DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
BerufslebenTeamwork

Probleme im Team

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Probleme im Team

Moin Leute,

Ich brauche ein paar Ratschläge von euch.

Mein Team besteht aus mir und einer anderen Person, die schon länger als ich in meinem aktuellen Unternehmen arbeitet.

Folgende "Probleme" nehme ich wahr:

  • Quasi Kontrollzwang, da jede Datei usw. von mir nochmal angeschaut werden muss.
  • jeder noch so kleine Fehler meinerseits wird angesprochen und diskutiert. Würde er einfach korrigiert werden, würde man Zeit sparen. Fehler zu besprechen ist für mich völlig i.O., aber nicht wenn ein Komma fehlt.
  • Der Informationsfluss ist spärlich, oft nur auf Nachfrage.
  • E-Mails meinerseits werden ohne Rücksprache mit mir nochmals weitergeleitet und sich der Fall dann "unter den Nagel gerissen".
  • Fühle mich oft als der Azubi der die Aufgaben bekommt, die zäh und langweilig sind.
  • Dateien, die jeden Monat gebraucht werden, werden abgeändert ohne Info an mich. Wenn ich diese dann bearbeiten muss, suche ich mir erstmal den Wolf.
  • Wenn E-Mails für beide kommen, bespreche ich den Sachverhalt erst mit der anderen Person. Hier aber dann das gleiche Spiel, diese kommuniziert weiter.
  • Die Aufgaben sind nicht zwischen uns aufgeteilt. Diese wechseln jeden Monat. Da die Kollegen oft nicht wissen wen sie anschreiben müssen, landet alles bei der Person die länger im Unternehmen ist. Ich sehe hier Probleme, aber auf den Vorschlag, die Aufgaben zu verteilen, wurde sich gewehrt.

Die Situation verunsichert mich und ich stelle deswegen auch öfters mal meine Kompetenzen in Frage.
Ich frage mich auch, wie ist mein Ruf in dem Unternehmen? Wie ist die Außenwirkung?
Mein Chef hatte angedeutet, nach meiner Weiterbildung könnte es einen großen Schritt nach Vorne gehen. Hier mache ich mir langsam auch Gedanken, ob das noch was wird aufgrund der Themen oben.
Denke auch mittlerweile, sehe ich das zu eng? Mache ich mir zu viele Gedanken?

Wäre cool, wenn wir jemand hierzu ein paar Ratschläge geben könnte und vllt. auch eine Vorgehensweise. Hatte in meiner beruflichen Laufbahn noch nie so eine Situation.

Vielen Dank!

antworten
WiWi Gast

Probleme im Team

Sprich mit deinem Chef, wenn du ein gutes Verhältnis hast
WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Moin Leute,

Ich brauche ein paar Ratschläge von euch.

Mein Team besteht aus mir und einer anderen Person, die schon länger als ich in meinem aktuellen Unternehmen arbeitet.

Folgende "Probleme" nehme ich wahr:

  • Quasi Kontrollzwang, da jede Datei usw. von mir nochmal angeschaut werden muss.
  • jeder noch so kleine Fehler meinerseits wird angesprochen und diskutiert. Würde er einfach korrigiert werden, würde man Zeit sparen. Fehler zu besprechen ist für mich völlig i.O., aber nicht wenn ein Komma fehlt.
  • Der Informationsfluss ist spärlich, oft nur auf Nachfrage.
  • E-Mails meinerseits werden ohne Rücksprache mit mir nochmals weitergeleitet und sich der Fall dann "unter den Nagel gerissen".
  • Fühle mich oft als der Azubi der die Aufgaben bekommt, die zäh und langweilig sind.
  • Dateien, die jeden Monat gebraucht werden, werden abgeändert ohne Info an mich. Wenn ich diese dann bearbeiten muss, suche ich mir erstmal den Wolf.
  • Wenn E-Mails für beide kommen, bespreche ich den Sachverhalt erst mit der anderen Person. Hier aber dann das gleiche Spiel, diese kommuniziert weiter.
  • Die Aufgaben sind nicht zwischen uns aufgeteilt. Diese wechseln jeden Monat. Da die Kollegen oft nicht wissen wen sie anschreiben müssen, landet alles bei der Person die länger im Unternehmen ist. Ich sehe hier Probleme, aber auf den Vorschlag, die Aufgaben zu verteilen, wurde sich gewehrt.

Die Situation verunsichert mich und ich stelle deswegen auch öfters mal meine Kompetenzen in Frage.
Ich frage mich auch, wie ist mein Ruf in dem Unternehmen? Wie ist die Außenwirkung?
Mein Chef hatte angedeutet, nach meiner Weiterbildung könnte es einen großen Schritt nach Vorne gehen. Hier mache ich mir langsam auch Gedanken, ob das noch was wird aufgrund der Themen oben.
Denke auch mittlerweile, sehe ich das zu eng? Mache ich mir zu viele Gedanken?

Wäre cool, wenn wir jemand hierzu ein paar Ratschläge geben könnte und vllt. auch eine Vorgehensweise. Hatte in meiner beruflichen Laufbahn noch nie so eine Situation.

Vielen Dank!

antworten

Artikel zu Teamwork

Bewerbungsgespräche per Videointerview sind die große Ausnahme

Recruiting: Bewerbungsgespräche per Videointerview einer jungen Frau

Vier von zehn Personalern führen im Vorfeld der Vorstellungsgespräche keine Telefonate. Nur jeder fünfte Personalverantwortliche macht vorher Videointerviews. Neun von zehn Personalern führen Auswahlgespräche mit Bewerbern immer vor Ort.

Digitalisierung verändert Personalarbeit

Digitalisierung in der Personalarbeit

Personaler nutzen immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen, wie eine aktuelle Studie vom Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey zeigt. Rund 280.000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Die Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen.

Personalauswahl: Lange Rekrutierungsprozesse frustrieren

Personalauswahl: Das Bild zeigt ein Kalenderblatt mit einer Null statt dem Datum und symbolisiert die unklare, lange Zeitspanne bei der Besetzung offener Stellen.

Die deutschen Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Späte Rückmeldung zum Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zum Auswahlprozess frustrieren Bewerber. Knapp zwei Drittel der Bewerber verlieren das Interesse an der Stelle, wenn der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Doch lange Rekrutierungsprozesse vergraulen nicht nur qualifizierte Bewerber. Sie frustrieren und überlasten zudem die eigenen Mitarbeiter, wie eine aktuelle Arbeitsmarktstudie unter 1000 Arbeitnehmer und 200 HR-Managern in Deutschland zeigt.

Talentmanagement: Wenig innovative Karrierewege für Talente

Talentmanagement

Unternehmen müssen sich deutlich klarer darüber werden, welche Talente sie zukünftig benötigen. Nur jedes dritte Unternehmen bietet Talenten innovative Karrierewege. Strategie für das Talent Management fehlt in jeder zweiten Firma, so lauten die Ergebnisse der Talent-Management-Studie 2018 “Trust in Talent” der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Innovative Unternehmen überlassen den Talenten die Verantwortung für ihre Entwicklung.

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

»perso-net.de« Portal zu Personalthemen mittelständischer Unternehmen

perso-net.de - Portal Personalthemen und HRM

Das Online-Portal »perso-net.de« bietet umfassendes Wissen zum Personalmanagement und ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten.

Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

demowanda.de - Fachportal zum demografischen Wandel der Arbeitswelt

Screenshot Homepage demowanda.de

Die Menschen werden älter, die Bevölkerungsentwicklung verändert den Arbeitsmarkt – der demografische Wandel bringt neue Herausforderungen für die Gesellschaft mit sich. Das neue Informationsportal demowanda.de beleuchtet die Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven unter dem Aspekt des demografischen Wandels. Wie verändert sich der Arbeitsmarkt? Welche Arbeitsbedingungen müssen geschaffen werden? Wie wichtig sind berufliche Aus- und Weiterbildung?

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung macht Unternehmen familienfreundlicher

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich positiv auf Familien aus, denn mobiles Arbeiten ermöglicht Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Wird die Arbeitszeit individuell zugeschnitten, nehmen Beschäftigte ihr Unternehmen familienfreundlicher wahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur digitalen Arbeitswelt.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

Pendler: Ab einer Stunde Arbeitsweg wird umgezogen

Pendeln: Eine Stau auf der Autobahn mit entsprechend angezeigten Verkehrsschildern.

56 Prozent der Deutschen nehmen maximal eine Stunde Arbeitsweg in Kauf, bevor sie näher an ihren Arbeitsort ziehen. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de. 22 Prozent der Befragten würden sogar zwei und mehr Stunden Fahrdauer tolerieren. Als wichtigste Motivation zum Pendeln geben die Teilnehmer die Zufriedenheit mit dem Wohnort an. Bei Pendlern mit Kindern sinkt die Motivation schneller und suchen sich näher am Arbeitsplatz ein neues Zuhause.

Rekrutierungsmaßnahmen in Unternehmen: So läuft die moderne Personalsuche mit Headhunter

Personalsuche mit Headhunter: Kontur von einem Mann vor hellem Hintergrund auf dem das Wort "Hunter" steht.

Für Unternehmen egal welcher Größe wird es auf dem heutigen Arbeitsmarkt zunehmend schwer, gutes Personal zu finden. Auch für Betriebe, die im Mittelstand positioniert sind, wird es daher immer interessanter auf Headhunter zurückzugreifen. Was zeichnet einen professionellen Personalberater aus? Welche Aufgaben übernimmt er? Und wie effektiv kann derjenige bei der Auswahl des passenden Mitarbeiters tatsächlich sein?

Spatial Economics: Rekordtief von Entfernungskosten verändert Geschäftsmodelle und Arbeitsleben

Finanzbranche: Blick auf das Bankenviertel in Frankfurt am Main.

In der neuen posturbanen Ökonomie werden sich Menschen und ihre Arbeitsstätten zunehmend voneinander entfernen. Der Technologiewandel verändert, durch extrem gesunkene Kosten der räumlichen Distanz (Spatial Economics), die Lage von Produktionsstandorten und Beschäftigungsschwerpunkten. Das wird auch die Arbeitswelt beeinflussen. Mehr Mitarbeiter werden dadurch aus Vorstädten in ländlichere Gebiete ziehen, so lautet das Ergebnis der Studie "Spatial Economics: The Declining Cost of Distance" der Strategieberatung Bain.

Arbeitsökonomie: Heinz König Young Scholar Award 2016 geht an US-Nachwuchsökonomen

Die Preisträger des Heinz-König-Award für Arbeitsökonomie 2016: Jan Tilly (m). und Nick Frazier (r.) mit ZEW-Forschungsgruppenleiter Andreas Peichl.

In diesem Jahr wurden zwei Nachwuchsökonomen mit dem Heinz König Young Scholar Award ausgezeichnet. Preisträger Nicholas Patrick Frazier beschäftigte sich mit den Unsicherheitseffekten bei der Arbeitszeit von Beschäftigten, während Gewinner Jan Tilly die Beschäftigungs- und Wohlfahrtseffekte der Kurzarbeit in Deutschland untersuchte. Der jährlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) verliehene Heinz König Young Scholar Award ist mit 5.000 Euro dotiert und beinhaltet zusätzlich das Angebot eines mehrmonatigen Forschungsaufenthalts am ZEW.

Hochschulbildung: Unis bereiten Studierende zu wenig auf Arbeitswelt 4.0 vor

Eine durchsichtige Weltkugel, die in Glas eingearbeitet ist mit einer Hand im Hintergrund.

Das Mega-Thema Digitalisierung wird von deutschen Universitäten nach wie vor unterschätzt. Der „Hochschul-Bildungs-Report 2020“, herausgegeben von Stifterverband und McKinsey, verdeutlicht, dass Universitäten ihre Studierenden nicht ausreichend auf die Arbeitswelt 4.0 vorbereiten.

Antworten auf Probleme im Team

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 2 Beiträge

Diskussionen zu Teamwork

5 Kommentare

Schlechter Egosist

WiWi Gast

Klingt hart, ist aber Realität. Es ist blauäugig zu denken, dass alle im Team denselben Anteil am Erfolg haben. Einer ist nun ma ...

Weitere Themen aus Berufsleben