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Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

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WiWi Gast

Faulenzen am Arbeitsplatz?

Wie viel Zeit verbringt ihr an einem Arbeitstag mit Privatkram? Im internet rumdaddeln, am Kaffeeautomaten mit Kollegen ueber Gott und die Welt plaudern, draussen spaziere. gehen, das neueste Boxset bei Amazon bestellen, wie hypnotisiert gelangweilt Wirtschaftsnachrichten im internet durchlesen, private Telefonate etc? Ernst gemeit!

Branche: Versicherung
Arbeitstzeit: ca 10 Std pro Tag
Faulenzereien: bin ca um 9 im Buero, dann erstmal Kaffee, ein Schwaetzchen mit Kollegen und im Internet Nachrichten lesen. Fange dann gegen 10:30 an zu arbeiten bis 13h. Dann Mittagspause, Kaeffchen nach der Mittagspause und um 14h gehts weiter. Kritischer Moment. Wenn ich direkt wieder in den Arbeitrhytmus komme, schaffe isch es bis ca 17h zu arbeiten, allerdings oft unproduktiv.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Läuft bei mir ähnlich, im Großen und Ganzen ist die Arbeit nach 2-3h vollständig und sehr gut erledigt, der Rest ist Netzwerken, sich in Meetings wichtig machen, dumm im Internet surfen und die Zeit totschlagen.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

bei mir ähnlich. arbeite effektiv 1-2h am Tag. Wenn es darauf ankommt (Meetings mit GF) gebe ich 1000%, ansonsten eher nur 5%. Läuft super. Alle denken ich bin der mega Überflieger.
Effektiv arbeite ich 30h die Woche. Gehalt 86k brutto p.a
(DAX 30, Teamleiter SCM)

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

ich finde ehrlich gesagt Faulenzen zu anstrengend (!) - ich muss was richtiges zu tun haben, Internet sufen macht mich rasend.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Dto.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass solche Zustände langfristig ökonomisch sinnvoll sind...

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ist doch ein typischer Arbeitstag ausserhalb von UB, IB und Start Up.

Ich war 4 Jahre in einem MDax-Konzern im Bereich Competitive Intelligence und habe von ca. 8 Stunden pro Tag etwa 3-4 gearbeitet.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ökonomisch sinnvoll ist das sicher nicht. Aber leider Realität in vielen Konzernen.
Bei mir ist es nicht durchgängig so viel Faulenzen (zum Glück), aber es sind im Schnitt sicher 2h am Tag die mit Unsinn vertrödelt werden.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

In meinem alten Job hab ich auch zu 90% gefaulenzt. Ich empfand das aber als schrecklich. Jetzt im neuen hats ähnlich angefangen aber über die ersten Monate step by step abgenommen. Aktuell liegt der Faulenz-Faktor vllt noch bei 25%. Davon sind aber 10% Branchen-Newsletter lesen (allerdings viel ausführlicher als nötig wäre) und weitere 10% Schwätzen mit Kollegen - beides keine komplett sinnlosen Dinge aus Unternehmenssicht aber halt auch kein Arbeiten. Bleiben noch 5% für komplett privaten Kram und ich arbeite bisher im Schnitt keine 40 Stunden wie laut Vertrag vorgsehen sondern vllt 35 bis 38 im Schnitt. Aber auch hier die Tendenz klar steigend. Die letzten 2 Wochen warens eher so 42.

Wie es langfristig wird - keine Ahnung... bin erst seit knapp 3,5 Monaten im neuen Job.
Bin aber mit der aktuellen Situation VIEL zufriedener. Das erzwungene Faulenzen war mega ätzend. Hatte nach den ersten Wochen auch schon Zweifel am neuen Job als es dort genauso weiter ging. Mehr Stunden müssens nicht werden aber die die ich da bin will ich auch ausreichend zu tun zu haben, und zwar mit Dingen die ich als sinnvoll empfinde. Wenn dann jeden Tag nen Stündchen übrig bleibt um Newsletter zu lesen und zu quatschen nehm ich das gerne mit, mehr aber auch nicht.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Dto. Versicherung.
Muss sagen ich bin aus der Beratung gewechselt und fand den Zustand am Anfang zml. geil und cool. Mittlerweile ist es nervig mit so unmotivierten Menschen zusammenzuarbeiten.

Wie empfindet Ihr das?

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Vom Faulenzen bekomme ich bore-out und dann geht es mir schlecht. Lieber fordernde/spannende Aufgaben erledigen mit ein bisschen Stress.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Das gibt es in großen Konzernen. Habe es auch erlebt. Das ist nicht gut, sondern macht auf Dauer krank. Man muss oft so tun, als hätte man was zu tun. Irgendwann fällt es auf und bei einer großen Reorganisation hat man dann Stellen, die man streichen kann, ohne den Unternehmenserfolg zu gefährden. Mit so was wird man langfristig nicht erfolgreich sein! Wenn man dann schon älter ist und im Unternehmen bleiben muss (weil man in dem Alter nichts anderes mehr bekommt), landet man u.U. ganz weit unten, d.h. mitunter auch tiefer als bei einer Absolventenstelle. Alles schon da gewesen.

Lounge Gast schrieb:

Wie viel Zeit verbringt ihr an einem Arbeitstag mit
Privatkram? Im internet rumdaddeln, am Kaffeeautomaten mit
Kollegen ueber Gott und die Welt plaudern, draussen spaziere.
gehen, das neueste Boxset bei Amazon bestellen, wie
hypnotisiert gelangweilt Wirtschaftsnachrichten im internet
durchlesen, private Telefonate etc? Ernst gemeit!

Branche: Versicherung
Arbeitstzeit: ca 10 Std pro Tag
Faulenzereien: bin ca um 9 im Buero, dann erstmal Kaffee, ein
Schwaetzchen mit Kollegen und im Internet Nachrichten lesen.
Fange dann gegen 10:30 an zu arbeiten bis 13h. Dann
Mittagspause, Kaeffchen nach der Mittagspause und um 14h
gehts weiter. Kritischer Moment. Wenn ich direkt wieder in
den Arbeitrhytmus komme, schaffe isch es bis ca 17h zu
arbeiten, allerdings oft unproduktiv.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ist doch schon bekannt dieses Problem.. warum ein neuer Thread? Gibt doch schon einen..

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BBkler

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Bei uns gibt es genug Leute, die effektiv vielleicht zwei Stunden pro Tag arbeiten und ansonsten lieber schlafen oder rumlabern.

Lounge Gast schrieb:

Wie viel Zeit verbringt ihr an einem Arbeitstag mit
Privatkram? Im internet rumdaddeln, am Kaffeeautomaten mit
Kollegen ueber Gott und die Welt plaudern, draussen spaziere.
gehen, das neueste Boxset bei Amazon bestellen, wie
hypnotisiert gelangweilt Wirtschaftsnachrichten im internet
durchlesen, private Telefonate etc? Ernst gemeit!

Branche: Versicherung
Arbeitstzeit: ca 10 Std pro Tag
Faulenzereien: bin ca um 9 im Buero, dann erstmal Kaffee, ein
Schwaetzchen mit Kollegen und im Internet Nachrichten lesen.
Fange dann gegen 10:30 an zu arbeiten bis 13h. Dann
Mittagspause, Kaeffchen nach der Mittagspause und um 14h
gehts weiter. Kritischer Moment. Wenn ich direkt wieder in
den Arbeitrhytmus komme, schaffe isch es bis ca 17h zu
arbeiten, allerdings oft unproduktiv.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Arbeite seit einigen Wochen in einer großen Kanzlei. Es zählen also billable hours. Zeit muss vollständig erfasst werden. Manche Tage habe ich aber kaum etwas zu tun und habe auch keine große Lust nach Arbeit zu betteln. So etwas kenne ich nämlich aus meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Dann hätte in nämlich gleich zu viel zu tun weil genau dann nämlich weitere neue Arbeit von selbst kam.
Es schwankt also zwischen 0% und echt 70%, die ich im Internet surfe, meinen Schreibtisch aufräume, privat telefoniere/chatte... zur Not bilde ich mich selbst mit Zeitschriften fort...

Bin da aber eh bald raus. Sonst wäre bei einer Bewertung die Time Sheets echt ein Problem :D

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Das kann auch daran liegen, dass deine effektiv geleistete Arbeit nicht gut ist. In den Branchen mit billable hours herrscht die natürliche Selektion. So auch bei uns in der Steuerberatung. Eigentlich sollten die guten Leute dort viel mehr verdienen als die meisten Konzernmitarbeiter gemessen an der Effizienz.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich bin Beamter und bin momentan nur am rödeln. Ich bin froh, wenn ich mal vernünftig Mittagspause machen kann und mir nicht am Schreibtisch nur ein Brötchen reinschiebe. Wenn ich das hier so lese, dann bereue ich es fast, dass ich nicht in die freie Wirtschaft gewechselt bin. Effektiv weniger Arbeit, mehr Gehalt und bessere Entwicklungschancen.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

In meinem früheren Job (Startup) war das recht selten, dass man tatsächlich effektiv nur 2-3 Stunden am Tag arbeiten konnte. Natürlich hält man mal ein Schwätzchen, aber die Planbarkeit der Arbeit war sehr schlecht (Operations). In meinem neuen Job im Konzernumfeld ist es wieder anders, viel schwankender, an manchen Tagen kommt man zu nichts, weil dauernd irgendwas ist, an anderen Tagen merkt man, dass man tatsächlich NICHTS gemacht hat. Gehalt 105k.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

"kann auch daran liegen, dass deine effektiv geleistete Arbeit nicht gut ist. In den Branchen mit billable hours herrscht die natürliche Selektion. So auch bei uns in der Steuerberatung. Eigentlich sollten die guten Leute dort viel mehr verdienen als die meisten Konzernmitarbeiter gemessen an der Effizienz."

Nein, daran wird es wohl nicht liegen. Alles was ich bisher gemacht habe ging ohne große Änderungen an Mandanten raus. Ich habe direkt in der dritten Woche alleine einen Mandanten empfangen und zu einer Gesellschaftsgründung begleitet. Der Mandant hat danach ne begeisterte email geschrieben. Etc. Es liegt einfach daran dass meine zugeordneten Partner es schlicht nicht so sehr gewohnt sind überhaupt einen Associate zu haben...

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

einkauf. 1h excel, 1h powerpoint, meeting, essen, schwatzen. chillen. 91k dax 30

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 26.05.2017:

einkauf. 1h excel, 1h powerpoint, meeting, essen, schwatzen. chillen. 91k dax 30

Und damit bist du zufrieden?

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Mal nett gefragt: wie kommt man an so entspannte 90k/a Jobs? Mein (realistisches) Ziel ist gerade zwar noch T1/2 UB, aber nach paar Jahren wär das sicher fein zum sich wieder mehr um Familie & Hobbies zu kümmern :D Gleichzeitig hört man ja, dass geile Exits immer schwerer werden.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 31.05.2018:

Mal nett gefragt: wie kommt man an so entspannte 90k/a Jobs? Mein (realistisches) Ziel ist gerade zwar noch T1/2 UB, aber nach paar Jahren wär das sicher fein zum sich wieder mehr um Familie & Hobbies zu kümmern :D Gleichzeitig hört man ja, dass geile Exits immer schwerer werden.

Hab mal in einem Konzern ein Praktikum gemacht. Mit zwei Spezialisten in einem Büro. Einer 140k AllIn, der andere 100k AllIn.

Nummer 1 war exBerater und hatte gerade nach seiner Beratung 3 Jahre gar nichts gemacht (also nur Weltreisen, Ironman etc) bis er merkte, dass er doch irgendwie Geld verdienen müsste. Hat dein sein altes Netzwerk reaktiviert, alte Visitenkarten rausgekramt, viel herumtelefoniert. Wollte eigentlich einen Job als Führungskraft für 200k+

Irgendwann stieß er dann darauf, dass sein jetziger Arbeitgeber einen Spezialisten mit Kontakten suchte. Er hat durch seine Zeit in der Beratung sowohl die Expertise als auch viele (wertvolle) Kontakte in dem Segment wo es gesucht war.

Er hat für die 140k etwa von 9-5 im Büro gechillt. Morgens Kind in die Konzern eigene KiTa gebracht (wurde dann von seiner Frau abgeholt) und ab und zu mal einfach so 3 Stunden Mittagspause. Wir haben Vertrauensarbeitszeit und stechen nicht. Er war dann meistens im Gym oder mit Freunden aus der Beratung lunchen. Hat auf der Arbeit seinen Umzug organisiert und tausend andere private Sachen (Maßmöbel, Privatschulplatz, Custom-Ironman Fahrrad konfiguiert etc).

Er hat die Arbeit ordentlich auftürmen lassen und dann ein paar Tage vor Deadline aber wirklich ordentlich Gas gegeben.

Also auch mal bis 23/24 gemacht und mich am nächsten Morgen um 7 zur Arbeit bestellt (wenn Deadline zB tagsüber war). Und wir sind ein Konzern wo der Betriebsrat um 20 Uhr durch die Flure streift und kontrolliert dass ja niemand mehr arbeitet.

Nummer 2 war Konzernsoldat.
Trainee, diverse Abteilungs- und Länderrotationen und dann schon mit Anfang 30 AT, hat aber keinen Bock auf Führungsverantwortung gehabt und war Hobbiemäßig und mit Kids gut ausgelastet. Hat auch wenig gearbeitet aber im Gegensatz zu Nr1 nicht wochenlang gar nichts gemacht, sondern immer nur ein bisschen und musste vor einer Deadline auch nur bis 19/20 Uhr im Büro sitzen.

Gibt halt keine Gehaltsprogression aber es lässt sich auch mit 100k 9-5 sehr angenehm chillen, vor allem wenn man auf der Arbeit alle privaten, nervenden Sachen erledigen kann.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich war in einem renommierten Forschungsinstitut. Meine Kollegen waren Topabsolventen aus der ganzen Welt, die hauptsächlich wegen des Gehalts dort waren. 50% der Zeit war reines Absitzen und so tun als ob man etwas sinnvolles arbeiten würde. Belohnt wurde, wer möglichst viel anwesend war, was man genau getan hat, war nicht von Bedeutung. In Konzernen ist das oft ähnlich und ich persönlich komme mit sowas nicht klar, mir ist das zu langweilig.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 24.05.2017:

Läuft bei mir ähnlich, im Großen und Ganzen ist die Arbeit nach 2-3h vollständig und sehr gut erledigt, der Rest ist Netzwerken, sich in Meetings wichtig machen, dumm im Internet surfen und die Zeit totschlagen.

Ebenso.

Morgens wird erstmal gefrühstückt und im Internet gesurft.
Um 9 habe ich dann vlt. mal ein Meeting.
Um 10 schaue ich am anderen Standort vorbei, danach erledige ich Dinge wie Tanken, Essen einkaufen, Auto waschen...

Nachmittags wieder Internet. Herrlich.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Wir sind eben super effizient.
Sehe das an meinen Kollegen: Die brauchen für 99% der Doings das drei- oder vierfache an Zeit. Das können auch einfache Excel Angelegenheiten sein, durch meine Vergangenheit als Profizocker bin ich extremst schnell mit Maus & Tastatur. Bis andere da mal eine Zelle angeklickt haben, bin ich schon fünf Zellen weiter.
Das summiert sich über den ganzen Tag.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Läuft bei mir ähnlich, im Großen und Ganzen ist die Arbeit nach 2-3h vollständig und sehr gut erledigt, der Rest ist Netzwerken, sich in Meetings wichtig machen, dumm im Internet surfen und die Zeit totschlagen.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Liebe diesen Thread. Mein Traumjob wäre einer, wo ich einige Beratungsteams für mich arbeiten lasse und selbst nur netzwerken und herumreisen muss.

Nur weil in den Konzernen und Behörden die Leute so faul sind, gibt es in diesem Maße ein Geschäftsmodell für Beratungen. Das allermeiste der Themen könnten die Unternehmen auch im eigenen Haus machen. Aber die Manager wollen Ergebnisse in hoher Qualität und kurzer Zeit, das würde die eigene Mannschaft nicht immer liefern.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Bin auch öfters mal am Faulenzen. Konkret heißt das zur Kaffeemaschine laufen, im Internet surfen, private Termine per Telefon wahrnehmen oder einfach mal verträumt auf den Bildschirm gucken.
Allerdings sehe ich das nicht so kritisch, da ich erstens meine Deadlines halte, immer ansprechbar bin und auch zeitkritisch auch zu späteren Stunden reagieren kann.

Besonders in konzeptionell/strategischen Bereichen ist es schwer 8h am Stück durchweg produktiv durchzuarbeiten. Manchmal helfen diese Pausen auch um Gedanken zu ordnen und ohne Druck die richtigen Entscheidungen vorzubereiten.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich bin 37 und habe inklusive meiner ursprünglichen Berufsausbildung insgesamt 5 Firmen erleben dürfen. Grundsätzlich war es in jeder Firma so, das man nach ein paar Monaten exklusive ein paar Meetings und ein paar Dienstreisen effektiv am Tag die Arbeit in 1-2 Stunden erledigen konnte und man den Rest der Zeit mit irgendetwas totschlagen musste. Dank des Internet lässt sich das Heute ganz gut bewältigen aber zu meiner Ausbildungszeit anno 1999-2000 hatten die PCs in meiner Firma noch keinen direkten Internet Zugang mir ist bis heute ein Rätsel wie ich die Zeit herumbekommen habe.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Am besten finde ich einen Kollegen, der in der Probezeit schon 50% der Zeit gefaulenzt hat und ich das leider mit anschauen musste, weil ich direkt auf seinen Bildschirm im Blickfeld habe. Ich musste auch immer schmunzeln, wenn er dann seine Schätzungen abgegeben hat und später dann auch ständig vor lauter Arbeit "gestresst" war. Er hat seine Arbeit als überaus kompliziert verkauft und zusätzlich hat er alles private in der Arbeit erledigt und sah es so aus, als mache er Überstunden. Der Chef war natürlich hellauf begeistert, weil er so einen fähigen Mitarbeiter eingestellt hat. Der hat definitiv früh verstanden: Außenwirkung ist eben alles. Die Frage ist was macht man da als Kollege, man will ja niemanden anschmieren.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Solitär.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Ich bin 37 und habe inklusive meiner ursprünglichen Berufsausbildung insgesamt 5 Firmen erleben dürfen. Grundsätzlich war es in jeder Firma so, das man nach ein paar Monaten exklusive ein paar Meetings und ein paar Dienstreisen effektiv am Tag die Arbeit in 1-2 Stunden erledigen konnte und man den Rest der Zeit mit irgendetwas totschlagen musste. Dank des Internet lässt sich das Heute ganz gut bewältigen aber zu meiner Ausbildungszeit anno 1999-2000 hatten die PCs in meiner Firma noch keinen direkten Internet Zugang mir ist bis heute ein Rätsel wie ich die Zeit herumbekommen habe.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Hauptsache die Arbeit wird gemacht, das allein zählt.
Wie es jemand zustande bekommt, ist dessen individuelles Problem.
Solltest dir ein Beispiel an ihm nehmen.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Am besten finde ich einen Kollegen, der in der Probezeit schon 50% der Zeit gefaulenzt hat und ich das leider mit anschauen musste, weil ich direkt auf seinen Bildschirm im Blickfeld habe. Ich musste auch immer schmunzeln, wenn er dann seine Schätzungen abgegeben hat und später dann auch ständig vor lauter Arbeit "gestresst" war. Er hat seine Arbeit als überaus kompliziert verkauft und zusätzlich hat er alles private in der Arbeit erledigt und sah es so aus, als mache er Überstunden. Der Chef war natürlich hellauf begeistert, weil er so einen fähigen Mitarbeiter eingestellt hat. Der hat definitiv früh verstanden: Außenwirkung ist eben alles. Die Frage ist was macht man da als Kollege, man will ja niemanden anschmieren.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich empfehle die Lekture von Prof Graeber (LSE) "bullshit jobs" - kann man auch entspannt während der Arbeit lesen.

Ich habe ehrlich gesagt ein schlechtes Gewissen für ein bisschen PowerPoint 90k pro Jahr zu verdienen. Das steht eigentlich in keinem Verhältnis zum Verdienst von Krankenpflegern, Erziehern oder Altenpflegern.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Ich empfehle die Lekture von Prof Graeber (LSE) "bullshit jobs" - kann man auch entspannt während der Arbeit lesen.

Ich habe ehrlich gesagt ein schlechtes Gewissen für ein bisschen PowerPoint 90k pro Jahr zu verdienen. Das steht eigentlich in keinem Verhältnis zum Verdienst von Krankenpflegern, Erziehern oder Altenpflegern.

Damit hast du zwar recht, aber wie sagt man so schön, Augen auf bei der Berufswahl.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Kenne das beschriebene nur zu gut. Bin mit Abstand der jüngste in der Abteilung und hab als einziger noch sowas wie Ambitionen, weshalb ich noch am ehesten auch mal ne Überstunde mache oder mich in Projekten engagiere und trotzdem Sitz ich die Hälfte der Zeit nur rum und surfe im Internet. Mittlerweile merke ich aber immer mehr wie mich das frustriert und ich meine Kollegen auch schlicht weg nicht mehr ernst nehmen kann. Hab mir letzte Woche mal die Outlook-Kalender von ein paar Leuten angesehen, da sind pro Woche dann 2 halbstündige Meetings eingetragen und ansonsten sind die nur mit faulenzen und privatem Kram beschäftigt - selbst unsere Werkstudenten mit 15-20h/ Woche leisten mehr.

Das einzige was mich hält ist der IGM-Tarif, einfacher gutes Geld verdienen ist kaum drin, befürchte aber dass ich irgendwann was anderes machen muss. Sonst werd ich entweder ein unausstehlicher Zyniker oder gleich psychisch krank.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Vielen Dank für die Ehrlichkeit.
Finde diesen Themeneintrag sehr erfrischend :)

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Da kannst du gar nichts machen. Solche Leute gibt es auch in der Beratung - die haben an sich keinen Plan, aber können zu jedem Stichwort einen Satz sagen und zeigen gerne spät abends und am Wochenende überflüssige Präsenz.

Ich finde eher bedenklich, dass Vorstellungsgespräche heutzutage immer stärker nach eloquenten Selbstdarstellern selektieren, obwohl diese ganzen (situativen, Peronal Fit-, etc.) Fragen ja damit begründet werden, dass man sich nicht den falschen Mitarbeiter ans Bein binden will.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Am besten finde ich einen Kollegen, der in der Probezeit schon 50% der Zeit gefaulenzt hat und ich das leider mit anschauen musste, weil ich direkt auf seinen Bildschirm im Blickfeld habe. Ich musste auch immer schmunzeln, wenn er dann seine Schätzungen abgegeben hat und später dann auch ständig vor lauter Arbeit "gestresst" war. Er hat seine Arbeit als überaus kompliziert verkauft und zusätzlich hat er alles private in der Arbeit erledigt und sah es so aus, als mache er Überstunden. Der Chef war natürlich hellauf begeistert, weil er so einen fähigen Mitarbeiter eingestellt hat. Der hat definitiv früh verstanden: Außenwirkung ist eben alles. Die Frage ist was macht man da als Kollege, man will ja niemanden anschmieren.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Der ganze Bewerbungsprozess ist ein Witz!

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Da kannst du gar nichts machen. Solche Leute gibt es auch in der Beratung - die haben an sich keinen Plan, aber können zu jedem Stichwort einen Satz sagen und zeigen gerne spät abends und am Wochenende überflüssige Präsenz.

Ich finde eher bedenklich, dass Vorstellungsgespräche heutzutage immer stärker nach eloquenten Selbstdarstellern selektieren, obwohl diese ganzen (situativen, Peronal Fit-, etc.) Fragen ja damit begründet werden, dass man sich nicht den falschen Mitarbeiter ans Bein binden will.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Am besten finde ich einen Kollegen, der in der Probezeit schon 50% der Zeit gefaulenzt hat und ich das leider mit anschauen musste, weil ich direkt auf seinen Bildschirm im Blickfeld habe. Ich musste auch immer schmunzeln, wenn er dann seine Schätzungen abgegeben hat und später dann auch ständig vor lauter Arbeit "gestresst" war. Er hat seine Arbeit als überaus kompliziert verkauft und zusätzlich hat er alles private in der Arbeit erledigt und sah es so aus, als mache er Überstunden. Der Chef war natürlich hellauf begeistert, weil er so einen fähigen Mitarbeiter eingestellt hat. Der hat definitiv früh verstanden: Außenwirkung ist eben alles. Die Frage ist was macht man da als Kollege, man will ja niemanden anschmieren.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

geil, in welcher Branche bist du denn?
Bei dem Gehalt musst du ja entweder in der UB sein oder schon mindestens Abteilungsleiter. Kann mir gar nicht vorstellen, dass man da den Steifel weiter durchziehen kann. :D

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

geil, in welcher Branche bist du denn?
Bei dem Gehalt musst du ja entweder in der UB sein oder schon mindestens Abteilungsleiter. Kann mir gar nicht vorstellen, dass man da den Steifel weiter durchziehen kann. :D

ist im bereich rohstoffhandel, ich bringe meiner firma auch gute gewinne deswegen ist denen relativ egal was ich mache. solange am ende des jahres die zahlen stimmen

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

geil, in welcher Branche bist du denn?
Bei dem Gehalt musst du ja entweder in der UB sein oder schon mindestens Abteilungsleiter. Kann mir gar nicht vorstellen, dass man da den Steifel weiter durchziehen kann. :D

Ich bin der 37 jährige von oben. Ich liege aktuell auch bei ca. 125-130k je nach Bonus plus Auto (aktuell 5er BMW). Ich habe zwar eine gewisse fachliche Führung Inne da aber meine ganzen Mitarbeiter in Offshore Lokationen sitzen gebe ich eigentlich nur Inhalte an die jeweiligen Team Leiter vor und kontrolliere dann die Ergebnisse was effektiv 5h Arbeit pro Woche bedeutet.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Als Warnung an alle "Faulenzer":

WiWi Gast schrieb am 25.05.2017:

Das gibt es in großen Konzernen. Habe es auch erlebt. Das ist nicht gut, sondern macht auf Dauer krank. Man muss oft so tun, als hätte man was zu tun. Irgendwann fällt es auf und bei einer großen Reorganisation hat man dann Stellen, die man streichen kann, ohne den Unternehmenserfolg zu gefährden. Mit so was wird man langfristig nicht erfolgreich sein! Wenn man dann schon älter ist und im Unternehmen bleiben muss (weil man in dem Alter nichts anderes mehr bekommt), landet man u.U. ganz weit unten, d.h. mitunter auch tiefer als bei einer Absolventenstelle. Alles schon da gewesen.

Lounge Gast schrieb:

Wie viel Zeit verbringt ihr an einem Arbeitstag mit
Privatkram? Im internet rumdaddeln, am Kaffeeautomaten mit
Kollegen ueber Gott und die Welt plaudern, draussen spaziere.
gehen, das neueste Boxset bei Amazon bestellen, wie
hypnotisiert gelangweilt Wirtschaftsnachrichten im internet
durchlesen, private Telefonate etc? Ernst gemeit!

Branche: Versicherung
Arbeitstzeit: ca 10 Std pro Tag
Faulenzereien: bin ca um 9 im Buero, dann erstmal Kaffee, ein
Schwaetzchen mit Kollegen und im Internet Nachrichten lesen.
Fange dann gegen 10:30 an zu arbeiten bis 13h. Dann
Mittagspause, Kaeffchen nach der Mittagspause und um 14h
gehts weiter. Kritischer Moment. Wenn ich direkt wieder in
den Arbeitrhytmus komme, schaffe isch es bis ca 17h zu
arbeiten, allerdings oft unproduktiv.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

Ich habe bisher im mehreren großen IGM Buden gearbeitet (Konstruktion, Entwicklung und später Vertrieb) und überall das gleiche Bild. Die meisten Leute um mich herum haben am Tag im Schnitt 3-4 Std tatsächlich gearbeitet. Natürlich gab es Phasen, da war man zu 100% ausgelastet, aber dafür gab es auch min. ebenso viele Phasen in denen einfach gar nichts los war.

Ich muss sagen, dass auf Dauer den ganzen Tag im Internet surfen wirklich langweilig wird. Wenn man diesen Zustand gar nicht kennt, kann man sich das nicht vorstellen. Wenn man nichts zu tun hat, ist eine 35 Std Woche unendlich lang und Minus-Stunden auf dem Gleitzeitkonto kann man auch nicht unendlich aufbauen.

Die Krönung der ganzen Geschichte sind dann aber die regelmäßigen Gehaltserhöhungen die man automatisch bekommt, völlig unabhängig von der Arbeitsleistung. Aber selbst das wird irgendwann zur Normalität. Wie immer alle auf die IGM schimpfen weil die nicht genug % rausgeholt haben. Einfach eine eigene Welt.

Natürlich ist es wichtig in Meetings, Verhandlungen und beim Kunden immer kompetent und beschäftigt zu wirken, dafür sollte man schon ein solides Fachwissen aufbauen. Aber das wars auch schon. Wenn man dann noch PP, Excel, SAP und ggf. irgendwelche CAD Programme gut beherrscht, ist man der King. Bei einem Altersdurchschnitt von Gefühlt 60, haben es die Kollegen einfach nicht so mit diesem neumodischem Kram ^^

antworten
WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

geil, in welcher Branche bist du denn?
Bei dem Gehalt musst du ja entweder in der UB sein oder schon mindestens Abteilungsleiter. Kann mir gar nicht vorstellen, dass man da den Steifel weiter durchziehen kann. :D

ist im bereich rohstoffhandel, ich bringe meiner firma auch gute gewinne deswegen ist denen relativ egal was ich mache. solange am ende des jahres die zahlen stimmen

Aber du arbeitest in Deutschland?
Finde den Bereich rund um Rohstoffe auch ziemlich spannend.

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 02.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

bei einer neuen firma gebe ich am anfang immer 1000%, als erster kommen und als letzter gehen. nach ca 4-5 monaten wird auf sparflamme runtergefahren und nur das noetigste erledigt. verdiene jetzt all in ca 150k im jahr und arbeite 2-3 std pro tag. der rest geht rauf fuer privat kram, internet, mit kollegen schnacken usw. Meine chefs wissen alle dass ich hart arbeite wenn es drauf ankommt, und nur das zaehlt.

geil, in welcher Branche bist du denn?
Bei dem Gehalt musst du ja entweder in der UB sein oder schon mindestens Abteilungsleiter. Kann mir gar nicht vorstellen, dass man da den Steifel weiter durchziehen kann. :D

ist im bereich rohstoffhandel, ich bringe meiner firma auch gute gewinne deswegen ist denen relativ egal was ich mache. solange am ende des jahres die zahlen stimmen

Aber du arbeitest in Deutschland?
Finde den Bereich rund um Rohstoffe auch ziemlich spannend.

Arbeite die eine haelfte des jahres in europa und die andere haelfte aus den USA. Bin aber ziemlich flexibel und kann von ueberall aus arbeiten. Hauptsitz meiner firma ist aber in den USA

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Wir sind eben super effizient.
Sehe das an meinen Kollegen: Die brauchen für 99% der Doings das drei- oder vierfache an Zeit. Das können auch einfache Excel Angelegenheiten sein, durch meine Vergangenheit als Profizocker bin ich extremst schnell mit Maus & Tastatur.

Wenn du so super effizient wärst, würdest du in Excel komplett ohne Maus arbeiten und stattdessen Shortcuts verwenden. ;)

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WiWi Gast

Re: Faulenzen am Arbeitsplatz?

oder du hättest es schon automatisiert!

So stupide Tätigkeiten fallen sowieso früher oder später weg -> siehe: Robotic Process Automation

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Diskussionen zu Boreout

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Boreout

WiWi Gast

Bei mir ist es genau andersherum. Ich bin Werkstudent und muss wirklich die ganz stupiden und eintönigen Sachen bearbeiten und das ...

14 Kommentare

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WiWi Gast

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