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Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

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WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Hi,

ich habe eine inhaltliche Frage. Ich weiß was CDD sind, aber was genau macht man im Alltag.
Ich überlege mich für eine Beratung zu bewerben, die überwiegend CDD macht. Kann jemand evaluieren, wie der Arbeitsalltag aussieht und warum dass hier im Forum als Pain dargestellt wird? Abgesehen von den Arbeitszeiten natürlich.

Wäre über jede Antwort dankbar.

antworten
WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Würde mich auch interessieren, wie jemand aus dem IB oder PE CDD Reports nutzt und ob es tatsächlich seinen Zweck erfüllt.

antworten
WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Persönlich habe ich nur an FDDs gearbeitet, aber schon einige CDDs gesehen. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Probleme die gleichen sind: schlechte (sich immer wieder ändernde/aktualisierende) Datenlage und hoher Zeitdruck durch den Kunden (oder unnötiger Druck durch den Partner, der wieder unrealistische Versprechungen verkauft hat).

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ExBerater

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Magst du mir in einer PN schreiben, welche Beratung dies ist?

CDD:

Hängt ein wenig davon ab, ob es Vendor DD oder buy side ist.

Aber generell versuchst du das Geschäftsmodell der Firma zu verstehen, die Absatzmärkte/Kundensegmente, Wettbewerber, und Zukunftspotenzial der Target Firma.

Meist baut einer im Team ein Marktmodell mit den wesentlichen Treibern. Das Team muss dann versuchen, diese Treiber zu prognostizieren.

All dies tut man mit allen verfügbaren Quellen:

  • Ideralweise Markt-Reports (die ist meistens nicht konrekt gibt),
  • oder man nähert sich über generelle Industrie/Makro-Reports and,
  • und - vor allem - man führt Interviews mit Experten (cold calling oder über professionelle Expertennetzwerke)

Eine CDD ist meist 1-4 Wochen kurz. Es kommt also mehr als bei wahrscheinlich jedem anderen Beratungsprojekten darauf an, dass man EXTREM schnell eine Struktur der finalen Unterlage entwickelt, in die dann alle gezielt reinarbeiten.

Die tatsächliche Arbeit besteht also darin viele Quellen zu lesen, Informationen zu suchen, die in die Story zu passen, Interviews zu führen und die daraus gewonnen Erkenntnisse wiederum in die Struktur zu packen.

Es gibt dann recht kurzfristig getacktete Gespräche mit dem Investor - an denen aber nicht alle Junior Leute teilnehmen - woraufhin der Investor neue Fragen auftut, die wiederum beantwortet werden müssen.

WiWi Gast schrieb am 06.07.2020:

Hi,

ich habe eine inhaltliche Frage. Ich weiß was CDD sind, aber was genau macht man im Alltag.
Ich überlege mich für eine Beratung zu bewerben, die überwiegend CDD macht. Kann jemand evaluieren, wie der Arbeitsalltag aussieht und warum dass hier im Forum als Pain dargestellt wird? Abgesehen von den Arbeitszeiten natürlich.

Wäre über jede Antwort dankbar.

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WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Hi, arbeite in einer Boutique die auf DDs spezialisiert ist. Der Arbeitsalltag sieht wie folgt aus: Investor meldet sich mit Target, fordert eine DD (z.B. Red Flag Analyse) an. Innerhalb sehr kurzer Zeit (<4 Wochen) analysiert man dann z.B. Target und Markt (je nach Fokus und Spezialisierung des Teams geht die Analyse in unterschiedliche Richtungen z.B. legal, digital, finance, ... - häufig übernehmen verschiedene Beratungen verschiedene Fokusgebiete). Pain kommt durch den enormen Zeitdruck und die extrem anstrengenden Stakeholder. Im Gegensatz zu irgendwelchem verschlafenen Middle-Mgmt arbeitest du auf Kundenseite mit energischen Typen zusammen, die nicht davor zurückschrecken um 22 Uhr noch ein Deliverable für den nächsten Tag einzustellen. Man kann viel lernen, die Frustrationstoleranz muss aber extrem (!) hoch sein.

antworten
ExBerater

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Schreibst du mir in einer PN welche das ist? Hätte dann eine gezielte Frage

WiWi Gast schrieb am 06.07.2020:

Hi, arbeite in einer Boutique die auf DDs spezialisiert ist. Der Arbeitsalltag sieht wie folgt aus: Investor meldet sich mit Target, fordert eine DD (z.B. Red Flag Analyse) an. Innerhalb sehr kurzer Zeit (<4 Wochen) analysiert man dann z.B. Target und Markt (je nach Fokus und Spezialisierung des Teams geht die Analyse in unterschiedliche Richtungen z.B. legal, digital, finance, ... - häufig übernehmen verschiedene Beratungen verschiedene Fokusgebiete). Pain kommt durch den enormen Zeitdruck und die extrem anstrengenden Stakeholder. Im Gegensatz zu irgendwelchem verschlafenen Middle-Mgmt arbeitest du auf Kundenseite mit energischen Typen zusammen, die nicht davor zurückschrecken um 22 Uhr noch ein Deliverable für den nächsten Tag einzustellen. Man kann viel lernen, die Frustrationstoleranz muss aber extrem (!) hoch sein.

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WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Danke für dein Beitrag.
Kannst du das näher ausführen die Aufgaben? Wie analysierst du genau das Target bzw. den Markt? Welche Datenbanken oder einfach nur google?
Und ist das gängige Praxis dass im DD eher häufiger bis in die Nacht geschuftet wird, weil aufgrund dieser Deadline am nächsten Tag? Ich hatte einige M&A Erfahrung bereits im CV und da war es mehr oder weniger nur absitzen der Zeit. Ist das ähnlich dazu?

Wie sind die Exit optionen zu den PE/VC? Kann ich fragen, wo du arbeitest? Ist das eine bekanntere Boutique wie LEK ?

Danke!

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WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Welche Boutique wäre das? Wäre selber daran inhaltlich interessiert

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WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

push

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WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Kann aus meiner CDD Erfahrung bei zwei Top Beratungen berichten, dass da keine Zeit abgesessen wurde, weil man grundsätzlich nie fertig ist. Es ist ja unmöglich in 4 Wochen einen Markt und alle Firmen, Trends etc darin bis ins tiefste Detail zu verstehen. Gute Teams schaffen es halt, die wichtigsten Dinge schnell zu covern. Wenn man damit früh fertig ist, geht es halt entweder weiter in Details (nicht sooo gut) oder man fängt tatsächlich mit Value creation an, also weitere Hypothesen prüfen oder Vorschläge, was man vielleicht noch für targets kaufen könnte.

antworten
WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Bin seit nun 2 1/2 Jahren bei einer Boutique-Beratung mit starkem PE/Investor-Fokus in ihrem Footprint und hab seit dem >15 DDs gemacht.

Ein paar key specs für CDD Arbeit:

Projektdauer: 1 Woche - >12 Wochen (im Ausnahmefall). Unteres Ende der ganz kurze Red Flag Report, oberes Ende entweder sehr umfassende Buy-side DD (auf großem Target) oder end-to-end Vendor DD mit Business Plan Entwicklung, Dokumentenzusammenstellung, MP Support usw.

Inhalt: Markt, Wettbewerb (idR separat vom Markt behandelt), Company, Business Plan + x (das kann von legal, tech,.. viele Facetten nehmen, je nach asset)

Typisch Arbeitsthemen: Market modeling, Wettbewerbervergleich, Business Plan assessment (Benchmarking, Szenarioanalysen, Sensitivitäten,..), Transfersheet für buy-side case,..

Kernherausforderungen: in kurzer Zeit den Markt mit seinem wichtigsten Treibern zu verstehen (klingt deutlich leichter als es häufig der Fall ist). Geringe Möglichkeit in die Tiefe und Breite zu gehen (daher in der Regel verhältnismäßig oberflächlich, aber breit) und dennoch eine fundierte Einschätzung zu geben.

Zeitkomponente: durch kurze Dauer idR recht hoher Zeitdruck. PE‘ler sind zu 95% ehemalige IB‘ler / Strategieberater - die haben vorher genauso geschufftet (und tun es während eines Live Deals auch) und erwarten das auch vom Commercial Adviser (und haben keine Scheu das auszunutzen / den Scope zu überstretchen wo nur möglich).

Sonstiges: Tagessätze sind auf Transaktionen nochmal knackiger als auf „normalen“ Strategiethemen. Da kostet der Consultant mit 6 Monaten Erfahrung auch mal nördlich von 3k€/Tag (begründet mit Arbeitsbelastung). CDDs werden gerne genutzt um Folgeprojekte (100-Tage Plan, GTM-Strategie, Synergieprogramme,..) zu verkaufen. Man kennt das asset, dessen Geschäftsmodell (zumindest von außen), Investitionsrationale,.. und braucht so weniger ramp-up.

Mein take, bei Fragen gerne Bescheid geben!

antworten
WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Wie bewirbt man sich denn gezielt auf sowas bei Beratungen außer den Big4? Einfach bei MBB und dann im laufe der Zeit Interesse an CDDs bekunden? Wer sind so die Big Player in dem Bereich? Habe da mal von Buden wie L.E.K. gehört

WiWi Gast schrieb am 09.07.2020:

Bin seit nun 2 1/2 Jahren bei einer Boutique-Beratung mit starkem PE/Investor-Fokus in ihrem Footprint und hab seit dem >15 DDs gemacht.

Ein paar key specs für CDD Arbeit:

Projektdauer: 1 Woche - >12 Wochen (im Ausnahmefall). Unteres Ende der ganz kurze Red Flag Report, oberes Ende entweder sehr umfassende Buy-side DD (auf großem Target) oder end-to-end Vendor DD mit Business Plan Entwicklung, Dokumentenzusammenstellung, MP Support usw.

Inhalt: Markt, Wettbewerb (idR separat vom Markt behandelt), Company, Business Plan + x (das kann von legal, tech,.. viele Facetten nehmen, je nach asset)

Typisch Arbeitsthemen: Market modeling, Wettbewerbervergleich, Business Plan assessment (Benchmarking, Szenarioanalysen, Sensitivitäten,..), Transfersheet für buy-side case,..

Kernherausforderungen: in kurzer Zeit den Markt mit seinem wichtigsten Treibern zu verstehen (klingt deutlich leichter als es häufig der Fall ist). Geringe Möglichkeit in die Tiefe und Breite zu gehen (daher in der Regel verhältnismäßig oberflächlich, aber breit) und dennoch eine fundierte Einschätzung zu geben.

Zeitkomponente: durch kurze Dauer idR recht hoher Zeitdruck. PE‘ler sind zu 95% ehemalige IB‘ler / Strategieberater - die haben vorher genauso geschufftet (und tun es während eines Live Deals auch) und erwarten das auch vom Commercial Adviser (und haben keine Scheu das auszunutzen / den Scope zu überstretchen wo nur möglich).

Sonstiges: Tagessätze sind auf Transaktionen nochmal knackiger als auf „normalen“ Strategiethemen. Da kostet der Consultant mit 6 Monaten Erfahrung auch mal nördlich von 3k€/Tag (begründet mit Arbeitsbelastung). CDDs werden gerne genutzt um Folgeprojekte (100-Tage Plan, GTM-Strategie, Synergieprogramme,..) zu verkaufen. Man kennt das asset, dessen Geschäftsmodell (zumindest von außen), Investitionsrationale,.. und braucht so weniger ramp-up.

Mein take, bei Fragen gerne Bescheid geben!

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WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

WiWi Gast schrieb am 09.07.2020:

Bin seit nun 2 1/2 Jahren bei einer Boutique-Beratung mit starkem PE/Investor-Fokus in ihrem Footprint und hab seit dem >15 DDs gemacht.

Ein paar key specs für CDD Arbeit:

Projektdauer: 1 Woche - >12 Wochen (im Ausnahmefall). Unteres Ende der ganz kurze Red Flag Report, oberes Ende entweder sehr umfassende Buy-side DD (auf großem Target) oder end-to-end Vendor DD mit Business Plan Entwicklung, Dokumentenzusammenstellung, MP Support usw.

Inhalt: Markt, Wettbewerb (idR separat vom Markt behandelt), Company, Business Plan + x (das kann von legal, tech,.. viele Facetten nehmen, je nach asset)

Typisch Arbeitsthemen: Market modeling, Wettbewerbervergleich, Business Plan assessment (Benchmarking, Szenarioanalysen, Sensitivitäten,..), Transfersheet für buy-side case,..

Kernherausforderungen: in kurzer Zeit den Markt mit seinem wichtigsten Treibern zu verstehen (klingt deutlich leichter als es häufig der Fall ist). Geringe Möglichkeit in die Tiefe und Breite zu gehen (daher in der Regel verhältnismäßig oberflächlich, aber breit) und dennoch eine fundierte Einschätzung zu geben.

Zeitkomponente: durch kurze Dauer idR recht hoher Zeitdruck. PE‘ler sind zu 95% ehemalige IB‘ler / Strategieberater - die haben vorher genauso geschufftet (und tun es während eines Live Deals auch) und erwarten das auch vom Commercial Adviser (und haben keine Scheu das auszunutzen / den Scope zu überstretchen wo nur möglich).

Sonstiges: Tagessätze sind auf Transaktionen nochmal knackiger als auf „normalen“ Strategiethemen. Da kostet der Consultant mit 6 Monaten Erfahrung auch mal nördlich von 3k€/Tag (begründet mit Arbeitsbelastung). CDDs werden gerne genutzt um Folgeprojekte (100-Tage Plan, GTM-Strategie, Synergieprogramme,..) zu verkaufen. Man kennt das asset, dessen Geschäftsmodell (zumindest von außen), Investitionsrationale,.. und braucht so weniger ramp-up.

Mein take, bei Fragen gerne Bescheid geben!

Wie lange arbeitest du denn dann in so einer Projektphase pro Tag? Und hat man während der Zeit Wochenende, doer wird auch Samstag+Sonntag mit der gleichen Stundenzahl gearbeitet?

antworten
MisterHerbert

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Hi,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Wo bewegt sich deine durchschnittliche Arbeitszeit?

Und welche Exit optionen sind bei cdd beratung möglich, vor allem wenn man bei einer boutique und nicht so bekannten arbeitet?

Und bzgl der aufgaben: Welche Reports schaut man an? Verwendest du datenbanken oder einfach google?

Kannst du mir per PN schreiben bei welcher Boutique du arbeitest? Würde mich inhaltlich sehr interessieren.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2020:

Bin seit nun 2 1/2 Jahren bei einer Boutique-Beratung mit starkem PE/Investor-Fokus in ihrem Footprint und hab seit dem >15 DDs gemacht.

Ein paar key specs für CDD Arbeit:

Projektdauer: 1 Woche - >12 Wochen (im Ausnahmefall). Unteres Ende der ganz kurze Red Flag Report, oberes Ende entweder sehr umfassende Buy-side DD (auf großem Target) oder end-to-end Vendor DD mit Business Plan Entwicklung, Dokumentenzusammenstellung, MP Support usw.

Inhalt: Markt, Wettbewerb (idR separat vom Markt behandelt), Company, Business Plan + x (das kann von legal, tech,.. viele Facetten nehmen, je nach asset)

Typisch Arbeitsthemen: Market modeling, Wettbewerbervergleich, Business Plan assessment (Benchmarking, Szenarioanalysen, Sensitivitäten,..), Transfersheet für buy-side case,..

Kernherausforderungen: in kurzer Zeit den Markt mit seinem wichtigsten Treibern zu verstehen (klingt deutlich leichter als es häufig der Fall ist). Geringe Möglichkeit in die Tiefe und Breite zu gehen (daher in der Regel verhältnismäßig oberflächlich, aber breit) und dennoch eine fundierte Einschätzung zu geben.

Zeitkomponente: durch kurze Dauer idR recht hoher Zeitdruck. PE‘ler sind zu 95% ehemalige IB‘ler / Strategieberater - die haben vorher genauso geschufftet (und tun es während eines Live Deals auch) und erwarten das auch vom Commercial Adviser (und haben keine Scheu das auszunutzen / den Scope zu überstretchen wo nur möglich).

Sonstiges: Tagessätze sind auf Transaktionen nochmal knackiger als auf „normalen“ Strategiethemen. Da kostet der Consultant mit 6 Monaten Erfahrung auch mal nördlich von 3k€/Tag (begründet mit Arbeitsbelastung). CDDs werden gerne genutzt um Folgeprojekte (100-Tage Plan, GTM-Strategie, Synergieprogramme,..) zu verkaufen. Man kennt das asset, dessen Geschäftsmodell (zumindest von außen), Investitionsrationale,.. und braucht so weniger ramp-up.

Mein take, bei Fragen gerne Bescheid geben!

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WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

MisterHerbert schrieb am 09.07.2020:

Hi,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Wo bewegt sich deine durchschnittliche Arbeitszeit?

Und welche Exit optionen sind bei cdd beratung möglich, vor allem wenn man bei einer boutique und nicht so bekannten arbeitet?

Und bzgl der aufgaben: Welche Reports schaut man an? Verwendest du datenbanken oder einfach google?

Kannst du mir per PN schreiben bei welcher Boutique du arbeitest? Würde mich inhaltlich sehr interessieren.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2020:

Bin seit nun 2 1/2 Jahren bei einer Boutique-Beratung mit starkem PE/Investor-Fokus in ihrem Footprint und hab seit dem >15 DDs gemacht.

Ein paar key specs für CDD Arbeit:

Projektdauer: 1 Woche - >12 Wochen (im Ausnahmefall). Unteres Ende der ganz kurze Red Flag Report, oberes Ende entweder sehr umfassende Buy-side DD (auf großem Target) oder end-to-end Vendor DD mit Business Plan Entwicklung, Dokumentenzusammenstellung, MP Support usw.

Inhalt: Markt, Wettbewerb (idR separat vom Markt behandelt), Company, Business Plan + x (das kann von legal, tech,.. viele Facetten nehmen, je nach asset)

Typisch Arbeitsthemen: Market modeling, Wettbewerbervergleich, Business Plan assessment (Benchmarking, Szenarioanalysen, Sensitivitäten,..), Transfersheet für buy-side case,..

Kernherausforderungen: in kurzer Zeit den Markt mit seinem wichtigsten Treibern zu verstehen (klingt deutlich leichter als es häufig der Fall ist). Geringe Möglichkeit in die Tiefe und Breite zu gehen (daher in der Regel verhältnismäßig oberflächlich, aber breit) und dennoch eine fundierte Einschätzung zu geben.

Zeitkomponente: durch kurze Dauer idR recht hoher Zeitdruck. PE‘ler sind zu 95% ehemalige IB‘ler / Strategieberater - die haben vorher genauso geschufftet (und tun es während eines Live Deals auch) und erwarten das auch vom Commercial Adviser (und haben keine Scheu das auszunutzen / den Scope zu überstretchen wo nur möglich).

Sonstiges: Tagessätze sind auf Transaktionen nochmal knackiger als auf „normalen“ Strategiethemen. Da kostet der Consultant mit 6 Monaten Erfahrung auch mal nördlich von 3k€/Tag (begründet mit Arbeitsbelastung). CDDs werden gerne genutzt um Folgeprojekte (100-Tage Plan, GTM-Strategie, Synergieprogramme,..) zu verkaufen. Man kennt das asset, dessen Geschäftsmodell (zumindest von außen), Investitionsrationale,.. und braucht so weniger ramp-up.

Mein take, bei Fragen gerne Bescheid geben!

Arbeitszeiten würden mich auch interessieren, insbesondere bei Roland Berger Investor Support. Artet das da regelmäßig bis in die frühen Morgenstunden aus oder kann man da auch mal noch ins Gym nach der Arbeit bzw vor Mitternacht raus?

antworten
WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2020:

MisterHerbert schrieb am 09.07.2020:

Hi,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Wo bewegt sich deine durchschnittliche Arbeitszeit?

Und welche Exit optionen sind bei cdd beratung möglich, vor allem wenn man bei einer boutique und nicht so bekannten arbeitet?

Und bzgl der aufgaben: Welche Reports schaut man an? Verwendest du datenbanken oder einfach google?

Kannst du mir per PN schreiben bei welcher Boutique du arbeitest? Würde mich inhaltlich sehr interessieren.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2020:

Bin seit nun 2 1/2 Jahren bei einer Boutique-Beratung mit starkem PE/Investor-Fokus in ihrem Footprint und hab seit dem >15 DDs gemacht.

Ein paar key specs für CDD Arbeit:

Projektdauer: 1 Woche - >12 Wochen (im Ausnahmefall). Unteres Ende der ganz kurze Red Flag Report, oberes Ende entweder sehr umfassende Buy-side DD (auf großem Target) oder end-to-end Vendor DD mit Business Plan Entwicklung, Dokumentenzusammenstellung, MP Support usw.

Inhalt: Markt, Wettbewerb (idR separat vom Markt behandelt), Company, Business Plan + x (das kann von legal, tech,.. viele Facetten nehmen, je nach asset)

Typisch Arbeitsthemen: Market modeling, Wettbewerbervergleich, Business Plan assessment (Benchmarking, Szenarioanalysen, Sensitivitäten,..), Transfersheet für buy-side case,..

Kernherausforderungen: in kurzer Zeit den Markt mit seinem wichtigsten Treibern zu verstehen (klingt deutlich leichter als es häufig der Fall ist). Geringe Möglichkeit in die Tiefe und Breite zu gehen (daher in der Regel verhältnismäßig oberflächlich, aber breit) und dennoch eine fundierte Einschätzung zu geben.

Zeitkomponente: durch kurze Dauer idR recht hoher Zeitdruck. PE‘ler sind zu 95% ehemalige IB‘ler / Strategieberater - die haben vorher genauso geschufftet (und tun es während eines Live Deals auch) und erwarten das auch vom Commercial Adviser (und haben keine Scheu das auszunutzen / den Scope zu überstretchen wo nur möglich).

Sonstiges: Tagessätze sind auf Transaktionen nochmal knackiger als auf „normalen“ Strategiethemen. Da kostet der Consultant mit 6 Monaten Erfahrung auch mal nördlich von 3k€/Tag (begründet mit Arbeitsbelastung). CDDs werden gerne genutzt um Folgeprojekte (100-Tage Plan, GTM-Strategie, Synergieprogramme,..) zu verkaufen. Man kennt das asset, dessen Geschäftsmodell (zumindest von außen), Investitionsrationale,.. und braucht so weniger ramp-up.

Mein take, bei Fragen gerne Bescheid geben!

Arbeitszeiten würden mich auch interessieren, insbesondere bei Roland Berger Investor Support. Artet das da regelmäßig bis in die frühen Morgenstunden aus oder kann man da auch mal noch ins Gym nach der Arbeit bzw vor Mitternacht raus?

Habe 2 DDs mit den Kollegen gemacht (bin selbst im Industrie-CC) und beides Mal immer bis 24:00 oder hin und wieder auch was länger, Max. bis 03:00. Die fangen auch meist "erst" 9/9:30 an, aber schon hart.
Leute aus anderen CCs finden DDs auch regelmäßig doof und eigentlich hofft jeder, keine zu bekommen.

antworten
WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.07.2020:

MisterHerbert schrieb am 09.07.2020:

Hi,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Wo bewegt sich deine durchschnittliche Arbeitszeit?

Und welche Exit optionen sind bei cdd beratung möglich, vor allem wenn man bei einer boutique und nicht so bekannten arbeitet?

Und bzgl der aufgaben: Welche Reports schaut man an? Verwendest du datenbanken oder einfach google?

Kannst du mir per PN schreiben bei welcher Boutique du arbeitest? Würde mich inhaltlich sehr interessieren.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2020:

Bin seit nun 2 1/2 Jahren bei einer Boutique-Beratung mit starkem PE/Investor-Fokus in ihrem Footprint und hab seit dem >15 DDs gemacht.

Ein paar key specs für CDD Arbeit:

Projektdauer: 1 Woche - >12 Wochen (im Ausnahmefall). Unteres Ende der ganz kurze Red Flag Report, oberes Ende entweder sehr umfassende Buy-side DD (auf großem Target) oder end-to-end Vendor DD mit Business Plan Entwicklung, Dokumentenzusammenstellung, MP Support usw.

Inhalt: Markt, Wettbewerb (idR separat vom Markt behandelt), Company, Business Plan + x (das kann von legal, tech,.. viele Facetten nehmen, je nach asset)

Typisch Arbeitsthemen: Market modeling, Wettbewerbervergleich, Business Plan assessment (Benchmarking, Szenarioanalysen, Sensitivitäten,..), Transfersheet für buy-side case,..

Kernherausforderungen: in kurzer Zeit den Markt mit seinem wichtigsten Treibern zu verstehen (klingt deutlich leichter als es häufig der Fall ist). Geringe Möglichkeit in die Tiefe und Breite zu gehen (daher in der Regel verhältnismäßig oberflächlich, aber breit) und dennoch eine fundierte Einschätzung zu geben.

Zeitkomponente: durch kurze Dauer idR recht hoher Zeitdruck. PE‘ler sind zu 95% ehemalige IB‘ler / Strategieberater - die haben vorher genauso geschufftet (und tun es während eines Live Deals auch) und erwarten das auch vom Commercial Adviser (und haben keine Scheu das auszunutzen / den Scope zu überstretchen wo nur möglich).

Sonstiges: Tagessätze sind auf Transaktionen nochmal knackiger als auf „normalen“ Strategiethemen. Da kostet der Consultant mit 6 Monaten Erfahrung auch mal nördlich von 3k€/Tag (begründet mit Arbeitsbelastung). CDDs werden gerne genutzt um Folgeprojekte (100-Tage Plan, GTM-Strategie, Synergieprogramme,..) zu verkaufen. Man kennt das asset, dessen Geschäftsmodell (zumindest von außen), Investitionsrationale,.. und braucht so weniger ramp-up.

Mein take, bei Fragen gerne Bescheid geben!

Arbeitszeiten würden mich auch interessieren, insbesondere bei Roland Berger Investor Support. Artet das da regelmäßig bis in die frühen Morgenstunden aus oder kann man da auch mal noch ins Gym nach der Arbeit bzw vor Mitternacht raus?

Habe 2 DDs mit den Kollegen gemacht (bin selbst im Industrie-CC) und beides Mal immer bis 24:00 oder hin und wieder auch was länger, Max. bis 03:00. Die fangen auch meist "erst" 9/9:30 an, aber schon hart.
Leute aus anderen CCs finden DDs auch regelmäßig doof und eigentlich hofft jeder, keine zu bekommen.

Vielen Dank für die Insights! Ich habe gehört, dass die ersten paar DDs immer tough sind, aber nach einer gewissen Routine etwas entspannter werden (zumindest bezogen auf das Stresslevel für Individuen). Aber Arbeitszeiten sind natürlich knackig.

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WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Habe selbst an einer mitgearbeitet und kann alles gesagte bestätigen.
Im Prinzip geht es darum so schnell es geht eine vernünftige Struktur abzustimmen und in diese gezielt reinzuarbeiten. Stressfaktoren in meinen Augen:

  • Schlechte Datenlage
  • Kunde ändert ständig den Scope bzw. verschiedene Ansprechpartner auf Kundenseite haben unterschiedliche Ziele
  • Alles super oberflächlich und oft zu positiv, da jeder den Deal will "Top moderne IT" beim target obwohl es schrott ist
    -unfassbar viel Abstimmungsaufwand mit anderen Teams (Legal, IT, FDD, Valuation etc.)
antworten
WiWi Gast

Commercial due diligence - Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

WiWi Gast schrieb am 11.07.2020:

Habe selbst an einer mitgearbeitet und kann alles gesagte bestätigen.
Im Prinzip geht es darum so schnell es geht eine vernünftige Struktur abzustimmen und in diese gezielt reinzuarbeiten. Stressfaktoren in meinen Augen:

  • Schlechte Datenlage
  • Kunde ändert ständig den Scope bzw. verschiedene Ansprechpartner auf Kundenseite haben unterschiedliche Ziele
  • Alles super oberflächlich und oft zu positiv, da jeder den Deal will "Top moderne IT" beim target obwohl es schrott ist
    -unfassbar viel Abstimmungsaufwand mit anderen Teams (Legal, IT, FDD, Valuation etc.)

Vielen Dank für die Insights an alle!! Sehr hilfreicher Thread und ausnahmsweise mal nicht total eskaliert hier :D

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Hochschulbildung: Unis bereiten Studierende zu wenig auf Arbeitswelt 4.0 vor

Eine durchsichtige Weltkugel, die in Glas eingearbeitet ist mit einer Hand im Hintergrund.

Das Mega-Thema Digitalisierung wird von deutschen Universitäten nach wie vor unterschätzt. Der „Hochschul-Bildungs-Report 2020“, herausgegeben von Stifterverband und McKinsey, verdeutlicht, dass Universitäten ihre Studierenden nicht ausreichend auf die Arbeitswelt 4.0 vorbereiten.

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