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Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Einen wunderschönen Mittag zusammen,

heute wende ich mich ebenfalls mit einem Problem an die Community.

Ich arbeite seit acht Jahren in einem Unternehmen unter einer Vorgesetzten. Fachlich schätzt sie mich, sie mag mich insgeheim wohl auch.

Nur ist sie wirklich sehr ruhig und mag es auch nur "ruhig" um sich herum. Sie ist gesundheitlich angeschlagen und hat eine Scheidung durchgemacht und hat es privat nicht einfach. Sie befördert auch nur sehr ruhige Charaktere aus unserem Unternehmen, obwohl fachlich dies mir am ehesten zustünde (das ist nicht nur meine Einschätzung, sondern auch die der Chefin und die von KollegInnen).

Wenn meine Chefin und ich zusammensitzen und etwas besprechen, artikuliert sie oft aus dem Nichts heraus, dass ich zu "rappelig" sei. Zu "unruhig". Es folgt sogar eine Art Erziehungsversuch, ich solle doch mal weniger Kaffee trinken, dann sei ich sicher ausgeglichener. Zu ihrer Assistentin meinte sie beispielsweise, man hätte mich "heute noch nicht gehört" und ob ich überhaupt da sei, weil es so ruhig ist.

Meine Freunde und Kollegen habe ich um ihre Einschätzung gebeten. Auch sie sehen mich nicht als ruhigen Charakter an, dies sei aber ganz und gar nicht schlimm. Ich bin ein temperamentvoller und aufgeweckter Typ. Mein Kollege vermutet, dass dies meine Chefin triggern würde, weil sie gerade "nichts zu lachen" hätte privat und sie insgeheim wohl ein wenig neidisch darauf sei, wie glücklich und lebensfroh ich bin, inklusive vieler Freunde und guter Partnerschaft mit meinem Mann.

Nun hätte ich gerne gewusst, ob ihr

  • a) ebenfalls von euren Vorgesetzten mit derartigen Erziehungsversuchen konfrontiert werdet und
  • b) wie man damit umgehen sollte.

Im Endeffekt ist es ihre Inkompetenz als Chefin, nicht mit verschiedenen Charakteren zurechtzukommen. Ich sehe da den "Fehler" bei ihr und nicht bei mir.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Ich komme von der anderen Seite und habe auch mit "rappeligen" Charakteren zu tun. So was ist oftmals eine Umschreibung für Mitarbeiter, die Probleme haben, sich irgendwo einzufügen.

Sie befördert auch nur sehr ruhige Charaktere aus unserem Unternehmen, obwohl fachlich dies mir am ehesten zustünde

Man sollte auch keine Leute nur aufgrund ihrer fachlichen Kenntnisse befördern. In Zusammenhang mit

Ich bin ein temperamentvoller und aufgeweckter Typ

Klingt für mich, als seist Du sehr von Dir überzeugt - Durchaus möglich, dass das gerechtfertigt ist. Meine Erfahrung sagt mir, dass so was häufig von Leuten kommt, die sich selbst überschätzen. Du bist temperamentvoll? Bist Du sicher, dass das ein Grund _für_ Dich als Führungskraft ist? Klingt eher wie jemand, der gern alles in Frage stellt und schnell in Rage gerät - So was will man nicht als Führungskraft.

Im Endeffekt ist es ihre Inkompetenz als Chefin

Das ist immer leicht gesagt, aber es gibt in der Tat Mitarbeiter, die Probleme machen, auch wenn diese Meinung nicht gerade populär ist.

Und zu Deinen Kollegen: Frag Dich mal, wie ehrlich deren Meinung ist, wenn Du vielleicht ansonsten ein sympathischer Typ bist, den viele mögen.

Ich sehe da den "Fehler" bei ihr und nicht bei mir.

Klingt plakativ aber es gibt immer zwei Seiten. Ist Dein Problem vielleicht, dass Du nicht kompromissfähig bist?

Was ich geschrieben habe, basiert auf meiner Erfahrung als Vorgesetzter und mag nicht auf Deinen Fall übertragbar sein. Aber die Parallelen sind schon sehr deutlich. Vielleicht ist es doch mal an Dir, Dich zu reflektieren.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Da die Situation wohl rein tiefenpsychologisch bedingt ist, gibt es nur zwei Lösungen: Damit leben oder die Stelle wechseln.

Du könntest natürlich auch versuchen, dich zu verstellen, aber das macht dir sicher nicht allzu viel Spaß, so wie du dich selbst siehst.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Gegenfrage: War sie schon immer so oder erst durch die privat schwierige Phase?

Ansonsten erinnerst du mich sehr stark an einen Kollegen, der sich selbst als "temperamentvoll" bezeichnet. Das ist stark untertrieben. Es gibt halt Leute, die sind immer laut, müssen ständig auffallen, Gags in Meetings und in der Pause reißen. Das sind oftmals lustige, aber mega anstrengende Typen.
Vielleicht bist du fachlich auch nicht so gut wie du denkst. So eine Fehleinschätzung passiert bei sehr selbstbewussten Typen oft.

Mein Tipp: Such das Gespräch mit ihr. Falls nichts hilft, dann sei zufrieden mit deinem ach so tollen Privatleben oder such dir was anderes.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.

Konrad Adenauer

    1. Januar 1876 † 19. April 1967

So lange wie Du nicht (fort-)gemobbt wirst, ist doch alles im grünen Bereich?

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Trink weniger Kaffee empfinde ich nicht als Erziehungsversuch.

Vielleicht solltest du dich selbst mal reflektieren. Ich kann es auch nicht haben, wenn Leute In Besprechungen völlig wild und laut sind. Sorry wir sind auf der Arbeit und da muss man miteinander auskommen. Also muss man sich auch anpassen

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

WiWi Gast schrieb am 23.12.2019:

Trink weniger Kaffee empfinde ich nicht als Erziehungsversuch.

Vielleicht solltest du dich selbst mal reflektieren. Ich kann es auch nicht haben, wenn Leute In Besprechungen völlig wild und laut sind. Sorry wir sind auf der Arbeit und da muss man miteinander auskommen. Also muss man sich auch anpassen

Allerdings muss sich niemand bezüglich seines oder ihres Kaffekonsums von der Chefin maßregeln lassen.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Zu "rappelig" heißt, du gibst zu viele Widerworte anstatt gehorchend auszuführen. Unabhängige Denker sind nicht gefragt in Unternehmen - die Weicheier sind die, die die Karriere machen. Das gilt für alle Arbeitnehmer*Innen in 2021 fortwährend.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Es kann und darf ein anderer egal auch wer sei es dein Chef! nicht versuchen deine Persönlichkeit zu kritisieren oder zu ändern wollen.Vorallem nicht mit einer Aussage wie "trink weniger Kaffee oder du bist zu zappelig rappelig unruhig was auch immer.
Ich kenne einige Menschen die mit ihrem Leben nicht klar kommen oder mit sich so unzufrieden sind, das sie ständig an anderen versuchen was zu ändern..statt zu sehen das sie selbst eigentlich das Problem sind.
Es gibt Menschen die reden gerne, Menschen die sind lächelnd, welche die nur motzig schauen, Menschen die mehr mit Körper Sprache sich artikulieren...und jetzt??????
Sollen wir jeden so hinbiegen wie wir es haben möchten damit wir dann unseren Ego mal wieder den Höchststand geben.
Sorry aber zuerst sollten viele Chefs sich selbst mal anschauen, sobald sie schlechten Umsatz gemacht haben, grüssen sie kein Mitarbeiter mehr.
Oder wenn sie sonst private Probleme haben lassen Sie es meist an der Arbeitsklima raus.
Und vieles mehr.
Man sagt ja auch zu seinem Chef der nie freundlich ist das er mal freundlicher sein sollte.Was würde sonst passieren?!
Also!!!
SORRY aber nur weil man einen höheren Position hat heisst es nicht das man mit den Mitarbeitern so umgeht und redet wie man möchte.
Wenn man zusammen Arbeiten möchte dann sollte jeder sich an seinem eigenen Kragen packen.
Und ich finde das die Persönlichkeit somit angegriffen ist wenn man einen Menschen an seiner Art beleidigt.

Punkt.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Love it, leave it or change it. Da du deine Chefin nicht verändern kannst und du auf Dauer unglücklich wirst dich permanent verstellen zu müssen, schluck runter das du unter ihr auf keinen grünen Zweig kommen wirst oder verlasse die Stelle.

Du kannst auch versuchen wegbefördert zu werden indem du gute Leistung bringst, ihr aber permanent auf den Senkel gehst.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Naja kommt darauf an, was du als ruhig wahrnimmst. Normalerweise haben es introvertierte viel schwerer in Führungspositionen zu gelangen, ich vermute nicht, dass du das damit meinst. Es gibt so völlig aufgedrehte Charaktere, die ständig am quasseln sind und immer etwas mitreden wollen. Aus so einer Sicht, ist natürlich jeder ruhig. Die Indizien, die du gibst sprechen dafür und so jemand möchte man einfach nicht als Vorgesetzten haben. Temperamentvoll ist ganz und gar keine Eigenschaft für gute Führungskräfte. Nimms nicht persönlich, auch ein introvertierter Mensch ist meist keine gute Führungskraft.

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PFP

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Ich empfehle grundsätzlich, aktiv Bewerbungen (intern und extern) anzugehen, wenn das Verhältnis mit dem direkten Vorgesetzten mäßig ist. Manchmal passt man einfach nicht zusammen. Erst wenn man widerholt aneckt ist es wahrscheinlich, dass Selbstoptimierung notwendig ist.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

In meinem ersten Big4-Praktikum und nachher bei meinem Big4-Einstieg lief es ähnlich. Fachlich 1a und so stand es auch in den Arbeitzeugnissen, aber wenn man den Seniors erklärt, dass xyz anders ist, als sie denken, dann sind sie gekränkt und man bekommt Ärger, weil man nicht einfach nur das umsetzt, was angeordnet war, sondern Sachen hinterfragt. Bin dann bspw. direkt zum Manager, der hat mir fachlich Recht gegeben und trotzdem wurde ich halt kritisiert, weil es so unkollegial ist (habe vorher auch immer die Seniors direkt angesprochen, doch die wollten nichts davon hören).

Musste das erstmal live erfahren, bis ich verstanden habe, wie der Hase läuft. Bin jetzt im großen Konzern und halte mich mit Kritik fein zurück. Da läuft das Projekt der anderen Abteilung halt in paar Wochen gegen die Wand. Habe ich schon Wochen vorher bemerkt, aber 90% der Menschen vertragen halt keine Kritik. Mit so einer Einstellung verstehe ich mich jetzt bestens mit allen und alles ist easy. Zum Nachteil des Unternehmens... so ist es halt.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Das erinnert mich ein wenig an meine Erfahrung in einem Konzern. Ich hatte bereits immer ein lautes Organ, hiermit meine ich kein schreiendes Organ! Jedoch hatte ich damit nie Probleme gehabt. Vielmehr habe ich es im Vorstellungsgesprächen schon erwähnt und man hat dann Scherze gemacht, man würde halt dickere Wände bauen. Vielmehr begegnet man solchen Aussagen, wenn an sich die Chemie nicht stimmt. Außerdem kommt es auch immer auf den Ton an. Auch ich hatte Vorgesetze, die passiv aggressiv und beleidigend in ihren Aussagen waren (bsp. auf ein fröhliches Guten Morgen bekam ich als Antwort ob ich blöd sei oder ein grimmiges Gesicht mit der Aussage ich müsse mich daran gewöhnen. P.S. sind meiner Meinung nach alles Leute gewesen, die keine gefestige Persönlichkeiten waren).

Ich habe gelernt damit umzugehen. Jedoch verstehe ich unter umgehen nicht den Kopf in den Sand zu setzen, bloß keine Kritik auszuüben und wir verstehen uns alle toll. Wie gesagt, der Ton macht die Musik. Auch das Thema temperamentvoll kann man so oder so übersetzen. In internationalen Konzernen hat man mein Temperament hier übersetzt als Leidenschaft im Beruf und man brennt für die Sache nie als negativ behaftet empfunden. Vielmehr bekam ich diese Frage von stock konservativen Firmen in Vorstellungsgesprächen gestellt.

Und die obere Liga verhält sich auch nicht gerade im Sinne contence bewahren, sofern die Zahlen nicht stimmen. Also von daher, finde ich, sollte man da nicht so viel hineininterpretieren und kategorisieren. Ein dauerhaftes Verstellen auf der Arbeit empfinde ich persönlich als ziemlich anstrengend, Anpassen und Verstellen sind hier zwei unterschiedliche Dinge, Auch wird man wegen der Persönlichkeit eingestellt, zumindest kenne ich das so. Manchmal entwickelt sich das so, dass man sich mit dem Vorgesetzten nicht versteht und ja ich konnte beobachten es hatte oft was mit privaten Problemen zu tun gehabt.

Wohingegen ich auch die Erfahrung gemacht habe, dass es auch auf kommunikativer und mentaler Ebene einfach nicht passt. Das ist meiner Meinung nach noch schlimmer, denn so kann ein Austausch überhaupt nicht stattfinden, Man muss das Selbstbewusstsein haben zu seinen Stärken und auch Schwächen stehen zu können und man kann nicht everbodys darling sein. Ich bin absolut kein Fan von Kategorisierungen und Bewertungen. Oft sind das persönliche Vorurteile, die andere haben und dem anderen auferlegen werden. Sieht man oft in den old school Vorstellungsgespächen. Ich habe noch nie erlebt, dass solche Gespräche zum Erfolg geführt haben, da sie von vornerein zum Scheitern verurteilt waren, exakt wegen diesen Vorurteilen.

Mein Tipp: stetig an sich selbst arbeiten, reflektieren und entwickeln, aber bitte kein Verbiegen und keine Psychotiefenanalyse. UND ganz wichtig; Respekt vor sich selbst haben und bei Beleidigungen Grenzen setzen. Man wird erstaunt sein wie sich plötzlich viele Dinge ändern:)

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

In meinem ersten Big4-Praktikum und nachher bei meinem Big4-Einstieg lief es ähnlich. Fachlich 1a und so stand es auch in den Arbeitzeugnissen, aber wenn man den Seniors erklärt, dass xyz anders ist, als sie denken, dann sind sie gekränkt und man bekommt Ärger, weil man nicht einfach nur das umsetzt, was angeordnet war, sondern Sachen hinterfragt. Bin dann bspw. direkt zum Manager, der hat mir fachlich Recht gegeben und trotzdem wurde ich halt kritisiert, weil es so unkollegial ist (habe vorher auch immer die Seniors direkt angesprochen, doch die wollten nichts davon hören).

So etwas habe ich selbst in 7 Jahren Big4 nie erlebt. Reden wir hier über Audit? Den WP möchte ich sehen, dem "kollegial" gemachte Fehler lieber sind als ein Testat ohne persönliche Haftungsrisiken.

Auch sonst kann ich die "man darf nicht widersprechen"-Stimme nicht nachvollziehen. Ein sachlich, höflich und konstruktiv vorgetragener Einwand mit Verbesserungsvorschlag und Angebot diesen selbst umzusetzen, wurde mir nie negativ ausgelegt.

Das Problem ist aus meiner Sicht, dass einige Angestellte hingeklatschtes "so ein Unsinn" als Kritik äußern und im Frust darüber, dass sie keinen Beifall bekommen, immer zickiger, schmollender und zynischer werden und irgendwann im "keiner will mein Feedback hören"-Selbstmitleid versinken.

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WiWi Gast

Chefin kritisiert meine Persönlichkeit

Ja als WP kann ich sagen nein ich möchte keine Fehler - was aber hier manchmal zu kurz Kommt ist der Abgleich Fremd-/ Eigenwahrnehmung - Punkte anzubringen ist richtig und wichtig nur der Ton macht dabei die Musik, vielleicht wurde einfach die Art und Weise nicht gut aufgenommen und die Leute haben sich vorgeführt gefühlt, kann sein. Ohne hier jetzt beide Seiten zu kennen schwierig

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

In meinem ersten Big4-Praktikum und nachher bei meinem Big4-Einstieg lief es ähnlich. Fachlich 1a und so stand es auch in den Arbeitzeugnissen, aber wenn man den Seniors erklärt, dass xyz anders ist, als sie denken, dann sind sie gekränkt und man bekommt Ärger, weil man nicht einfach nur das umsetzt, was angeordnet war, sondern Sachen hinterfragt. Bin dann bspw. direkt zum Manager, der hat mir fachlich Recht gegeben und trotzdem wurde ich halt kritisiert, weil es so unkollegial ist (habe vorher auch immer die Seniors direkt angesprochen, doch die wollten nichts davon hören).

So etwas habe ich selbst in 7 Jahren Big4 nie erlebt. Reden wir hier über Audit? Den WP möchte ich sehen, dem "kollegial" gemachte Fehler lieber sind als ein Testat ohne persönliche Haftungsrisiken.

Auch sonst kann ich die "man darf nicht widersprechen"-Stimme nicht nachvollziehen. Ein sachlich, höflich und konstruktiv vorgetragener Einwand mit Verbesserungsvorschlag und Angebot diesen selbst umzusetzen, wurde mir nie negativ ausgelegt.

Das Problem ist aus meiner Sicht, dass einige Angestellte hingeklatschtes "so ein Unsinn" als Kritik äußern und im Frust darüber, dass sie keinen Beifall bekommen, immer zickiger, schmollender und zynischer werden und irgendwann im "keiner will mein Feedback hören"-Selbstmitleid versinken.

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