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BetriebswirtschaftslehreBWL-Studium

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Was meinst du mit "lohnen"? Ein BWL-Studium ist eine Qualifikation, die dich für den Arbeitsmarkt qualifiziert. Mehr erstmal nicht. Was dann passiert, kann keiner sagen und liegt halt auch bei dir.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Also ich bin der Meinung, dass BWL bzw. Wiwi auch in Zukunft funktioniert. Du wirst damit i.d.R. immer was finden. Diese Schnittstellen-Studiengänge haben aber durchaus ihre Vorteile, aber BWL deswegen totzureden ist auch nicht richtig.

Wenn du genau weißt, dass du z.B. in HRM arbeiten willst, dann kann WiPsy sinnvoll sein. Oder wenn Stb dein Ziel ist, vielleicht ein LLB in Wirtschaftsrecht mit Schwerpunkt Steuerrecht.

Ich habe mich für Wiwi entschieden, weil ich das Gefühl habe, damit etwas generalistischer aufgestellt zu sein, auch weil ich noch nicht sicher weiß, wo es hingehen soll.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.03.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Würde mich auch interessieren.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

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Anderer Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Also wer für HR extra nen Psychologen einstellen will, hat die Kontrolle über sein Leben (oder Firma) verloren.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Wieso fühlen sich hier soviele bedroht von Wings und Winfos.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Bin aufgrund von Praktika ins technische Produktmanagenemt im 1-2k MA UN einer technischen Branche eingestiegen. Studiert hab ich bwl marketing/tourismus.
So what?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.03.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

Naja, die Tendenz, die du da darstellst gibt es schon, aber nicht in der Form, in der du das beschreibst (zB habe ich noch nie was von MINTlern im BD gehört).

Ich würde eher sagen, dass es eine starke Stratifizierung innerhalb der BWL gibt. Als Top BWLer bist du gefragt wie eh und je. Ohne groß flexen zu wollen: Ich bekomme pro Woche mindestens eine sehr interessante LinkedIn Anfrage von Headhuntern und/oder Startup-Gründern. Als mittelmäßiger BWLer ist das wahrscheinlich eine andere Nummer. Diese Entwicklung gibt es aber in fast allen Studiengängen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.03.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

Also in 98% aller Controller Stellen wird BWL/Wiwi verlangt. Weiß nicht wie du auf Winfo kommst.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Nur dass die Hälfte davon noch nie typische BWL-Stellen waren.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Wenn dich BWL interessiert studier das. MINT/Wing/Winfo/Jura nur wegen besseren Aussichten zu studieren kann ganz stark nach hinten losgehen. Du kannst auch während dem BWL-Studium coden lernen, an der Uni ist das ohnehin alles viel zu trocken.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.03.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

Gibts weitere Meinungen!

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Ich weiß nicht wie lange der Blick in die Zukunft gehen soll, aber noch (bzw. die letzten Jahre war es zumindest so) ist WiWi wohl mit Abstand das beste Studium was P&L betrifft und Karrierechancen.

Lass mich kurz erläutern, wenn du WiWi studierst und dich so siehst wie einen Charakter in einem Videospiel dem man mit nützlichen Attributen verbessern kann, kannst du dir eine fabelhafte Karriere ermöglichen wenn du 2-3 richtige Entscheidungen triffst:

  • Noten -> es gibt wenig Fächer wo gute Noten extrem durch Fleiß, Selbstorganisation und ein gewisses Maß an "Gerissenheit" erreicht werden können wie in WiWi
  • Praktika -> von Anfang an am Ball bleiben, schnell einen größeren Namen auf den CV bekommen
  • "Target" -> auch hier wieder ein WiWi Konstrukt. Wenn du einen mäßigen Bachelor an einer TU hast, wo soll denn dann die Steigerung kommen? Bei WiWi kannst du, sofern die Noten nicht Totalausfall sind, mit GMAT und co an eine absolute Top Universität

Wenn du die Schritte befolgst wirst du bei Top Beratungen, Banken, Traineeprogrammen überall zumindest Einladungen bekommen.

Das geht einfach bei keinem anderen Studiengang so einfach wie mit WiWi. Wenn du natürlich ein absoluter NatWi. Crack bist und auch kinderleicht einen Mathematik Bachelor abschließen kannst gibt es da natürlich auch extrem hohes Karrierepotenzial.

Nur ist es bei den meisten MINTLern die ich so kenne halt eher der Fall, dass die 8-9 Semester an ihrem Bachelor hängen und dann mit 2.5 ohne großartige Praktika abschließen weil der Workload so hoch war. Wenn du zu den letzteren gehörst dann studier BWL, häng dich rein, schließ mit 1.x ab, geh an eine Top Universität zum Master & dir werden Chancen ermöglicht, von denen andere nur träumen können.

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Carma Careers

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Hi,

spannende Frage!
Für sehr viele Stellen reicht die fachliche Orientierung völlig aus, die Du bei BWL Bachelor + Nicht-konsekutivem Master (Winfo, Business Analytics etc.) erhalten kann.

Das heißt, dass m.E. erst einmal wenig gegen einen BWL Bachelor spricht, wenn man ohnehin vorhat, einen Master zu machen. In vielen Fällen ist der generalistische Bachelor daher eine gute Option, v.a. wenn man die genauen Interessen erst im Lauf des Studiums findet (Studieninhalte, Praktika etc.).

Liebe Grüße
Johanna

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Wenn ich nochmal an deiner Stelle wäre, würde ich einen Bachelor in Angewandet Mathematik studieren, und dann im Master auf Informatik umschwenken. Dann ein paar Jahre arbeiten und einen MBA anhängen.

Das BWL Wissen das du im Arbeitsleben benötigst kanns du dir selber über Kurse aneignen oder mit einen MBA. MEhr braucht man nicht. Viel wichtiger sind quantitative und technische Grundverständnisse vor allem in zukunftsorientierte Unternehmen in der Software-, Halbleiter, etc industrie

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.03.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

Meine Einschätzung nach sind alle von dir genannten Berufe als BWLer auch zugänglich. Selbst bei HFs, es gibt ja da nicht nur Quants XD.

Sehe auch viele deiner Einschätzungen bspw mit den Psycho Profilen nicht so, eher klassische BWL

MMn lohnt sich BWL nach wie vor und die Nachfrage wird in Zukunft nicht signifikant sinken. Evtl kann man darüber diskutieren wie sich die Skills für BWLer ändern werden...

Ein guter Punkt ist auch schon genannt worden: in BWL kannst du mit Fleiß gute Noten erzielen + viele Praktika absolvieren. Du hast für gewöhnlich auch genug Zeit um weitere Skills zu erlernen. In MINT Fächern sieht das anders aus.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Finger weg von Vertiefungsrichtungen wie HR oder Marketing. Da wollen alle hin und es ist so überlaufen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.03.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

Für Controlling & Steuerberater ist deine Einstufung Quark. Da ist reine BWL mit Vertiefung Finance & Accounting das Beste. Controller sind keine ITler. Für das Aufstellen von BI Systemen, ja - da kannst du einen BI Entwickler nehmen (WInfo / Info). Wenn es um den Kernbereich geht, Finanzcontrolling, dann BWLer mit Finance & Accounting.

Gleiches für Steuerberater, in 95% der Fälle ist der BWLer dort besser geeignet als Juristen oder Wirtschaftsrechtsabsolventen. Der Fachanwalt für Steuerrecht ist etwas anderes. Für Beratung von Unternehmen ist das Steuerstrafrecht hoffentlich nicht relevant.

Neben Controlling und Steuerberatung ist auch die Wirtschaftsprüfung eine klassische BWL-Disziplin, ebenso wie alle Arten von kaufmännischer Leitung und Führung in Unternehmen. Dazu zählen auch Führungstätigkeiten in der Buchhaltung.

In den Bereichen SCM, PMO oder Business Development kann ich mir WInfler oder WIngler AUCH vorstellen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

Für Controlling & Steuerberater ist deine Einstufung Quark. Da ist reine BWL mit Vertiefung Finance & Accounting das Beste. Controller sind keine ITler. Für das Aufstellen von BI Systemen, ja - da kannst du einen BI Entwickler nehmen (WInfo / Info). Wenn es um den Kernbereich geht, Finanzcontrolling, dann BWLer mit Finance & Accounting.

Gleiches für Steuerberater, in 95% der Fälle ist der BWLer dort besser geeignet als Juristen oder Wirtschaftsrechtsabsolventen. Der Fachanwalt für Steuerrecht ist etwas anderes. Für Beratung von Unternehmen ist das Steuerstrafrecht hoffentlich nicht relevant.

Neben Controlling und Steuerberatung ist auch die Wirtschaftsprüfung eine klassische BWL-Disziplin, ebenso wie alle Arten von kaufmännischer Leitung und Führung in Unternehmen. Dazu zählen auch Führungstätigkeiten in der Buchhaltung.

In den Bereichen SCM, PMO oder Business Development kann ich mir WInfler oder WIngler AUCH vorstellen.

Lol, WiReler sind für die StB ja so viel besser geeignet.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Alle sagen dir, die Jobs für BWLer im IB und der UB sind "hochkompeditiv". Viele Abiturienten verstehen das aber falsch und meinen, "Du musst Dich halt anstrengen".

Hochkompeditiv heißt aber übersetzt, dass man VIEL weniger Leute braucht als es Absolventen gibt und folglich die große Mehrheit leer ausgeht. In diesem Sinne ist das Studium dann sogar eine brotlose Kunst. Eigentlich nicht viel anders als Theaterwissenschaften. Da werden auch die meisten Absolventen nicht gebraucht, aber von den wenigen, die es schaffen, haben einige einen super Job -- sicher interessanter als M&A.

Außerdem hast Du das Problem, dass Du einen "wirklich guten BWLer" und einen durchschnittlichen BWLer nicht so klar unterscheiden kannst. Klar Unterschiede in den Noten, vielleicht andere Uni, aber die Sachen, die die Leute können, sind ja sehr ähnlich. Das BWL-Studium in Mannheim erreicht dagegen immer noch nicht das Niveau vom Mathestudium in Duisburg-Essen oder Parderborn, so dass die Unterschiede innerhalb des BWL-Bereichs viel kleiner sind als zwischen BWL und MINT. Wenn Du also außerhalb der BWL-Filterblase unterwegs bist, läufst Du Gefahr, dass Deine BWL-Target-Uni nicht mehr die Anerkennung findet wie innerhalb der BWL. Teams werden aber immer diverser und da sollte man sich auch mit anderen Fächern auseinandersetzen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

Alle sagen dir, die Jobs für BWLer im IB und der UB sind "hochkompeditiv". Viele Abiturienten verstehen das aber falsch und meinen, "Du musst Dich halt anstrengen".

Hochkompeditiv heißt aber übersetzt, dass man VIEL weniger Leute braucht als es Absolventen gibt und folglich die große Mehrheit leer ausgeht. In diesem Sinne ist das Studium dann sogar eine brotlose Kunst. Eigentlich nicht viel anders als Theaterwissenschaften. Da werden auch die meisten Absolventen nicht gebraucht, aber von den wenigen, die es schaffen, haben einige einen super Job -- sicher interessanter als M&A.

Außerdem hast Du das Problem, dass Du einen "wirklich guten BWLer" und einen durchschnittlichen BWLer nicht so klar unterscheiden kannst. Klar Unterschiede in den Noten, vielleicht andere Uni, aber die Sachen, die die Leute können, sind ja sehr ähnlich. Das BWL-Studium in Mannheim erreicht dagegen immer noch nicht das Niveau vom Mathestudium in Duisburg-Essen oder Parderborn, so dass die Unterschiede innerhalb des BWL-Bereichs viel kleiner sind als zwischen BWL und MINT. Wenn Du also außerhalb der BWL-Filterblase unterwegs bist, läufst Du Gefahr, dass Deine BWL-Target-Uni nicht mehr die Anerkennung findet wie innerhalb der BWL. Teams werden aber immer diverser und da sollte man sich auch mit anderen Fächern auseinandersetzen.

Lern du bitte erstmal "hochkompetitiv" richtig zu schreiben bevor du hier so abenteuerliche Vergleiche wie BWL = Theaterwissenschaften aufstellst und BWL in Mannheim (oder irgendeiner anderen Target Uni) mit BWL in PADERBORN auf eine Stufe stellst.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

Meine Einschätzung nach sind alle von dir genannten Berufe als BWLer auch zugänglich. Selbst bei HFs, es gibt ja da nicht nur Quants XD.

Sehe auch viele deiner Einschätzungen bspw mit den Psycho Profilen nicht so, eher klassische BWL

MMn lohnt sich BWL nach wie vor und die Nachfrage wird in Zukunft nicht signifikant sinken. Evtl kann man darüber diskutieren wie sich die Skills für BWLer ändern werden...

Ein guter Punkt ist auch schon genannt worden: in BWL kannst du mit Fleiß gute Noten erzielen + viele Praktika absolvieren. Du hast für gewöhnlich auch genug Zeit um weitere Skills zu erlernen. In MINT Fächern sieht das anders aus.

1st year Assoc bei BB, habe paar Praktika im M&A gemacht, mir ist noch nie ein Jurist hier untergekommen, soll nicht heißen, dass es die nicht im M&A gibt, die meisten hier sind aber BWLer

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

Alle sagen dir, die Jobs für BWLer im IB und der UB sind "hochkompeditiv". Viele Abiturienten verstehen das aber falsch und meinen, "Du musst Dich halt anstrengen".

Hochkompeditiv heißt aber übersetzt, dass man VIEL weniger Leute braucht als es Absolventen gibt und folglich die große Mehrheit leer ausgeht. In diesem Sinne ist das Studium dann sogar eine brotlose Kunst. Eigentlich nicht viel anders als Theaterwissenschaften. Da werden auch die meisten Absolventen nicht gebraucht, aber von den wenigen, die es schaffen, haben einige einen super Job -- sicher interessanter als M&A.

Außerdem hast Du das Problem, dass Du einen "wirklich guten BWLer" und einen durchschnittlichen BWLer nicht so klar unterscheiden kannst. Klar Unterschiede in den Noten, vielleicht andere Uni, aber die Sachen, die die Leute können, sind ja sehr ähnlich. Das BWL-Studium in Mannheim erreicht dagegen immer noch nicht das Niveau vom Mathestudium in Duisburg-Essen oder Parderborn, so dass die Unterschiede innerhalb des BWL-Bereichs viel kleiner sind als zwischen BWL und MINT. Wenn Du also außerhalb der BWL-Filterblase unterwegs bist, läufst Du Gefahr, dass Deine BWL-Target-Uni nicht mehr die Anerkennung findet wie innerhalb der BWL. Teams werden aber immer diverser und da sollte man sich auch mit anderen Fächern auseinandersetzen.

Also ersmal heißt es “kompetitiv”.

Zweitens halte ich das schon für einen ziemlichen Quatsch den du da erzählst. Man findet mit einem Wiwi-Studium sehr einfach einen Job, wenn man nicht dem ganzen Gerede hier glauben schenkt und nicht unbedingt ins IB will. Man kann auch bei ner Landesbank zB. ganz gut unterkommen. Da reicht selbst ne Bankausbildung um dann nen Trainee zu machen (geht natürlich nur wenn man top ist), nach insgesamt knapp 3 Jahren ist man dann auch bei 50k Brutto. Ist zwar natürlich nicht zu vergleichen mit den IB Zahlen etc.- dafür arbeitest aber halt auch nur deine 40 Stunden und hast noch ein Leben, aber das ist ja nochmal ne Grundsatzdiskussion.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

Für Controlling & Steuerberater ist deine Einstufung Quark. Da ist reine BWL mit Vertiefung Finance & Accounting das Beste. Controller sind keine ITler. Für das Aufstellen von BI Systemen, ja - da kannst du einen BI Entwickler nehmen (WInfo / Info). Wenn es um den Kernbereich geht, Finanzcontrolling, dann BWLer mit Finance & Accounting.

Gleiches für Steuerberater, in 95% der Fälle ist der BWLer dort besser geeignet als Juristen oder Wirtschaftsrechtsabsolventen. Der Fachanwalt für Steuerrecht ist etwas anderes. Für Beratung von Unternehmen ist das Steuerstrafrecht hoffentlich nicht relevant.

Neben Controlling und Steuerberatung ist auch die Wirtschaftsprüfung eine klassische BWL-Disziplin, ebenso wie alle Arten von kaufmännischer Leitung und Führung in Unternehmen. Dazu zählen auch Führungstätigkeiten in der Buchhaltung.

In den Bereichen SCM, PMO oder Business Development kann ich mir WInfler oder WIngler AUCH vorstellen.

Lol, WiReler sind für die StB ja so viel besser geeignet.

Das war Ironie, oder? Also nochmal zur Klarstellung, ein Steuerberater muss ein Unternehmen wirtschaftlich verstehen, Buchhaltung können, GuV und Bilanz verstehen und aufstellen können - das hat alles nichts mit Jura zu tun. Dass es tatsächlich zum Rechtsstreit kommt, ist extrem selten. Eher einigt man sich gütlich auf ein wirtschaftlich sinnvollen Kompromiss, falls es zum Streitfall kommt.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.03.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

Zu sagen, dass für M&A Jura wichtiger ist als BWL ist genauso sinnvoll wie zu behaupten, dass Architekten nicht gebraucht werden weil es Bauingenieure gibt. Sind beides zwei verschiedene Bereiche in M&A.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

Alle sagen dir, die Jobs für BWLer im IB und der UB sind "hochkompeditiv". Viele Abiturienten verstehen das aber falsch und meinen, "Du musst Dich halt anstrengen".

Hochkompeditiv heißt aber übersetzt, dass man VIEL weniger Leute braucht als es Absolventen gibt und folglich die große Mehrheit leer ausgeht. In diesem Sinne ist das Studium dann sogar eine brotlose Kunst. Eigentlich nicht viel anders als Theaterwissenschaften. Da werden auch die meisten Absolventen nicht gebraucht, aber von den wenigen, die es schaffen, haben einige einen super Job -- sicher interessanter als M&A.

Außerdem hast Du das Problem, dass Du einen "wirklich guten BWLer" und einen durchschnittlichen BWLer nicht so klar unterscheiden kannst. Klar Unterschiede in den Noten, vielleicht andere Uni, aber die Sachen, die die Leute können, sind ja sehr ähnlich. Das BWL-Studium in Mannheim erreicht dagegen immer noch nicht das Niveau vom Mathestudium in Duisburg-Essen oder Parderborn, so dass die Unterschiede innerhalb des BWL-Bereichs viel kleiner sind als zwischen BWL und MINT. Wenn Du also außerhalb der BWL-Filterblase unterwegs bist, läufst Du Gefahr, dass Deine BWL-Target-Uni nicht mehr die Anerkennung findet wie innerhalb der BWL. Teams werden aber immer diverser und da sollte man sich auch mit anderen Fächern auseinandersetzen.

Die große Mehrheit geht halt nicht leer aus, sondern landet schlimmstenfalls bei den Big4. Und natürlich erreicht das BWL-Studium in Mannheim das Niveau vom Mathematik-Studium an der Uni xy. Jeweils auf den eigenen Fachbereich bezogen. Ich weiß gar nicht, warum sich so viele überhaupt an dem Fach Mathematik ergötzen. Für die meisten Jobs in der Praxis irrelevant. Da geht es um andere Qualifikation, welche das BWL-Studium vermittelt und ein Mathematik-Studium nicht. Unternehmensführung, Controlling, Lean Management, Finance und nicht Algebra 7. Deswegen verdienen BWLer im Laufe der Karriere auch mehr als Mathematiker. Die taugen höchstens für Spezialistenpositonen, z.B. in der Versicherungswirtschaft.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Die große Mehrheit geht halt nicht leer aus, sondern landet schlimmstenfalls bei den Big4. Und natürlich erreicht das BWL-Studium in Mannheim das Niveau vom Mathematik-Studium an der Uni xy. Jeweils auf den eigenen Fachbereich bezogen. Ich weiß gar nicht, warum sich so viele überhaupt an dem Fach Mathematik ergötzen. Für die meisten Jobs in der Praxis irrelevant. Da geht es um andere Qualifikation, welche das BWL-Studium vermittelt und ein Mathematik-Studium nicht. Unternehmensführung, Controlling, Lean Management, Finance und nicht Algebra 7.

Du schreibst ja selber "Jeweils auf den eigenen Fachbereich bezogen". Also behauptest Du NICHT, dass das BWL-Studium in Mannheim genauso schwierig ist wie das Mathestudium in Duisburg-Essen.

Wenn Du eine akademische Karriere an der Uni anstrebst, hast Du mit einer Promotion in BWL in Mannheim (entsprechende Note vorausgesetzt) natürlich sehr gute Chancen, weil Du nur mit BWLern von anderen Unis konkurrierst und Mannheim hervorsticht.
Mit Placement in der Wissenschaft messen sich die Unis !!! Das ist denen das entscheidende. Mit einer Promotion an einer mittelmäßigen Mathe-Fakultät wird es dagegen extrem schwierig mit einer Uni-Karriere.

In der Wirtschaft sind die Grenzen aber offener. IB und Unternehmensbetratung ist nicht exklusiv für BWLer, auch wenn die meisten dort BWLer sind. Der Trend ist, dass zumindest Wirtschaftsinformatiker aber auch Mathematiker dazukommen, mit denen Du konkurrieren wirst. Und dann wird es dort auch Leute geben, die Mathe in Duisburg-Essen BWL in Mannheim vorziehen. Oder zumindest keinen großen Unterschied sehen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

Alle sagen dir, die Jobs für BWLer im IB und der UB sind "hochkompeditiv". Viele Abiturienten verstehen das aber falsch und meinen, "Du musst Dich halt anstrengen".

Hochkompeditiv heißt aber übersetzt, dass man VIEL weniger Leute braucht als es Absolventen gibt und folglich die große Mehrheit leer ausgeht. In diesem Sinne ist das Studium dann sogar eine brotlose Kunst. Eigentlich nicht viel anders als Theaterwissenschaften. Da werden auch die meisten Absolventen nicht gebraucht, aber von den wenigen, die es schaffen, haben einige einen super Job -- sicher interessanter als M&A.

Außerdem hast Du das Problem, dass Du einen "wirklich guten BWLer" und einen durchschnittlichen BWLer nicht so klar unterscheiden kannst. Klar Unterschiede in den Noten, vielleicht andere Uni, aber die Sachen, die die Leute können, sind ja sehr ähnlich. Das BWL-Studium in Mannheim erreicht dagegen immer noch nicht das Niveau vom Mathestudium in Duisburg-Essen oder Parderborn, so dass die Unterschiede innerhalb des BWL-Bereichs viel kleiner sind als zwischen BWL und MINT. Wenn Du also außerhalb der BWL-Filterblase unterwegs bist, läufst Du Gefahr, dass Deine BWL-Target-Uni nicht mehr die Anerkennung findet wie innerhalb der BWL. Teams werden aber immer diverser und da sollte man sich auch mit anderen Fächern auseinandersetzen.

Die große Mehrheit geht halt nicht leer aus, sondern landet schlimmstenfalls bei den Big4. Und natürlich erreicht das BWL-Studium in Mannheim das Niveau vom Mathematik-Studium an der Uni xy. Jeweils auf den eigenen Fachbereich bezogen. Ich weiß gar nicht, warum sich so viele überhaupt an dem Fach Mathematik ergötzen. Für die meisten Jobs in der Praxis irrelevant. Da geht es um andere Qualifikation, welche das BWL-Studium vermittelt und ein Mathematik-Studium nicht. Unternehmensführung, Controlling, Lean Management, Finance und nicht Algebra 7. Deswegen verdienen BWLer im Laufe der Karriere auch mehr als Mathematiker. Die taugen höchstens für Spezialistenpositonen, z.B. in der Versicherungswirtschaft.

Wenn Du ernsthaft glaubst, dass BWLer aus Mannheim Mathematikern überlegen sind, glaubst Du auch ein Mathematikstudium hat etwas mit Schulrechnen zu tun. Scheinbar ist Dir auch nicht klar, welche Kompetenzen in einem Mathematikstudium vermittelt werden. Diese sind nämlich absolut nicht so irrelevant, wie Du glaubst. Überhaupt kann man dies gar nicht vergleichen.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Wenn Du ernsthaft glaubst, dass BWLer aus Mannheim Mathematikern überlegen sind, glaubst Du auch ein Mathematikstudium hat etwas mit Schulrechnen zu tun. Scheinbar ist Dir auch nicht klar, welche Kompetenzen in einem Mathematikstudium vermittelt werden. Diese sind nämlich absolut nicht so irrelevant, wie Du glaubst. Überhaupt kann man dies gar nicht vergleichen.

bin selbst mathematiker und verstehe deine ausführungen nicht. was heißt in dem kontext überhaupt "überlegen sein"? dass man evtl in einem IQ test im mathematischen teil besser abschneidet? dass man irgendwelche knobelaufgaben schneller und eleganter löst?

fakt ist dass es mathematiker auf dem arbeitsmarkt sehr schwer haben und man mit einem BWL studium vermutlich deutlich einfacher karriere machen kann. die schwierigkeit eines studiengangs sagt in der regel absolut nichts darüber aus wie gefragt er am arbeitsmarkt ist und wie viel geld man damit mal potentiell verdienen kann. die kompetenzen aus einem mathestudium die du meinst sind sicher "frustrationstoleranz" oder "asbtraktes und logisches denkvermögen"...

wenn du nicht ein wirklich ausgesprochener überflieger bist, stellen dich firmen wegen diesen "skills" nicht ein. in der wirtschaft geht es darum, welche kenntnisse des arbeitnehmers der arbeitgeber kurzfristig zu geld machen kann - und da hat der mathematiker mit seinen komplizierten knobelaufgaben die niemand ausser ihm versteht einfach nicht besonders viel anzubieten.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 23.08.2021:

Wenn Du ernsthaft glaubst, dass BWLer aus Mannheim Mathematikern überlegen sind, glaubst Du auch ein Mathematikstudium hat etwas mit Schulrechnen zu tun. Scheinbar ist Dir auch nicht klar, welche Kompetenzen in einem Mathematikstudium vermittelt werden. Diese sind nämlich absolut nicht so irrelevant, wie Du glaubst. Überhaupt kann man dies gar nicht vergleichen.

bin selbst mathematiker und verstehe deine ausführungen nicht. was heißt in dem kontext überhaupt "überlegen sein"? dass man evtl in einem IQ test im mathematischen teil besser abschneidet? dass man irgendwelche knobelaufgaben schneller und eleganter löst?

fakt ist dass es mathematiker auf dem arbeitsmarkt sehr schwer haben und man mit einem BWL studium vermutlich deutlich einfacher karriere machen kann. die schwierigkeit eines studiengangs sagt in der regel absolut nichts darüber aus wie gefragt er am arbeitsmarkt ist und wie viel geld man damit mal potentiell verdienen kann. die kompetenzen aus einem mathestudium die du meinst sind sicher "frustrationstoleranz" oder "asbtraktes und logisches denkvermögen"...

wenn du nicht ein wirklich ausgesprochener überflieger bist, stellen dich firmen wegen diesen "skills" nicht ein. in der wirtschaft geht es darum, welche kenntnisse des arbeitnehmers der arbeitgeber kurzfristig zu geld machen kann - und da hat der mathematiker mit seinen komplizierten knobelaufgaben die niemand ausser ihm versteht einfach nicht besonders viel anzubieten.

Mit “Überlegung” bezog ich mich auf den Kommentar davor. Niemand ist irgendwem überlegen, dass war, was ich sagen wollte
Ich kenne eigentlich nur Mathematiker, die gut in der Wirtschaft untergekommen sind, daher bin ich sehr überrascht, dass Mathematiker es angeblich so schwer haben sollen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Niemand sagt, dass Mathematiker gute Berufschancen haben, außer ein paar Mathe-Profs an der Uni, die noch nie ein Unternehmen von innen gesehen haben.

Aber: Mathematiker konkurrieren eben aber auch mit um die sehr knappen Stellen im IB und UB. Damit sind sie gerade für die guten BWLer von den Target-Unis (Mannheim, LMU, Goethe, FS, WHU) eine ernsthafte Konkurrenz. Wenn sie etwas Numerik, Stochastik oder Finanzmathematik gemacht haben und Nebenfach BWL oder Informatik und vielleicht ein Praktikum sind sie ernsthafte Kandidaten für Stellen, die vor 20 Jahren fast ausschließlich von BWLern besetzt wurden. Das hat die stärkere Computisierung bewirkt. Wer die Stelle dann bekommt, hängt natürlich von der individullen Person ab. Frauenförderung ist im IB und UB übrigens auch wichtiger geworden.

Bei einer klassischen Sachbearbeiterstelle bevorzugt man natürlich einen BWLer. Insofern ist das BWL-Studium immer noch der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit und durchaus zu empfehlen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

Hallo Leute,

Ich merke, dass zunehmend in typischen Bwl-Stellenbeschreibungen nicht mehr nach Bwlern sondern nach anderen Fachrichtungen gefragt sind.
Z.B.

Controlling: Winfo
SCM: Wing
Produkt/Projektmanagement: Winf, Wing
Stb: Jura, Wirtschaftsrecht
Marketing: (Wirtschafts-)Psychologie
HR: (Wirtschafts-)Psychologie, Sowi
Consulting: Alle Fachrichtungen
IB: In England alle Fachrichtungen
Hier in Deutschland quantitative Fachrichtungen
M&A-Geschäft: Jura
Hedgefunds: MINT
Business Developement: MINT, Winf, Wing

Wenn man später fest vorhat, in genau einen dieser Bereiche zu gehen, lohnt sich dann der oben genannte Studiengang nicht viel mehr als Bwl.

Für Controlling & Steuerberater ist deine Einstufung Quark. Da ist reine BWL mit Vertiefung Finance & Accounting das Beste. Controller sind keine ITler. Für das Aufstellen von BI Systemen, ja - da kannst du einen BI Entwickler nehmen (WInfo / Info). Wenn es um den Kernbereich geht, Finanzcontrolling, dann BWLer mit Finance & Accounting.

Gleiches für Steuerberater, in 95% der Fälle ist der BWLer dort besser geeignet als Juristen oder Wirtschaftsrechtsabsolventen. Der Fachanwalt für Steuerrecht ist etwas anderes. Für Beratung von Unternehmen ist das Steuerstrafrecht hoffentlich nicht relevant.

Neben Controlling und Steuerberatung ist auch die Wirtschaftsprüfung eine klassische BWL-Disziplin, ebenso wie alle Arten von kaufmännischer Leitung und Führung in Unternehmen. Dazu zählen auch Führungstätigkeiten in der Buchhaltung.

In den Bereichen SCM, PMO oder Business Development kann ich mir WInfler oder WIngler AUCH vorstellen.

Lol, WiReler sind für die StB ja so viel besser geeignet.

Das war Ironie, oder? Also nochmal zur Klarstellung, ein Steuerberater muss ein Unternehmen wirtschaftlich verstehen, Buchhaltung können, GuV und Bilanz verstehen und aufstellen können - das hat alles nichts mit Jura zu tun. Dass es tatsächlich zum Rechtsstreit kommt, ist extrem selten. Eher einigt man sich gütlich auf ein wirtschaftlich sinnvollen Kompromiss, falls es zum Streitfall kommt.

Steuerrecht ist dir schon ein Begriff?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Sorry aber gegen Wirtschaftsmathematiker kommt kein BWLer an. Die werden schon kein Sachbearbeiter, keine Sorge. Die stecken jeden BWLer hinsichtlich Data Science in die Tasche.

Wenn jemand Mathe mag und in der Wirtschaft arbeiten will, der sollte Wirtschaftsmathe machen und nicht reine Mathematik studieren.

WiWi Gast schrieb am 23.08.2021:

Niemand sagt, dass Mathematiker gute Berufschancen haben, außer ein paar Mathe-Profs an der Uni, die noch nie ein Unternehmen von innen gesehen haben.

Aber: Mathematiker konkurrieren eben aber auch mit um die sehr knappen Stellen im IB und UB. Damit sind sie gerade für die guten BWLer von den Target-Unis (Mannheim, LMU, Goethe, FS, WHU) eine ernsthafte Konkurrenz. Wenn sie etwas Numerik, Stochastik oder Finanzmathematik gemacht haben und Nebenfach BWL oder Informatik und vielleicht ein Praktikum sind sie ernsthafte Kandidaten für Stellen, die vor 20 Jahren fast ausschließlich von BWLern besetzt wurden. Das hat die stärkere Computisierung bewirkt. Wer die Stelle dann bekommt, hängt natürlich von der individullen Person ab. Frauenförderung ist im IB und UB übrigens auch wichtiger geworden.

Bei einer klassischen Sachbearbeiterstelle bevorzugt man natürlich einen BWLer. Insofern ist das BWL-Studium immer noch der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit und durchaus zu empfehlen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Sorry aber gegen Wirtschaftsmathematiker kommt kein BWLer an. Die werden schon kein Sachbearbeiter, keine Sorge. Die stecken jeden BWLer hinsichtlich Data Science in die Tasche.

Wenn jemand Mathe mag und in der Wirtschaft arbeiten will, der sollte Wirtschaftsmathe machen und nicht reine Mathematik studieren.

Aha... also ein wirtschaftsmathematikstudium ist an so ziemlich den meisten ordentlichen unis ein reines mathestudium mit schwerpunkt stochastik und einem BWL/VWL nebenfach plus etwas informatik. man hat damit ungefähr die gleichen (durchschnittlichen) beruflichen chancen wie ein "reiner" mathematikstudent. da in den meisten berufen kein tiefes mathematisches wissen benötigt wird, sondern es hauptsächlich um softskills + domänen expertise + erfahrung geht, ist ein BWLer / VWLer mit ein wenig quantitativen fähigkeiten und interesse ebenso für diese 'datascience' jobs, wie du sie nennst, geeignet wie der (wirtschafts-) mathematiker.

eventuell hat er sogar einen vorteil da er seine zeit nicht mit so sinnlosem kram wie ito-calculus oder stochastischen differentialgleichungen vergeudet hat, sondern stattdessen wirtschaftlich verwertbares wissen gesammelt hat und in praktika gelernt hat wie man sich ordentlich präsentiert. die meisten jobs, für die großspurig ein datascientist gesucht wird, benötigen auch nicht viel mehr als ein bisschen excel know-how. und nein, ich bin kein BWLer sondern mathematiker...

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Sorry aber gegen Wirtschaftsmathematiker kommt kein BWLer an. Die werden schon kein Sachbearbeiter, keine Sorge. Die stecken jeden BWLer hinsichtlich Data Science in die Tasche.

Und wie wir ja alle wissen, sind Data Scientists durch die Bank Führungskräfte, Sachbearbeiter gibt es da nicht. Dafür hat man ja schliesslich die BWLer...

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Sorry aber gegen Wirtschaftsmathematiker kommt kein BWLer an. Die werden schon kein Sachbearbeiter, keine Sorge. Die stecken jeden BWLer hinsichtlich Data Science in die Tasche.

Wenn jemand Mathe mag und in der Wirtschaft arbeiten will, der sollte Wirtschaftsmathe machen und nicht reine Mathematik studieren.

Aha... also ein wirtschaftsmathematikstudium ist an so ziemlich den meisten ordentlichen unis ein reines mathestudium mit schwerpunkt stochastik und einem BWL/VWL nebenfach plus etwas informatik. man hat damit ungefähr die gleichen (durchschnittlichen) beruflichen chancen wie ein "reiner" mathematikstudent. da in den meisten berufen kein tiefes mathematisches wissen benötigt wird, sondern es hauptsächlich um softskills + domänen expertise + erfahrung geht, ist ein BWLer / VWLer mit ein wenig quantitativen fähigkeiten und interesse ebenso für diese 'datascience' jobs, wie du sie nennst, geeignet wie der (wirtschafts-) mathematiker.

eventuell hat er sogar einen vorteil da er seine zeit nicht mit so sinnlosem kram wie ito-calculus oder stochastischen differentialgleichungen vergeudet hat, sondern stattdessen wirtschaftlich verwertbares wissen gesammelt hat und in praktika gelernt hat wie man sich ordentlich präsentiert. die meisten jobs, für die großspurig ein datascientist gesucht wird, benötigen auch nicht viel mehr als ein bisschen excel know-how. und nein, ich bin kein BWLer sondern mathematiker...

Wenn du dem BWL er schon Praktika andichtest , dann musst du das auch beim ( Wirtschafts) Mathematiker tun . Anders ist der Vergleich nicht wirklich fair .
Unter diesen Bedingungen bin ich mir sicher, dass der Mathematiker eher gute Jobs im quantitativen Wirtschaftsbereich findet als der BWLer .
Erst Recht wenn er Wirtschaft im Nebenfach hatte , Informatik kurse belegen musste und seinen Fokus auf Finazmathe gelegt hat ( Wie du es oben beschreiben hast )
Denke auch , dass dieser Prototyp Mathematiker auch leicht bei UBs oder im IB unterkommt.
Dafür gibt es auch Jobs die der BWLer machen kann , aber der Mathematiker nicht zB im Accounting oder Steuerbereich .

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Sorry aber gegen Wirtschaftsmathematiker kommt kein BWLer an. Die werden schon kein Sachbearbeiter, keine Sorge. Die stecken jeden BWLer hinsichtlich Data Science in die Tasche.

Wenn jemand Mathe mag und in der Wirtschaft arbeiten will, der sollte Wirtschaftsmathe machen und nicht reine Mathematik studieren.

Aha... also ein wirtschaftsmathematikstudium ist an so ziemlich den meisten ordentlichen unis ein reines mathestudium mit schwerpunkt stochastik und einem BWL/VWL nebenfach plus etwas informatik. man hat damit ungefähr die gleichen (durchschnittlichen) beruflichen chancen wie ein "reiner" mathematikstudent. da in den meisten berufen kein tiefes mathematisches wissen benötigt wird, sondern es hauptsächlich um softskills + domänen expertise + erfahrung geht, ist ein BWLer / VWLer mit ein wenig quantitativen fähigkeiten und interesse ebenso für diese 'datascience' jobs, wie du sie nennst, geeignet wie der (wirtschafts-) mathematiker.

eventuell hat er sogar einen vorteil da er seine zeit nicht mit so sinnlosem kram wie ito-calculus oder stochastischen differentialgleichungen vergeudet hat, sondern stattdessen wirtschaftlich verwertbares wissen gesammelt hat und in praktika gelernt hat wie man sich ordentlich präsentiert. die meisten jobs, für die großspurig ein datascientist gesucht wird, benötigen auch nicht viel mehr als ein bisschen excel know-how. und nein, ich bin kein BWLer sondern mathematiker...

Wenn du dem BWL er schon Praktika andichtest , dann musst du das auch beim ( Wirtschafts) Mathematiker tun . Anders ist der Vergleich nicht wirklich fair .
Unter diesen Bedingungen bin ich mir sicher, dass der Mathematiker eher gute Jobs im quantitativen Wirtschaftsbereich findet als der BWLer .
Erst Recht wenn er Wirtschaft im Nebenfach hatte , Informatik kurse belegen musste und seinen Fokus auf Finazmathe gelegt hat ( Wie du es oben beschreiben hast )
Denke auch , dass dieser Prototyp Mathematiker auch leicht bei UBs oder im IB unterkommt.
Dafür gibt es auch Jobs die der BWLer machen kann , aber der Mathematiker nicht zB im Accounting oder Steuerbereich .

Sorry, aber vieles aus dem Mathestudium braucht kein Mensch. Gerade Beweise beispielsweise. Selbst in Fächern wie Finanzmathe wird kaum angewendet, sondern nur viel bewiesen. Und wenn jetzt jemand mit abstraktem Denken kommt: das hat man oder hat man nicht und lernt es nicht durch ein Mathestudium. Außerdem ist man mit Wima hauptsächlich auf Banken oder Versicherungen festgelegt, während man mit BWL mehr Möglichkeiten hat. P. S. ein ehemaliger Wima-Student

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Es macht wirklich keinen Sinn, einem BWL-Interessierten ein Mathestudium einzureden, was dann wahlweise den Namen Wirtschaftsmathe oder Finanzmathe bekommt.
Wichtig ist stattdessen die Nennung von Wiwi-Target-Unis, Karrierenetzwerken, Tagesverlaufsoptimierung und die richtige Reihenfolge bei der Bewerbung auf Praktika.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 23.08.2021:

Alle sagen dir, die Jobs für BWLer im IB und der UB sind "hochkompeditiv". Viele Abiturienten verstehen das aber falsch und meinen, "Du musst Dich halt anstrengen".

Hochkompeditiv heißt aber übersetzt, dass man VIEL weniger Leute braucht als es Absolventen gibt und folglich die große Mehrheit leer ausgeht. In diesem Sinne ist das Studium dann sogar eine brotlose Kunst. Eigentlich nicht viel anders als Theaterwissenschaften. Da werden auch die meisten Absolventen nicht gebraucht, aber von den wenigen, die es schaffen, haben einige einen super Job -- sicher interessanter als M&A.

Außerdem hast Du das Problem, dass Du einen "wirklich guten BWLer" und einen durchschnittlichen BWLer nicht so klar unterscheiden kannst. Klar Unterschiede in den Noten, vielleicht andere Uni, aber die Sachen, die die Leute können, sind ja sehr ähnlich. Das BWL-Studium in Mannheim erreicht dagegen immer noch nicht das Niveau vom Mathestudium in Duisburg-Essen oder Parderborn, so dass die Unterschiede innerhalb des BWL-Bereichs viel kleiner sind als zwischen BWL und MINT. Wenn Du also außerhalb der BWL-Filterblase unterwegs bist, läufst Du Gefahr, dass Deine BWL-Target-Uni nicht mehr die Anerkennung findet wie innerhalb der BWL. Teams werden aber immer diverser und da sollte man sich auch mit anderen Fächern auseinandersetzen.

Die große Mehrheit geht halt nicht leer aus, sondern landet schlimmstenfalls bei den Big4. Und natürlich erreicht das BWL-Studium in Mannheim das Niveau vom Mathematik-Studium an der Uni xy. Jeweils auf den eigenen Fachbereich bezogen. Ich weiß gar nicht, warum sich so viele überhaupt an dem Fach Mathematik ergötzen. Für die meisten Jobs in der Praxis irrelevant. Da geht es um andere Qualifikation, welche das BWL-Studium vermittelt und ein Mathematik-Studium nicht. Unternehmensführung, Controlling, Lean Management, Finance und nicht Algebra 7. Deswegen verdienen BWLer im Laufe der Karriere auch mehr als Mathematiker. Die taugen höchstens für Spezialistenpositonen, z.B. in der Versicherungswirtschaft.

Wenn Du ernsthaft glaubst, dass BWLer aus Mannheim Mathematikern überlegen sind, glaubst Du auch ein Mathematikstudium hat etwas mit Schulrechnen zu tun. Scheinbar ist Dir auch nicht klar, welche Kompetenzen in einem Mathematikstudium vermittelt werden. Diese sind nämlich absolut nicht so irrelevant, wie Du glaubst. Überhaupt kann man dies gar nicht vergleichen.

Wenn wir eine Stelle für SCM Manager, Financial Controller, Lean Manager, Leiter Einkauf usw. ausschreiben, hat ein promovierter Bonner Mathematiker Chancen bei uns. Sehr wohl aber jeder BWLer von der FH sonstwie mit BWL usw...

Ob ein Fach als schwierig empfunden wird, hat in der Berufspraxis null Referenz.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Sorry aber gegen Wirtschaftsmathematiker kommt kein BWLer an. Die werden schon kein Sachbearbeiter, keine Sorge. Die stecken jeden BWLer hinsichtlich Data Science in die Tasche.

Wenn jemand Mathe mag und in der Wirtschaft arbeiten will, der sollte Wirtschaftsmathe machen und nicht reine Mathematik studieren.

Niemand sagt, dass Mathematiker gute Berufschancen haben, außer ein paar Mathe-Profs an der Uni, die noch nie ein Unternehmen von innen gesehen haben.

Aber: Mathematiker konkurrieren eben aber auch mit um die sehr knappen Stellen im IB und UB. Damit sind sie gerade für die guten BWLer von den Target-Unis (Mannheim, LMU, Goethe, FS, WHU) eine ernsthafte Konkurrenz. Wenn sie etwas Numerik, Stochastik oder Finanzmathematik gemacht haben und Nebenfach BWL oder Informatik und vielleicht ein Praktikum sind sie ernsthafte Kandidaten für Stellen, die vor 20 Jahren fast ausschließlich von BWLern besetzt wurden. Das hat die stärkere Computisierung bewirkt. Wer die Stelle dann bekommt, hängt natürlich von der individullen Person ab. Frauenförderung ist im IB und UB übrigens auch wichtiger geworden.

Bei einer klassischen Sachbearbeiterstelle bevorzugt man natürlich einen BWLer. Insofern ist das BWL-Studium immer noch der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit und durchaus zu empfehlen.

Im Schnitt, vor allem nach einigen Jahren, verdienen BWLer und Ingenieure signifikant mehr als Mathematiker. Vermutlich landen Mathematiker daher öfters auf schlechter bezahlten Sachbearbeiter-Stellen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Sorry aber gegen Wirtschaftsmathematiker kommt kein BWLer an. Die werden schon kein Sachbearbeiter, keine Sorge. Die stecken jeden BWLer hinsichtlich Data Science in die Tasche.

Wenn jemand Mathe mag und in der Wirtschaft arbeiten will, der sollte Wirtschaftsmathe machen und nicht reine Mathematik studieren.

Aha... also ein wirtschaftsmathematikstudium ist an so ziemlich den meisten ordentlichen unis ein reines mathestudium mit schwerpunkt stochastik und einem BWL/VWL nebenfach plus etwas informatik. man hat damit ungefähr die gleichen (durchschnittlichen) beruflichen chancen wie ein "reiner" mathematikstudent. da in den meisten berufen kein tiefes mathematisches wissen benötigt wird, sondern es hauptsächlich um softskills + domänen expertise + erfahrung geht, ist ein BWLer / VWLer mit ein wenig quantitativen fähigkeiten und interesse ebenso für diese 'datascience' jobs, wie du sie nennst, geeignet wie der (wirtschafts-) mathematiker.

eventuell hat er sogar einen vorteil da er seine zeit nicht mit so sinnlosem kram wie ito-calculus oder stochastischen differentialgleichungen vergeudet hat, sondern stattdessen wirtschaftlich verwertbares wissen gesammelt hat und in praktika gelernt hat wie man sich ordentlich präsentiert. die meisten jobs, für die großspurig ein datascientist gesucht wird, benötigen auch nicht viel mehr als ein bisschen excel know-how. und nein, ich bin kein BWLer sondern mathematiker...

Wenn du dem BWL er schon Praktika andichtest , dann musst du das auch beim ( Wirtschafts) Mathematiker tun . Anders ist der Vergleich nicht wirklich fair .
Unter diesen Bedingungen bin ich mir sicher, dass der Mathematiker eher gute Jobs im quantitativen Wirtschaftsbereich findet als der BWLer .
Erst Recht wenn er Wirtschaft im Nebenfach hatte , Informatik kurse belegen musste und seinen Fokus auf Finazmathe gelegt hat ( Wie du es oben beschreiben hast )
Denke auch , dass dieser Prototyp Mathematiker auch leicht bei UBs oder im IB unterkommt.
Dafür gibt es auch Jobs die der BWLer machen kann , aber der Mathematiker nicht zB im Accounting oder Steuerbereich .

Sorry, aber vieles aus dem Mathestudium braucht kein Mensch. Gerade Beweise beispielsweise. Selbst in Fächern wie Finanzmathe wird kaum angewendet, sondern nur viel bewiesen. Und wenn jetzt jemand mit abstraktem Denken kommt: das hat man oder hat man nicht und lernt es nicht durch ein Mathestudium. Außerdem ist man mit Wima hauptsächlich auf Banken oder Versicherungen festgelegt, während man mit BWL mehr Möglichkeiten hat. P. S. ein ehemaliger Wima-Student

Das ist bei BWL doch auch so , dass man >90% am Ende im Job nicht braucht .
Weiß auch erhlich gesagt nicht so wirklich was das Thema der Diskussion ist ^^^
Insgesamt hat man BWL mehr optionen , das stimmt und bezweifelt auch keiner .
Aber im Quantitativen Bereich ist der Mathematiker in Vorteil ,wo sonst wenn nicht hier.
Auch in UB und im IB hat man als Mathematiker ganz gute Chancen , weil die viele Quants suchen und dort nicht ganz so streng sind wie bei den BWLern ( Note , Praktika , Ausland)
Warum die das tun ? Keine Ahnung.
Irgend einen Grund wird es schon haben

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Ein guter Wirtschaftsmathematiker ist quantitativ top unterwegs und damit für Bereiche qualifiziert in deren Nähe der BWLer nichtmal kommt.
Da sprechen wir dann von Derivatives Trading bei Goldman Sachs und dergleichen.

Ich hab selbst BWL studiert und im Studium einige Wirtschaftsmathematiker kennengelernt und die sind karrieretechnisch top unterwegs. Die sind auch vom Typ mehr businessgetrieben als reine Mathematiker. Und selbst wenn sie nur als Fachexperte Karriere machen, auch bei den BWLer werden 99% nicht Manager, sondern Sachbearbeiter.

WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Im Schnitt, vor allem nach einigen Jahren, verdienen BWLer und Ingenieure signifikant mehr als Mathematiker. Vermutlich landen Mathematiker daher öfters auf schlechter bezahlten Sachbearbeiter-Stellen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 24.08.2021:

Sorry aber gegen Wirtschaftsmathematiker kommt kein BWLer an. Die werden schon kein Sachbearbeiter, keine Sorge. Die stecken jeden BWLer hinsichtlich Data Science in die Tasche.

Wenn jemand Mathe mag und in der Wirtschaft arbeiten will, der sollte Wirtschaftsmathe machen und nicht reine Mathematik studieren.

Niemand sagt, dass Mathematiker gute Berufschancen haben, außer ein paar Mathe-Profs an der Uni, die noch nie ein Unternehmen von innen gesehen haben.

Aber: Mathematiker konkurrieren eben aber auch mit um die sehr knappen Stellen im IB und UB. Damit sind sie gerade für die guten BWLer von den Target-Unis (Mannheim, LMU, Goethe, FS, WHU) eine ernsthafte Konkurrenz. Wenn sie etwas Numerik, Stochastik oder Finanzmathematik gemacht haben und Nebenfach BWL oder Informatik und vielleicht ein Praktikum sind sie ernsthafte Kandidaten für Stellen, die vor 20 Jahren fast ausschließlich von BWLern besetzt wurden. Das hat die stärkere Computisierung bewirkt. Wer die Stelle dann bekommt, hängt natürlich von der individullen Person ab. Frauenförderung ist im IB und UB übrigens auch wichtiger geworden.

Bei einer klassischen Sachbearbeiterstelle bevorzugt man natürlich einen BWLer. Insofern ist das BWL-Studium immer noch der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit und durchaus zu empfehlen.

Im Schnitt, vor allem nach einigen Jahren, verdienen BWLer und Ingenieure signifikant mehr als Mathematiker. Vermutlich landen Mathematiker daher öfters auf schlechter bezahlten Sachbearbeiter-Stellen.

Was hat dieses Forum nur für ein Problem mit Mathematikern. Woher hast Du die Zahlen, um solche Aussagen zu machen? Quelle?

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Was hat dieses Forum nur für ein Problem mit Mathematikern. Woher hast Du die Zahlen, um solche Aussagen zu machen? Quelle?

ich bin nicht der, der das da oben geschrieben hat, aber dass für die meisten mathematiker in deutschland (nicht die überflieger - top 0.1% ) das nutzen/aufwand verhältnis so mit am schlechtesten unter allen studiengängen ist, ist ja kein geheimnis. bin selbst mathematiker und kann das daher ein bisschen einschätzen. es gibt in deutschland quasi keine industrie ausser der versicherungswirtschaft die regelmäßig mathematiker benötigt. dazu kommen die höchsten durchfallquoten unter allen studiengängen und ein minimales gesellschaftliches ansehen...wer sich durch das studium quählt findet anschließend einen job, den er auch hätte bekommen können wenn er an der fachhochschule irgendwas mit IT studiert hätte...vielleicht ist das das problem der leute die hier in dem forum sagen dass mathe nichts wert ist

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Was hat dieses Forum nur für ein Problem mit Mathematikern. Woher hast Du die Zahlen, um solche Aussagen zu machen? Quelle?

ich bin nicht der, der das da oben geschrieben hat, aber dass für die meisten mathematiker in deutschland (nicht die überflieger - top 0.1% ) das nutzen/aufwand verhältnis so mit am schlechtesten unter allen studiengängen ist, ist ja kein geheimnis. bin selbst mathematiker und kann das daher ein bisschen einschätzen. es gibt in deutschland quasi keine industrie ausser der versicherungswirtschaft die regelmäßig mathematiker benötigt. dazu kommen die höchsten durchfallquoten unter allen studiengängen und ein minimales gesellschaftliches ansehen...wer sich durch das studium quählt findet anschließend einen job, den er auch hätte bekommen können wenn er an der fachhochschule irgendwas mit IT studiert hätte...vielleicht ist das das problem der leute die hier in dem forum sagen dass mathe nichts wert ist

Genau das hab ich auch mitbekommen. Ein kumpel (Wima) von mir arbeitet jetzt in der IT eines mittelständischen Unternehmens und meinte, dass er das mit BWL auch hätte schaffen können. Wobei man mit BWL ein wesentlich chilligeres Studium hat

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Was hat dieses Forum nur für ein Problem mit Mathematikern. Woher hast Du die Zahlen, um solche Aussagen zu machen? Quelle?

ich bin nicht der, der das da oben geschrieben hat, aber dass für die meisten mathematiker in deutschland (nicht die überflieger - top 0.1% ) das nutzen/aufwand verhältnis so mit am schlechtesten unter allen studiengängen ist, ist ja kein geheimnis. bin selbst mathematiker und kann das daher ein bisschen einschätzen. es gibt in deutschland quasi keine industrie ausser der versicherungswirtschaft die regelmäßig mathematiker benötigt. dazu kommen die höchsten durchfallquoten unter allen studiengängen und ein minimales gesellschaftliches ansehen...wer sich durch das studium quählt findet anschließend einen job, den er auch hätte bekommen können wenn er an der fachhochschule irgendwas mit IT studiert hätte...vielleicht ist das das problem der leute die hier in dem forum sagen dass mathe nichts wert ist

Genau das hab ich auch mitbekommen. Ein kumpel (Wima) von mir arbeitet jetzt in der IT eines mittelständischen Unternehmens und meinte, dass er das mit BWL auch hätte schaffen können. Wobei man mit BWL ein wesentlich chilligeres Studium hat

Wie kommt er darauf , dass er das mit BWL genau so geschafft hätte ?
Wusste nicht , dass BWL die Eintrittskarte für IT Jobs ist .
Dachte da eher an. naja (praktische) Informatik oder Winfo .

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 19.05.2021:

Ich weiß nicht wie lange der Blick in die Zukunft gehen soll, aber noch (bzw. die letzten Jahre war es zumindest so) ist WiWi wohl mit Abstand das beste Studium was P&L betrifft und Karrierechancen.

Lass mich kurz erläutern, wenn du WiWi studierst und dich so siehst wie einen Charakter in einem Videospiel dem man mit nützlichen Attributen verbessern kann, kannst du dir eine fabelhafte Karriere ermöglichen wenn du 2-3 richtige Entscheidungen triffst:

  • Noten -> es gibt wenig Fächer wo gute Noten extrem durch Fleiß, Selbstorganisation und ein gewisses Maß an "Gerissenheit" erreicht werden können wie in WiWi
  • Praktika -> von Anfang an am Ball bleiben, schnell einen größeren Namen auf den CV bekommen
  • "Target" -> auch hier wieder ein WiWi Konstrukt. Wenn du einen mäßigen Bachelor an einer TU hast, wo soll denn dann die Steigerung kommen? Bei WiWi kannst du, sofern die Noten nicht Totalausfall sind, mit GMAT und co an eine absolute Top Universität

Wenn du die Schritte befolgst wirst du bei Top Beratungen, Banken, Traineeprogrammen überall zumindest Einladungen bekommen.

Das geht einfach bei keinem anderen Studiengang so einfach wie mit WiWi. Wenn du natürlich ein absoluter NatWi. Crack bist und auch kinderleicht einen Mathematik Bachelor abschließen kannst gibt es da natürlich auch extrem hohes Karrierepotenzial.

Nur ist es bei den meisten MINTLern die ich so kenne halt eher der Fall, dass die 8-9 Semester an ihrem Bachelor hängen und dann mit 2.5 ohne großartige Praktika abschließen weil der Workload so hoch war. Wenn du zu den letzteren gehörst dann studier BWL, häng dich rein, schließ mit 1.x ab, geh an eine Top Universität zum Master & dir werden Chancen ermöglicht, von denen andere nur träumen können.

Sehr interessanter Beitrag. Beschreibt tatsächlich meine Situation gerade sehr gut. Ich stehe vor der Wahl Bwl an einer sehr guten Uni oder Winf erstmal an einer FH und später Master an einer guten Uni. Allerdings bin ich kein Mathe Crack und der WInf Bachelor wäre wahrscheinlich schlechter als der Bwl Bachelor. Und ich möchte sowieso mehr in die wirtschaftliche Richtung. Allerdings gibt es natürlich auch genügend sehr gute Bwl Profile. Und ob man immer seine 1,x schafft ist auch nicht safe.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Was hat dieses Forum nur für ein Problem mit Mathematikern. Woher hast Du die Zahlen, um solche Aussagen zu machen? Quelle?

ich bin nicht der, der das da oben geschrieben hat, aber dass für die meisten mathematiker in deutschland (nicht die überflieger - top 0.1% ) das nutzen/aufwand verhältnis so mit am schlechtesten unter allen studiengängen ist, ist ja kein geheimnis. bin selbst mathematiker und kann das daher ein bisschen einschätzen. es gibt in deutschland quasi keine industrie ausser der versicherungswirtschaft die regelmäßig mathematiker benötigt. dazu kommen die höchsten durchfallquoten unter allen studiengängen und ein minimales gesellschaftliches ansehen...wer sich durch das studium quählt findet anschließend einen job, den er auch hätte bekommen können wenn er an der fachhochschule irgendwas mit IT studiert hätte...vielleicht ist das das problem der leute die hier in dem forum sagen dass mathe nichts wert ist

Genau das hab ich auch mitbekommen. Ein kumpel (Wima) von mir arbeitet jetzt in der IT eines mittelständischen Unternehmens und meinte, dass er das mit BWL auch hätte schaffen können. Wobei man mit BWL ein wesentlich chilligeres Studium hat

Wie kommt er darauf , dass er das mit BWL genau so geschafft hätte ?
Wusste nicht , dass BWL die Eintrittskarte für IT Jobs ist .
Dachte da eher an. naja (praktische) Informatik oder Winfo .

Ja, hat mich auch gewundert. Aber sogar Winfo sollte deutlich entspannter als Wima sein, weil man deutlich mehr Wirtschaftsmodule belegen kann

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Was hat dieses Forum nur für ein Problem mit Mathematikern. Woher hast Du die Zahlen, um solche Aussagen zu machen? Quelle?

ich bin nicht der, der das da oben geschrieben hat, aber dass für die meisten mathematiker in deutschland (nicht die überflieger - top 0.1% ) das nutzen/aufwand verhältnis so mit am schlechtesten unter allen studiengängen ist, ist ja kein geheimnis. bin selbst mathematiker und kann das daher ein bisschen einschätzen. es gibt in deutschland quasi keine industrie ausser der versicherungswirtschaft die regelmäßig mathematiker benötigt. dazu kommen die höchsten durchfallquoten unter allen studiengängen und ein minimales gesellschaftliches ansehen...wer sich durch das studium quählt findet anschließend einen job, den er auch hätte bekommen können wenn er an der fachhochschule irgendwas mit IT studiert hätte...vielleicht ist das das problem der leute die hier in dem forum sagen dass mathe nichts wert ist

Hohe Durchfallquote beruhen auch auf der Tatsache, dass JEDER Mathematik studieren kann, da es keine Vorauswahl gibt. Mich würde interessieren, weshalb Du glaubst, Mathematiker haben eine geringes gesellschaftliches Ansehen. Woran machst Du dies fest?
Jemand, der sich durch das Mathematikstudium quält, studiert das falsche Fach.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.05.2021:

Ich weiß nicht wie lange der Blick in die Zukunft gehen soll, aber noch (bzw. die letzten Jahre war es zumindest so) ist WiWi wohl mit Abstand das beste Studium was P&L betrifft und Karrierechancen.

Lass mich kurz erläutern, wenn du WiWi studierst und dich so siehst wie einen Charakter in einem Videospiel dem man mit nützlichen Attributen verbessern kann, kannst du dir eine fabelhafte Karriere ermöglichen wenn du 2-3 richtige Entscheidungen triffst:

  • Noten -> es gibt wenig Fächer wo gute Noten extrem durch Fleiß, Selbstorganisation und ein gewisses Maß an "Gerissenheit" erreicht werden können wie in WiWi
  • Praktika -> von Anfang an am Ball bleiben, schnell einen größeren Namen auf den CV bekommen
  • "Target" -> auch hier wieder ein WiWi Konstrukt. Wenn du einen mäßigen Bachelor an einer TU hast, wo soll denn dann die Steigerung kommen? Bei WiWi kannst du, sofern die Noten nicht Totalausfall sind, mit GMAT und co an eine absolute Top Universität

Wenn du die Schritte befolgst wirst du bei Top Beratungen, Banken, Traineeprogrammen überall zumindest Einladungen bekommen.

Das geht einfach bei keinem anderen Studiengang so einfach wie mit WiWi. Wenn du natürlich ein absoluter NatWi. Crack bist und auch kinderleicht einen Mathematik Bachelor abschließen kannst gibt es da natürlich auch extrem hohes Karrierepotenzial.

Nur ist es bei den meisten MINTLern die ich so kenne halt eher der Fall, dass die 8-9 Semester an ihrem Bachelor hängen und dann mit 2.5 ohne großartige Praktika abschließen weil der Workload so hoch war. Wenn du zu den letzteren gehörst dann studier BWL, häng dich rein, schließ mit 1.x ab, geh an eine Top Universität zum Master & dir werden Chancen ermöglicht, von denen andere nur träumen können.

Sehr interessanter Beitrag. Beschreibt tatsächlich meine Situation gerade sehr gut. Ich stehe vor der Wahl Bwl an einer sehr guten Uni oder Winf erstmal an einer FH und später Master an einer guten Uni. Allerdings bin ich kein Mathe Crack und der WInf Bachelor wäre wahrscheinlich schlechter als der Bwl Bachelor. Und ich möchte sowieso mehr in die wirtschaftliche Richtung. Allerdings gibt es natürlich auch genügend sehr gute Bwl Profile. Und ob man immer seine 1,x schafft ist auch nicht safe.

same hier. Frage mich wie weit man mit Winf auch in Bereiche wie SCM oder Operations Management kommen würde.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Hohe Durchfallquote beruhen auch auf der Tatsache, dass JEDER Mathematik studieren kann, da es keine Vorauswahl gibt. Mich würde interessieren, weshalb Du glaubst, Mathematiker haben eine geringes gesellschaftliches Ansehen. Woran machst Du dies fest?
Jemand, der sich durch das Mathematikstudium quält, studiert das falsche Fach.

ja das mag stimmen. ich persönlich kenne niemanden der angefangen hat mathe zu studieren und nicht schon in der schule sehr gut war - aber ja, den von dir erwähnten effekt mag es geben... dann sind es eben nur 60 statt 80 prozent, die durchfallen. und ich kenne im übrigen auch niemanden - ausser mehrfache teilnehmer von (inter)nationalen mathewettbewerben - der sich in den ersten semestern nicht gequählt hat und kämpfen musste. am ende des tages zahlt sich dieser einsatz aber eben nicht aus. und daran mach ich unter anderem auch fest dass es gesellschaftlich nicht angesehen ist - wäre es das, würde man doch mathematiker besser bezahlen und nicht auf 0815 sachbearbeiterposten versauern lassen. jurist und arzt sind hier in deutschland angesehene berufe... das zeigt sich auch an der bezahlung die der staat dort einräumt-MINTler im öffentlichen dienst : wenn er eine stelle findet dann E13.. für jura und mediziner gibts iwelche sondertarife die meilenweit darüber liegen...in der deutschen wirtschaft genauso: der idiot der die echte fachliche arbeit macht verdient immer weniger als der selbstdarsteller ohne plan, der am ende des tages die powerpoint präsentiert. und so lang der nerd im keller seinen mund nicht aufmacht ändert sich daran auch nichts

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Hohe Durchfallquote beruhen auch auf der Tatsache, dass JEDER Mathematik studieren kann, da es keine Vorauswahl gibt. Mich würde interessieren, weshalb Du glaubst, Mathematiker haben eine geringes gesellschaftliches Ansehen. Woran machst Du dies fest?
Jemand, der sich durch das Mathematikstudium quält, studiert das falsche Fach.

ja das mag stimmen. ich persönlich kenne niemanden der angefangen hat mathe zu studieren und nicht schon in der schule sehr gut war - aber ja, den von dir erwähnten effekt mag es geben... dann sind es eben nur 60 statt 80 prozent, die durchfallen. und ich kenne im übrigen auch niemanden - ausser mehrfache teilnehmer von (inter)nationalen mathewettbewerben - der sich in den ersten semestern nicht gequählt hat und kämpfen musste. am ende des tages zahlt sich dieser einsatz aber eben nicht aus. und daran mach ich unter anderem auch fest dass es gesellschaftlich nicht angesehen ist - wäre es das, würde man doch mathematiker besser bezahlen und nicht auf 0815 sachbearbeiterposten versauern lassen. jurist und arzt sind hier in deutschland angesehene berufe... das zeigt sich auch an der bezahlung die der staat dort einräumt-MINTler im öffentlichen dienst : wenn er eine stelle findet dann E13.. für jura und mediziner gibts iwelche sondertarife die meilenweit darüber liegen...in der deutschen wirtschaft genauso: der idiot der die echte fachliche arbeit macht verdient immer weniger als der selbstdarsteller ohne plan, der am ende des tages die powerpoint präsentiert. und so lang der nerd im keller seinen mund nicht aufmacht ändert sich daran auch nichts

Ein Mathestudium hat schon ein gewisses Prestige. Auf der einen Seite stellen viele Menschen die Mathestudenten in die Nerdecke ab, auf der anderen Seite denken sie auch, dass Mathestudenten sehr intelligent sein müssen, da sie einen (jedenfalls nach ihrer Ansicht nach) schwierigen Studiengang studieren/ studiert haben.

Bei der Stellensuche sieht es natürlich ganz anders aus. Hier gilt wieder das Klischee von Angebot und Nachfrage- welcher Bewerber hat die beste Qualifikation für Stelle X.
Hier reicht ein Mathematikstudium selten aus um an die wirklich begehrten Stellen zu kommen. Daher würde ich jedem Mathematikbegeistertem raten, kein reines Mathestudium zu absolvieren sondern seine Leidenschaft mit einem anderem Bereich, z.b. IT, zu verknüpfen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Mathe mit BWL zu vergleichen macht doch 0 sinn. Kaum einer studiert Mathematik aus rein finanziellen Motiven. Und während das eine als abstrakte Strukturwissenschaft nichts mit einem Arbeitsalltag gemein hat, ist BWL eigentlich eine Ausbildung.

Aber wer es durchs Mathe Studium schafft, hätte auch BWL geschafft -- und kann sich auch in normale Aufgaben einarbeiten.
Nur würde es erst Sinn machen die Beiden zu vergleichen wenn man es anhand von CVs sieht: Zwei Top Lebensläufe inkl Praktika, Engagement und co die sich einzig im Studienfach unterscheiden. Und hier ist es in den meisten Jobs völlig egal -- bis auf quant/Strategie Rollen

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.05.2021:

Ich weiß nicht wie lange der Blick in die Zukunft gehen soll, aber noch (bzw. die letzten Jahre war es zumindest so) ist WiWi wohl mit Abstand das beste Studium was P&L betrifft und Karrierechancen.

Lass mich kurz erläutern, wenn du WiWi studierst und dich so siehst wie einen Charakter in einem Videospiel dem man mit nützlichen Attributen verbessern kann, kannst du dir eine fabelhafte Karriere ermöglichen wenn du 2-3 richtige Entscheidungen triffst:

  • Noten -> es gibt wenig Fächer wo gute Noten extrem durch Fleiß, Selbstorganisation und ein gewisses Maß an "Gerissenheit" erreicht werden können wie in WiWi
  • Praktika -> von Anfang an am Ball bleiben, schnell einen größeren Namen auf den CV bekommen
  • "Target" -> auch hier wieder ein WiWi Konstrukt. Wenn du einen mäßigen Bachelor an einer TU hast, wo soll denn dann die Steigerung kommen? Bei WiWi kannst du, sofern die Noten nicht Totalausfall sind, mit GMAT und co an eine absolute Top Universität

Wenn du die Schritte befolgst wirst du bei Top Beratungen, Banken, Traineeprogrammen überall zumindest Einladungen bekommen.

Das geht einfach bei keinem anderen Studiengang so einfach wie mit WiWi. Wenn du natürlich ein absoluter NatWi. Crack bist und auch kinderleicht einen Mathematik Bachelor abschließen kannst gibt es da natürlich auch extrem hohes Karrierepotenzial.

Nur ist es bei den meisten MINTLern die ich so kenne halt eher der Fall, dass die 8-9 Semester an ihrem Bachelor hängen und dann mit 2.5 ohne großartige Praktika abschließen weil der Workload so hoch war. Wenn du zu den letzteren gehörst dann studier BWL, häng dich rein, schließ mit 1.x ab, geh an eine Top Universität zum Master & dir werden Chancen ermöglicht, von denen andere nur träumen können.

Sehr interessanter Beitrag. Beschreibt tatsächlich meine Situation gerade sehr gut. Ich stehe vor der Wahl Bwl an einer sehr guten Uni oder Winf erstmal an einer FH und später Master an einer guten Uni. Allerdings bin ich kein Mathe Crack und der WInf Bachelor wäre wahrscheinlich schlechter als der Bwl Bachelor. Und ich möchte sowieso mehr in die wirtschaftliche Richtung. Allerdings gibt es natürlich auch genügend sehr gute Bwl Profile. Und ob man immer seine 1,x schafft ist auch nicht safe.

Habe von Bwl an einer bekannten Uni zu Winfo an einer FH in BaWü gewechselt, hatte in meinem Bwl Bachelor knapp 20 ECTS in Mathe, wurde mir angerechnet habe aber die Klausuren dort gesehen, war schon einfacher. Dinge wie nichtlineare DGL's etc. kamen z.B. nicht vor. In die IT Module komm man gut rein, dass ist kein Hexenwerk. Fande nicht, das es schwerer war.

Das mag nicht unbedingt für Winfo an Unis gelten und für Fächer wie Chemie, Physik etc. schon gar nicht. Also Mach dir keinen Stress, du wirst nicht Diskrete Strukturen für Informatiker belegen müssen.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Definitiv. BWL ist und bleibt ein Allrounder-Studium, mit welchem man unzählige Möglichkeiten hat.

Am Ende des Tages kommt es auf dich an, was du aus dem Studium machst. Ein BWL-Studium ohne relevante Praxiserfahrung (Tutorien, Werkstudententätigkeiten oder Tätigkeiten an der Uni) ist schlichtweg wertlos. Das wird selbst nicht durch die besten Noten gerettet. Als SCMler kann ich nur von meiner Perspektive sprechen, aber ich bin auch „nur“ ein BWler.
Nichtsdestotrotz habe ich mehrere Praktika ausschließlich in DAX30-Konzernen gemacht und das obwohl ich weder an einer target Uni studiere noch ein wiingler bin. Ferner hab ich auch schon Angebote von recruitern bekommen, obwohl ich noch im Master bin.

Also nichts einreden lassen und einfach machen!

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 27.08.2021:

Sehr interessanter Beitrag. Beschreibt tatsächlich meine Situation gerade sehr gut. Ich stehe vor der Wahl Bwl an einer sehr guten Uni oder Winf erstmal an einer FH und später Master an einer guten Uni. Allerdings bin ich kein Mathe Crack und der WInf Bachelor wäre wahrscheinlich schlechter als der Bwl Bachelor. Und ich möchte sowieso mehr in die wirtschaftliche Richtung. Allerdings gibt es natürlich auch genügend sehr gute Bwl Profile. Und ob man immer seine 1,x schafft ist auch nicht safe.

Habe von Bwl an einer bekannten Uni zu Winfo an einer FH in BaWü gewechselt, hatte in meinem Bwl Bachelor knapp 20 ECTS in Mathe, wurde mir angerechnet habe aber die Klausuren dort gesehen, war schon einfacher. Dinge wie nichtlineare DGL's etc. kamen z.B. nicht vor. In die IT Module komm man gut rein, dass ist kein Hexenwerk. Fande nicht, das es schwerer war.

Das mag nicht unbedingt für Winfo an Unis gelten und für Fächer wie Chemie, Physik etc. schon gar nicht. Also Mach dir keinen Stress, du wirst nicht Diskrete Strukturen für Informatiker belegen müssen.

Warum der Wechsel? Sind die Karrierechancen ähnlich oder kommt für Winf Fhler nur noch Kmu in Frage?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 27.08.2021:

Sehr interessanter Beitrag. Beschreibt tatsächlich meine Situation gerade sehr gut. Ich stehe vor der Wahl Bwl an einer sehr guten Uni oder Winf erstmal an einer FH und später Master an einer guten Uni. Allerdings bin ich kein Mathe Crack und der WInf Bachelor wäre wahrscheinlich schlechter als der Bwl Bachelor. Und ich möchte sowieso mehr in die wirtschaftliche Richtung. Allerdings gibt es natürlich auch genügend sehr gute Bwl Profile. Und ob man immer seine 1,x schafft ist auch nicht safe.

Habe von Bwl an einer bekannten Uni zu Winfo an einer FH in BaWü gewechselt, hatte in meinem Bwl Bachelor knapp 20 ECTS in Mathe, wurde mir angerechnet habe aber die Klausuren dort gesehen, war schon einfacher. Dinge wie nichtlineare DGL's etc. kamen z.B. nicht vor. In die IT Module komm man gut rein, dass ist kein Hexenwerk. Fande nicht, das es schwerer war.

Das mag nicht unbedingt für Winfo an Unis gelten und für Fächer wie Chemie, Physik etc. schon gar nicht. Also Mach dir keinen Stress, du wirst nicht Diskrete Strukturen für Informatiker belegen müssen.

Warum der Wechsel? Sind die Karrierechancen ähnlich oder kommt für Winf Fhler nur noch Kmu in Frage?

Ich bin gewechselt weil ich gemerkt habe, dass dort auch Interesse vorhanden ist und teilweise sicherlich auch, weil der Arbeitsmarkt entspannter ist.
Ob Uni oder FH ist in vielen Bereichen echt egal, solange das Profil passt, das gilt für Bwl übrigens auch. Und btw. die meisten Unternehmen sind KMU's und in diesen gibt es durchaus auch interessante Jobs.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 27.08.2021:

Definitiv. BWL ist und bleibt ein Allrounder-Studium, mit welchem man unzählige Möglichkeiten hat.

Am Ende des Tages kommt es auf dich an, was du aus dem Studium machst. Ein BWL-Studium ohne relevante Praxiserfahrung (Tutorien, Werkstudententätigkeiten oder Tätigkeiten an der Uni) ist schlichtweg wertlos. Das wird selbst nicht durch die besten Noten gerettet.

Wenn ein Studium ohne Zusatzqualifikationen "wertlos" ist, dann ist es auch als Studium "wertlos". Klar sind Praktika ein Plus, wenn eine Ausbildung jedoch wertgeschätzt würde, dann müsste man bei Top-Noten auch ohne Zusatzqualifikation einen ordentlichen Job bekommen.

Es gibt soviele BWL-Absolventen. Natürlich haben da auch viele gute Jobs. Insgesamt ist BWL aber einfach keine Empfehlung mehr. Das war früher anders.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 05.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 27.08.2021:

Definitiv. BWL ist und bleibt ein Allrounder-Studium, mit welchem man unzählige Möglichkeiten hat.

Am Ende des Tages kommt es auf dich an, was du aus dem Studium machst. Ein BWL-Studium ohne relevante Praxiserfahrung (Tutorien, Werkstudententätigkeiten oder Tätigkeiten an der Uni) ist schlichtweg wertlos. Das wird selbst nicht durch die besten Noten gerettet.

Wenn ein Studium ohne Zusatzqualifikationen "wertlos" ist, dann ist es auch als Studium "wertlos". Klar sind Praktika ein Plus, wenn eine Ausbildung jedoch wertgeschätzt würde, dann müsste man bei Top-Noten auch ohne Zusatzqualifikation einen ordentlichen Job bekommen.

Es gibt soviele BWL-Absolventen. Natürlich haben da auch viele gute Jobs. Insgesamt ist BWL aber einfach keine Empfehlung mehr. Das war früher anders.

was empfiehlst du stattdessen?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 06.09.2021:

Es gibt soviele BWL-Absolventen. Natürlich haben da auch viele gute Jobs. Insgesamt ist BWL aber einfach keine Empfehlung mehr. Das war früher anders.

was empfiehlst du stattdessen?

Kommt auf die Person an. Meistens empfehle ich Handwerker, Polizist, Lehrer (inklusive Haupt- und Realschullehramt). Wenn es jemand wirklich extrem drauf hat und sich als High Potential sieht: Informatik (evtl. Mathematik)

Also entweder etwas Praktisches oder etwas, was nur wenige können. BWL ist keines von beiden. Klar braucht es Planung, aber alles in Maßen und Wohlstand entsteht nicht durch Excel-Tabellen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Die Frage ist falsch. Gegenfrage welches Studium lohnt sich denn in Zukunft?

Antwort: Das kommt auf dich an. Nur weil Informatik immer mehr gefragt ist, heißt das nicht, dass jeder Informatiker automatisch Karriere macht.

Am Ende machst du halt nur Karriere als Angestellter, wenn du dich gegen andere durchsetzt. Das Studienfach ist gar nicht so wichtig. Zumindest nicht mehr dann, wenn es um Aufstieg geht. Such dir etwas, was dich interessiert (bestenfalls schon in Richtung IT bzw. in größeren IT Unternehmen) und was gleichzeitig nicht überlaufen und gut bezahlt ist. Da gibt es schon einiges. Aber auch überlaufende Bereiche wie UB können sich noch lohnen.

Grundsätzlich sollte man als junger Mensch, der noch in der Ausbildung ist, immer an der Employability arbeiten. Also fleißig lernen, gute Noten schreiben, Praktika (!) sammeln, Auslandserfahrung, außeruniversitäres Engagement und Leute kennenlernen und Kontakt zu denen halten, die du erstens magt und wo die Ziele ungefähr gleich sind. Und bitte unbedingt an den Soft Skills arbeiten. Es gibt wirklich genügend Hochbegabte, die unterdurchschnittliche Soft Skills haben.

Weil es hier spezifisch um BWL geht. Mach dir halt klar, dass BWL extrem überlaufen ist und du da mehr ackern musst als für andere Studienbschlüsse. Ein guter Mintler kommt eher in die UB als ein guter Bwler. Weil es davon einfach genügend gibt, die ein sehr gutes Profil mitbringen.

Der Rest ist sowieso nicht wirklich planbar.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Naja, erstmal sind die Unis insgesamt überlaufen und in den (technischen, handwerklichen) Ausbildungsberufen fehlen die Leute. Nur: das betrifft "seichtere" Studiengänge wie BWL eben mehr als andere Studiengänge wie Informatik, was nicht jeder studieren wird.

Das übliche Gegenargument ist dann: mach halt viele Praktika, Top-Noten, Auslandsstudium, geh an Target-Unis, lass Dich coachen etc. Kann man ja alles machen, nur sollte man neben der ganzen Lebenslaufoptimierung auch mal kurz überlegen, ob der Studiengang per se überhaupt der richtige ist. Das wird aber zumeist nicht hinterfragt. So konkurrieren immer mehr Leute mit Top-Lebensläufen um immer weniger Stellen. Klar, dass da die große Mehrheit zum Schluß enttäuscht sein muss. Im IB werden zudem immer strengere Frauenförderungsprogramme eingeführt und es gibt auch in Deutschland neue Diversityregeln bzgl. Studienabschlüssen
(man will vor allem mehr MINT-Absolventen). Als männlicher BWL-Absolvent wird es also in den nächsten Jahren nochmal deutlich schwerer.

Meine Empfehlung: wenn Du in etwas wirklich sehr gut bist und es Dir Spaß macht, dann studier es. Ansonsten denk erstmal über eine Ausbildung nach.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 06.09.2021:

Naja, erstmal sind die Unis insgesamt überlaufen und in den (technischen, handwerklichen) Ausbildungsberufen fehlen die Leute. Nur: das betrifft "seichtere" Studiengänge wie BWL eben mehr als andere Studiengänge wie Informatik, was nicht jeder studieren wird.

Das übliche Gegenargument ist dann: mach halt viele Praktika, Top-Noten, Auslandsstudium, geh an Target-Unis, lass Dich coachen etc. Kann man ja alles machen, nur sollte man neben der ganzen Lebenslaufoptimierung auch mal kurz überlegen, ob der Studiengang per se überhaupt der richtige ist. Das wird aber zumeist nicht hinterfragt. So konkurrieren immer mehr Leute mit Top-Lebensläufen um immer weniger Stellen. Klar, dass da die große Mehrheit zum Schluß enttäuscht sein muss. Im IB werden zudem immer strengere Frauenförderungsprogramme eingeführt und es gibt auch in Deutschland neue Diversityregeln bzgl. Studienabschlüssen
(man will vor allem mehr MINT-Absolventen). Als männlicher BWL-Absolvent wird es also in den nächsten Jahren nochmal deutlich schwerer.

Meine Empfehlung: wenn Du in etwas wirklich sehr gut bist und es Dir Spaß macht, dann studier es. Ansonsten denk erstmal über eine Ausbildung nach.

Sehe ich genauso. Ich würde heute wohl eher ein Handwerk erlernen. Ausbildung, ein paar Jahre als angestellter Geselle, dann den Meister und in die Selbstständigkeit. Ein Freund von mir ist mit Anfang 30 selbstständiger Schreinermeister mit zwei Angestellten, macht ziemlich geile (sauteure) Möbelstücke und kann sich vor Aufträgen kaum retten. Der verdient mehr als 90% der BWLer, hat echte Skills, einen interessanten Arbeitsalltag und geht abends zufrieden ins Bett, weil er sieht, was er geschafft hat.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

In vielen Berufen gibt es Fachkräftemangel. Wieso studiert man dann BWL, wenn es da Absolventen wie Sand am Meer gibt und bezeichnet sich noch als Ökonom, der was von Angebot und Nachfrage verstehen will ?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 06.09.2021:

Naja, erstmal sind die Unis insgesamt überlaufen und in den (technischen, handwerklichen) Ausbildungsberufen fehlen die Leute. Nur: das betrifft "seichtere" Studiengänge wie BWL eben mehr als andere Studiengänge wie Informatik, was nicht jeder studieren wird.

Das übliche Gegenargument ist dann: mach halt viele Praktika, Top-Noten, Auslandsstudium, geh an Target-Unis, lass Dich coachen etc. Kann man ja alles machen, nur sollte man neben der ganzen Lebenslaufoptimierung auch mal kurz überlegen, ob der Studiengang per se überhaupt der richtige ist. Das wird aber zumeist nicht hinterfragt. So konkurrieren immer mehr Leute mit Top-Lebensläufen um immer weniger Stellen. Klar, dass da die große Mehrheit zum Schluß enttäuscht sein muss. Im IB werden zudem immer strengere Frauenförderungsprogramme eingeführt und es gibt auch in Deutschland neue Diversityregeln bzgl. Studienabschlüssen
(man will vor allem mehr MINT-Absolventen). Als männlicher BWL-Absolvent wird es also in den nächsten Jahren nochmal deutlich schwerer.

Meine Empfehlung: wenn Du in etwas wirklich sehr gut bist und es Dir Spaß macht, dann studier es. Ansonsten denk erstmal über eine Ausbildung nach.

Sehe ich genauso. Ich würde heute wohl eher ein Handwerk erlernen. Ausbildung, ein paar Jahre als angestellter Geselle, dann den Meister und in die Selbstständigkeit. Ein Freund von mir ist mit Anfang 30 selbstständiger Schreinermeister mit zwei Angestellten, macht ziemlich geile (sauteure) Möbelstücke und kann sich vor Aufträgen kaum retten. Der verdient mehr als 90% der BWLer, hat echte Skills, einen interessanten Arbeitsalltag und geht abends zufrieden ins Bett, weil er sieht, was er geschafft hat.

Das sehe ich auch so. Ich würde den Weg als Abiturient heute auch über das Handwerk mit Meisterabschluss machen. Im Fall Schreiner kann man ja später noch den Architekten draufsatteln, wenn man meint. Ich denke, dass es ein Fehler ist, dass Handwerk von vornherein nicht zu beachten, man muss halt körperlich arbeiten….

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Dem einen Thread nach wählen etwa 50 Prozent der Manager von morgen "grün" und im nächsten wundern sie sich, warum sie mit ihrer Management-Qualifikation überflüssig werden... Bemerkenswert.

Wenn wir uns zunehmend in Richtung eines Bauernstaates entwickeln wollen, dann brauchen wir auch zwingend mehr Arbeiter und dementsprechend weniger Akademiker. Das sollte - auch vor einer Wahl - einleuchten.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Es hat schon einen Grund warum das viele meiden. Als Geselle ist es jedenfalls kein Zuckerschlecken und richtig mies bezahlt wirst du auch.
Man kann sich auch als Wiwi selbstständig machen...

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Sehe ich genauso. Ich würde heute wohl eher ein Handwerk erlernen. Ausbildung, ein paar Jahre als angestellter Geselle, dann den Meister und in die Selbstständigkeit. Ein Freund von mir ist mit Anfang 30 selbstständiger Schreinermeister mit zwei Angestellten, macht ziemlich geile (sauteure) Möbelstücke und kann sich vor Aufträgen kaum retten. Der verdient mehr als 90% der BWLer, hat echte Skills, einen interessanten Arbeitsalltag und geht abends zufrieden ins Bett, weil er sieht, was er geschafft hat.

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Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

BWL ist halt ein Hussle Fach, die Problematik liegt jedoch viel mehr darin, dass man dem Markt nichts handfestes anbieten kann und somit (fast) immer quasi in der Bittsteller Position um einen Job rutscht - umso gravierender, wenn die Erfahrungen die man sammelt sehr auf eine Branche zugeschnitten sind.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

DerZynischeAnalytiker schrieb am 08.09.2021:

BWL ist halt ein Hussle Fach, die Problematik liegt jedoch viel mehr darin, dass man dem Markt nichts handfestes anbieten kann und somit (fast) immer quasi in der Bittsteller Position um einen Job rutscht - umso gravierender, wenn die Erfahrungen die man sammelt sehr auf eine Branche zugeschnitten sind.

Das ist doch bei allen Studiengängen so. Spezialisierung erlangt man nur mittels gezielten Aus-/Weiterbildungen sowie Berufserfahrung/Praktika.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Das Handwerk wird tatsächlich von vielen hier romantisiert. Ja, als selbstständiger Unternehmer mit einigen angestellten Handwerkern kann man (sehr) gut verdienen, nur wie viele schaffen (und wollen) das?
Wenn ich hier zahlen von 100-200k netto lese frage ich mich ob hier getrollt wird, oder ob man tatsächlich von einem sehr erfolgreichen Unternehmer den man kennt auf alle Handwerker schließt. Ein Großteil der Handwerker arbeitet sich für 25-35k brutto (mit Berufserfahrung wohlgemerkt) im Jahr kaputt, da hat jeder fh bachelor Absolvent der 10 Semester fürs Studium gebraucht hat ein deutlich entspannteres Leben.

Trotzdem denke ich dass das Handwerkt lukrativ sein kann, man muss es nur richtig angehen. Ich denke da an sowas wie : Fachabi, fh bwl bachelor und dann eine Ausbildung im Handwerkt + Meister. Danach dann die Selbstständigkeit mit einem guten Kollegen, sprich als 2Mann-Team.
Wenn man das sinnvoll angeht sind Gehälter von 3-4k Netto durchaus realistisch, was doch sehr ordentlich ist. Nur bitte, verabschiedet euch von dem Gedanken dass jeder selbstständige Handwerksmeister reich oder wohlhabend wird.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Es hat schon einen Grund warum das viele meiden. Als Geselle ist es jedenfalls kein Zuckerschlecken und richtig mies bezahlt wirst du auch.
Man kann sich auch als Wiwi selbstständig machen...

Natürlich herrscht im Handwerk ein rauer Ton. Aber der Fachkräftemangel macht Ausbeutung schwieriger. Zur Wahrheit gehört eben auch, dass in Handwerk, Pflege, Lehramt (Haupt und Realschulen) viele Low-Performer arbeiten, die sich wegen des Fachkräftemangels im Job halten können. Wenn Du anpackst und performst stichst du da sofort heraus. Im BWL-Bereich gibt es dagegen unzählige Absolventen, höchstes Engagment ist selbstverständlich und bringt noch keinen Job. BWL lohnt sich heute einfach nicht mehr. Natürlich kann man es weiter studieren, wenn es einem total Spaß macht und Berufschancen sekundär sind. Ist dann aber nicht viel anders wie Politik und Soziologie.

Eigentlich ist das Verhalten der Leute ja ein Beispiel für ein Marktversagen. Grund ist halt, dass ein Universitätsstudium ein höheres Ansehen hat und körperliche Arbeit geringgeschätzt wird. Das ist natürlich völligiger Quatsch aber der Herdentrieb.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Das Handwerk wird tatsächlich von vielen hier romantisiert. Ja, als selbstständiger Unternehmer mit einigen angestellten Handwerkern kann man (sehr) gut verdienen, nur wie viele schaffen (und wollen) das?
Wenn ich hier zahlen von 100-200k netto lese frage ich mich ob hier getrollt wird, oder ob man tatsächlich von einem sehr erfolgreichen Unternehmer den man kennt auf alle Handwerker schließt. Ein Großteil der Handwerker arbeitet sich für 25-35k brutto (mit Berufserfahrung wohlgemerkt) im Jahr kaputt, da hat jeder fh bachelor Absolvent der 10 Semester fürs Studium gebraucht hat ein deutlich entspannteres Leben.

Trotzdem denke ich dass das Handwerkt lukrativ sein kann, man muss es nur richtig angehen. Ich denke da an sowas wie : Fachabi, fh bwl bachelor und dann eine Ausbildung im Handwerkt + Meister. Danach dann die Selbstständigkeit mit einem guten Kollegen, sprich als 2Mann-Team.
Wenn man das sinnvoll angeht sind Gehälter von 3-4k Netto durchaus realistisch, was doch sehr ordentlich ist. Nur bitte, verabschiedet euch von dem Gedanken dass jeder selbstständige Handwerksmeister reich oder wohlhabend wird.

Die Gehälter im Handwerk sind tatsächlich stark gestiegen, während sie für Absolventen massiv gesunken sind. Wundert auch nicht, heute studieren 60% eines Jahrganges und fluten den Markt.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Es hat schon einen Grund warum das viele meiden. Als Geselle ist es jedenfalls kein Zuckerschlecken und richtig mies bezahlt wirst du auch.
Man kann sich auch als Wiwi selbstständig machen...

Natürlich herrscht im Handwerk ein rauer Ton. Aber der Fachkräftemangel macht Ausbeutung schwieriger. Zur Wahrheit gehört eben auch, dass in Handwerk, Pflege, Lehramt (Haupt und Realschulen) viele Low-Performer arbeiten, die sich wegen des Fachkräftemangels im Job halten können. Wenn Du anpackst und performst stichst du da sofort heraus. Im BWL-Bereich gibt es dagegen unzählige Absolventen, höchstes Engagment ist selbstverständlich und bringt noch keinen Job. BWL lohnt sich heute einfach nicht mehr. Natürlich kann man es weiter studieren, wenn es einem total Spaß macht und Berufschancen sekundär sind. Ist dann aber nicht viel anders wie Politik und Soziologie.

Eigentlich ist das Verhalten der Leute ja ein Beispiel für ein Marktversagen. Grund ist halt, dass ein Universitätsstudium ein höheres Ansehen hat und körperliche Arbeit geringgeschätzt wird. Das ist natürlich völligiger Quatsch aber der Herdentrieb.

Fachkräftemangel treibt aber noch lange nicht den Lohn nach oben. Habe 2 Bekannte welche Handwerker sind und beide arbeiten für 15 Euro die Stunde. Da muss noch einiges passieren das Handwerker auch nur Ansatzweise wie ein Industriearbeiter verdient..

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Wenn du im Handwerk dir sagst, ich mach mein Ding, dann kann es was werden.
Ich hatte in der Förderstufe einen Schulkameraden, der ist auf die Hauptschule gegangen und hat Gas Wasser gelernt.
Er hat heute ein Haus, im Rhein Main Gebiet Nähe Bad Homburg ,zwei Kinder fährt einen 5 er 3 Jahre alt. Und hat noch Zeit nebenbei zu arbeiten….Da gibt es andere Kandidaten, die habe BWL, Jura studiert und haben diesen Lebensstandard nicht erreicht.
Was so ein Klassentreffen alles zeigt, wie es gehen kann……

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Wie schaut es denn mit den Megatrends aus: mehr Knowledge-Worker oder Handwerker?

Weiss nicht, was ihr immer mit diesen Handwerkern habt, aber deren Job ist 0 skalierbar und der Bauboom aktuell den tiefen Zinsen geschuldet. diese Branche ist ziemlich zyklisch...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

DerZynischeAnalytiker schrieb am 08.09.2021:

BWL ist halt ein Hussle Fach, die Problematik liegt jedoch viel mehr darin, dass man dem Markt nichts handfestes anbieten kann und somit (fast) immer quasi in der Bittsteller Position um einen Job rutscht - umso gravierender, wenn die Erfahrungen die man sammelt sehr auf eine Branche zugeschnitten sind.

Das ist doch bei allen Studiengängen so. Spezialisierung erlangt man nur mittels gezielten Aus-/Weiterbildungen sowie Berufserfahrung/Praktika.

Das kann man so nicht stehen lassen. Es gibt schon einige Studiengänge, die handfestes Wissen und Fähigkeiten vermitteln. Gerade Naturwissenschaften, Medizin, Pharmazie, Teile der Ingenieurswissenschaften. Das kann man nicht mit BWL vergleichen. Das sind halt Fächer, die nicht nur Methodenkompetenz, sondern auch Fachwissen vermitteln.

Erkennt man auch gut am Umgang mit den Abschlüssen. Bei BWL kannst du dich teilweise mit Bachelor und Master auf die gleichen Stellen bewerben. Oder wenn nicht mit Bachelor und 1, 2 Jahren Berufserfahrung auf Masterstellen. Mediziner und Pharmazeuten haben nur einen Abschluss. Bei Naturwissenschaftlern und Ingenieuren wird meist ein Master (oder sogar Doktor) vorausgesetzt. Steigt man doch mit einem Bachelor ein, stehen einem Masterstellen meistens wenn überhaupt erst mit deutlich mehr Erfahrung als 1, 2 Jahren offen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Um als Handwerker wirklich gut zu verdienen muss man sich selbständig machen und dann ist es auch definitiv kein Selbstläufer. Die meisten Handwerker aus meinem Bekanntenkreis waren froh aus dem klassischen Handwerk raus waren und einen Industrie Job gefunden hatten.

Wenn man in der Baubranche arbeiten will kann man auch einfach Bauingenieurwesen studieren. Damit hat man auch die Möglichkeit sich selbstständig zu machen und verdient auch im Angestelltenverhältnis noch solide.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

An BWL stört mich eben auch, dass keine Persönlichkeiten ausgebildet werden. Alles läuft nach Schema F: Target Uni, Notendruck, Praktika, Couching. Die jüngeren Studenten blabbern dann den älteren alles nach. Peinlich. Kritische Geister, die bei Fehlentwicklungen auch mal widersprechen, bekommt man so nicht. Kritische Geister bilden sich eher heraus, wenn es einen Fachkräftemangel gibt. Da muss man nicht alles mitmachen und kann auch seine eigene Sicht auf die Dinge entwickeln. Das bringt uns dann letztlich voran.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Wenn du im Handwerk dir sagst, ich mach mein Ding, dann kann es was werden.
Ich hatte in der Förderstufe einen Schulkameraden, der ist auf die Hauptschule gegangen und hat Gas Wasser gelernt.
Er hat heute ein Haus, im Rhein Main Gebiet Nähe Bad Homburg ,zwei Kinder fährt einen 5 er 3 Jahre alt. Und hat noch Zeit nebenbei zu arbeiten….Da gibt es andere Kandidaten, die habe BWL, Jura studiert und haben diesen Lebensstandard nicht erreicht.
Was so ein Klassentreffen alles zeigt, wie es gehen kann……

Mich würde interessieren, was ihr meint, was im Handwerk taktisch klüger wäre: Gas-Wasser-Installateur, Elektriker, Maler-Lackierer etc., irgendetwas, das viele Menschen tatsächlich in Anspruch nehmen MÜSSEN und mit dementsprechend hohem Kundenaufkommen bei moderaten Preisen oder Schreiner etc., Luxusgüter, die man aber entsprechend teuer verkaufen kann?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021

Mich würde interessieren, was ihr meint, was im Handwerk taktisch klüger wäre: Gas-Wasser-Installateur, Elektriker, Maler-Lackierer etc., irgendetwas, das viele Menschen tatsächlich in Anspruch nehmen MÜSSEN und mit dementsprechend hohem Kundenaufkommen bei moderaten Preisen oder Schreiner etc., Luxusgüter, die man aber entsprechend teuer verkaufen kann?

Möglichst Hightech, also Elektriker. Am besten ist aber Rundumhandwerker-Dienste plus Vermögensverwaltung für gutbetuchte Privatkunden. Du machst also alles, von der Heizung bis zur Geldanlage. Damit bist Du gegenüber Banken klar im Vorteil. Wenn Deine Fonds mit Ausgabeaufschlag nicht mehr gekauft werden, dann tropft eben auch die Heizung weiter.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Elektriker ist Jackpot. Vor allem wenn du in einer Metropolregion lebst kannst du dich vor Aufträgen kaum retten als Meister mit eigenem Betrieb.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

An BWL stört mich eben auch, dass keine Persönlichkeiten ausgebildet werden. Alles läuft nach Schema F: Target Uni, Notendruck, Praktika, Couching. Die jüngeren Studenten blabbern dann den älteren alles nach. Peinlich. Kritische Geister, die bei Fehlentwicklungen auch mal widersprechen, bekommt man so nicht. Kritische Geister bilden sich eher heraus, wenn es einen Fachkräftemangel gibt. Da muss man nicht alles mitmachen und kann auch seine eigene Sicht auf die Dinge entwickeln. Das bringt uns dann letztlich voran.

Wo ist das Problem? BWLer sind ja zu 80% Verwalter... (sagt ein BWLer)

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

An BWL stört mich eben auch, dass keine Persönlichkeiten ausgebildet werden. Alles läuft nach Schema F: Target Uni, Notendruck, Praktika, Couching. Die jüngeren Studenten blabbern dann den älteren alles nach. Peinlich. Kritische Geister, die bei Fehlentwicklungen auch mal widersprechen, bekommt man so nicht. Kritische Geister bilden sich eher heraus, wenn es einen Fachkräftemangel gibt. Da muss man nicht alles mitmachen und kann auch seine eigene Sicht auf die Dinge entwickeln. Das bringt uns dann letztlich voran.

Wo ist das Problem? BWLer sind ja zu 80% Verwalter... (sagt ein BWLer)

Ich habe mit BWL so meine Probleme, da man kein Berufsträger ist. Da dient man nur. Entweder in HR,Marketing, Controlling etc. egal, außer man macht seinen StB/WP und den muss man erstmal schaffen und in die Branche möchte auch nicht jeder. Für mich ist dieser Studiengang eigentlich zum Zweitstudium geworden.z.B. Architekten und BWL, Zahnmedizin und BWL etc. Hier hast du was handfestes mit betriebswirtschaftlichen kombiniert, ideal….

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Elektriker ist Jackpot. Vor allem wenn du in einer Metropolregion lebst kannst du dich vor Aufträgen kaum retten als Meister mit eigenem Betrieb.

Ein angestellter Elektromeister im Umland einer größeren Stadt verdient im Durchschnitt rund 2800 Euro brutto, trotz immenser Auftragslage.
Wenn, dann muss man wirklich selbstständig sein und seinen eigenen Betrieb aufbauen.

Dann ist aber idR kein 3 Wochen Sommerurlaub drin (selbst+ständig) und mehr als 70k in die eigene Tasche nach allen Abzügen wird auch kein Selbstläufer.
Handwerk hat goldenen Boden sagt man immer, stimmt aber nur bedingt.
Ich glaube der Großteil der Selbstständigen würde sofort gegen einen IGM-Job tauschen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Wie kommt ihr eigentlich drauf dass jemand der BWL in Betracht ziehen würde im Handwerk auch nur die Ausbildung schaffen würde? Sicher ist Handwerk lukrativ mit eigener Firma usw., aber du schaffst es doch nur dahin wenn du dich für dein Handwerk interessierst und es dir Spaß macht. Oder glaubt ihr man macht mal eben die Ausbildung und den Meister nebenbei, bevor man sich endlich an die eigene Firma machen kann und sich mehr mit dem "BWL Kram" beschäftigt wie mit dem eigentlichen Handwerk? Diese Diskussion gibt es hier so häufig, genau wie manche denken sie könnten sich mal eben dafür entscheiden Fluglotse zu werden wegen dem hohen Gehalt. Leute, für manche Jobs wie z.B. Fluglotse oder Handwerker musst du echt gemacht sein. Wenn dir das keinen Spaß macht, hältst du keine 10 Jahre durch bzw. wirst wahrscheinlich nicht mal die Ausbildung zu ende bringen.

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Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

An BWL stört mich eben auch, dass keine Persönlichkeiten ausgebildet werden. Alles läuft nach Schema F: Target Uni, Notendruck, Praktika, Couching. Die jüngeren Studenten blabbern dann den älteren alles nach. Peinlich. Kritische Geister, die bei Fehlentwicklungen auch mal widersprechen, bekommt man so nicht. Kritische Geister bilden sich eher heraus, wenn es einen Fachkräftemangel gibt. Da muss man nicht alles mitmachen und kann auch seine eigene Sicht auf die Dinge entwickeln. Das bringt uns dann letztlich voran.

Wo ist das Problem? BWLer sind ja zu 80% Verwalter... (sagt ein BWLer)

Ich habe mit BWL so meine Probleme, da man kein Berufsträger ist. Da dient man nur. Entweder in HR,Marketing, Controlling etc. egal, außer man macht seinen StB/WP und den muss man erstmal schaffen und in die Branche möchte auch nicht jeder. Für mich ist dieser Studiengang eigentlich zum Zweitstudium geworden.z.B. Architekten und BWL, Zahnmedizin und BWL etc. Hier hast du was handfestes mit betriebswirtschaftlichen kombiniert, ideal….

Genau, in Kombination sicherlich ideal:
Informatik + BWL (oder direkt Winfo)
Zahnmedizin + BWL etc.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Redet einfach mal mit Leuten im Handwerk: Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, rumplacken bis zum Ende und am Wochenende dann schwarz, während der IGM-Controller am See sitzt

Selbständig? Ja, mach. Aber viel spaß, wenn du mal krank bist. Kenn da einige, die am Rand der Erschöpfung sind.

Das ist alles glorifiziert. Handwerk ist bullenhart und ja, die können sich die Kunden aussuchen, aber du kannst das eben nicht skalieren. Fließen legen, etc dauert seine Zeit und mehr als 2 Hände hast du nicht.

Ich kenn die Jahresabschlüsse von befreundeten Handwerkern. Die verdienen schon ihre 90k p.a. als selbständige. Aber zu welchem Risiko. Ich bin als Controller mit 85k und Aktieneinnahmen weit über denen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Bwl Studium in Zukunft noch?

Viele vertreten die Meinung, dass sich Handwerk richtig lohnt. Das ist aber einfach nicht der Fall. Zumindest nicht wenn du es nur wegen des Geldes machst.

Jemand, der als selbstständiger Handwerker sehr gut verdient, würde das auch mit einem vernünftigen Studium. Vielleicht lohnt es sich für den 0815 Bwler, der als besser bezahlte Sekretärin irgendwelche Tabellen ausfüllt, Handwerker zu werden. Aber so jemand würde wahrscheinlich keine eigene Handwerks Firma gründen und erst recht nicht als Handwerker anfangen. Image und so. Außerdem ist auch das kein Selbstläufer. Die Auftragslage mag hoch sein, aber die Betriebe haben viel Konkurrenz und so viel verdient man auch wieder nicht. Davor musst du erstmal deinen Meister machen und bei irgendwelchen ehemaligen Hauptschülern malocherin. Und am Ende arbeitest du immer noch auf der Baustelle. Das sollte man nicht unterschätzen. Viele fühlen sich krass mit ihrer 60h Woche im UB, aber arbeite mal bis 50 aufm Bau.

Wenn überhaupt lohnt es sich nur im Immobiliengewerbe mit eigener Firma. Da gibt es zwar auch viel Konkurrenz, aber da liegen die hohen Magen. Mein Großvater war Bauträger in den 80er Jahren, hat halb Schleswig Holstein mitgebaut und hat ein Vermögen verdient bis er irgendwann insolvent ging. Heute sinds die Projektentwickler. Ist aber auch viel Arbeit.

Die meisten von euch sind nicht aus dem Holz geschnitzt, was es als Baulöwe oder starker Handwerker braucht. Ist auch okay. Macht ein Studium im technischen Bereich (am besten Info, Winfo), pusht euer Profil, geht in die bestbezahlten Bereiche a la UB, tech Sales etc. und wenn ihr könnt, gründet eine eigene Firma. Das ist immer noch der beste Weg für High Performer und Leute, die wirklich Ambition haben. Angestellt sein ist eigentlich immer nur eine Notlösung.

Den Leuten zu raten Handwerker zu werden, weil man ja mit einer eigenen Firma besser verdient als der 0815 Bwler ist nicht durchdacht. Es mag auch andere Gründe geben. Für mich zB wäre Handwerk attraktiver als eine Igm Stelle als Konzernhengst, der quasi Beamter ist und nur auf seine Pension wartet. Aber in der Wirtschaft gibts genügend spannende Angestelltenpositionen und man ist breiter aufgestellt. Handwerker können nur in ihrem Fachbereich gründen. Mintler und WiWiler theoretisch in jedem Bereich.

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