DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
BerufslebenBerufsalltag

Eskalationen im Berufsalltag

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Eskalationen im Berufsalltag

Hallo Freunde,
wie ist es so bei euch im Berufsalltag, wenn es um Streitigkeiten oder Ausraster von Kollegen oder Vorgesetzten geht.
Wird man oft angeschrien oder gar beleidigt, wenn man etwas nicht 101% so erledigt hat, wie man sollte?
Wie geht ihr damit um?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Ich wurde in meinen 3 Jahren bei einer Big4 nicht einmal angeschrien oder gar beleidigt. Würde ich mir auch nicht bieten lassen...

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Sollte in einem zivilisierten Unternehmen eigentlich nicht vorkommen.
Es sei denn man arbeitet im Consulting, wo die Leute sich gegenseitig die Messer in den Rücken stecken.

Lounge Gast schrieb:

Hallo Freunde,
wie ist es so bei euch im Berufsalltag, wenn es um
Streitigkeiten oder Ausraster von Kollegen oder Vorgesetzten
geht.
Wird man oft angeschrien oder gar beleidigt, wenn man etwas
nicht 101% so erledigt hat, wie man sollte?
Wie geht ihr damit um?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Hängt vom Chef ab. Meiner kann sehr beleidigend und m.E. auch unfair werden. Dann gilt es, auf keinen Fall zu kontern, sondern die Kritik zu ertragen und Besserung zu geloben. Alles andere macht es nur noch schlimmer.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Nein, durch die zeitliche Überlastung sind Fehler normal. Natürlich ist es relevant, wie groß die Fehler sind. Unser CFO hat mal eine Warnung bezüglich eines Forecast ignoriert und dann noch bei der Präsentation der Zahlen für den AR einen offensichtlichen Fehler im 7stelligen Bereich in den Unterlagen.. dann war er halt nicht mehr CFO.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Hier gibts einen Kanidaten der in Meetings gerne mal persönlich wird.

Wenns anfängt: Herr XX, bitte bleiben sie sachlich oder wir beenden den Termin.
Herr XX: Tut mir leid blabla

Der Kerl meint das eig. gar nicht so böse nur es überkommt ihn wohl manchmal

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Bei uns eskaliert es täglich. Meist vom GF aus. Jeder ist mal dran. Gerne auch willkürlich. Das hat zur Folge, das wirklich jeder Mitarbeiter (außer in der Produktion) sich nach einen neuen Arbeitsgeber umschaut. Bedeutet also, dass eigentlich alle 1 bis 2 Monate Leute gehen und auch Know-how mitnehmen. Gefährlich.

antworten
DAX Einkäufer

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Geschäftspartner werden gerne mal laut, Kollegen und Vorgesetzte eher selten. Wenn, dann ist es nicht persönlich oder böse gemeint. Zu einer Beleidigung gehören ja immer zwei. Wenn jemand Dich wirklich persönlich und respektlos anfährt, dann hilft es, mit völlig ruhiger Stimme sachlich festzustellen: "Herr/Frau X, Sie werden gerade laut / persönlich." Das gibt dem anderen Raum, sein Anliegen nochmal weniger aufgeladen zu formulieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Gabs hier nicht einen Thread "Rumschrein auf Arbeit"? Der handelt das Thema doch schon ziemlich erschöpfend ab, oder?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Bei mir ist es bisher noch nie so wirklich vorgekommen. Ich hatte es höchstens mal erlebt, dass ein Chef sehr "lebhaft" AUF ein Thema sauer war, aber die Eskalation war nicht auf uns gerichtet sondern auf die Sache an sich (ein bürokratischer Prozess im Konzern, welcher für uns alle die Arbeit verlangsamte). Wenn sich jemand über ETWAS, aber nicht über JEMAND aufregt ist es sogar irgendwie entspannend zuzuhören, wie jemand den Dampf ablässt. Es wird immer nur brenzlich, wenn man merkt dass eine Person zur Sau gemacht wird - egal ob diese Person anwesend oder nicht ist - weil man gleichzeitig auch denkt "würde er dann genauso über mich reden?".

Meine Freundin hingegen hatte aber eher Begegnungen dieser Art in ihrem Unternehmen und mit ihrem Chef gehabt. War in einer Marketing Abteilung. Ihr könnt euch evtl. das Ausmaß des Dramas vorstellen, den ein Marketingleiter anzetteln kann. Kollegen im Marketing sind dann auch eher "dramatischer" und emotionaler veranlagt als in anderen Abteilungen.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Ich hab im Grunde mit meinem Chef ein super Verhältnis. Vor ein paar Monaten hat er mir dann so dermaßen ungerechtfertigte Vorwürfe gemacht. Er hat einfach die Wut auf andere an mir ausgelassen.

Am nächsten Tag hab ich ihm sachlich aber bestimmt erklärt, dass ich sowas nicht hören möchte und ihm auch erklärt warum. Es war sofort wieder alles gut.

Will sagen: Sachlich bleiben aber Mund aufmachen. Ist eigentlich auch eine Eigenschaft, die ein Chef von einem erwartet.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Ich beneide hier manche Personen :)

Bin in der Beratung. Nach meinem bisher längsten und schwierigsten Projekt, wo ich eine Rolle von Ass. Manager übernommen habe, wobei ich eigentlich 2 Stufen darunter bin (und objektiv gesehen deutlich überqualifiziert für die Stufe) und nachdem ich eine exzellente Bewertung vom PM bekommen hatte, in der es stand, ich solle absolut so schnell wie möglich befördert werden, ich sei hervorragend, ich habe alle Erwartungen überschritten, der Kunde sei in mich verliebt, habe ich meine Career Counsellor auf eine mögliche Beförderung angesprochen (die mich kaum kannte, weil ich 5 Tage pro Woche beim Kunden war).

Die Antwort war, ich sei pushy, es fehlten mir communication skills und ich solle eher versuchen, "to become someone" anstatt an eine Beförderung zu denken. Ach ja, und ich solle mich auf mein Privatleben konzentrieren anstatt befördert werden zu wollen (mein Privatleben ist für mich im Büro Tabu, ich rede nie davon).

Ich habe schon mehrere ähnliche Situationen erlebt. Es ging nie um meine Fehler, nur persönliche Kritik und Beleidigungen.

Globales Beratungsunternehmen mit "High performance" im Logo ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Kann man denn generell sagen, dass ein guter Chef nie laut werden sollte?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Ich habe den umgekehrten Fall - eine junge, sehr intelligente und an sich vielversprechende Mitarbeiterin, die sich mir gegenüber im Ton vergreift. Nicht vorsätzlich, sondern eher aus Unreife, hat auch ihre Emotionen (noch) nicht im Griff.

Klar könnte ich die zusammenfalten oder gar feuern. Aber dafür ist sie einfach zu gut. Dennoch denke ich, dass ich frühzeitig ein Signal setzen muss, letztendlich auch aus meiner Verantwortung als Chef ihr gegenüber.

Was meint ihr?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Ja. Man kann auch leise mit Rauswurf drohen.

Lounge Gast schrieb:

Kann man denn generell sagen, dass ein guter Chef nie laut
werden sollte?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Wie wäre es mit einem Gespräch ohne Drohkulisse (das geht ganz sicher nach hinten los), sondern im Stil von: der verständige Onkel Chef erzählt seiner Nichte davon, wie er selbst mit den eigenen Gefühlen im Geschäft umgeht und wie er in unangenehmen Situationen mit Geschäftspartnern oder Kunden reagiert und welche Schwelle man nicht überschreiten darf und wie man grundsätzlich Distanz wahrt im Berufsleben? Learning by example sozusagen.

Lounge Gast schrieb:

Ich habe den umgekehrten Fall - eine junge, sehr intelligente
und an sich vielversprechende Mitarbeiterin, die sich mir
gegenüber im Ton vergreift. Nicht vorsätzlich, sondern eher
aus Unreife, hat auch ihre Emotionen (noch) nicht im Griff.

Klar könnte ich die zusammenfalten oder gar feuern. Aber
dafür ist sie einfach zu gut. Dennoch denke ich, dass ich
frühzeitig ein Signal setzen muss, letztendlich auch aus
meiner Verantwortung als Chef ihr gegenüber.

Was meint ihr?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Das ist ganz normal in der Personaldienstleistung.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Wir sind Menschen. Da gehören Emotionen dazu. Mir ist ein echter Brüllaffe, der authentisch seine Meinung sagt, lieber als eine verlogene Kultur, bei der hinter dem Rücken abgelästert und intrigiert wird. Denn, die Emotionen sind immer da. Sie werden nur versteckt. Oft sind solche Unternehmenskulturen, bei denen alle schön brav und lieb zueinander sind, die, die am schnellsten die Mitarbeiter eiskalt abservieren und bei denen man nur durch miese Intrigen und Beziehungen vorwärts kommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Was heißt denn für dich "im Ton vergreifen "? Wird sie dir gegenüber laut und schreit dich an? Oder beleidigt sie dich persönlich? Hier wären Beispiele hilfreich um die Situation besser beurteilen zu können.
Gibst du ihr (durch dein Verhalten) vielleicht unbewusst Grund dazu indem du selbst einen ähnlichen Umgang vorlebst? Gerade wenn man jung und frisch im Job ist, orientiert man sich ja schnell am Vorgesetzten was den Umgang angeht.

Lounge Gast schrieb:

Ich habe den umgekehrten Fall - eine junge, sehr intelligente
und an sich vielversprechende Mitarbeiterin, die sich mir
gegenüber im Ton vergreift. Nicht vorsätzlich, sondern eher
aus Unreife, hat auch ihre Emotionen (noch) nicht im Griff.

Klar könnte ich die zusammenfalten oder gar feuern. Aber
dafür ist sie einfach zu gut. Dennoch denke ich, dass ich
frühzeitig ein Signal setzen muss, letztendlich auch aus
meiner Verantwortung als Chef ihr gegenüber.

Was meint ihr?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Was heißt denn "jung"? Reden wir hier von einer Auszubildenden?

Lounge Gast schrieb:

Ich habe den umgekehrten Fall - eine junge, sehr intelligente
und an sich vielversprechende Mitarbeiterin, die sich mir
gegenüber im Ton vergreift. Nicht vorsätzlich, sondern eher
aus Unreife, hat auch ihre Emotionen (noch) nicht im Griff.

Klar könnte ich die zusammenfalten oder gar feuern. Aber
dafür ist sie einfach zu gut. Dennoch denke ich, dass ich
frühzeitig ein Signal setzen muss, letztendlich auch aus
meiner Verantwortung als Chef ihr gegenüber.

Was meint ihr?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Mitte 20, und "im Ton vergreift" meint "patzig", "distanzlos", "übertrieben emotional"

So ein wenig wie eine sehr pubertierende 13-jährige, Stimmungsschwankungen in wenigen Minuten, Schmollen, gar Türenknallen, Trotz.

Also alles in allen unpassend, auch im Vergleich mit ihren Kollegen gleicher Stufe, und zur unsrigen Kultur (zu welcher Firmenkultur PASST so ein Verhalten, dazu noch eines Youngsters??).

Lounge Gast schrieb:

Was heißt denn "jung"? Reden wir hier von einer
Auszubildenden?

Lounge Gast schrieb:

Ich habe den umgekehrten Fall - eine junge, sehr
intelligente
und an sich vielversprechende Mitarbeiterin, die sich mir
gegenüber im Ton vergreift. Nicht vorsätzlich, sondern
eher
aus Unreife, hat auch ihre Emotionen (noch) nicht im
Griff.

Klar könnte ich die zusammenfalten oder gar feuern. Aber
dafür ist sie einfach zu gut. Dennoch denke ich, dass ich
frühzeitig ein Signal setzen muss, letztendlich auch aus
meiner Verantwortung als Chef ihr gegenüber.

Was meint ihr?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Vielleicht steht sie ja auch auf dich (nicht als Scherz gemeint).

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Das hat nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun. Bei meinem letzten Projekt war mein Pendant auf Kundenseite so. Er war über 40. Ich will hier keine Beispiele geben, um nicht erkannt zu werden, war aber ein Verhalten von einem 12jährigen.

Natürlich solltest du mit ihr reden, rechne aber damit, dass es schwierig ist, die Persönlichkeit von Menschen zu beeinflussen.

Lounge Gast schrieb:

Mitte 20, und "im Ton vergreift" meint
"patzig", "distanzlos", "übertrieben
emotional"

So ein wenig wie eine sehr pubertierende 13-jährige,
Stimmungsschwankungen in wenigen Minuten, Schmollen, gar
Türenknallen, Trotz.

Also alles in allen unpassend, auch im Vergleich mit ihren
Kollegen gleicher Stufe, und zur unsrigen Kultur (zu welcher
Firmenkultur PASST so ein Verhalten, dazu noch eines
Youngsters??).

Lounge Gast schrieb:

Was heißt denn "jung"? Reden wir hier von einer
Auszubildenden?

Lounge Gast schrieb:

Ich habe den umgekehrten Fall - eine junge, sehr
intelligente
und an sich vielversprechende Mitarbeiterin, die
sich mir
gegenüber im Ton vergreift. Nicht vorsätzlich,
sondern
eher
aus Unreife, hat auch ihre Emotionen (noch) nicht im
Griff.

Klar könnte ich die zusammenfalten oder gar feuern.
Aber
dafür ist sie einfach zu gut. Dennoch denke ich,
dass ich
frühzeitig ein Signal setzen muss, letztendlich
auch aus
meiner Verantwortung als Chef ihr gegenüber.

Was meint ihr?

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Lounge Gast schrieb:

Natürlich solltest du mit ihr reden, rechne aber damit, dass
es schwierig ist, die Persönlichkeit von Menschen zu
beeinflussen.

Bitte etwas Zurückhaltung mit Charakterferndiagnosen basierend auf den Darstellungen (und Wertungen! - was für den einen "patzig" ist, ist für den anderen eine aufrechte Haltung) einer Partei und ohne genaue Kenntnisse der konkreten Konfliktsituationen. Denn zur Kommunikation gehören immer zwei und wie es in den.Wald hineinruft, so schallt es (wenigstens teilweise) auch heraus. Letztlich muss hier eine Klärung beider Standpunkte im gemeinsamen Gespräch (am Besten mit Moderator) stattfinden. Paartherapie also. : -)

Lieber Chef/ Fragesteller, wie meinst du denn das mit "schon aus meiner Verantwortung als Chef ihrgegenüber"? Meinst du, eine Kündigung hilft ihr als relativer Berufsanfängerin bei ihrem weiteren Lebensweg? Ich verstehe deine Postings hier nämlich schon so, als ob du von uns die Kündigung"objektiv" sanktioniert haben willst.

antworten
DAX Einkäufer

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Du bist Führungskraft und hast eine Mitarbeiterin, die sich unangemessen verhält, damit dem Umgang im Unternehmen schadet und letztendlich auch sich selbst. Du hast reihenweise Möglichkeiten, daran etwas zu ändern - und als Vorgesetzter ist das auch Deine Pflicht zur Abwendung vom Schaden im Unternehmen. Ich würde mal ganz simpel mit einem Gespräch beginnen über die Stärke sprechen, die in der Emotionalität liegt, aber auch über das Risiko, wenn man sie nicht bändigen kann. Du schreibst ja selbst, dass sie eigentlich eine kompetente Mitarbeiterin ist, das solltest Du ihr so auch sagen. Du könntest ihr zum Beispiele Wege aufzeigen, wie sie ihre Impulsivität positiv einsetzt, ohne dabei ihrem eigenen Vorgesetzten auf den Nerv zu gehen. Letztendlich tust Du ihr damit einen großen Gefallen, denn so kann das ja nicht bleiben. Den Rest regelt mit der Berufserfahrung wachsende persönliche Reife.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Interessant, wie alle die Seite der Mitarbeiterin einnehmen. Dachte, ihr wollt alle mal Chefs warden?

Von "Kündigung" lese ich da nix, eher dass er sie sehr schätzt, was das Fachliche betrifft.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Lounge Gast schrieb:

Interessant, wie alle die Seite der Mitarbeiterin einnehmen.
Dachte, ihr wollt alle mal Chefs warden?

Chef zu sein bedeutet weder immer Recht zu haben noch "wir gegen die". Das Leben ist nicht Schwarz/Weiß sondern grau. Und bei Konflikten besteht klassischerweise nunmal das Problem, dass beide Seiten sich in ihrem Standpunkt verbissen haben und das Gegenüber nicht mehr verstehen. Dass die Mitarbeiterin an sich gute Arbeit leistet, zeigt ja, dass sie nicht grundlegend bösartig und/oder querulatorisch ist. Das legt nahe, dass es einen subjektiven Grund für ihr Verhalten gegenüber ihrem Vorgesetzten geben muss. Um das beurteilen zu können müssten wir aber mehr über die Situationen und den Führungsstil wissen.
Zum Beispiel würde ich mir einen Bundeswehrkasernenführungsstil auch nicht gefallen lassen und aufmucken (patzig werden). Dass es andere gibt, die sich fügen, weil sie es okay finden oder weil sie aus Angst ihren Groll demütig herunterschlucken, macht mein Aufmucken noch nicht zu einem unangemessenen Verhalten.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

"Patzig" ist für mich der Ton, "aufrecht" der Inhalt, oder?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Natürlich solltest du mit ihr reden, rechne aber damit,
dass
es schwierig ist, die Persönlichkeit von Menschen zu
beeinflussen.

Bitte etwas Zurückhaltung mit Charakterferndiagnosen
basierend auf den Darstellungen (und Wertungen! - was für den
einen "patzig" ist, ist für den anderen eine
aufrechte Haltung) einer Partei und ohne genaue Kenntnisse
der konkreten Konfliktsituationen. Denn zur Kommunikation
gehören immer zwei und wie es in den.Wald hineinruft, so
schallt es (wenigstens teilweise) auch heraus. Letztlich muss
hier eine Klärung beider Standpunkte im gemeinsamen Gespräch
(am Besten mit Moderator) stattfinden. Paartherapie also. : -)

Lieber Chef/ Fragesteller, wie meinst du denn das mit
"schon aus meiner Verantwortung als Chef
ihrgegenüber"? Meinst du, eine Kündigung hilft ihr als
relativer Berufsanfängerin bei ihrem weiteren Lebensweg? Ich
verstehe deine Postings hier nämlich schon so, als ob du von
uns die Kündigung"objektiv" sanktioniert haben
willst.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Naja, "patzig" kann es für den ein oder anderen schon sein, wenn ihm überhaupt mal jemand widerspricht.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

Das hatte ich letztes Jahr ebenfalls.

Habe meinen Chef daraufhin ebenfalls angeschrien und darauf gewartet, dass eine Kündigung eintrifft. Ist nie passiert. Trotzdem wollte ich mit solch einem A**** von Chef nicht weiter zusammenarbeiten und habe mir parallel was anderes gesucht.

antworten
WiWi Gast

Re: Eskalationen im Berufsalltag

ich bins nochmal - es geht schon wirklich um den ton, die art und weise.

Lounge Gast schrieb:

Naja, "patzig" kann es für den ein oder anderen
schon sein, wenn ihm überhaupt mal jemand widerspricht.

antworten

Artikel zu Berufsalltag

Bewerbungsgespräche per Videointerview sind die große Ausnahme

Recruiting: Bewerbungsgespräche per Videointerview einer jungen Frau

Vier von zehn Personalern führen im Vorfeld der Vorstellungsgespräche keine Telefonate. Nur jeder fünfte Personalverantwortliche macht vorher Videointerviews. Neun von zehn Personalern führen Auswahlgespräche mit Bewerbern immer vor Ort.

Digitalisierung verändert Personalarbeit

Digitalisierung in der Personalarbeit

Personaler nutzen immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen, wie eine aktuelle Studie vom Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey zeigt. Rund 280.000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Die Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen.

Personalauswahl: Lange Rekrutierungsprozesse frustrieren

Personalauswahl: Das Bild zeigt ein Kalenderblatt mit einer Null statt dem Datum und symbolisiert die unklare, lange Zeitspanne bei der Besetzung offener Stellen.

Die deutschen Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Späte Rückmeldung zum Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zum Auswahlprozess frustrieren Bewerber. Knapp zwei Drittel der Bewerber verlieren das Interesse an der Stelle, wenn der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Doch lange Rekrutierungsprozesse vergraulen nicht nur qualifizierte Bewerber. Sie frustrieren und überlasten zudem die eigenen Mitarbeiter, wie eine aktuelle Arbeitsmarktstudie unter 1000 Arbeitnehmer und 200 HR-Managern in Deutschland zeigt.

Talentmanagement: Wenig innovative Karrierewege für Talente

Talentmanagement

Unternehmen müssen sich deutlich klarer darüber werden, welche Talente sie zukünftig benötigen. Nur jedes dritte Unternehmen bietet Talenten innovative Karrierewege. Strategie für das Talent Management fehlt in jeder zweiten Firma, so lauten die Ergebnisse der Talent-Management-Studie 2018 “Trust in Talent” der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Innovative Unternehmen überlassen den Talenten die Verantwortung für ihre Entwicklung.

Arbeitszeit von Führungskräften: Nur die Hälfte präferiert Vertrauensmodell

Vertrauensarbeitszeit - Beleuchtete Bürogebäude in der Nacht.

Für drei Viertel der im Führungskräfteverband Chemie VAA vertretenen Fach- und Führungskräfte gilt Vertrauensarbeitszeit, aber nur die Hälfte zieht dieses Arbeitszeitmodell der Zeiterfassung vor. Das zeigt eine aktuelle Umfrage zur Arbeitszeit.

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

»perso-net.de« Portal zu Personalthemen mittelständischer Unternehmen

perso-net.de - Portal Personalthemen und HRM

Das Online-Portal »perso-net.de« bietet umfassendes Wissen zum Personalmanagement und ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten.

Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung macht Unternehmen familienfreundlicher

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich positiv auf Familien aus, denn mobiles Arbeiten ermöglicht Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Wird die Arbeitszeit individuell zugeschnitten, nehmen Beschäftigte ihr Unternehmen familienfreundlicher wahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur digitalen Arbeitswelt.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

Pendler: Ab einer Stunde Arbeitsweg wird umgezogen

Pendeln: Eine Stau auf der Autobahn mit entsprechend angezeigten Verkehrsschildern.

56 Prozent der Deutschen nehmen maximal eine Stunde Arbeitsweg in Kauf, bevor sie näher an ihren Arbeitsort ziehen. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de. 22 Prozent der Befragten würden sogar zwei und mehr Stunden Fahrdauer tolerieren. Als wichtigste Motivation zum Pendeln geben die Teilnehmer die Zufriedenheit mit dem Wohnort an. Bei Pendlern mit Kindern sinkt die Motivation schneller und suchen sich näher am Arbeitsplatz ein neues Zuhause.

Rekrutierungsmaßnahmen in Unternehmen: So läuft die moderne Personalsuche mit Headhunter

Personalsuche mit Headhunter: Kontur von einem Mann vor hellem Hintergrund auf dem das Wort "Hunter" steht.

Für Unternehmen egal welcher Größe wird es auf dem heutigen Arbeitsmarkt zunehmend schwer, gutes Personal zu finden. Auch für Betriebe, die im Mittelstand positioniert sind, wird es daher immer interessanter auf Headhunter zurückzugreifen. Was zeichnet einen professionellen Personalberater aus? Welche Aufgaben übernimmt er? Und wie effektiv kann derjenige bei der Auswahl des passenden Mitarbeiters tatsächlich sein?

Spatial Economics: Rekordtief von Entfernungskosten verändert Geschäftsmodelle und Arbeitsleben

Finanzbranche: Blick auf das Bankenviertel in Frankfurt am Main.

In der neuen posturbanen Ökonomie werden sich Menschen und ihre Arbeitsstätten zunehmend voneinander entfernen. Der Technologiewandel verändert, durch extrem gesunkene Kosten der räumlichen Distanz (Spatial Economics), die Lage von Produktionsstandorten und Beschäftigungsschwerpunkten. Das wird auch die Arbeitswelt beeinflussen. Mehr Mitarbeiter werden dadurch aus Vorstädten in ländlichere Gebiete ziehen, so lautet das Ergebnis der Studie "Spatial Economics: The Declining Cost of Distance" der Strategieberatung Bain.

Arbeitsökonomie: Heinz König Young Scholar Award 2016 geht an US-Nachwuchsökonomen

Die Preisträger des Heinz-König-Award für Arbeitsökonomie 2016: Jan Tilly (m). und Nick Frazier (r.) mit ZEW-Forschungsgruppenleiter Andreas Peichl.

In diesem Jahr wurden zwei Nachwuchsökonomen mit dem Heinz König Young Scholar Award ausgezeichnet. Preisträger Nicholas Patrick Frazier beschäftigte sich mit den Unsicherheitseffekten bei der Arbeitszeit von Beschäftigten, während Gewinner Jan Tilly die Beschäftigungs- und Wohlfahrtseffekte der Kurzarbeit in Deutschland untersuchte. Der jährlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) verliehene Heinz König Young Scholar Award ist mit 5.000 Euro dotiert und beinhaltet zusätzlich das Angebot eines mehrmonatigen Forschungsaufenthalts am ZEW.

Hochschulbildung: Unis bereiten Studierende zu wenig auf Arbeitswelt 4.0 vor

Eine durchsichtige Weltkugel, die in Glas eingearbeitet ist mit einer Hand im Hintergrund.

Das Mega-Thema Digitalisierung wird von deutschen Universitäten nach wie vor unterschätzt. Der „Hochschul-Bildungs-Report 2020“, herausgegeben von Stifterverband und McKinsey, verdeutlicht, dass Universitäten ihre Studierenden nicht ausreichend auf die Arbeitswelt 4.0 vorbereiten.

Antworten auf Eskalationen im Berufsalltag

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 31 Beiträge

Diskussionen zu Berufsalltag

Weitere Themen aus Berufsleben