DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
BerufslebenWohlstand

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Autor
Beitrag
GeisterStudent

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

"Wir haben wahrscheinlich den Höhepunkt unseres Wohlstands hinter uns." Diesen Satz prägte Merz im Jahr 2022.

Wie oft habe ich mit Boomern und Rentnern geredet und gemerkt, wie mitleidig sie auf die heutige Generation blicken. Dabei geht es nicht nur um die Discokultur und den guten Musikgeschmack, sondern um knallharte ökonomische Realitäten. Während früher ein normales Arbeitergehalt eine gesamte Familie versorgen konnte, sind heute beide Partner gezwungen, Vollzeit zu arbeiten. Die Eigenheimfinanzierung rückt in weite Ferne, die Inflation, besonders bei den Lebensmittelpreisen, stabilisiert sich auf einem hohen Niveau, statt 2-3 geleaster Autos bleibt nur noch der Corsa und die erhoffte exotische Fernreise weicht dem Wattenmeer.

Sicher, relativ gesehen sind wir immer noch unglaublich wohlhabend, besonders viele "High Potentials", die sich in diesem Forum tummeln, weisen beachtliche Gehälter auf. Doch um welchen Preis? Besonders kinderreiche Familien fahren mit Sozialleistungen viel besser und stressfreier. Die Gen Z sieht auch keine Notwendigkeit mehr, Führungsverantwortung zu übernehmen oder sich den Hintern aufzureißen. Die Politik wird da keine Lösungen anbieten können. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, ob er seine 60+ Stunden abarbeitet und womöglich ein bescheidenes Vermögen anhäuft oder gleich loslässt und stattdessen die Hängematte aufspannt.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Ja, es ist vorbei

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Heutzutage heißt es wohl alles oder nichts.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Ich denke das spielen 2 Sachen ineinander:

  1. Ja, der Wohlstand ist relativ gesunken. Bzw. bestimmte Karrierepfade sind nicht mehr DER bringer wie früher. Bspw. schreiben hier im Forum immer wieder Leute davon, dass sie vor 10 Jahren zum Einstieg bei den BIG4 fast das Selbe bekommen haben wie heute. Ufff. Klar, nicht respräsentativ, aber sicher eine Beobachtung die man häufiger machen kann. Auch ich, als ich noch in meinem ursprünglichen Beruf als Facharbeiter unterwegs war, habe gespannt den Erzählungen der "alten Hasen" gelauscht die auf Montage im Ausland noch ECHT RICHTIG VIEL verdient haben. Da gabs Kandidaten, die nach 5 Jahren in der Ferne sich ein EFH bar gekauft haben. Man konnte sich tatsächlich Wohlstand noch "erarbeiten". Heute sind diese Stellen weit weniger attraktiv aufgrund von geringeren Pauschalen + erhöhten Abgaben. Meines Wissens findet sich da auch kaum noch jemand.

  2. Konsum. Ich weiß es ist abgedroschen, aber unterhaltet euch mal mit besagten "Boomern" oder Großeltern. Das Maß an ich würde es "täglichen Konsum" nennen ist ebenfalls rapide gestiegen. Stichwort "Bestellapp" ;)
    Zustäzlich das neue Smartphone alle 1 oder 2 Jahren. Vielleicht beim Leasing doch der 5er, nicht der Corsa. Neue Kleidung, einfach weil wieder Sommer ist. Das Gästezimmer würde mal eine neue Einrichtung brauchen. Das ließe sich ewig weiterführen. Ich denke man sollte dies fairerhalber mit einkalkulieren.
antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Tatsächlich hatten wir auch in den letzten 2-3 Jahrzehnten reales Wirtschaftswachstum und die Gehälter sind im Schnitt stärker gestiegen als die Inflation.
Ich sehe eher eine stark verzerrte Sicht auf die Vergangenheit und eine falsche Einschätzung wo man selbst in der Gesellschaft steht. Ein sehr gutes Beispiel sind hier z.b. die Immobilien. Die Eigentumsquote ist heute deutlich höher als in den 70er und 80er Jahren, das bedeutet mittlerweile lebt ein höherer Anteil der Bevölkerung in den eigenen 4-Wänden als früher, trotzdem glauben die meisten, es wäre früher deutlich einfacher gewesen.
Ähnliches Prinzip beim Arbeitsmarkt, die Boomer zeichnen sich dadurch aus sehr viele zu sein und hatten es daher verhältnismäßig schwer in gut bezahlte Jobs zu kommen (hohe Konkurrenz zum Berufseinstieg), da sind auch etliche Jobs besetzt worden um die heute ein großer Bogen gemacht wird, trotzdem stellen sich die Leute vor, man hätte damals mit 16 Jahren nur die Hand heben müssen um einen gut bezahlten Job bei IGM zu bekommen.

Meiner Erfahrung nach, sind es vorallem die Privilegierten, die sich beschweren. Da war der Vater Meister bei VW und sitzt im geerbten Häuschen, sieht sich selbst aber als klassische Mittelschicht, dazu kommt noch das der Sohn in den Himmel gelobt wird, weil er der erste mit Abi und Studium ist, der hat dann ein böses Erwachen.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Komplexes Thema.
Ja der Wohlstand sinkt dank der schlechten Politik der letzten 15 Jahre und dem Abwandern vieler Jobs ins Ausland (gerade SAP, Miele, VW) sowie der sinkenden Bereitschaft hart zu arbeiten.
Die globale Konkurrenz ist größer und wir müssten mehr arbeiten statt weniger wenn wir das Level halten wollten. Die Bereitschaft dazu sinkt.
Viele Gesetze und Vorschriften behindern zB neue Hausbauten
Die Konsummöglichkeiten und damit die Ausgaben für Klamotten, Reisen etc sind viel mehr also noch vor 20-30 Jahren, Internet sei Dank. Und so wird auch konsumiert.
Auf dem Immobilienmarkt und insgesamt bei der Vermögensverteilung kam es in den letzten 15 Jahren dank Niedrigzinsen zu Verwerfungen; wer investieren/anlegen konnte zieht davon.
In Summe Faktoren, die teils beeinflussbar waren und teils nicht.

Aber nochmals: auch vor 30-40 Jahren war die Eigentumsquote kaum höher und für ein Haus musste man sich idR sehr einschränken was viele heute nicht mehr wollen.
Es wurde weniger gereist und gekauft mangels Angebote und dem viel höheren Aufwand, den man zum konsumieren hatte. Und man war auch bereit, im Job mehr zu leisten und Führungsverantwortung zu übernehmen.
Auch heute kann man sich mit o.a. Verhaltensweisen einen Wohlstand erarbeiten. Es braucht Geduld, Leistungsbereitschaft und die Bereitschaft sich nicht überall im Konsum mit anderen zu vergleichen und etwas einzuschränken.
Bei dem vielen Gejammer hier habe ich oft das Gefühl, das die Leute immer das beste der verschiedenen Welten der letzten 40 Jahre haben wollen und für sich auch nicht Prioritäten setzen wollen

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Das Thema Bürgergeld stellt sich für einen Studierten überhaupt nicht. Es ist nachlesbar dass, Menschen, die arbeiten, haben grundsätzlich mehr Geld zur Verfügung, als Menschen, die eben nicht arbeiten.

Die Frage ist jedoch ob ich einen "Anspruch" auf EFH, 2-3 Urlaube, 2 große Autos und täglichen Coffee (alternativ Avocadostulle) to go habe.

Wahrscheinlich nicht. Und vor allem nicht gleichzeitig.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Kann ich gut nachvollziehen. Hab auch reduziert auf 35h, womöglich in Zukunft noch weniger. Karriereambitionen sind weg. Mein Lebensstandard wird sich selbst mit weiteren 2000€ oder 3000€ netto nicht mehr merklich ändern. Vor allem, da ich in so einer Position dann auch eine 50h-Woche oder mehr hätte. Vielleicht kann ich dann 20m² mehr mieten oder mein Auto hat noch 10 Funktionen mehr die eh keiner braucht. Toll!
Wir werden eh keinen Cent Rente über der Grundsicherung kriegen. KI und Nearshoring tun den Rest. Sollte sich nicht gravierend was ändern, mach mir auf dieser Welt keinen Stress mehr.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Schade, dass auch studierte Menschen auf dieses populistische Stammtisch Gequatsche reinfallen. Niemand will freiwillig Bürgergeld bekommen und den ganzen Tag nur zuhause sitzen. Es gibt ein paar wenige unbelehrbare Prozent, die das wollen aber das ist halt so im Sozialstaat. Und auch rein ökonomisch lohnt es sich immer noch mehr zu arbeiten als Bürgergeld zu bekommen.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Auch wenn der Beitrag offensichtlicher Troll ist, hier meine Meinung dazu:

In bestimmten Szenarien – und unter Berücksichtigung der viel genannten Work Life Balance – kann das durchaus Sinn ergeben, Bürgergeld der Arbeit vorzuziehen.

Für gut gebildete, gesunde, junge Menschen, welche keine Großfamilie gründen wollen, hingegen ist und bleibt das Arbeiten klar das bessere Modell.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Das Thema Bürgergeld stellt sich für einen Studierten überhaupt nicht. Es ist nachlesbar dass, Menschen, die arbeiten, haben grundsätzlich mehr Geld zur Verfügung, als Menschen, die eben nicht arbeiten.

Die Frage ist jedoch ob ich einen "Anspruch" auf EFH, 2-3 Urlaube, 2 große Autos und täglichen Coffee (alternativ Avocadostulle) to go habe.

Wahrscheinlich nicht. Und vor allem nicht gleichzeitig.

Dies gilt nur für Singles mit niedrigen Mieten.

In München mit 2 Kindern ist die tatsächliche Kaufkraft (bitte alle Bürgergeld Goodies wie kostenlose Vereine etc. miteinbeziehen) bei normalen Jobs wohl vergleichbar.
Auto/Büroklamotten kannst du dir sparen; genug Zeit selber zu kochen vs. überteuertes MUC Innenstadtessen mit Kollegen und so weiter.

Kenne Bekannte, die im Moment auf Bürgergeld sind und das Beste Leben haben.
Morgens joggen, dann mit Bierchen an die Isar und Buch lesen/Yoga/Mittagsschlaf.
Alleine die Wohnung kannst du mit 2000 netto/Monat beziffern.

antworten

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Ich glaube, ein Blick auf die Median- und Durchschnittsgehälter und dies zu den Mietpreisen gesetzt, beantwortet die Frage.

Vor allem in Ballungsgebieten müssen heute nicht wenige 40-50% für Miete bezahlen. Beispielsweise kostet eine - normale, schöne - Wohnung in Köln / Düsseldorf locker 1.1 - 1.4k warm. Selbst für jemanden, der 3k - 3.5k netto verdient ist es eine Hausnummer. Und wir reden hier von guten Gehältern. Ich glaube, dies führt zu viel frust. Ein Teil der Wohnungen in meinem Häuserblock sind für sozial-schwache Familien d.h. Bürgergeld Bezieher. Die Leben genauso gut wie Lara die jeden Tag mit dem Fahrrad zu Arbeit fährt.

Ich glaube, dass Delta für was man arbeiten geht vs. Bürgergeld ist nicht signifikant. Das merken auch die jungen Leute und setzen deswegen mehr auf WLB, Entfaltung statt auf die 60h Woche für nicht signifikant mehr Gehalt. Ich glaube, das ist sozialer Sprengstoff und wird uns langfristig absteigen lassen.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Also ich brauche keine tolle Karriere, sondern bin auch mit Studium sehr zufrieden als Sachbearbeiter. Und Erfolg kann ich mir auch Privat holen, etwa bei Hobbys und damit verbundene Wettbewerbe. Oder ich kann in einer Band oder einem Orchester spielen. Da kann man auch Erfolge feiern. Chillen und reisen, lesen, lernen und Zeit mit Familie, dass sind alles Dinge dich mich glücklich machen und die ich gerne mache.

Menschen sind verschieden. Ich sehe den privaten Raum als Glücksquelle an. Einfach auch z.B. im Garten sitzen und die Tiere beobachten usw bedeuten mir viel. Andere arbeiten gerne 80 Stunden und finden dort drin Erfüllung. Bürgergeld oder rumhartzen, dass ist nicht mein Level. Ich weiß genau, was ich geldtechnisch brauche und bin zufrieden damit. Und ich glaube auch nicht, dass sowas ein dauerhaft erfüllendes Modell ist, wenn man nur chillt.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Bürgergeld und Crypto Trading ist doch derzeit der Lifehack überhaupt.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Tatsächlich hatten wir auch in den letzten 2-3 Jahrzehnten reales Wirtschaftswachstum und die Gehälter sind im Schnitt stärker gestiegen als die Inflation.
Ich sehe eher eine stark verzerrte Sicht auf die Vergangenheit und eine falsche Einschätzung wo man selbst in der Gesellschaft steht. Ein sehr gutes Beispiel sind hier z.b. die Immobilien. Die Eigentumsquote ist heute deutlich höher als in den 70er und 80er Jahren, das bedeutet mittlerweile lebt ein höherer Anteil der Bevölkerung in den eigenen 4-Wänden als früher, trotzdem glauben die meisten, es wäre früher deutlich einfacher gewesen.
Ähnliches Prinzip beim Arbeitsmarkt, die Boomer zeichnen sich dadurch aus sehr viele zu sein und hatten es daher verhältnismäßig schwer in gut bezahlte Jobs zu kommen (hohe Konkurrenz zum Berufseinstieg), da sind auch etliche Jobs besetzt worden um die heute ein großer Bogen gemacht wird, trotzdem stellen sich die Leute vor, man hätte damals mit 16 Jahren nur die Hand heben müssen um einen gut bezahlten Job bei IGM zu bekommen.

Meiner Erfahrung nach, sind es vorallem die Privilegierten, die sich beschweren. Da war der Vater Meister bei VW und sitzt im geerbten Häuschen, sieht sich selbst aber als klassische Mittelschicht, dazu kommt noch das der Sohn in den Himmel gelobt wird, weil er der erste mit Abi und Studium ist, der hat dann ein böses Erwachen.

Zur Wahrheit der Eigentumsquote gehört allerdings auch, dass besonders in Ost die Eigentumsquote gestiegen ist. In Westdeutschland ist diese gleich geblieben. Allerdings finde ich diesen Faktor generell wenig aussagend, wenn man sich beispielsweise die Länder mit den höchsten Wohneigentumsquoten anschaut wie Rumänien, Slowakei oder Serbien würde ich behaupten, dass es uns in Deutschland trotzdem besser geht.

"Der Blick auf die Löhne zeigt: Seit dem Mauerfall beträgt die Steigerung der Medianeinkommen knapp 30%. Und das genügt nicht, um die gestiegenen Immobilienpreise zu kompensieren. Immobilien haben sich zwischen 1992 und 2018 inflationsbereinigt um 52% in ihrem Wert erhöht. Das heißt, sie sind 20% stärker gestiegen als die Löhne in demselben Zeitraum."

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Tatsächlich hatten wir auch in den letzten 2-3 Jahrzehnten reales Wirtschaftswachstum und die Gehälter sind im Schnitt stärker gestiegen als die Inflation.
Ich sehe eher eine stark verzerrte Sicht auf die Vergangenheit und eine falsche Einschätzung wo man selbst in der Gesellschaft steht. Ein sehr gutes Beispiel sind hier z.b. die Immobilien. Die Eigentumsquote ist heute deutlich höher als in den 70er und 80er Jahren, das bedeutet mittlerweile lebt ein höherer Anteil der Bevölkerung in den eigenen 4-Wänden als früher, trotzdem glauben die meisten, es wäre früher deutlich einfacher gewesen.
Ähnliches Prinzip beim Arbeitsmarkt, die Boomer zeichnen sich dadurch aus sehr viele zu sein und hatten es daher verhältnismäßig schwer in gut bezahlte Jobs zu kommen (hohe Konkurrenz zum Berufseinstieg), da sind auch etliche Jobs besetzt worden um die heute ein großer Bogen gemacht wird, trotzdem stellen sich die Leute vor, man hätte damals mit 16 Jahren nur die Hand heben müssen um einen gut bezahlten Job bei IGM zu bekommen.

Meiner Erfahrung nach, sind es vorallem die Privilegierten, die sich beschweren. Da war der Vater Meister bei VW und sitzt im geerbten Häuschen, sieht sich selbst aber als klassische Mittelschicht, dazu kommt noch das der Sohn in den Himmel gelobt wird, weil er der erste mit Abi und Studium ist, der hat dann ein böses Erwachen.

Ich denke auch, dass es vor allem mit den falschen Erwartungen zusammenhängt. Viele sind sich nicht bewusst, was die eigentliche Mittelschicht in Deutschland bedeutet.
Die Range in der "mittlere Mitte" laut Ifo-Institut als Single im Jahr 2019 ist 23.300€ bis 34.950€ nach verfügbarem Haushaltseinkommen.

Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass man zur Mittelschicht gehört mit unter 2.000€ Netto pro Monat. Die "untere Mitte beginnt sogar bei unter 1.500€ netto monatlich.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Das Thema Bürgergeld stellt sich für einen Studierten überhaupt nicht. Es ist nachlesbar dass, Menschen, die arbeiten, haben grundsätzlich mehr Geld zur Verfügung, als Menschen, die eben nicht arbeiten.

Die Frage ist jedoch ob ich einen "Anspruch" auf EFH, 2-3 Urlaube, 2 große Autos und täglichen Coffee (alternativ Avocadostulle) to go habe.

Wahrscheinlich nicht. Und vor allem nicht gleichzeitig.

also wenn du den täglichen kaffee schon als luxus definierst dann hätte dir die udssr als wohlstandsmodell zugesagt

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Ja man kennts die kinderreichen Bürgergeldbezieher und Arbeiterfamilien mit Alleinverdiener, Eigenheim, 2-3 geleasten Neuwagen und jährlicher Fernreise, lel.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Kenne Bekannte, die im Moment auf Bürgergeld sind und das Beste Leben haben.
Morgens joggen, dann mit Bierchen an die Isar und Buch lesen/Yoga/Mittagsschlaf.
Alleine die Wohnung kannst du mit 2000 netto/Monat beziffern.

Sry Mittagschlaf und Yoga befriedigt mich aber nicht die nächsten 10 Jahre. Ruckzuck trinkst du vormittags schon 3 Bier an der Isar.

Viel Spaß damit.

Ich arbeite 40h in einer Leitungsfunktion und mein Gehalt hat sich verdoppelt. Karriere lohnt sich schon....aber es kann nicht jeder Karriere machen.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Ich arbeite 40h in einer Leitungsfunktion und mein Gehalt hat sich verdoppelt. Karriere lohnt sich schon....aber es kann nicht jeder Karriere machen.

Keiner bezweifelt, dass bei sehr gutem Einkommen auch jetzt noch ein gewisser Wohlstand möglich ist. Früher war das Haus aber auch ohne Leitungsfunktion und mit "normalen" Berufen drin.

Durfte am Wochenende wieder dem Schwiegeropa lauschen und den impliziten Vorwürfen gegenüber meiner Generation zuhören:

An der FH Ingenieurwesen studiert, danach Gutachter beim Landkreis geworden, keine Führungsverantwortung, Frau zu Hause, bis zur Rente kein Aufstieg. Da war neben dem Reihenhaus in einer Metropolregion auch noch Urlaub in damals exotischen Regionen wie Marokko, Türkei oder Finnland drin, mit dem Flieger oder gleich dem Kreuzfahrtschiff (soviel auch zum Thema größeren Konsums). Haus wurde mit 25 nach dem Studium gebaut, EK wollte die Bank dank Arbeitgeber Staat nicht.

Ist dieser Karriereweg heute noch möglich? Nein.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Sry Mittagschlaf und Yoga befriedigt mich aber nicht die nächsten 10 Jahre.

Wer sagt dass man das machen muss. Gibt genug Möglichkeiten sich ehrenamtlich oder auch über Minijobs zu engagieren.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Sry Mittagschlaf und Yoga befriedigt mich aber nicht die nächsten 10 Jahre. Ruckzuck trinkst du vormittags schon 3 Bier an der Isar.

Viel Spaß damit.

Ich arbeite 40h in einer Leitungsfunktion und mein Gehalt hat sich verdoppelt. Karriere lohnt sich schon....aber es kann nicht jeder Karriere machen.

Kann ich nur bestätigen. Ich habe phasenweise (sehr) viel gearbeitet, aber bis auf 1, 2 Jahre im Jahresschnitt nie mehr als ~45h/Woche, meistens sogar weniger. Bin von KMU Beratung über Big4 zu einer Führungsposition im Konzern gekommen und der Unterschied im Netto von 80k zu 120k ist schon massiv spürbar. Sobald man über den ~90k BBG für die Rente verdient, spürt man jeden Euro mehr wieder deutlicher. Doof ist die Spanne von 70k bis 90k da ist die Grenzabgabenlast extrem hoch.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Doch jeder schon, aber nicht alle.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Sry Mittagschlaf und Yoga befriedigt mich aber nicht die nächsten 10 Jahre. Ruckzuck trinkst du vormittags schon 3 Bier an der Isar.

Viel Spaß damit.

Ich arbeite 40h in einer Leitungsfunktion und mein Gehalt hat sich verdoppelt. Karriere lohnt sich schon....aber es kann nicht jeder Karriere machen.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Ja man kennts die kinderreichen Bürgergeldbezieher und Arbeiterfamilien mit Alleinverdiener, Eigenheim, 2-3 geleasten Neuwagen und jährlicher Fernreise, lel.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Sry Mittagschlaf und Yoga befriedigt mich aber nicht die nächsten 10 Jahre. Ruckzuck trinkst du vormittags schon 3 Bier an der Isar.

Viel Spaß damit.

Ich arbeite 40h in einer Leitungsfunktion und mein Gehalt hat sich verdoppelt. Karriere lohnt sich schon....aber es kann nicht jeder Karriere machen.

das waren nur Beispiele.
Kannst genauso gut Tee statt Bier trinken.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Diese Aussage wurde doch schon längst widerlegt. Grundsätzlich kann das auch gar nicht der Fall sein, denn im Niedriglohnsektor kommst du ganz sicher nicht besser weg als mit Bürgergeld. Die oberflächlichen Vergleiche lassen ja sogar noch die Pendelkosten und Pendelzeit weg, um den Arbeitslohn im Vergleich zum Bürgergeld besser aussehen zu lassen.

Mit Bürgergeld werden die Wohnkosten komplett erstattet und bei den hohen Mieten wird es für einen immer größeren Teil der arbeitenden Bevölkerung immer schwieriger hier mitzuhalten.

Der entscheidende Faktor ist Grenznutzen zu Grenzkosten. Der Bürgergeldempfänger hat null Aufwand, der Arbeiter aber eine Menge.

Ich zitiere mal:
"Die reale Differenz zum Bürgergeld muss 1600 Euro netto betragen, damit sich rein rational betrachtet eine Lohnarbeit gegenüber dem Bürgergeld in einer Weise rechnet, die dem Mindestlohn entspricht. Nehmen wir an, unser Beispielbürger wohnt in einer 40 Quadratmeter großen Einzimmerwohnung in Frankfurt, die exakt im Mietspiegel liegt, so bekäme er monatlich 1643 Euro Bürgergeld als Boden, unter den er im ersten Jahr nicht ohne weiteres fallen kann, während ihm ab dem zweiten Jahr 425 Euro weniger für die Miete überwiesen würden. Damit jede Stunde Erwerbsarbeit ihm demgegenüber mindestens den Mindestlohn einbringt, müsste er folglich 3243 Euro Nettogehalt erzielen, was einem Bruttoeinkommen von 5300 Euro im Monat entspricht. Hiermit zählte er zu den 10 Prozent der Topverdiener in diesem Land."

Deswegen wirds nächstes Jahr auch eine Nullrunde beim Bürgergeld geben müssen, denn finanzierbar ist das jetzt schon nicht mehr.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Das Thema Bürgergeld stellt sich für einen Studierten überhaupt nicht. Es ist nachlesbar dass, Menschen, die arbeiten, haben grundsätzlich mehr Geld zur Verfügung, als Menschen, die eben nicht arbeiten.

Die Frage ist jedoch ob ich einen "Anspruch" auf EFH, 2-3 Urlaube, 2 große Autos und täglichen Coffee (alternativ Avocadostulle) to go habe.

Wahrscheinlich nicht. Und vor allem nicht gleichzeitig.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Für mich ist der ausschlaggebende Grund, der gegen Bürgergeld spricht, ein anderer:
Wer Bürgergeld bezieht, kann sein Leben nicht planen. Er ist Spielball der Politik und zukünftiger Regierungen.
Was, wenn das Bürgergeld abgeschafft wird? Wenn wir aufgrund veränderter politischer Lage in fünf oder zehn Jahren keinen Sozialstaat mehr wie heute haben?

Wer sich in die soziale Hängematte legt, für den entscheiden andere. Das kann durchaus nett sein, sich je nach gesellschaftlicher Stimmung und politischer Lage aber ziemlich rasch ändern.
Das hängt natürlich vom Typ Mensch ab, aber ich könnte niemals meine Selbstbestimmtheit derart abgeben und mich einem System ausliefern, indem ich einen auf "Chillen und Bürgi" mache.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Ich bin beim Vorposter.

In München und anderen grossen Städten lohnt sich Bürgergeld extrem. Kenne selbst einige die es so machen. Man kommt so auch an Wohnungen wo man sonst nicht rankommt wegen Quote zur sozialen Belegung etc. Neubau.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

So ein Blödsinn dieses Gerede von der sozialen Hängematte und dieses permanente schlecht reden.
Krisen hatten wir schon einmal. Und wir werden diese immer wieder haben.
Wenn ihr mal eure Weinerlichkeit abgebt kann auch etwas werden.
Niemand hat vor Deutschland abzuschaffen.
Nur klein Kinder die rum heulen.
Vermutlich einhergehend mit latenter Fremdenfeindlichkeit.
Es werden Reformen kommen. Es wird Maßnahmen geben.
Es gibt Fortschritt.
Der Rest ist seichtes Gerede von Leuten die vermutlich nie ernsthaft hart arbeiten mussten.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Das Thema Bürgergeld stellt sich für einen Studierten überhaupt nicht. Es ist nachlesbar dass, Menschen, die arbeiten, haben grundsätzlich mehr Geld zur Verfügung, als Menschen, die eben nicht arbeiten.

Die Frage ist jedoch ob ich einen "Anspruch" auf EFH, 2-3 Urlaube, 2 große Autos und täglichen Coffee (alternativ Avocadostulle) to go habe.

Wahrscheinlich nicht. Und vor allem nicht gleichzeitig.

Sehe ich ähnlich. Die Frage ist doch, wo die Prios liegen. Bürgergeld ist keine Alternative, man muss doch auch mal weiter denken- ja, da gibts Leute die sehen kaum einen Unterschied in der Berechnung, weil das ein zu niedriger Lohn ist; aber man muss doch perspektivisch denken und wechseln, aufsteigen, weiterbilden etc., nur das machen eben viele nicht weil sie nicht wollen oder können oder oder oder. Hab jetzt selber mit meiner Frau nicht die Riesenkarriere (Teamleitung ÖD und Sachbearbeiterin) , aber wir haben trotzdem ein EFH und fahren in Urlaub etc. Alles gleichzeitig haben wir aber sicher nicht, sondern können halt rechnen und wissen, dass das Geld eher ins Haus fließt als in die Avocado-Stulle und machen da halt Abstriche ohne groß Verluste zu machen. Mir ist das aber mehr wert und ich bin zufrieden

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Ich bin auch kein Karrieretyp, mir reicht mein Job im öD. Getreu dem Motto "Das letzte Hemd hat eh keine Taschen" gebe ich mein Geld lieber jetzt aus, als auf irgendwas zu sparen, was ich vielleicht doch nicht haben werde. Und wenn man 40 Jahre + für Staat und Vaterland arbeitet, brav seine Abgaben zahlt, kann ich auch erwarten, dass sich selbiger irgendwann auch mal um mich kümmert, wenn es nicht mehr reicht.

Die Großeltern konnten sich noch sehr viel leisten von einem Arbeitergehalt und wenn die jungen Leute sehen, dass da kaum was übrig bleibt bei einem Normalverdiener, was ja auch den Großteil der Beschäftigten ausmacht, kann ich deren Gesichtspunkte schon verstehen. Ich habe nur ein Leben und warum sollte man dies für eine Karriere verschwenden, wenn man es nicht ausdrücklich für sich will? Freizeit und Lebenszeit gibt einem niemand mehr zurück. Ich bin mit weniger zufrieden und lebe auch einen gewissen Minimalismus.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Wir sind ein unglaublich reiches Land und nehmen dennoch das Meiste von denen die nur ein bisschen mehr haben. Man müsste die unteren Einkommen entlasten und die Vermögenssteuer wieder einführen. Im Gegenzug aber auch einige Vorschriften entschlacken.

Allein die Abgabenordnung im Finanzamt (regelt die Arbeitsweise der Finanzverwaltung) könne um 20-25% eingedampft werden. Auch die Landesbauordnungen gehören zusammen mit der Bundesbauordnung entschlackt. Ein Thema was ich aus persönlicher Erfahrung kenne ist z.B. Geschossdecke. Ich kann aufgrund der Vorgaben in Niedersachsen nur 4stöckig bauen während 50km weiter in den Niederlanden das gleiche Gebäude 5 Stockwerke hat. Ausschließlich wegen der dicken Geschossdecken.

Ansonsten sehe ich das Problem bei der Boomer- und Generation X. Die Kostenexplosion in der Pflege, Rente etc. haben sie doch selbst durch wenige Kinder verursacht. Die Kinder die entstanden prügeln sich jetzt um überhaupt mal die 100k zu knacken. Das ist aber auch eine Sache der gesellschaftlichen Pflicht eines Unternehmens zurückzugeben. Wenn ich als studierter Sachbearbeiter 80k bekomme, aber der GF meiner GmbH 2,1 Mil. inkl. variabler Bezüge, dann ist da ein Missverhältnis.

Es ist also nicht per se schlechter geworden, nein es sind manche zu gierig geworden die nehmen was uns allen dann fehlt.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Da bin ich nur teilweise bei dir.

Ein Problem ist der inzwischen gigantische Sozialstaat in Kombination mit der hohen Teilzeitquote. In keinem OECD Land wird weniger gearbeitet als in der BRD.

Die Sozialausgaben haben sich seit 2000 mehr als verdoppelt. Hinzu kommen diverse Arbeits- und Sozialstandards, die Arbeiten unattraktiver machen. Die Diskussion über die 4 Tage Woche kommt genau daher. Dabei arbeiten fast 40 % aller Beschäftigten schon in Teilzeit (s. IAB Daten).

Interessanterweise beschweren sich viele Leute über die angeblich so hohen Kosten und den vermeintlich geringeren Lebensstandard, sind aber nicht bereit, mehr zu arbeiten. Stattdessen fordert der Bürger immer mehr Geld vom Staat oder mehr Stellen im Gesundheits- und Bildungswesen, wo die Teilzeitquoten noch mal höher sind.

Spitzenverdiener arbeiten i. d. R. deutlich mehr als 40 h und zahlen dafür schon sehr hohe Abgaben. Noch mehr Steuern zu fordern, würde auch noch die letzten Leistungsträger ins Ausland treiben.

Hier muss von der Politik dringend mal Klartext gesprochen werden. Es hat sich ein unglaubliches Anspruchsdenken entwickelt, das längst nicht mehr zur Leistungsfähigkeit des Staates passt.

Selbst nach dem Denkzettel der Europawahl haben viele Politiker noch nicht verstanden, wie unzufrieden die Bürger sind. Die Populisten profitieren und machen alles noch schlimmer.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2024:

Wir sind ein unglaublich reiches Land und nehmen dennoch das Meiste von denen die nur ein bisschen mehr haben. Man müsste die unteren Einkommen entlasten und die Vermögenssteuer wieder einführen. Im Gegenzug aber auch einige Vorschriften entschlacken.

Allein die Abgabenordnung im Finanzamt (regelt die Arbeitsweise der Finanzverwaltung) könne um 20-25% eingedampft werden. Auch die Landesbauordnungen gehören zusammen mit der Bundesbauordnung entschlackt. Ein Thema was ich aus persönlicher Erfahrung kenne ist z.B. Geschossdecke. Ich kann aufgrund der Vorgaben in Niedersachsen nur 4stöckig bauen während 50km weiter in den Niederlanden das gleiche Gebäude 5 Stockwerke hat. Ausschließlich wegen der dicken Geschossdecken.

Ansonsten sehe ich das Problem bei der Boomer- und Generation X. Die Kostenexplosion in der Pflege, Rente etc. haben sie doch selbst durch wenige Kinder verursacht. Die Kinder die entstanden prügeln sich jetzt um überhaupt mal die 100k zu knacken. Das ist aber auch eine Sache der gesellschaftlichen Pflicht eines Unternehmens zurückzugeben. Wenn ich als studierter Sachbearbeiter 80k bekomme, aber der GF meiner GmbH 2,1 Mil. inkl. variabler Bezüge, dann ist da ein Missverhältnis.

Es ist also nicht per se schlechter geworden, nein es sind manche zu gierig geworden die nehmen was uns allen dann fehlt.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2024:

Wir sind ein unglaublich reiches Land und nehmen dennoch das Meiste von denen die nur ein bisschen mehr haben. Man müsste die unteren Einkommen entlasten und die Vermögenssteuer wieder einführen. Im Gegenzug aber auch einige Vorschriften entschlacken.

Allein die Abgabenordnung im Finanzamt (regelt die Arbeitsweise der Finanzverwaltung) könne um 20-25% eingedampft werden. Auch die Landesbauordnungen gehören zusammen mit der Bundesbauordnung entschlackt. Ein Thema was ich aus persönlicher Erfahrung kenne ist z.B. Geschossdecke. Ich kann aufgrund der Vorgaben in Niedersachsen nur 4stöckig bauen während 50km weiter in den Niederlanden das gleiche Gebäude 5 Stockwerke hat. Ausschließlich wegen der dicken Geschossdecken.

Ansonsten sehe ich das Problem bei der Boomer- und Generation X. Die Kostenexplosion in der Pflege, Rente etc. haben sie doch selbst durch wenige Kinder verursacht. Die Kinder die entstanden prügeln sich jetzt um überhaupt mal die 100k zu knacken. Das ist aber auch eine Sache der gesellschaftlichen Pflicht eines Unternehmens zurückzugeben. Wenn ich als studierter Sachbearbeiter 80k bekomme, aber der GF meiner GmbH 2,1 Mil. inkl. variabler Bezüge, dann ist da ein Missverhältnis.

Es ist also nicht per se schlechter geworden, nein es sind manche zu gierig geworden die nehmen was uns allen dann fehlt.

sorry, dass mit dem GF ist so ein dummes Argument der Linken "der böse Jefe verdient mehr als Sachbearbeiter" deswegen sind die Löhne niedrig.

Für 2 mio CEO Gehalt muss die Firma schon ordentlich groß sein (Durchschnittliches CEO Gehalt in Deutschland sind 150-180k)
Bei 1000 FTE wären das gerade mal 1k netto = 12€ mehr im Monat für jeden Mitarbeiter.
Das ist nicht der Grund wieso Rente- und Sozialsysteme überlastet sind oder dein Gehalt nicht höher ist....

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Für mich ist der ausschlaggebende Grund, der gegen Bürgergeld spricht, ein anderer:
Wer Bürgergeld bezieht, kann sein Leben nicht planen. Er ist Spielball der Politik und zukünftiger Regierungen.
Was, wenn das Bürgergeld abgeschafft wird? Wenn wir aufgrund veränderter politischer Lage in fünf oder zehn Jahren keinen Sozialstaat mehr wie heute haben?

Wer sich in die soziale Hängematte legt, für den entscheiden andere. Das kann durchaus nett sein, sich je nach gesellschaftlicher Stimmung und politischer Lage aber ziemlich rasch ändern.
Das hängt natürlich vom Typ Mensch ab, aber ich könnte niemals meine Selbstbestimmtheit derart abgeben und mich einem System ausliefern, indem ich einen auf "Chillen und Bürgi" mache.

So sehe ich es auch. Letztlich wird kein studierter Wiwi wirklich ernst machen und Bürgergeld beziehen, weil er dann sein Selbstwertgefühl gleich mit an den Nagel hängt.
Das Thema taugt doch nur zur Systemkritik.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Komplexes Thema.
Ja der Wohlstand sinkt dank der schlechten Politik der letzten 15 Jahre und dem Abwandern vieler Jobs ins Ausland (gerade SAP, Miele, VW) sowie der sinkenden Bereitschaft hart zu arbeiten.
Die globale Konkurrenz ist größer und wir müssten mehr arbeiten statt weniger wenn wir das Level halten wollten. Die Bereitschaft dazu sinkt.
Viele Gesetze und Vorschriften behindern zB neue Hausbauten
Die Konsummöglichkeiten und damit die Ausgaben für Klamotten, Reisen etc sind viel mehr also noch vor 20-30 Jahren, Internet sei Dank. Und so wird auch konsumiert.
Auf dem Immobilienmarkt und insgesamt bei der Vermögensverteilung kam es in den letzten 15 Jahren dank Niedrigzinsen zu Verwerfungen; wer investieren/anlegen konnte zieht davon.
In Summe Faktoren, die teils beeinflussbar waren und teils nicht.

Aber nochmals: auch vor 30-40 Jahren war die Eigentumsquote kaum höher und für ein Haus musste man sich idR sehr einschränken was viele heute nicht mehr wollen.
Es wurde weniger gereist und gekauft mangels Angebote und dem viel höheren Aufwand, den man zum konsumieren hatte. Und man war auch bereit, im Job mehr zu leisten und Führungsverantwortung zu übernehmen.
Auch heute kann man sich mit o.a. Verhaltensweisen einen Wohlstand erarbeiten. Es braucht Geduld, Leistungsbereitschaft und die Bereitschaft sich nicht überall im Konsum mit anderen zu vergleichen und etwas einzuschränken.
Bei dem vielen Gejammer hier habe ich oft das Gefühl, das die Leute immer das beste der verschiedenen Welten der letzten 40 Jahre haben wollen und für sich auch nicht Prioritäten setzen wollen

„ die Gehälter sind im Schnitt stärker gestiegen als die Inflation“

In welchem Paralleluniversum war das?

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Lass doch die Leute die nix haben außen vor. Auch pro Erwerbstätigen steigt die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden seit Jahren. Der Minijob muss halt mal weg und den Frauen die Chance gegeben werden zu arbeiten. Also Müttern die ständig daheim bleiben müssen weil Kita zu.

Ich hatte 2 Mitarbeiterinnen die deswegen gekündigt haben. 2 weitere wollte ich ausbilden (Kfr. Bürokommunikation und eine Fachlageristin) aber aufgrund der Regelung im SGB II hat sie nur nachrrangingen Anspruch auf Kinderbetreuung. Ich wäre ihr sogar auf 35 statt 40h entgegen gekommen aber sie kriegt max. 6h Betreuungszeit. Das ist doch verrückt. Seitdem ich Leute einstelle, kriege ich von Pseudo Machos echt genug. Kann sich ein Merz hinstellen und schwafeln was er will. Aber es hilft nichts. Wo sind denn die Väter von den Kindern alleinerziehender Mütter? Weg.

Warum mich das so wütend macht? Die Angestellten bringen mir Kohle! Ich kann meine Aufträge nicht erledigen ohne diese Kräfte. Wachsen halt nicht auf Bäumen.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2024:

Da bin ich nur teilweise bei dir.

Ein Problem ist der inzwischen gigantische Sozialstaat in Kombination mit der hohen Teilzeitquote. In keinem OECD Land wird weniger gearbeitet als in der BRD.

Die Sozialausgaben haben sich seit 2000 mehr als verdoppelt. Hinzu kommen diverse Arbeits- und Sozialstandards, die Arbeiten unattraktiver machen. Die Diskussion über die 4 Tage Woche kommt genau daher. Dabei arbeiten fast 40 % aller Beschäftigten schon in Teilzeit (s. IAB Daten).

Interessanterweise beschweren sich viele Leute über die angeblich so hohen Kosten und den vermeintlich geringeren Lebensstandard, sind aber nicht bereit, mehr zu arbeiten. Stattdessen fordert der Bürger immer mehr Geld vom Staat oder mehr Stellen im Gesundheits- und Bildungswesen, wo die Teilzeitquoten noch mal höher sind.

Spitzenverdiener arbeiten i. d. R. deutlich mehr als 40 h und zahlen dafür schon sehr hohe Abgaben. Noch mehr Steuern zu fordern, würde auch noch die letzten Leistungsträger ins Ausland treiben.

Hier muss von der Politik dringend mal Klartext gesprochen werden. Es hat sich ein unglaubliches Anspruchsdenken entwickelt, das längst nicht mehr zur Leistungsfähigkeit des Staates passt.

Selbst nach dem Denkzettel der Europawahl haben viele Politiker noch nicht verstanden, wie unzufrieden die Bürger sind. Die Populisten profitieren und machen alles noch schlimmer.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2024:

Es ist also nicht per se schlechter geworden, nein es sind manche zu gierig geworden die nehmen was uns allen dann fehlt.

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Ich denke auch, dass es vor allem mit den falschen Erwartungen zusammenhängt. Viele sind sich nicht bewusst, was die eigentliche Mittelschicht in Deutschland bedeutet.
Die Range in der "mittlere Mitte" laut Ifo-Institut als Single im Jahr 2019 ist 23.300€ bis 34.950€ nach verfügbarem Haushaltseinkommen.

Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass man zur Mittelschicht gehört mit unter 2.000€ Netto pro Monat. Die "untere Mitte beginnt sogar bei unter 1.500€ netto monatlich.

Mit 34k ist man mittelschicht. Alles klar. :DD So eine Statistik kann auch wieder nur aus Deutschland kommen

antworten
WiWi Gast

Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

WiWi Gast schrieb am 15.06.2024:

Mit 34k ist man mittelschicht. Alles klar. :DD So eine Statistik kann auch wieder nur aus Deutschland kommen

So ein Kommentar kann auch wieder nur aus dem wiwi treff kommen.

Beim verfügbaren Einkommen sind Steuern und Sozialabgaben schon abgezogen und dementsprechend reden wir hier von ca. 55k, was sicherlich die Mittelschicht beschreibt. Das ist übrigens außerhalb der A Städte ein Gehalt von dem man Leben kann, auch wenn sich das die IB/UB Jünger in dem Forum nur schwer vorstellen können.

antworten

Artikel zu Wohlstand

4,5 Millionen Beschäftigte machen Überstunden, ein Fünftel davon sind unbezahlt

Für viele Beschäftigte in Deutschland gehören Überstunden zum Arbeitsalltag. 4,5 Millionen von ihnen haben im Jahr 2021 mehr gearbeitet, als im Arbeitsvertrag vereinbart. Davon haben 22 Prozent Mehrarbeit in Form unbezahlter Überstunden geleistet. Überstunden sind vor allem in der Finanzbranche, Versicherungsbranche und der Energieversorgung verbreitet. Dabei leisteten Männer etwas häufiger Mehrarbeit als Frauen.

Burnout: Gut jeder dritte Arbeitgeber ist besorgt um die Mitarbeiter

Burnout: Das Bild zeigt eine übermüdete Mitarbeiterin im Büro.

Ein großer Teil der Fehlzeiten im Büro ist auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Den psychischen Erkrankungen voran geht häufig ein Burnout, ein weit verbreitetes Erschöpfungssyndrom. Unternehmen haben die Bedeutung des Themas bereits erkannt. 39 Prozent der deutschen Führungskräfte rechnen damit, dass es bei ihren Mitarbeitenden dieses Jahr zu einem Burnout kommen kann. Vor allem Unsicherheit und Mehrfachbelastungen sind Auslöser für einen Burnout am Arbeitsplatz. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Arbeitsmarktstudie von Robert Half.

Bewerbungsgespräche per Videointerview sind die große Ausnahme

Recruiting: Bewerbungsgespräche per Videointerview einer jungen Frau

Vier von zehn Personalern führen im Vorfeld der Vorstellungsgespräche keine Telefonate. Nur jeder fünfte Personalverantwortliche macht vorher Videointerviews. Neun von zehn Personalern führen Auswahlgespräche mit Bewerbern immer vor Ort.

Digitalisierung verändert Personalarbeit

Digitalisierung in der Personalarbeit

Personaler nutzen immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen, wie eine aktuelle Studie vom Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey zeigt. Rund 280.000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Die Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen.

Personalauswahl: Lange Rekrutierungsprozesse frustrieren

Personalauswahl: Das Bild zeigt ein Kalenderblatt mit einer Null statt dem Datum und symbolisiert die unklare, lange Zeitspanne bei der Besetzung offener Stellen.

Die deutschen Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Späte Rückmeldung zum Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zum Auswahlprozess frustrieren Bewerber. Knapp zwei Drittel der Bewerber verlieren das Interesse an der Stelle, wenn der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Doch lange Rekrutierungsprozesse vergraulen nicht nur qualifizierte Bewerber. Sie frustrieren und überlasten zudem die eigenen Mitarbeiter, wie eine aktuelle Arbeitsmarktstudie unter 1000 Arbeitnehmer und 200 HR-Managern in Deutschland zeigt.

Talentmanagement: Wenig innovative Karrierewege für Talente

Talentmanagement

Unternehmen müssen sich deutlich klarer darüber werden, welche Talente sie zukünftig benötigen. Nur jedes dritte Unternehmen bietet Talenten innovative Karrierewege. Strategie für das Talent Management fehlt in jeder zweiten Firma, so lauten die Ergebnisse der Talent-Management-Studie 2018 “Trust in Talent” der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Innovative Unternehmen überlassen den Talenten die Verantwortung für ihre Entwicklung.

Arbeitszeit von Führungskräften: Nur die Hälfte präferiert Vertrauensmodell

Vertrauensarbeitszeit - Beleuchtete Bürogebäude in der Nacht.

Für drei Viertel der im Führungskräfteverband Chemie VAA vertretenen Fach- und Führungskräfte gilt Vertrauensarbeitszeit, aber nur die Hälfte zieht dieses Arbeitszeitmodell der Zeiterfassung vor. Das zeigt eine aktuelle Umfrage zur Arbeitszeit.

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

»perso-net.de« Portal zu Personalthemen mittelständischer Unternehmen

perso-net.de - Portal Personalthemen und HRM

Das Online-Portal »perso-net.de« bietet umfassendes Wissen zum Personalmanagement und ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten.

Flexiblere Arbeitszeiten sorgen für mehr Produktivität

Ein Hund kuschelt auf dem Arm eines sitzenden Mannes mit weißem Hemd und einer Armbanduhr.

Klassische Jobs, in denen morgens begonnen und zu festen Zeiten gearbeitet wird, werden seltener. Immer mehr Arbeitnehmer fordern flexiblere Arbeitszeiten, und auch die Unternehmen profitieren von individuell auf den Betrieb und die Mitarbeiter zugeschnittenen Arbeitszeitmodellen. Das Prinzip der flexiblen Arbeitszeiten kann Gleitzeit, Teilzeit oder die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten umfassen. Wir zeigen, warum mehr Flexibilität in den meisten Fällen zu mehr Produktivität führt.

Wie wird man Product Owner?

Agiles Arbeiten: Ein Product Owner leitet ein Meeting im Unternehmen.

Mit zunehmender Globalisierung und Digitalisierung haben sich die Anforderungen an Unternehmen verändert. Eine hohe Reaktionsfähigkeit des Unternehmens bedeutet meist einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Deshalb gewinnen flexible Arbeitszeitmodelle sowie die Auflösung streng hierarchischer Führungsstrukturen an Popularität. Zum Umfeld dieses agilen Arbeitens gehört auch der so genannte Product Owner.

Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter steigern – Digitalisierung der Büros

Ein junges Mädchen hält ein rotes Banner mit dem Schriftzug "Keep Exploring" am Grand Canyon hoch.

Die Digitalisierung der Büros bietet einige Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit und die Motivation der Mitarbeiter zu fördern und zu steigern. Zu den wichtigsten Punkten gehören dabei eine vereinfachte Kommunikation, papierloses Arbeiten und Gamification Ansätze. Letztere hat Volkswagen derzeit zum Beispiel über das Durchlaufen von Escape-Rooms mit den Mitarbeitern zu Lernzwecken auf ein neues Niveau gehoben. So aufwendig muss es aber gar nicht sein – auch Digitales kann hier einen guten Beitrag leisten.

Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

Remote Work: Tipps und Tools für einen erfolgreichen Start

Remote-Work: Das Foto zeigt jemanden, der an einem Notebook Remote arbeitet.

Das Arbeitsleben befindet sich aktuell in einem einmaligen, rasanten Umbruch. Während der Corona-Jahre hat das "remote" Arbeiten aus der Ferne den klassischen Büroarbeitsplatz von heute auf morgen fast komplett verdrängt. Doch auch nach dem Ende der Pandemie unterstützt die Mehrheit der Arbeitgeber das Remote Working und insbesondere die spezielle Form des Home Office weiter. Sowohl als Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer lässt sich dabei häufig viel Zeit und Geld sparen.

Der Kampf um die Besten: Was Personalmanager der Zukunft wissen sollten

Eine aufgehende Sonne am Horizont eines Bahnsteigs symbolisiert die Veränderungen im Human Resource Management (HRM).

Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2019 über drei Millionen Firmen in Deutschland – eine Zahl, die seit Jahren kontinuierlich steigt. Die meisten Unternehmen haben sich in Nordrhein-Westfalen angesiedelt, dicht gefolgt von Bayern. Gleichzeitig sinkt die Arbeitslosenquote. Aktuell haben knapp 2,5 Millionen Menschen keinen Job – das sind um 82.000 weniger als im Vorjahr. Das bedeutet, dass es immer schwieriger wird, gute Mitarbeiter zu finden und zu halten. Und da kommen die Personalmanager ins Spiel. Sie sind wichtiger denn je und müssen heute weit mehr als nur Fachkenntnisse rund um Gesetze und Steuern mitbringen. Welche Trends zeichnen sich in diesem Bereich ab und was sollten künftige Personalmanager wissen?

Antworten auf Bürgi & Chillen - Erfolg und Karriere ein Auslaufmodell?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 39 Beiträge

Diskussionen zu Wohlstand

Weitere Themen aus Berufsleben