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Karriere-Zukunft und Tellerrand

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WiWi Gast

Karriere-Zukunft und Tellerrand

Viele von uns nehmen die massive Ausweitung von Home-Office-Möglichkeiten als positiv wahr.

Aber sind sie das wirklich?

Oder wird aus dem bequemen "HomeOffice-Job" ganz schnell ein europa- oder gar weltweiter Konkurrenzkampf um die immer weniger werdenden gutbezahlten Jobs geworden, weil es ja egal ist, von wo man arbeitet?

Ich erinnere hierzu gerne an 2011: "Niemand will die Bankfiliale schließen, Ihr Handy ist nur eine weitere Option!" - 2021 gibt es so gut wie keine Filialen mehr.

Freue mich auf verschiedene Blickwinkel!

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WiWi Gast

Karriere-Zukunft und Tellerrand

Das kommt meiner Meinung nach auf den Job an. Schwierig wird es für Jobs, die a) komplett nur Englisch als Fremdsprache benötigen und b) keinen Kundenkontakt haben oder keinen Link zum operativen Geschäft eines Konzern und c) keine spezielle Expertise benötigen, sondern wie z.B. Buchhaltung oder HR sehr generalistisch sind. Diese Tätigkeiten sind jetzt schon oftmals ausgelagert.

Vor allem Punkt a) wird aktuell noch komplett unterschätzt meiner Meinung nach. Viele Unternehmen in Deutschland sind (zum Glück?) noch ziemlich provinziell, wenn nicht komplett, dann zumindest in einigen Abteilungen. Ich bin bei einem Dax-Konzern im Legal Bereich (aber nicht als Jurist) und Standardsprache ist Deutsch.

Spannend ist natürlich die Frage, wie sich IT-Jobs entwickeln. Großer Bedarf, aber auch große Konkurrenz aus dem Ausland. Für spezialisierte Ingenieure, die am Produkt arbeiten, sehe ich hingegen wenig Probleme. Genauso wenig wie Jobs am und mit Menschen (Pflege, Medizin, Lehrer...).

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