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Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Moin,

war wegen Corona mal wieder in der Heimat (Würzburg) und habe mich mit alten Freunden getroffen und viele sind einfach noch genau wie vor 7 Jahren dort fest verwurzelt. Bachelor, Master, Ausbildung in WÜ, noch im gleichen Verein und natürlich auch den ersten Job dort.
Ich habe da eher den gegenteiligen Weg gewählt. Work&Travel nach dem Abi, Bachelor in Wien und Master in UK mit 2 Auslandssemestern, zwischendrin dann nochmal für Praktika umgezogen. Auch für den Berufseinstieg habe ich jetzt einen Vertrag in Dublin unterschrieben, plane in ca. 2 Jahren wieder nach DE zurückzukehren.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinen Entscheidungen, habe viel erlebt und hatte ne gute Zeit im Studium. Auf der anderen Seite beneide ich teilweise dieses "einfache" Leben. Probleme Anschluss zu finden hatte ich jetzt nie, aber man muss größtenteils bei jedem Umzug natürlich einen neuen Freundeskreis aufbauen und das ist dann zeitlich auch immer begrenzt. Ich fühle mich irgendwie als wäre ich noch nirgends "angekommen". Geht es jemandem genauso und kann von seinen/ihren Erfahrungen berichten?

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

So geht es der größten Teil der ü30 Generation.

Das ist der trade off zwischen gefühlter karriere, Erfahrungen und einfachen Leben. Am Ende kommt es immer drauf an welches Alter und welche Präferenzen.

Die in Würzburg sind gebunden teilweise mit Haus und Kindern, du bist quasi überqualifiziert und daher nicht mehr außerhalb der Großstadt verwendbar.

So geht es vielen. Habe Freunde im Osten the same.

Dein Leben hatte Abwechselung und spass und ggf. Mal harte und schlechte Zeiten und bisschen mehr Geld. Das Leben deiner Freunde kann eintönig bis abwechslungsreich gewesen sein. Am Ende kommt es auf die Präferenz und das income an.

Bei den einfachen sieht es wahrscheinlich so aus. Haus zu 90 % beliehen und 2-3 Monatsgehälter auf dem Konto. Einen guten Job, dann ist aber Schluss oder bereits finanziell frei und durch Erbschaft oder untenrhemen.

Bei dir musst du selbst beurteilen. Ich für meinen Teil war kurz in Stuttgart und die Optionen dort, hätte ich zuhause nie gehabt.

Am wenn du mich fragst, wäre Würzburg vollkommen ausgewogenen und ausreichend für mich gewesen. Ausbildung, Beziehungen, Studium, Job oder nebenjobs, Häuschen und Vereine und dann soviel wie möglich bei Seite packen und immer max. Reisen. Wäre ein träumchen.

Heute sieht es so aus, als bwl in 30 m2 in der Stadt top7 mit 70k und Kaufkraft von 35k auf dem Land mit immobilie ...

In unserer Welt läuft leider extrem viel schief. Gehälter müssten einfach mehr differenzieren und die Expertise müsste Vergütet werden. Aber naja. .

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Euer Problem ist nun welches?

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Ich bin seit später Kindheit mit mehreren Wohnsitzen gleichzeitig aufgewachsen, regelmäßiges pendeln war total normal. Heutzutage pendle ich im Jahr zwischen mehreren Orten und in den kommenden Jahren wird der eine oder andere Ort beruflich bedingt für einige Wochen oder Monate dazu kommen.

Es gibt Zeiten, da laugt es mich aus, da möchte ich einfach an einem Ort verweilen und fertig. Oft finde ich es wiederum aber auch toll, so viele verschiedene Orte zum Wohnen zu besitzen. Jeder hat seine Vorteile, seine schönen Seiten, und ich habe überall Menschen, die ich kenne und mag. Dass man sich manchmal nur einmal im Jahr real trifft, ist bedauerlich. Gute Freundschaften halten das mMn aber aus. Und überall, wo ich hingehe, lerne ich neue Menschen kenne, finde Freunde und lerne auch neue Seiten von mir kennen. Ich fühle mich im Großen und Ganzen wohl in meinem Leben. Für mich ist es relativ normal.

Das "einfache" Leben ist bequem. Es hat - genauso wie die Welt zu entdecken - seine Vorteile. Festes Umfeld, feste Strukturen. Man weiß, wo der Hase langhoppelt. Auf Dauer würde es mir aber wahrscheinlich auf den Keks gehen, ich würde mich unfrei fühlen und ich würde nur noch die negativen Dinge des Wohnortes sehen. Zumindest zurzeit. Wenn man eine eigene Familie hat, sind die Dinge anders. Da ist es vermutlich das angenehmste.

Fühle ich mich "angekommen", obwohl ich alle naselang mal hier und mal dort bin? Hmmm... Ich weiß nicht.

Wie würdest du das Gefühl beschreiben?

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Ich wäre einfach in Würzburg geblieben. Weil "hin und her macht Taschen leer".
Geld lässt du viel liegen, persönliche Kontakte auch.
Aus meiner Sicht, ein zu hoher Preis. Obowhl ein paar nette Erfahrungen dabei sind, so sind sie doch nicht von Bestand und damit irgendwie "nichtig".
Warum sollte ich ständig wo anders auf der Welt sein?

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Großstadt lohnt sich nicht mehr sofern man vom Gehalt leben soll wegen den Mietpreisen bzw Immobilienpreisen

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Ich kann dich vollkommen verstehen, denn auch ich bin in den letzten Jahren sehr oft umgezogen. Bachelor in NL mit Auslandssemester in den USA. Master in der UK. Berufseinstieg in Deutschland, nach 2 Jahren Wechsel in die Schweiz wo ich jetzt seit März diesen Jahres bin. Ich habe in Aussicht nächstes Jahr nochmal für 9-10
Monate als Expat in die USA zu gehen.

Manchmal frage ich mich warum man sich so etwas antut. Die ständigen Abschiede und die resultierenden Neustarts. Aber ehrlich gesagt, wüsste ich nicht wo ich ankommen will. Ich will irgendwann ankommen und denke, dass ich mich in den nächsten 2-3 Jahren entscheide wo ich dauerhaft leben möchte. Aktuell könnte ich allerdings noch nicht einmal sagen in welchem Land das wäre.

Mein alter Freundeskreis aus Schulzeiten hingehen wohnt immer noch im gleichen Dorf. Kaum einer hat studiert sodass sie schon mit 16/17 Jahren angefangen haben zu arbeiten. Die Paare kennen sich oft auch noch aus Schulzeiten und als ich nach 2 Jahren den AG wechselte, schaute man mich schon komisch an, denn von meinem damals engsten Freunden sind alle noch beim gleichen AG wie in der Ausbildung bzw. nach dem Studium. Weggezogen ist keiner richtig. Eine wohnt 10km entfernt und eine andere hat wegen der Ausbildung mal 20km entfernt gewohnt aber ist wieder zurückgekommen. Langsam starten Hausbau und das Kinderkriegen. Das was zählt, sind Partnerschaft, Haus bauen und Kinder kriegen. Diese Abenteuerlust kennt dort niemand. Einerseits frage ich mich oft ob das nicht einfacher wäre so ein klassisches Leben zu führen, andererseits komme ich mit Stagnationen im Leben nicht klar und komme gerne rum.

Das einzige was mir schon fehlt, ist ein Partner. Wenn man ständig umzieht, ist es einfach schwierig jemanden zu finden und eigentlich möchte ich die Entscheidung Mann vs Karriere auch nie treffen wollen. Ich (w,29) möchte keine Kinder, ich bin einfach zu freiheitsliebend. Das ermöglicht es mir dieses Leben noch ein paar Jahre weiter zu führen bis ich das Gefühl habe, dass die negativen Aspekte der ständigen Umzüge überwiegen. In meinem Bekanntenkreis ist doch schon die ein oder andere Frau, bei der man merkt, dass sie langsam schon verzweifelt nach einem Partner sucht, da sie umbedingt Kinder möchte und da gibt es nunmal ein zeitliches Limit.

WiWi Gast schrieb am 28.11.2020:

Moin,

war wegen Corona mal wieder in der Heimat (Würzburg) und habe mich mit alten Freunden getroffen und viele sind einfach noch genau wie vor 7 Jahren dort fest verwurzelt. Bachelor, Master, Ausbildung in WÜ, noch im gleichen Verein und natürlich auch den ersten Job dort.
Ich habe da eher den gegenteiligen Weg gewählt. Work&Travel nach dem Abi, Bachelor in Wien und Master in UK mit 2 Auslandssemestern, zwischendrin dann nochmal für Praktika umgezogen. Auch für den Berufseinstieg habe ich jetzt einen Vertrag in Dublin unterschrieben, plane in ca. 2 Jahren wieder nach DE zurückzukehren.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinen Entscheidungen, habe viel erlebt und hatte ne gute Zeit im Studium. Auf der anderen Seite beneide ich teilweise dieses "einfache" Leben. Probleme Anschluss zu finden hatte ich jetzt nie, aber man muss größtenteils bei jedem Umzug natürlich einen neuen Freundeskreis aufbauen und das ist dann zeitlich auch immer begrenzt. Ich fühle mich irgendwie als wäre ich noch nirgends "angekommen". Geht es jemandem genauso und kann von seinen/ihren Erfahrungen berichten?

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Ohje, schon sehr pauschalisierend hier.
Ist es das "einfache" Leben wenn man nicht die ganze Zeit unterwegs ist und ein festes Umfeld hat? Ihr wisst aber schon, dass man auch von einem festen Ort aus Karriere machen kann? Sogar die Welt entdecken kann ohne dafür gleich sein festen Standort verlassen zu müssen? Aus eurer Sicht scheint dass ja schon fast das langweilige Leben zu sein. Doch vielleicht sind diese Menschen euch auch teilweise voraus? Sie haben ihren Ort gefunden wo sie sich langfristig wohl fühlen, haben einen Partner gefunden mit dem sie gerne das Leben teilen und einen Arbeitgeber, der ihnen nicht mehr den Drang gibt irgendwo sich weiter irgendwo anders fortzubilden.
Ich hatte beides, war aber um ehrlich zu sein nie so krass viel unterwegs wie ihr teilweise. Ich bin aber mittlerweile so froh angekommen zu sein. Und hier etwas langfristiges aufbauen zu können. Endlich kann ich mal länger planen als nur ein paar Monate.
Jeder wie er möchte

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Ich hatte beides, war aber um ehrlich zu sein nie so krass viel unterwegs wie ihr teilweise. Ich bin aber mittlerweile so froh angekommen zu sein. Und hier etwas langfristiges aufbauen zu können. Endlich kann ich mal länger planen als nur ein paar Monate.
Jeder wie er möchte

Vielleicht verstehst du ‘uns’, die so viel durch die Welt ziehen auch einfach nicht, denn du sagst ja selbst, dass du nie so krass unterwegs warst. Ich erlebe in meinem Umfeld aus der Heimat immer wieder Unverständnis für meine Lebensweise. Aber die kennen auch gar nicht diese Aufregung wenn etwas neues bevorsteht, die spannende Phase der Vorbereitung und die Spannung der ersten Wochen in denen man einen neuen Ort entdeckt. Ich kriege glatt wieder Fernweh wenn ich das so schreibe.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Bin durch ein Trainee-Programm in acht Jahren insgesamt sechsmal umziehen. Zwar immer nur innerhalb Deutschlands. Teilweise aber auch nur mit einer Vorlaufzeit von 14 Tagen.
Die Firma sorgte maximal für die ersten zwei Monate für eine Unterkunft (Hotel). In der Zeit musste man sich eine Wohnung suchen. Dazu kam dann auch noch eine Fernbeziehung mit einer Engländerin.

Mit meinen alten Freundeskreis hatte ich zumeist fast nur per Telefon/Internet Kontakt. Ebenso mit der Familie. An den Wochenenden kam mal ab und an einer vorbei. Oder man hat sich in der Stadt zum Mittag getroffen, wenn sich die Gelegenheit bot. Weihnachten bei der Familie war dann echt immer ein Highlight.

Ich würde das jetzt glaube ich nicht noch einmal machen.
Für die eigene Karriere war es gut, dass ich das durchgezogen hab.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

In Polen geboren -> mit 10 Jahren nach DE in ein Dorf gezogen -> 4 Jahre später in ein anderes Dorf umgezogen -> jetzt dualer Student in Leipzig -> nach Studienabschluss wahrscheinlich Umzug nach Berlin, sollte ich beim aktuellen Arbeitgeber bleiben

Dazu kommt in der Zukunft vielleicht ein einjahres Master in NL oder UK.

Zielstadt: Essen.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2020:

Ich hatte beides, war aber um ehrlich zu sein nie so krass viel unterwegs wie ihr teilweise. Ich bin aber mittlerweile so froh angekommen zu sein. Und hier etwas langfristiges aufbauen zu können. Endlich kann ich mal länger planen als nur ein paar Monate.
Jeder wie er möchte

Vielleicht verstehst du ‘uns’, die so viel durch die Welt ziehen auch einfach nicht, denn du sagst ja selbst, dass du nie so krass unterwegs warst. Ich erlebe in meinem Umfeld aus der Heimat immer wieder Unverständnis für meine Lebensweise. Aber die kennen auch gar nicht diese Aufregung wenn etwas neues bevorsteht, die spannende Phase der Vorbereitung und die Spannung der ersten Wochen in denen man einen neuen Ort entdeckt. Ich kriege glatt wieder Fernweh wenn ich das so schreibe.

Ich kann dich sehr gut verstehen. Mein Ziel war auch gar nicht euren lebensstil schlecht zu reden. Sondern einfach eine andere Perspektive der anderen Seite zu zeigen. Weil ihr die glaube ich ja auch nicht 100% verstehen könnt. Ich war 6 Jahre in einem anderen Ort zum studieren und ein halbes Jahr im Ausland. Ich kenne das aufregende Gefühl und hab das auch als sehr positiv empfunden. Gleichzeitig ist die erste Phase aber auch anstrengend, zumindest für mich. Ich fühl mich meist erst richtig wohl wenn ich "angekommen" bin. Ein Gefühl dass ich erst nach ein paar Monaten bekomme. Und dann ist es ja meist schon wieder vorbei.
Das ist deshalb langfristig nichts für mich und ich hab nun alles was ich brauche - an einem Ort. Und das ist nicht langweilig für mich, sondern genau das was ich aktuell möchte.
Man sollte nie seinen eigenen Maßstab des Glücksempfinden auf andere anwenden. Sonst wird man Menschen die einen anderen Lebensstil verfolgen niemals verstehen.

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StatistikHilfe

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2020:

Ich hatte beides, war aber um ehrlich zu sein nie so krass viel unterwegs wie ihr teilweise. Ich bin aber mittlerweile so froh angekommen zu sein. Und hier etwas langfristiges aufbauen zu können. Endlich kann ich mal länger planen als nur ein paar Monate.
Jeder wie er möchte

Vielleicht verstehst du ‘uns’, die so viel durch die Welt ziehen auch einfach nicht, denn du sagst ja selbst, dass du nie so krass unterwegs warst. Ich erlebe in meinem Umfeld aus der Heimat immer wieder Unverständnis für meine Lebensweise. Aber die kennen auch gar nicht diese Aufregung wenn etwas neues bevorsteht, die spannende Phase der Vorbereitung und die Spannung der ersten Wochen in denen man einen neuen Ort entdeckt. Ich kriege glatt wieder Fernweh wenn ich das so schreibe.

Ich kann dich sehr gut verstehen. Mein Ziel war auch gar nicht euren lebensstil schlecht zu reden. Sondern einfach eine andere Perspektive der anderen Seite zu zeigen. Weil ihr die glaube ich ja auch nicht 100% verstehen könnt. Ich war 6 Jahre in einem anderen Ort zum studieren und ein halbes Jahr im Ausland. Ich kenne das aufregende Gefühl und hab das auch als sehr positiv empfunden. Gleichzeitig ist die erste Phase aber auch anstrengend, zumindest für mich. Ich fühl mich meist erst richtig wohl wenn ich "angekommen" bin. Ein Gefühl dass ich erst nach ein paar Monaten bekomme. Und dann ist es ja meist schon wieder vorbei.
Das ist deshalb langfristig nichts für mich und ich hab nun alles was ich brauche - an einem Ort. Und das ist nicht langweilig für mich, sondern genau das was ich aktuell möchte.
Man sollte nie seinen eigenen Maßstab des Glücksempfinden auf andere anwenden. Sonst wird man Menschen die einen anderen Lebensstil verfolgen niemals verstehen.

Das, was du beschreibst, ist für die meisten Leute der Fall. Es gibt schon einen Grund, warum viele Leute nach ihrem Auslandssemester empfehlen, dass man ein ganzes Jahr geht. Eben weil man sich erst nach ein paar Monaten fühlt, als sei man wirklich angekommen.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2020:

Ich hatte beides, war aber um ehrlich zu sein nie so krass viel unterwegs wie ihr teilweise. Ich bin aber mittlerweile so froh angekommen zu sein. Und hier etwas langfristiges aufbauen zu können. Endlich kann ich mal länger planen als nur ein paar Monate.
Jeder wie er möchte

Vielleicht verstehst du ‘uns’, die so viel durch die Welt ziehen auch einfach nicht, denn du sagst ja selbst, dass du nie so krass unterwegs warst. Ich erlebe in meinem Umfeld aus der Heimat immer wieder Unverständnis für meine Lebensweise. Aber die kennen auch gar nicht diese Aufregung wenn etwas neues bevorsteht, die spannende Phase der Vorbereitung und die Spannung der ersten Wochen in denen man einen neuen Ort entdeckt. Ich kriege glatt wieder Fernweh wenn ich das so schreibe.

Ich kann dich sehr gut verstehen. Mein Ziel war auch gar nicht euren lebensstil schlecht zu reden. Sondern einfach eine andere Perspektive der anderen Seite zu zeigen. Weil ihr die glaube ich ja auch nicht 100% verstehen könnt. Ich war 6 Jahre in einem anderen Ort zum studieren und ein halbes Jahr im Ausland. Ich kenne das aufregende Gefühl und hab das auch als sehr positiv empfunden. Gleichzeitig ist die erste Phase aber auch anstrengend, zumindest für mich. Ich fühl mich meist erst richtig wohl wenn ich "angekommen" bin. Ein Gefühl dass ich erst nach ein paar Monaten bekomme. Und dann ist es ja meist schon wieder vorbei.
Das ist deshalb langfristig nichts für mich und ich hab nun alles was ich brauche - an einem Ort. Und das ist nicht langweilig für mich, sondern genau das was ich aktuell möchte.
Man sollte nie seinen eigenen Maßstab des Glücksempfinden auf andere anwenden. Sonst wird man Menschen die einen anderen Lebensstil verfolgen niemals verstehen.

Hier die vom 3. Post.
Ich glaube dich verstehen zu können. Glaube. Denn um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob ich wirklich weiß, wie sich "ankommen" anfühlt. Aufgrund meiner Lebenssituation habe ich zwar örtliche Konstanten, zu denen ich immer wieder zurückkehre, andererseits bin ich die letzten Jahre viel hier und da gewesen. In den kommenden Jahren werde ich max. 6 Monate durchgehend an einem Ort verweilen und dann wieder einige Monate woanders sein und dann wieder woanders.

Ich glaube, ich verkrafte diese "ungebundene" Situation aus drei Gründen recht gut:

  • a) bin ich mehr oder minder öftere Ortswechsel gewöhnt und lebe mich inzwischen gefühlt recht schnell ein
  • b) bin ich etwas abenteuerlustig und mag es neue Orte zu entdecken und über den Tellerrand zu blicken
  • c) befinde ich mich nicht in der Lebenslage, in der ich irgendwo zwingend genau jetzt feste Wurzeln schlagen möchte

Ich habe keinen Freund und plane auch nicht, in den nächsten Jahren einen zu haben, genauso wenig wie eine Familie zu gründen. Natürlich würde ich das vielleicht gerne eines Tages tun, wenn es sich ergeben sollte. Ich denke, dass ich dann auch das ganze "mal hier mal da mal sonst wo" auf gewisse Orte beschränken werde. Womöglich werde ich auch nur noch einen Wohnsitz haben, wer weiß das schon. Man kann die Zukunft nicht voraussagen.

Ich meine aber auch - wie gesagt - Menschen, die an einem Ort verbleiben, verstehen zu können. Man kennt den Ort, die Leute, hat seine festen Strukturen... es ist sicher und man ist in seiner Komfortzone. Darin fühlen wir Menschen uns richtig richtig wohl. Und was ist so schrecklich daran, sich wohl zu fühlen? Gar nichts. Wir streben es ja alle irgendwie irgendwo irgendwann an. :)

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Nur mal meine Meinung dazu, als jemand der iwie beide Seiten kennt. Ich arbeite in einer Beratung in der Nähe von dem Ort an dem ich aufgewachsen bin. Durch den Beruf bin ivh eigentlich immer viel unterwegs und komme aber am Ende der Woche zurück in meine gewohnten Strukturen und kann alle meine Freunde von früher treffen etc.

So ganz nur an einem Ort war jedoch auch nichts für mich deshalb habe ich meine Auslandssemester sehr genossen und auch eine Weltreise für 1 Jahr gemacht. Für mich persönlich war bzw ist es die perfekte Kombination aus neue Erfahrungen und Raus kommen und trotzdem bekannten Strukturen wenn ich Zuhause bin. Meine Freunde kenne ich seitdem ich 10 bin, meine Familie lebt noch hier. Für mich optimal aber wie man das ganze ausbalanciert hängt von jedem selbst ab denke ich. Es gibt jedoch nicht nur schwarz und weiss...

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2020:

Teilweise aber auch nur mit einer Vorlaufzeit von 14 Tagen.

Da bist du dann aber auch selber schuld, wenn du das mit dir machen lässt. Bzw. dann so lange im Unternehmen bleibst.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2020:

Ohje, schon sehr pauschalisierend hier.
Ist es das "einfache" Leben wenn man nicht die ganze Zeit unterwegs ist und ein festes Umfeld hat? Ihr wisst aber schon, dass man auch von einem festen Ort aus Karriere machen kann? Sogar die Welt entdecken kann ohne dafür gleich sein festen Standort verlassen zu müssen? Aus eurer Sicht scheint dass ja schon fast das langweilige Leben zu sein.

Ich denke, das kommt auch schlicht auf die eigenen Präferenzen an bzw. ist nicht zuletzt eine Typfrage. Mir bringt es abgesehen von gelegentlichem Urlaub Null, irgendwelche andren Orte kennenzulernen. Mich bereichern eher Dinge die ich tue, dafür brauche ich selten irgendwelche besonderen Orte. Ist es z.B. "einfacher", wenn man jahrelang in einer Band spielt und sich etwas regionale Bekanntheit aufbaut? Ist es "einfacher", wenn man sich im Sportverein engangiert, vielleicht Kinder trainiert und in den Wettkampfsport führt? Ist es "einfacher", wenn man selbst nebenher noch eine Sportkarriere hat? Solche Dinge gibt es zuhauf, die der Workoholic und "Oft-Umzieher" eher nicht haben wird. Man könnte umgekehrt sagen, sein Leben ist ziemlich einfach, denn er hat außer Arbeit nichts und muss vielleicht auch deshalb öfters mal umziehen, weil es sonst langweilig wird. Wie gesagt, alles Ansichtssache.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2020:

In Polen geboren -> mit 10 Jahren nach DE in ein Dorf gezogen -> 4 Jahre später in ein anderes Dorf umgezogen -> jetzt dualer Student in Leipzig -> nach Studienabschluss wahrscheinlich Umzug nach Berlin, sollte ich beim aktuellen Arbeitgeber bleiben

Dazu kommt in der Zukunft vielleicht ein einjahres Master in NL oder UK.

Zielstadt: Essen.

Warum gerade Essen? Ich mein, "woanders is' auch scheiße", aber dass jemand ausgerechnet hierhin will hört man doch eher selten. Grüße aus Holsterhausen!

Ich bin seit sieben Jahren im Pott, komme ursprünglich aus der Region Rhein-Neckar. Wenn ich nochmal dauerhaft umziehe, dann dorthin (halbes Jahr im Ausland ist was anderes). Da wohnt eben immer noch ein Großteil meiner langjährigen Freunde und Familie. Klar findet man anderswo auch Anschluss, aber für mich ist es nicht die gleiche Art Beziehung wie wenn man sich schon 20+ Jahre kennt. Muss jeder selbst wissen und ist sicher auch individuell verschieden.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2020:

In Polen geboren -> mit 10 Jahren nach DE in ein Dorf gezogen -> 4 Jahre später in ein anderes Dorf umgezogen -> jetzt dualer Student in Leipzig -> nach Studienabschluss wahrscheinlich Umzug nach Berlin, sollte ich beim aktuellen Arbeitgeber bleiben

Dazu kommt in der Zukunft vielleicht ein einjahres Master in NL oder UK.

Zielstadt: Essen.

Warum gerade Essen? Ich mein, "woanders is' auch scheiße", aber dass jemand ausgerechnet hierhin will hört man doch eher selten. Grüße aus Holsterhausen!

Ich bin seit sieben Jahren im Pott, komme ursprünglich aus der Region Rhein-Neckar. Wenn ich nochmal dauerhaft umziehe, dann dorthin (halbes Jahr im Ausland ist was anderes). Da wohnt eben immer noch ein Großteil meiner langjährigen Freunde und Familie. Klar findet man anderswo auch Anschluss, aber für mich ist es nicht die gleiche Art Beziehung wie wenn man sich schon 20+ Jahre kennt. Muss jeder selbst wissen und ist sicher auch individuell verschieden.

Warum genau Essen? Hm, schwer zu sagen. Ich war dort für ein paar Tage als ich mich für ein duales Studium bei TK beworben habe und die Stadt hat mich irgendwie gefesselt. Hat sich irgendwie ruhig aber gleichzeitig auch energisch angefühlt. Ich habe mich dort einfach sehr wohl gefühlt. :)

Vor paar Wochen gab es auch eine Statistik beim Handelsblatt über Städte wo das Einkommen mit den Lebenskosten verglichen wurde und Essen hat super abgeschnitten.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Ich habe Düsseldorf verlassen. Viele Freunde sind ebenfalls weg. Beste Freunde sind noch in Düsseldorf.
Ich wohne jetzt in Frankfurt am Main und verdiene ganz gutes Geld. Außerdem bin ich aus geschäftlichen Gründen vor der Corona Krise jedes Jahr mind. 4 Monate lang im Ausland gewesen.

Jedes Mal, wenn ich in Düsseldorf bin, dann fühle ich mich sofort angekommen und der Ort kommt mir sehr vertraut vor.

Ich glaube, dass man seine Heimat zu schätzen weiß, wenn man eine Weile weg ist - wegen Karriere.

Mein Ziel: Irgendwann wieder nach Düsseldorf.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Also Großstadt ist finanziell gesehen ein Minusgeschäft. Zumindest wenn man die Immobilie egal ob Miete oder Eigentum vom Gehalt bezahlen muss.
Das dürfen ruhig andere tun. So viel leisten und so wenig bekommen.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2020:

In Polen geboren -> mit 10 Jahren nach DE in ein Dorf gezogen -> 4 Jahre später in ein anderes Dorf umgezogen -> jetzt dualer Student in Leipzig -> nach Studienabschluss wahrscheinlich Umzug nach Berlin, sollte ich beim aktuellen Arbeitgeber bleiben

Dazu kommt in der Zukunft vielleicht ein einjahres Master in NL oder UK.

Zielstadt: Essen.

Warum gerade Essen? Ich mein, "woanders is' auch scheiße", aber dass jemand ausgerechnet hierhin will hört man doch eher selten. Grüße aus Holsterhausen!

Ich bin seit sieben Jahren im Pott, komme ursprünglich aus der Region Rhein-Neckar. Wenn ich nochmal dauerhaft umziehe, dann dorthin (halbes Jahr im Ausland ist was anderes). Da wohnt eben immer noch ein Großteil meiner langjährigen Freunde und Familie. Klar findet man anderswo auch Anschluss, aber für mich ist es nicht die gleiche Art Beziehung wie wenn man sich schon 20+ Jahre kennt. Muss jeder selbst wissen und ist sicher auch individuell verschieden.

Grüße aus Rüttenscheid! Geschmäcker sind unterschiedlich, aber ich finde Essen schon sehr in Ordnung. Preis/Leistung stimmt hier einfach und man ist recht schnell in Düsseldorf und am Flughafen. Bin auch zugezogen nach Essen!

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Essen ist das neue München!

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2020:

Ohje, schon sehr pauschalisierend hier.
Ist es das "einfache" Leben wenn man nicht die ganze Zeit unterwegs ist und ein festes Umfeld hat? Ihr wisst aber schon, dass man auch von einem festen Ort aus Karriere machen kann? Sogar die Welt entdecken kann ohne dafür gleich sein festen Standort verlassen zu müssen? Aus eurer Sicht scheint dass ja schon fast das langweilige Leben zu sein.

Ich denke, das kommt auch schlicht auf die eigenen Präferenzen an bzw. ist nicht zuletzt eine Typfrage. Mir bringt es abgesehen von gelegentlichem Urlaub Null, irgendwelche andren Orte kennenzulernen. Mich bereichern eher Dinge die ich tue, dafür brauche ich selten irgendwelche besonderen Orte. Ist es z.B. "einfacher", wenn man jahrelang in einer Band spielt und sich etwas regionale Bekanntheit aufbaut? Ist es "einfacher", wenn man sich im Sportverein engangiert, vielleicht Kinder trainiert und in den Wettkampfsport führt? Ist es "einfacher", wenn man selbst nebenher noch eine Sportkarriere hat? Solche Dinge gibt es zuhauf, die der Workoholic und "Oft-Umzieher" eher nicht haben wird. Man könnte umgekehrt sagen, sein Leben ist ziemlich einfach, denn er hat außer Arbeit nichts und muss vielleicht auch deshalb öfters mal umziehen, weil es sonst langweilig wird. Wie gesagt, alles Ansichtssache.

Ich glaube es kommt drauf an was man als 'einfach' definiert. Und jemandem der oft umzieht zu unterstellen, dass er außer Arbeit nichts hat, ist auch Schwachsinn. Es ist bei vielen auch einfach diese Abenteuerlust. Aus meiner Sichtweise ist es einfacher ein Leben zu führen in dem man seit seiner Kindheit die komplette Umgebung kennt und auch die Menschen in der Umgebung einen kennen. Es kostet viel mehr Anstrengungen jedes Mal neue Kontakte zu finden oder einem Verein beizutreten in dem man niemanden kennt. Man muss viel selbst organisieren weil man eben (noch) niemanden kennt, der einem helfen kann. Auf dem Dorf ist diese Situation natürlich nochmal verstärkt so. Ich komme aus einem 2000 EW Dorf und viele meiner Schulfreunde sind nie umgezogen und kennen ihre Freundein quasi seit dem Kindergarten und so und so das halbe Dorf. Willst du echt sagen, dass diese Leute es schwerer haben, als Leute die ständig umziehen und sich jedes Mal wieder alles aufbauen müssen?

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Jana Schmidtke

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2020:

Moin,

war wegen Corona mal wieder in der Heimat (Würzburg) und habe mich mit alten Freunden getroffen und viele sind einfach noch genau wie vor 7 Jahren dort fest verwurzelt. Bachelor, Master, Ausbildung in WÜ, noch im gleichen Verein und natürlich auch den ersten Job dort.
Ich habe da eher den gegenteiligen Weg gewählt. Work&Travel nach dem Abi, Bachelor in Wien und Master in UK mit 2 Auslandssemestern, zwischendrin dann nochmal für Praktika umgezogen. Auch für den Berufseinstieg habe ich jetzt einen Vertrag in Dublin unterschrieben, plane in ca. 2 Jahren wieder nach DE zurückzukehren.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinen Entscheidungen, habe viel erlebt und hatte ne gute Zeit im Studium. Auf der anderen Seite beneide ich teilweise dieses "einfache" Leben. Probleme Anschluss zu finden hatte ich jetzt nie, aber man muss größtenteils bei jedem Umzug natürlich einen neuen Freundeskreis aufbauen und das ist dann zeitlich auch immer begrenzt. Ich fühle mich irgendwie als wäre ich noch nirgends "angekommen". Geht es jemandem genauso und kann von seinen/ihren Erfahrungen berichten?

Wir sind in den letzten 2 Jahren 3 x umgezogen. jedes mal mit AWL Zentrum || Stadt & Land. Die gibt es in jeder Stadt meine ich. Die machen aber nicht nur Umzüge. Du Kannst auch ne Entrümpelung für das was nicht mehr mit soll durchführen lassen. Ach und die Renovieren auch. Mein Mann sagt gerade das die beim Verkauf von Immobilien auch einen Immobilienmakler besorgen.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

Spannender Thread. Ich komme zufällig ebenfalls aus Würzburg, war im Studium im Ausland und dann Job in München. Wollte dort aber nur die ersten 1-2 Jahre verbringen zum Netzwerken, da wir auch voll Remote arbeiten können. Durch COVID hat sich das beschleunigt und jetzt wieder in Würzburg mit Münchner Gehalt (90k). Beste aus zwei Welten.

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WiWi Gast

Wie erging es euch mit dem ständigen Umziehen?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2020:

Moin,

war wegen Corona mal wieder in der Heimat (Würzburg) und habe mich mit alten Freunden getroffen und viele sind einfach noch genau wie vor 7 Jahren dort fest verwurzelt. Bachelor, Master, Ausbildung in WÜ, noch im gleichen Verein und natürlich auch den ersten Job dort.
Ich habe da eher den gegenteiligen Weg gewählt. Work&Travel nach dem Abi, Bachelor in Wien und Master in UK mit 2 Auslandssemestern, zwischendrin dann nochmal für Praktika umgezogen. Auch für den Berufseinstieg habe ich jetzt einen Vertrag in Dublin unterschrieben, plane in ca. 2 Jahren wieder nach DE zurückzukehren.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinen Entscheidungen, habe viel erlebt und hatte ne gute Zeit im Studium. Auf der anderen Seite beneide ich teilweise dieses "einfache" Leben. Probleme Anschluss zu finden hatte ich jetzt nie, aber man muss größtenteils bei jedem Umzug natürlich einen neuen Freundeskreis aufbauen und das ist dann zeitlich auch immer begrenzt. Ich fühle mich irgendwie als wäre ich noch nirgends "angekommen". Geht es jemandem genauso und kann von seinen/ihren Erfahrungen berichten?

Ich hatte eine etwas andere Situation. Duales Studium bei einem Dax30 UN. Ich hatte weder eine Verbindung zum Arbeitsort des Dax30 noch zum Ort des dualen Studiums (Theoriephase). Es war für mich zum Ende hin eine Qual, würde ich so nicht mehr tun wegen des Aufwandes des Pendelns

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Digitalisierung verändert Personalarbeit

Digitalisierung in der Personalarbeit

Personaler nutzen immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen, wie eine aktuelle Studie vom Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey zeigt. Rund 280.000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Die Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen.

Personalauswahl: Lange Rekrutierungsprozesse frustrieren

Personalauswahl: Das Bild zeigt ein Kalenderblatt mit einer Null statt dem Datum und symbolisiert die unklare, lange Zeitspanne bei der Besetzung offener Stellen.

Die deutschen Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Späte Rückmeldung zum Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zum Auswahlprozess frustrieren Bewerber. Knapp zwei Drittel der Bewerber verlieren das Interesse an der Stelle, wenn der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Doch lange Rekrutierungsprozesse vergraulen nicht nur qualifizierte Bewerber. Sie frustrieren und überlasten zudem die eigenen Mitarbeiter, wie eine aktuelle Arbeitsmarktstudie unter 1000 Arbeitnehmer und 200 HR-Managern in Deutschland zeigt.

Talentmanagement: Wenig innovative Karrierewege für Talente

Talentmanagement

Unternehmen müssen sich deutlich klarer darüber werden, welche Talente sie zukünftig benötigen. Nur jedes dritte Unternehmen bietet Talenten innovative Karrierewege. Strategie für das Talent Management fehlt in jeder zweiten Firma, so lauten die Ergebnisse der Talent-Management-Studie 2018 “Trust in Talent” der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Innovative Unternehmen überlassen den Talenten die Verantwortung für ihre Entwicklung.

Arbeitszeit von Führungskräften: Nur die Hälfte präferiert Vertrauensmodell

Vertrauensarbeitszeit - Beleuchtete Bürogebäude in der Nacht.

Für drei Viertel der im Führungskräfteverband Chemie VAA vertretenen Fach- und Führungskräfte gilt Vertrauensarbeitszeit, aber nur die Hälfte zieht dieses Arbeitszeitmodell der Zeiterfassung vor. Das zeigt eine aktuelle Umfrage zur Arbeitszeit.

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

»perso-net.de« Portal zu Personalthemen mittelständischer Unternehmen

perso-net.de - Portal Personalthemen und HRM

Das Online-Portal »perso-net.de« bietet umfassendes Wissen zum Personalmanagement und ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten.

Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung macht Unternehmen familienfreundlicher

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich positiv auf Familien aus, denn mobiles Arbeiten ermöglicht Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Wird die Arbeitszeit individuell zugeschnitten, nehmen Beschäftigte ihr Unternehmen familienfreundlicher wahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur digitalen Arbeitswelt.

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