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Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Doch das Auslandssemester machen? Doch das Semester länger studieren? Lieber das Semester schneller abschließen? Mehr Lockerheit entwickeln? Höhere Ambitionen entwickeln?
Bin gespannt!

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

GapYear vor dem Studium, war echt noch nicht reif genug!

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Doch nach dem Abi für das duale Studium im gD beim BND bzw BKA bewerben. Notfalls AA.

Jetzt mit Ende 20 bin ich Controller bei DAX30 mit 80k für 9-5 aber sterbe an Langeweile und frage mich jeden Morgen wieso ich das mache.
Leider gibt's keine Alternative.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Weniger Geld für sinnlosen Konsum ausgeben und mehr investieren. Immobilien wären damals absolut das Beste gewesen. Okay, Bitcoin wäre noch besser gewesen.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Sich frühzeitig mit Kapitalmarktorientierung beschäftigen um sich auf diese Weise ein zusätzliches wirtschaftliches Standbein aufzubauen.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Meine Tipps/größten Bereuer:

Persönlich: Freunde dich mit den Kommilitonen an, geh auf Partys, lauf nicht ewig der einen alten hinterher die eh nichts von dir möchte (am Haken), nutze die viele Freizeit, treib Sport, such dir Hobbies an der Uni, geh reisen, Fahr billig mit der Bahn durch Europa, versteife dich bitte bitte bitte nicht auf Regelstudienzeit!

Studium - Lerne rechtzeitig auf Prüfungen und such Kontakt zu anderen, denn 50% des Ptüfungserfolges ist Inside Wissen wie diese aussieht, halte dich von den Losern fern die im 2. Semester rausfliegen, geh zu jeder Klausureinsicht und diskutiere um jeden Punkt, hatte Kommilitonen die so bestimmt + 0.5 raus geholt haben, such dir einen Werkstudentenjob in einem guten Bereich (Industrie/Chemie), lauf bitte nicht diesen "performer" Gedöns hinterher und starte nicht im UB, schreib deine Thesis im Unternehmen und mach mindestens 1 Auslandssemester (Regelstdienzeit interessiert nachher eh keinen)

Soviel in Kürze nur last nur not least, dies wird mit die beste Zeit deines Lebens also alles nicht so eng sehen und genieß es

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Leb dein Leben. Freundschaften aus dem Studium sind oft Freundschaften fürs Leben. Ich hätte weniger Zeit mit Lernen und in der Bibliothek verbringen sollen.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Zum einem nach dem Abi Work&Travel machen, habe es leider nicht gemacht da einige Karrieretipps die ich gelesen/erhalten habe dagegen sprachen.
Dann noch auf Regelstudienzeit verzichten, hat bei mir dazu geführt, dass ich öfters mal im 2 Versuch war oder eben einige schlechte Noten hatte.
Auch wichtig Freundschaften pflegen

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

"Sei ehrgeiziger jedoch mit einer Brise Lockerheit"
"Arbeit oder Studium sind nicht alles im Leben"
"Geld allein macht nicht glücklich"
"Such dir soziale Kontakte und pflege diese"
"Im Leben gehört ein Fünkchen Glück dazu"

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Definitiv pro Ausland, dafür lieber etwas länger studieren

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Mach dir kein Stress bezüglich Bachelor + Master = 5 Jahre.

Nehme dir Zeit für Praktika, Auslandssemester und gehe gerne auch vor dem Bachelor bzw. vor dem Master Reisen für ein paar Monate.

Es interessiert am Ende keinen ob du beim Berufseinstieg 23 oder 26 bist, solange du etwas sinnvolles gemacht hast. Auch Backpacking oder ein weiteres Auslandssemester/ Auslandspraktikum sehe ich als sehr sinnvoll an, da du dich persönlich extrem weiter entwickelst, neue Leute kennen lernst und einfach eine schöne Zeit hast.

Arbeiten wirst du noch lange genug!!! Egal ob 43 oder 40 Jahre...

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Mehr Zuversicht in die Zukunft zu haben, mehr Leben. Ich bin erst zur Masterarbeit ins Ausland gegangen, weil es bezahlt wurde. Ich habe immer jeden Cent zweimal umgedreht und anstelle eines Praktikums lieber regional eine Werkstudentenstelle genommen. Hatte deshalb trotzdem keine Reichtümer angespart nach dem Studium. Im Nachhinein wäre auch das Auslandssemester in Bologna oder Prag oder Istanbul ohne weiteres drin gewesen.
Ich würde meinem 20-jährigen Ich heute raten, weniger zu zögern. In allen Lebensbereichen.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Sofort dort und da studieren, wo ich bock drauf hatte. Habe zuerst Wirtschaftsrecht 1 Semester studiert und dann zu PoWi gewechselt. Beste Entscheidung.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Nicht ohne Ehevertrag heiraten.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Keinen Kopf darüber machen oder ärgern, dass es eine 1,3 statt 1,7 geworden ist. Ob du am Ende mit 1,5 oder 1,8 abschließt, ist zumindest im Hinblick auf Jobchancen weniger relevant als gesammelte Berufserfahrung. Sofern du es anstrebst, die klassische Karriere zu machen.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Genug Sprachen verhandlungssicher lernen

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Ja, da sollte man sich nie darüber ärgern...eher im Gegenteil.

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Keinen Kopf darüber machen oder ärgern, dass es eine 1,3 statt 1,7 geworden ist.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

  1. Gap Year zwischen Abi und Studium (z.B. Work & Travel in Australien)
  2. würde vermutlich wieder an meiner Heimat-Uni studieren (was anderes blieb mir mit meinem 3,2er Abi eh nicht übrig :D )
  3. im Studium nicht nur mit der Clique aus Schulzeiten abhängen, sondern versuchen auch neue Kontakte zu knüpfen
  4. versuchen mich mehr für den Stoff zu interessieren und die Konzepte tatsächlich zu verstehen und nicht nur kurz vor der Prüfung auswendig zu lernen (und dann wieder zu vergessen)
  5. mich mehr anstrengen, um auf einen möglichst guten Schnitt zu kommen (schon während dem Semester anfangen mit lernen, Übungen vorbereiten, Fragen stellen,...)
  6. früher mit Praktika anfangen und flexibler bzgl. des Standortes zu sein (wenn notwendig auch mal für 3-6 Monate umziehen)
  7. Auslandssemester/-praktika in Bachelor und Master
  8. Gap Year zwischen Bachelor und Master für Praktika
  9. Master evtl. an besserer Uni

Mache mir aber nur begrenzt Vorwürfe. Problem war, dass ich komplett orientierungslos bzgl. meiner beruflichen Zukunft war. Daher auch fehlende Motivation und eine gewisse Ziellosigkeit. Mit Praktika hab ich dann erst im Master angefangen.
Für Auslandserfahrung war ich damals einfach noch nicht reif genug und auch zu faul für den ganzen organisatorischen Kram...
Bin aber sowieso nicht allzu karriereorientiert, von daher bin ich mit meinem Job im Controlling bei einem MDAX Konzern in der Nähe meiner Heimat ganz zufrieden :)

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

  1. studieren = nie mehr soviel Zeit
  2. am besten in einer c Stadt = Max. Kosten Reduktion
  3. Ausland soviel und sooft wie möglich
  4. was sinnvollen studieren
  5. Kredite aufnehmen und investieren
  6. arbeiten wo es nur geht oder ggf. Eine Ausbildung in Teilzeit machen
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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Fange jetzt im Herbst meinen Master an. Im Gegensatz zum Bachelor werde ich sofort 16-20 Std. Arbeiten, mehr Reisen, einen entspannteren Master studieren, gemerkt das ich kein Bock auf UB habe, Leben mehr genießen, meine Masterarbeit nicht in einem Unternehmen schreiben

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Auslandssemester gleich mehrmals in Korea/Vietnam machen ;}

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Sich früh und viel intensiver Gedanken zur Strukturierung seiner Karriere zu machen. Sich mal intensiv hinsetzen und sich Gedanken machen.

Fazit: Wer früh eine Struktur hat und einen klaren Weg verfolgt, gewinnt! Das würde ich meinem Jüngeren ich heute sagen.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

  • Studieren, worauf ich wirklich Lust gehabt hätte (PoWi) statt angeblichen Karrierechancen nachzugehen (BWL)

  • Von Anfang an statt 95% eher 100% beim Lernen geben. Die paar Stunden Mehraufwand in der Prüfungsphase hätten mir vielleicht den etwas besseren Master beschert. Analog das bessere Praktikum. Ich bin glücklich wie es lief, habe glaube ich auch so einen guten Start in die Karriere gemacht. Wäre aber viel einfacher so gewesen.

  • Zuletzt: Mehr Risiko bei den Frauen eingegangen ;)
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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Auslandssemester gleich mehrmals in Korea/Vietnam machen ;}

Wieso Vietnam?

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Auslandssemester gleich mehrmals in Korea/Vietnam machen ;}

Wieso Vietnam?

Schöne Kultur/Landschaften, man kann billig reisen, sehr gutes und günstiges essen, niedrige mieten, niedrige lebensunterhaltungskosten, als Europäer punktet man auch bei den Frauen an den Unis dort. Ist ein sehr gutes Land für ein Auslandssemester

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Sich früh und viel intensiver Gedanken zur Strukturierung seiner Karriere zu machen. Sich mal intensiv hinsetzen und sich Gedanken machen.

Fazit: Wer früh eine Struktur hat und einen klaren Weg verfolgt, gewinnt! Das würde ich meinem Jüngeren ich heute sagen.

Noch viel wichtiger: Praktika in den Bereichen machen, in denen denkt sich seine Zukunft vorstellen zu können.

Denn dann wird man schnell feststellen, ob das einen Spaß macht oder nicht.

In meinem Gap-Year ist mir klar geworden, dass ich in Zukunft überhaupt kein Bock mehr auf UB/Strategie habe. Glücklicherweise habe ich jetzt im Master noch 2 - 2.5 Jahre Zeit zur Neuorientierung.

OEM haben sich bei mir mittlerweile als richtiges Hassobjekt entwickelt, wollte immer zu einem OEM, dann war ich da für ein Praktikum und habe festgestellt, dass das überhaupt nicht meine Welt ist. Sowohl von Kultur als auch Aufgaben.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

  • Studiere keinen Maschinenbau, wenn du frühzeitig sechsstellig verdienen willst
  • 1,x-Abschluss heißt noch lange nicht, dass du was drauf hast
  • Wenn dich Andere in irgendeiner Form auslachen, ist es deren Problem und kein Grund, sich sozial zu isolieren
  • Die Anzahl an Kontakten sind kein Hindernis, sondern ein positiver Hebel zum Erfolg
  • Fang früher als mit 21 an, dich über das Weltgeschehen zu informieren
  • Soziale Angst kann trotz 1,x-Abschluss ein Killer bei Praktika, Studienarbeiten sowie Teamarbeiten sein
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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Sich früh und viel intensiver Gedanken zur Strukturierung seiner Karriere zu machen. Sich mal intensiv hinsetzen und sich Gedanken machen.

Fazit: Wer früh eine Struktur hat und einen klaren Weg verfolgt, gewinnt! Das würde ich meinem Jüngeren ich heute sagen.

Das ist wahrscheinlich der beste Kommentar was das Berufliche angeht. Zu viele Freunde haben einfach drauf los studiert und sich gedacht "Am Ende wird es schon was werden".

Man muss das große Ganze im Blick behalten. Was will man später mal erreichen? Im DAX 35h stunden lang eine ruhige Kugel schieben bei 80k Jahresgehalt? Oder will man doch lieber Bereichsleiter oder gar Vorstand werden?

Die ersten Jahre sind mitunter die wichtigsten was die Karriere angeht. Während einer vielleicht "irgendwo mal anfängt zu arbeiten". Sprich als Controller bei einem Mittelständer anfängt und dort erstmal sich langsam hocharbeitet geht der andere in die Beratung und macht nach 3-5 Jahren seinen Exit als Abteilungsleiter in einen DAX Konzern.
Manch einer bleibt dann aber auch 7-10 Jahre in Beratung und versucht es dann direkt in als Bereichsleiter/ Vorstand.

Man kommt viel zu schnell an einen Punkt wo man nicht weiterkommt. Und das passiert im Mittelstand deutlich schneller (wenige Stufen) als in der Beratung wo es oft jährliche Beförderungen gibt

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

  1. Studium:
    A) Lerne nicht stur nur die Skripte, Übungsunterlagen und empfohlenen Bücher auswendig, sondern informiere dich extrem gründlich wie die Prüfungen aussehen. Man muss gar nicht viel lernen, sondern nur das Richtige.
    B) Vertiefe nicht die Fächer die dich "interessieren" sondern wähle dir ein einziges aus wo du später ganz sicher arbeiten willst und dann wähl alle anderen danach aus wo man am einfachsten die besten Noten bekommen kann.
    C) Baue dir ein sehr großes Netzwerk aus Leuten auf, aber keine Trottel die nach 1-2 Semestern schon wieder weg sind. Ganz alleine ist man im Studium verloren.

  2. Gesundheit: Achte immer gut auf deinen Körper, das ist das Wichtigste überhaupt! Nicht zu viel essen und schleichend immer dicker werden, nicht rauchen (Krebsgefahr), nicht so viel Zucker essen (Diabetesgefahr), statt dessen besser regelmäßig zumindest bisschen trainieren.
    Viele vergessen das und sind dann plötzlich noch in jungem Alter fast schon ein körperliches Wrack, dann bringt auch alles Geld der Welt nichts mehr.

  3. Finanzen:
    A) Im Studium nicht jeden Cent für später sparen, sondern ausgeben. Wenn man mal anfängt richtig zu arbeiten, dann sind die ganzen Ersparnisse nur noch Peanuts. Damals hätte man mehr vom Geld gehabt.
    B) Frühzeitig in viel versprechende Aktien investieren (also wenn man mal richtig verdient)

  4. Freunde:
    A) Sich frühzeitig einen engen Freundeskreis aufbauen mit Leuten die wirklich passen und diese Freundschaften langfristig erhalten. Denn im späteren Leben verliert man sehr schnell fast alle Freunde, ganz viele ziehen um, heiraten, bekommen Kinder, sind familiär oder beruflich mega eingespannt etc. und plötzlich steht man ganz alleine dar.

B) Sich frühzeitig um eine Freundin kümmern, auch wenn man kein Geld und keine Zeit hat.

  1. Weiterentwicklung:
    A)Sich ständig weiter entwickeln. Wenn du täglich z.B. 5 neue englische Wörter (z.B. auf dem Klo) lernen würdest, dann hättest du schnell einen sehr großen Wortschatz.
    B) Versuchen irgendwas sinnvolles / praktisches zu lernen. Es ist echt unfassbar wie viele Leute ich in meiner Firma sehe, die einfach absolut nichts können, weder rechnen, noch irgendwelche Programme noch irgendwas und viele haben studiert und sind über 30. Die sind einfach stehen geblieben und haben eher noch abgebaut.

Generell: Dinge nicht als selbstverständlich hinnehmen, ganz viele Dinge über die man sich keine Gedanken macht und die einen Jahre lange fast täglich begleiten enden oft von einem Tag auf den anderen. Also jeden Tag zu schätzen wissen und das Maximum aus ihm rausholen. Also nicht nur rumgammeln!

Viel mutiger sein, keine Angst haben, alles ausprobieren. sich nicht ewig Zeit mit allem lassen.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Wohl einer der besten Treads, die ich seit Jahren gelesen habe. Normalerweise trolle ich hier lieber, aber heute gebe ich meine persönlichen Insights mit auf den Weg.

1.) "Ich will nie wieder etwas bereuen"

Mein Abitur war einfach schlecht und verschließt mir deswegen die Tür zu T1 UB. Im Nachhinein wäre ich gerne nochmal in den letzten 2 Jahren des Gymnasiums um die anderen outzuperformen und direkt an Global Top Tier Target zu studieren. Meine größte Reue bis heute bleibt also mein vergeudetes Talent in der Oberstufe und damit einhergehend schlechtes Abitur auf dem Gymnasium (war zu 90% krankheitsbedingt).
Seitdem habe ich beschlossen nie wieder etwas zu tun oder zu unterlassen, was ich mein Leben lang bereuen würde. Es gibt einfach kein schlimmeres Gefühl.

2.) "Wo bist du denn jetzt schon wieder?" - Japan

Der Punkt worauf ich am meisten Stolz bin. Ich habe im Studium meine Freizeit komplett ausgereizt und bin im Schnitt alle 3 Wochen interkontinental geflogen. Januar in USA und Hong Kong, Februar paar Tage Indien und Miami, März ein Wochenende in NYC, April in Neuseeland etc. Es ist klar, dass sich das nicht jeder leisten kann. Meine Eltern meinten damals zu mir, ich solle reisen, wenn ich selber Geld verdiene. Bei dem Satz musste ich an ein Bild denken, es überspitzt beschrieb es in etwa folgendes:

  • Teenager/Student: Kein Geld / viel Gesundheit / viel Zeit
  • Employee: viel Geld / viel Gesundheit / keine Zeit
  • Retiree: viel Geld / geringe Gesundheit / viel Zeit

Ich habe mich über meine Eltern hinweggesetzt und ihnen genau obige Konstellation geschildert. Schlussendlich gab es grünes Licht, wofür ich meinen Eltern für immer dankbar bleibe!
Es gibt einfach keine bessere Zeit unbefangen zu reisen als wenn man Student ist. Geld ist nur monetär, etwas abstraktes, ein Mittel zum Zweck. Aber alle meine Erfahrungen auf den 500 Flügen die ich innerhalb von 5 Jahren gesammelt habe, kann mir keiner wegnehmen. Ich würde es 100% wieder so machen. Mein erster Schritt in Richtung "nichts bereuen," insbesondere angesichts der derzeitigen Situation.

Andere meinten hier, sie würden Work & Travel in Australien machen bla bla.

Genau so etwas sollte eben nicht gemacht werden! Ich achte immer darauf, eher außergewöhnliche Ziele zu bereisen. Dabei immer eine gute Balance zwischen sparsam und luxuriös, hauptsache wie die Locals. Viele Backpacker denken sie wären die geilsten, wenn sie in Sri Lanka an billigen Essständen in Slums essen gehen (Meint ihr die Locals gerne da gerne freiwillig essen?) oder ausschließlich arme Länder zu bereisen. Meint ihr die Locals gerne da gerne freiwillig essen? Die beste Experience zu bekommen bedeutet, ein breites Spektrum abzudecken. Also auch mal in "teure" Restaurants oder Bars gehen.
Ich kann sowohl high-life in Hong Kong als auch Straßenessen in Afrika.

Also: REISEN. Und reist wohin IHR möchtet, dahin was spannend klingt, auch wenn es auf den ersten Blick bleak erscheint. Wäre sonst wohl nie ein Fan von Kazachstan geworden.

3.) Breit Streuen

Ein Vorposter behauptet, man solle nur Kurse belegen, die zum Job passen. Kann ich 100% NICHT unterschreiben. Ich wusste noch vor dem Studium, dass ich bei einer BB im M&A arbeiten will. Sagen wir mal so: Ich habe mehr ECTS in Sozialrecht als in Finance.
Finance habe ich autodidaktisch gelernt. Hätte ich blind nur Vertiefungen in Finance Sachen gemacht, wüsste ich heute nicht, dass meine Stärken eigentlich in Rechtswissenschaften und Politik liegen.
Vor allem als Student ist es so enorm wichtig, zu verstehen wer man ist, was man mag und was man kann. Einfach mal mehr austesten!

4.) Nicht nachdenken, einfach machen

Ein Kollege hat während des Auslandssemesters etwa 30 Frauen gehabt, ich nur 5. Warum? Er hat einfach Dinge gemacht, ich habe oft zu viele Gedanken gemacht. Analog auf andere Lebensbereiche anwendbar.

5.) Danke Mama, danke Papa

Jetzt wo ich arbeite, ist mir klar geworden, wie nah ich meinen Eltern selbst im Studium noch war, obwohl ich immer nach Hause fliegen musste. Ich habe mich vor einiger Zeit einmal dabei ertappt, Elternbesuche nicht wichtig zu nehmen. Klar, es ist eine Umstellung nicht alles machen zu können, was ich in meiner Wohnung machen würde.
Aber ich liebe es, dass meine Eltern mich noch als "Kind" behandeln und nicht als Erwachsenen, gute Erinnerungen und eine innige Beziehung!

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

  • alles Geld raushaun, wie gesagt sind die Studiumsersparnisse aus der späteren Perspektive Peanuts
  • sich locker machen, scheiss auf Regelstudienzeit. Niemand interessiert das. Ich habe bspw meinen BSc an einer staatlichen „Target“ Uni durch ordentlich reinklotzen in 5 Semstern gemacht, herzlichen Glückwunsch, nobody cares
  • mehr One-Night Stands. Das monogame, langweilige Leben holt einen noch früh genug ein. Möglichst früh eine feste Freundin zu haben wie oben beschrieben halte ich für einen absolut kontraproduktiven Tipp.
  • genau wie sich seine „Karriere“ genau zu „strukturieren“ und lange darüber nachzudenken. Einfach das weiterverfolgen was am meisten Spaß macht und dabei fleißig sein. Das im Job dann genauso machen und dann ist man irgendwann zwangsläufig sehr gut in dem was man tut. Die Karriere kommt dann von alleine. Wenn ich mit 20 meine Karriere hätte planen wollen wäre da nur Schwachsinn bei rausgekommen. Ist vllt aber auch Typsache.
  • weniger Fleisch essen. Ist einfach nicht schlau.
  • sich seinen Ängsten stellen. Ich bspw war immer nervös bei Präsentationen vor vielen Leuten und hab das daher gemieden. Heute halte ich jede Woche Seminare und Vorträge und es macht mir mega Spaß. Idiotisch, dass ich das nicht früher angegangen habe
  • coole sportliche Events machen. Ist natürlich ebenfalls typsache aber wenn ich heute noch die Zeit hätte 3 Monate Surfurlaub zu machen oder zum Everest Base Camp zu wandern etc würde ich einiges dafür geben
  • zwei anstatt nur einem Auslandssemester machen und das am besten irgendwo wo das Wetter sowie die Parties gut und die Anzahl der deutschen Komillitionen gering ist. Wobei, das letztere ist eigtl auch egal.
  • alle möglichen Idiotenscheine machen, a la Boot-, Segel-, Funk-, Jagdschein-, Fallschirm usw. Solche Sachen kann man immer irgendwie gebrauchen und später hat man die Zeit nicht mehr.
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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

WiWi Gast schrieb am 16.04.2020:

B) Sich frühzeitig um eine Freundin kümmern, auch wenn man kein Geld und keine Zeit hat.

Das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner. Ich bin mit meiner Freundin seit ich 19 bin zusammen (jetzt 26) und auf der einen Seite bin ich super glücklich, dass ich den Menschen gefunden habe mit dem ich mein Leben verbringen will aber auf der anderen Seite habe ich auch ein leicht trännendes Auge..

Was ich damit meine:

  • Beruflich ist man immer auf Kompromisse hinaus. Einfach mal dein MBA in Wharton machen ohne Absprache geht nicht (Beispiel, wir können auch einfach ein 0815 Master Studium außerhalb des Heimatortes nehmen)
    Man limitiert sich hier leider sehr. Auch umziehen für eine bessere Stelle ist meistens nicht drinnen.

  • verreisen mal ganz alleine oder mit kumpels ist sehr schwer(alleine unmöglich sogar). Wenn man es anspricht kann man sich ja dann 2 Wochen anhören, dass man 2 Wochen sich mit seiner Affäre Vergnügen will.

  • Das Gefühl etwas verpasst zu haben hinsichtlich se*uelle erfahrung mit Frauen, habe ich leider auch manchmal. Klar bin ich super zufrieden mit meiner Beziehung, manchmal Frage ich mich trotzdem wie es wäre, wenn man doch auf das Angebot von dem heißen Mädel angehen würde.

Just my two cents tho.
Ich finde es halt sehr unreflektiert, wenn u.a. auch Freunde so daran verbissen sind unbedingt jemanden zu finden und denken das es überhaupt keine "Downsides" geben würden und sie die gleichen Freiheiten wie als Singles hätten.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

"Starte frueher mit deinen Side Hustles weil Arbeitnehmertum nichts fuer dich ist."

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Auslandssemester gleich mehrmals in Korea/Vietnam machen ;}

Wieso Vietnam?

Schöne Kultur/Landschaften, man kann billig reisen, sehr gutes und günstiges essen, niedrige mieten, niedrige lebensunterhaltungskosten, als Europäer punktet man auch bei den Frauen an den Unis dort. Ist ein sehr gutes Land für ein Auslandssemester

Lebensunterhaltung.... Wenn ich das schon lese. Geb deinen Studienabschluss ab eh.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

WiWi Gast schrieb am 16.04.2020:

Auslandssemester gleich mehrmals in Korea/Vietnam machen ;}

Wieso Vietnam?

Schöne Kultur/Landschaften, man kann billig reisen, sehr gutes und günstiges essen, niedrige mieten, niedrige lebensunterhaltungskosten, als Europäer punktet man auch bei den Frauen an den Unis dort. Ist ein sehr gutes Land für ein Auslandssemester

Lebensunterhaltung.... Wenn ich das schon lese. Geb deinen Studienabschluss ab eh.

Der Fehler macht sein Statement natürlich ungültig... typisch fürs Internet.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Klingt nach einer zielgerichteten Anleitung zum Kasperle, das auch mit 40 noch kein Geld hat, dafür aber natürlich überall bekannt und beliebt ist.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2020:

  • alles Geld raushaun, wie gesagt sind die Studiumsersparnisse aus der späteren Perspektive Peanuts
  • sich locker machen, scheiss auf Regelstudienzeit. Niemand interessiert das. Ich habe bspw meinen BSc an einer staatlichen „Target“ Uni durch ordentlich reinklotzen in 5 Semstern gemacht, herzlichen Glückwunsch, nobody cares
  • mehr One-Night Stands. Das monogame, langweilige Leben holt einen noch früh genug ein. Möglichst früh eine feste Freundin zu haben wie oben beschrieben halte ich für einen absolut kontraproduktiven Tipp.
  • genau wie sich seine „Karriere“ genau zu „strukturieren“ und lange darüber nachzudenken. Einfach das weiterverfolgen was am meisten Spaß macht und dabei fleißig sein. Das im Job dann genauso machen und dann ist man irgendwann zwangsläufig sehr gut in dem was man tut. Die Karriere kommt dann von alleine. Wenn ich mit 20 meine Karriere hätte planen wollen wäre da nur Schwachsinn bei rausgekommen. Ist vllt aber auch Typsache.
  • weniger Fleisch essen. Ist einfach nicht schlau.
  • sich seinen Ängsten stellen. Ich bspw war immer nervös bei Präsentationen vor vielen Leuten und hab das daher gemieden. Heute halte ich jede Woche Seminare und Vorträge und es macht mir mega Spaß. Idiotisch, dass ich das nicht früher angegangen habe
  • coole sportliche Events machen. Ist natürlich ebenfalls typsache aber wenn ich heute noch die Zeit hätte 3 Monate Surfurlaub zu machen oder zum Everest Base Camp zu wandern etc würde ich einiges dafür geben
  • zwei anstatt nur einem Auslandssemester machen und das am besten irgendwo wo das Wetter sowie die Parties gut und die Anzahl der deutschen Komillitionen gering ist. Wobei, das letztere ist eigtl auch egal.
  • alle möglichen Idiotenscheine machen, a la Boot-, Segel-, Funk-, Jagdschein-, Fallschirm usw. Solche Sachen kann man immer irgendwie gebrauchen und später hat man die Zeit nicht mehr.
antworten
WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

WiWi Gast schrieb am 16.04.2020:

[...]
2.) "Wo bist du denn jetzt schon wieder?" - Japan

Der Punkt worauf ich am meisten Stolz bin. Ich habe im Studium meine Freizeit komplett ausgereizt und bin im Schnitt alle 3 Wochen interkontinental geflogen. Januar in USA und Hong Kong, Februar paar Tage Indien und Miami, März ein Wochenende in NYC, April in Neuseeland etc. Es ist klar, dass sich das nicht jeder leisten kann. Meine Eltern meinten damals zu mir, ich solle reisen, wenn ich selber Geld verdiene. Bei dem Satz musste ich an ein Bild denken, es überspitzt beschrieb es in etwa folgendes:

  • Teenager/Student: Kein Geld / viel Gesundheit / viel Zeit
  • Employee: viel Geld / viel Gesundheit / keine Zeit
  • Retiree: viel Geld / geringe Gesundheit / viel Zeit

Ich habe mich über meine Eltern hinweggesetzt und ihnen genau obige Konstellation geschildert. Schlussendlich gab es grünes Licht, wofür ich meinen Eltern für immer dankbar bleibe!
Es gibt einfach keine bessere Zeit unbefangen zu reisen als wenn man Student ist. Geld ist nur monetär, etwas abstraktes, ein Mittel zum Zweck. Aber alle meine Erfahrungen auf den 500 Flügen die ich innerhalb von 5 Jahren gesammelt habe, kann mir keiner wegnehmen. Ich würde es 100% wieder so machen. Mein erster Schritt in Richtung "nichts bereuen," insbesondere angesichts der derzeitigen Situation.

Andere meinten hier, sie würden Work & Travel in Australien machen bla bla.

Genau so etwas sollte eben nicht gemacht werden! Ich achte immer darauf, eher außergewöhnliche Ziele zu bereisen. Dabei immer eine gute Balance zwischen sparsam und luxuriös, hauptsache wie die Locals. Viele Backpacker denken sie wären die geilsten, wenn sie in Sri Lanka an billigen Essständen in Slums essen gehen (Meint ihr die Locals gerne da gerne freiwillig essen?) oder ausschließlich arme Länder zu bereisen. Meint ihr die Locals gerne da gerne freiwillig essen? Die beste Experience zu bekommen bedeutet, ein breites Spektrum abzudecken. Also auch mal in "teure" Restaurants oder Bars gehen.
Ich kann sowohl high-life in Hong Kong als auch Straßenessen in Afrika.

Also: REISEN. Und reist wohin IHR möchtet, dahin was spannend klingt, auch wenn es auf den ersten Blick bleak erscheint. Wäre sonst wohl nie ein Fan von Kazachstan geworden.
[...]

Also dieser Teil deines Postings ist, sorry, so völlig realitätsfern, dass ich schon fast lachen muss. Ja, ein Großteil der Leute (mich eingeschlossen) würde gerne alle 3 Wochen interkontinental fliegen, auch wenn allein das schon unfassbar umweltschädlich ist. Dazu fehlt, mir zumindest, zum einen das Geld & zum anderen die Zeit, ich kann es mir jedenfalls nicht erlauben mitten im Semester mehrere Wochen einfach zu fehlen.
Ich feier ja auch, dass du Urlaubsreisen gut findest, aber Backpacking deiner Meinung nach falsch ist. Dicker, die Leute betreiben Backpacking, weil sie nicht die Kohle haben Highlife in Korea essen zu gehen & die Leute gehen "im Slum" essen, weil sie keine Kohle haben! :D Süß, dass du dich "über deine Eltern hinweggesetzt hast", im Prinzip hast du sie einfach nur überredet, dir deine Reisen zu finanzieren.
Nice für dich, versteh mich nicht falsch, hätte ich auch gerne, aber bitte, bitte, komm von deinem hohen Ross runter, versuch andere Leuten nicht zu erzählen wie man "richtig" reist & erkenne, wie verdammt privilegiert du bist!

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Mein Rat: Gehe immer den schwierigeren Weg. Die Erfahrungen zahlen sich aus.

Hintergrund: Komme aus einem konservativen, wohlbehüteten Haushalt, untere Mittelschicht ohne Akademiker in der Familie, aber fleißige Leute. Dadurch war ich ziemlich risikoavers: Habe neue Kontakte gescheut, neue Erfahrungen gescheut, habe immer den sichereren Weg gewählt. Habe dann im Laufe des Bachelors gemerkt, dass ich zwar sehr gute Noten hatte, aber trotzdem irgendwie unglücklich war. Habe dann einfach angefangen öfter "ja" zu sagen. Gehst du mit Feiern? Ja. Wir haben leider keinen Praktikumsplatz für Sie in der Stadt, wäre ein anderer Praktikumsort auch ok? Ja. Du bekommst leider keinen Platz für ein Auslandssemester in Schweden, aber einen in Tschechien. Auch ok? Ja.
Hört sich banal an, war aber schon eine Art Überwindung für mich (die sich letztlich allerdings ausgezahlt hat).

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Der wichtigste Tipp überhaupt: Schreib gute Noten und Beleg relevante Schwerpunkte!!
Wenn man keine Guten Noten schreibt, dann verbaut man sich den Weg zu einer Karriere, die man sich eigentlich gewünscht hätte. Ich bin jetzt Mitte 30 und habe einen guten Job, verdiene gut und habe auch eine Führungsposition. Aber bin ich glücklich mit den Job? Überhaupt nicht, ich habe jeden Morgen Bauchschmerzen beim Gang zur Arbeit und ich bin froh, abends wieder abschalten zu können. Wenn man den Grundstein falsch legt, sprich keine guten Noten schreibt und einen unwichtigen Schwerpunkt belegt, weil man in diesem Schwerpunkt ja so gute Noten schreibt, oder weil alle Leute sagen, dass man diesen wählen soll, dann fängt man sehr wahrscheinlich in einem Job an, den man nicht mag, weil man nichts anderes gefunden hat. Arbeitet man ein Paar Jahre in diesem Job, dann findet man zwar Stellen, die diesem Job ähneln, aber ein kompletter Quereinstieg in einen anderen Bereich wird fast unmöglich.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Ich bin erst 24 und würde sagen mehr aus der Komfortzone zu gehen.
Bin eher ein schüchterner Typ, deswegen war das Auslandssemester oder Programm xy aufjedenfall außerhalb meiner Komfortzone.
Aber ob mein Lebensweg die richtige Entscheidung ist, keine Ahnung. Und das wird man auch nicht schon mit 60 wissen, sondern erst mir 80 wenn man kurz vor dem Ende steht. Ich glaub viele die hier Reisen und Geld raushauen in jungen Jahren propagieren, vergessen, dass man auch für aein Alter vorsorgen muss. Außer natürlich bei reichen Eltern.
Ich hab ein Bachelor von der FH gemacht und jetzt mit 24 65k Einkommen. Mache nebenbei noch meinen Master. Bis ich 30 bin werde ich ca. 95k kriegen bei unter 40h. Ich werde versuchen noch dazwischen eine Zeit in einem anderen europäischen Land zu arbeiten, weil mir Ausland gut gefällt. Zudem will ich 6-12 Monate ein Sabbatical machen, beides ist realistisch. Desweiteren mache ich BAV, weil lukrativ und Etf Depot, weil ich sicherlich nicht bis 67 Vollzeit arbeiten will. Ich kann mir vorstellen deutlich früher in Teilzeit zu geheh. Aber sowas funktioniert halt nicht, wenn man erst mit 30 anfänft relevante Summen zu investieren.
Keine Ahnung ob alles so aufgehen wird, aber es hört sich nach einem guten Mittelweg an.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Ich würd auch sagen gehe den schwierigen Weg, hätte mich im Bachelor viel mehr "trauen" müssen. Beispielsweise Auslandssemester, wäre sehr aufwendig gewesen alles zu organisieren und abzuklären aber hätte durchaus durch meine sehr gute Noten die Möglichkeit gehabt auf ein cooles Auslandssemester. Natürlich hat niemand in meinem Freundeskreis ein Auslandssemester gemacht, genau so wenig haben mich meine Eltern dabei irgendwie unterstützen oder einen Rat dazu geben können (als Nichtakademiker) aber ich hätte einfach selber anpacken müssen.

Oder am besten direkt vor dem Bachelor schon bereits weit weg von zu Hause ... würde ich jetzt so im nachhinein glaub ich machen. Hab das erst so im Verlauf des Studiums festgelernt, vor dem Studium war es eigentlich normal dass jeder aus meiner Gegend an unserer Uni studiert, hätte es garnicht in Erwägung gezogen wo anders hinzuziehen.

Hol ich alles jetzt im Master nach :)

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

ich würde mir sagen: junge chill, trainier gut, iss gut, mach dir tinder account und klär die frauen. dann musst du glücklich

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Hätte meinem 20 Jährigen ich empfohlen sich schneller vom Dorfkindertum zu lösen. Studiert in der Stadt in der ich aufgewachsen bin, nur mit meinen alten Schulfreunden abgehangen, Praktikum nur bei den örtlichen Unternehmen, kein Ausland da zu teuer aber Auto gehabt, etc. Bin durch einen Zufall über mein Unternehmen im Ausland gelandet und hier hängen geblieben und wenn ich morgen die Chance hätte würde ich sofort nach China, USA, Mexiko, etc...

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

privat: benutze Kondome, auch wenn sie in der Beziehung dagegen ist. "dagegen" ist sehr teuer und Kontakt habe ich leider nicht. (Danke an die Ex), positiv denken

Studium: sei fleißiger, damit du schneller fertig bist. Nimm andere Schwerpunkte. Und wenn du in der Klausur besch... kannst, mach es.

Beruflich: vermeide folgende Entscheidungen: (und dann kommt eine kleine Liste, was ich besser nicht hätte machen sollen...)

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Statt sinnvollen Praktika und Regelstudienzeit lieber Saufsemester in Kalifornien.
Hätte mir dutzende Absagen erspart, wo Unternehmen aus unerfindlichen Gründen Auslandsaufenthalte von 6 Monaten am Stück forderten - und in einem extremen Fall einen Kommilitonen einstellten, der notenmäßig der schlechteste im ganzen Jahrgang war und nicht mal englisch kann, aber zwei Semester in Wien war, während ich wegen den "zu kurzen" Auslandspraktika direkt die Absage bekam.
Berufseinstieg ist halt leider inzwischen pay-to-win.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Ich, 30, 100k würde folgende Hinweise geben:

  • Nicht dual studieren (du verpasst die beste Zeit deines Lebens) (Bachelor war Dual, Master Voll)
  • Kein BWL studieren, sondern Winfo. Nicht viel schwieriger und du bist begehrt wie Gold, wenn du noch neben dem Studium etwas gemacht hast.
  • Niemals KMU -> MDAX, DAX, SDAX. Sobald der Inhaber auch der Unternehmenschef ist, wird er versuchen jeden Angestellten maximal auszureizen. Vorstände sind hingegen auch nur Angestellte und die Unternehmen gehören Gott und die Welt. Solange die Rendite stimmt, schiebt jeder eine ruhig Kugel von 9 - 5 bei einem super Gehalt und Betriebsschutz.
  • Viel reisen, viele Frauen, viel pumpen, Lifestyle aufbauen
  • Das Leben genießen.
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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

MDAX-Arbeitsweise kann ich bestätigen. Hab mein Praktikum dort gemacht und bin manchmal länger geblieben, wenn ich noch Energie hatte. Ab 19 Uhr trifft man da absolut keinen mehr, man fühlt sich fast wie ein Geist und etwas Fehl am Platz als einziger noch da zu sein. Mein MD war oft um 4-5 weg, um die Kinder abzuholen, startete aber auch früher als ich.

Den Rat, Winfo zu studieren, finde ich nicht gut. Wenn einem das liegt, ja, dann macht's. ich würde niemals für ein paar Euro mehr meinen Leben mit Programmiersprachen verbringen, noch langweiliger geht's ja kaum. Ganz ehrlich, da würde ich noch ehr für einen Hungerlohn Flyer erstellen oder Lebensläufe überfliegen. Dieser ganze Info-Hype wird bald eh abflachen, weil es jeder macht. Die Anzahl der Jobs steigt enorm, aber von reiner Informatik kann auch kein Unternehmen leben. Oft reicht es, wenn man wenige spezialisierte Leute hat und der Rest ein-zwei Sprachen beherrscht, um den Kontext zu verstehen.

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

WiWi Gast schrieb am 16.04.2020:

MDAX-Arbeitsweise kann ich bestätigen. Hab mein Praktikum dort gemacht und bin manchmal länger geblieben, wenn ich noch Energie hatte. Ab 19 Uhr trifft man da absolut keinen mehr, man fühlt sich fast wie ein Geist und etwas Fehl am Platz als einziger noch da zu sein. Mein MD war oft um 4-5 weg, um die Kinder abzuholen, startete aber auch früher als ich.

Den Rat, Winfo zu studieren, finde ich nicht gut. Wenn einem das liegt, ja, dann macht's. ich würde niemals für ein paar Euro mehr meinen Leben mit Programmiersprachen verbringen, noch langweiliger geht's ja kaum. Ganz ehrlich, da würde ich noch ehr für einen Hungerlohn Flyer erstellen oder Lebensläufe überfliegen. Dieser ganze Info-Hype wird bald eh abflachen, weil es jeder macht. Die Anzahl der Jobs steigt enorm, aber von reiner Informatik kann auch kein Unternehmen leben. Oft reicht es, wenn man wenige spezialisierte Leute hat und der Rest ein-zwei Sprachen beherrscht, um den Kontext zu verstehen.

Troll oder einfach nur ahnungslos?

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Klingt ja nach echt nach einer tollen, glücklichen Beziehung, wenn deine Freundin schon Stress macht und Eifersuchtswahnvorstellungen hat, nur weil du mal zwei Wochen ohne sie mit Kumpels in den Urlaub fährst.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 16.04.2020:

  • verreisen mal ganz alleine oder mit kumpels ist sehr schwer(alleine unmöglich sogar). Wenn man es anspricht kann man sich ja dann 2 Wochen anhören, dass man 2 Wochen sich mit seiner Affäre Vergnügen will.

  • Das Gefühl etwas verpasst zu haben hinsichtlich se*uelle erfahrung mit Frauen, habe ich leider auch manchmal. Klar bin ich super zufrieden mit meiner Beziehung, manchmal Frage ich mich trotzdem wie es wäre, wenn man doch auf das Angebot von dem heißen Mädel angehen würde.
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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Push, da interessanter thread!

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WiWi Gast

Welche Tipps/Weisheiten würdet ihr eurem 20-jährigen Ich mitgeben?

Lockerheit und Durchschnitt reicht (eventuell sogar "vier gewinnt" - Note ausreichend reicht aus etc.) in puncto Studium/ Lebenslauf etc.

Warum? Ich habe extrem viel Zeit für einen sehr guten CV geopfert (fast nur 1er in BWL an renommierter Uni), Praktika, relevante Nebenjobs/ Praktika / Engagament. Heute werden regelmäßig Abteilungsleiter, Hauptprojektleiter, Prokuristen bei uns eingestellt, die teils lediglich eine Ausbildung und irgendwelche Zertifikate von privaten "Instituten" haben, die wenigsten über mir haben studiert, es hat sich NICHT gelohnt imo.

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