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Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

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WiWi Gast

Faulenzen am Arbeitsplatz?

Wie viel Zeit verbringt ihr an einem Arbeitstag mit Privatkram? Im internet rumdaddeln, am Kaffeeautomaten mit Kollegen ueber Gott und die Welt plaudern, draussen spaziere. gehen, das neueste Boxset bei Amazon bestellen, wie hypnotisiert gelangweilt Wirtschaftsnachrichten im internet durchlesen, private Telefonate etc? Ernst gemeit!

Branche: Versicherung
Arbeitstzeit: ca 10 Std pro Tag
Faulenzereien: bin ca um 9 im Buero, dann erstmal Kaffee, ein Schwaetzchen mit Kollegen und im Internet Nachrichten lesen. Fange dann gegen 10:30 an zu arbeiten bis 13h. Dann Mittagspause, Kaeffchen nach der Mittagspause und um 14h gehts weiter. Kritischer Moment. Wenn ich direkt wieder in den Arbeitrhytmus komme, schaffe isch es bis ca 17h zu arbeiten, allerdings oft unproduktiv.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Läuft bei mir ähnlich, im Großen und Ganzen ist die Arbeit nach 2-3h vollständig und sehr gut erledigt, der Rest ist Netzwerken, sich in Meetings wichtig machen, dumm im Internet surfen und die Zeit totschlagen.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

bei mir ähnlich. arbeite effektiv 1-2h am Tag. Wenn es darauf ankommt (Meetings mit GF) gebe ich 1000%, ansonsten eher nur 5%. Läuft super. Alle denken ich bin der mega Überflieger.
Effektiv arbeite ich 30h die Woche. Gehalt 86k brutto p.a
(DAX 30, Teamleiter SCM)

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

ich finde ehrlich gesagt Faulenzen zu anstrengend (!) - ich muss was richtiges zu tun haben, Internet sufen macht mich rasend.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Dto.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass solche Zustände langfristig ökonomisch sinnvoll sind...

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ist doch ein typischer Arbeitstag ausserhalb von UB, IB und Start Up.

Ich war 4 Jahre in einem MDax-Konzern im Bereich Competitive Intelligence und habe von ca. 8 Stunden pro Tag etwa 3-4 gearbeitet.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ökonomisch sinnvoll ist das sicher nicht. Aber leider Realität in vielen Konzernen.
Bei mir ist es nicht durchgängig so viel Faulenzen (zum Glück), aber es sind im Schnitt sicher 2h am Tag die mit Unsinn vertrödelt werden.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

In meinem alten Job hab ich auch zu 90% gefaulenzt. Ich empfand das aber als schrecklich. Jetzt im neuen hats ähnlich angefangen aber über die ersten Monate step by step abgenommen. Aktuell liegt der Faulenz-Faktor vllt noch bei 25%. Davon sind aber 10% Branchen-Newsletter lesen (allerdings viel ausführlicher als nötig wäre) und weitere 10% Schwätzen mit Kollegen - beides keine komplett sinnlosen Dinge aus Unternehmenssicht aber halt auch kein Arbeiten. Bleiben noch 5% für komplett privaten Kram und ich arbeite bisher im Schnitt keine 40 Stunden wie laut Vertrag vorgsehen sondern vllt 35 bis 38 im Schnitt. Aber auch hier die Tendenz klar steigend. Die letzten 2 Wochen warens eher so 42.

Wie es langfristig wird - keine Ahnung... bin erst seit knapp 3,5 Monaten im neuen Job.
Bin aber mit der aktuellen Situation VIEL zufriedener. Das erzwungene Faulenzen war mega ätzend. Hatte nach den ersten Wochen auch schon Zweifel am neuen Job als es dort genauso weiter ging. Mehr Stunden müssens nicht werden aber die die ich da bin will ich auch ausreichend zu tun zu haben, und zwar mit Dingen die ich als sinnvoll empfinde. Wenn dann jeden Tag nen Stündchen übrig bleibt um Newsletter zu lesen und zu quatschen nehm ich das gerne mit, mehr aber auch nicht.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Dto. Versicherung.
Muss sagen ich bin aus der Beratung gewechselt und fand den Zustand am Anfang zml. geil und cool. Mittlerweile ist es nervig mit so unmotivierten Menschen zusammenzuarbeiten.

Wie empfindet Ihr das?

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Vom Faulenzen bekomme ich bore-out und dann geht es mir schlecht. Lieber fordernde/spannende Aufgaben erledigen mit ein bisschen Stress.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Das gibt es in großen Konzernen. Habe es auch erlebt. Das ist nicht gut, sondern macht auf Dauer krank. Man muss oft so tun, als hätte man was zu tun. Irgendwann fällt es auf und bei einer großen Reorganisation hat man dann Stellen, die man streichen kann, ohne den Unternehmenserfolg zu gefährden. Mit so was wird man langfristig nicht erfolgreich sein! Wenn man dann schon älter ist und im Unternehmen bleiben muss (weil man in dem Alter nichts anderes mehr bekommt), landet man u.U. ganz weit unten, d.h. mitunter auch tiefer als bei einer Absolventenstelle. Alles schon da gewesen.

Lounge Gast schrieb:

Wie viel Zeit verbringt ihr an einem Arbeitstag mit
Privatkram? Im internet rumdaddeln, am Kaffeeautomaten mit
Kollegen ueber Gott und die Welt plaudern, draussen spaziere.
gehen, das neueste Boxset bei Amazon bestellen, wie
hypnotisiert gelangweilt Wirtschaftsnachrichten im internet
durchlesen, private Telefonate etc? Ernst gemeit!

Branche: Versicherung
Arbeitstzeit: ca 10 Std pro Tag
Faulenzereien: bin ca um 9 im Buero, dann erstmal Kaffee, ein
Schwaetzchen mit Kollegen und im Internet Nachrichten lesen.
Fange dann gegen 10:30 an zu arbeiten bis 13h. Dann
Mittagspause, Kaeffchen nach der Mittagspause und um 14h
gehts weiter. Kritischer Moment. Wenn ich direkt wieder in
den Arbeitrhytmus komme, schaffe isch es bis ca 17h zu
arbeiten, allerdings oft unproduktiv.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ist doch schon bekannt dieses Problem.. warum ein neuer Thread? Gibt doch schon einen..

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BBkler

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Bei uns gibt es genug Leute, die effektiv vielleicht zwei Stunden pro Tag arbeiten und ansonsten lieber schlafen oder rumlabern.

Lounge Gast schrieb:

Wie viel Zeit verbringt ihr an einem Arbeitstag mit
Privatkram? Im internet rumdaddeln, am Kaffeeautomaten mit
Kollegen ueber Gott und die Welt plaudern, draussen spaziere.
gehen, das neueste Boxset bei Amazon bestellen, wie
hypnotisiert gelangweilt Wirtschaftsnachrichten im internet
durchlesen, private Telefonate etc? Ernst gemeit!

Branche: Versicherung
Arbeitstzeit: ca 10 Std pro Tag
Faulenzereien: bin ca um 9 im Buero, dann erstmal Kaffee, ein
Schwaetzchen mit Kollegen und im Internet Nachrichten lesen.
Fange dann gegen 10:30 an zu arbeiten bis 13h. Dann
Mittagspause, Kaeffchen nach der Mittagspause und um 14h
gehts weiter. Kritischer Moment. Wenn ich direkt wieder in
den Arbeitrhytmus komme, schaffe isch es bis ca 17h zu
arbeiten, allerdings oft unproduktiv.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Arbeite seit einigen Wochen in einer großen Kanzlei. Es zählen also billable hours. Zeit muss vollständig erfasst werden. Manche Tage habe ich aber kaum etwas zu tun und habe auch keine große Lust nach Arbeit zu betteln. So etwas kenne ich nämlich aus meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Dann hätte in nämlich gleich zu viel zu tun weil genau dann nämlich weitere neue Arbeit von selbst kam.
Es schwankt also zwischen 0% und echt 70%, die ich im Internet surfe, meinen Schreibtisch aufräume, privat telefoniere/chatte... zur Not bilde ich mich selbst mit Zeitschriften fort...

Bin da aber eh bald raus. Sonst wäre bei einer Bewertung die Time Sheets echt ein Problem :D

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Das kann auch daran liegen, dass deine effektiv geleistete Arbeit nicht gut ist. In den Branchen mit billable hours herrscht die natürliche Selektion. So auch bei uns in der Steuerberatung. Eigentlich sollten die guten Leute dort viel mehr verdienen als die meisten Konzernmitarbeiter gemessen an der Effizienz.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich bin Beamter und bin momentan nur am rödeln. Ich bin froh, wenn ich mal vernünftig Mittagspause machen kann und mir nicht am Schreibtisch nur ein Brötchen reinschiebe. Wenn ich das hier so lese, dann bereue ich es fast, dass ich nicht in die freie Wirtschaft gewechselt bin. Effektiv weniger Arbeit, mehr Gehalt und bessere Entwicklungschancen.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

In meinem früheren Job (Startup) war das recht selten, dass man tatsächlich effektiv nur 2-3 Stunden am Tag arbeiten konnte. Natürlich hält man mal ein Schwätzchen, aber die Planbarkeit der Arbeit war sehr schlecht (Operations). In meinem neuen Job im Konzernumfeld ist es wieder anders, viel schwankender, an manchen Tagen kommt man zu nichts, weil dauernd irgendwas ist, an anderen Tagen merkt man, dass man tatsächlich NICHTS gemacht hat. Gehalt 105k.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

"kann auch daran liegen, dass deine effektiv geleistete Arbeit nicht gut ist. In den Branchen mit billable hours herrscht die natürliche Selektion. So auch bei uns in der Steuerberatung. Eigentlich sollten die guten Leute dort viel mehr verdienen als die meisten Konzernmitarbeiter gemessen an der Effizienz."

Nein, daran wird es wohl nicht liegen. Alles was ich bisher gemacht habe ging ohne große Änderungen an Mandanten raus. Ich habe direkt in der dritten Woche alleine einen Mandanten empfangen und zu einer Gesellschaftsgründung begleitet. Der Mandant hat danach ne begeisterte email geschrieben. Etc. Es liegt einfach daran dass meine zugeordneten Partner es schlicht nicht so sehr gewohnt sind überhaupt einen Associate zu haben...

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

einkauf. 1h excel, 1h powerpoint, meeting, essen, schwatzen. chillen. 91k dax 30

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 26.05.2017:

einkauf. 1h excel, 1h powerpoint, meeting, essen, schwatzen. chillen. 91k dax 30

Und damit bist du zufrieden?

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Mal nett gefragt: wie kommt man an so entspannte 90k/a Jobs? Mein (realistisches) Ziel ist gerade zwar noch T1/2 UB, aber nach paar Jahren wär das sicher fein zum sich wieder mehr um Familie & Hobbies zu kümmern :D Gleichzeitig hört man ja, dass geile Exits immer schwerer werden.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.05.2018:

Mal nett gefragt: wie kommt man an so entspannte 90k/a Jobs? Mein (realistisches) Ziel ist gerade zwar noch T1/2 UB, aber nach paar Jahren wär das sicher fein zum sich wieder mehr um Familie & Hobbies zu kümmern :D Gleichzeitig hört man ja, dass geile Exits immer schwerer werden.

Hab mal in einem Konzern ein Praktikum gemacht. Mit zwei Spezialisten in einem Büro. Einer 140k AllIn, der andere 100k AllIn.

Nummer 1 war exBerater und hatte gerade nach seiner Beratung 3 Jahre gar nichts gemacht (also nur Weltreisen, Ironman etc) bis er merkte, dass er doch irgendwie Geld verdienen müsste. Hat dein sein altes Netzwerk reaktiviert, alte Visitenkarten rausgekramt, viel herumtelefoniert. Wollte eigentlich einen Job als Führungskraft für 200k+

Irgendwann stieß er dann darauf, dass sein jetziger Arbeitgeber einen Spezialisten mit Kontakten suchte. Er hat durch seine Zeit in der Beratung sowohl die Expertise als auch viele (wertvolle) Kontakte in dem Segment wo es gesucht war.

Er hat für die 140k etwa von 9-5 im Büro gechillt. Morgens Kind in die Konzern eigene KiTa gebracht (wurde dann von seiner Frau abgeholt) und ab und zu mal einfach so 3 Stunden Mittagspause. Wir haben Vertrauensarbeitszeit und stechen nicht. Er war dann meistens im Gym oder mit Freunden aus der Beratung lunchen. Hat auf der Arbeit seinen Umzug organisiert und tausend andere private Sachen (Maßmöbel, Privatschulplatz, Custom-Ironman Fahrrad konfiguiert etc).

Er hat die Arbeit ordentlich auftürmen lassen und dann ein paar Tage vor Deadline aber wirklich ordentlich Gas gegeben.

Also auch mal bis 23/24 gemacht und mich am nächsten Morgen um 7 zur Arbeit bestellt (wenn Deadline zB tagsüber war). Und wir sind ein Konzern wo der Betriebsrat um 20 Uhr durch die Flure streift und kontrolliert dass ja niemand mehr arbeitet.

Nummer 2 war Konzernsoldat.
Trainee, diverse Abteilungs- und Länderrotationen und dann schon mit Anfang 30 AT, hat aber keinen Bock auf Führungsverantwortung gehabt und war Hobbiemäßig und mit Kids gut ausgelastet. Hat auch wenig gearbeitet aber im Gegensatz zu Nr1 nicht wochenlang gar nichts gemacht, sondern immer nur ein bisschen und musste vor einer Deadline auch nur bis 19/20 Uhr im Büro sitzen.

Gibt halt keine Gehaltsprogression aber es lässt sich auch mit 100k 9-5 sehr angenehm chillen, vor allem wenn man auf der Arbeit alle privaten, nervenden Sachen erledigen kann.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich war in einem renommierten Forschungsinstitut. Meine Kollegen waren Topabsolventen aus der ganzen Welt, die hauptsächlich wegen des Gehalts dort waren. 50% der Zeit war reines Absitzen und so tun als ob man etwas sinnvolles arbeiten würde. Belohnt wurde, wer möglichst viel anwesend war, was man genau getan hat, war nicht von Bedeutung. In Konzernen ist das oft ähnlich und ich persönlich komme mit sowas nicht klar, mir ist das zu langweilig.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 24.05.2017:

Läuft bei mir ähnlich, im Großen und Ganzen ist die Arbeit nach 2-3h vollständig und sehr gut erledigt, der Rest ist Netzwerken, sich in Meetings wichtig machen, dumm im Internet surfen und die Zeit totschlagen.

Ebenso.

Morgens wird erstmal gefrühstückt und im Internet gesurft.
Um 9 habe ich dann vlt. mal ein Meeting.
Um 10 schaue ich am anderen Standort vorbei, danach erledige ich Dinge wie Tanken, Essen einkaufen, Auto waschen...

Nachmittags wieder Internet. Herrlich.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Wir sind eben super effizient.
Sehe das an meinen Kollegen: Die brauchen für 99% der Doings das drei- oder vierfache an Zeit. Das können auch einfache Excel Angelegenheiten sein, durch meine Vergangenheit als Profizocker bin ich extremst schnell mit Maus & Tastatur. Bis andere da mal eine Zelle angeklickt haben, bin ich schon fünf Zellen weiter.
Das summiert sich über den ganzen Tag.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Läuft bei mir ähnlich, im Großen und Ganzen ist die Arbeit nach 2-3h vollständig und sehr gut erledigt, der Rest ist Netzwerken, sich in Meetings wichtig machen, dumm im Internet surfen und die Zeit totschlagen.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Liebe diesen Thread. Mein Traumjob wäre einer, wo ich einige Beratungsteams für mich arbeiten lasse und selbst nur netzwerken und herumreisen muss.

Nur weil in den Konzernen und Behörden die Leute so faul sind, gibt es in diesem Maße ein Geschäftsmodell für Beratungen. Das allermeiste der Themen könnten die Unternehmen auch im eigenen Haus machen. Aber die Manager wollen Ergebnisse in hoher Qualität und kurzer Zeit, das würde die eigene Mannschaft nicht immer liefern.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Bin auch öfters mal am Faulenzen. Konkret heißt das zur Kaffeemaschine laufen, im Internet surfen, private Termine per Telefon wahrnehmen oder einfach mal verträumt auf den Bildschirm gucken.
Allerdings sehe ich das nicht so kritisch, da ich erstens meine Deadlines halte, immer ansprechbar bin und auch zeitkritisch auch zu späteren Stunden reagieren kann.

Besonders in konzeptionell/strategischen Bereichen ist es schwer 8h am Stück durchweg produktiv durchzuarbeiten. Manchmal helfen diese Pausen auch um Gedanken zu ordnen und ohne Druck die richtigen Entscheidungen vorzubereiten.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich bin 37 und habe inklusive meiner ursprünglichen Berufsausbildung insgesamt 5 Firmen erleben dürfen. Grundsätzlich war es in jeder Firma so, das man nach ein paar Monaten exklusive ein paar Meetings und ein paar Dienstreisen effektiv am Tag die Arbeit in 1-2 Stunden erledigen konnte und man den Rest der Zeit mit irgendetwas totschlagen musste. Dank des Internet lässt sich das Heute ganz gut bewältigen aber zu meiner Ausbildungszeit anno 1999-2000 hatten die PCs in meiner Firma noch keinen direkten Internet Zugang mir ist bis heute ein Rätsel wie ich die Zeit herumbekommen habe.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Am besten finde ich einen Kollegen, der in der Probezeit schon 50% der Zeit gefaulenzt hat und ich das leider mit anschauen musste, weil ich direkt auf seinen Bildschirm im Blickfeld habe. Ich musste auch immer schmunzeln, wenn er dann seine Schätzungen abgegeben hat und später dann auch ständig vor lauter Arbeit "gestresst" war. Er hat seine Arbeit als überaus kompliziert verkauft und zusätzlich hat er alles private in der Arbeit erledigt und sah es so aus, als mache er Überstunden. Der Chef war natürlich hellauf begeistert, weil er so einen fähigen Mitarbeiter eingestellt hat. Der hat definitiv früh verstanden: Außenwirkung ist eben alles. Die Frage ist was macht man da als Kollege, man will ja niemanden anschmieren.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Solitär.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Ich bin 37 und habe inklusive meiner ursprünglichen Berufsausbildung insgesamt 5 Firmen erleben dürfen. Grundsätzlich war es in jeder Firma so, das man nach ein paar Monaten exklusive ein paar Meetings und ein paar Dienstreisen effektiv am Tag die Arbeit in 1-2 Stunden erledigen konnte und man den Rest der Zeit mit irgendetwas totschlagen musste. Dank des Internet lässt sich das Heute ganz gut bewältigen aber zu meiner Ausbildungszeit anno 1999-2000 hatten die PCs in meiner Firma noch keinen direkten Internet Zugang mir ist bis heute ein Rätsel wie ich die Zeit herumbekommen habe.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Hauptsache die Arbeit wird gemacht, das allein zählt.
Wie es jemand zustande bekommt, ist dessen individuelles Problem.
Solltest dir ein Beispiel an ihm nehmen.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Am besten finde ich einen Kollegen, der in der Probezeit schon 50% der Zeit gefaulenzt hat und ich das leider mit anschauen musste, weil ich direkt auf seinen Bildschirm im Blickfeld habe. Ich musste auch immer schmunzeln, wenn er dann seine Schätzungen abgegeben hat und später dann auch ständig vor lauter Arbeit "gestresst" war. Er hat seine Arbeit als überaus kompliziert verkauft und zusätzlich hat er alles private in der Arbeit erledigt und sah es so aus, als mache er Überstunden. Der Chef war natürlich hellauf begeistert, weil er so einen fähigen Mitarbeiter eingestellt hat. Der hat definitiv früh verstanden: Außenwirkung ist eben alles. Die Frage ist was macht man da als Kollege, man will ja niemanden anschmieren.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich empfehle die Lekture von Prof Graeber (LSE) "bullshit jobs" - kann man auch entspannt während der Arbeit lesen.

Ich habe ehrlich gesagt ein schlechtes Gewissen für ein bisschen PowerPoint 90k pro Jahr zu verdienen. Das steht eigentlich in keinem Verhältnis zum Verdienst von Krankenpflegern, Erziehern oder Altenpflegern.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Ich empfehle die Lekture von Prof Graeber (LSE) "bullshit jobs" - kann man auch entspannt während der Arbeit lesen.

Ich habe ehrlich gesagt ein schlechtes Gewissen für ein bisschen PowerPoint 90k pro Jahr zu verdienen. Das steht eigentlich in keinem Verhältnis zum Verdienst von Krankenpflegern, Erziehern oder Altenpflegern.

Damit hast du zwar recht, aber wie sagt man so schön, Augen auf bei der Berufswahl.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Kenne das beschriebene nur zu gut. Bin mit Abstand der jüngste in der Abteilung und hab als einziger noch sowas wie Ambitionen, weshalb ich noch am ehesten auch mal ne Überstunde mache oder mich in Projekten engagiere und trotzdem Sitz ich die Hälfte der Zeit nur rum und surfe im Internet. Mittlerweile merke ich aber immer mehr wie mich das frustriert und ich meine Kollegen auch schlicht weg nicht mehr ernst nehmen kann. Hab mir letzte Woche mal die Outlook-Kalender von ein paar Leuten angesehen, da sind pro Woche dann 2 halbstündige Meetings eingetragen und ansonsten sind die nur mit faulenzen und privatem Kram beschäftigt - selbst unsere Werkstudenten mit 15-20h/ Woche leisten mehr.

Das einzige was mich hält ist der IGM-Tarif, einfacher gutes Geld verdienen ist kaum drin, befürchte aber dass ich irgendwann was anderes machen muss. Sonst werd ich entweder ein unausstehlicher Zyniker oder gleich psychisch krank.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Vielen Dank für die Ehrlichkeit.
Finde diesen Themeneintrag sehr erfrischend :)

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Da kannst du gar nichts machen. Solche Leute gibt es auch in der Beratung - die haben an sich keinen Plan, aber können zu jedem Stichwort einen Satz sagen und zeigen gerne spät abends und am Wochenende überflüssige Präsenz.

Ich finde eher bedenklich, dass Vorstellungsgespräche heutzutage immer stärker nach eloquenten Selbstdarstellern selektieren, obwohl diese ganzen (situativen, Peronal Fit-, etc.) Fragen ja damit begründet werden, dass man sich nicht den falschen Mitarbeiter ans Bein binden will.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Am besten finde ich einen Kollegen, der in der Probezeit schon 50% der Zeit gefaulenzt hat und ich das leider mit anschauen musste, weil ich direkt auf seinen Bildschirm im Blickfeld habe. Ich musste auch immer schmunzeln, wenn er dann seine Schätzungen abgegeben hat und später dann auch ständig vor lauter Arbeit "gestresst" war. Er hat seine Arbeit als überaus kompliziert verkauft und zusätzlich hat er alles private in der Arbeit erledigt und sah es so aus, als mache er Überstunden. Der Chef war natürlich hellauf begeistert, weil er so einen fähigen Mitarbeiter eingestellt hat. Der hat definitiv früh verstanden: Außenwirkung ist eben alles. Die Frage ist was macht man da als Kollege, man will ja niemanden anschmieren.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Der ganze Bewerbungsprozess ist ein Witz!

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Da kannst du gar nichts machen. Solche Leute gibt es auch in der Beratung - die haben an sich keinen Plan, aber können zu jedem Stichwort einen Satz sagen und zeigen gerne spät abends und am Wochenende überflüssige Präsenz.

Ich finde eher bedenklich, dass Vorstellungsgespräche heutzutage immer stärker nach eloquenten Selbstdarstellern selektieren, obwohl diese ganzen (situativen, Peronal Fit-, etc.) Fragen ja damit begründet werden, dass man sich nicht den falschen Mitarbeiter ans Bein binden will.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Am besten finde ich einen Kollegen, der in der Probezeit schon 50% der Zeit gefaulenzt hat und ich das leider mit anschauen musste, weil ich direkt auf seinen Bildschirm im Blickfeld habe. Ich musste auch immer schmunzeln, wenn er dann seine Schätzungen abgegeben hat und später dann auch ständig vor lauter Arbeit "gestresst" war. Er hat seine Arbeit als überaus kompliziert verkauft und zusätzlich hat er alles private in der Arbeit erledigt und sah es so aus, als mache er Überstunden. Der Chef war natürlich hellauf begeistert, weil er so einen fähigen Mitarbeiter eingestellt hat. Der hat definitiv früh verstanden: Außenwirkung ist eben alles. Die Frage ist was macht man da als Kollege, man will ja niemanden anschmieren.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

geil, in welcher Branche bist du denn?
Bei dem Gehalt musst du ja entweder in der UB sein oder schon mindestens Abteilungsleiter. Kann mir gar nicht vorstellen, dass man da den Steifel weiter durchziehen kann. :D

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

geil, in welcher Branche bist du denn?
Bei dem Gehalt musst du ja entweder in der UB sein oder schon mindestens Abteilungsleiter. Kann mir gar nicht vorstellen, dass man da den Steifel weiter durchziehen kann. :D

ist im bereich rohstoffhandel, ich bringe meiner firma auch gute gewinne deswegen ist denen relativ egal was ich mache. solange am ende des jahres die zahlen stimmen

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

geil, in welcher Branche bist du denn?
Bei dem Gehalt musst du ja entweder in der UB sein oder schon mindestens Abteilungsleiter. Kann mir gar nicht vorstellen, dass man da den Steifel weiter durchziehen kann. :D

Ich bin der 37 jährige von oben. Ich liege aktuell auch bei ca. 125-130k je nach Bonus plus Auto (aktuell 5er BMW). Ich habe zwar eine gewisse fachliche Führung Inne da aber meine ganzen Mitarbeiter in Offshore Lokationen sitzen gebe ich eigentlich nur Inhalte an die jeweiligen Team Leiter vor und kontrolliere dann die Ergebnisse was effektiv 5h Arbeit pro Woche bedeutet.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Als Warnung an alle "Faulenzer":

WiWi Gast schrieb am 25.05.2017:

Das gibt es in großen Konzernen. Habe es auch erlebt. Das ist nicht gut, sondern macht auf Dauer krank. Man muss oft so tun, als hätte man was zu tun. Irgendwann fällt es auf und bei einer großen Reorganisation hat man dann Stellen, die man streichen kann, ohne den Unternehmenserfolg zu gefährden. Mit so was wird man langfristig nicht erfolgreich sein! Wenn man dann schon älter ist und im Unternehmen bleiben muss (weil man in dem Alter nichts anderes mehr bekommt), landet man u.U. ganz weit unten, d.h. mitunter auch tiefer als bei einer Absolventenstelle. Alles schon da gewesen.

Lounge Gast schrieb:

Wie viel Zeit verbringt ihr an einem Arbeitstag mit
Privatkram? Im internet rumdaddeln, am Kaffeeautomaten mit
Kollegen ueber Gott und die Welt plaudern, draussen spaziere.
gehen, das neueste Boxset bei Amazon bestellen, wie
hypnotisiert gelangweilt Wirtschaftsnachrichten im internet
durchlesen, private Telefonate etc? Ernst gemeit!

Branche: Versicherung
Arbeitstzeit: ca 10 Std pro Tag
Faulenzereien: bin ca um 9 im Buero, dann erstmal Kaffee, ein
Schwaetzchen mit Kollegen und im Internet Nachrichten lesen.
Fange dann gegen 10:30 an zu arbeiten bis 13h. Dann
Mittagspause, Kaeffchen nach der Mittagspause und um 14h
gehts weiter. Kritischer Moment. Wenn ich direkt wieder in
den Arbeitrhytmus komme, schaffe isch es bis ca 17h zu
arbeiten, allerdings oft unproduktiv.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich habe bisher im mehreren großen IGM Buden gearbeitet (Konstruktion, Entwicklung und später Vertrieb) und überall das gleiche Bild. Die meisten Leute um mich herum haben am Tag im Schnitt 3-4 Std tatsächlich gearbeitet. Natürlich gab es Phasen, da war man zu 100% ausgelastet, aber dafür gab es auch min. ebenso viele Phasen in denen einfach gar nichts los war.

Ich muss sagen, dass auf Dauer den ganzen Tag im Internet surfen wirklich langweilig wird. Wenn man diesen Zustand gar nicht kennt, kann man sich das nicht vorstellen. Wenn man nichts zu tun hat, ist eine 35 Std Woche unendlich lang und Minus-Stunden auf dem Gleitzeitkonto kann man auch nicht unendlich aufbauen.

Die Krönung der ganzen Geschichte sind dann aber die regelmäßigen Gehaltserhöhungen die man automatisch bekommt, völlig unabhängig von der Arbeitsleistung. Aber selbst das wird irgendwann zur Normalität. Wie immer alle auf die IGM schimpfen weil die nicht genug % rausgeholt haben. Einfach eine eigene Welt.

Natürlich ist es wichtig in Meetings, Verhandlungen und beim Kunden immer kompetent und beschäftigt zu wirken, dafür sollte man schon ein solides Fachwissen aufbauen. Aber das wars auch schon. Wenn man dann noch PP, Excel, SAP und ggf. irgendwelche CAD Programme gut beherrscht, ist man der King. Bei einem Altersdurchschnitt von Gefühlt 60, haben es die Kollegen einfach nicht so mit diesem neumodischem Kram ^^

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

geil, in welcher Branche bist du denn?
Bei dem Gehalt musst du ja entweder in der UB sein oder schon mindestens Abteilungsleiter. Kann mir gar nicht vorstellen, dass man da den Steifel weiter durchziehen kann. :D

ist im bereich rohstoffhandel, ich bringe meiner firma auch gute gewinne deswegen ist denen relativ egal was ich mache. solange am ende des jahres die zahlen stimmen

Aber du arbeitest in Deutschland?
Finde den Bereich rund um Rohstoffe auch ziemlich spannend.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 02.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

geil, in welcher Branche bist du denn?
Bei dem Gehalt musst du ja entweder in der UB sein oder schon mindestens Abteilungsleiter. Kann mir gar nicht vorstellen, dass man da den Steifel weiter durchziehen kann. :D

ist im bereich rohstoffhandel, ich bringe meiner firma auch gute gewinne deswegen ist denen relativ egal was ich mache. solange am ende des jahres die zahlen stimmen

Aber du arbeitest in Deutschland?
Finde den Bereich rund um Rohstoffe auch ziemlich spannend.

Arbeite die eine haelfte des jahres in europa und die andere haelfte aus den USA. Bin aber ziemlich flexibel und kann von ueberall aus arbeiten. Hauptsitz meiner firma ist aber in den USA

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Wir sind eben super effizient.
Sehe das an meinen Kollegen: Die brauchen für 99% der Doings das drei- oder vierfache an Zeit. Das können auch einfache Excel Angelegenheiten sein, durch meine Vergangenheit als Profizocker bin ich extremst schnell mit Maus & Tastatur.

Wenn du so super effizient wärst, würdest du in Excel komplett ohne Maus arbeiten und stattdessen Shortcuts verwenden. ;)

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

oder du hättest es schon automatisiert!

So stupide Tätigkeiten fallen sowieso früher oder später weg -> siehe: Robotic Process Automation

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Wie erfrischend dieser Thread nur ist. Bei mir ein ähnliches Bild:
Ich komme morgens in Büro, tätige wenn überhaupt 2-3 Anrufe, beantworte im Schnitt eine Email am Tag. Jeden Monat gibt es in etwa 3 Pflicht-Außentermine, die aber auch entspannt sind und i.d.R. nur 1h dauern. Wenn ich Lust habe, lade ich die Kunden danach noch auf ein Geschäftsessen ein.
Ansonsten nehme ich noch an ein paar kurzen Meetings teil. Wenn es mir zu langweilig wird, streue ich ein paar Außentermine in DE ein und verlängere mein Wochenende mit einem Homeoffice-Tag. Kaum zu glauben, dass ich innerhalb meines Unternehmens zu dem besser verdienenden Fußvolk gehöre und in einem Startup arbeite. Mein Vorgesetzter ist der CEO, der sowieso keine Zeit für mich hat. Ich gehöre keiner Abteilung an. :D

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ebenfalls: Versicherungen
Ich kenn das. Tägliche Arbeit ist, wenn man sie sich einteilt, in maximal 4-5 Stunden erledigt, der REst ist LAngeweile, Quatschen mit Kollegen, Email, Internet und Kaffee. Hab teilweise sogar ein schlechtes Gewissen, jedoch bei der jährlichen LEistungsbeurteilung werde ich jedes Jahr vom Chef für meine gute Arbeit gelobt. Keine AHnung wie das weitergehen soll, hab noch über 30 Jahre Beruf vor mir, befinde mich aber tief drin im Hamsterrad

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Wenn hier die Zeit der Beiträge zu sehen wäre sähe man wie es um die Faulenzereien der erfolgreichen, schlauen Performer aussieht.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Bin in einer Big4 und kenne das von meinem ehem. Arbeitgeber.
Damals war ich auch effektiv 2h am arbeiten von 8h. Gab auch Phasen wo ich für ein Projekt 4 Wochen Zeit gekriegt habe, welches ich in 5 Tagen erledigt hatte. 2 Wochen dann nur rumgesurft und so getan als ob es was zu tun gibt, dann gesagt ich sei fertig und wurde gelobt wie schnell ich das erledigt habe. Auf Dauer nicht auszuhalten.

Jetzt beim AG ist es eher so, dass ich irgendwann auf die Uhr schaue und mir denke: Mist bereits 19 Uhr, da die Zeit wie im Flug vergeht. Ebenso: Puh morgen bereits Freitag. Das ging wiedermal echt schnell.

Beim aufstehen denke ich mir so ziemlich das gleiche. Beim alten AG war es: erst mittwoch/donnerstag. Wie halt ich nur die kommenden 2-3 Tage aus bis zum Freitag Mittag.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Großer Konzern: Je nach Thema mal mehr oder weniger Arbeit. Gibt Tage da ist man nur am chillen. Solang man seine Arbeit zum Wunschdatum abliefert sagt auch keiner was.

Zimmerkollege ist immer mit Füße am Tisch am schnarchen.. liefert trotzdem pünktlich ab. KA wie er das macht.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Jetzt gerade ist es wieder extrem, kaum eine Stunde effektive Arbeit gestern und heute. Vorteil ist, du kannst alle privaten Sachen erledigen. Nachteil, es ist schon irgendwie nervenzehrend.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Oh, das kenne ich noch - und habe ein sehr zwiegespaltenes Verhältnis dazu. Habe als Werkstudent auch mal in einer Versicherung gearbeitet, 16 Stunden die Woche. Ich wurde eingestellt, um die Teamassistentin zu entlasten und hatte vielleicht 2-3 Stunden Arbeit pro Woche - den Rest der Zeit habe ich gechillt oder beschäftigt getan.

Was aber wirklich krass war, war die Zeit, in der ich die Urlaubsvertretung der Assistentin gemacht habe (die 4 Tage pro Woche Vollzeit im Büro war). Ich hatte erwartet, mit meiner Arbeit nicht durchzukommen. Komischerweise hat sich aber genau gar nichts geändert als sie weg war - die Frau hat anscheinend alle anfallenden Aufgaben immer mir gegeben und sie dann als ihre eigene Arbeitsleistung verkauft. Das finde ich im Nachhinein irgendwie beeindruckend, allerdings frage ich mich auch, was sie die ganze Zeit gemacht hat, da wir im Großraumbüro saßen und unser Chef ihren Bildschirm immer sehen konnte.

Mich hat es gar nicht gestört, im Internet zu surfen, da wird mir nie langweilig. Ich fand den Stress viel schlimmer, dass jemand sehen könnte, dass du nur am Faulenzen bist. Hätte ich ein eigenes Büro, würde ich mir wohl so einen Job zurückwünschen.

Mich hat es mittlerweile zur Promotion verschlagen, die ich mir über eine Teilzeitstelle bei einer Big 4 im Bereich Digital Transformation finanziere. Was soll ich sagen, die Arbeit ist interessant, aber das Umfeld auch fordernd. Das ist zwar gut für die persönliche und fachliche Entwicklung, aber weniger gut für's Privatleben und die Partnerschaft. Arbeite zwar im Schnitt nicht mehr als 40-45 Stunden pro Woche inkl. Promotion, aber wenn Deadlines anstehen, kann es schonmal deutlich mehr werden. Wenn ich mit der Promotion fertig bin, möchte ich momentan nichts lieber als wieder in so eine Faulenzerstelle zurück - dann aber mit eigenem Büro ;-P

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Selbes bei mir... IGM Dax30
Vielleicht 1-2h /Tag on average
Habe das "genutzt" meinen Master nebenbei zu machen und wechsel bald den Arbeitgeber

Es macht einen wenn man noch jung ist psychisch fertig...glaubt mir....

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich wünsche mir diese Zeit so sehr zurück.
In meinem Job war mir sehr oft langweilig. Nun ist es komplett anders. Ich arbeite täglich 10-12h unter ständigem zeitdruck durch. Ja, die Zeit vergeht aber mein Körper macht das auch nicht viele Jahre mit.
Daher wünsche ich mir irgendwann wieder einen Job mit normaler wlb.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Hier einer aus der Steuerberatung.

Als Werkstudent in der Steuerberatung war es noch mega entspannt, habe manchmal 3-4 Tage am Stück nichts gemacht, dann mal eine Aufgabe auf mehrere Tage gestreckt. Von einer 20 Stunden Woche effektiv vielleicht 3-4 Stunden gearbeitet und für studentische Verhältnisse dick Kohle verdient.

Seit dem Vollzeitjob jedoch hat sich das Bild komplett gewandelt. Ständig müssen irgendwelche erfundenen Deadlines von den Teamleitern eingehalten werden, täglich kommen neue Sachen auf den Tisch und schnell muss es auch erledigt werden, da Zeiterfassung und Produktivität. Wünsche mir so sehr wieder den Studentenstatus herbei :D

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Geht wohl vielen so. Same here. Heute Homeoffice gemacht aber nichts getan außer E-Mails checken, weil ich sonst nichts zu tun hätte für den Rest der Woche. Morgen geht es ins Office und dann wird wahrscheinlich auch nur 1-2 Stunden gearbeitet. Ich bin zu jung für diesen shit. Ich habe das Gefühl ich kann so viel mehr, ich will noch so viel lernen aber ich verdumme gerade. Eine Karriere wird es hier auch nicht wirklich geben, jeden Tag dasselbe.

Bin echt am Überlegen, für 2-3 Jahre in eine UB zu wechseln. Das Problem ist die Family und die Unsicherheit, wieder einen einigermaßen akzeptablen Job zu bekommen. Vor allem in der heutigen unsicheren Zeit mit unserer Konjunktur.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

Geht wohl vielen so. Same here. Heute Homeoffice gemacht aber nichts getan außer E-Mails checken, weil ich sonst nichts zu tun hätte für den Rest der Woche. Morgen geht es ins Office und dann wird wahrscheinlich auch nur 1-2 Stunden gearbeitet. Ich bin zu jung für diesen shit. Ich habe das Gefühl ich kann so viel mehr, ich will noch so viel lernen aber ich verdumme gerade. Eine Karriere wird es hier auch nicht wirklich geben, jeden Tag dasselbe.

Bin echt am Überlegen, für 2-3 Jahre in eine UB zu wechseln. Das Problem ist die Family und die Unsicherheit, wieder einen einigermaßen akzeptablen Job zu bekommen. Vor allem in der heutigen unsicheren Zeit mit unserer Konjunktur.

Wie viel machst du p.a. wenn ich fragen darf?

Ich glaube, das Gras ist auf der anderen Seite immer etwas grüner - glaub mir, ich hatte 3 Jahre UB und bin froh, wenn ich nur noch 2-3 Stündchen wenn überhaupt etwas zu tun hätte. Du könntest tagsüber den Schrott machen, den du sonst abends machen würdest (kochen, netflix etc. und abends geht's zum Sport, mit der Freundin spazieren oder in die Therme. Herrlich.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Aus der Erfahrung kann ich sagen dass je größer das Unternehmen desto mehr Leerlauf hat man auch. In den ersten 10 Arbeitsjahren hat man noch Feuer und will mehr arbeiten, aber irgendwann fängt man an diese "Ruhe" zu genießen .. langweilig ist das m.E. nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich habe vor kurzem von der Steuerberatung in einen Konzern gewechselt und muss auch sagen das der Arbeitsunterschied schon extrem ist. Es stimmt schon, das die Zeit in der Steuerberatung schneller umging aber der ganze Stress hat mich fertig gemacht...
Da ist das leben im Konzern trotz Langeweile viel besser

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

IGM Vertrieb, 80k, 35h, davon max. 2h pro Tag im Schnitt effektive Arbeit. Rest Kaffee trinken, plaudern, Nachrichten lesen, etc.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Jemand hier der den Sprung gewagt hat, z.B. von Konzern/langweiliger Tätigkeit zu Big4 o.ähnl. wo man wirklich "ausgelastet" ist? Erfahrungsberichte?
Ich arbeite seit einem halben Jahr bei einer Bank, versuche aber demnächst zu einer Big4 zu wechseln, weil ich es nicht mehr aushalte mit 24 bereits hier zu versauern..

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Mit 36 wirst du dich nach so einen job die finger lecken. das leben ist kein ponyhof und ehrlich gesagt es ist ein marathon und kein sprint.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Bist du in die Konzernsteuerabteilung gewechselt?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

Ich habe vor kurzem von der Steuerberatung in einen Konzern gewechselt und muss auch sagen das der Arbeitsunterschied schon extrem ist. Es stimmt schon, das die Zeit in der Steuerberatung schneller umging aber der ganze Stress hat mich fertig gemacht...
Da ist das leben im Konzern trotz Langeweile viel besser

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich selber bin noch nicht 30 und verdiene knapp 110k in einem Dax Konzern. Effektiv arbeite ich nur 1h, allerhöchstens 2h am Tag. Ich finde es unerträglich nichts zu tun und deshalb muss man diese Leerzeiten füllen. Ich habe mir deshalb ein Business nebenbei aufgebaut und erziele daraus einen Gewinn von knapp 150k.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

Ich selber bin noch nicht 30 und verdiene knapp 110k in einem Dax Konzern. Effektiv arbeite ich nur 1h, allerhöchstens 2h am Tag. Ich finde es unerträglich nichts zu tun und deshalb muss man diese Leerzeiten füllen. Ich habe mir deshalb ein Business nebenbei aufgebaut und erziele daraus einen Gewinn von knapp 150k.

Geil :) Machst du das während der Arbeitszeit?
Wie bist du auf die 100k gekommen? Reines Zeitabsitzen und Stufensprung oder musstest du dafür viel machen?

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Bin bei einer Big4 und ich halte den Stress nicht mehr aus. Eine Stelle, wo man effektiv nur 1-2h am Tag arbeitet ist mMn nur dann ein Traum, wenn man ein eigenes Büro hat bzw. nicht ständig so tun muss, als würde man arbeiten und keiner auf den Bildschirm gucken kann. Denn das kann anstrengender sein als durchgehend wirklich zu arbeiten.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Same here.
Bin Werkstudent bei DAX30 Automotive.
Mache meinen Vollzeitmaster und habe ein IT-Business im Bereich Cloud Computing aufgebaut.
Habe max 1h effektive Arbeit die Woche. Bereite mich während der "Arbeit" auf Klausuren vor und habe Calls mit meinen Klienten aus der selbstständigen Tätigkeit.
Die ersten 4 Monate als ich noch was machen wollte bin ich verzweifelt. Jetzt sehe ich die Chance einfach zu chillen meine Sachen zu erledigen und Abends frei zu haben.
Ich finde es jedoch echt krass wie vielen Werkstudenten es so geht. Wieso werden solche Stellen überhaupt ausgeschrieben?

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

Ich selber bin noch nicht 30 und verdiene knapp 110k in einem Dax Konzern. Effektiv arbeite ich nur 1h, allerhöchstens 2h am Tag. Ich finde es unerträglich nichts zu tun und deshalb muss man diese Leerzeiten füllen. Ich habe mir deshalb ein Business nebenbei aufgebaut und erziele daraus einen Gewinn von knapp 150k.

Geil :) Machst du das während der Arbeitszeit?
Wie bist du auf die 100k gekommen? Reines Zeitabsitzen und Stufensprung oder musstest du dafür viel machen?

Ich schließe mich den Fragen an.
Als was arbeitest du im Konzern, wenn ich fragen darf?
Du lebst nämlich gerade meinen Traum. In einem Konzern bisschen arbeiten und sicheres Geld verdienen (müssten nicht mal annähernd 100k sein) und genug Zeit haben, um nebenbei ein eigenes Business aufzubauen.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich hab zwei Werkstudenten in meinem Team. Der eine ist richtig ausgelastet, mit der Werkstudentin hingegen gehe ich immer Kaffee trinken und Mittag essen. Ist immer ganz lecker :)

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

Same here.
Bin Werkstudent bei DAX30 Automotive.
Mache meinen Vollzeitmaster und habe ein IT-Business im Bereich Cloud Computing aufgebaut.
Habe max 1h effektive Arbeit die Woche. Bereite mich während der "Arbeit" auf Klausuren vor und habe Calls mit meinen Klienten aus der selbstständigen Tätigkeit.
Die ersten 4 Monate als ich noch was machen wollte bin ich verzweifelt. Jetzt sehe ich die Chance einfach zu chillen meine Sachen zu erledigen und Abends frei zu haben.
Ich finde es jedoch echt krass wie vielen Werkstudenten es so geht. Wieso werden solche Stellen überhaupt ausgeschrieben?

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

Ich selber bin noch nicht 30 und verdiene knapp 110k in einem Dax Konzern. Effektiv arbeite ich nur 1h, allerhöchstens 2h am Tag. Ich finde es unerträglich nichts zu tun und deshalb muss man diese Leerzeiten füllen. Ich habe mir deshalb ein Business nebenbei aufgebaut und erziele daraus einen Gewinn von knapp 150k.

Geil :) Machst du das während der Arbeitszeit?
Wie bist du auf die 100k gekommen? Reines Zeitabsitzen und Stufensprung oder musstest du dafür viel machen?

Schließe mich den Fragen an.
Als was genau arbeitest du?
Würde auch liebend gern nach getaner Arbeit an einem eigenen Business arbeiten können.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

Geht wohl vielen so. Same here. Heute Homeoffice gemacht aber nichts getan außer E-Mails checken, weil ich sonst nichts zu tun hätte für den Rest der Woche. Morgen geht es ins Office und dann wird wahrscheinlich auch nur 1-2 Stunden gearbeitet. Ich bin zu jung für diesen shit. Ich habe das Gefühl ich kann so viel mehr, ich will noch so viel lernen aber ich verdumme gerade. Eine Karriere wird es hier auch nicht wirklich geben, jeden Tag dasselbe.

Bin echt am Überlegen, für 2-3 Jahre in eine UB zu wechseln. Das Problem ist die Family und die Unsicherheit, wieder einen einigermaßen akzeptablen Job zu bekommen. Vor allem in der heutigen unsicheren Zeit mit unserer Konjunktur.

Wie viel machst du p.a. wenn ich fragen darf?

Ich glaube, das Gras ist auf der anderen Seite immer etwas grüner - glaub mir, ich hatte 3 Jahre UB und bin froh, wenn ich nur noch 2-3 Stündchen wenn überhaupt etwas zu tun hätte. Du könntest tagsüber den Schrott machen, den du sonst abends machen würdest (kochen, netflix etc. und abends geht's zum Sport, mit der Freundin spazieren oder in die Therme. Herrlich.

51k davon 48k fix. Und das nach 4 BE. Wahrscheinlich der Hauptgrund warum ich wechseln möchte. Anderseits ist mein effektiver Stundenlohn natürlich super aber dann wiederum langweile ich mich zu Tode.

Vielleicht versuche ich etwas Richtung IT-Beratung. Soll, wie ich gehört habe, etwas humaner sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

51k davon 48k fix. Und das nach 4 BE. Wahrscheinlich der Hauptgrund warum ich wechseln möchte. Anderseits ist mein effektiver Stundenlohn natürlich super aber dann wiederum langweile ich mich zu Tode.

Vielleicht versuche ich etwas Richtung IT-Beratung. Soll, wie ich gehört habe, etwas humaner sein.

Als was genau arbeitest du denn momentan?

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

Ich selber bin noch nicht 30 und verdiene knapp 110k in einem Dax Konzern. Effektiv arbeite ich nur 1h, allerhöchstens 2h am Tag. Ich finde es unerträglich nichts zu tun und deshalb muss man diese Leerzeiten füllen. Ich habe mir deshalb ein Business nebenbei aufgebaut und erziele daraus einen Gewinn von knapp 150k.

Geil :) Machst du das während der Arbeitszeit?
Wie bist du auf die 100k gekommen? Reines Zeitabsitzen und Stufensprung oder musstest du dafür viel machen?

Schließe mich den Fragen an.
Als was genau arbeitest du?
Würde auch liebend gern nach getaner Arbeit an einem eigenen Business arbeiten können.

Ich bin der der die Frage zuerst gestellt hat. Falls es dich interessiert bei mir geht es aktuell in eine ähnliche Richtung. ca 80k p.a. bei 35h, Auslastung maximal 1h am Tag. Startup gegründet was bald Markteintritt hat

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

Ich bin der der die Frage zuerst gestellt hat. Falls es dich interessiert bei mir geht es aktuell in eine ähnliche Richtung. ca 80k p.a. bei 35h, Auslastung maximal 1h am Tag. Startup gegründet was bald Markteintritt hat

Es interessiert mich sogar sehr :D
Darf ich fragen in welchem Bereich du 80k p.a machst? Einkauf, Controlling...?
Konntest du während deiner Arbeitszeit an deinem Startup arbeiten?

Und ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Startup :)

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

Ich bin der der die Frage zuerst gestellt hat. Falls es dich interessiert bei mir geht es aktuell in eine ähnliche Richtung. ca 80k p.a. bei 35h, Auslastung maximal 1h am Tag. Startup gegründet was bald Markteintritt hat

Es interessiert mich sogar sehr :D
Darf ich fragen in welchem Bereich du 80k p.a machst? Einkauf, Controlling...?
Konntest du während deiner Arbeitszeit an deinem Startup arbeiten?

Und ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Startup :)

Dezenter Push

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.08.2019:

Ich bin der der die Frage zuerst gestellt hat. Falls es dich interessiert bei mir geht es aktuell in eine ähnliche Richtung. ca 80k p.a. bei 35h, Auslastung maximal 1h am Tag. Startup gegründet was bald Markteintritt hat

Es interessiert mich sogar sehr :D
Darf ich fragen in welchem Bereich du 80k p.a machst? Einkauf, Controlling...?
Konntest du während deiner Arbeitszeit an deinem Startup arbeiten?

Und ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Startup :)

Dezenter Push

Sorry jetzt erst gesehen :D
Bin bei einem stinknormalem Dax30 eingestiegen im SCM Bereich, automatisch nach einiger Zeit im Tarif nach oben gesprungen. Bei uns verdient jeder zum Einstieg mit Studium 70k also kommen die 80k eigentlich automatisch egal in welchem Bereich, IGM halt.
Ja, da ich max 1-2h am Tag ausgelastet bin mach ich Meetings/Calls/Arbeit alles während der Arbeit. Am Anfang hatte ich noch ein schlechtes Gewissen aber irgendwie ist das sonst Lebenszeitverschwendung, nach mehr Arbeit fragen hat auch nichts gebracht.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

Geht wohl vielen so. Same here. Heute Homeoffice gemacht aber nichts getan außer E-Mails checken, weil ich sonst nichts zu tun hätte für den Rest der Woche. Morgen geht es ins Office und dann wird wahrscheinlich auch nur 1-2 Stunden gearbeitet. Ich bin zu jung für diesen shit. Ich habe das Gefühl ich kann so viel mehr, ich will noch so viel lernen aber ich verdumme gerade. Eine Karriere wird es hier auch nicht wirklich geben, jeden Tag dasselbe.

Bin echt am Überlegen, für 2-3 Jahre in eine UB zu wechseln. Das Problem ist die Family und die Unsicherheit, wieder einen einigermaßen akzeptablen Job zu bekommen. Vor allem in der heutigen unsicheren Zeit mit unserer Konjunktur.

Wie viel machst du p.a. wenn ich fragen darf?

Ich glaube, das Gras ist auf der anderen Seite immer etwas grüner - glaub mir, ich hatte 3 Jahre UB und bin froh, wenn ich nur noch 2-3 Stündchen wenn überhaupt etwas zu tun hätte. Du könntest tagsüber den Schrott machen, den du sonst abends machen würdest (kochen, netflix etc. und abends geht's zum Sport, mit der Freundin spazieren oder in die Therme. Herrlich.

51k davon 48k fix. Und das nach 4 BE. Wahrscheinlich der Hauptgrund warum ich wechseln möchte. Anderseits ist mein effektiver Stundenlohn natürlich super aber dann wiederum langweile ich mich zu Tode.

Vielleicht versuche ich etwas Richtung IT-Beratung. Soll, wie ich gehört habe, etwas humaner sein.

Ich noch mal. Aktuelle Woche:
1x beim Kunden gewesen
1x Office
3x Homeoffice (wenig bis nichts gemacht)

Natürlich könnte ich für die nächste Woche vorarbeiten, aber was mache ich dann nächste Woche?

Ich habe schon zig mal beim Chef nach mehr Arbeit gebettelt aber es kam fast nichts. Wir befinden uns auch bald in einer Restrukturierung, dann werde ich wahrscheinlich als erstes fliegen, weil der Chef genau weiß, wie wenig ich zu tun habe. Absurde Situation.

Das schlimmste daran ist, man gewöhnt sich daran. Ich will aber irgendwann den Arbeitgeber wechseln und dann wird es mir umso schwerer fallen, wieder wie ein normaler Mitarbeiter zu arbeiten.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 02.08.2019:

Sorry jetzt erst gesehen :D
Bin bei einem stinknormalem Dax30 eingestiegen im SCM Bereich, automatisch nach einiger Zeit im Tarif nach oben gesprungen. Bei uns verdient jeder zum Einstieg mit Studium 70k also kommen die 80k eigentlich automatisch egal in welchem Bereich, IGM halt.
Ja, da ich max 1-2h am Tag ausgelastet bin mach ich Meetings/Calls/Arbeit alles während der Arbeit. Am Anfang hatte ich noch ein schlechtes Gewissen aber irgendwie ist das sonst Lebenszeitverschwendung, nach mehr Arbeit fragen hat auch nichts gebracht.

Danke für die Antwort!
Also schau ich jetzt mal, dass ich irgendwie in den SCM Bereich komme :D

Ich nehme an, du hast ein eigenes Büro? Sonst würde das doch wahrscheinlich auffallen, wenn du an etwas anderes arbeiten würdest, oder?

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.07.2019:

Jemand hier der den Sprung gewagt hat, z.B. von Konzern/langweiliger Tätigkeit zu Big4 o.ähnl. wo man wirklich "ausgelastet" ist? Erfahrungsberichte?
Ich arbeite seit einem halben Jahr bei einer Bank, versuche aber demnächst zu einer Big4 zu wechseln, weil ich es nicht mehr aushalte mit 24 bereits hier zu versauern..

Joar. Hatte eine sichere Zukunft auf einer Sachbearbeiterstelle in Aussicht aber bin dann über fünf Ecken in einer Big4 + Promotion gelandet. Ist schön für den CV und man lernt auch viel, allerdings ist es auch sau stressig. Habe dafür allerdings ziemlich gute Aussichten für die Zeit danach. Kann es dir ehrlich gesagt nicht wirklich raten, finde lieber irgendwelche Beschäftigungen, lern Sprachen, Programmieren, whatever in der Leerlaufzeit.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Gegen Langeweile im Job kann man etwas tun, man sollte mit seinem Vorgesetzten über neue sinnvolle
Aufgaben/ Projekte sprechen. Wird abgewunken, bleibt nur der Gang zur Bewerbung und einer neuen Stelle.

Gegen einen Burnout kann man eigentlich wenig tun, man könnte die Arbeitszeit reduzieren sozusagen, also von
100 Prozent nach 75.
Meistens kommt es auch durch den Job: Führungskräfte haben natürlich viel zu tun, das Gehalt stimmt ja auch in
vielen Fällen. Im Zweifeln gilt der Grundsatz: Niemand muss an seinem Sessel kleben, suche dir woanders was
Neues und besseres, es kann ja nur besser werden.

WiWi Gast schrieb am 22.08.2019:

Jemand hier der den Sprung gewagt hat, z.B. von Konzern/langweiliger Tätigkeit zu Big4 o.ähnl. wo man wirklich "ausgelastet" ist? Erfahrungsberichte?
Ich arbeite seit einem halben Jahr bei einer Bank, versuche aber demnächst zu einer Big4 zu wechseln, weil ich es nicht mehr aushalte mit 24 bereits hier zu versauern..

Joar. Hatte eine sichere Zukunft auf einer Sachbearbeiterstelle in Aussicht aber bin dann über fünf Ecken in einer Big4 + Promotion gelandet. Ist schön für den CV und man lernt auch viel, allerdings ist es auch sau stressig. Habe dafür allerdings ziemlich gute Aussichten für die Zeit danach. Kann es dir ehrlich gesagt nicht wirklich raten, finde lieber irgendwelche Beschäftigungen, lern Sprachen, Programmieren, whatever in der Leerlaufzeit.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Seit Reorganisation im Januar pro Tag max. 4 Stunden zu tun (inkl. Calls). Werde wohl das Pensum reduzieren oder den Job wechseln, sofern ich noch mehr Gehalt rausholen kann. Macht einem fertig und es ist keine Besserung in Sicht, da zu viele Leute und weniger Projekte und Budget.

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

  1. Job im neuen Konzern (zeitgleich mit HO-Start durch Corona): Arbeitszeit circa 10%. Durchgeführte Projekte während der Arbeitszeit: 2 Bücher geschrieben, den Eltern Dachboden und Keller auf Ebay verkauft (Umsatz knapp 20.000 Euro), ETW gekauft, viel viel Sport gemacht (-14Kg), Aktienhandel gestartet,...

  2. Job im gleichen Konzern (seit 10 Monaten, da ich trotz der ganzen Jobs zu wenig zu tun hatte): Arbeitszeit bei circa 25%. Ich bin aber drauf und dran zu gehen. Seit wir wieder drei Tage im Büro sind, sterbe ich hier vor langeweile.
antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 24.05.2017:

bei mir ähnlich. arbeite effektiv 1-2h am Tag. Wenn es darauf ankommt (Meetings mit GF) gebe ich 1000%, ansonsten eher nur 5%. Läuft super. Alle denken ich bin der mega Überflieger.
Effektiv arbeite ich 30h die Woche. Gehalt 86k brutto p.a
(DAX 30, Teamleiter SCM)

Du sagst dur arbeitest effektiv 1-2 h/Tag und in der Woche 30h?

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Das Online-Portal »perso-net.de« bietet umfassendes Wissen zum Personalmanagement und ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten.

Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung macht Unternehmen familienfreundlicher

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich positiv auf Familien aus, denn mobiles Arbeiten ermöglicht Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Wird die Arbeitszeit individuell zugeschnitten, nehmen Beschäftigte ihr Unternehmen familienfreundlicher wahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur digitalen Arbeitswelt.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

Pendler: Ab einer Stunde Arbeitsweg wird umgezogen

Pendeln: Eine Stau auf der Autobahn mit entsprechend angezeigten Verkehrsschildern.

56 Prozent der Deutschen nehmen maximal eine Stunde Arbeitsweg in Kauf, bevor sie näher an ihren Arbeitsort ziehen. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de. 22 Prozent der Befragten würden sogar zwei und mehr Stunden Fahrdauer tolerieren. Als wichtigste Motivation zum Pendeln geben die Teilnehmer die Zufriedenheit mit dem Wohnort an. Bei Pendlern mit Kindern sinkt die Motivation schneller und suchen sich näher am Arbeitsplatz ein neues Zuhause.

Rekrutierungsmaßnahmen in Unternehmen: So läuft die moderne Personalsuche mit Headhunter

Personalsuche mit Headhunter: Kontur von einem Mann vor hellem Hintergrund auf dem das Wort "Hunter" steht.

Für Unternehmen egal welcher Größe wird es auf dem heutigen Arbeitsmarkt zunehmend schwer, gutes Personal zu finden. Auch für Betriebe, die im Mittelstand positioniert sind, wird es daher immer interessanter auf Headhunter zurückzugreifen. Was zeichnet einen professionellen Personalberater aus? Welche Aufgaben übernimmt er? Und wie effektiv kann derjenige bei der Auswahl des passenden Mitarbeiters tatsächlich sein?

Spatial Economics: Rekordtief von Entfernungskosten verändert Geschäftsmodelle und Arbeitsleben

Finanzbranche: Blick auf das Bankenviertel in Frankfurt am Main.

In der neuen posturbanen Ökonomie werden sich Menschen und ihre Arbeitsstätten zunehmend voneinander entfernen. Der Technologiewandel verändert, durch extrem gesunkene Kosten der räumlichen Distanz (Spatial Economics), die Lage von Produktionsstandorten und Beschäftigungsschwerpunkten. Das wird auch die Arbeitswelt beeinflussen. Mehr Mitarbeiter werden dadurch aus Vorstädten in ländlichere Gebiete ziehen, so lautet das Ergebnis der Studie "Spatial Economics: The Declining Cost of Distance" der Strategieberatung Bain.

Arbeitsökonomie: Heinz König Young Scholar Award 2016 geht an US-Nachwuchsökonomen

Die Preisträger des Heinz-König-Award für Arbeitsökonomie 2016: Jan Tilly (m). und Nick Frazier (r.) mit ZEW-Forschungsgruppenleiter Andreas Peichl.

In diesem Jahr wurden zwei Nachwuchsökonomen mit dem Heinz König Young Scholar Award ausgezeichnet. Preisträger Nicholas Patrick Frazier beschäftigte sich mit den Unsicherheitseffekten bei der Arbeitszeit von Beschäftigten, während Gewinner Jan Tilly die Beschäftigungs- und Wohlfahrtseffekte der Kurzarbeit in Deutschland untersuchte. Der jährlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) verliehene Heinz König Young Scholar Award ist mit 5.000 Euro dotiert und beinhaltet zusätzlich das Angebot eines mehrmonatigen Forschungsaufenthalts am ZEW.

Hochschulbildung: Unis bereiten Studierende zu wenig auf Arbeitswelt 4.0 vor

Eine durchsichtige Weltkugel, die in Glas eingearbeitet ist mit einer Hand im Hintergrund.

Das Mega-Thema Digitalisierung wird von deutschen Universitäten nach wie vor unterschätzt. Der „Hochschul-Bildungs-Report 2020“, herausgegeben von Stifterverband und McKinsey, verdeutlicht, dass Universitäten ihre Studierenden nicht ausreichend auf die Arbeitswelt 4.0 vorbereiten.

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Kommentare 85 Beiträge

Diskussionen zu Boreout

15 Kommentare

Nichts zu tun.....

WiWi Gast

geht mir seit corona auch so im HO. Teilweise machen ich vielleicht 2h / Woche etwas. Ansonsten nur auf "verfügbar" stehen und ...

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Langeweile im Job

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021: Mal davon abgesehen, dass die Person gar nichts Gegenteiliges behauptet hat. Das ist in d ...

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Boreout

WiWi Gast

Bei mir ist es genau andersherum. Ich bin Werkstudent und muss wirklich die ganz stupiden und eintönigen Sachen bearbeiten und das ...

14 Kommentare

Zu wenig Arbeit....

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 20.09.2017: würde mich auch interessieren.... nach dem öD-Rechner kommt man bei A15/5, Stk1, ledig au ...

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