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Hat kaum noch wer Hobbies?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Hallo zusammen,

mir ist aufgefallen dass bei mir im Freundes- und Kollegenkreis kaum noch jemand richtige Hobbies hat, und erst recht keine die Zeit und Geld kosten. Wenn es um Hobbies geht kommen Sachen wie Kochen, Urlaub, Familie und so. Jetzt interessiert mich, ob das nur meine Blase ist, oder ob das ein allgemeiner Trend ist, den ihr auch seht.

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, hatten meine Eltern und deren Freunde eigentlich alle mindestens ein so ein Hobbie. Mehrere fuhren oft an die Nordsee surfen, zwei hatten Segelboote, einer ein Motorboot, einer hat Autoralleys gefahren, einige hatten Pferde/sind geritten, es gab passionierte Rennradfahrer, Motorradfahrer, Angler, Jäger, etc.
Und das waren alles "normale" Leute, mit kleinen Kindern und oft "nur" einer Ausbildung.

Also wie ist es bei euch mit Hobbies? Oder in eurem Umfeld? Ist es da ähnlich, oder bin ich wirklich in einer Blase?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Wenn alles Doppelverdiener sind und Kinder dazukommen, fehlt der Mittelschicht im Hamsterrad einfach die Zeit.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Wer Urlaub bzw. Reisen als "Hobby" bezeichnet tut mir in der Regel Leid.

Diesen Personen konsumieren in der Regel ihr Essen und Trinken einfach nur in einem anderen Land und zahlen dafür viel Geld für Hotels.

Jeder Mensch freut sich wenn er Urlaub hat, unabhängig davon, ob er wegfährt oder nicht.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Was erwartest du von einem Kollegkreis, der wahrscheinlich hauptsächlich auch BWL studiert hat? Damit haben doch viele schon bewiesen, dass sie quasi keine Interessen haben.
Ich muss sagen, ich hab ein sehr ähnliches Gefühl, und je stärker man nach oben schaut, desto "schmalspuriger" sind die Leute unterwegs. Ist im Grunde auch logisch, wer in seiner Freizeit nichts mit sich anzufangen weiß, kann auch im Büro sitzen und Karriere machen.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Hobbies muss man sich leisten können. Das wird allerdings immer schwieriger in Deutschland.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Was erwartest du von einem Kollegkreis, der wahrscheinlich hauptsächlich auch BWL studiert hat? Damit haben doch viele schon bewiesen, dass sie quasi keine Interessen haben.
Ich muss sagen, ich hab ein sehr ähnliches Gefühl, und je stärker man nach oben schaut, desto "schmalspuriger" sind die Leute unterwegs. Ist im Grunde auch logisch, wer in seiner Freizeit nichts mit sich anzufangen weiß, kann auch im Büro sitzen und Karriere machen.

Gibt genug BWLer die Hobbies haben und auch genug BWLer in hohen Positionen, die Hobbies haben. Die MDs in meiner IB haben interessante Hobbies, auch viel draußen. Sprich nicht für andere

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Das muss doch ein Trollpost sein oder?!

Hobbies sind nur Hobbies, wenn Sie Geld kosten :) Wiwi-treff ist geil.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Ich gehe seit 10 Jahren mit meiner Lebensgefährtin Freitauchen. Ist sehr entspannend Unterwasser sich das alles anzuschauen und sehr geräuscharm "dahinzugleiten".

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Gibt genug BWLer die Hobbies haben und auch genug BWLer in hohen Positionen, die Hobbies haben. Die MDs in meiner IB haben interessante Hobbies, auch viel draußen. Sprich nicht für andere

Natürlich kann man nichts pauschalisieren. Aber die Tendenz ist schon so. Alleine zeitmäßig kann sich jemand der Karriere macht keine umfangreichen Hobbys gönnen.
Die viel interessantere Frage ist, ob jemand wenig Hobbys hat, weil er beruflich stark eingespannt ist, oder ob jemand beruflich stark eingespannt ist, weil er wenig Hobbys hat und es sich deshalb erlauben möchte bzw. mehr Aufwand in den Job investiert.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Was erwartest du von einem Kollegkreis, der wahrscheinlich hauptsächlich auch BWL studiert hat? Damit haben doch viele schon bewiesen, dass sie quasi keine Interessen haben.
Ich muss sagen, ich hab ein sehr ähnliches Gefühl, und je stärker man nach oben schaut, desto "schmalspuriger" sind die Leute unterwegs. Ist im Grunde auch logisch, wer in seiner Freizeit nichts mit sich anzufangen weiß, kann auch im Büro sitzen und Karriere machen.

Gibt genug BWLer die Hobbies haben und auch genug BWLer in hohen Positionen, die Hobbies haben. Die MDs in meiner IB haben interessante Hobbies, auch viel draußen. Sprich nicht für andere

was für welche beispielsweise?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Es geht halt beides nicht... Was für Hobbies denn? Mit Anfang 30 realisierst du? Ok entweder ich geh jetzt dreimal die Woche Biken, Bootsführerschein oder Wandern oder ich mach Karriere. Beides zsm verträgt sich net.

Wenn ich um 17 Uhr Training hab und ich komm dreimal nicht wegen Meetings, dann pfeift mir der Verein oder die Freunde etwas.

Kochen, Urlaub und Reisen sind keine Hobbies. Das redet man sich vielleicht ein. Ist aber kein Hobby. Ebenso Familie. Was denn als nächstes? Renovieren, die Steuer machen, ... Das sind Dinge, die eben zum Leben dazugehören.

Mein Hobby war Motorradfahren. Aber selbst ohen Fahren (TÜV, Wartung, Reperaturen) hat das soviel Zeit gefressen, dass das neben dem Beruf nicht mehr drin war.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Schwimmen, Schnorcheln/Free Diving, Angeln, in den Bergen Wandern. Das alles hier vor Ort wie auch gerne im Urlaub.

Früher auch mal ein bisschen Sport (Radfahren und Krafttraining, ganz früher auch Mannschaftssport), aber da fehlt mir momentan die Energie zu.

Seit kurzem habe ich auch einen Hund, das ist eh das zeitintensivste Hobby von allen.

Wenn ich prätentiös sein wollte könnte ich auch noch "Enotourismus" aufzählen, aber ich glaube ich entwickel einfach nur ein Alkoholproblem.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Eltern (Vater 35h Facharbeiter, Mutter Hausfrau, später Teilzeit): 16 Uhr Feierabend, 16.30 Daheim, Haushalt war fertig, Essen bereits angerichtet, ab 18.00 Uhr ging es auf den Sportplatz (Hobby-Trainer). Reich waren wir sicher nicht (in der Einfahrt stand ein alter Ford und Urlaub gab es in guten Jahren in Italien) aber für ein Haus im Vorort hat es gereicht.

Ich + Freundin (beide studiert und vollzeit berufstätig): 08.00 Uhr Arbeitsbeginn, an guten Tagen gen 18.00 Uhr Feierabend, 18.30 daheim (Home-Office seit dank direkt 18.00 Uhr), danach erstmal essen machen und essen bis 19.30, ab 19.30 vielleicht noch kurz die Wäsche machen, aufhängen, Spühlmaschine ausräumen, etc. um 20.00 Uhr erschöpft auf die Couch fallen. 21.00 Uhr sich um WiWi Forum anhören warum man viel reicher als die Eltern ist dessen Haus man sich nicht mehr leisten könnte und warum die 2 Wochen Thailand-Urlaub und der A4 in der Einfahrt alles kompensieren.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Mit kleinen Kindern dann noch viel schwieriger alles unter einen Hut zu bringen. Der Haushalt wartet ja auch und hier in der Schweiz ist nichts mit 16 Uhr Feierabend (Standard 42-45h/Woche). Auch kosten manche Hobbys ziemlich viel, sodass man auf günstigere Sachen/Interessen ausweicht (immateriell).

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Dann sucht euch halt Jobs mit besser WLB. Und wer mehr als eine Stunde kocht, muss ja wohl immer was schönes zaubern. Ist doch auch Lebensqualität

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Eltern (Vater 35h Facharbeiter, Mutter Hausfrau, später Teilzeit): 16 Uhr Feierabend, 16.30 Daheim, Haushalt war fertig, Essen bereits angerichtet, ab 18.00 Uhr ging es auf den Sportplatz (Hobby-Trainer). Reich waren wir sicher nicht (in der Einfahrt stand ein alter Ford und Urlaub gab es in guten Jahren in Italien) aber für ein Haus im Vorort hat es gereicht.

Ich + Freundin (beide studiert und vollzeit berufstätig): 08.00 Uhr Arbeitsbeginn, an guten Tagen gen 18.00 Uhr Feierabend, 18.30 daheim (Home-Office seit dank direkt 18.00 Uhr), danach erstmal essen machen und essen bis 19.30, ab 19.30 vielleicht noch kurz die Wäsche machen, aufhängen, Spühlmaschine ausräumen, etc. um 20.00 Uhr erschöpft auf die Couch fallen. 21.00 Uhr sich um WiWi Forum anhören warum man viel reicher als die Eltern ist dessen Haus man sich nicht mehr leisten könnte und warum die 2 Wochen Thailand-Urlaub und der A4 in der Einfahrt alles kompensieren.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Ist vor allem in Tinder zu sehen der Trend, wenn ich da noch bei einer Dame als Hobby Reisen und Wein lese, gehe ich an die Decke.

Ansonsten habe ich beispielsweise einen sportlich recht aktiven Freundeskreis bzw. auch Kollegenkreis. Da wird meist direkt von der Arbeit ins Training gehuscht. Ansonsten schaffe ich es auch neben dem Job 3 mal die Woche ins Muai Thai, Tischtennis 1-2 mal die Woche und wenn am Wochenende nicht anders geplant, häufig mal eine Wanderung in der Umgebung. Kochen würde ich in einigen Fällen übrigens auch als Hobby bezeichnen, da ich darunter jetzt nicht das Erhitzen einer TK Pizza zähle, sondern das ganze etwas „ernster nehme“.

Klar wenn man 60 Stunden + die Woche arbeitet wird das schwierig, aber ihr habt’s euch eben ausgesucht.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen.
Zudem hab ich derzeit bestimmte Ziele (Top-MBA + Law degree nebenbei), sodass keine Zeit für Hobbies bleibt.

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Dann sucht euch halt Jobs mit besser WLB. Und wer mehr als eine Stunde kocht, muss ja wohl immer was schönes zaubern. Ist doch auch Lebensqualität

Eltern (Vater 35h Facharbeiter, Mutter Hausfrau, später Teilzeit): 16 Uhr Feierabend, 16.30 Daheim, Haushalt war fertig, Essen bereits angerichtet, ab 18.00 Uhr ging es auf den Sportplatz (Hobby-Trainer). Reich waren wir sicher nicht (in der Einfahrt stand ein alter Ford und Urlaub gab es in guten Jahren in Italien) aber für ein Haus im Vorort hat es gereicht.

Ich + Freundin (beide studiert und vollzeit berufstätig): 08.00 Uhr Arbeitsbeginn, an guten Tagen gen 18.00 Uhr Feierabend, 18.30 daheim (Home-Office seit dank direkt 18.00 Uhr), danach erstmal essen machen und essen bis 19.30, ab 19.30 vielleicht noch kurz die Wäsche machen, aufhängen, Spühlmaschine ausräumen, etc. um 20.00 Uhr erschöpft auf die Couch fallen. 21.00 Uhr sich um WiWi Forum anhören warum man viel reicher als die Eltern ist dessen Haus man sich nicht mehr leisten könnte und warum die 2 Wochen Thailand-Urlaub und der A4 in der Einfahrt alles kompensieren.

Wo kann ich für diesen 35h Job, der mir gleichzeitig ein Eigenheim finanziert, bitte unterschreiben?! 60 Minuten für kochen und essen halte ich für wahrlich nicht übertrieben, wobei das auch ca. angaben sind. Meinen Stuhlgang habe ich bspw. nicht separat aufgeführt.

Mit Anfang 20 frisch von der Uni habe ich mich auch noch über diese "unterperformer" lustig gemacht, jetzt mit Mitte 30 sehe ich das anders.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen.
Zudem hab ich derzeit bestimmte Ziele (Top-MBA + Law degree nebenbei), sodass keine Zeit für Hobbies bleibt.

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

Wow, was nützen Hobbies.. Also das ist doch wirklich eine sehr traurige Frage.
Man macht doch nicht nur Dinge im Leben welche einen Karriere technisch voranbringen.
Das Leben besteht nicht nur aus Business School Abschlüssen und Karriere.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Neben Selbstoptimierung, Karriere und Sparen um mit Depot zu flexen, bleibt kein Geld/Zeit für Hobbies übrig.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Nicht jeder Mensch muss Hobbies haben. Für mich ist es bspw. Handball, momentan bei 40-45h die Woche kein Stress, kann ich sogar neben selbst spielen noch eine hochklassige Mannschaft als Co-Trainer mittrainieren. Ob das in 10 Jahren mit dann hoffentlich höherer Position in der Firma + eigene Familie noch möglich ist, wird sich zeigen.

Aber solange ich noch irgendwie 2-3 mal die Woche Sport reinkriege, ob das jetzt morgens, abends oder in der Mittagspause ist mal dahingestellt, passt mir das. Wenn ich noch weiter als Trainer aktiv sein kann umso besser. Und wenn für manche als Hobby oder Entspannung oder Quality time oder wie man es nennen mag eben von 18-20 Uhr ein geiles Essen kochen ist und sich danach mit nem guten Wein und Buch in den Sessel zu hocken ist, dann ist das auch okay. Jeder wie er/sie/es mag.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Was bringt mir ein Top-MBA und Law Degree?
Da hab ich lieber eine geile Zeit im Fußballverein und meinen 4-6 (aktuell natürlich nicht) Band-Gigs. Passt mit einem entspannten 35h-Job ohne Probleme und da erlebt man aus sozialen Aspekten und Gemeinschaft deutlich mehr als 24/7-Arschkriecherei im Office.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen.
Zudem hab ich derzeit bestimmte Ziele (Top-MBA + Law degree nebenbei), sodass keine Zeit für Hobbies bleibt.

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Es geht halt beides nicht... Was für Hobbies denn? Mit Anfang 30 realisierst du? Ok entweder ich geh jetzt dreimal die Woche Biken, Bootsführerschein oder Wandern oder ich mach Karriere. Beides zsm verträgt sich net.

Wenn ich um 17 Uhr Training hab und ich komm dreimal nicht wegen Meetings, dann pfeift mir der Verein oder die Freunde etwas.

Kochen, Urlaub und Reisen sind keine Hobbies. Das redet man sich vielleicht ein. Ist aber kein Hobby. Ebenso Familie. Was denn als nächstes? Renovieren, die Steuer machen, ... Das sind Dinge, die eben zum Leben dazugehören.

Mein Hobby war Motorradfahren. Aber selbst ohen Fahren (TÜV, Wartung, Reperaturen) hat das soviel Zeit gefressen, dass das neben dem Beruf nicht mehr drin war.

"Kochen, Urlaub und Reisen sind keine Hobbies. Das redet man sich vielleicht ein. Ist aber kein Hobby. Ebenso Familie. Was denn als nächstes? Renovieren, die Steuer machen, ... Das sind Dinge, die eben zum Leben dazugehören. "

Kenne Leute, die noch nicht mal eine Dose aufmachen können und mit Ihrem Gehalt lieber Essen gehen. Wenn man ständig neue Rezepte ausprobiert und länger als notwendig in der Küche zubringt zählt das für mich definitiv als Hobby.

Und warum bitte schön zählt Reisen nicht als Hobby? Wenn ich zB jedes Jahr mehrfach wegfahre um ganz bewusst Kulturen kennenzulernen, wandern zu gehen, etc etc dann zählt das für mich durchaus als Hobby

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Es gibt halt Leute, die arbeiten um zu leben.

Es gibt halt Leute, die leben um zu arbeiten.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

Für mich gehört eine gewisse Vielfallt im Leben einfach dazu. Irgendwann merkt man es Leuten an, wenn sie sich fast nur mit ihrem Job beschäftigen, das wird dann geistig einfach sehr eingeschränkt.

Ich kann mit den Leuten im Job ehrlich gesagt nicht viel anfangen, die meisten finde ich totlangweilig. Mein Freundeskreis besteht zum Glück zur Hälfte aus Sportlern (bis hin zur Nationalmannschaft in ihrem Bereich) und zur anderen Hälfte aus (Berufs-)Musikern. In beiden Bereichen bin ich selbst seit 35 Jahren aktiv.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Für hobbies braucht man erstmal nen business case

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Wer Urlaub bzw. Reisen als "Hobby" bezeichnet tut mir in der Regel Leid.

Diesen Personen konsumieren in der Regel ihr Essen und Trinken einfach nur in einem anderen Land und zahlen dafür viel Geld für Hotels.

Jeder Mensch freut sich wenn er Urlaub hat, unabhängig davon, ob er wegfährt oder nicht.

ergibt einfach mal keinen sinn was du da schreibst

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Kommt meines erachtens auf die person drauf an.
Die meisten in meinem Umfeld gehen ins Fitness als Hobby sonst bleibt noch Nürburgring bzw. Auto-Treffen bzw. "IllegaleStraßenrennen".

Autos waren für mich nie wirklich interessant somit ist für mich Sport das A&O geworden.

6 mal die Woche bevor ich zur Arbeit gehe und am Wochenende. Shakes/etc kann man sich auch anstatt Kaffee in ner kurzen Pause machen. Geht aber nur mit ner anständigen WLB welche man sich freischaffen muss. Das das als Berufseinsteiger nicht wirklich geht ist verständlich bei Karrierewünschen . Aber wer mehr als 7,5h schläft verschläft sein Leben und bis jetzt hatte ich noch nie Probleme später oder früher Sport zu machen. Muss sich halt reißen können. Netflix ist das neue TV von damals, die Dokus gehen fit alles andere nur in Maßen.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Ich würde sagen Hobby sind eher ein teil des Lebens. Viele haben aber kein Leben mehr. Leben um zu arbeiten, deshalbkommen viele nach Hause und liegen erschöpft auf der Couch. Ich bin etwas älter als die meisten hier, daher kann ich sagen, was ich bei eurer Generation gesehen habe. Eure Eltern haben euch darauf geeicht zu funktionieren. Arbeiten und Geld verdienen ist das einzige Ziel. Viele von euch verdienen viel, sparen viel, nur wozu? Ihr gebt es doch nie aus. Es soll nur immer mehr werden. Viel Erfolg im Hamsterrad!

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

In der Mittagspause gehe ich gerne Enten und Schwäne im Park füttern.

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hatkeineahnung

Hat kaum noch wer Hobbies?

Hab's mit Anfang 20 realisiert - Hobbies sind eigentlich was für Kinder und nicht für Menschen, die einen gewissen Anspruch an sich haben (und zwar das, was der TE unter "Hobbies" versteht).

Eine Leidenschaft für Kochen, Pflanzen, o.ä. meine ich jetzt damit speziell nicht. Sondern Hobbies a la "ich bin mal im Karatekurs oder kicke mit den C-Herren jeden Samstag". Ich persönlich finde es z.B. absolute Zeitverschwendung, in irgend einer C-Herren-Mannschaft zu kicken.

  • a) Bringt es mir fürs Leben nichts
  • b) Gibt es keine Weiterentwicklung

Ich hab zwar ein "Hobby" würde ich es bezeichnen, das ist z.B. Sprachen lernen. Ich bin gerade bei der 6. und es erfüllt die Bedingungen, dass es mir

  • a) was fürs Leben bringt
  • b) es eine Weiterentwicklung gibt

Aber einfach beim Angeln die Zeit totschlagen ist halt nicht so meins.

Das heißt meine Bedingung an eine Aktivität ist es, dass eine "Weiterentwicklung" gibt.

Ich reise z.B. auch nie an den selben Ort in den Urlaub.

Aber hey, es soll ja Menschen geben, die machen gerne 40 Jahre lang das Selbe bis zur Rente und fahren jeden Sommer zum Gardasee. Ich persönlich finde eher DAS traurig, aber jedem das seine.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen.
Zudem hab ich derzeit bestimmte Ziele (Top-MBA + Law degree nebenbei), sodass keine Zeit für Hobbies bleibt.

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Was nützt dir Top MBA usw.? Dann hast du halt mehr Geld, aber keine Zeit. Das Leben vergeht so schnell...
Ich spiele liebe Basketball und fahre meinen Crossbike

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen.
Zudem hab ich derzeit bestimmte Ziele (Top-MBA + Law degree nebenbei), sodass keine Zeit für Hobbies bleibt.

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

hatkeineahnung schrieb am 11.06.2021:

Hab's mit Anfang 20 realisiert - Hobbies sind eigentlich was für Kinder und nicht für Menschen, die einen gewissen Anspruch an sich haben (und zwar das, was der TE unter "Hobbies" versteht).

Eine Leidenschaft für Kochen, Pflanzen, o.ä. meine ich jetzt damit speziell nicht. Sondern Hobbies a la "ich bin mal im Karatekurs oder kicke mit den C-Herren jeden Samstag". Ich persönlich finde es z.B. absolute Zeitverschwendung, in irgend einer C-Herren-Mannschaft zu kicken.

  • a) Bringt es mir fürs Leben nichts
  • b) Gibt es keine Weiterentwicklung

Ich hab zwar ein "Hobby" würde ich es bezeichnen, das ist z.B. Sprachen lernen. Ich bin gerade bei der 6. und es erfüllt die Bedingungen, dass es mir

  • a) was fürs Leben bringt
  • b) es eine Weiterentwicklung gibt

Aber einfach beim Angeln die Zeit totschlagen ist halt nicht so meins.

Das heißt meine Bedingung an eine Aktivität ist es, dass eine "Weiterentwicklung" gibt.

Ich reise z.B. auch nie an den selben Ort in den Urlaub.

Aber hey, es soll ja Menschen geben, die machen gerne 40 Jahre lang das Selbe bis zur Rente und fahren jeden Sommer zum Gardasee. Ich persönlich finde eher DAS traurig, aber jedem das seine.

Was ist denn dieses "fürs Leben bringen"? Du wirst irgendwann sterben. Alles bis dahin aufgebaute wird für dich weg sein. Wenn die Hobbies einem für ein paar Stunden die Woche ein positives Lebensgefühl geben, dann ist das doch was tolles. Wenn dir das Vorankommen im Leben ein positives Lebensgefühl gibt dann ist das auch toll. Sei eben nur nicht einer von denen, die denken sie müssen Leiden/Arbeit auf sich nehmen, um am Ende des Weges in der Zukunft glücklich zu sein. Vergiss nicht. Es gibt für dich keine Vergangenheit oder Zukunft. Du bist in der Gegenwart bis du stirbst.

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Was nützt dir Top MBA usw.? Dann hast du halt mehr Geld, aber keine Zeit. Das Leben vergeht so schnell...
Ich spiele liebe Basketball und fahre meinen Crossbike

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen.
Zudem hab ich derzeit bestimmte Ziele (Top-MBA + Law degree nebenbei), sodass keine Zeit für Hobbies bleibt.

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

Ich will stolz sein auf das Geld, welches ich verdient haben werde. Mit Basketball und Crossbike wäre ich unglücklich, da ich den Sinn des Lebens einfach nicht im Durchschnitt/Mittelmaß sehe.

Aber jedem halt das Seine...

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Wer Urlaub bzw. Reisen als "Hobby" bezeichnet tut mir in der Regel Leid.

Diesen Personen konsumieren in der Regel ihr Essen und Trinken einfach nur in einem anderen Land und zahlen dafür viel Geld für Hotels.

Jeder Mensch freut sich wenn er Urlaub hat, unabhängig davon, ob er wegfährt oder nicht.

Hängt ein wenig davon ab, wie man Reisen versteht. Was du beschreibst ist der klassische Pauschalurlaub. Ich bin jedes Jahr unterwegs und besuche Freunde die weltweit verstreut wohnen, reise durch Länder und hab einfach jedes mal eine außergewöhnliche Zeit mit tollen Erinnerungen. Diese Erinnerungen sind deutlich mehr Wert als das Geld was sie kosten. Da du dich nicht dafür begeistern kannst und nicht weisst was du verpasst, tust du mir ehrlicherweise leid :)

Zum TE, ähnliches ist mir auch in meinem Freundeskreis aufgefallen. Ich könnte niemals ohne meine sportlichen Hobbys die auch Geld kosten leben. Diese bieten einfach den Ausgleich für alles (Familie, Arbeit etc)

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Meine Hobbies sind Insta, Tiktok, Tinder und Netflix.
Zu mehr hätte ich neben dem Arbeiten auch keine Zeit und ist mir zu unflexibel mit festen Trainingsterminen.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Was nützt dir Top MBA usw.? Dann hast du halt mehr Geld, aber keine Zeit. Das Leben vergeht so schnell...
Ich will stolz sein auf das Geld, welches ich verdient haben werde. Mit Basketball und Crossbike wäre ich unglücklich, da ich den Sinn des Lebens einfach nicht im Durchschnitt/Mittelmaß sehe.

Aber jedem halt das Seine...

Kleiner Tipp, man kann Geld nicht mit ins Grab nehmen und Zeit ist eine der wenigen Dinge, die man sich nicht mit Geld kaufen kann.

Es soll Menschen geben, die dann mit 60 voller Bedauern sind. Dickes Konto aber nix vom Leben gesehen.

Aber jedem das Seine.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Absolut korrekt. Geht mal über den Friedhof spazieren, schaut euch die Gräber an. Ihr habt nur ein einziges Leben, verschwendet es nicht in irgendwelche Ansprüche oder Erwartungen. Wer Vollzeit arbeitet und nur am performen ist, der wird nur sein Auto und sein Haus als Lebenswerk sehen, nicht aber sein eigenes Leben.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

hatkeineahnung schrieb am 11.06.2021:

Hab's mit Anfang 20 realisiert - Hobbies sind eigentlich was für Kinder und nicht für Menschen, die einen gewissen Anspruch an sich haben (und zwar das, was der TE unter "Hobbies" versteht).

Eine Leidenschaft für Kochen, Pflanzen, o.ä. meine ich jetzt damit speziell nicht. Sondern Hobbies a la "ich bin mal im Karatekurs oder kicke mit den C-Herren jeden Samstag". Ich persönlich finde es z.B. absolute Zeitverschwendung, in irgend einer C-Herren-Mannschaft zu kicken.

  • a) Bringt es mir fürs Leben nichts
  • b) Gibt es keine Weiterentwicklung

Ich hab zwar ein "Hobby" würde ich es bezeichnen, das ist z.B. Sprachen lernen. Ich bin gerade bei der 6. und es erfüllt die Bedingungen, dass es mir

  • a) was fürs Leben bringt
  • b) es eine Weiterentwicklung gibt

Aber einfach beim Angeln die Zeit totschlagen ist halt nicht so meins.

Das heißt meine Bedingung an eine Aktivität ist es, dass eine "Weiterentwicklung" gibt.

Ich reise z.B. auch nie an den selben Ort in den Urlaub.

Aber hey, es soll ja Menschen geben, die machen gerne 40 Jahre lang das Selbe bis zur Rente und fahren jeden Sommer zum Gardasee. Ich persönlich finde eher DAS traurig, aber jedem das seine.

Was ist denn dieses "fürs Leben bringen"? Du wirst irgendwann sterben. Alles bis dahin aufgebaute wird für dich weg sein. Wenn die Hobbies einem für ein paar Stunden die Woche ein positives Lebensgefühl geben, dann ist das doch was tolles. Wenn dir das Vorankommen im Leben ein positives Lebensgefühl gibt dann ist das auch toll. Sei eben nur nicht einer von denen, die denken sie müssen Leiden/Arbeit auf sich nehmen, um am Ende des Weges in der Zukunft glücklich zu sein. Vergiss nicht. Es gibt für dich keine Vergangenheit oder Zukunft. Du bist in der Gegenwart bis du stirbst.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

ein paar jahre kann man so denken, aber ab mitte 30 gehts bergab mit deiner einstellung

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Was nützt dir Top MBA usw.? Dann hast du halt mehr Geld, aber keine Zeit. Das Leben vergeht so schnell...
Ich spiele liebe Basketball und fahre meinen Crossbike

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen.
Zudem hab ich derzeit bestimmte Ziele (Top-MBA + Law degree nebenbei), sodass keine Zeit für Hobbies bleibt.

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

Ich will stolz sein auf das Geld, welches ich verdient haben werde. Mit Basketball und Crossbike wäre ich unglücklich, da ich den Sinn des Lebens einfach nicht im Durchschnitt/Mittelmaß sehe.

Aber jedem halt das Seine...

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Sport und keine Weiterentwicklung? Es kommt doch auf den eigenen Anspruch an. Man kann beim Karate nach einer Zeit immer Prüfungen ablegen, um in der Gürtelhierarchie aufzusteigen. Man lernt neue Techniken, kann auf Turnieren seine Fähigkeiten mit anderen messen.

Machen nur Dinge Spaß, wo man zu den besten 1% gehört? Der Typ, der in der C-Klasse spielt, hat Spaß beim Fußball mit seinen Kumpels, und setzen sich vielleicht als Ziel, in die B-Klasse aufzusteigen?

hatkeineahnung schrieb am 11.06.2021:

Hab's mit Anfang 20 realisiert - Hobbies sind eigentlich was für Kinder und nicht für Menschen, die einen gewissen Anspruch an sich haben (und zwar das, was der TE unter "Hobbies" versteht).

Eine Leidenschaft für Kochen, Pflanzen, o.ä. meine ich jetzt damit speziell nicht. Sondern Hobbies a la "ich bin mal im Karatekurs oder kicke mit den C-Herren jeden Samstag". Ich persönlich finde es z.B. absolute Zeitverschwendung, in irgend einer C-Herren-Mannschaft zu kicken.

  • a) Bringt es mir fürs Leben nichts
  • b) Gibt es keine Weiterentwicklung

Ich hab zwar ein "Hobby" würde ich es bezeichnen, das ist z.B. Sprachen lernen. Ich bin gerade bei der 6. und es erfüllt die Bedingungen, dass es mir

  • a) was fürs Leben bringt
  • b) es eine Weiterentwicklung gibt

Aber einfach beim Angeln die Zeit totschlagen ist halt nicht so meins.

Das heißt meine Bedingung an eine Aktivität ist es, dass eine "Weiterentwicklung" gibt.

Ich reise z.B. auch nie an den selben Ort in den Urlaub.

Aber hey, es soll ja Menschen geben, die machen gerne 40 Jahre lang das Selbe bis zur Rente und fahren jeden Sommer zum Gardasee. Ich persönlich finde eher DAS traurig, aber jedem das seine.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen.
Zudem hab ich derzeit bestimmte Ziele (Top-MBA + Law degree nebenbei), sodass keine Zeit für Hobbies bleibt.

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Was nützt dir Top MBA usw.? Dann hast du halt mehr Geld, aber keine Zeit. Das Leben vergeht so schnell...
Ich will stolz sein auf das Geld, welches ich verdient haben werde. Mit Basketball und Crossbike wäre ich unglücklich, da ich den Sinn des Lebens einfach nicht im Durchschnitt/Mittelmaß sehe.

Aber jedem halt das Seine...

Kleiner Tipp, man kann Geld nicht mit ins Grab nehmen und Zeit ist eine der wenigen Dinge, die man sich nicht mit Geld kaufen kann.

Es soll Menschen geben, die dann mit 60 voller Bedauern sind. Dickes Konto aber nix vom Leben gesehen.

Aber jedem das Seine.

Bin ich hier in Woodstock oder was?!

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

In der Mittagspause gehe ich gerne Enten und Schwäne im Park füttern.

No Joke, finde ich süß :)

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Die beiden Beispiele verstehe ich auch nicht. Karate bringt Dir also keine Weiterentwicklung? Gesundheit, gestählter Körper, bessere kognitive Fähigkeiten, Du kannst Dich höchstwahrscheinlich besser verteidigen, wirst selbstbewusster und und und. Genauso beim Fußball, wo es auch soziale und andere positive Aspekte gibt. Da ist für mich "alleine Sprachen lernen" mit der Hoffnung sich dabei weiterzuentwickeln, doch eher stiefmütterlich. Btw: Auch beim Karate kann man je nach Tiefe der Ausbildung viel japanisch lernen...

Mein Hobby ist u.a. mein Boot, da fahre ich auch gerne ab und an zum Gardasee ;)

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Sport und keine Weiterentwicklung? Es kommt doch auf den eigenen Anspruch an. Man kann beim Karate nach einer Zeit immer Prüfungen ablegen, um in der Gürtelhierarchie aufzusteigen. Man lernt neue Techniken, kann auf Turnieren seine Fähigkeiten mit anderen messen.

Machen nur Dinge Spaß, wo man zu den besten 1% gehört? Der Typ, der in der C-Klasse spielt, hat Spaß beim Fußball mit seinen Kumpels, und setzen sich vielleicht als Ziel, in die B-Klasse aufzusteigen?

hatkeineahnung schrieb am 11.06.2021:

Hab's mit Anfang 20 realisiert - Hobbies sind eigentlich was für Kinder und nicht für Menschen, die einen gewissen Anspruch an sich haben (und zwar das, was der TE unter "Hobbies" versteht).

Eine Leidenschaft für Kochen, Pflanzen, o.ä. meine ich jetzt damit speziell nicht. Sondern Hobbies a la "ich bin mal im Karatekurs oder kicke mit den C-Herren jeden Samstag". Ich persönlich finde es z.B. absolute Zeitverschwendung, in irgend einer C-Herren-Mannschaft zu kicken.

  • a) Bringt es mir fürs Leben nichts
  • b) Gibt es keine Weiterentwicklung

Ich hab zwar ein "Hobby" würde ich es bezeichnen, das ist z.B. Sprachen lernen. Ich bin gerade bei der 6. und es erfüllt die Bedingungen, dass es mir

  • a) was fürs Leben bringt
  • b) es eine Weiterentwicklung gibt

Aber einfach beim Angeln die Zeit totschlagen ist halt nicht so meins.

Das heißt meine Bedingung an eine Aktivität ist es, dass eine "Weiterentwicklung" gibt.

Ich reise z.B. auch nie an den selben Ort in den Urlaub.

Aber hey, es soll ja Menschen geben, die machen gerne 40 Jahre lang das Selbe bis zur Rente und fahren jeden Sommer zum Gardasee. Ich persönlich finde eher DAS traurig, aber jedem das seine.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen.
Zudem hab ich derzeit bestimmte Ziele (Top-MBA + Law degree nebenbei), sodass keine Zeit für Hobbies bleibt.

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

TE hier, ich hätte ja nicht gedacht so eine Diskussion los zu treten. Mir ging es vor allem um das, was manche hier schon angeschnitten haben: Hat man keine Hobbies weil man keine möchte und bspw. seine ganze Erfüllung im Job findet, oder hat man keine weil Zeit und/oder Geld fehlt.

Bei mir ist es eher zweiteres. Ich habe früher Mannschaftssport gemacht den ich aus Zeitmangel aufgegeben habe. Jetzt würde ich eigentlich gerne ein flexibleres Hobby haben, gerne ein eigenes Segelboot, dafür fehlt mir aber das Geld (trotz gut verdienendem Akademiker).

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Meine Hobbies sind Insta, Tiktok, Tinder und Netflix.
Zu mehr hätte ich neben dem Arbeiten auch keine Zeit und ist mir zu unflexibel mit festen Trainingsterminen.

Tiktok... Uff. Als wäre Instagram nicht schon schlimm genug gewesen. Gen Z übernimmt jetzt wohl WiWi-Treff...

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Also mal so nebenbei, Kochen kann durchaus ein Hobby sein. Ist ja ein Unterschied, ob ich mir schnell 2 Eier in die Pfanne kloppe, oder immer neue (teilweise ausgefallene) Rezepte zusammen mit Partner vornehme. Meine Freundin und ich kochen bspw. 1-2x Woche extravagant, trinken dazu ne Flasche Wein und haben Spass.

Was mir persönlich auffällt: in meinem Freundeskreis haben viele Männer speziellere Hobbies, bei den Frauen siehts mau aus. Dort landen wir wirklich bei "Essen gehen, mit Freundinnen treffen, Netflix und Wein". Und da sprechen wir von studierten, erfolgreichen Frauen.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Hobbies:
Wein, Netflix und Reisen

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

In meinem Umfeld ähnlich. Männliche Bekannte super viele Hobbies und super divers. Bei den weiblichen Bekannten sind es immer wieder die selben 2-3 (oft sind Soziale Medien der Inhalt).

Woran kann das liegen?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Also mal so nebenbei, Kochen kann durchaus ein Hobby sein. Ist ja ein Unterschied, ob ich mir schnell 2 Eier in die Pfanne kloppe, oder immer neue (teilweise ausgefallene) Rezepte zusammen mit Partner vornehme. Meine Freundin und ich kochen bspw. 1-2x Woche extravagant, trinken dazu ne Flasche Wein und haben Spass.

Was mir persönlich auffällt: in meinem Freundeskreis haben viele Männer speziellere Hobbies, bei den Frauen siehts mau aus. Dort landen wir wirklich bei "Essen gehen, mit Freundinnen treffen, Netflix und Wein". Und da sprechen wir von studierten, erfolgreichen Frauen.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Ich bin jetzt Anfang 40 und würde folgende Tätigkeiten als Hobby oder wenigstens Freizeitbeschäftigung bezeichnen:

  • Früher habe ich Videospiele gesammelt, heute Spiele ich ab und an noch was
  • Filme sei es Heimkino, im Kino oder auch mal ein Filmfestival
  • Ich interessiere mich seit meiner Kindheit für Armbanduhren noch bevor der große Hype losgebrochen ist, als 10 Jähriger wollte ich eine Rolex zum Geburtstag haben, und habe auch eine ganz ansehnliche Ansammlung
  • Reisen, zwei mal im Jahr gehts irgendwo nach Übersee dazu regelmäßige kurze Urlaube in Europa oft verbunden mit meinem nächsten Hobby. Ich freue mich auch über jede Dienstreise nach Übersee da ich einfach gerne fliege. Habe auch schon mal einen Millage Run etc. gemacht aber mittlerweile buche ich privat auch einfach die Business
  • Achterbahn fahren. Ich fliege auch mal nach Singapore um dort in die Universal Studios zu gehen etc.. und plane Reisen bzw. Umstiege gezielt um einen Park mitzunehmen
  • Kochen würde ich jetzt nicht als ein wirkliches Hobby von mir bezeichnen aber ich habe eine gut ausgestattete Küche mit Gasherd, Dampfgarer, Tepanyaki Platten etc. und koche dann doch 2 3 mal im Monat relativ aufwändig
  • Auto fahren, ich unternehme gerne mal am Abend oder am Wochenende um den Kopf frei zu kriegen eine kleine Tour sei es nur mal Stumpf über die Autobahn oder in die Berge oder um die Seen herum (ich komme aus München)
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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Ich versteh diese von-oben-herab Attitüde der Leute mit ihrer langen Liste Hobbys nicht. Manche Leute sind von ihrer Arbeit erfüllt oder haben keine Lust sich groß irgendwelche Hobbys zuzulegen. Manche haben Spaß wenn sie auf dem Rennrad durch die Gegend radeln und andere schauen eben gerne Netflix. Da ist doch eins nicht wertiger als das andere.
Ist doch völlig egal was andere mit ihrer Freizeit anstellen

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Also mal so nebenbei, Kochen kann durchaus ein Hobby sein. Ist ja ein Unterschied, ob ich mir schnell 2 Eier in die Pfanne kloppe, oder immer neue (teilweise ausgefallene) Rezepte zusammen mit Partner vornehme. Meine Freundin und ich kochen bspw. 1-2x Woche extravagant, trinken dazu ne Flasche Wein und haben Spass.

Was mir persönlich auffällt: in meinem Freundeskreis haben viele Männer speziellere Hobbies, bei den Frauen siehts mau aus. Dort landen wir wirklich bei "Essen gehen, mit Freundinnen treffen, Netflix und Wein". Und da sprechen wir von studierten, erfolgreichen Frauen.

Jetzt wo dus sagst: In meinem Freundeskreis haben die Freundinnen deutlich weniger Hobbys aber treffen sich dafür häufiger untereinander.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Also mal so nebenbei, Kochen kann durchaus ein Hobby sein. Ist ja ein Unterschied, ob ich mir schnell 2 Eier in die Pfanne kloppe, oder immer neue (teilweise ausgefallene) Rezepte zusammen mit Partner vornehme. Meine Freundin und ich kochen bspw. 1-2x Woche extravagant, trinken dazu ne Flasche Wein und haben Spass.

Was mir persönlich auffällt: in meinem Freundeskreis haben viele Männer speziellere Hobbies, bei den Frauen siehts mau aus. Dort landen wir wirklich bei "Essen gehen, mit Freundinnen treffen, Netflix und Wein". Und da sprechen wir von studierten, erfolgreichen Frauen.

Also wenn ma als Frau studiert hat, muss anspruchsvolle Hobbies haben oder wie?

Wieso verurteilt ihr die Leute für ihre Hobbies hier alle so extrem. Jeder kann doch in seiner Freizeit das machen was ihm Spaß macht.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Also mal so nebenbei, Kochen kann durchaus ein Hobby sein. Ist ja ein Unterschied, ob ich mir schnell 2 Eier in die Pfanne kloppe, oder immer neue (teilweise ausgefallene) Rezepte zusammen mit Partner vornehme. Meine Freundin und ich kochen bspw. 1-2x Woche extravagant, trinken dazu ne Flasche Wein und haben Spass.

Was mir persönlich auffällt: in meinem Freundeskreis haben viele Männer speziellere Hobbies, bei den Frauen siehts mau aus. Dort landen wir wirklich bei "Essen gehen, mit Freundinnen treffen, Netflix und Wein". Und da sprechen wir von studierten, erfolgreichen Frauen.

Die Unterschiede bei den Geschlechtern habe ich auch schon beobachtet. Reiten ist noch so ein bisschen die Ausnahme, aber ansonsten kenne ich auch viel weniger Frauen mit "richtigen" Hobbies oder auch Vereinsmitgliedschaften als Männer. Und das Generationenübergreifend von Babyboomern bis Gen Z.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Hobbys sind doch nicht schlimm. Manche machen Spaß und bringen etwas für sich selbst. Das kann Sport sein, Garten oder etwas anderes. Teuer muss nicht alles sein. Radfahren, Wandern, Angeln oder Gartenarbeit finde ich schon praktisch.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

hatkeineahnung schrieb am 11.06.2021:

Hab's mit Anfang 20 realisiert - Hobbies sind eigentlich was für Kinder und nicht für Menschen, die einen gewissen Anspruch an sich haben (und zwar das, was der TE unter "Hobbies" versteht).

Eine Leidenschaft für Kochen, Pflanzen, o.ä. meine ich jetzt damit speziell nicht. Sondern Hobbies a la "ich bin mal im Karatekurs oder kicke mit den C-Herren jeden Samstag". Ich persönlich finde es z.B. absolute Zeitverschwendung, in irgend einer C-Herren-Mannschaft zu kicken.

  • a) Bringt es mir fürs Leben nichts
  • b) Gibt es keine Weiterentwicklung

Ich hab zwar ein "Hobby" würde ich es bezeichnen, das ist z.B. Sprachen lernen. Ich bin gerade bei der 6. und es erfüllt die Bedingungen, dass es mir

  • a) was fürs Leben bringt
  • b) es eine Weiterentwicklung gibt

Aber einfach beim Angeln die Zeit totschlagen ist halt nicht so meins.

Das heißt meine Bedingung an eine Aktivität ist es, dass eine "Weiterentwicklung" gibt.

Ich reise z.B. auch nie an den selben Ort in den Urlaub.

Aber hey, es soll ja Menschen geben, die machen gerne 40 Jahre lang das Selbe bis zur Rente und fahren jeden Sommer zum Gardasee. Ich persönlich finde eher DAS traurig, aber jedem das seine.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich möchte die Gegenfrage stellen: Warum muss denn jeder spannende Hobbies haben? Ich habe meine Arbeit, die mich 10 Stunden täglich inklusive Hin- und Rückweg ausfüllt. 8 weitere Stunden muss ich schlafen. Bleiben abends 6 Stunden, in denen ich Sport und Haushalt bedienen muss, koche und mich vielleicht noch mit Freunden treffe. Nicht zuletzt will auch noch die Freundin Aufmerksamkeit. Wir sind meistens so erschöpft, dass wir halt irgendwelche TV-Serien gucken. Würde auch keiner als Hobby bezeichnen, macht aber trotzdem Spaß.

Am Wochenende schlafe ich lange aus, fahre zum See, besuche die Eltern oder gehe feiern. Meinetwegen sind das alles keine Hobbys und ich bin der langweiligste Mensch der Welt. Ich bin trotzdem zufrieden damit. Als Vollzeitarbeiter hat man meiner Meinung nach schlicht nicht genug Zeit, um noch einer spannenden Passion nachzugehen.

Und ich will gar nicht erst anfangen von den vielen (meiner Meinung nach wirklich bewundernswerten) Leuten, die für die Karriere ordentlich Überstunden machen müssen oder sich neben dem Job ein Business aufbauen und sich vielleicht gleichzeitig noch um Kinder kümmern und/oder einen Angehörigen pflegen. Niemals würde ich solchen Leuten vorwerfen, dass sie keine richtigen Hobbies haben.

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen.
Zudem hab ich derzeit bestimmte Ziele (Top-MBA + Law degree nebenbei), sodass keine Zeit für Hobbies bleibt.

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

Nicht alles was du machst muss dich im Leben weiterbringen. Es geht auch mal darum einfach Spaß zu haben.
Ich versteh dieses Forum einfach nicht. Wenns nach dem Forum ginge wären alle Aktivitäten die nichts mit Karriere/persönlicher Weiterentwicklung zu tun haben illegal und arme Menschen würde man verhungern lassen während man seine Seele und Körper an nutzlose Banken und Beratungen verkauft.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Warum bewerten wir hier eigentlich was "echte" Hobbies sind oder welche Hobbies cool und angemessen sind?

Man muss sich laut einigen Kommentaren hier ja schon schlecht fühlen, wenn man Fitness oder Radfahren als Hobbies angibt.
Nicht jeder hat Bock im Segelflugverein aktiv zu sein, Bungee oder Base Jumping auszuüben oder nach Schiffwracks zu tauchen.
Je extremer desto besser und cooler sind die Hobbies? Ist es das was ihr wollt?

In meinen Augen ist Zeit mit der Familie verbringen, mit den Kindern in den Zoo oder zum Babyschwimmen zu gehen ebenfalls ein Hobby. Oder ist euch das nur zu temporär?

Klar ist es interessant, wenn jemand ein besonderes und spezielles Hobby ausübt. Derjenige wird auch immer als aufregender wahrgenommen als andere. Aber Millionen weitere Bürger und ich sind gerne langweilig :)

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Also mal so nebenbei, Kochen kann durchaus ein Hobby sein. Ist ja ein Unterschied, ob ich mir schnell 2 Eier in die Pfanne kloppe, oder immer neue (teilweise ausgefallene) Rezepte zusammen mit Partner vornehme. Meine Freundin und ich kochen bspw. 1-2x Woche extravagant, trinken dazu ne Flasche Wein und haben Spass.

Was mir persönlich auffällt: in meinem Freundeskreis haben viele Männer speziellere Hobbies, bei den Frauen siehts mau aus. Dort landen wir wirklich bei "Essen gehen, mit Freundinnen treffen, Netflix und Wein". Und da sprechen wir von studierten, erfolgreichen Frauen.

Die Unterschiede bei den Geschlechtern habe ich auch schon beobachtet. Reiten ist noch so ein bisschen die Ausnahme, aber ansonsten kenne ich auch viel weniger Frauen mit "richtigen" Hobbies oder auch Vereinsmitgliedschaften als Männer. Und das Generationenübergreifend von Babyboomern bis Gen Z.

Nix neues: men are interested in things, women in people

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Würde das nicht am Geschlecht festmachen. Hängt eher vom Freundeskreis ab. Menschen mit einem großen Freundeskreis haben tendenziell auch mehr Hobbys, da mehr Gruppendynamik und jemand immer wieder was vorschlägt..

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Also mal so nebenbei, Kochen kann durchaus ein Hobby sein. Ist ja ein Unterschied, ob ich mir schnell 2 Eier in die Pfanne kloppe, oder immer neue (teilweise ausgefallene) Rezepte zusammen mit Partner vornehme. Meine Freundin und ich kochen bspw. 1-2x Woche extravagant, trinken dazu ne Flasche Wein und haben Spass.

Was mir persönlich auffällt: in meinem Freundeskreis haben viele Männer speziellere Hobbies, bei den Frauen siehts mau aus. Dort landen wir wirklich bei "Essen gehen, mit Freundinnen treffen, Netflix und Wein". Und da sprechen wir von studierten, erfolgreichen Frauen.

Die Unterschiede bei den Geschlechtern habe ich auch schon beobachtet. Reiten ist noch so ein bisschen die Ausnahme, aber ansonsten kenne ich auch viel weniger Frauen mit "richtigen" Hobbies oder auch Vereinsmitgliedschaften als Männer. Und das Generationenübergreifend von Babyboomern bis Gen Z.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Also mal so nebenbei, Kochen kann durchaus ein Hobby sein. Ist ja ein Unterschied, ob ich mir schnell 2 Eier in die Pfanne kloppe, oder immer neue (teilweise ausgefallene) Rezepte zusammen mit Partner vornehme. Meine Freundin und ich kochen bspw. 1-2x Woche extravagant, trinken dazu ne Flasche Wein und haben Spass.

Was mir persönlich auffällt: in meinem Freundeskreis haben viele Männer speziellere Hobbies, bei den Frauen siehts mau aus. Dort landen wir wirklich bei "Essen gehen, mit Freundinnen treffen, Netflix und Wein". Und da sprechen wir von studierten, erfolgreichen Frauen.

Die Unterschiede bei den Geschlechtern habe ich auch schon beobachtet. Reiten ist noch so ein bisschen die Ausnahme, aber ansonsten kenne ich auch viel weniger Frauen mit "richtigen" Hobbies oder auch Vereinsmitgliedschaften als Männer. Und das Generationenübergreifend von Babyboomern bis Gen Z.

Reiten ist ein fetisch, kein Hobby

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Mein einziges Hobby ist das WiWi-Treff Forum, und ich bin wunschlos glücklich.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

wir die Büromenschen sind einfach langweilig und haben keine Hobbies. Nach der Arbeit nur chillen, Essen bestellen, Netflix. Am Wochenende mit einer aus Tinder rausgehen. Repeat.

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Was erwartest du von einem Kollegkreis, der wahrscheinlich hauptsächlich auch BWL studiert hat? Damit haben doch viele schon bewiesen, dass sie quasi keine Interessen haben.
Ich muss sagen, ich hab ein sehr ähnliches Gefühl, und je stärker man nach oben schaut, desto "schmalspuriger" sind die Leute unterwegs. Ist im Grunde auch logisch, wer in seiner Freizeit nichts mit sich anzufangen weiß, kann auch im Büro sitzen und Karriere machen.

Wieso sollten BWL Studenten weniger Hobbys haben als andere Studenten ?
bzw. was studieren Menschen mit Hobbys ? Kunst ?, Sportwissenschaften ?

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Mein einziges Hobby ist das WiWi-Treff Forum, und ich bin wunschlos glücklich.

So ist es. Hier lernt man fürs Leben. Brauche auch keine anderen Hobbies. Kostet nur Zeit und Geld. Und wenn ich mal schlechte Laune habe schaue ich auf meinen Gehaltszettel und Kontonachweis.

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Was erwartest du von einem Kollegkreis, der wahrscheinlich hauptsächlich auch BWL studiert hat? Damit haben doch viele schon bewiesen, dass sie quasi keine Interessen haben.
Ich muss sagen, ich hab ein sehr ähnliches Gefühl, und je stärker man nach oben schaut, desto "schmalspuriger" sind die Leute unterwegs. Ist im Grunde auch logisch, wer in seiner Freizeit nichts mit sich anzufangen weiß, kann auch im Büro sitzen und Karriere machen.

Wieso sollten BWL Studenten weniger Hobbys haben als andere Studenten ?
bzw. was studieren Menschen mit Hobbys ? Kunst ?, Sportwissenschaften ?

Nach diesem Forum sicherlich Ing, Mathe und Physik...

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Seit Corona ist es mit Hobbies eh schwierig, aber unabhängig davon hängt es doch von der aktuellen Lebenssituation ab. Als Single und Student habe ich Kampfsport, Paartanz und Fitness gemacht und zwar täglich inklusive Wochenenden. Mit Familie bzw. Kleinkind ist nach Feierabend halt "nur" ein Spaziergang mit dem Kinderwagen oder Spielplatz drin und nachts im Bett, wenn alle schlafen und man Leise sein muss dann eben Handy suchten. Das ist halt eine Frage der Prioritäten.

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

wir die Büromenschen sind einfach langweilig und haben keine Hobbies. Nach der Arbeit nur chillen, Essen bestellen, Netflix. Am Wochenende mit einer aus Tinder rausgehen. Repeat.

Ja, 2021.

SIch für eine Sache interessieren, sich da reinfuchsen, know-how aufbauen...oder eine Sache erlernen, sich ständig verbessern, sich gar mit anderen messen (Sport/Musik)....

Tinder, Lieferando, Tinder, Lieferando.

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

wir die Büromenschen sind einfach langweilig und haben keine Hobbies. Nach der Arbeit nur chillen, Essen bestellen, Netflix. Am Wochenende mit einer aus Tinder rausgehen. Repeat.

Klar es hängt von der Arbeit ab, der man nachgeht, ob man Hobbies hat oder nicht. Was für einen Schwachsinn posten hier manche?

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Was erwartest du von einem Kollegkreis, der wahrscheinlich hauptsächlich auch BWL studiert hat? Damit haben doch viele schon bewiesen, dass sie quasi keine Interessen haben.
Ich muss sagen, ich hab ein sehr ähnliches Gefühl, und je stärker man nach oben schaut, desto "schmalspuriger" sind die Leute unterwegs. Ist im Grunde auch logisch, wer in seiner Freizeit nichts mit sich anzufangen weiß, kann auch im Büro sitzen und Karriere machen.

Wieso sollten BWL Studenten weniger Hobbys haben als andere Studenten ?
bzw. was studieren Menschen mit Hobbys ? Kunst ?, Sportwissenschaften ?

Das Kunststudium ist quasi ein Hobby

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Ich finde es ungemein wichtig Hobbys zu haben. Zum einen um kein Fachidiot zu werden, mal von der Arbeit abzuschalten, sich weiterzuentwickeln und Leute kennenzulernen. Hier mal die Sachen mit denen ich mich in meiner Freizeit beschäftige.

  • Freunde treffen: 1-2x die Woche. Selbst im Lockdown, mindestens 1x die Woche. Dazu kommen dann 1-2 längere Telefonate mit Freunden.
  • Heimkino / Netflixen: Leute einladen oder mit Freundin was zusammen schauen
  • Sport: Klettern, Schwimmen, Joggen, Yoga, Meditation. (2x die Woche)
  • Kunst: Selber malen, in Ausstellung gehen, kreativ sein. (1x die Woche)
  • Lesen: 1 Buch je Monat.
  • Finanzen: Investments tätigen, viel lesen / anhören, Optimierungspotential finden
  • Ehrenamt: Als Schöffe und Übungsleiter (hab ich jetzt im Grunde auch aufgegeben)
  • Kochen: 2x im Monat was komplett neues kochen / ausprobieren.
  • Nebentätigkeiten: Trainer - hab ich aber mittlerweile aufgegeben. Dozent wird nächstes Jahr begonnen (passt derzeit nicht, bin aber schon eingeplant)
antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Warum bewerten wir hier eigentlich was "echte" Hobbies sind oder welche Hobbies cool und angemessen sind?

Man muss sich laut einigen Kommentaren hier ja schon schlecht fühlen, wenn man Fitness oder Radfahren als Hobbies angibt.
Nicht jeder hat Bock im Segelflugverein aktiv zu sein, Bungee oder Base Jumping auszuüben oder nach Schiffwracks zu tauchen.
Je extremer desto besser und cooler sind die Hobbies? Ist es das was ihr wollt?

In meinen Augen ist Zeit mit der Familie verbringen, mit den Kindern in den Zoo oder zum Babyschwimmen zu gehen ebenfalls ein Hobby. Oder ist euch das nur zu temporär?

Klar ist es interessant, wenn jemand ein besonderes und spezielles Hobby ausübt. Derjenige wird auch immer als aufregender wahrgenommen als andere. Aber Millionen weitere Bürger und ich sind gerne langweilig :)

Also sowas wie Fitness und Radfahren sind Hobbies. Und ich will auch gar nicht bewerten was da cool ist oder nicht oder ob überhaupt jemand welche hat oder nicht. Ich verstehe unter einem Hobby etwas das man freiwillig und regelmäßig zum eigenen Vergnügen tut, wobei man einen gewissen Anspruch an die Tätigkeit hat.

Fitness und Radfahren zählt da für mich zu. Sich um die Kinder zu kümmern aber eher nicht. Klar ist es auch schön, aber ich finde da fehlt das freiwillige, denn es gehört eigentlich dazu diese Dinge als Eltern zu machen. Anders sieht es dann aus, wenn aus dem Babyschwimmen die Mitgliedschaft im Schwimmverein mit Trainertätigkeit wird. Die Übergänge sind halt fließend.

Man kann es glaube ich ganz gut runter brechen auf:

  • Mache ich eine Sache um der Sache selbst Willen? Dann ist es eher ein Hobby.
  • Mache ich etwas, weil es getan werden muss oder um des Ergebnis Willen? Dann ist es eher kein Hobby.

Also Fahrradfahren um Fahrrad zu fahren wäre für mich ein Hobby, mit dem Fahrrad zum Supermarkt fahren weil ich einkaufen muss wäre keins. Oder einen Zoo zu besuchen um die Kinder zu beschäftigen ist eher kein Hobby, mit den Kindern 20 Zoos im Jahr besuchen, um des Zoobesuchs willen wäre ein Hobby. Den Rasen im 0815 Reihenhausgarten Mähen ist eine nötige Aufgabe, einen Ziergarten anzulegen und zu Pflegen ist ein Hobby.

Ich muss auch sagen, dass es jetzt mit Anfang 30 kaum Leute mit Hobbies in meinem Freundeskreis gibt. Und ich glaube es liegt nicht daran, dass die Leute nicht wollen, sondern dass sie keine Zeit oder kein Geld haben. Bei meinen Eltern war das auch noch anders, mein Vater hatte auch in dem Alter immer mehrere Hobbys sogar. Und hatte da auch Zeit und Geld für.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Was erwartest du von einem Kollegkreis, der wahrscheinlich hauptsächlich auch BWL studiert hat? Damit haben doch viele schon bewiesen, dass sie quasi keine Interessen haben.

Hab BWL studiert und sind an Sommerabenden immer 18 Loch spielen gegangen. War ne tolle Zeit in der WG, hatte nie das Gefühl dass spannende Hobbies fehlen, von Fotografie, Mode, Architektur, Kunst, Segeln, Polo, alles dabei.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Dieser Beitrag ist deswegen so lustig, weil der Ersteller nicht versteht, dass die die Weiterentwicklung und der persönliche Nutzen von bspw. Karate grundsätzlich deutlich größer ist, als die x-te neue Sprache zu lernen.

hatkeineahnung schrieb am 11.06.2021:

Hab's mit Anfang 20 realisiert - Hobbies sind eigentlich was für Kinder und nicht für Menschen, die einen gewissen Anspruch an sich haben (und zwar das, was der TE unter "Hobbies" versteht).

Eine Leidenschaft für Kochen, Pflanzen, o.ä. meine ich jetzt damit speziell nicht. Sondern Hobbies a la "ich bin mal im Karatekurs oder kicke mit den C-Herren jeden Samstag". Ich persönlich finde es z.B. absolute Zeitverschwendung, in irgend einer C-Herren-Mannschaft zu kicken.

  • a) Bringt es mir fürs Leben nichts
  • b) Gibt es keine Weiterentwicklung

Ich hab zwar ein "Hobby" würde ich es bezeichnen, das ist z.B. Sprachen lernen. Ich bin gerade bei der 6. und es erfüllt die Bedingungen, dass es mir

  • a) was fürs Leben bringt
  • b) es eine Weiterentwicklung gibt

Aber einfach beim Angeln die Zeit totschlagen ist halt nicht so meins.

Das heißt meine Bedingung an eine Aktivität ist es, dass eine "Weiterentwicklung" gibt.

Ich reise z.B. auch nie an den selben Ort in den Urlaub.

Aber hey, es soll ja Menschen geben, die machen gerne 40 Jahre lang das Selbe bis zur Rente und fahren jeden Sommer zum Gardasee. Ich persönlich finde eher DAS traurig, aber jedem das seine.

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Warum bewerten wir hier eigentlich was "echte" Hobbies sind oder welche Hobbies cool und angemessen sind?

Man muss sich laut einigen Kommentaren hier ja schon schlecht fühlen, wenn man Fitness oder Radfahren als Hobbies angibt.
Nicht jeder hat Bock im Segelflugverein aktiv zu sein, Bungee oder Base Jumping auszuüben oder nach Schiffwracks zu tauchen.
Je extremer desto besser und cooler sind die Hobbies? Ist es das was ihr wollt?

In meinen Augen ist Zeit mit der Familie verbringen, mit den Kindern in den Zoo oder zum Babyschwimmen zu gehen ebenfalls ein Hobby. Oder ist euch das nur zu temporär?

Klar ist es interessant, wenn jemand ein besonderes und spezielles Hobby ausübt. Derjenige wird auch immer als aufregender wahrgenommen als andere. Aber Millionen weitere Bürger und ich sind gerne langweilig :)

Also sowas wie Fitness und Radfahren sind Hobbies. Und ich will auch gar nicht bewerten was da cool ist oder nicht oder ob überhaupt jemand welche hat oder nicht. Ich verstehe unter einem Hobby etwas das man freiwillig und regelmäßig zum eigenen Vergnügen tut, wobei man einen gewissen Anspruch an die Tätigkeit hat.

Fitness und Radfahren zählt da für mich zu. Sich um die Kinder zu kümmern aber eher nicht. Klar ist es auch schön, aber ich finde da fehlt das freiwillige, denn es gehört eigentlich dazu diese Dinge als Eltern zu machen. Anders sieht es dann aus, wenn aus dem Babyschwimmen die Mitgliedschaft im Schwimmverein mit Trainertätigkeit wird. Die Übergänge sind halt fließend.

Man kann es glaube ich ganz gut runter brechen auf:

  • Mache ich eine Sache um der Sache selbst Willen? Dann ist es eher ein Hobby.
  • Mache ich etwas, weil es getan werden muss oder um des Ergebnis Willen? Dann ist es eher kein Hobby.

Also Fahrradfahren um Fahrrad zu fahren wäre für mich ein Hobby, mit dem Fahrrad zum Supermarkt fahren weil ich einkaufen muss wäre keins. Oder einen Zoo zu besuchen um die Kinder zu beschäftigen ist eher kein Hobby, mit den Kindern 20 Zoos im Jahr besuchen, um des Zoobesuchs willen wäre ein Hobby. Den Rasen im 0815 Reihenhausgarten Mähen ist eine nötige Aufgabe, einen Ziergarten anzulegen und zu Pflegen ist ein Hobby.

Ich muss auch sagen, dass es jetzt mit Anfang 30 kaum Leute mit Hobbies in meinem Freundeskreis gibt. Und ich glaube es liegt nicht daran, dass die Leute nicht wollen, sondern dass sie keine Zeit oder kein Geld haben. Bei meinen Eltern war das auch noch anders, mein Vater hatte auch in dem Alter immer mehrere Hobbys sogar. Und hatte da auch Zeit und Geld für.

Eine sehr unsinnige Definition davon, was ein Hobby ist. Gärtnern kann ein Hobby sein, auch wenn manche damit verbundene Aufgaben gemacht werden müssen, wie Rasenmähen. Wenn Fahrradfahren mein Hobby ist, und ich betreibe das Hobby auf dem Weg zum Einkaufen, ist das immer noch mein Hobby.

Und was soll ein "gewisser Anspruch" sein? Ist Vögel beobachten ein Hobby? Man sitzt nur da und schaut um sich. Ist Wandern ein Hobby? Man geht nur durch die Landschaft.
Mal abgesehen davon, dass das eine unsinnige Definition von dir ist, ist es seltsam, dass du versuchst anderen Leuten vorzuschreiben, was sie für sich als Hobby bezeichnen dürfen.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Klingt nach BWL Justus, Golf, Polo, Dressur springen, Jagen, Tennis 🎾 , Rally fahren...
Super vielfältige Erfahrungen mit den Freunden der LSE, Kings College oder der EBS

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Eltern (Vater 35h Facharbeiter, Mutter Hausfrau, später Teilzeit): 16 Uhr Feierabend, 16.30 Daheim, Haushalt war fertig, Essen bereits angerichtet, ab 18.00 Uhr ging es auf den Sportplatz (Hobby-Trainer). Reich waren wir sicher nicht (in der Einfahrt stand ein alter Ford und Urlaub gab es in guten Jahren in Italien) aber für ein Haus im Vorort hat es gereicht.

Ich + Freundin (beide studiert und vollzeit berufstätig): 08.00 Uhr Arbeitsbeginn, an guten Tagen gen 18.00 Uhr Feierabend, 18.30 daheim (Home-Office seit dank direkt 18.00 Uhr), danach erstmal essen machen und essen bis 19.30, ab 19.30 vielleicht noch kurz die Wäsche machen, aufhängen, Spühlmaschine ausräumen, etc. um 20.00 Uhr erschöpft auf die Couch fallen. 21.00 Uhr sich um WiWi Forum anhören warum man viel reicher als die Eltern ist dessen Haus man sich nicht mehr leisten könnte und warum die 2 Wochen Thailand-Urlaub und der A4 in der Einfahrt alles kompensieren.

Meiner Meinung nach ein wirklich gelungener Beitrag der es (leider) sehr gut auf den Punkt bringt. Der Verfasser hätte ggf. noch ergänzen können, das der A4 in der Einfahrt auch nur dem Arbeit- bzw. Leasinggeber gehört.

Aber tatsächlich erkenne ich mich, viele Kollegen/innen und Freunde in dem wieder.
Eigentlich sehr traurig. Das Thema scheint ja auch unsere Generation sehr zu beschäftigen. Im Forum hier wird gefühlt immer intensiver über Immopreise, Sparquoten, Generationskonflikte u.a. diskutiert.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Ich kümmere mich um die 12 (Elektro-)Fahrräder von mir und meiner Freundin, die ich überwiegend selber auf- und umbaue. Das ist definitiv Hobby, da irrational.

Ich züchte fleischfressende Pflanzen seit meiner Kindheit, ich fotografiere mit richtiger Ausrüstung, ich bin im Sprtverein aktiv und laufe 2-3x die Woche.. Nebenbei bin ich "Prepper", betreibe also Krisenvorbereitung und habe da natürich viele andere Schnitttmengen zu anderen Aktivitäten.

Ich besitze irrational viel Outdoorausrüstung (ich glaub mittlerweile alleine 6 Zelte) und versuch den Kram natürlich regelmäßig auch mal zu benutzen.
Früher war ich mal ehrenamtlich in einem Jugendhaus tätig, währen der Pandemie hab ich etwas notgedrungen einen Vorstandsposten in einem Kleingartenverein übernommen, wo ich auch Mitglied bin und nen Garten hab.
Außerdem hänge ich viel in Internetforen ab, hab ein paar Fachzeitschriften wie die Science abonniert, lese viele Bücher.
Ach ja, in normalen Jahren mach ich idR wenigstens eine 3-4 wöchige Reise, meistens ein bissl was außerhalb der Norm.

Was ich nicht mache:

  • kochen (vielleicht 1x im Monat mit der Freundin gemeinsam, ansonsten nur schnell was in die Pfanne gehauen oder meistens halt gar nicht bzw Kantine oder Essen gehen)
  • ich mach im Haushalt nur das nötigste, die definitiv bessere Präsentationswohnung hat eine Freundin.
  • ich pendle nur 10 Minuten einfach mit dem Fahrrad
  • ich hab zwar einen Fernseher, benutze den aber oft Monatelang nicht. Manchmal schau ich mit der Freundin im Winter eine Serie, aber dann lieber eine, die sich nicht ewig zieht unnd die auch abgeschlossen verfügbar ist.
  • ich mach keinen normalen Erholungsurlaub im Club / Strand

Erstaunlich viel Zeit gammle ich einfach nur rum, meistens aber dann mit nem Buch. Gerade im Winter kommt das schon mal vor, dass ich auch mal einen Tag kaum aus dem Bett raus komme.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Ich kümmere mich um die 12 (Elektro-)Fahrräder von mir und meiner Freundin, die ich überwiegend selber auf- und umbaue. Das ist definitiv Hobby, da irrational.

Ich züchte fleischfressende Pflanzen seit meiner Kindheit, ich fotografiere mit richtiger Ausrüstung, ich bin im Sprtverein aktiv und laufe 2-3x die Woche.. Nebenbei bin ich "Prepper", betreibe also Krisenvorbereitung und habe da natürich viele andere Schnitttmengen zu anderen Aktivitäten.

Ich besitze irrational viel Outdoorausrüstung (ich glaub mittlerweile alleine 6 Zelte) und versuch den Kram natürlich regelmäßig auch mal zu benutzen.
Früher war ich mal ehrenamtlich in einem Jugendhaus tätig, währen der Pandemie hab ich etwas notgedrungen einen Vorstandsposten in einem Kleingartenverein übernommen, wo ich auch Mitglied bin und nen Garten hab.
Außerdem hänge ich viel in Internetforen ab, hab ein paar Fachzeitschriften wie die Science abonniert, lese viele Bücher.
Ach ja, in normalen Jahren mach ich idR wenigstens eine 3-4 wöchige Reise, meistens ein bissl was außerhalb der Norm.

Was ich nicht mache:

  • kochen (vielleicht 1x im Monat mit der Freundin gemeinsam, ansonsten nur schnell was in die Pfanne gehauen oder meistens halt gar nicht bzw Kantine oder Essen gehen)
  • ich mach im Haushalt nur das nötigste, die definitiv bessere Präsentationswohnung hat eine Freundin.
  • ich pendle nur 10 Minuten einfach mit dem Fahrrad
  • ich hab zwar einen Fernseher, benutze den aber oft Monatelang nicht. Manchmal schau ich mit der Freundin im Winter eine Serie, aber dann lieber eine, die sich nicht ewig zieht unnd die auch abgeschlossen verfügbar ist.
  • ich mach keinen normalen Erholungsurlaub im Club / Strand

Erstaunlich viel Zeit gammle ich einfach nur rum, meistens aber dann mit nem Buch. Gerade im Winter kommt das schon mal vor, dass ich auch mal einen Tag kaum aus dem Bett raus komme.

Wofür braucht man 12 Fahrräder?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

6(!) Zelte!

Schon mal was von abnehmendem Zeltnutzen gehört?

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Eltern (Vater 35h Facharbeiter, Mutter Hausfrau, später Teilzeit): 16 Uhr Feierabend, 16.30 Daheim, Haushalt war fertig, Essen bereits angerichtet, ab 18.00 Uhr ging es auf den Sportplatz (Hobby-Trainer). Reich waren wir sicher nicht (in der Einfahrt stand ein alter Ford und Urlaub gab es in guten Jahren in Italien) aber für ein Haus im Vorort hat es gereicht.

Ich + Freundin (beide studiert und vollzeit berufstätig): 08.00 Uhr Arbeitsbeginn, an guten Tagen gen 18.00 Uhr Feierabend, 18.30 daheim (Home-Office seit dank direkt 18.00 Uhr), danach erstmal essen machen und essen bis 19.30, ab 19.30 vielleicht noch kurz die Wäsche machen, aufhängen, Spühlmaschine ausräumen, etc. um 20.00 Uhr erschöpft auf die Couch fallen. 21.00 Uhr sich um WiWi Forum anhören warum man viel reicher als die Eltern ist dessen Haus man sich nicht mehr leisten könnte und warum die 2 Wochen Thailand-Urlaub und der A4 in der Einfahrt alles kompensieren.

Meiner Meinung nach ein wirklich gelungener Beitrag der es (leider) sehr gut auf den Punkt bringt. Der Verfasser hätte ggf. noch ergänzen können, das der A4 in der Einfahrt auch nur dem Arbeit- bzw. Leasinggeber gehört.

Aber tatsächlich erkenne ich mich, viele Kollegen/innen und Freunde in dem wieder.
Eigentlich sehr traurig. Das Thema scheint ja auch unsere Generation sehr zu beschäftigen. Im Forum hier wird gefühlt immer intensiver über Immopreise, Sparquoten, Generationskonflikte u.a. diskutiert.

Liegt meines Erachtens weniger an Geld. Mehr an Internet. Es frisst eure Zeit, ihr merkt es nur nicht. Das Leben wird immer schneller. Checkt mal eure Screentime. Bei den meisten (wiwi treff :) ) sicher 2-3h pro Tag, unabhängig von der Arbeit. Könntet die Zeit auch sinnvoller nutzen. Ich übrigens auch.

Bezüglich des Kollegen von oben, der meinte, ein Hobby bringt nichts, wenn es einen nicht weiterbringt: Ehrlich gesagt kann ich das nachvollziehen. Ich mache auch Sport, auch gern. Man könnte es Hobby nennen. Aber ich werde da mittlerweile (das Alter) auch immer nur noch schlechter. Sich mit Pflanzen, Käfern, spezieller Musik, Malerei o.ä. auseinanderzusetzen - hab ich keinen Bock drauf, interessiert mich nicht. Schau ich lieber paar gute Filme oder so. Ist das nen Hobby? Eher Zeitvertreib. Ich glaube, diese ganzen "außergewöhnlichen" Hobbies wird man hier im Wiwi Forum eher weniger finden.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Echte Hobbies und Passionen sind meiner Meinung nach alles, was man (noch) tun würde, wenn man nicht arbeiten, niemandem Rechenschaft ablegen und niemanden beeindrucken müsste. Bei mir wäre das: Selbstversorgermäßig einen Bauernhof mit Garten betreiben, jeden Tag aufwändig kochen, Hunde und Katzen züchten, viel lesen. Kaum etwas davon werde ich vor der Rente in der Intensität umsetzen können, wie ich es gerne hätte. Ist traurig, aber die Zeit erlaubt es leider nicht. Mit diesen typischen Sport-Hobbies, die viele nach Feierabend machen, werde ich leider nicht warm.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Was erwartest du von einem Kollegkreis, der wahrscheinlich hauptsächlich auch BWL studiert hat? Damit haben doch viele schon bewiesen, dass sie quasi keine Interessen haben.
Ich muss sagen, ich hab ein sehr ähnliches Gefühl, und je stärker man nach oben schaut, desto "schmalspuriger" sind die Leute unterwegs. Ist im Grunde auch logisch, wer in seiner Freizeit nichts mit sich anzufangen weiß, kann auch im Büro sitzen und Karriere machen.

Wieso sollten BWL Studenten weniger Hobbys haben als andere Studenten ?
bzw. was studieren Menschen mit Hobbys ? Kunst ?, Sportwissenschaften ?

Das Kunststudium ist quasi ein Hobby

viele haben die Einstellung, dass BWLer nur mit Zahlen arbeiten, langweilig und nicht kreativ sind..
Wenn du jemandem erzählst du arbeitest im Controlling, dann denken die “wie langweilig, aber Geld hat er!” Und das stimmt irgendwie..

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Wofür braucht man 12 Fahrräder?

Naja, für 2 Leute.

Ich hab ein altes zum Pedleec umgebautes Rad mit Allrad und Spikereifen für den Winter, ein Trekkingrad für meine Alltagsfahrten und zum Hänger ziehen, dann noch ein umgebautes aber sehr leichtgängig laufendes altes Rad, das räduig genug aussieht um es überall abstellen zu können. Dann ab ich noch ein MTB sowie drei schnelle E-Bikes die legal bis 45km/h gehen (und die so heute nicht mehr gebat werden, daher hab ich da einfach auch Ersatz gekauft) und ein MTB das ich auf Koffergröße kompakt zerlegen kann.

Ist das so rational? Vermutlich nicht, aber welche Hobbies sind schon rational :-)

beim Zelt hab ich ein kompaktes für 1 Persson für den Winter, ein 2 Personen Ultraleichtzelt, einen 2-3 Personen Sturmbunker. Ein altes 1 P Tipi, ein 2P Baumwolltipi als Sonderanfertigung made in Germay jeweils für Ofenbetetrieb (ich hab nen zerlegbaren Miniofen aus Titan, der inklfenrohr unter 1kg wiegt) und dann noch ein größeres Baumwolltipi für Campen mit dem Auto im Sommer.
Da sich das ultareleichte 2P Außenzelt an den Nähren lansgam auflöst habe ich da den Nachfolger auch noch gekauft, so hab ich zwei Innenzeltvarianten. Sind also im Grunde 7 Zelte. Ups.

Ich hab auch 4 Schlafsäcke (Daune bis ca. +15°Cultarleicht, Daune bis ca. +5°Cultraleicht, Kunstfaser so um den Gefrierpunkt herum (da hat man mit Daune oft Probleme) und ein maßgeschneiderter Winterschlafsack bis ca. -15°C mit hdrophober Daune)

Ich hatte von früher noch drei andere Kunstfaser Säcke, zwei hab ich verkauft und einer liegt nun im Auto herum für Notfälle.
Ich versuche eigenltich jeden Monat wenigstens einmal draußen zu pennen und oft sind es auch mal längere Touren. Jetzt mit den Ausgangsbeschränkungen ist das etwas eingeschlafen.
Ist halt auch Hobby. Ich wollte mir auch mal ein Zelt selber nähen, aber das ist auf meiner Projektliste ziemich weit unten. Alleine mit meinen diversen Bastelideen für diverse Hobbies könnte ich mich selbst als Arbeitsloser sicher 2-3 Jahre lang beschäftigen.

Es gibt z.B. den Suntrip als transkontinetales Rennne von Solarfahrrädern, ein solches wettbewerbstaugliches Gefährt wollte ich schon immer mal bauen, ich hab auch den ganzen Kram dazu seit 3 Jahren herum liegen, nur bin ich einfach noch nicht dazu gekommen.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Dieser Beitrag ist deswegen so lustig, weil der Ersteller nicht versteht, dass die die Weiterentwicklung und der persönliche Nutzen von bspw. Karate grundsätzlich deutlich größer ist, als die x-te neue Sprache zu lernen.

hatkeineahnung schrieb am 11.06.2021:

Hab's mit Anfang 20 realisiert - Hobbies sind eigentlich was für Kinder und nicht für Menschen, die einen gewissen Anspruch an sich haben (und zwar das, was der TE unter "Hobbies" versteht).

Eine Leidenschaft für Kochen, Pflanzen, o.ä. meine ich jetzt damit speziell nicht. Sondern Hobbies a la "ich bin mal im Karatekurs oder kicke mit den C-Herren jeden Samstag". Ich persönlich finde es z.B. absolute Zeitverschwendung, in irgend einer C-Herren-Mannschaft zu kicken.

  • a) Bringt es mir fürs Leben nichts
  • b) Gibt es keine Weiterentwicklung

Ich hab zwar ein "Hobby" würde ich es bezeichnen, das ist z.B. Sprachen lernen. Ich bin gerade bei der 6. und es erfüllt die Bedingungen, dass es mir

  • a) was fürs Leben bringt
  • b) es eine Weiterentwicklung gibt

Aber einfach beim Angeln die Zeit totschlagen ist halt nicht so meins.

Das heißt meine Bedingung an eine Aktivität ist es, dass eine "Weiterentwicklung" gibt.

Ich reise z.B. auch nie an den selben Ort in den Urlaub.

Aber hey, es soll ja Menschen geben, die machen gerne 40 Jahre lang das Selbe bis zur Rente und fahren jeden Sommer zum Gardasee. Ich persönlich finde eher DAS traurig, aber jedem das seine.

ja, musste auch lachen :D

Kampfsport ist mit das beste, was man sich "antun" kann.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Geilster Post! Muss laut lachen!

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Eltern (Vater 35h Facharbeiter, Mutter Hausfrau, später Teilzeit): 16 Uhr Feierabend, 16.30 Daheim, Haushalt war fertig, Essen bereits angerichtet, ab 18.00 Uhr ging es auf den Sportplatz (Hobby-Trainer). Reich waren wir sicher nicht (in der Einfahrt stand ein alter Ford und Urlaub gab es in guten Jahren in Italien) aber für ein Haus im Vorort hat es gereicht.

Ich + Freundin (beide studiert und vollzeit berufstätig): 08.00 Uhr Arbeitsbeginn, an guten Tagen gen 18.00 Uhr Feierabend, 18.30 daheim (Home-Office seit dank direkt 18.00 Uhr), danach erstmal essen machen und essen bis 19.30, ab 19.30 vielleicht noch kurz die Wäsche machen, aufhängen, Spühlmaschine ausräumen, etc. um 20.00 Uhr erschöpft auf die Couch fallen. 21.00 Uhr sich um WiWi Forum anhören warum man viel reicher als die Eltern ist dessen Haus man sich nicht mehr leisten könnte und warum die 2 Wochen Thailand-Urlaub und der A4 in der Einfahrt alles kompensieren.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Geilster Post! Muss laut lachen!

Eltern (Vater 35h Facharbeiter, Mutter Hausfrau, später Teilzeit): 16 Uhr Feierabend, 16.30 Daheim, Haushalt war fertig, Essen bereits angerichtet, ab 18.00 Uhr ging es auf den Sportplatz (Hobby-Trainer). Reich waren wir sicher nicht (in der Einfahrt stand ein alter Ford und Urlaub gab es in guten Jahren in Italien) aber für ein Haus im Vorort hat es gereicht.

Ich + Freundin (beide studiert und vollzeit berufstätig): 08.00 Uhr Arbeitsbeginn, an guten Tagen gen 18.00 Uhr Feierabend, 18.30 daheim (Home-Office seit dank direkt 18.00 Uhr), danach erstmal essen machen und essen bis 19.30, ab 19.30 vielleicht noch kurz die Wäsche machen, aufhängen, Spühlmaschine ausräumen, etc. um 20.00 Uhr erschöpft auf die Couch fallen. 21.00 Uhr sich um WiWi Forum anhören warum man viel reicher als die Eltern ist dessen Haus man sich nicht mehr leisten könnte und warum die 2 Wochen Thailand-Urlaub und der A4 in der Einfahrt alles kompensieren.

Aber er stimmt. Ich realisiere es immer mehr. Ein großer Teil unseres Aufstiegs ist darüber erkauft, dass wir einfach mehr Arbeiten. Ich habe leider keine Zahlen und würde mich da sehr für interessieren, aber ich bin mir sicher dass die durchschnittliche Familie heute mehr Stunden bezahlter Arbeit leistet als vor 50 Jahren. Ich kenne kein Paar in meinem Umfeld, bei dem um 16:00 Uhr beide Feierabend haben, wie es bei meinen Eltern der Fall war.

Also es fehlt einfach die Zeit für Hobbies. Lange war mir das egal, weil mir mein Job sehr viel gibt (im Gegensatz zu meinen Eltern damals). Aber so langsam wünsche ich mir auch etwas daneben, was ich mir aber zeitlich nicht leisten kann. Abgesehen davon dass für teure Hobbies trotz guter Stelle das Geld fehlt, wenn irgendwie ein Haus finanziert werden soll.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

6(!) Zelte!

Schon mal was von abnehmendem Zeltnutzen gehört?

haha sehr gut!

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Vor allem die Tatsache, dass er es traurig findet, dass andere Menschen mit einfachen Dingen schon glücklich sind - ich weiß ja nicht, wer da das traurigere Schicksal teilt :D

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Dieser Beitrag ist deswegen so lustig, weil der Ersteller nicht versteht, dass die die Weiterentwicklung und der persönliche Nutzen von bspw. Karate grundsätzlich deutlich größer ist, als die x-te neue Sprache zu lernen.

hatkeineahnung schrieb am 11.06.2021:

Hab's mit Anfang 20 realisiert - Hobbies sind eigentlich was für Kinder und nicht für Menschen, die einen gewissen Anspruch an sich haben (und zwar das, was der TE unter "Hobbies" versteht).

Eine Leidenschaft für Kochen, Pflanzen, o.ä. meine ich jetzt damit speziell nicht. Sondern Hobbies a la "ich bin mal im Karatekurs oder kicke mit den C-Herren jeden Samstag". Ich persönlich finde es z.B. absolute Zeitverschwendung, in irgend einer C-Herren-Mannschaft zu kicken.

  • a) Bringt es mir fürs Leben nichts
  • b) Gibt es keine Weiterentwicklung

Ich hab zwar ein "Hobby" würde ich es bezeichnen, das ist z.B. Sprachen lernen. Ich bin gerade bei der 6. und es erfüllt die Bedingungen, dass es mir

  • a) was fürs Leben bringt
  • b) es eine Weiterentwicklung gibt

Aber einfach beim Angeln die Zeit totschlagen ist halt nicht so meins.

Das heißt meine Bedingung an eine Aktivität ist es, dass eine "Weiterentwicklung" gibt.

Ich reise z.B. auch nie an den selben Ort in den Urlaub.

Aber hey, es soll ja Menschen geben, die machen gerne 40 Jahre lang das Selbe bis zur Rente und fahren jeden Sommer zum Gardasee. Ich persönlich finde eher DAS traurig, aber jedem das seine.

ja, musste auch lachen :D

Kampfsport ist mit das beste, was man sich "antun" kann.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Carrera Digital 132

Finde ich einfach toll. Und meine Kinder ebenfalls. Nur meine Frau kann sich da nicht wirklich für begeistern. Wenn sie aber mal ein Rennen mitfährt, gewinnt sie. UND DAS IST EINE FRECHHEIT!!!

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Dann sucht euch halt Jobs mit besser WLB. Und wer mehr als eine Stunde kocht, muss ja wohl immer was schönes zaubern. Ist doch auch Lebensqualität

Eltern (Vater 35h Facharbeiter, Mutter Hausfrau, später Teilzeit): 16 Uhr Feierabend, 16.30 Daheim, Haushalt war fertig, Essen bereits angerichtet, ab 18.00 Uhr ging es auf den Sportplatz (Hobby-Trainer). Reich waren wir sicher nicht (in der Einfahrt stand ein alter Ford und Urlaub gab es in guten Jahren in Italien) aber für ein Haus im Vorort hat es gereicht.

Ich + Freundin (beide studiert und vollzeit berufstätig): 08.00 Uhr Arbeitsbeginn, an guten Tagen gen 18.00 Uhr Feierabend, 18.30 daheim (Home-Office seit dank direkt 18.00 Uhr), danach erstmal essen machen und essen bis 19.30, ab 19.30 vielleicht noch kurz die Wäsche machen, aufhängen, Spühlmaschine ausräumen, etc. um 20.00 Uhr erschöpft auf die Couch fallen. 21.00 Uhr sich um WiWi Forum anhören warum man viel reicher als die Eltern ist dessen Haus man sich nicht mehr leisten könnte und warum die 2 Wochen Thailand-Urlaub und der A4 in der Einfahrt alles kompensieren.

Wo kann ich für diesen 35h Job, der mir gleichzeitig ein Eigenheim finanziert, bitte unterschreiben?! 60 Minuten für kochen und essen halte ich für wahrlich nicht übertrieben, wobei das auch ca. angaben sind. Meinen Stuhlgang habe ich bspw. nicht separat aufgeführt.

Mit Anfang 20 frisch von der Uni habe ich mich auch noch über diese "unterperformer" lustig gemacht, jetzt mit Mitte 30 sehe ich das anders.

Die meisten 35h Jobs finanzieren heute nunmal keine Immobilien mehr, vielleicht noch irgendwo auf dem platten Land oder im Osten, wobei es da keine/kaum 35h IGM Jobs mit vernünftiger Bezahlung sind... Bei mir im Studium waren es auch meistens die Florians oder Lenas die irgendwo gen 35h eingestiegen sind, wohlwissend das man von der Oma Geld, Haus oder Grundstück geschenkt/vererbt bekommt und man nur noch für den eigenen Konsum arbeiten muss...

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Geilster Post! Muss laut lachen!

Eltern (Vater 35h Facharbeiter, Mutter Hausfrau, später Teilzeit): 16 Uhr Feierabend, 16.30 Daheim, Haushalt war fertig, Essen bereits angerichtet, ab 18.00 Uhr ging es auf den Sportplatz (Hobby-Trainer). Reich waren wir sicher nicht (in der Einfahrt stand ein alter Ford und Urlaub gab es in guten Jahren in Italien) aber für ein Haus im Vorort hat es gereicht.

Ich + Freundin (beide studiert und vollzeit berufstätig): 08.00 Uhr Arbeitsbeginn, an guten Tagen gen 18.00 Uhr Feierabend, 18.30 daheim (Home-Office seit dank direkt 18.00 Uhr), danach erstmal essen machen und essen bis 19.30, ab 19.30 vielleicht noch kurz die Wäsche machen, aufhängen, Spühlmaschine ausräumen, etc. um 20.00 Uhr erschöpft auf die Couch fallen. 21.00 Uhr sich um WiWi Forum anhören warum man viel reicher als die Eltern ist dessen Haus man sich nicht mehr leisten könnte und warum die 2 Wochen Thailand-Urlaub und der A4 in der Einfahrt alles kompensieren.

absolut

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Mich haben im Laufe der Jahre hier im Forum viele Memes zum schmunzeln an der Arbeit gebracht - aber deine Ausführung über deine 7 Zelte ist ein absolutes Highlight!

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Wofür braucht man 12 Fahrräder?

Naja, für 2 Leute.

Ich hab ein altes zum Pedleec umgebautes Rad mit Allrad und Spikereifen für den Winter, ein Trekkingrad für meine Alltagsfahrten und zum Hänger ziehen, dann noch ein umgebautes aber sehr leichtgängig laufendes altes Rad, das räduig genug aussieht um es überall abstellen zu können. Dann ab ich noch ein MTB sowie drei schnelle E-Bikes die legal bis 45km/h gehen (und die so heute nicht mehr gebat werden, daher hab ich da einfach auch Ersatz gekauft) und ein MTB das ich auf Koffergröße kompakt zerlegen kann.

Ist das so rational? Vermutlich nicht, aber welche Hobbies sind schon rational :-)

beim Zelt hab ich ein kompaktes für 1 Persson für den Winter, ein 2 Personen Ultraleichtzelt, einen 2-3 Personen Sturmbunker. Ein altes 1 P Tipi, ein 2P Baumwolltipi als Sonderanfertigung made in Germay jeweils für Ofenbetetrieb (ich hab nen zerlegbaren Miniofen aus Titan, der inklfenrohr unter 1kg wiegt) und dann noch ein größeres Baumwolltipi für Campen mit dem Auto im Sommer.
Da sich das ultareleichte 2P Außenzelt an den Nähren lansgam auflöst habe ich da den Nachfolger auch noch gekauft, so hab ich zwei Innenzeltvarianten. Sind also im Grunde 7 Zelte. Ups.

Ich hab auch 4 Schlafsäcke (Daune bis ca. +15°Cultarleicht, Daune bis ca. +5°Cultraleicht, Kunstfaser so um den Gefrierpunkt herum (da hat man mit Daune oft Probleme) und ein maßgeschneiderter Winterschlafsack bis ca. -15°C mit hdrophober Daune)

Ich hatte von früher noch drei andere Kunstfaser Säcke, zwei hab ich verkauft und einer liegt nun im Auto herum für Notfälle.
Ich versuche eigenltich jeden Monat wenigstens einmal draußen zu pennen und oft sind es auch mal längere Touren. Jetzt mit den Ausgangsbeschränkungen ist das etwas eingeschlafen.
Ist halt auch Hobby. Ich wollte mir auch mal ein Zelt selber nähen, aber das ist auf meiner Projektliste ziemich weit unten. Alleine mit meinen diversen Bastelideen für diverse Hobbies könnte ich mich selbst als Arbeitsloser sicher 2-3 Jahre lang beschäftigen.

Es gibt z.B. den Suntrip als transkontinetales Rennne von Solarfahrrädern, ein solches wettbewerbstaugliches Gefährt wollte ich schon immer mal bauen, ich hab auch den ganzen Kram dazu seit 3 Jahren herum liegen, nur bin ich einfach noch nicht dazu gekommen.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

Montag 18:30 Darts
Dienstag 18:30 Fussball
Mittwoch 18:30 Darts
Donnerstag ca. 19:00 Kollegen treffen in Stammkneipe
Freitags 18:30 Fussball
Samstag hoffentlich bald wieder Suff in der Kurve

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Hallo zusammen,

mir ist aufgefallen dass bei mir im Freundes- und Kollegenkreis kaum noch jemand richtige Hobbies hat, und erst recht keine die Zeit und Geld kosten. Wenn es um Hobbies geht kommen Sachen wie Kochen, Urlaub, Familie und so. Jetzt interessiert mich, ob das nur meine Blase ist, oder ob das ein allgemeiner Trend ist, den ihr auch seht.

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, hatten meine Eltern und deren Freunde eigentlich alle mindestens ein so ein Hobbie. Mehrere fuhren oft an die Nordsee surfen, zwei hatten Segelboote, einer ein Motorboot, einer hat Autoralleys gefahren, einige hatten Pferde/sind geritten, es gab passionierte Rennradfahrer, Motorradfahrer, Angler, Jäger, etc.
Und das waren alles "normale" Leute, mit kleinen Kindern und oft "nur" einer Ausbildung.

Also wie ist es bei euch mit Hobbies? Oder in eurem Umfeld? Ist es da ähnlich, oder bin ich wirklich in einer Blase?

Ich, 35, muss rund 50h die Woche arbeiten um das Haus usw. bezahlen zu können. Da bleibt einfach keine Zeit mehr für Hobbies. Nach der Arbeit geht es nach Hause, kurzer Hausputz, Kochen, gemeinsam Essen und dann ist schon 20 Uhr.

Am Wochenende hab ich dann einfach kein Bock mehr auf Verpflichtungen.

Meine Frau arbeitet auch 40h pro Woche. Wir wollen demnächst Kinder und sparen gerade ein dickes Polster dafür zusammen. Früher war das Leben eben deutlich günstiger, bzw. die Gehälter deutlich besser.

20 Jahre neoliberale Politik gehen einfach nicht spurlos an einem vorbei.

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Was soll ich mit den Hobbies denn? Was nützen mir diese?

Für mich gehört eine gewisse Vielfallt im Leben einfach dazu. Irgendwann merkt man es Leuten an, wenn sie sich fast nur mit ihrem Job beschäftigen, das wird dann geistig einfach sehr eingeschränkt.

Ich kann mit den Leuten im Job ehrlich gesagt nicht viel anfangen, die meisten finde ich totlangweilig. Mein Freundeskreis besteht zum Glück zur Hälfte aus Sportlern (bis hin zur Nationalmannschaft in ihrem Bereich) und zur anderen Hälfte aus (Berufs-)Musikern. In beiden Bereichen bin ich selbst seit 35 Jahren aktiv.

Schön für dich.

Ich finde es geil mich mit Freunden bei Bier und Würstchen im großen Garten vor den Grill zu setzen und über Karriere, Kapitalanlage, Politik und Wirtschaft zu sprechen. Ich finde Sport hingegen todlangweilig, obwohl ich selbst Bodybuilder bin.

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Montag 18:30 Darts
Dienstag 18:30 Fussball
Mittwoch 18:30 Darts
Donnerstag ca. 19:00 Kollegen treffen in Stammkneipe
Freitags 18:30 Fussball
Samstag hoffentlich bald wieder Suff in der Kurve

+Sonntags schön zu Ski Alpin und Biathlon auskatern und dann von 19-23 Uhr NFL ;)!

Ich fühle den Herren

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Hallo zusammen,

mir ist aufgefallen dass bei mir im Freundes- und Kollegenkreis kaum noch jemand richtige Hobbies hat, und erst recht keine die Zeit und Geld kosten. Wenn es um Hobbies geht kommen Sachen wie Kochen, Urlaub, Familie und so. Jetzt interessiert mich, ob das nur meine Blase ist, oder ob das ein allgemeiner Trend ist, den ihr auch seht.

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, hatten meine Eltern und deren Freunde eigentlich alle mindestens ein so ein Hobbie. Mehrere fuhren oft an die Nordsee surfen, zwei hatten Segelboote, einer ein Motorboot, einer hat Autoralleys gefahren, einige hatten Pferde/sind geritten, es gab passionierte Rennradfahrer, Motorradfahrer, Angler, Jäger, etc.
Und das waren alles "normale" Leute, mit kleinen Kindern und oft "nur" einer Ausbildung.

Also wie ist es bei euch mit Hobbies? Oder in eurem Umfeld? Ist es da ähnlich, oder bin ich wirklich in einer Blase?

Ich, 35, muss rund 50h die Woche arbeiten um das Haus usw. bezahlen zu können. Da bleibt einfach keine Zeit mehr für Hobbies. Nach der Arbeit geht es nach Hause, kurzer Hausputz, Kochen, gemeinsam Essen und dann ist schon 20 Uhr.

Am Wochenende hab ich dann einfach kein Bock mehr auf Verpflichtungen.

Meine Frau arbeitet auch 40h pro Woche. Wir wollen demnächst Kinder und sparen gerade ein dickes Polster dafür zusammen. Früher war das Leben eben deutlich günstiger, bzw. die Gehälter deutlich besser.

20 Jahre neoliberale Politik gehen einfach nicht spurlos an einem vorbei.

Du wirst es nicht glauben, aber auch "früher" hatten bei weitem nicht jedes Akademikerpärchen genügend finanzielle Mittel um sich ein Haus zu kaufen. Ein Einfamilienhaus in einer halbwegs ordentlichen Stadt/Gegend war, ist und wir wahrscheinlich immer Luxus bleiben, wer das möchte muss dafür nun einmal einiges Opfern. Und noch eine Sache: Tatsächlich können Kinder auch eine wunderbare Kindheit in Eigentums/Mietwohnungen haben (solange jedes Kind im Schulalter sein eigenen Raum hat), es muss nicht direkt das große Haus sein, erst recht in der heutigen zeit, da Spielplätze bei Mehrfamilienhäuser mittlerweile verpflichtend sind.

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Hallo zusammen,

mir ist aufgefallen dass bei mir im Freundes- und Kollegenkreis kaum noch jemand richtige Hobbies hat, und erst recht keine die Zeit und Geld kosten. Wenn es um Hobbies geht kommen Sachen wie Kochen, Urlaub, Familie und so. Jetzt interessiert mich, ob das nur meine Blase ist, oder ob das ein allgemeiner Trend ist, den ihr auch seht.

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, hatten meine Eltern und deren Freunde eigentlich alle mindestens ein so ein Hobbie. Mehrere fuhren oft an die Nordsee surfen, zwei hatten Segelboote, einer ein Motorboot, einer hat Autoralleys gefahren, einige hatten Pferde/sind geritten, es gab passionierte Rennradfahrer, Motorradfahrer, Angler, Jäger, etc.
Und das waren alles "normale" Leute, mit kleinen Kindern und oft "nur" einer Ausbildung.

Also wie ist es bei euch mit Hobbies? Oder in eurem Umfeld? Ist es da ähnlich, oder bin ich wirklich in einer Blase?

Ich, 35, muss rund 50h die Woche arbeiten um das Haus usw. bezahlen zu können. Da bleibt einfach keine Zeit mehr für Hobbies. Nach der Arbeit geht es nach Hause, kurzer Hausputz, Kochen, gemeinsam Essen und dann ist schon 20 Uhr.

Am Wochenende hab ich dann einfach kein Bock mehr auf Verpflichtungen.

Meine Frau arbeitet auch 40h pro Woche. Wir wollen demnächst Kinder und sparen gerade ein dickes Polster dafür zusammen. Früher war das Leben eben deutlich günstiger, bzw. die Gehälter deutlich besser.

20 Jahre neoliberale Politik gehen einfach nicht spurlos an einem vorbei.

Du wirst es nicht glauben, aber auch "früher" hatten bei weitem nicht jedes Akademikerpärchen genügend finanzielle Mittel um sich ein Haus zu kaufen. Ein Einfamilienhaus in einer halbwegs ordentlichen Stadt/Gegend war, ist und wir wahrscheinlich immer Luxus bleiben, wer das möchte muss dafür nun einmal einiges Opfern. Und noch eine Sache: Tatsächlich können Kinder auch eine wunderbare Kindheit in Eigentums/Mietwohnungen haben (solange jedes Kind im Schulalter sein eigenen Raum hat), es muss nicht direkt das große Haus sein, erst recht in der heutigen zeit, da Spielplätze bei Mehrfamilienhäuser mittlerweile verpflichtend sind.

Sorry für die 100 Fehler, ist einfach zu heiß heute.

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WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Warum bewerten wir hier eigentlich was "echte" Hobbies sind oder welche Hobbies cool und angemessen sind?

Man muss sich laut einigen Kommentaren hier ja schon schlecht fühlen, wenn man Fitness oder Radfahren als Hobbies angibt.
Nicht jeder hat Bock im Segelflugverein aktiv zu sein, Bungee oder Base Jumping auszuüben oder nach Schiffwracks zu tauchen.
Je extremer desto besser und cooler sind die Hobbies? Ist es das was ihr wollt?

In meinen Augen ist Zeit mit der Familie verbringen, mit den Kindern in den Zoo oder zum Babyschwimmen zu gehen ebenfalls ein Hobby. Oder ist euch das nur zu temporär?

Klar ist es interessant, wenn jemand ein besonderes und spezielles Hobby ausübt. Derjenige wird auch immer als aufregender wahrgenommen als andere. Aber Millionen weitere Bürger und ich sind gerne langweilig :)

Wenn man den Partner fürs Leben gefunden hat, dann merkt man sehr schnell, dass man sich nicht mehr ständig verstellen und verkaufen muss. Als Single sind alle bodybuilder, high performer, super interessant, immer gut drauf, high energy usw. usf.

Was für ein Quatsch.

antworten
WiWi Gast

Hat kaum noch wer Hobbies?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Hallo zusammen,

mir ist aufgefallen dass bei mir im Freundes- und Kollegenkreis kaum noch jemand richtige Hobbies hat, und erst recht keine die Zeit und Geld kosten. Wenn es um Hobbies geht kommen Sachen wie Kochen, Urlaub, Familie und so. Jetzt interessiert mich, ob das nur meine Blase ist, oder ob das ein allgemeiner Trend ist, den ihr auch seht.

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, hatten meine Eltern und deren Freunde eigentlich alle mindestens ein so ein Hobbie. Mehrere fuhren oft an die Nordsee surfen, zwei hatten Segelboote, einer ein Motorboot, einer hat Autoralleys gefahren, einige hatten Pferde/sind geritten, es gab passionierte Rennradfahrer, Motorradfahrer, Angler, Jäger, etc.
Und das waren alles "normale" Leute, mit kleinen Kindern und oft "nur" einer Ausbildung.

Also wie ist es bei euch mit Hobbies? Oder in eurem Umfeld? Ist es da ähnlich, oder bin ich wirklich in einer Blase?

Ich, 35, muss rund 50h die Woche arbeiten um das Haus usw. bezahlen zu können. Da bleibt einfach keine Zeit mehr für Hobbies. Nach der Arbeit geht es nach Hause, kurzer Hausputz, Kochen, gemeinsam Essen und dann ist schon 20 Uhr.

Am Wochenende hab ich dann einfach kein Bock mehr auf Verpflichtungen.

Meine Frau arbeitet auch 40h pro Woche. Wir wollen demnächst Kinder und sparen gerade ein dickes Polster dafür zusammen. Früher war das Leben eben deutlich günstiger, bzw. die Gehälter deutlich besser.

20 Jahre neoliberale Politik gehen einfach nicht spurlos an einem vorbei.

Du wirst es nicht glauben, aber auch "früher" hatten bei weitem nicht jedes Akademikerpärchen genügend finanzielle Mittel um sich ein Haus zu kaufen. Ein Einfamilienhaus in einer halbwegs ordentlichen Stadt/Gegend war, ist und wir wahrscheinlich immer Luxus bleiben, wer das möchte muss dafür nun einmal einiges Opfern. Und noch eine Sache: Tatsächlich können Kinder auch eine wunderbare Kindheit in Eigentums/Mietwohnungen haben (solange jedes Kind im Schulalter sein eigenen Raum hat), es muss nicht direkt das große Haus sein, erst recht in der heutigen zeit, da Spielplätze bei Mehrfamilienhäuser mittlerweile verpflichtend sind.

Kaltmiete für 5 Zimmer Wohnung: 1.400€

Dann doch lieber ein Haus

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