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Gruene WiWis

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

In den großen Städten leben viele junge Leute. Bei den U30er haben die Grünen >30% Wahlanteil.
Ganz einfach: Die U30er sind diejenigen, die den Klimawandel auslöffeln müssen. Wer heute 50+ ist, wird die Folgen zu Lebzeiten nicht mehr spüren. Daher für die auch kein Grund sich zu ändern.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Weil Gutverdiener meist intelligent genug sind um zu wissen, dass die Umwelt wertvoller sind als die eine gesparte Stunde. Dazu ist es nunmal so, dass weder CDU noch SPD mit gutem Gewissen wählbar sind. Ergo hat man die Wahl zwischen der FDP die grundsätzlich ein gutes Programm haben, aber eben ein Lindner an dem sich viele schneiden oder den Grünen die ein vllt zu starken Umweltfokus haben, den sie aber in dem Maß niemals umsetzen können in einer regierenden Koalition.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

In den großen Städten leben viele junge Leute. Bei den U30er haben die Grünen >30% Wahlanteil.
Ganz einfach: Die U30er sind diejenigen, die den Klimawandel auslöffeln müssen. Wer heute 50+ ist, wird die Folgen zu Lebzeiten nicht mehr spüren. Daher für die auch kein Grund sich zu ändern.

Grünenwähler findet man unter BWLern normalerweise kaum. Da ist die Wirtschaftsfakultät doch anders als der Rest der Uni.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

In den großen Städten leben viele junge Leute. Bei den U30er haben die Grünen >30% Wahlanteil.
Ganz einfach: Die U30er sind diejenigen, die den Klimawandel auslöffeln müssen. Wer heute 50+ ist, wird die Folgen zu Lebzeiten nicht mehr spüren. Daher für die auch kein Grund sich zu ändern.

Ja, aber ob wir hier in DE einen Jogurtbecher mehr oder weniger verwenden interessiert global niemanden und hat auch keinen Einfluss. Da sind andere Länder führend, wenn man mal nach Indien, China oder jedes afrikanische Land blickt.

Und wenn jemand sagt, dass der Abfall in DE im Ozean landet, dann sollte man den Verwertungsprozess überprüfen. Wir haben mit gelbem Sack, grauer Tonne usw. ein gutes Müllsystem. Wenn es also tatsächlich so sein sollte, dann muss das System an sich überprüft werden und nicht der Plastikanteil reduziert werden. Meiner Meinung nach verkennen da einige den Zusammenhang. Gleiches gilt fürs Klima. Wir als DE können nur wenig bewegen, auch europaweit stehen wir nicht schlecht da. Diejenigen, die aufwachen müssen, sind USA, China und Afrika. Aber wahrscheinlich macht der Smog dann an der europäischen / deutschen Landesgrenze halt. Die Grünen werden sicherlich einige Maßnahmen ergreifen und alle werden schlecht für die Wirtschaft sein. Durch die Konkurrenz aus dem Fernen Osten existiert sowieso schon massiver Druck auf deutsche Unternehmen. Wenn man sich ansieht, dass China bis 2049 führend in allen Schlüsseltechnologien sein möchte und bisherige Ziele immer erreicht hat, dann weiß man, dass das eine Extremlage in DE auslösen wird. Wenn die Firmen dann noch intern mit irgendwelchen politischen, dafür aber unrealistischen Spielen drangsaliert werden, dann werden viele dem Druck nicht Stand halten und bankrott gehen / aus dem Ausland (ggf. China) aufgekauft werden oder die Zentrale / den Standort ins Ausland verlegen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Grünenwähler findet man unter BWLern normalerweise kaum. Da ist die Wirtschaftsfakultät doch anders als der Rest der Uni.

Da täuschst du dich ziemlich. Sehe die grünen bei "jungen" WiWis (<40) sehr gut dastehen! So zumindest mein Eindruck von der Arbeit hier

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Weil Gutverdiener meist intelligent genug sind um zu wissen, dass die Umwelt wertvoller sind als die eine gesparte Stunde. Dazu ist es nunmal so, dass weder CDU noch SPD mit gutem Gewissen wählbar sind. Ergo hat man die Wahl zwischen der FDP die grundsätzlich ein gutes Programm haben, aber eben ein Lindner an dem sich viele schneiden oder den Grünen die ein vllt zu starken Umweltfokus haben, den sie aber in dem Maß niemals umsetzen können in einer regierenden Koalition.

Zu erachten, dass die Umwelt wertvoller ist als eine gesparte Stunde und die Grünen zu wählen, sollten aber immer noch Welten liegen. Leider ist das momentan in der Realität nicht der Fall.

Ja, Klimaschutz ist wichtig. Deshalb muss er aber noch lange nicht in grünem Wahnsinn kanalisiert werden.

Ideologie ist Wahnsinn. Immer. Egal aus welchen Motiven oder Zielen. Und bei Ideologie ist es immer das gleiche: umso größer der Feind, desto fanatischer die Anhänger. Und was könnte größer sein, als der heraufbeschworene Weltuntergang?

Ich hoffe der Grünen-Hype unter der jungen, weltfremden Generation, die das Glück hatte im sozialen Wohlstand geboren zu sein legt sich wieder.

Man sollte nicht erst wenn es zu spät ist merken, dass niemandem geholfen ist, wenn Wirtschafts-, Verkehrs-, Bildungs-, und Zukunftspolitik zum Wohle der Umweltpolitik völlig gegen die Wand gefahren wird. Erst recht nicht, wenn es als kleines Deutschland schon de facto nicht möglich ist, allein etwas zu bewirken.

Man würde bei den Grünen wohlwollend einen Sinkflug in sämtlichen Benchmarks in Kauf nehmen, um schlussendlich das Klima um 0,5% weltweit aufbessern zu können. Und das hat nichts mehr mit vernünftiger Klimapolitik zu tun sondern ist pure Ideologie.

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WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Durch die Konkurrenz aus dem Fernen Osten existiert sowieso schon massiver Druck auf deutsche Unternehmen. Wenn man sich ansieht, dass China bis 2049 führend in allen Schlüsseltechnologien sein möchte und bisherige Ziele immer erreicht hat, dann weiß man, dass das eine Extremlage in DE auslösen wird. Wenn die Firmen dann noch intern mit irgendwelchen politischen, dafür aber unrealistischen Spielen drangsaliert werden, dann werden viele dem Druck nicht Stand halten und bankrott gehen / aus dem Ausland (ggf. China) aufgekauft werden oder die Zentrale / den Standort ins Ausland verlegen.

Das ist das Todschlag-Argument für alle Formen von Veränderung, die nicht von der Industrie diktiert wurden.
Ich weiß ja nicht ob du das mitbekommen hast:
Unternehmen wandern auch dann ab, wenn die sonstigen Rahmenbedingungen stimmen. Es gibt nämlich immer ein Land, das 5ct billiger die Stunde ist.

Es geht ja nicht darum, jede dämliche ideologische Idee der Grünen umzusetzen. Bloß leider sind sie die einzige Partei, die halbwegs seriös überhaupt für Umweltschutz eintritt.

Das ist aus meiner Sicht auch der Kernproblem moderner Politik. Niemand setzt sich mehr für einen fairen Ausgleich verschiedener Interessen ein. Jede Partei bedient nur noch ihr enges Klientel und deren Interessen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Durch die Konkurrenz aus dem Fernen Osten existiert sowieso schon massiver Druck auf deutsche Unternehmen. Wenn man sich ansieht, dass China bis 2049 führend in allen Schlüsseltechnologien sein möchte und bisherige Ziele immer erreicht hat, dann weiß man, dass das eine Extremlage in DE auslösen wird. Wenn die Firmen dann noch intern mit irgendwelchen politischen, dafür aber unrealistischen Spielen drangsaliert werden, dann werden viele dem Druck nicht Stand halten und bankrott gehen / aus dem Ausland (ggf. China) aufgekauft werden oder die Zentrale / den Standort ins Ausland verlegen.

Das ist das Todschlag-Argument für alle Formen von Veränderung, die nicht von der Industrie diktiert wurden.
Ich weiß ja nicht ob du das mitbekommen hast:
Unternehmen wandern auch dann ab, wenn die sonstigen Rahmenbedingungen stimmen. Es gibt nämlich immer ein Land, das 5ct billiger die Stunde ist.

Es geht ja nicht darum, jede dämliche ideologische Idee der Grünen umzusetzen. Bloß leider sind sie die einzige Partei, die halbwegs seriös überhaupt für Umweltschutz eintritt.

Pariser Klimaabkommen
UN-Agenda 2030
EU-Kommission: Aktionsplan Finanzierung nachhaltigen Wachstums
Was ist damit? Alles keine seriöse Klimapolitik? Dass die Eigenkapitalanforderungen bei der Kreditvergabe bei Banken gesenkt werden, wenn es um grüne Projekte geht ist wohl nicht genug oder? Dass das Reporting und IFRS9 geändert werden, damit mehr Kapital in grüne Investitionen führen, ist auch nichts. Green Supporting Faktoren werden aufgebaut, wie damals bei der Supreme Blase im Immobilienmarkt. Die EU setzt Mittel bereit, incentiviert und gestaltet das komplette Finanzsystem um hin zu"Sustainable Finance", aber den ideologischen Anschauungen der Grünen wohl nicht genug. Bestimmt wussten sie nicht mal was davon, stand wohl nicht in der neuen Ausgabe der JOKO. Das 2 Grad Ziel wird bekämpft, aber nicht genug. Kohleaustieg? Ab morgen. Autos? Ab morgen elektrisch. Essensgewohnheit? Ab morgen vegan. Die Grünen kann ich genauso wenig wie die Linken ernst nehmen

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Wie grüne Politik ohne das "Totschlagargument" das Ausland macht nicht mit funktionieren würde an einem Beispiel:

Angenommen, man würde in Deutschland den Verkauf von Plastikverpackungen an Lebensmitteln verbieten oder extrem besteuern. Dann dürften solche Produkte in Deutschland nicht mehr verkauft werden bzw. wären extrem teuer. Die Produzenten müssten sich also zwangsweise Alternativen überlegen. Da der deutsche Markt nicht gerade klein ist, würde durch die großen Menge die Stückkosten für alternative Produkte sinken und die Preis würden kaum steigen.
Selbst wenn andere Länder nicht mitmachen. Deutschland könnte Vorreiter spielen. Wenn dann andere Länder, aufgrund der gesunkenen Verpackungsmaterialpreise für umweltfreundliche Materialen aufspringen, schafft man den Umbruch ohne dass es weh tut.
Wichtig ist nur, dass die Produzenten zum Umbruch gezwungen werden.

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WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Wie grüne Politik ohne das "Totschlagargument" das Ausland macht nicht mit funktionieren würde an einem Beispiel:

Angenommen, man würde in Deutschland den Verkauf von Plastikverpackungen an Lebensmitteln verbieten oder extrem besteuern. Dann dürften solche Produkte in Deutschland nicht mehr verkauft werden bzw. wären extrem teuer. Die Produzenten müssten sich also zwangsweise Alternativen überlegen. Da der deutsche Markt nicht gerade klein ist, würde durch die großen Menge die Stückkosten für alternative Produkte sinken und die Preis würden kaum steigen.
Selbst wenn andere Länder nicht mitmachen. Deutschland könnte Vorreiter spielen. Wenn dann andere Länder, aufgrund der gesunkenen Verpackungsmaterialpreise für umweltfreundliche Materialen aufspringen, schafft man den Umbruch ohne dass es weh tut.
Wichtig ist nur, dass die Produzenten zum Umbruch gezwungen werden.

Und dann kommt so ein blöder Ingenieur um die Ecke, der dir erzählt man bräuchte unzählige Tonnen Plastikmüll pro Jahr - alleine zum Straßenbau.
So viele, dass DE sogar Plastikmüll importiert.
Und dass DE in der Plastikverschmutzung-Skala global ganz ganz weit hinten rangiert, da >80% des Plastikmülls im Meer aus 12 Flüssen in Asien und Afrika stammt. Einfach mal die Plätze von Vietnam, Indien, Indonesien undso nachlesen.
Aber wir benutzen kein Plastik mehr...das ist eine Religion im Westen geworden. Greta als unser Messias und wir im Kampf gegen den Klimawandel...die Steuern sind da sowas wie eine Absolutionszahlung

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Durch die Konkurrenz aus dem Fernen Osten existiert sowieso schon massiver Druck auf deutsche Unternehmen. Wenn man sich ansieht, dass China bis 2049 führend in allen Schlüsseltechnologien sein möchte und bisherige Ziele immer erreicht hat, dann weiß man, dass das eine Extremlage in DE auslösen wird. Wenn die Firmen dann noch intern mit irgendwelchen politischen, dafür aber unrealistischen Spielen drangsaliert werden, dann werden viele dem Druck nicht Stand halten und bankrott gehen / aus dem Ausland (ggf. China) aufgekauft werden oder die Zentrale / den Standort ins Ausland verlegen.

Das ist das Todschlag-Argument für alle Formen von Veränderung, die nicht von der Industrie diktiert wurden.
Ich weiß ja nicht ob du das mitbekommen hast:
Unternehmen wandern auch dann ab, wenn die sonstigen Rahmenbedingungen stimmen. Es gibt nämlich immer ein Land, das 5ct billiger die Stunde ist.

Es geht ja nicht darum, jede dämliche ideologische Idee der Grünen umzusetzen. Bloß leider sind sie die einzige Partei, die halbwegs seriös überhaupt für Umweltschutz eintritt.

Das ist aus meiner Sicht auch der Kernproblem moderner Politik. Niemand setzt sich mehr für einen fairen Ausgleich verschiedener Interessen ein. Jede Partei bedient nur noch ihr enges Klientel und deren Interessen.

Es scheint doch mehr als eine Ideologie zu sein, wenn sogar Ölkonzerne beim Klimaschutz plötzlich richtig Gas geben.
https://www.wiwi-treff.de/Branchentrends-and-News/Oelkonzern-Shell-kaempft-jetzt-fuer-den-Klimaschutz/Artikel-15671

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WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Weil Gutverdiener meist intelligent genug sind um zu wissen, dass die Umwelt wertvoller sind als die eine gesparte Stunde. Dazu ist es nunmal so, dass weder CDU noch SPD mit gutem Gewissen wählbar sind. Ergo hat man die Wahl zwischen der FDP die grundsätzlich ein gutes Programm haben, aber eben ein Lindner an dem sich viele schneiden oder den Grünen die ein vllt zu starken Umweltfokus haben, den sie aber in dem Maß niemals umsetzen können in einer regierenden Koalition.

Gut zusammengefasst, so in etwa habe ich das auch gesehen.
FDP: Mir geht es besser
Grüne: Uns allen wird es besser gehen

Da wir eh Gutverdiener sind, Haus in Stadtlage in paar Jahren abgezahlt, Depot sechsstellig - ja was habe ich von einem Tausender mehr oder weniger. Sollten wir das mit der Klimapolitik aber hin bekommen, ist das auch mehr Wert als ein paar Tausender privat auf meinem Konto. Damit hätten wir das globale Problem des 21. Jahrhunderts gelöst.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Wie grüne Politik ohne das "Totschlagargument" das Ausland macht nicht mit funktionieren würde an einem Beispiel:

Angenommen, man würde in Deutschland den Verkauf von Plastikverpackungen an Lebensmitteln verbieten oder extrem besteuern. Dann dürften solche Produkte in Deutschland nicht mehr verkauft werden bzw. wären extrem teuer. Die Produzenten müssten sich also zwangsweise Alternativen überlegen. Da der deutsche Markt nicht gerade klein ist, würde durch die großen Menge die Stückkosten für alternative Produkte sinken und die Preis würden kaum steigen.
Selbst wenn andere Länder nicht mitmachen. Deutschland könnte Vorreiter spielen. Wenn dann andere Länder, aufgrund der gesunkenen Verpackungsmaterialpreise für umweltfreundliche Materialen aufspringen, schafft man den Umbruch ohne dass es weh tut.
Wichtig ist nur, dass die Produzenten zum Umbruch gezwungen werden.

Und dann kommt so ein blöder Ingenieur um die Ecke, der dir erzählt man bräuchte unzählige Tonnen Plastikmüll pro Jahr - alleine zum Straßenbau.
So viele, dass DE sogar Plastikmüll importiert.
Und dass DE in der Plastikverschmutzung-Skala global ganz ganz weit hinten rangiert, da >80% des Plastikmülls im Meer aus 12 Flüssen in Asien und Afrika stammt. Einfach mal die Plätze von Vietnam, Indien, Indonesien undso nachlesen.

Dein Argument ist: "Wenn ich nur einen kleinen Teil zur Katastrophe beitrage, muss ich auch nichts dagegen tun. Mein bisschen bringt ja eh nix". Und das ist genau der gefährliche Gedankengang, den häufig viele haben, die z.B. nicht zur Wahl gehen.

Leute aus sozial schwachen Schichten gehen nicht zur Wahl, weil die Politik ja eh nur Politik für die Reichen macht. Die Reichen gehen aber zur Wahl. Was passiert? Es werden natürlich Politiker gewählt, die die Interessen der Reichen vertreteten, aber nicht die der sozial schwachen Schichten, weil die gehen ja nicht wählen. Das Resultat ist doch logisch. Eine Art sich selbsterfüllende Provezeiung.

Ähnliches mit Umwelt/Klimaschutz. "Lasst uns nichts machen, weil wir ja eh nichts erreichen können. Wir sind ja schlißlich an nix schuld" *hust*. Was passiert aber, wenn einer nichts macht, machen alle nichts (das große ist die summe seiner teilchen und so), also passiert tatzächlich in der Gesamtheit nichts und die "wir können eh nichts machen" Leute fühlen sich in ihrer Aussage noch bestätigt, weil ja nichts beim Umwelt und Klimaschutz vorran geht.

Aber wir benutzen kein Plastik mehr...das ist eine Religion im Westen geworden. Greta als unser Messias und wir im Kampf gegen den Klimawandel...die Steuern sind da sowas wie eine Absolutionszahlung

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gleiches gilt fürs Klima. Wir als DE können nur wenig bewegen, auch europaweit stehen wir nicht schlecht da. Diejenigen, die aufwachen müssen, sind USA, China und Afrika. Aber wahrscheinlich macht der Smog dann an der europäischen / deutschen Landesgrenze halt. Die Grünen werden sicherlich einige Maßnahmen ergreifen und alle werden schlecht für die Wirtschaft sein. Durch die Konkurrenz aus dem Fernen Osten existiert sowieso schon massiver Druck auf deutsche Unternehmen. Wenn man sich ansieht, dass China bis 2049 führend in allen Schlüsseltechnologien sein möchte und bisherige Ziele immer erreicht hat, dann weiß man, dass das eine Extremlage in DE auslösen wird.

Deutschland steht europaweit schlecht. Europa steht insgesamt schlecht. Wir könnten es uns problemlos leisten, auf etwas Konsum zu verzichten zu Gunsten des Klimawandels. Die Menschen konsumieren heute doppelt so viel wie vor einem halben Jahrhundert, sind aber wohl kaum doppelt so glücklich.

Wirtschaft ist nicht alles. Nur ein kleiner Teilbereich vom Leben. Das Vergessen BWLer vielleicht. Die Welt geht nicht unter, wenn wir wie bisher in Schlüsseltechnologien zurück hinken. Zurzeit eben hinter Google, Apple, Tesla, Amazon, Microsoft und Facebook. Und in 20 Jahren hinken wir hinter chinesischen Konzernen zurück. Die werden uns die Produkte sehr bereitwillig exportieren und vielleicht, vielleicht irgendwann können wir unseren Handelsüberschuss mal abbauen.

Deutschland geht auch nicht unter, wenn die Autowirtschaft in 1-2 Jahrzehnten abgewickelt wird. Auch danach wird es unserer Wirtschaft noch besser gehen als bspw. Italien oder Spanien. Dort unten, wo die Menschen einfach ihr Leben leben, sich treffen und Spaß haben und eine höhere Lebenserwartung haben als in Deutschland, also gesünder sind.

Deutschland ist wirklich eine Art USA 2.0 geworden. Eine extrem job-bezogene Konsumgesellschaft, die es verlernt hat, das Leben zu leben und zu genießen. Zum Glück wachen eben immer mehr Menschen auf, gerade die Städter, welche kurz vor die Tür gehen und ein einmaliges Freizeitangebot haben und wo in 10 Minuten Entfernung per Rad 3-5 gute Freunde erreicht werden können.

Zum Klimaschutz: Deutschland hat DIE Führungsrolle in der EU. Wenn Deutschland den Klimaschutz forciert, dann wird es hier EU-weit Fortschritte geben. Andere Länder haben es dank Atomkraft teilweise auch einfacher. Viele EU-Länder haben ja bereits feste Vorgaben, wann der letzte Benziner verkauft werden darf. Diesel werden EU-weit sowieso gerade überall ausgesperrt. Madrid macht die komplette Innenstadt gerade autofrei. Solche Projekte gibt es überall in allen größeren Städten. Da gab es eine Stadt, m.W. in den Niederlanden, da wurden Verkehrswege soweit gesperrt und Einbahnenstraßensysteme eingeführt, dass sich innerorts quasi nie eine Autofahrt gelohnt hätte gegenüber Rad, ÖPNV oder zu Fuß.

Hier ist DE noch weit zurück. Aber da die Grünen nach und nach die Städte erobern, wird sich hier viel ändern. Eine Citymaut, von der Stadt beschlossen, und viele Pendler kommen mit der Bahn.

So ein Umbruch kann weh tun. Muss er auch. Aber langfristig profitieren wir alle. Nicht nur von CO2-frei, auch von lebenswerteren Städten.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

Ich bin Unternehmer und ich habe die PARTEI gwählt. Ja, wie past das denn zusammen? Nun, ich habe Bock darauf, dass zwei Satiriker weiter den EU-Politikern in den ***** treten. Deren genaues Programm ist mir egal.

Warum wählen so viele Grün? Nun, mangels Alternativen (man hat keine Lust sich damit zu beschäftigen), weil es hip ist, weil "die" was gegen das Klima tun. Und zwar unabhängig davon, mit wie vielen Flugzeugen ich pro Jahr fliege.

Also, reines Gewissen, Thema erledigt.

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Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gleiches gilt fürs Klima. Wir als DE können nur wenig bewegen, auch europaweit stehen wir nicht schlecht da. Diejenigen, die aufwachen müssen, sind USA, China und Afrika. Aber wahrscheinlich macht der Smog dann an der europäischen / deutschen Landesgrenze halt. Die Grünen werden sicherlich einige Maßnahmen ergreifen und alle werden schlecht für die Wirtschaft sein. Durch die Konkurrenz aus dem Fernen Osten existiert sowieso schon massiver Druck auf deutsche Unternehmen. Wenn man sich ansieht, dass China bis 2049 führend in allen Schlüsseltechnologien sein möchte und bisherige Ziele immer erreicht hat, dann weiß man, dass das eine Extremlage in DE auslösen wird.

Deutschland steht europaweit schlecht. Europa steht insgesamt schlecht. Wir könnten es uns problemlos leisten, auf etwas Konsum zu verzichten zu Gunsten des Klimawandels. Die Menschen konsumieren heute doppelt so viel wie vor einem halben Jahrhundert, sind aber wohl kaum doppelt so glücklich.

Wirtschaft ist nicht alles. Nur ein kleiner Teilbereich vom Leben. Das Vergessen BWLer vielleicht. Die Welt geht nicht unter, wenn wir wie bisher in Schlüsseltechnologien zurück hinken. Zurzeit eben hinter Google, Apple, Tesla, Amazon, Microsoft und Facebook. Und in 20 Jahren hinken wir hinter chinesischen Konzernen zurück. Die werden uns die Produkte sehr bereitwillig exportieren und vielleicht, vielleicht irgendwann können wir unseren Handelsüberschuss mal abbauen.

Deutschland geht auch nicht unter, wenn die Autowirtschaft in 1-2 Jahrzehnten abgewickelt wird. Auch danach wird es unserer Wirtschaft noch besser gehen als bspw. Italien oder Spanien. Dort unten, wo die Menschen einfach ihr Leben leben, sich treffen und Spaß haben und eine höhere Lebenserwartung haben als in Deutschland, also gesünder sind.

Deutschland ist wirklich eine Art USA 2.0 geworden. Eine extrem job-bezogene Konsumgesellschaft, die es verlernt hat, das Leben zu leben und zu genießen. Zum Glück wachen eben immer mehr Menschen auf, gerade die Städter, welche kurz vor die Tür gehen und ein einmaliges Freizeitangebot haben und wo in 10 Minuten Entfernung per Rad 3-5 gute Freunde erreicht werden können.

Zum Klimaschutz: Deutschland hat DIE Führungsrolle in der EU. Wenn Deutschland den Klimaschutz forciert, dann wird es hier EU-weit Fortschritte geben. Andere Länder haben es dank Atomkraft teilweise auch einfacher. Viele EU-Länder haben ja bereits feste Vorgaben, wann der letzte Benziner verkauft werden darf. Diesel werden EU-weit sowieso gerade überall ausgesperrt. Madrid macht die komplette Innenstadt gerade autofrei. Solche Projekte gibt es überall in allen größeren Städten. Da gab es eine Stadt, m.W. in den Niederlanden, da wurden Verkehrswege soweit gesperrt und Einbahnenstraßensysteme eingeführt, dass sich innerorts quasi nie eine Autofahrt gelohnt hätte gegenüber Rad, ÖPNV oder zu Fuß.

Hier ist DE noch weit zurück. Aber da die Grünen nach und nach die Städte erobern, wird sich hier viel ändern. Eine Citymaut, von der Stadt beschlossen, und viele Pendler kommen mit der Bahn.

So ein Umbruch kann weh tun. Muss er auch. Aber langfristig profitieren wir alle. Nicht nur von CO2-frei, auch von lebenswerteren Städten.

Was hat jemand mit so einer Einstellung im wiwi Treff verloren?

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

Weil jeder Topverdiener Unternehmensberater ist und daher so viel reisen muss?

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Durch die Konkurrenz aus dem Fernen Osten existiert sowieso schon massiver Druck auf deutsche Unternehmen. Wenn man sich ansieht, dass China bis 2049 führend in allen Schlüsseltechnologien sein möchte und bisherige Ziele immer erreicht hat, dann weiß man, dass das eine Extremlage in DE auslösen wird. Wenn die Firmen dann noch intern mit irgendwelchen politischen, dafür aber unrealistischen Spielen drangsaliert werden, dann werden viele dem Druck nicht Stand halten und bankrott gehen / aus dem Ausland (ggf. China) aufgekauft werden oder die Zentrale / den Standort ins Ausland verlegen.

Das ist das Todschlag-Argument für alle Formen von Veränderung, die nicht von der Industrie diktiert wurden.
Ich weiß ja nicht ob du das mitbekommen hast:
Unternehmen wandern auch dann ab, wenn die sonstigen Rahmenbedingungen stimmen. Es gibt nämlich immer ein Land, das 5ct billiger die Stunde ist.

Es geht ja nicht darum, jede dämliche ideologische Idee der Grünen umzusetzen. Bloß leider sind sie die einzige Partei, die halbwegs seriös überhaupt für Umweltschutz eintritt.

Pariser Klimaabkommen
UN-Agenda 2030
EU-Kommission: Aktionsplan Finanzierung nachhaltigen Wachstums
Was ist damit? Alles keine seriöse Klimapolitik? Dass die Eigenkapitalanforderungen bei der Kreditvergabe bei Banken gesenkt werden, wenn es um grüne Projekte geht ist wohl nicht genug oder? Dass das Reporting und IFRS9 geändert werden, damit mehr Kapital in grüne Investitionen führen, ist auch nichts. Green Supporting Faktoren werden aufgebaut, wie damals bei der Supreme Blase im Immobilienmarkt. Die EU setzt Mittel bereit, incentiviert und gestaltet das komplette Finanzsystem um hin zu"Sustainable Finance", aber den ideologischen Anschauungen der Grünen wohl nicht genug. Bestimmt wussten sie nicht mal was davon, stand wohl nicht in der neuen Ausgabe der JOKO. Das 2 Grad Ziel wird bekämpft, aber nicht genug. Kohleaustieg? Ab morgen. Autos? Ab morgen elektrisch. Essensgewohnheit? Ab morgen vegan. Die Grünen kann ich genauso wenig wie die Linken ernst nehmen

Stand jetzt wird das 2-Grad-Ziel halt nicht erreicht also reichen die Bemühungen tatsächlich nicht.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Klasse! unbedingt irgendeine trottelige Spaßpartei wählen, die nichts macht als Steuergelder zu verpulvern und „witzig“ zu sein.
In Zeiten wo Links und vor allem Rechts immer extremer werden, hätten diese 2% für die PARTEI einer standhaften Volkspartei, egal ob CDU, SPD, FDP oder Grünen besser getan.

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

Ich bin Unternehmer und ich habe die PARTEI gwählt. Ja, wie past das denn zusammen? Nun, ich habe Bock darauf, dass zwei Satiriker weiter den EU-Politikern in den ***** treten. Deren genaues Programm ist mir egal.

Warum wählen so viele Grün? Nun, mangels Alternativen (man hat keine Lust sich damit zu beschäftigen), weil es hip ist, weil "die" was gegen das Klima tun. Und zwar unabhängig davon, mit wie vielen Flugzeugen ich pro Jahr fliege.

Also, reines Gewissen, Thema erledigt.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Klasse! unbedingt irgendeine trottelige Spaßpartei wählen, die nichts macht als Steuergelder zu verpulvern und „witzig“ zu sein.
In Zeiten wo Links und vor allem Rechts immer extremer werden, hätten diese 2% für die PARTEI einer standhaften Volkspartei, egal ob CDU, SPD, FDP oder Grünen besser getan.

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

Ich bin Unternehmer und ich habe die PARTEI gwählt. Ja, wie past das denn zusammen? Nun, ich habe Bock darauf, dass zwei Satiriker weiter den EU-Politikern in den ***** treten. Deren genaues Programm ist mir egal.

Warum wählen so viele Grün? Nun, mangels Alternativen (man hat keine Lust sich damit zu beschäftigen), weil es hip ist, weil "die" was gegen das Klima tun. Und zwar unabhängig davon, mit wie vielen Flugzeugen ich pro Jahr fliege.

Also, reines Gewissen, Thema erledigt.

Die SPD ist doch die Spaßpartei schlechthin. Mir scheinst als hättest du dich überhaupt nicht mit Der Partei die Partei befasst. Hinter der Satire stecken durchaus ernst gemeinte politische Standpunkte.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gleiches gilt fürs Klima. Wir als DE können nur wenig bewegen, auch europaweit stehen wir nicht schlecht da. Diejenigen, die aufwachen müssen, sind USA, China und Afrika. Aber wahrscheinlich macht der Smog dann an der europäischen / deutschen Landesgrenze halt. Die Grünen werden sicherlich einige Maßnahmen ergreifen und alle werden schlecht für die Wirtschaft sein. Durch die Konkurrenz aus dem Fernen Osten existiert sowieso schon massiver Druck auf deutsche Unternehmen. Wenn man sich ansieht, dass China bis 2049 führend in allen Schlüsseltechnologien sein möchte und bisherige Ziele immer erreicht hat, dann weiß man, dass das eine Extremlage in DE auslösen wird.

Deutschland steht europaweit schlecht. Europa steht insgesamt schlecht. Wir könnten es uns problemlos leisten, auf etwas Konsum zu verzichten zu Gunsten des Klimawandels. Die Menschen konsumieren heute doppelt so viel wie vor einem halben Jahrhundert, sind aber wohl kaum doppelt so glücklich.

Wirtschaft ist nicht alles. Nur ein kleiner Teilbereich vom Leben. Das Vergessen BWLer vielleicht. Die Welt geht nicht unter, wenn wir wie bisher in Schlüsseltechnologien zurück hinken. Zurzeit eben hinter Google, Apple, Tesla, Amazon, Microsoft und Facebook. Und in 20 Jahren hinken wir hinter chinesischen Konzernen zurück. Die werden uns die Produkte sehr bereitwillig exportieren und vielleicht, vielleicht irgendwann können wir unseren Handelsüberschuss mal abbauen.

Deutschland geht auch nicht unter, wenn die Autowirtschaft in 1-2 Jahrzehnten abgewickelt wird. Auch danach wird es unserer Wirtschaft noch besser gehen als bspw. Italien oder Spanien. Dort unten, wo die Menschen einfach ihr Leben leben, sich treffen und Spaß haben und eine höhere Lebenserwartung haben als in Deutschland, also gesünder sind.

Deutschland ist wirklich eine Art USA 2.0 geworden. Eine extrem job-bezogene Konsumgesellschaft, die es verlernt hat, das Leben zu leben und zu genießen. Zum Glück wachen eben immer mehr Menschen auf, gerade die Städter, welche kurz vor die Tür gehen und ein einmaliges Freizeitangebot haben und wo in 10 Minuten Entfernung per Rad 3-5 gute Freunde erreicht werden können.

Zum Klimaschutz: Deutschland hat DIE Führungsrolle in der EU. Wenn Deutschland den Klimaschutz forciert, dann wird es hier EU-weit Fortschritte geben. Andere Länder haben es dank Atomkraft teilweise auch einfacher. Viele EU-Länder haben ja bereits feste Vorgaben, wann der letzte Benziner verkauft werden darf. Diesel werden EU-weit sowieso gerade überall ausgesperrt. Madrid macht die komplette Innenstadt gerade autofrei. Solche Projekte gibt es überall in allen größeren Städten. Da gab es eine Stadt, m.W. in den Niederlanden, da wurden Verkehrswege soweit gesperrt und Einbahnenstraßensysteme eingeführt, dass sich innerorts quasi nie eine Autofahrt gelohnt hätte gegenüber Rad, ÖPNV oder zu Fuß.

Hier ist DE noch weit zurück. Aber da die Grünen nach und nach die Städte erobern, wird sich hier viel ändern. Eine Citymaut, von der Stadt beschlossen, und viele Pendler kommen mit der Bahn.

So ein Umbruch kann weh tun. Muss er auch. Aber langfristig profitieren wir alle. Nicht nur von CO2-frei, auch von lebenswerteren Städten.

Was hat jemand mit so einer Einstellung im wiwi Treff verloren?

Ab zum Sozi Treff

Was so jemand im WiWi-Forum verloren hat, naja ich habe mal was mit Wirtschaft studiert. Habe es Richtung IT erweitert und damit lebt es sich ganz gut.

Ich verstehe deine Skepsis nicht, du bist anscheinend auch der Typ Wirtschaft und Job ist alles und Leben, Freunde, Freude, Familie, Hobbys sind nichts?

Es ist nun mal so, es ist eine feine Sache, dass ich viel Geld verdiene, weil ich was gelernt habe und Leistung erbringe. Damit kann man Wohneigentum, Depot und so finanzieren. Prima Sache.

Aber das ist nicht alles. Das ist ja nur Mittel zum Zweck. Mein Leben findet außerhalb der Arbeit statt. Wie gesagt, tolles Ding, Leistung zu erbringen und dafür leistungsgerecht entlohnt zu werden, aber das Leben ist da draußen und nicht dort drin.

Und wenn Deutschland nicht Technologieführer in Branche XY ist, so what? Worin ist Belgien Technolgieführer? In Pralinen und hochprozentigem Bier? Hauptsache ist, die Menschheit hat diese Technologie erfunden. Wir können das Zeug immer noch importieren und einen kleinen Teil unseres Handelsüberschusses ausgleichen. So wie wir Betriebssysteme, Soziale Medien, Suchmaschinen und Smartphones importieren. Oder selbstfahrende E-Autos.

Schau zu, dass du gut ausgebildet bist, suche dir Wohneigentum in städtischer Lage, sei fit und gesund, lerne gesund und lecker kochen und bewege deinen Körper durch deine eigene Muskelkraft. Genieße das Leben mit Freunden und Familie. Das alles bringt dir 1000x mehr Glück als das Leben als Workaholic mit Reihenhaus in der Vorstadt und Passat. Dieses Lebensmodell der 70er und 80er Jahre ist überholt.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Klasse! unbedingt irgendeine trottelige Spaßpartei wählen, die nichts macht als Steuergelder zu verpulvern und „witzig“ zu sein.
In Zeiten wo Links und vor allem Rechts immer extremer werden, hätten diese 2% für die PARTEI einer standhaften Volkspartei, egal ob CDU, SPD, FDP oder Grünen besser getan.

Das glaube ich nicht. ;-)

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Klasse! unbedingt irgendeine trottelige Spaßpartei wählen, die nichts macht als Steuergelder zu verpulvern und „witzig“ zu sein.
In Zeiten wo Links und vor allem Rechts immer extremer werden, hätten diese 2% für die PARTEI einer standhaften Volkspartei, egal ob CDU, SPD, FDP oder Grünen besser getan.

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

Ich bin Unternehmer und ich habe die PARTEI gwählt. Ja, wie past das denn zusammen? Nun, ich habe Bock darauf, dass zwei Satiriker weiter den EU-Politikern in den ***** treten. Deren genaues Programm ist mir egal.

Warum wählen so viele Grün? Nun, mangels Alternativen (man hat keine Lust sich damit zu beschäftigen), weil es hip ist, weil "die" was gegen das Klima tun. Und zwar unabhängig davon, mit wie vielen Flugzeugen ich pro Jahr fliege.

Also, reines Gewissen, Thema erledigt.

Die SPD ist doch die Spaßpartei schlechthin. Mir scheinst als hättest du dich überhaupt nicht mit Der Partei die Partei befasst. Hinter der Satire stecken durchaus ernst gemeinte politische Standpunkte.

Ja und deshalb stimmt der werte Herr Sonneborn ja auch abwechselnd für ja/nein ganz unabhängig vom Thema. Die PARTEI ist absolut undemokratisch und meiner Meinung nach nicht besser als die AfD (mit Ausnahme Humor). Beide arbeiten gegen das für was die EU steht.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Das ist das Todschlag-Argument für alle Formen von Veränderung, die nicht von der Industrie diktiert wurden.
Ich weiß ja nicht ob du das mitbekommen hast:
Unternehmen wandern auch dann ab, wenn die sonstigen Rahmenbedingungen stimmen. Es gibt nämlich immer ein Land, das 5ct billiger die Stunde ist.

Es geht ja nicht darum, jede dämliche ideologische Idee der Grünen umzusetzen. Bloß leider sind sie die einzige Partei, die halbwegs seriös überhaupt für Umweltschutz eintritt.

Pariser Klimaabkommen
UN-Agenda 2030
EU-Kommission: Aktionsplan Finanzierung nachhaltigen Wachstums

Pariser Klimaabkommen = Symptome statt Ursachen bekämpfen. Wird stand jetzt verfehlt.
UN-Agenda 2030 = unverbindliche Willenserklärung an die man sich nur hält, wenn es einem gerade passt (typisch UN halt).
"Aktionsplan Finanzierung" : Ungerichtet Geld ins System schmeißen in der Hoffnung das keine GreenTech-Blase entsteht (siehe DotCom-Blase, Immobilienblase etc.). Am Ende verdient daran nur die Finanzwelt.

Also ich sehe da die typische 0815 "Wir machen mal was" Politik, aber bei weitem keine seriöse Klimapolitik.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Was ist eine Spaßpartei?

Wenn ich sehe, wie Schwarz und Rot seit Jahren/Jahrzehnten gegen ihr eigenes Wahlprogramm arbeiten und die eigenen Stammwähler verprellen, dann muss ich über jedes einzelne Wahlplakat lachen. Das sind für mich Spaßparteien, weswegen sie im Übrigen mittlerweile jeweils die Hälfte ihrer Wählerschaft verloren haben.

Auf der anderen Seite ist eine PARTEI, die öffentlich den Finger in die Wunde vieler wesentlicher Themen legt. Natürlich nur als oppositioneller Bestandteil, aber es geht ihr auch nicht um Machterhalt oder ähnliches, sondern darum, diese Themen anzusprechen.

Wer ist also der Narr? Derjenige, der den Anspruch hat, seriös zu sein, uns allen aber das Blaue vom Himmel vorlügt, nur um seine eigene Macht zu behalten und auszubauen?
Oder derjenige, der unterhalten möchte und deshalb in neuem Ton Themen im politischen Raum anspricht?

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Klasse! unbedingt irgendeine trottelige Spaßpartei wählen, die nichts macht als Steuergelder zu verpulvern und „witzig“ zu sein.
In Zeiten wo Links und vor allem Rechts immer extremer werden, hätten diese 2% für die PARTEI einer standhaften Volkspartei, egal ob CDU, SPD, FDP oder Grünen besser getan.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Naja, zumindest machen sich die CDU/CSU und SPD aktuell wunderbar selbst lächerlich mit ihren Reaktionen auf das Wahlergebnis und das Video.

Vorallem weil sie ganz offensichtlich absolut nicht verstehen, um was es den Leuten bei zum Beispiel dem Hype um das Video und seine Inhalte wirklich geht. Das geht absolut aneinander vorbei und ironischer weise unterstüzten sie genau durch ihre Reaktionen, das was im Video gegen sie gesagt wurde.

Ich meine er kritistiert im Video dass die jungen Leute nicht ernst genommen werden, und dann kommen also Reaktion auf das Video eben auch genau solche Kommentare bezüglich des Videos, und sie scheinen es selbst nicht mal zu bemerken. Super.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Also ich mache so 50 Flüge im Jahr davon 10 mal Interkontinental. Ich Arbeite gerade intern daran, dass die Flüge mit Co2 Zertifikaten ausgeglichen werden. Bei den meisten Unternehmensberatungen ist das schon so.

Ich habe trotzdem auf Europa Ebene die Grünen gewählt. Die anderen Parteien müssen lernen, dass der Umweltschutz einfach Priorität hat und Europa und Deutschland da einfach auch eine sehr große Vorbildfunktion hat auf die Schwellen und Entwicklungsländer.

Ich bin eigentlich liberal und FDP Wähler finde aber, dass der Umweltschutz in das Grundgerüst aufgenommen werden muss in dem wir unser Leben leben.

Genau wie es ja auch nicht erlaubt ist zu klauen etc. sollte eine Zerstörung des Planeten auch nicht erlaubt sein und die Business Modells müssen halt drum herum strukturiert werden.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Haha.
Normalerweise dachte ich immer ein paar hippe Jugendlichen wählen die Partei um edgy zu wirken, aber ihr scheint sogar noch ernsthaft deren Inhalten zu verteidigen.

Wenn ich lese, dass eine Partei 2% erhält, die eine „Ossi Quote“ in Führungspositionen oder einen „Artenschutz für SPD“ einführen möchten ist das ja alles lustig, trägt nur momentan null zu einer politischen Verbesserung bei.

Bevor irgendein Satirespinner im Parlament steht der Steuergelder verpulvert, hätte ich doch lieber einen Politiker der Mitte dort, der zumindest ernsthaft versucht etwas zu bewegen und die Wogen zwischen Rechts und Links zu glätten.

Das sagt mir einfach, dass ihr es selbst jetzt noch überhaupt nicht verstanden habt wie wichtig die politische Auseinandersetzung in der heutigen Zeit ist, wo ein Salvini in Italien und eine LePen in Frankreich dominiert.

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Was ist eine Spaßpartei?

Wenn ich sehe, wie Schwarz und Rot seit Jahren/Jahrzehnten gegen ihr eigenes Wahlprogramm arbeiten und die eigenen Stammwähler verprellen, dann muss ich über jedes einzelne Wahlplakat lachen. Das sind für mich Spaßparteien, weswegen sie im Übrigen mittlerweile jeweils die Hälfte ihrer Wählerschaft verloren haben.

Auf der anderen Seite ist eine PARTEI, die öffentlich den Finger in die Wunde vieler wesentlicher Themen legt. Natürlich nur als oppositioneller Bestandteil, aber es geht ihr auch nicht um Machterhalt oder ähnliches, sondern darum, diese Themen anzusprechen.

Wer ist also der Narr? Derjenige, der den Anspruch hat, seriös zu sein, uns allen aber das Blaue vom Himmel vorlügt, nur um seine eigene Macht zu behalten und auszubauen?
Oder derjenige, der unterhalten möchte und deshalb in neuem Ton Themen im politischen Raum anspricht?

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Klasse! unbedingt irgendeine trottelige Spaßpartei wählen, die nichts macht als Steuergelder zu verpulvern und „witzig“ zu sein.
In Zeiten wo Links und vor allem Rechts immer extremer werden, hätten diese 2% für die PARTEI einer standhaften Volkspartei, egal ob CDU, SPD, FDP oder Grünen besser getan.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also ich mache so 50 Flüge im Jahr davon 10 mal Interkontinental. Ich Arbeite gerade intern daran, dass die Flüge mit Co2 Zertifikaten ausgeglichen werden. Bei den meisten Unternehmensberatungen ist das schon so.

Ich habe trotzdem auf Europa Ebene die Grünen gewählt. Die anderen Parteien müssen lernen, dass der Umweltschutz einfach Priorität hat und Europa und Deutschland da einfach auch eine sehr große Vorbildfunktion hat auf die Schwellen und Entwicklungsländer.

Ich bin eigentlich liberal und FDP Wähler finde aber, dass der Umweltschutz in das Grundgerüst aufgenommen werden muss in dem wir unser Leben leben.

Genau wie es ja auch nicht erlaubt ist zu klauen etc. sollte eine Zerstörung des Planeten auch nicht erlaubt sein und die Business Modells müssen halt drum herum strukturiert werden.

Besser hätte ich es nicht formulieren können.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also ich mache so 50 Flüge im Jahr davon 10 mal Interkontinental. Ich Arbeite gerade intern daran, dass die Flüge mit Co2 Zertifikaten ausgeglichen werden. Bei den meisten Unternehmensberatungen ist das schon so.

Ich habe trotzdem auf Europa Ebene die Grünen gewählt. Die anderen Parteien müssen lernen, dass der Umweltschutz einfach Priorität hat und Europa und Deutschland da einfach auch eine sehr große Vorbildfunktion hat auf die Schwellen und Entwicklungsländer.

Ich bin eigentlich liberal und FDP Wähler finde aber, dass der Umweltschutz in das Grundgerüst aufgenommen werden muss in dem wir unser Leben leben.

Genau wie es ja auch nicht erlaubt ist zu klauen etc. sollte eine Zerstörung des Planeten auch nicht erlaubt sein und die Business Modells müssen halt drum herum strukturiert werden.

Besser hätte ich es nicht formulieren können.

Ich wähle seit knapp 15 Jahren immer CDU - und steh dazu! :-)

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Seitdem ich wählen darf bin ich FDP Wähler. Mache jedes mal den Wahlomat und es kommt immer FDP raus. Bin da aber scheinbar der Einzige.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also ich mache so 50 Flüge im Jahr davon 10 mal Interkontinental. Ich Arbeite gerade intern daran, dass die Flüge mit Co2 Zertifikaten ausgeglichen werden. Bei den meisten Unternehmensberatungen ist das schon so.

Ich habe trotzdem auf Europa Ebene die Grünen gewählt. Die anderen Parteien müssen lernen, dass der Umweltschutz einfach Priorität hat und Europa und Deutschland da einfach auch eine sehr große Vorbildfunktion hat auf die Schwellen und Entwicklungsländer.

Ich bin eigentlich liberal und FDP Wähler finde aber, dass der Umweltschutz in das Grundgerüst aufgenommen werden muss in dem wir unser Leben leben.

Genau wie es ja auch nicht erlaubt ist zu klauen etc. sollte eine Zerstörung des Planeten auch nicht erlaubt sein und die Business Modells müssen halt drum herum strukturiert werden.

Besser hätte ich es nicht formulieren können.

Ich wähle seit knapp 15 Jahren immer CDU - und steh dazu! :-)

Das klingt so als meintest Du Dich dafür entschuldigen zu müssen, CDU zu wählen. Ist doch eigentlich normal für BWLer (neben FDP).

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also ich mache so 50 Flüge im Jahr davon 10 mal Interkontinental. Ich Arbeite gerade intern daran, dass die Flüge mit Co2 Zertifikaten ausgeglichen werden. Bei den meisten Unternehmensberatungen ist das schon so.

Ich habe trotzdem auf Europa Ebene die Grünen gewählt. Die anderen Parteien müssen lernen, dass der Umweltschutz einfach Priorität hat und Europa und Deutschland da einfach auch eine sehr große Vorbildfunktion hat auf die Schwellen und Entwicklungsländer.

Ich bin eigentlich liberal und FDP Wähler finde aber, dass der Umweltschutz in das Grundgerüst aufgenommen werden muss in dem wir unser Leben leben.

Protestwähler sind immer gut. Hoffentlich fliegt uns der Laden wegen euch nicht um die Ohren, egal ob dann in Grün oder Braun. Aber hey: Du hast es ihnen so richtig gezeigt. Klopf dir selber auf die Schulter. Du Statement-Setzer und Nicht-Bot

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Ich verstehe deine Skepsis nicht, du bist anscheinend auch der Typ Wirtschaft und Job ist alles und Leben, Freunde, Freude, Familie, Hobbys sind nichts?

Es ist nun mal so, es ist eine feine Sache, dass ich viel Geld verdiene, weil ich was gelernt habe und Leistung erbringe. Damit kann man Wohneigentum, Depot und so finanzieren. Prima Sache.

Aber das ist nicht alles. Das ist ja nur Mittel zum Zweck. Mein Leben findet außerhalb der Arbeit statt. Wie gesagt, tolles Ding, Leistung zu erbringen und dafür leistungsgerecht entlohnt zu werden, aber das Leben ist da draußen und nicht dort drin.

Und wenn Deutschland nicht Technologieführer in Branche XY ist, so what? Worin ist Belgien Technolgieführer? In Pralinen und hochprozentigem Bier? Hauptsache ist, die Menschheit hat diese Technologie erfunden. Wir können das Zeug immer noch importieren und einen kleinen Teil unseres Handelsüberschusses ausgleichen. So wie wir Betriebssysteme, Soziale Medien, Suchmaschinen und Smartphones importieren. Oder selbstfahrende E-Autos.

Schau zu, dass du gut ausgebildet bist, suche dir Wohneigentum in städtischer Lage, sei fit und gesund, lerne gesund und lecker kochen und bewege deinen Körper durch deine eigene Muskelkraft. Genieße das Leben mit Freunden und Familie. Das alles bringt dir 1000x mehr Glück als das Leben als Workaholic mit Reihenhaus in der Vorstadt und Passat. Dieses Lebensmodell der 70er und 80er Jahre ist überholt.

Du solltest aber nicht dein Glück maximieren, sondern das Glück der zukünftigen Generation wahren. Bzw. du kannst es so machen, der Staat sollte es anders machen.

Klimafeinde und du habt den selben Grundgedanken: "Mir soll es am besten gehen, wie es anderen geht, ist mir doch egal."

Was denkst du passiert mit dem ganzen Geld, das Deutschland erwirtschaftet? Wird es verbrannt? Wird es vergraben? Oder wird es für die Bürger und andere Menschen in Europa, der Welt, ausgegeben, um Lebensstandards zu etablieren/zu wahren? Wenn Deutschland so viel erwirtschafteten würde wie Ghana, dann würde es hier auch so aussehen wie dort. Ist der Lebensstandard dort besser? Sind die Leute dort glücklicher? Wenn das für dich so stimmt, dann weißte ja wohin. Die meisten sind da anderer Ansicht und schaffen für den Wohlstand, den wir haben und den zukünftige Generationen auch haben werden.

Auch einer der Gründe warum nordafrikanische Länder schwer aufgebaut werden können: Gut Ausgebildete Menschen hauen nach Europa, Australien, USA etc. ab, weil sie ihr Glück maximieren wollen. Wer will schon das Land aufbauen und Wohlstand für andere schaffen?

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Habe zwar nicht DIE PARTEI gewählt (mir zu links) aber schau mal ein paar aktuelle Videos von Sonneborn und Semsrott und du wirst sehen, dass die PARTEI mehr und mehr wirkliche Politik macht und für ehemalige SPDler durchaus eine gute Alternative sein kann.
Das mit dem Nein/Ja ist ja auch nicht mehr wirklich aktuell, bzw. wird nur in den Fällen durchgezogen wo seine Stimme so oder so kein Gewicht hat (d.h. wo die Listen schon lange vor Abstimmung sowieso ihre Deals gemacht haben und die Abstimmung mit großer Marge durchgehen (oder eben nicht). Ich glaube es war in der Heuteshow wo Sonneborn gesagt hat, dass er hin und wieder wenn seine Stimme benötigt wird eben Linken/SPD/Grünen seine Stimme gibt.

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Klasse! unbedingt irgendeine trottelige Spaßpartei wählen, die nichts macht als Steuergelder zu verpulvern und „witzig“ zu sein.
In Zeiten wo Links und vor allem Rechts immer extremer werden, hätten diese 2% für die PARTEI einer standhaften Volkspartei, egal ob CDU, SPD, FDP oder Grünen besser getan.

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

Ich bin Unternehmer und ich habe die PARTEI gwählt. Ja, wie past das denn zusammen? Nun, ich habe Bock darauf, dass zwei Satiriker weiter den EU-Politikern in den ***** treten. Deren genaues Programm ist mir egal.

Warum wählen so viele Grün? Nun, mangels Alternativen (man hat keine Lust sich damit zu beschäftigen), weil es hip ist, weil "die" was gegen das Klima tun. Und zwar unabhängig davon, mit wie vielen Flugzeugen ich pro Jahr fliege.

Also, reines Gewissen, Thema erledigt.

Die SPD ist doch die Spaßpartei schlechthin. Mir scheinst als hättest du dich überhaupt nicht mit Der Partei die Partei befasst. Hinter der Satire stecken durchaus ernst gemeinte politische Standpunkte.

Ja und deshalb stimmt der werte Herr Sonneborn ja auch abwechselnd für ja/nein ganz unabhängig vom Thema. Die PARTEI ist absolut undemokratisch und meiner Meinung nach nicht besser als die AfD (mit Ausnahme Humor). Beide arbeiten gegen das für was die EU steht.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

Also, die Grünen sind doch abseits des Ökothemas mittlerweile ein stockkonservativer Haufen. Klar, sind ja auch alle älter geworden. Wer wirkliche Progressivität will, muss andere Parteien wählen. Volt zum Beispiel.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Das klingt so als meintest Du Dich dafür entschuldigen zu müssen, CDU zu wählen. Ist doch eigentlich normal für BWLer (neben FDP).

Bin Jurist, aber auch bei denen wählt ein Großteil CDU. Unabhängig davon ist man damit in meinem privaten großstädtischen Milieu schon fast ein Exot ;-)

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Das klingt so als meintest Du Dich dafür entschuldigen zu müssen, CDU zu wählen. Ist doch eigentlich normal für BWLer (neben FDP).

Jo, bin sogar großer Fan von Philipp Amtor. Endlich mal frischer Wind in der Politik!

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Die Geister die man rief. Im Kampf gegen "Rechtspopulisten", der gemeinsam von CDU/SPD/Medien gefuehrt wurde, haben die Gruenen sich doch clever als Gegenpol positioniert, e.g. fuer Menschenrechte, Weltklimarettung in Deutschland (Achtung Oxymoron)...
Der Durchschnittsdeutsche Besserverdiener mit begrenztem politischen Interesse, musste frueher oder spaeter auf diesen Zug aufspringen. Hinzu kommen einige Nebenschauplaetze, die den Gruenen in die Karten spielten: Kinder schwaenzen Freitags die Schule, um gegen was genau oder fuer wen zu demonstrieren? (Gruene erleiden herbe Verluste in Gretas Heimatland), geschickt platziertes Stasivideo gegen Rechtspopulisten, dieser blauhaarige "Influencer".

Die Generation Wohlstand, die de facto keine Probleme hat, waehlt um das eigene Wissen zu besaenftigen, fuer einfache Lösungen (Yeah, Windkraft! Solar! Hydro! EVs! die Netze als Speicher...) für sehr komplexe Probleme (Frequenzhaltung, Grundlaststützung, Einhaltung der EN50160 usw.)

Mit ~10% Oekopopulismus kann ich leben, die Ergebnisse in den Staedten sind allerdings beaengstigend. Und ich dachte, es haette sich mit einer Spitzenkandidatin wie Ska Keller eruebrigt, die ihre auswendig gelernten Phrasen ueber unbegrenzte Zunwanderung und "weil ihr uns die die Zukunft geklaut", fast ohne kritische Nachfragen, zur besten Sendezeit herunterbeten darf.

Und nein, die Welt wird am 25.Mai 2028 nicht untergehen.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Ja und deshalb stimmt der werte Herr Sonneborn ja auch abwechselnd für ja/nein ganz unabhängig vom Thema. Die PARTEI ist absolut undemokratisch und meiner Meinung nach nicht besser als die AfD (mit Ausnahme Humor). Beide arbeiten gegen das für was die EU steht.

Martin Sonneborn ist erst einmal keiner Fraktion angeschlossen (vor allen nicht der Koalition, du weiß du schon wie ein Parlament arbeitet?), daher ist seine Stimme im Prinzip "egal". Er hat aber mehrmals gesagt, dass wenn es wirklich auf seine Stimme ankommt, die Fraktionen (grüne, linke, liberale) natürlich auf ihn zukommen und ihn bitten, für ihn zu stimmen. Da in der EU allerdings die Groko geherrscht hat, war da sowieso nie was in Gefahr. Man muss schon die Verhältnisse sehen.

Ich gebe zu, dass das was die PARTEI tut, vielleicht für die meisten Wähler zu intelligent ist, aber sie karikieren genau das, was man am Deutschen/EU-Politiker hasst und weshalb man sich über ihn aufregt. Und M. Sonneborn war in der Vergangenheit einer der wenigen, der wenigstens mal klare Kante gegen osteuropäische Möchtegern-EU-"Liebhaber" gezeigt hat oder den Zustand der Bundeswehr nicht verharmlost. Ich wäre vorsichtig, so etwas als "Spinnerei" zu bezeichnen.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Super Rechtfertigung um die Partei zu wählen, haut einen ja richtig aus den Socken.
Ich bleibe bei meiner Grundthese, dass die Partei Anhänger zum Großteil aus Leuten besteht, die diese wählt um einen hohen Intellekt zu signalisieren „weil man ja so super Satire versteht“. Affig zu solch unruhigen Zeiten seine Stimme derart zu vergeuden.

Und dass dann auch noch deren Inhalte verteidigt werden und man sich da in irgendwas reininterpretiert, spiegelt nicht gerade den gewünschten Intellekt wieder, wie im ersten Absatz erwähnt.

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Habe zwar nicht DIE PARTEI gewählt (mir zu links) aber schau mal ein paar aktuelle Videos von Sonneborn und Semsrott und du wirst sehen, dass die PARTEI mehr und mehr wirkliche Politik macht und für ehemalige SPDler durchaus eine gute Alternative sein kann.
Das mit dem Nein/Ja ist ja auch nicht mehr wirklich aktuell, bzw. wird nur in den Fällen durchgezogen wo seine Stimme so oder so kein Gewicht hat (d.h. wo die Listen schon lange vor Abstimmung sowieso ihre Deals gemacht haben und die Abstimmung mit großer Marge durchgehen (oder eben nicht). Ich glaube es war in der Heuteshow wo Sonneborn gesagt hat, dass er hin und wieder wenn seine Stimme benötigt wird eben Linken/SPD/Grünen seine Stimme gibt.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

An den Vor-Vor-Poster. Nein du bist nicht alleine, ist bei mir auch schon immer so gewesen mit dem Wahl-o-Mat und FDP...

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Die PARTEI nimmt die mit Abstand wichtigste Funktion im Europaparlament wahr, denn sie schafft Transparenz und Öffentlichkeit, etwas was immer mehr verloren geht in der heutigen Politik. Man denke nur mal daran, dass HC Strache (ja genau, der aus dem Video) nun wahrscheinlich still und heimlich ein Mandat fürs Parlament annehmen wird.

Desto breiter die Öffentlichkeit ist, die die PARTEI erreicht, desto besser steht die europäische Bevölkerung da, denn dann wird es für die etablierten Parteien immer unvorteilhafter, irgendwelche (für die Menschen) unvorteilhaften Deals abzuschließen, da sie wissen, dass sie dafür von der PARTEI bloßgestellt werden.

Bsp.: Nico Semsrott hat genau einen Tweet gebraucht um die CDU in Sachen Urheberrechtsdebatte zu entlarven.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Mit gutem Gewissen, ganz wichtig. Und die Grünen Politikerin fliegt dann mal eben über die Winterferien nach Los Angeles. Ganz klimaneutral natürlich.
Manchen kann man echt alles erzählen.

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Weil Gutverdiener meist intelligent genug sind um zu wissen, dass die Umwelt wertvoller sind als die eine gesparte Stunde. Dazu ist es nunmal so, dass weder CDU noch SPD mit gutem Gewissen wählbar sind. Ergo hat man die Wahl zwischen der FDP die grundsätzlich ein gutes Programm haben, aber eben ein Lindner an dem sich viele schneiden oder den Grünen die ein vllt zu starken Umweltfokus haben, den sie aber in dem Maß niemals umsetzen können in einer regierenden Koalition.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

In D wird der Klimawandel nicht negativ sein.
Wusstest du das wir uns aktuell im känozoischem Eiszeitalter befinden?
Das die Erde sogar die meiste Zeit eisfrei an den Polkappen war?
Wir befinden uns aktuell tatsächlich in einer ziemlichen Kältephase.
Außerdem solltest du an der Uni gelernt haben das man bei Prognosen immer skeptisch sein sollte, vor allem wenn sie sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken.
Das soll keine Wertung darstellen. Allerdings wissen selbst Klimaforscher das in einem nicht-linearen dynamischen System derartige Prognosen einfach nicht zu treffen sind!
Niemand kann vorhersagen wie sich bswp. das Algenwachstum verändert wordurch mehr CO2 gebunden wird etc...

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

In den großen Städten leben viele junge Leute. Bei den U30er haben die Grünen >30% Wahlanteil.
Ganz einfach: Die U30er sind diejenigen, die den Klimawandel auslöffeln müssen. Wer heute 50+ ist, wird die Folgen zu Lebzeiten nicht mehr spüren. Daher für die auch kein Grund sich zu ändern.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also, die Grünen sind doch abseits des Ökothemas mittlerweile ein stockkonservativer Haufen. Klar, sind ja auch alle älter geworden. Wer wirkliche Progressivität will, muss andere Parteien wählen. Volt zum Beispiel.

Das ist ja mal so richtig weltfremd. Das Ökothema dürfte noch das einzige sein, was bei den Grünen konservativ ist, denn eigentlich ist Umwelt ein konservatives Thema. Ansonsten kann man die Grünen wohl durchaus berechtigt als linksradikal bis linksextrem bezeichnen. Jedenfalls liegen die sehr deutlich links von der SPD. Es ist nicht nachvollziehbar, wie diese Partei für den Normalbürger wählbar sein kann.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Die Generation Wohlstand, die de facto keine Probleme hat, waehlt um das eigene Wissen zu besaenftigen, fuer einfache Lösungen (Yeah, Windkraft! Solar! Hydro! EVs! die Netze als Speicher...) für sehr komplexe Probleme (Frequenzhaltung, Grundlaststützung, Einhaltung der EN50160 usw.)

Mit ~10% Oekopopulismus kann ich leben, die Ergebnisse in den Staedten sind allerdings beaengstigend. Und ich dachte, es haette sich mit einer Spitzenkandidatin wie Ska Keller eruebrigt, die ihre auswendig gelernten Phrasen ueber unbegrenzte Zunwanderung und "weil ihr uns die die Zukunft geklaut", fast ohne kritische Nachfragen, zur besten Sendezeit herunterbeten darf.

Diese Punkte stören mich auch massiv. Man weiß zwar, dass in den Medien weit überdurchschnittlich viele Grüne-Fans sitzen. Trotzdem überrascht mich, dass die Partei nicht häufiger auf ihren Ökopopulismus und ihre einfachen Rezepte (ohne Berücksichtigung massiver negativer Effekte auf Deutschlands Finanzen, Wirtschaft, Energie- oder gesellschaftliche Stabilität) angesprochen wird.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Die Geister die man rief. Im Kampf gegen "Rechtspopulisten", der gemeinsam von CDU/SPD/Medien gefuehrt wurde, haben die Gruenen sich doch clever als Gegenpol positioniert, e.g. fuer Menschenrechte, Weltklimarettung in Deutschland (Achtung Oxymoron)...
Der Durchschnittsdeutsche Besserverdiener mit begrenztem politischen Interesse, musste frueher oder spaeter auf diesen Zug aufspringen. Hinzu kommen einige Nebenschauplaetze, die den Gruenen in die Karten spielten: Kinder schwaenzen Freitags die Schule, um gegen was genau oder fuer wen zu demonstrieren? (Gruene erleiden herbe Verluste in Gretas Heimatland), geschickt platziertes Stasivideo gegen Rechtspopulisten, dieser blauhaarige "Influencer".

Die Generation Wohlstand, die de facto keine Probleme hat, waehlt um das eigene Wissen zu besaenftigen, fuer einfache Lösungen (Yeah, Windkraft! Solar! Hydro! EVs! die Netze als Speicher...) für sehr komplexe Probleme (Frequenzhaltung, Grundlaststützung, Einhaltung der EN50160 usw.)

Mit ~10% Oekopopulismus kann ich leben, die Ergebnisse in den Staedten sind allerdings beaengstigend. Und ich dachte, es haette sich mit einer Spitzenkandidatin wie Ska Keller eruebrigt, die ihre auswendig gelernten Phrasen ueber unbegrenzte Zunwanderung und "weil ihr uns die die Zukunft geklaut", fast ohne kritische Nachfragen, zur besten Sendezeit herunterbeten darf.

Und nein, die Welt wird am 25.Mai 2028 nicht untergehen.

Der Post fasst ziemlich gut zusammen, wie die konservativen Politiker über den Wahlerfolg der Grünen zu denken scheinen.

  • Die jungen Leute sind einfach zu dumm/naiv/unerfahren um zu erkennen, wie geil unsere Politik eigentlich ist.
  • Das Video von dem Rezo war voll gemein, so kurz vor der Wahl darf man einfach keine Fakten auf den Tisch legen, da muss man direkt mal die Meinungsfreiheit einschränken.
  • etc...

Was soll eigentlich Schlimmes passieren, wenn der Ökopopulismus mehr als 10% holt?
Am Ende wird dann noch in erneuerbare Energien investiert und vllt nimmt man dann sogar eine weltweite Vorreiterstellung ein und schafft massiv Arbeitsplätze.
Die 80.000 Arbeitsplätze, die in den letzten Jahren in der Solarbranche verloren gegangen sind, hätte man durchaus hier halten können, wenn man denn nur gewollt hätte. Aber Gott bewahre, es könnte 20.000 Arbeitsplätze in der veralteten und ineffizienten Kohleindustrie verloren gehen, da müssen schnell mal ein paar Milliarden Subventionen ausgeschüttet werden.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Nein die konservative Politik hat in den letzten Jahren völlig versagt.
Deswegen fehlen der Union 10-15% ihres eigentlichen Potenzials und wir alle wissen wo diese Wähler sind.
Bei den Grünen muss man außerdem noch relativieren: sie müssen keinerlei politische Verantwortung im Bund tragen. Die Älteren wissen noch was die Grünen in ihrer Koalitionszeit im Bund geleistet haben. Einfach nur reden und Versprechungen zu machen ist einfach. Der gute alte Herr Trittin jettet auch ständig Business Class umher.
Die Grünen würden in einer Regierung ziemlich schnell untergehen da man sie dann an Taten misst. Da wir aber bereits die zweithöchste Steuer- und Abgabenlast aller Industriestaaten haben, bezweifle ich den Erfolg einer Politik die uns zur Nummer Eins machen würde.
Die Jungen wissen einfach noch nicht was das Leben so kostet, wohnen eben noch bei Mami oder kriegen ihr nettes Studium von Papi gezahlt.
Nicht umsonst heißt es: "Wer mit 20 nicht Sozialist ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch ist, hat keinen Verstand."

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Der Post fasst ziemlich gut zusammen, wie die konservativen Politiker über den Wahlerfolg der Grünen zu denken scheinen.

  • Die jungen Leute sind einfach zu dumm/naiv/unerfahren um zu erkennen, wie geil unsere Politik eigentlich ist.
  • Das Video von dem Rezo war voll gemein, so kurz vor der Wahl darf man einfach keine Fakten auf den Tisch legen, da muss man direkt mal die Meinungsfreiheit einschränken.
  • etc...

Was soll eigentlich Schlimmes passieren, wenn der Ökopopulismus mehr als 10% holt?
Am Ende wird dann noch in erneuerbare Energien investiert und vllt nimmt man dann sogar eine weltweite Vorreiterstellung ein und schafft massiv Arbeitsplätze.
Die 80.000 Arbeitsplätze, die in den letzten Jahren in der Solarbranche verloren gegangen sind, hätte man durchaus hier halten können, wenn man denn nur gewollt hätte. Aber Gott bewahre, es könnte 20.000 Arbeitsplätze in der veralteten und ineffizienten Kohleindustrie verloren gehen, da müssen schnell mal ein paar Milliarden Subventionen ausgeschüttet werden.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also, die Grünen sind doch abseits des Ökothemas mittlerweile ein stockkonservativer Haufen. Klar, sind ja auch alle älter geworden. Wer wirkliche Progressivität will, muss andere Parteien wählen. Volt zum Beispiel.

Das ist ja mal so richtig weltfremd. Das Ökothema dürfte noch das einzige sein, was bei den Grünen konservativ ist, denn eigentlich ist Umwelt ein konservatives Thema. Ansonsten kann man die Grünen wohl durchaus berechtigt als linksradikal bis linksextrem bezeichnen. Jedenfalls liegen die sehr deutlich links von der SPD. Es ist nicht nachvollziehbar, wie diese Partei für den Normalbürger wählbar sein kann.

Wer die Grünen tatsächlich für linksradikal bis linksextrem hält, dessen Kompass ist so dermaßen verschoben, das ist ja schon fast nicht mehr lustig.

Die gleiche Leute fordern dann wahrscheinlich, dass man die Sorgen und Ängste der Wutbürger in Dresden ernst nehmen und man mit denen reden muss. Schließlich ist da ja schon irgendwo was dran...

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Die CDU - sofern Du diese mit konservativer Politik meinst - hat in den letzten Jahren schon lange keine konservative Politik mehr gemacht. Dass die Grünen in der Regierung untergehen würden, glaube ich zudem nicht. Sie würden der CDU - die den Grünen schon lange hinterher läuft, ohne hinterherzukommen - vermutlich komplett das Wasser abgraben.

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Nein die konservative Politik hat in den letzten Jahren völlig versagt.
Deswegen fehlen der Union 10-15% ihres eigentlichen Potenzials und wir alle wissen wo diese Wähler sind.
Bei den Grünen muss man außerdem noch relativieren: sie müssen keinerlei politische Verantwortung im Bund tragen. Die Älteren wissen noch was die Grünen in ihrer Koalitionszeit im Bund geleistet haben. Einfach nur reden und Versprechungen zu machen ist einfach. Der gute alte Herr Trittin jettet auch ständig Business Class umher.
Die Grünen würden in einer Regierung ziemlich schnell untergehen da man sie dann an Taten misst. Da wir aber bereits die zweithöchste Steuer- und Abgabenlast aller Industriestaaten haben, bezweifle ich den Erfolg einer Politik die uns zur Nummer Eins machen würde.
Die Jungen wissen einfach noch nicht was das Leben so kostet, wohnen eben noch bei Mami oder kriegen ihr nettes Studium von Papi gezahlt.
Nicht umsonst heißt es: "Wer mit 20 nicht Sozialist ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch ist, hat keinen Verstand."

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also, die Grünen sind doch abseits des Ökothemas mittlerweile ein stockkonservativer Haufen. Klar, sind ja auch alle älter geworden. Wer wirkliche Progressivität will, muss andere Parteien wählen. Volt zum Beispiel.

Das ist ja mal so richtig weltfremd. Das Ökothema dürfte noch das einzige sein, was bei den Grünen konservativ ist, denn eigentlich ist Umwelt ein konservatives Thema. Ansonsten kann man die Grünen wohl durchaus berechtigt als linksradikal bis linksextrem bezeichnen. Jedenfalls liegen die sehr deutlich links von der SPD. Es ist nicht nachvollziehbar, wie diese Partei für den Normalbürger wählbar sein kann.

Wer die Grünen tatsächlich für linksradikal bis linksextrem hält, dessen Kompass ist so dermaßen verschoben, das ist ja schon fast nicht mehr lustig.

Die gleiche Leute fordern dann wahrscheinlich, dass man die Sorgen und Ängste der Wutbürger in Dresden ernst nehmen und man mit denen reden muss. Schließlich ist da ja schon irgendwo was dran...

Wohin ist denn Dein Kompass verschoben? In einem PoWi-Forum würde ein solcher Kommentar keinen wundern. Dass ein BWLer die Grünen für nicht links hält, ist jedoch erstaunlich.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Für mich waren CDU und FDP grundsätzlich auch Optionen. Da der Klimaschutz für mich aber am dringlichsten ist und beide Partein hier wenig anbieten bzw. keine Prioritäten setzen, sind die Grünen die Gewinner.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Wie passt die Zukunft der jungen Wähler schützen mit offenen Grenzen und absolut wirtschaftsfeindlicher Politik zusammen?

Für mich ist sind die Grünen die mit Abstand gefährlichste Partei in Deutschland.

Daher wähle ich AfD.
Nicht weil ich an die glaube, sondern es braucht ein Gegengewicht.

CSU wird immer linker daher auch keine Option mehr, da eine Demokratie links UND rechts braucht.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Wer die Grünen tatsächlich für linksradikal bis linksextrem hält, dessen Kompass ist so dermaßen verschoben, das ist ja schon fast nicht mehr lustig.

Die gleiche Leute fordern dann wahrscheinlich, dass man die Sorgen und Ängste der Wutbürger in Dresden ernst nehmen und man mit denen reden muss. Schließlich ist da ja schon irgendwo was dran...

Der zweite Teil disqualifiziert dich dann komplett. Wer keinen Linksdrall auf dem Deutschen Politikfeld sieht, der ignoriert so einige Fakten. Die CDU vertritt in den populaeren Themen keine kredibile konservative Positionen (ein Blick in das Programm der CDU in den fruehen 2000ern spricht Baende). Wenn viele gemaessigte Linke mit einer konservativen Kanzlerin zurfrieden sind, macht sie irgendetwas falsch. SPD wirkt in der Konsequenz profillos und alles was weiter links steht ist in vielerlei Fragen definitiv linksradikal (extreme Umverteilung durch Enteignung, EU-weite Grundsicherung, grenzenlose Zuwanderung).

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also, die Grünen sind doch abseits des Ökothemas mittlerweile ein stockkonservativer Haufen. Klar, sind ja auch alle älter geworden. Wer wirkliche Progressivität will, muss andere Parteien wählen. Volt zum Beispiel.

Das ist ja mal so richtig weltfremd. Das Ökothema dürfte noch das einzige sein, was bei den Grünen konservativ ist, denn eigentlich ist Umwelt ein konservatives Thema. Ansonsten kann man die Grünen wohl durchaus berechtigt als linksradikal bis linksextrem bezeichnen. Jedenfalls liegen die sehr deutlich links von der SPD. Es ist nicht nachvollziehbar, wie diese Partei für den Normalbürger wählbar sein kann.

Wer die Grünen tatsächlich für linksradikal bis linksextrem hält, dessen Kompass ist so dermaßen verschoben, das ist ja schon fast nicht mehr lustig.

Die gleiche Leute fordern dann wahrscheinlich, dass man die Sorgen und Ängste der Wutbürger in Dresden ernst nehmen und man mit denen reden muss. Schließlich ist da ja schon irgendwo was dran...

Wohin ist denn Dein Kompass verschoben? In einem PoWi-Forum würde ein solcher Kommentar keinen wundern. Dass ein BWLer die Grünen für nicht links hält, ist jedoch erstaunlich.

Welche Forderungen der Grünen sind denn noch ausgesprochen links, geschweige denn ”linksextrem”?
Progressiver zu sein als die CDU unter AKK ist nun wirklich nicht so schwer, auch linker zu stehen als die SPD macht einen noch nicht linksradikal.

Ein Kretschmann in BaWü z.B. könnte auch ohne Probleme im bayrischen Anhängsel der CDU sein und würde da kaum auffallen.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also, die Grünen sind doch abseits des Ökothemas mittlerweile ein stockkonservativer Haufen. Klar, sind ja auch alle älter geworden. Wer wirkliche Progressivität will, muss andere Parteien wählen. Volt zum Beispiel.

Das ist ja mal so richtig weltfremd. Das Ökothema dürfte noch das einzige sein, was bei den Grünen konservativ ist, denn eigentlich ist Umwelt ein konservatives Thema. Ansonsten kann man die Grünen wohl durchaus berechtigt als linksradikal bis linksextrem bezeichnen. Jedenfalls liegen die sehr deutlich links von der SPD. Es ist nicht nachvollziehbar, wie diese Partei für den Normalbürger wählbar sein kann.

Wer die Grünen tatsächlich für linksradikal bis linksextrem hält, dessen Kompass ist so dermaßen verschoben, das ist ja schon fast nicht mehr lustig.

Die gleiche Leute fordern dann wahrscheinlich, dass man die Sorgen und Ängste der Wutbürger in Dresden ernst nehmen und man mit denen reden muss. Schließlich ist da ja schon irgendwo was dran...

Wohin ist denn Dein Kompass verschoben? In einem PoWi-Forum würde ein solcher Kommentar keinen wundern. Dass ein BWLer die Grünen für nicht links hält, ist jedoch erstaunlich.

Jaja, die Linksextreme Politik der grünen Landesregierung im Baden-Württemberg...
Das ist bürgerliche Politik mit einem leichten linken Einschlag und einem Umwelt-stempel, der aber auch dort teils von Autointeressen überstimmt wird.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Wie passt die Zukunft der jungen Wähler schützen mit offenen Grenzen und absolut wirtschaftsfeindlicher Politik zusammen?

Für mich ist sind die Grünen die mit Abstand gefährlichste Partei in Deutschland.

Daher wähle ich AfD.
Nicht weil ich an die glaube, sondern es braucht ein Gegengewicht.

CSU wird immer linker daher auch keine Option mehr, da eine Demokratie links UND rechts braucht.

Same here.

„Ich bin ein Mensch des Gleichgewichts. Wenn das Boot nach links zu kentern droht, lehne ich mich automatisch nach rechts. Und umgekehrt.“
―Thomas Mann

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Welche Forderungen der Grünen sind denn noch ausgesprochen links, geschweige denn ”linksextrem”?
Progressiver zu sein als die CDU unter AKK ist nun wirklich nicht so schwer, auch linker zu stehen als die SPD macht einen noch nicht linksradikal.

Ein Kretschmann in BaWü z.B. könnte auch ohne Probleme im bayrischen Anhängsel der CDU sein und würde da kaum auffallen.

Die Forderungen der Grünen in der Zuwanderungs- und Füchtlingspolitik und in der Gesellschaftspolitik sind definitiv weit links-außen. Nur weil die Gesellschaft insgesamt immer mehr nach links rückt, heißt das ja nicht, dass die Grünen nicht mehr links sind.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Welche Forderungen der Grünen sind denn noch ausgesprochen links, geschweige denn ”linksextrem”?
Progressiver zu sein als die CDU unter AKK ist nun wirklich nicht so schwer, auch linker zu stehen als die SPD macht einen noch nicht linksradikal.

Ein Kretschmann in BaWü z.B. könnte auch ohne Probleme im bayrischen Anhängsel der CDU sein und würde da kaum auffallen.

AKK steht doch selbst ziemlich weit links (gehört zum katholischen Sozialflügel der CDU, auch als „Herz-Jesu-Sozialisten“ bezeichnet). Insoweit ist links von AKK schon deutlich links. Und links von der SPD zu stehen, muss man auch erst einmal schaffen. Sich links von Leuten wie Kühnert, Stegner oder Nahles zu platzieren, ohne schon linksradikal zu sein, ist ein echtes Kunststück. Kretschmann könnte vielleicht auch in der CDU sein. Aber was sagt das aus?

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Wow. Die Standard Argumente. Mein Bingo Feld ist schon fast voll.
Die Grünen sind also linksradikal.
Ein anderer meint, sie seien schlimmer als die AfD. Jo, ist klar. Wahlplakate gesehen? Offen rassistisch ist also weniger schlimm als grün?

"Selbst wenn wir etwas am Klimawandel ändern. Global ändern wir damit nur geringfügig etwas"

Die Aussage stimmt erstmal. Hier denkt jemand zu pessimistisch. Afrikanische Länder haben bereits eine CO2 Steuer und tun aktiv etwas gegen den Klimaschutz. Evtl. sind die Amerikaner schlau genug Trump abzuwählen, dann wird auch die USA helfen.

Hier tun ein paar Leute so, als sei der Kampf gegen den Klimawandel schon verloren.

Fehlt nur noch " Ich werde ja wohl noch meinen Diesel fahren dürfen! "

Habe nicht grün gewählt. Kann diese Entscheidung jedoch sehr gut verstehen. Die Groko macht MEINER Meinung nach keine gute Politik. Themen die für junge Menschen interessant sind, werden nahezu naiv gelöst oder gar nicht angegangen.

  • Da sind Artikel 11 & 13 zu nennen.
  • Das nicht einhalten von Zielen.
  • Das Festhalten an einer toten Industrie etc.
  • Zudem wirken jene Politiker sehr inkompetent.

Erst heute wieder gelesen, dass Seehofer die Möglichkeit haben möchte auf unsere Instant Messages zuzugreifen. Da frag ich mich, warum interveniert keiner seiner Berater? Ich erwarte von ihm nicht in allem ein Experte zu sein. End-to-End Verschlüsselung sollte jedoch in jedem IT-Crash Kurs für Menschen über 60 besprochen werden. So ein ähnlicher Fall wurde zudem sehr ausführlich in der USA besprochen. Da wollte das FBI entsprechende iPhones von Terroristen knacken. Als ein Tim Cook meinte, dies sei nicht möglich und eine Art "Generalschlüssel" ist nicht drin, hätte das für unsere Politiker ein wirklich guter Lernmoment sein können.

Mit solchen Aktionen machen wir ständig Schritte zurück. Genauso wie der Blödsinn in sozialen Netzwerken nur mit Klar-Namen. Es gibt jedoch auch in Deutschland Menschen, die sehr gerne ihre Anonymität genießen und auch brauchen. Ich bin sehr für Aufklärung. Schonmal gesehen, welch banale Fragen teils auf gutefrage.net gestellt werden?

Ich sage nicht, dass Politiker der Groko alle inkompetent sind. Die meisten sind sicher kompetent. Jedoch ist es wirklich sehr auffällig, dass gerade die CDU, in Themen, die für jungen Menschen wichtig sind, entsprechende Antworten finden muss, ohne einen Weg rückwärts zu gehen.

AKK was war denn das bitte für eine Aussage. Das ist wirklich traurig.

Wir sollten in einem Punkt, alle auf einer Seite sein. Auf Experten sollten wir hören.
Jene meinen wir machen zu wenig für den Klimaschutz, dann sollten wir entsprechend reagieren. Da steigt man eben Mal öfter aufs Rad. Der Müsli Becher wird nicht mehr gekauft, sondern am Abend davor selbst gemacht. Es gibt soviel was man selbst machen kann.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Die Forderungen der Grünen in der Zuwanderungs- und Füchtlingspolitik und in der Gesellschaftspolitik sind definitiv weit links-außen. Nur weil die Gesellschaft insgesamt immer mehr nach links rückt, heißt das ja nicht, dass die Grünen nicht mehr links sind.

Kleines Beispiel für die radikal-linke Position der Grünen in puncto Abschiebungen:
https://www.welt.de/newsticker/news1/article185769740/Gruene-Baerbock-fordert-rasche-Abschiebung-straffaelliger-Asylbewerber.html

Zur Gesellschaftspolitik der Grünen könnte ich jetzt ad hoc nichts extremes finden, vermutlich geht es darum, dass man sich tatsächlich für die endgültige rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen eingesetzt hat.
Diese Kommunisten...

Aber gut, wenn man sich nicht mit der generellen gesellschaftlichen Endwicklung abfinden will, dann landet man wahrscheinlich am Ende zwangsläufig bei der AfD, die sind ja gerade in der Gesellschaftspolitik irgendwo zwischen den 50ern und 70ern hängen geblieben.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Erstaunlich wie die überwiegende Mehrheit hier sich von diesem Klimathema beeindrucken lässt. Das ist doch wirklich nicht das größte Problem, das wir haben. Dann wird es eben zwei, drei Grad wärmer. Ja und? Dann sparen wir sogar noch Heizkosten. Mögliche Probleme werden sich schon bewältigen lassen. Wenn die überhaupt kommen. Panikmache ist da jedenfalls nicht angebracht.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Erstaunlich wie die überwiegende Mehrheit hier sich von diesem Klimathema beeindrucken lässt. Das ist doch wirklich nicht das größte Problem, das wir haben. Dann wird es eben zwei, drei Grad wärmer. Ja und? Dann sparen wir sogar noch Heizkosten. Mögliche Probleme werden sich schon bewältigen lassen. Wenn die überhaupt kommen. Panikmache ist da jedenfalls nicht angebracht.

Ach du meine Güte...
Das ist Satire, oder? Bitte?!

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Welche Forderungen der Grünen sind denn noch ausgesprochen links, geschweige denn ”linksextrem”?
Progressiver zu sein als die CDU unter AKK ist nun wirklich nicht so schwer, auch linker zu stehen als die SPD macht einen noch nicht linksradikal.

Ein Kretschmann in BaWü z.B. könnte auch ohne Probleme im bayrischen Anhängsel der CDU sein und würde da kaum auffallen.

AKK steht doch selbst ziemlich weit links (gehört zum katholischen Sozialflügel der CDU, auch als „Herz-Jesu-Sozialisten“ bezeichnet). Insoweit ist links von AKK schon deutlich links. Und links von der SPD zu stehen, muss man auch erst einmal schaffen. Sich links von Leuten wie Kühnert, Stegner oder Nahles zu platzieren, ohne schon linksradikal zu sein, ist ein echtes Kunststück. Kretschmann könnte vielleicht auch in der CDU sein. Aber was sagt das aus?

Na gut, wenn AKK nun auch schon zu links ist, dann bleibt wirklich nur noch die AfD.
Mit den paar Prozent muss man dann wohl leben.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Dass AKK selbst in der nach links gerückten Merkel-CDU recht weit links steht, ist Dir aber schon bekannt, oder?

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Dass AKK selbst in der nach links gerückten Merkel-CDU recht weit links steht, ist Dir aber schon bekannt, oder

Kannst du mir einen einzigen Standpunkt benennen, der ein Indiz dafür ist, dass AKK links ist? Die Dame hat Homose*ualität mit Inzest verglichen, das sollte etwas über ihre Überzeugung aussagen.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Sind wir hier eigentlich in einem BWLer- oder in einem SoWi/PoWi-Forum? Kann man von den geäußerten Ansichten her irgendwie kaum noch unterscheiden.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Na gut, wenn AKK nun auch schon zu links ist, dann bleibt wirklich nur noch die AfD.
Mit den paar Prozent muss man dann wohl leben.

AKK ist ein billiges Ablenkungsmanoever. Sie hat nicht das Format zur Kanzlerin und wird im Herbst schon dran glauben muessen, wenn Ostdeutschland in Blau getaucht wird. Sehr cleverer Schachzug von Merkel, die scheinbar komplett abgetaucht ist und sich somit bis zum Ende der Legislaturperiode retten kann, weil eben nun mal alle Kritik in Richtung AKK addressiert wird. AKK mag politisch vielleicht konservativer sein, allerdings ist sie kein Teil der Bundesregierung, die unter Merkel weitherhin links der Mitte steht.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Wie passt die Zukunft der jungen Wähler schützen mit offenen Grenzen und absolut wirtschaftsfeindlicher Politik zusammen?

Ich erklär dir das mal so:
Aktuell haben wir eine wirtschaftsfreundliche Politik, die vor allem pure kapitalistische Gewinnabsichten besonders unterstütz. Das dumme ist, wer Gewinn maximieren will, führt sein Unternehmen nicht immer besonders Klima-/Umwelt/Menschenfreundlich. Weil es bei uns bereits dafür vermehrt Auflagen gibt, gehen diese Firmen damit in Ländern, die das weniger eng sehen. Dort wird dann die Umweltzerstört und die Menschen arbeiten für Hungerlöhne, damit die Firmen bei uns ordenlich Kohle machen, die sie dann, dank Steuerlöchern, aber noch nicht mal versteuern. Die Steuergelder fehlen dann natürlich bei uns da, wo man sie gut gebrauchen könnte, während gleichzeit dafür die Umwelt- und Lebensumstände in andere Ländern zerstört werden. Unser (= der der Unternehmen wächst), während kein Geld für Bildung und Straßen da ist und, es deshalb den Leuten in anderen Ländern immer schlechter geht.

So und jetzt kommt der Clou. Die Menschen dort, hören doch tatsächlich davon, wie gut es unsere Wirtschaft hier geht, während es bei ihnen so besch*** ist, weil ihre Länder ehebliche Probleme haben, selbst Fuß zu fassen, weil wir sie ausbeuten. Da denken die sich natürlich: "Mensch da geh ich doch in dieses reiche Land und haue hier ab".

Und schwubst stehen unmengen an Flüchtlichen vor der Tür.

Was machen wir? Anstelle einmal unser eigenes Handeln zu hinterfragen, das erst zu den Fluchtursachen geführt hatt, wollen wir jetzt von diesem personifizerten, von uns mitverursachten, Elend anderer Länder nichts wissen. "Was haben wir schon damit zu tun?" Ja scheinbar ne ganze Menge.

Verstehe mich nicht falsch. Ich kann jeden verstehen der sagt, dass ihn eine große Anzahl fremder Menschen, vor allem Männer, aus einem fremden Kulturkreis, der plötzlich zu uns kommt, Angst macht.

ABER.... WIR sind mit daran schuld, dass diese Menschen überhaupt erst zu uns kommen. Weil WIR den Lebensstandart haben, den wir haben, denn das haben wir der Ausbeutung und der Zerstörung (Klima/Umwelt) anderer Länder zu verdanken. Und ich habe ein erhebliches Problem mit dieser Haltung: "Lasst uns eine Mauer bauen, a la aus den Augen, aus dem Sinn, denn wir haben mit de Flüchtlingen ja nichts zu tun"

Anstelle immer nach Grenzschutz und Mauern zu schreiben, gäbe es eine viel einfacher Möglichkeit das "Problem" zu lösen: Eine Wirtschaft zu betreiben, die nicht als alleinig Prämisse Wirtschaftswachstum hat, sondern für ein echtes soziales, rücksichtvolles Miteinander steht, und eben nicht zwangsläufig immer eine Gewinnmaximierung steht. Der Erfolg von Unternehmen sollte nicht nach ihrem Umsatz bemessen werden, sondern wie sie diesem, in Relation zu Umwelt/Klima/Menschenrechten erreicht haben.

Das wäre eine echte zukunftsorientiert Wirtschaft, die vor allem auch verhindert, dass auch uns die Umwelt und Klimaschutzprobleme irgendwann auch hier einholen werden, was zu erheblichen Einbußen unseren Wohlstands führen würde.

Tipp. Einfach mal über das Große Ganze nachdenken und sich nicht immer so in klein klein seiner eigenen lokalen Themen so verfangen.

Ich bin raus.
Peace.

Für mich ist sind die Grünen die mit Abstand gefährlichste Partei in Deutschland.

Daher wähle ich AfD.
Nicht weil ich an die glaube, sondern es braucht ein Gegengewicht.

CSU wird immer linker daher auch keine Option mehr, da eine Demokratie links UND rechts braucht.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Kann ich: Ihre Positionierung in der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik. So sprach sie sich Anfang 2016 gegen eine einseitige Schließung der deutschen Grenzen aus. Zudem setzte sie sich für die Annahme des UN-Migrationspakts ein.

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Kannst du mir einen einzigen Standpunkt benennen, der ein Indiz dafür ist, dass AKK links ist?

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Erstaunlich wie die überwiegende Mehrheit hier sich von diesem Klimathema beeindrucken lässt. Das ist doch wirklich nicht das größte Problem, das wir haben. Dann wird es eben zwei, drei Grad wärmer. Ja und? Dann sparen wir sogar noch Heizkosten. Mögliche Probleme werden sich schon bewältigen lassen. Wenn die überhaupt kommen. Panikmache ist da jedenfalls nicht angebracht.

Joa, es ist in der Tat eine der wichtigsten Herausforderungen des laufenden, 21. Jahrhunderts, dass dem Großteil der Bevölkerung mal wieder so etwas wie Bildung beigebracht wird, um die Komplexität des Alltags zu verstehen, anstatt in die Bequemlichkeit des Populismus abzudriften.

Eckart von Hirschhausen hat mal zu obigen Kommentar (der ja nun nicht neu ist) treffenderweise in etwa gesagt: "Drei Grad hören sich nicht viel an, aber es ist deinem Körper auch nicht egal ob du 41 oder 44 Grad Fieber hast. Denn letzteres heißt, du bist tot".

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019

Ich erklär dir das mal so:
Aktuell haben wir eine wirtschaftsfreundliche Politik, die vor allem pure kapitalistische Gewinnabsichten besonders unterstütz. Das dumme ist, wer Gewinn maximieren will, führt sein Unternehmen nicht immer besonders Klima-/Umwelt/Menschenfreundlich. Weil es bei uns bereits dafür vermehrt Auflagen gibt, gehen diese Firmen damit in Ländern, die das weniger eng sehen. Dort wird dann die Umweltzerstört und die Menschen arbeiten für Hungerlöhne, damit die Firmen bei uns ordenlich Kohle machen, die sie dann, dank Steuerlöchern, aber noch nicht mal versteuern. Die Steuergelder fehlen dann natürlich bei uns da, wo man sie gut gebrauchen könnte, während gleichzeit dafür die Umwelt- und Lebensumstände in andere Ländern zerstört werden. Unser (= der der Unternehmen wächst), während kein Geld für Bildung und Straßen da ist und, es deshalb den Leuten in anderen Ländern immer schlechter geht.

So und jetzt kommt der Clou. Die Menschen dort, hören doch tatsächlich davon, wie gut es unsere Wirtschaft hier geht, während es bei ihnen so besch*** ist, weil ihre Länder ehebliche Probleme haben, selbst Fuß zu fassen, weil wir sie ausbeuten. Da denken die sich natürlich: "Mensch da geh ich doch in dieses reiche Land und haue hier ab".

Und schwubst stehen unmengen an Flüchtlichen vor der Tür.

Was machen wir? Anstelle einmal unser eigenes Handeln zu hinterfragen, das erst zu den Fluchtursachen geführt hatt, wollen wir jetzt von diesem personifizerten, von uns mitverursachten, Elend anderer Länder nichts wissen. "Was haben wir schon damit zu tun?" Ja scheinbar ne ganze Menge.

Verstehe mich nicht falsch. Ich kann jeden verstehen der sagt, dass ihn eine große Anzahl fremder Menschen, vor allem Männer, aus einem fremden Kulturkreis, der plötzlich zu uns kommt, Angst macht.

ABER.... WIR sind mit daran schuld, dass diese Menschen überhaupt erst zu uns kommen. Weil WIR den Lebensstandart haben, den wir haben, denn das haben wir der Ausbeutung und der Zerstörung (Klima/Umwelt) anderer Länder zu verdanken. Und ich habe ein erhebliches Problem mit dieser Haltung: "Lasst uns eine Mauer bauen, a la aus den Augen, aus dem Sinn, denn wir haben mit de Flüchtlingen ja nichts zu tun"

Typische linke Logik. Als ob die Welt so einfach wäre. Wenn wir nicht unsere Produktion in Low-Cost-Länder verlagern dann gehen wir pleite. Das Geschäft macht dann ein anderer, das ändert nichts an den Lebensumständen in diesen Ländern. Im Zweifel wird es sogar noch schlimmer. Die Länder müssen selbst Regeln aufstellen und diese überwachen (so wie bspw jetzt Malaysia die den Plastikmüll an die USA zurückschicken).

Und das hat mit „Fluchtursachen“ ohnehin nichts zu tun. Fluchtursache Nummer eins sind Smartphones mit Internetanschluss. Jeder, wirklich jeder, von Rumänien bis Eritrea kann sehen wie hier unser Lebensstandard ist, ohne Grenzen und mit Willkommenskultur.

Wegen euch Grünen-Wählern verlieren wir einfach nur an Wettbewerbsfähigkeit, die nächste Rezession wird uns dann richtig um die Ohren fliegen. Unser Land geht dann durch eine wirtschaftsfeindliche Politik noch schneller den Bach herunter. Herzlichen Glückwunsch. Danke für nichts.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

Tja linksgrüne Wähler unter 30 halt.
Verwöhnte Wohlstandskinder, die ein böses Erwachen erleben werden.

Frage mich echt, wie hier linksgrüne Politik in einem WiWi-Forum von Leuten, die grundlegende wirtschaftspolitische Zusammenhänge verstehen sollten, soviel Zuspruch finden kann.

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Ich erklär dir das mal so:
Aktuell haben wir eine wirtschaftsfreundliche Politik, die vor allem pure kapitalistische Gewinnabsichten besonders unterstütz. Das dumme ist, wer Gewinn maximieren will, führt sein Unternehmen nicht immer besonders Klima-/Umwelt/Menschenfreundlich. Weil es bei uns bereits dafür vermehrt Auflagen gibt, gehen diese Firmen damit in Ländern, die das weniger eng sehen. Dort wird dann die Umweltzerstört und die Menschen arbeiten für Hungerlöhne, damit die Firmen bei uns ordenlich Kohle machen, die sie dann, dank Steuerlöchern, aber noch nicht mal versteuern. Die Steuergelder fehlen dann natürlich bei uns da, wo man sie gut gebrauchen könnte, während gleichzeit dafür die Umwelt- und Lebensumstände in andere Ländern zerstört werden. Unser (= der der Unternehmen wächst), während kein Geld für Bildung und Straßen da ist und, es deshalb den Leuten in anderen Ländern immer schlechter geht.

So und jetzt kommt der Clou. Die Menschen dort, hören doch tatsächlich davon, wie gut es unsere Wirtschaft hier geht, während es bei ihnen so besch*** ist, weil ihre Länder ehebliche Probleme haben, selbst Fuß zu fassen, weil wir sie ausbeuten. Da denken die sich natürlich: "Mensch da geh ich doch in dieses reiche Land und haue hier ab".

Und schwubst stehen unmengen an Flüchtlichen vor der Tür.

Was machen wir? Anstelle einmal unser eigenes Handeln zu hinterfragen, das erst zu den Fluchtursachen geführt hatt, wollen wir jetzt von diesem personifizerten, von uns mitverursachten, Elend anderer Länder nichts wissen. "Was haben wir schon damit zu tun?" Ja scheinbar ne ganze Menge.

Verstehe mich nicht falsch. Ich kann jeden verstehen der sagt, dass ihn eine große Anzahl fremder Menschen, vor allem Männer, aus einem fremden Kulturkreis, der plötzlich zu uns kommt, Angst macht.

ABER.... WIR sind mit daran schuld, dass diese Menschen überhaupt erst zu uns kommen. Weil WIR den Lebensstandart haben, den wir haben, denn das haben wir der Ausbeutung und der Zerstörung (Klima/Umwelt) anderer Länder zu verdanken. Und ich habe ein erhebliches Problem mit dieser Haltung: "Lasst uns eine Mauer bauen, a la aus den Augen, aus dem Sinn, denn wir haben mit de Flüchtlingen ja nichts zu tun"

Typische linke Logik. Als ob die Welt so einfach wäre. Wenn wir nicht unsere Produktion in Low-Cost-Länder verlagern dann gehen wir pleite. Das Geschäft macht dann ein anderer, das ändert nichts an den Lebensumständen in diesen Ländern. Im Zweifel wird es sogar noch schlimmer. Die Länder müssen selbst Regeln aufstellen und diese überwachen (so wie bspw jetzt Malaysia die den Plastikmüll an die USA zurückschicken).

Und das hat mit „Fluchtursachen“ ohnehin nichts zu tun. Fluchtursache Nummer eins sind Smartphones mit Internetanschluss. Jeder, wirklich jeder, von Rumänien bis Eritrea kann sehen wie hier unser Lebensstandard ist, ohne Grenzen und mit Willkommenskultur.

Wegen euch Grünen-Wählern verlieren wir einfach nur an Wettbewerbsfähigkeit, die nächste Rezession wird uns dann richtig um die Ohren fliegen. Unser Land geht dann durch eine wirtschaftsfeindliche Politik noch schneller den Bach herunter. Herzlichen Glückwunsch. Danke für nichts.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Tja linksgrüne Wähler unter 30 halt.
Verwöhnte Wohlstandskinder, die ein böses Erwachen erleben werden.

Mit unter 30 liegst du bei mir deutlich falsch, auch wenn ich gerne etwas locker schreibe.
Wohlstandskind bin ich auch keines. Heute würde man Hartz 4 Familie sagen.

Verstehen übrigends dieses "verwöhnte Wohlstandskinder" Argument, was hier immer angeführt wird nicht. Alle, die nach dem Krieg geboren wurden, sind in bereits in relativ guten Verhältnissen aufgewachsen, nicht erst die unter 30 Jähren. Der Begriff "verwöhnt" ist ja auch so ein Vorurteil. Junge Menschen mögen heute nicht hungern müssen und haben gerne neue Technikkram, aber leicht haben sie es auch nicht. Z.B. in der Arbeitswelt hatten es die Älteren leichter, weil heute immer höhere Anforderungen gestellt werden und Zeitverträge die Regel sind. Wer hatte früher schon nur einen Zeitvertrag. Die Unsicherheiten diesbezüglich haben deutlich zu genommen und man zunehmen mehr ständig zur Verfügung stehen durch Handy und Co. Familiengründung, war bezüglich der Sicherheiten, da früher deutlich entspannter. Mit Renten sieht es auch düster aus.... usw.
Aber immer schön auf die junge Generation herziehen, weil sie ja angeblich total verwöhnt sind.

Mal abgesehen davon. Ich persönlich finde, das gerade die, denen es so gut geht, wie uns, die Verpflichtung haben, auch Politik abseits ihrer eigenen persönlichen Interessen zu untestützen. Gerade wenn es einem gut geht, kann man doch auch eher etwas Verzicht üben, wenn es dem Wohl der allgemeinheit nützt.

Frage mich echt, wie hier linksgrüne Politik in einem WiWi-Forum von Leuten, die grundlegende wirtschaftspolitische Zusammenhänge verstehen sollten, soviel Zuspruch finden kann.

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Ich erklär dir das mal so:
Aktuell haben wir eine wirtschaftsfreundliche Politik, die vor allem pure kapitalistische Gewinnabsichten besonders unterstütz. Das dumme ist, wer Gewinn maximieren will, führt sein Unternehmen nicht immer besonders Klima-/Umwelt/Menschenfreundlich. Weil es bei uns bereits dafür vermehrt Auflagen gibt, gehen diese Firmen damit in Ländern, die das weniger eng sehen. Dort wird dann die Umweltzerstört und die Menschen arbeiten für Hungerlöhne, damit die Firmen bei uns ordenlich Kohle machen, die sie dann, dank Steuerlöchern, aber noch nicht mal versteuern. Die Steuergelder fehlen dann natürlich bei uns da, wo man sie gut gebrauchen könnte, während gleichzeit dafür die Umwelt- und Lebensumstände in andere Ländern zerstört werden. Unser (= der der Unternehmen wächst), während kein Geld für Bildung und Straßen da ist und, es deshalb den Leuten in anderen Ländern immer schlechter geht.

So und jetzt kommt der Clou. Die Menschen dort, hören doch tatsächlich davon, wie gut es unsere Wirtschaft hier geht, während es bei ihnen so besch*** ist, weil ihre Länder ehebliche Probleme haben, selbst Fuß zu fassen, weil wir sie ausbeuten. Da denken die sich natürlich: "Mensch da geh ich doch in dieses reiche Land und haue hier ab".

Und schwubst stehen unmengen an Flüchtlichen vor der Tür.

Was machen wir? Anstelle einmal unser eigenes Handeln zu hinterfragen, das erst zu den Fluchtursachen geführt hatt, wollen wir jetzt von diesem personifizerten, von uns mitverursachten, Elend anderer Länder nichts wissen. "Was haben wir schon damit zu tun?" Ja scheinbar ne ganze Menge.

Verstehe mich nicht falsch. Ich kann jeden verstehen der sagt, dass ihn eine große Anzahl fremder Menschen, vor allem Männer, aus einem fremden Kulturkreis, der plötzlich zu uns kommt, Angst macht.

ABER.... WIR sind mit daran schuld, dass diese Menschen überhaupt erst zu uns kommen. Weil WIR den Lebensstandart haben, den wir haben, denn das haben wir der Ausbeutung und der Zerstörung (Klima/Umwelt) anderer Länder zu verdanken. Und ich habe ein erhebliches Problem mit dieser Haltung: "Lasst uns eine Mauer bauen, a la aus den Augen, aus dem Sinn, denn wir haben mit de Flüchtlingen ja nichts zu tun"

Typische linke Logik. Als ob die Welt so einfach wäre. Wenn wir nicht unsere Produktion in Low-Cost-Länder verlagern dann gehen wir pleite. Das Geschäft macht dann ein anderer, das ändert nichts an den Lebensumständen in diesen Ländern. Im Zweifel wird es sogar noch schlimmer. Die Länder müssen selbst Regeln aufstellen und diese überwachen (so wie bspw jetzt Malaysia die den Plastikmüll an die USA zurückschicken).

Du denkst nur lokal beschränkt und kurzsichtig. Natürlich nützt das nichts, wenn nur ein einzelnes Land seine Einstellung ändert. Das klappt nur wenn viele ihre Mentalität ändern, aber dafür muss halt auch irgendeiner mal anfangen und der Erste sein.

Deutschland ist weit davon entfernt gleich Pleite zu gehen.

Und zu sagen, andere Länder sollen halt Regeln aufstellen, ist leicht gesagt, wenn man ein Land ist, das wirtschaftlich schlecht da steht und im globalisierten Zeitalter von der EU und ähnlichem abhängig ist. Bei einzelnen Dingen mag das gehen, aber im allgemeinen haben haben die gar kein effektives Druckmittel gegen westliche Länder. Die Veränderung muss von uns kommen.

Und das hat mit „Fluchtursachen“ ohnehin nichts zu tun. Fluchtursache Nummer eins sind Smartphones mit Internetanschluss. Jeder, wirklich jeder, von Rumänien bis Eritrea kann sehen wie hier unser Lebensstandard ist, ohne Grenzen und mit Willkommenskultur.

Das mit dem Smartphone hört man öfters, aber ist bestimmt nicht das Problem, wenn es den Menschen zu Hause gut genug gehen würde. Wenn es dir in Deutschland gut geht, gehst du doch auch nicht in ein anderes Land, das du nur vom Smartphone kennst und in dem die Zustände schlechter sind, sondern eben nur wenn es dort deutlich besser ist. Niemand verlässt seine Heimat wenn es er sich zu Hause wohl fühlt.

Wegen euch Grünen-Wählern verlieren wir einfach nur an Wettbewerbsfähigkeit, die nächste Rezession wird uns dann richtig um die Ohren fliegen. Unser Land geht dann durch eine wirtschaftsfeindliche Politik noch schneller den Bach herunter. Herzlichen Glückwunsch. Danke für nichts.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Also meiner Meinung nach könnte Sylt ruhig ein bis zwei Grad mehr vertragen, dann bräuchte ich mir nicht immer noch einen Pullover umlegen.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Ich erklär dir das mal so:
Aktuell haben wir eine wirtschaftsfreundliche Politik, die vor allem pure kapitalistische Gewinnabsichten besonders unterstütz. Das dumme ist, wer Gewinn maximieren will, führt sein Unternehmen nicht immer besonders Klima-/Umwelt/Menschenfreundlich. Weil es bei uns bereits dafür vermehrt Auflagen gibt, gehen diese Firmen damit in Ländern, die das weniger eng sehen. Dort wird dann die Umweltzerstört und die Menschen arbeiten für Hungerlöhne, damit die Firmen bei uns ordenlich Kohle machen, die sie dann, dank Steuerlöchern, aber noch nicht mal versteuern. Die Steuergelder fehlen dann natürlich bei uns da, wo man sie gut gebrauchen könnte, während gleichzeit dafür die Umwelt- und Lebensumstände in andere Ländern zerstört werden. Unser (= der der Unternehmen wächst), während kein Geld für Bildung und Straßen da ist und, es deshalb den Leuten in anderen Ländern immer schlechter geht.

Ja, die Sache hat nur einen Denkfehler. Dass die Unternehmen fette Gewinn einfahren bestreitet keiner. Aber das Geld ist ja nicht weg, sondern wird der (nationalen) Wirtschaft wieder zugeführt. Müsste an deiner Uni irgendwann mal in den ersten Semester gelehrt worden sein.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, dass Unternehmen besser/effizienter wirtschaften können, als der Staat, und man sie daher möglichst versuchen soll von den Steuern fernzuhalten. ;-) Aber das ist dann jetzt doch zu wissenschaftlich.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Wie passt die Zukunft der jungen Wähler schützen mit offenen Grenzen und absolut wirtschaftsfeindlicher Politik zusammen?

Ich erklär dir das mal so:
Aktuell haben wir eine wirtschaftsfreundliche Politik, die vor allem pure kapitalistische Gewinnabsichten besonders unterstütz. Das dumme ist, wer Gewinn maximieren will, führt sein Unternehmen nicht immer besonders Klima-/Umwelt/Menschenfreundlich. Weil es bei uns bereits dafür vermehrt Auflagen gibt, gehen diese Firmen damit in Ländern, die das weniger eng sehen. Dort wird dann die Umweltzerstört und die Menschen arbeiten für Hungerlöhne, damit die Firmen bei uns ordenlich Kohle machen, die sie dann, dank Steuerlöchern, aber noch nicht mal versteuern. Die Steuergelder fehlen dann natürlich bei uns da, wo man sie gut gebrauchen könnte, während gleichzeit dafür die Umwelt- und Lebensumstände in andere Ländern zerstört werden. Unser (= der der Unternehmen wächst), während kein Geld für Bildung und Straßen da ist und, es deshalb den Leuten in anderen Ländern immer schlechter geht.

So und jetzt kommt der Clou. Die Menschen dort, hören doch tatsächlich davon, wie gut es unsere Wirtschaft hier geht, während es bei ihnen so besch*** ist, weil ihre Länder ehebliche Probleme haben, selbst Fuß zu fassen, weil wir sie ausbeuten. Da denken die sich natürlich: "Mensch da geh ich doch in dieses reiche Land und haue hier ab".

Und schwubst stehen unmengen an Flüchtlichen vor der Tür.

Was machen wir? Anstelle einmal unser eigenes Handeln zu hinterfragen, das erst zu den Fluchtursachen geführt hatt, wollen wir jetzt von diesem personifizerten, von uns mitverursachten, Elend anderer Länder nichts wissen. "Was haben wir schon damit zu tun?" Ja scheinbar ne ganze Menge.

Verstehe mich nicht falsch. Ich kann jeden verstehen der sagt, dass ihn eine große Anzahl fremder Menschen, vor allem Männer, aus einem fremden Kulturkreis, der plötzlich zu uns kommt, Angst macht.

ABER.... WIR sind mit daran schuld, dass diese Menschen überhaupt erst zu uns kommen. Weil WIR den Lebensstandart haben, den wir haben, denn das haben wir der Ausbeutung und der Zerstörung (Klima/Umwelt) anderer Länder zu verdanken. Und ich habe ein erhebliches Problem mit dieser Haltung: "Lasst uns eine Mauer bauen, a la aus den Augen, aus dem Sinn, denn wir haben mit de Flüchtlingen ja nichts zu tun"

Anstelle immer nach Grenzschutz und Mauern zu schreiben, gäbe es eine viel einfacher Möglichkeit das "Problem" zu lösen: Eine Wirtschaft zu betreiben, die nicht als alleinig Prämisse Wirtschaftswachstum hat, sondern für ein echtes soziales, rücksichtvolles Miteinander steht, und eben nicht zwangsläufig immer eine Gewinnmaximierung steht. Der Erfolg von Unternehmen sollte nicht nach ihrem Umsatz bemessen werden, sondern wie sie diesem, in Relation zu Umwelt/Klima/Menschenrechten erreicht haben.

Das wäre eine echte zukunftsorientiert Wirtschaft, die vor allem auch verhindert, dass auch uns die Umwelt und Klimaschutzprobleme irgendwann auch hier einholen werden, was zu erheblichen Einbußen unseren Wohlstands führen würde.

Tipp. Einfach mal über das Große Ganze nachdenken und sich nicht immer so in klein klein seiner eigenen lokalen Themen so verfangen.

Ich bin raus.
Peace.

Für mich ist sind die Grünen die mit Abstand gefährlichste Partei in Deutschland.

Daher wähle ich AfD.
Nicht weil ich an die glaube, sondern es braucht ein Gegengewicht.

CSU wird immer linker daher auch keine Option mehr, da eine Demokratie links UND rechts braucht.

Das kommt dabei raus wenn man mit dem goldenen Löffel geboren wurde und nicht wie ich, seine erste Million hart verdienen musste. Diese Politik führt uns einfach nur Richtung wirtschaftlichen Abgrund von dem es kein zurück mehr gibt. Kommt lasst uns doch alle Vegan werden und mit Bäumen kuscheln, der 7er fällt bestimmt schon alleine vom Himmel.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Tja linksgrüne Wähler unter 30 halt.
Verwöhnte Wohlstandskinder, die ein böses Erwachen erleben werden.

Frage mich echt, wie hier linksgrüne Politik in einem WiWi-Forum von Leuten, die grundlegende wirtschaftspolitische Zusammenhänge verstehen sollten, soviel Zuspruch finden kann.

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Ich erklär dir das mal so:
Aktuell haben wir eine wirtschaftsfreundliche Politik, die vor allem pure kapitalistische Gewinnabsichten besonders unterstütz. Das dumme ist, wer Gewinn maximieren will, führt sein Unternehmen nicht immer besonders Klima-/Umwelt/Menschenfreundlich. Weil es bei uns bereits dafür vermehrt Auflagen gibt, gehen diese Firmen damit in Ländern, die das weniger eng sehen. Dort wird dann die Umweltzerstört und die Menschen arbeiten für Hungerlöhne, damit die Firmen bei uns ordenlich Kohle machen, die sie dann, dank Steuerlöchern, aber noch nicht mal versteuern. Die Steuergelder fehlen dann natürlich bei uns da, wo man sie gut gebrauchen könnte, während gleichzeit dafür die Umwelt- und Lebensumstände in andere Ländern zerstört werden. Unser (= der der Unternehmen wächst), während kein Geld für Bildung und Straßen da ist und, es deshalb den Leuten in anderen Ländern immer schlechter geht.

So und jetzt kommt der Clou. Die Menschen dort, hören doch tatsächlich davon, wie gut es unsere Wirtschaft hier geht, während es bei ihnen so besch*** ist, weil ihre Länder ehebliche Probleme haben, selbst Fuß zu fassen, weil wir sie ausbeuten. Da denken die sich natürlich: "Mensch da geh ich doch in dieses reiche Land und haue hier ab".

Und schwubst stehen unmengen an Flüchtlichen vor der Tür.

Was machen wir? Anstelle einmal unser eigenes Handeln zu hinterfragen, das erst zu den Fluchtursachen geführt hatt, wollen wir jetzt von diesem personifizerten, von uns mitverursachten, Elend anderer Länder nichts wissen. "Was haben wir schon damit zu tun?" Ja scheinbar ne ganze Menge.

Verstehe mich nicht falsch. Ich kann jeden verstehen der sagt, dass ihn eine große Anzahl fremder Menschen, vor allem Männer, aus einem fremden Kulturkreis, der plötzlich zu uns kommt, Angst macht.

ABER.... WIR sind mit daran schuld, dass diese Menschen überhaupt erst zu uns kommen. Weil WIR den Lebensstandart haben, den wir haben, denn das haben wir der Ausbeutung und der Zerstörung (Klima/Umwelt) anderer Länder zu verdanken. Und ich habe ein erhebliches Problem mit dieser Haltung: "Lasst uns eine Mauer bauen, a la aus den Augen, aus dem Sinn, denn wir haben mit de Flüchtlingen ja nichts zu tun"

Typische linke Logik. Als ob die Welt so einfach wäre. Wenn wir nicht unsere Produktion in Low-Cost-Länder verlagern dann gehen wir pleite. Das Geschäft macht dann ein anderer, das ändert nichts an den Lebensumständen in diesen Ländern. Im Zweifel wird es sogar noch schlimmer. Die Länder müssen selbst Regeln aufstellen und diese überwachen (so wie bspw jetzt Malaysia die den Plastikmüll an die USA zurückschicken).

Und das hat mit „Fluchtursachen“ ohnehin nichts zu tun. Fluchtursache Nummer eins sind Smartphones mit Internetanschluss. Jeder, wirklich jeder, von Rumänien bis Eritrea kann sehen wie hier unser Lebensstandard ist, ohne Grenzen und mit Willkommenskultur.

Wegen euch Grünen-Wählern verlieren wir einfach nur an Wettbewerbsfähigkeit, die nächste Rezession wird uns dann richtig um die Ohren fliegen. Unser Land geht dann durch eine wirtschaftsfeindliche Politik noch schneller den Bach herunter. Herzlichen Glückwunsch. Danke für nichts.

Immer diese rechten Weltuntergangsszenarien. Schon 2015 habt ihr das Ende von Deutschland vorhergesagt. Wo bleibt es denn?

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Tja linksgrüne Wähler unter 30 halt.
Verwöhnte Wohlstandskinder, die ein böses Erwachen erleben werden.

Tja konservative Wähler über 50 halt.
Wirtschaftwunder verwöhnte Alte, die bloß keine Fehler bei sich und ihrer Generation sehen.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Tja linksgrüne Wähler unter 30 halt.
Verwöhnte Wohlstandskinder, die ein böses Erwachen erleben werden.

Frage mich echt, wie hier linksgrüne Politik in einem WiWi-Forum von Leuten, die grundlegende wirtschaftspolitische Zusammenhänge verstehen sollten, soviel Zuspruch finden kann.

Wirtschaftspolitische Zusammenhänge verstehen und neoliberalen Kapitalismus gut finden, hat leider nichts miteinander zu tun.

Ich würde mir manchmal wünschen, dass auch die WiWis mal etwas mehr Wirtschaftsethik und -kritik im Studium machen würden. Aber ein BWL-Studium hat ohnehin ja eine ganz eigene Weltvorstellung...

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

...
Wegen euch Grünen-Wählern verlieren wir einfach nur an Wettbewerbsfähigkeit, die nächste Rezession wird uns dann richtig um die Ohren fliegen. Unser Land geht dann durch eine wirtschaftsfeindliche Politik noch schneller den Bach herunter. Herzlichen Glückwunsch. Danke für nichts.

Du bist auch einer von denen, die stolz auf ”den größten Niederiglohnsektor Europas” sind, oder? Alles andere wäre ja schließlich schlecht für die Wirtschaft.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

Das Märchen von der Ausbeutung des Mittleren Ostens mal wieder als Grund für die Fluchtbewegungen. Dass ihr das wirklich selbst glaubt?
Hier wird man natürlich nicht ausgebeutet vom Staat oder?

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Das kommt dabei raus wenn man mit dem goldenen Löffel geboren wurde und nicht wie ich, seine erste Million hart verdienen musste. Diese Politik führt uns einfach nur Richtung wirtschaftlichen Abgrund von dem es kein zurück mehr gibt. Kommt lasst uns doch alle Vegan werden und mit Bäumen kuscheln, der 7er fällt bestimmt schon alleine vom Himmel.

Ohne einen 7er BMW ist das Leben natürlich auch nicht lebenswert. Da muss knallhart gegengesteuert werden.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Wirtschaftspolitische Zusammenhänge verstehen und neoliberalen Kapitalismus gut finden, hat leider nichts miteinander zu tun.

Ich würde mir manchmal wünschen, dass auch die WiWis mal etwas mehr Wirtschaftsethik und -kritik im Studium machen würden. Aber ein BWL-Studium hat ohnehin ja eine ganz eigene Weltvorstellung...

Tja die Mont Pèlerin Society hat halt ganze Arbeit geleistet und die neoliberale Propaganda tief in den Köpfen der Menschen verankert.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Wenn ich hier sehe wie vermeintliche Akademiker und High-Performer hier den Klimawandel und Umweltschutzbemühungen belächeln, dann verliere ich den den letzten Funken Hoffnung. Euch ist schon klar, dass das Pariser Ziel von maximal 2 Grad Erwärmung höchstwahrscheinlich verfehlt wird und schon von vielen Politikern aufgegeben wurde? Und wenn das passiert, schmilzt der Permafrost in der Antartkis in dem ein vielfaches des CO2´s gebunden ist, das sich bereits in der Atmosphäre befindet. Wenn das freigesetzt wird, steigt das Klima unaufhaltbar um mindestens 8 Grad.

Ganze Landmassen verschwinden unter dem Meeresspiegel, Äquatoriale Gebiete und Tropenregionen werden unbewohnbar. Ich möchte erinnern, dass in der Hitzewelle um 2003 in Europa schon 70.000 Menschen gestorben sind. Die Ertragskraft von allen Getreidesorten wird im Durchschnitt um 50% sinken und wir schaffen es schon heute nicht, alle Menschen zu ernähren. Außerdem steigt die Waldbrandgefahr extrem, wodurch weitere große Mengen CO2 freigesetzt werden.
Als die Erde sich vor 250 Mio. Jahren um 5 Grad erwärmt hat, sind 97 % aller Lebensformen ausgestorben. Stephen Hawking hat nicht umsonst gesagt, dass die Spezies Mensch wenn sie so weiter macht nur überleben kann, wenn sie andere Planeten besiedelt. Aber wahrscheinlich ist Stephen Hawking auch nur ein linksgrün verblendeter Gutmensch.

Aber Hauptsache der Wirtschaft geht es gut ;)

Achja es ist auch witzig wie viele hier die Verantwortung einfach auf China, Indien und Co. schieben. Deutschland ist weltweit auf Rang 24 was den Pro-Kopf-CO2-Ausstoß angeht. China auf Rang 39, Indien auf 104. Ganz am Ende kommt erst der Rest von Asien, Südamerika und Afrika. Wir verursachen pro Person bis zu 60 (!) mal mehr CO2 als manche afrikanischen Länder. Schlimmer als wir sind eigentlich nur Nordamerika, Australien, Russland, ein paar andere europäische Länder und Golfstaaten.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

Danke für den Beitrag.

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Wenn ich hier sehe wie vermeintliche Akademiker und High-Performer hier den Klimawandel und Umweltschutzbemühungen belächeln, dann verliere ich den den letzten Funken Hoffnung. Euch ist schon klar, dass das Pariser Ziel von maximal 2 Grad Erwärmung höchstwahrscheinlich verfehlt wird und schon von vielen Politikern aufgegeben wurde? Und wenn das passiert, schmilzt der Permafrost in der Antartkis in dem ein vielfaches des CO2´s gebunden ist, das sich bereits in der Atmosphäre befindet. Wenn das freigesetzt wird, steigt das Klima unaufhaltbar um mindestens 8 Grad.

Ganze Landmassen verschwinden unter dem Meeresspiegel, Äquatoriale Gebiete und Tropenregionen werden unbewohnbar. Ich möchte erinnern, dass in der Hitzewelle um 2003 in Europa schon 70.000 Menschen gestorben sind. Die Ertragskraft von allen Getreidesorten wird im Durchschnitt um 50% sinken und wir schaffen es schon heute nicht, alle Menschen zu ernähren. Außerdem steigt die Waldbrandgefahr extrem, wodurch weitere große Mengen CO2 freigesetzt werden.
Als die Erde sich vor 250 Mio. Jahren um 5 Grad erwärmt hat, sind 97 % aller Lebensformen ausgestorben. Stephen Hawking hat nicht umsonst gesagt, dass die Spezies Mensch wenn sie so weiter macht nur überleben kann, wenn sie andere Planeten besiedelt. Aber wahrscheinlich ist Stephen Hawking auch nur ein linksgrün verblendeter Gutmensch.

Aber Hauptsache der Wirtschaft geht es gut ;)

Achja es ist auch witzig wie viele hier die Verantwortung einfach auf China, Indien und Co. schieben. Deutschland ist weltweit auf Rang 24 was den Pro-Kopf-CO2-Ausstoß angeht. China auf Rang 39, Indien auf 104. Ganz am Ende kommt erst der Rest von Asien, Südamerika und Afrika. Wir verursachen pro Person bis zu 60 (!) mal mehr CO2 als manche afrikanischen Länder. Schlimmer als wir sind eigentlich nur Nordamerika, Australien, Russland, ein paar andere europäische Länder und Golfstaaten.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

Sehr guter Beitrag. Dennoch ist es bemerkenswert, dass man solche einfachen Dinge hier erklären muss. Einem Forum wo jeder der nächste Top Manager werden will und unter 100k gar nicht erst aufsteht. Parteien wie die AfD gefährden unser Land mehr, als es die Grünen je könnten. So einen Tunnelblick kann man doch gar nicht haben....

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Danke für den Beitrag.

Wenn ich hier sehe wie vermeintliche Akademiker und High-Performer hier den Klimawandel und Umweltschutzbemühungen belächeln, dann verliere ich den den letzten Funken Hoffnung. Euch ist schon klar, dass das Pariser Ziel von maximal 2 Grad Erwärmung höchstwahrscheinlich verfehlt wird und schon von vielen Politikern aufgegeben wurde? Und wenn das passiert, schmilzt der Permafrost in der Antartkis in dem ein vielfaches des CO2´s gebunden ist, das sich bereits in der Atmosphäre befindet. Wenn das freigesetzt wird, steigt das Klima unaufhaltbar um mindestens 8 Grad.

Ganze Landmassen verschwinden unter dem Meeresspiegel, Äquatoriale Gebiete und Tropenregionen werden unbewohnbar. Ich möchte erinnern, dass in der Hitzewelle um 2003 in Europa schon 70.000 Menschen gestorben sind. Die Ertragskraft von allen Getreidesorten wird im Durchschnitt um 50% sinken und wir schaffen es schon heute nicht, alle Menschen zu ernähren. Außerdem steigt die Waldbrandgefahr extrem, wodurch weitere große Mengen CO2 freigesetzt werden.
Als die Erde sich vor 250 Mio. Jahren um 5 Grad erwärmt hat, sind 97 % aller Lebensformen ausgestorben. Stephen Hawking hat nicht umsonst gesagt, dass die Spezies Mensch wenn sie so weiter macht nur überleben kann, wenn sie andere Planeten besiedelt. Aber wahrscheinlich ist Stephen Hawking auch nur ein linksgrün verblendeter Gutmensch.

Aber Hauptsache der Wirtschaft geht es gut ;)

Achja es ist auch witzig wie viele hier die Verantwortung einfach auf China, Indien und Co. schieben. Deutschland ist weltweit auf Rang 24 was den Pro-Kopf-CO2-Ausstoß angeht. China auf Rang 39, Indien auf 104. Ganz am Ende kommt erst der Rest von Asien, Südamerika und Afrika. Wir verursachen pro Person bis zu 60 (!) mal mehr CO2 als manche afrikanischen Länder. Schlimmer als wir sind eigentlich nur Nordamerika, Australien, Russland, ein paar andere europäische Länder und Golfstaaten.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Danke für den Beitrag.

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Wenn ich hier sehe wie vermeintliche Akademiker und High-Performer hier den Klimawandel und Umweltschutzbemühungen belächeln, dann verliere ich den den letzten Funken Hoffnung. Euch ist schon klar, dass das Pariser Ziel von maximal 2 Grad Erwärmung höchstwahrscheinlich verfehlt wird und schon von vielen Politikern aufgegeben wurde? Und wenn das passiert, schmilzt der Permafrost in der Antartkis in dem ein vielfaches des CO2´s gebunden ist, das sich bereits in der Atmosphäre befindet. Wenn das freigesetzt wird, steigt das Klima unaufhaltbar um mindestens 8 Grad.

Ganze Landmassen verschwinden unter dem Meeresspiegel, Äquatoriale Gebiete und Tropenregionen werden unbewohnbar. Ich möchte erinnern, dass in der Hitzewelle um 2003 in Europa schon 70.000 Menschen gestorben sind. Die Ertragskraft von allen Getreidesorten wird im Durchschnitt um 50% sinken und wir schaffen es schon heute nicht, alle Menschen zu ernähren. Außerdem steigt die Waldbrandgefahr extrem, wodurch weitere große Mengen CO2 freigesetzt werden.
Als die Erde sich vor 250 Mio. Jahren um 5 Grad erwärmt hat, sind 97 % aller Lebensformen ausgestorben. Stephen Hawking hat nicht umsonst gesagt, dass die Spezies Mensch wenn sie so weiter macht nur überleben kann, wenn sie andere Planeten besiedelt. Aber wahrscheinlich ist Stephen Hawking auch nur ein linksgrün verblendeter Gutmensch.

Aber Hauptsache der Wirtschaft geht es gut ;)

Achja es ist auch witzig wie viele hier die Verantwortung einfach auf China, Indien und Co. schieben. Deutschland ist weltweit auf Rang 24 was den Pro-Kopf-CO2-Ausstoß angeht. China auf Rang 39, Indien auf 104. Ganz am Ende kommt erst der Rest von Asien, Südamerika und Afrika. Wir verursachen pro Person bis zu 60 (!) mal mehr CO2 als manche afrikanischen Länder. Schlimmer als wir sind eigentlich nur Nordamerika, Australien, Russland, ein paar andere europäische Länder und Golfstaaten.

Man kann das auch anders sehen. Deutschland wird es alleine nicht schaffen diesen Klimawandel zu verhindern und steht im globalen Kontext ziemlich alleine dar. Warum sollte Deutschland es so viel besser wissen als alle anderen. Die Weltbevölkerung explodiert und wenn es so kommt wie du sagst, wird es zu harten Verteilungskämpfen kommen.

Wäre es da nicht sinnvoller, mal die Realität zu betrachten als zu träumen? Sicher, wenn es hilft, fahre ich auch kein Auto mehr und esse kein Fleisch. Bringt aber nichts, weil es die anderen Länder einfach nicht mittragen. Im Gegenteil: Diese rüsten schwer auf um bei den drohenden Verteilungskämpfen nicht leer auszugehen. Schau dir doch bitte mal die Geschichte der Menschheit an. Dort gab es immer erbitterte Kämpfe um Ressourcen. Zum Beispiel haben die Amerikaner sich ihr Land einfach genommen und die dortige Bevölkerung einfach platt gemacht. Warum sollte es diesmal anders laufen? Weil sich der Mensch weiter entwickelt hat? Das glaube ich nicht. Mit schwacher Wirtschaft und abgewrackter Bundeswehr sehe ich einem solchen Szenario nicht besonders optimistisch entgegen. Auf ein "Schwächling" hört auch kein anderes Land. Nur ein starkes Deutschland findet Gehör in der Welt. Deshalb muss die Wirtschaft immer oberste Priorität haben. Ist nicht schön, aber so funktioniert die Welt eben.

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WiWi Gast

Gruene WiWis

DANKE!

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

Wenn ich hier sehe wie vermeintliche Akademiker und High-Performer hier den Klimawandel und Umweltschutzbemühungen belächeln, dann verliere ich den den letzten Funken Hoffnung. Euch ist schon klar, dass das Pariser Ziel von maximal 2 Grad Erwärmung höchstwahrscheinlich verfehlt wird und schon von vielen Politikern aufgegeben wurde? Und wenn das passiert, schmilzt der Permafrost in der Antartkis in dem ein vielfaches des CO2´s gebunden ist, das sich bereits in der Atmosphäre befindet. Wenn das freigesetzt wird, steigt das Klima unaufhaltbar um mindestens 8 Grad.

Ganze Landmassen verschwinden unter dem Meeresspiegel, Äquatoriale Gebiete und Tropenregionen werden unbewohnbar. Ich möchte erinnern, dass in der Hitzewelle um 2003 in Europa schon 70.000 Menschen gestorben sind. Die Ertragskraft von allen Getreidesorten wird im Durchschnitt um 50% sinken und wir schaffen es schon heute nicht, alle Menschen zu ernähren. Außerdem steigt die Waldbrandgefahr extrem, wodurch weitere große Mengen CO2 freigesetzt werden.
Als die Erde sich vor 250 Mio. Jahren um 5 Grad erwärmt hat, sind 97 % aller Lebensformen ausgestorben. Stephen Hawking hat nicht umsonst gesagt, dass die Spezies Mensch wenn sie so weiter macht nur überleben kann, wenn sie andere Planeten besiedelt. Aber wahrscheinlich ist Stephen Hawking auch nur ein linksgrün verblendeter Gutmensch.

Aber Hauptsache der Wirtschaft geht es gut ;)

Achja es ist auch witzig wie viele hier die Verantwortung einfach auf China, Indien und Co. schieben. Deutschland ist weltweit auf Rang 24 was den Pro-Kopf-CO2-Ausstoß angeht. China auf Rang 39, Indien auf 104. Ganz am Ende kommt erst der Rest von Asien, Südamerika und Afrika. Wir verursachen pro Person bis zu 60 (!) mal mehr CO2 als manche afrikanischen Länder. Schlimmer als wir sind eigentlich nur Nordamerika, Australien, Russland, ein paar andere europäische Länder und Golfstaaten.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Gruen waehlen aber am Montag morgen im Flieger von MUC nach CGN. Bei den Wahlergebnissen in Deutschen Cities, sind offenkundig viele Topverdiener Gruenen Waehler. Wie passt das zusammen?

Wie das zusammen passt? Die Grünen haben halt eine sehr wohlhabende Wählerschaft.
Das ist hinlänglich bekannt und auch erklärbar. Wer kann es sich leisten, sich über Klimsschutz Gedanken zu machen? Derjenige, dem es wirtschaftlich gut geht.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also, die Grünen sind doch abseits des Ökothemas mittlerweile ein stockkonservativer Haufen. Klar, sind ja auch alle älter geworden. Wer wirkliche Progressivität will, muss andere Parteien wählen. Volt zum Beispiel.

Das ist ja mal so richtig weltfremd. Das Ökothema dürfte noch das einzige sein, was bei den Grünen konservativ ist, denn eigentlich ist Umwelt ein konservatives Thema. Ansonsten kann man die Grünen wohl durchaus berechtigt als linksradikal bis linksextrem bezeichnen. Jedenfalls liegen die sehr deutlich links von der SPD. Es ist nicht nachvollziehbar, wie diese Partei für den Normalbürger wählbar sein kann.

Wer die Grünen tatsächlich für linksradikal bis linksextrem hält, dessen Kompass ist so dermaßen verschoben, das ist ja schon fast nicht mehr lustig.

Die gleiche Leute fordern dann wahrscheinlich, dass man die Sorgen und Ängste der Wutbürger in Dresden ernst nehmen und man mit denen reden muss. Schließlich ist da ja schon irgendwo was dran...

Wohin ist denn Dein Kompass verschoben? In einem PoWi-Forum würde ein solcher Kommentar keinen wundern. Dass ein BWLer die Grünen für nicht links hält, ist jedoch erstaunlich.

Links und linksradikal ist ein grosser Unterschied.
Die Grünen wenden sich zu den neuen bürgerlichen. Sie regieren sogar das Auto Land bawü mit dem konservativen und beliebten Kretschmann. Und das anscheinend nicht schlecht.

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 29.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Also, die Grünen sind doch abseits des Ökothemas mittlerweile ein stockkonservativer Haufen. Klar, sind ja auch alle älter geworden. Wer wirkliche Progressivität will, muss andere Parteien wählen. Volt zum Beispiel.

Das ist ja mal so richtig weltfremd. Das Ökothema dürfte noch das einzige sein, was bei den Grünen konservativ ist, denn eigentlich ist Umwelt ein konservatives Thema. Ansonsten kann man die Grünen wohl durchaus berechtigt als linksradikal bis linksextrem bezeichnen. Jedenfalls liegen die sehr deutlich links von der SPD. Es ist nicht nachvollziehbar, wie diese Partei für den Normalbürger wählbar sein kann.

Wer die Grünen tatsächlich für linksradikal bis linksextrem hält, dessen Kompass ist so dermaßen verschoben, das ist ja schon fast nicht mehr lustig.

Die gleiche Leute fordern dann wahrscheinlich, dass man die Sorgen und Ängste der Wutbürger in Dresden ernst nehmen und man mit denen reden muss. Schließlich ist da ja schon irgendwo was dran...

Wohin ist denn Dein Kompass verschoben? In einem PoWi-Forum würde ein solcher Kommentar keinen wundern. Dass ein BWLer die Grünen für nicht links hält, ist jedoch erstaunlich.

Links und linksradikal ist ein grosser Unterschied.
Die Grünen wenden sich zu den neuen bürgerlichen. Sie regieren sogar das Auto Land bawü mit dem konservativen und beliebten Kretschmann. Und das anscheinend nicht schlecht.

linke Neigungen zeugen von fehlender Bildung...

antworten
WiWi Gast

Gruene WiWis

WiWi Gast schrieb am 30.05.2019:

Links und linksradikal ist ein grosser Unterschied.
Die Grünen wenden sich zu den neuen bürgerlichen. Sie regieren sogar das Auto Land bawü mit dem konservativen und beliebten Kretschmann. Und das anscheinend nicht schlecht.

linke Neigungen zeugen von fehlender Bildung...

Die "Verbürgerlichung" der Grünen ist daran ablesbar, dass ihre Wähler nicht nur über die höchsten Bildungsabschlüsse verfügen, sondern auch überdurchschnittlich verdienen.
https://m.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/gruene/42159/wahlergebnisse-und-waehlerschaft

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Das Online-Portal »perso-net.de« bietet umfassendes Wissen zum Personalmanagement und ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten.

Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

demowanda.de - Fachportal zum demografischen Wandel der Arbeitswelt

Screenshot Homepage demowanda.de

Die Menschen werden älter, die Bevölkerungsentwicklung verändert den Arbeitsmarkt – der demografische Wandel bringt neue Herausforderungen für die Gesellschaft mit sich. Das neue Informationsportal demowanda.de beleuchtet die Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven unter dem Aspekt des demografischen Wandels. Wie verändert sich der Arbeitsmarkt? Welche Arbeitsbedingungen müssen geschaffen werden? Wie wichtig sind berufliche Aus- und Weiterbildung?

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung macht Unternehmen familienfreundlicher

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich positiv auf Familien aus, denn mobiles Arbeiten ermöglicht Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Wird die Arbeitszeit individuell zugeschnitten, nehmen Beschäftigte ihr Unternehmen familienfreundlicher wahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur digitalen Arbeitswelt.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

Pendler: Ab einer Stunde Arbeitsweg wird umgezogen

Pendeln: Eine Stau auf der Autobahn mit entsprechend angezeigten Verkehrsschildern.

56 Prozent der Deutschen nehmen maximal eine Stunde Arbeitsweg in Kauf, bevor sie näher an ihren Arbeitsort ziehen. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de. 22 Prozent der Befragten würden sogar zwei und mehr Stunden Fahrdauer tolerieren. Als wichtigste Motivation zum Pendeln geben die Teilnehmer die Zufriedenheit mit dem Wohnort an. Bei Pendlern mit Kindern sinkt die Motivation schneller und suchen sich näher am Arbeitsplatz ein neues Zuhause.

Rekrutierungsmaßnahmen in Unternehmen: So läuft die moderne Personalsuche mit Headhunter

Personalsuche mit Headhunter: Kontur von einem Mann vor hellem Hintergrund auf dem das Wort "Hunter" steht.

Für Unternehmen egal welcher Größe wird es auf dem heutigen Arbeitsmarkt zunehmend schwer, gutes Personal zu finden. Auch für Betriebe, die im Mittelstand positioniert sind, wird es daher immer interessanter auf Headhunter zurückzugreifen. Was zeichnet einen professionellen Personalberater aus? Welche Aufgaben übernimmt er? Und wie effektiv kann derjenige bei der Auswahl des passenden Mitarbeiters tatsächlich sein?

Spatial Economics: Rekordtief von Entfernungskosten verändert Geschäftsmodelle und Arbeitsleben

Finanzbranche: Blick auf das Bankenviertel in Frankfurt am Main.

In der neuen posturbanen Ökonomie werden sich Menschen und ihre Arbeitsstätten zunehmend voneinander entfernen. Der Technologiewandel verändert, durch extrem gesunkene Kosten der räumlichen Distanz (Spatial Economics), die Lage von Produktionsstandorten und Beschäftigungsschwerpunkten. Das wird auch die Arbeitswelt beeinflussen. Mehr Mitarbeiter werden dadurch aus Vorstädten in ländlichere Gebiete ziehen, so lautet das Ergebnis der Studie "Spatial Economics: The Declining Cost of Distance" der Strategieberatung Bain.

Arbeitsökonomie: Heinz König Young Scholar Award 2016 geht an US-Nachwuchsökonomen

Die Preisträger des Heinz-König-Award für Arbeitsökonomie 2016: Jan Tilly (m). und Nick Frazier (r.) mit ZEW-Forschungsgruppenleiter Andreas Peichl.

In diesem Jahr wurden zwei Nachwuchsökonomen mit dem Heinz König Young Scholar Award ausgezeichnet. Preisträger Nicholas Patrick Frazier beschäftigte sich mit den Unsicherheitseffekten bei der Arbeitszeit von Beschäftigten, während Gewinner Jan Tilly die Beschäftigungs- und Wohlfahrtseffekte der Kurzarbeit in Deutschland untersuchte. Der jährlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) verliehene Heinz König Young Scholar Award ist mit 5.000 Euro dotiert und beinhaltet zusätzlich das Angebot eines mehrmonatigen Forschungsaufenthalts am ZEW.

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