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Langeweile akzeptieren?

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WiWi Gast

Langeweile akzeptieren?

Hallo zusammen,

ich habe ein kleines Luxusproblem aber so langsam nervr es mich irgendwie.

Ich arbeite in einem DAX-Konzern. Habe einen AT-Vertrag und bekomme all-inclusive 85.000? brutto pro Jahr.

Der Großteil meiner Kollegen ist deutlich älter und demzufolge deutlich ineffizienter als ich. Wofür hier manche 1-2 Tage brauche kann ich in 30 Minuten machen (UB background). Das führt dann dazu dass ich die letzten Wochen und Monate meist erst um 09:00 komme und eigentlich meist gegen 16.00 nach Hause fahre. Effektiv arbeite ich pro Tage 1-2h. ab und zu sind meetings.

die restliche zeit verbringe ich mit duolingo (spanisch und französisch lernen), cfd handel und mit freunden bei whatsapp schreiben und ein bischen tindern für die abendplanung ab und zu.

schlussendlich habe ich einen nettostundenlohn von fast 50? und eine gute work life balance. aber es ist irgendwie trotzdem belastend.

was würdet ihr machen?

danke

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Bleib dabei, du weißt genau, dass es auch deutlich schlechter laufen könnte

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ging mir auch so, nur hatte ich kein UB Backround :D

Ich hab nebenbei ein kleines UN aufgebaut (UG, ~60tsd Umsatz bei 50% Umsatzrentabilität).
Die UG läuft, die Einnahmen sind aber nicht weiter skalierbar. Hab also wieder langeweile.

Hab jetzt an der Uni Hagen nen Master angefangen. (Bin Dipl. Wirt. Ing. FH).

Mal gucken was danach kommt.

Lounge Gast schrieb:

Hallo zusammen,

ich habe ein kleines Luxusproblem aber so langsam nervr es
mich irgendwie.

Ich arbeite in einem DAX-Konzern. Habe einen AT-Vertrag und
bekomme all-inclusive 85.000? brutto pro Jahr.

Der Großteil meiner Kollegen ist deutlich älter und
demzufolge deutlich ineffizienter als ich. Wofür hier manche
1-2 Tage brauche kann ich in 30 Minuten machen (UB
background). Das führt dann dazu dass ich die letzten Wochen
und Monate meist erst um 09:00 komme und eigentlich meist
gegen 16.00 nach Hause fahre. Effektiv arbeite ich pro Tage
1-2h. ab und zu sind meetings.

die restliche zeit verbringe ich mit duolingo (spanisch und
französisch lernen), cfd handel und mit freunden bei whatsapp
schreiben und ein bischen tindern für die abendplanung ab und
zu.

schlussendlich habe ich einen nettostundenlohn von fast 50?
und eine gute work life balance. aber es ist irgendwie
trotzdem belastend.

was würdet ihr machen?

danke

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Also Boreout ist noch schlimmer. Es gibt einen Grund, warum die härtesten Sträflinge, die Isolationshaft fürchten.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Tja Work-Life-Balance will halt auch gelernt sein.

Ich lieg (ohne Expat Gehaltsbonus) auch in dem Bereich knapp unter 90k und was die Produktivität angeht sah es bei mir mal ähnlich aus. Na ja eigentlich immer noch.

Vorteil allerdings, ich hatte sehr coole und überwiegend eher junge (zw 30 und 50) Kollegen, mit denen man immer mal einen Plausch halten konnte und dabei auch andere Themen als Fußball und Familienplanung besprechen konnte.

Die ganzen Naseweise, die Bore-Out nur aus Geschichten kennen werden Dir halt so Tips geben wie "Wikipedia-Artikel schreiben", "Programmieren lernen", "Fortbildung", "Studium" - und Sprachen machst Du ja schon. Und dann die Oberschlaumeier die sagen "frag nach mehr Arbeit". Die kennen eine Behörde oder einen Konzern (was irgendwie das Gleiche scheint) nicht unbedingt live. Letzteres ist halt einfach nicht drin, aus ganz verschiedenen Gründen. Sei es, weil es für Unfrieden sorgt, wenn man zu effizient ist (und in Unfrieden mit den Kollegen wird jeder Job zur Hölle) sei es, weil schlicht nicht mehr Arbeit da ist.

Aber zum Thema. Für ein paar Monate oder vielleicht maximal ein oder zwei Jahre kommst Du mit den typischen Tips tatsächlich ganz gut hin. Aber eine Lösung ist das nicht. Die Leute machen sich keine Vorstellung davon, wie viel Zeit 4-6h am Tag, jeden Tag, fünf Tage die Woche, Monat für Monat sind, Jahr für Jahr. Zumal ein Büroumfeld es mit sich bringt, dass man nicht allzu offensiv irgendeiner privaten Tätigkeit nachgehen kann. Lasst euch gesagt sein: Irgendwann kommt man am Ende des Internets an. Wirklich. In mehreren Sprachen, die man zuvor gelernt hat.

Ich hab das zwei Jahre mitgemacht und bin dann intern gewechselt. Neue Leute, neue Aufgaben, wieder eine Lernkurve - war sehr cool. Nach weiteren drei Jahren war ich allerdings wieder an einem ähnlichen Punkt. Zwar nicht ganz so schlimm wie beim ersten Mal (da war ich echt hart am Bore out, mir ging es auch echt nicht gut) aber schlimm genug und ich bin intern ins Ausland gewechselt.

Da bin ich jetzt seit zwei Jahren mit einem im Vergleich zu den 90k sagenhaften Gehalt und meine Arbeitszeit hier ist auch noch Vertrauensarbeitszeit - was de facto eine 32h Woche bedeutet. Rein von der Arbeit her, ist es hier ein wenig besser, weil mehr abwechslungsreiche Sachen zu tun sind, weil ich schlicht auch nur ein paar Stunden im Büro bin am Tag und weil der Auslandsstandort eher klein ist, ist man in einem positiven Sinne ein wenig Mädchen für alles. Neben dem Tagesgeschäft kommt von Projektarbeit über Bewerbungsgespräche für die neue Local-Kraft und halt auch mal Controlling-Scheiß und Verwaltung, wie Büromiete, Nebenkosten, Steuern alles mögliche zusammen. Genauso aber Vertragsverhandlungen, Konferenzen, ... viel halt.

Vor allem aber hilft mir die kulturelle Hürde, die sprachliche und eben die Tatsache, dass um einen herum alles anders ist enorm dabei keinen "Alltag" aufkommen zu lassen. Auch noch nach zwei Jahren.

-----------------

Was hilft Dir das jetzt? Wahrscheinlich kannst Du nicht einfach mal so ins Ausland gehen. Die Message ist: Wenn es nach 2 Jahren nicht besser wird und Du psychisch damit nicht klar kommst (kann man keinem vorwerfen) dann versuch zu wechseln! Ich würde interne Wechsel vorziehen, weil die Rahmenbedingungen (Gehalt, WLB) scheinen ja zu stimmen.

Möglichkeit 2, so blöd es klingt: Frau, Kinder, Hausbau. Da bekommst Du ganz schnell genug "Sorgen und Probleme" (nicht unbeidngt negativ gemeint, sagen wir besser "Aufgaben"), die dich den Tag hindurch im Büro beschäftigen.

Möglichkeit 3: Hobbys? Vom privaten Business über Studium und Wissenschaft bis zum Fußballtrainerschein und Trainer für Kinder, Vereinskram ist alles denkbar. Wichtig ist nur, dass Du es wirklich um der Sache Willen machst und nicht nur, um Dich von deinem als "leer" empfundenen Job/ Leben abzulenken. Das funktioniert langfristig nicht.

Möglichkeit 4: Hatte auch mal überlegt eine Führungsposition anzustreben. Mich würde das ziemlich aus der Comfortzone raus bringen und vielleicht genau deshalb in einer Weise fordern, dass ich nicht unterfordert wäre. Andererseits müsste ich dann so Leute führen, wie (vorher in D) um mich herum saßen und DAS trau ich mir dann echt nicht zu. Aber vielleicht ist das ja was für Dich.

Ein letzter Tipp: Versuch auf keinen Fall das Thema "langweilig" oder "alles sinnlos hier" mit den Kollegen breit zu treten, auch wenn die ebenso empfinden sollten (wobei Du ja schreibst, die wären weniger effizient und daher also durchaus ausgelastet). Das war bei mir ein ganz großer Fehler in der ersten Phase. Wenn man sich mit den netten Kollegen jeden Tag drei Mal erzählt wie beschissen alles ist, dann wird die Stimmung nur noch resignativer und düsterer. Das ist dann wirklich der Weg in die Depression.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Vielleicht sind deine Kollegen auch einfach schlauer als du. Du machste deine Aufgabe in 30 Minuten und langweilst dich danach. Deine Kollegen verteilen diese Aufgabe einfach über den ganzen Tag und haben so zumindest das Gefühl, dass sie ausgelastet sind. Ein effektiver Schutz vor BoreOut.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Leg dir mal ne Freundin zu, Junge.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ähnliche Situation Mitte 30 im Konzern dieses Jahr werden es ca. 93k? nächstes Jahr wohl 100k?.

Effektiv arbeiten tue ich in den meisten Wochen vielleicht 3-4h wenn man von ein paar Meetings absieht.

ABER

Ich habe vorher eine Ausbildung gemacht und auch während des Studiums immer durchgearbeitet und ich kenne diese Situation seit meiner Ausbildung so. Es ist zeitweise extrem anstrengend sich noch irgendwie zu beschäftigen man gewöhnt sich aber daran.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

an den mitte 30 jährigen, in welcher Position bist du denn? wie bist du an die Stelle gekommen?

Für mich wäre das alles ein Traum was ihr hier beschreibt. Boreout gibt es bei mir nicht mehr, denn ich könnte stundenlang mich selbst beschäftigen ohne jemals Langeweile zu empfinden. ich bin introvertiert, vielleicht muss man da der typ für sein für so eine stelle.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

"deutlich älter und demzufolge deutlich ineffizienter als ich"

Ich hoffe du bist ein Troll, falls nicht bist du mindestens "politisch unbrauchbar".

Aber ich weiß leider, was du meinst: Ich arbeite in einem größeren DAX-Konzern und wir haben sehr eingefahrene Strukturen.
Auch wenn ich einiges des längeren Textes gutheiße, so möchte ich doch der These, keine neuen Aufgaben zu fordern, vehement widersprechen: Gerade in eingefahrenen Konzernen stechen agile und bereitwillige Arbeitstiere heraus und du kannst trotz mangelnder sozialer Kompetenz (die ich dir u.a. wegen des Zitats am Beginn meines Postings unterstelle) Verantwortung in Form einer Führungsaufgabe übernehmen. Bei uns "geht die Arbeit dorthin, wo sie erledigt wird" und diese Arbeiter können dann auch mit dem Chef verhandeln.

Ansonsten bin ich mit dem längeren Post D'accord: Wechseln, wechseln, wechseln, aber bitte intern. Man vermisst immer nur das, was man gerade nicht hat.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ich kenne das besagte Probelm auch, nur nicht in den gleichen Gehaltsregionen - eher 60k rum.

Hab dann angefangen e-Books zu lesen, irgwelche IQ Tests zu machen, die mich zumindest nachdem ich jeden 2mal gemacht hatte, wenigstens mal Intellektuell gefordert haben. Leider musste ich immer aufpassen, da mir jeder auf den Bildschirm schauen konnte, aber so ein eBook könnte auch eine Betriebsanleitung etc. sein und irgwann wars mir einfach egal...

Hab dann gott sei Dank nach einem Jahr einen neuen Job gefunden, bei dem ich jetzt zumindest 5-6h am Tag beschäftigt bin, manchmal sogar 8. Und ich muss sagen, mir gehts damit jetzt deutlich besser... viele Leute haben echt kp wie unglaublich ätzend ein Boreout sein kann...

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

so viel Geld für nichts tun hätte ich auch gerne

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Für lange Stunden in der Arbeit gibts doch extra den Wiwi Treff ;)

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Bin auch Anfang des Jahres aus der UB in einen Konzern gewechselt. Ähnliche Erfahrungen gemacht. Gleiche Situation. Habe effektiv ein paar Wochen mit mir gerungen - trotzdem letzte Woche meine Kündigung eingereicht.

Viele Freunde sagen mir auch was für ein "Traum" das ist, wenn man für soviel Geld so wenig arbeitet . Aber wenn man es einmal runter bricht dann verbringe ich 7-8 Stunden pro Tag im Büro und schaffe mir Ausweichhandlungen, um mich zu beschäftigen. Ist es das meine Lebenszeit wirklich wert meine Zeit hier zu verbringen bzw. zu verschwenden? Oder nehme ich lieber mehr Stress in Kauf aber verbringe diese Lebenszeit eben in einem erfüllenden Job, der mich auch stimuliert und weiterentwickelt. Es ist furchtbar schön Abends nicht in Hotel zu sitzen, aber auf der anderen Seite sitze ich jetzt die Zeit hier im Büro ab nur damit ich meinen Abend frei gestalten kann? Das kann es doch auch nicht sein.

Es gibt sicherlich Typen von Menschen, die mit der Arbeitsweise und dem Mindset im Konzern klarkommen und dem Mentalitätswechsel klar kommen. Und ich möchte das jetzt auch gar nicht verurteilen. Letztlich muss es jeder für sich ausprobieren und dann für sich entscheiden, was er oder sie selbst für ein Typ ist. Hobbies, Frau, Kinder, Haus und Freunde sind natürlich Möglichkeiten. Aber löst dies das eigentlich Problem, dass du dich täglich aufs neue motivieren musst überhaupt zur Arbeit zu gehen?

Zusammenfassend bin ich inzwischen so überzahlt, dass ich nach so kurzer Zeit bereits eigentlich zu teuer für jede deutsche UB bin (First world problems). Gehe daher direkt zu einer UB ins Ausland (Hochlohnland ;) Und heh, falls das nicht klappt dann wartet garantiert wieder mehr als ein Konzernjob in Deutschland auf mich.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

kommt an an die Konzernjobs wo man seine Ruhe hat nur über vorherige UB rein? Würde mich auch gern interessieren wie ihr an diese aus meiner Sicht Traumjobs gekommen seid

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Nö, ich hab nur ein mässigen 2,5 FH Diplom Abschluss.
Bin trotzdem im Konzern. Aber bin auch Ingenieur, kein BWLer.

Lounge Gast schrieb:

kommt an an die Konzernjobs wo man seine Ruhe hat nur über
vorherige UB rein? Würde mich auch gern interessieren wie ihr
an diese aus meiner Sicht Traumjobs gekommen seid

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Nenne Mal konkrete Zahlen

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Bin in einer ähnlichen Situation, auch Konzernjob, vorher UB. Bin Anfang 30.

Irgendjemand hat geschrieben, dass das für Introvertierte ideal wäre. Nunja, ich bin introvertiert und brauche auch viel Zeit für mich, aber das hier ist ein Extrem. Wenn man in der Woche ca. 4 Stunden was zu tun hat, ist das Zeitabsitzen die Hölle. Soviel gibt es nach einer Weile im Internet nicht mehr zu entdecken. Klar Onlineartikel lesen, Urlaub planen/buchen, sich über neue Anschaffungen erkundigen, bisschen whatsapp...Wir haben VOIP-Telefone, dafür habe ich mir ein Headset beschaffen lassen, jetzt kann ich wenigstens über Bluetooth/PC Webradio hören. Das sind aber alles nur kurzfristige Beschäftigungen. Wenn es wirklich ganz ruhig ist, lese ich über den Cloud Reader von Amazon eines meiner Ebooks. Dafür muss ich aber alles außen herum komplett abschalten können und ich bin doch zu nervös/schnell abgelenkt, wenn jemand am Büro vorbeiläuft/kurz hereinschaut.

Das einzige was mich hier hält, ist die Tatsache, dass ich durch meine Vorerfahrung in der UB auch das andere Extrem kenne und damit noch weniger klar komme. Leider sehe ich keine Möglichkeit einen Mittelweg zu finden, da ich mich auch mit Gehaltsabstrichen schwer tue und letztendlich immer ein Risiko bleibt, wieder das andere Extrem zu erhalten. Ich spekuliere darauf, dass sich im Konzern Veränderungen ergeben (bisher 2 interne Wechsel mit leichter Besserung, mittelfristig wird sicher auch Arbeitsverdichtung kommen, da wir uns auch als Konzern optimieren müssen und nicht mehr alle Stellen nachbesetzt werden).

Gerne würde ich ein Onlinebusiness betreuen, mir fehlt es aber an Ideen. Grundsätzlich habe ich Zeit, kann aber nichts machen, was zuviel Zeit am Stück/eine hohe längerfristige Konzentration erfordert (Buch lesen, Studium), da ich immer wieder mal kurz abgelenkt bin.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Probezeit überstehen, intern wechseln.
Alternativ die Fühler nach extern ausstrecken und wechseln wenn sich etwas ergibt.

Keine Ahnung warum sich manche Leute so schwer tun...

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ich verwalte externe IT Dienstleister. Einfach auf eine Ausschreibung beworben dann gab es im lauf von 5 Jahren ein paar Veränderungen in der Firma und jetzt sitze ich hier. Ich hatte aber schon immer solche Jobs wo es irgendwann im Alltag einfach nichts zu tun gab.

Lounge Gast schrieb:

an den mitte 30 jährigen, in welcher Position bist du denn?
wie bist du an die Stelle gekommen?

Für mich wäre das alles ein Traum was ihr hier beschreibt.
Boreout gibt es bei mir nicht mehr, denn ich könnte
stundenlang mich selbst beschäftigen ohne jemals Langeweile
zu empfinden. ich bin introvertiert, vielleicht muss man da
der typ für sein für so eine stelle.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ist ja erstaunlich sachlich geblieben hier. Erstaunlich eigentlich.

Mal zur Erklärung für Berufseinsteiger oder auch solche, die sich das nicht vorstellen können: Das Dilemma ist halt meistens, dass so eine Situation irgendwie zu gut ist, um (extern) zu wechseln, aber gleichzeitig zu schlecht/ unbeffriedigend, um es einfach geschehen zu lassen.
Typisches "Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig" oder wie der Spruch geht. Insbesondere wenn man das andere Extrem kennt und das auch nicht mehr will, scheut man einen externen Wechsel, weil man sich dann doch wieder denkt "na ja, soo schlimm ist das Nichtstun dann ja auch nicht".

Das stimmt zwar einerseits, aber andererseits redet man sich das dann auch einfach schön und gerät langfristig, meiner Meinung nach, zumindest in die Gefahr ernste psychische Probleme zu entwickeln, wenn man keine Strategie findet damit umzugehen. Es greift eben so eine Lethargie um sich und noch dazu findet man in Gesprächen oft wenig Verständis vor, weil Leute die das nicht kennen halt meinen, dass das a) nicht so wild oder b) eine traumhafte Situation sei.

Wenn man es sich halt mal in so einem Nest "bequem" gemacht hat, bekommt man den Hintern schwer wieder hoch. Da muss der Leidensdruck schon sehr hoch sein und im Gegensatz zum anderen Extrem (Stress, UB) äußert sich der Leidensdruck ja auch nicht in den unmittelbaren, gesellschaftlich anerkannten Formen, sondern eher schleichend, leise, unmerklich.

Auch finde ich es schwer dieses Problem der Motivationslosigkeit für Privates richtig zu beschreiben. Ich habe irgendwann nicht mal mehr die Motivation aufgebracht ein privates Buch zu lesen. Die Arbeitsumgebung war einfach dermaßen lethargisch, dass man sich einfach nur noch denkt "och...nö...zu anstrengend, was soll das eigentlich?" Bin ich um vier in den Biergarten verschuwnden, konnte ich dagegen wunderbar was privat-produktives machen. Einfach, weil andere Umgebung. Vielleicht vergleichbar damit, dass manche zu Hause nicht lernen können, sondern eben in die Bib oder eben einen anderen Ort müssen.

Dazu kommt das beschriebene Problem, dass man (in unterschiedlicher Ausprägung) halt doch "beschäftigt" wirken muss und selbst wenn das nicht der Fall ist, ab und zu Unterbrechungen kommen - und sei es weil jemand ins Büro kommt.

Das vielleicht noch, um die Problematik etwas facettenreicher zu beschreiben.

Beim Thema: Was kann man machen... ja schwierig halt. "Business" wäre ich ebenfalls für zu haben, aber mir fehlen ebenfalls die Ideen/ Know-how. Was bei mir mittlerweile dazu kam, woran ich Spaß habe und was in gewisser Weise "Business"-Züge annimmt: Immobilienmanagement.
Klingt jetzt hochtrabender, als es ist. Ich habe mittlerweile drei Wohnungen über die letzten Jahre gekauft, die ich vermiete und dazu kommen zwei Wohnungen, die meinem Vater gehören.
In allen Fällen gibt es eine Hausverwaltung, aber es gibt halt immer was zu tun. Hier ein Mieterwechsel, da eine Eigentümerversammlung, Cashmanagement, irgendwelche Sonderumlagen, Handwerker, Rechnungen, Steuer, professionelle Aufbereitungen der Einnahmen und Ausgaben, etc. pp. Parallel den Markt scannen nach weiteren Investitionsmöglichkeiten.
Ist im Prinzip ein Hobby geworden, bei dem man eine steile Lernkurve hat, ich meine Controlling-Ader (eigentlich nicht im Entferntesten mein Job) ausleben kann und das Gefühl habe, was zu machen. Nebeneffekt ist, dass man in vielen Randbereichen wie Steuern, Recht, etc. sehr fit wird und irgendwie auch in Sachen Zwischenmenschliches viel lernt.
Nicht, dass ich jetzt jedem, der sich langweilt empfehlen würde in Immobilien zu machen. Ist nur ein Beispiel.

Ansonsten: Habt ihr mal über Teilzeit nachgedacht? Kenne einige, die einfach Stunden reduziert haben. Die Arbeit bleibt (in diesen Fällen) die Gleiche, verteilt sich aber auf weniger Stunden und damit wird man zumindest etwas ausgelasteter. Allerdings muss man dann so deutlich reduzieren, dass man das finanziell schon merkt. Mir ist es das dann auch nicht wert.

Lounge Gast schrieb:

Bin in einer ähnlichen Situation, auch Konzernjob, vorher UB.
Bin Anfang 30.

Das einzige was mich hier hält, ist die Tatsache, dass ich
durch meine Vorerfahrung in der UB auch das andere Extrem
kenne und damit noch weniger klar komme. Leider sehe ich
keine Möglichkeit einen Mittelweg zu finden, da ich mich auch
mit Gehaltsabstrichen schwer tue und letztendlich immer ein
Risiko bleibt, wieder das andere Extrem zu erhalten.

Gerne würde ich ein Onlinebusiness betreuen, mir fehlt es
aber an Ideen. Grundsätzlich habe ich Zeit, kann aber nichts
machen, was zuviel Zeit am Stück/eine hohe längerfristige
Konzentration erfordert (Buch lesen, Studium), da ich immer
wieder mal kurz abgelenkt bin.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ähnliche Situation. Gewechselt von UB zu öffentlichen Versicherug.
Zuvor 45h 58k --> 38h 70k, rein logish bester Wechsel ever : mehr geld weniger arbeit. Aber die alten Säcke, dad langsame Umfeld und die langweiligen Aufgaben das alles ist sicherlich nicht die 70k wert...boreout ist Hölle-.-

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Hatte kein Boreout, war aber aus anderen Gründen (Fremdbestimmung, politische Entscheidungen vor SInnhaftigkeit) keine Lust mehr auf Konzern.
Bin dann auch gewechselt von 35h 63k IGM auf 40h+ 65k Euro, dazu längerer Arbeitsweg. Haben auch einige nicht verstanden, aber im Endeffekt habe ich jetzt mehr Stunden in meinem Leben, in denen sich das was ich mache sinnvoll anfüllt und an denen ich SPaß habe und was lerne. Meiner Meinung nach ist das auch Teil der Vergütung und ich bereue es bis jetzt nicht. (Nur manchmal ist es etwas stressig und das zeitliche Korsett ist starrer, da war es früher angenehmer. Im Großen und Ganzen bin ich aber deutlich zufriedener)

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ist bei mir ähnlich. Bin nach ca. 4 Jahren aus der Beratung in den öffentlichen Dienst (Bundesbehörde) gewechselt. Bekomme zwar etwas weniger als der Ersteller (EG 14), aber habe die Arbeit für den Tag in der Regel nach zwei Stunden erledigt (vorher im Schnitt 55- 60 Stunden gekloppt). Am Anfang war ich ebenfalls gelangweilt und stand kurz vor dem Bore-Out. Aber dann habe ich erkannt, dass mein Problem ein echtes Luxusproblem. Nun mache ich nebenbei den Jagdschein, lerne Spanisch mit Duolingo und habe abends immer noch genug Energie, um Freunde zu treffen, Sport zu machen usw. und freitags geht es meistens gegen ein Uhr in den Feierabend. Früher wäre das alles undenkbar gewesen. Wenn man sich mit seiner Situation arrangiert und nicht allzu hoch hinaus will, gibt es m.E. nichts besseres.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Wenn ihr im Konzern arbeitet, nehmt euch die Freiheiten. Inzwischen habe ich auch kein Problem mehr damit, wenn mich mein Chef "erwischt" wie ich ein interessantes Magazin lese.
Ein Kollege in meinem Büro liest jeden Morgen die Bild und wenn mein Chef rein kommt, erzählt er ihm, er hat keine Zeit für garnix, weil er zu gestresst ist. Der Kollege hat eine einfach Ausbildung und geht in 37,5 Std/Woche mit 85k heim und macht sich nichts draus. Ich mit Studium bekomme etwa 70k und erledige wenigstens meine Arbeit. Wenn es nichts zu tun gibt, warum soll ich dann ein schlechtes Gewissen haben? Ich habe einen Arbeitsvertrag mit Wochenstunden und Gehalt unterschrieben. Ist es meine Schuld, dass ich nicht genug Arbeit für mein Gehalt habe? Ich würde ja mehr leisten, bei Bedarf. Soll ich mich unter dem Schreibtisch verstecken??? Soll ich mich dafür schämen? Nein, das ist das doch nicht meine Schuld.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ich kenne auch diese Situation. Arbeite in einem Konzern. Bekomme unterm Strich 74000? brutto pro Jahr. Effektiv habe ich pro Tag (außer wenn meetings sind) 1-2h wirklich etwas zu tun.

habe zum glück kein großraum büro und mein monitor ist zur wand gedreht.

ich mache meist folgendes.

  • wiwi-treff
  • an meinem amazon FBA business arbeiten
  • duolingo sprachen lernen
  • blinkist bücher lesen
  • whatsapp und facebook
  • börsenspiele

usw.

meine kollegen nerven mich und meine chefs auch, aber für das viele geld so wenig zu tun, da sage ich nicht nein

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Der Thread hier ist nach langer Zeit hier wieder ein richtig interessanter.

Ich selbst arbeite derzeit auch in einer UB und suche aus den hier beschriebenen Gründen (weniger Arbeit, mehr Geld) nach einem Exit in die Industrie.

Wäre interessant zu erfahren, was für eine Position ihr dort innehabt. Ich selbst suche nach dem Bereich (Investment) Controller. Ist das auch so ein Fall von entspanntem Arbeiten?

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Controlling in Konzernen ist gerade in der Offshoring Phase falls du also nicht in Polen etc. zu einem polnischen Gehalt arbeiten willst würde ich da noch ein paar Jahre aussitzen bis der Trend sich wieder umkehrt.

Lounge Gast schrieb:

Der Thread hier ist nach langer Zeit hier wieder ein richtig
interessanter.

Ich selbst arbeite derzeit auch in einer UB und suche aus den
hier beschriebenen Gründen (weniger Arbeit, mehr Geld) nach
einem Exit in die Industrie.

Wäre interessant zu erfahren, was für eine Position ihr dort
innehabt. Ich selbst suche nach dem Bereich (Investment)
Controller. Ist das auch so ein Fall von entspanntem Arbeiten?

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Was labersch du?

Lounge Gast schrieb:

Controlling in Konzernen ist gerade in der Offshoring Phase
falls du also nicht in Polen etc. zu einem polnischen Gehalt
arbeiten willst würde ich da noch ein paar Jahre aussitzen
bis der Trend sich wieder umkehrt.

Lounge Gast schrieb:

Der Thread hier ist nach langer Zeit hier wieder ein
richtig
interessanter.

Ich selbst arbeite derzeit auch in einer UB und suche
aus den
hier beschriebenen Gründen (weniger Arbeit, mehr Geld)
nach
einem Exit in die Industrie.

Wäre interessant zu erfahren, was für eine Position ihr
dort
innehabt. Ich selbst suche nach dem Bereich (Investment)
Controller. Ist das auch so ein Fall von entspanntem
Arbeiten?

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Niemand offshored Controlling, bist du wahnsinnig, das ist ne finanziell wichtige Funktion in jeder Business Unit. Was oft geoffshored wird is IT support, einfache Buchhaltung (eher Rechnungsprüfung als Konzernbilanzierung z.B.), HR, indirekter Einkauf/sehr operativer Einkauf falls das wirklich nur ein Bestellschreibbüro ist

Lounge Gast schrieb:

Controlling in Konzernen ist gerade in der Offshoring Phase
falls du also nicht in Polen etc. zu einem polnischen Gehalt
arbeiten willst würde ich da noch ein paar Jahre aussitzen
bis der Trend sich wieder umkehrt.

Lounge Gast schrieb:

Der Thread hier ist nach langer Zeit hier wieder ein
richtig
interessanter.

Ich selbst arbeite derzeit auch in einer UB und suche
aus den
hier beschriebenen Gründen (weniger Arbeit, mehr Geld)
nach
einem Exit in die Industrie.

Wäre interessant zu erfahren, was für eine Position ihr
dort
innehabt. Ich selbst suche nach dem Bereich (Investment)
Controller. Ist das auch so ein Fall von entspanntem
Arbeiten?

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Haben wir gemacht von München nach Lodz in Polen. It schon seit 2 Jahren dort.

Lounge Gast schrieb:

Niemand offshored Controlling, bist du wahnsinnig, das ist ne
finanziell wichtige Funktion in jeder Business Unit. Was oft
geoffshored wird is IT support, einfache Buchhaltung (eher
Rechnungsprüfung als Konzernbilanzierung z.B.), HR,
indirekter Einkauf/sehr operativer Einkauf falls das wirklich
nur ein Bestellschreibbüro ist

Lounge Gast schrieb:

Controlling in Konzernen ist gerade in der Offshoring
Phase
falls du also nicht in Polen etc. zu einem polnischen
Gehalt
arbeiten willst würde ich da noch ein paar Jahre aussitzen
bis der Trend sich wieder umkehrt.

Lounge Gast schrieb:

Der Thread hier ist nach langer Zeit hier wieder ein
richtig
interessanter.

Ich selbst arbeite derzeit auch in einer UB und suche
aus den
hier beschriebenen Gründen (weniger Arbeit, mehr
Geld)
nach
einem Exit in die Industrie.

Wäre interessant zu erfahren, was für eine Position
ihr
dort
innehabt. Ich selbst suche nach dem Bereich
(Investment)
Controller. Ist das auch so ein Fall von entspanntem
Arbeiten?

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

BASF hat doch auch ne service einheit oder?

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Die Qualifikation in Osteuropa ist ganz bestimmt nicht schlechter als bei uns. Auch unsere Kollegen aus Ungarn kamen mir vor Jahren schon absolut gleichwertig vor.

Lounge Gast schrieb:

Niemand offshored Controlling, bist du wahnsinnig, das ist ne
finanziell wichtige Funktion in jeder Business Unit. Was oft
geoffshored wird is IT support, einfache Buchhaltung (eher
Rechnungsprüfung als Konzernbilanzierung z.B.), HR,
indirekter Einkauf/sehr operativer Einkauf falls das wirklich
nur ein Bestellschreibbüro ist

Lounge Gast schrieb:

Controlling in Konzernen ist gerade in der Offshoring
Phase
falls du also nicht in Polen etc. zu einem polnischen
Gehalt
arbeiten willst würde ich da noch ein paar Jahre aussitzen
bis der Trend sich wieder umkehrt.

Lounge Gast schrieb:

Der Thread hier ist nach langer Zeit hier wieder ein
richtig
interessanter.

Ich selbst arbeite derzeit auch in einer UB und suche
aus den
hier beschriebenen Gründen (weniger Arbeit, mehr
Geld)
nach
einem Exit in die Industrie.

Wäre interessant zu erfahren, was für eine Position
ihr
dort
innehabt. Ich selbst suche nach dem Bereich
(Investment)
Controller. Ist das auch so ein Fall von entspanntem
Arbeiten?

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Mel.2016

Re: Langeweile akzeptieren?

Ich habe genau dasselbe "Problem" in meinem Job. Klar, es gibt immer Ausnahmen, wo mal sehr sehr viel zu tun ist, aber grundsätzlich schaffe ich meine Arbeit innerhalb von insg. ca. 4 Stunden und die restliche Zeit verbringe ich an meinem Smartphone.

Bei mir ist es nur so, dass ich zu wenig Geld verdiene. Ich würde woanders ca. 30 % mehr verdienen.

Ich glaube, wenn mein Gehalt stimmen würde, würde ich mir dieses relaxte Leben nicht nehmen lassen... oder doch? Echt schwer, weil man ja auch im Kopf gefördert werden will.

Aber bei deinem Gehalt (es sei denn für deine Qualifikationen bist Du auch unterbezahlt??) würde ich glaub ich da bleiben.

antworten
WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ich muss sagen als Student der bald auf den Arbeitsmarkt kommt, macht mir dieses Thema etwas Sorge. Ich weiß zumindest als Praktikant, dass ich bei 2 DAX Unternehmen ziemlich gelangweilt war (Arbeit für eine Woche innerhalb von einem Tag erledigt), anschließend habe ich Bücher gelesen und kurze Trainings gemacht. Nach beiden Praktika Traumbewertungen und jeweils Angebote für die Trainee-Programme. Auch meine UB Erfahrung hat mich nicht wirklich ausgelastet (PL meinte zu mir er hat selten einen so effizient arbeitenden Prakti gesehen).

Wollte von euch wissen wie ich mit sowas umgehen soll. Im ersten Praktikum habe ich einfach immer wieder nach neuen Tätigkeiten gefragt bis keine mehr da waren und habe daraufhin Anfeindungen von einer jungen Kollegin bekommen. Die Chefin meinte zu mir, dass Sie sich bedroht von mir gefühlt hat bezüglich Leistungspensum. Wie gehe ich also mit sowas um? Nur ab und zu nach zusätzlicher Arbeit fragen? Arbeiten "strecken"? In irgendwelche freiwilligen Task-forces gehen? Bin um Rat dankbar. :)

antworten
WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Geh zu ner richtigen UB (T1/T2) und tob dich da aus!

Da kannst du auch immer weitere Zusatzaufgaben für Recruiting, thought leadership und Trainings übernehmen. Außer dem werden die meisten Sachen in Projekten nur aus Kapazitätsgründen nicht gemacht. Wenn da ein Typ ist der das wegputzt beschwert sich niemand.

WiWi Gast schrieb am 02.12.2017:

Ich muss sagen als Student der bald auf den Arbeitsmarkt kommt, macht mir dieses Thema etwas Sorge. Ich weiß zumindest als Praktikant, dass ich bei 2 DAX Unternehmen ziemlich gelangweilt war (Arbeit für eine Woche innerhalb von einem Tag erledigt), anschließend habe ich Bücher gelesen und kurze Trainings gemacht. Nach beiden Praktika Traumbewertungen und jeweils Angebote für die Trainee-Programme. Auch meine UB Erfahrung hat mich nicht wirklich ausgelastet (PL meinte zu mir er hat selten einen so effizient arbeitenden Prakti gesehen).

Wollte von euch wissen wie ich mit sowas umgehen soll. Im ersten Praktikum habe ich einfach immer wieder nach neuen Tätigkeiten gefragt bis keine mehr da waren und habe daraufhin Anfeindungen von einer jungen Kollegin bekommen. Die Chefin meinte zu mir, dass Sie sich bedroht von mir gefühlt hat bezüglich Leistungspensum. Wie gehe ich also mit sowas um? Nur ab und zu nach zusätzlicher Arbeit fragen? Arbeiten "strecken"? In irgendwelche freiwilligen Task-forces gehen? Bin um Rat dankbar. :)

antworten
WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

an all die "Mitter 30er", es klingt jetzt vielleicht blöd, aber warum seid ihr nicht in der Lage, euer Potential eurem Arbeitgeber zu zeigen?
Bevor ich den Arbeitgeber wechseln würde oder einfach aus purer Langeweile etwas anderes mache, würde ich mir mal darüber Gedanken machen und mich verbessern.
Ich selbst bin Ende 20 in einem Großkonzern und hier sind die absoluten Performer (wie es klingt, gehört ihr ja dazu) mit Mitte 30 schon Betriebsleiter, mit Anfang 40 GF einer Konzerntochter und mit Mitte 40 ruft dann schon langsam der Vorstand (mit entsprechendem Millionengehalt). Und diese ungefähren "Altersgrenzen" höre ich auch von vielen Freunden, die in anderen Konzernen arbeiten.

Also glaubt nicht immer dem Gerede, nur in einer UB kann man Leistung wirklich zeigen, man kann es in einem Konzern genauso.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2017:

an all die "Mitter 30er", es klingt jetzt vielleicht blöd, aber warum seid ihr nicht in der Lage, euer Potential eurem Arbeitgeber zu zeigen?
Bevor ich den Arbeitgeber wechseln würde oder einfach aus purer Langeweile etwas anderes mache, würde ich mir mal darüber Gedanken machen und mich verbessern.
Ich selbst bin Ende 20 in einem Großkonzern und hier sind die absoluten Performer (wie es klingt, gehört ihr ja dazu) mit Mitte 30 schon Betriebsleiter, mit Anfang 40 GF einer Konzerntochter und mit Mitte 40 ruft dann schon langsam der Vorstand (mit entsprechendem Millionengehalt). Und diese ungefähren "Altersgrenzen" höre ich auch von vielen Freunden, die in anderen Konzernen arbeiten.

Also glaubt nicht immer dem Gerede, nur in einer UB kann man Leistung wirklich zeigen, man kann es in einem Konzern genauso.

Aus meiner Sicht gibt es zwei Hauptgründe in Konzernen:

  1. Es gibt schlicht nicht genug interessante Positionen bei zu viel vergleichbar gut qualifizierten Mitarbeitern

  2. Wenn sich die Leute mal auf einer Leitungsfunktion breit gemacht haben bleiben sie da eine sehr lange Zeit

In meinem Konzern wäre es z.b. auch undenkbar das jemand unter 50 irgendwie auch nur in die Nähe einer C Level Stelle kommen würde. Auch einen Abteilungsleiter unter 45 habe ich bei uns noch nie gesehen und wir haben knapp 150k Mitarbeiter.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Du bist schon extrem naiv. Ein kluger Mitarbeiter wirkt immer beschäftigt, weil er genau weiß, dass er eine fixe Arbeitszeit hat. Deswegen wird er immer so tun, als tut er etwas und sich ggf. Arbeit über den Tag verteilen. Du bist also kein Highperformer, sondern einer, der sich selbst wegrationalisiert.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Made my day :D Ehrenmann

WiWi Gast schrieb am 28.08.2017:

Ich kenne auch diese Situation. Arbeite in einem Konzern. Bekomme unterm Strich 74000? brutto pro Jahr. Effektiv habe ich pro Tag (außer wenn meetings sind) 1-2h wirklich etwas zu tun.

habe zum glück kein großraum büro und mein monitor ist zur wand gedreht.

ich mache meist folgendes.

  • wiwi-treff
  • an meinem amazon FBA business arbeiten
  • duolingo sprachen lernen
  • blinkist bücher lesen
  • whatsapp und facebook
  • börsenspiele

usw.

meine kollegen nerven mich und meine chefs auch, aber für das viele geld so wenig zu tun, da sage ich nicht nein

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Exakt! Lernt der TE aber auch noch:

Immer beschäftigt wirken, nie beschäftigt sein. Das ist das Geheimnis des Erfolgs und des internen Aufstiegs ;)

WiWi Gast schrieb am 03.12.2017:

Du bist schon extrem naiv. Ein kluger Mitarbeiter wirkt immer beschäftigt, weil er genau weiß, dass er eine fixe Arbeitszeit hat. Deswegen wird er immer so tun, als tut er etwas und sich ggf. Arbeit über den Tag verteilen. Du bist also kein Highperformer, sondern einer, der sich selbst wegrationalisiert.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

WiWi Gast schrieb am 12.12.2017:

Immer beschäftigt wirken, nie beschäftigt sein.

Ist das nicht gerade das, was man schon im BWL-Studium lernt?

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

WiWi Gast schrieb am 12.12.2017:

WiWi Gast schrieb am 12.12.2017:

Immer beschäftigt wirken, nie beschäftigt sein.

Ist das nicht gerade das, was man schon im BWL-Studium lernt?

Der TE hat das aber offensichtlich nicht verstanden, oder? Theorie und Praxis sind zwei Paar Stiefel

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Kenne auch das Problem aus dem Praktikum in der Industrie, die Vorgesetzte war verwundert, dass ich die Aufgaben schon fertig habe. Und innerlich dachte ich mir, wie lange soll das denn bitte dauern? Kann aber auch bestätigen, dass viele einfach sehr langsam arbeiten, bzw die Kollegen haben schon die Erfahrung, sich immer beschäftigt zu zeigen.

Dadurch dass man im Großraumbüro ist, kann man sich nicht zu sehr mit google etc beschäftigen.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ging mir im Praktikum auch so und damals habe ich auch nicht kapiert, wie der Hase läuft ;)
Dachte, ich bin der totale Übermensch und da arbeiten nur Pfeifen, obwohl die formal alle studiert und teilweise Doktortitel hatten. Als ich aber später selbst eingestiegen bin, habe ich gemerkt, dass sich ein guter Mitarbeiter seine Arbeit clever einteilt und immer beschäftigt wirkt, während der Praktikant alles so schnell wie möglich macht, um Eindruck zu schinden. Ich würde daher auch sagen: Wer etwas werden will, sollte immer beschäftigt sein.

WiWi Gast schrieb am 15.12.2017:

Kenne auch das Problem aus dem Praktikum in der Industrie, die Vorgesetzte war verwundert, dass ich die Aufgaben schon fertig habe. Und innerlich dachte ich mir, wie lange soll das denn bitte dauern? Kann aber auch bestätigen, dass viele einfach sehr langsam arbeiten, bzw die Kollegen haben schon die Erfahrung, sich immer beschäftigt zu zeigen.

Dadurch dass man im Großraumbüro ist, kann man sich nicht zu sehr mit google etc beschäftigen.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Zum Glück gibt's heutzutage Homeoffice. Da geht man dann wirklich zum Arbeiten ins Office.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Warum nutzt ihr die Zeit nicht und macht etwas sinnvolles, vielleicht etwas für die Gemeinschaft?
Ihr steht am Höhepunkt eurer Produktivität und doch vertreibt ihr euch nur die Zeit, wartet ihr nur auf, ja auf was eigentlich? Die Rente? Das Ende?

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ich bin jetzt drei Jahre im Beruf und habe akzeptiert, dass mir langweilig ist.

Im HO (2 Tage) arbeite ich fast ausnahmslos an meinem Start-Up
Im Büro morgens von 7 bis 9 (wenn dann die anderen kommen) oder ab 16 Uhr, wenn alle weg sind.

Effektiv sind es dann 16h-Arbeitszeit pro Woche ;)

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Bin nach meinem Studium nun mit Mitte Dreissig bei meinem dritten Arbeitgeber im Digital Marketing und habe über alle Jobs sicherlich 50% Leerlauf gehabt. Fachlich bin ich gefühlt auch am Ende der Fahnenstange angelangt und könnte mich nur noch Richtung Teamlead oder Projektmanager weiterentwickeln. Muss mich wohl damit abfinden, dass dies das Arbeitsleben eines "Bürolisten" ist. Zum Glück sind wir bei uns bezüglich Homeoffice sehr flexibel und ich werde wohl auch bald Teilzeit arbeiten. Es geht übrigens nicht nur mir so, sondern auch anderen. Ein Mittelweg bei der Auslastung zu finden ist fast unmöglich, dann doch lieber ruhig zuhause sein.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Wo finde ich diese Jobs? Ich arbeite im strategischen Projektmanagement und komme nicht hinterher. Ständig Bullshit Prozesse und tausend To-Do's.
Überlege auch den Wechsel, da ich auch mies bezahlt werde. Stressiger kann es eh nicht werden, dann wenigstens mehr Geld...

Aber 70-80k bei effektiv 16h Auslastung wäre der Traum.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Genau das - tob dich in UB aus, sammel Erfahrung und danach ab ins mittlere Management. Gerne auch bei einem Mittelstaendler, da kannst du dir ein breiteres Aufgabengebiet selber schaffen.
Alternativ Position als Vorstandsassisten / -Referent, da wird deine Arbeitsweise sehr gerne gesehen werden, und Zusatzaufgaben gibt es en Masse.

WiWi Gast schrieb am 02.12.2017:

Geh zu ner richtigen UB (T1/T2) und tob dich da aus!

Da kannst du auch immer weitere Zusatzaufgaben für Recruiting, thought leadership und Trainings übernehmen. Außer dem werden die meisten Sachen in Projekten nur aus Kapazitätsgründen nicht gemacht. Wenn da ein Typ ist der das wegputzt beschwert sich niemand.

WiWi Gast schrieb am 02.12.2017:

Ich muss sagen als Student der bald auf den Arbeitsmarkt kommt, macht mir dieses Thema etwas Sorge. Ich weiß zumindest als Praktikant, dass ich bei 2 DAX Unternehmen ziemlich gelangweilt war (Arbeit für eine Woche innerhalb von einem Tag erledigt), anschließend habe ich Bücher gelesen und kurze Trainings gemacht. Nach beiden Praktika Traumbewertungen und jeweils Angebote für die Trainee-Programme. Auch meine UB Erfahrung hat mich nicht wirklich ausgelastet (PL meinte zu mir er hat selten einen so effizient arbeitenden Prakti gesehen).

Wollte von euch wissen wie ich mit sowas umgehen soll. Im ersten Praktikum habe ich einfach immer wieder nach neuen Tätigkeiten gefragt bis keine mehr da waren und habe daraufhin Anfeindungen von einer jungen Kollegin bekommen. Die Chefin meinte zu mir, dass Sie sich bedroht von mir gefühlt hat bezüglich Leistungspensum. Wie gehe ich also mit sowas um? Nur ab und zu nach zusätzlicher Arbeit fragen? Arbeiten "strecken"? In irgendwelche freiwilligen Task-forces gehen? Bin um Rat dankbar. :)

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Das ist ein Klassiker!

Gut geführte Unternehmen mit kompetenten Mitarbeitern, häufig Konzerne, bieten gute Gehälter bei gleichzeitig regelmäßigen Leerlauf und dennoch guten Ergebnissen.

Schlecht geführte Unternehmen, mit mäßig kompetenten Mitarbeitern und noch mäßiger kompetenten Führungskräften, häufig Mittelstand, zahlen schlechter, bieten weniger Leerlauf und haben am Monatsende dennoch weniger geschafft.

Man könnte glatt meinen, das eine hängt mit dem anderen zusammen. 😆

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2022:

Das ist ein Klassiker!

Gut geführte Unternehmen mit kompetenten Mitarbeitern, häufig Konzerne, bieten gute Gehälter bei gleichzeitig regelmäßigen Leerlauf und dennoch guten Ergebnissen.

Also die Konzerne bei denen ich bisher war, würde ich ganz sicher nicht als gut geführt und mit kompetenten Mitarbeitern beschreiben... ganz im Gegenteil.

Die meisten großen Konzerne leben doch nur noch von ihrer goldenen Vergangenheit und der Economies of Scale.
Wenn der Laden einmal richtig groß ist, kann man das Ding eig. nicht mehr vor die Wand fahren. Gerade in Deutschland ist die Marktwirtschaft dafür viel zu sozial.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2022:

Das ist ein Klassiker!

Gut geführte Unternehmen mit kompetenten Mitarbeitern, häufig Konzerne, bieten gute Gehälter bei gleichzeitig regelmäßigen Leerlauf und dennoch guten Ergebnissen.

Schlecht geführte Unternehmen, mit mäßig kompetenten Mitarbeitern und noch mäßiger kompetenten Führungskräften, häufig Mittelstand, zahlen schlechter, bieten weniger Leerlauf und haben am Monatsende dennoch weniger geschafft.

Man könnte glatt meinen, das eine hängt mit dem anderen zusammen. 😆

Ja, das hängt mit dem Spardruck bzw. verfügbaren Ressourcen zusammen und auch wie kompetent die Leute sind. Bei Unternehmen, die gut laufen, werden eher Stellen geschaffen, um Peaks im Workload abzufangen oder generell "Papiertiger"-Jobs.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

Ja klar, immer ein paar Mitarbeiter mehr als nötig einstellen. Wenn dann die nächste Sparrunde kommt, mit 10-20% Headcount Reduction Target, dann pfeift man nicht aus dem letzten Loch.

Den Tipp hat mir mein Mentor im Konzern schon als Teamleiter gegeben.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2022:

Das ist ein Klassiker!

Gut geführte Unternehmen mit kompetenten Mitarbeitern, häufig Konzerne, bieten gute Gehälter bei gleichzeitig regelmäßigen Leerlauf und dennoch guten Ergebnissen.

Schlecht geführte Unternehmen, mit mäßig kompetenten Mitarbeitern und noch mäßiger kompetenten Führungskräften, häufig Mittelstand, zahlen schlechter, bieten weniger Leerlauf und haben am Monatsende dennoch weniger geschafft.

Man könnte glatt meinen, das eine hängt mit dem anderen zusammen. 😆

Ja, das hängt mit dem Spardruck bzw. verfügbaren Ressourcen zusammen und auch wie kompetent die Leute sind. Bei Unternehmen, die gut laufen, werden eher Stellen geschaffen, um Peaks im Workload abzufangen oder generell "Papiertiger"-Jobs.

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WiWi Gast

Re: Langeweile akzeptieren?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2017:

an all die "Mitter 30er", es klingt jetzt vielleicht blöd, aber warum seid ihr nicht in der Lage, euer Potential eurem Arbeitgeber zu zeigen?
Bevor ich den Arbeitgeber wechseln würde oder einfach aus purer Langeweile etwas anderes mache, würde ich mir mal darüber Gedanken machen und mich verbessern.
Ich selbst bin Ende 20 in einem Großkonzern und hier sind die absoluten Performer (wie es klingt, gehört ihr ja dazu) mit Mitte 30 schon Betriebsleiter, mit Anfang 40 GF einer Konzerntochter und mit Mitte 40 ruft dann schon langsam der Vorstand (mit entsprechendem Millionengehalt). Und diese ungefähren "Altersgrenzen" höre ich auch von vielen Freunden, die in anderen Konzernen arbeiten.

Also glaubt nicht immer dem Gerede, nur in einer UB kann man Leistung wirklich zeigen, man kann es in einem Konzern genauso.

In einem Konzern gibt es davon aber vll auch nur 300 Stellen von 100k-300k. Es gibt einfach nicht genug Stellen und irgendwann wird es einem bewusst. Man kann es versuchen, aber denkst du wirklich das da immer die Top Performer alles leiten......ich lach mich schlapp. Gibt noch 100 andere Faktoren. (manche beeinflussbar andere weniger).

Es gibt halt immer noch wahrscheinlich 10k Leute von den 100k die Fuehrung und Bereichsleitung anstreben, aber es gibt nur begrenzte Anzahl an Stellen. Was meinst du wieviele Hansel bei VW ne Fuehrungslizenz machen wollen, das hat dann leider nicht immer nur was mit Leistung zu tun. Ja und dann mit Mitte 30 denkst du dir auch, dass das vll nichts wird (vll hat man es probiert) und dann chillen viele halt.

"Alle koennen im Lotto gewinnen und Millionaer werden, aber nicht Jeder.
Den Unterschied zwischen allen und jeden geistig zu durchdringen gelingt nicht vielen."
Volker Pispers

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