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BerufslebenRüstungsindustrie

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Wenn die Stelle interessant genug ist?
Ich für meinen Teil lehne bis jetzt Stellen im Bereich Pharma und Rüstung ab. Vielleicht ändert sich das irgendwann mal, wenn es schwieriger wird, eine neue Position zu finden. Wie ist das bei Euch?

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Bin momentan auch am überlegen in einen großen Glücksspielkonzern einzusteigen, hab Praktika bei Big4 und Großbank und bin unsicher, ob das der richtige Weg ist.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Glücksspiel, Alkohol/Tabak und Kirche könnte ich nicht mit meiner Moral vereinbaren.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Kirche und GEZ sind für mich ein NoGo.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Bei mir sind es Rüstung, Pharma, Groß-Schlachterei, Tabak und Glücksspiel.

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Wenn die Stelle interessant genug ist?
Ich für meinen Teil lehne bis jetzt Stellen im Bereich Pharma und Rüstung ab. Vielleicht ändert sich das irgendwann mal, wenn es schwieriger wird, eine neue Position zu finden. Wie ist das bei Euch?

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Kirche, GEZ, Rüstung, Energie...alles kein Problem. Problem habe ich eher mit Geschäftsführern, die mich schlecht behandeln. Da bin ich dann weg.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Ich glaube, dass kommt bei jedem darauf an. Wenn der Leidensdruck z. B. wegen Langzeitarbeitslosigkeit groß genug oder das Angebot gut genug ist, fallen irgendwann bei allen die Schranken

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Ich hatte mal ein sehr attraktives Angebot von einem der größten Player im Bereich Massentierhaltung. Das habe ich dann abgelehnt, weil ich mich mit dem Konzern nicht identifizieren konnte.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Bei mir würden vermutlich viele Schranken fallen... aber die Rüstungsindustrie-Schranke definitiv nicht!

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Ich glaube, dass kommt bei jedem darauf an. Wenn der Leidensdruck z. B. wegen Langzeitarbeitslosigkeit groß genug oder das Angebot gut genug ist, fallen irgendwann bei allen die Schranken

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Nestle! Niemals. Für kein Geld der Welt.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Nestle! Niemals. Für kein Geld der Welt.

+1.. für mich Ölkonzerne, Nestle, Rüstungsindustrie

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Siemens - nach dem Kohle Projekt in Australien ein "no go" Konzern.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Siemens - nach dem Kohle Projekt in Australien ein "no go" Konzern.

lol

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Nestle! Niemals. Für kein Geld der Welt.

Ernst gemeinte Frage - was ist an Nestle schlimmer als an ähnlichen Konglomeraten

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Siemens - nach dem Kohle Projekt in Australien ein "no go" Konzern.

lol

Ganz schwarzer Humor

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Airbus?

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Was finden viele denn an Pharma so verwerflich? Dass neue Medikamente, die für Milliarden entwickelt wurden während es zig andere gar nicht erst auf den Markt geschafft haben nicht zum Herstellungspreis verkauft werden können?

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Rüstung ist spannend. Absolute Hochtechnologie. Geld spielt keine große Rolle. Lockheed Martin, Northrop Grumman, Raytheon oder auch die deutsche Rheinmetall gehören mit zu den interessantesten High-Tech-Unternehmen überhaupt (auch als Aktienanlage nicht schlecht, Rüstung läuft immer).

antworten
Karush

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Rüstung ist spannend. Absolute Hochtechnologie. Geld spielt keine große Rolle. Lockheed Martin, Northrop Grumman, Raytheon oder auch die deutsche Rheinmetall gehören mit zu den interessantesten High-Tech-Unternehmen überhaupt (auch als Aktienanlage nicht schlecht, Rüstung läuft immer).

Bitte was? Was ist das für ein Beitrag? Hier geht's um Moral, nicht darum was interessant ist. Für mich ist es auch interessant was mit der heißen Nachbarin zu haben, moralisch aber eher uncool wenn man verheiratet ist.

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Befass dich mal ein bisschen tiefer mit dem Thema. Das ist nur ein kleiner Punkt. Schau, womit diese Unternehmen ihre vielen Milliarden wirklich verdienen. Es gibt viele Arzneimittel, die mehr Schaden anrichten als nutzen

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Was finden viele denn an Pharma so verwerflich? Dass neue Medikamente, die für Milliarden entwickelt wurden während es zig andere gar nicht erst auf den Markt geschafft haben nicht zum Herstellungspreis verkauft werden können?

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Rüstung ist spannend. Absolute Hochtechnologie. Geld spielt keine große Rolle. Lockheed Martin, Northrop Grumman, Raytheon oder auch die deutsche Rheinmetall gehören mit zu den interessantesten High-Tech-Unternehmen überhaupt (auch als Aktienanlage nicht schlecht, Rüstung läuft immer).

Das ist mir zu einseitig gedacht. Das mit der High-technologie ist natürlich alles richtig und mit der Aktienanlage natürlich auch, jedoch verkauft jedes Unternehmen Dienstleistungen und Produkte. Ich kann mich nicht mit jedem Produkt von Airbus/Hensoldt identifizieren. Da ist sofort klar das man an der Herstellung einer Tötungsmaschine mitmischt ( Drohnen).
Selbst als WIWI kann man sich da nicht mehr rausreden.

Zudem die von dir genannten Unternehmen sind teils deutlich radikaler. "Waffentransporte wird es immer geben .." Erklärungen jener Art helfen hier kein Stück weiter. Zudem sind diese auch falsch. Rüstung ist natürlich nicht gleich Rüstung. Raketenabwehrsysteme sind nochmal etwas anderes als Raketen. Oder kannst du etwa ausschließen daß Raketen hergestellt von Lockheed Martin keine Zivilisten im Irak oder Afghanistan oder sonst wo ? Die USA ist schließlich deren größter Kunde. Sprich es ist nicht so einfach.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Jetzt kommen die Verschwörungstheorien...

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Befass dich mal ein bisschen tiefer mit dem Thema. Das ist nur ein kleiner Punkt. Schau, womit diese Unternehmen ihre vielen Milliarden wirklich verdienen. Es gibt viele Arzneimittel, die mehr Schaden anrichten als nutzen

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Was finden viele denn an Pharma so verwerflich? Dass neue Medikamente, die für Milliarden entwickelt wurden während es zig andere gar nicht erst auf den Markt geschafft haben nicht zum Herstellungspreis verkauft werden können?

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Jetzt kommen die Verschwörungstheorien...

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Befass dich mal ein bisschen tiefer mit dem Thema. Das ist nur ein kleiner Punkt. Schau, womit diese Unternehmen ihre vielen Milliarden wirklich verdienen. Es gibt viele Arzneimittel, die mehr Schaden anrichten als nutzen

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Was finden viele denn an Pharma so verwerflich? Dass neue Medikamente, die für Milliarden entwickelt wurden während es zig andere gar nicht erst auf den Markt geschafft haben nicht zum Herstellungspreis verkauft werden können?

denk mal an die Opioid-Krise in den USA, mit Verschwörungstheorie hat das nun wirklich nichts zu tun.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Top! :)

Karush schrieb am 14.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Rüstung ist spannend. Absolute Hochtechnologie. Geld spielt keine große Rolle. Lockheed Martin, Northrop Grumman, Raytheon oder auch die deutsche Rheinmetall gehören mit zu den interessantesten High-Tech-Unternehmen überhaupt (auch als Aktienanlage nicht schlecht, Rüstung läuft immer).

Bitte was? Was ist das für ein Beitrag? Hier geht's um Moral, nicht darum was interessant ist. Für mich ist es auch interessant was mit der heißen Nachbarin zu haben, moralisch aber eher uncool wenn man verheiratet ist.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Pharmaindustrie ist ein bisschen wie der Kapitalismus. Mega schwierig und meise Auswirkungen hier und da.. aber vllt immernoch das beste aller Möglichkeiten?!

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Deutsche Bank, VW, Kirche, MLP ... niemals!

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Karush schrieb am 14.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Rüstung ist spannend. Absolute Hochtechnologie. Geld spielt keine große Rolle. Lockheed Martin, Northrop Grumman, Raytheon oder auch die deutsche Rheinmetall gehören mit zu den interessantesten High-Tech-Unternehmen überhaupt (auch als Aktienanlage nicht schlecht, Rüstung läuft immer).

Bitte was? Was ist das für ein Beitrag? Hier geht's um Moral, nicht darum was interessant ist. Für mich ist es auch interessant was mit der heißen Nachbarin zu haben, moralisch aber eher uncool wenn man verheiratet ist.

Die Produkte der genannten Firmen geraten ja nicht so einfach in die Hände irgendwelcher dubioser Akteure. Größter Kunde der US-Firmen sind logischerweise die USA selbst. Exportiert wird - nur unter strikter US-Kontrolle - vorwiegend an NATO-Partner und Israel. Es ist also praktisch ausgeschlossen, dass eine Verwendung ohne Zustimmung der USA stattfindet.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

MLP und sonstige Strukturvertriebe niemals (Drückerkolonne). Mit Rüstung oder Pharma hätte ich kein Problem, solange sich deren Aktivitäten innerhalb der geltenden Gesetze bewegen.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Ich bin politisch auch eher links-grün-versifft. But to be honest: Allerdings wird mein Idealismus von meinem Egoismus bzw. meinem eingeschränkten Althruismus (meine Familie) überwogen.

Ganz ehrlich: Wenn Airbus, Nestle, PMI, Diageo, Deutsche oder Pfizer mir ein Angebot von 500k p.a. machen, lehne ich nicht ab. Außer bei Vertrieb, ich mag diesen Stereotyp einfach nicht und es zieht im Vergleich zu IB/UB im Schnitt noch größere und begrenztere Trolle an. Für jeden Konzern (über) lebenswichtig, aber gar nicht mein Fall.

Ist die Mitarbeit in solchen Großkonzernen moralisch verwerflich? Für mich persönlich ja. Ist es aber auch Mittel zum Zweck? Für mich persönlich ja. Ein gutes Leben für meine Familie und die Chance auf genügend Kapital für eine eigene Stiftung für wohltätige Zwecke überwiegen meinen persönlich geschätzten Impact (besonders psychisch) durch die Mitarbeit in einem solchen Konzern.

Einzige Ausnahme: Strukturvertriebe. Da würde ich es mir vielleicht bei 10mio p.a. überlegen, meine Prinzipien über Bord zu werfen. Aber gegen dieses Anreizkonzept predige ich seit 15 Jahren und wie o.g. ist es Vertrieb bzw. die Perversion von falschen Vertriebsstrukturen. In solche "Strukturen" kriegt mich so schnell keiner rein.

Aber letzten Endes ist doch selbst die Ablehnung eines Angebots von einem dieser Konzerne nur egoistisches Mittel zum Zweck, um das eigene Gewissen zu beruhigen und sich moralisch überlegen zu fühlen ;-). Die wenigsten sind wohl selbstreflektiert und ehrlich genug, um das zu begreifen oder zuzugeben.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Am Ende des Tages hat jeder seinen Preis. Wir arbeiten gerade für Erzbistum Köln und ja es ist nicht sonderlich gut, aber am Ende ist es auch ein Kunde und die Organisation kann nichts für Ihre Mitglieder, aber es fehlt eine entsprechende Sanktionierung der Fehler. Das sollte konsequent durchgezogen werden!

Aber wenn wir mal ehrlich sind, hat jede Branche ihre Fehler und fast keine einen saubere Weste.

vgl. Pflege -> Umgang mit Bewohnern, NOGO´s -> veruntreuung von Geldern, GroKo -> Vetternwirschaft, DRK -> miserable Arbeitsbedingungen für Angestellte, wenn sie nur von einer Befristung zur nächsten jagen.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Nestle! Niemals. Für kein Geld der Welt.

Ernst gemeinte Frage - was ist an Nestle schlimmer als an ähnlichen Konglomeraten

Nestle zapft in Afrika Wasser ab und die Arbeiter bekommen am Tag nen halben Liter!

Mir ist jetzt nicht bewusst dass Unilever, etc. solche Skandale dauerhaft haben. Übrigens hat LIDL das Nestle-Wasser derhalb aus dem Programm geworfen.

Für mich ist das Unternehmen untrgabar.

Zur Rüstungsindustrie, wir haben mit denen über 2 Ecken zu tun. Tlw. sitz ich in Meetings und denk mir nur: " Wie könnt ihr abends ruhig schlafen" Absolutes Unding für sowas zu arbeiten.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Ich weiß nicht warum Pharma immer so verteufelt wird. Das Ganze ist für mich schon ziemlich absurd. Die meisten haben einfach schlicht keine Ahnung von der Entwicklung von Medikamenten. Wer kein Bock hat Medikamente zu nehmen, die >wissenschaftlich< getestet sind und bewiesen haben, dass sie helfen, darf gerne Globoli oder ähnliches auf eigene Kosten schlucken.

Für jedes neues Medikament, sind zig Medikamente nicht zugelassen worden. Das kostet richtig richtig viel Geld. Die Anforderungen für die Herstellung sind mit die höchsten die es gibt.
Auch das ganze Thema Tierversuche, ist so ein Ding. Natürlich ist es nicht schön Tierversuche durchzuführen, das ändert aber nichts an der Tatsache das man welche für die Zulassung von neuen Medikamenten u.ä. machen muss oder entweder keine neuen Medikamente mehr zu lässt oder (mehr) Menschen sterben werden. So ist einfach ist das.

Im Zweifelsfall lasse ich mich lieber vom Arzt operieren und nehme Medis, als mich vom Vodoo-Heiler mit Globolis vollstopfen zu lassen.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Da bin ich absolut gewissenlos. Money Talks Ladys und Gentlemens

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Da bin ich absolut gewissenlos. Money Talks Ladys und Gentlemens

Bei dem Englisch wohl eher alternativlos. Peinlich.

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Ich weiß nicht warum Pharma immer so verteufelt wird. Das Ganze ist für mich schon ziemlich absurd. Die meisten haben einfach schlicht keine Ahnung von der Entwicklung von Medikamenten. Wer kein Bock hat Medikamente zu nehmen, die >wissenschaftlich< getestet sind und bewiesen haben, dass sie helfen, darf gerne Globoli oder ähnliches auf eigene Kosten schlucken.

Für jedes neues Medikament, sind zig Medikamente nicht zugelassen worden. Das kostet richtig richtig viel Geld. Die Anforderungen für die Herstellung sind mit die höchsten die es gibt.
Auch das ganze Thema Tierversuche, ist so ein Ding. Natürlich ist es nicht schön Tierversuche durchzuführen, das ändert aber nichts an der Tatsache das man welche für die Zulassung von neuen Medikamenten u.ä. machen muss oder entweder keine neuen Medikamente mehr zu lässt oder (mehr) Menschen sterben werden. So ist einfach ist das.

Im Zweifelsfall lasse ich mich lieber vom Arzt operieren und nehme Medis, als mich vom Vodoo-Heiler mit Globolis vollstopfen zu lassen.

Ich glaube in dem Punkt würde dir auch niemand widersprechen. Aber schau dir ruhig mal die Profit Margins in dem Bereich an. Da sind F&E schon mit drin.

Und dein Arztbeispiel sähe weniger rosig aus, wenn du dir die vom Arzt verschriebenen Medikamente nicht leisten könntest...

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Ich bin politisch auch eher links-grün-versifft. But to be honest: Allerdings wird mein Idealismus von meinem Egoismus bzw. meinem eingeschränkten Althruismus (meine Familie) überwogen.

Ganz ehrlich: Wenn Airbus, Nestle, PMI, Diageo, Deutsche oder Pfizer mir ein Angebot von 500k p.a. machen, lehne ich nicht ab. Außer bei Vertrieb, ich mag diesen Stereotyp einfach nicht und es zieht im Vergleich zu IB/UB im Schnitt noch größere und begrenztere Trolle an. Für jeden Konzern (über) lebenswichtig, aber gar nicht mein Fall.

Ist die Mitarbeit in solchen Großkonzernen moralisch verwerflich? Für mich persönlich ja. Ist es aber auch Mittel zum Zweck? Für mich persönlich ja. Ein gutes Leben für meine Familie und die Chance auf genügend Kapital für eine eigene Stiftung für wohltätige Zwecke überwiegen meinen persönlich geschätzten Impact (besonders psychisch) durch die Mitarbeit in einem solchen Konzern.

Einzige Ausnahme: Strukturvertriebe. Da würde ich es mir vielleicht bei 10mio p.a. überlegen, meine Prinzipien über Bord zu werfen. Aber gegen dieses Anreizkonzept predige ich seit 15 Jahren und wie o.g. ist es Vertrieb bzw. die Perversion von falschen Vertriebsstrukturen. In solche "Strukturen" kriegt mich so schnell keiner rein.

Aber letzten Endes ist doch selbst die Ablehnung eines Angebots von einem dieser Konzerne nur egoistisches Mittel zum Zweck, um das eigene Gewissen zu beruhigen und sich moralisch überlegen zu fühlen ;-). Die wenigsten sind wohl selbstreflektiert und ehrlich genug, um das zu begreifen oder zuzugeben.

So wie jeder gute Linke wirfst du natürlich bei Geld deine Prinzipien über Board.

Sonst seid ihr aber immer gut dabei die Menschen zu belehren und die öffentliche Sprache zu diktieren.

Ich habe schon sowohl für Rüstungskonzerne und Waffenhersteller gearbeitet und ich konnte sehr gut jeden Abend schlafen mit dem Gewissen, dass Polizisten, welche die öffentliche Ordnung und das Leben zahlreicher Bürger beschützen auf unsere Waffen zurückgreifen können.

Du wirst einen Attentäter nur schwierig mit einer Sonnenblume aufhalten können.

Das gleiche gilt bei Rüstungsexporten, die ohnehin sehr streng kontrolliert werden. (Für viele wäre hier ein Realitätscheck sehr hilfreich, das ist in etwa so als ob ich mir the wolf of wall street anschaue und denke, das spiegelt die Realität wieder).

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

LOL
Pharma in einem Atemzug mit der Rüstungsindustrie zu nennen ist ja schon ziemlich lächerlich...

Finde es generell witzig, wie einfach gestrickt der moralbezogene Wertekanon der meisten ist, dass so gut wie immer in dem Zusammenhang einfach die Namen blind rezitiert werden, die medial besonders oft aufbereitet werden. Glaubt ihr ernsthaft, dass es da große Unterschiede gibt? Zwischen Nestlé, Unilever, Danone und Konsortien? Oder zwischen DB, CS, GS und Co? Zwischen VW, BMW und Co? Ich warte ja nur noch bis einem fuchsigen YouTube-Uni-Absolventen noch Rothschild einfällt :D

Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden und im Endeffekt kommt es darauf an, dass man dahinter steht - ob man es wirklich tut, wenn man sich über Bild, Focus und Co hinaus bildet und merkt, dass sich die einzelnen Läden mitnichten so deutlich unterscheiden, wie man es gerne hätte, sei mal dahingestellt.

Aber auf Grundlage eines derart oberflächlichen Gewissens, sich auf seinem selbst erbauten moralischen Podest zu positionieren und anderen Menschen vorwerfen, sie hätten keine Prinzipien und würden für Geld alles tun - ja das ist an Lächerlichkeit und kurzsichtiger Egozentrik wohl kaum zu übertreffen.

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Der deutsche Michel ist auch einfach zu gutgläubig... wie so oft ist die Welt nunmal nicht schwarz / weiß. Siehe AWO und die ganzen hochbezahlten Gefälligkeitsposten bei Stiftungen. Schaut mal wieviel Cent von einem gespendeten Euro wirklich ankommen und wieviele Wasserköpfe der Organisation einfach nur dem schnöden Mammon dienen?

Pauschal zu sagen: Rheinmetall schlecht, Rotes Kreuz gut ist ziemlich engstirnig. Menschen sind nunmal egoistische Raubtiere. Wenn der letzte Rüstungskonzern Deutschland verlassen hat, dann können uns ja die Franzosen mit Ihren Nuklearwaffen beschützen.

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Pharma ist so moralisch bzw. unmoralisch wie Automobile oder FMCG.
Finde ich immer lächerlich wenn Leute immer so ne Doppelmoral haben, aber ein Sachverhalt nicht durchdenken.

Für mich ist aber so ziemlich jedes Automobile Unternehmen, und besonders VW ein no go.

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Dein Beitrag ist lächerlich. Du unterstellst anderen Menschen, nicht genug gebildet zu sein, die sich , wahrscheinlich im Gegensatz zu dir, eingehend mit der Pharmaindustrie auseinander gesetzt haben

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

LOL
Pharma in einem Atemzug mit der Rüstungsindustrie zu nennen ist ja schon ziemlich lächerlich...

Finde es generell witzig, wie einfach gestrickt der moralbezogene Wertekanon der meisten ist, dass so gut wie immer in dem Zusammenhang einfach die Namen blind rezitiert werden, die medial besonders oft aufbereitet werden. Glaubt ihr ernsthaft, dass es da große Unterschiede gibt? Zwischen Nestlé, Unilever, Danone und Konsortien? Oder zwischen DB, CS, GS und Co? Zwischen VW, BMW und Co? Ich warte ja nur noch bis einem fuchsigen YouTube-Uni-Absolventen noch Rothschild einfällt :D

Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden und im Endeffekt kommt es darauf an, dass man dahinter steht - ob man es wirklich tut, wenn man sich über Bild, Focus und Co hinaus bildet und merkt, dass sich die einzelnen Läden mitnichten so deutlich unterscheiden, wie man es gerne hätte, sei mal dahingestellt.

Aber auf Grundlage eines derart oberflächlichen Gewissens, sich auf seinem selbst erbauten moralischen Podest zu positionieren und anderen Menschen vorwerfen, sie hätten keine Prinzipien und würden für Geld alles tun - ja das ist an Lächerlichkeit und kurzsichtiger Egozentrik wohl kaum zu übertreffen.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Soll das ein Witz sein?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Bin momentan auch am überlegen in einen großen Glücksspielkonzern einzusteigen, hab Praktika bei Big4 und Großbank und bin unsicher, ob das der richtige Weg ist.

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Ströer niemals!

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WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Man ist da ja nur ein kleines Rad im Getriebe und befolgt Anweisungen vom Vorgesetzten. Ich geh mal davon aus, dass der ueberwiegende Teil der Belegschaft von den hier genannten Skandalen nichts gewusst hat. Und, dass da jetzt alles schlecht ist, kann man auch nicht so stehen lassen.

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Dein Beitrag ist lächerlich. Du unterstellst anderen Menschen, nicht genug gebildet zu sein, die sich , wahrscheinlich im Gegensatz zu dir, eingehend mit der Pharmaindustrie auseinander gesetzt haben

Das ist keine Unterstellung ohne Grund. Es ist einfach meine persönliche Schlussfolgerung nach etlichen Gesprächen mit den so gen. "Kritikern".

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 15.01.2020:

Man ist da ja nur ein kleines Rad im Getriebe und befolgt Anweisungen vom Vorgesetzten. Ich geh mal davon aus, dass der ueberwiegende Teil der Belegschaft von den hier genannten Skandalen nichts gewusst hat. Und, dass da jetzt alles schlecht ist, kann man auch nicht so stehen lassen.

+1

Gibt auch genug Leute die denken der normale Arbeiter hätte bei den Automobilherstellern getäuscht, dabei waren das hochrangige Motorenentwickler.

Im WiWi-Treff war doch schon angeblich jeder mal bei MBB für ein Praktikum, da sollte doch jeder wissen, dass jeder Vorstandsbereich für sich gesehen ein eigener Mikrokosmos ist. Selbst der Vorstandsvorsitzende hat keine Ahnung davon was läuft, solange die Zahlen stimmen.

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 16.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.01.2020:

Man ist da ja nur ein kleines Rad im Getriebe und befolgt Anweisungen vom Vorgesetzten. Ich geh mal davon aus, dass der ueberwiegende Teil der Belegschaft von den hier genannten Skandalen nichts gewusst hat. Und, dass da jetzt alles schlecht ist, kann man auch nicht so stehen lassen.

+1

Gibt auch genug Leute die denken der normale Arbeiter hätte bei den Automobilherstellern getäuscht, dabei waren das hochrangige Motorenentwickler.

Im WiWi-Treff war doch schon angeblich jeder mal bei MBB für ein Praktikum, da sollte doch jeder wissen, dass jeder Vorstandsbereich für sich gesehen ein eigener Mikrokosmos ist. Selbst der Vorstandsvorsitzende hat keine Ahnung davon was läuft, solange die Zahlen stimmen.

Wir sind keine normalen Arbeiter, sondern Manager von morgen. Es ist einfach eine Frage des persönlichen Stils, ob man für gewisse Unternehmen arbeiten möchte. Bei VW ist es nicht nur Diesel-Gate. Mir fallen spontan die Lopez-Affäre, der Betriebsrat-Skandal (Lustreisen) und das geklaute Design des Käfers ein.

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

Ich habe für mich beschlossen nicht in PE zu arbeiten und nicht in Unternehmen, die PE gehören (die Angebote sind nach ein paar Jahren Beratung über Headhunter gekommen). Die Unternehmen werden meist nicht nachhaltig, sondern auf kurzfristige Gewinnmaximierung geführt und würden kollabieren, wenn der Exit nicht gelingt.

antworten
WiWi Gast

Würdet ihr für jede Branche/jedes Unternehmen arbeiten

WiWi Gast schrieb am 17.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 16.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.01.2020:

Man ist da ja nur ein kleines Rad im Getriebe und befolgt Anweisungen vom Vorgesetzten. Ich geh mal davon aus, dass der ueberwiegende Teil der Belegschaft von den hier genannten Skandalen nichts gewusst hat. Und, dass da jetzt alles schlecht ist, kann man auch nicht so stehen lassen.

+1

Gibt auch genug Leute die denken der normale Arbeiter hätte bei den Automobilherstellern getäuscht, dabei waren das hochrangige Motorenentwickler.

Im WiWi-Treff war doch schon angeblich jeder mal bei MBB für ein Praktikum, da sollte doch jeder wissen, dass jeder Vorstandsbereich für sich gesehen ein eigener Mikrokosmos ist. Selbst der Vorstandsvorsitzende hat keine Ahnung davon was läuft, solange die Zahlen stimmen.

Wir sind keine normalen Arbeiter, sondern Manager von morgen. Es ist einfach eine Frage des persönlichen Stils, ob man für gewisse Unternehmen arbeiten möchte. Bei VW ist es nicht nur Diesel-Gate. Mir fallen spontan die Lopez-Affäre, der Betriebsrat-Skandal (Lustreisen) und das geklaute Design des Käfers ein.

Wie kann man so verstrahlt sein?

Genau Snowflake, du genau wirst Manager von morgen lol

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Personalsuche mit Headhunter: Kontur von einem Mann vor hellem Hintergrund auf dem das Wort "Hunter" steht.

Für Unternehmen egal welcher Größe wird es auf dem heutigen Arbeitsmarkt zunehmend schwer, gutes Personal zu finden. Auch für Betriebe, die im Mittelstand positioniert sind, wird es daher immer interessanter auf Headhunter zurückzugreifen. Was zeichnet einen professionellen Personalberater aus? Welche Aufgaben übernimmt er? Und wie effektiv kann derjenige bei der Auswahl des passenden Mitarbeiters tatsächlich sein?

Spatial Economics: Rekordtief von Entfernungskosten verändert Geschäftsmodelle und Arbeitsleben

Finanzbranche: Blick auf das Bankenviertel in Frankfurt am Main.

In der neuen posturbanen Ökonomie werden sich Menschen und ihre Arbeitsstätten zunehmend voneinander entfernen. Der Technologiewandel verändert, durch extrem gesunkene Kosten der räumlichen Distanz (Spatial Economics), die Lage von Produktionsstandorten und Beschäftigungsschwerpunkten. Das wird auch die Arbeitswelt beeinflussen. Mehr Mitarbeiter werden dadurch aus Vorstädten in ländlichere Gebiete ziehen, so lautet das Ergebnis der Studie "Spatial Economics: The Declining Cost of Distance" der Strategieberatung Bain.

Arbeitsökonomie: Heinz König Young Scholar Award 2016 geht an US-Nachwuchsökonomen

Die Preisträger des Heinz-König-Award für Arbeitsökonomie 2016: Jan Tilly (m). und Nick Frazier (r.) mit ZEW-Forschungsgruppenleiter Andreas Peichl.

In diesem Jahr wurden zwei Nachwuchsökonomen mit dem Heinz König Young Scholar Award ausgezeichnet. Preisträger Nicholas Patrick Frazier beschäftigte sich mit den Unsicherheitseffekten bei der Arbeitszeit von Beschäftigten, während Gewinner Jan Tilly die Beschäftigungs- und Wohlfahrtseffekte der Kurzarbeit in Deutschland untersuchte. Der jährlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) verliehene Heinz König Young Scholar Award ist mit 5.000 Euro dotiert und beinhaltet zusätzlich das Angebot eines mehrmonatigen Forschungsaufenthalts am ZEW.

Hochschulbildung: Unis bereiten Studierende zu wenig auf Arbeitswelt 4.0 vor

Eine durchsichtige Weltkugel, die in Glas eingearbeitet ist mit einer Hand im Hintergrund.

Das Mega-Thema Digitalisierung wird von deutschen Universitäten nach wie vor unterschätzt. Der „Hochschul-Bildungs-Report 2020“, herausgegeben von Stifterverband und McKinsey, verdeutlicht, dass Universitäten ihre Studierenden nicht ausreichend auf die Arbeitswelt 4.0 vorbereiten.

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