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Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Das ist keine Ausnahme.
Einfach mal den Arbeitgeber fragen. Mehr als Nein kann er nicht sagen. Du musst das einfach super verkaufen. Und der Ausbau ist auch möglich. Ich habe 2 linke Hände und hab mir einfach bei einem Zimmermann in der Nähe angefragt ob er das nebenbei machen möchte. Kann er sich was dazuverdienen. 3000€ Materialkosten und 2000€ hat er für seine Arbeit bekommen. Ich habe ihm nur als Handlanger geholfen. Demnach kann das jeder. Einfach mal schlau sein und fragen.

SnisniBrisni schrieb am 22.11.2021:

Ich hoffe du bist dir im Klaren darüber, wie wenig Leute 5k vom Arbeitgeber als Zuschuss für einen Umbau bekommen, und wie wenig Leute so ein Dachgeschoss eigenständig umbauen können. Absolute Ausnahme der Fall

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

23qm um genau zu sein.
Ich habe es privat ausgebaut. Über eine offizielle Firma hätte ich dafür 20.000€ bezahlt.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Können ja bei dem Preis nicht mehr als 5 m2 sein...

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:
Habe angefragt ob sie sich an den Ausbau beteiligen. Haben sie. Ich habe einen Betrag von 5000 netto erhalten und habe mir das Dachgeschoss mit allem drum und dran für 5000 netto ausbauen lassen.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

60% HO bei uns, hatte eigentlich auf 4 gehofft. Aber dank verständnisvollem Chef wird es wohl dennoch auf 4 Tage zuhause und 1 vor Ort hinauslaufen, was mich sehr happy macht.

Zur Wohnungsdiskussion: Wenn ich lese das jemand sagt 4 Zimmer Wohnung und daher muss man vom Schlafzimmer aus arbeiten, 5 Zimmer nicht leistbar... Irgendwo muss man eben Abstriche machen, wie wäre es mit weiter aus der Stadt rausziehen? Freunde von mir haben das jetzt gemacht: Vorher 2-Zi 53qm für 800 warm, jetzt ins Dorf vor der Stadt, 10 min mit Auto, 3 Zimmer, 110qm, riesen Balkon, 850 warm. Hätten auch kleinere Wohnung nehmen können für 700 warm. Alles ist möglich, aber die eierlegende Wollmilchsau (größere Wohnung in gleicher/besserer Lage und am besten noch günstiger) ist halt quasi unmöglich.

Das Thema bei der aktuellen Diskussion hier ist weniger der Preis sondern mehr überhaupt die Verfügbarkeit. Dass es draußen günstiger ist wird niemand bestreiten. Und eine 3-Zimmer-Wohnung zu finden ist noch vergleichsweise einfach. Für DINKS ist das deshalb auch nicht das größte Problem. Suchst du nach vernünftigen und geeigneten 5 oder 6-Zimmer-Wohnung für eine Familie mit Homeoffice sieht die Welt aber ganz anders aus.

Solche Wohnungen wurden jahrzehntelang quasi nicht gebaut, weil es außer von ein paar Großfamilien keinen Bedarf gab. Leute die eine größere Wohnung gesucht haben wollten mehr Platz, aber nicht mehr Zimmer. Jetzt bräuchte man solche Wohnungen, aber man kann sie nicht herbeizaubern.

Ob eine Familie die Kinder dann noch aus ihrem gewohnten Umfeld reißen will um weiter raus zu ziehen, steht nochmal auf einem anderen Blatt (über sowas habe ich mir früher aber auch keine Gedanken gemacht).

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Bei uns trifft die nun wohl anstehende Pflicht zum Home-Office auf eine deutlich geteiltere Meinung als noch im Frühjahr.

Viele wollen gar nicht mehr durchgängig im Home-Office arbeiten. Sei es, weil Kinder und/oder Partner stören, zu wenig Platz besteht oder einfach der soziale Kontakt vermisst wird. Andere können es gar nicht abwarten, wobei mit einem Arbeitsplatz am Küchentisch weder der Begriff "Home-Office" zutreffend ist, noch alle Vorgaben in punkto Arbeitsschutz und Datenschutz erfüllt werden können.

Dass hier besonders clevere Leute damit prahlen, wie viele Dinge sie privat den ganzen Tag über erledigen, belegt auch die in einigen Fälle durchaus berechtigte Skepsis zu dem Thema.

Nach Corona werden wir überwiegend wieder Präsenz im Büro haben, allerdings werden 1 bis maximal 2 Tage pro Woche Home-Office möglich sein. Damit kann ich persönlich gut leben und habe auch keine Probleme, mein Team von 11 Leuten zu führen.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

SnisniBrisni schrieb am 22.11.2021:

Ich hoffe du bist dir im Klaren darüber, wie wenig Leute 5k vom Arbeitgeber als Zuschuss für einen Umbau bekommen, und wie wenig Leute so ein Dachgeschoss eigenständig umbauen können. Absolute Ausnahme der Fall

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

23qm um genau zu sein.
Ich habe es privat ausgebaut. Über eine offizielle Firma hätte ich dafür 20.000€ bezahlt.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Können ja bei dem Preis nicht mehr als 5 m2 sein...

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:
Habe angefragt ob sie sich an den Ausbau beteiligen. Haben sie. Ich habe einen Betrag von 5000 netto erhalten und habe mir das Dachgeschoss mit allem drum und dran für 5000 netto ausbauen lassen.

Mein Arbeitgeber hat in 2020 rund 65m für Home Office Ausstattung seiner Mitarbeiter ausgegeben.
Darunter waren u.a. Möbel höhenverstellbar, Laptop, Curved Bildschirme und auch Zuschüsse zu Hausausbau.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Also ich habe mir mein Arbeitszimmer im Dachgeschoss von der Firma spenden lassen.
Wir haben ein Haus aber das Dachgeschoss war nicht ausgebaut. Ich habe meiner Firma erklärt es ist unmöglich ohne Arbeitszimmer zu arbeiten. Habe angefragt ob sie sich an den Ausbau beteiligen. Haben sie. Ich habe einen Betrag von 5000 netto erhalten und habe mir das Dachgeschoss mit allem drum und dran für 5000 netto ausbauen lassen. Nutzen tue ich das jetzt als Schlafzimmer. Das andere freie Zimmer wurde jetzt Ankleide und Büro.
Bin übrigens Sachbearbeiter im Unternehmen.
Alles richtig gemacht. Wer nicht dreist fragt kommt auch zu nix. Meine Kollegen dürfen von der Nummer natürlich nichts erfahren.

Wie lässt du bitte für 5k ein Dachgeschoss zum Arbeitsplatz ausbauen? Dafür bekommst du gerade mal die nötigen Möbel. Und damit bist du dann noch weit entfernt davon, dich wohlzufühlen.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Bei uns trifft die nun wohl anstehende Pflicht zum Home-Office auf eine deutlich geteiltere Meinung als noch im Frühjahr.

Viele wollen gar nicht mehr durchgängig im Home-Office arbeiten. Sei es, weil Kinder und/oder Partner stören, zu wenig Platz besteht oder einfach der soziale Kontakt vermisst wird. Andere können es gar nicht abwarten, wobei mit einem Arbeitsplatz am Küchentisch weder der Begriff "Home-Office" zutreffend ist, noch alle Vorgaben in punkto Arbeitsschutz und Datenschutz erfüllt werden können.

Dass hier besonders clevere Leute damit prahlen, wie viele Dinge sie privat den ganzen Tag über erledigen, belegt auch die in einigen Fälle durchaus berechtigte Skepsis zu dem Thema.

Nach Corona werden wir überwiegend wieder Präsenz im Büro haben, allerdings werden 1 bis maximal 2 Tage pro Woche Home-Office möglich sein. Damit kann ich persönlich gut leben und habe auch keine Probleme, mein Team von 11 Leuten zu führen.

Naja ist halt wie immer. Die in einer Leitungsfuktion wollen eher weniger Homeoffice, die anderen eher mehr. Ausnahmen bestätigen die Regel.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Ich miete mir auf eigene Kosten ein CoWorking Space im Großraum Büro an, weil mich mein Arbeitgeber ins Home Office schickt...

Tolle Hippster Idee

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Einfach einen Coworking Space mieten. Problem gelöst. Als müsste man gleich umbauen oder umziehen, weil man Zuhause kein eigenes Büro hat? Manche Leute machen sich es auch absichtlich kompliziert...

Stimmt, ich habe einen Bürojob und mein AG stellt mir einen Arbeitsplatz zur Verfügung aber ich gebe sogar extra Geld aus um woanders im Büro zu sitzen. Nicht im Ernst?

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Nach Corona werden wir überwiegend wieder Präsenz im Büro haben, allerdings werden 1 bis maximal 2 Tage pro Woche Home-Office möglich sein. Damit kann ich persönlich gut leben und habe auch keine Probleme, mein Team von 11 Leuten zu führen.

Wenn du führen würdest, hättest du kein Problem damit, dass deine MA's außerhalb deiner Kontrolle arbeiten.

Also sag besser, dass du dein Team von 11 Leuten managst.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Ich miete mir auf eigene Kosten ein CoWorking Space im Großraum Büro an, weil mich mein Arbeitgeber ins Home Office schickt...

Tolle Hippster Idee

Du fährst lieber stundenlang auf eigene Kosten in deiner Freizeit zu deinem Arbeitgeber? Oder verbringst dein Leben in der Nähe eines Industriegebiets, damit du morgens in 10 min mit dem Fahrrad da bist?

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Für die, die ab und zu ins Office gehen: Was hat sich dort verändert?

Ich war ein paar mal vor Ort (Finance), aber da alles freiwillig ist, ist fast niemand dort und alle Meetings finden sowieso remote statt. Bin daher wieder zu 100% ins HO zurückgekehrt, weil es so wenig Sinn macht - abgesehen vom Lunch mit dem einen oder anderen Kollegen.

Da mir reine Bildschirmarbeit nicht so behagt und nun im HO auch alles andere wegfällt, überlege ich mir wirklich entweder auf Teilzeit zu wechseln oder irgendwas mit Menschen zu machen. Das Berufsbild hat sich durch Covid/HO doch massiv geändert. Kommt noch dazu, dass ich Zuhause kein eigenes Arbeitszimmer habe (Familie).

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Nochmal: 3000 Materialkosten (rigips, Dämmung, spotleuchten, Elektrik, vinylboden, Tür usw. ) und 2000€ an den Zimmermann. 23qm Ausbau. Nutze den Ausbau aber jetzt als Schlafzimmer und habe mir im ankleidezimmer (25qm) in einer großzügigen Ecke einen Schreibtisch mit nem arbeitsstuhl hingestellt. Den Schreibtisch und Stuhl hab ich mir aus dem Büromöbel Lager bei uns in der Firma besorgt. Hab ich mir geliehen solange ich bei der Firma bleibe (also dann bis zur Rente :-) ). Viel Platz jetzt und ungestörtes arbeiten. Plus zusätzlich ein richtig Hammer Schlafzimmer. Die passenden und 1 Jahr alten Möbel für das Schlafzimmer (Bett, Kommode, deko und Fernseher) waren ja schon vorher da und wurden nur nach oben getragen.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Also ich habe mir mein Arbeitszimmer im Dachgeschoss von der Firma spenden lassen.
Wir haben ein Haus aber das Dachgeschoss war nicht ausgebaut. Ich habe meiner Firma erklärt es ist unmöglich ohne Arbeitszimmer zu arbeiten. Habe angefragt ob sie sich an den Ausbau beteiligen. Haben sie. Ich habe einen Betrag von 5000 netto erhalten und habe mir das Dachgeschoss mit allem drum und dran für 5000 netto ausbauen lassen. Nutzen tue ich das jetzt als Schlafzimmer. Das andere freie Zimmer wurde jetzt Ankleide und Büro.
Bin übrigens Sachbearbeiter im Unternehmen.
Alles richtig gemacht. Wer nicht dreist fragt kommt auch zu nix. Meine Kollegen dürfen von der Nummer natürlich nichts erfahren.

Wie lässt du bitte für 5k ein Dachgeschoss zum Arbeitsplatz ausbauen? Dafür bekommst du gerade mal die nötigen Möbel. Und damit bist du dann noch weit entfernt davon, dich wohlzufühlen.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Nach Corona werden wir überwiegend wieder Präsenz im Büro haben, allerdings werden 1 bis maximal 2 Tage pro Woche Home-Office möglich sein. Damit kann ich persönlich gut leben und habe auch keine Probleme, mein Team von 11 Leuten zu führen.

Wenn du führen würdest, hättest du kein Problem damit, dass deine MA's außerhalb deiner Kontrolle arbeiten.

Also sag besser, dass du dein Team von 11 Leuten managst.

You made my day!

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Für die, die ab und zu ins Office gehen: Was hat sich dort verändert?

Ich war ein paar mal vor Ort (Finance), aber da alles freiwillig ist, ist fast niemand dort und alle Meetings finden sowieso remote statt. Bin daher wieder zu 100% ins HO zurückgekehrt, weil es so wenig Sinn macht - abgesehen vom Lunch mit dem einen oder anderen Kollegen.

Da mir reine Bildschirmarbeit nicht so behagt und nun im HO auch alles andere wegfällt, überlege ich mir wirklich entweder auf Teilzeit zu wechseln oder irgendwas mit Menschen zu machen. Das Berufsbild hat sich durch Covid/HO doch massiv geändert. Kommt noch dazu, dass ich Zuhause kein eigenes Arbeitszimmer habe (Familie).

Ich habe auch genau diese Überlegung. Mir hat die Pandemie auch klar gemacht, wie gerne ich mit Menschen zusammen arbeite. Ich werde mich jetzt auch umschauen in Richtung Sales; Netzwerkerjob. Ich will nicht nur vor dem Computer sitzen.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Ich miete mir auf eigene Kosten ein CoWorking Space im Großraum Büro an, weil mich mein Arbeitgeber ins Home Office schickt...

Tolle Hippster Idee

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Einfach einen Coworking Space mieten. Problem gelöst. Als müsste man gleich umbauen oder umziehen, weil man Zuhause kein eigenes Büro hat? Manche Leute machen sich es auch absichtlich kompliziert...

Stimmt, ich habe einen Bürojob und mein AG stellt mir einen Arbeitsplatz zur Verfügung aber ich gebe sogar extra Geld aus um woanders im Büro zu sitzen. Nicht im Ernst?

so oder so, das geht nur für Leute, die einer Stadt leben (ab einer gewissen Größe). Ab einem gewinnen Radius pendele ich doch nicht in die Stadt zum Co-Working Space -> da gehe ich lieber direkt ins Büro.

Entweder man hat ein Haus und den nötigen Platz, das nötige Taschengeld, um was umzubauen oder man muss abstriche machen (4-5-Zimmer-Wohnung in der "Pampa" habe ich selten gesehen)

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

ich gehöre zur HO-Sparte in meinem Unternehmen und ist schon nicht ganz einfach, wenn der AG es eher gerne hätte, wenn alle ins Büro kämen + einige Kollegen einem immer wieder mitteilen, wie schön es wäre, wenn man sich wieder vor Ort sehen würde.

Zum Glück bin ich nicht alleine, denn wann immer ich ins Büro fahre, könnte es nicht leerer sein :)

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Genau meine Meinung.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2021:

Endlich mal ein etwas weitsichtigerer Kommentar. Die meisten hier - ich schrieb es schon - sehen nur ihren eigenen Minivorteil. Viele schreiben ja auch ganz offen, dass sie im HO weniger arbeiten als im Büro bzw. dass sie im HO mehr privaten Tätigkeiten nachgehen.

Wenn wirklich eine regelmäßige Entkopplung von Arbeitsort und Lebensort stattfindet, dann muss der Arbeitsplatz entweder massiv staatlich geschützt und unkündbar sein (Professoren sind da die einzigen, die mir einfallen), oder eure "Hi-Po-Karriere-Träume aus dem Homeoffice" werden ganz schnell (in 10 bis 20 Jahren) von Menschen auf der anderen Seite des Planeten geträumt - die sprechen nämlich auch perfekt Englisch.

Wie kann man denn bitte so wenig vorausschauend sein, dass man tatsächlich glaubt, der Arbeitgeber würde einerseits 100% HO und digital machen, aber andererseits ganz dringend auf euch FH'ler aus Frankfurt, euch Master-Absolventen aus Köln und euch Doktoren aus Mannheim angewiesen sein?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2021:

Das ist (leider) an vielen Orten Realität, sofern keine fixen Office-Pflichttage eingeführt werden. Da ist man nichts anderes mehr, als ein outsourced Sachbearbeiter in einem Niedriglohnland, welche wohl bald viele Jobs hier übernehmen werden, sofern auf Englisch, keine Präsenzpflicht erforderlich und alles schön dokumentiert ist. Denke, dass Remote Work noch zu tiefgreifenden Verwerfungen in der Arbeitswelt führen wird. Wir stehen erst am Anfang bzw. muss die Pandemie vorbei sein, damit man überhaupt an einen geregelten Bürobetrieb denken kann. Bin der Meinung, dass sich 1-3 Office-Pflichttage in Zukunft einbürgern werden. Nur remote geht auf Dauer wohl nur bei wenigen Menschen bezüglich Motivation, sozialer Austausch und Unternehmenskultur-/Identität.

antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

So werden sich die künftigen HO-Regelungen m.E. auf die Wohnverhältnisse auswirken:
komplett HO: wird sich wohl nicht allgemein durchsetzen (sozialer Aspekt,...)

1 Tag verpflichtend im Office: Wohnung darf nicht mehr als 1,5h entfernt sein vom Büro.
2 Tage verpflichtend im Office: Wohnung nicht mehr als 1,5h entfernt + 1 Hotelübernachtung
3 Tage oder 4 Tage verpflichtend im Office: es lohnt sich nicht, wegen so weniger HO-Tagen eine völlig andere Wohnsituation zu installieren. Man kann höchstens darüber nachdenken, sich in der Arbeitsstadt eine kleine Zweitwohnung zu mieten und an Wochenende + HO-Tagen dann an einem (auch weiter entfernten) Wohnort zu wohnen.

Kurzfassung: erst bei mehr als 2 HO-Tagen pro Woche lohnt es, sich über die eigenen Wohnverhältnisse tiefergehende Gedanken zu machen. Deshalb lautet die große Streitfrage: Bis zu 2 Tagen HO oder doch mehr?

antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Nach Corona werden wir überwiegend wieder Präsenz im Büro haben, allerdings werden 1 bis maximal 2 Tage pro Woche Home-Office möglich sein. Damit kann ich persönlich gut leben und habe auch keine Probleme, mein Team von 11 Leuten zu führen.

Wenn du führen würdest, hättest du kein Problem damit, dass deine MA's außerhalb deiner Kontrolle arbeiten.

Also sag besser, dass du dein Team von 11 Leuten managst.

Ich sitze meinen Mitarbeitern auch im Büro nicht auf dem Schoß und kontrolliere, ob sie auch brav tippen. So ein schwachsinniger Kommentar!
Beim kurzen Small-Talk im Büro fange ich auch Themen auf, die in einem regelmäßigen 1:1 per Videocall nicht angesprochen werden. Nicht alle Mitarbeiter formulieren Ihre Ansprüche und Wünsche glasklar in einem solchen Call, sondern senden Signale durch die Blume, die sich nur im persönlichen Austausch (und wenn es nur 2 Minuten am Kaffeeautomaten sind) herauskristallisieren.

antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Genau meine Meinung.

Endlich mal ein etwas weitsichtigerer Kommentar. Die meisten hier - ich schrieb es schon - sehen nur ihren eigenen Minivorteil. Viele schreiben ja auch ganz offen, dass sie im HO weniger arbeiten als im Büro bzw. dass sie im HO mehr privaten Tätigkeiten nachgehen.

Wenn wirklich eine regelmäßige Entkopplung von Arbeitsort und Lebensort stattfindet, dann muss der Arbeitsplatz entweder massiv staatlich geschützt und unkündbar sein (Professoren sind da die einzigen, die mir einfallen), oder eure "Hi-Po-Karriere-Träume aus dem Homeoffice" werden ganz schnell (in 10 bis 20 Jahren) von Menschen auf der anderen Seite des Planeten geträumt - die sprechen nämlich auch perfekt Englisch.

Wie kann man denn bitte so wenig vorausschauend sein, dass man tatsächlich glaubt, der Arbeitgeber würde einerseits 100% HO und digital machen, aber andererseits ganz dringend auf euch FH'ler aus Frankfurt, euch Master-Absolventen aus Köln und euch Doktoren aus Mannheim angewiesen sein?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2021:

Das ist (leider) an vielen Orten Realität, sofern keine fixen Office-Pflichttage eingeführt werden. Da ist man nichts anderes mehr, als ein outsourced Sachbearbeiter in einem Niedriglohnland, welche wohl bald viele Jobs hier übernehmen werden, sofern auf Englisch, keine Präsenzpflicht erforderlich und alles schön dokumentiert ist. Denke, dass Remote Work noch zu tiefgreifenden Verwerfungen in der Arbeitswelt führen wird. Wir stehen erst am Anfang bzw. muss die Pandemie vorbei sein, damit man überhaupt an einen geregelten Bürobetrieb denken kann. Bin der Meinung, dass sich 1-3 Office-Pflichttage in Zukunft einbürgern werden. Nur remote geht auf Dauer wohl nur bei wenigen Menschen bezüglich Motivation, sozialer Austausch und Unternehmenskultur-/Identität.

Nur um klarzustellen: Präsenzpflicht wird den Abbau/Verlagerung von Arbeitsplätzen nicht verhindern. Wäre naiv so etwas zu denken. Und wie bereits beschrieben, wird es wohl bei der Mehrheit der Unternehmen einen Mix von HO und Präsenz geben, um allen Ansprüchen gerecht zu werden.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Bei uns trifft die nun wohl anstehende Pflicht zum Home-Office auf eine deutlich geteiltere Meinung als noch im Frühjahr.

Viele wollen gar nicht mehr durchgängig im Home-Office arbeiten. Sei es, weil Kinder und/oder Partner stören, zu wenig Platz besteht oder einfach der soziale Kontakt vermisst wird. Andere können es gar nicht abwarten, wobei mit einem Arbeitsplatz am Küchentisch weder der Begriff "Home-Office" zutreffend ist, noch alle Vorgaben in punkto Arbeitsschutz und Datenschutz erfüllt werden können.

Dass hier besonders clevere Leute damit prahlen, wie viele Dinge sie privat den ganzen Tag über erledigen, belegt auch die in einigen Fälle durchaus berechtigte Skepsis zu dem Thema.

Nach Corona werden wir überwiegend wieder Präsenz im Büro haben, allerdings werden 1 bis maximal 2 Tage pro Woche Home-Office möglich sein. Damit kann ich persönlich gut leben und habe auch keine Probleme, mein Team von 11 Leuten zu führen.

Finde Homeoffice sollte nur denen erlaubt werden, die auch einen Schreibtisch und Bürostuhl Zuhause haben. Bei den Leuten die nach 1,5 Jahren noch immer am Küchentisch "arbeiten" kann man sich denken, was diese wirklich leisten.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Nach Corona werden wir überwiegend wieder Präsenz im Büro haben, allerdings werden 1 bis maximal 2 Tage pro Woche Home-Office möglich sein. Damit kann ich persönlich gut leben und habe auch keine Probleme, mein Team von 11 Leuten zu führen.

Wenn du führen würdest, hättest du kein Problem damit, dass deine MA's außerhalb deiner Kontrolle arbeiten.

Also sag besser, dass du dein Team von 11 Leuten managst.

Ich sitze meinen Mitarbeitern auch im Büro nicht auf dem Schoß und kontrolliere, ob sie auch brav tippen. So ein schwachsinniger Kommentar!
Beim kurzen Small-Talk im Büro fange ich auch Themen auf, die in einem regelmäßigen 1:1 per Videocall nicht angesprochen werden. Nicht alle Mitarbeiter formulieren Ihre Ansprüche und Wünsche glasklar in einem solchen Call, sondern senden Signale durch die Blume, die sich nur im persönlichen Austausch (und wenn es nur 2 Minuten am Kaffeeautomaten sind) herauskristallisieren.

Dafür brauchst du die Leute aber nicht 3-4 Tage im Büro. Die zwei Minuten am Kaffeeautomaten würdest du wohl auch in 1-2 Präsenztagen deiner Mitarbeiter unterbringen können.

Der Teil hier in deinem letzten Post passt schon eher zu 3-4 Tagen Präsenz. "Dass hier besonders clevere Leute damit prahlen, wie viele Dinge sie privat den ganzen Tag über erledigen, belegt auch die in einigen Fälle durchaus berechtigte Skepsis zu dem Thema."

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

So werden sich die künftigen HO-Regelungen m.E. auf die Wohnverhältnisse auswirken:
komplett HO: wird sich wohl nicht allgemein durchsetzen (sozialer Aspekt,...)

1 Tag verpflichtend im Office: Wohnung darf nicht mehr als 1,5h entfernt sein vom Büro.
2 Tage verpflichtend im Office: Wohnung nicht mehr als 1,5h entfernt + 1 Hotelübernachtung
3 Tage oder 4 Tage verpflichtend im Office: es lohnt sich nicht, wegen so weniger HO-Tagen eine völlig andere Wohnsituation zu installieren. Man kann höchstens darüber nachdenken, sich in der Arbeitsstadt eine kleine Zweitwohnung zu mieten und an Wochenende + HO-Tagen dann an einem (auch weiter entfernten) Wohnort zu wohnen.

Kurzfassung: erst bei mehr als 2 HO-Tagen pro Woche lohnt es, sich über die eigenen Wohnverhältnisse tiefergehende Gedanken zu machen. Deshalb lautet die große Streitfrage: Bis zu 2 Tagen HO oder doch mehr?

und wenn deine Firma im Ausland sitzt?

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

1-2 Tag Präsenz im Office reichen völlig aus, um sich persönlich auszutauschen. Konzentriert gearbeitet wird sowieso daheim. Gibt einige, die einen verbindlichen Team-Day festlegen, damit man alle sieht und Team-Meetings/Workshops gemeinsam halten kann. Danach ist es jedem freigestellt, ob er auch an anderen Tagen im Office sein möchte. Was sich nach meiner Erfahrung nicht bewährt ist Flexwork, d.h. wenn jeder kommen und gehen kann wenn er möchte. Ins Office geht man wegen dem Team und nicht vorrangig, um zu arbeiten. Denn Letzteres kann man besser im Homeoffice.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Genau meine Meinung.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2021:

Endlich mal ein etwas weitsichtigerer Kommentar. Die meisten hier - ich schrieb es schon - sehen nur ihren eigenen Minivorteil. Viele schreiben ja auch ganz offen, dass sie im HO weniger arbeiten als im Büro bzw. dass sie im HO mehr privaten Tätigkeiten nachgehen.

Wenn wirklich eine regelmäßige Entkopplung von Arbeitsort und Lebensort stattfindet, dann muss der Arbeitsplatz entweder massiv staatlich geschützt und unkündbar sein (Professoren sind da die einzigen, die mir einfallen), oder eure "Hi-Po-Karriere-Träume aus dem Homeoffice" werden ganz schnell (in 10 bis 20 Jahren) von Menschen auf der anderen Seite des Planeten geträumt - die sprechen nämlich auch perfekt Englisch.

Wie kann man denn bitte so wenig vorausschauend sein, dass man tatsächlich glaubt, der Arbeitgeber würde einerseits 100% HO und digital machen, aber andererseits ganz dringend auf euch FH'ler aus Frankfurt, euch Master-Absolventen aus Köln und euch Doktoren aus Mannheim angewiesen sein?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2021:

Das ist (leider) an vielen Orten Realität, sofern keine fixen Office-Pflichttage eingeführt werden. Da ist man nichts anderes mehr, als ein outsourced Sachbearbeiter in einem Niedriglohnland, welche wohl bald viele Jobs hier übernehmen werden, sofern auf Englisch, keine Präsenzpflicht erforderlich und alles schön dokumentiert ist. Denke, dass Remote Work noch zu tiefgreifenden Verwerfungen in der Arbeitswelt führen wird. Wir stehen erst am Anfang bzw. muss die Pandemie vorbei sein, damit man überhaupt an einen geregelten Bürobetrieb denken kann. Bin der Meinung, dass sich 1-3 Office-Pflichttage in Zukunft einbürgern werden. Nur remote geht auf Dauer wohl nur bei wenigen Menschen bezüglich Motivation, sozialer Austausch und Unternehmenskultur-/Identität.

Wieso sollte mein Job plötzlich von Menschen aus Thailand oder Vietnam erledigt werden können? Mal abgesehen davon dass "perfektes Englisch" weit hergeholt ist - in den allermeisten Jobs in Deutschland ist DEUTSCH eine Grundvoraussetzung. Bspw alles was mit Produktion zusammen hängt, Einkauf, HR (zumindest Recruiting/BP)... mir fallen da einige Jobs ein. Hierfür ist übrigens auch die Zeitverschiebung entscheidend. Was outgesourced wird und doch auch längst wurde sind so simple Tätigkeiten wie Stammdatenpflege etc. weil das wirklich von überall gemacht werden kann und absolut simple ist, in DE aber viel zu teuer.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Nach Corona werden wir überwiegend wieder Präsenz im Büro haben, allerdings werden 1 bis maximal 2 Tage pro Woche Home-Office möglich sein. Damit kann ich persönlich gut leben und habe auch keine Probleme, mein Team von 11 Leuten zu führen.

Wenn du führen würdest, hättest du kein Problem damit, dass deine MA's außerhalb deiner Kontrolle arbeiten.

Also sag besser, dass du dein Team von 11 Leuten managst.

Ich sitze meinen Mitarbeitern auch im Büro nicht auf dem Schoß und kontrolliere, ob sie auch brav tippen. So ein schwachsinniger Kommentar!
Beim kurzen Small-Talk im Büro fange ich auch Themen auf, die in einem regelmäßigen 1:1 per Videocall nicht angesprochen werden. Nicht alle Mitarbeiter formulieren Ihre Ansprüche und Wünsche glasklar in einem solchen Call, sondern senden Signale durch die Blume, die sich nur im persönlichen Austausch (und wenn es nur 2 Minuten am Kaffeeautomaten sind) herauskristallisieren.

Dafür brauchst du die Leute aber nicht 3-4 Tage im Büro. Die zwei Minuten am Kaffeeautomaten würdest du wohl auch in 1-2 Präsenztagen deiner Mitarbeiter unterbringen können.

Der Teil hier in deinem letzten Post passt schon eher zu 3-4 Tagen Präsenz. "Dass hier besonders clevere Leute damit prahlen, wie viele Dinge sie privat den ganzen Tag über erledigen, belegt auch die in einigen Fälle durchaus berechtigte Skepsis zu dem Thema."

Grundsätzlich stimme ich zu. Aber es stimmt auch, zumindest meiner Erfahrung nach, das man ein anderes Vertrauensverhältnis zueinander hat, wenn man sich öfters sieht.

Ansonsten ist meine Erfahrung mit dem Home Office, dass die Kollegen, welche im normalen Alltag engagiert sind, dies auch von zu Hause aus sind. Also m.E. gab es ihr im Durschnitt keine große Verschiebung der einzelenen Kollegen.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2021:

Nach Corona werden wir überwiegend wieder Präsenz im Büro haben, allerdings werden 1 bis maximal 2 Tage pro Woche Home-Office möglich sein. Damit kann ich persönlich gut leben und habe auch keine Probleme, mein Team von 11 Leuten zu führen.

Wenn du führen würdest, hättest du kein Problem damit, dass deine MA's außerhalb deiner Kontrolle arbeiten.

Also sag besser, dass du dein Team von 11 Leuten managst.

Ich sitze meinen Mitarbeitern auch im Büro nicht auf dem Schoß und kontrolliere, ob sie auch brav tippen. So ein schwachsinniger Kommentar!
Beim kurzen Small-Talk im Büro fange ich auch Themen auf, die in einem regelmäßigen 1:1 per Videocall nicht angesprochen werden. Nicht alle Mitarbeiter formulieren Ihre Ansprüche und Wünsche glasklar in einem solchen Call, sondern senden Signale durch die Blume, die sich nur im persönlichen Austausch (und wenn es nur 2 Minuten am Kaffeeautomaten sind) herauskristallisieren.

Dafür brauchst du die Leute aber nicht 3-4 Tage im Büro. Die zwei Minuten am Kaffeeautomaten würdest du wohl auch in 1-2 Präsenztagen deiner Mitarbeiter unterbringen können.

Der Teil hier in deinem letzten Post passt schon eher zu 3-4 Tagen Präsenz. "Dass hier besonders clevere Leute damit prahlen, wie viele Dinge sie privat den ganzen Tag über erledigen, belegt auch die in einigen Fälle durchaus berechtigte Skepsis zu dem Thema."

Ich finde mit seinen 3 - 4 Tagen hat er schon nicht unrecht. Was er mit den paar Minuten an der Kaffeemaschine meint sind ja Zufallsbegegnungen oder andere nicht geplante Begegnung wie der gemeinsame Gang zur Kantine, etc. Von denen gibt es naturgemäß mehr, wenn man mehr da ist, schon rein statistisch. Außerdem führen weniger Tage im Büro dazu, dass diese dann noch dichter mit Meetings voll gepackt sind und dadurch noch weniger Zufallsbegegnungen zustande kommen.

Ich finde es bei dieser Diskussion etwas ermüdend, dass viele nicht erkennen wollen, dass so eine Änderung Gewinner und Verlierer hervorbringt und nicht nur positiv ist. Man kann nicht alles ohne Einschränkungen ins digitale verlagern. Und es funktioniert auch nicht alles im Homeoffice genau so gut wie im Büro. Nur weil einige für sich entschieden haben, dass für sie die Vorteile überwiegen, muss das nicht für alle gelten. Aber ich habe das Gefühl viele gucken da nicht über ihren eigenen Tellerrand hinaus.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Wenn meine Firma nach Corona meint ich muss mehr als 1-2 Tage ins Büro und ich dann wieder mehr als 120km täglich Autofahren muss, dann reduziere ich meine Arbeitszeit und mein Frau mit dem attraktiveren Arbeitspaket arbeitet mehr.

Die jetzigen Spritpreise und meine gestiegene persönliche Inflationsrate bei gleichem Gehalt sind hier ohnehin ein Game Changer im Vergleich zu vor Covid.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Mir wurde soeben mitgeteilt, dass es ab Freitag für alle Mitarbeiter bis Ende des Jahres ins Homeoffice geht. Im Endeffekt finden das bei uns auch alle gut.

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Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Genau meine Meinung.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2021:

Endlich mal ein etwas weitsichtigerer Kommentar. Die meisten hier - ich schrieb es schon - sehen nur ihren eigenen Minivorteil. Viele schreiben ja auch ganz offen, dass sie im HO weniger arbeiten als im Büro bzw. dass sie im HO mehr privaten Tätigkeiten nachgehen.

Wenn wirklich eine regelmäßige Entkopplung von Arbeitsort und Lebensort stattfindet, dann muss der Arbeitsplatz entweder massiv staatlich geschützt und unkündbar sein (Professoren sind da die einzigen, die mir einfallen), oder eure "Hi-Po-Karriere-Träume aus dem Homeoffice" werden ganz schnell (in 10 bis 20 Jahren) von Menschen auf der anderen Seite des Planeten geträumt - die sprechen nämlich auch perfekt Englisch.

Wie kann man denn bitte so wenig vorausschauend sein, dass man tatsächlich glaubt, der Arbeitgeber würde einerseits 100% HO und digital machen, aber andererseits ganz dringend auf euch FH'ler aus Frankfurt, euch Master-Absolventen aus Köln und euch Doktoren aus Mannheim angewiesen sein?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2021:

Das ist (leider) an vielen Orten Realität, sofern keine fixen Office-Pflichttage eingeführt werden. Da ist man nichts anderes mehr, als ein outsourced Sachbearbeiter in einem Niedriglohnland, welche wohl bald viele Jobs hier übernehmen werden, sofern auf Englisch, keine Präsenzpflicht erforderlich und alles schön dokumentiert ist. Denke, dass Remote Work noch zu tiefgreifenden Verwerfungen in der Arbeitswelt führen wird. Wir stehen erst am Anfang bzw. muss die Pandemie vorbei sein, damit man überhaupt an einen geregelten Bürobetrieb denken kann. Bin der Meinung, dass sich 1-3 Office-Pflichttage in Zukunft einbürgern werden. Nur remote geht auf Dauer wohl nur bei wenigen Menschen bezüglich Motivation, sozialer Austausch und Unternehmenskultur-/Identität.

Wieso sollte mein Job plötzlich von Menschen aus Thailand oder Vietnam erledigt werden können? Mal abgesehen davon dass "perfektes Englisch" weit hergeholt ist - in den allermeisten Jobs in Deutschland ist DEUTSCH eine Grundvoraussetzung. Bspw alles was mit Produktion zusammen hängt, Einkauf, HR (zumindest Recruiting/BP)... mir fallen da einige Jobs ein. Hierfür ist übrigens auch die Zeitverschiebung entscheidend. Was outgesourced wird und doch auch längst wurde sind so simple Tätigkeiten wie Stammdatenpflege etc. weil das wirklich von überall gemacht werden kann und absolut simple ist, in DE aber viel zu teuer.

Des Weiteren kommen auch Dinge wie Haftbarkeit ins Spiel. Ich arbeite auch komplett remote und habe mit sensitiven Daten zu tun. Mein Laptop gleicht einer Festung und im Falle, dass etwas passiert, kann das UN an mich herantreten. Somit werden sicherlich keine wichtigen Bereiche outgesourced.

Für meinen Teil ist Home Office in Segen - Keine Fahrereri, Abends Zeit für Hobbies, Freundschaften, Partnerschaften, Vereinssport. Deswegen stets ein balanciertes Privatleben aufbauen, welches stimmig ist - ansonsten kann ich verstehen, wenn Leute im Office ihr Seelenheil suchen und finden.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Ich glaube du schätzt den Mehrwert von der persönlichen Anwesenheit im Büro etwas hoch ein. Ich bin im IT-Consulting tätig und wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit Kunden, die uns remote beauftragen und sich dabei ganz bewusst für einen Dienstleister aus Deutschland entscheiden.

Dein Argument "die sprechen nämlich auch perfekt Englisch" ist ziemlich schwammig. Zum einen sind die Englischkenntnisse vieler Offshore-Dienstleister (egal ob Indien, Thailand, Vietnam etc.) derart unterdurchschnittlich, dass es deutliche Probleme in der Kommunikation gibt und man z.T. kaum noch von einer produktiven Zusammenarbeit sprechen kann.
Was du hier zudem völlig ausklammerst, sind die fachlichen Fähigkeiten und dementsprechend die Qualität der Arbeitsergebnisse, wo z.T. Welten aufeinander prallen.

Das zeigt sich mir immer wieder in Projekten, bei denen wir beauftragt werden, um die Arbeit eines zuvor tätigen Offshore-Dienstleisters weiter zu führen, deren Beauftragung man nicht verlängert hat - häufig aus offensichtlichen Gründen.
Zum Teil haben selbst wir Projekte abgelehnt, da die bereits vorhandene Legacy-Codebase in keinster Weise mit einem gegenüber dem Kunden zu rechtfertigenden Aufwand mehr wartbar gewesen wäre.

Viele Kunden haben also schon ganz klar erkannt, dass Offshoring häufig keine Alternative zur Beauftragung eines Dienstleisters mit erfahrenen und zertifizierten Entwicklern / Beratern ist.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2021:

Endlich mal ein etwas weitsichtigerer Kommentar. Die meisten hier - ich schrieb es schon - sehen nur ihren eigenen Minivorteil. Viele schreiben ja auch ganz offen, dass sie im HO weniger arbeiten als im Büro bzw. dass sie im HO mehr privaten Tätigkeiten nachgehen.

Wenn wirklich eine regelmäßige Entkopplung von Arbeitsort und Lebensort stattfindet, dann muss der Arbeitsplatz entweder massiv staatlich geschützt und unkündbar sein (Professoren sind da die einzigen, die mir einfallen), oder eure "Hi-Po-Karriere-Träume aus dem Homeoffice" werden ganz schnell (in 10 bis 20 Jahren) von Menschen auf der anderen Seite des Planeten geträumt - die sprechen nämlich auch perfekt Englisch.

Wie kann man denn bitte so wenig vorausschauend sein, dass man tatsächlich glaubt, der Arbeitgeber würde einerseits 100% HO und digital machen, aber andererseits ganz dringend auf euch FH'ler aus Frankfurt, euch Master-Absolventen aus Köln und euch Doktoren aus Mannheim angewiesen sein?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2021:

Das ist (leider) an vielen Orten Realität, sofern keine fixen Office-Pflichttage eingeführt werden. Da ist man nichts anderes mehr, als ein outsourced Sachbearbeiter in einem Niedriglohnland, welche wohl bald viele Jobs hier übernehmen werden, sofern auf Englisch, keine Präsenzpflicht erforderlich und alles schön dokumentiert ist. Denke, dass Remote Work noch zu tiefgreifenden Verwerfungen in der Arbeitswelt führen wird. Wir stehen erst am Anfang bzw. muss die Pandemie vorbei sein, damit man überhaupt an einen geregelten Bürobetrieb denken kann. Bin der Meinung, dass sich 1-3 Office-Pflichttage in Zukunft einbürgern werden. Nur remote geht auf Dauer wohl nur bei wenigen Menschen bezüglich Motivation, sozialer Austausch und Unternehmenskultur-/Identität.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Für mich ist ganz klar der große Vorteil vom HO der Faktor Zeit (und Geld). Ich wohne 70km von der Arbeit weg (45-50 min) und spare mir so pro Tag mal eben 1,5-2h je nach Verkehr. Da ich als Einkäufer primär sowieso mit Externen zusammenarbeite bzw. meine internen Partner weit verteilt liegen, habe ich keinen wirklichen Vorteil von "on-site". Für mich wäre 1 fester Tag vor Ort super, an dem ich Team Meeting, Jour Fixes etc. legen würde und 4 Tage HO. Für Workshops etc. komme ich auch gerne 2-3 Tage die Woche. Aber für 6h Zoom Meetings ins Büro, nur um 2x 5 min an der Kaffeemaschine mit Kollegen zu schwätzen und mit einem zu lunchen? Dafür ist mir die Zeit im Auto echt zu doof, sorry.

Generell lässt sich aber niemals eine pauschale Aussage treffen. Ich habe ein Arbeitszimmer für mich allein, insofern extrem gute Situation. Mit Kindern oder geteiltes Arbeitszimmer würde ich das vll anders sehen. Daher finde ich gut, wenn man den MA einfach X HO Tage pro Woche zugesteht und jeder nach persönlichem Gusto entscheiden kann, was besser passt. Mal habe ich vielleicht eine Woche, wo ich 5x ins Büro will, dann eine wo es mir nicht so gut geht und ich nur daheim bleiben will etc. Solange es 1 fixen Tag gibt, wo ich alle sehe (bspw. Team Meeting, JF etc.) finde ich das super.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Im HO weniger arbeiten als im Büro ? Ach das wär sooo schön. Im Büro habe ich gefühlt 4 Stunden mit den Kollegen gequatscht, 2 Stunden im Internet gesurft und 2 Stunden gearbeitet. Jetzt im HO sind meine Kids überwiegend in der Schule, meine Frau arbeitet und ich hocke hier und muss nun zum ersten mal richtig arbeiten weil ich einfach auch im Office anwesend sein muss . Auf der arbeit saß ich an meinen Platz und wir haben nur gequatscht und gelacht mit den Kollegen. Also HO ist für mich leben um zu arbeiten. Im Büro war es arbeiten um zu Leben.

Wundere mich wie das bei anderen anders ist. Also zu Hause frei machen im HO ist undenkbar und ich kenne niemanden bei dem das so ist. Es fällt doch sofort auf wenn du einmal nicht ans telefon gehst oder du im Teams nicht erreichbar bist oder eine Email man 10 min. auf ungelesen steht. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt aber die Arbeitgeber versuchen meiner Meinung nach das ganze gequatsche am Arbeitsplatz (was denen unmengen an Geld kostet) mit aller Macht zu unterbinden.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2021:

Endlich mal ein etwas weitsichtigerer Kommentar. Die meisten hier - ich schrieb es schon - sehen nur ihren eigenen Minivorteil. Viele schreiben ja auch ganz offen, dass sie im HO weniger arbeiten als im Büro bzw. dass sie im HO mehr privaten Tätigkeiten nachgehen.

Wenn wirklich eine regelmäßige Entkopplung von Arbeitsort und Lebensort stattfindet, dann muss der Arbeitsplatz entweder massiv staatlich geschützt und unkündbar sein (Professoren sind da die einzigen, die mir einfallen), oder eure "Hi-Po-Karriere-Träume aus dem Homeoffice" werden ganz schnell (in 10 bis 20 Jahren) von Menschen auf der anderen Seite des Planeten geträumt - die sprechen nämlich auch perfekt Englisch.

Wie kann man denn bitte so wenig vorausschauend sein, dass man tatsächlich glaubt, der Arbeitgeber würde einerseits 100% HO und digital machen, aber andererseits ganz dringend auf euch FH'ler aus Frankfurt, euch Master-Absolventen aus Köln und euch Doktoren aus Mannheim angewiesen sein?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2021:

Das ist (leider) an vielen Orten Realität, sofern keine fixen Office-Pflichttage eingeführt werden. Da ist man nichts anderes mehr, als ein outsourced Sachbearbeiter in einem Niedriglohnland, welche wohl bald viele Jobs hier übernehmen werden, sofern auf Englisch, keine Präsenzpflicht erforderlich und alles schön dokumentiert ist. Denke, dass Remote Work noch zu tiefgreifenden Verwerfungen in der Arbeitswelt führen wird. Wir stehen erst am Anfang bzw. muss die Pandemie vorbei sein, damit man überhaupt an einen geregelten Bürobetrieb denken kann. Bin der Meinung, dass sich 1-3 Office-Pflichttage in Zukunft einbürgern werden. Nur remote geht auf Dauer wohl nur bei wenigen Menschen bezüglich Motivation, sozialer Austausch und Unternehmenskultur-/Identität.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Du hast also vorher in 8 Stunden Anwesenheit effektiv 2 Stunden gearbeitet, konntest die restliche Zeit abbummeln, alle sind happy und jetzt beschwerst du dich, dass das im Home Office nicht mehr funktionieren soll? Macht für mich keinen Sinn.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Im HO weniger arbeiten als im Büro ? Ach das wär sooo schön. Im Büro habe ich gefühlt 4 Stunden mit den Kollegen gequatscht, 2 Stunden im Internet gesurft und 2 Stunden gearbeitet. Jetzt im HO sind meine Kids überwiegend in der Schule, meine Frau arbeitet und ich hocke hier und muss nun zum ersten mal richtig arbeiten weil ich einfach auch im Office anwesend sein muss . Auf der arbeit saß ich an meinen Platz und wir haben nur gequatscht und gelacht mit den Kollegen. Also HO ist für mich leben um zu arbeiten. Im Büro war es arbeiten um zu Leben.

Wenn du allen ernstes in 25% deiner Arbeitszeit 100% deiner Arbeit schaffst - wer hindert dich daran, die restlichen 75% im Home Office "frei zu machen"? Dass man erreichbar sein muss, sollte selbstverständlich sein, schließlich ist es immer noch bezahlte Arbeitszeit.

Ansonsten klingen deine Schilderungen ziemlich paranoid. Wenn du auf eine Mail mal nicht in 10 Minuten reagierst (Lesebestätigungen versende ich aus Prinzip nicht) oder mal nicht ans Telefon gehst warst du halt gerade beschäftigt. Solange man nicht über Stunden nicht ans Telefon geht ist das doch kein Problem. Oder hast du während deinen ausgedehnten Kaffeepausen im Office immer instant auf jede Mail geantwortet?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Wundere mich wie das bei anderen anders ist. Also zu Hause frei machen im HO ist undenkbar und ich kenne niemanden bei dem das so ist. Es fällt doch sofort auf wenn du einmal nicht ans telefon gehst oder du im Teams nicht erreichbar bist oder eine Email man 10 min. auf ungelesen steht. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt aber die Arbeitgeber versuchen meiner Meinung nach das ganze gequatsche am Arbeitsplatz (was denen unmengen an Geld kostet) mit aller Macht zu unterbinden.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Bei uns musst Du innerhalb von einigen Minuten antworten. Genau das ist das Problem. Wenn ich mit den Kollegen im Büro gequatscht habe konnt ich das ja nebenbei machen.
Wenn ich jetzt Rasen mähe und jemand schriebt mir was oder ruft mich auf dem PC a, wie soll ich dann sofort reagieren ?
Ich bin am PC gefangen somit geht das nix mit Im Haus schön die Beine hochlegen.
Mist ist dieses ganze HO. Der Arbeitgeber weiß somit das Du schön arbeitest und nicht mit den Kollegen Blödsinn machst.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Du hast also vorher in 8 Stunden Anwesenheit effektiv 2 Stunden gearbeitet, konntest die restliche Zeit abbummeln, alle sind happy und jetzt beschwerst du dich, dass das im Home Office nicht mehr funktionieren soll? Macht für mich keinen Sinn.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Im HO weniger arbeiten als im Büro ? Ach das wär sooo schön. Im Büro habe ich gefühlt 4 Stunden mit den Kollegen gequatscht, 2 Stunden im Internet gesurft und 2 Stunden gearbeitet. Jetzt im HO sind meine Kids überwiegend in der Schule, meine Frau arbeitet und ich hocke hier und muss nun zum ersten mal richtig arbeiten weil ich einfach auch im Office anwesend sein muss . Auf der arbeit saß ich an meinen Platz und wir haben nur gequatscht und gelacht mit den Kollegen. Also HO ist für mich leben um zu arbeiten. Im Büro war es arbeiten um zu Leben.

Wenn du allen ernstes in 25% deiner Arbeitszeit 100% deiner Arbeit schaffst - wer hindert dich daran, die restlichen 75% im Home Office "frei zu machen"? Dass man erreichbar sein muss, sollte selbstverständlich sein, schließlich ist es immer noch bezahlte Arbeitszeit.

Ansonsten klingen deine Schilderungen ziemlich paranoid. Wenn du auf eine Mail mal nicht in 10 Minuten reagierst (Lesebestätigungen versende ich aus Prinzip nicht) oder mal nicht ans Telefon gehst warst du halt gerade beschäftigt. Solange man nicht über Stunden nicht ans Telefon geht ist das doch kein Problem. Oder hast du während deinen ausgedehnten Kaffeepausen im Office immer instant auf jede Mail geantwortet?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Wundere mich wie das bei anderen anders ist. Also zu Hause frei machen im HO ist undenkbar und ich kenne niemanden bei dem das so ist. Es fällt doch sofort auf wenn du einmal nicht ans telefon gehst oder du im Teams nicht erreichbar bist oder eine Email man 10 min. auf ungelesen steht. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt aber die Arbeitgeber versuchen meiner Meinung nach das ganze gequatsche am Arbeitsplatz (was denen unmengen an Geld kostet) mit aller Macht zu unterbinden.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Im HO weniger arbeiten als im Büro ? Ach das wär sooo schön. Im Büro habe ich gefühlt 4 Stunden mit den Kollegen gequatscht, 2 Stunden im Internet gesurft und 2 Stunden gearbeitet. Jetzt im HO sind meine Kids überwiegend in der Schule, meine Frau arbeitet und ich hocke hier und muss nun zum ersten mal richtig arbeiten weil ich einfach auch im Office anwesend sein muss . Auf der arbeit saß ich an meinen Platz und wir haben nur gequatscht und gelacht mit den Kollegen. Also HO ist für mich leben um zu arbeiten. Im Büro war es arbeiten um zu Leben.

Wundere mich wie das bei anderen anders ist. Also zu Hause frei machen im HO ist undenkbar und ich kenne niemanden bei dem das so ist. Es fällt doch sofort auf wenn du einmal nicht ans telefon gehst oder du im Teams nicht erreichbar bist oder eine Email man 10 min. auf ungelesen steht. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt aber die Arbeitgeber versuchen meiner Meinung nach das ganze gequatsche am Arbeitsplatz (was denen unmengen an Geld kostet) mit aller Macht zu unterbinden.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2021:

Endlich mal ein etwas weitsichtigerer Kommentar. Die meisten hier - ich schrieb es schon - sehen nur ihren eigenen Minivorteil. Viele schreiben ja auch ganz offen, dass sie im HO weniger arbeiten als im Büro bzw. dass sie im HO mehr privaten Tätigkeiten nachgehen.

Wenn wirklich eine regelmäßige Entkopplung von Arbeitsort und Lebensort stattfindet, dann muss der Arbeitsplatz entweder massiv staatlich geschützt und unkündbar sein (Professoren sind da die einzigen, die mir einfallen), oder eure "Hi-Po-Karriere-Träume aus dem Homeoffice" werden ganz schnell (in 10 bis 20 Jahren) von Menschen auf der anderen Seite des Planeten geträumt - die sprechen nämlich auch perfekt Englisch.

Wie kann man denn bitte so wenig vorausschauend sein, dass man tatsächlich glaubt, der Arbeitgeber würde einerseits 100% HO und digital machen, aber andererseits ganz dringend auf euch FH'ler aus Frankfurt, euch Master-Absolventen aus Köln und euch Doktoren aus Mannheim angewiesen sein?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2021:

Das ist (leider) an vielen Orten Realität, sofern keine fixen Office-Pflichttage eingeführt werden. Da ist man nichts anderes mehr, als ein outsourced Sachbearbeiter in einem Niedriglohnland, welche wohl bald viele Jobs hier übernehmen werden, sofern auf Englisch, keine Präsenzpflicht erforderlich und alles schön dokumentiert ist. Denke, dass Remote Work noch zu tiefgreifenden Verwerfungen in der Arbeitswelt führen wird. Wir stehen erst am Anfang bzw. muss die Pandemie vorbei sein, damit man überhaupt an einen geregelten Bürobetrieb denken kann. Bin der Meinung, dass sich 1-3 Office-Pflichttage in Zukunft einbürgern werden. Nur remote geht auf Dauer wohl nur bei wenigen Menschen bezüglich Motivation, sozialer Austausch und Unternehmenskultur-/Identität.

Die Logik verstehe ich nicht. Es gibt doch nicht mehr oder weniger im HO zu tun?!
Ich muss bei 100 % HO genausoviel abarbeiten (projektbezogene Schwankungen ausgenommen) wie sonst auch.

Auch die Paranoia mit Erreichbarkeit: Mir stellt sich die Frage welche Firmenkultur ihr habt?
Ich habe teilweise Teams weggeklickt, wenn ich am Handy mit dem Kunden bin. Oder wenn es ne scharfe Deadline gibt und ich was finalisieren muss, dann geh ich teilweise ganz offline und ich bin auch nur Sachbearbeiter bzw. Referent.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Bei uns musst Du innerhalb von einigen Minuten antworten. Genau das ist das Problem. Wenn ich mit den Kollegen im Büro gequatscht habe konnt ich das ja nebenbei machen.
Wenn ich jetzt Rasen mähe und jemand schriebt mir was oder ruft mich auf dem PC a, wie soll ich dann sofort reagieren ?
Ich bin am PC gefangen somit geht das nix mit Im Haus schön die Beine hochlegen.
Mist ist dieses ganze HO. Der Arbeitgeber weiß somit das Du schön arbeitest und nicht mit den Kollegen Blödsinn machst.

Du hast also vorher in 8 Stunden Anwesenheit effektiv 2 Stunden gearbeitet, konntest die restliche Zeit abbummeln, alle sind happy und jetzt beschwerst du dich, dass das im Home Office nicht mehr funktionieren soll? Macht für mich keinen Sinn.

Im HO weniger arbeiten als im Büro ? Ach das wär sooo schön. Im Büro habe ich gefühlt 4 Stunden mit den Kollegen gequatscht, 2 Stunden im Internet gesurft und 2 Stunden gearbeitet. Jetzt im HO sind meine Kids überwiegend in der Schule, meine Frau arbeitet und ich hocke hier und muss nun zum ersten mal richtig arbeiten weil ich einfach auch im Office anwesend sein muss . Auf der arbeit saß ich an meinen Platz und wir haben nur gequatscht und gelacht mit den Kollegen. Also HO ist für mich leben um zu arbeiten. Im Büro war es arbeiten um zu Leben.

Wenn du allen ernstes in 25% deiner Arbeitszeit 100% deiner Arbeit schaffst - wer hindert dich daran, die restlichen 75% im Home Office "frei zu machen"? Dass man erreichbar sein muss, sollte selbstverständlich sein, schließlich ist es immer noch bezahlte Arbeitszeit.

Ansonsten klingen deine Schilderungen ziemlich paranoid. Wenn du auf eine Mail mal nicht in 10 Minuten reagierst (Lesebestätigungen versende ich aus Prinzip nicht) oder mal nicht ans Telefon gehst warst du halt gerade beschäftigt. Solange man nicht über Stunden nicht ans Telefon geht ist das doch kein Problem. Oder hast du während deinen ausgedehnten Kaffeepausen im Office immer instant auf jede Mail geantwortet?

Wundere mich wie das bei anderen anders ist. Also zu Hause frei machen im HO ist undenkbar und ich kenne niemanden bei dem das so ist. Es fällt doch sofort auf wenn du einmal nicht ans telefon gehst oder du im Teams nicht erreichbar bist oder eine Email man 10 min. auf ungelesen steht. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt aber die Arbeitgeber versuchen meiner Meinung nach das ganze gequatsche am Arbeitsplatz (was denen unmengen an Geld kostet) mit aller Macht zu unterbinden.

Also im Büro schaut der Chef aber auch komisch, wenn du längere Zeit nicht am Platz bist.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Du musst also tatsächlich binnen Minuten reagieren, weil es sonst Probleme gibt? Ist das schon mal vorgekommen oder redest du dir das vielleicht selbst ein? Was ist, wenn du gerade fokussiert an einer Aufgabe arbeitest? Muss du dich dann jedes mal von deiner Aufgabe losreißen, weil es wichtiger ist, die Mail innerhalb von 90 Sekunden zu quittieren?

Das wäre schon ziemlich extrem und in 10 Jahren Beratungserfahrung habe ich einen solchen Kontrollzwang in keinem Unternehmen erlebt.

Teams gibt es übrigens auch als App fürs Smartphone. Und wenn du dich darüber hinaus am PC "gefangen" fühlst würde ich über einen Berufswechsel nachdenken.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Bei uns musst Du innerhalb von einigen Minuten antworten. Genau das ist das Problem. Wenn ich mit den Kollegen im Büro gequatscht habe konnt ich das ja nebenbei machen.
Wenn ich jetzt Rasen mähe und jemand schriebt mir was oder ruft mich auf dem PC a, wie soll ich dann sofort reagieren ?
Ich bin am PC gefangen somit geht das nix mit Im Haus schön die Beine hochlegen.
Mist ist dieses ganze HO. Der Arbeitgeber weiß somit das Du schön arbeitest und nicht mit den Kollegen Blödsinn machst.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Du hast also vorher in 8 Stunden Anwesenheit effektiv 2 Stunden gearbeitet, konntest die restliche Zeit abbummeln, alle sind happy und jetzt beschwerst du dich, dass das im Home Office nicht mehr funktionieren soll? Macht für mich keinen Sinn.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Im HO weniger arbeiten als im Büro ? Ach das wär sooo schön. Im Büro habe ich gefühlt 4 Stunden mit den Kollegen gequatscht, 2 Stunden im Internet gesurft und 2 Stunden gearbeitet. Jetzt im HO sind meine Kids überwiegend in der Schule, meine Frau arbeitet und ich hocke hier und muss nun zum ersten mal richtig arbeiten weil ich einfach auch im Office anwesend sein muss . Auf der arbeit saß ich an meinen Platz und wir haben nur gequatscht und gelacht mit den Kollegen. Also HO ist für mich leben um zu arbeiten. Im Büro war es arbeiten um zu Leben.

Wenn du allen ernstes in 25% deiner Arbeitszeit 100% deiner Arbeit schaffst - wer hindert dich daran, die restlichen 75% im Home Office "frei zu machen"? Dass man erreichbar sein muss, sollte selbstverständlich sein, schließlich ist es immer noch bezahlte Arbeitszeit.

Ansonsten klingen deine Schilderungen ziemlich paranoid. Wenn du auf eine Mail mal nicht in 10 Minuten reagierst (Lesebestätigungen versende ich aus Prinzip nicht) oder mal nicht ans Telefon gehst warst du halt gerade beschäftigt. Solange man nicht über Stunden nicht ans Telefon geht ist das doch kein Problem. Oder hast du während deinen ausgedehnten Kaffeepausen im Office immer instant auf jede Mail geantwortet?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Wundere mich wie das bei anderen anders ist. Also zu Hause frei machen im HO ist undenkbar und ich kenne niemanden bei dem das so ist. Es fällt doch sofort auf wenn du einmal nicht ans telefon gehst oder du im Teams nicht erreichbar bist oder eine Email man 10 min. auf ungelesen steht. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt aber die Arbeitgeber versuchen meiner Meinung nach das ganze gequatsche am Arbeitsplatz (was denen unmengen an Geld kostet) mit aller Macht zu unterbinden.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Bei uns musst Du innerhalb von einigen Minuten antworten. Genau das ist das Problem. Wenn ich mit den Kollegen im Büro gequatscht habe konnt ich das ja nebenbei machen.
Wenn ich jetzt Rasen mähe und jemand schriebt mir was oder ruft mich auf dem PC a, wie soll ich dann sofort reagieren ?
Ich bin am PC gefangen somit geht das nix mit Im Haus schön die Beine hochlegen.
Mist ist dieses ganze HO. Der Arbeitgeber weiß somit das Du schön arbeitest und nicht mit den Kollegen Blödsinn machst.

Du hast also vorher in 8 Stunden Anwesenheit effektiv 2 Stunden gearbeitet, konntest die restliche Zeit abbummeln, alle sind happy und jetzt beschwerst du dich, dass das im Home Office nicht mehr funktionieren soll? Macht für mich keinen Sinn.

Im HO weniger arbeiten als im Büro ? Ach das wär sooo schön. Im Büro habe ich gefühlt 4 Stunden mit den Kollegen gequatscht, 2 Stunden im Internet gesurft und 2 Stunden gearbeitet. Jetzt im HO sind meine Kids überwiegend in der Schule, meine Frau arbeitet und ich hocke hier und muss nun zum ersten mal richtig arbeiten weil ich einfach auch im Office anwesend sein muss . Auf der arbeit saß ich an meinen Platz und wir haben nur gequatscht und gelacht mit den Kollegen. Also HO ist für mich leben um zu arbeiten. Im Büro war es arbeiten um zu Leben.

Wenn du allen ernstes in 25% deiner Arbeitszeit 100% deiner Arbeit schaffst - wer hindert dich daran, die restlichen 75% im Home Office "frei zu machen"? Dass man erreichbar sein muss, sollte selbstverständlich sein, schließlich ist es immer noch bezahlte Arbeitszeit.

Ansonsten klingen deine Schilderungen ziemlich paranoid. Wenn du auf eine Mail mal nicht in 10 Minuten reagierst (Lesebestätigungen versende ich aus Prinzip nicht) oder mal nicht ans Telefon gehst warst du halt gerade beschäftigt. Solange man nicht über Stunden nicht ans Telefon geht ist das doch kein Problem. Oder hast du während deinen ausgedehnten Kaffeepausen im Office immer instant auf jede Mail geantwortet?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Wundere mich wie das bei anderen anders ist. Also zu Hause frei machen im HO ist undenkbar und ich kenne niemanden bei dem das so ist. Es fällt doch sofort auf wenn du einmal nicht ans telefon gehst oder du im Teams nicht erreichbar bist oder eine Email man 10 min. auf ungelesen steht. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt aber die Arbeitgeber versuchen meiner Meinung nach das ganze gequatsche am Arbeitsplatz (was denen unmengen an Geld kostet) mit aller Macht zu unterbinden.

Komisches Unternehmen. Aber man sollte schon, bis auf ein paar Pausen, in der Nähe des PC sein. Ich erledige eben vielen privaten Kram, lese Zeitung etc. nebenbei. Aber einfach so für längere Zeit aus dem Zimmer zu gehen geht auch nicht. Ev. mit Wireless Kopfhörer, die bis zum Garten reichen.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Und sowas wie Mittagspause machen, geht dann wohl auch nicht was? Bist du dir sicher, dass du nicht nur denkst, dass es erwartet wird?

Ansonsten solltest du vielleicht mal über einen Jobwechsel nachdenken, klingt nach Kontrolle pur.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Bei uns musst Du innerhalb von einigen Minuten antworten. Genau das ist das Problem. Wenn ich mit den Kollegen im Büro gequatscht habe konnt ich das ja nebenbei machen.
Wenn ich jetzt Rasen mähe und jemand schriebt mir was oder ruft mich auf dem PC a, wie soll ich dann sofort reagieren ?
Ich bin am PC gefangen somit geht das nix mit Im Haus schön die Beine hochlegen.
Mist ist dieses ganze HO. Der Arbeitgeber weiß somit das Du schön arbeitest und nicht mit den Kollegen Blödsinn machst.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Du hast also vorher in 8 Stunden Anwesenheit effektiv 2 Stunden gearbeitet, konntest die restliche Zeit abbummeln, alle sind happy und jetzt beschwerst du dich, dass das im Home Office nicht mehr funktionieren soll? Macht für mich keinen Sinn.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Im HO weniger arbeiten als im Büro ? Ach das wär sooo schön. Im Büro habe ich gefühlt 4 Stunden mit den Kollegen gequatscht, 2 Stunden im Internet gesurft und 2 Stunden gearbeitet. Jetzt im HO sind meine Kids überwiegend in der Schule, meine Frau arbeitet und ich hocke hier und muss nun zum ersten mal richtig arbeiten weil ich einfach auch im Office anwesend sein muss . Auf der arbeit saß ich an meinen Platz und wir haben nur gequatscht und gelacht mit den Kollegen. Also HO ist für mich leben um zu arbeiten. Im Büro war es arbeiten um zu Leben.

Wenn du allen ernstes in 25% deiner Arbeitszeit 100% deiner Arbeit schaffst - wer hindert dich daran, die restlichen 75% im Home Office "frei zu machen"? Dass man erreichbar sein muss, sollte selbstverständlich sein, schließlich ist es immer noch bezahlte Arbeitszeit.

Ansonsten klingen deine Schilderungen ziemlich paranoid. Wenn du auf eine Mail mal nicht in 10 Minuten reagierst (Lesebestätigungen versende ich aus Prinzip nicht) oder mal nicht ans Telefon gehst warst du halt gerade beschäftigt. Solange man nicht über Stunden nicht ans Telefon geht ist das doch kein Problem. Oder hast du während deinen ausgedehnten Kaffeepausen im Office immer instant auf jede Mail geantwortet?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Wundere mich wie das bei anderen anders ist. Also zu Hause frei machen im HO ist undenkbar und ich kenne niemanden bei dem das so ist. Es fällt doch sofort auf wenn du einmal nicht ans telefon gehst oder du im Teams nicht erreichbar bist oder eine Email man 10 min. auf ungelesen steht. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt aber die Arbeitgeber versuchen meiner Meinung nach das ganze gequatsche am Arbeitsplatz (was denen unmengen an Geld kostet) mit aller Macht zu unterbinden.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Bist du im Trading?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Bei uns musst Du innerhalb von einigen Minuten antworten. Genau das ist das Problem. Wenn ich mit den Kollegen im Büro gequatscht habe konnt ich das ja nebenbei machen.
Wenn ich jetzt Rasen mähe und jemand schriebt mir was oder ruft mich auf dem PC a, wie soll ich dann sofort reagieren ?
Ich bin am PC gefangen somit geht das nix mit Im Haus schön die Beine hochlegen.
Mist ist dieses ganze HO. Der Arbeitgeber weiß somit das Du schön arbeitest und nicht mit den Kollegen Blödsinn machst.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Ganz unrealistisch finde ich es nicht, bei uns ist es nicht ganz so krass, aber es geht auch etwas in die Richtung. Mails und Chatnachrichten sind nicht so dramatisch, die dürfen auch mal etwas dauern und sollen niemanden aus dem was er gerade tut heraus reißen.
Wirst du aber angerufen und es ist weder besetzt noch gehst du dran, werden dir schon fragen gestellt. Nicht wenn das einmal passiert und auchnicht wenn du zwei Minuten später zurück rufst weil du gerade auf Klo oder einen Kaffee holen warst. Aber Kollegen bei denen das öfter vor kam und die dann eben gar nicht odee erst ein, zwei Stunden später zurück gerufen haben, wurden da von ihren Vorgesetzten drauf angesprochen.

Finde ich aber auch nicht ganz unberechtigt, da mal nach zu fragen. Zumal unsere Kernarbeitszeiten weiter gelten.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Du musst also tatsächlich binnen Minuten reagieren, weil es sonst Probleme gibt? Ist das schon mal vorgekommen oder redest du dir das vielleicht selbst ein? Was ist, wenn du gerade fokussiert an einer Aufgabe arbeitest? Muss du dich dann jedes mal von deiner Aufgabe losreißen, weil es wichtiger ist, die Mail innerhalb von 90 Sekunden zu quittieren?

Das wäre schon ziemlich extrem und in 10 Jahren Beratungserfahrung habe ich einen solchen Kontrollzwang in keinem Unternehmen erlebt.

Teams gibt es übrigens auch als App fürs Smartphone. Und wenn du dich darüber hinaus am PC "gefangen" fühlst würde ich über einen Berufswechsel nachdenken.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Bei uns musst Du innerhalb von einigen Minuten antworten. Genau das ist das Problem. Wenn ich mit den Kollegen im Büro gequatscht habe konnt ich das ja nebenbei machen.
Wenn ich jetzt Rasen mähe und jemand schriebt mir was oder ruft mich auf dem PC a, wie soll ich dann sofort reagieren ?
Ich bin am PC gefangen somit geht das nix mit Im Haus schön die Beine hochlegen.
Mist ist dieses ganze HO. Der Arbeitgeber weiß somit das Du schön arbeitest und nicht mit den Kollegen Blödsinn machst.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Du hast also vorher in 8 Stunden Anwesenheit effektiv 2 Stunden gearbeitet, konntest die restliche Zeit abbummeln, alle sind happy und jetzt beschwerst du dich, dass das im Home Office nicht mehr funktionieren soll? Macht für mich keinen Sinn.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Im HO weniger arbeiten als im Büro ? Ach das wär sooo schön. Im Büro habe ich gefühlt 4 Stunden mit den Kollegen gequatscht, 2 Stunden im Internet gesurft und 2 Stunden gearbeitet. Jetzt im HO sind meine Kids überwiegend in der Schule, meine Frau arbeitet und ich hocke hier und muss nun zum ersten mal richtig arbeiten weil ich einfach auch im Office anwesend sein muss . Auf der arbeit saß ich an meinen Platz und wir haben nur gequatscht und gelacht mit den Kollegen. Also HO ist für mich leben um zu arbeiten. Im Büro war es arbeiten um zu Leben.

Wenn du allen ernstes in 25% deiner Arbeitszeit 100% deiner Arbeit schaffst - wer hindert dich daran, die restlichen 75% im Home Office "frei zu machen"? Dass man erreichbar sein muss, sollte selbstverständlich sein, schließlich ist es immer noch bezahlte Arbeitszeit.

Ansonsten klingen deine Schilderungen ziemlich paranoid. Wenn du auf eine Mail mal nicht in 10 Minuten reagierst (Lesebestätigungen versende ich aus Prinzip nicht) oder mal nicht ans Telefon gehst warst du halt gerade beschäftigt. Solange man nicht über Stunden nicht ans Telefon geht ist das doch kein Problem. Oder hast du während deinen ausgedehnten Kaffeepausen im Office immer instant auf jede Mail geantwortet?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Wundere mich wie das bei anderen anders ist. Also zu Hause frei machen im HO ist undenkbar und ich kenne niemanden bei dem das so ist. Es fällt doch sofort auf wenn du einmal nicht ans telefon gehst oder du im Teams nicht erreichbar bist oder eine Email man 10 min. auf ungelesen steht. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt aber die Arbeitgeber versuchen meiner Meinung nach das ganze gequatsche am Arbeitsplatz (was denen unmengen an Geld kostet) mit aller Macht zu unterbinden.

antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Ganz unrealistisch finde ich es nicht, bei uns ist es nicht ganz so krass, aber es geht auch etwas in die Richtung. Mails und Chatnachrichten sind nicht so dramatisch, die dürfen auch mal etwas dauern und sollen niemanden aus dem was er gerade tut heraus reißen.
Wirst du aber angerufen und es ist weder besetzt noch gehst du dran, werden dir schon fragen gestellt. Nicht wenn das einmal passiert und auchnicht wenn du zwei Minuten später zurück rufst weil du gerade auf Klo oder einen Kaffee holen warst. Aber Kollegen bei denen das öfter vor kam und die dann eben gar nicht odee erst ein, zwei Stunden später zurück gerufen haben, wurden da von ihren Vorgesetzten drauf angesprochen.

Finde ich aber auch nicht ganz unberechtigt, da mal nach zu fragen. Zumal unsere Kernarbeitszeiten weiter gelten.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Du musst also tatsächlich binnen Minuten reagieren, weil es sonst Probleme gibt? Ist das schon mal vorgekommen oder redest du dir das vielleicht selbst ein? Was ist, wenn du gerade fokussiert an einer Aufgabe arbeitest? Muss du dich dann jedes mal von deiner Aufgabe losreißen, weil es wichtiger ist, die Mail innerhalb von 90 Sekunden zu quittieren?

Das wäre schon ziemlich extrem und in 10 Jahren Beratungserfahrung habe ich einen solchen Kontrollzwang in keinem Unternehmen erlebt.

Teams gibt es übrigens auch als App fürs Smartphone. Und wenn du dich darüber hinaus am PC "gefangen" fühlst würde ich über einen Berufswechsel nachdenken.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Bei uns musst Du innerhalb von einigen Minuten antworten. Genau das ist das Problem. Wenn ich mit den Kollegen im Büro gequatscht habe konnt ich das ja nebenbei machen.
Wenn ich jetzt Rasen mähe und jemand schriebt mir was oder ruft mich auf dem PC a, wie soll ich dann sofort reagieren ?
Ich bin am PC gefangen somit geht das nix mit Im Haus schön die Beine hochlegen.
Mist ist dieses ganze HO. Der Arbeitgeber weiß somit das Du schön arbeitest und nicht mit den Kollegen Blödsinn machst.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Du hast also vorher in 8 Stunden Anwesenheit effektiv 2 Stunden gearbeitet, konntest die restliche Zeit abbummeln, alle sind happy und jetzt beschwerst du dich, dass das im Home Office nicht mehr funktionieren soll? Macht für mich keinen Sinn.

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Im HO weniger arbeiten als im Büro ? Ach das wär sooo schön. Im Büro habe ich gefühlt 4 Stunden mit den Kollegen gequatscht, 2 Stunden im Internet gesurft und 2 Stunden gearbeitet. Jetzt im HO sind meine Kids überwiegend in der Schule, meine Frau arbeitet und ich hocke hier und muss nun zum ersten mal richtig arbeiten weil ich einfach auch im Office anwesend sein muss . Auf der arbeit saß ich an meinen Platz und wir haben nur gequatscht und gelacht mit den Kollegen. Also HO ist für mich leben um zu arbeiten. Im Büro war es arbeiten um zu Leben.

Wenn du allen ernstes in 25% deiner Arbeitszeit 100% deiner Arbeit schaffst - wer hindert dich daran, die restlichen 75% im Home Office "frei zu machen"? Dass man erreichbar sein muss, sollte selbstverständlich sein, schließlich ist es immer noch bezahlte Arbeitszeit.

Ansonsten klingen deine Schilderungen ziemlich paranoid. Wenn du auf eine Mail mal nicht in 10 Minuten reagierst (Lesebestätigungen versende ich aus Prinzip nicht) oder mal nicht ans Telefon gehst warst du halt gerade beschäftigt. Solange man nicht über Stunden nicht ans Telefon geht ist das doch kein Problem. Oder hast du während deinen ausgedehnten Kaffeepausen im Office immer instant auf jede Mail geantwortet?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Wundere mich wie das bei anderen anders ist. Also zu Hause frei machen im HO ist undenkbar und ich kenne niemanden bei dem das so ist. Es fällt doch sofort auf wenn du einmal nicht ans telefon gehst oder du im Teams nicht erreichbar bist oder eine Email man 10 min. auf ungelesen steht. Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt aber die Arbeitgeber versuchen meiner Meinung nach das ganze gequatsche am Arbeitsplatz (was denen unmengen an Geld kostet) mit aller Macht zu unterbinden.

Also das ist ja auch logisch. Im Office sollte man auch nicht einfach um 10 oder 14 Uhr seinen Arbeitsplatz für länger als 20 Minuten für Shopping oder den Rasen mähen verlassen. Cold Calls werden meiner Erfahrung nach im HO sowieso sehr selten gemacht, oder wenn schon, zuerst eine PM geschrieben. Restliche Kommunikation per E-Mail (asynchron) oder in geplanten Calls.

Auch im HO ist man nicht immer an den PC gefesselt, sondern kann sich auch mal einen Kaffee machen, Post leeren, Wäsche waschen oder für 10 Minuten auf dem Balkon die Sonne geniessen. Macht man ja im Office nicht anders, wenn mit Kollegen gequatscht wird und von Raucherpausen müssen wir erst gar nicht reden.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Auch im HO ist man nicht immer an den PC gefesselt, sondern kann sich auch mal einen Kaffee machen, Post leeren, Wäsche waschen oder für 10 Minuten auf dem Balkon die Sonne geniessen. Macht man ja im Office nicht anders, wenn mit Kollegen gequatscht wird und von Raucherpausen müssen wir erst gar nicht reden.

Raucherpausen müssen bei uns im Büro nachgearbeitet werden - was auch richtig so ist. Bei einem 8h Tag jeweils 5-6 Minuten pro Stunde, da kommt schon was zusammen. Jetzt ist es so, dass unsere Kettenraucher im Home Office trotzdem auf die Minute genau Offline sind... kann sich dann jeder seinen Teil dazu denken.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Ruft Euch doch selbst auf dem Handy an. Kann man dann mal easy ne Stunde chillen

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Heute vor Ort im Büro im Meeting ging es wieder die ersten 15 Minuten lang um Privates. Auch mein Chef, der nie vor 19 Uhr nach Hause geht, hat locker 20 Minuten mit einem Kollegen am Nebentisch getratscht, danach wollte er sich kurz einen Kaffee holen, was weitere 10 Minuten gedauert hat, da er auf dem Weg dorthin anscheinend einen anderen interessanten Gesprächspartner getroffen hat. Mein anderer Nebenmann hat abends dann noch eine halbe Stunde mit irgendeiner Versicherung und seinem Steuerberater telefoniert (mit dem Chef in Hörweite).

Ich möchte das überhaupt nicht be- oder verurteilen. Ich bin nur der Meinung: Sowohl im Office als auch im Homeoffice gibt es unterschiedliche Ablenkungen und die Präsenz ist definitiv kein Garant für höhere Produktivität.

antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Heute vor Ort im Büro im Meeting ging es wieder die ersten 15 Minuten lang um Privates. Auch mein Chef, der nie vor 19 Uhr nach Hause geht, hat locker 20 Minuten mit einem Kollegen am Nebentisch getratscht, danach wollte er sich kurz einen Kaffee holen, was weitere 10 Minuten gedauert hat, da er auf dem Weg dorthin anscheinend einen anderen interessanten Gesprächspartner getroffen hat. Mein anderer Nebenmann hat abends dann noch eine halbe Stunde mit irgendeiner Versicherung und seinem Steuerberater telefoniert (mit dem Chef in Hörweite).

Ich möchte das überhaupt nicht be- oder verurteilen. Ich bin nur der Meinung: Sowohl im Office als auch im Homeoffice gibt es unterschiedliche Ablenkungen und die Präsenz ist definitiv kein Garant für höhere Produktivität.

Produktivität ist im Home Office höher. Arbeitsvolumen schlussendlich überall etwa gleich. Wenn wirklich viel zu tun ist, dann kann man besser im HO arbeiten finde ich. 1-2 Tage Office reichen völlig für Socialising-Aktivitäten - gearbeitet wird dann zuhause.

antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Heute vor Ort im Büro im Meeting ging es wieder die ersten 15 Minuten lang um Privates. Auch mein Chef, der nie vor 19 Uhr nach Hause geht, hat locker 20 Minuten mit einem Kollegen am Nebentisch getratscht, danach wollte er sich kurz einen Kaffee holen, was weitere 10 Minuten gedauert hat, da er auf dem Weg dorthin anscheinend einen anderen interessanten Gesprächspartner getroffen hat. Mein anderer Nebenmann hat abends dann noch eine halbe Stunde mit irgendeiner Versicherung und seinem Steuerberater telefoniert (mit dem Chef in Hörweite).

Ich möchte das überhaupt nicht be- oder verurteilen. Ich bin nur der Meinung: Sowohl im Office als auch im Homeoffice gibt es unterschiedliche Ablenkungen und die Präsenz ist definitiv kein Garant für höhere Produktivität.

Bei so viel Home Office geht es in den Präsenztagen doch auch genau darum oder nicht? Einfach mal ein wenig über Themen ausserhalb der Arbeit zu quatschen?

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Heute vor Ort im Büro im Meeting ging es wieder die ersten 15 Minuten lang um Privates. Auch mein Chef, der nie vor 19 Uhr nach Hause geht, hat locker 20 Minuten mit einem Kollegen am Nebentisch getratscht, danach wollte er sich kurz einen Kaffee holen, was weitere 10 Minuten gedauert hat, da er auf dem Weg dorthin anscheinend einen anderen interessanten Gesprächspartner getroffen hat. Mein anderer Nebenmann hat abends dann noch eine halbe Stunde mit irgendeiner Versicherung und seinem Steuerberater telefoniert (mit dem Chef in Hörweite).

Ich möchte das überhaupt nicht be- oder verurteilen. Ich bin nur der Meinung: Sowohl im Office als auch im Homeoffice gibt es unterschiedliche Ablenkungen und die Präsenz ist definitiv kein Garant für höhere Produktivität.

Doch klar. Du hast zuhause null Kontrollinstanz. Im Büro zumindest teilweise den Chef und die Kollegen.

antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Heute vor Ort im Büro im Meeting ging es wieder die ersten 15 Minuten lang um Privates. Auch mein Chef, der nie vor 19 Uhr nach Hause geht, hat locker 20 Minuten mit einem Kollegen am Nebentisch getratscht, danach wollte er sich kurz einen Kaffee holen, was weitere 10 Minuten gedauert hat, da er auf dem Weg dorthin anscheinend einen anderen interessanten Gesprächspartner getroffen hat. Mein anderer Nebenmann hat abends dann noch eine halbe Stunde mit irgendeiner Versicherung und seinem Steuerberater telefoniert (mit dem Chef in Hörweite).

Ich möchte das überhaupt nicht be- oder verurteilen. Ich bin nur der Meinung: Sowohl im Office als auch im Homeoffice gibt es unterschiedliche Ablenkungen und die Präsenz ist definitiv kein Garant für höhere Produktivität.

Doch klar. Du hast zuhause null Kontrollinstanz. Im Büro zumindest teilweise den Chef und die Kollegen.

Kontrollinstanz: Ist die aufgetragene Arbeit in der gegebenen Zeit erledigt worden. Fertig.

antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 27.11.2021:

Heute vor Ort im Büro im Meeting ging es wieder die ersten 15 Minuten lang um Privates. Auch mein Chef, der nie vor 19 Uhr nach Hause geht, hat locker 20 Minuten mit einem Kollegen am Nebentisch getratscht, danach wollte er sich kurz einen Kaffee holen, was weitere 10 Minuten gedauert hat, da er auf dem Weg dorthin anscheinend einen anderen interessanten Gesprächspartner getroffen hat. Mein anderer Nebenmann hat abends dann noch eine halbe Stunde mit irgendeiner Versicherung und seinem Steuerberater telefoniert (mit dem Chef in Hörweite).

Ich möchte das überhaupt nicht be- oder verurteilen. Ich bin nur der Meinung: Sowohl im Office als auch im Homeoffice gibt es unterschiedliche Ablenkungen und die Präsenz ist definitiv kein Garant für höhere Produktivität.

Doch klar. Du hast zuhause null Kontrollinstanz. Im Büro zumindest teilweise den Chef und die Kollegen.

Kontrollinstanz: Ist die aufgetragene Arbeit in der gegebenen Zeit erledigt worden. Fertig.

Also meine These ist, dass es 2 Arten Jobs gibt:

  1. Jobs, wo man eine klar umrissene Aufgabe hat, die der Sachbearbeiter abarbeitet --> kann man gut im HO machen, wird langfristig ein Algorithmus machen
  2. Jobs, wo das nicht so einfach geht.
antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Das ist vielleicht beim Amazon-Packer so.

Aber die heutigen Büroaufgaben sind meist parallel zu erledigen, da kann man nichts kontrollieren (außer vielleicht bei absolut dispositiven Aufgaben, wie Du sie hast).

WiWi Gast schrieb am 27.11.2021:

Heute vor Ort im Büro im Meeting ging es wieder die ersten 15 Minuten lang um Privates. Auch mein Chef, der nie vor 19 Uhr nach Hause geht, hat locker 20 Minuten mit einem Kollegen am Nebentisch getratscht, danach wollte er sich kurz einen Kaffee holen, was weitere 10 Minuten gedauert hat, da er auf dem Weg dorthin anscheinend einen anderen interessanten Gesprächspartner getroffen hat. Mein anderer Nebenmann hat abends dann noch eine halbe Stunde mit irgendeiner Versicherung und seinem Steuerberater telefoniert (mit dem Chef in Hörweite).

Ich möchte das überhaupt nicht be- oder verurteilen. Ich bin nur der Meinung: Sowohl im Office als auch im Homeoffice gibt es unterschiedliche Ablenkungen und die Präsenz ist definitiv kein Garant für höhere Produktivität.

Doch klar. Du hast zuhause null Kontrollinstanz. Im Büro zumindest teilweise den Chef und die Kollegen.

Kontrollinstanz: Ist die aufgetragene Arbeit in der gegebenen Zeit erledigt worden. Fertig.

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WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Ich bin seit heute wieder im "Home Office". Was im Vertrieb für Landmaschinen-Zubehör (und Verbrauchsmaterial) echt sehr unpraktisch ist. Normal bin ich drei bis vier Tage die Woche in Niedersachsen und NRW unterwegs. Für die Nachbestellung von Ölen oder Fetten muss ich nicht bei Kunden sein, für erklärungsbedürftige Produkte hingegen schon.

Das geht dann (wie schon letztes Jahr) etwas ins Geld, weil die Provision 2/3 meines Gehaltes ausmachen. Da heißt es wieder Improvisieren.

antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

WiWi Gast schrieb am 28.11.2021:

Kontrollinstanz: Ist die aufgetragene Arbeit in der gegebenen Zeit erledigt worden. Fertig.

Also meine These ist, dass es 2 Arten Jobs gibt:

  1. Jobs, wo man eine klar umrissene Aufgabe hat, die der Sachbearbeiter abarbeitet --> kann man gut im HO machen, wird langfristig ein Algorithmus machen
  2. Jobs, wo das nicht so einfach geht.

Was verstehst du denn unter einer "klar umrissenen Aufgabe"?
Natürlich kann die Aufgabe auch gröber formuliert und komplexer sein und man kann dennoch effektiv monitoren, ob sie in Zeitfenster xy erledigt wurde.
Das beschränkt sich also keineswegs auf reine Sachbearbeitertätigkeiten.

Wenn ich mit dem Kunden vereinbare, dass ich in den nächsten 2 Wochen (übliche Scrum-Sprintdauer bei uns) ein neues Feature entwickle, lässt er sich dieses nach den 2 Wochen zeigen, um zu überprüfen, ob ich meine Arbeit gemacht habe. Das sagt übrigens gar nichts darüber aus, ob mein Job im Home Office machbar ist oder nicht.

Und den Algorithmus, der meine Tätigkeit als Software-Architekt wegrationalisieren wird kannst du mir gern zeigen. :)

antworten
WiWi Gast

Home Office nach Corona in eurem Unternehmen

Ich sitze seit März 2020 im HO mit meinen Büroaufgaben. Natürlich sehen meine Vorgesetzten, ob ich Deadlines einhalte, an TelKos teilnehme, wie meine Reaktionszeit auf E-Mails ist etc.
Ich habe offene und geschlossene Aufgaben, bei beidem würde es auffallen, wenn ich meinen Job nicht machen würde.

WiWi Gast schrieb am 28.11.2021:

Das ist vielleicht beim Amazon-Packer so.

Aber die heutigen Büroaufgaben sind meist parallel zu erledigen, da kann man nichts kontrollieren (außer vielleicht bei absolut dispositiven Aufgaben, wie Du sie hast).

Doch klar. Du hast zuhause null Kontrollinstanz. Im Büro zumindest teilweise den Chef und die Kollegen.

Kontrollinstanz: Ist die aufgetragene Arbeit in der gegebenen Zeit erledigt worden. Fertig.

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