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Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 35
Studium: Elektroinstallateurin, Elektromeisterin, B.Eng. + M.Eng. Elektrotechnik
Beruf: Bauleiterin Elektrotechnik
Region: NRW
Branche: Bauindustrie
Erfahrung: 5 Jahre
Gehalt: 58k
Arbeitszeit: 40h
Entwicklung: Einstieg: 44k, nach Bachelorabschluss auf 50k, nach Master anschließend 58k

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 26
Studium: B.Eng, M.Sc.
Beruf: Ingenieur
Region: BaWü
Erfahrung: 3 Jahre
Branche: Automobil, IGM
Gehalt: 95k
Arbeitszeit: 40h
Entwicklung: 68k, 72k, 95k (externer Wechsel)
Zufrieden: Sehr

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Alter: 31
Studium: Diplom Mathematik, Dr.-Ing.
Beruf: Associate Manager/Consultant
Region: Hessen
Erfahrung: 4 Jahre
Branche: Consulting (Quant.)
Gehalt: 80k
Arbeitszeit:40h
Entwicklung: 60k (Einstieg) -65 - 72 -80 (so grob)
Zufrieden: Ja

Mit 31 Jahren 4 Jahre BE + Mathematik Studium + Ingenieursstudium + Dissertation

Klingt völlig plausibel

Wo habe ich etwas von einem Ingenieurssstudium gesagt? Ich hatte mit 18 Abitur, mit 23 das Diplom und mit 27 meinen Doktortitel. Den Dr.-Ing kann man auch mit einem Mathematikstudium erwerben.

Niemand hat mit 27 einen Doktortitel. Viele nichtmal mit 37.

Geh nach Hause. Widerlich hier so zu lügen

Ist die letzte Nachricht ein Troll oder ernst gemeint?

Ich habe Physik studiert. Ca. die Hälfte der Studenten hat bei uns nach dem Master den Doktor gemacht.
Doktoranden waren zur Hälfte in experimentiellen Themen (Diss 4-8 Jahre) und zur Hälfte in theoretischen Themen (Diss 3-4 Jahre).

Wenn wir nur die Theoretiker betrachten, heißt dass das ein Viertel des Studiengangs jedes Jahr den Doktor in maximal 3-4 Jahren und den Master in 5-6 Jahren macht, also die Gesamtzeit an der Uni bis zum Doktor 8-10 Jahre beträgt. In anderen Worten ein Viertel der Studenten bei uns hat jedes Jahr mit 26-28 Jahren den Doktor.

Habe meinen Dr.-Ing. 25 Tage nach meinem 29. Geburtstag verteidigt und hatte die Urkunde nach ca. 55 Tagen in der Hand. 28 ist machbar, hat man halt ne knackige Zeit. (Hatte ich auch :))

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 26
Ausbildung: B.Sc. Wirtschaftsinformatik (bald auch M.Sc.)
Beruf: Software Engineer und Berater
Branche: IT und Services
Erfahrung: ~3 Jahre (+3 Jahre als Junior im dualen Studium)
Gehalt: 78k + ca. 10k Bonus (je nach Jahresperformance)
Arbeitszeit: 40h, aktuell 100% Homeoffice
Zufrieden:
Geht so. Gehalt ist ganz ok, aber der Job verlangt einem mental schon einiges ab. IT im Business Umfeld in Deutschland ist sehr frustrierend. Am Ende kumulieren sich viele Probleme des Unternehmens dann "ganz unten" bei der IT. Wir müssen es irgendwie richten und sind für alles verantwortlich, entscheiden dürfen wir aber nix. Aufstiegschancen außerhalb der Fachlaufbahn sucht man auch vergeblich. Dazu chronischer Personalmangel, weil zu wenig Budget und komische Anforderungen für viele wichtige Stellen.

Sobald ich den Master in der Tasche habe, werde ich mich sicherlich umorientieren. Dann werde ich mir eine Stelle mit mehr Business Bezug und weniger IT suchen. Auch wenn das kurzfristig erstmal einen leichten Gehaltseinbruch bedeuten wird.

antworten
SnisniBrisni

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Ich muss dich dahingehend vertrösten, dass diese Probleme im Fachbereich nicht besser sind

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Alter: 26
Ausbildung: B.Sc. Wirtschaftsinformatik (bald auch M.Sc.)
Beruf: Software Engineer und Berater
Branche: IT und Services
Erfahrung: ~3 Jahre (+3 Jahre als Junior im dualen Studium)
Gehalt: 78k + ca. 10k Bonus (je nach Jahresperformance)
Arbeitszeit: 40h, aktuell 100% Homeoffice
Zufrieden:
Geht so. Gehalt ist ganz ok, aber der Job verlangt einem mental schon einiges ab. IT im Business Umfeld in Deutschland ist sehr frustrierend. Am Ende kumulieren sich viele Probleme des Unternehmens dann "ganz unten" bei der IT. Wir müssen es irgendwie richten und sind für alles verantwortlich, entscheiden dürfen wir aber nix. Aufstiegschancen außerhalb der Fachlaufbahn sucht man auch vergeblich. Dazu chronischer Personalmangel, weil zu wenig Budget und komische Anforderungen für viele wichtige Stellen.

Sobald ich den Master in der Tasche habe, werde ich mich sicherlich umorientieren. Dann werde ich mir eine Stelle mit mehr Business Bezug und weniger IT suchen. Auch wenn das kurzfristig erstmal einen leichten Gehaltseinbruch bedeuten wird.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

SnisniBrisni schrieb am 07.10.2021:

Ich muss dich dahingehend vertrösten, dass diese Probleme im Fachbereich nicht besser sind

Wenn ich mir angucke, wie unsere Fachbereiche ihre ganze Verantwortung an die IT bzw. externe Dienstleister abwälzen, würde ich das verneinen.

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 26
Studium: Msc International Business
Beruf: Einkauf
Erfahrung: 1,5 Jahre fachfremd, 1,5 Jahre Einkaufe
Branche: Pharma
Gehalt: 75k
Arbeitszeit: 35-40h
Entwicklung: 57k, 60k als Trainee, vorzeitige Beförderung auf jetzige Stelle, Entwicklung zur Bandmitte über die nächsten Jahre -> 95k
Zufrieden: Auf jeden Fall

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Einstiegsalter: 30
Einstiegsjahr: 2019
Abschluss: B.Sc Wing (FH), 3,4
Unternehmen bzw. Branche: Energie
Region: Niedersachsen
Stunden pro Woche: 38
Gehalt: 46k (+ 6 Tage extra Urlaub)

AG-Wechsel:
Alter: 32
Branche: Energie
Region: Niedersachsen
Gehalt: 54k (all-in)

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Alter: 27
Ausbildung: Medizin
Beruf: Arzt
Branche: Gesundheitswesen
Erfahrung: 1,5 Jahre
Gehalt: 84k
Arbeitszeit: 42h, real 48-50h inkl. Nacht- und Feiertagsdienste
Entwicklung: Einstieg ohne Dienste 57k

Mit der Berufserfahrung kannst du kein Arzt sein, sondern höchstens Assistenzarzt.

Dir ist bewusst, dass sich ein Assistenzarzt als Arzt bezeichnen darf? Facharzt kann er noch nicht sein, das hat er auch nicht behaupet.

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 28
Studium: Master Finance
Beruf: Risikomanager Kapitalanlage
Erfahrung: 4 Jahre
Branche: Versicherungen
Gehalt: 59k
Arbeitszeit: 42h
Entwicklung: 48,5k (inkl. 2k Studienförderung, 38h) Reporting - interner Wechsel auf aktuelle Stelle, 56k (inkl. 2k Studienförderung, 42h), 54k, 59k
Zufrieden: leider muss man scheinbar das eigene Unternehmen verlassen, um eine marktübliche Bezahlung zu bekommen. Die sonstigen soften Faktoren stimmen sonst alle bei meinem jetzigen Arbeitgeber.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 31
Studium: MSc Supply Chain Management
Beruf: Manager
Erfahrung: 5 Jahre
Branche: SAP Beratung
Gehalt: 87k (Ziel, sollte im Jahr 2022 erreicht werden)
Arbeitszeit: ~45h
Entwicklung: 57k, Jobwechsel 65k, Jobwechsel 70k, Beförderung im Jahr 2021.
Zufrieden: Gehalt: ja. Beruf: SAP Beratung ist einfach nur bezahltes Leiden... würde heute etwas anderes machen.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Lustig. Wir haben ein ähnliches Profil. Allerdings bin ich 2 Jahre älter, decke das Marktrisko ab und habe einen UK Master in Finance.

In Österreich arbeite ich aber nur 37,5 Stunden, bekomme aber bisschen weniger Gehalt als du (etwa 55k)
Mache aber meinen PhD in Finance und das lässt sich ganz gut vereinbaren. Allerdings ist die Median-Bandbreite eher 62-75k.

Und ja man muss wechseln.

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 28
Studium: Master Finance
Beruf: Risikomanager Kapitalanlage
Erfahrung: 4 Jahre
Branche: Versicherungen
Gehalt: 59k
Arbeitszeit: 42h
Entwicklung: 48,5k (inkl. 2k Studienförderung, 38h) Reporting - interner Wechsel auf aktuelle Stelle, 56k (inkl. 2k Studienförderung, 42h), 54k, 59k
Zufrieden: leider muss man scheinbar das eigene Unternehmen verlassen, um eine marktübliche Bezahlung zu bekommen. Die sonstigen soften Faktoren stimmen sonst alle bei meinem jetzigen Arbeitgeber.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 31
Studium: MSc Supply Chain Management
Beruf: Manager
Erfahrung: 5 Jahre
Branche: SAP Beratung
Gehalt: 87k (Ziel, sollte im Jahr 2022 erreicht werden)
Arbeitszeit: ~45h
Entwicklung: 57k, Jobwechsel 65k, Jobwechsel 70k, Beförderung im Jahr 2021.
Zufrieden: Gehalt: ja. Beruf: SAP Beratung ist einfach nur bezahltes Leiden... würde heute etwas anderes machen.

was genau stört dich denn?

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BuyBuild

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 29
Studium: Master BWL
Beruf: Corporate M&A
Region: düsseldorf
Erfahrung: 1,5 Jahre
Branche: Software
Gehalt: 63+6
Arbeitszeit: 50h im Schnitt
Entwicklung: 48+4 (erster Job)
Zufrieden: absolut.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 31
Studium: MSc Supply Chain Management
Beruf: Manager
Erfahrung: 5 Jahre
Branche: SAP Beratung
Gehalt: 87k (Ziel, sollte im Jahr 2022 erreicht werden)
Arbeitszeit: ~45h
Entwicklung: 57k, Jobwechsel 65k, Jobwechsel 70k, Beförderung im Jahr 2021.
Zufrieden: Gehalt: ja. Beruf: SAP Beratung ist einfach nur bezahltes Leiden... würde heute etwas anderes machen.

kannst du aus dem Nähkästchen plaudern, warum SAP Beratung bezahltes Leiden ist? Aus reinem Interesse.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 45
Ausbildung: Industriekaufmann 2 Jahre
Beruf: Sachbearbeiter Vertriebsinnendienst
Region: Niedersachsen
Erfahrung: 23 jahre
Branche: IG Chemie
Gehalt: 80tsd
Arbeitszeit: 37,5h Gleitzeit, Home Office
Entwicklung: bisher nur im Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Start mit 30tsd und dann bis jetzt im gleichen Job geblieben und nach und nach über tarifsprünge gesteigert
Zufrieden: Sehr zufrieden. Nach meiner Meinung sogar extrem überbezahlt

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 45
Ausbildung: Industriekaufmann 2 Jahre
Beruf: Sachbearbeiter Vertriebsinnendienst
Region: Niedersachsen
Erfahrung: 23 jahre
Branche: IG Chemie
Gehalt: 80tsd
Arbeitszeit: 37,5h Gleitzeit, Home Office
Entwicklung: bisher nur im Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Start mit 30tsd und dann bis jetzt im gleichen Job geblieben und nach und nach über tarifsprünge gesteigert
Zufrieden: Sehr zufrieden. Nach meiner Meinung sogar extrem überbezahlt

Könnte durch Firmenwechsel noch überbezahlter gewesen sein (oder auch nicht)

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 45
Ausbildung: Industriekaufmann 2 Jahre
Beruf: Sachbearbeiter Vertriebsinnendienst
Region: Niedersachsen
Erfahrung: 23 jahre
Branche: IG Chemie
Gehalt: 80tsd
Arbeitszeit: 37,5h Gleitzeit, Home Office
Entwicklung: bisher nur im Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Start mit 30tsd und dann bis jetzt im gleichen Job geblieben und nach und nach über tarifsprünge gesteigert
Zufrieden: Sehr zufrieden. Nach meiner Meinung sogar extrem überbezahlt

So viel für eine einfache Vertriebssachbearbeiter-Stelle? Was sind dort deine genauen Tätigkeiten? Bitte mal erzählen.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Wtf mit einer Ausbildung in Niedersachsen so viel?

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 45
Ausbildung: Industriekaufmann 2 Jahre
Beruf: Sachbearbeiter Vertriebsinnendienst
Region: Niedersachsen
Erfahrung: 23 jahre
Branche: IG Chemie
Gehalt: 80tsd
Arbeitszeit: 37,5h Gleitzeit, Home Office
Entwicklung: bisher nur im Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Start mit 30tsd und dann bis jetzt im gleichen Job geblieben und nach und nach über tarifsprünge gesteigert
Zufrieden: Sehr zufrieden. Nach meiner Meinung sogar extrem überbezahlt

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 29
Studium: Staatsexamen
Beruf: Mathe/Biologielehrer Sek I
Region: Sachsen
Erfahrung: 10
Branche: Bildung
Gehalt: 60k brutto (+ Verbeamtung)
Arbeitszeit: 42h im Schnitt
Entwicklung:
Zufrieden: absolut.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 45
Ausbildung: Industriekaufmann 2 Jahre
Beruf: Sachbearbeiter Vertriebsinnendienst
Region: Niedersachsen
Erfahrung: 23 jahre
Branche: IG Chemie
Gehalt: 80tsd
Arbeitszeit: 37,5h Gleitzeit, Home Office
Entwicklung: bisher nur im Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Start mit 30tsd und dann bis jetzt im gleichen Job geblieben und nach und nach über tarifsprünge gesteigert
Zufrieden: Sehr zufrieden. Nach meiner Meinung sogar extrem überbezahlt

Und wie viel hast du nach 2-4 Jahren verdient?

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Hatte mich dahingehend mal umgehört aber keine Chance. Woanders bekomme ich für die Tätigkeit keine 45 tsd.

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 45
Ausbildung: Industriekaufmann 2 Jahre
Beruf: Sachbearbeiter Vertriebsinnendienst
Region: Niedersachsen
Erfahrung: 23 jahre
Branche: IG Chemie
Gehalt: 80tsd
Arbeitszeit: 37,5h Gleitzeit, Home Office
Entwicklung: bisher nur im Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Start mit 30tsd und dann bis jetzt im gleichen Job geblieben und nach und nach über tarifsprünge gesteigert
Zufrieden: Sehr zufrieden. Nach meiner Meinung sogar extrem überbezahlt

Könnte durch Firmenwechsel noch überbezahlter gewesen sein (oder auch nicht)

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 45
Ausbildung: Industriekaufmann 2 Jahre
Beruf: Sachbearbeiter Vertriebsinnendienst
Region: Niedersachsen
Erfahrung: 23 jahre
Branche: IG Chemie
Gehalt: 80tsd
Arbeitszeit: 37,5h Gleitzeit, Home Office
Entwicklung: bisher nur im Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Start mit 30tsd und dann bis jetzt im gleichen Job geblieben und nach und nach über tarifsprünge gesteigert
Zufrieden: Sehr zufrieden. Nach meiner Meinung sogar extrem überbezahlt

So viel für eine einfache Vertriebssachbearbeiter-Stelle? Was sind dort deine genauen Tätigkeiten? Bitte mal erzählen.

Na ja, Kundenservice am Telefon aber mehr emails da es sich um Export handelt. Auftrags und Angebotsabgabe. Termine überwachen. Reklamationen klären. Nichts kompliziertes meiner Meinung nach. Macht dennoch Spaß.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Da lag ich bei 40 tsd.
So schnell geht das ja nicht wenn man sich nicht weiterbildet und die Tätigkeit gleich bleibt. Aber wenn man immer dreist nach Gehaltserhöhungen fragt und sich gut verkauft klappt es nach und nach.

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 45
Ausbildung: Industriekaufmann 2 Jahre
Beruf: Sachbearbeiter Vertriebsinnendienst
Region: Niedersachsen
Erfahrung: 23 jahre
Branche: IG Chemie
Gehalt: 80tsd
Arbeitszeit: 37,5h Gleitzeit, Home Office
Entwicklung: bisher nur im Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Start mit 30tsd und dann bis jetzt im gleichen Job geblieben und nach und nach über tarifsprünge gesteigert
Zufrieden: Sehr zufrieden. Nach meiner Meinung sogar extrem überbezahlt

Und wie viel hast du nach 2-4 Jahren verdient?

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 30
Studium: M.Sc. deutsche Targetuni
Beruf: Steuerberater
Region: Düsseldorf
Erfahrung: 3,5 Jahre (kein Manager)
Branche: Big4
Gehalt: 60k brutto zzgl. Überstunden (ca. 10%) und Bonus (fix 7% vom Jahresbrutto + ggf. variabler Bonus)
Arbeitszeit: 40-50h, in Ausnahmewochen mehr (ca. 3-4 mal im Jahr), keine Wochenendarbeit
Zufrieden: bin sehr zufrieden

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Wtf mit einer Ausbildung in Niedersachsen so viel?

Alter: 45
Ausbildung: Industriekaufmann 2 Jahre
Beruf: Sachbearbeiter Vertriebsinnendienst
Region: Niedersachsen
Erfahrung: 23 jahre
Branche: IG Chemie
Gehalt: 80tsd
Arbeitszeit: 37,5h Gleitzeit, Home Office
Entwicklung: bisher nur im Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Start mit 30tsd und dann bis jetzt im gleichen Job geblieben und nach und nach über tarifsprünge gesteigert
Zufrieden: Sehr zufrieden. Nach meiner Meinung sogar extrem überbezahlt

Was ist daran so schwer zu glauben? Glaubst du ernsthaft in IGM/IG BCE Unternehmen arbeitet ein Industriekaufmann für unter 50-60k?
Und wenn man seit 20 Jahren dabei ist kannst es dir ja selbst denken was da bei rum kommt mit den ganzen Tariferhöhungen ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 29
Studium: Master Betriebswirtschaft
Beruf: IT Service Owner
Region: Bayern
Branche: Elektrotechnik
Erfahrung: 2 Jahre
Gehalt: 68k
Arbeitszeit: 35h
Entwicklung: Einstieg: 58k

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 04.11.2021:

Alter: 45
Ausbildung: Industriekaufmann 2 Jahre
Beruf: Sachbearbeiter Vertriebsinnendienst
Region: Niedersachsen
Erfahrung: 23 jahre
Branche: IG Chemie
Gehalt: 80tsd
Arbeitszeit: 37,5h Gleitzeit, Home Office
Entwicklung: bisher nur im Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Start mit 30tsd und dann bis jetzt im gleichen Job geblieben und nach und nach über tarifsprünge gesteigert
Zufrieden: Sehr zufrieden. Nach meiner Meinung sogar extrem überbezahlt

So viel für eine einfache Vertriebssachbearbeiter-Stelle? Was sind dort deine genauen Tätigkeiten? Bitte mal erzählen.

Na ja, Kundenservice am Telefon aber mehr emails da es sich um Export handelt. Auftrags und Angebotsabgabe. Termine überwachen. Reklamationen klären. Nichts kompliziertes meiner Meinung nach. Macht dennoch Spaß.

Ja. Ich mache im Prinzip genau das gleiche nur auch noch etwas Controlling dazu und die Versandorganisation teilweise auch (Zoll usw.). Aber krass das du so viel kriegst. Da werde ich nie hinkommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 03.11.2021:

Alter: 31
Studium: MSc Supply Chain Management
Beruf: Manager
Erfahrung: 5 Jahre
Branche: SAP Beratung
Gehalt: 87k (Ziel, sollte im Jahr 2022 erreicht werden)
Arbeitszeit: ~45h
Entwicklung: 57k, Jobwechsel 65k, Jobwechsel 70k, Beförderung im Jahr 2021.
Zufrieden: Gehalt: ja. Beruf: SAP Beratung ist einfach nur bezahltes Leiden... würde heute etwas anderes machen.

kannst du aus dem Nähkästchen plaudern, warum SAP Beratung bezahltes Leiden ist? Aus reinem Interesse.

Ganz verschiedene Gründe, vieles davon hängt aber auch an den Kunden:

  • Stundenlange Diskussionen darüber wie irgendeine Nebensächlichkeit auszusehen hat und man rennt laufend gegen Wände, weil irgendwer irgendeinen Unsinn im System haben will nur weil man das im Altsystem schon so hatte. (Changemanagement wird meistens nur auf dem Papier betrieben)
  • Meistens gibt es starken Widerstand der User, weil alles Neue einfach prinzipiell Scheiße ist und man sich nicht mit dem System auseinandersetzen will. Das führt dann wiederum zu massiven Problemen beim Go-Live und dann siehe nächster Punkt...
  • Berater sind sowieso immer Schuld und haben Sachen nicht erklärt wenn irgendwas nicht passt - zumindest laut den Kunden... zum Glück gibt es Protokolle und E-Mail Archive..
  • Manchmal verbringt man Tage damit irgendwelche Dokumentationen zu schreiben die nie wieder irgendjemand anschaut.
  • Testvorbereitung und -durchführung bedeutet ebenfalls oft wochenlanges Schreiben von Testskripts und das Einpflegen dieser in irgendeine (meist äußerst umständliche) Testsoftware
  • Im Testen dann selbst 1000 Mal das gleiche durchbuchen und immer wieder von vorne Anfangen weil irgendein Dödel seine Stammdaten nicht richtig geprüft hat oder ein triviales Problem im ersten funktionalen Test nicht bemerkt hat
  • Bereichübergreifende Calls mit teilweise 50 Leuten. Danach wundern sich alle, dass nichts bei rumgekommen ist und man lädt zum nächsten Call mit 50 Leuten ein
  • Allgemeine Entscheidungsschwäche bei den Kunden führt zu massiven verzögerungen
  • Die Schnittstellenintegration ist in den heutigen IT Landschaften meist ein absoluter Alptraum und man verbringt Wochen damit irgendwelche technischen Felder zu mappen und dann die Funktionen zu testen
  • Teilweise wird eine Rechtfertigung für jede 15 abgerechnete Minuten erwartet und es kommen Rückfragen warum Dinge so lange dauern. Dann ist meistens der Berater Schuld obwohl der Kunde falsche Infos geliefert hat oder teilweise nach Wochen und 100 Rückfragen immer noch gar nichts geliefert hat.
  • Die richtig üblen Scheißaufgaben werden gerne mal an den Berater abgedrückt wenn auf Kundenseite eine Weisungsbefugnis besteht.
  • Projekte gehen locker mal 2 bis 10 Jahre. Wenn man Pech hat sieht man 5 Jahre nichts anderes als einen Kunden.
  • Exit Möglichkeiten sind dann oft mäßig da man weder Top-Management Exposure hat noch fachlich die richtigen Qualifikationen mitbringt (außer eventuell Projektmanagement)
  • Seit Corona z.T. über 30h Calls / Remote Workshops pro Woche - das macht im Hirn auch mürbe..

Unter dem Strich ist es für mich viel zu viel repetitive und anspruchslose Arbeit bei der man dann auch immer der Depp ist. Natürlich ist es für die Verantwortlichen beim Kunde auch angenehmer sich einen Sündenbock zu suchen statt das eigene Handeln zu hinterfragen.

Reisetätigkeit werte ich mal nicht da das alle Beratungsjobs betrifft und eine individuelle Frage ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 04.11.2021:

Alter: 31
Studium: MSc Supply Chain Management
Beruf: Manager
Erfahrung: 5 Jahre
Branche: SAP Beratung
Gehalt: 87k (Ziel, sollte im Jahr 2022 erreicht werden)
Arbeitszeit: ~45h
Entwicklung: 57k, Jobwechsel 65k, Jobwechsel 70k, Beförderung im Jahr 2021.
Zufrieden: Gehalt: ja. Beruf: SAP Beratung ist einfach nur bezahltes Leiden... würde heute etwas anderes machen.

kannst du aus dem Nähkästchen plaudern, warum SAP Beratung bezahltes Leiden ist? Aus reinem Interesse.

Ganz verschiedene Gründe, vieles davon hängt aber auch an den Kunden:

  • Stundenlange Diskussionen darüber wie irgendeine Nebensächlichkeit auszusehen hat und man rennt laufend gegen Wände, weil irgendwer irgendeinen Unsinn im System haben will nur weil man das im Altsystem schon so hatte. (Changemanagement wird meistens nur auf dem Papier betrieben)
  • Meistens gibt es starken Widerstand der User, weil alles Neue einfach prinzipiell Scheiße ist und man sich nicht mit dem System auseinandersetzen will. Das führt dann wiederum zu massiven Problemen beim Go-Live und dann siehe nächster Punkt...
  • Berater sind sowieso immer Schuld und haben Sachen nicht erklärt wenn irgendwas nicht passt - zumindest laut den Kunden... zum Glück gibt es Protokolle und E-Mail Archive..
  • Manchmal verbringt man Tage damit irgendwelche Dokumentationen zu schreiben die nie wieder irgendjemand anschaut.
  • Testvorbereitung und -durchführung bedeutet ebenfalls oft wochenlanges Schreiben von Testskripts und das Einpflegen dieser in irgendeine (meist äußerst umständliche) Testsoftware
  • Im Testen dann selbst 1000 Mal das gleiche durchbuchen und immer wieder von vorne Anfangen weil irgendein Dödel seine Stammdaten nicht richtig geprüft hat oder ein triviales Problem im ersten funktionalen Test nicht bemerkt hat
  • Bereichübergreifende Calls mit teilweise 50 Leuten. Danach wundern sich alle, dass nichts bei rumgekommen ist und man lädt zum nächsten Call mit 50 Leuten ein
  • Allgemeine Entscheidungsschwäche bei den Kunden führt zu massiven verzögerungen
  • Die Schnittstellenintegration ist in den heutigen IT Landschaften meist ein absoluter Alptraum und man verbringt Wochen damit irgendwelche technischen Felder zu mappen und dann die Funktionen zu testen
  • Teilweise wird eine Rechtfertigung für jede 15 abgerechnete Minuten erwartet und es kommen Rückfragen warum Dinge so lange dauern. Dann ist meistens der Berater Schuld obwohl der Kunde falsche Infos geliefert hat oder teilweise nach Wochen und 100 Rückfragen immer noch gar nichts geliefert hat.
  • Die richtig üblen Scheißaufgaben werden gerne mal an den Berater abgedrückt wenn auf Kundenseite eine Weisungsbefugnis besteht.
  • Projekte gehen locker mal 2 bis 10 Jahre. Wenn man Pech hat sieht man 5 Jahre nichts anderes als einen Kunden.
  • Exit Möglichkeiten sind dann oft mäßig da man weder Top-Management Exposure hat noch fachlich die richtigen Qualifikationen mitbringt (außer eventuell Projektmanagement)
  • Seit Corona z.T. über 30h Calls / Remote Workshops pro Woche - das macht im Hirn auch mürbe..

Unter dem Strich ist es für mich viel zu viel repetitive und anspruchslose Arbeit bei der man dann auch immer der Depp ist. Natürlich ist es für die Verantwortlichen beim Kunde auch angenehmer sich einen Sündenbock zu suchen statt das eigene Handeln zu hinterfragen.

Reisetätigkeit werte ich mal nicht da das alle Beratungsjobs betrifft und eine individuelle Frage ist.

Das klingt nach einer der sehr großen Beratungen, die mit Kampfpreisen riesige Projektteams verkaufen. Ich kann da empfehlen, sich möglichst schnell zu einer Beratungsfirma mit einem hohen Anteil an Experten und entsprechenden Stundensätzen zu orientieren.

Ab einem gewissen Preisniveau lässt einen niemand wochenlang Testskripts einpflegen. Und zur Zeit gibt es auch so viele Kundenanfragen, dass man so einen Mist auch einfach ablehnen kann.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 04.11.2021:

Das klingt nach einer der sehr großen Beratungen, die mit Kampfpreisen riesige Projektteams verkaufen. Ich kann da empfehlen, sich möglichst schnell zu einer Beratungsfirma mit einem hohen Anteil an Experten und entsprechenden Stundensätzen zu orientieren.

Ab einem gewissen Preisniveau lässt einen niemand wochenlang Testskripts einpflegen. Und zur Zeit gibt es auch so viele Kundenanfragen, dass man so einen Mist auch einfach ablehnen kann.

Alle größeren IT-Beratungshäuser/Dienstleister arbeiten so. Und wenn ein großer Kunde mit einem 5 Jahres Projekt um die Ecke kommt, macht man ganz schnell die Augen zu, was eig. alles schief läuft...

Und kein IT-Beratungshaus/Dienstleister lehnt jemals einen Auftrag ab. Auch wenn die Tätigkeit noch so stumpf und langweilig ist. Die sehen nur das "leichtverdiente" Geld.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 04.11.2021:

Ganz verschiedene Gründe, vieles davon hängt aber auch an den Kunden:

  • Stundenlange Diskussionen darüber wie irgendeine Nebensächlichkeit auszusehen hat und man rennt laufend gegen Wände, weil irgendwer irgendeinen Unsinn im System haben will nur weil man das im Altsystem schon so hatte. (Changemanagement wird meistens nur auf dem Papier betrieben)
  • Meistens gibt es starken Widerstand der User, weil alles Neue einfach prinzipiell Scheiße ist und man sich nicht mit dem System auseinandersetzen will. Das führt dann wiederum zu massiven Problemen beim Go-Live und dann siehe nächster Punkt...
  • Berater sind sowieso immer Schuld und haben Sachen nicht erklärt wenn irgendwas nicht passt - zumindest laut den Kunden... zum Glück gibt es Protokolle und E-Mail Archive..
  • Manchmal verbringt man Tage damit irgendwelche Dokumentationen zu schreiben die nie wieder irgendjemand anschaut.
  • Testvorbereitung und -durchführung bedeutet ebenfalls oft wochenlanges Schreiben von Testskripts und das Einpflegen dieser in irgendeine (meist äußerst umständliche) Testsoftware
  • Im Testen dann selbst 1000 Mal das gleiche durchbuchen und immer wieder von vorne Anfangen weil irgendein Dödel seine Stammdaten nicht richtig geprüft hat oder ein triviales Problem im ersten funktionalen Test nicht bemerkt hat
  • Bereichübergreifende Calls mit teilweise 50 Leuten. Danach wundern sich alle, dass nichts bei rumgekommen ist und man lädt zum nächsten Call mit 50 Leuten ein
  • Allgemeine Entscheidungsschwäche bei den Kunden führt zu massiven verzögerungen
  • Die Schnittstellenintegration ist in den heutigen IT Landschaften meist ein absoluter Alptraum und man verbringt Wochen damit irgendwelche technischen Felder zu mappen und dann die Funktionen zu testen
  • Teilweise wird eine Rechtfertigung für jede 15 abgerechnete Minuten erwartet und es kommen Rückfragen warum Dinge so lange dauern. Dann ist meistens der Berater Schuld obwohl der Kunde falsche Infos geliefert hat oder teilweise nach Wochen und 100 Rückfragen immer noch gar nichts geliefert hat.
  • Die richtig üblen Scheißaufgaben werden gerne mal an den Berater abgedrückt wenn auf Kundenseite eine Weisungsbefugnis besteht.
  • Projekte gehen locker mal 2 bis 10 Jahre. Wenn man Pech hat sieht man 5 Jahre nichts anderes als einen Kunden.
  • Exit Möglichkeiten sind dann oft mäßig da man weder Top-Management Exposure hat noch fachlich die richtigen Qualifikationen mitbringt (außer eventuell Projektmanagement)
  • Seit Corona z.T. über 30h Calls / Remote Workshops pro Woche - das macht im Hirn auch mürbe..

Unter dem Strich ist es für mich viel zu viel repetitive und anspruchslose Arbeit bei der man dann auch immer der Depp ist. Natürlich ist es für die Verantwortlichen beim Kunde auch angenehmer sich einen Sündenbock zu suchen statt das eigene Handeln zu hinterfragen.

Reisetätigkeit werte ich mal nicht da das alle Beratungsjobs betrifft und eine individuelle Frage ist.

Das klingt nach einer der sehr großen Beratungen, die mit Kampfpreisen riesige Projektteams verkaufen. Ich kann da empfehlen, sich möglichst schnell zu einer Beratungsfirma mit einem hohen Anteil an Experten und entsprechenden Stundensätzen zu orientieren.

Ab einem gewissen Preisniveau lässt einen niemand wochenlang Testskripts einpflegen. Und zur Zeit gibt es auch so viele Kundenanfragen, dass man so einen Mist auch einfach ablehnen kann.

Ich war davor bei einer dieser Beratungen "mit hohem Anteil an Experten und entsprechenden Stundensätzen". Fand es da noch viel schlimmer: tatsächlich gab es weniger Gehalt, 5 Projekte zeitgleich, fast so viele Stunden auf der Straße wie beim Kunden, Projektmanagement war unter aller Sau, dem Kunde wurde noch viel mehr Scheiß versprochen und verkauft der nicht lieferbar war, ich wurde völlig Modulfremd verkauft als Experte, kaum interne Weiterbildungen / Schulungen, ...

Versteh mich nicht falsch: es hat bei beiden Beratungen durchaus auch gute Punkte, aber hier ging es ja um das Negative.

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 27
Studium: Master UK
Beruf: Einkauf
Region: Frankfurt
Erfahrung: 1,5 Jahre HR IT zw. Bachelor und Master, 2,5 im Einkauf
Branche: Pharma
Gehalt: 70k brutto + 10% Bonus, Steigerung auf 90k + 10% Bonus in den nächsten 5 Jahren
Arbeitszeit: 35-45h je nach Projektlage, Überstunden abgegolten
Zufrieden: bin sehr zufrieden

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 05.11.2021:

Ich war davor bei einer dieser Beratungen "mit hohem Anteil an Experten und entsprechenden Stundensätzen". Fand es da noch viel schlimmer: tatsächlich gab es weniger Gehalt, 5 Projekte zeitgleich, fast so viele Stunden auf der Straße wie beim Kunden, Projektmanagement war unter aller Sau, dem Kunde wurde noch viel mehr Scheiß versprochen und verkauft der nicht lieferbar war, ich wurde völlig Modulfremd verkauft als Experte, kaum interne Weiterbildungen / Schulungen, ...

Versteh mich nicht falsch: es hat bei beiden Beratungen durchaus auch gute Punkte, aber hier ging es ja um das Negative.

überwiegen die positiven Aspekte die negativen oder läuft es früher oder später eh aufs gleiche hinaus?

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 31
Studium: BSC und MSC in BWL
Beruf: „Manager“ Strategie (allerdings kein echter Manager, da ich weder Personal- noch Budgetverantwortung habe). Davor ca. 3 Jahre Strategieberatung
Region: Bayern
Gehalt: AT IGM (ca. 120k all-in und Altersvorsorge, kein Firmenwagen)

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 05.11.2021:

Das klingt nach einer der sehr großen Beratungen, die mit Kampfpreisen riesige Projektteams verkaufen. Ich kann da empfehlen, sich möglichst schnell zu einer Beratungsfirma mit einem hohen Anteil an Experten und entsprechenden Stundensätzen zu orientieren.

Ab einem gewissen Preisniveau lässt einen niemand wochenlang Testskripts einpflegen. Und zur Zeit gibt es auch so viele Kundenanfragen, dass man so einen Mist auch einfach ablehnen kann.

Alle größeren IT-Beratungshäuser/Dienstleister arbeiten so. Und wenn ein großer Kunde mit einem 5 Jahres Projekt um die Ecke kommt, macht man ganz schnell die Augen zu, was eig. alles schief läuft...

Und kein IT-Beratungshaus/Dienstleister lehnt jemals einen Auftrag ab. Auch wenn die Tätigkeit noch so stumpf und langweilig ist. Die sehen nur das "leichtverdiente" Geld.

Es stimmt nicht, dass es in der Beratung keine Alternativen gibt. Im SAP-Bereich gibt es z.B. die offensichtliche Alternative, dass man als Berater direkt zur SAP geht. In DACH sind ca. 2k Berater direkt bei der SAP beschäftigt und da haben die erfahrenen Leute anderes zu tun, als Testskripts einzupflegen.

Das Problem ist doch nicht der Beratungsinhalt, sondern wie das Beratungsunternehmen strukturiert ist. Wenn der größte Teil der Berater nur wenige Jahre bleibt, dann hat das natürlich eine Auswirkung darauf, wieviel Mühe sich die Firma bei der langfristigen Mitarbeiterbindung gibt. Wenn man da hingeht und länger als unbedingt notwendig bleibt, ist man es irgendwie auch selber schuld.

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 05.11.2021:

Das klingt nach einer der sehr großen Beratungen, die mit Kampfpreisen riesige Projektteams verkaufen. Ich kann da empfehlen, sich möglichst schnell zu einer Beratungsfirma mit einem hohen Anteil an Experten und entsprechenden Stundensätzen zu orientieren.

Ab einem gewissen Preisniveau lässt einen niemand wochenlang Testskripts einpflegen. Und zur Zeit gibt es auch so viele Kundenanfragen, dass man so einen Mist auch einfach ablehnen kann.

Alle größeren IT-Beratungshäuser/Dienstleister arbeiten so. Und wenn ein großer Kunde mit einem 5 Jahres Projekt um die Ecke kommt, macht man ganz schnell die Augen zu, was eig. alles schief läuft...

Und kein IT-Beratungshaus/Dienstleister lehnt jemals einen Auftrag ab. Auch wenn die Tätigkeit noch so stumpf und langweilig ist. Die sehen nur das "leichtverdiente" Geld.

Es stimmt nicht, dass es in der Beratung keine Alternativen gibt. Im SAP-Bereich gibt es z.B. die offensichtliche Alternative, dass man als Berater direkt zur SAP geht. In DACH sind ca. 2k Berater direkt bei der SAP beschäftigt und da haben die erfahrenen Leute anderes zu tun, als Testskripts einzupflegen.

Das Problem ist doch nicht der Beratungsinhalt, sondern wie das Beratungsunternehmen strukturiert ist. Wenn der größte Teil der Berater nur wenige Jahre bleibt, dann hat das natürlich eine Auswirkung darauf, wieviel Mühe sich die Firma bei der langfristigen Mitarbeiterbindung gibt. Wenn man da hingeht und länger als unbedingt notwendig bleibt, ist man es irgendwie auch selber schuld.

Oft liegt es doch gar nicht an den Beratungen. Wenn im Projektvertrag steht, dass der Kunde sich darum kümmern muss, dort dann aber die Mitarbeiter rumheulen weil sie keine Lust haben (offiziell natürlich weil sie so viel zu tun haben, dass sie keine Zeit für die nervigen Themen haben), dann ist ganz schnell wieder der Berater dran. Die Beratung kann so etwas dann auch gar nicht ablehnen wenn sie jemals wieder bei diesem Kunden arbeiten möchte...

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 08.11.2021:

Das klingt nach einer der sehr großen Beratungen, die mit Kampfpreisen riesige Projektteams verkaufen. Ich kann da empfehlen, sich möglichst schnell zu einer Beratungsfirma mit einem hohen Anteil an Experten und entsprechenden Stundensätzen zu orientieren.

Ab einem gewissen Preisniveau lässt einen niemand wochenlang Testskripts einpflegen. Und zur Zeit gibt es auch so viele Kundenanfragen, dass man so einen Mist auch einfach ablehnen kann.

Alle größeren IT-Beratungshäuser/Dienstleister arbeiten so. Und wenn ein großer Kunde mit einem 5 Jahres Projekt um die Ecke kommt, macht man ganz schnell die Augen zu, was eig. alles schief läuft...

Und kein IT-Beratungshaus/Dienstleister lehnt jemals einen Auftrag ab. Auch wenn die Tätigkeit noch so stumpf und langweilig ist. Die sehen nur das "leichtverdiente" Geld.

Es stimmt nicht, dass es in der Beratung keine Alternativen gibt. Im SAP-Bereich gibt es z.B. die offensichtliche Alternative, dass man als Berater direkt zur SAP geht. In DACH sind ca. 2k Berater direkt bei der SAP beschäftigt und da haben die erfahrenen Leute anderes zu tun, als Testskripts einzupflegen.

Das Problem ist doch nicht der Beratungsinhalt, sondern wie das Beratungsunternehmen strukturiert ist. Wenn der größte Teil der Berater nur wenige Jahre bleibt, dann hat das natürlich eine Auswirkung darauf, wieviel Mühe sich die Firma bei der langfristigen Mitarbeiterbindung gibt. Wenn man da hingeht und länger als unbedingt notwendig bleibt, ist man es irgendwie auch selber schuld.

Oft liegt es doch gar nicht an den Beratungen. Wenn im Projektvertrag steht, dass der Kunde sich darum kümmern muss, dort dann aber die Mitarbeiter rumheulen weil sie keine Lust haben (offiziell natürlich weil sie so viel zu tun haben, dass sie keine Zeit für die nervigen Themen haben), dann ist ganz schnell wieder der Berater dran. Die Beratung kann so etwas dann auch gar nicht ablehnen wenn sie jemals wieder bei diesem Kunden arbeiten möchte...

Sowas wird auch aus den Verträgen ausgeschlossen, damit die Beratungsleistungen nicht zu teuer werden. Eine massives Überziehen des Projektbudgets wirkt sich wesentlich negativer auf Folgebeauftragungen aus als ein verärgerter Sachbearbeiter.

Außerdem kann man doch für so etwas wie das Einpflegen von Testskripts problemlos Werkstudenten nehmen. Das kostet den Kunden viel weniger und man hat keine zutiefst frustrierten Berater, die möglichst schnell den Exit suchen und dabei den Kunden verärgern, weil Know-how aus dem Projekt verschwindet.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 08.11.2021:

Es stimmt nicht, dass es in der Beratung keine Alternativen gibt. Im SAP-Bereich gibt es z.B. die offensichtliche Alternative, dass man als Berater direkt zur SAP geht. In DACH sind ca. 2k Berater direkt bei der SAP beschäftigt und da haben die erfahrenen Leute anderes zu tun, als Testskripts einzupflegen.

Das Problem ist doch nicht der Beratungsinhalt, sondern wie das Beratungsunternehmen strukturiert ist. Wenn der größte Teil der Berater nur wenige Jahre bleibt, dann hat das natürlich eine Auswirkung darauf, wieviel Mühe sich die Firma bei der langfristigen Mitarbeiterbindung gibt. Wenn man da hingeht und länger als unbedingt notwendig bleibt, ist man es irgendwie auch selber schuld.

Oft liegt es doch gar nicht an den Beratungen. Wenn im Projektvertrag steht, dass der Kunde sich darum kümmern muss, dort dann aber die Mitarbeiter rumheulen weil sie keine Lust haben (offiziell natürlich weil sie so viel zu tun haben, dass sie keine Zeit für die nervigen Themen haben), dann ist ganz schnell wieder der Berater dran. Die Beratung kann so etwas dann auch gar nicht ablehnen wenn sie jemals wieder bei diesem Kunden arbeiten möchte...

Sowas wird auch aus den Verträgen ausgeschlossen, damit die Beratungsleistungen nicht zu teuer werden. Eine massives Überziehen des Projektbudgets wirkt sich wesentlich negativer auf Folgebeauftragungen aus als ein verärgerter Sachbearbeiter.

Außerdem kann man doch für so etwas wie das Einpflegen von Testskripts problemlos Werkstudenten nehmen. Das kostet den Kunden viel weniger und man hat keine zutiefst frustrierten Berater, die möglichst schnell den Exit suchen und dabei den Kunden verärgern, weil Know-how aus dem Projekt verschwindet.

  1. Time & Expense Projekte
  2. Natürlich wird dem Kunde klar gemacht, dass es teuer ist, aber das ist vielen Kunden dann scheinbar egal
  3. dann zauber doch bei der aktuellen Projektlage mal kurz ein paar 100 zusätzliche Werkstudenten aus dem Hut um sie auf die Projekte zu staffen :D Bei genug Zeitdruck wird trotzdem jeder mitmachen müssen. Bei uns saßen sogar Senior Manager die Exceltabellen gepflegt haben...
  4. aus dem Projektteam hat niemand gekündigt, weil es trotzdem eine extrem angenehme Truppe ist. Früher oder später kommt auch immer das nächste Projekt und da ist es dann hoffentlich nicht so
antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 27
Studium: B.A, M.A. BWL (non tier)
Beruf: Beratung
Region: Berlin
Erfahrung: 3 Jahre
Branche: Finance
Gehalt: 65k brutto + ca. 10k Bonus
Arbeitszeit: je nach Projektlage (40-60+)
Zufrieden: geht

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 11.11.2021:

Alter: 27
Studium: B.A, M.A. BWL (non tier)
Beruf: Beratung
Region: Berlin
Erfahrung: 3 Jahre
Branche: Finance
Gehalt: 65k brutto + ca. 10k Bonus
Arbeitszeit: je nach Projektlage (40-60+)
Zufrieden: geht

Wie viel mehr hättest du denn gerne und warum? Verdienen andere Kollegen für die gleiche Tätigkeit mehr? Hast du zu wenige Skills oder Erfahrung und bist deswegen nicht ganz zufrieden? Etc?

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 11.11.2021:

Alter: 27
Studium: B.A, M.A. BWL (non tier)
Beruf: Beratung
Region: Berlin
Erfahrung: 3 Jahre
Branche: Finance
Gehalt: 65k brutto + ca. 10k Bonus
Arbeitszeit: je nach Projektlage (40-60+)
Zufrieden: geht

Habe ein ähnliches Profil und bin bei 72k fix Bonus bei 5-7k. Also etwa wie du.

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 31
Studium: B.A (bwl), MSc (marketing), selbst angeignet - python, sql
Beruf: Analytics lead
Region: Deutschland (bin flexibel)
Erfahrung: 3 Jahre
Branche: Tech
Gehalt: 110k brutto + ca. 30k Bonus
Arbeitszeit: zwischen 20h pro Woche aber auch mal 55h pro woche
Zufrieden: sehr zufrieden

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 29
Studium: Bachelor und Master BWL
Beruf: Strategy & Operations
Region: München
Erfahrung: Fast 4 Jahre
Branche: US Tech
Gehalt: 110k brutto + 15-20k bonus + Aktienpakete mit (Vesting)
Arbeitszeit: ca. 45h (mit Spitzen vor wichtigen Terminen)
Zufrieden: aktuell ja, aber Entwicklungsmöglichkeiten fehlen etwas

antworten
WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

Alter: 25
Studium: Bachelor + nebenberuflicher Master
Beruf: Beratung
Region: Speckgürtel Metropolregion
Erfahrung: 4 Jahre
Branche: Finance / Mittelstand
Gehalt: 60k brutto + ca. 20-35k Bonus
Arbeitszeit: 5 Wochen 35-40, 15 Wochen zw. 42-45h, 18 Wochen 45 - 50h, 10 Wochen 50 - 60h, Rest Urlaub
Zufrieden: ganz und gar

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WiWi Gast

Re: Was verdient ihr wirklich nach 2-4 Jahren???

WiWi Gast schrieb am 11.11.2021:

Alter: 27
Studium: B.A, M.A. BWL (non tier)
Beruf: Beratung
Region: Berlin
Erfahrung: 3 Jahre
Branche: Finance
Gehalt: 65k brutto + ca. 10k Bonus
Arbeitszeit: je nach Projektlage (40-60+)
Zufrieden: geht

Wie viel mehr hättest du denn gerne und warum? Verdienen andere Kollegen für die gleiche Tätigkeit mehr? Hast du zu wenige Skills oder Erfahrung und bist deswegen nicht ganz zufrieden? Etc?

Das Gehalt ist in Ordnung und reicht sehr gut für ein schönes Leben in dem Alter. Kollegen verdienen vermutlich genauso auf der Stufe. Was die Zufriedenheit senkt ist die Arbeit an sich, da motiviert mich persönlich auch Geld nicht zusätzlich, wenn z.B. Planbarkeit fehlt oder das Arbeitsklima gereizt ist. Daher kommt bald der Exit, alles in allem aber gute Entwicklung bis hierhin.

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