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BetriebswirtschaftslehreBerufchancen

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

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WiWi Gast

Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Hallo,
was haltet ihr allgemein vom Jura Studium im Vergleich zu BWL ?
Lohnt sich das, insbesondere das Examen ?
Wie sehen die Berufchancen im Vergleich zu Bwl aus ?

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Mit sehr guten Noten kommst du bei beiden zu sehr attraktiven Berufsfeldern. Mit durchschnittlichen oder schlechten Noten hast du bei beiden Studiengängen nichts zu lachen.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Ist eigentlich nur eine Frage des persönlichen Interesses und der eigenen Fähigkeiten.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Jura ist um einiges komplexer als BWL. "Sehr gute Noten" sind praktisch kaum erreichbar. Wenn du eine "vollbefriedigende" Note hast (anderes Notensystem), bist du schon ziemlich gut. Der Aufwand bei Jura ist zudem um einiges größer. Wenn du keine spezielle Tendenz zum Fach hast, also Jurist als Berufswunsch, bist du mit BWL um einiges besser aufgehoben.

Lounge Gast schrieb:

Mit sehr guten Noten kommst du bei beiden zu sehr attraktiven
Berufsfeldern. Mit durchschnittlichen oder schlechten Noten
hast du bei beiden Studiengängen nichts zu lachen.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Was sich mehr lohnt, kannst du vorher kaum abschätzen. Du kannst nicht wissen, welche Noten du bekommst und welche Praktika und Stellenangebote.

Ich denke, dass diese beiden Studiengänge vollkommen unterschiedliche Typen von Menschen ansprechen.

BWL ist eher was für Praktiker, die sich nicht so sehr für schulische Themen interessieren. Die Klausuren sind im Studium Prüfungen, wo man einfach nur ein Skript ein paar Tage vorher auswendig lernt. Der schulische Aufwand hält sich in Grenzen. Daher ist es wichtig, dass man sich schon während des Studiums durch Praktika und andere Aktivitäten von anderen Studenten abhebt und sich auf bestimmte Tätigkeiten und Branchen spezialisiert. Im Beruf sind dann auch eher allgemeine Fähigkeiten gefragt wie soziale Kompetenzen, Kommunikationsvermögen etc. Das Studium für sich betrachtet ist kaum etwas wert. Heute macht auch jeder, der vorher eine Ausbildung gemacht hat, noch ein BWL-Studium an einer Privat-FH in Teilzeit. Wenn du kein gutes Profil hast, kann es dir passieren, dass du am Anfang wirklich sehr schlecht bezahlte Jobs annehmen musst.

Jura ist eher etwas für Leute, die sich intensiv mit den Studieninhalten auseinandersetzen wollen. Wenn du hier eine gute Note willst, dann musst du schon sehr viele Klausuren übungsweise schreiben, viele Bücher zum Thema lesen und evtl. auch in ein privates Tutorium gehen, das du selbst bezahlen musst. Es ist sehr viel Arbeit - das würde der typische BWL-Student so gar nicht aushalten. Nach dem Studium ist dann die Note sehr wichtig. Im Beruf suchen die vor allem jemanden, der sich gut mit den Gesetzen auskennt und gut fachlich argumentieren kann. Ob du irgendwo ein Praktikum gemacht hast, spielt eher eine untergeordnete Rolle, zumal alle Juristen sowieso ein Referendariat absolvieren und daher Praxiserfahrung bekommen. Im Beruf musst du dich dann später auch öfter fachlich weiterbilden (was man bei vielen BWL-Berufen so gar nicht kennt). Ein gefragter Jurist verdient im Schnitt mehr Geld als ein gefragter BWLer. Und selbst wenn du keine gute Note kriegst und nicht gefragt bist, stehen dir mit Jura meiner Meinung nach besser bezahlte Jobs offen. Habe noch nie gehört, dass ein Jurist, der z. B. einen Sachbearbeiterjobs angenommen hat, so lächerlich unterbezahlt wird, wie manche BWLer.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Sag das mal einem StB oder WP!

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Das Staatsexamen wird dich dein gesamtes restliches Leben verfolgen. Es ist egal, wie gut du vorher warst oder noch wirst. Unter 9 Punkten in beiden Examen wirst du nie viel Geld verdienen können.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Investment Banker oder evlt. auch Unternehmensberater spielen in Ligen, in die Juristen nie und nimmer reinkommen. Letztendlich stimmt es, bei BWL muss man um etwas zu erreichen sehr viel mehr Praxiserfahrung durch Praktika gesammelt haben. Bei Jura reicht es in der Regel Auszeichnungen im Staatsexamen zu bekommen. Ob es schwieriger ist, ist von Fach zu Fach unterschiedlich und schwierig zu beurteilen.
Als Jurist mit schlechten Noten wirst du es ebenso schwer, wenn nicht noch schwerer haben, einen Job zu finden. Als Betriebswirt findet man wohl wenigstens noch einen - wenn auch stark unterbezahlt.
Bei BWL ist es abgesehen davon auch noch sehr entscheidend, an welcher Universität man studiert hat.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Mach Jura. Juristen werden immer gebraucht werden, BWLer werden bald wegrationalisiert. Und BWL ist noch überlaufener als Jura.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Bei BWL ist es doch auch so, dass einem das Studium bzw. die Weichen, die man im Studium gestellt hat, für den Rest des Berufslebens verfolgen. Wer Mangels Alternativen als Bürokaufmann nach dem Studium einsteigt und in eine Lagerverwaltungssoftware Daten eintippt, der wird später kaum Unternehmensberater oder Investmentbanker werden und die große Kohle verdienen.

Bin selber BWLer (Steuerberater) und ich habe den Eindruck, dass man mit einem 4-Punkte-Jura-Examen durchaus mehr Möglichkeiten hat als mit einem schlechten BWL-Lebenslauf. Viele Unternehmen suchen Sachbearbeiter mit Zivilrechtskenntnissen und auch viele Behörden brauchen Mitarbeiter mit juristischen Kenntnissen. Den Vorteil sehe ich auch darin, dass man nur mit anderen Jura- bzw. BoL-Absolventen konkurriert, während Hinz- und Kunz heute eine BWL-Weiterbildung oder ein Fernstudium vorweisen kann. BWL ist viel überlaufener. Der Vorteil bei Jura ist, dass gute Juristen richtig teuer sind und daher keine Konkurrenz auf Sachbearbeiterstellen. Während bei BWL selbst gute Absolventen sich um Sachbearbeiterstellen prügeln und teilweise für wenig Geld einsteigen, nur um überhaupt einen Einstieg zu schaffen. Da gibt es doch viel weniger Gründe, einen schlechten BWL-Absolventen einzustellen.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Pro BWL:

  • Vielseitiger (von juralastigen Fächer wie Steuern/WP bis Mathematik ist alles dabei).
  • Deutlich kürzere Ausbildung.
  • Auch durchschnittliche und schlechte BWLer kann man irgendwie noch gebrauchen.
  • Leute nicht ganz so schleimig wie bei Jura.
  • Eher Potential für internationale Tätigkeiten; Rechtsberatung selbst bei internationalen Kanzleien sehr national geprägt.

Pro Jura:

  • Bei entsprechenden Noten sehr leichter Einstieg in den öffentlichen Dienst.
  • Garantierte 100k+ bei Einstieg in Großkanzlei.
  • Viele geschützte Berufe, zT mit Gelddruckgarantie (zB Notar).
  • Weniger Gefahr durch Automatisierung (allerdings auch hier LegalTec).
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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

An den Typen mit IBler und UBler spielen in Ligen, wo Juristen niemals hinkommen:

  1. denkst du, M&A machen nur bwler? Weißt du, wie der Prozess dahinter aussieht?

  2. denkst du, in UBs arbeiten keine Juristen? Stichwort: Interdisziplinarität

  3. Abgesehen davon, schonmal was von dem berüchtigten großkanzleinstieg gehört? BLS in Hamburg mit top Noten eventuell Dr. jur oder LLM drauf und Einstieg 120k mein Freund. Juristen haben mit top Examen und Einstieg in einer großkanzlei das höchste Einstiegsgehalt. Und ja, dort sind die Ebenen in IB Manier vergütet bei teilweise besseren Arbeitszeiten. Woher ich das weiß? Meine Frau arbeitet seit einem Jahr in einer großkanzlei und verdient wesentlich mehr als ich. Dazu muss man sagen, ich bin in einer hier sog. "Tier2" UB seit 3 Jahren (2 Beförderungen).

Letztendlich: bei beiden Bereichen spielen sehr gute Noten eine Rolle. Mit Anstrengung und Disziplin kann man in beiden berufen gutes Geld verdienen und Karriere machen. Aber:

Jura ist und bleibt ein Fach mit extrem hohem lernaufwand. Es ist nicht mit BWL zu vergleichen. Mein Finance Master damals war zwar auch hart, aber wenn ich meine Frau in Zeiten der Staatsexamensvorbereitung sehe, dann sage ich dazu nichts. (1 Jahr im Voraus durch unzählige Repetitorien). Im Kern sehe ich Jura als auch theoretischer an. Obwohl sich ein Jurist spezialisiert, muss er immer noch extrem viel wissen abrufen können. Als bwler ist das Training on the Job in den meisten Feldern enorm, man eignet sich einen Großteil praktisch an. Klar, WP und Stb sind nochmal was anderes. Ich habe selber den CFA Level 1+2 gemacht, wenig Aufwand war Level 2 jetzt nicht.

Aber Juristen sind meines Erachtens nach viel mehr am schwitzen im Studium. Die Notengebung ist ein Graus. Und wenn man sich nicht richtig spezialisiert und schlechte Noten hat, sehe ich den Berufseinstieg in einem guten unternehmen sogar schwieriger als mit BWL, da man durch Praktika viel rausholen kann.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

wie ist das bei Jura, wenn man kein Prädikatsexamen hat ?
wie hoch ist das Risiko das man durchfällt ?
ist es so, dass soviele Jura studieren ?

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

1.) nicht schlimm. haben die meisten nicht
2.) es geht. man muss auch zum Bestehen was können
3.) die Zahlen sind rückläufig. Auch aktuell ist der Markt für Juristen recht gut. Großkanzleien stellen aktuell fast alles ein, damit meine ich Leute die keine Prädikatsexamina haben

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Im Schnitt sind die Berufsaussichten für Volljuristen und Master-Bwlern wohl ähnlich (Bachelor bewusst ausgenommen). Für sehr gute Leute sind Spitzengehälter im jursitischen Bereich aber eher einfacher. Dafür reichen 'nur' Spitzennoten. 2 Examen zweistellig oder zumindest Prädikat = Großkanzlei mit heutzutage meistens 100k oder mehr zum Einstieg.
Dafür siehts am unteren Ende der Juristen eher mau aus und wahrscheinlich tendenziell sogar mieser als bei BWL.
Durchschnittliche (nicht sehr gute) BWL Bachelor kann man vielleicht eher vergleichen mit Juristen die nach dem ersten Examen aufhören/das zweite nicht bestehen. Kann klappen mit vernünftigen Jobs, muss aber nicht

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

http://www.lto.de/jura/studium-zahlen/erste-juristische-staatspruefung/

~17% schaffen Prädikat im ersten Examen von denen die die Prüfung absolvieren. Wenn man dann noch diejenigen abzieht die vorher schmeißen, kann man wahrscheinlich grob rechnen, dass 10% eines anfänglichen Jura-Jahrgangs Prädikatsexamen schaffen. Für Volljuristen ohne Prädikat gibt es auch möglichkeiten, wie Rechtsabteilungen von Firmen, kleine bis mittlere Kanzleien etc.. der Staat fordert oft auch Prädikat für seine Jobs, für den Weg musst du also auch gut sein.

Und ja, Jura ist ein Massenstudiengang. Viele der Studenten studieren aber auch Jura aus Mangel an Alternativen. Ich kenne das oft so: Schlechtes Abi, Mathe war auch eher mies -> wo komm ich rein? -> ah Jura geht

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Hier mal meine ganz ehrliche Meinung dazu:

Du scheinst nur nach dem Gehalt nach dem Studium zu gehen. Vergiss es! Um Jura bei die geforderten 9 -10 Punkte zu bekommen ist es knüppelhart. Ich kenne einige Leute die Jura gemacht haben und des öfteren einen völligen Nervenzusammenbruch bekamen. Das Konkurrenzverhalten ist geradezu abartig. Die Abbruchquoten und Notendurchschnitte kannst du gerne mal suchen, hier mal ein Auszug: "So haben von bundesweit 11.848 Teilnehmern in 2013, 29,74 % (3.524) ein ?nicht ausreichend?, 26,36 %, (3.123) ein ?ausreichend?, 27,55 %, (3.264) ?befriedigend?, 13,16 %, (1.559) ?voll befriedigend?, 2,98 %, (353) ein ?gut? und 0,21 % (25) ein ?sehr gut? im ersten juristischen Staatsexamen erreicht." Dazu muss man sagen das während des Studiums gesiebt wird und die Leute sich über 1 Jahr darauf mindestens 60 h/Woche vorbereiten. Zu den absoluten Top-Leuten zu gehören gehört viel viel mehr als in BWL. Das Problem ist nicht nur überhaupt zu bestehen und sich davor richtig krank den Arsch aufzureißen, sondern gerade das man hinterher mit

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

naja, es gibt auch einige Jura-Absolventen nach 10 Jahren, die dann ins Big4 Tax gehen. Hätte man eben auch gleich wiwi machen können.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

In BWL kann man mit gutem Auftreten, Networking und einfach viel Fleiß um unnützes Zeugs auswendig zu lernen oder Formeln nach Schema F zu berechnen. Damit kann man es schon recht weit bringen. In Jura hängt es extrem vom Staatsexamen ab und das ist erst am Ende des Studiums. Alles hängt davon ab, welche Karriere man macht und teilweise ist die Notengebung auch etwas Glückssache, ähnlich wie bei einem Deutschaufsatz ist da immer Interpretationsspielraum drin. Man kann sich auf keinen Fall sicher sein, eine überdurchschnittliche Note im Staatsexamen zu bekommen, wenn das Studium immer gut/sehr gut lief.

So weit ich mit bekomme, stimmen die krassen Horrorstories, wo jemand ohne vollbefriedigend, quasi dazu verdammt ist in einer Wohnzimmerkanzlei kaum mehr als Hartz4 zu verdienen auch nicht. Selbst die durchschnittlichn Absolventen landen dann halt für 40-50k irgendwo als Sachbearbeiter z.B. bei einer Versicherung. Nur das untere Viertel hat es sehr schwer. Bei BWL kann man immer noch vieles durch Praktika und Auftreten wett machen. Jemand mit weniger tollen Noten, der gut reden und verkaufen kann, kann immer noch in vielen BWL Berufen Karriere machen.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Kann das Bild, negative Bild, das hier zum Teil vom Jurastudium gezeichnet wird bestätigen.
Jurastudenten in der Examensvorbereitung sind echt arme Schweine. Fast der gesamte Stoff des Studiums kann abgefragt werden. Und wenn man im Examen nicht liefert (vielleicht hat man auch einfach mal einen schlechten Tag oder Zwei), kann man sich all seine Zukunftspläne für immer in die Haare schmieren. Dadurch wird ein extremer psychischer Druck aufgebaut, mein halber Jahrgang war vor dem Examen mit den Nerven am Ende. Bekannte aller Fachrichtungen (auch Mediziner, die angeblich immer so gestresst sind) haben uns ausgelacht, weil wir in der Zeit unser Leben weggeworfen haben.

Der Witz an der Sache ist, ich glaube nicht einmal, dass Jura per se so schwierig ist, es ist einfach diese antiquierte Prüfungsstruktur gepaart mit dem Benotungssystem, die das ganze derart belastend machen.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Wo wird denn da ausgesiebt?

Wenn ich die Jura Leute die ich kenne so anschaue dann ist es kein Wunder das viele keine guten Noten haben. Da wird die ersten 3-4 Jahre mal richtig gechillt.

Lounge Gast schrieb:

Hier mal meine ganz ehrliche Meinung dazu:

Du scheinst nur nach dem Gehalt nach dem Studium zu gehen.
Vergiss es! Um Jura bei die geforderten 9 -10 Punkte zu
bekommen ist es knüppelhart. Ich kenne einige Leute die Jura
gemacht haben und des öfteren einen völligen
Nervenzusammenbruch bekamen. Das Konkurrenzverhalten ist
geradezu abartig. Die Abbruchquoten und Notendurchschnitte
kannst du gerne mal suchen, hier mal ein Auszug: "So
haben von bundesweit 11.848 Teilnehmern in 2013, 29,74 %
(3.524) ein ?nicht ausreichend?, 26,36 %, (3.123) ein
?ausreichend?, 27,55 %, (3.264) ?befriedigend?, 13,16 %,
(1.559) ?voll befriedigend?, 2,98 %, (353) ein ?gut? und 0,21
% (25) ein ?sehr gut? im ersten juristischen Staatsexamen
erreicht." Dazu muss man sagen das während des Studiums
gesiebt wird und die Leute sich über 1 Jahr darauf mindestens
60 h/Woche vorbereiten. Zu den absoluten Top-Leuten zu
gehören gehört viel viel mehr als in BWL. Das Problem ist
nicht nur überhaupt zu bestehen und sich davor richtig krank
den Arsch aufzureißen, sondern gerade das man hinterher mit

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Deinem Beitrag stimme ich als ganzes absolut zu. Lediglich der zitierte Satz sollte bei BWLern für Verwirrung sorgen, denn diese peilen Investment Banker oder Unternehmensberater an zu werden, wo sie praktisch fast die ganze Zeit des Tages lang arbeiten und ihr Leben sogar jahrelang wegwerfen und dafür auch noch gefeiert werden. Wahnsinn, oder?

Lounge Gast schrieb:

Bekannte aller Fachrichtungen (auch
Mediziner, die angeblich immer so gestresst sind) haben uns
ausgelacht, weil wir in der Zeit unser Leben weggeworfen haben.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Ich habe ein Händchen für die juristischen Fächer in meinem wiwi Studium und finde die Thematik sehr interessant. Allerdings wäre ich in der Examensvorbereitung sicher in der Psychiatrie gelandet, weil ich immer alles wissen / können will. In Jura ist der Umfang so immens, dass man in der Prüfung wirklich auch Glück braucht, da man gar nicht alles lernen kann laut diversen Professoren.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Ich habe im ersten Examen ein höheres Befriedigend, war im Referendariat drei Monate in den USA und im 2. Examen dann ein VB. Steige mit 90.000 Euro ein.
Und solange man sich für Gebiete interessiert, die zum "Wirtschaftsrecht" gehören und sein englisch pflegt, hat man auch mit zwei befriedigend echt gute Jobaussichten.

Und ja, meiner Erfahrung nach sind diejenigen mit besseren Examen regelmäßig auch die besseren Juristen. Niemand mit Doppel 10 den ich kenne ist ein schlechter Jurist. Was aber nicht heißen muss, dass derjenige ein guter Strafverteidiger wäre.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Ich habe das Gefühl das Jura als so anstrengend und umfangreich gilt liegt größtenteils an dem Prüfungsaufbau. Stellt euch mal vor im BWL Bachelor hätte man am Ende des 6. Semesters ein Examen in dem wie bei Jura der gesamte Stoff auf dem Studium dran kommen kann. Von Mathe/Statistik/ökonometrie über recht/Steuerleute/Rechnungslegung über Produktion/Logistik/Marketing zu Mikro/Makro usw usw.
Wenn die Prüfungen bei Jura über das Studium
Verteil wären wie bei BWL, wäre es sicher nicht mehr als so extrem
Harter Studiengang verschrien. Aber da es nunmal nicht so ist, muss ich auch zugeben das Jura sehr hart ist und ich mit keinem tauschen will der in der Vorbereitung für sein Examen steht.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

ja dass stimmt zwar aber dafür chillen die auch in den ersten jahren hart. auch der druck mit praktika und werkstudenten tätigkeiten sehe ich auch nicht als so extrem wie bei bwl ...

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Ganz richtig, denke auch, dass der Prüfungsaufbau da ganz entscheidend ist. Bei dem was ich von mehreren Freunden mitbekomme, die Jura in Göttingen, Münster etc. studieren, hatte ich die ersten zwei Jahre das Gefühl die kennen nichts anderes außer Saufen und ab und zu mal einen Aufsatz in die Tasten hauen.

Wenn natürlich erst nach 3 Jahren die entscheidende Prüfung kommt, dann ist es ja mehr als menschlich sich davor auszuruhen.
NUR heißt das nicht, dass die Betriebswirtschaftslehre unbedingt leichter wäre. Macht mal einen Master of Finance in Oxbridge/LSE in knapp einem Jahr. Danach hängt einem dann aber die Zunge auch meterweit raus.
Natürlich, ist das BWL Studium leichter zu packen, allerdings ist der Stoff an sich nie und nimmer leichter.

Hier ne Gehaltsdiskussion BWL vs Jura aufzumachen ist doch nichts als Schmu. Wenn du als Jurist in eine Großkanzlei gehst, dann wirst du mit großer Sicherheit auch kein Privatleben mit nach Hause nehmen - das ist bei BWL und der Unternehmensberatung oder vor allem dem Investmentbanking nicht anders. Juristen steigen von Grundgehalt her auch nochmal deutlich über Bankern ein, keine Frage. Allerdings fängt der Banker im Optimalfall nach 3 Jahren Studium, also mit 21 Jahren an zu arbeiten. Und das dann immerhin auch mit 80-90k all-in. Selbst mit Master ist er erst 22 Jahre alt.

Bis der Jurist also überhaupt in den Beruf kommt, da hat der Banker schon lange Erfahrung gesammelt. Und so exponentiell wie es bei den Bankern mit dem Gehalt hoch geht, ist es eben bei Juristen in der Großkanzlei nicht. In den ersten 3 Berufsjahren kann das Gehalt den BB's verdoppelt bis verdreifacht werden.

Die Gehaltsdiskussion ist also letztlich Schwachsinn - diese ganze Diskussion ist Schwachsinn. Man muss eben gucken was zu einem passt und vor allem was einem Spaß macht.
Wenn man einen Leistungsträger hat, der in beiden Studiengängen eine Top-Performance ablegen würde, dann kann er in beiden Bereichen unverhältnismäßig viel Geld verdienen.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Der BWLer mit 22 Jahren 90k, der Jurist nach dem 2. StEx 90k

Klar, und jetzt können wir gerne wieder die Gehälter für die anderen 99,9% der Absolventen diskutieren.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Sich an den extremen Gehältern zu orientieren ist Schwachsinn. Ein paar der Jahrgangsbesten erhalten Angebot in diesem Segment, viele (der Großteil) aber nicht.

Das schwierige an der Entscheidung pro/contra Jura ist das Problem, dass duvorher nicht weißt, ob dir Jura liegt oder nicht. Bei BWL ist das anders. Dort kann dir Mathe liegen oder nicht, aber eine 4,0 schafft man mit Fleiß immer. Bei Jura bringt die viel lernen und üben nicht vergleichbar viel, wie bei BWL.
Ein gewisses logisches Denken und eine Abstraktionsfähigkeit ist bei Jura erforderlich, von der man aber vorher aber nicht weiß, ob man sie hat oder nicht. Sich auf hohem Niveau mit akademischer Materie zu beschäftigen ist wohl Schwerpunkt bei Jura. Und jedes einzelne Modul fügt sich zu einem großen Puzzle. Bei 'BWL kannst du jedes Modul Stück für Stück abfrühstücken und jede Vorlesung von anderen trennen, da es prinzipiell keine Zusammenhänge gibt.

Ich bereue, nur Wirtschaftsrecht studiert zu haben. Mir macht es extrem großen Spaß, Dinge zu recherchieren, zu zerlegen und zu argumentieren und einen Beruf mit studiertem Beruf zu verbinden und mich immer fortzubilden. Bei BWL ist, wie du hier gelesen hast, das Studium für den Beruf meistens irrelevant und du wirst dich akademisch nicht fortbilden und brauchst über Neuerungen in statistischen Verfahren oder bei Marketinginstrumenten nichts zu wissen.

Summa summarum wirst du mit jedem erfolgreich und sehr gut abgeschlossenem Studium Karriere machen können. Sehr gut wirst du auch bei beiden Karrierewegen bezahlt, wobei du für BWL definitiv viele Praktika und Werkstudententätigkeiten machen solltest. Bei Jura hast du mit über 10 Punkten eh einen Freifahrtschein, auch in die Wissenschaft. Mach, wonach dir beliebt. Hast du Spaß, studenlang intensiv Aufsätze zu lesen, stundenlang an Problemen zu arbeiten und viele Fachgebiete zu kombinieren? Dann wartet die Rechtswissenschaft auf dich.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Bei einem BWL-Studium hat man auch Stress. Die meisten Prüfungen gehen nicht in die Tiefe, sondern fragen einfach nur möglichst viel Stoff ab. Wenn man schlechter Note 2,0 schreibt, ist das schon unterdurchschnittlich. Dadurch kann man sich nicht viele Fehler in der Klausur erlauben. Die Klausuren sind zwar an sich leichter, da man aber immer überdurchschnittlich abschneiden möchte, was Note 1,0 bis höchstens 2,0 bedeutet, sind gerade die BWL-Klausren oft eine "Zitterpartie". Und dann kommen in den Semesterferien noch nervige Praktika hinzu.

Bei Jura hat man den Stress etwas später durch die beiden Staatsexamen. Es ist eben ein etwas anderer Stress. Wie schon geschrieben, sprechen die beiden Studiengänge völlig unterschiedliche Typen von Menschen an.

Wenn man die Abschlüsse isoliert betrachtet, also unabhängig von Praktika und Softskills, dann bekommt man als Volljurist sicherlich leichter guter Angebote als mit einem BWL-Bachelor bzw. Master. In Jura reicht es ja oft schon, etwas Ahnung von einem speziellen Rechtsgebiet zu haben.

Und wer sagt, dass ein 4-Punkte-Jura-Examen so schwierig ist? Leute, die das schreiben, beherrschen wahrscheinlich auch nur die wichtigsten Prüfungssschemata rudimentär.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Lounge Gast schrieb:

Sich an den extremen Gehältern zu orientieren ist
Schwachsinn. Ein paar der Jahrgangsbesten erhalten Angebot in
diesem Segment, viele (der Großteil) aber nicht.

Das schwierige an der Entscheidung pro/contra Jura ist das
Problem, dass duvorher nicht weißt, ob dir Jura liegt oder
nicht. Bei BWL ist das anders. Dort kann dir Mathe liegen
oder nicht, aber eine 4,0 schafft man mit Fleiß immer. Bei
Jura bringt die viel lernen und üben nicht vergleichbar viel,
wie bei BWL.
Ein gewisses logisches Denken und eine Abstraktionsfähigkeit
ist bei Jura erforderlich, von der man aber vorher aber nicht
weiß, ob man sie hat oder nicht. Sich auf hohem Niveau mit
akademischer Materie zu beschäftigen ist wohl Schwerpunkt bei
Jura. Und jedes einzelne Modul fügt sich zu einem großen
Puzzle. Bei 'BWL kannst du jedes Modul Stück für Stück
abfrühstücken und jede Vorlesung von anderen trennen, da es
prinzipiell keine Zusammenhänge gibt.

Ich bereue, nur Wirtschaftsrecht studiert zu haben. Mir macht
es extrem großen Spaß, Dinge zu recherchieren, zu zerlegen
und zu argumentieren und einen Beruf mit studiertem Beruf zu
verbinden und mich immer fortzubilden. Bei BWL ist, wie du
hier gelesen hast, das Studium für den Beruf meistens
irrelevant und du wirst dich akademisch nicht fortbilden und
brauchst über Neuerungen in statistischen Verfahren oder bei
Marketinginstrumenten nichts zu wissen.

Summa summarum wirst du mit jedem erfolgreich und sehr gut
abgeschlossenem Studium Karriere machen können. Sehr gut
wirst du auch bei beiden Karrierewegen bezahlt, wobei du für
BWL definitiv viele Praktika und Werkstudententätigkeiten
machen solltest. Bei Jura hast du mit über 10 Punkten eh
einen Freifahrtschein, auch in die Wissenschaft. Mach, wonach
dir beliebt. Hast du Spaß, studenlang intensiv Aufsätze zu
lesen, stundenlang an Problemen zu arbeiten und viele
Fachgebiete zu kombinieren? Dann wartet die
Rechtswissenschaft auf dich.

Man, man, man, hör doch auf so ein Hanebüchen zu verzapfen. Wenn du mal bei einem Hedgefond gearbeitet hättest, einen Börsengang begleitet hättest oder wenigstens einen größeren M&A Prozess begleitet hättest dann würdest du nicht mehr so arrogant a la "Sich auf hohem Niveau mit akademischer Materie zu beschäftigen ist wohl Schwerpunkt bei Jura. Und jedes einzelne Modul fügt sich zu einem großen Puzzle. Bei 'BWL kannst du jedes Modul Stück für Stück abfrühstücken und jede Vorlesung von anderen trennen, da es prinzipiell keine Zusammenhänge gibt." von dir geben. Selbstverständlich kann man da nicht derartig leicht voneinander trennen, denn z.B. bei einer M&A Transaktion hängen ganz ganz viele wirtschaftliche und evlt. auch technische Bereiche zusammen. Du hast ja sowas von keine Ahnung davon wie viele Fachgebiete du bei einer Arbeit im Hedgefond "kombinieren" musst.
Am Ende des Tages bist du, lieber Aktenmongo, doch nichts weiter als ein kleiner Paperboy.

Sagen wir es mal so, Jura und BWL sind unterschiedlich. Aber leichter ist eins von beidem definitiv nicht. Man kann sich sowohl das eine, als auch das andere leichter oder schwerer machen.

Zum Thema extreme Gehälter: Über 10% meines Bachelorjahrgangs haben bei Tier 1 Investmentbanken oder Unternehmensberatungen angefangen. So extrem ist das also nun wirklich nicht ;)

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Wie ich weiter oben schon schrieb, ist bei Jura der Erfolg extrem abhängig von den Examina. Man kann sonst den CV nur schwer pimpen. Mit mittelmässigem Examina wird man auch mit sehr guten Praktika und sehr gutem Auftreten nicht viel reißen, auch wenn es immer noch für eine Sachbearbeiter Stelle bei einer Versicherung reichen kann.

Bei Juristen kenne ich einige Extreme. Zum einen die Überflieger wie sie hier auch dargestellt wurden, zum anderen solche, die mit Ende 20 entgültig durchs Examen gefallen sind (gar nicht so selten) und komplett neu anfangen mussten, weil sie vor dem Nichts standen. Wieder andere wursteln sich mit einer Wohnzimmerkanzlei und weniger guten Examen halt so durch und sind froh, wenn am Monatsende nach Abzug aller Kosten 1000-2000 Euro netto übrig sind, bei starken Schwankungen wohlgemerkt.

Wieder andere haben trotz schlechten Examen sich auf eine Nische spezialisiert und verdienen sich dumm und dämlich dank guter Mundpropaganda. Das was die für ein Telefonat oder das Beantworten eines simplen Briefes verlangen ist nicht mehr normal. Es ist wohl ein bisschen wie bei Sängern und Schauspielern. Es gibt viele die verdienen sehr schlecht, einige die schlagen sich mit Auftritten in Discos und Hochzeiten ganz gut durch und nur wenige machen das große Geld.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Bei M&A fallen ganz viele unterschiedliche Themen an, wie du selbst schreibst: Wirtschaftliche, technische, juristische. Man benötigt als BWLer hier aber nur ein Überblickswissen und steigt nirgendwo tief theoretisch ein. Der Jurist muss in seinem Job die Theorie tief beherrschen, ist thematisch aber auf juristische Fragen seines Fachgebiets beschränkt.

BWLer-Jobs können anspruchsvoll sein, den Anspruch findest du hier aber eher in der praktischen Ausführung und nicht so sehr in den Modulen des Studium :=)

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Wenn du hier schon Extreme aufführst, mache ich mit:

Jura nach deinem Beispiel: Dr. / LLM 120k nach Einstieg mit Alter 27-30?

BWL: Bachelor an Target Uni, mit 21/22 Einstieg im IB 100k, mit 26/27 VP 250-300k, ... Fortsetzung muss ich nicht weiter kommentieren

Lounge Gast schrieb:

An den Typen mit IBler und UBler spielen in Ligen, wo
Juristen niemals hinkommen:

  1. denkst du, M&A machen nur bwler? Weißt du, wie der
    Prozess dahinter aussieht?

  2. denkst du, in UBs arbeiten keine Juristen? Stichwort:
    Interdisziplinarität

  3. Abgesehen davon, schonmal was von dem berüchtigten
    großkanzleinstieg gehört? BLS in Hamburg mit top Noten
    eventuell Dr. jur oder LLM drauf und Einstieg 120k mein
    Freund. Juristen haben mit top Examen und Einstieg in einer
    großkanzlei das höchste Einstiegsgehalt. Und ja, dort sind
    die Ebenen in IB Manier vergütet bei teilweise besseren
    Arbeitszeiten. Woher ich das weiß? Meine Frau arbeitet seit
    einem Jahr in einer großkanzlei und verdient wesentlich mehr
    als ich. Dazu muss man sagen, ich bin in einer hier sog.
    "Tier2" UB seit 3 Jahren (2 Beförderungen).
antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Hier werden doch Äpfel mit Birnen verglichen ...
Und es gibt ausreichend Juristen im IB!

P.S. Lloyd C. Blankfein (CEO GS) ist Jurist..

Als Jurist Schwerpunkt auf Wirtschaft/Finance und gute Englischkenntnisse
und zack fertig - reichen auch 2x Befriedigend für die Großkanzlei... Wers mag

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Dass Jura nicht ohne ist, denke ich auch. Aber der mega Hammer ist es jetzt wohl auch nicht. Ich hab dieses Jahr als BWLer mit vier Volljuristen mit ganz ordentlichen Noten das StB-Examen absolviert.

Alle vier meinten zu mir, dass der StB ungefähr doppelt so anspruchsvoll wie die Staatsexamina waren.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Lounge Gast schrieb:

Wenn du hier schon Extreme aufführst, mache ich mit:

Jura nach deinem Beispiel: Dr. / LLM 120k nach Einstieg mit
Alter 27-30?

BWL: Bachelor an Target Uni, mit 21/22 Einstieg im IB 100k,
mit 26/27 VP 250-300k, ... Fortsetzung muss ich nicht weiter
kommentieren

Lounge Gast schrieb:

An den Typen mit IBler und UBler spielen in Ligen, wo
Juristen niemals hinkommen:

  1. denkst du, M&A machen nur bwler? Weißt du, wie der
    Prozess dahinter aussieht?

  2. denkst du, in UBs arbeiten keine Juristen? Stichwort:
    Interdisziplinarität

  3. Abgesehen davon, schonmal was von dem berüchtigten
    großkanzleinstieg gehört? BLS in Hamburg mit top Noten
    eventuell Dr. jur oder LLM drauf und Einstieg 120k mein
    Freund. Juristen haben mit top Examen und Einstieg in
    einer
    großkanzlei das höchste Einstiegsgehalt. Und ja, dort sind
    die Ebenen in IB Manier vergütet bei teilweise besseren
    Arbeitszeiten. Woher ich das weiß? Meine Frau arbeitet
    seit
    einem Jahr in einer großkanzlei und verdient wesentlich
    mehr
    als ich. Dazu muss man sagen, ich bin in einer hier sog.
    "Tier2" UB seit 3 Jahren (2 Beförderungen).

Schon richtig, allerdings schafft man VP und damit ca. die 300k Marke in der Regel erst minimum mit 28. Nur verstehe ich nicht, wieso du das für ein Extrem hälst? Gut, vlt. hat man den VP erst mit 30. Aber 50% derer, die sich wirklich fest BB IB als Ziel setzten, schaffen das auch. Es setzten sich halt nur nicht so viele Leute als Ziel. Da arbeiten Leute mit dem Profil oft lieber für 60k bei 40h im Marketing.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Ich habe beides studiert und kann dir versichern, dass BWL im Vergleich zu Jura absoluter Kindergeburtstag ist. Wie einer schon weiter oben geschrieben hat, ist objektives und abstraktes Denken gefragt mit Transferwissenanwendung. Nach dem man sich jahrelang durch die Klausuren gekloppt hat, eine längere Ausbildung macht und in mehr als 95% der Fälle die Note "gut" kaum erreicht (für "gute" Noten ist viel mehr notwendig als bei BWL), darf man dann auch noch ein Examen schreiben, in dem der ganze Stoff der letzten Jahre noch einmal untergebracht wird. Abhängig davon, wie du dieses Examen bestehtst, bekommst du einen Job oder nicht. Hast du mal einen schlechten Tag erwischt, hast du Pech gehabt. Für immer. Denn nahezu an deiner Examensnote wird deine ganze Ausbildung festgemacht. Erneut mit Transferwissenanwendung der letzten ~5 Jahre. Ist also nichts mit stupiden 300-seitigen Marketing-Skripten auswendig lernen und ein bißchen Mathe, wobei die Aufgaben in der Klausur mal ein wenig abgewandelt werden zum behandelten Stoff.

Lounge Gast schrieb:

Dass Jura nicht ohne ist, denke ich auch. Aber der mega
Hammer ist es jetzt wohl auch nicht.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Juristen werden sehr gerne als Geschäftsführer eingesetzt

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Das glaube ich auch. Jura ist definitiv ein ganz anderes Kaliber als BWL. BWL schafft man in der Regel ohne groß Gas zu geben. Das klappt bei Jura sicherlich nicht. Allerdings bringt einem ein mittelmäßiges BWL Studium auch nicht weiter.

Meine Aussage bezog sich mehr darauf, dass Leute mit überdurchschnittlichem BWL-Studium wohl auch Jura schaffen werden. Ich war unter der besten 10% bei BWL und habe dieses Jahr im ersten Versuch den StB als Fachfremder bestanden.
Mit mir im Kurs waren eben vier Juristen mit ganz ordentlichen Noten und zwei davon waren Wiederholer. Und alle vier meinten, dass die beiden Staatsexamina ungefähr halb so anspruchsvoll wie das StB-Examen waren.

Dazu muss ich allerdings sagen, dass das BWL-Studium nicht mal ein Fünftel des Anspruchs darstellt. Deswegen würde ich auch zustimmen, dass das durchschnittliche Jura-Studium bei weitem anspruchsvoller als das durchschnittliche BWL-Studium.

Lounge Gast schrieb:

Ich habe beides studiert und kann dir versichern, dass BWL im
Vergleich zu Jura absoluter Kindergeburtstag ist. Wie einer
schon weiter oben geschrieben hat, ist objektives und
abstraktes Denken gefragt mit Transferwissenanwendung. Nach
dem man sich jahrelang durch die Klausuren gekloppt hat, eine
längere Ausbildung macht und in mehr als 95% der Fälle die
Note "gut" kaum erreicht (für "gute"
Noten ist viel mehr notwendig als bei BWL), darf man dann
auch noch ein Examen schreiben, in dem der ganze Stoff der
letzten Jahre noch einmal untergebracht wird. Abhängig davon,
wie du dieses Examen bestehtst, bekommst du einen Job oder
nicht. Hast du mal einen schlechten Tag erwischt, hast du
Pech gehabt. Für immer. Denn nahezu an deiner Examensnote
wird deine ganze Ausbildung festgemacht. Erneut mit
Transferwissenanwendung der letzten ~5 Jahre. Ist also nichts
mit stupiden 300-seitigen Marketing-Skripten auswendig lernen
und ein bißchen Mathe, wobei die Aufgaben in der Klausur mal
ein wenig abgewandelt werden zum behandelten Stoff.

Lounge Gast schrieb:

Dass Jura nicht ohne ist, denke ich auch. Aber der mega
Hammer ist es jetzt wohl auch nicht.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Wohl wahr - aber wie schon gesagt, das liegt am Prüfungsaufbau. Würdest du BWL Master und Bachelor in jeweils zwei riesigen Examen abfragen, dann wäre das auch extrem schwierig.
Die große Schwierigkeit im BWL Studium liegt auch eher darin, dass du in jedem Sommer, und oft auch im Semester Praktika mit hochkarätigen Arbeitszeiten absolvieren musst. Nebenbei musst du außenuniversitäres Engagement betreiben. Ein Auslandssemester gehört auch zum Pflichtprogramm.

Ich weiß, dass die Staatsexamina unglaublich hart sind, allerdings ist es die Zeit davor keinesfalls. Freunde zeigen mir lebhaft, dass sie zwar hier und da ein paar Scheine machen müssen, mal eine Hausarbeit abgeben müssen, aber sonst nur saufen, feiern und relaxen.

Lounge Gast schrieb:

Ich habe beides studiert und kann dir versichern, dass BWL im
Vergleich zu Jura absoluter Kindergeburtstag ist. Wie einer
schon weiter oben geschrieben hat, ist objektives und
abstraktes Denken gefragt mit Transferwissenanwendung. Nach
dem man sich jahrelang durch die Klausuren gekloppt hat, eine
längere Ausbildung macht und in mehr als 95% der Fälle die
Note "gut" kaum erreicht (für "gute"
Noten ist viel mehr notwendig als bei BWL), darf man dann
auch noch ein Examen schreiben, in dem der ganze Stoff der
letzten Jahre noch einmal untergebracht wird. Abhängig davon,
wie du dieses Examen bestehtst, bekommst du einen Job oder
nicht. Hast du mal einen schlechten Tag erwischt, hast du
Pech gehabt. Für immer. Denn nahezu an deiner Examensnote
wird deine ganze Ausbildung festgemacht. Erneut mit
Transferwissenanwendung der letzten ~5 Jahre. Ist also nichts
mit stupiden 300-seitigen Marketing-Skripten auswendig lernen
und ein bißchen Mathe, wobei die Aufgaben in der Klausur mal
ein wenig abgewandelt werden zum behandelten Stoff.

Lounge Gast schrieb:

Dass Jura nicht ohne ist, denke ich auch. Aber der mega
Hammer ist es jetzt wohl auch nicht.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

hallo

habe erst Jura (beide stex) dann noch master bwl (Ausland) studiert und zwischendurch n paar Anfänger bwl fächer mitgeschrieben (rewe1 u2, mathe, macro(ja, VWL...).
also zu den Berufschance (arbeite seit paar jahren großkanzlei): es ist falsch dass du als Jurist Prädikat brauchst um nicht zu verhungern. du brauchst Prädikat nur für großkanzlei (auch da gibt es ausnahmen) und mittlerweile bei einigen staatsjobs (Notar vergesst ma gleich- da wo die gelddruck Lizenz mitgegeben wird sind nurnotariats Staaten (zb Bayern), wo ihr ein "gut" im 2ten stex braucht. das ist quasi unmöglich zu planen-schaffen untzer 2%). ich kenne leute die knapp bestanden haben und durchasu gute Jobs haben, in Kanzleien und unternehemen. eigentlich nur die richtig schlechten (2 mal knapp bestanden) die müssen echt ein leben lang zittern wenn sie nicht als einzelanwalt eerfolgreich werden.
allerdings stimmt auch was hier schon erwähnt wurde: Ausland als Arbeitsplatz ist viel viel schwieriger als für bwler (generell) und du bist festgenagelt auf Jura (generell). letzteres scheint klar, ist es aber evtl nicht immer allen bevor sie anfangen. du wirst in aller regel echte juristische Tätigkeit machen (generell), also arbeit am gesetz, vertragsarbeit, so zeug. das ist in bwl viel breiter. sicher ist personal und Accounting beides bwl, aber es ist im grunde in jeder hinsicht unterscheidliches arbeiten. du hast als bwwler mMn viel mehr Möglichkeiten als als Jurist- sowohl hinischtlich des "wo" als auch des "was" deiner späteren arbeit.

der ganz große Nachteil vom Jurastudium ist tatsächlich das notending. es ist wirklich extrem viel aufwand in Jura gut zu sein (im sinne von hohem befreiedigend und höher). ich denek das kann man nicht ansatzweise mit bwl vergleichen. und dann steht ebene eine (eine!!) Prüfung am ende. sie ist auf mehrer tage gestreckt, aber es ist eben nur eine möglichgkeit um alle Lorbeeren zu erneten. und das ganze dann eben 2mal, da ja nach dem Referendariat das 2te stex kommt.

das gehalt ist im oberen Bereich extrem, vorallem was einstiegs- und fixgehalt angeht. das verdient niemand sonst in irgendeiner Branche. das stimmt schon (100k fix im ersten jahr ist mittlerweile nichtmal mehr top 10 gehalt...). aber das ist wirklich nur gk. auch sonst wird man im schnitt evtl ein bisschen mehr verdienen als bwler (im schnitt) und man hat die Möglichkeit sich selbständig zu machen.

wenn es also zusammenfassedn um die Berufschancen geht: die sind in bwl höher, da es mehr Jobs gibt (verschiene und auch im Ausland) und auch weil man vermutlich eher irgdnwo noch irgdnwas bekommt wenns ganz schlecht gelaufen ist mit den noten. allerdings bietet sich für die ganz schlechten Juristen die Möglichkeit der Selbständigkeit.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Also vom Aufwand und der Schwierigkeit her kommt es darauf an, wo du BWL studierst. In Jura hast du fast bei allen Unis den gleichen Aufwand, aber bei BWL ist das deutlich anders!

Deshalb würde ich es so sagen:

  • Richtige Target Unis BWL (HSG, LSE, HEC) ist der Aufwand größer als bei einem Jura Studium, wenn man gute Noten haben will!
  • Gute BWL Unis (Mannheim, Goethe etc) ist der Aufwand ungefähr gleich für gute Noten.
  • Normale BWL Unis und FHs (Bayreuth, Augsburg etc) ist der Aufwand und die Schwierigkeit viel geringer als bei einem Jura Studium.

Von den Top Arbeitgeber haben Top BWL Absolventen die besseren Chancen (IB, UB, PE) im Gegensatz zu Juristen (Großkanzleien), da es mehr stellen gibt.
Auch ein BWL kann sich selbständig machen und eine Unternehmensberatung oder Start Up gründen!

Im Fazit würde ich sagen, dass ein BWL Studium nur an einer Top Uni gehaltstechnisch sich lohnt. Wenn man fleißig ist und nur die Chance an einer normalen BWL Uni hat, würde ich ein Jura Studium empfehlen.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Ja, BWL hat das nur eben nicht. Modul geschrieben, Stoff abgehakt, keiner fragt danach je wieder. Praktika machen als Ganzes stimmt, bei hochkarätigen Arbeitszeiten stimme ich allerdings nicht zu. Dem Praktikanten werden meistens unsensible Themen zugeschoben, zeitliche Überarbeitung findet wohl in selteneren Fällen statt. Gefeiert wurde auch in BWL endlos während des Semesters. Sobald die Klausuren anrücken, lernt man als BWL ohne viel Gas zu geben 7-10 Tage vor der Klausur 2-4 h /Tag und kann abends noch ein Bier trinken gehen. Als Jurist kann man sich in der Zeit so 6 Wochen von der Außenwelt abhacken..

Lounge Gast schrieb:

Wohl wahr - aber wie schon gesagt, das liegt am
Prüfungsaufbau. Würdest du BWL Master und Bachelor in jeweils
zwei riesigen Examen abfragen, dann wäre das auch extrem
schwierig.
Die große Schwierigkeit im BWL Studium liegt auch eher darin,
dass du in jedem Sommer, und oft auch im Semester Praktika
mit hochkarätigen Arbeitszeiten absolvieren musst. Nebenbei
musst du außenuniversitäres Engagement betreiben. Ein
Auslandssemester gehört auch zum Pflichtprogramm.

Ich weiß, dass die Staatsexamina unglaublich hart sind,
allerdings ist es die Zeit davor keinesfalls. Freunde zeigen
mir lebhaft, dass sie zwar hier und da ein paar Scheine
machen müssen, mal eine Hausarbeit abgeben müssen, aber sonst
nur saufen, feiern und relaxen.

Lounge Gast schrieb:

Ich habe beides studiert und kann dir versichern, dass
BWL im
Vergleich zu Jura absoluter Kindergeburtstag ist. Wie
einer
schon weiter oben geschrieben hat, ist objektives und
abstraktes Denken gefragt mit Transferwissenanwendung.
Nach
dem man sich jahrelang durch die Klausuren gekloppt hat,
eine
längere Ausbildung macht und in mehr als 95% der Fälle die
Note "gut" kaum erreicht (für "gute"
Noten ist viel mehr notwendig als bei BWL), darf man dann
auch noch ein Examen schreiben, in dem der ganze Stoff der
letzten Jahre noch einmal untergebracht wird. Abhängig
davon,
wie du dieses Examen bestehtst, bekommst du einen Job oder
nicht. Hast du mal einen schlechten Tag erwischt, hast du
Pech gehabt. Für immer. Denn nahezu an deiner Examensnote
wird deine ganze Ausbildung festgemacht. Erneut mit
Transferwissenanwendung der letzten ~5 Jahre. Ist also
nichts
mit stupiden 300-seitigen Marketing-Skripten auswendig
lernen
und ein bißchen Mathe, wobei die Aufgaben in der Klausur
mal
ein wenig abgewandelt werden zum behandelten Stoff.

Lounge Gast schrieb:

Dass Jura nicht ohne ist, denke ich auch. Aber der
mega
Hammer ist es jetzt wohl auch nicht.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Dann hast du aber BWL noch nie an einer richtigen Uni studiert. Ich studieren an einer Target und habe im Vergleich zu meinen Freunden die Jura studieren viel mehr Aufwand. Außerdem ist zb bei Modulen wie Finance oder Management der Schwierigkeitsgrad mMn. viel höher als bei Jura Modulen. Dies bezieht sich auf sehr gute Unis, wer an einer FH studiert oder normale Uni, hat vermutlich weniger zu tun als ein Jura Student.

Lounge Gast schrieb:

Ja, BWL hat das nur eben nicht. Modul geschrieben, Stoff
abgehakt, keiner fragt danach je wieder. Praktika machen als
Ganzes stimmt, bei hochkarätigen Arbeitszeiten stimme ich
allerdings nicht zu. Dem Praktikanten werden meistens
unsensible Themen zugeschoben, zeitliche Überarbeitung findet
wohl in selteneren Fällen statt. Gefeiert wurde auch in BWL
endlos während des Semesters. Sobald die Klausuren anrücken,
lernt man als BWL ohne viel Gas zu geben 7-10 Tage vor der
Klausur 2-4 h /Tag und kann abends noch ein Bier trinken
gehen. Als Jurist kann man sich in der Zeit so 6 Wochen von
der Außenwelt abhacken..

antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Lustig, wie hier manche User präzise Einblicke in den Schwierigkeitsgrad von Jura und BWL an ~10 verschiedenen Unis haben. :-)

Am besten wir gehen dann auch nach altbewährter Methode dazu über, irgendwelche Ranglisten im Stile von BWL Uni A > Jura > BWL Uni B zu erstellen.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Definitiv nicht!

Lounge Gast schrieb:

Außerdem ist zb bei Modulen wie Finance oder Management der
Schwierigkeitsgrad mMn. viel höher als bei Jura Modulen.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Jetzt mal konkret: Die meisten BWLer können Jura nicht beurteilen und umgekehrt. Was man wohl festhalten kann ist, dass der Prüfungsmodus in Jura antiquiert und unnötig (/künstlich) schwer gehalten wird, was zu mehr Ausschluss führt... und auch mehr Leuten, die prekär angestellt sind - im Verhältnis zu ihrer extensiven Ausbildung.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Juristen sind besonders stark drin, ihr eigenes Studium schwer zu reden. :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Oh doch. Dann solltest du dich mal besser informieren. Jura ist allgemein nicht so schwer, wenn man es mit Top Business schools vergleicht. Ich kenne viele, die in Jura 10 Punkte Durchschnitt haben aber noch lange nicht so viel tun wie auf einer Business School. Die meisten hier, die meinen, dass BWL einfacher ist als Jura waren noch nie an einer guten Uni und haben auch keine Ahnung was den Stoff angeht.

Lounge Gast schrieb:

Definitiv nicht!

Lounge Gast schrieb:

Außerdem ist zb bei Modulen wie Finance oder Management
der
Schwierigkeitsgrad mMn. viel höher als bei Jura Modulen.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

In Jura ist es einfach sehr schwierig gut zu sein, nicht zu bestehen. Und da gehört mehr dazu als lernen oder die Stoffmenge zu beherrschen. In meinem Freundeskreis haben eigentlich alle im 2. Examen ein Prädikat (ist viel wichtiger als das 1. Examen). Die meisten davon sind nicht mal die großen Lerntypen. Wir sind einfach gute Juristen. Neben fundiertem Wissen verstehen wir es auch einfach. Die Systematik, die es erlaubt, sich in völlig unbekannte Rechtsgebiete schnell einzuarbeiten und auch über Urteile zu diskutieren, die zu speziellen Themen ergehen.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

"Ich weiß, dass ich nichts weiß" -Sokrates

Jeder, der gedenkt über einen Studiengang, den er selbst nicht studiert hat, oder eine Uni, die er nicht selbst besucht hat, zu urteilen, denke bitte kurz über jenes Zitat nach.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Du hast die Diskussion leider nicht verstanden. Auf einem gleichen Level staatliche Uni BWL staatliche Uni Jura ist Jura schwerer. Eine Ebene höher gilt genau das gleiche. Du wolltest nicht gerade eine Top Business School mit der Uni Bochum vergleichen, oder?

Lounge Gast schrieb:

Oh doch. Dann solltest du dich mal besser informieren. Jura
ist allgemein nicht so schwer, wenn man es mit Top Business
schools vergleicht. Ich kenne viele, die in Jura 10 Punkte
Durchschnitt haben aber noch lange nicht so viel tun wie auf
einer Business School. Die meisten hier, die meinen, dass BWL
einfacher ist als Jura waren noch nie an einer guten Uni und
haben auch keine Ahnung was den Stoff angeht.

Lounge Gast schrieb:

Definitiv nicht!

Lounge Gast schrieb:

Außerdem ist zb bei Modulen wie Finance oder
Management
der
Schwierigkeitsgrad mMn. viel höher als bei Jura
Modulen.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

es ist im grunde in jeder notenstatistik nachzulesen, dass in Jura von allen Studienfächern die mit abstand schlechtesten noten vergeben werden. das ist nunmal so, auch wenn sich dadurch der ein oder andere bwler auf den (noch nicht fertig gebundenen) schlips getreten fühlen mag. die notenskala in Jura ist extrem realitäsfern, im grunde braucht man nur die untere hälfte der noten um den absolut überwiegenden teil aller Studenten (ca 95 %) zu benoten.
das sagt nicht unbedingt aus, dass das Studium schwerer ist, aber es ist nunmal auch in puncto Berufschancen zu berücksichtigen , dass es unverhältnißmäßig schwer ist hier hohe Punktzahlen zu bekommen, die für manche Jobs eben verlangt werden.

man muss für Jura nicht gut rechnen können, man kann es aber auch nicht einfach durch auswendig lernen schaffen. das abstrakte ist teil des Problems.

die Berufschancen sehe ich für bwl erheblich breiter (Branche; Unternehmenslinie; Land) aufgestellt. Jura bietet im grunde die positiv heraus zu hebenden Eckdaten: sehr hohes (fix&anfangs)gehalt bei gk, Staatsdienst (Behörde, gericht, BKA...) und Selbständigkeit; erstere beide Aspekte nur in Verbindung mit entsprechenden noten möglich

konkret würde ich sagen: ab 9 punkten in beiden stex gehört die Jura welt dir (uni nicht so wichtig, eher bundeland, aber auch das nicht soooo wichtig). das ist aber schon eine sehr ordentliche Leistung die einiges verlangt. drunter gibt's auch gute Jobs, in nähe der bestehsngrenze (bestehn ist in Jura leider auch kein selbstläufer- zumal ein stex dir nichts bringen wird- es müssen beide her) braucht man schon viel glück um mal auf ein ordentliuches gehalt zu kommen oder muss selbständig erfolgreich sein, was in Anbetracht der hohen Konkurrenz sehr schwer sein dürfte, besonders in den attraktiven metropolen

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Ab 2 x 8 ist man aber wirklich gut dabei. Mit entsprechenden Schwerpunkten und Stationen im Wirtschaftsrecht und AuslandsAufenthalt kommt man damit gut in mittlere Kanzleien die auch ab 60.000 zahlen. Und für viele Behörden reicht das auch - örtliche Flexibilität ist natürlich häufig gefragt.
Ab einem Prädikat (am besten im 2. Examen) stehen einem dann auch die 80k und darüber Jobs sowie derzeit auch Richter offen in fast allen Ländern.

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

ich würde def. bwl studieren. wie schon oft genug erwähnt: das jur. examenswissen ist quasi uferlos und es zählt nur die examensnote - schlechter tag? blackout? ein wenig krank ( v.a. beim examenstermin im jan,feb, märz) ? pech gehabt. gratulation zum abitur mit 25 oder sogar 27. 6 klausuren à 5h, oft direkt hintereinander - nur das zählt, die jahre davor? nö! v.a. lernst du idr nichts, was du als berufseinsteiger benötigst (ausnahmen wie schwerpunkt im steuer- oder bank- und kapitalmarktrecht mal ausgenommen). und denk immer daran: nach dem 1. examen kommt das 2jährige ref, was seeeeeeeehr stressig ist, da du bei deinen stationen arbeiten musst, ein rep besuchen wirst, 1x klausur pro woche schreibst + grds immer wieder alle drölfzig fächer lernen und wiederholen musst. am ende des refs erwartet dich das 2. examen, das deutlich schwerer als das 2. examen ist.

mit bwl lernst du wenigstens etwas, womit du sofort produktiv im unternehmen einsetzbar bist - und sei es nur in der buchhaltung oder ein paar excelltabellen zu erstellen. ausserdem würde ich die berufsaussichten bei bwl deutlich besser einschätzen. es gibt millionen unternehmen und alle brauchen iwo einen bwler - jura ist völlig überlaufen (schon jetzt 163.000 anwälte und jährlich kommen ca 2-3.000 hinzu, die au h was vom kuchen haben wollen). des weiteren ist der RA ein freiberuf, d.h. die gehen nicht mit 63 in rente, sondern viele üben den beruf auch noch mit über 70 aus, wodurch die lage auf dem arbritsmarkt weiter verschärft wird.

der einzige vorteil von jura: du kannst einfach nach dem examen noch einen mba oder das stbexamen draufsetzen. hingegen kannst du als bwler nicht einfach das juraexamen ablegen.
mein bruder hat 6 jahre an der fh bwl studiert und leitet nun einen supermarkt und bekommt an gehalt ca die summe, die du in jura nach zwei 8,x examen in einer wirtschaftsboutique bekommen würdest.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Ich habe zwei Semester bwl studiert und dann auf Jura gewechselt. Die examina beide vernünftig bestanden.

Was ist schwieriger? Die examina sind hart ja. Das Studium an der Uni ist aber pillepalle im Vergleich zu bwl. Wenn ich heute daran denke dass ich damals in bwl Statistik, Kostenrechnung, Finanzierung etc hätte bestehen müssen.... Ein absoluter graus. Das hätte ich niemals gepackt. Dann lieber die schwierigsten Schuldrecht at Klausuren als eine Vorlesung Finanzierung :D

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WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

bei mir war es umgekehrt: 3 semester jura und dann auf bwl umgemünzt. ich bin zwar eine niete in mathe, aber es wurde - zumindest bei meiner uni - kein besonderes logisches denken gefordert, sondern man musste v.a. auswendig lernen und formeln nach dem bekannten system auf etwas abgeänderte aufgaben in den klausuren anwenden. der größte vorteil ist aber tatsächlich, dass die meisten fächer/module nicht aufeinander aufbauen, sodass man beim großteil wirklich sagen kann: geschafft und abhaken. aber v.a. ist man nach 4 jahren schon mit dem master fertig, während juristen nach dem 1. examen noch ins sog. referendariat gehen müssen und nach ca. 2 jahren das 2. examen ablegen müssen. 7 jahre studium bei eher mäßigen berufschancen. 30.000 einstiegsgehalt bei 1x befr und 1x ausreichend und evtl sogar bei 2x befr keine ausnahme (laut internetrecherche).

antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

bei mir war es umgekehrt: 3 semester jura und dann auf bwl umgemünzt. ich bin zwar eine niete in mathe, aber es wurde - zumindest bei meiner uni - kein besonderes logisches denken gefordert, sondern man musste v.a. auswendig lernen und formeln nach dem bekannten system auf etwas abgeänderte aufgaben in den klausuren anwenden. der größte vorteil ist aber tatsächlich, dass die meisten fächer/module nicht aufeinander aufbauen, sodass man beim großteil wirklich sagen kann: geschafft und abhaken. aber v.a. ist man nach 4 jahren schon mit dem master fertig, während juristen nach dem 1. examen noch ins sog. referendariat gehen müssen und nach ca. 2 jahren das 2. examen ablegen müssen. 7 jahre studium bei eher mäßigen berufschancen. 30.000 einstiegsgehalt bei 1x befr und 1x ausreichend und evtl sogar bei 2x befr keine ausnahme (laut internetrecherche).

Das war vor 10 Jahren so. Der Markt für Juristen ist aktuell sehr gut. Ich bin dein Vorposter.
Manche Kanzleien in FFM zahlen aktuell 140 k für den Einstieg. Dass es mit so schlechten Noten so aussieht, war wie gesagt mal so. Ich bin mit zwei mal befriedigend in ner Großkanzlei gelandet. N Freund von mir hat mit zwei mal 6 Punkten bei Freshfields für 120 k angefangen ohne Dr. ohne LLM.
Es also bei weitem nicht so wie es einem die Großkanzleien in ihren Stellenanzeigen vorgaukel "Wir nehmen nur Elitejuristen mit Kriegsbemalung 2x vollbefriedigend, LLM oder Dr.

Aber wie gesagt, BWL war für mich "schwerer" als Jura. Man ist im BWL Studium halt von Anfang an ausgelastet und irgendwann hat man den Bachelor. In Jura wird vier Jahre lang gechillt und dann kommt der Hammer.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

Jura ist halt hauptsächlich Sammelbecken für die die kein Mathe konnten aber trotzdem irgendwie Kohle verdienen wollen.
Nicht umsonst wurde bei uns auf dem Campus gerne über Juristen gewitzelt.
Anschaulich auch hier im Thread in einem Forum für BWLer/WiWis in dem sich scheinbar massenhaft wutbeladene Juristen herumtollen. ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

WiWi Gast schrieb am 17.03.2018:

Jura ist halt hauptsächlich Sammelbecken für die die kein Mathe konnten aber trotzdem irgendwie Kohle verdienen wollen.
Nicht umsonst wurde bei uns auf dem Campus gerne über Juristen gewitzelt.
Anschaulich auch hier im Thread in einem Forum für BWLer/WiWis in dem sich scheinbar massenhaft wutbeladene Juristen herumtollen. ;)

Total sinnlose Unterstellung. Du kannst wahrscheinlich gar kein Englisch oder? Sonst hättest du ja Englisch studiert. Bin übrigens VWL-Student.

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Studienplatzvergabe in Betriebswirtschaftslehre (BWL): Bewerbung, NC und Wartezeit

Jonas in der Berliner U-Bahn

Die Betriebswirtschaftslehre, kurz BWL, ist das beliebteste Studienfach in Deutschland. Der Weg zum Studienplatz kann daher steinig sein. Die Chancen auf einen Studienplatz in BWL sind an Hochschulen sehr unterschiedlich und hängen von Abiturnote und Qualifikation ab. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat aktuell Zulassungsverfahren und die Studienplatzvergabe an deutschen Universitäten und Fachhochschulen untersucht. Dabei werden häufige Fragen zu Numerus Clausus, Wartezeit und Auswahlverfahren speziell am Beispiel der Betriebswirtschaftslehre beantwortet.

Wirtschaft studieren: Das Studium Immobilienwirtschaft

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Immobilien als Geldanlage gewinnen seit einigen Jahren rasant an Bedeutung. Aktuell erlebt die Branche der Immobilienwirtschaft einen Boom. Qualifizierte Mitarbeiter und Berufseinsteiger haben oft die Wahl, welcher Arbeitgeber infrage kommt, denn das Angebot übersteigt die Nachfrage. Mit einem Studium im Immobilienmanagement (Real Estate Management) bewegen junge Akademiker sich in eine schnell entwickelnde, attraktive Zukunft.

Wirtschaft studieren: Das Studium Volkswirtschaftslehre (VWL)

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Das Studium der Volkswirtschaftslehre ist verglichen zum populären Studiengang Betriebswirtschaftslehre weniger überlaufen. Im Wintersemester 2014/15 waren in Deutschland insgesamt 20.400 Studierende im Fach Volkswirtschaftslehre eingeschrieben. Das sind sechs Prozent der Wirtschaftsstudenten. Auf die Studenten der BWL entfallen dagegen 53 Prozent. In das Fach Volkswirtschaftslehre (VWL) hatten sich 2014/15 rund 6.300 Studienanfänger eingeschrieben und knapp 3.400 Bachelorstudenten und Masterstudenten absolvierten ihren VWL-Abschluss.

Studienführer Wirtschaftswissenschaften

Buchcover Studienführer Wirtschaftswissenschaften

Ein wirklich sehr gelungener und umfassender FAZ-Ratgeber für alle die mit dem Gedanken spielen, sich für ein Wirtschaftsstudium zu entscheiden.

Wirtschaft studieren: Das Studium Philosophy & Economics (P&E)

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Der Studiengang Philosophy & Economics (P&E) an der Universität Bayreuth ist in Deutschland seit 2000 als Pionier-Studiengang etabliert. Seinen Ursprung hat der Studiengang als Philosophy, Politics and Economics (PPE) an der britischen University of Oxford. Ähnliche Studienkonzepte haben sich auch an wenigen anderen Hochschulen, wie an der Frankfurt School of Finance & Management, entwickelt. Dabei ist Philosophy and Economics an der Uni Bayreuth mit beispielsweise rund 138 Studienanfängern im WS 2014/15 und mittlerweile über 600 Absolventinnen und Absolventen der größte Studiengang seiner Art in Deutschland.

Online-Lexikon »Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik«

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Die Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik ist ein umfassendes Nachschlagewerk, das wesentliche Begriffe aus der Wirtschaftsinformatik erläutert und für jedermann online frei zugänglich ist. Die Stichwörter werden je nach Thema in kurzen, mittleren oder längeren Beiträgen erläutert.

Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftspädagogik (WiPäd)

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Das Studium der Wirtschaftspädagogik galt früher fast ausschließlich als Lehrer-Studium. Auch heute noch ergreift mehr als die Hälfte der Absolventen den Lehrberuf. Sie unterrichten kaufmännische Fächer an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen. Personalmanagement als strategischer Bestandteil ist in Unternehmen unverzichtbar, sodass auch viele Wirtschaftspädagogen den Weg in die Privatwirtschaft gehen. In Zeiten des demografischen Wandels, der Digitalisierung, Globalisierung und des Wertewandels nimmt dieser Bereich eine wichtige Schnittstelle ein und schafft so neue interessante Berufsfelder für Wirtschaftspädagogen und Wirtschaftspädagoginnen.

Antworten auf Re: Berufchancen Jura Studium vs BWL Studium

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