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Heimlich aus dem Ausland arbeiten

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Moin, ich habe weitgehend Home Office und würde gerne mal ab und zu ein paar Tage aus dem EU-Ausland arbeiten. Offiziell ist es nicht erlaubt, aber ich würde es gerne trotzdem machen. Bitte keine Diskussion über steuer- und sozialversicherungsrechtliche Problematiken, diese sind mir bekannt und das Risiko geh ich gerne ein.

Frage: Bin natürlich über VPN mit dem Firmennetzwerk verbunden. Denkt ihr es könnte Probleme geben, wenn ich versuche, mich über ein ausländisches WLAN ins Firmen-VPN einzuloggen? Und wenn ja, kann ich dieses Problem über ein weiteres VPN (zb NordVPN) lösen?

Danke!

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Du bräuchtest für das VPN einen Router, der zwischen dem Internetanschluss im Ausland und dem Notebook hängt. Der Router muss so eingestellt sein dass er nur Traffic über die VPN Verbindung erlaubt und alles andere blockiert. Ob das mit den handelsüblichen Fritzboxen geht, weiß ich nicht. Das müsstest du selbst recherchieren. Mit Custom Firmware wie OpenWRT geht es, kann aber für einen Laien sehr kompliziert werden.

Ansonsten kann dein Standort natürlich auch noch auf andere Weise auffliegen, z.B. wenn dein Notebook integriertes LTE oder GPS hat, oder wenn du am Handy angerufen wirst. Auch WLAN Netzwerke in der Umgebung könnten theoretisch von deinem Arbeitgeber geloggt werden und dich verraten.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Hey, das gleiche habe ich im Frühling letztes Jahr gemacht. Bin 4 Wochen auf Madeira und habe dort Home Office gemacht.
Interessieren tut das sehr wahrscheinlich auch in deiner Firma niemand. Informier dich zuvor vllt ob ihr zumindest ein Office irgendwo dort im Land habt. Dann fällt sowas mMn nicht mal im IT Monitoring auf soweit es sowas überhaupt standortabhängig gibt.
Unterwegs ist man ja auch viel im Ausland bei Kunden ohne die ganze Firma zu informieren. Da juckt es ja auch niemanden.
Mach dir also nicht all zu viel Kopf. Im schlimmsten Fall bist du eben einfach bei der Familie.
Achte nur darauf dass du auch wirklich arbeitest und dich vom Meer nicht ablenken lässt. Schwerer als man denkt ;)

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Hey, das gleiche habe ich im Frühling letztes Jahr gemacht. Bin 4 Wochen auf Madeira und habe dort Home Office gemacht.
Interessieren tut das sehr wahrscheinlich auch in deiner Firma niemand. Informier dich zuvor vllt ob ihr zumindest ein Office irgendwo dort im Land habt. Dann fällt sowas mMn nicht mal im IT Monitoring auf soweit es sowas überhaupt standortabhängig gibt.
Unterwegs ist man ja auch viel im Ausland bei Kunden ohne die ganze Firma zu informieren. Da juckt es ja auch niemanden.
Mach dir also nicht all zu viel Kopf. Im schlimmsten Fall bist du eben einfach bei der Familie.
Achte nur darauf dass du auch wirklich arbeitest und dich vom Meer nicht ablenken lässt. Schwerer als man denkt ;)

Ja klar, ratet den Leuten doch weiterhin ihren Job auf's Spiel zu setzen. Kommt es raus, gibt's eine fristlose Kündigung.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

Moin, ich habe weitgehend Home Office und würde gerne mal ab und zu ein paar Tage aus dem EU-Ausland arbeiten. Offiziell ist es nicht erlaubt, aber ich würde es gerne trotzdem machen. Bitte keine Diskussion über steuer- und sozialversicherungsrechtliche Problematiken, diese sind mir bekannt und das Risiko geh ich gerne ein.

Frage: Bin natürlich über VPN mit dem Firmennetzwerk verbunden. Denkt ihr es könnte Probleme geben, wenn ich versuche, mich über ein ausländisches WLAN ins Firmen-VPN einzuloggen? Und wenn ja, kann ich dieses Problem über ein weiteres VPN (zb NordVPN) lösen?

Danke!

Ja kann man über einen weiteren VPN lösen oder besser daheim einen Rechner als VPN laufen lassen die VPNs der VPN Anbieter sind bekannt wenn man es jemand darauf anlegt zu prüfen ob so etwas genutzt wird. Daraus kann man natürlich noch keinen Rückschluss ziehen das Du im Ausland bist nur das Du einen VPN nutzt der kann aber auch daheim auf dem Router hinterlegt sein dagegen gibt es sicher keine Betriebsvereinbarung etc.

Wenn Du bei einer größeren Firma bist wird da aber offiziell eh niemand wagen die Daten auszuwerten, da springt denen der Betriebsrat an die Gurgel.

Bei mir (Dax30) haben sie jetzt zum 01. April die Option eingeführt Homeoffice im EU Ausland in der Zeiterfassung einzutragen und jeder Mitarbeiter darf 2 Monate pro Jahr im Ausland arbeiten. Ich sondiere schon die Möglichkeiten auf den Kanaren für Januar Februar.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Hey, das gleiche habe ich im Frühling letztes Jahr gemacht. Bin 4 Wochen auf Madeira und habe dort Home Office gemacht.
Interessieren tut das sehr wahrscheinlich auch in deiner Firma niemand. Informier dich zuvor vllt ob ihr zumindest ein Office irgendwo dort im Land habt. Dann fällt sowas mMn nicht mal im IT Monitoring auf soweit es sowas überhaupt standortabhängig gibt.
Unterwegs ist man ja auch viel im Ausland bei Kunden ohne die ganze Firma zu informieren. Da juckt es ja auch niemanden.
Mach dir also nicht all zu viel Kopf. Im schlimmsten Fall bist du eben einfach bei der Familie.
Achte nur darauf dass du auch wirklich arbeitest und dich vom Meer nicht ablenken lässt. Schwerer als man denkt ;)

Madeira gehört zu Spanien und zur EU. Da gibts Abkommen, da ist das Arbeiten vom Ausland geregelt, wie bei Geschäftsreisen auf Messen z.B.
A1 Certificate usw.

Der TE fragt außerhalb EU, da gibt es keine Pauschalregeln.

Innerhalb der EU habe ich im System eingetragen und niemand bemerkt das, höchstens eine Sachbearbeiterin die da ein Hacken setzt.
Bei außerhalb der EU musst du da genauer hinschauen.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Hey, das gleiche habe ich im Frühling letztes Jahr gemacht. Bin 4 Wochen auf Madeira und habe dort Home Office gemacht.
Interessieren tut das sehr wahrscheinlich auch in deiner Firma niemand. Informier dich zuvor vllt ob ihr zumindest ein Office irgendwo dort im Land habt. Dann fällt sowas mMn nicht mal im IT Monitoring auf soweit es sowas überhaupt standortabhängig gibt.
Unterwegs ist man ja auch viel im Ausland bei Kunden ohne die ganze Firma zu informieren. Da juckt es ja auch niemanden.
Mach dir also nicht all zu viel Kopf. Im schlimmsten Fall bist du eben einfach bei der Familie.
Achte nur darauf dass du auch wirklich arbeitest und dich vom Meer nicht ablenken lässt. Schwerer als man denkt ;)

Madeira gehört zu Spanien und zur EU. Da gibts Abkommen, da ist das Arbeiten vom Ausland geregelt, wie bei Geschäftsreisen auf Messen z.B.
A1 Certificate usw.

Der TE fragt außerhalb EU, da gibt es keine Pauschalregeln.

Innerhalb der EU habe ich im System eingetragen und niemand bemerkt das, höchstens eine Sachbearbeiterin die da ein Hacken setzt.
Bei außerhalb der EU musst du da genauer hinschauen.

Hier der TE: nein ich frage ja explizit INNERHALB der EU. Ich möchte einfach kein Fass aufmachen und fragen sondern einfach machen.

Wir sind eine kleine Klitsche, die nur einen Standort in Deutschland hat. Meine größte Sorge ist eigentlich, dass der Zugriff aufs Firmen-VPN mit einem ausländischen WLAN irgendwie gesperrt ist? Dies ließe sich mit einem VPN lösen, aber bekomme ich das ohne Admin-Rechts auf den Firmen-Laptop?

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

"Madeira gehört zu Spanien" LOL. ????

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Wir sind eine kleine Klitsche, die nur einen Standort in Deutschland hat. Meine größte Sorge ist eigentlich, dass der Zugriff aufs Firmen-VPN mit einem ausländischen WLAN irgendwie gesperrt ist?

Das kann durchaus sein. Oft ist aber vom WLAN-Betreiber aus schon VPN gesperrt. Da kommst du dann gar nicht erst zum Arbeitgeber durch. Daher wäre ein eigener LTE Router mit entsprechender Flatrate empfehlenswert. Auf dem kannst du dann auch gleich dein Brücken-VPN einrichten.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Dies ließe sich mit einem VPN lösen, aber bekomme ich das ohne Admin-Rechts auf den Firmen-Laptop?

Siehe die erste Antwort. Du brauchst dazu einen (Zwischen)Router, auf dem das VPN eingerichtet ist.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Wir sind eine kleine Klitsche, die nur einen Standort in Deutschland hat. Meine größte Sorge ist eigentlich, dass der Zugriff aufs Firmen-VPN mit einem ausländischen WLAN irgendwie gesperrt ist?

Das kann durchaus sein. Oft ist aber vom WLAN-Betreiber aus schon VPN gesperrt. Da kommst du dann gar nicht erst zum Arbeitgeber durch. Daher wäre ein eigener LTE Router mit entsprechender Flatrate empfehlenswert. Auf dem kannst du dann auch gleich dein Brücken-VPN einrichten.

Dies ließe sich mit einem VPN lösen, aber bekomme ich das ohne Admin-Rechts auf den Firmen-Laptop?

Siehe die erste Antwort. Du brauchst dazu einen (Zwischen)Router, auf dem das VPN eingerichtet ist.

Aber es arbeiten doch so viele Arbeitnehmer irgendwo in Cafes etc. über ein Firmen-VPN, also Cisco oder so - wie sollte das denn funktionieren, wenn vom WLAN-Betreiber das VPN gesperrt ist?

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Aber es arbeiten doch so viele Arbeitnehmer irgendwo in Cafes etc. über ein Firmen-VPN, also Cisco oder so - wie sollte das denn funktionieren, wenn vom WLAN-Betreiber das VPN gesperrt ist?

Für E-Mails oder MS Teams muss man nicht unbedingt im VPN sein. Ich denke aber auch, dass diese VPN Sperre nicht mehr so verbreitet ist wie früher. Aber vorbereitet sollte man auf so einen Fall sein.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Verwendest du den ein Arbeitshandy? Denke da sollte es am leichtesten auffallen. Businessverträge, besonders wenn keine Auslandsaufenthalt vorgesehen ist, haben meist kein Roaming inkludiert. Also wird es spätestens bei der Handyrechnung aufkommen, warum die 2-4 Wochen am Stück im Roaming warst.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Hey, das gleiche habe ich im Frühling letztes Jahr gemacht. Bin 4 Wochen auf Madeira und habe dort Home Office gemacht.
Interessieren tut das sehr wahrscheinlich auch in deiner Firma niemand. Informier dich zuvor vllt ob ihr zumindest ein Office irgendwo dort im Land habt. Dann fällt sowas mMn nicht mal im IT Monitoring auf soweit es sowas überhaupt standortabhängig gibt.
Unterwegs ist man ja auch viel im Ausland bei Kunden ohne die ganze Firma zu informieren. Da juckt es ja auch niemanden.
Mach dir also nicht all zu viel Kopf. Im schlimmsten Fall bist du eben einfach bei der Familie.
Achte nur darauf dass du auch wirklich arbeitest und dich vom Meer nicht ablenken lässt. Schwerer als man denkt ;)

Ja klar, ratet den Leuten doch weiterhin ihren Job auf's Spiel zu setzen. Kommt es raus, gibt's eine fristlose Kündigung.

Fraglich ist ob das bei der genannten Person so überhaupt im Vertrag /Nutzungsvereinbarung steht. Oft wird das gesagt, ist aber nirgends schriftlich festgehalten. Hätte aber auch nie erlebt, dass das eine Firma stört (solange in der EU, außerhalb hab ich das auch schon mitbekommen)

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

So witzig und eigenartig es anmutet... solange alles gut geht, ist das wie immer: Wo kein Kläger, da kein Richter.

Aber banale Themen können hier zu Schaden führen:
Dienstwagen zu Schrott gefahren, wie erklärst du das?
Unfälle oder Krankheiten im Allgemeinen, gerade vor dem Hintergrund Corona...

Ich als alter, weißer Mann bin wieder einmal bestätigt in meiner Annahme, dass zu viel Homeoffice den meisten Menschen nicht gut tut.
Reicht es nicht, die Homeoffice-Karte auf Sylt, im Schwarzwald oder den Alpen zu spielen, weil man ja "nur kurz bei Verwandten ist"?

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Dir wird bei deiner Frage in einem Technikerforum wahrscheinlich mehr geholfen.

Ich kann dir nur raten es nicht zu tun, da du deinen Job damit aufs Spiel setzt (außer das ist dir egal).

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Ich würde mir grundsätzlich überlegen, ob es aus versicherungstechnischer Sicht sinnvoll ist. Man stelle sich vor du würdest auf dem Weg etwas zu Trinken zu holen, von der Strandbar zur Sonnenliege, am Pool ausrutschen und dir mit dem Partyschirmchen deines Cocktails das Auge ausstechen… das wäre kaum auszumalen!

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Glaubt ihr wirklich, dass der AG euch überwacht? Das ist doch gar nicht erlaubt.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Hey, das gleiche habe ich im Frühling letztes Jahr gemacht. Bin 4 Wochen auf Madeira und habe dort Home Office gemacht.
Interessieren tut das sehr wahrscheinlich auch in deiner Firma niemand. Informier dich zuvor vllt ob ihr zumindest ein Office irgendwo dort im Land habt. Dann fällt sowas mMn nicht mal im IT Monitoring auf soweit es sowas überhaupt standortabhängig gibt.
Unterwegs ist man ja auch viel im Ausland bei Kunden ohne die ganze Firma zu informieren. Da juckt es ja auch niemanden.
Mach dir also nicht all zu viel Kopf. Im schlimmsten Fall bist du eben einfach bei der Familie.
Achte nur darauf dass du auch wirklich arbeitest und dich vom Meer nicht ablenken lässt. Schwerer als man denkt ;)

Ja klar, ratet den Leuten doch weiterhin ihren Job auf's Spiel zu setzen. Kommt es raus, gibt's eine fristlose Kündigung.

Fraglich ist ob das bei der genannten Person so überhaupt im Vertrag /Nutzungsvereinbarung steht. Oft wird das gesagt, ist aber nirgends schriftlich festgehalten. Hätte aber auch nie erlebt, dass das eine Firma stört (solange in der EU, außerhalb hab ich das auch schon mitbekommen)

Viele Firmen stört es weil sie Probleme in Bezug auf Steuern und Sozialabgaben bekommen können. Auch innerhalb der EU.
Und die meisten Verträge enthalten Klauseln dass der Arbeitgeber den Arbeitsort bestimmen kann oder der Arbeitsort sogar genannt ist.

Ob man es trotzdem riskiert muss jeder selber wissen. Würde gut überlegen ob es mir meinen Job Wert ist, selbst wenn das Risiko gering ist.

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Trainer01

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Leute, in was für Firmen arbeitet ihr bitte??

Argument "Roaming Kosten": Gibts in der EU nicht Regelungen, dass die Flatrates auch innerhalb der EU greifen? Hab im Urlaub mein Device öfter als Hotspot benutzt und es hat nie Mehrkosten verursacht :D.

Argument Überwachung: wie jemand schon richtig gesagt hat, in Konzernen wird sich sowas niemals jemand trauen. Höchstens wenn man Euch feuern wollen sollte, aber da kommen wir zum nächsten Punkt: der Markt an Bewerbern ist aktuell in vielen Bereich hart leergefegt. Glaubt ihr ernsthaft, dass Euch deswegen jemand feuern würde? Zumal ja nicht mal ein Schaden entstanden ist?

Was wäre Eurem Chef/Chefin lieber? Euch aus Prinzip zu feuern, weil ihr was steuerrechtlich nicht 100% sauberes gemacht habt und dafür die ganze Recruiting Maschine anlaufen zu lassen (wo man erstmal jemanden finden muss) ODER einfach wegzuhören, falls Ihr Euch verplappert, weil Ihr Euren Job letztlich ja dennoch erledigt?

antworten
bigboss

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Bei uns in der Company wird bei so etwas hart durchgegriffen. Hatten mal so einen case letztes Jahr. Fristlose Kündigung und der zukünftige Arbeitgeber wurde auch informiert.

antworten
WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

SAP hat jetzt eine neue Funktion im Time Tracking raus gebracht- Verknüpfung mit GPS. Ob die Unternehmen da das nutzen, ist eine andere Frage

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Lucia_T3

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

bigboss schrieb am 15.04.2022:

Bei uns in der Company wird bei so etwas hart durchgegriffen. Hatten mal so einen case letztes Jahr. Fristlose Kündigung und der zukünftige Arbeitgeber wurde auch informiert.

Wie soll der zukünftige Arbeitgeber denn bitte informiert werden? Weiß doch keiner genau wo du danach arbeitest?

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Bei uns war und ist das kein Problem mit dem Home-Office vom Ausland aus.
Meine Freundin lebt in den Niederlanden kurz hinter der Grenze.
Ich arbeite und lebe größtenteils in Mönchengladbach.

Mein Arbeitgeber hat vor zwei Jahren gesagt, dass das alles kein Problem wäre.
Denn solange die Voraussetzungen für eine unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland gegeben ist, findet zum Beispiel die Besteuerung auch ganz regulär hierzulande statt.

Gab bisher weder bei mir noch bei Kollegen Probleme, die in einer ähnlichen Situation waren wie ich.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Glaubt ihr wirklich, dass der AG euch überwacht? Das ist doch gar nicht erlaubt.

Gezieltes Überwachen ohne Anlass ist nicht erlaubt. Aber wenn in der IT nen rotes Licht angeht, weil ein Client sich aus dem Ausland oder aus einem anderen VPN-Netzwerk ins Firmen-VPN einwaehlt, darf da natuerlich reingeschaut werden. Das ist immerhin sicherheitsrelevant. Wenn dann rauskommt, dass der MA unter absichtlich Missachtung im Ausland gearbeitet hat ist das ein absolut valider Grund fuer eine fristlose Kündigung. Da kann auch der Betriebsrat nichts machen.

Auch wenn es konkreten uns begründeten Verdacht gibt, darf das geprüft werden.

Mir als Chef wäre es bei guten Mitarbeitern vollkommen egal, wenn die Leistung die Gleiche oder Besser ist. Wenn man aber deutlich den 'Urlaubsmodus' merkt oder die betroffene Person sowieso nicht so gut dasteht (schlechte Leistung oä - gibt's doch immer wieder) würde ich die Gelegenheit zur fristlosen Kündigung ggf nutzen.
Das groesseres Problem ist aber mE der Vertrauensverlust, wenn meine MA mich absichtlich bei betriebsrelevanten Themen belügen.

Aber TBH sollten die meisten Firmen sich da halt auch mal raffen. Temporäres arbeiten im EU Ausland ist rechtlich kein so schwieriges Ding. Wenn es einfach geregelt ist, dann gibt es diese Diskussionen garnicht. Eine Kollegin aus meinem Team hat über den Winter bei ihrer Familie in Teneriffa gearbeitet - da koennen auch nur Neidhammel 'nein' zu sagen :D

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Trainer01 schrieb am 15.04.2022:

Leute, in was für Firmen arbeitet ihr bitte??

Argument "Roaming Kosten": Gibts in der EU nicht Regelungen, dass die Flatrates auch innerhalb der EU greifen? Hab im Urlaub mein Device öfter als Hotspot benutzt und es hat nie Mehrkosten verursacht :D.

Argument Überwachung: wie jemand schon richtig gesagt hat, in Konzernen wird sich sowas niemals jemand trauen. Höchstens wenn man Euch feuern wollen sollte, aber da kommen wir zum nächsten Punkt: der Markt an Bewerbern ist aktuell in vielen Bereich hart leergefegt. Glaubt ihr ernsthaft, dass Euch deswegen jemand feuern würde? Zumal ja nicht mal ein Schaden entstanden ist?

Was wäre Eurem Chef/Chefin lieber? Euch aus Prinzip zu feuern, weil ihr was steuerrechtlich nicht 100% sauberes gemacht habt und dafür die ganze Recruiting Maschine anlaufen zu lassen (wo man erstmal jemanden finden muss) ODER einfach wegzuhören, falls Ihr Euch verplappert, weil Ihr Euren Job letztlich ja dennoch erledigt?

Ich weiß ja nicht in welcher Firma du arbeitest, aber bei meinem Arbeitgeber ist ein angespannter Arbeitsmarkt kein Grund um Complianceverstöße unter den Tisch fallen zu lassen. Und Steuerthemen bzw. Sozialversicherungsthemen sind nun mal wichtig für Konzerne. Als Privatmann sagt man vielleicht mal "das fällt schon keinem auf" oder so, aber für internationale Konzerne ist das die Licence to Operate und Sozialversicherungsbetrug keine Lapalie.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Cool, ich arbeite auch in Mönchengladbach. Warst Du mal bei Xiclo essen?

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Also: bezüglich Router: ich verwende einen GL.inet Router, kosten unter 100€, dort kann man ein VPN fest einstellen, und einen Kill Switch, was heisst, dass Traffic nur über das VPN geht, sonst wird er blockiert. Für den Internet Zugang praktisch: der GL.inet Router hat ein eigenes Wlan, und verbindet sich mit einem bestehenden anderen Wlan (zB dem im Ferienhaus). Da ich mein Firmenlaptop nur mit dem GL.inet verbinde, geht aller Internetverkehr vom Firmenlaptop zwangsläufig über das im GL.inet eingestellte VPN (Standort des VPN Servers in Deutschland). Vom Firmenlaptop aus wähle ich mich dann ganz einfach durch das deutsche VPN durch in unser Firmennetz ein (auch VPN) - wo die Firma dann nur die Adresse des VPN Dienstes in Deutschland sieht.

Desweiteren verwende ich auch daheim diesen GL.inet Router mit deutschem VPN Server - sieht also immer exakt identisch für den Arbeitgeber aus, wenn ich mich einwähle. Dass die Verwendung von VPN verboten ist habe ich noch nie gelesen oder gehört.

Firmenhandy ist bei uns optional und habe ich schon immer dankend abgelehnt. So dass mit meinem Privathandy wo nur ich die Rechnungen sehe da auch garantiert nichts nachvollziehbar ist.
Ausserdem verwende ich immer einen virtuellen Zoom Hintergrund - so dass ich auch im Zoom zu Hause wie unterwegs immer gleich aussehe.

Bei uns ist 1 Monat im Jahr “Arbeiten im Ausland” gestattet - aber es gibt keine Vorgaben, wie und wo man das genau anmelden muss. Falls nun ein Auslandsaufenthalt doch irgendwie rauskommt (zum Beispiel Unfall mit Firmenwagen) kann man ja immer sagen, “ja, bin jetzt gerade eine Woche von den erlaubten 4 im Ausland”.

Ich verbringe schon seit 2021 4-5 Monate im Jahr am Meer in Spanien, Portugal, Italien und Frankreich, in gemieteten Ferienhäusern (Dont ask dont tell). Wurde noch nie erkannt oder moniert, und unsere Lebensqualität (Partnerin arbeitet nicht) ist dadurch massiv gestiegen.

Sind Frühaufsteher, und im Beruf geht’s an vielen Tagen erst um 10.30 Uhr los. Wir sind dann oft schon um 7 Uhr mit Boot oder Kajak im Meer unterwegs, und bis 10.30 Uhr längst wieder zurück. Partnerin verbringt den ganzen Tag am Pool, und ich geselle mich zwischen Meetings gerne dazu und schwimme ne Runde. Aufpassen, dass die Haare nicht nass werden :-).

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Bist ja ein ausgebufftes Schlitzohr!

WiWi Gast schrieb am 22.07.2022:

Also: bezüglich Router: ich verwende einen GL.inet Router, kosten unter 100€, dort kann man ein VPN fest einstellen, und einen Kill Switch, was heisst, dass Traffic nur über das VPN geht, sonst wird er blockiert. Für den Internet Zugang praktisch: der GL.inet Router hat ein eigenes Wlan, und verbindet sich mit einem bestehenden anderen Wlan (zB dem im Ferienhaus). Da ich mein Firmenlaptop nur mit dem GL.inet verbinde, geht aller Internetverkehr vom Firmenlaptop zwangsläufig über das im GL.inet eingestellte VPN (Standort des VPN Servers in Deutschland). Vom Firmenlaptop aus wähle ich mich dann ganz einfach durch das deutsche VPN durch in unser Firmennetz ein (auch VPN) - wo die Firma dann nur die Adresse des VPN Dienstes in Deutschland sieht.

Desweiteren verwende ich auch daheim diesen GL.inet Router mit deutschem VPN Server - sieht also immer exakt identisch für den Arbeitgeber aus, wenn ich mich einwähle. Dass die Verwendung von VPN verboten ist habe ich noch nie gelesen oder gehört.

Firmenhandy ist bei uns optional und habe ich schon immer dankend abgelehnt. So dass mit meinem Privathandy wo nur ich die Rechnungen sehe da auch garantiert nichts nachvollziehbar ist.
Ausserdem verwende ich immer einen virtuellen Zoom Hintergrund - so dass ich auch im Zoom zu Hause wie unterwegs immer gleich aussehe.

Bei uns ist 1 Monat im Jahr “Arbeiten im Ausland” gestattet - aber es gibt keine Vorgaben, wie und wo man das genau anmelden muss. Falls nun ein Auslandsaufenthalt doch irgendwie rauskommt (zum Beispiel Unfall mit Firmenwagen) kann man ja immer sagen, “ja, bin jetzt gerade eine Woche von den erlaubten 4 im Ausland”.

Ich verbringe schon seit 2021 4-5 Monate im Jahr am Meer in Spanien, Portugal, Italien und Frankreich, in gemieteten Ferienhäusern (Dont ask dont tell). Wurde noch nie erkannt oder moniert, und unsere Lebensqualität (Partnerin arbeitet nicht) ist dadurch massiv gestiegen.

Sind Frühaufsteher, und im Beruf geht’s an vielen Tagen erst um 10.30 Uhr los. Wir sind dann oft schon um 7 Uhr mit Boot oder Kajak im Meer unterwegs, und bis 10.30 Uhr längst wieder zurück. Partnerin verbringt den ganzen Tag am Pool, und ich geselle mich zwischen Meetings gerne dazu und schwimme ne Runde. Aufpassen, dass die Haare nicht nass werden :-).

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 15.04.2022:

Bei uns war und ist das kein Problem mit dem Home-Office vom Ausland aus.
Meine Freundin lebt in den Niederlanden kurz hinter der Grenze.
Ich arbeite und lebe größtenteils in Mönchengladbach.

Mein Arbeitgeber hat vor zwei Jahren gesagt, dass das alles kein Problem wäre.
Denn solange die Voraussetzungen für eine unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland gegeben ist, findet zum Beispiel die Besteuerung auch ganz regulär hierzulande statt.

Gab bisher weder bei mir noch bei Kollegen Probleme, die in einer ähnlichen Situation waren wie ich.

Solange du dein A1 immer dabei hast?

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 22.07.2022:

Bei uns war und ist das kein Problem mit dem Home-Office vom Ausland aus.
Meine Freundin lebt in den Niederlanden kurz hinter der Grenze.
Ich arbeite und lebe größtenteils in Mönchengladbach.

Mein Arbeitgeber hat vor zwei Jahren gesagt, dass das alles kein Problem wäre.
Denn solange die Voraussetzungen für eine unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland gegeben ist, findet zum Beispiel die Besteuerung auch ganz regulär hierzulande statt.

Gab bisher weder bei mir noch bei Kollegen Probleme, die in einer ähnlichen Situation waren wie ich.

Solange du dein A1 immer dabei hast?

Ach das mit dem A1 interessiert doch niemand. Musst ja nicht einem Grenzbeamten sagen “ja ich komme um hier zu arbeiten, mache das monatelang im Jahr. A1 habe ich keines, das ist doch ok oder?”

Wenn Du “nach aussen” in dem Land aktiv bist - zum Beispiel Kunden/Partner besuchen, Messe etc. kann man das mit dem A1 ja nachvollziehen. Aber solange du “im stillen Kämmerlein” nur im Privaten Videocalls mit Deutschland machst, ist es unmöglich, das herauszufinden. Deshalb kann man an der Grenze ja einfach sagen “besuche meine Freundin” falls jemand fragen würde - von Arbeiten sagt man gar nichts. Insofern ist in solchen Situationen das A1 in der Praxis total belanglos.

In Deutschland herrscht Ausweispflicht. Wenn du zum See schwimmen gehst und den Ausweis zuhause lässt ist das auch kein Problem und Du kommst nicht gleich lebenslänglich ins Gefängnis, interessiert genau so keinen wie das popelige A1.

antworten
WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2022:

Bei uns war und ist das kein Problem mit dem Home-Office vom Ausland aus.
Meine Freundin lebt in den Niederlanden kurz hinter der Grenze.
Ich arbeite und lebe größtenteils in Mönchengladbach.

Mein Arbeitgeber hat vor zwei Jahren gesagt, dass das alles kein Problem wäre.
Denn solange die Voraussetzungen für eine unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland gegeben ist, findet zum Beispiel die Besteuerung auch ganz regulär hierzulande statt.

Gab bisher weder bei mir noch bei Kollegen Probleme, die in einer ähnlichen Situation waren wie ich.

Solange du dein A1 immer dabei hast?

Ach das mit dem A1 interessiert doch niemand. Musst ja nicht einem Grenzbeamten sagen “ja ich komme um hier zu arbeiten, mache das monatelang im Jahr. A1 habe ich keines, das ist doch ok oder?”

Wenn Du “nach aussen” in dem Land aktiv bist - zum Beispiel Kunden/Partner besuchen, Messe etc. kann man das mit dem A1 ja nachvollziehen. Aber solange du “im stillen Kämmerlein” nur im Privaten Videocalls mit Deutschland machst, ist es unmöglich, das herauszufinden. Deshalb kann man an der Grenze ja einfach sagen “besuche meine Freundin” falls jemand fragen würde - von Arbeiten sagt man gar nichts. Insofern ist in solchen Situationen das A1 in der Praxis total belanglos.

In Deutschland herrscht Ausweispflicht. Wenn du zum See schwimmen gehst und den Ausweis zuhause lässt ist das auch kein Problem und Du kommst nicht gleich lebenslänglich ins Gefängnis, interessiert genau so keinen wie das popelige A1.

A1 geht ja auch um Krankenversicherung

antworten
WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 24.07.2022:

A1 geht ja auch um Krankenversicherung

Ja aber warum soll ich das brauchen oder mich drum kümmern? Wenn Du 3 Tage nach NL fährst und Deine Freundin besuchst ohne zu arbeiten kannst Du medizinische Hilfe benötigen: Unfall, Herzinfarkt, Corona, was auch immer. Da du hier nicht arbeitest, geht das problemlos auch ohne A1.

Gleiche Situation, aber statt bei Deiner Freundin nur TV zu glotzen, machst du Videocalls mit Deutschland. Wenn Du jetzt beim Videocall ‘nen Herzinfarkt kriegst statt beim TV glotzen - warum soll Dir dann medizinische Hilfe versagt werden oder Du anderweitig Probleme kriegen, wenn Du jetzt kein A1 hast? Denkst Du, der Notarzt, statt Dich zu versorgen und ins Krankenhaus zu bringen, macht zu allererst einmal eine forensische Analyse des TV Geräts und Deines Laptops, um sicherzustellen, dass Du auch ja nicht ohne A1 gearbeitet hast, um dir sonst medizinische Hilfe zu verweigern?

Solange Du nur “im stillen Kämmerlein” arbeitest, sehe ich absolut keinen Grund, sich mit A1 rumzuschlagen.

antworten
WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 15.04.2022:

Bei uns war und ist das kein Problem mit dem Home-Office vom Ausland aus.
Meine Freundin lebt in den Niederlanden kurz hinter der Grenze.
Ich arbeite und lebe größtenteils in Mönchengladbach.

Mein Arbeitgeber hat vor zwei Jahren gesagt, dass das alles kein Problem wäre.
Denn solange die Voraussetzungen für eine unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland gegeben ist, findet zum Beispiel die Besteuerung auch ganz regulär hierzulande statt.

Gab bisher weder bei mir noch bei Kollegen Probleme, die in einer ähnlichen Situation waren wie ich.

Hört sich alles gut an - ausser, dass Du anscheinend den Arbeitgeber “um Erlaubnis” gefragt hast, und dich mit Kollegen darüber ausgetauscht hast. Ich hätte beides gelassen und es einfach gemacht.

Quasi unmöglich, dass es rauskommt - und wenn doch ist es einfacher sich dann auf dumm zu stellen “achso wusste ich nicht dachte Homeoffice geht von überall” - als wenn einem explizit Nein gesagt wurde und man es dann trotzdem macht. Deshalb einfach machen und sehen.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Hab ich gemacht. Bin fast aufgeflogen, als Zoom Hintergrund nicht funktioniert hat. Also stets wenn möglich Kamera aus.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Bei uns sind entsprechende IP Adressen gesperrt und das Arbeiten aus dem Ausland ist verboten (Finanzdienstleister).

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

ich arbeite offiziell in der schweiz und beziehe schweizer lohn. zugleich halte ich mich zu 90% in meiner heimat in ostdeutschland auf. dank corona gab es zahlreiche sonderregeln, sodass ich diese wunderbare arbitrage betreiben kann.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.08.2022:

Hab ich gemacht. Bin fast aufgeflogen, als Zoom Hintergrund nicht funktioniert hat. Also stets wenn möglich Kamera aus.

Das kommt aber auf den Hintergrund an und ob es überhaupt jemand kapiert ne weiße Wand in Australien schaut wie eine weiße Wand in Deutschland aus

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 25.07.2022:

A1 geht ja auch um Krankenversicherung

Ja aber warum soll ich das brauchen oder mich drum kümmern? Wenn Du 3 Tage nach NL fährst und Deine Freundin besuchst ohne zu arbeiten kannst Du medizinische Hilfe benötigen: Unfall, Herzinfarkt, Corona, was auch immer. Da du hier nicht arbeitest, geht das problemlos auch ohne A1.

Gleiche Situation, aber statt bei Deiner Freundin nur TV zu glotzen, machst du Videocalls mit Deutschland. Wenn Du jetzt beim Videocall ‘nen Herzinfarkt kriegst statt beim TV glotzen - warum soll Dir dann medizinische Hilfe versagt werden oder Du anderweitig Probleme kriegen, wenn Du jetzt kein A1 hast? Denkst Du, der Notarzt, statt Dich zu versorgen und ins Krankenhaus zu bringen, macht zu allererst einmal eine forensische Analyse des TV Geräts und Deines Laptops, um sicherzustellen, dass Du auch ja nicht ohne A1 gearbeitet hast, um dir sonst medizinische Hilfe zu verweigern?

Solange Du nur “im stillen Kämmerlein” arbeitest, sehe ich absolut keinen Grund, sich mit A1 rumzuschlagen.

Nach spätestens drei Tagen muss man eine Krankschreibung einreichen. Es kann problematisch sein, wenn die von einem Krankenhaus im Ausland kommt.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Moin, ich habe weitgehend Home Office und würde gerne mal ab und zu ein paar Tage aus dem EU-Ausland arbeiten. Offiziell ist es nicht erlaubt, aber ich würde es gerne trotzdem machen. Bitte keine Diskussion über steuer- und sozialversicherungsrechtliche Problematiken, diese sind mir bekannt und das Risiko geh ich gerne ein.

Frage: Bin natürlich über VPN mit dem Firmennetzwerk verbunden. Denkt ihr es könnte Probleme geben, wenn ich versuche, mich über ein ausländisches WLAN ins Firmen-VPN einzuloggen? Und wenn ja, kann ich dieses Problem über ein weiteres VPN (zb NordVPN) lösen?

Danke!

Ja kann man über einen weiteren VPN lösen oder besser daheim einen Rechner als VPN laufen lassen die VPNs der VPN Anbieter sind bekannt wenn man es jemand darauf anlegt zu prüfen ob so etwas genutzt wird. Daraus kann man natürlich noch keinen Rückschluss ziehen das Du im Ausland bist nur das Du einen VPN nutzt der kann aber auch daheim auf dem Router hinterlegt sein dagegen gibt es sicher keine Betriebsvereinbarung etc.

Wenn Du bei einer größeren Firma bist wird da aber offiziell eh niemand wagen die Daten auszuwerten, da springt denen der Betriebsrat an die Gurgel.

Bei mir (Dax30) haben sie jetzt zum 01. April die Option eingeführt Homeoffice im EU Ausland in der Zeiterfassung einzutragen und jeder Mitarbeiter darf 2 Monate pro Jahr im Ausland arbeiten. Ich sondiere schon die Möglichkeiten auf den Kanaren für Januar Februar.

No offence, aber bei DAX 30 fällt das schon mal gar keinem auf, da die Leute viel zu lethargisch sind um sich diesen Aufwand zu machen….

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

bigboss schrieb am 15.04.2022:

Bei uns in der Company wird bei so etwas hart durchgegriffen. Hatten mal so einen case letztes Jahr. Fristlose Kündigung und der zukünftige Arbeitgeber wurde auch informiert.

Ja genau. Laber nicht.

Ist hart strafbar den neuen Arbeitgeber anzurufen und xy über Mitarbeiter A zu plaudern

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Bei uns (DAX30) macht der Laptop eine Standortabfrage wenn er sich mit dem Firmen-VPN verbindet. Ist erstmal nicht dramatisch, als ATler hat man meist auch im Urlaub seinen Laptop dabei. Aber es taucht zumindest irgendwo im System auf. Und da es die klare Ansage gab, dass Homeoffice aus steuerlichen und rechtlichen Gründen nicht im Ausland gemacht werden darf, ist es zumindest heikel.

Wahrscheinlich gilt hier wie bei vielen amderen Dingen, dass alles gut ist, so lange es keine Probleme gibt. Aber wenn irgendetwas schief läuft, du wirst krank, Laptop wird gestohlen, ein kurzfristiges Präsenzmeeting wird verlangt, es gibt ein Audit, etc., dann potenzieren sich die Probleme ganz schnell.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.08.2022:

Bei uns (DAX30) macht der Laptop eine Standortabfrage wenn er sich mit dem Firmen-VPN verbindet. Ist erstmal nicht dramatisch, als ATler hat man meist auch im Urlaub seinen Laptop dabei. Aber es taucht zumindest irgendwo im System auf. Und da es die klare Ansage gab, dass Homeoffice aus steuerlichen und rechtlichen Gründen nicht im Ausland gemacht werden darf, ist es zumindest heikel.

Wahrscheinlich gilt hier wie bei vielen amderen Dingen, dass alles gut ist, so lange es keine Probleme gibt. Aber wenn irgendetwas schief läuft, du wirst krank, Laptop wird gestohlen, ein kurzfristiges Präsenzmeeting wird verlangt, es gibt ein Audit, etc., dann potenzieren sich die Probleme ganz schnell.

Einfach VPN anmachen, dann ist man ganz schnell wieder in Deutschland

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.08.2022:

Einfach VPN anmachen, dann ist man ganz schnell wieder in Deutschland

Geht aber nur, wenn der Laptop ausschließlich die IP zur Standortermittlung heranzieht. Über WLAN ist das ebenfalls möglich und manche Laptops haben auch GPS. Das kann man alles für den Benutzer unsichtbar abfragen und protokollieren, und bei der nächsten Verbindung zum Arbeitgeber rüberschicken.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Würde eher eigenen VPN Zuhause aufmachen und nen Router mit VPN Support mitnehmen

WiWi Gast schrieb am 06.08.2022:

Bei uns (DAX30) macht der Laptop eine Standortabfrage wenn er sich mit dem Firmen-VPN verbindet. Ist erstmal nicht dramatisch, als ATler hat man meist auch im Urlaub seinen Laptop dabei. Aber es taucht zumindest irgendwo im System auf. Und da es die klare Ansage gab, dass Homeoffice aus steuerlichen und rechtlichen Gründen nicht im Ausland gemacht werden darf, ist es zumindest heikel.

Wahrscheinlich gilt hier wie bei vielen amderen Dingen, dass alles gut ist, so lange es keine Probleme gibt. Aber wenn irgendetwas schief läuft, du wirst krank, Laptop wird gestohlen, ein kurzfristiges Präsenzmeeting wird verlangt, es gibt ein Audit, etc., dann potenzieren sich die Probleme ganz schnell.

Einfach VPN anmachen, dann ist man ganz schnell wieder in Deutschland

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.08.2022:

ich arbeite offiziell in der schweiz und beziehe schweizer lohn. zugleich halte ich mich zu 90% in meiner heimat in ostdeutschland auf. dank corona gab es zahlreiche sonderregeln, sodass ich diese wunderbare arbitrage betreiben kann.

Was sind denn die Sonderregelungen?

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Es muss übrigens nicht nur der Arbeitgeber sein, der sich dran stört. Letztens stand in der FAZ ein Artikel über einen Mann, der sein Homeoffice nach Thailand verlegt hat. In Thailand gibt es wohl ein Gesetz, dass Firmen ihre Tätigkeit offiziell anmelden und eine Sicherheitsleistung hinterlegen müssen. Das ist natürlich nicht passiert. Der Vermieter hat das irgendwann gemerkt und der Mann kam in Abschiebehaft, wo sein Unternehmen ihn rausgeholt hat.

Ist sicherlich ein Einzelfall, aber nur ein Beispiel was alles dafür sorgen kann, dass man auffliegt. Man weiß nie was für doofe Zufälle eintreten. Ob ich dafür meinen Job riskieren würde?

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Lucia_T3 schrieb am 15.04.2022:

bigboss schrieb am 15.04.2022:

Bei uns in der Company wird bei so etwas hart durchgegriffen. Hatten mal so einen case letztes Jahr. Fristlose Kündigung und der zukünftige Arbeitgeber wurde auch informiert.

Wie soll der zukünftige Arbeitgeber denn bitte informiert werden? Weiß doch keiner genau wo du danach arbeitest?

Das wäre auch ziemlich nachtragend und mies. Da könnte man dann schon den Rechtsanwalt aufsuchen.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Was glaubst du nicht? Dass ein Mitarbeiter, der zu Lasten des Unternehmens Steuerhinterziehung und Sozialversicherungsbetrug begeht, fristlos gekündigt wird? Was meinst du, welche Kosten einem Unternehmen entstehen, wenn es plötzlich eine Betriebsstätte im Ausland hat?

WiWi Gast schrieb am 06.08.2022:

bigboss schrieb am 15.04.2022:

Bei uns in der Company wird bei so etwas hart durchgegriffen. Hatten mal so einen case letztes Jahr. Fristlose Kündigung und der zukünftige Arbeitgeber wurde auch informiert.

Ja genau. Laber nicht.

Ist hart strafbar den neuen Arbeitgeber anzurufen und xy über Mitarbeiter A zu plaudern

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Als ob Arbeitgeber irgendwelche GPS Daten verfolgen und tracken :D

Wenn du ohnehin nie in Büro musst, geht das luftig locker.
Darf halt nur kein Unfall passieren oder so..

Aber falls man "auffliegt" und den Job verliert - Es war in der Geschichte der BR Deutschland wohl noch nie so einfach einen neuen Job zu finden wie heute.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

WiWi Gast schrieb am 08.08.2022:

ich arbeite offiziell in der schweiz und beziehe schweizer lohn. zugleich halte ich mich zu 90% in meiner heimat in ostdeutschland auf. dank corona gab es zahlreiche sonderregeln, sodass ich diese wunderbare arbitrage betreiben kann.

Was sind denn die Sonderregelungen?

Er meint die temporäre Aussetzung der Besteuerung in Deutschland als Grenzgänger.
Das hat in meinem Fall auch rund 35k per Anno ausgemacht.
Normalerweise Besteuerung in Deutschland, während Corona wurde das auf Schweiz umgestellt. Steuerersparnis rund 30%.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Ich spiele auch schon sehr lange mit dem Gedanken aus dem Ausland zu arbeiten. Ich arbeite in einem DAX30 Unternehmen und uns ist es per BV untersagt aus dem Ausland zu arbeiten. Von einigen Kollegen habe ich bereits erfahren, dass diese wiederum Kollegen haben, die aus dem Ausland arbeiten.

Eventuell werde ich das meinem Vorgesetzten vorschlagen. Außer ein "Nein, geht nicht." habe ich nichts zu befürchten.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Dein Vorgesetzer kann/wird/darf gar nichts anderes sagen als "nein". Würde das daher auf alle Fälle NICHT machen.

Bei Dax30 kümmert sich wirklich niiiiiiemand drum, wenn man in der EU arbeitet. Bei 100k+ Mitarbeitern macht sich keiner Mühe. Außerdem möchte sich keiner den Skandal antun "Mitarbeiter werden überwacht".

Der AG hat ja auch prinzipiell absolut nichts dagegen, solange er es nicht weiß. Es enstehen ihm keinerlei Nachteile. Ebenso Finanzamt + Krankenkasse --> alle freuen sich, dass du deine Beiträge/Steuern in Deutschland zahlst.

Die Einzigen "Verlierer" sind die Gastgeberländer, in denen du arbeitest aber keine Steuern zahlst. Andererseits bringst du anderweitig Geld ins Land (Airbnb/Einkaufen/Restaurants), weswegen auch da KEINER auch irgendeinen Finger krumm machen würde. Ganz zu schweigen, dass das auch bei "uns" Schreibtisch-Warriors auch gar nicht möglich wäre. Wir sind ja nicht von Touristen zu unterscheiden.

Die A1-Regelung wurde damals für den Niedriglohnsektor einführt, um Schwarzarbeit aus Osteuropa einzudämmen und leichter zu kontrollieren.

Also ich gebe hier keine Beratung, möchte aber auch ganz klar sagen, wie die Welt nun mal aussieht. Macht euch das Leben nicht zu schwer.

WiWi Gast schrieb am 13.09.2022:

Ich spiele auch schon sehr lange mit dem Gedanken aus dem Ausland zu arbeiten. Ich arbeite in einem DAX30 Unternehmen und uns ist es per BV untersagt aus dem Ausland zu arbeiten. Von einigen Kollegen habe ich bereits erfahren, dass diese wiederum Kollegen haben, die aus dem Ausland arbeiten.

Eventuell werde ich das meinem Vorgesetzten vorschlagen. Außer ein "Nein, geht nicht." habe ich nichts zu befürchten.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Eine gute Möglichkeit, es ohne Gefahr zu testen, ist folgende: Zuhause am Router ausländisches VPN (am besten Nicht-EU) aktivieren und fortan immer damit im Homeoffice arbeiten. Wenn man nach ein paar Monaten noch nicht darauf angesprochen wurde, dann kann man davon ausgehen dass man nicht überwacht wird bzw. es den AG nicht interessiert.

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WiWi Gast

Heimlich aus dem Ausland arbeiten

Macht euch nichts vor, ihr werdet nicht überwacht von wo ihr arbeitet. Den Skandal will sich keiner antun, den Aufwand ebenso wenig. Wozu auch? Solange man seine Arbeit sauber erledigt, wird niemand auf die Idee kommen danach zu schauen. Und zum Thema Steuer etc., wir reden hier von kurzen Zeiträumen nehme ich an, sprich 2-4 Wochen, das juckt niemanden. Steuerpflichtig im Ausland erst ab >180 Tage (zumindest in der EU). Insofern ist das kein Problem.

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