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Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Hallo zusammen,
Meine Partnerin und ich residieren aktuell in einer teuren deutschen Großstadt. Beide kommen wir aus dem ostdeutschen ländlichen Raum. Da wir aktuell bereits seit 5 Monaten im Home Office sind, haben wir uns überlegt dauerhaftes Home Office zu beantragen und zurück zu unseren Familien nach Ostdeutschland zu ziehen. Meine Chefs rechnen mit Home Office noch bis ins nächste Jahr rein, die von meiner Freundin fangen langsam wieder an. Gibt's hier Erfahrungswerte und Tipps wie man seine Chefs überzeugen kann?

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Hallo zusammen,
Meine Partnerin und ich residieren aktuell in einer teuren deutschen Großstadt. Beide kommen wir aus dem ostdeutschen ländlichen Raum. Da wir aktuell bereits seit 5 Monaten im Home Office sind, haben wir uns überlegt dauerhaftes Home Office zu beantragen und zurück zu unseren Familien nach Ostdeutschland zu ziehen. Meine Chefs rechnen mit Home Office noch bis ins nächste Jahr rein, die von meiner Freundin fangen langsam wieder an. Gibt's hier Erfahrungswerte und Tipps wie man seine Chefs überzeugen kann?

Naja bei uns bei Siemens gabs ja das OK vom Vorstand dauerhaft 2-3 Tage Homeoffice zu machen, auch nach Corona.

NUR: Wenn dein Job dauerhaft aus dem Homeoffice erledigt werden kann, warum soll dein AG dich nach dem teuren Tarif der Region in der deine Firma sitzt (z.B. München, Stuttgart, FFM, HH) bezahlen?

Wenn du im Osten lebst reicht ja auch der Ost Tarif. Und wenn du in Indien wohnst und von dem "Homeoffice" in Indien arbeiten kannst, dann brauchst auch kein IGM / BGE Tarif sein.

Verstehst worauf ich hinaus will?

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dexcc

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Hallo,

das ist schon eher ein schwieriges Thema... Durch Covid-19 wurde auch bei uns für knapp drei Monate auf Home Office umgestellt und wir kehren nun langsam wieder zurück in die Firma - in Zukunft ist HO deutlich flexibler möglich, aber für ein dauerhaftes HO gibt es keine Pläne.

Wenn man generell auf ein dauerhaftes Home Office wechseln möchte, ist es für viele Firmen eine fundamentale Entscheidung, die viele Abläufe in dem Unternehmen dauerhaft ändert.
Am Ende muss es eine unternehmensweite Entscheidung sein - eine Sonderlösung nur für sich selbst zu bekommen ist extrem schwierig (am Ende muss es Dein Vorgesetzter gegenüber allen Kollegen rechtfertigen).

Gerade Arbeiten die Im Team erledigt werden müssen gestallten sich doch als schwieriger. Auch ist das Thema Produktivität und Arbeitskontrolle immer noch ein Thema was bei Arbeitgebern, Vorbehalte gegenüber HO aufbringt.

Wenn Du sachlich argumentieren kannst, dass Deine Arbeit im Home Office nicht eingeschränkt wird, die Distanz zwischen neuem Wohnort und Arbeitsplatz keine Beeinträchtigung mit sich bringt und in einem Unternehmen arbeitest in welchem die nötige IT & Softwareausstattung zur Verfügung steht, kann man den Vorstoß in diese Richtung wagen.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Hallo zusammen,
Meine Partnerin und ich residieren aktuell in einer teuren deutschen Großstadt. Beide kommen wir aus dem ostdeutschen ländlichen Raum. Da wir aktuell bereits seit 5 Monaten im Home Office sind, haben wir uns überlegt dauerhaftes Home Office zu beantragen und zurück zu unseren Familien nach Ostdeutschland zu ziehen. Meine Chefs rechnen mit Home Office noch bis ins nächste Jahr rein, die von meiner Freundin fangen langsam wieder an. Gibt's hier Erfahrungswerte und Tipps wie man seine Chefs überzeugen kann?

Naja bei uns bei Siemens gabs ja das OK vom Vorstand dauerhaft 2-3 Tage Homeoffice zu machen, auch nach Corona.

NUR: Wenn dein Job dauerhaft aus dem Homeoffice erledigt werden kann, warum soll dein AG dich nach dem teuren Tarif der Region in der deine Firma sitzt (z.B. München, Stuttgart, FFM, HH) bezahlen?

Wenn du im Osten lebst reicht ja auch der Ost Tarif. Und wenn du in Indien wohnst und von dem "Homeoffice" in Indien arbeiten kannst, dann brauchst auch kein IGM / BGE Tarif sein.

Verstehst worauf ich hinaus will?

Seit wann gibt es denn einen offiziellen Städte und Ländertarif?

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Meine Güte, manche Leute sind auch schwer von Begriff. Oder Kleinlich.

Warum sollte ein z. B. in Stuttgart ansässiges UN mit IGM BW Tarif, Mitarbeiter die auf den Fijis sitzen und dauerhaft vom "Homeoffice" in der Südsee arbeiten, nach IGM BW bezahlen?!

Die Quintessenz ist, dass alle Jobs, welche dauerhaft im HO erledigt werden können, früher oder später an weniger teure Standort verlagert werden, weil die Präsenz ja nicht erforderlich ist.

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Hallo zusammen,
Meine Partnerin und ich residieren aktuell in einer teuren deutschen Großstadt. Beide kommen wir aus dem ostdeutschen ländlichen Raum. Da wir aktuell bereits seit 5 Monaten im Home Office sind, haben wir uns überlegt dauerhaftes Home Office zu beantragen und zurück zu unseren Familien nach Ostdeutschland zu ziehen. Meine Chefs rechnen mit Home Office noch bis ins nächste Jahr rein, die von meiner Freundin fangen langsam wieder an. Gibt's hier Erfahrungswerte und Tipps wie man seine Chefs überzeugen kann?

Naja bei uns bei Siemens gabs ja das OK vom Vorstand dauerhaft 2-3 Tage Homeoffice zu machen, auch nach Corona.

NUR: Wenn dein Job dauerhaft aus dem Homeoffice erledigt werden kann, warum soll dein AG dich nach dem teuren Tarif der Region in der deine Firma sitzt (z.B. München, Stuttgart, FFM, HH) bezahlen?

Wenn du im Osten lebst reicht ja auch der Ost Tarif. Und wenn du in Indien wohnst und von dem "Homeoffice" in Indien arbeiten kannst, dann brauchst auch kein IGM / BGE Tarif sein.

Verstehst worauf ich hinaus will?

Seit wann gibt es denn einen offiziellen Städte und Ländertarif?

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Wenn du im Osten lebst reicht ja auch der Ost Tarif.

Es gibt eigentlich keinen Ost-Tarif mehr. Der große Unterschied ist eher, dass in Ostdeutschland viel mehr Menschen in Unternehmen ohne Tarif arbeiten. Ja, der IGM-Tarif ist z.B. regional unterschiedlich, allerdings kenne ich auch einige Unternehmen in Ostdeutschland, welche hier pauschal den Tarifvertrag vom Heimatstandort übernehmen.

Größere Unternehmen wie die Bahn haben zum Beispiel deutschlandweit einen einheitlichen Tarif, egal ob München oder Mecklenburgische Seenplatte. SAP bezahlt deutschlandweit gleich. Auch im öffentlichen Dienst oder bei Beamten gibt es keine Unterschiede mehr.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Seit 1990 ost West.
Dauerhaftes homeoffice geht killt aber karriere und wlb.

Haben das selbe gemacht. Stuttgart und seit einem Jahr im Osten. Aber nun coronabedingt neu suchen und nun geht es ans Eingemachte. Kaum Alternativen vorhanden. Zudem wlb geht sehr schwierig und neue Arbeitgeber möchten kein Home Office

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Hallo zusammen,
Meine Partnerin und ich residieren aktuell in einer teuren deutschen Großstadt. Beide kommen wir aus dem ostdeutschen ländlichen Raum. Da wir aktuell bereits seit 5 Monaten im Home Office sind, haben wir uns überlegt dauerhaftes Home Office zu beantragen und zurück zu unseren Familien nach Ostdeutschland zu ziehen. Meine Chefs rechnen mit Home Office noch bis ins nächste Jahr rein, die von meiner Freundin fangen langsam wieder an. Gibt's hier Erfahrungswerte und Tipps wie man seine Chefs überzeugen kann?

Naja bei uns bei Siemens gabs ja das OK vom Vorstand dauerhaft 2-3 Tage Homeoffice zu machen, auch nach Corona.

NUR: Wenn dein Job dauerhaft aus dem Homeoffice erledigt werden kann, warum soll dein AG dich nach dem teuren Tarif der Region in der deine Firma sitzt (z.B. München, Stuttgart, FFM, HH) bezahlen?

Wenn du im Osten lebst reicht ja auch der Ost Tarif. Und wenn du in Indien wohnst und von dem "Homeoffice" in Indien arbeiten kannst, dann brauchst auch kein IGM / BGE Tarif sein.

Verstehst worauf ich hinaus will?

Seit wann gibt es denn einen offiziellen Städte und Ländertarif?

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dexcc

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Er hat schon nicht unrecht: das Gehalt wird auch maßgeblich durch den Wohnort beeinflusst, schließlich ist z.B. die Miete in München ein vielfaches höher als es im Osten der Fall ist.
Ich zahl hier auf dem Land für eine Neubau Wohnung (Miete), 4 Zimmer 120qm knapp 780€ - dafür bekommst Du in München 2 Zimmer 60qm außerhalb...
Allerdings weiß ich nicht wie es sich bei laufenden Verträgen, etc. verhält.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Also zumindest bei der IGBCE hat jedes Bundesland einen eigenen Tarif und ich gehe davon aus, dass das bei der IGM genauso sein wird. Hintergrund war, dass früher die Arbeitnehmervertreter und die Arbeitgebervertreter des Bundeslandes miteinander verhandelt haben.

Zumindest in der IGBCE gab es jetzt eine Angleichung der Laufzeiten und der prozentualen Steigerungen. Da letztere aber von einem unterschiedlichen Startniveau ausgehen, sind die Gehälter der Bundesländer immer noch unterschiedlich.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Vielleicht wird auch die Miete durch die örtlichen Gehälter (und damit der Wirtschaft) beeinflußt? ;)
Von mehr Homeoffice würden doch auch die Städter profitieren. Wenn es in den meisten Firmen die Möglichkeit für 3-4 Tage/Woche HO geben würde, würden auch viel mehr Leute ins Umland ziehen. Für die 1-2 Tage die Woche kann man durchaus auch mal 1,5 Stunden pro Weg pendeln.

dexcc schrieb am 05.08.2020:

Er hat schon nicht unrecht: das Gehalt wird auch maßgeblich durch den Wohnort beeinflusst, schließlich ist z.B. die Miete in München ein vielfaches höher als es im Osten der Fall ist.
Ich zahl hier auf dem Land für eine Neubau Wohnung (Miete), 4 Zimmer 120qm knapp 780€ - dafür bekommst Du in München 2 Zimmer 60qm außerhalb...
Allerdings weiß ich nicht wie es sich bei laufenden Verträgen, etc. verhält.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

An den Beiträger oben - wo seid ihr in Ostdeutschland? Wir überlegen Richtung Leipzig zu gehen.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Muss ja nicht komplett 5 Tage Home Office sein.

Anregung meinerseits: Ich versuche mir auch in FFM was zu suchen, wo ich nur zwei Tage anwesend sein muss die Woche und drei dann von daheim arbeiten könnte. So müsste man nur ein Nacht im Hotel verbringen + die Kosten für die Fahrt nach FFM. Was sich finanziell lohnen würde im Vergleich zu den Gehältern meiner Stadt.

Was man jedoch nicht vergessen darf. Das notwendige Networking für Beförderungen bleibt auf der Strecke.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Man kann auch vor Ort eine kleine Wohnung vorhalten oder ins Hotel gehen.

Mein Chef etwa wohnt in Frankfurt ist aber so 2-3 Tage in München vor Ort und geht immer ins Hotel, der Chef Chef wiederum wohnt eigentlich in Hannover und hat hier eine kleine Wohnung wenn er im Büro ist.

Die Kosten setzen beide voll ab und fahren tun sie mit dem Firmenwagen.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Man kann auch vor Ort eine kleine Wohnung vorhalten oder ins Hotel gehen.

Mein Chef etwa wohnt in Frankfurt ist aber so 2-3 Tage in München vor Ort und geht immer ins Hotel, der Chef Chef wiederum wohnt eigentlich in Hannover und hat hier eine kleine Wohnung wenn er im Büro ist.

Die Kosten setzen beide voll ab und fahren tun sie mit dem Firmenwagen.

Erstmal muss man auch eine Eigentumswohnung vor Ort haben.
Hotel? Klar. Man kann die Kosten steuerlich absetzen, aber man kriegt auch nicht 100% zurück.

Ich weiß nicht, ob das überhaupt auf Dauer zielführend ist, es sei denn, man verdient so viel Geld, dass es keine Auswirkung auf meine Sparverhältnisse hat.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Man kann auch vor Ort eine kleine Wohnung vorhalten oder ins Hotel gehen.

Mein Chef etwa wohnt in Frankfurt ist aber so 2-3 Tage in München vor Ort und geht immer ins Hotel, der Chef Chef wiederum wohnt eigentlich in Hannover und hat hier eine kleine Wohnung wenn er im Büro ist.

Die Kosten setzen beide voll ab und fahren tun sie mit dem Firmenwagen.

Ja wie du schon sagst machen das Chefen und Chef Chefen. Der normale Sachbearbeiter allerdings weniger, da es sich finanziell einfach nicht rechnet.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Wenn du im Osten lebst reicht ja auch der Ost Tarif.

Es gibt eigentlich keinen Ost-Tarif mehr. Der große Unterschied ist eher, dass in Ostdeutschland viel mehr Menschen in Unternehmen ohne Tarif arbeiten. Ja, der IGM-Tarif ist z.B. regional unterschiedlich, allerdings kenne ich auch einige Unternehmen in Ostdeutschland, welche hier pauschal den Tarifvertrag vom Heimatstandort übernehmen.

Größere Unternehmen wie die Bahn haben zum Beispiel deutschlandweit einen einheitlichen Tarif, egal ob München oder Mecklenburgische Seenplatte. SAP bezahlt deutschlandweit gleich. Auch im öffentlichen Dienst oder bei Beamten gibt es keine Unterschiede mehr.

Da stimmt so einfach nicht. Bei der Bahn bekomme ich in Berlin und Frankfurt in der Regel mindestens eine, manchmal sogar zwei Tarifstufen besser als beispielsweise in Nürnberg oder Dresden. Außertariflich wird dies ähnlich sein.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

An sich ist das eine schlaue Idee. Momentan könnte man es noch schaffen das ohne große Gehaltseinbußen umzusetzen. In Zukunft glaube ich aber auch wie die Anderen, dass die Arbeitgeber da differenzieren werden und die HO Stellen geringer bezahlen. Aber da dieses Verfahren noch nicht etabliert ist, hat man momentan unter Umständen die Chance richtig Arbitrage zu betreiben bzw. seine Kaufkraft so zu maximieren.

Als Berater z.B. geht das sowieso und wird auch von vielen ausgenutzt. Schön das hohe Gehalt auf Topstadt-Niveau einsacken und dann auf dem Land wie ein König leben oder 15 Jahre früher bei gleichem Lebensstandard in Ruhestand gehen. Aber da hat ja jeder seine eigenen Präferenzen, obwohl ich z.B. absolut nicht verstehen kann wie man sich als Berater mit freier Wohnortwahl an den Rand von Deutschland in die teuerste Stadt setzen kann.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Vielleicht wird auch die Miete durch die örtlichen Gehälter (und damit der Wirtschaft) beeinflußt? ;)
Von mehr Homeoffice würden doch auch die Städter profitieren. Wenn es in den meisten Firmen die Möglichkeit für 3-4 Tage/Woche HO geben würde, würden auch viel mehr Leute ins Umland ziehen. Für die 1-2 Tage die Woche kann man durchaus auch mal 1,5 Stunden pro Weg pendeln.

dexcc schrieb am 05.08.2020:

Er hat schon nicht unrecht: das Gehalt wird auch maßgeblich durch den Wohnort beeinflusst, schließlich ist z.B. die Miete in München ein vielfaches höher als es im Osten der Fall ist.
Ich zahl hier auf dem Land für eine Neubau Wohnung (Miete), 4 Zimmer 120qm knapp 780€ - dafür bekommst Du in München 2 Zimmer 60qm außerhalb...
Allerdings weiß ich nicht wie es sich bei laufenden Verträgen, etc. verhält.

Gehalt wird in erster Linie dadurch beeinflusst, welchen Mehrwert man von deiner Stelle erwartet, nicht davon, wo du diesen erbringst. Manche sind natürlich örtlich gebunden, das treibt dann die Preise in den Regionen. Hier wird Angebot und Nachfrage verwechselt. Wenn man der Logik folgen würde, teure Region -> hohes Gehalt, dann wäre die Spanne der Gehälter wesentlich weiter.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Ich habe aufgrund des Wunsches nach dauerhaften Home Office einen neuen Job angenommen, wo mir diese Möglichkeit vertraglich zugesichert wird.
Kann es mir echt nicht mehr vorstellen, ab nächsten Jahr wieder 5 Tage / Woche ins Office zu müssen.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Ich habe aufgrund des Wunsches nach dauerhaften Home Office einen neuen Job angenommen, wo mir diese Möglichkeit vertraglich zugesichert wird.
Kann es mir echt nicht mehr vorstellen, ab nächsten Jahr wieder 5 Tage / Woche ins Office zu müssen.

In welcher Branche und in welcher Abteilung, wenn ich fragen darf? Wir (Audit Big4) sind seit Mitte März im HO, müssen aber ab Oktober wieder 5 Tage im Büro/beim Mandanten sein :/

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Welche Big4 ist das und welcher Standort?

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Ich habe aufgrund des Wunsches nach dauerhaften Home Office einen neuen Job angenommen, wo mir diese Möglichkeit vertraglich zugesichert wird.
Kann es mir echt nicht mehr vorstellen, ab nächsten Jahr wieder 5 Tage / Woche ins Office zu müssen.

In welcher Branche und in welcher Abteilung, wenn ich fragen darf? Wir (Audit Big4) sind seit Mitte März im HO, müssen aber ab Oktober wieder 5 Tage im Büro/beim Mandanten sein :/

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Welche Big4 ist das und welcher Standort?

Ich habe aufgrund des Wunsches nach dauerhaften Home Office einen neuen Job angenommen, wo mir diese Möglichkeit vertraglich zugesichert wird.
Kann es mir echt nicht mehr vorstellen, ab nächsten Jahr wieder 5 Tage / Woche ins Office zu müssen.

In welcher Branche und in welcher Abteilung, wenn ich fragen darf? Wir (Audit Big4) sind seit Mitte März im HO, müssen aber ab Oktober wieder 5 Tage im Büro/beim Mandanten sein :/

Keine Big4. Bin in der IT-Dienstleistung unterwegs und werde primär als Entwickler im neuen Job eingesetzt. Das geht Gott sei Dank wunderbar remote.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Ich glaube nicht daran, dass der Arbeitgeber da differenzieren wird. Gehalt folgt Position und nicht Wohnort. Es ist ja heute auch schon so, dass ich von meinem Gehalt je nach Region eben mehr oder weniger habe. Ich arbeite zB im Projektmanagement bei einem großen Automobilkonzerns. Bin aber nicht in München oder Ingolstadt, sondern in einer doch eher strukturschwachen Großstadt. Von meinen 80k habe ich hier deutlich mehr als in den Boom-Städten. Schon alleine weil die Häuser nur halb so viel kosten wie in den bayrischen Top-Städten.

WiWi Gast schrieb am 14.08.2020:

An sich ist das eine schlaue Idee. Momentan könnte man es noch schaffen das ohne große Gehaltseinbußen umzusetzen. In Zukunft glaube ich aber auch wie die Anderen, dass die Arbeitgeber da differenzieren werden und die HO Stellen geringer bezahlen. Aber da dieses Verfahren noch nicht etabliert ist, hat man momentan unter Umständen die Chance richtig Arbitrage zu betreiben bzw. seine Kaufkraft so zu maximieren.

Als Berater z.B. geht das sowieso und wird auch von vielen ausgenutzt. Schön das hohe Gehalt auf Topstadt-Niveau einsacken und dann auf dem Land wie ein König leben oder 15 Jahre früher bei gleichem Lebensstandard in Ruhestand gehen. Aber da hat ja jeder seine eigenen Präferenzen, obwohl ich z.B. absolut nicht verstehen kann wie man sich als Berater mit freier Wohnortwahl an den Rand von Deutschland in die teuerste Stadt setzen kann.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Kann mir auch nicht vorstellen, warum man durch Home Office ein geringeres Gehalt bekommen sollte. Der Arbeitsort sagt schließlich nichts über die Arbeitsqualität aus. Und für einige ist HO ja nicht mal ein Benefit, da sie lieber vor Ort tätig sind.

Verstehe ehrlich gesagt aber auch nicht, warum die Leute so scharf auf München sind und um jeden Preis dort leben wollen. Ich habe doch recht starke Zweifel, dass der Lebensstandard da besser sein soll als in einer "schwächeren" Stadt mit einem den dortigen Verhältnissen angepassten Einkommen.

Wenn ich dann hier in so manchen Topics Sätze lese wie "Ich gebe in München 50% meines Einkommens für die Miete aus und finde das okay" kann ich mir echt nur an den Kopf fassen.

WiWi Gast schrieb am 02.09.2020:

Ich glaube nicht daran, dass der Arbeitgeber da differenzieren wird. Gehalt folgt Position und nicht Wohnort. Es ist ja heute auch schon so, dass ich von meinem Gehalt je nach Region eben mehr oder weniger habe. Ich arbeite zB im Projektmanagement bei einem großen Automobilkonzerns. Bin aber nicht in München oder Ingolstadt, sondern in einer doch eher strukturschwachen Großstadt. Von meinen 80k habe ich hier deutlich mehr als in den Boom-Städten. Schon alleine weil die Häuser nur halb so viel kosten wie in den bayrischen Top-Städten.

WiWi Gast schrieb am 14.08.2020:

An sich ist das eine schlaue Idee. Momentan könnte man es noch schaffen das ohne große Gehaltseinbußen umzusetzen. In Zukunft glaube ich aber auch wie die Anderen, dass die Arbeitgeber da differenzieren werden und die HO Stellen geringer bezahlen. Aber da dieses Verfahren noch nicht etabliert ist, hat man momentan unter Umständen die Chance richtig Arbitrage zu betreiben bzw. seine Kaufkraft so zu maximieren.

Als Berater z.B. geht das sowieso und wird auch von vielen ausgenutzt. Schön das hohe Gehalt auf Topstadt-Niveau einsacken und dann auf dem Land wie ein König leben oder 15 Jahre früher bei gleichem Lebensstandard in Ruhestand gehen. Aber da hat ja jeder seine eigenen Präferenzen, obwohl ich z.B. absolut nicht verstehen kann wie man sich als Berater mit freier Wohnortwahl an den Rand von Deutschland in die teuerste Stadt setzen kann.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Super Idee, vom Geld her klingt es natürlich traumhaft. Aber dabei bitte immer bedenken, dass wenn die Prozesse erst einmal auf 100% Telearbeit umgestellt sind, es dann sehr schnell noch weiter nach Osten geht. Den Luxus eines deutschen 35h IGM Sachbearbeiters wird sich dann kein Konzern mehr leisten. Ich verstehe echt nicht die Euphorie der WFH Fans, oder glaubt ihr, dass man in Osteuropa keine Zahlen schubsen kann? Steht einmal die Infrastruktur (für deren Implementierung man bisher zu geizig war), sieht es für den international gesehen viel zu teuren 0815-BWLer in D sehr düster aus...

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Bin Key-Account Manager bei einem Großhändler und bei uns gibt es Morgen ein Meeting für die Key-Accounts wegen einem mehr oder weniger dauerhaften Homeoffice.

Durchgesickert ist, dass für uns angeblich nur noch Mittwochs von 10:00-15:00 Uhr (oder in Ausnahmefällen) Anwesenheitspflicht im Büro besteht. Der Rest der Zeit wäre Homeoffice.
Dienstreisen habe wir auch keine. Wäre schon nicht schlecht.

Die Firmenleitung hofft dafür allerdings auf ein Entgegenkommen beim Gehalt.
Auf 3-5 Prozent vom Lohn sollen wir dafür verzichten. Fixum soll bleiben, der variable Anteil soll entsprechend reduziert werden.

antworten
WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Bin Key-Account Manager bei einem Großhändler und bei uns gibt es Morgen ein Meeting für die Key-Accounts wegen einem mehr oder weniger dauerhaften Homeoffice.

Durchgesickert ist, dass für uns angeblich nur noch Mittwochs von 10:00-15:00 Uhr (oder in Ausnahmefällen) Anwesenheitspflicht im Büro besteht. Der Rest der Zeit wäre Homeoffice.
Dienstreisen habe wir auch keine. Wäre schon nicht schlecht.

Die Firmenleitung hofft dafür allerdings auf ein Entgegenkommen beim Gehalt.
Auf 3-5 Prozent vom Lohn sollen wir dafür verzichten. Fixum soll bleiben, der variable Anteil soll entsprechend reduziert werden.

Die Firmenzentrale spart Miet- und sonstige Nebenkosten.
Dafür wird euer Gehalt reduziert.

Fair Deal

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Bin Key-Account Manager bei einem Großhändler und bei uns gibt es Morgen ein Meeting für die Key-Accounts wegen einem mehr oder weniger dauerhaften Homeoffice.

Durchgesickert ist, dass für uns angeblich nur noch Mittwochs von 10:00-15:00 Uhr (oder in Ausnahmefällen) Anwesenheitspflicht im Büro besteht. Der Rest der Zeit wäre Homeoffice.
Dienstreisen habe wir auch keine. Wäre schon nicht schlecht.

Die Firmenleitung hofft dafür allerdings auf ein Entgegenkommen beim Gehalt.
Auf 3-5 Prozent vom Lohn sollen wir dafür verzichten. Fixum soll bleiben, der variable Anteil soll entsprechend reduziert werden.

5% weniger Gehalt und dafür 4 Tage die Woche daheim? Würde ich sofort machen, würde sogar -15% in Kauf nehmen. Allein die eingesparten Fahrtzeiten reduzieren doch schon die effektive Arbeitszeit um locker 10%. Absoluter No-Brainer meiner Meinung nach.

Ich freue mich schon auf die Insolvenzen von den ganzen Immo-Kiddies die sich in München etc. 30m² Wohnungen für ne halbe Million zu 100% auf Pump gekauft haben, bei ner Mietrendite von 1%. :D Da wird es heftig krachen in 10-15 Jahren, wenn die Akademiker zunehmenst vom ländlichen Raum aus arbeiten können.

antworten
WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Bin Key-Account Manager bei einem Großhändler und bei uns gibt es Morgen ein Meeting für die Key-Accounts wegen einem mehr oder weniger dauerhaften Homeoffice.

Durchgesickert ist, dass für uns angeblich nur noch Mittwochs von 10:00-15:00 Uhr (oder in Ausnahmefällen) Anwesenheitspflicht im Büro besteht. Der Rest der Zeit wäre Homeoffice.
Dienstreisen habe wir auch keine. Wäre schon nicht schlecht.

Die Firmenleitung hofft dafür allerdings auf ein Entgegenkommen beim Gehalt.
Auf 3-5 Prozent vom Lohn sollen wir dafür verzichten. Fixum soll bleiben, der variable Anteil soll entsprechend reduziert werden.

Die Firmenzentrale spart Miet- und sonstige Nebenkosten.
Dafür wird euer Gehalt reduziert.

Fair Deal

Sehr guter Punkt, absolute Frechheit. Gute Firmen werden jetzt massiv auf Home Office umstellen, man kann sich einfach jeden Monat einen Haufen Miete und alle anderen Nebenkosten sparen. Dazu hat man zufriedenere Mitarbeiter.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Kenne einen der war im IT und war im Home-Office (noch in den 2000er Jahren). Bei der Restrukturierung damals (Siemens) war er einer der ersten der gekündigt wurde.

Mit Home-Office macht man sich noch ersetzbarer. Dein Vorgesetzter kann keine Beziehung zu dir entwickeln und wird dich somit noch weniger bei Restrukturierungen verteidigen.
Wenn die Home-Office Prozesse eingespielt sind, dann wird einfach outgesourced wo es günstiger ist und man verliert seinen Job.

Für ein paar Tage/ Woche ist Home-Office ganz nett. Aber auf Dauer wird man als Arbeitnehmer hier nur verlieren.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Und dann 2x pro Woche je 8 Stunden hin und her pendeln oder wie?

Wenn Home-Office was macht, dann wird es die Immobilienpreise in den Städten erhöhen. Die Leute werden sich nach mehr Wohnraum sehnen (Dachterasse, großer Balkon) um im Home-Office auch genug platz zu haben. Die Immobilienpreise werden dadurch noch weiter steigen.

Niemand wird in München arbeiten und nach Sachsen pendeln wenn man mind 1x pro Woche ins Büro muss.

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Bin Key-Account Manager bei einem Großhändler und bei uns gibt es Morgen ein Meeting für die Key-Accounts wegen einem mehr oder weniger dauerhaften Homeoffice.

Durchgesickert ist, dass für uns angeblich nur noch Mittwochs von 10:00-15:00 Uhr (oder in Ausnahmefällen) Anwesenheitspflicht im Büro besteht. Der Rest der Zeit wäre Homeoffice.
Dienstreisen habe wir auch keine. Wäre schon nicht schlecht.

Die Firmenleitung hofft dafür allerdings auf ein Entgegenkommen beim Gehalt.
Auf 3-5 Prozent vom Lohn sollen wir dafür verzichten. Fixum soll bleiben, der variable Anteil soll entsprechend reduziert werden.

5% weniger Gehalt und dafür 4 Tage die Woche daheim? Würde ich sofort machen, würde sogar -15% in Kauf nehmen. Allein die eingesparten Fahrtzeiten reduzieren doch schon die effektive Arbeitszeit um locker 10%. Absoluter No-Brainer meiner Meinung nach.

Ich freue mich schon auf die Insolvenzen von den ganzen Immo-Kiddies die sich in München etc. 30m² Wohnungen für ne halbe Million zu 100% auf Pump gekauft haben, bei ner Mietrendite von 1%. :D Da wird es heftig krachen in 10-15 Jahren, wenn die Akademiker zunehmenst vom ländlichen Raum aus arbeiten können.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Und dann 2x pro Woche je 8 Stunden hin und her pendeln oder wie?

Wenn Home-Office was macht, dann wird es die Immobilienpreise in den Städten erhöhen. Die Leute werden sich nach mehr Wohnraum sehnen (Dachterasse, großer Balkon) um im Home-Office auch genug platz zu haben. Die Immobilienpreise werden dadurch noch weiter steigen.

Niemand wird in München arbeiten und nach Sachsen pendeln wenn man mind 1x pro Woche ins Büro muss.

Es gibt nicht nur in Sachsen ländliche Regionen...
Ich arbeite auch in MUC und bei uns ist ein ähnliches Konzept (2 Tage HO) im Gespräch.

Im Falle der Umsetzung wäre ich dann sofort wieder bei meiner Familie am Bodensee (Lindau) und würde mir dann für die Nacht ein Hotel in MUC nehmen.

antworten
WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Bin Key-Account Manager bei einem Großhändler und bei uns gibt es Morgen ein Meeting für die Key-Accounts wegen einem mehr oder weniger dauerhaften Homeoffice.

Durchgesickert ist, dass für uns angeblich nur noch Mittwochs von 10:00-15:00 Uhr (oder in Ausnahmefällen) Anwesenheitspflicht im Büro besteht. Der Rest der Zeit wäre Homeoffice.
Dienstreisen habe wir auch keine. Wäre schon nicht schlecht.

Die Firmenleitung hofft dafür allerdings auf ein Entgegenkommen beim Gehalt.
Auf 3-5 Prozent vom Lohn sollen wir dafür verzichten. Fixum soll bleiben, der variable Anteil soll entsprechend reduziert werden.

Firma:
weniger Miete
weniger Büromaterial
weniger "sonstige" Kosten (Putzfrau, subventionierte Kantiene etc..)
weniger Lohnzahlungen

Du:
weniger Pendelzeit
weniger Pendelkosten
weniger Gehalt
Kosten fürs Homeoffice
Platzverbrauch fürs Homeoffice

Warum in aller Welt solltet ihr weniger Gehalt bekommen?
Ist eure Arbeit weniger wert wenn ihr sie von zuhause macht?

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Man wird sicherlich nicht das Bundesland wechseln, was ich mir aber schon vorstellen kann, ist dass man eine deutlich weitere Pendelstrecke akzeptiert.
Ich kann jetzt nur für mich sprechen aber ich hätte kein (großes) Problem damit 2h zur Arbeit zu fahren, wenn ich das nur 2 mal die Woche machen muss, da gewinn ich absolut immer noch Zeit auch wenn mein Weg in der Stadt vorher ne halbe Stunde war.

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Und dann 2x pro Woche je 8 Stunden hin und her pendeln oder wie?

Wenn Home-Office was macht, dann wird es die Immobilienpreise in den Städten erhöhen. Die Leute werden sich nach mehr Wohnraum sehnen (Dachterasse, großer Balkon) um im Home-Office auch genug platz zu haben. Die Immobilienpreise werden dadurch noch weiter steigen.

Niemand wird in München arbeiten und nach Sachsen pendeln wenn man mind 1x pro Woche ins Büro muss.

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Bin Key-Account Manager bei einem Großhändler und bei uns gibt es Morgen ein Meeting für die Key-Accounts wegen einem mehr oder weniger dauerhaften Homeoffice.

Durchgesickert ist, dass für uns angeblich nur noch Mittwochs von 10:00-15:00 Uhr (oder in Ausnahmefällen) Anwesenheitspflicht im Büro besteht. Der Rest der Zeit wäre Homeoffice.
Dienstreisen habe wir auch keine. Wäre schon nicht schlecht.

Die Firmenleitung hofft dafür allerdings auf ein Entgegenkommen beim Gehalt.
Auf 3-5 Prozent vom Lohn sollen wir dafür verzichten. Fixum soll bleiben, der variable Anteil soll entsprechend reduziert werden.

5% weniger Gehalt und dafür 4 Tage die Woche daheim? Würde ich sofort machen, würde sogar -15% in Kauf nehmen. Allein die eingesparten Fahrtzeiten reduzieren doch schon die effektive Arbeitszeit um locker 10%. Absoluter No-Brainer meiner Meinung nach.

Ich freue mich schon auf die Insolvenzen von den ganzen Immo-Kiddies die sich in München etc. 30m² Wohnungen für ne halbe Million zu 100% auf Pump gekauft haben, bei ner Mietrendite von 1%. :D Da wird es heftig krachen in 10-15 Jahren, wenn die Akademiker zunehmenst vom ländlichen Raum aus arbeiten können.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Und dann 2x pro Woche je 8 Stunden hin und her pendeln oder wie?

Wenn Home-Office was macht, dann wird es die Immobilienpreise in den Städten erhöhen. Die Leute werden sich nach mehr Wohnraum sehnen (Dachterasse, großer Balkon) um im Home-Office auch genug platz zu haben. Die Immobilienpreise werden dadurch noch weiter steigen.

Niemand wird in München arbeiten und nach Sachsen pendeln wenn man mind 1x pro Woche ins Büro muss.

Bin Key-Account Manager bei einem Großhändler und bei uns gibt es Morgen ein Meeting für die Key-Accounts wegen einem mehr oder weniger dauerhaften Homeoffice.

Durchgesickert ist, dass für uns angeblich nur noch Mittwochs von 10:00-15:00 Uhr (oder in Ausnahmefällen) Anwesenheitspflicht im Büro besteht. Der Rest der Zeit wäre Homeoffice.
Dienstreisen habe wir auch keine. Wäre schon nicht schlecht.

Die Firmenleitung hofft dafür allerdings auf ein Entgegenkommen beim Gehalt.
Auf 3-5 Prozent vom Lohn sollen wir dafür verzichten. Fixum soll bleiben, der variable Anteil soll entsprechend reduziert werden.

5% weniger Gehalt und dafür 4 Tage die Woche daheim? Würde ich sofort machen, würde sogar -15% in Kauf nehmen. Allein die eingesparten Fahrtzeiten reduzieren doch schon die effektive Arbeitszeit um locker 10%. Absoluter No-Brainer meiner Meinung nach.

Ich freue mich schon auf die Insolvenzen von den ganzen Immo-Kiddies die sich in München etc. 30m² Wohnungen für ne halbe Million zu 100% auf Pump gekauft haben, bei ner Mietrendite von 1%. :D Da wird es heftig krachen in 10-15 Jahren, wenn die Akademiker zunehmenst vom ländlichen Raum aus arbeiten können.

Hier geht es doch nicht um Distanzen wie München -> Sachsen, sondern auch bereits um kleinere Strecken, die von den Mietpreisen einen merkbaren Unterschied machen. Kein Mensch hat Lust, 1,5-2h pro Strecke jeden Tag zu pendeln. Einmal in der Woche würde ich das hingegen schon machen.

In München mag das Gefälle zum Münchener Umland vielleicht nicht so groß sein für mich macht es jedoch finanziell einen riesigen Unterschied, ob ich in Köln (mein Arbeitsort) oder im Ruhrpott (mein Wohnort) (1,5 Stunden Fahrtzeit) wohne.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

Wenn du im Osten lebst reicht ja auch der Ost Tarif.

Es gibt eigentlich keinen Ost-Tarif mehr. Der große Unterschied ist eher, dass in Ostdeutschland viel mehr Menschen in Unternehmen ohne Tarif arbeiten. Ja, der IGM-Tarif ist z.B. regional unterschiedlich, allerdings kenne ich auch einige Unternehmen in Ostdeutschland, welche hier pauschal den Tarifvertrag vom Heimatstandort übernehmen.

Größere Unternehmen wie die Bahn haben zum Beispiel deutschlandweit einen einheitlichen Tarif, egal ob München oder Mecklenburgische Seenplatte. SAP bezahlt deutschlandweit gleich. Auch im öffentlichen Dienst oder bei Beamten gibt es keine Unterschiede mehr.

Hä natürlich gibt es bei Beamten und im öffentlichen Dienst Unterschiede. Allein schon weil völlig anderer Dienstherr.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Wenn Home-Office was macht, dann wird es die Immobilienpreise in den Städten erhöhen. Die Leute werden sich nach mehr Wohnraum sehnen (Dachterasse, großer Balkon) um im Home-Office auch genug platz zu haben. Die Immobilienpreise werden dadurch noch weiter steigen.

Haha. Was immer dich Nachts schlafen lässt Kollege. :)

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Ich glaube das größere Thema wird eher sein, dass sich jetzt stärker zeigt wie viel "Freizeit" die Leute eigentlich haben in einem normalen Arbeitstag, wenn man hier auch in einem anderen Faden zum Teil liest, dass effektiv nur 1-2 Stunden gearbeitet wird, weil nicht mehr da ist an Arbeitsaufkommen, wird das auch das Unternehmen irgendwann merken, dann kann man sich natürlich auch die Überlegung stellen brauch ich noch solch eine Anzahl an MA. Nicht falsch verstehen eine gewisser Anteil an Home Office Zeit ist schon gut, aber die Frage ist halt die Mischung.

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Bin Key-Account Manager bei einem Großhändler und bei uns gibt es Morgen ein Meeting für die Key-Accounts wegen einem mehr oder weniger dauerhaften Homeoffice.

Durchgesickert ist, dass für uns angeblich nur noch Mittwochs von 10:00-15:00 Uhr (oder in Ausnahmefällen) Anwesenheitspflicht im Büro besteht. Der Rest der Zeit wäre Homeoffice.
Dienstreisen habe wir auch keine. Wäre schon nicht schlecht.

Die Firmenleitung hofft dafür allerdings auf ein Entgegenkommen beim Gehalt.
Auf 3-5 Prozent vom Lohn sollen wir dafür verzichten. Fixum soll bleiben, der variable Anteil soll entsprechend reduziert werden.

Firma:
weniger Miete
weniger Büromaterial
weniger "sonstige" Kosten (Putzfrau, subventionierte Kantiene etc..)
weniger Lohnzahlungen

Du:
weniger Pendelzeit
weniger Pendelkosten
weniger Gehalt
Kosten fürs Homeoffice
Platzverbrauch fürs Homeoffice

Warum in aller Welt solltet ihr weniger Gehalt bekommen?
Ist eure Arbeit weniger wert wenn ihr sie von zuhause macht?

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

hier wird vergessen, dass corona immer noch einen starken Einfluss hat. Wer die aktuelle Situation als Standard nimmt, dem ist selbst nicht mehr geholfen.

antworten
WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Und dann 2x pro Woche je 8 Stunden hin und her pendeln oder wie?

Wenn Home-Office was macht, dann wird es die Immobilienpreise in den Städten erhöhen. Die Leute werden sich nach mehr Wohnraum sehnen (Dachterasse, großer Balkon) um im Home-Office auch genug platz zu haben. Die Immobilienpreise werden dadurch noch weiter steigen.

Niemand wird in München arbeiten und nach Sachsen pendeln wenn man mind 1x pro Woche ins Büro muss.

Doch, zum Beispiel ich. Zwar nicht Sachsen - München, aber für den Preis meiner Stuttgarter Wohnung bekomme ich etwas doppelt so Großes und mehr Lebensqualität ca. 2h weg vom Arbeitgeber. Zwei Tage Anwesenheit, eine Nacht Hotel, das ist gut machbar.

antworten
WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Und dann 2x pro Woche je 8 Stunden hin und her pendeln oder wie?

Wenn Home-Office was macht, dann wird es die Immobilienpreise in den Städten erhöhen. Die Leute werden sich nach mehr Wohnraum sehnen (Dachterasse, großer Balkon) um im Home-Office auch genug platz zu haben. Die Immobilienpreise werden dadurch noch weiter steigen.

Niemand wird in München arbeiten und nach Sachsen pendeln wenn man mind 1x pro Woche ins Büro muss.

Doch, zum Beispiel ich. Zwar nicht Sachsen - München, aber für den Preis meiner Stuttgarter Wohnung bekomme ich etwas doppelt so Großes und mehr Lebensqualität ca. 2h weg vom Arbeitgeber. Zwei Tage Anwesenheit, eine Nacht Hotel, das ist gut machbar.

Wenn du Privat nochmal 200-400 Euro für das Hotel im Monat ausgeben willst klar, dann kannst aber auch was größeres in Stuttgart mieten.

antworten
WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Und dann 2x pro Woche je 8 Stunden hin und her pendeln oder wie?

Wenn Home-Office was macht, dann wird es die Immobilienpreise in den Städten erhöhen. Die Leute werden sich nach mehr Wohnraum sehnen (Dachterasse, großer Balkon) um im Home-Office auch genug platz zu haben. Die Immobilienpreise werden dadurch noch weiter steigen.

Niemand wird in München arbeiten und

nach Sachsen pendeln wenn man mind 1x pro Woche ins Büro muss.

Doch, zum Beispiel ich. Zwar nicht Sachsen - München, aber für den Preis meiner Stuttgarter Wohnung bekomme ich etwas doppelt so Großes und mehr Lebensqualität ca. 2h weg vom Arbeitgeber. Zwei Tage Anwesenheit, eine Nacht Hotel, das ist gut machbar.

Ja dann sagt der AG doch aber wieder..... es zwingt sie keiner zu pendeln. Es ist den meisten Arbeitgebern doch total egal

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Völlig richtig, bestreitet ja auch keiner. Zumindest in meinem Unternehmen (Bank) ist Telearbeit aber freiwillig und kann ungeachtet der jetzigen Situation nicht angeordnet werden. Trotzdem bleibt eine gefühlte Mehrheit fast durchgehend zu Hause und glaubt ernsthaft, dass das die tolle Zukunft ist, nicht wenige prahlen auch noch mit ihrer vielen "Freizeit".

Mittlerweile hat das Unternehmen das unfassbare Sparpotential erkannt und es wird mit Hochdruck an neuen Prozessen gearbeitet. Viele davon sollen dauerhaft sein mit dem klaren Ziel, noch mehr Jobs zu verlagern, bereits bestehende Verlagerungsprojekte werden beschleunigt. Ich habe für mich daraus die Konsequenz gezogen, das Angebot dankend abzulehnen und nur in Ausnahmefällen remote zu arbeiten - diese Flexibilität ist tatsächlich angenehm, aber eben kein Dauerzustand.

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

hier wird vergessen, dass corona immer noch einen starken Einfluss hat. Wer die aktuelle Situation als Standard nimmt, dem ist selbst nicht mehr geholfen.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Bin Key-Account Manager bei einem Großhändler und bei uns gibt es Morgen ein Meeting für die Key-Accounts wegen einem mehr oder weniger dauerhaften Homeoffice.

Durchgesickert ist, dass für uns angeblich nur noch Mittwochs von 10:00-15:00 Uhr (oder in Ausnahmefällen) Anwesenheitspflicht im Büro besteht. Der Rest der Zeit wäre Homeoffice.
Dienstreisen habe wir auch keine. Wäre schon nicht schlecht.

Die Firmenleitung hofft dafür allerdings auf ein Entgegenkommen beim Gehalt.
Auf 3-5 Prozent vom Lohn sollen wir dafür verzichten. Fixum soll bleiben, der variable Anteil soll entsprechend reduziert werden.

Firma:
weniger Miete
weniger Büromaterial
weniger "sonstige" Kosten (Putzfrau, subventionierte Kantiene etc..)
weniger Lohnzahlungen

Du:
weniger Pendelzeit
weniger Pendelkosten
weniger Gehalt
Kosten fürs Homeoffice
Platzverbrauch fürs Homeoffice

Warum in aller Welt solltet ihr weniger Gehalt bekommen?
Ist eure Arbeit weniger wert wenn ihr sie von zuhause macht?

Lustig ist halt auch, dass das Fixum gleich bleibt und nur der variable Anteil reduziert werden soll.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

hier wird vergessen, dass corona immer noch einen starken Einfluss hat. Wer die aktuelle Situation als Standard nimmt, dem ist selbst nicht mehr geholfen.

Also meine Firma wird Home Office weiter führen. Das wurde mir bereits zugesichert.
Darum muss man sich schon kümmern. Ansonsten kann man davon ausgehen, spätestens 2021 wieder 5 Tage ins Office antanzen zu dürfen.

antworten
WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Bei uns (MDAX, Controlling) ist vermehrtes Homeoffice auch „nach“ Corona nun im Gespräch. Und laut Buschfunk stehen die Chancen auch ganz gut.

Mir käme das Ganze sehr recht. Das HQ steht in einer größeren Stadt mit horrenden Mieten, in der ich meine Mietwohnung habe.

Wenn ich in Zukunft auch weiterhin nur einmal mal pro Woche im Office antanzen müsste, würde ich mir was ruhiges in ländlicher Lage suchen und meine Wohnung in der Stadt aufgeben.

Ich vermiete zur Zeit meine Wohnung unter und wohne bei meinen Eltern auf dem Land, die glücklicherweise ein großes Haus besitzen. Ich habe für mich festgestellt, wie sehr ich doch das Stadtleben hasse. Der ständige Lärm, die schlechte Luft, eingezwängt in kleine Wohnungen und das alles für 1/3 des Einkommens.

Seit Corona und HO hat meine Lebensqualität enorm zugenommen. Ich merke das auch körperlich. Ich fühle mich viel fitter, gesünder und bin insgesamt besser gelaunt. Ich arbeite zwar genauso viel wie vorher auch (effektiv vllt. 20-25h/Woche), aber kann meine Zeit besser einteilen und Leerlaufphasen für Sport, Gartenarbeit, Haushalt etc. nutzen.

Die 1,5h Pendeln pro Woche nehme ich dafür gerne in Kauf. Niemals würde ich mir eine größere Wohnung in der Stadt zulegen, wie es jemand hier postuliert hat, falls sich HO vermehrt durchsetzen sollte. Absolut schwachsinnige Idee...

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Völlig richtig, bestreitet ja auch keiner. Zumindest in meinem Unternehmen (Bank) ist Telearbeit aber freiwillig und kann ungeachtet der jetzigen Situation nicht angeordnet werden. Trotzdem bleibt eine gefühlte Mehrheit fast durchgehend zu Hause und glaubt ernsthaft, dass das die tolle Zukunft ist, nicht wenige prahlen auch noch mit ihrer vielen "Freizeit".

Mittlerweile hat das Unternehmen das unfassbare Sparpotential erkannt und es wird mit Hochdruck an neuen Prozessen gearbeitet. Viele davon sollen dauerhaft sein mit dem klaren Ziel, noch mehr Jobs zu verlagern, bereits bestehende Verlagerungsprojekte werden beschleunigt. Ich habe für mich daraus die Konsequenz gezogen, das Angebot dankend abzulehnen und nur in Ausnahmefällen remote zu arbeiten - diese Flexibilität ist tatsächlich angenehm, aber eben kein Dauerzustand.

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

hier wird vergessen, dass corona immer noch einen starken Einfluss hat. Wer die aktuelle Situation als Standard nimmt, dem ist selbst nicht mehr geholfen.

Ich habe seit 8 Jahren einen 100% remote Job bei einem US Unternehmen als Softwareentwickler. Trotz viel Arbeit und voller Auslasstung ist mir Remot immer noch lieber, und man hat am Ende trotzdem mehr vom Leben. Die ganze Fahrzeit ist weg und wenn ich daheim mal einen Durchhänger habe (was bei meinem Beruf ein ganz normales Phänomen ist), dann mach ich halt was anderes. Im Office war ich dann stattdessen gewungen die Zeit irgendwie totzuschlagen bzw. Beschäfitgkeit vorzutäuschen. Remote ist also auch für den Arbeitgeber am Ende effektiver, weil ich nur dann arbeite, wenn ich auch wirklich leistungsfähig bin und so die Arbeitszeit viel effizienter nutze.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Ein Mittelweg ist am wahrscheinlichsten, also 2-3Tage HO und der Rest regulär im Büro. Studien zeigen, dass die Produktivität im HO höher ist. Dafür kommt der Austausch mit den Kollegen zu kurz. Ganz ohne wird es auch nach Corona nicht gehen. Dinosaurier, die wieder zum alten Modell des 5 Tage ins Büro zurückkehren, kann man getrost vergessen.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Das kann man so pauschal nicht sagen, dass die Produktivität höher ist. Ja, wenn es um abarbeiteten irgendwelcher Aufgaben nach klaren Vorgaben geht, dann ist der Einzelne wahrscheinlich produktiver. Aber sobald viel Abstimmung notwendig ist, geht es vor Ort einfach viel effizienter. Bei uns im IB hängen wir seit einem halben Jahr ständig in Calls, und jetzt sind zwar wieder 30-50% im Büro, aber es läuft alles langsamer als früher. Für Analysts und Praktis der Horror, die lernen das Team nicht richtig kennen und die Einarbeitung ist schleppend. Kann dieser “neuen Normalität” echt nichts abgewinnen...

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Ein Mittelweg ist am wahrscheinlichsten, also 2-3Tage HO und der Rest regulär im Büro. Studien zeigen, dass die Produktivität im HO höher ist. Dafür kommt der Austausch mit den Kollegen zu kurz. Ganz ohne wird es auch nach Corona nicht gehen. Dinosaurier, die wieder zum alten Modell des 5 Tage ins Büro zurückkehren, kann man getrost vergessen.

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WiWi Gast

Dauerhaftes Home Office durch Corona durchsetzbar?

Zum Schluss hänt das recht individuell von der Art des Jobs ab. Reine Sachbearbeiterjobs, die bestimmte Themen / Aufgaben abarbeiten gehen auch ohne wesentliche Verluste im HO, hier hat man dann wirklich Potenzial.

Je mehr der Job auf Teamwork und schnellen Austausch / Brainstorming angewiesen ist, desto höher sind tendenziell die Reibungsverluste.

wie bei allem pauschale Aussagen sind meistens falsch, ich glaube es wird auf eine Mischung hinauslaufen zwischen HO und Büro.

WiWi Gast schrieb am 03.09.2020:

Ein Mittelweg ist am wahrscheinlichsten, also 2-3Tage HO und der Rest regulär im Büro. Studien zeigen, dass die Produktivität im HO höher ist. Dafür kommt der Austausch mit den Kollegen zu kurz. Ganz ohne wird es auch nach Corona nicht gehen. Dinosaurier, die wieder zum alten Modell des 5 Tage ins Büro zurückkehren, kann man getrost vergessen.

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