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Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob ihr lieber in einem modernen oder eher klassisch orientierten Umfeld arbeitet oder arbeiten würdet. Und schreibt gerne dazu wie alt ihr seid und was ihr wo macht.

Ich selbst bin Mitte 30, habe in einem MINT-Fach promoviert und bin bei einem DAX30-Konzern. Ich würde ein klassisches Arbeitsumfeld bevorzugen, wie es auch bei uns nicht mehr ist, auch wenn der Konzern sicherlich konservativer ist als die TECH Branche oder so.

Was ich damit meine sind so Punkte wie:

  • Lieber Einzelbüros als Großraum, und die Büros dürfen mit steigender Hierarchiestufe größer werden und teurer möbliert sein, so lange alle Büros einen vernünftigen Standart erfüllen
  • Generell lieber im Büro arbeiten als im Homeoffice
  • Lieber ausgeprägte Hierarchien mit der Möglichkeit aufzusteigen als flache Hierarchien mit wenig Aufstiegsmöglichkeiten
  • Lieber mit Herr Doktor bzw. dem Nachnamen angesprochen werden statt dem Vornamen (außer von engen Kollegen)
  • Lieber Anzug (gerne mit Krawatte) als Dresscode als Chino mit Hemd

Bei uns ist es wie gesagt irgendwo in der Mitte. Und ich passe mich natürlich den Vorstellungen meines Arbeitgebers an. Aber wenn es meine Wahl wäre, würde ich einige Änderungen der letzten 10, 15 Jahre wieder rückgängig machen. Das soll jetzt nicht heißen, dass früher alles besser war, aber ich finde eben auch nicht alles schlechter.

Und ja, das hat auch damit zu tun, dass viele Statussymbole weggefallen sind. Ich habe kein Problem damit, wenn eine höhere Stellung in der Firma auch über Statussymbole sichtbar ist, und da stehe ich auch zu.

Und jetzt interessieren mich eure Sichtweisen, und vorallem ob ich mit meiner Einstellung alleine bin.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Ich finde deine Einstellung sehr gruselig und auch traurig. All deine beschriebenen Punkte sorgen nicht für Produktivität und Effizienz im Unternehmen. Starre Regeln und Einzelbüros sind nun mal hinderlich. Siezen, Anzug und Hierarchie sorgen nicht für ein wir-Gefühl und Team Kultur sondern schafft Distanz und hindert Menschen daran sich frei und offen auszutauschen.
Sie dienen lediglich dazu, dass du als „geiler Hecht“ wahrgenommen wirst. Wie man das in deiner Generation noch so dringend braucht, ist mir ein Rätsel.
Ich glaube aber auch, dass du schlicht die Branche verfehlt hast. Bei der Einstellung musst du wohl zu Banken oder in den ÖD.
Ich bin sehr froh dass heutzutage alles moderner und lockerer ist.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob ihr lieber in einem modernen oder eher klassisch orientierten Umfeld arbeitet oder arbeiten würdet. Und schreibt gerne dazu wie alt ihr seid und was ihr wo macht.

Ich selbst bin Mitte 30, habe in einem MINT-Fach promoviert und bin bei einem DAX30-Konzern. Ich würde ein klassisches Arbeitsumfeld bevorzugen, wie es auch bei uns nicht mehr ist, auch wenn der Konzern sicherlich konservativer ist als die TECH Branche oder so.

Was ich damit meine sind so Punkte wie:

  • Lieber Einzelbüros als Großraum, und die Büros dürfen mit steigender Hierarchiestufe größer werden und teurer möbliert sein, so lange alle Büros einen vernünftigen Standart erfüllen
  • Generell lieber im Büro arbeiten als im Homeoffice
  • Lieber ausgeprägte Hierarchien mit der Möglichkeit aufzusteigen als flache Hierarchien mit wenig Aufstiegsmöglichkeiten
  • Lieber mit Herr Doktor bzw. dem Nachnamen angesprochen werden statt dem Vornamen (außer von engen Kollegen)
  • Lieber Anzug (gerne mit Krawatte) als Dresscode als Chino mit Hemd

Bei uns ist es wie gesagt irgendwo in der Mitte. Und ich passe mich natürlich den Vorstellungen meines Arbeitgebers an. Aber wenn es meine Wahl wäre, würde ich einige Änderungen der letzten 10, 15 Jahre wieder rückgängig machen. Das soll jetzt nicht heißen, dass früher alles besser war, aber ich finde eben auch nicht alles schlechter.

Und ja, das hat auch damit zu tun, dass viele Statussymbole weggefallen sind. Ich habe kein Problem damit, wenn eine höhere Stellung in der Firma auch über Statussymbole sichtbar ist, und da stehe ich auch zu.

Und jetzt interessieren mich eure Sichtweisen, und vorallem ob ich mit meiner Einstellung alleine bin.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Ich stimme dir nur beim Einzelbüro zu. Großraumbüros sind einfach grässlich. Ich habe immer noch die Vermutung, dass man damit nur Mietkosten sparen wollte und dann mit Produktivität und Teamwork oder son Dreck argumentiert hat.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Ich finde deine Einstellung sehr gruselig und auch traurig. All deine beschriebenen Punkte sorgen nicht für Produktivität und Effizienz im Unternehmen. Starre Regeln und Einzelbüros sind nun mal hinderlich. Siezen, Anzug und Hierarchie sorgen nicht für ein wir-Gefühl und Team Kultur sondern schafft Distanz und hindert Menschen daran sich frei und offen auszutauschen.
Sie dienen lediglich dazu, dass du als „geiler Hecht“ wahrgenommen wirst. Wie man das in deiner Generation noch so dringend braucht, ist mir ein Rätsel.
Ich glaube aber auch, dass du schlicht die Branche verfehlt hast. Bei der Einstellung musst du wohl zu Banken oder in den ÖD.
Ich bin sehr froh dass heutzutage alles moderner und lockerer ist.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob ihr lieber in einem modernen oder eher klassisch orientierten Umfeld arbeitet oder arbeiten würdet. Und schreibt gerne dazu wie alt ihr seid und was ihr wo macht.

Ich selbst bin Mitte 30, habe in einem MINT-Fach promoviert und bin bei einem DAX30-Konzern. Ich würde ein klassisches Arbeitsumfeld bevorzugen, wie es auch bei uns nicht mehr ist, auch wenn der Konzern sicherlich konservativer ist als die TECH Branche oder so.

Was ich damit meine sind so Punkte wie:

  • Lieber Einzelbüros als Großraum, und die Büros dürfen mit steigender Hierarchiestufe größer werden und teurer möbliert sein, so lange alle Büros einen vernünftigen Standart erfüllen
  • Generell lieber im Büro arbeiten als im Homeoffice
  • Lieber ausgeprägte Hierarchien mit der Möglichkeit aufzusteigen als flache Hierarchien mit wenig Aufstiegsmöglichkeiten
  • Lieber mit Herr Doktor bzw. dem Nachnamen angesprochen werden statt dem Vornamen (außer von engen Kollegen)
  • Lieber Anzug (gerne mit Krawatte) als Dresscode als Chino mit Hemd

Bei uns ist es wie gesagt irgendwo in der Mitte. Und ich passe mich natürlich den Vorstellungen meines Arbeitgebers an. Aber wenn es meine Wahl wäre, würde ich einige Änderungen der letzten 10, 15 Jahre wieder rückgängig machen. Das soll jetzt nicht heißen, dass früher alles besser war, aber ich finde eben auch nicht alles schlechter.

Und ja, das hat auch damit zu tun, dass viele Statussymbole weggefallen sind. Ich habe kein Problem damit, wenn eine höhere Stellung in der Firma auch über Statussymbole sichtbar ist, und da stehe ich auch zu.

Und jetzt interessieren mich eure Sichtweisen, und vorallem ob ich mit meiner Einstellung alleine bin.

der Herr Dr. X braucht einen personal assistant kann nur Mercedes fahren (Fahrrad wäre was für einfache Arbeiter und Praktikanten)

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Ich finde deine Einstellung sehr gruselig und auch traurig. All deine beschriebenen Punkte sorgen nicht für Produktivität und Effizienz im Unternehmen. Starre Regeln und Einzelbüros sind nun mal hinderlich. Siezen, Anzug und Hierarchie sorgen nicht für ein wir-Gefühl und Team Kultur sondern schafft Distanz und hindert Menschen daran sich frei und offen auszutauschen.
Sie dienen lediglich dazu, dass du als „geiler Hecht“ wahrgenommen wirst. Wie man das in deiner Generation noch so dringend braucht, ist mir ein Rätsel.
Ich glaube aber auch, dass du schlicht die Branche verfehlt hast. Bei der Einstellung musst du wohl zu Banken oder in den ÖD.
Ich bin sehr froh dass heutzutage alles moderner und lockerer ist.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob ihr lieber in einem modernen oder eher klassisch orientierten Umfeld arbeitet oder arbeiten würdet. Und schreibt gerne dazu wie alt ihr seid und was ihr wo macht.

Ich selbst bin Mitte 30, habe in einem MINT-Fach promoviert und bin bei einem DAX30-Konzern. Ich würde ein klassisches Arbeitsumfeld bevorzugen, wie es auch bei uns nicht mehr ist, auch wenn der Konzern sicherlich konservativer ist als die TECH Branche oder so.

Was ich damit meine sind so Punkte wie:

  • Lieber Einzelbüros als Großraum, und die Büros dürfen mit steigender Hierarchiestufe größer werden und teurer möbliert sein, so lange alle Büros einen vernünftigen Standart erfüllen
  • Generell lieber im Büro arbeiten als im Homeoffice
  • Lieber ausgeprägte Hierarchien mit der Möglichkeit aufzusteigen als flache Hierarchien mit wenig Aufstiegsmöglichkeiten
  • Lieber mit Herr Doktor bzw. dem Nachnamen angesprochen werden statt dem Vornamen (außer von engen Kollegen)
  • Lieber Anzug (gerne mit Krawatte) als Dresscode als Chino mit Hemd

Bei uns ist es wie gesagt irgendwo in der Mitte. Und ich passe mich natürlich den Vorstellungen meines Arbeitgebers an. Aber wenn es meine Wahl wäre, würde ich einige Änderungen der letzten 10, 15 Jahre wieder rückgängig machen. Das soll jetzt nicht heißen, dass früher alles besser war, aber ich finde eben auch nicht alles schlechter.

Und ja, das hat auch damit zu tun, dass viele Statussymbole weggefallen sind. Ich habe kein Problem damit, wenn eine höhere Stellung in der Firma auch über Statussymbole sichtbar ist, und da stehe ich auch zu.

Und jetzt interessieren mich eure Sichtweisen, und vorallem ob ich mit meiner Einstellung alleine bin.

Ein Anzug sorgt nicht für ein Wir-Gefühl oder eine Teamkultur? Was hat das bitte mit der Kleidung zu tun. Die Einstellung finde ich eher gruselig. Auch wenn ich in meinem letzten Job viel im start-up Umfeld unterwegs war (Berlin), habe ich trotzdem Etuikleider und Pumps/Stiefeletten getragen anstatt Jeans und Sneaker wie viele andere. Ich fühle mich so einfach wohler und finde es schön wenn Leute sich im Büroalltag anders kleiden als abends alleine auf der Couch.

Beim Siezen und der Hierarchie stimme ich dir allerdings zu. Mir ist es mittlerweile total fremd geworden Leute zu siezen.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Einzelbüro statt Großraum? Ja. Wobei ich sowieso zu 90% im Think Tank sitze :D
Rest? Ne, lass mal.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

@der ober mir. Deine Meinung, aber leider ohne Quellen.

Ich bin auch eher ein Freund von Hierarchien, da gibt es jemanden zu dem man im Notfall eskalieren kann. Flache Hierarchien bedeutend ja auch, das weniger Möglichkeiten zum Aufsteigen gegeben sind, und das demotiviert karriereorientierte Mitarbeiter.

Und Anzug als Dress Code ist auch nicht nur negativ. Wenn jeder im Anzug herum läuft, ist auch die Identifikation mit der Gruppe größer.

Ganz schwarz/weiß ist es natürlich nicht, kommt immer auf die Person an. Aber ich halte auch wenig von Delayering und Kicker für alle.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Kauf Dir ein fahrbares Kamerasystem und ne Lichtorgel, dann bist Du der König in Teams ;)

Ziemlich sinnlose Diskussion. Selbst in der Verwaltung lässt sich die Uhr nicht zurückdrehen. Homeoffice ist und bleibt Standard. Wer sich über das Eckbüro statt persönlicher Erfolgen definiert, sollte den Sinn und Zweck des Unternehmens nochmals hinterfragen.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Ich finde deine Einstellung sehr gruselig und auch traurig. All deine beschriebenen Punkte sorgen nicht für Produktivität und Effizienz im Unternehmen. Starre Regeln und Einzelbüros sind nun mal hinderlich. Siezen, Anzug und Hierarchie sorgen nicht für ein wir-Gefühl und Team Kultur sondern schafft Distanz und hindert Menschen daran sich frei und offen auszutauschen.
Sie dienen lediglich dazu, dass du als „geiler Hecht“ wahrgenommen wirst. Wie man das in deiner Generation noch so dringend braucht, ist mir ein Rätsel.
Ich glaube aber auch, dass du schlicht die Branche verfehlt hast. Bei der Einstellung musst du wohl zu Banken oder in den ÖD.
Ich bin sehr froh dass heutzutage alles moderner und lockerer ist.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob ihr lieber in einem modernen oder eher klassisch orientierten Umfeld arbeitet oder arbeiten würdet. Und schreibt gerne dazu wie alt ihr seid und was ihr wo macht.

Ich selbst bin Mitte 30, habe in einem MINT-Fach promoviert und bin bei einem DAX30-Konzern. Ich würde ein klassisches Arbeitsumfeld bevorzugen, wie es auch bei uns nicht mehr ist, auch wenn der Konzern sicherlich konservativer ist als die TECH Branche oder so.

Was ich damit meine sind so Punkte wie:

  • Lieber Einzelbüros als Großraum, und die Büros dürfen mit steigender Hierarchiestufe größer werden und teurer möbliert sein, so lange alle Büros einen vernünftigen Standart erfüllen
  • Generell lieber im Büro arbeiten als im Homeoffice
  • Lieber ausgeprägte Hierarchien mit der Möglichkeit aufzusteigen als flache Hierarchien mit wenig Aufstiegsmöglichkeiten
  • Lieber mit Herr Doktor bzw. dem Nachnamen angesprochen werden statt dem Vornamen (außer von engen Kollegen)
  • Lieber Anzug (gerne mit Krawatte) als Dresscode als Chino mit Hemd

Bei uns ist es wie gesagt irgendwo in der Mitte. Und ich passe mich natürlich den Vorstellungen meines Arbeitgebers an. Aber wenn es meine Wahl wäre, würde ich einige Änderungen der letzten 10, 15 Jahre wieder rückgängig machen. Das soll jetzt nicht heißen, dass früher alles besser war, aber ich finde eben auch nicht alles schlechter.

Und ja, das hat auch damit zu tun, dass viele Statussymbole weggefallen sind. Ich habe kein Problem damit, wenn eine höhere Stellung in der Firma auch über Statussymbole sichtbar ist, und da stehe ich auch zu.

Und jetzt interessieren mich eure Sichtweisen, und vorallem ob ich mit meiner Einstellung alleine bin.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Mit Herr Doktor angesprochen werden :D. Du lässt wahrscheinlich auch keine Möglichkeit aus deinen Titel zu präsentieren oder?

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Ich arbeite jetzt seit 2017 in einem Startup. Bei uns sind alle Mitarbeiter zwischen 25 und 30 Jahre alt. Mittlerweile sind es auch schon fast 20 Mitarbeiter.

Ein wie oben beschriebenes klassisches Arbeitsfeld wäre bei uns gar nicht möglich. Alleine schon weil wir eben nicht mehr die 80er oder 90er Jahre haben sondern 2021.

Viele Angestellte wünschen sich eine modernes/lockeres Arbeitsumfeld. Was auch nicht negativ aufs Arbeitsergebnis niederschlägt. Sondern ganz im Gegenteil, das kann auch motivieren.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

6/10
Herr Doktor war zu offensichtlich ;)

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob ihr lieber in einem modernen oder eher klassisch orientierten Umfeld arbeitet oder arbeiten würdet. Und schreibt gerne dazu wie alt ihr seid und was ihr wo macht.

Ich selbst bin Mitte 30, habe in einem MINT-Fach promoviert und bin bei einem DAX30-Konzern. Ich würde ein klassisches Arbeitsumfeld bevorzugen, wie es auch bei uns nicht mehr ist, auch wenn der Konzern sicherlich konservativer ist als die TECH Branche oder so.

Was ich damit meine sind so Punkte wie:

  • Lieber Einzelbüros als Großraum, und die Büros dürfen mit steigender Hierarchiestufe größer werden und teurer möbliert sein, so lange alle Büros einen vernünftigen Standart erfüllen
  • Generell lieber im Büro arbeiten als im Homeoffice
  • Lieber ausgeprägte Hierarchien mit der Möglichkeit aufzusteigen als flache Hierarchien mit wenig Aufstiegsmöglichkeiten
  • Lieber mit Herr Doktor bzw. dem Nachnamen angesprochen werden statt dem Vornamen (außer von engen Kollegen)
  • Lieber Anzug (gerne mit Krawatte) als Dresscode als Chino mit Hemd

Bei uns ist es wie gesagt irgendwo in der Mitte. Und ich passe mich natürlich den Vorstellungen meines Arbeitgebers an. Aber wenn es meine Wahl wäre, würde ich einige Änderungen der letzten 10, 15 Jahre wieder rückgängig machen. Das soll jetzt nicht heißen, dass früher alles besser war, aber ich finde eben auch nicht alles schlechter.

Und ja, das hat auch damit zu tun, dass viele Statussymbole weggefallen sind. Ich habe kein Problem damit, wenn eine höhere Stellung in der Firma auch über Statussymbole sichtbar ist, und da stehe ich auch zu.

Und jetzt interessieren mich eure Sichtweisen, und vorallem ob ich mit meiner Einstellung alleine bin.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Vollste Zustimmung zum Eröffnungspost.

Ich bevorzuge auch eine oben dargestellte klassische Umgebung. Ein weiterer Grund hierfür ist die Trennung von Berufs- und Privatleben. Per Du bin ich mit Freunden und Familie, mit denen ich mich gerne und umfangreich über allerlei private Themen austausche. Per Sie ist der oberflächliche Smalltalk allerdings wesentlich angenehmer und auch weniger taktvolle Kollegen driften nicht so sehr in private Themen ab.

Am schlimmsten ist das oftmals praktizierte Zwangsgeduze.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Vorab zu mir: 30, Mathematikerin, aktuell im Endspurt meiner Promotion. Zuvor in einer international agierenden Großbank tätig, dorthin möchte ich auch zurück.

Ich bin zu 99% bei dir. Einzig der Dresscode, da sehe ich es etwas entspannter – zumindest die Krawatten dürfte man, wenn es nach mir ginge, gern ablegen. Deren Ästhetik hat sich mir nie erschlossen. Was den Rest angeht: Voll und ganz deiner Meinung.
Ich finde wirklich nichts unattraktiver als "Start-up-Kultur": Flache Hierarchien, "Wir sind hier alle per Du!", pseudo-freundschaftliches Getue. Wo gegendert wird, nicht nur im Schriftlichen, sondern auch im gesprochenen Wort (-Pause- "Innen"), alle Posten via Quote besetzt werden. M. E. ist das bloßes Anbiedern an den linken Zeitgeist, spiegelt diese leistungslose und -verachtende "Wohlfühl"gesellschaft sehr gut wider. Es ist ja auch bezeichnend, dass es i. d. R. die Nadines (B. A. Kommunikationswissenschaft) und Tobias-Sörens (B. A. Soziologie/Gender Studies) sind, die den Dr. oec./nat./ing./iur. vorwerfen, es sei super peinlich, auf akademische Grade (bzw. die Ansprache unter Nennung ebendieser) Wert zu legen, oder fordern, dass alle, ungeachtet der (nicht) erbrachten Leistung, der persönlichen Voraussetzungen (Intelligenz etc.) usw., absolut "gleich" zu sein haben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob ihr lieber in einem modernen oder eher klassisch orientierten Umfeld arbeitet oder arbeiten würdet. Und schreibt gerne dazu wie alt ihr seid und was ihr wo macht.

Ich selbst bin Mitte 30, habe in einem MINT-Fach promoviert und bin bei einem DAX30-Konzern. Ich würde ein klassisches Arbeitsumfeld bevorzugen, wie es auch bei uns nicht mehr ist, auch wenn der Konzern sicherlich konservativer ist als die TECH Branche oder so.

Was ich damit meine sind so Punkte wie:

  • Lieber Einzelbüros als Großraum, und die Büros dürfen mit steigender Hierarchiestufe größer werden und teurer möbliert sein, so lange alle Büros einen vernünftigen Standart erfüllen
  • Generell lieber im Büro arbeiten als im Homeoffice
  • Lieber ausgeprägte Hierarchien mit der Möglichkeit aufzusteigen als flache Hierarchien mit wenig Aufstiegsmöglichkeiten
  • Lieber mit Herr Doktor bzw. dem Nachnamen angesprochen werden statt dem Vornamen (außer von engen Kollegen)
  • Lieber Anzug (gerne mit Krawatte) als Dresscode als Chino mit Hemd

Bei uns ist es wie gesagt irgendwo in der Mitte. Und ich passe mich natürlich den Vorstellungen meines Arbeitgebers an. Aber wenn es meine Wahl wäre, würde ich einige Änderungen der letzten 10, 15 Jahre wieder rückgängig machen. Das soll jetzt nicht heißen, dass früher alles besser war, aber ich finde eben auch nicht alles schlechter.

Und ja, das hat auch damit zu tun, dass viele Statussymbole weggefallen sind. Ich habe kein Problem damit, wenn eine höhere Stellung in der Firma auch über Statussymbole sichtbar ist, und da stehe ich auch zu.

Und jetzt interessieren mich eure Sichtweisen, und vorallem ob ich mit meiner Einstellung alleine bin.

Da hat wohl jemand für den Titel promoviert ;)

Gefühlt sind es häufig diejenigen, die im privaten Leben nichts gerissen haben und sich deshalb über ihre Stellung im Unternehmen profilieren müssen.

Starre Hierarchien finde ich, abgesehen von Behörden und statischen Branchen, extrem hinderlich. Wie oft kommt es vor, dass v.a. ältere MA in höheren Positionen ihren Job nicht gescheit erledigen, weil die Anfrage von weniger senioren Kollegen kommt. Bestenfalls werden Mails insgesamt ignoriert, oder erst gar nicht gegrüßt im vorbeigehen. Das sorgt insgesamt eher für Frust und langwierige Prozesse.
Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist meist deutlich produktiver. Allerdings soll das nicht heißen, dass der Vorgesetzte sein Entscheidungsbefugnis insgesamt verliert.

Ich bin Ingenieur im Produktionsbetrieb und hier ist eindeutig zu sehen, dass neueingestellte Akademiker, die sich was auf ihren Abschluss einbilden, meist keine Zukunft im Unternehmen haben und häufig schon vor Ablauf der Probezeit wieder ausscheiden. Deine Ziele erreichst du vor allem, wenn du mit vielen Kollegen gut klarkommst und diese aus eigener Motivation ggf. zusätzlich anfallende Aufgaben erledigen.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob ihr lieber in einem modernen oder eher klassisch orientierten Umfeld arbeitet oder arbeiten würdet. Und schreibt gerne dazu wie alt ihr seid und was ihr wo macht.

Ich selbst bin Mitte 30, habe in einem MINT-Fach promoviert und bin bei einem DAX30-Konzern. Ich würde ein klassisches Arbeitsumfeld bevorzugen, wie es auch bei uns nicht mehr ist, auch wenn der Konzern sicherlich konservativer ist als die TECH Branche oder so.

Was ich damit meine sind so Punkte wie:

  • Lieber Einzelbüros als Großraum, und die Büros dürfen mit steigender Hierarchiestufe größer werden und teurer möbliert sein, so lange alle Büros einen vernünftigen Standart erfüllen
  • Generell lieber im Büro arbeiten als im Homeoffice
  • Lieber ausgeprägte Hierarchien mit der Möglichkeit aufzusteigen als flache Hierarchien mit wenig Aufstiegsmöglichkeiten
  • Lieber mit Herr Doktor bzw. dem Nachnamen angesprochen werden statt dem Vornamen (außer von engen Kollegen)
  • Lieber Anzug (gerne mit Krawatte) als Dresscode als Chino mit Hemd

Bei uns ist es wie gesagt irgendwo in der Mitte. Und ich passe mich natürlich den Vorstellungen meines Arbeitgebers an. Aber wenn es meine Wahl wäre, würde ich einige Änderungen der letzten 10, 15 Jahre wieder rückgängig machen. Das soll jetzt nicht heißen, dass früher alles besser war, aber ich finde eben auch nicht alles schlechter.

Und ja, das hat auch damit zu tun, dass viele Statussymbole weggefallen sind. Ich habe kein Problem damit, wenn eine höhere Stellung in der Firma auch über Statussymbole sichtbar ist, und da stehe ich auch zu.

Und jetzt interessieren mich eure Sichtweisen, und vorallem ob ich mit meiner Einstellung alleine bin.

Bis auf den dresscode stimme ich dir voll zu.
Ich liebe chino mit Hemd.

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Big4 Auditor

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Ich finde deine Einstellung sehr gruselig und auch traurig. All deine beschriebenen Punkte sorgen nicht für Produktivität und Effizienz im Unternehmen. Starre Regeln und Einzelbüros sind nun mal hinderlich. Siezen, Anzug und Hierarchie sorgen nicht für ein wir-Gefühl und Team Kultur sondern schafft Distanz und hindert Menschen daran sich frei und offen auszutauschen.
Sie dienen lediglich dazu, dass du als „geiler Hecht“ wahrgenommen wirst. Wie man das in deiner Generation noch so dringend braucht, ist mir ein Rätsel.
Ich glaube aber auch, dass du schlicht die Branche verfehlt hast. Bei der Einstellung musst du wohl zu Banken oder in den ÖD.
Ich bin sehr froh dass heutzutage alles moderner und lockerer ist.

Ich empfinde es als gruselig die individuelle Vorliebe für kleine formale Gesten als "gruselig" abzuwerten. Ich empfinde es als oberflächlich einen Anzug oder ein "Sie" als "der macht das nur um sich als 'geiler Hecht' darzustellen" abzuwerten.

Letztendlich ist das doch alles nichts anderes als Äußerlichkeiten - kleine Normen des miteinanders, die auf die eine oder andere Weise Signale senden sollen.

Wenn ich zur Hochzeit eines Freundes einen Anzug trage, trage ich den nicht, um dem Brautpaar die Show zu stehlen und mich selbst zu präsentieren, sondern um über festliche Kleidung meinen Beitrag zu einem festlichen Rahmen zu leisten und damit meinen Respekt vor meinem Freund und diesem Anlass zu demonstrieren.
Und gerade der Hochzeitsrahmen zeigt doch auch gut, dass Anzug nicht Distanz bedeuten muss, sondern ein offenes respektvolles miteinander auch im Anzug möglich ist - genau wie Arroganz und Oberflächlichkeit auch in zerrissener Jeans und Schlabber-Hoodie stecken können.

Um aber auf den TE zu antworten:
Mir geht es da ähnlich wie dir. Auch ich bin ein MINTler und auch ich bevorzuge es persönlich klassischer. Mir geht es dabei nicht um starre hierarchische Strukturen - ganz im Gegenteil. Viel bedeutsamer, als dass der Praktikant den Chef siezen würde, empfände ich, wenn der Chef wieder den Praktikanten siezen würde.
Was bringt ein "Firmenkultur-Du", wenn es nicht auch mit ehrlichem persönlichen Respekt verbunden ist? Da ist mir ein höflich-distanziertes "Sie" lieber, das zumindest stets auf den höflichen Mindestrespekt zwischen nicht-privat-befreundeten Erwachsenen anspielt.

Aber ich möchte das Thema auch nicht überbewerten. Ob Anzug oder Chino, Du oder Sie - das ist letzendlich zweitrangig. Der Respekt und das rücksichtsvoll-freundliche Miteinander müssen stimmen. Und meines Erachtens gehört dazu auch immer ein gewisses Maß an höflich-professioneller Distanz.

Schade finde ich es nur, wie sehr sich Firmen an solchen Oberflächlichkeiten aufhängen um plump "Start-Up-Kultur" nachzuahmen, statt sich eine eigene positive zu entwickeln oder zu bewahren, die zur eigenen Arbeitswelt passt. "Sabine und Peter" müssen nicht Best-Buddies sein um zusammen arbeiten zu können - wenn "Frau Huber und Herr Schulz" miteinander eine professionelle Basis finden, ist das meines Erachtens ausreichend.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Vorab zu mir: 30, Mathematikerin, aktuell im Endspurt meiner Promotion. Zuvor in einer international agierenden Großbank tätig, dorthin möchte ich auch zurück.

Ich bin zu 99% bei dir. Einzig der Dresscode, da sehe ich es etwas entspannter – zumindest die Krawatten dürfte man, wenn es nach mir ginge, gern ablegen. Deren Ästhetik hat sich mir nie erschlossen. Was den Rest angeht: Voll und ganz deiner Meinung.
Ich finde wirklich nichts unattraktiver als "Start-up-Kultur": Flache Hierarchien, "Wir sind hier alle per Du!", pseudo-freundschaftliches Getue. Wo gegendert wird, nicht nur im Schriftlichen, sondern auch im gesprochenen Wort (-Pause- "Innen"), alle Posten via Quote besetzt werden. M. E. ist das bloßes Anbiedern an den linken Zeitgeist, spiegelt diese leistungslose und -verachtende "Wohlfühl"gesellschaft sehr gut wider. Es ist ja auch bezeichnend, dass es i. d. R. die Nadines (B. A. Kommunikationswissenschaft) und Tobias-Sörens (B. A. Soziologie/Gender Studies) sind, die den Dr. oec./nat./ing./iur. vorwerfen, es sei super peinlich, auf akademische Grade (bzw. die Ansprache unter Nennung ebendieser) Wert zu legen, oder fordern, dass alle, ungeachtet der (nicht) erbrachten Leistung, der persönlichen Voraussetzungen (Intelligenz etc.) usw., absolut "gleich" zu sein haben.

"Seht her, ich bin Doktor der Mathematik"

Beim Gendern bin ich absolut bei dir.
Abgesehen davon klingst du eben doch leider wie eine sehr unsympathische und verbitterte Karen mit heruntergezogenen Mundwinkeln, die sämtliche Menschen auf deren akademisches Standing reduziert, während sie im Rahmen sozialer Interaktionen keine Gelegenheit auslässt, dem Gegenüber die Tatsache unter die Nase zu reiben, keineswegs über eine Quote an die von ihr besetzte Stelle gekommen zu sein.

Vielleicht bist du auch einfach nur frustriert, dass deutlich attraktivere Nadines und Sören-Maltes es trotz ihres Bachelors in Medienmanagement z.T. weiter gebracht haben als du und vergisst es daher auch niemals, deinen Studiengang und dessen Anspruch zu erwähnen, der dich quasi zur Halbgöttin in deiner Großbank klassifiziert ;)

Dieser in Deutschland grassierende akademische Dünkel und - gegensätzlich - die verbreitete Neidkultur intensivieren wahrlich mein Verlangen, endlich dieser unsäglichen Kultur zu entfliehen.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Ich finde deine Einstellung sehr gruselig und auch traurig. All deine beschriebenen Punkte sorgen nicht für Produktivität und Effizienz im Unternehmen. Starre Regeln und Einzelbüros sind nun mal hinderlich. Siezen, Anzug und Hierarchie sorgen nicht für ein wir-Gefühl und Team Kultur sondern schafft Distanz und hindert Menschen daran sich frei und offen auszutauschen.
Sie dienen lediglich dazu, dass du als „geiler Hecht“ wahrgenommen wirst. Wie man das in deiner Generation noch so dringend braucht, ist mir ein Rätsel.
Ich glaube aber auch, dass du schlicht die Branche verfehlt hast. Bei der Einstellung musst du wohl zu Banken oder in den ÖD.
Ich bin sehr froh dass heutzutage alles moderner und lockerer ist.

Ich finde diese Einstellung deutlich gruseliger als die des Fragenstellers. Sie passt aber in das Bild der aktuellen Zeit, in der die eigene Meinung absolut ist und alle anderen Meinungen grundsätzlich falsch sein müssen.

Auch bei der Einschätzung der einzelnen Punkte widerspreche ich: Es gibt unzählige Studien, die belegen dass die Arbeit in Einzel- oder Zweierbüros effizienter läuft als in Großraumbüros (im Durchschnitt, es gibt sicherlich Ausnahmen, bspw. in der Kreativbranche, aber Ausnahmen stellen nicht die Breite dar). Der Trend zum Großraumbüro ist kostengetrieben.

Anzug/Kostüm und Siezen schadet keinem Zusammengehörigkeitsgefühl, drückt aber eine Wertschätzung gegenüber der Arbeit und den Kollegen/Kunden aus und bildet auch einen Unterschied zwischen Freizeit und Arbeitszeit. Ich bin von einem Arbeitgeber, bei dem die Hierarchiestufen über dir Gesiezt wurden zu einerm mit Du-Kultur gewechselt. Wir- und Team-Kultur war bei ersterem deutlich ausgeprägter und auch die Beziehung zum gesiezten Vorgesetzten war enger als jetzt zum geduzten. Und eine gewisse professionelle Distanz gerade zu den Vorgesetzten ist im Berufsalltag auch nicht unbedingt verkehrt. Es sind halt Kollegen und keine Freunde.

Ob es dem Fragensteller darum geht, als "geiler Hecht" wargenommen zu werden weiß ich nicht. Ich finde es aber auch nicht verwerflich, wenn sich persönliche Erfolge (sei es eine abgeschlossene Promotion oder Erfolg im Beruf der zu einer höheren Hierarchiestufe führt) auch in gewissen Symbolen zeigt und von anderen geachtet wird, bspw. durch die Nutzung des Doktors.

antworten
WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Ich habe schon einige Firmen durch, auch öD. Und in keiner Firma wurden die Doktoren von den Kollegen mit dem Doktor-Grad angesprochen. Immer hieß es Herr oder Frau XY.
Wäre auch blöd, wenn der Vorgesetzte seinen Untergebenen mit Herrn Doktor anreden müsste (wenn er selber keinen hat)

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

TE hier, danke für die vielfältigen Rückmeldungen. Dass ich nicht nur auf Gegenliebe stoßen würde, war mir klar. Promoviert habe ich allerdings aus interesse, nicht für den Titel, das würde sich im MINT-Bereich auch kaum jemand antun. Ich lege auch privat keinen Wert auf den Doktor oder gebe ihn irgendwo an, mir geht es rein ums berufliche Umfeld.

Big4 Auditor schrieb am 16.01.2021:
[...]

Aber ich möchte das Thema auch nicht überbewerten. Ob Anzug oder Chino, Du oder Sie - das ist letzendlich zweitrangig. Der Respekt und das rücksichtsvoll-freundliche Miteinander müssen stimmen. Und meines Erachtens gehört dazu auch immer ein gewisses Maß an höflich-professioneller Distanz.

Schade finde ich es nur, wie sehr sich Firmen an solchen Oberflächlichkeiten aufhängen um plump "Start-Up-Kultur" nachzuahmen, statt sich eine eigene positive zu entwickeln oder zu bewahren, die zur eigenen Arbeitswelt passt. "Sabine und Peter" müssen nicht Best-Buddies sein um zusammen arbeiten zu können - wenn "Frau Huber und Herr Schulz" miteinander eine professionelle Basis finden, ist das meines Erachtens ausreichend.

Vielen Dank für den Beitrag, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich glaube ohne dass es mir vorher so bewusst war, geht es mir genau darum, respekt- und rücksichtsvoll miteinander um zu gehen, wozu auch die Anerkennung von Leistung gehört. Und ja, das geht in beide Richtungen.
Gerade wenn die Casual- oder Start-Up-Kultur sich nicht im Unternehmen entwickelt hat, sondern top-down angeordnet wurde, sehe ich in ihr auch keinen Mehrwert. Das Verhältnis zwischen Frau Huber und Herr Schulz wird sich nicht änder, nur weil ihnen jemand drittes sagt, dass sie sich abjetzt Sabine und Peter zu nennen haben.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Ich arbeite in einer Bank und dank Corona seit März home office statt Großraumbüro. Meine Produktivität ist massiv gestiegen dadurch dass mich nicht alle 5 Minuten jemand ablenkt.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Ich bin ebenfalls bei einem Dax Konzern, bei uns ist es richtig klassisch. Strenge Hierarchien, die Türe wird vom Doorman geöffnet und die älteren Kollegen erzählen noch das früher der Servierwagen mit den Zigaretten herumgefahren ist, damit man nicht zum Rauchen den Arbeitsplatz verlassen muss.

Ist mir persönlich aber ziemlich egal, ich besitze nicht mal mehr einen Anzug, nachdem beim letzten alle Hosen verschlissen waren. Polo Hemd im Sommer und einen falschen Hemdkragen im Winter unter dem Pullover ist bei mir das höchste der Gefühle, die Chino statt Jeans trage ich im Sommer freiwillig weil es einfach der angenehmere Stoffe ist. Vorstand werde ich in dem Outfit wohl leider nicht.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Bin 25 jähriger bwler
Stimme dem Theraderöffner in allem zu außer einzelbüros und siezen.
arbeite gern im Großraum (10 bis 25 Plätze)
Mehr fand ich unschön
find es nett mal mit Kollegen aus völlig anderen teams oder Bereichen zu quatschen und zu Netzwerken.
ziehe mich sowohl beruflich als auch privat eher elegant an. Aufgrund der aktuellen Entwicklung aber statt Anzug chino + Hemd und darüber wollpullover oder sakko und dazu Anzugschuhe.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Wozu war denn der ganze Thread jetzt gut? Es wurden erwartungsgemäß die getriggert, die getriggert werden sollten und das Resultat des TE's reicht so weit, Selbstverständlichlichkeiten zu unterstreichen. Wenn das das ist, was er neben seinen Krawatten und Gesieze als Leistung verbucht...

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Ich finde alles hat seinen Platz, ein Startup mit 25 Mitarbeitern und 5 Hierarchieebenen und übertriebener Förmlichkeit passt genau so nicht wie ein konservativer Großkonzern der eine Startupkultur oktroiert bekommt.

Kenne diesen Wandel auch aus meinem Konzern. Gerade an dem aufgezwungenen Duzen stören sich viele.

Im Gesamten ist mein Eindruck, dass neben der Konfrontation alt-jung das modernere Umfeld im Schnitt bei der breiten Masse besser ankommt, während die Leistungsträger eher ein klassisches Umfeld bevorzugen, da sie dort mehr Aufstiegsmöglichkeiten und Anerkennung bekommen.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

Am besten Homeoffice, zur Not ein Einzelbüro mit Privatssphäre.
Menschen können nett für Smalltalk zwischendurch sein, aber im Großen und Ganzen gehen sie mir auf den Sack und ich will einfach gechillt meine Arbeit machen.
Ich bin einfach ehrlich.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Ich finde deine Einstellung sehr gruselig und auch traurig. All deine beschriebenen Punkte sorgen nicht für Produktivität und Effizienz im Unternehmen. Starre Regeln und Einzelbüros sind nun mal hinderlich. Siezen, Anzug und Hierarchie sorgen nicht für ein wir-Gefühl und Team Kultur sondern schafft Distanz und hindert Menschen daran sich frei und offen auszutauschen.
Sie dienen lediglich dazu, dass du als „geiler Hecht“ wahrgenommen wirst. Wie man das in deiner Generation noch so dringend braucht, ist mir ein Rätsel.
Ich glaube aber auch, dass du schlicht die Branche verfehlt hast. Bei der Einstellung musst du wohl zu Banken oder in den ÖD.
Ich bin sehr froh dass heutzutage alles moderner und lockerer ist.

Ich finde diese Einstellung deutlich gruseliger als die des Fragenstellers. Sie passt aber in das Bild der aktuellen Zeit, in der die eigene Meinung absolut ist und alle anderen Meinungen grundsätzlich falsch sein müssen.

Auch bei der Einschätzung der einzelnen Punkte widerspreche ich: Es gibt unzählige Studien, die belegen dass die Arbeit in Einzel- oder Zweierbüros effizienter läuft als in Großraumbüros (im Durchschnitt, es gibt sicherlich Ausnahmen, bspw. in der Kreativbranche, aber Ausnahmen stellen nicht die Breite dar). Der Trend zum Großraumbüro ist kostengetrieben.

Anzug/Kostüm und Siezen schadet keinem Zusammengehörigkeitsgefühl, drückt aber eine Wertschätzung gegenüber der Arbeit und den Kollegen/Kunden aus und bildet auch einen Unterschied zwischen Freizeit und Arbeitszeit. Ich bin von einem Arbeitgeber, bei dem die Hierarchiestufen über dir Gesiezt wurden zu einerm mit Du-Kultur gewechselt. Wir- und Team-Kultur war bei ersterem deutlich ausgeprägter und auch die Beziehung zum gesiezten Vorgesetzten war enger als jetzt zum geduzten. Und eine gewisse professionelle Distanz gerade zu den Vorgesetzten ist im Berufsalltag auch nicht unbedingt verkehrt. Es sind halt Kollegen und keine Freunde.

Ob es dem Fragensteller darum geht, als "geiler Hecht" wargenommen zu werden weiß ich nicht. Ich finde es aber auch nicht verwerflich, wenn sich persönliche Erfolge (sei es eine abgeschlossene Promotion oder Erfolg im Beruf der zu einer höheren Hierarchiestufe führt) auch in gewissen Symbolen zeigt und von anderen geachtet wird, bspw. durch die Nutzung des Doktors

Naja, habe die Erfahrung gemacht das nach 4/5 Jahre BE man sowieso mit fast allen relevanten Leuten per Du ist und man mit dem Siezen eigentlich fast nur Leute ausgrenzt...

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

ich habe selbst promoviert und finde das Gehabe total unangenehm. Respekt kommt immer über Leistung. Im Berufsalltag wird Leistung zurecht über Umsatz/Kosten definiert und eben nicht die 4-jährige WiMa Anstellung am Lehrstuhl mit dazugehöriger Promotion; am besten noch ohne nennenswerten Veröffentlichungen.

Das Siezen kann ich nachvollziehen, aber starke Hierarchien wirken für mich leistungsmindernd. Ich war selbst in einer Großbank und nicht wenige Managing Directors haben diese Hierarchien brutal ausgenutzt, um wenig beizutragen, aber viel abzukassieren. Im Extremfall waren sie nur noch ein Hindernis für viele Kollegen.

antworten
WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

ich habe selbst promoviert und finde das Gehabe total unangenehm. Respekt kommt immer über Leistung. Im Berufsalltag wird Leistung zurecht über Umsatz/Kosten definiert und eben nicht die 4-jährige WiMa Anstellung am Lehrstuhl mit dazugehöriger Promotion; am besten noch ohne nennenswerten Veröffentlichungen.

Das Siezen kann ich nachvollziehen, aber starke Hierarchien wirken für mich leistungsmindernd. Ich war selbst in einer Großbank und nicht wenige Managing Directors haben diese Hierarchien brutal ausgenutzt, um wenig beizutragen, aber viel abzukassieren. Im Extremfall waren sie nur noch ein Hindernis für viele Kollegen.

Sorry hier liegst du falsch.
Respekt sollte nicht über Leistung kommen, sondern Anerkennung und Standing.
Respekt sollte man immer vor allen Menschen unabhängig von der Hierarchieebene haben.
Ich bin zu unserer Putzfrau mindestens genauso höflich wie zum GF. Das ist Resepkt.

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WiWi Gast

Bevorzugt ihr ein modernes oder klassisches Arbeitsumfeld?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Vorab zu mir: 30, Mathematikerin, aktuell im Endspurt meiner Promotion. Zuvor in einer international agierenden Großbank tätig, dorthin möchte ich auch zurück.

Ich bin zu 99% bei dir. Einzig der Dresscode, da sehe ich es etwas entspannter – zumindest die Krawatten dürfte man, wenn es nach mir ginge, gern ablegen. Deren Ästhetik hat sich mir nie erschlossen. Was den Rest angeht: Voll und ganz deiner Meinung.
Ich finde wirklich nichts unattraktiver als "Start-up-Kultur": Flache Hierarchien, "Wir sind hier alle per Du!", pseudo-freundschaftliches Getue. Wo gegendert wird, nicht nur im Schriftlichen, sondern auch im gesprochenen Wort (-Pause- "Innen"), alle Posten via Quote besetzt werden. M. E. ist das bloßes Anbiedern an den linken Zeitgeist, spiegelt diese leistungslose und -verachtende "Wohlfühl"gesellschaft sehr gut wider. Es ist ja auch bezeichnend, dass es i. d. R. die Nadines (B. A. Kommunikationswissenschaft) und Tobias-Sörens (B. A. Soziologie/Gender Studies) sind, die den Dr. oec./nat./ing./iur. vorwerfen, es sei super peinlich, auf akademische Grade (bzw. die Ansprache unter Nennung ebendieser) Wert zu legen, oder fordern, dass alle, ungeachtet der (nicht) erbrachten Leistung, der persönlichen Voraussetzungen (Intelligenz etc.) usw., absolut "gleich" zu sein haben.

Irgendwie bringst du da was durcheinander. "leistungslose und -verachtende "Wohlfühl"gesellschaft" Ist ja wohl eher das Konzernumfeld. In einem Startup wird sicherlich mehr garbeitet, als in einem Konzern. Mal davon abgesehen führt das Duzen nicht dazu, dass man den Respekt aufgibt. Auch in einem Startup gibt es eine gewisse Distanz zum CEO.

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