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Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

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WiWi Gast

Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Liebe Forenschreiber/innen,

ich habe im Rahmen meines eigenen Bewerbungsfrustes hier teilweise mitgelesen und fand Eure Bewerbungserlebnisse sehr interessant und auch oft frustrierend. Ich möchte Euch insofern aufbauen, dass es nicht nur im Feld der Wirtschaftswissenschaften so zugeht, sondern auch im medizinischen Bereich (wenn man ja immer von "Ärztemangel" hört.)

Ich bin weiblich, Ende 30 und habe im Zweitstudium Medizin studiert (zuvor Ausbildung und Studium in einem komplett anderen Bereich). Ich habe nach meinem Studium in einem beliebten Ballungsraum ein halbes Jahres nach einer Stelle gesucht. Meine Erlebnisse waren oft sehr frustrierend und haben mir ein hohes Maß an Frustrationstoleranz abverlangt. Sicher lag es auch daran, dass ich für viele Arbeitgeber eine "tickende biologische Uhr" war (da Ende 30, ledig und kinderlos), aber auch daran, dass ich mir während des Studiums keine ausreichenden Kontakte für eine künftige Stelle aufbauen konnte (ich musste zur Finanzierung des Studiums viel arbeiten und hatte keine Zeit für eine Doktorarbeit während des Studiums - was in der Medizin möglich ist - und eventuell darauf aufbauende Stellenangebote und hatte leider während meines Praktischen Jahres im letzten Studienjahr keine Abteilung, die mir eine Stelle als Assistenzärztin angeboten hätte).

Ich möchte einige Erlebnisse aufführen. Dazu noch eine kurze Erläuterung: In der Medizin sind sog. "Hospitationen" gerne gesehen. D. h. , man schaut sich meist einen halben oder ganzen Tag die Abteilung an (Stationsalltag, Visiten, evtl. OP etc.). Im Idealfall laufen Hospitation und Bewerbungsgespräch am gleichen Tag, sonst muss man für jede persönliche Vorstellung häufig 2 Tage (oft zeitlich versetzt), einplanen. Die Gespräche werden meist nicht durch Personaler/innen (diese sitzen manchmal dabei, aber das ist selten, meist lernt man sie erst nach der eventuellen Zusage kennen), sondern durch Chefärzte/-Ärztinnen selbst geführt, oft sitzen noch Oberärzte/Ärztinnen und/oder Fachärzte/Ärztinnen dabei, manchmal noch andere Berufsgruppen.

Bewerbungen, auf die ich ohne Einladung zum Gespräch wenigstens eine Absage bekam, haben mich emotional wenig tangiert. Hier hatte ich - außer für das Schreiben der Bewerbung, zu 95 Prozent per Mail, keinen Zeitverlust. Bewerbungen ohne jegliche weitere Rückmeldung (meist gibt es ja noch eine automatische Eingangsbestätigung) nerven.

Am schlimmsten war es, wenn ich zum Vorstellungsgespräch (oft mit Hospitation) war und dann kam - trotz versprochenen Rückmeldetermins - nichts mehr. Ich nehme an, dass ich aufgrund meines Geschlechts und meiner christlichen Konfession in bestimmten Häusern gerne als "Quotenfrau" eingeladen wurde, obwohl gar kein wirkliches Interesse an meiner Person bestand.

Ich habe ein paarmal selbst nachgefragt. Einmal - mein Gefühl war beim Vorstellungsgespräch schon sehr gut und sie haben so getan, als ob ich gute Chancen hätte, die Stelle zu erhalten - habe ich nach Verstreichen des Rückmeldetermins seitens der Firma nachgefragt und bekam kurze Zeit später per Mail eine Absage. Sie hatten aus ihren Formblättern auch noch die falsche Vorlage ausgewählt, denn dieses Absagemuster bezog sich auf Bewerber/innen, die aufgrund mangelnder Qualifikation gar nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden wären.

Ein Chef versprach mir, dass sie sich wenigen Wochen melden würden, da noch Hospitationen liefen und alle gemeinsam paritätisch entscheiden würden. Ich sollte nach der Hospitation nur mal kurz Rückmeldung geben, ob ich weiter Interesse an der Stelle hätte. Am nächsten Tag schrieb ich eine Mail, dass ich weiter Interesse an der Stelle hätte. Eine Stunde später kam die Absage. Von wegen angekündigtes zeitliches Procedere und paritätisch.

Gerne wurde versucht, wenn man sich auf eine bestimmte Stelle beworben hatte, einen auf einen unbeliebten, weitab gelegenen Standort abzuschieben ("Könnten Sie sich auch vorstellen, in XX zu arbeiten?"), obwohl man sich für einen ganz anderen Standort beworben hatte. Natürlich sagt man erstmal ja und schaut sich das an. Ein dumpfes Gefühl bleibt aber (wieso schreiben sie die Stelle für Standort XY aus, um dann Bewerber nach XX zu bekommen? Weil dort kaum jemand hin will.).

Teilweise echt komische Bemerkungen. Ich hatte mich nur ganz selten auf Teilzeitstellen beworben, da diese für Berufsanfänger kaum angeboten werden und ich eigentlich voll arbeiten will. Bei einer Vollzeitstelle wurde im Bewerbungsgespräch Teilzeit angesprochen und ich war irritiert, denn das stand ja nicht zur Debatte. Als Bemerkung kam dann: "Naja, manche wollen ja Teilzeit arbeiten, um noch in ihrer Freizeit Limonade herzustellen."

Oder: Sie sind dann und dann mit der Uni fertig geworden, warum bewerben Sie sich erst jetzt? Es gäbe doch überall in diesem Bereich freie Stellen und die würden ja alle suchen (Ach ja? Davon habe ich nix mitbekommen).

"Sie haben aber viele Interessen!" (viele konnten mit meinem Erststudium einfach nicht umgehen).
"Warum haben Sie für Ihr Studium länger gebraucht, waren Sie krank?"

In einer Absage (die erst auf Nachfrage erfolgte), wurde mir mitgeteilt, man hätte schon jemand anderen angestellt, aber im Nachbarort YZ (1 Stunde Fahrt) würde eine ähnliche Abteilung noch Leute suchen. Nach Recherche wusste man auch, warum da noch gesucht wurde. Am "besten" war dann noch die Bemerkung in der Absage, es sei manchmal gut "auch außerhalb des Wunschortes Erfahrungen zu sammeln" (vielen Dank auch; Entschuldigung, dass ich meine Region, in der ich mein halbes Leben verbracht und studiert habe, mit Ende 30 nicht unbedingt verlassen möchte).

Schlimm war auch das Herauszögern von Entscheidungen. Einmal habe ich es erlebt, dass 2x vermeintlich endgültige Entscheidungstermine für die Stellenbesetzung vertagt wurden (und dies wurde natürlich auch noch verspätet mitgeteilt).

Bei einer Stelle habe ich Wochen nach dem Bewerbungsgespräch noch eine Hospitation gemacht, da die Entscheidung noch nicht abgeschlossen sei und ich an einem früheren Hospitationstermin erkrankt war. Dann wollten sie sich 2 Wochen später (also 2 Wochen nach der Hospitation) melden. Ist nie passiert. Wochen später auf der Internetseite: Männlicher Assistenzarzt eingestellt. Mit Doktortitel. Später wurde noch die Dauerausschreibung für die Stelle so geändert, dass jetzt auf einmal eine "Promotion erwünscht" sei.

Eine Stelle, die mir mündlich zugesagt wurde, sollte am besten sofort besetzt werden. Leider hörte ich dann nichts mehr. Ich nehme an, dass ein paar Tage nach mir noch geeignetere Leute beworben hatten. Ich habe dann selbst abgesagt.

Bei einer Stelle bat ich um wenige Tage Bedenkzeit aufgrund eines parallel vorliegenden Angebotes (habe ich auch so kommuniziert). Ich sollte dann den Chef zu einem festen Termin auf dem Handy anrufen, um mitzuteilen, ob ich noch Interesse hätte. Als ich anrief, tat er so, als hätte ich gar keinen Telefontermin ausgemacht und war richtig patzig. Dann sagte er, er würde mich nach dem Wochenende anrufen und ich habe nie wieder was von ihm gehört.

Diese Erlebnisse sollen nicht so verstanden werden, dass ich ja alle Stellen problemlos bekommen hätte. Die Sympathie spielt auch immer eine große Rolle und die Fachkenntnisse natürlich auch. Aber der Umgang ist das Entscheidende. Wenn man sich entwürdigt fühlt, nicht wert genug, eine Absage zu erhalten oder nur nicht hilfreiche Floskeln. Falsche Versprechungen. Man denkt, man habe genug Lebenserfahrung, um Leute ganz gut zu durchschauen (ich habe ja durch meine Vorausbildungen schon Erfahrungen mit Bewerbungssituationen und im Berufsleben) und man irrt sich ins Bodenlose. Ich kam mir als Ärztin entwürdigter vor als noch in demütigenden mündlichen Prüfungssituationen während meines Medizinstudiums.

Generell war es so, dass es etliche Fake- und Dauerausschreibungen gab, für die längst Leute feststanden. Aber das konnte man ja nicht nachweisen.
Ich weiß, dass grade Anfänger in unserer Region nicht gerne eingestellt werden, da sie genug erfahrene Bewerber haben.

Achso, auch Versuche, mit meinem Vorausbildungen Arbeit zu finden (also nicht als Ärztin) schlugen fehl. Denn ich war dafür auch nicht mehr geeignet und dann noch überqualifiziert. Die einzige Alternative zur Arzttätigkeit wäre Callcenter zum Mindestlohn gewesen (und zwar nicht in der Funktion einer Ärztin).

Ich habe schließlich noch eine gute Stelle gefunden. Allerdings war ich von dem monatelangen "Bewerbungstheater" ziemlich fertig, was mir den Berufseinstieg als Ärztin nicht unbedingt erleichtert hat.

Liebe Grüße und mehr Glück beim Bewerben

eine Medizinerin

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Was verdient man denn als Mediziner frisch von der Uni als Einstiegsgehalt?

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

WiWi Gast schrieb am 12.01.2018:

Was verdient man denn als Mediziner frisch von der Uni als Einstiegsgehalt?

Als Assistenzarzt je nachdem ob kommunales KH oder Uni zwischen 4100 und 4500 (öffentlich einsehbar)

Zum TE:
In welcher Region bzw. Fachbereich möchtest du den anfangen ?
Kann deine Situation nämlich nicht wirklich nachvollziehen, ich komme aus einer Familie mit vielen Ärzten und alle, die die in KH's arbeiten stöhnen ob der dünnen Personaldecke und den nicht besetzen Stellen, für die dann teuer(!) ausländische Ärzte (Rumänien,Ungarn,Südamerika) importiert werden, die sprachlich wenig drauf haben (deutsche Ärzte/Pfleger müssen übersetzen) und fachlich aus zT nicht tragbar sind was für schlechte Stimmung unter der Alten Belegschaft sorgt.

Und falls es wirklich in deiner Region nichts gibt sollte man vllt. doch über einen Umzug nachdenken, denn ich kann mir nicht vorstellen das du überhaupt nichts findest...
Hättest du nicht einen so langen Text verfasst würde ich fast an einen Troll denken.- Du hast doch nicht über 6 Jahre studiert um jetzt Aushilfstätigkeiten nachzugehen...

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

WiWi Gast schrieb am 12.01.2018:

Was verdient man denn als Mediziner frisch von der Uni als Einstiegsgehalt?

Es gibt da unterschiedliche Tarife , je nachdem, wo man arbeitet (Uniklinik, Diakonie, etc.). Findet man gut im Netz, die Tabellen.

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Der eine Satz bringt alles auf den Punkt:
"Ich habe nach meinem Studium in einem beliebten Ballungsraum ein halbes Jahres nach einer Stelle gesucht. "

Genau das, macht deine Situation überhaupt nicht vergleichbar mit BWLern. Diejenigen die, die top Stellen haben wollen sind in der Regel 100% räumlich flexibel und das wird von Ihnen auch erwartet.

Als junge Ärztin rumzuheulen, wie schwer es ist einen Job zu finden ist unglaublch. Aber spiegelt das Bild meines Vaters (Leitender Oberarzt) wider:

Junge deutsch sprachige Ärzte wollen gerne von 8-17:30 arbeiten, danach ins Theater und ihr Großstadtleben genießen, alternativ gehen sie in die Niederlande, Schweiz, Schweden oder England (alles übrigens Länder die mit purer Absicht weniger Ärzte ausbildet als sie benötigen) und haben dort die besseren Arbeitsbedingungen.

Das, dass deutsche Ärzteblatt mehr Seiten für Stellenanzeigen als inhaltliche Seiten hat muss ich nicht erwähnen. Wenn man dann dazu weiß, dass eine Anzeige mehrere tausend Euro kostet und Krankenhäuser in der Regel nicht mit Geld um sich werfen. Glaube ich kaum, dass die Stellen dort mal eben so ausgeschrieben werden.

Als deutsch sprechender Arzt stehen einem ALLE Türen offen, es gibt tatsächlich einen Fachkräftemangel. Man muss halt einmal ein wenig weiter gucken als Hamburg/Köln/München/Stuttgart.

Überall anderswo kriegt man Praxen unglaublich billig hinterher geschmissen, früh Verantwortung im Krankenhaus und das Gehalt ist auch ratzfatz bei 100.000€ und höher. Im Unterschied zu München kann man sich von dem Gehalt dann auch eine dicke Bude leisten.

Meine Meinung: Du darfst dich mit einem BWLer vergleichen, der Null flexibel ist, nicht die besten Noten hat und dann noch gerne im IB oder MBB anfangen will.

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Oh mein Gott, man muss 2 Tage einplanen, um einen Job als Arzt klar zu machen? Skandal!

Dass sich der Rest des Forums gerne mal durch 3 Runden Interviews beißt, nur um als Praktikant für ein Taschengeld 80 Stunden die Woche buckeln zu dürfen, ist dir schon klar?

Falls du ein Troll bist und hier nur die Leute ärgern willst: Bei mir hast du es geschafft.

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

An alle Skeptiker: Ich bin kein Troll. Und es gibt Leute, die aus verschiedenen Gründen eben nicht so flexibel sind, dass sie in jedes Provinznest gehen können. Und Ärztestellen kriegt man höchstens in der Provinz nachgetragen! Ich habe mich in meinem Leben aufgrund meiner Vorausbildung (nichts Medizinisches) bereits oft beworben und auch ACs absolviert und bestanden.
Zudem absolvieren wir während des Medizinstudiums fast 2 Jahre meist kostenlose Praktika, die für die Zulassung zu den Examina erforderlich sind (nein, das ist nicht mit einem Lehrer- oder Rechtsreferendariat vergleichbar vom Finanziellen her!): 3 Monate Pflegepraktikum, 4 Monate Famulaturen (Praktika auf Arztseite) plus Praktisches Jahr. Und kein Lehrkrankenhaus ist verpflichtet, dafür eine Aufwandsentschädigung zu zahlen, da es sich um Lehrveranstaltungen handelt. Also, erzählt mir bitte nix über zig Praktika mit viel Arbeit! Ich musste neben dem Praktischen Jahr noch Nebenjobs machen, um mein Studium weiterhin zu finanzieren.
Zudem macht man nicht nach dem Studium ohne Facharztweiterbildung einfach mal so eine Praxis auf und kriegt dort 100.000 € oder mehr. Das geht überhaupt nicht. Informiert Euch doch bitte besser, bevor Ihr mich kritisiert.
Zudem habe ich im Anfangsthread geschrieben, dass ich mittlerweile einen Job habe. Aber, wenn Ihr meinen Thread als zynisch anseht, so ist das Eure Interpretation und nicht meine.
Mehr möchte ich mich dazu nicht äußern.

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Mich würde interessieren, von welchem Fachbegiet wir reden. Ist es etwas exotisches, Tropenmedizin o.ä.? Ansonsten kann es eigentlich nicht sein, wie schon andere hier beschrieben haben, die Realität sieht anders aus. Meine Frau ist Ärztin und Deutsche. Sie sucht sich aus wo sie arbeiten will, eine formelle Bewerbung ist schon eine Email, in der der Chef/Prof gesiezt wird.
Das ganze in Bayern in einer Großstadt, an Uni, und kommunalen Häusern mit voller Weiterbildung. In keiner der Abteilungen, in denen sie bisher gearbeitet hat, wurde in den letzten Jahren ein fließend deutsch sprechender Bewerber nicht sofort genommen. Dazu wird gerade im Bereich der Chirurgie aus der ganzen Welt importiert. Und das sind wie gesagt die 1A-Häuser, die Kleinstädte im Umkreis von 30km bekomen eh keine deutschsprachigen mehr, weil das urbane Umfeld alles aufsaugt. Ein Arzt, der keine Stelle im Bereich Chirurgue oder Innere findet? Sowas gibt es hier nicht.

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Vielleicht wäre ja die Bundeswehr etwas für dich?!

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Habe jetzt leider nicht den ganzen Ausgangspost lesen können. Aber ja, örtliche Flexibilität ist absolutes A und O beim Berufseinstieg!

Zur Not halt in irgendeinem Kaff ein paar Jahre arbeiten und Berufserfahrung sammeln. Dann in Ruhe in der gewünschten Stadt bewerben.

PS: Städte wie München oder Berlin können Ü30 schnell ein bisschen an ''Attraktivität'' verlieren ;-)

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Hallo! ich muss jetzt eine Lanze für den TE brechen.

Erstmal zu mir: ich habe auch Medizuin studiert als bereits promovierter Naturwissenschaftler. Unter anderem habe ich Medizin studiert, da ich mir erhofft habe, örtlich flexibel sein zu können. Als Naturwissenschaftler muss man sich ja da bewerben wo es Indsutrie gibt (und Pharma gibt es nicht in jeder Stadt) und es wurde ja immer viel über den Ärztemangel gejammert.

Ich habe mit einem 1,X Schnittabgeschlossen, promoviert mit summa cum laude, hatte einige Publikationen und einen klaren roten Faden in meinem Profil. Ich hatte natürlich meine Lieblingsfächer (nicht unbedingt Psychatrie, Allgemeinmedizin und sonstige äußerst unbeliebte Fächer), diese Fächer waren jetzt aber auch nicht mega beliebte Fächer wie Derma, Päd oder Humangenetik.

Ich habe Medizin mit 35 Jahren abgeschlossen und wähnte mich damit in einem normalen Alter. Die Bewerbungen haben mich dann in die Realität geholt.

Wer sagt, er wäre völlig flexibel, sollte sich überlegen, ob er in kleinen Vororten von Trier oder Erfurt arbeiten will. Mit 35 Jahren hat man auch oft einen Lebenspartner, der nicht unendlich flexibel ist. Ich kann es mir nicht vorstellen, in einem kleinen Krankenhaus "bei Trier" (und nicht IN Trier) in der Angiologie anzufangen, obwohl ich vielleicht gerne an der Uniklinik Köln in der Onkologie arbeiten will.

Alter war übrigens auch bei mir, einem Mann, ein Thema. Ich wurde in allen Gesprächen über meine Lebenssitation ausgefragt ("haben sie uneheliche Kinder?", "wann will ihre Partnerin Kinder?" "Was macht ihre freundin beruflich?") und man sollte hier nicht erwarten, dass irgendwer vom HR dabei ist. Chefärzte sind mega direkt und haben mir auch oft gesagt, ich wäre viel zu alt und bei ihnen den Facharzt zu beginnen. Was mir auch oft untergekommen ist war die Bitte, mir meine eigene Stelle einzuwerben bzw. auf TV-E und nicht auf TV-Ä zu arbeiten, das war billiger.

Letztlich habe ich dann eine Stelle an einer Uniklinik bekommen. Mein Tag sah dann so aus: 7:50-20 Uhr arbeiten. Am Wochenende dann Vorbereitungen für Lehre und Forschung. Hatte ich mal frei, was wenig vorkam, lag am Tag drauf dann die nicht-erledigte Arbeit auf dem Schreibtisch und man hat alles nachgearbeitet. Mobbing von Schwestern gabs natürlich auch. Also eigentlich das alles, was den Beruf des Arztes total unattraktiv macht und was sich ja bereits seit jahren verbessern soll.

Interessanterweise, hätten wir locker noch 2 Ärzte einstellen können, denn unterbesetzt waren wir. Nur war man wenig interessiert diese Stellen auszuschreiben und gar zu besetzen, denn die Arbeit wurde auch so erledigt und man konnte sich 2,0 FTEs sparen. Ausserdem wurden ausländische Ärzte angestellt, deren Lohn teilweise von irgendwelchen Ämtern übernommen wurden. In Deutschland darf man "unter Aufsicht" auch ohne Approbation praktizieren, dies führte aber auch zu einem geringeren Lohn da Eingruppierung nicht unter TV-Ä. Ausserdem ist das Visum des ausländischen Arztes an die Stelle gekoppelt und so verliert er das Visum wenn er kündigt. EIne sehr gute Methode um mit dünner Personaldecke den Betrieb ohne größere Fluktuation am Laufen zu halten...denn die ausländischen Ärzte hauen nicht ab. Ich bin schon abgehauen, nachdem ich mich gefragt habe, warum ich für knapp 2800 netto (kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld, keine Überstundenvergütung) keinerlei Freizeit mehr habe.

Ich bewerbe mich nun nicht mehr im Krankenhaus sondern in der Wirtschaft, egal, Hauptsache ich habe wieder ein Leben mit Freizeit, ein Einkommen von dem ich auch ohne schlechtes Gewissen in den Urlaub fahren kann) und ein Arbeitsleben in dem ich nicht Angeschrienen werde. ...

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Ja, bewirb Dich in "der Wirtschaft". Aber heul dann bitte nicht rum, wenn Du mit 60k eingestellt wirst und Du in 10 Jahren bei 80 stehst.

Dann ist das Gras doch wieder grüner auf der anderen Seite "wäre ich doch im KH geblieben".

Unsere Eltern / Großeltern wussten schon: Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Und Dein Anspruchsdenken ist recht ausgeprägt - Bitteschön Großstadt, bitteschön Uniklinik, damit man bald auch der "Herr Prof." ist, aber lange arbeiten? Nein, das geht natürlich gar nicht. Ich versauere doch nicht in einer Kleinstadt, als Arzt möchte ich natürlich nach Köln oder Berlin!

Wenn selbst die Ärzte schon rumjammern wegen Ihrer Jobsuche, dann spricht das Bände über die Dekadenz und Abgehobenheit einiger heutiger Berufsanfänger.

WiWi Gast schrieb am 21.10.2021:

Hallo! ich muss jetzt eine Lanze für den TE brechen.

Erstmal zu mir: ich habe auch Medizuin studiert als bereits promovierter Naturwissenschaftler. Unter anderem habe ich Medizin studiert, da ich mir erhofft habe, örtlich flexibel sein zu können. Als Naturwissenschaftler muss man sich ja da bewerben wo es Indsutrie gibt (und Pharma gibt es nicht in jeder Stadt) und es wurde ja immer viel über den Ärztemangel gejammert.

Ich habe mit einem 1,X Schnittabgeschlossen, promoviert mit summa cum laude, hatte einige Publikationen und einen klaren roten Faden in meinem Profil. Ich hatte natürlich meine Lieblingsfächer (nicht unbedingt Psychatrie, Allgemeinmedizin und sonstige äußerst unbeliebte Fächer), diese Fächer waren jetzt aber auch nicht mega beliebte Fächer wie Derma, Päd oder Humangenetik.

Ich habe Medizin mit 35 Jahren abgeschlossen und wähnte mich damit in einem normalen Alter. Die Bewerbungen haben mich dann in die Realität geholt.

Wer sagt, er wäre völlig flexibel, sollte sich überlegen, ob er in kleinen Vororten von Trier oder Erfurt arbeiten will. Mit 35 Jahren hat man auch oft einen Lebenspartner, der nicht unendlich flexibel ist. Ich kann es mir nicht vorstellen, in einem kleinen Krankenhaus "bei Trier" (und nicht IN Trier) in der Angiologie anzufangen, obwohl ich vielleicht gerne an der Uniklinik Köln in der Onkologie arbeiten will.

Alter war übrigens auch bei mir, einem Mann, ein Thema. Ich wurde in allen Gesprächen über meine Lebenssitation ausgefragt ("haben sie uneheliche Kinder?", "wann will ihre Partnerin Kinder?" "Was macht ihre freundin beruflich?") und man sollte hier nicht erwarten, dass irgendwer vom HR dabei ist. Chefärzte sind mega direkt und haben mir auch oft gesagt, ich wäre viel zu alt und bei ihnen den Facharzt zu beginnen. Was mir auch oft untergekommen ist war die Bitte, mir meine eigene Stelle einzuwerben bzw. auf TV-E und nicht auf TV-Ä zu arbeiten, das war billiger.

Letztlich habe ich dann eine Stelle an einer Uniklinik bekommen. Mein Tag sah dann so aus: 7:50-20 Uhr arbeiten. Am Wochenende dann Vorbereitungen für Lehre und Forschung. Hatte ich mal frei, was wenig vorkam, lag am Tag drauf dann die nicht-erledigte Arbeit auf dem Schreibtisch und man hat alles nachgearbeitet. Mobbing von Schwestern gabs natürlich auch. Also eigentlich das alles, was den Beruf des Arztes total unattraktiv macht und was sich ja bereits seit jahren verbessern soll.

Interessanterweise, hätten wir locker noch 2 Ärzte einstellen können, denn unterbesetzt waren wir. Nur war man wenig interessiert diese Stellen auszuschreiben und gar zu besetzen, denn die Arbeit wurde auch so erledigt und man konnte sich 2,0 FTEs sparen. Ausserdem wurden ausländische Ärzte angestellt, deren Lohn teilweise von irgendwelchen Ämtern übernommen wurden. In Deutschland darf man "unter Aufsicht" auch ohne Approbation praktizieren, dies führte aber auch zu einem geringeren Lohn da Eingruppierung nicht unter TV-Ä. Ausserdem ist das Visum des ausländischen Arztes an die Stelle gekoppelt und so verliert er das Visum wenn er kündigt. EIne sehr gute Methode um mit dünner Personaldecke den Betrieb ohne größere Fluktuation am Laufen zu halten...denn die ausländischen Ärzte hauen nicht ab. Ich bin schon abgehauen, nachdem ich mich gefragt habe, warum ich für knapp 2800 netto (kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld, keine Überstundenvergütung) keinerlei Freizeit mehr habe.

Ich bewerbe mich nun nicht mehr im Krankenhaus sondern in der Wirtschaft, egal, Hauptsache ich habe wieder ein Leben mit Freizeit, ein Einkommen von dem ich auch ohne schlechtes Gewissen in den Urlaub fahren kann) und ein Arbeitsleben in dem ich nicht Angeschrienen werde. ...

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Puh, das klingt ja nicht gerade angenehm. Ich dachte, Ärzte verdienen weitaus mehr, auch als Angestellte. Als ITler im permanenten Homeoffice mit 3500€ netto würde ich da nicht tauschen wollen.

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WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Medizin ist ein durch Lobbyarbeit und Kungeleien klein gehaltener Studiengang. Damit die bestehenden Ärzte weiterhin fette Auftragsbücher (aka Patientenaktien) haben. Locker könnte man in Deutschland die Studienplätze verdoppeln. Aber man möchte das nicht... Es sollen weiterhin nur die Söhne und Töchter der derzeitigen Mediziner einen Studienplatz erhalten.

Ein Studium das aus Bulimielernen und seitenweiser Auswendiglernerei besteht ist BWL auch, aber dort kostet der Studienplatz dem Steuerzahler wenig. Zudem steht dort keine so starke Ärztelobby im Hintergrund.

NC abschaffen und Studienangebot verdoppeln, dann hat man auch auf dem Land die Chance einen Dermatologen zu besuchen und muss nicht erst 50km in die nächste Stadt kutschen.

antworten
WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Der Studiengang Medizin ist sau teuer. Labore, etc. BWL wird von jeder 0815-Privat-FH angeboten. Wenn das so easy wäre das Studienangebot zu erhöhen. dann hätten SRH-FHs das schon längst getan. Rechnet sich aber nicht. Gleiches bei Tier- oder Zahnmedizin.

antworten
WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Quatsch. Das Ganze ist mit Zugangsregeln verbunden, genannt Akkreditierung.

Es wird FHs schlicht und einfach nicht erlaubt, Medizin anzubieten. Gäbe es eine Erlaubnis, wären morgen 80% mehr Studienplätze im Angebot.

Schau Dir doch die Bewerberzahlen an, selbst an den beiden privaten Medizin-Unis Neuruppin und Witten: Dort muss man 100k selber mitbringen, um einen der 500 (?) Studienplätze pro Jahr zu erhalten. Es bewerben sich aber nicht 500 Leute auf diese Plätze, sondern 10.000 Menschen. D,h, die Zahlungsbereitschaft liegt deutlich höher als 100k.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

Der Studiengang Medizin ist sau teuer. Labore, etc. BWL wird von jeder 0815-Privat-FH angeboten. Wenn das so easy wäre das Studienangebot zu erhöhen. dann hätten SRH-FHs das schon längst getan. Rechnet sich aber nicht. Gleiches bei Tier- oder Zahnmedizin.

antworten
WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

WiWi Gast schrieb am 21.10.2021:

Ja, bewirb Dich in "der Wirtschaft". Aber heul dann bitte nicht rum, wenn Du mit 60k eingestellt wirst und Du in 10 Jahren bei 80 stehst.

Dann ist das Gras doch wieder grüner auf der anderen Seite "wäre ich doch im KH geblieben".

Unsere Eltern / Großeltern wussten schon: Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Und Dein Anspruchsdenken ist recht ausgeprägt - Bitteschön Großstadt, bitteschön Uniklinik, damit man bald auch der "Herr Prof." ist, aber lange arbeiten? Nein, das geht natürlich gar nicht. Ich versauere doch nicht in einer Kleinstadt, als Arzt möchte ich natürlich nach Köln oder Berlin!

Wenn selbst die Ärzte schon rumjammern wegen Ihrer Jobsuche, dann spricht das Bände über die Dekadenz und Abgehobenheit einiger heutiger Berufsanfänger.

Hallo! ich muss jetzt eine Lanze für den TE brechen.

Ich verstehe das Gejammere einiger jungen Ärzte auch nicht. Wäre ich ein junger Arzt, würde ich einfach in Hamburg/ Berlin/Köln wohnen, und in einem Krankenhaus im nächsten Ort in der brandenburgischen oder schleswig-holsteinischen Provinz anfangen und dann halt eine Stunde pendeln. Ist ja nicht anders als wenn man in Berlin oder Hamburg arbeiten würde, da kommts oft auf das selbe hinaus. Nach paar Jahren BE kann man dann immer noch in nem Krankenhaus in der Millionenstadt anfangen.

antworten
WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Falsch. Man müsste das System der Kassensitze reformieren.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

Medizin ist ein durch Lobbyarbeit und Kungeleien klein gehaltener Studiengang. Damit die bestehenden Ärzte weiterhin fette Auftragsbücher (aka Patientenaktien) haben. Locker könnte man in Deutschland die Studienplätze verdoppeln. Aber man möchte das nicht... Es sollen weiterhin nur die Söhne und Töchter der derzeitigen Mediziner einen Studienplatz erhalten.

Ein Studium das aus Bulimielernen und seitenweiser Auswendiglernerei besteht ist BWL auch, aber dort kostet der Studienplatz dem Steuerzahler wenig. Zudem steht dort keine so starke Ärztelobby im Hintergrund.

NC abschaffen und Studienangebot verdoppeln, dann hat man auch auf dem Land die Chance einen Dermatologen zu besuchen und muss nicht erst 50km in die nächste Stadt kutschen.

antworten
WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Mich würde sehr interessieren, wie es der Threaderstellerin so ergeht, und ob sie sich weiterentwickeln konnte :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

Kommt auf die Mitbewerber an.
Eine Ärztin Ende 30 ohne Promotion und ohne BE würde ich auch nicht einstellen wenn ich eine Ärztin Ende 20 mit Promotion oder eine Ärztin Ende 30 mit BE haben kann.
Freut mich aber dass du noch was gefunden hast

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Ein Großteil der Finance- und HR-Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz nehmen die Angaben im Lebenslauf nicht für bare Münze. Dies ist ein Ergebnis der Studie Workplace Survey des Personaldienstleister Robert Half.

Antworten auf Re: Fachfremder Trost von einer Medizinerin

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Diskussionen zu Arzt

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Arzt und MBA - wo arbeiten?

WiWi Gast

Viele von "denen" sind bei Big Pharma zu finden. Hatte in meinem EMBA an der HSG einige Ärzte. Field Medical Strategy VP bei B ...

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