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Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Hi Leute,

geht es nur mir so oder fällt es euch auch schwer im HO konzentriert zu arbeiten, vor allem wenn kein Druck da ist?

Wir sind nun wieder zu 30-50% im Büro aber an den HO Tagen arbeite ich effektiv im Schnitt weniger als 3h/Tag. Geht es euch ähnlich? Bin im Beteiligungs Controlling bei einem DAX Konzern.

VG
Max

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Ja definitiv absolut weniger, aber ich schaffe trotzdem genauso viel wie im Büro. Kaffeepausen und co. fallen eben weg. Aber 3h Stunden sind es nicht, eher so 5h statt 8h und sehr schwankend. Mal arbeite ich 10 h, mal nur 3h.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

ist das nicht Arbeitszeitbetrug?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Hi Leute,

geht es nur mir so oder fällt es euch auch schwer im HO konzentriert zu arbeiten, vor allem wenn kein Druck da ist?

Wir sind nun wieder zu 30-50% im Büro aber an den HO Tagen arbeite ich effektiv im Schnitt weniger als 3h/Tag. Geht es euch ähnlich? Bin im Beteiligungs Controlling bei einem DAX Konzern.

VG
Max

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Ich arbeite seit 3 Jahren Vollzeit im Home Office und habe, wenn ich doch So 2-3 mal im Jahr das HQ Besuche für ein paar Tage, immer das Gefühl ich schaffe dort sehr viel weniger als zu Hause. Ich denke man muss der Typ dafür sein. Die Ablenkungen im Büro durch Kollegen und small Talk sind für mich persönlich deutlich größer als im heimischen Büro.

Könnte mir auch vorstellen, dass ja viele, die sonst nicht zu Hause arbeiten, eben zu Hause auch kein voll eingerichtetes bürozimmer haben und nur in der Küche oder auf dem Sofa arbeiten. Dass in dem Fall ‚unprofessionelle‘ Umfeld führt wahrscheinlich zu demotivation und damit lässt es sich leichter ablenken durch andere Sachen. Gibt Menschen, die brauchen den Ansporn dadurch, dass sie von Kollegen umgeben sind.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Arbeitstzeitbetrug wohl weniger... habe Vertrauensarbeitszeit und in der Vergangenheit teils auch deutlich mehr als 40h ohne Ausgleich gearbeitet...

Mich würde mehr interessieren wie ihr euch motiviert Dinge wirklich voranzutreiben, auch wenn kein Druck vorhanden ist.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Rechtlich gesehen sicherlich. Es kann nur niemand beweisen. Solange der AG nicht stutzig wird, ist das völlig irrelevant.

Mir geht's aber genau so. Arbeite maximal 50% der Arbeitszeit effektiv an irgendwelchen Themen. Ansonsten mache ich mal den Haushalt oder schaue netflix. Einer der Gründe, warum ich HO liebe.
Solange die Arbeit erledigt wird ist es doch völlig egal. Ich arbeite lieber 3-4h konzentriert und bin fertig, als den halben Tag im Büro so zu tun, als sei ich beschäftigt oder in dämlichen Meetings zu hängen.

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

ist das nicht Arbeitszeitbetrug?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Hi Leute,

geht es nur mir so oder fällt es euch auch schwer im HO konzentriert zu arbeiten, vor allem wenn kein Druck da ist?

Wir sind nun wieder zu 30-50% im Büro aber an den HO Tagen arbeite ich effektiv im Schnitt weniger als 3h/Tag. Geht es euch ähnlich? Bin im Beteiligungs Controlling bei einem DAX Konzern.

VG
Max

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Es kommt denke ich immer auf den Job an. Mein Job bleibt liegen wenn ich ihn nicht erledige, daher ist es im Eigeninteresse ordentlich zu arbeiten. Ich arbeite im HO konzentrierter (aus denselben Gründen wie oben beschrieben - niemand kommt einfach rein und quatscht mich voll), und auch länger.

Wer im Büro möglichst wenig arbeitet schafft das auch zu Hause und umgekehrt

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Hi Leute,

geht es nur mir so oder fällt es euch auch schwer im HO konzentriert zu arbeiten, vor allem wenn kein Druck da ist?

Wir sind nun wieder zu 30-50% im Büro aber an den HO Tagen arbeite ich effektiv im Schnitt weniger als 3h/Tag. Geht es euch ähnlich? Bin im Beteiligungs Controlling bei einem DAX Konzern.

VG
Max

Der Unterschied ist dass du im Home Office schon zuhause bist und keine räumliche Trennung zwischen Heim und Arbeit gegeben ist. Im Büro willst du eben nur deine 8h verbringen und ab nach Hause. Wenn du im HO um 8 am Laptop sitzt, sitzt du halt gut und gerne auch mal bis 18 Uhr davor. Schließlich sparst du dir ja auch den Weg. Und du hast sicher häufiger mal kleine Ablenkungen.

Ich persönlich habe im Home Office immer wieder unproduktive Phasen, sprich ich nehme mir immer wieder meine paar Minuten um mal auf den Balkon zu gehen oder was im Internet zu lesen, das macht man im Büro halt nicht. Im Endeffekt arbeite ich dieselbe Zeit: Im Home Office bin ich halt von 8-18 Uhr erreichbar, arbeite effektiv trotzdem nur 8h. Im Büro verliere ich diese 2h fast durch den Weg, arbeite dafür aber 8h fast konzentriert durch ohne große Ablenkung.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

DAX30 Accounting: Ich arbeite im Home Office genau so viel wie im Büro auch (effektiv vllt. 3-4 h/Tag). Vorteil im Home Office ist halt, dass die restliche Zeit auf der Couch liegen und Netflix gucken kann. Im Büro muss ich die Zeit immer mit Zeitung lesen und Kaffeepausen totschlagen...

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Rechtlich gesehen sicherlich. Es kann nur niemand beweisen. Solange der AG nicht stutzig wird, ist das völlig irrelevant.

Mir geht's aber genau so. Arbeite maximal 50% der Arbeitszeit effektiv an irgendwelchen Themen. Ansonsten mache ich mal den Haushalt oder schaue netflix. Einer der Gründe, warum ich HO liebe.
Solange die Arbeit erledigt wird ist es doch völlig egal. Ich arbeite lieber 3-4h konzentriert und bin fertig, als den halben Tag im Büro so zu tun, als sei ich beschäftigt oder in dämlichen Meetings zu hängen.

Bei so etwas frage ich mich immer, warum da die Vorgesetzten nicht stutzig werden. Da gibt es ja anscheinend jemanden, dem man deutlich mehr zutrauen kann und der mehr Arbeit erledigen könnte - ich würde das sofort nutzen.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Bei mir nahezu kein Unterschied. Arbeite im PMO und da gibt's immer wieder Auslastungsspitzen und/oder Unterlast
Ob ich im Büro bei Niederlast 2h Kaffe trinke beim Kollegen oder zu Hause Wäsche mache und/oder surfe macht imo keinen Unterschied.
Im Gegenzug sitzt man bei kritischen Terminschienen auch mal bis 20 Uhr oder darf am WE noch die Präsentation für den Kunden fertig machen.
Gleicht sich also aus.

Habe aber auch ein gut eingerichtetes und ergonomisches Arbeitszimmer zu Hause.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Rechtlich gesehen sicherlich. Es kann nur niemand beweisen. Solange der AG nicht stutzig wird, ist das völlig irrelevant.

Mir geht's aber genau so. Arbeite maximal 50% der Arbeitszeit effektiv an irgendwelchen Themen. Ansonsten mache ich mal den Haushalt oder schaue netflix. Einer der Gründe, warum ich HO liebe.
Solange die Arbeit erledigt wird ist es doch völlig egal. Ich arbeite lieber 3-4h konzentriert und bin fertig, als den halben Tag im Büro so zu tun, als sei ich beschäftigt oder in dämlichen Meetings zu hängen.

Bei so etwas frage ich mich immer, warum da die Vorgesetzten nicht stutzig werden. Da gibt es ja anscheinend jemanden, dem man deutlich mehr zutrauen kann und der mehr Arbeit erledigen könnte - ich würde das sofort nutzen.

Im Konzern nornal. Da weiß keiner was der Kollege macht. Teilweise ist auch keine Arbeit da.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

dax 30 chemie. momentan so wenig zu tun, arbeite ca 60 minuten am tag. echt langweilig, nebenbei halt zocken und sport.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Rechtlich gesehen sicherlich. Es kann nur niemand beweisen. Solange der AG nicht stutzig wird, ist das völlig irrelevant.

Mir geht's aber genau so. Arbeite maximal 50% der Arbeitszeit effektiv an irgendwelchen Themen. Ansonsten mache ich mal den Haushalt oder schaue netflix. Einer der Gründe, warum ich HO liebe.
Solange die Arbeit erledigt wird ist es doch völlig egal. Ich arbeite lieber 3-4h konzentriert und bin fertig, als den halben Tag im Büro so zu tun, als sei ich beschäftigt oder in dämlichen Meetings zu hängen.

Bei so etwas frage ich mich immer, warum da die Vorgesetzten nicht stutzig werden. Da gibt es ja anscheinend jemanden, dem man deutlich mehr zutrauen kann und der mehr Arbeit erledigen könnte - ich würde das sofort nutzen.

Im Konzern nornal. Da weiß keiner was der Kollege macht. Teilweise ist auch keine Arbeit da.

Es ging mir auch nicht um den Kollegen, sondern um den Vorgesetzten. Wenn der keine Übersicht über die Auslastung seiner unterstellten Mitarbeiter hat, scheint es kein sehr guter Vorgesetzter zu sein...

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

In den letzten Wochen waren es so ca. 7 Stunden am Tag, aber aktuell sind es eher nur ca. 4, weil es einfach nichts zu tun gibt. Eigentlich wäre ich nach 1 Stunde mit meinen Aufgaben fertig, die restlichen 3 Stunden räume ich alte Sachen auf oder optimiere irgendwas altes, aber nichts was zwingend gemacht werden müsste. Wenn alle Chefs auch nur chillen kommen eben viel weniger Aufgaben rein. Früher waren wir in der Abteilung zu zweit, da war es echt knapp, jetzt paar Jahre später sind wir zu acht und die Aufgaben sind nur bisschen mehr geworden.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Rechtlich gesehen sicherlich. Es kann nur niemand beweisen. Solange der AG nicht stutzig wird, ist das völlig irrelevant.

Mir geht's aber genau so. Arbeite maximal 50% der Arbeitszeit effektiv an irgendwelchen Themen. Ansonsten mache ich mal den Haushalt oder schaue netflix. Einer der Gründe, warum ich HO liebe.
Solange die Arbeit erledigt wird ist es doch völlig egal. Ich arbeite lieber 3-4h konzentriert und bin fertig, als den halben Tag im Büro so zu tun, als sei ich beschäftigt oder in dämlichen Meetings zu hängen.

Bei so etwas frage ich mich immer, warum da die Vorgesetzten nicht stutzig werden. Da gibt es ja anscheinend jemanden, dem man deutlich mehr zutrauen kann und der mehr Arbeit erledigen könnte - ich würde das sofort nutzen.

Warum sollten sie stutzig werden? Ich schreibe doch nicht ans schwarze Brett, dass ich nicht ausgelastet bin. Im Konzern ist sowas zudem absolut keine Seltenheit und damit bin ich nicht der einzige.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

DAX30 Accounting: Ich arbeite im Home Office genau so viel wie im Büro auch (effektiv vllt. 3-4 h/Tag). Vorteil im Home Office ist halt, dass die restliche Zeit auf der Couch liegen und Netflix gucken kann. Im Büro muss ich die Zeit immer mit Zeitung lesen und Kaffeepausen totschlagen...

Welches Unternehmen? Will mich dort bewerben.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

DAX30 Accounting: Ich arbeite im Home Office genau so viel wie im Büro auch (effektiv vllt. 3-4 h/Tag). Vorteil im Home Office ist halt, dass die restliche Zeit auf der Couch liegen und Netflix gucken kann. Im Büro muss ich die Zeit immer mit Zeitung lesen und Kaffeepausen totschlagen...

Welches Unternehmen? Will mich dort bewerben.

Bin IT-Consultant und das habe ich genau so in JEDEM Konzern und sogar in ein paar KMUs erlebt. Kommt letztendlich immer drauf an, in welcher Position du bist. Wenn du eine Leitungsposition hast sinkt die Wahrscheinlichkeit, sowas zu bekommen. Als Entwickler ist mir das aber häufig passiert.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Rechtlich gesehen sicherlich. Es kann nur niemand beweisen. Solange der AG nicht stutzig wird, ist das völlig irrelevant.

Mir geht's aber genau so. Arbeite maximal 50% der Arbeitszeit effektiv an irgendwelchen Themen. Ansonsten mache ich mal den Haushalt oder schaue netflix. Einer der Gründe, warum ich HO liebe.
Solange die Arbeit erledigt wird ist es doch völlig egal. Ich arbeite lieber 3-4h konzentriert und bin fertig, als den halben Tag im Büro so zu tun, als sei ich beschäftigt oder in dämlichen Meetings zu hängen.

Bei so etwas frage ich mich immer, warum da die Vorgesetzten nicht stutzig werden. Da gibt es ja anscheinend jemanden, dem man deutlich mehr zutrauen kann und der mehr Arbeit erledigen könnte - ich würde das sofort nutzen.

Weil die Tätigkeit im Rahmen per Vertrag festgehalten würde. Das war eine beidseitge Vereinbarung.

Wer mehr von mir will, der darf auch gerne mehr zahlen. Es kann nicht sein, dass man sich immer als Bittesteller darstellen lassen muss. Im Endeffekt sind es 2 Menschen der eine bekommt Arbeitszeit für seine ROI Kennzahlen und somit Wertzuwachs, der andere dafür Geld ihm diesen Wertzuwachs zu erfüllen oder aber mindestens zu halten, mehr ist es nicht. Dann gibt es natürlich noch die leidenschaftlichen, denen reicht Entwicklung ihres Bereichs als Ausgleich. Natürlich wünscht sich das jeder Arbeitgeber, mehr Wertzuwachs ohne größeren Aufwand

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Lol. Dann sind wahrscheinlich 95% aller Vorgesetzten schlechte Vorgesetzte.

An sich weiß der Chef natürlich, was man macht. Allerdings ist bei nahezu allen Tätigkeiten, die nicht klare Linie->Abarbeitung (BackOffice) und damit trackbar sind, die Intransparenz schon immer sehr hoch. Zudem schaufeln sich viele Vorgesetzte durch lange Deadlines ja am Ende selber die Termine frei.

Sind Konzerne effizient? Nein. Wird diese Trägheit noch weiter anhalten? Ja, zumindest wird die Effizienzsteigerung sehr langsam voran gehen, da wie gesagt keine Messbarkeit für viele Tätigkeiten gegeben ist oder verzerrt wird. Am Ende ist es immer diese 50/50 Sache: Entweder es geht über übergreifendes Downsizing oder Abteilungen werden zusammengelegt. Letzten Endes gibt es dadurch zwar Einsparungen (die auch vorerst genügen) aber der Großteil wird weiterhin nur 3-4 Stunden effektiv arbeiten und die Nachvollziehbarkeit bleibt gleich schlecht.

Letzten Endes zeigt das Home-Office daher nur, wie wenig gerade in Linienjobs und Referentenjobs wirklich gemacht werden muss, wenn man nicht freiwillig Lust auf mehr hat. Da haben die Kollegen in Back-Office Abteilungen, über die so häufig geschmunzelt wird, oft viel mehr "Stress" und stärkere Auslastung..

Ich für meinen Teil "arbeite" im Home-Office viel weniger und bin auch nicht so motiviert, da für mich das Office einfach ein Teil der Arbeitsatmosphäre ist. Der fehlende Arbeitsweg und Kaffee mit Kollegen wird bei mir durch Netflix, lange Mittagspause und Ablenkungen egalisiert.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Rechtlich gesehen sicherlich. Es kann nur niemand beweisen. Solange der AG nicht stutzig wird, ist das völlig irrelevant.

Mir geht's aber genau so. Arbeite maximal 50% der Arbeitszeit effektiv an irgendwelchen Themen. Ansonsten mache ich mal den Haushalt oder schaue netflix. Einer der Gründe, warum ich HO liebe.
Solange die Arbeit erledigt wird ist es doch völlig egal. Ich arbeite lieber 3-4h konzentriert und bin fertig, als den halben Tag im Büro so zu tun, als sei ich beschäftigt oder in dämlichen Meetings zu hängen.

Bei so etwas frage ich mich immer, warum da die Vorgesetzten nicht stutzig werden. Da gibt es ja anscheinend jemanden, dem man deutlich mehr zutrauen kann und der mehr Arbeit erledigen könnte - ich würde das sofort nutzen.

Im Konzern nornal. Da weiß keiner was der Kollege macht. Teilweise ist auch keine Arbeit da.

Es ging mir auch nicht um den Kollegen, sondern um den Vorgesetzten. Wenn der keine Übersicht über die Auslastung seiner unterstellten Mitarbeiter hat, scheint es kein sehr guter Vorgesetzter zu sein...

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Lol. Dann sind wahrscheinlich 95% aller Vorgesetzten schlechte Vorgesetzte.

An sich weiß der Chef natürlich, was man macht. Allerdings ist bei nahezu allen Tätigkeiten, die nicht klare Linie->Abarbeitung (BackOffice) und damit trackbar sind, die Intransparenz schon immer sehr hoch. Zudem schaufeln sich viele Vorgesetzte durch lange Deadlines ja am Ende selber die Termine frei.

Sind Konzerne effizient? Nein. Wird diese Trägheit noch weiter anhalten?

Ja, zumindest wird die Effizienzsteigerung sehr langsam voran gehen, da wie gesagt keine Messbarkeit für viele Tätigkeiten gegeben ist oder verzerrt wird. Am Ende ist es immer diese 50/50 Sache: Entweder es geht über übergreifendes Downsizing oder Abteilungen werden zusammengelegt. Letzten Endes gibt es dadurch zwar Einsparungen (die auch vorerst genügen) aber der Großteil wird weiterhin nur 3-4 Stunden effektiv arbeiten und die Nachvollziehbarkeit bleibt gleich schlecht.

Letzten Endes zeigt das Home-Office daher nur, wie wenig gerade in Linienjobs und Referentenjobs wirklich gemacht werden muss, wenn man nicht freiwillig Lust auf mehr hat. Da haben die Kollegen in Back-Office Abteilungen, über die so häufig geschmunzelt wird, oft viel mehr "Stress" und stärkere Auslastung..

Ich für meinen Teil "arbeite" im Home-Office viel weniger und bin auch nicht so motiviert, da für mich das Office einfach ein Teil der Arbeitsatmosphäre ist. Der fehlende Arbeitsweg und Kaffee mit Kollegen wird bei mir durch Netflix, lange Mittagspause und Ablenkungen egalisiert.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Rechtlich gesehen sicherlich. Es kann nur niemand beweisen. Solange der AG nicht stutzig wird, ist das völlig irrelevant.

Mir geht's aber genau so. Arbeite maximal 50% der Arbeitszeit effektiv an irgendwelchen Themen. Ansonsten mache ich mal den Haushalt oder schaue netflix. Einer der Gründe, warum ich HO liebe.
Solange die Arbeit erledigt wird ist es doch völlig egal. Ich arbeite lieber 3-4h konzentriert und bin fertig, als den halben Tag im Büro so zu tun, als sei ich beschäftigt oder in dämlichen Meetings zu hängen.

Bei so etwas frage ich mich immer, warum da die Vorgesetzten nicht stutzig werden. Da gibt es ja anscheinend jemanden, dem man deutlich mehr zutrauen kann und der mehr Arbeit erledigen könnte - ich würde das sofort nutzen.

Im Konzern nornal. Da weiß keiner was der Kollege macht. Teilweise ist auch keine Arbeit da.

Es ging mir auch nicht um den Kollegen, sondern um den Vorgesetzten. Wenn der keine Übersicht über die Auslastung seiner unterstellten Mitarbeiter hat, scheint es kein sehr guter Vorgesetzter zu sein...

Sehe ich ähnlich. Sofern die Aufgaben nicht trackbar sind, hat man einfach einen sehr großen Spielraum. Ich denke man muss nicht einmal ein schlechtes Gewissen haben, wenn man im Home Office einen nicht unerheblichen Teil der Arbeitszeit etwas anderes macht.

Im Büro habe ich unterm Strich auch nie mehr als 4h produktive Arbeit geleistet. Zig Kaffeepausen, Tratschen mit Kollegen, überzogene Mittagspause gehört im Konzern doch zum Alltag.

Dazu kommt dann wie oft Leerlauf, weil Kollege Müller im Urlaub ist und das Thema x deswegen still steht oder Thema y nicht begonnen werden kann, weil die Abstimmung mit dem Fachbereich auf nächste Woche verschoben wurde.

Nicht zu vergessen die etlichen unproduktiven Meetings, an denen man pro forma teilnehmen muss, die einem aber 0 Mehrwert für die eigene Arbeit geben.

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WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Also wir im Audit haben in den letzten Monaten von zu Hause aus genauso geackert wie im Office oder beim Mandanten. Deadline ist Deadline und wer zu viele Stunden bucht ohne auch ein Ergebnis zu liefern, fällt entsprechend negativ auf.

Was sich verschoben hat, waren
a) Die Arbeitszeiten - von zu Hause aus, kann man auch mal zwischendrin war erledigen und erst nachmittags wieder weitermachen.
b) Ein noch deutlicher bedarfsorientiertes arbeiten. Wenn mal einen Tag Lerrlauf war, dann war eben schon Mittags Feierabend. Dafür dann längeres Arbeiten, sobald die erwarteten Unterlagen kommen.

antworten
WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Genau das was alle Konzernler hier sagen kann ich auch bestätigen. 4h produktive Arbeit am Tag reichen vollkommen aus, um meine mir zugeteilte Arbeit zu erledigen. Mehr kann ich nicht machen, da es schlicht keine anderen Aufgaben gibt. Wir sind zu 6. im Team und es geht allen gleich, inklusive Chef. Wir könnten sicherlich 2 Leute einsparen und die Arbeit würde immer noch termingerecht und in gleicher Qualität erledigt werden. Ich bin aber aus dem Grund super happy bzw. hoffe, auch weiterhin 2-3 Tage die Woche HO machen zu dürfen, da ich die freie Zeit dann eben mit sinnvollen Dingen wie Haushalt oder Sport verbringen kann und nicht mit Klatsch und Tratsch, 45 Kaffeepausen oder sinnlos auf meinen Bildschirm zu gucken, nur um die blöden 8h voll zu machen.

antworten
WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Bin auch im Konzern, sogar in einem sehr Corona-relevanten (Medizintechnik), daher von Kurzarbeit keine Spur und die Stimmung ist bei uns sehr entspannt. Gut 50% der Tarif-Belegschaft inklusive mir ist permanent im Homeoffice, die Führungskräfte meist 2-3 Tage pro Woche. Jetzt gerade in der Urlaubszeit passiert hier bei uns in der Entwicklung noch weniger als sonst, sodass ich die Arbeit in 1-2 Stunden täglich erledigt bekomme und den Rest nur ein bisschen Dokumentation schreibe und per Mail und Telefon erreichbar bin, falls was ist.

So fair ich die Zeiterfassung einerseits finde, sollte es andererseits zu denken geben, dass so viele Leute die Arbeit eigentlich in viel weniger Zeit schaffen und dabei scheinbar ja den selben Umsatz generieren können. Ich hoffe, dass Corona in dieser Hinsicht vielleicht ein erster Schritt in ein entspannteres Arbeitsleben mit 30 oder sogar 20-25 Stunden pro Woche ist.

antworten
WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Bin auch bei einem DAX Konzern. Hatte schon vor Corona an zwei Tagen die Woche Home Office. Aktuell ist es uns freigestellt, ob wir ins Büro kommen oder von Zuhause arbeiten. Versuche einmal die Woche dann doch ins Büro zu kommen, weil es abwechslungsreicher ist und ich nicht auf Dauer Zuhause eingehen will.

Alles in allem ist HO aber wirklich für mich die bessere Lösung. Ich arbeite effektiv genau so viel, aber kann nebenbei noch zusätzlich im Haushalt einiges erledigen, statt wie in Büro im Internet zu surfen und mir die Beine beim Kaffee holen zu vertreten.

Arbeitszeit ist ähnlich wie bei den Verfassern der obigen Beiträge (effektiv zwischen 4-6h am Tag; bei wichtigen Deadlines auch mal etwas länger).

antworten
WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Ich habe so einen nicht-trackbaren Job und könnte, wenn ich wollte, vermutlich auch nur 1h am Tag arbeiten, da mein Chef keine Kompetenz in meinem Bereich hat. Allerdings ist mir das zu langweilig und ich hätte ein schlechtes Gewissen, weil ich recht gut verdiene. So bilde ich mich weiter und optimiere bestehende Prozesse. Das kann ich praktisch unendlich machen und bringt oft mehr, als meine typischen Anpassungen, die sich irgendwelche fachfremden WiWis ausdenken. Sorry aber das ist oft wirklich so.

antworten
WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

und bringt oft mehr, als meine typischen Anpassungen, die sich irgendwelche fachfremden WiWis ausdenken. Sorry aber das ist oft wirklich so.

Der Seitenhieb funktioniert nicht, weil keiner weiß was für Prozesse du meinst und was du denn nicht-Wiwi-mäßiges machst. Unnötig und dann auch noch tölpelhaft, aber nice try.

antworten
WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Bin auch im Konzern, sogar in einem sehr Corona-relevanten (Medizintechnik), daher von Kurzarbeit keine Spur und die Stimmung ist bei uns sehr entspannt. Gut 50% der Tarif-Belegschaft inklusive mir ist permanent im Homeoffice, die Führungskräfte meist 2-3 Tage pro Woche. Jetzt gerade in der Urlaubszeit passiert hier bei uns in der Entwicklung noch weniger als sonst, sodass ich die Arbeit in 1-2 Stunden täglich erledigt bekomme und den Rest nur ein bisschen Dokumentation schreibe und per Mail und Telefon erreichbar bin, falls was ist.

So fair ich die Zeiterfassung einerseits finde, sollte es andererseits zu denken geben, dass so viele Leute die Arbeit eigentlich in viel weniger Zeit schaffen und dabei scheinbar ja den selben Umsatz generieren können. Ich hoffe, dass Corona in dieser Hinsicht vielleicht ein erster Schritt in ein entspannteres Arbeitsleben mit 30 oder sogar 20-25 Stunden pro Woche ist.

Bis auf die Produktionsmitarbeiter in den Industriebetrieben, die halt trotzdem Vollzeit schaffen müssen. Jedenfalls bei uns wird da minutiös getrackt. Echt abartig.

Oder Handwerker beim Kunden. Okay, die müssen auch mal kurz durchatmen zwischendurch, aber das ist bei einem körperlich anstrengenden Job gar nicht anders möglich.

antworten
WiWi Gast

Wie viel arbeitet ihr im Home Office?

Bei uns werden die Montageschritte dank REFA und MTM auf die Sekunde runtergerechnet...
Ansonsten gilt bei mir wie auch bei anderen, die Arbeit ist sehr vielschichtig, zwar muss ich für einzelne Bereiche Stunden buchen, gerade auch wenn ich was für Schwesterwerke mache, aber "richtig" getrackt wird nichts. Auch mein Chef ist von meiner Tätigkeit fachlich so weit entfernt, dass er da einfach keine Einschätzung treffen kann.
Bei mir ist es dann noch so dass die Arbeitsbelastung stark schwankt, von effektiv 2h bis 10h+ (Ausstempeln und dann geht's weiter).
Da ich nur 15min und 15km zum Büro habe und keinem eigenen Raum fürs HO, geh ich prinzipiell lieber ins Büro, Zuhause gibt es einfach zu viele Dinge die ablenken...

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Bin auch im Konzern, sogar in einem sehr Corona-relevanten (Medizintechnik), daher von Kurzarbeit keine Spur und die Stimmung ist bei uns sehr entspannt. Gut 50% der Tarif-Belegschaft inklusive mir ist permanent im Homeoffice, die Führungskräfte meist 2-3 Tage pro Woche. Jetzt gerade in der Urlaubszeit passiert hier bei uns in der Entwicklung noch weniger als sonst, sodass ich die Arbeit in 1-2 Stunden täglich erledigt bekomme und den Rest nur ein bisschen Dokumentation schreibe und per Mail und Telefon erreichbar bin, falls was ist.

So fair ich die Zeiterfassung einerseits finde, sollte es andererseits zu denken geben, dass so viele Leute die Arbeit eigentlich in viel weniger Zeit schaffen und dabei scheinbar ja den selben Umsatz generieren können. Ich hoffe, dass Corona in dieser Hinsicht vielleicht ein erster Schritt in ein entspannteres Arbeitsleben mit 30 oder sogar 20-25 Stunden pro Woche ist.

Bis auf die Produktionsmitarbeiter in den Industriebetrieben, die halt trotzdem Vollzeit schaffen müssen. Jedenfalls bei uns wird da minutiös getrackt. Echt abartig.

Oder Handwerker beim Kunden. Okay, die müssen auch mal kurz durchatmen zwischendurch, aber das ist bei einem körperlich anstrengenden Job gar nicht anders möglich.

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Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

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Vielen Dank an alle die bereits teilgenommen haben! Wir, die Professur für Arbeit, Personal und Organisation der Helmut-Schmidt- ...

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