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Mobbing

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WiWi Gast

Mobbing

Was soll man tun wenn man auf der Arbeit gemobbt wird??? Wie kann man sich wehren??

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WiWi Gast

Re: Mobbing

Möglichst objektive "Beweise" sammeln, also immer notieren wer wann was mobbingmäßiges gemacht hat.. wenn es noch in der Anfangsphase ist, die Leute direkt drauf ansprechen, sobald es nichts mehr bringt, zum Vorgesetzten.. dann zur Personalabteilung oder zum Betriebsrat.. wenn selbst das nichts mehr hilft, kündigen..

Eine Freundin von mir wurde im Job auch gemobbt, die ist dann als es ihr zuviel wurde zur Personalabteilung, und die Haupt-Mobberin wurde fristlos entlassen. Hab auch schon mal gelesen, dass jmd. wg. Mobbing angezeigt wurde.

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WiWi Gast

Re: Mobbing

  1. im Gruppenmeeting offen ansprechen
  2. zum Betriebsrat
  3. kündigen
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WiWi Gast

Re: Mobbing

dem Chef melden

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WiWi Gast

analytisch und konsequent handeln

das schlimme an mobbing ist, das es schleichend kaputt macht und durch erdulden nur schlimmer wird.
um dagegen anzukommen muss man als betroffener schnell und sehr konsequent handeln.
ist ja leider ein merkmal von mobbing das sich die/der "täter" feige sind, sich gerne in der gruppe verstecken und kaum direkt angreifen, sondern subtil. (rufmord, lächerlich machen, informationen nicht weiterreichen oder falschinformation streuen, dinge verschwinden etc).
vorschlag einer strategie:
stelle fest von wem die aggression ausgeht und kläre -für dich wer freund/feind, vertrauenswürdig/fraglich, haupttäter/mitläufer, neutral ist.
du musst so präzise wie möglich das dich schädigende verhalten darlegen können und gleichzeitig nachweisen können dass dir selbst beruflich keine fehler angelastet werden können.
1)wird deine berufliche zuverlässigkeit /leistung in frage gestellt ist es wichtig deine berufliche integrität zu verteidigen ,folgende tipps:
mache aufzeichnungen, mach dich unabhängig von falsch/fehlinformationen z.b. angaben auch über andere personen zu verifizieren und einholen. sorge für eine eindeutige beweislage, vertraue nicht auf mündliche aussagen/zusagen wenn du die person als gegner oder unberechenbar einschätzt. (z.b. sichere dich durch e-mails ab in denen du wesentliche termine /vereinbarungen aus deiner sicht zusammenfasst, damit später nichts anderes behauptet wird, nutzte die cc un bcc funktion um vertraenswürdige "zeugen" zu informieren. transparenz und nachvollziebarkeit sind hier die maxime.
gegen verbale angriffe die dir persönlich das leben schwer machen i(ignorieren, schweigen, angriff unter der gürtellinie, lächerlich machen etc) hilft nur sofort den angreifer zur rede stellen und unmissverständlich klarmachen das du diese verhalten auf keinen fall akzeptierst, bringe den gegner in erklärungsnot fasse die situation zusammen und stell ihn zur rede z.b was soll das? ich erwarte eine entschuldigung! gerne direkt vor publikum, das schreckt ab, jemand der sich wehrt ist ein schlechtes opfer, gerade auch mitläufer oft selbst schwach und in der angst selbst opfer zu werden können sehr gut vom mitmachen abgehalten werden. suche verbündete und komplizen z.b. betriebsrat schreib auf was passiert, setzte immer mindestens 2 möglichst schriftlich in kenntnis auch vorgesetzte. diese sind verpflichtet dich als arbeitnehmer zu schützen verstecken sich aber oft hinter unkenntnis.

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WiWi Gast

Re: Mobbing

Geht es etwas genauer?

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WiWi Gast

Re: Mobbing

Das Problem ist zunächst mal, dass "Mobbing" keine klare Grenze hat, an der es beginnt. Natürlich gibt es als Arbeitnehmer Situationen, in denen man sich über den Chef oder über Kollegen ärgert. Wo Arbeit ist, sind oft auch Konflikte. Und man wird auch niemals alle Kollegen zu besten Freunden machen können.

Man sollte also zunächst mal klären, ob die Probleme wirklich gezielt auftreten, oder ob es nur normale Reibungen eines Arbeitnehmerdaseins sind. Es gibt ja auch Menschen, die sich "gemobbt" fühlen, obwohl sie ganz normal behandelt werden. Hierbei helfen schriftliche Aufzeichnungen, mit denen man etwas Distanz zur Situation gewinnt, indem man sie sich später nochmal durchliest. Vor allem aber hilft das Gespräch mit Dritten.

Das Problem beim Gespräch mit Dritten wiederum ist, dass man sich diese Dritte sehr sorgsam aussuchen sollte. Nicht immer ist ein vermeintlicher Freund auch wirklich ein Freund. Es gibt Menschen, die nur darauf warten, Dich in die Pfanne zu hauen. Auch ein noch so gutes Bauchgefühl kann Dich täuschen.

Es gibt auch Menschen, die sich einfach nicht mögen. Das ist kein Mobbing. Diese Menschen sollten den persönlichen Konflikt möglichst aus dem Arbeitsleben heraushalten. Nicht jedem gelingt das.

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WiWi Gast

Re: Mobbing

Chef weiß bescheit und der BR auch. Es wurd auch schon mit der Person gesprochen, aber seitdem wird das nur schlimmer!! Von Chef bekomme ich zu hören Sie packen das, sie sind eine kämpfrin, aber ich kann nicht mehr! Kündigen will, dann hat sie das was sie will!! Vom BR hab ich gehört das die Person schon öfter Leute raußgemoppt hat, aber irgendwie schaft sie es immer wieder Chef Honig um deb Bart zu schmieren!! Ich eigentllich nicht der Typ Mensch der aufgibt, aber was soll man machen, wenn man merkt das man nicht mehr kann??

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WiWi Gast

Re: Mobbing

sprich die rädelsführer an. mit offenheit rechnen die wenigsten. "haben wir beide eigentlich ein problem miteinander?" im schlimmsten fall: kündigen!

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WiWi Gast

Re: Mobbing

sprich deinen chef oder betriebsrat mal auf MEDIATION an....

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WiWi Gast

Re: Mobbing

Protokollieren und dem Chef auf den Tisch legen.

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WiWi Gast

Re: Mobbing

mobb zurück!

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WiWi Gast

Re: Mobbing

was ist mediation?

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WiWi Gast

Re: Mobbing

warum soll man kündigen wenn man gemoppt wird?? Damit löst man doch nicht das Problem!! Man läuft davon! Und was ist mediation??

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WiWi Gast

Re: Mobbing

mediation ist ein strukturiertes verfahren zur konfliktbeilegung. die beiden konfliktparteien erarbeiten sich mit hilfe eines mediators selbstständig eine lösung für ihren konflikt. google doch bei interesse einfach mal.
war ein wahlmodul in meinem studium und mache zz eine wissenschaftliche weiterbildung zum mediator......

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WiWi Gast

Re: Mobbing

Naja wenn Mobbing schon weit fortgeschritten ist hat man glaub keine andere Möglichkeit, als zu kündigen. Besser als wenn man sich dadurch kaputt macht.

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WiWi Gast

Re: Mobbing

ja das stimmt schon, aber wenn man lange in einen Unternehmen ist, dann ist nicht so einfach! Kann man nix gegen der Mobbern tun???

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WiWi Gast

Re: analytisch und konsequent handeln

Das sind alle gute Tipps. Aber irgendwie habe ich keine Lust, soviel Energie in die ganze Sache zu stecken. Warum kann man nicht einfach sagen: ich mach meine Arbeit ordentlich und wenn sie dann vermeintliche Fehler dem Chef verpetzen oder Sachen falsch darstellen, dann soll der Chef mich halt feuern, wenn er so blöd ist, denen zu glauben. Ich denke, wenn man so viel Energie darein steckt, sich zu überlegen, wie man Beweise sammeln kann usw. dann ist das sehr anstrengen.

Lounge Gast schrieb:

das schlimme an mobbing ist, das es schleichend kaputt macht
und durch erdulden nur schlimmer wird.
um dagegen anzukommen muss man als betroffener schnell und
sehr konsequent handeln.
ist ja leider ein merkmal von mobbing das sich die/der
"täter" feige sind, sich gerne in der gruppe verstecken und
kaum direkt angreifen, sondern subtil. (rufmord, lächerlich
machen, informationen nicht weiterreichen oder
falschinformation streuen, dinge verschwinden etc).
vorschlag einer strategie:
stelle fest von wem die aggression ausgeht und kläre -für
dich wer freund/feind, vertrauenswürdig/fraglich,
haupttäter/mitläufer, neutral ist.
du musst so präzise wie möglich das dich schädigende
verhalten darlegen können und gleichzeitig nachweisen können
dass dir selbst beruflich keine fehler angelastet werden
können.
1)wird deine berufliche zuverlässigkeit /leistung in frage
gestellt ist es wichtig deine berufliche integrität zu
verteidigen ,folgende tipps:
mache aufzeichnungen, mach dich unabhängig von
falsch/fehlinformationen z.b. angaben auch über andere
personen zu verifizieren und einholen. sorge für eine
eindeutige beweislage, vertraue nicht auf mündliche
aussagen/zusagen wenn du die person als gegner oder
unberechenbar einschätzt. (z.b. sichere dich durch e-mails ab
in denen du wesentliche termine /vereinbarungen aus deiner
sicht zusammenfasst, damit später nichts anderes behauptet
wird, nutzte die cc un bcc funktion um vertraenswürdige
"zeugen" zu informieren. transparenz und nachvollziebarkeit
sind hier die maxime.
gegen verbale angriffe die dir persönlich das leben schwer
machen i(ignorieren, schweigen, angriff unter der
gürtellinie, lächerlich machen etc) hilft nur sofort den
angreifer zur rede stellen und unmissverständlich klarmachen
das du diese verhalten auf keinen fall akzeptierst, bringe
den gegner in erklärungsnot fasse die situation zusammen und
stell ihn zur rede z.b was soll das? ich erwarte eine
entschuldigung! gerne direkt vor publikum, das schreckt ab,
jemand der sich wehrt ist ein schlechtes opfer, gerade auch
mitläufer oft selbst schwach und in der angst selbst opfer zu
werden können sehr gut vom mitmachen abgehalten werden. suche
verbündete und komplizen z.b. betriebsrat schreib auf was
passiert, setzte immer mindestens 2 möglichst schriftlich in
kenntnis auch vorgesetzte. diese sind verpflichtet dich als
arbeitnehmer zu schützen verstecken sich aber oft hinter
unkenntnis.

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WiWi Gast

Re: Mobbing

wenn ein gespräch nichts hilft:

  1. falls nicht mitglied in einer gewerkschaft, rechtsschutzversicherung abschliessen

  2. krank schreiben lassen

  3. zusehen das du da wegkommst, entweder abteilung wechseln oder neuen job suchen

--> läßt sich schnell etwas neues finden, nichts wie weg und neustart - eintrag bei kununu zum abschied

  1. sollte man nichts neues finden oder nicht wechseln wollen, firma konfrontieren, ggf. einen anwalt aufsuchen

hobbies nicht vernachlässigen, dinge mit freunden machen und sich nicht davon runterziehen lassen. nach mobbing kann man sonst schnell beim psychater landen.

antworten
WiWi Gast

Re: Mobbing

Punkt 4. sagt sich so leicht, aber das Blöde ist ja, daß man oft nichts in der Hand hat, die Kollegen zusammenhalten, eine Krähe der anderen kein Auge aushackt und Chefs sich für gewöhnlich auch nicht so weit aus dem fenster rauslehnen, solange nicht wasserdicht nachgewiesen werden kann, daß der Vorsatz besteht, jemanden aus der Abteilung zu mobben und nicht bloß eine kleine persönliche Rivalität aufgebauscht wird bzw. die eigenen schlechten Arbeitsleistungen vertuscht werden sollen.

Lounge Gast schrieb:

wenn ein gespräch nichts hilft:

  1. falls nicht mitglied in einer gewerkschaft,
    rechtsschutzversicherung abschliessen

  2. krank schreiben lassen

  3. zusehen das du da wegkommst, entweder abteilung wechseln
    oder neuen job suchen

--> läßt sich schnell etwas neues finden, nichts wie weg
und neustart - eintrag bei kununu zum abschied

  1. sollte man nichts neues finden oder nicht wechseln wollen,
    firma konfrontieren, ggf. einen anwalt aufsuchen

hobbies nicht vernachlässigen, dinge mit freunden machen und
sich nicht davon runterziehen lassen. nach mobbing kann man
sonst schnell beim psychater landen.

antworten
WiWi Gast

Re: Mobbing

Punkt 4 ist sicherlich leichter gesagt als getan.

Es sollte aber abgewogen werden, was langfristig die bessere Alternative ist.

  • Durchhalten und sich im schlimmsten Fall selber kaputt machen
  • Aktiv sein und sich nicht verbiegen, sich ggf. aber mit Konsequenzen rumschlagen

Man kann so eine (Mobbing-)Situation sicherlich über einen gewissen Zeitraum ertragen, auf Dauer ist es aber keine Lösung und die Situation sollte geklärt werden.

Meiner Meinung nach sind es leider wirklich oft die ärmsten Würstchen die am besten ihre Ausbildung im Unternehmen gemacht haben, seit 20 Jahren dabei sind und sonst keinen Spaß im Leben haben, die dann meinen auf der Arbeit den anderen auch das Leben zur Hölle machen zu müssen.

Meiner Meinung nach sollte man erst mit viel Feingefühl versuchen eine Lösung herbeizuführen, wenn es nicht klappt sollte man aber auf Konfrontationskurs gehen.

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WiWi Gast

Re: Mobbing

Ja, die Mobber sind zweifelsohne arme Würstchen. Und ich denke auch, daß es nichts bringt, direkt auf Konfrontationskurs zu gehen.

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WiWi Gast

Re: Mobbing

Hallo, habe selbst vor kurzem nach langjährigem Mobbing einen Rechtsanwalt eingeschaltet, da Vorgesetzter und Betriebsrat nichts unternahmen. Dieser hat mit dem Unternehmen dann letztlich eine Beendigung des Arbeitsvertrages initiiert, ohne eigene Kündigung. Ohne rechtlichen Eingriff wäre das jedoch noch Jahre weitergegangen. Der Anwalt fungiert in solchen Fällen auch gut als Puffer, und innerhalb des Unternehmens müssen sie sich auch mal rechtfertigen, da sie auch eine Schutzpflicht gegenüber dem Arbeitnehmer haben.

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WiWi Gast

Re: Mobbing

Wird nicht auch das Arbeitszeugnis eher schlecht ausfallen, wenn man selbst kündigt wegen Mobbing? Es sind ja oft genau die Kollegen, die einen Mobben, die einen dann nachher beurteilen sollen...

antworten
WiWi Gast

Re: Mobbing

Wegen einem schlechten Arbeitszeugnis sollte man sich in so einem Fall als letztes Sorgen machen.

Zur Not geht man halt wieder zum Anwalt und verhandelt das vor Gericht nach, also das z.B. betriebsbedingt gekündigt wurde und alles zur vollen Zufriedenheit war bla bla bla.

Einem Unternehmen ist das ja i.d.R. auch peinlich genug wenn sowas vorfällt... Die haben bestimmt keine Lust sich da noch mehr durch den Dreck ziehen zu lassen am Ende!

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WiWi Gast

Re: Mobbing

Aber was, wenn man kündigt, weil man gemobbt wird, das Zeugnis von den Personen beeinflußt werden kann, von denen man gemobbt wird und man das ganze aber nicht zur Sprache bringen will?

antworten
WiWi Gast

Re: Mobbing

Aber was, wenn man kündigt, weil man gemobbt wird, das Zeugnis von den Personen beeinflußt werden kann, von denen man gemobbt

Das ist eine sehr gute Frage!

Kann mir jemamd einen Anwalt empfehlen, der solche Fälle mehrfach im Sinne des AN gewonnen hat?

Wird Mobbing berücksichtigt, wenn der Mobber als Vorgestzter ein mieses Zeugnis ausstellt?

antworten
WiWi Gast

Re: Mobbing

  • Punkt 1 ist dumm. Keine RSV übernimmt einen Fall, dessen Ursache in der Vergangenheit liegt und jede hat eine Sperrfrist für die nahe Zukunft ( 4 - 8 Monate)

  • Punkt 2 wäre möglich, allerdings enthält die AU für den Arbeitgeber keinen Grund. Aktiv ändern würde man nur etwas, wenn man den Arbeitgeber vorher schriftlich zur Abhilfe aufgefordert hätte

  • Punkt 3 wäre natürlich eine Kapitulation. Der Mobber gewinnt

  • Punkt 4 ist sehr leicht geschrieben, aber Mobbing muss man beweisen. Das ist irre schwer. Ohne schriftliche Beweise geht gar nichts und selbst, wenn man jetzt meint Verbündete zu haben, wird man sehr schnell merken, dass diese nicht kooperieren werden, wenn man vor Gericht geht. Gerade Betriebsräte sind dann nicht mehr erreichbar

TIPPS UND FOLGEN:

  • Schriftliche Beweise sammeln
  • Mobbing-Tagebuch führen
  • Erst, wenn beides eines Weile besteht, den Arbeitgeber mit Frist schriftlich auffordern
  • Nach Ablauf der Frist Anwalt kontaktieren und krankmelden
  • Damit leben können, dass niemand in der Firma mehr etwas mit dir zu tun haben will
  • Damit leben, dass dein gesamtes Privatleben lahmliegt, weil du krankgeschrieben bist
  • Damit leben, dass dich deine Situation runterziehen wird
  • Damit leben, dass es womöglich 1 - 2 Jahre dauern kann, bis der Fall entschieden ist

WiWi Gast schrieb am 03.05.2013:

wenn ein gespräch nichts hilft:

  1. falls nicht mitglied in einer gewerkschaft, rechtsschutzversicherung abschliessen

  2. krank schreiben lassen

  3. zusehen das du da wegkommst, entweder abteilung wechseln oder neuen job suchen

--> läßt sich schnell etwas neues finden, nichts wie weg und neustart - eintrag bei kununu zum abschied

  1. sollte man nichts neues finden oder nicht wechseln wollen, firma konfrontieren, ggf. einen anwalt aufsuchen

hobbies nicht vernachlässigen, dinge mit freunden machen und sich nicht davon runterziehen lassen. nach mobbing kann man sonst schnell beim psychater landen.

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WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Wird Mobbing berücksichtigt, wenn der Mobber als Vorgesetzter ein mieses Zeugnis ausstellt?

Kann mir jemand einen Anwalt empfehlen, der solche Fälle mehrfach im Sinne des AN gewonnen hat?

Vielen Dank vorab.

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Bossing und Mobbing tritt nach meiner Erfahrung bevorzugt in wirtschaftlich niedergehenden Branchen mit geringem Verdienst auf.

Denn wenn das Geldverdienen leicht und der Profit groß ist, haben die Branchenangehörigen Besseres zu tun als sich gegenseitig das Leben schwer zu machen.

Einfach die Branche wechseln, weg von den Verlieren.

Selbst so vollzogen, nicht bereut.

In einzelnen Branchen gelingt es Führungskräften quasi die ganze Region zu verminen, so daß Du ohne Alternativen im Job sogar einen Umzug in Erwägung ziehen mußt.

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Mobbing ist in Deutschland ein Stiefkind des deutschen Rechts. Das heißt, die Hürden für Arbeitnehmer sind unglaublich hoch und die volle Beweislast liegt beim Kläger. Daher scheitern 80% der Mobbingfälle bereits an der Qualität des Schriftsatzes. Viele Anwälte agieren hier einfach auch ungenügend, nehmen die Fälle aber gerne an, da sie außergerichtlich heftig durch die Schriftsätze verdienen können.

Wenn es für Unternehmen aber richtig gefährlich wird, bemühen sie sich in der Regel um einen Vergleich. Hier mal ein aktuelles Beispiel:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/allianz-mitarbeiter-erhebt-mobbing-vorwuerfe-gegen-konzern-15646738.html

Ich bin 100% sicher, dass es das Unternehmen nicht auf eine Entscheidung ankommen hat lassen, sondern sich die Seiten vorher geeinigt haben. Das passiert aber nur bei einem großen Druck wie hier.

Als kleine Wurst ohne medialen Einfluss wirst du isoliert, verächtlich gemacht und kündigst am Ende entnervt selbst ohne einen Pfennig gesehen zu haben, aber mit horrenden Anwaltskosten.

WiWi Gast schrieb am 31.08.2018:

Wird Mobbing berücksichtigt, wenn der Mobber als Vorgesetzter ein mieses Zeugnis ausstellt?

Kann mir jemamd einen Anwalt empfehlen, der solche Fälle mehrfach im Sinne des AN gewonnen hat?

Vielen Dank vorab.

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Jein. Mobbing tritt überall dort auf, wo der persönliche Vergleich wichtig ist und wo man sich nicht aus dem Weg gehen kann und/oder das persönliche Arbeitsergebnis nicht zweifelsfrei gemessen werden kann. Das ist in Krisenbranchen so, aber auch in Beratungen und Kanzleien und übrigens schon ab der 1. Klasse Grundschule. Und dem, der sich beschwert, glaubt in unserer Gesellschaft sowieso keiner, denn der schöne Schein will gewahrt bleiben. Was wirklich hilft: dem Mobber durch Aggression klarmachen, dass man sich wehren und zurückschlagen wird. Das ist ihre Sprache und durch bekommen sie Respekt vor einem. Birgt allerdings Risiken, wenn man dabei ertappt wird. Wer das nicht will, sollte sich etwas Neues suchen und kündigen! Man kann Leute ohne Anstand und Ehrgefühl nicht mit ehrlichen Waffen schlagen.

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WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Vielen Dank für eure Antworten und den Link, sehr interessant.

Mal angenommen, es wäre ein Zeuge bereit, Mobbing i.S.v. systematischer Herabsetzung, Benachteiligung etc. zu bestätigen, würde dann die Beweislast beim Zeugnis auf den Vorgesetzten übergehen? Wird das in keinster Weise juristisch berücksichtigt?

Die Gründe für das Bossing sind irrational, ich vermute es ist eine Mischung aus Narzismus + Sadismus. Es gibt Menschen, die einen Prügelknaben brauchen, um sich selbst ertragen zu können.

Ich habe genug schräge Situationen erlebt und entschieden zu gehen. Aber ein faires, berufsförderndes Zeugnis sollte doch möglich sein. Insbesondere, wenn ich ein Bereichsziel erreicht habe, wofür der mobbende Vorgesetzte eine Prämie einstreicht.

Hat jemand von euch eine ähnliche Situation erlebt? Wie seid ihr vorgegangen?

Ist mediales Interesse die einzige Möglichkeit? Gibt es unter euch Autoren, die für Mobbing Ratgeber oder Stromberg neue Berichte suchen?

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Das Zeugnis sollte dir keine Sorgen bereiten. Nimm dir einen Spezialisten, der auch die versteckten Codes erkennt, und klag es ein.

Ich habe auch einen bossenden Chef und diese Wahrnehmung durch alle, die jemals für ihn gearbeitet haben, bestätigt bekommen. Habe aber auch lange gehadert, weil einem niemand glaubt ("Das ist doch so ein Netter!") und weil ich Angst vor den beruflichen Konsequenzen (Arbeitszeugnis aber noch mehr schlechter Leumund, da er sehr angesehen ist in der Branche) hatte.

Ich halte aufgrund meiner Erfahrungen die Einbindung der (wie auch immer definierten) Öffentlichkeit für eine Extremmaßnahme für ganz üble Notfälle. Ansonsten schafft man sich damit nur mehr Probleme (die Mobber sind clever) und macht sich zur Zielscheibe der Rache einer skrupellosen Persönlichkeit, die es nicht hinnehmen kann, dass man sie öffentlich bloßgestellt hat.

Deshalb: neuen Job suchen und bis dahin innerlich abgrenzen.

Mir persönlich bereitet es tiefe Befriedigung, noch jede intern gebotene Option auf Weiterbildung mitzunehmen und damit das Spiel umzudrehen.

WiWi Gast schrieb am 01.09.2018:

Vielen Dank für eure Antworten und den Link, sehr interessant.

Mal angenommen, es wäre ein Zeuge bereit, Mobbing i.S.v. systematischer Herabsetzung, Benachteiligung etc. zu bestätigen, würde dann die Beweislast beim Zeugnis auf den Vorgesetzten übergehen? Wird das in keinster Weise juristisch berücksichtigt?

Die Gründe für das Bossing sind irrational, ich vermute es ist eine Mischung aus Narzismus + Sadismus. Es gibt Menschen, die einen Prügelknaben brauchen, um sich selbst ertragen zu können.

Ich habe genug schräge Situationen erlebt und entschieden zu gehen. Aber ein faires, berufsförderndes Zeugnis sollte doch möglich sein. Insbesondere, wenn ich ein Bereichsziel erreicht habe, wofür der mobbende Vorgesetzte eine Prämie einstreicht.

Hat jemand von euch eine ähnliche Situation erlebt? Wie seid ihr vorgegangen?

Ist mediales Interesse die einzige Möglichkeit? Gibt es unter euch Autoren, die für Mobbing Ratgeber oder Stromberg neue Berichte suchen?

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Die Gründe für das Bossing sind irrational, ich vermute es ist eine Mischung aus Narzismus + Sadismus. Es gibt Menschen, die einen Prügelknaben brauchen, um sich selbst ertragen zu können.

Ich habe genug schräge Situationen erlebt und entschieden zu gehen. Aber ein faires, berufsförderndes Zeugnis sollte doch möglich sein. Insbesondere, wenn ich ein Bereichsziel erreicht habe, wofür der mobbende Vorgesetzte eine Prämie einstreicht.

Hat jemand von euch eine ähnliche Situation erlebt? Wie seid ihr vorgegangen?

Ist mediales Interesse die einzige Möglichkeit? Gibt es unter euch Autoren, die für Mobbing Ratgeber oder Stromberg neue Berichte suchen?

Ich bin auch öfters von mir selbst aus gegangen, um betriebsinterne Zerwürfnissen aus dem Weg zu gehen und Konflikte zu beenden.

Allgemein würde ich Branchen meiden, wo in den Arbeitgeberbewertungsportalen öfters derart Negatives erwähnt und vielfach thematisiert wird.

Leider gab es das zu meinen Studienzeiten noch nicht.

Das sind - wie gesagt - desöfteren Branchen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

Ich würde mich auch rückwirkend nicht um ein Arbeitszeugnis streiten, außer es wird ohne jeden Grund von dem wohlwollenden Grundton (beachte dazu auch die übliche Personaler - "Geheimsprache" aka Notenskala sowie Hinweise zu störendem Verhalten) zu Deinen Ungunsten abgewichen.

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Der Zeuge würde geladen, aber du kannst 100% sicher sein, dass folgendes passiert:

  1. Der Arbeitgeber wird 10 Zeugen auffahren, die exakt das Gegenteil sagen und dabei auch nicht davor zurückzuschrecken, Situationen frei zu erfinden

  2. Dein Zeuge sagt dir jetzt zu, aber er wird abspringen, wenn er noch beim Unternehmen und in der Branche bleiben möchte

  3. Der Zeuge wird massiv unter Druck gesetzt, unglaubwürdig gemacht und ausgegrenzt. Das ist völlig normal.

Deine einzige Chance wäre es, wenn der Mobber sich schon so viel erlaubt hätte, dass das Unternehmen ihn fallen lässt. Allerdings gilt: Je bekannter das Unternehmen desto mehr wird es sein Image schützen wollen (siehe Link oben)

WiWi Gast schrieb am 01.09.2018:

Vielen Dank für eure Antworten und den Link, sehr interessant.

Mal angenommen, es wäre ein Zeuge bereit, Mobbing i.S.v. systematischer Herabsetzung, Benachteiligung etc. zu bestätigen, würde dann die Beweislast beim Zeugnis auf den Vorgesetzten übergehen? Wird das in keinster Weise juristisch berücksichtigt?

Die Gründe für das Bossing sind irrational, ich vermute es ist eine Mischung aus Narzismus + Sadismus. Es gibt Menschen, die einen Prügelknaben brauchen, um sich selbst ertragen zu können.

Ich habe genug schräge Situationen erlebt und entschieden zu gehen. Aber ein faires, berufsförderndes Zeugnis sollte doch möglich sein. Insbesondere, wenn ich ein Bereichsziel erreicht habe, wofür der mobbende Vorgesetzte eine Prämie einstreicht.

Hat jemand von euch eine ähnliche Situation erlebt? Wie seid ihr vorgegangen?

Ist mediales Interesse die einzige Möglichkeit? Gibt es unter euch Autoren, die für Mobbing Ratgeber oder Stromberg neue Berichte suchen?

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Vielen Dank für eure Posts.

Es liegt in meinem Fall nicht an der Branche (IGM, gute Auftgragslage), sondern an der Persönlichkeit des VG. Ja, ich habe mir das ne Weile angesehen und nach längerer Überlegung auch entschieden zu gehen.

Der VG hat mir schon öfters ein schlechtes Zeugnis angedroht, obwohl ich die Projektdeadline gehalten und damit ein Bereichsziel erreicht habe.

Kennst du einen guten Anwalt, der schon einige Verfahren gewonnen hat?

Das ist gerade der Punkt, an dem ich nicht weiterkomme. Das Argument mit dem Leumund und "das ist doch so ein Netter" spielt bei mir auch mit rein. Hab ich selbst auch mal gedacht, bevor er mein VG war.

Allerdings gab es bei ihm schon seit längerem eine höhere Fluktuation, er hat immer einen Deppen gebraucht. Kündige ich, sucht er sich ein neues Opfer. Es gibt immer einen Padawan (Liebling), einen Fußabtreter (Sündenbock) und ggf. weitere MA.

Beim Zeugnis muss der MA beweißen, dass die Leistung besser als durchschnittlich war. Bei Aussage gegen Aussage wird eher dem VG geglaubt. Er hat sich allerdings schon einiges erlaubt, z.B. die Notwendigkeit von Überstunden abgestritten, damit sie gestrichen werden, die Leistungszulage ohne Rücksprache gekürzt etc. Eine Kollegin wäre evtl. bereit für mich auszusagen.

LG

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

WiWi Gast schrieb am 01.09.2018:

Der Zeuge würde geladen, aber du kannst 100% sicher sein, dass folgendes passiert:

  1. Der Arbeitgeber wird 10 Zeugen auffahren, die exakt das Gegenteil sagen und dabei auch nicht davor zurückzuschrecken, Situationen frei zu erfinden

  2. Dein Zeuge sagt dir jetzt zu, aber er wird abspringen, wenn er noch beim Unternehmen und in der Branche bleiben möchte

  3. Der Zeuge wird massiv unter Druck gesetzt, unglaubwürdig gemacht und ausgegrenzt. Das ist völlig normal.

Deine einzige Chance wäre es, wenn der Mobber sich schon so viel erlaubt hätte, dass das Unternehmen ihn fallen lässt. Allerdings gilt: Je bekannter das Unternehmen desto mehr wird es sein Image schützen wollen (siehe Link oben)

Danke für deine Einschätzung, auch den Vorpostern.
Es ist zwar tierisch ungerecht aber vermutlich ist da was dran.

Ich bin nicht das erste Opfer, in Kollegenkreisen ist es nicht unbekannt, dass er immer einen Padawan (Liebling) hat, einen Fußabtreter und ggf. weitere eher neutrale MA. Ich habe die Fußabtreterrolle meiner Vorgängerin "geerbt".

Die Leumund Thematik und das "er ist doch sooo nett!!" kenne ich, dachte ich im Übrigen auch mal von dem Kollegen, bevor er mein VG wurde.

Gibt es weitere Fälle, in dem ein Mobber vom UN fallen gelassen wurde?
Was ist die Schmerzgrenze? Wieso werden solche Menschen jahrelang verteidigt? Ich bin nicht das erste Mobbing-Opfer bei diesem Menschen.

LG

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Wie gesagt läuft man als Opfer gerne in die Falle der Realität. Du erlebst eine Realität, aber vor Gericht kommt es nur darauf an, welche Realität dem Gericht dargestellt und bewiesen wird. Verstehst du?

Dein Prozessgegner wird alles dafür tun, seine Wirklichkeit darzustellen und das kann eine bittere Erfahrung werden. Vergiss nicht: Sie haben mehr Zeit, mehr Geld und Kontrolle über ihre Mitarbeiter. Da sagt keiner zu deinen Gunsten aus! Keiner!

Du brauchst Beweise und zwar schriftlich. Die müssen auch gut und glaubhaft aufbereitet werden, woran der Normalo-Anwalt in der Regel bereits scheitert. Auf großartige Hilfe brauchst du da nicht hoffen. Sind zu 95% Stümper.

Wenn du Erfolg haben willst, dann nur in zwei Konstellationen:

  1. Du hast schriftliche Belege

oder/und

  1. Das Unternehmen will den Mobber sowieso loswerden, wobei der Punkt dann irrelevant wird, wenn eine Niederlage im Prozess das Image des Unternehmens schaden. Dann werden sie ihn auf Teufel kommraus verteidigen, egal was kommt

WiWi Gast schrieb am 01.09.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.09.2018:

Der Zeuge würde geladen, aber du kannst 100% sicher sein, dass folgendes passiert:

  1. Der Arbeitgeber wird 10 Zeugen auffahren, die exakt das Gegenteil sagen und dabei auch nicht davor zurückzuschrecken, Situationen frei zu erfinden

  2. Dein Zeuge sagt dir jetzt zu, aber er wird abspringen, wenn er noch beim Unternehmen und in der Branche bleiben möchte

  3. Der Zeuge wird massiv unter Druck gesetzt, unglaubwürdig gemacht und ausgegrenzt. Das ist völlig normal.

Deine einzige Chance wäre es, wenn der Mobber sich schon so viel erlaubt hätte, dass das Unternehmen ihn fallen lässt. Allerdings gilt: Je bekannter das Unternehmen desto mehr wird es sein Image schützen wollen (siehe Link oben)

Danke für deine Einschätzung, auch den Vorpostern.
Es ist zwar tierisch ungerecht aber vermutlich ist da was dran.

Ich bin nicht das erste Opfer, in Kollegenkreisen ist es nicht unbekannt, dass er immer einen Padawan (Liebling) hat, einen Fußabtreter und ggf. weitere eher neutrale MA. Ich habe die Fußabtreterrolle meiner Vorgängerin "geerbt".

Die Leumund Thematik und das "er ist doch sooo nett!!" kenne ich, dachte ich im Übrigen auch mal von dem Kollegen, bevor er mein VG wurde.

Gibt es weitere Fälle, in dem ein Mobber vom UN fallen gelassen wurde?
Was ist die Schmerzgrenze? Wieso werden solche Menschen jahrelang verteidigt? Ich bin nicht das erste Mobbing-Opfer bei diesem Menschen.

LG

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Dein Prozessgegner wird alles dafür tun, seine Wirklichkeit darzustellen und das kann eine bittere Erfahrung werden. Vergiss nicht: Sie haben mehr Zeit, mehr Geld und Kontrolle über ihre Mitarbeiter. Da sagt keiner zu deinen Gunsten aus! Keiner!

Grausam, vielleicht war ich echt zu naiv, ich habe wirklich geglaubt, dass min. 1 Zeuge aussagt.

Du brauchst Beweise und zwar schriftlich. Die müssen auch gut und glaubhaft aufbereitet werden, woran der Normalo-Anwalt in der Regel bereits scheitert. Auf großartige Hilfe brauchst du da nicht hoffen. Sind zu 95% Stümper.

Das habe ich auch gemerkt. Ich habe eine Erstberatung hinter mir, war aber von dem Anwalt nicht so überzeugt. Es ist wirklich eine Kunst alles gut und gezielt aufzubereiten. Dazu bräuchte ich einen der guten 5%.

Parallel sollte ich bei "Verklag mich doch", "Lenßen und Partner" einem Radiosender vorstellig werden oder zumindest in der Firma das Gerücht streuen, kurz bevor ich gehe. Vielleicht richtets dann der Flurfunk?

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Gibt es ein Anwaltranking, wer wieviele Arbeitsrechtsprozesse gewonnen hat?

Wie finde ich einen guten Anwalt, der das Zeugnisthema mit Aussicht auf Erfolg durchbringen kann?

Vielen Dank für eure Tipps!

antworten
WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Das stimmt leider. Aber ich würde das "durch Aggression klarmachen" ersetzen durch "durch sehr selbstbewußtes Auftreten klarmachen". Es geht dabei schlichtweg darum, Kampfbereitschaft zu signalisieren. Aber dabei sollte man a) ruhig und selbstbewußt wirken und nicht verzweifelt und hysterisch und b) sich nicht auf das Niveau des Angreifers herablassen und fair kämpfen (z.B. auch Kraftausdrücke und persönliche Beleidigungen vermeiden). Das ist nicht leicht und ich würde mir wünschen, daß es Kurse/Trainings für sowas gäbe.

WiWi Gast schrieb am 31.08.2018:

Jein. Mobbing tritt überall dort auf, wo der persönliche Vergleich wichtig ist und wo man sich nicht aus dem Weg gehen kann und/oder das persönliche Arbeitsergebnis nicht zweifelsfrei gemessen werden kann. Das ist in Krisenbranchen so, aber auch in Beratungen und Kanzleien und übrigens schon ab der 1. Klasse Grundschule. Und dem, der sich beschwert, glaubt in unserer Gesellschaft sowieso keiner, denn der schöne Schein will gewahrt bleiben. Was wirklich hilft: dem Mobber durch Aggression klarmachen, dass man sich wehren und zurückschlagen wird. Das ist ihre Sprache und durch bekommen sie Respekt vor einem. Birgt allerdings Risiken, wenn man dabei ertappt wird. Wer das nicht will, sollte sich etwas Neues suchen und kündigen! Man kann Leute ohne Anstand und Ehrgefühl nicht mit ehrlichen Waffen schlagen.

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WiWi Gast

Zeugnis bei Bossing/Mobbing

Alles gut, meine ehem. Firma will nicht vor Gericht und passt die Tätigkeitsbeschreibung noch an. DANKE!! an all die Kollegen, die nicht weggesehen, sondern bestätigt haben, dass ich die angefragten Tätigkeiten regelmäßig ausgeübt habe + DANKE!! an die IGM Rechtsberatung!!
Der Sadistenchef wurde an einen anderen Standort versetzt - jetzt fällt es eher auf, wenn er "abtaucht" oder "Zitronen faltet".

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