DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
BerufslebenSinn

Sinn des Lebens

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Sinn des Lebens

Hallo,

habe vor einem Jahr das Studium beendet und direkt einen Job bei einer Bank erhalten.

Gehaltstechnisch kann ich mich nicht beschweren. All-In liege ich bei etwas über 70.000? mit einem Jahr Berufserfahrung.

Problem ist, der Job macht mich nicht glücklich.
Wozu soll man arbeiten gehen? Habe schon öfter mit dem Gedanken gespielt nach Kanada, Neuseeland oder Hawaii auszuwandern und mit einem weniger gut bezahlten Job über die Runden zu kommen.

Was ist für euch der Sinn des Lebens? Wozu steht ihr jeden Morgen auf und geht zur Arbeit?

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Saufen und Weiber

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Es geht mir genauso. Ich habe mein Jobangebot bereits vor dem Studienabschluss bekommen und arbeite als Account Manager im B2B Bereich. Ich verdiene ca. 50k all in.

Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken, meinen Job zu kündigen und wieder zu studieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens ist es dem Leben einen Sinn zu geben!

Tu etwas was dich erfüllt!

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Tue, was du liebt.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Mehr oder weniger hat er Recht. Im übertragenen Sinne.

"Saufen" steht für kurzweilige Späße und Vergnügen: Essen, Trinken, Kino, Karusell fahren - what ever.

"Weiber" könnte symbolisch für Familie stehen: der richtige Partner erfüllt nicht unbedingt das eigene Leben sondern ergänzt es um einen wichtigen Teil. Kinder auch, wenn denn gewünscht.

Mein Sinn im Leben: ich möchte mich weiterentwickeln, sowohl beruflich durch fachliche Herausforderungen und persönlich durch neue und bestehende Freunde, Reisen etc. Für die meisten Dinge braucht man Geld. Daher meine Motivation: Geld um mich zu verwirklichen. Würde man mir 10Mio. Euro geben, ich würde nicht mehr arbeiten (nur ehrenamtlich).

In VWL haben wir doch gelernt, dass genau dieses Bedürfnis sogar mit Hilfe verschiedener Modell abbildbar ist.

Lounge Gast schrieb:

Saufen und Weiber

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens ist zu performen!

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Gilt nur für high performer.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Würdest Du da eine Arbeitserlaubnis bekommen? Wohl nicht so einfach. Hawai dürfte ziemlich teuer sein ...

Lounge Gast schrieb:

Habe schon öfter mit dem
Gedanken gespielt nach Kanada, Neuseeland oder Hawaii
auszuwandern und mit einem weniger gut bezahlten Job über die
Runden zu kommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

War bereits in allen 3 Ländern (Urlaub).
Hawaii ist mit Abstand die teuerste Variante, aber auch die schönste.
Neuseeland fand ich jetzt nicht so toll.

Lounge Gast schrieb:

Würdest Du da eine Arbeitserlaubnis bekommen? Wohl nicht so
einfach. Hawai dürfte ziemlich teuer sein ...

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Du verdienst genug Geld um nebenbei was zu starten ... schaff dir passives Einkommen welches in einer UG thesauriert wird und nach 2-5 Jahren kannste den Job knicken (ggf. gibts hier bei deinem AG einen Tarifvertrag bzgl. unbezahlte Freistellung) und ...

... M A C H - W A S - D U - W I L L S T!!!

antworten
slap123

Re: Sinn des Lebens

Auch mir stellen sich die gleichen Fragen:
-wieviel und wielange im Leben arbeiten?
-was ist mein ziel im Leben?
-lohnt es sich nach materiellen Dingen zu trachten, die nur kurz happy machen, aber wo kein Ende in Sicht ist? Irgendjemand ist immer besser/reicher, also sollte man den Fokus meiner Meinung nach nicht zu sehr auf Geld & Karriere & Oberflächlichkeiten legen.

Ich sehe den Sinn langfristig darin, Familie zu haben und Kids großzuziehen, Wissen und Erfahrung weiter zu geben, mich zu engagieren, wo ich kann, politisch als auch in sozialen Bereichen. Natürlich wird das jeder anders sehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Ja, genau!

Oder gewinn im Lotto, oder lass was patentieren.

Kann ja nicht so schwer sein.

Lounge Gast schrieb:

Du verdienst genug Geld um nebenbei was zu starten ... schaff
dir passives Einkommen welches in einer UG thesauriert wird
und nach 2-5 Jahren kannste den Job knicken (ggf. gibts hier
bei deinem AG einen Tarifvertrag bzgl. unbezahlte
Freistellung) und ...

... M A C H - W A S - D U - W I L L S T!!!

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens ist leben
das hat schon Casper gesagt
lets make the most of the night
das hat schon Kesha gesagt
lass uns möglichst viele Fehler machen
und möglichst viel aus ihnen lernen

das ist für mich der sinn des lebens

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

der sinn des lebens ist es jeden moment zu genießen und in der gegenwart zu leben

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Boah, ihr Generation-Y-Menschen mal wieder.... war nur Spaß: Ich gehör wohl zu 100% dazu.

Verdiene 80k, Nachwuchs ist nun da, was wirklich wundervoll ist und schon auch Sinn gibt. Jahrelang hat man gedacht, ein Haus muss es nun wirklich nicht sein. Dieses goldene Hamsterrad möchte ich niemals haben. Dann läuft es im neuen Job 1 Jahr richtig richtig gut. Man denk "hey - warum eigentlich nicht ein Haus und so?" Und dann kommt der totale Umschwung wie aus heiterem Himmel - weil sich auf einmal Dinge an der Arbeit ändern. Auf einmal ist der Job nicht mehr der sichere Hafen, sondern eine ungewisse Sache. Man spielt plötzlich wieder mit dem Gedanken, den Job zu schmeißen und endlich das zu machen, was man mag.... Es ist nicht leicht....

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Das kommt dabei raus lieber TE, wenn man so eine Frage in nem BWL Forum postet. Entweder werden monetäre Dinge angespruchen oder Kalendersprüche zitiert die jeder Proll tatowiert hat :D

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst und die Fähigkeit aus Staub und Mineralien Glück und Freude zu generieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Sinn eines jeden Lebens ist Nachwuchs. Und zwar so richtig spießig.
Also, die logische Schlussfolgerung in deinem 80T Euro Job sind Haus und Kind.
Darüber macht man sich, biologisch bedingt, mit Anfang 30 Gedanken. Das kommt auch automatisch aus dem Bekanntenkreis.

Hast du den Fehler gemacht und bist mit mitte 20 angefangen zu arbeiten, stellst du natürlich relativ schnell die Sinnfrage. Dafür dreht sich das Leben noch viel zu schnell um dich herum. Also wander aus und such in Asien oder auf Hawaii die Erleuchtung. Früher oder später wirst du dann doch in die spießige Eigentumswohnung ziehen und den Berlin-Mitte-Milfs nachschauen.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Für mich ist der Sinn des Lebens, in allem was ich tue der beste zu sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

mach was mit tieren

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens ist Mannheim!!! :)

antworten
Devanther

Re: Sinn des Lebens

Mein Sinn im Leben ist auch immer der beste zu sein,
damals in der Schule, jetzt im Studium und später im Beruf.
Ich will unbedingt die Elite sein, beruflich erfolgreicher als 99,9 % !

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Geile Girls
Dompi im Beach Club auf Ibiza
Schwimmen im Pool mit Blick auf die City

Dafür bin ich jetzt bei big4 eingestiegen um das zu erreichen

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Du kannst einem Leid tun.
Ist ernst gemeint.

Devanther schrieb:

Mein Sinn im Leben ist auch immer der beste zu sein,
damals in der Schule, jetzt im Studium und später im Beruf.
Ich will unbedingt die Elite sein, beruflich erfolgreicher
als 99,9 % !

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Mit dieser Frage hat sich der Künstler Jim Pandzko vor kurzem beschäftigt.
Also was ist nun der Sinn des Lebens ? Ganz einfach: Menschen, Leben, Tanzen, Welt.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Dieses Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Während der Schulzeit war der Sinn des Lebens, das Abi zu packen. Das war mehr oder weniger alternativlos, Abi schmeißen war keine Option.
Während des Studiums war der Sinn des Lebens, das Diplom zu packen. War ebenso alternativlos, Studium schmeissen war nie eine Option.
Danach folgte eine Phase des Berufseinstieges, des Lernens der dortigen Regeln. Erst hier galt es eine "echte" Eintscheidung zu treffen, z.B. wann wechselt man das erste Mal das Team / den Arbeitgeber / die Tätigkeit / die Stadt.

Nachdem man das alles hinter sich gebracht hat sieht es tlw. mau aus. I.d.R. konzentrieren sich die Leute in meinem Alter (Mitte 30) auf folgende 3 Dinge (entweder einzeln oder gleichzeitig, unterschiedlich gewichtet):

  • Karriere: Wenn man will kann man unendlich Energie in seine Arbeit stecken: Fachbücher lesen, sich weiterbilden, Netzwerken, zeitintensive prestigeträchtige Sonderprojekte bearbeiten.

  • Haus bauen: Wenn man will kann man unendlich Zeit und Geld investieren, das man via Kredit zurückzahlen muss. Alleine die Angst, das Haus und somit sein Lebenswerk verlieren zu können, treibt einen jeden Morgen zur Arbeit.

  • Familie / Kinder: Die sicherlich sozial gewünschteste Option. Sobald Nachwuchs da ist dreht sich alles nur noch ums Kind. Man geht dann selbstlos zur Arbeit, um dem eigenen Nachwuchs dann später mal ein besseres Leben ermöglichen zu können.

Ich habe allerdings leider sehr selten Leute getroffen, deren Glück wirklich auf einem dieser 3 Säulen aufgebaut ist.
Leute, die alles auf die Karriere gesetzt haben und Abteilungsleiter waren wurden mit mitte 40 abserviert und als Projektmanager mit Praktikentenaufgaben bedacht. 20 Jahre intensivst gebuckelt, um dann so kalt gestellt zu werden. Die bekommen zwar weiterhin ihr Abteilungsleitergehalt, aber der mentale Aspekt (Macht-, Kontrollverlust, Zerstörung des Lebenswerkes) kann man finanziell nicht auffangen. Mit Mitte 40 psychisch am Ende, weil man eben die letzten 20 Jahre sein Privatleben nicht solide aufstellt hat.
Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Bei den Familienmenschen haben durchaus der Eine oder die Andere zugegeben, dass so ziemlich vieles unterschätzt wurde. Es ist sozial unerwünscht von Kindern als Belastung zu sprechen, es sind allerdings schon Menschen daran zerbrochen. Es gibt anonyme Studien, dass ein Viertel bis ein Drittel der Menschen es bereut, Kinder bekommen zu haben. Ab der Geburt kann man davon ausgehen, dass die Eltern die nächsten 15 Jahre wenig Freiheiten haben und die Freizeit sich zum großen Teil um den Nachwuchs dreht. In Kombination mit einem Haus fühlt sich das für viele wie ein Gefängnis an.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

So blöd es erstmal klingen mag: Selbstverwirklichung. Ich arbeite jetzt erst einmal ein paar Jahre um mir einen gesunden Kapitalstock zu erarbeiten und mein Leben zu sortieren. Die Arbeit macht mir Spaß und es kommt auch finanziell einiges bei herum. Nebenbei mache ich noch ein Zweitstudium und lerne alles was ich für meine nebenberufliche Selbstständigkeit brauche. Plan ist dann in 3-5 Jahren das zu starten und wenn das gut läuft mich komplett darauf zu konzentrieren. Ich bin ein Mensch der gerne arbeitet aber der gerne eigenständig Entscheidungen trifft und sein eigener Chef sein will. Ich verstehe nicht warum ich mein Können und Persönlichkeit dazu einsetzen sollte den Aktionären meiner Firma mehr Geld zu verschaffen und das nicht für mich selber zu nutzen.

Ansonsten: gute Freunde haben, mental weiterentwickeln, glückliche Beziehung führen, Kinder bekommen, Länder bereisen oder kurz: das Leben und den Moment genießen. :)

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

@Lange 3-Säulen-Antwort

Finde das gut zusammengefasst, vor allem der letzte Absatz.

Die meisten erkennen im späteren Leben was NICHT der Sinn des Lebens ist. Allen Voran der Anspruch, sich gesellschaftlichen Normen beugen zu müssen.

Habe in meiner Zivi-Zeit in einem Altersheim gearbeitet und auch mit einigen ehemaligen Führungspositionen aus der Wirtschaft gesprochen. Eins haben die alle gemeinsam (und das ist ja allseits bekannt): keiner hat gesagt, er hätte zu wenig gearbeitet. Der eine hat bereut, er hätte seine Kinder vernachlässigt, der andere hat bereut, dass er gar keine Kinder hat und ein dritter meinte, dass er zu wenig Zeit gehabt hätte um sich zu verwirklichen (er wollte eigentlich die Welt bereisen, aber hat trotz Geschäftsreisen nie wirklich die Welt kennengelernt).

Im Nachhinein sind wir immer schlauer. Daher ist die einzige Möglichkeit sich selbst treu zu bleiben und Prioritäten setzen. Ab und zu sollte man sich fragen: möchte ICH das eigentlich oder möchten das andere (Familie, Freunde, Frau)?

Mein Anspruch bisher: Arbeiten um zu Leben. Wenn die Arbeit gut bezahlt und Spaß macht - ideal! Hauptsache auf lange Sicht keine 60h-Woche (die ersten 2-3Jahre arbeite ich mehr, um mir Optionen offen zu halten). Auch ich möchte die Welt sehen, mit Ende 20 habe ich noch keine Ambitionen eine Familie zu grünen, aber das ändert sich vielleicht. Spätestens mit 40 möchte ich Teilzeit arbeiten, wenn irgendwie möglich (80%). Ich könnte auch jetzt Teilzeit arbeiten, aber ich bin auch Realist und weiß, dass ich vielleicht andere Wünsche habe in 20Jahren.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Natürlich sind nicht die Studien anonym, sondern die Befragung für die Studie war völlig anonym :)

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Ich glaube, der Sinn des Lebens ist kein klares Ziel unter das man irgendwann einen Haken setzten kann und sagt, so jetzt habe ich meinen Sinn erfüllt.
Für mich ist der Sinn des Lebens: Freude am Leben selbst zu haben - in all seinen Facetten.
Die Frage ist nur: Was macht dir Freude? :)

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Weg ist das Ziel!

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Hah, davon scheinen ja nicht wenige zu träumen; ich kenne auch Piloten und Zahnärzte, die das so leben. Das ist letztlich der konsequent durchgezogene Traum eines Teenagers. Von außen als geil und erstrebenswert vorgegeben. Ich selbst kann das aber null nachvollziehen. Ich strebe nach Natürlichkeit und Echtheit (nicht im Bio-Öko-Sinne, sondern in den menschlichen Beziehungen und im zwischenmenschlichen Umgang). Ich mache also lieber eine Kanutour mit netten, entspannten Leuten als einen Urlaub in Montecarlo. M.E. dient das Streben nach Glamour nur der Aufwertung des eigenen (schwach ausgeprägten) Selbstwertes.

Lounge Gast schrieb:

Geile Girls
Dompi im Beach Club auf Ibiza
Schwimmen im Pool mit Blick auf die City

Dafür bin ich jetzt bei big4 eingestiegen um das zu erreichen

antworten
Devanther

Re: Sinn des Lebens

Zitat:
Du kannst einem Leid tun.
Ist ernst gemeint.
------------------------------

Ja, zur Elite kann halt nicht jeder gehören!

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Um 999+ Leute permanent hinter dir zur lassen, wirst du zuerst eine endlose Anzahl an Rückschlägen erhalten und zum Schluss auch noch am tieftsen fallen. Im Endeffekt wirst du praktisch zu jedem Zeitpunkt unglücklich sein.

Take life easy!

Devanther schrieb:

Zitat:
Du kannst einem Leid tun.
Ist ernst gemeint.
------------------------------

Ja, zur Elite kann halt nicht jeder gehören!

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

@Zivi im Altersheim.

Ich habe mal ein Buch gelesen, in dem es um genau die Frage ging: Was bereuen Menschen am Ende ihres Lebens rückblickend am meisten?
Antworten waren: zu viel gearbeitet, sich selbst zu wenig gegönnt, selten die eigene Meinung vertreten, zu wenig Zeit mit wichtigen Menschen verbracht.

Genau deine Schilderungen.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Hier kommt die einzig verbindliche Antwort auf die Frage:

Der Sinn des Lebens ist es, jede Woche 70 Std zu arbeiten und möglichst früh im Leben auf mehr als 100K Euro zu kommen!

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Das Problem an der Geschichte ist (bei solchen Umfragen) - das es nur die Meinung derjenigen ist. Klar was soll jemand der zum Chef geworden ist noch bereuen... Die Aussagekraft ist jedoch nicht unbedingt gegeben. Evtl. besser wäre die Studie Person x Chef vs Person y nicht Chef - wer ist glücklicher? Sowas in der Art ist oft aussagekräftiger. Es geht ja auch oft um ein Gefühl wie man sich fühlt ob man das erreicht hat was man sich vorgenommen hat usw.

Lounge Gast schrieb:

@Zivi im Altersheim.

Ich habe mal ein Buch gelesen, in dem es um genau die Frage
ging: Was bereuen Menschen am Ende ihres Lebens rückblickend
am meisten?
Antworten waren: zu viel gearbeitet, sich selbst zu wenig
gegönnt, selten die eigene Meinung vertreten, zu wenig Zeit
mit wichtigen Menschen verbracht.

Genau deine Schilderungen.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Das sehe ich auch so wie der Vorposter.

Klar sagen die, die erfolgreich waren, dass sie zu viel gearbeitet haben und sich zu wenig Zeit für sich und ihre Mitmenschen nahmen.

Allerdings würden diejenigen, die ein eher gemütliches Leben geführt haben vermutlich bereuen, dass sie nichts erreicht und ihre Träume nicht erfüllt haben.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens ist es, im Einklang mit meinem Umfeld Spaß zu haben.
Das beinhaltet lange Arbeitstage, die mich inhaltlich erfüllen, bei denen ich aber auch meine persönlichen Gedanken mit KollegInnen und Vorgesetzten teile, an denen ich lache und nach denen ich nach Hause zu meiner Liebsten komme.
Das schließt aber auch ein, dass ich an meine Zukunft denke. Ich möchte irgendwann einmal die Möglichkeit haben, aufhören zu können bzw. die Arbeitszeit herunterzufahren. Stand heute will ich es mir gar nicht vorstellen, ohne Arbeit zu leben (ein erfülltes Leben hat aus meiner Sicht einfach "Licht und Schatten" und die Arbeit ist für mich eben die notwendige Pflichterfüllung).

Ich habe sowohl einen alten Herren, der nach Renteneintritt die finanziellen Möglichkeiten hat, die Welt zu bereisen und das tut er mit seiner Dame, und ich habe diverse "Langzeitstudenten", die mit Mitte 30 immer noch "studieren". Dem einen fehlt seine Arbeit, den anderen Antrieb und Sinn.
Ich nehme also aus eigener Erfahrung für mich folgendes mit: Alle werden wir später jammern, welche Chancen wir verpasst haben - die einen über die beruflichen, die nächsten über die familiären, wieder andere über die sozialen und zu guter Letzt wieder andere über verpasste Events...

Gönnt euch doch einmal einen Atemzug und macht euch Gedanken, was euch heute fehlt und wenn es nichts sein sollte, werdet ihr auch später nichts vermissen

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Mit einer der wichtigen Aspekte im Leben ist es die eigene Identität zu finden oder zu kreieren. Dies tun wir insbesondere durch unsere Handlungen. Wie verbringen wir unsere Tage wirklich? Ist es das bestmögliche was wir erleben können?

Unser kapitalistisches System hat sich mit dem Mantra der Arbeitsteilung und des Fortschritts auf einen Level gehoben, wo wir genau auf die Fragestellung zur eigenen Identität oder zum eigenen Leben kommen. Schon alleine das für sich genommen ist bereits ein enormer Fortschritt für das Bewusstsein auf diesem Planeten. Nur was machen wir daraus?

Wollen wir uns zu emotionslosen Robotern entwickeln die nur noch Geld zählen oder ist der Mensch eher ein fühlendes Wesen welches mit anderen Menschen verbunden sein möchte.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

@Poster mit "Licht und Schatten" ... du bist der vollkommene Lohnsklave, das finale Produkt der erzwungenen Erwerbsarbeit. Tut mir ehrlich gesagt sehr leid!

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Licht und Schatten hier:
Als hättest du dein Soziologiebuch prima auswendig gelernt...

...nur selbst noch nie vergleichbar einen spannenden und erfolgreichen Arbeitstag verbracht.

Wenn du schon so fit in dieser Nische bist, dann erkläre mir doch bitte die Bedürfnispyramide anhand eines Arbeitnehmers/-gebers, der sich in gewissen Grenzen erfolgreich entwickelt.
...und halte mir einen (Dauer-)Urlauber / (Früh-)Rentner daneben, der nicht arbeitet (und komme mir nicht mit sozialem Engagement, weil ich dem z.B. ebenfalls nachgehe).

Was ist befriedigender?

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Erfahrungsgemäß braucht man immer Ziele im Leben. Ein Ziel kann sein seinen Job loszuwerden und ihn durch etwas zu ersetzen dass einem mehr Erfüllung bringt. Mir war bereits während des Studiums klar, dass ich kein Mensch bin der bis 60 arbeitet und damit glücklich wird. Das hat sich nach mehr als 10 Jahren Berufserfahrung auch bestätigt. Mein Langzeitziel war immer mit 40 nicht mehr arbeiten zu müssen. Ich habe immer gescherz mit 40 bin ich Privatier. Dafür habe ich vieles getan, vor allem aber den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Dies aber nicht von jetzt auf gleich sondern überlegt und mit Plan. Mittlerweile müsste ich mit 36 schon mal nicht mehr Vollzeit arbeiten. Mit 3 Tagen die Woche könnte ich trotz Familie hinkommen. Das ist aber auch eine Frage des Lebensstils. Auch hier gibt es ja die Jünger des passiven Einkommens die auf alles verzichten nur um finanziell unabhängig zu werden. Das war nie meine Welt. Manche Dinge gönn ich mir. Die freie Zeit muss man dann aber auch wieder auffüllen. Da habe ich bereits wieder neue Ziele die mich reizen. Im Fazit würde ich also nicht einfach deinen Job hinschmeißen und auswandern sondern überlegen wie du geschickt von deiner derzeitgen Position neue Ziele und wünsche erreichen kannst ohne alles wegzuschmeißen was du dir bisher erarbeitet hast.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens für mich: die Zeit zwischen Geburt und Tod so angenehm wie möglich für mich zu gestalten. Klappte in der Verangenheit nur bedingt, wird auch in Zukunft nur bedingt klappen. Aber solange ich glücklich und zufrieden bin (bin recht bescheiden), reicht mir das. Ich lebe auf dem Land, liebe meine Familie. Jetzt nur noch wieder einen Job, der toll ist und dann reicht das Level vollkommen für die nächsten Jahrzehnte.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Lies folgende Bücher:

"Eine kurze Geschichte der Menschheit" und "Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen" (beide von Yuval Noah Harari). Wenn Du die Bücher hast Sacken lassen, findest Du die Antwort!

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Lounge Gast schrieb:

Lies folgende Bücher:

"Eine kurze Geschichte der Menschheit" und
"Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen" (beide von
Yuval Noah Harari). Wenn Du die Bücher hast Sacken lassen,
findest Du die Antwort!

Kann ich nur unterstützen, unglaublich fesselnde Bücher.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

"Allerdings würden diejenigen, die ein eher gemütliches Leben geführt haben vermutlich bereuen, dass sie nichts erreicht und ihre Träume nicht erfüllt haben."

Die Gleichsetzung "gemütlich" mit "nichts erreicht" nimmst nur du vor, das ist deine eigene Interpretation. Ich weiß nicht, ob die genannten Bücher wissenschaftlichen Ansprüchen genügen würden, aber ich habe noch in keinem Buch und in keinem Artikel gelesen, dass ein Mensch am Ende seines Lebens stolz darauf war, dass er so viel gearbeitet hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Hallo,

ich bin 17 und werde demnächst an einer Uni studieren und dafür durch ganz Deutschland ziehen. In einen Teil des Landes, wo ich niemanden kenne. Im Prinzip für die Karriere. Meine nächsten Jahre-fast schon bis Mitte 30 sind geplant. Diese Jahre richte ich komplett darauf aus, später einen UB/IB-Job zu bekommen und möglichst viel Geld zu verdienen.
Ich komme aus einer armen Familie.
Jetzt frage ich mich, wird mich das glücklich machen? Wo ist da der Sinn? Generation Y lässt grüßen.
Für mich ist der Sinn des Lebens Liebe und ich möchte später eine Frau und Kinder und meinen Kindern vieles ermöglichen können, aber warum die besten Jahre meines Lebens verschwenden? Einfach auf eine Insel auswandern, weg von Technik und das Leben mit meiner Frau und meinen Kindern genießen. No joke, ohne (eigene, nicht adoptierte) Kinder würde ich nie im Leben glücklich werden. Aber den ganzen Tag am Meer chillen würde mich auch nicht glücklich machen, weil da wieder iwann der Sinn fehlt. Ich möchte einen Grund haben täglich aufzustehen. Klavier spielen lernen, Volleyball, abends chillen und wieder zocken (wie damals nach der Schule). Das geht alles nicht in IB und UB. Aber ich möchte ein tolles Haus mit Pool und Garten. Dafür brauche ich Geld. Et cetera pp.

Ihr versteht mich. Ich weiß, dass mir keiner wirklich helfen kann und ich könnte darüber stundenlang reden, aber ich wollte das einfach mal loswerden.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 07.05.2018:

Hallo,

ich bin 17 und werde demnächst an einer Uni studieren und dafür durch ganz Deutschland ziehen. In einen Teil des Landes, wo ich niemanden kenne. Im Prinzip für die Karriere. Meine nächsten Jahre-fast schon bis Mitte 30 sind geplant. Diese Jahre richte ich komplett darauf aus, später einen UB/IB-Job zu bekommen und möglichst viel Geld zu verdienen.
Ich komme aus einer armen Familie.
Jetzt frage ich mich, wird mich das glücklich machen? Wo ist da der Sinn? Generation Y lässt grüßen.
Für mich ist der Sinn des Lebens Liebe und ich möchte später eine Frau und Kinder und meinen Kindern vieles ermöglichen können, aber warum die besten Jahre meines Lebens verschwenden? Einfach auf eine Insel auswandern, weg von Technik und das Leben mit meiner Frau und meinen Kindern genießen. No joke, ohne (eigene, nicht adoptierte) Kinder würde ich nie im Leben glücklich werden. Aber den ganzen Tag am Meer chillen würde mich auch nicht glücklich machen, weil da wieder iwann der Sinn fehlt. Ich möchte einen Grund haben täglich aufzustehen. Klavier spielen lernen, Volleyball, abends chillen und wieder zocken (wie damals nach der Schule). Das geht alles nicht in IB und UB. Aber ich möchte ein tolles Haus mit Pool und Garten. Dafür brauche ich Geld. Et cetera pp.

Ihr versteht mich. Ich weiß, dass mir keiner wirklich helfen kann und ich könnte darüber stundenlang reden, aber ich wollte das einfach mal loswerden.

Genau so habe ich mich mich nach dem Abi auch gefühlt. Jetzt bin ich grad im Master und habe schon eine grobe Richtung eingeschlagen aber bin mir immer noch nicht zu 100% sicher wo es hingehen soll.

Meine Tipps wären:

  • Nicht so langfristig planen. Bis Mitte 30 (also doppelt so lang wie du schon lebst) ändert sich noch alles 100 mal. Du hast dann vielleicht ganz andere Freunde, Werte, Möglichkeiten etc. Immer nur die nächsten par Jahre grob, das nächste Jahr etwas genauer planen.
  • Zeit während dem Studium in vollen Zügen genießen. Ich finde schon, dass es die beste Zeit im Leben ist (Auch wenn es nicht wie in Hollywood-Filmen in Kalifornien ist). In verschiedenen Städten studieren und arbeiten. Auslandssemester etc. Nicht so streng auf die Regelstudienzeit achten (sollte jetzt nicht 10 Semester Bachelor sein aber 8 ist zum Beispiel kein Problem).
  • Durch Praktika gucken was du dir wirklich für später vorstellen kannst.
  • Nicht zu viele Gedanken machen :-)
antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

  • Nicht so langfristig planen. Bis Mitte 30 (also doppelt so lang wie du schon lebst) ändert sich noch alles 100 mal. Du hast dann vielleicht ganz andere Freunde, Werte, Möglichkeiten etc. Immer nur die nächsten par Jahre grob, das nächste Jahr etwas genauer planen.

Dieser Rat ist sehr vernünftig.

Momentan kriegst du schon eine Sinnkrise bei dem Gedanken, zum Studium in eine andere Stadt zu ziehen. Das ist zwar ein großer Schritt, aber jetzt kaum das größte Hindernis auf dem Weg zum Erfolg im IB/UB. Lass mal die Dinge auf dich zukommen, dann kannst du dich immer noch für die 100h oder 0h Woche entscheiden.

Wahrscheinlich wirst du wie die meisten einen eher durchschnittlichen Job annehmen und damit zufrieden werden, wenn dein privates Umfeld stimmt.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Du wirst noch merken, dass man sein Leben nicht so planen kann. Kenne genug zum Abitur die nächsten zehn Jahre schon durchgeplant hatten. Dann kam alles anders.

Bereits nach zwei Wochen auf ein ganz anderes Studienfach gewechselt, weil das ursprüngliche plöztlich ganz anders war als gedacht, versehentlich ein Kind gezeugt und mit der Mutter eine Strandbar in der Karibik aufgemacht, durch die Prüfungen entgültig durchgefallen und dann zur Bundeswehr gegangen, eine neue Partnerin kennengelernt und der Beziehungwegen ganz woanders hingezogen und den Studienganggewechselt, .....

Kaum jemand den ich kenne, macht jetzt, ca. 15 Jahre später, das was er einmal zum Abi geplant hatte.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Jeder Wechsel und jede Veränderung in deinem Lebensplan ist eine Bereicherung.

Mach dir einen Plan, aber mach dir vor allem keine Sorgen, wenn es zu einer Planänderung kommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Lies bitte das Buch "Das Café am Rande der Welt"

Sehr gutes Buch was der Frage nach dem Sinn des Lebens nachgeht

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Ich kenne viele, die auf Grund solcher Gedanken, dieses Bedürfnis nach Freiheit, sich selbständig gemacht haben. Da musst du zwar auch verdammt viel Arbeiten um erfolgreich zu sein, kannst dir aber dein Leben freier einteilen.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2018:

Hallo,

ich bin 17 und werde demnächst an einer Uni studieren und dafür durch ganz Deutschland ziehen. In einen Teil des Landes, wo ich niemanden kenne. Im Prinzip für die Karriere. Meine nächsten Jahre-fast schon bis Mitte 30 sind geplant. Diese Jahre richte ich komplett darauf aus, später einen UB/IB-Job zu bekommen und möglichst viel Geld zu verdienen.
Ich komme aus einer armen Familie.
Jetzt frage ich mich, wird mich das glücklich machen? Wo ist da der Sinn? Generation Y lässt grüßen.
Für mich ist der Sinn des Lebens Liebe und ich möchte später eine Frau und Kinder und meinen Kindern vieles ermöglichen können, aber warum die besten Jahre meines Lebens verschwenden? Einfach auf eine Insel auswandern, weg von Technik und das Leben mit meiner Frau und meinen Kindern genießen. No joke, ohne (eigene, nicht adoptierte) Kinder würde ich nie im Leben glücklich werden. Aber den ganzen Tag am Meer chillen würde mich auch nicht glücklich machen, weil da wieder iwann der Sinn fehlt. Ich möchte einen Grund haben täglich aufzustehen. Klavier spielen lernen, Volleyball, abends chillen und wieder zocken (wie damals nach der Schule). Das geht alles nicht in IB und UB. Aber ich möchte ein tolles Haus mit Pool und Garten. Dafür brauche ich Geld. Et cetera pp.

Ihr versteht mich. Ich weiß, dass mir keiner wirklich helfen kann und ich könnte darüber stundenlang reden, aber ich wollte das einfach mal loswerden.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Das ist wirklich mit Abstand die beste Antwort zu diesem Thread, denn sie könnte nicht näher an der Realität der meisten sein

WiWi Gast schrieb am 19.05.2017:

Dieses Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Während der Schulzeit war der Sinn des Lebens, das Abi zu packen. Das war mehr oder weniger alternativlos, Abi schmeißen war keine Option.
Während des Studiums war der Sinn des Lebens, das Diplom zu packen. War ebenso alternativlos, Studium schmeissen war nie eine Option.
Danach folgte eine Phase des Berufseinstieges, des Lernens der dortigen Regeln. Erst hier galt es eine "echte" Eintscheidung zu treffen, z.B. wann wechselt man das erste Mal das Team / den Arbeitgeber / die Tätigkeit / die Stadt.

Nachdem man das alles hinter sich gebracht hat sieht es tlw. mau aus. I.d.R. konzentrieren sich die Leute in meinem Alter (Mitte 30) auf folgende 3 Dinge (entweder einzeln oder gleichzeitig, unterschiedlich gewichtet):

  • Karriere: Wenn man will kann man unendlich Energie in seine Arbeit stecken: Fachbücher lesen, sich weiterbilden, Netzwerken, zeitintensive prestigeträchtige Sonderprojekte bearbeiten.

  • Haus bauen: Wenn man will kann man unendlich Zeit und Geld investieren, das man via Kredit zurückzahlen muss. Alleine die Angst, das Haus und somit sein Lebenswerk verlieren zu können, treibt einen jeden Morgen zur Arbeit.

  • Familie / Kinder: Die sicherlich sozial gewünschteste Option. Sobald Nachwuchs da ist dreht sich alles nur noch ums Kind. Man geht dann selbstlos zur Arbeit, um dem eigenen Nachwuchs dann später mal ein besseres Leben ermöglichen zu können.

Ich habe allerdings leider sehr selten Leute getroffen, deren Glück wirklich auf einem dieser 3 Säulen aufgebaut ist.
Leute, die alles auf die Karriere gesetzt haben und Abteilungsleiter waren wurden mit mitte 40 abserviert und als Projektmanager mit Praktikentenaufgaben bedacht. 20 Jahre intensivst gebuckelt, um dann so kalt gestellt zu werden. Die bekommen zwar weiterhin ihr Abteilungsleitergehalt, aber der mentale Aspekt (Macht-, Kontrollverlust, Zerstörung des Lebenswerkes) kann man finanziell nicht auffangen. Mit Mitte 40 psychisch am Ende, weil man eben die letzten 20 Jahre sein Privatleben nicht solide aufstellt hat.
Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Bei den Familienmenschen haben durchaus der Eine oder die Andere zugegeben, dass so ziemlich vieles unterschätzt wurde. Es ist sozial unerwünscht von Kindern als Belastung zu sprechen, es sind allerdings schon Menschen daran zerbrochen. Es gibt anonyme Studien, dass ein Viertel bis ein Drittel der Menschen es bereut, Kinder bekommen zu haben. Ab der Geburt kann man davon ausgehen, dass die Eltern die nächsten 15 Jahre wenig Freiheiten haben und die Freizeit sich zum großen Teil um den Nachwuchs dreht. In Kombination mit einem Haus fühlt sich das für viele wie ein Gefängnis an.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 19.05.2017:

Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Wer in den letzten 10 Jahren gebaut hat, für den lief es zum Glück völlig anders. Wir haben 2014 das Grundstück gekauft und 2016 gebaut. Am Stadtrand. Unsere Kreditrate aktuell mit 3% Tilgung würde nicht mal mehr für eine 4-Zimmer-Wohnung, ebenfalls hier am Stadtrand, reichen. Die Immobilie ist sicherlich mindestens 70% im Wert gestiegen.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 11.10.2022:

Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Wer in den letzten 10 Jahren gebaut hat, für den lief es zum Glück völlig anders. Wir haben 2014 das Grundstück gekauft und 2016 gebaut. Am Stadtrand. Unsere Kreditrate aktuell mit 3% Tilgung würde nicht mal mehr für eine 4-Zimmer-Wohnung, ebenfalls hier am Stadtrand, reichen. Die Immobilie ist sicherlich mindestens 70% im Wert gestiegen.

zwischen uns: was hast du davon, wenn die Immobilie um 70% gestiegen ist, diese aber nicht verkaufen kannst, weil zu teuer? Solange nicht realisiert, ist man nur aufm Papier reich.

Macht bei mir einen Riesen Unterschied hier, falls sich bspw. dein Aktiendepot um 70% in den letzten 10 Jahren erhöht hat, da du das Geld in wenigen Stunden hast und alles (selbst eine Immobilie) kaufen kannst.

Trotzdem Glückwunsch zu deinem Glück!

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 12.10.2022:

Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Wer in den letzten 10 Jahren gebaut hat, für den lief es zum Glück völlig anders. Wir haben 2014 das Grundstück gekauft und 2016 gebaut. Am Stadtrand. Unsere Kreditrate aktuell mit 3% Tilgung würde nicht mal mehr für eine 4-Zimmer-Wohnung, ebenfalls hier am Stadtrand, reichen. Die Immobilie ist sicherlich mindestens 70% im Wert gestiegen.

zwischen uns: was hast du davon, wenn die Immobilie um 70% gestiegen ist, diese aber nicht verkaufen kannst, weil zu teuer? Solange nicht realisiert, ist man nur aufm Papier reich.

Macht bei mir einen Riesen Unterschied hier, falls sich bspw. dein Aktiendepot um 70% in den letzten 10 Jahren erhöht hat, da du das Geld in wenigen Stunden hast und alles (selbst eine Immobilie) kaufen kannst.

Trotzdem Glückwunsch zu deinem Glück!

Er kann die Immobilie ja verkaufen + hat lange günstig und besser gewohnt

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Also die Arbeit sollte nie der Sinn des Lebens sein.
Arbeit soll einfach Spaß machen und dient dazu Geld zum Leben zu beschaffen.

Der Sinn ist einfach die Fortpflanzung denn ohne die stirbt die Menschheit aus. Kinder bekommen ist der Sinn des Lebens.
Ganz einfach. So wie für jedes Lebewesen. Natürlich ist es anstrengend Kinder groß zu ziehen aber es Kinder zu bekommen heißt doch nicht das es jeden Tag nur um die Kids geht. Am Anfang als Baby , zumindest bei uns, haben die Kinder überwiegend geschlafen so das wir unsere Ruhe hatten. Danach kam die Zeit wo sie sehr quirlig unterwegs waren aber man selber Spaß hatte daran wie sie die Welt entdecken. Zeit für sich hat man dennoch, da die Großeltern, Geschwister oder Krabbelgruppe das Kind mal nehmen. Dann kommt die Kita Zeit. Geil weil die Kinder bis 14 Uhr in der Kita mit andere Kindern spielen und dann mit den eltern den Tag ausklingen lassen um müde gegen 19 Uhr ins Bett zu fallen.

In der Schulzeit ab 7 sind die Kinder so selbstständig das sie nach der Schule entweder mit Freunden draußen oder im Kinderzimmer spielen und man selber wieder nicht weiß was man mit seiner Zeit machen soll. Und nun wo sie um die 10 und 14 sind ist es richtig cool da wir als Familie richtig Spaß bei gemeinsamen Aktivitäten haben oder jeder alleine für sich was machen kann. Ein Haus haben wir auch aber nicht um den Preis das wir den Euro immer umdrehen müssen. Der Abtrag für das Haus sollte nie die eigentliche Miete die man zahlen müsste übersteigen und das tat sie bei uns nie.

Aber zu sagen das diese Dinge sich wie ein Gefängnis anfühlen ist lächerlich. Es ist genau das Gegenteil den Gefängnis bedeutet allein sein, kein Urlaub, keine Familie, keine grillabende mit Freunden im Garten und keine Zukunft sowie Vorfreude auf Dinge die da noch kommen.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2022:

Das ist wirklich mit Abstand die beste Antwort zu diesem Thread, denn sie könnte nicht näher an der Realität der meisten sein

WiWi Gast schrieb am 19.05.2017:

Dieses Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Während der Schulzeit war der Sinn des Lebens, das Abi zu packen. Das war mehr oder weniger alternativlos, Abi schmeißen war keine Option.
Während des Studiums war der Sinn des Lebens, das Diplom zu packen. War ebenso alternativlos, Studium schmeissen war nie eine Option.
Danach folgte eine Phase des Berufseinstieges, des Lernens der dortigen Regeln. Erst hier galt es eine "echte" Eintscheidung zu treffen, z.B. wann wechselt man das erste Mal das Team / den Arbeitgeber / die Tätigkeit / die Stadt.

Nachdem man das alles hinter sich gebracht hat sieht es tlw. mau aus. I.d.R. konzentrieren sich die Leute in meinem Alter (Mitte 30) auf folgende 3 Dinge (entweder einzeln oder gleichzeitig, unterschiedlich gewichtet):

  • Karriere: Wenn man will kann man unendlich Energie in seine Arbeit stecken: Fachbücher lesen, sich weiterbilden, Netzwerken, zeitintensive prestigeträchtige Sonderprojekte bearbeiten.

  • Haus bauen: Wenn man will kann man unendlich Zeit und Geld investieren, das man via Kredit zurückzahlen muss. Alleine die Angst, das Haus und somit sein Lebenswerk verlieren zu können, treibt einen jeden Morgen zur Arbeit.

  • Familie / Kinder: Die sicherlich sozial gewünschteste Option. Sobald Nachwuchs da ist dreht sich alles nur noch ums Kind. Man geht dann selbstlos zur Arbeit, um dem eigenen Nachwuchs dann später mal ein besseres Leben ermöglichen zu können.

Ich habe allerdings leider sehr selten Leute getroffen, deren Glück wirklich auf einem dieser 3 Säulen aufgebaut ist.
Leute, die alles auf die Karriere gesetzt haben und Abteilungsleiter waren wurden mit mitte 40 abserviert und als Projektmanager mit Praktikentenaufgaben bedacht. 20 Jahre intensivst gebuckelt, um dann so kalt gestellt zu werden. Die bekommen zwar weiterhin ihr Abteilungsleitergehalt, aber der mentale Aspekt (Macht-, Kontrollverlust, Zerstörung des Lebenswerkes) kann man finanziell nicht auffangen. Mit Mitte 40 psychisch am Ende, weil man eben die letzten 20 Jahre sein Privatleben nicht solide aufstellt hat.
Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Bei den Familienmenschen haben durchaus der Eine oder die Andere zugegeben, dass so ziemlich vieles unterschätzt wurde. Es ist sozial unerwünscht von Kindern als Belastung zu sprechen, es sind allerdings schon Menschen daran zerbrochen. Es gibt anonyme Studien, dass ein Viertel bis ein Drittel der Menschen es bereut, Kinder bekommen zu haben. Ab der Geburt kann man davon ausgehen, dass die Eltern die nächsten 15 Jahre wenig Freiheiten haben und die Freizeit sich zum großen Teil um den Nachwuchs dreht. In Kombination mit einem Haus fühlt sich das für viele wie ein Gefängnis an.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 12.10.2022:

Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Wer in den letzten 10 Jahren gebaut hat, für den lief es zum Glück völlig anders. Wir haben 2014 das Grundstück gekauft und 2016 gebaut. Am Stadtrand. Unsere Kreditrate aktuell mit 3% Tilgung würde nicht mal mehr für eine 4-Zimmer-Wohnung, ebenfalls hier am Stadtrand, reichen. Die Immobilie ist sicherlich mindestens 70% im Wert gestiegen.

zwischen uns: was hast du davon, wenn die Immobilie um 70% gestiegen ist, diese aber nicht verkaufen kannst, weil zu teuer? Solange nicht realisiert, ist man nur aufm Papier reich.

Macht bei mir einen Riesen Unterschied hier, falls sich bspw. dein Aktiendepot um 70% in den letzten 10 Jahren erhöht hat, da du das Geld in wenigen Stunden hast und alles (selbst eine Immobilie) kaufen kannst.

Trotzdem Glückwunsch zu deinem Glück!

Er kann die Immobilie ja verkaufen + hat lange günstig und besser gewohnt

Naja man redet es sich dadurch einfach schön….

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 11.10.2022:

Das ist wirklich mit Abstand die beste Antwort zu diesem Thread, denn sie könnte nicht näher an der Realität der meisten sein

WiWi Gast schrieb am 19.05.2017:

Dieses Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Während der Schulzeit war der Sinn des Lebens, das Abi zu packen. Das war mehr oder weniger alternativlos, Abi schmeißen war keine Option.
Während des Studiums war der Sinn des Lebens, das Diplom zu packen. War ebenso alternativlos, Studium schmeissen war nie eine Option.
Danach folgte eine Phase des Berufseinstieges, des Lernens der dortigen Regeln. Erst hier galt es eine "echte" Eintscheidung zu treffen, z.B. wann wechselt man das erste Mal das Team / den Arbeitgeber / die Tätigkeit / die Stadt.

Nachdem man das alles hinter sich gebracht hat sieht es tlw. mau aus. I.d.R. konzentrieren sich die Leute in meinem Alter (Mitte 30) auf folgende 3 Dinge (entweder einzeln oder gleichzeitig, unterschiedlich gewichtet):

  • Karriere: Wenn man will kann man unendlich Energie in seine Arbeit stecken: Fachbücher lesen, sich weiterbilden, Netzwerken, zeitintensive prestigeträchtige Sonderprojekte bearbeiten.

  • Haus bauen: Wenn man will kann man unendlich Zeit und Geld investieren, das man via Kredit zurückzahlen muss. Alleine die Angst, das Haus und somit sein Lebenswerk verlieren zu können, treibt einen jeden Morgen zur Arbeit.

  • Familie / Kinder: Die sicherlich sozial gewünschteste Option. Sobald Nachwuchs da ist dreht sich alles nur noch ums Kind. Man geht dann selbstlos zur Arbeit, um dem eigenen Nachwuchs dann später mal ein besseres Leben ermöglichen zu können.

Ich habe allerdings leider sehr selten Leute getroffen, deren Glück wirklich auf einem dieser 3 Säulen aufgebaut ist.
Leute, die alles auf die Karriere gesetzt haben und Abteilungsleiter waren wurden mit mitte 40 abserviert und als Projektmanager mit Praktikentenaufgaben bedacht. 20 Jahre intensivst gebuckelt, um dann so kalt gestellt zu werden. Die bekommen zwar weiterhin ihr Abteilungsleitergehalt, aber der mentale Aspekt (Macht-, Kontrollverlust, Zerstörung des Lebenswerkes) kann man finanziell nicht auffangen. Mit Mitte 40 psychisch am Ende, weil man eben die letzten 20 Jahre sein Privatleben nicht solide aufstellt hat.
Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Bei den Familienmenschen haben durchaus der Eine oder die Andere zugegeben, dass so ziemlich vieles unterschätzt wurde. Es ist sozial unerwünscht von Kindern als Belastung zu sprechen, es sind allerdings schon Menschen daran zerbrochen. Es gibt anonyme Studien, dass ein Viertel bis ein Drittel der Menschen es bereut, Kinder bekommen zu haben. Ab der Geburt kann man davon ausgehen, dass die Eltern die nächsten 15 Jahre wenig Freiheiten haben und die Freizeit sich zum großen Teil um den Nachwuchs dreht. In Kombination mit einem Haus fühlt sich das für viele wie ein Gefängnis an.

Komisch, ich kenne mehrere die Karriere gemacht haben und nicht abserviert worden sind, ich kenne mehrere mit Eigenheim die happy sind und ich kenne Familienmenschen, die komplett darin aufgehen. Finde das jetzt nicht allzu nah an der Realität sondern vielmehr für alle 3 Optionen ein Negativbeispiel. Ich kann gerne Positive nennen:

Mein Onkel ist absoluter Karrierist und ist mittlerweile COO in einem Konzern der DAX Familie

Mein Nachbar ist Mitte 50 und schwärmt heute noch von seinem Haus, arbeitet da gefühlt jeden Tag an irgendwas, einfach weils ihm Spaß macht

Meine Tante ist absoluter Familienmensch, kümmert sich mittlerweile mehrmals die Woche um ihre Enkelkinder und geht völlig darin auf.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 12.10.2022:

WiWi Gast schrieb am 11.10.2022:

Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Wer in den letzten 10 Jahren gebaut hat, für den lief es zum Glück völlig anders. Wir haben 2014 das Grundstück gekauft und 2016 gebaut. Am Stadtrand. Unsere Kreditrate aktuell mit 3% Tilgung würde nicht mal mehr für eine 4-Zimmer-Wohnung, ebenfalls hier am Stadtrand, reichen. Die Immobilie ist sicherlich mindestens 70% im Wert gestiegen.

zwischen uns: was hast du davon, wenn die Immobilie um 70% gestiegen ist, diese aber nicht verkaufen kannst, weil zu teuer? Solange nicht realisiert, ist man nur aufm Papier reich.

Weil sie die Mieten, zumindest bei uns, in den letzten 10 Jahren ähnlich entwickelt haben. Für eine kleine 4-Zimmer-Wohnung in direkter Umgebung hier müssten wir mittlerweile mehr Kaltmiete zahlen als unsere aktuelle Kreditrate inkl. 3% Tilgung.

Monat für Monat sparen wir uns jetzt Geld gegenüber der Miete. Die Mieten steigen jährlich merklich, während unsere Kreditrate irgendwann in unseren 40ern auf 0 Euro fällt.

Wir haben jetzt 2 Jahre mit wahrscheinlich jeweils ca. 10% Inflation. Alle Gewerkschaften fordern +/ 10% Gehalt. Lebensmittel sicher mindestens 20-30% höher als vor 1-2 Jahren. Ich selbst dieses Jahr deutlich über 10% Gehaltserhöhung. Was denkst du, was die Mieten mittelfristig machen (sobald auf die Rezession der nächste Boom folgt, denn das ist so sicher wie das Amen in der Kirche - die längste Nachkriegsrezession in Deutschland war 18 Monate)?

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

...und: Er könnte sie sich heutzutage wahrscheinlich nicht leisten. - Es soll Leute geben, die lieber im Eigentum wohnen. <
Alles richtig gemacht.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2022:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2022:

Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Wer in den letzten 10 Jahren gebaut hat, für den lief es zum Glück völlig anders. Wir haben 2014 das Grundstück gekauft und 2016 gebaut. Am Stadtrand. Unsere Kreditrate aktuell mit 3% Tilgung würde nicht mal mehr für eine 4-Zimmer-Wohnung, ebenfalls hier am Stadtrand, reichen. Die Immobilie ist sicherlich mindestens 70% im Wert gestiegen.

zwischen uns: was hast du davon, wenn die Immobilie um 70% gestiegen ist, diese aber nicht verkaufen kannst, weil zu teuer? Solange nicht realisiert, ist man nur aufm Papier reich.

Macht bei mir einen Riesen Unterschied hier, falls sich bspw. dein Aktiendepot um 70% in den letzten 10 Jahren erhöht hat, da du das Geld in wenigen Stunden hast und alles (selbst eine Immobilie) kaufen kannst.

Trotzdem Glückwunsch zu deinem Glück!

Er kann die Immobilie ja verkaufen + hat lange günstig und besser gewohnt

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Wie schnell dieser doch sehr philosophische Thread mal wieder auf die pro und contra Immobilienfrage abgebogen ist. Meine Meinung dazu teile ich nicht.

Eher schlage ich mal die Lektüre "Glückskinder" von Hermann Scherer vor. Allein der Titel besagt schon, was denn Sinn des Lebens für mich ausmacht. Sein Glück finden um glücklich zu sein. Wie, in welchem Maße und welcher Durchführungsweg dazu genutzt wird, ist vollkommen individuell. Vielleicht ist gerade der Weg zum Glück (glücklich sein), der Sinn des Lebens.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Sinn meines Lebens ist es mehr Gutes zu tun als Schlechtes.

  • Ein großer Teil hierbei ist die Forschung die ich seit 20 Jahren betreibe, immer mit dem Ziel mehr über diese Welt und ihre Gesetze zu erfahren.
  • Der zweite Teil ist es ein guter Vater, Ehemann und Freund zu sein. Meinen Kindern Dinge beizubringen und Sie zu anständigen, ehrlichen und selbstständigen Menschen zu erziehen mit aller Liebe, Srenge und Verständnis die ich habe.
  • Der letzte Sinn besteht darin sehr viel von der Welt zu sehen sowohl Menschen, Tieren, Bergen, Meeren etc.

Das wars:)

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

„Das ganze Geheimnis des Lebens läuft darauf hinaus, dass es keinerlei Sinn hat; dass aber jeder von uns dennoch einen ausfindig macht!“

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 12.10.2022:

Also die Arbeit sollte nie der Sinn des Lebens sein.
Arbeit soll einfach Spaß machen und dient dazu Geld zum Leben zu beschaffen.

Der Sinn ist einfach die Fortpflanzung denn ohne die stirbt die Menschheit aus. Kinder bekommen ist der Sinn des Lebens.
Ganz einfach. So wie für jedes Lebewesen. Natürlich ist es anstrengend Kinder groß zu ziehen aber es Kinder zu bekommen heißt doch nicht das es jeden Tag nur um die Kids geht. Am Anfang als Baby , zumindest bei uns, haben die Kinder überwiegend geschlafen so das wir unsere Ruhe hatten. Danach kam die Zeit wo sie sehr quirlig unterwegs waren aber man selber Spaß hatte daran wie sie die Welt entdecken. Zeit für sich hat man dennoch, da die Großeltern, Geschwister oder Krabbelgruppe das Kind mal nehmen. Dann kommt die Kita Zeit. Geil weil die Kinder bis 14 Uhr in der Kita mit andere Kindern spielen und dann mit den eltern den Tag ausklingen lassen um müde gegen 19 Uhr ins Bett zu fallen.

In der Schulzeit ab 7 sind die Kinder so selbstständig das sie nach der Schule entweder mit Freunden draußen oder im Kinderzimmer spielen und man selber wieder nicht weiß was man mit seiner Zeit machen soll. Und nun wo sie um die 10 und 14 sind ist es richtig cool da wir als Familie richtig Spaß bei gemeinsamen Aktivitäten haben oder jeder alleine für sich was machen kann. Ein Haus haben wir auch aber nicht um den Preis das wir den Euro immer umdrehen müssen. Der Abtrag für das Haus sollte nie die eigentliche Miete die man zahlen müsste übersteigen und das tat sie bei uns nie.

Aber zu sagen das diese Dinge sich wie ein Gefängnis anfühlen ist lächerlich. Es ist genau das Gegenteil den Gefängnis bedeutet allein sein, kein Urlaub, keine Familie, keine grillabende mit Freunden im Garten und keine Zukunft sowie Vorfreude auf Dinge die da noch kommen.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2022:

Das ist wirklich mit Abstand die beste Antwort zu diesem Thread, denn sie könnte nicht näher an der Realität der meisten sein

WiWi Gast schrieb am 19.05.2017:

Dieses Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Während der Schulzeit war der Sinn des Lebens, das Abi zu packen. Das war mehr oder weniger alternativlos, Abi schmeißen war keine Option.
Während des Studiums war der Sinn des Lebens, das Diplom zu packen. War ebenso alternativlos, Studium schmeissen war nie eine Option.
Danach folgte eine Phase des Berufseinstieges, des Lernens der dortigen Regeln. Erst hier galt es eine "echte" Eintscheidung zu treffen, z.B. wann wechselt man das erste Mal das Team / den Arbeitgeber / die Tätigkeit / die Stadt.

Nachdem man das alles hinter sich gebracht hat sieht es tlw. mau aus. I.d.R. konzentrieren sich die Leute in meinem Alter (Mitte 30) auf folgende 3 Dinge (entweder einzeln oder gleichzeitig, unterschiedlich gewichtet):

  • Karriere: Wenn man will kann man unendlich Energie in seine Arbeit stecken: Fachbücher lesen, sich weiterbilden, Netzwerken, zeitintensive prestigeträchtige Sonderprojekte bearbeiten.

  • Haus bauen: Wenn man will kann man unendlich Zeit und Geld investieren, das man via Kredit zurückzahlen muss. Alleine die Angst, das Haus und somit sein Lebenswerk verlieren zu können, treibt einen jeden Morgen zur Arbeit.

  • Familie / Kinder: Die sicherlich sozial gewünschteste Option. Sobald Nachwuchs da ist dreht sich alles nur noch ums Kind. Man geht dann selbstlos zur Arbeit, um dem eigenen Nachwuchs dann später mal ein besseres Leben ermöglichen zu können.

Ich habe allerdings leider sehr selten Leute getroffen, deren Glück wirklich auf einem dieser 3 Säulen aufgebaut ist.
Leute, die alles auf die Karriere gesetzt haben und Abteilungsleiter waren wurden mit mitte 40 abserviert und als Projektmanager mit Praktikentenaufgaben bedacht. 20 Jahre intensivst gebuckelt, um dann so kalt gestellt zu werden. Die bekommen zwar weiterhin ihr Abteilungsleitergehalt, aber der mentale Aspekt (Macht-, Kontrollverlust, Zerstörung des Lebenswerkes) kann man finanziell nicht auffangen. Mit Mitte 40 psychisch am Ende, weil man eben die letzten 20 Jahre sein Privatleben nicht solide aufstellt hat.
Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Bei den Familienmenschen haben durchaus der Eine oder die Andere zugegeben, dass so ziemlich vieles unterschätzt wurde. Es ist sozial unerwünscht von Kindern als Belastung zu sprechen, es sind allerdings schon Menschen daran zerbrochen. Es gibt anonyme Studien, dass ein Viertel bis ein Drittel der Menschen es bereut, Kinder bekommen zu haben. Ab der Geburt kann man davon ausgehen, dass die Eltern die nächsten 15 Jahre wenig Freiheiten haben und die Freizeit sich zum großen Teil um den Nachwuchs dreht. In Kombination mit einem Haus fühlt sich das für viele wie ein Gefängnis an.

Deine Denkweise erinnert mich stark an etwas, das Umberto Eco in einem seiner Buecher geschrieben hat: "... i do indeed come from the monkey, but you, sir, are returning to one"

Nicht jeder will oder kann Kinder haben. Den Sinn des Lebens (gibt es das ueberhaupt?) darf ja nicht einseitig / eindimensional sein...

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Naja man redet es sich dadurch einfach schön….

Du meinst das sicher negativ, aber glücklich sein hat auch viel mit der Einstellung zu tun.

Wenn man immer nur der "Glas halb leer"-Typ ist, dann kann man in einem eigentlich tollen Leben ziemlich unglücklich sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Die Kinder-Geschichte weiter oben finde ich erstaunlich. Kindererziehung macht sich offenbar von selbst.

So kann nur jemand schreiben, der wahlweise gar keine Kinder hat oder aber nicht an der Erziehung beteiligt war, weil 90% die Frau übernommen hat.

Was übrigens nicht schlimm ist. War bei meinem Vater nicht viel anders. Aber mit der Realität hat der o. g. Familienalltag wenig gemein.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 11.10.2022:

Das ist wirklich mit Abstand die beste Antwort zu diesem Thread, denn sie könnte nicht näher an der Realität der meisten sein

Dieses Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Während der Schulzeit war der Sinn des Lebens, das Abi zu packen. Das war mehr oder weniger alternativlos, Abi schmeißen war keine Option.
Während des Studiums war der Sinn des Lebens, das Diplom zu packen. War ebenso alternativlos, Studium schmeissen war nie eine Option.
Danach folgte eine Phase des Berufseinstieges, des Lernens der dortigen Regeln. Erst hier galt es eine "echte" Eintscheidung zu treffen, z.B. wann wechselt man das erste Mal das Team / den Arbeitgeber / die Tätigkeit / die Stadt.

Nachdem man das alles hinter sich gebracht hat sieht es tlw. mau aus. I.d.R. konzentrieren sich die Leute in meinem Alter (Mitte 30) auf folgende 3 Dinge (entweder einzeln oder gleichzeitig, unterschiedlich gewichtet):

  • Karriere: Wenn man will kann man unendlich Energie in seine Arbeit stecken: Fachbücher lesen, sich weiterbilden, Netzwerken, zeitintensive prestigeträchtige Sonderprojekte bearbeiten.

  • Haus bauen: Wenn man will kann man unendlich Zeit und Geld investieren, das man via Kredit zurückzahlen muss. Alleine die Angst, das Haus und somit sein Lebenswerk verlieren zu können, treibt einen jeden Morgen zur Arbeit.

  • Familie / Kinder: Die sicherlich sozial gewünschteste Option. Sobald Nachwuchs da ist dreht sich alles nur noch ums Kind. Man geht dann selbstlos zur Arbeit, um dem eigenen Nachwuchs dann später mal ein besseres Leben ermöglichen zu können.

Ich habe allerdings leider sehr selten Leute getroffen, deren Glück wirklich auf einem dieser 3 Säulen aufgebaut ist.
Leute, die alles auf die Karriere gesetzt haben und Abteilungsleiter waren wurden mit mitte 40 abserviert und als Projektmanager mit Praktikentenaufgaben bedacht. 20 Jahre intensivst gebuckelt, um dann so kalt gestellt zu werden. Die bekommen zwar weiterhin ihr Abteilungsleitergehalt, aber der mentale Aspekt (Macht-, Kontrollverlust, Zerstörung des Lebenswerkes) kann man finanziell nicht auffangen. Mit Mitte 40 psychisch am Ende, weil man eben die letzten 20 Jahre sein Privatleben nicht solide aufstellt hat.
Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Bei den Familienmenschen haben durchaus der Eine oder die Andere zugegeben, dass so ziemlich vieles unterschätzt wurde. Es ist sozial unerwünscht von Kindern als Belastung zu sprechen, es sind allerdings schon Menschen daran zerbrochen. Es gibt anonyme Studien, dass ein Viertel bis ein Drittel der Menschen es bereut, Kinder bekommen zu haben. Ab der Geburt kann man davon ausgehen, dass die Eltern die nächsten 15 Jahre wenig Freiheiten haben und die Freizeit sich zum großen Teil um den Nachwuchs dreht. In Kombination mit einem Haus fühlt sich das für viele wie ein Gefängnis an.

Top post

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Das stimmt: nicht jeder kann Kinder haben. Aber dennoch besteht der Sinn des Lebens Kinder groß zu ziehen denn eines ist klar: ohne Kinder gibt es in ca. 100 Jahren keine Menschen mehr. Aber ohne Arbeit , Urlaub, Lifestyle und den ganzen anderen Quatsch schon.

Deswegen überleg nochmal was der Sinn des Lebens ist, und dann wirst auch du auf Kinder kommen. Nochmal: keine Kinder - kein menschliches Leben. Also erübrigt sich dann auch der Sinn des Lebens.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2022:

Also die Arbeit sollte nie der Sinn des Lebens sein.
Arbeit soll einfach Spaß machen und dient dazu Geld zum Leben zu beschaffen.

Der Sinn ist einfach die Fortpflanzung denn ohne die stirbt die Menschheit aus. Kinder bekommen ist der Sinn des Lebens.
Ganz einfach. So wie für jedes Lebewesen. Natürlich ist es anstrengend Kinder groß zu ziehen aber es Kinder zu bekommen heißt doch nicht das es jeden Tag nur um die Kids geht. Am Anfang als Baby , zumindest bei uns, haben die Kinder überwiegend geschlafen so das wir unsere Ruhe hatten. Danach kam die Zeit wo sie sehr quirlig unterwegs waren aber man selber Spaß hatte daran wie sie die Welt entdecken. Zeit für sich hat man dennoch, da die Großeltern, Geschwister oder Krabbelgruppe das Kind mal nehmen. Dann kommt die Kita Zeit. Geil weil die Kinder bis 14 Uhr in der Kita mit andere Kindern spielen und dann mit den eltern den Tag ausklingen lassen um müde gegen 19 Uhr ins Bett zu fallen.

In der Schulzeit ab 7 sind die Kinder so selbstständig das sie nach der Schule entweder mit Freunden draußen oder im Kinderzimmer spielen und man selber wieder nicht weiß was man mit seiner Zeit machen soll. Und nun wo sie um die 10 und 14 sind ist es richtig cool da wir als Familie richtig Spaß bei gemeinsamen Aktivitäten haben oder jeder alleine für sich was machen kann. Ein Haus haben wir auch aber nicht um den Preis das wir den Euro immer umdrehen müssen. Der Abtrag für das Haus sollte nie die eigentliche Miete die man zahlen müsste übersteigen und das tat sie bei uns nie.

Aber zu sagen das diese Dinge sich wie ein Gefängnis anfühlen ist lächerlich. Es ist genau das Gegenteil den Gefängnis bedeutet allein sein, kein Urlaub, keine Familie, keine grillabende mit Freunden im Garten und keine Zukunft sowie Vorfreude auf Dinge die da noch kommen.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2022:

Das ist wirklich mit Abstand die beste Antwort zu diesem Thread, denn sie könnte nicht näher an der Realität der meisten sein

WiWi Gast schrieb am 19.05.2017:

Dieses Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Während der Schulzeit war der Sinn des Lebens, das Abi zu packen. Das war mehr oder weniger alternativlos, Abi schmeißen war keine Option.
Während des Studiums war der Sinn des Lebens, das Diplom zu packen. War ebenso alternativlos, Studium schmeissen war nie eine Option.
Danach folgte eine Phase des Berufseinstieges, des Lernens der dortigen Regeln. Erst hier galt es eine "echte" Eintscheidung zu treffen, z.B. wann wechselt man das erste Mal das Team / den Arbeitgeber / die Tätigkeit / die Stadt.

Nachdem man das alles hinter sich gebracht hat sieht es tlw. mau aus. I.d.R. konzentrieren sich die Leute in meinem Alter (Mitte 30) auf folgende 3 Dinge (entweder einzeln oder gleichzeitig, unterschiedlich gewichtet):

  • Karriere: Wenn man will kann man unendlich Energie in seine Arbeit stecken: Fachbücher lesen, sich weiterbilden, Netzwerken, zeitintensive prestigeträchtige Sonderprojekte bearbeiten.

  • Haus bauen: Wenn man will kann man unendlich Zeit und Geld investieren, das man via Kredit zurückzahlen muss. Alleine die Angst, das Haus und somit sein Lebenswerk verlieren zu können, treibt einen jeden Morgen zur Arbeit.

  • Familie / Kinder: Die sicherlich sozial gewünschteste Option. Sobald Nachwuchs da ist dreht sich alles nur noch ums Kind. Man geht dann selbstlos zur Arbeit, um dem eigenen Nachwuchs dann später mal ein besseres Leben ermöglichen zu können.

Ich habe allerdings leider sehr selten Leute getroffen, deren Glück wirklich auf einem dieser 3 Säulen aufgebaut ist.
Leute, die alles auf die Karriere gesetzt haben und Abteilungsleiter waren wurden mit mitte 40 abserviert und als Projektmanager mit Praktikentenaufgaben bedacht. 20 Jahre intensivst gebuckelt, um dann so kalt gestellt zu werden. Die bekommen zwar weiterhin ihr Abteilungsleitergehalt, aber der mentale Aspekt (Macht-, Kontrollverlust, Zerstörung des Lebenswerkes) kann man finanziell nicht auffangen. Mit Mitte 40 psychisch am Ende, weil man eben die letzten 20 Jahre sein Privatleben nicht solide aufstellt hat.
Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Bei den Familienmenschen haben durchaus der Eine oder die Andere zugegeben, dass so ziemlich vieles unterschätzt wurde. Es ist sozial unerwünscht von Kindern als Belastung zu sprechen, es sind allerdings schon Menschen daran zerbrochen. Es gibt anonyme Studien, dass ein Viertel bis ein Drittel der Menschen es bereut, Kinder bekommen zu haben. Ab der Geburt kann man davon ausgehen, dass die Eltern die nächsten 15 Jahre wenig Freiheiten haben und die Freizeit sich zum großen Teil um den Nachwuchs dreht. In Kombination mit einem Haus fühlt sich das für viele wie ein Gefängnis an.

Deine Denkweise erinnert mich stark an etwas, das Umberto Eco in einem seiner Buecher geschrieben hat: "... i do indeed come from the monkey, but you, sir, are returning to one"

Nicht jeder will oder kann Kinder haben. Den Sinn des Lebens (gibt es das ueberhaupt?) darf ja nicht einseitig / eindimensional sein...

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 13.10.2022:

Das stimmt: nicht jeder kann Kinder haben. Aber dennoch besteht der Sinn des Lebens Kinder groß zu ziehen denn eines ist klar: ohne Kinder gibt es in ca. 100 Jahren keine Menschen mehr. Aber ohne Arbeit , Urlaub, Lifestyle und den ganzen anderen Quatsch schon.

Deswegen überleg nochmal was der Sinn des Lebens ist, und dann wirst auch du auf Kinder kommen. Nochmal: keine Kinder - kein menschliches Leben. Also erübrigt sich dann auch der Sinn des Lebens.

Wenn wir aufhören zu atmen, ist die Menschheit sogar in weniger als 12 Minuten ausgestorben. Ich plädiere daher für Atmen als Sinn des Lebens.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 13.10.2022:

Das stimmt: nicht jeder kann Kinder haben. Aber dennoch besteht der Sinn des Lebens Kinder groß zu ziehen denn eines ist klar: ohne Kinder gibt es in ca. 100 Jahren keine Menschen mehr. Aber ohne Arbeit , Urlaub, Lifestyle und den ganzen anderen Quatsch schon.

Deswegen überleg nochmal was der Sinn des Lebens ist, und dann wirst auch du auf Kinder kommen. Nochmal: keine Kinder - kein menschliches Leben. Also erübrigt sich dann auch der Sinn des Lebens.

Und was genau ist jetzt daran schlimm, dass die Menschheit irgendwann nicht mehr ist? Ich bin kein krasser Klimaschützer aber wenn wir grundsätzlich so weiter machen wie bisher, dazu zähle ich auch eine Überbevölkerung der Erde, dann macht die Erde sowieso vor der Menschheit schlapp. Wir zerstören unsere Lebensgrundlage und auf solcher Basis soll man noch weitere Erdlinge in die Welt setzen, weil das der Sinn des Lebens ist? Vielleicht muss auch nicht jedes Leben einen Sinn haben oder nicht jeder Mensch hat die Motivation aktiv danach zu suchen?

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens ist es glücklich zu sein, ohne andere (absichtlich/bewusst) unglücklich zu machen. Wenn man dazu noch andere Menschen glücklich macht gibts Bonuspunkte :)

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Arbeit kann nie Sinn des Lebens sein?
Vielleicht nich DER Sinn, aber einer der Sinne.

Viele Menschen haben einen Großteil ihres Lebens mit Arbeit verbracht und sahen dies als den Sinn oder ihre Berufung im Leben an.
Und von vielem profitieren wir.
Genies wie Newton, Einstein, Heisenberg oder Gauss und Euler.
Ohne Menschen deren Sinn nicht hauptsächlich in Ihrer Arbeit lag hätten wir hier ganz vieles nicht.
Denn um etwas wirklich Bewegendes zu schaffen, muss es zumindest ein Sinn des Lebens sein.

Klar paar IB Folien oder MBB Folien ist nicht auf so einem sinnesgebenden Level vll.
Aber Leute die wirklich versuchen am Verständnis der Welt oder an der grundlegenden Veränderung arbeiten sehen dies bestimmt als ein Sinn ihres Lebens an. Oftmals wird einem der Sinn vll auch erst rückblickend klar:)

antworten
EvanClark

Sinn des Lebens

Arbeit kann nicht der Sinn des Lebens sein.
Vielleicht befindet sich Ihr Leben in einer Phase des Umdenkens und Sie haben die Chance, sich selbst zu finden?

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Verstehe ich nicht, warum der Post gefeiert wird?

Fazit: Verkriech dich in ein Loch und mach am besten gar nix, also vegetieren - kommt eh nichts mehr. Alle genannten Säulen können auch positiv enden. Das Leben ist halt voller Risiken - wahnsinn - dafür ein Nobelpreis.

WiWi Gast schrieb am 19.05.2017:

Dieses Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Während der Schulzeit war der Sinn des Lebens, das Abi zu packen. Das war mehr oder weniger alternativlos, Abi schmeißen war keine Option.
Während des Studiums war der Sinn des Lebens, das Diplom zu packen. War ebenso alternativlos, Studium schmeissen war nie eine Option.
Danach folgte eine Phase des Berufseinstieges, des Lernens der dortigen Regeln. Erst hier galt es eine "echte" Eintscheidung zu treffen, z.B. wann wechselt man das erste Mal das Team / den Arbeitgeber / die Tätigkeit / die Stadt.

Nachdem man das alles hinter sich gebracht hat sieht es tlw. mau aus. I.d.R. konzentrieren sich die Leute in meinem Alter (Mitte 30) auf folgende 3 Dinge (entweder einzeln oder gleichzeitig, unterschiedlich gewichtet):

  • Karriere: Wenn man will kann man unendlich Energie in seine Arbeit stecken: Fachbücher lesen, sich weiterbilden, Netzwerken, zeitintensive prestigeträchtige Sonderprojekte bearbeiten.

  • Haus bauen: Wenn man will kann man unendlich Zeit und Geld investieren, das man via Kredit zurückzahlen muss. Alleine die Angst, das Haus und somit sein Lebenswerk verlieren zu können, treibt einen jeden Morgen zur Arbeit.

  • Familie / Kinder: Die sicherlich sozial gewünschteste Option. Sobald Nachwuchs da ist dreht sich alles nur noch ums Kind. Man geht dann selbstlos zur Arbeit, um dem eigenen Nachwuchs dann später mal ein besseres Leben ermöglichen zu können.

Ich habe allerdings leider sehr selten Leute getroffen, deren Glück wirklich auf einem dieser 3 Säulen aufgebaut ist.
Leute, die alles auf die Karriere gesetzt haben und Abteilungsleiter waren wurden mit mitte 40 abserviert und als Projektmanager mit Praktikentenaufgaben bedacht. 20 Jahre intensivst gebuckelt, um dann so kalt gestellt zu werden. Die bekommen zwar weiterhin ihr Abteilungsleitergehalt, aber der mentale Aspekt (Macht-, Kontrollverlust, Zerstörung des Lebenswerkes) kann man finanziell nicht auffangen. Mit Mitte 40 psychisch am Ende, weil man eben die letzten 20 Jahre sein Privatleben nicht solide aufstellt hat.
Bei den Hausbesitzern, die ich kennengelernt habe, war die Freude über das eigene Haus relativ schnell verflogen. Man gewöhnt sich dran. Woran sich die Leute aber nicht gewöhnen wollen ist die Kreditrate. Die steht irgendwie über allem und dominiert bei jeglicher Ausgabe. Da kann man den Restaurantbesuch nicht mehr genießen. So stelle ich mir mein Leben sicherlich nicht vor.

Bei den Familienmenschen haben durchaus der Eine oder die Andere zugegeben, dass so ziemlich vieles unterschätzt wurde. Es ist sozial unerwünscht von Kindern als Belastung zu sprechen, es sind allerdings schon Menschen daran zerbrochen. Es gibt anonyme Studien, dass ein Viertel bis ein Drittel der Menschen es bereut, Kinder bekommen zu haben. Ab der Geburt kann man davon ausgehen, dass die Eltern die nächsten 15 Jahre wenig Freiheiten haben und die Freizeit sich zum großen Teil um den Nachwuchs dreht. In Kombination mit einem Haus fühlt sich das für viele wie ein Gefängnis an.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Also eigentlich hat kein Leben wirklich einen Sinn wenn man bedenkt wie verschwindend gering unsere Zeit auf dem Planeten ist. Im Endeffekt ist der Sinn unserer Spezies bzw. die eigenen Gene zu vermehren. Also Blagen. :D

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 13.10.2022:

Arbeit kann nie Sinn des Lebens sein?
Vielleicht nich DER Sinn, aber einer der Sinne.

Viele Menschen haben einen Großteil ihres Lebens mit Arbeit verbracht und sahen dies als den Sinn oder ihre Berufung im Leben an.
Und von vielem profitieren wir.
Genies wie Newton, Einstein, Heisenberg oder Gauss und Euler.
Ohne Menschen deren Sinn nicht hauptsächlich in Ihrer Arbeit lag hätten wir hier ganz vieles nicht.
Denn um etwas wirklich Bewegendes zu schaffen, muss es zumindest ein Sinn des Lebens sein.

Klar paar IB Folien oder MBB Folien ist nicht auf so einem sinnesgebenden Level vll.
Aber Leute die wirklich versuchen am Verständnis der Welt oder an der grundlegenden Veränderung arbeiten sehen dies bestimmt als ein Sinn ihres Lebens an. Oftmals wird einem der Sinn vll auch erst rückblickend klar:)

Die meisten Arbeitnehmer sind aber keine Einsteins oder Newtons sondern einfache Sachbearbeiter. Gerade die BWLer Fraktion.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

"Der Sinn des Lebens ist, deinem Leben einen Sinn zu geben"

  • Kool Savas
antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Ja und? Das ist ja nur ein Beispiel dafür, dass Arbeit ein Sinn des Lebens sein KANN nicht muss.

Auch für Ärzte kann es der Sinn des Lebens sein.
Ich meine ist für jeden unterschiedlich. Es geht nur um die Aussage "Arbeit kann nie Sinn des Lebens sein"....die ja offenbar Schwachsinn ist.

WiWi Gast schrieb am 13.10.2022:

Arbeit kann nie Sinn des Lebens sein?
Vielleicht nich DER Sinn, aber einer der Sinne.

Viele Menschen haben einen Großteil ihres Lebens mit Arbeit verbracht und sahen dies als den Sinn oder ihre Berufung im Leben an.
Und von vielem profitieren wir.
Genies wie Newton, Einstein, Heisenberg oder Gauss und Euler.
Ohne Menschen deren Sinn nicht hauptsächlich in Ihrer Arbeit lag hätten wir hier ganz vieles nicht.
Denn um etwas wirklich Bewegendes zu schaffen, muss es zumindest ein Sinn des Lebens sein.

Klar paar IB Folien oder MBB Folien ist nicht auf so einem sinnesgebenden Level vll.
Aber Leute die wirklich versuchen am Verständnis der Welt oder an der grundlegenden Veränderung arbeiten sehen dies bestimmt als ein Sinn ihres Lebens an. Oftmals wird einem der Sinn vll auch erst rückblickend klar:)

Die meisten Arbeitnehmer sind aber keine Einsteins oder Newtons sondern einfache Sachbearbeiter. Gerade die BWLer Fraktion.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Das Leben ist der Sinn des Lebens.
Und dabei gilt, der Weg ist das Ziel.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 13.10.2022:

Das stimmt: nicht jeder kann Kinder haben. Aber dennoch besteht der Sinn des Lebens Kinder groß zu ziehen denn eines ist klar: ohne Kinder gibt es in ca. 100 Jahren keine Menschen mehr. Aber ohne Arbeit , Urlaub, Lifestyle und den ganzen anderen Quatsch schon.

Deswegen überleg nochmal was der Sinn des Lebens ist, und dann wirst auch du auf Kinder kommen. Nochmal: keine Kinder - kein menschliches Leben. Also erübrigt sich dann auch der Sinn des Lebens.

Wenn wir aufhören zu atmen, ist die Menschheit sogar in weniger als 12 Minuten ausgestorben. Ich plädiere daher für Atmen als Sinn des Lebens.

Haha, danke für diese Antwort auf den "Kinder sind der Sinn, weil wir sonst aussterben" Post.
Hab mir was Ähnliches gedacht. Sinn wird vom Vorvorposter definiert als Aktionen, die die Menschheit überleben lassen. Kann man so definieren, aber das ist nur eine von vielen Auslegungen vom sehr ungenauen Wort "Sinn". Dann muss man aber auch so ehrlich sein und sagen, zum Überleben der Menschheit gehören mindestens

  • Kinder bekommen (ja, richtig)
  • atmen (auch richtig)
  • arbeiten!! (ohne Arbeit keine Nahrung, keine Wärme im Winter, kein Schutz vor Naturgewalten und wilden Tieren)
  • Natur- und Klimaschutz (ohne ein gewisses Mindestmaß dieser Parameter in unserem großen "Menschenterrarium Erde" wird langfristig das Leben auf der Erde für die Menscheit im absolut schlimmsten Fall völlig unmöglich)

Sinn ist eine vom Menschen ausgedachte Sache.
Das Leben hat überhaupt keinen Sinn im Sinne von Zweck. Es hat sich einfach entwickelt, weil die Bedingungen dafür auf unserem Planeten da waren. Genauso gut könnte man fragen, welchen Sinn es hat, dass ein Stein auf dem Mars liegt.
Das Leben kann aber einen Sinn haben im Sinne von Erfüllung oder Glück im Leben. Aber das Glück muss sich jeder selber suchen.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Vielleicht sollten wir zuerst aufhören, andere Meinungen oder Ansichten als „Schwachsinn“ abzutun. Das wäre schon ein Anfang.

Ansonsten herrscht mir hier zu viel schwarz/weiß denken vor. Natürlich dürfte die Arbeit für viele Menschen einen beträchtlichen Teil des Sinns darstellen. Schließlich verbringt man dort mehr Zeit als mit geliebten Hobbies oder Freunden.

Dennoch ist das nur ein Teil des Ganzen. Die eigene Familie dürfte für die allermeisten ungleich wichtiger und sinnstiftender sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Ich für meinen Teil habe seit der Corona Pandemie mein Lebenstraum erfüllt. Ich habe einen 100k Job, der seit der Pandemie 100% im HomeOffice ist.

Ich bin vor zwei Jahren nach Thailand gezogen und lebe wie ein König. Fette Villa, alle Frauen liegen mir zu Füßen und ich habe keine 5 Minuten Fußzeit zum wundervollen Strand.

Die beste Entscheidung meines Lebens

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 13.10.2022:

Vielleicht sollten wir zuerst aufhören, andere Meinungen oder Ansichten als „Schwachsinn“ abzutun. Das wäre schon ein Anfang.

Ansonsten herrscht mir hier zu viel schwarz/weiß denken vor. Natürlich dürfte die Arbeit für viele Menschen einen beträchtlichen Teil des Sinns darstellen. Schließlich verbringt man dort mehr Zeit als mit geliebten Hobbies oder Freunden.

Dennoch ist das nur ein Teil des Ganzen. Die eigene Familie dürfte für die allermeisten ungleich wichtiger und sinnstiftender sein.

nah... das wäre dann langweilig.

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

WiWi Gast schrieb am 13.10.2022:

Ich für meinen Teil habe seit der Corona Pandemie mein Lebenstraum erfüllt. Ich habe einen 100k Job, der seit der Pandemie 100% im HomeOffice ist.

Ich bin vor zwei Jahren nach Thailand gezogen und lebe wie ein König. Fette Villa, alle Frauen liegen mir zu Füßen und ich habe keine 5 Minuten Fußzeit zum wundervollen Strand.

Aber gibt es jemanden, dem du wichtig bist?

antworten
WiWi Gast

Re: Sinn des Lebens

Liebe Foristen,

ich empfehle die Lektüre Jean Paul Sartres sowie Albert Camus, die beide eine sehr gute Antwort auf diese rein genuin philosophische Frage geben.

Kleiner Spoiler: der eine findet eine eher "positive" , der andere eine eher "negative" Antwort auf die Frage aller Fragen.

Schönes Wochenende noch!

Dr. Dré

antworten

Artikel zu Sinn

Deutsche Angestellte legen bei der Arbeit Wert auf »tieferen Sinn«

Der Schriftzug Sinn in Holz eingebrannt.

Eine Aufgabe, die sie persönlich ausfüllt und maßgeblich zur Erreichung der Unternehmensziele beiträgt, hat für deutsche Angestellte höchste Priorität. Das hat der »Global Workforce Index« von Kelly Services ergeben.

4,5 Millionen Beschäftigte machen Überstunden, ein Fünftel davon sind unbezahlt

Für viele Beschäftigte in Deutschland gehören Überstunden zum Arbeitsalltag. 4,5 Millionen von ihnen haben im Jahr 2021 mehr gearbeitet, als im Arbeitsvertrag vereinbart. Davon haben 22 Prozent Mehrarbeit in Form unbezahlter Überstunden geleistet. Überstunden sind vor allem in der Finanzbranche, Versicherungsbranche und der Energieversorgung verbreitet. Dabei leisteten Männer etwas häufiger Mehrarbeit als Frauen.

Burnout: Gut jeder dritte Arbeitgeber ist besorgt um die Mitarbeiter

Burnout: Das Bild zeigt eine übermüdete Mitarbeiterin im Büro.

Ein großer Teil der Fehlzeiten im Büro ist auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Den psychischen Erkrankungen voran geht häufig ein Burnout, ein weit verbreitetes Erschöpfungssyndrom. Unternehmen haben die Bedeutung des Themas bereits erkannt. 39 Prozent der deutschen Führungskräfte rechnen damit, dass es bei ihren Mitarbeitenden dieses Jahr zu einem Burnout kommen kann. Vor allem Unsicherheit und Mehrfachbelastungen sind Auslöser für einen Burnout am Arbeitsplatz. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Arbeitsmarktstudie von Robert Half.

Bewerbungsgespräche per Videointerview sind die große Ausnahme

Recruiting: Bewerbungsgespräche per Videointerview einer jungen Frau

Vier von zehn Personalern führen im Vorfeld der Vorstellungsgespräche keine Telefonate. Nur jeder fünfte Personalverantwortliche macht vorher Videointerviews. Neun von zehn Personalern führen Auswahlgespräche mit Bewerbern immer vor Ort.

Digitalisierung verändert Personalarbeit

Digitalisierung in der Personalarbeit

Personaler nutzen immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen, wie eine aktuelle Studie vom Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey zeigt. Rund 280.000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Die Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen.

Personalauswahl: Lange Rekrutierungsprozesse frustrieren

Personalauswahl: Das Bild zeigt ein Kalenderblatt mit einer Null statt dem Datum und symbolisiert die unklare, lange Zeitspanne bei der Besetzung offener Stellen.

Die deutschen Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Späte Rückmeldung zum Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zum Auswahlprozess frustrieren Bewerber. Knapp zwei Drittel der Bewerber verlieren das Interesse an der Stelle, wenn der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Doch lange Rekrutierungsprozesse vergraulen nicht nur qualifizierte Bewerber. Sie frustrieren und überlasten zudem die eigenen Mitarbeiter, wie eine aktuelle Arbeitsmarktstudie unter 1000 Arbeitnehmer und 200 HR-Managern in Deutschland zeigt.

Talentmanagement: Wenig innovative Karrierewege für Talente

Talentmanagement

Unternehmen müssen sich deutlich klarer darüber werden, welche Talente sie zukünftig benötigen. Nur jedes dritte Unternehmen bietet Talenten innovative Karrierewege. Strategie für das Talent Management fehlt in jeder zweiten Firma, so lauten die Ergebnisse der Talent-Management-Studie 2018 “Trust in Talent” der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Innovative Unternehmen überlassen den Talenten die Verantwortung für ihre Entwicklung.

Arbeitszeit von Führungskräften: Nur die Hälfte präferiert Vertrauensmodell

Vertrauensarbeitszeit - Beleuchtete Bürogebäude in der Nacht.

Für drei Viertel der im Führungskräfteverband Chemie VAA vertretenen Fach- und Führungskräfte gilt Vertrauensarbeitszeit, aber nur die Hälfte zieht dieses Arbeitszeitmodell der Zeiterfassung vor. Das zeigt eine aktuelle Umfrage zur Arbeitszeit.

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

»perso-net.de« Portal zu Personalthemen mittelständischer Unternehmen

perso-net.de - Portal Personalthemen und HRM

Das Online-Portal »perso-net.de« bietet umfassendes Wissen zum Personalmanagement und ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten.

Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

Der Kampf um die Besten: Was Personalmanager der Zukunft wissen sollten

Eine aufgehende Sonne am Horizont eines Bahnsteigs symbolisiert die Veränderungen im Human Resource Management (HRM).

Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2019 über drei Millionen Firmen in Deutschland – eine Zahl, die seit Jahren kontinuierlich steigt. Die meisten Unternehmen haben sich in Nordrhein-Westfalen angesiedelt, dicht gefolgt von Bayern. Gleichzeitig sinkt die Arbeitslosenquote. Aktuell haben knapp 2,5 Millionen Menschen keinen Job – das sind um 82.000 weniger als im Vorjahr. Das bedeutet, dass es immer schwieriger wird, gute Mitarbeiter zu finden und zu halten. Und da kommen die Personalmanager ins Spiel. Sie sind wichtiger denn je und müssen heute weit mehr als nur Fachkenntnisse rund um Gesetze und Steuern mitbringen. Welche Trends zeichnen sich in diesem Bereich ab und was sollten künftige Personalmanager wissen?

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung macht Unternehmen familienfreundlicher

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich positiv auf Familien aus, denn mobiles Arbeiten ermöglicht Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Wird die Arbeitszeit individuell zugeschnitten, nehmen Beschäftigte ihr Unternehmen familienfreundlicher wahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur digitalen Arbeitswelt.

Führungstalente finden, fördern und stärken: 5 Teilschritte

Talentmanagement: Wettrennen um die Talente

Jedes erfolgreiche Team setzt eine gute Führungskraft voraus. Doch wie lassen sich potenzielle Führungskräfte als solche erkennen und ausbilden? Eine Frage, die viele Unternehmen beziehungsweise Führungsetagen beschäftigt. Was es braucht, ist ein wachsamer Blick auf Talente und durchdachte Maßnahmen zur Entwicklung von starken Führungspersönlichkeiten.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

Antworten auf Sinn des Lebens

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 89 Beiträge

Diskussionen zu Sinn

31 Kommentare

Weshalb arbeitet ihr?

WiWi Gast

Naja wir arbeiten doch gerade ziemlich genau daran, dass wir alle diese Dinge automatisieren. Vieles davon ist bereits automatisie ...

37 Kommentare

Karriere & Lebenssinn

WiWi Gast

test123 schrieb am 14.12.2020: Stimme vollkommen zu. Nur "Letztlich werden geringfügig vergütete Jobs im Lohn steigen, damit s ...

Weitere Themen aus Berufsleben