nicht reagieren. Aber es gibt nunmal Leute, die es ausnutzen, dass gerade Berufseinsteiger die vielen inoffiziellen Büroregeln noch nicht kennen und sich dann daran aufgeilen, die Neuen immer wieder schön vorzuführen und zu drangsalieren. Jetzt kann man mir kommen mit "Lehrjahre sind keine Herrenjahre", aber egal wie viel Berufserfahrung man hat: ein respektvoller Umgangston und wenn möglich (manche Menschen kann man halt nicht leiden) eine positive und offene Grundhaltung den Kollegen gegenüber statt ständigem Misstrauen wären jawohl nicht zuviel verlangt. Denn wie gesagt: Freundlichkeit und Respekt sind auch soziale Tugenden, die genauso wichtig sind wie die anderen Arbeitsplatzregeln! Primär + Sekundärtugenden sind wichtig.

antworten
WiWi Gast

Re: Büropolizei

?

Komisch - hier im Forum schreien die einen, sie verdienten 100k+, und die anderen jammern, dass die Kollegen sie drangsalieren.

Passt nicht so recht zusammen :-D

Lounge Gast schrieb:

Es geht doch gar nicht darum, ob es sinnvoll ist, seine
Kollegen hin und wieder auf die Regeln hinzuweisen oder was
zu melden, wenn die wiederholt nicht reagieren. Aber es gibt
nunmal Leute, die es ausnutzen, dass gerade Berufseinsteiger
die vielen inoffiziellen Büroregeln noch nicht kennen und
sich dann daran aufgeilen, die Neuen immer wieder schön
vorzuführen und zu drangsalieren. Jetzt kann man mir kommen
mit "Lehrjahre sind keine Herrenjahre", aber egal
wie viel Berufserfahrung man hat: ein respektvoller
Umgangston und wenn möglich (manche Menschen kann man halt
nicht leiden) eine positive und offene Grundhaltung den
Kollegen gegenüber statt ständigem Misstrauen wären jawohl
nicht zuviel verlangt. Denn wie gesagt: Freundlichkeit und
Respekt sind auch soziale Tugenden, die genauso wichtig sind
wie die anderen Arbeitsplatzregeln! Primär + Sekundärtugenden
sind wichtig.

antworten

Artikel zu Arbeitsklima

Absolventenstudie 2015: Gutes Arbeitsklima ist Berufseinsteigern am wichtigsten

Arbeitsklima: Eine Person kocht mit einem Brüher Kaffee.

Kienbaum-Studie zu Karriere- und Berufswünschen von Absolventen: Eine kollegiale Arbeitsatmosphäre, Work-Life-Balance und Karrieremöglichkeiten sind Hochschulabsolventen am wichtigsten. Viele Absolventen wollen einen Job in der Nähe des aktuellen Wohnorts. Familie und Freunde sind vielen Absolventen wichtiger als Erfolg und Karriere.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

Millennials verändern Arbeitskultur weltweit

Ein roter Kontainer mit einer Holzaussichtsplattform auf dem 3 mal Kultur Gate steht.

Die Generation der heute 18- bis 33-Jährigen weiß genau, was sie von ihrem Arbeitgeber erwartet. Die Millennials setzen immer mehr Unternehmen deshalb unter erheblichen Anpassungsdruck. Zu diesem Ergebnis kommt die bisher größte Studie zu Verhalten und Erwartungen der jüngsten Arbeitnehmergeneration.

Arbeitsklima ist Absolventen wichtiger als Karriere

Der Blick über eine Weinanbaulandschaft bei Sonnenaufgang.

IT-Experten und Online-Spezialisten in deutschen Medienhäusern sind bei der Wahl ihres Arbeitgebers weiche Faktoren wichtiger als etwa eine steile Karriere: Fast die Hälfte dieser aktuell auf dem deutschen Arbeitsmarkt heftig umworbenen Berufsgruppe legt besonderen Wert auf ein kollegiales Arbeitsklima.

Stresspegel in deutschen Finanzabteilungen steigt durch Krise

Frau

Die anhaltend schwierige wirtschaftliche Situation hinterlässt ihre Spuren: Die Mehrheit der deutschen Finanzexperten rechnet in diesem Jahr mit einem zunehmend angespannten Arbeitsumfeld.

Betriebsklima trotz Krise positiv

Mentor, Coach, Coaching,

Trotz Wirtschaftskrise und der Sorge um den Arbeitsplatz beurteilen die meisten Deutschen das Betriebsklima an ihrem Arbeitsplatz positiv. Dies ergab die aktuelle Frage des Monats der GfK in Kooperation mit der »Welt am Sonntag«.

Soziale Bindungen am Arbeitsplatz können Produktivität steigern

Ein Arbeitsplatz mit weißer Kaffeetasse, Computer und Stifthalter mit Inhalt.

Wer mit leistungsstarken Freunden am Arbeitsplatz zusammen ist, arbeitet selbst produktiver. Diesen Zusammenhang konnten Wissenschaftler britischer und US-amerikanischer Universitäten durch einen umfangreichen Feldversuch belegen.

Wirtschaftskrise fördert Ellenbogenmentalität

Ein Arm mit einer Schrifttätowierung von einer Frau mit Ringen in schwarzer Kleidung hockend auf einem Holzfußboden.

Die internationale Rezession erhöht den Konkurrenzdruck in deutschen Unternehmen. Dies ist das Ergebnis einer internationalen StepStone-Umfrage, an der alleine in Deutschland 3.777 Fach- und Führungskräfte teilnahmen.

Arbeitsklima und Aufgaben sind die zentralen Wohlfühlfaktoren am Arbeitsplatz

Ein Arbeitsplatz mit orangenem Stuhl, Holztisch, Winkelmesser, Buch und Stift.

Aktuelle Marktentwicklungs- und Umsatzdaten sind wichtige Messgrößen für einen Wirtschaftsstandort, die subjektive Befindlichkeit und die Stimmung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Unternehmen spielen jedoch eine große Rolle für Attraktivität und Motivationsklima in Deutschland.

Respektvoller Umgang weltweit wichtigster Faktor für das Mitarbeiterengagement

Eine Werbeplakat vom Humboldt-Institut mit einer jungen Frau und den Worten: respektiert, bewundert, begehrt - Sie versteht dich, in einer U-Bahnstation.

Die wichtigsten Treiber des Mitarbeiterengagements variieren deutlich von Land zu Land. Zu den entscheidenden Motivatoren zählen weltweit ein respektvoller Umgang miteinander, die Art der Arbeit sowie die Work-Life-Balance.

Bewerbungsgespräche per Videointerview sind die große Ausnahme

Recruiting: Bewerbungsgespräche per Videointerview einer jungen Frau

Vier von zehn Personalern führen im Vorfeld der Vorstellungsgespräche keine Telefonate. Nur jeder fünfte Personalverantwortliche macht vorher Videointerviews. Neun von zehn Personalern führen Auswahlgespräche mit Bewerbern immer vor Ort.

Digitalisierung verändert Personalarbeit

Digitalisierung in der Personalarbeit

Personaler nutzen immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen, wie eine aktuelle Studie vom Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey zeigt. Rund 280.000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Die Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen.

Personalauswahl: Lange Rekrutierungsprozesse frustrieren

Personalauswahl: Das Bild zeigt ein Kalenderblatt mit einer Null statt dem Datum und symbolisiert die unklare, lange Zeitspanne bei der Besetzung offener Stellen.

Die deutschen Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Späte Rückmeldung zum Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zum Auswahlprozess frustrieren Bewerber. Knapp zwei Drittel der Bewerber verlieren das Interesse an der Stelle, wenn der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Doch lange Rekrutierungsprozesse vergraulen nicht nur qualifizierte Bewerber. Sie frustrieren und überlasten zudem die eigenen Mitarbeiter, wie eine aktuelle Arbeitsmarktstudie unter 1000 Arbeitnehmer und 200 HR-Managern in Deutschland zeigt.

Talentmanagement: Wenig innovative Karrierewege für Talente

Talentmanagement

Unternehmen müssen sich deutlich klarer darüber werden, welche Talente sie zukünftig benötigen. Nur jedes dritte Unternehmen bietet Talenten innovative Karrierewege. Strategie für das Talent Management fehlt in jeder zweiten Firma, so lauten die Ergebnisse der Talent-Management-Studie 2018 “Trust in Talent” der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Innovative Unternehmen überlassen den Talenten die Verantwortung für ihre Entwicklung.

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

Antworten auf Büropolizei

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 38 Beiträge

Diskussionen zu Arbeitsklima

Weitere Themen aus Berufsleben