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Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

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WiWi Gast

Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Mich würde mal interessieren, wie viele Bewerbungen verschiedene DAX-Konzerne auf ausgeschriebene Einstiegspositionen bekommen. Ich meine damit keine Stellen, bei denen tiefe Spezialkenntnisse gefragt sind, sondern eher sowas wie:

  • Kaufmännische Stelle
  • Trainee oder Fachabteilung
  • WiWi Studium (Bachelor oder Master)
  • Evtl. irgendeine gängige Vertiefung
  • 0-2 Jahre Erfahrung
  • Gehalt alles inkl. irgendwo zwischen 40-60k

Also einfach ein klassischer Einstieg. In einem anderen Thread hier habe ich mal gelesen, dass bei BASF 200 Bewerber auf eine Stelle kommen. Klingt auf den ersten Blick extrem hoch. Habt ihr evtl. Erfahrungen aus 1./2./3. Hand über ander Konzerne oder habt ihr selbst mal eine Stelle ausgeschrieben? Wie ist die Quote so?

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

bei Porsche kommen wir auf 500 Stellen.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Vllt 200 ernstzunehmende.

Insgesamt bewerbungen - also auch irgendwelche die gar nicht passen - sind es mehrere tausend...

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

200 sind extrem hoch? Das sind doch nur die, die auf den Tisch kommen.

Ich arbeite bei einem Dax-Konzern:

Wenn es explizit um eine Stelle geht, die für Einsteiger ausgeschrieben ist, dann bekommt man Bewerber im vierstelligen Bereich. Davon werden allerdings ca. 90% gleich durch unser automatisches Bewerbersystem aussortiert. Die Absage wird automatisch geschrieben.

Die restlichen 10% werden eingeteilt und da fliegt noch einmal die Hälfte raus. Die, die es geschafft haben, landen auf dem Tisch. Hier kommt erstmals der Mensch ins Spiel. Gut, in der Hinsicht sind 200 dann realistisch.

P.S. Übrigens bringt es selten etwas, die Personaler direkt anzuschreiben, um der Vorauswahl zu entgehen. Bei uns und einigen DAX-Konkurrenten sind die Personaler verpflichtet alles in die Maschine einzugeben.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Das schwankt sicherlich auch stark nach Fachbereich. Ich kenne Fälle wo die 1.000er-Marke klar hinter sich gelassen wird. Das heißt dann aber nicht, dass die alle auch qualifiziert sind, im Gegenteil, bei DAX-Konzernen bewirbt sich einfach jeder, der sich irgendwie in der Stellenbeschreibung wiederfindet.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Bayer AG - Finance Trainee ca. 1000 Bewerber pro Stelle

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Halte ich nicht für unrealistisch.
Nur was bringt die Info, selbst wenn es nur zwei Bewerber sind und du kriegst die Stelle nicht ist es ja so...

Gerade in den Metropolregionen gibts auf jede Stelle 50+ Bewerbungen.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Ich mache gerade ein Trainee-Programm (Finanzen-Controlling) bei einem großen Automobilzulieferer. Dafür gab es ca. 200 Bewerber. Bei Dax-Konzernen werden es sicher noch einige mehr sein

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Hängt vom Fachbereich ab. Von 3 bis 300 habe ich schon alles gesehen in einem DAX30 Unternehmen

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Die Anzahl der Bewerbungen ist aber auch in dem Zusammenhang nicht aussagekräftig. Klar, wenn man einen sehr bekannten Namen hat und die zu vergebende Stelle kaum Anforderungen wie Berufserfahrung oder spezielle Kenntnisse stellt, kriegt man schnell tausende Bewerbungen.

Aber jeder dieser Bewerber hat sich ja bei X weiteren Stellen beworben, kann aber nur bei einer zusagen. Gleichzeitig verführt ein so bekannter Name, sich auch dann zu bewerben, wenn das Interesse an der konkreten Tätigkeit nicht groß ist.

Ich glaube daher, dass es ziemlich mühsam ist, unter den vielen Bewerbungen diejenigen herauszusuchen, wo es dann von beiden Seiten passt. Die DAX Konzerne werden sicherlich auch von Bewerberseite relativ viele Absagen kriegen (man kann ja nur bei einem AG arbeiten). Deshalb soll der ganze Prozess auch angeblich Monate dauern.

Ich halte da ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren für schlauer.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

"Anonymisiertes Bewerbungsverfahren"? Kann ja in dem kontext nur eine anonymisierung des unternehmens gemeint sein.

Was natürlich ziemlich großer quatsch ist - da sich die top-kandidaten die arbeitgeber aussuchen, von denen sie denken er sei ebenfalls top.

Hochschulmarketing anyone? So aussagekräftig kann eine stellenanzeige gar nicht sein um ausreichend backgroundinfos über den laden zu geben - und sollte es vereinzelt doch mal vorkommen - hat man sicherlich auch den unternehmensnamen...

Oder wie stellst du dir das vor?

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Allianz (Innendienst)

300 bis 1500

teilweise noch mehr.

Den Begriff "Fachkräftemangel" mit diesen Zahlen in Beziehung zu setzen, soll jedem selber überlassen sein.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Bei Dax 30 gibt es aber nicht nur Top-Stellen für Top-Absolventen, sondern auch ganz, ganz viele 0815-Stellen. Und gerade bei Absolventen kann man sowieso ganz schwer sagen, wie diese sich entwickeln werden. Gute Noten, schnelles Studium, Praktika Auslandsaufenthalte etc. sind die eine Sache, die Arbeitswelt ist wieder eine andere Sache.

Statt jetzt eine Lawine loszutreten, weil man in eigenem Namen auftritt, macht es meiner Meinung nach viel mehr Sinn, einen Personalvermittler zu beauftragen, der den Kandidaten erst mal nicht sagt, um welche Firma es geht. Es bewerben sich dann nur diejenigen, die wirklich Interesse an der STELLE haben und nicht vor allem am Unternehmen.

Wenn man dagegen einen Spezialisten mit mehrjähriger Berufserfahrung sucht, von denen es wenige gibt, macht es dagegen schon Sinn, in eigenem Namen aufzutreten.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Ich arbeite bei einer 100% Tochter eines Premium-Autobauers (rund 10k MA und 1/5 des KonzernEBITs, also keine Klitsche). Ich habe letztens mit einer Personalerin gesprochen und Sie sagte sie hätte Probleme ausreichend Bewerbungen für manche Trainee-Stellen zu bekommen (Konzernweites Trainee-Programm, mit direkter Festanstellung 50k+ Gehalt, Auslandsaufenthalten usw.).
Bei Marketingstellen wären es wohl 100+ Bewerbungen, aber bei z.B. Controlling sind es oft nur 20 und davon manchmal alle unbrauchbar). Hab mich auch etwas gewundert...

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Lounge Gast schrieb:

Bei Marketingstellen wären es wohl 100+ Bewerbungen, aber bei
z.B. Controlling sind es oft nur 20 und davon manchmal alle
unbrauchbar). Hab mich auch etwas gewundert...

Ich wunder mich auch. Ich bin Controller und bei uns (etwas über 1.000 MA in Süddeutschland) kommen sehr leicht über 100 Bewerber auf eine Controllerstelle zusammen. Wir haben in dem Bereich überhaupt keine Probleme, außer, wir würden den Kandidaten suchen, der zu 110% passt.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Das klingt für mich jetzt aber eher danach, als würde die Personalerin zwar schon einige Bewerbungen kriegen, aber fast alle als "unbrauchbar" abtun. Ich meine, wie kann man überhaupt einen Berufseinsteiger, der Abi und Studium erfolgreich abgeschlossen hat (egal mit welchen sonstigen Details) als "unbrauchbar" abtun? Welche Anforderungen werden hier eigentlich gestellt? Manche AG denken wohl immer noch, wir hätten 12% Arbeitslosigkeit.

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DAX Einkäufer

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

"Das klingt für mich jetzt aber eher danach, als würde die Personalerin zwar schon einige Bewerbungen kriegen, aber fast alle als "unbrauchbar" abtun. Ich meine, wie kann man überhaupt einen Berufseinsteiger, der Abi und Studium erfolgreich abgeschlossen hat (egal mit welchen sonstigen Details) als "unbrauchbar" abtun? Welche Anforderungen werden hier eigentlich gestellt?"

Ich bin kein Personaler. Ich kann mir vorstellen, dass man mit den Anforderungen "hat Studium zügig mit brauchbaren Noten abgeschlossen, hat mehr als 1 Praktikum in einer passenden Funktion/Branche gemacht, hat einen grammatikalisch fehlerfreien und lesbar dargestellten Lebenslauf, kann im Anschreiben die Motivation für Branche/Unternehmen/Funktion glaubhaft begründen, steht zu einem passenden Zeitpunkt zur Verfügung, ist regional mobil und nicht zu alt" nicht viele Kandidaten bekommt. Diejenigen, die man bekommt, haben wahrscheinlich eine große Auswahl an Einstiegsoptionen oder wollen so schnell ein Angebot haben, dass der Personaler mit den Abläufen nicht hinterherkommt.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Tja, lieber Dax-Einkäufer, du schreibst ja selbst, dass das Alter ein Kriterium ist. Hoffentlich ändert sich das mit dem demographischen Wandel mal noch.
Ausserdem hast du noch folgenden Zusatz vergessen "ist zudem bescheiden mit seinen Gehaltsvorstellungen."

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

DAX Einkäufer schrieb:

Ich bin kein Personaler. Ich kann mir vorstellen, dass man
mit den Anforderungen "hat Studium zügig mit brauchbaren
Noten abgeschlossen, hat mehr als 1 Praktikum in einer
passenden Funktion/Branche gemacht, hat einen grammatikalisch
fehlerfreien und lesbar dargestellten Lebenslauf, kann im
Anschreiben die Motivation für Branche/Unternehmen/Funktion
glaubhaft begründen, steht zu einem passenden Zeitpunkt zur
Verfügung, ist regional mobil und nicht zu alt" nicht
viele Kandidaten bekommt. Diejenigen, die man bekommt, haben
wahrscheinlich eine große Auswahl an Einstiegsoptionen oder
wollen so schnell ein Angebot haben, dass der Personaler mit
den Abläufen nicht hinterherkommt.

Sorry, aber die Anforderungen sind doch im Grunde Standard. Ich hab die z.B. alle erfüllt (ok, für Fehler im Anschreiben will ich jetzt nicht meine Hand ins Feuer legen), dazu noch einiges on Top geboten (Zusatzzertifikate, Ausland, Studium zu 100% auf den angestrebten Fachbereich abgestimmt und freiwillig noch einige Vorlesungen zusätzlich besucht) und ich habe ein Dreivierteljahr nach dem Studium nach einem Job gesucht. Ein Angebot hatte ich über 2.200?, das hab ich dankend abgelehnt, eingesteigen bin ich dann mit 2.800? + Zielvereinbahrung. Beide Stellen im Finance Bereich, Bayern, >5.000 Mitarbeiter.

Im Grunde ist es doch folgendermaßen, und das kann man auch öfters nachlesen:
Etwa 10% der Absolventen bieten das, was man einem High Potential zuschreibt. Dabei geht es nicht nur um Studienleistungen, sondern das Gesamtpaket, dazu gehört auch Persönlichkeit. Diese Leute haben gute Chancen und können sich ggf. die Jobs aussuchen. Die vielleicht nächsten 70% sind austauschbare "Massenware", da interessiert es im Grunde kaum, ob man nun Absolvent A oder B nimmt. Die "Nase" muss halt passen. Die unteren 20% dann,... hmmm.... na ja...

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Ich hoffe, dass du auch mal jemanden einstellen musst. Du glaubst gar nicht, was sich für unpassende (ja, tatsächlich unpassenden) Leute bewerben.
Verzweifelte Geisteswissenschaftler, gelangweilte Hausfrauen, gescheiterte Manager, die vom Neuanfang träumen, ... Es ist teilweise eine ganz schöne Freakshow! (btw. bin kein Personaler, sondern Fachmitarbeiter)

Lounge Gast schrieb:

Das klingt für mich jetzt aber eher danach, als würde die
Personalerin zwar schon einige Bewerbungen kriegen, aber fast
alle als "unbrauchbar" abtun. Ich meine, wie kann
man überhaupt einen Berufseinsteiger, der Abi und Studium
erfolgreich abgeschlossen hat (egal mit welchen sonstigen
Details) als "unbrauchbar" abtun? Welche
Anforderungen werden hier eigentlich gestellt? Manche AG
denken wohl immer noch, wir hätten 12% Arbeitslosigkeit.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

haha man könnte das ja in einen Bewerbungsgespräche, Absagen und andere Skandale umwandeln, nur diesmal von der anderen Seite: Bei mir hat sich mal ein Bademeister als Key Account Manager für Operationstechnik beworben, und das war nur die Spitze des Eisbergs!

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Wir reden hier von Berufseinsteigern. Lassen wir also die Hausfrauen, Geisteswissenschaftler und gescheiterte Manager weg (wobei ich auch hier die nicht verstehe, warum ein Bewerber ganz genau in eine eng definierte Schublade passen muss - am Ende kommt es doch auf die Person und die tatsächlichen Fähigkeiten und nicht auf die formalen Qualifikationen an).

Woher will man wissen, ob jemand den fehlerfreien Lebenslauf selber geschrieben hat? Ich werde manchmal von Vorgesetzten gebeten, ihren Schriftverkehr auf Fehler durchzuschauen. Ich gelte bei uns in dem Bereich als vorbildlich. Und trotzdem ist mir es auch schon in der Bewerbung passiert, dass ich einen ganz dummen Fehler drin hatte. Warum also jemanden deswegen gleich ablehnen?

Früher musste man doch auch nicht mehrere Praktika vorweisen. Warum werden jetzt plötzlich alle unbrauchbar, wenn sie nicht genug oder nicht die richtigen Praktika vorweisen können?

Ich glaube, dass es eher so ist, dass es in einigen BWL-Bereichen viel zu viele Bewerber gibt. Gerade bei Einsteigerpositionen kann man theoretisch fast alle einstellen. Deshalb kann man es sich hier leisten, superpingelig zu sein. Denn es kommen eben immer weitere Bewerbungen nach. Und am Ende ist es eh egal, wen man einstellt.

Wenn man dagegen ganz bestimmte Fachkräfte braucht, die es nur in begrenzter Zahl gibt, ist es plötzlich egal, ob da Fehler im Anschreiben sind oder Zickzack-Lebenslauf oder sonst etwas nicht ganz stimmig ist.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Wie sieht es mit den Praktikantenstellen aus?

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Bei Ingenieuren wurden auch früher schon mehrere Praktika verlangt. An der Uni war das fest vorgeschrieben, deshalb hat das dann auch jeder Absolvent vorweisen können.

Lounge Gast schrieb:

Früher musste man doch auch nicht mehrere Praktika vorweisen.

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DAX Einkäufer

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

"Woher will man wissen, ob jemand den fehlerfreien Lebenslauf selber geschrieben hat?"

Das ist nicht entscheidend. Der Lebenslauf ist ein wichtiges Dokument und Rechtschreibfehler sind ein Zeichen dafür, dass sich der Bewerber der Bedeutung dieses Dokuments nicht bewußt ist. Schlurigkeit kann kaum deutlicher zu erkennen sein. In welcher Form wird ein solcher Bewerber später berufliche Unterlagen abgeben?

"Ich werde manchmal von Vorgesetzten gebeten, ihren Schriftverkehr auf Fehler durchzuschauen. Ich gelte bei uns in dem Bereich als vorbildlich."

Es ist doch völlig in Ordnung, Schwächen zu haben - man muss dann aber die Größe besitzen, jemanden um Hilfe zu bitten. Genau das ist der Unterschied zwischen Deinem Vorgesetzten und Bewerbern, die fehlerhafte Unterlagen einreichen.

"Früher musste man doch auch nicht mehrere Praktika vorweisen. Warum werden jetzt plötzlich alle unbrauchbar, wenn sie nicht genug oder nicht die richtigen Praktika vorweisen können?"

Weil man heute schon ab dem 1. Semester in aller Deutlichkeit darauf hingewiesen wird, dass Praktika entscheidend für den späteren Berufseinstieg sind. Weshalb überhört man solche Rufe?

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Wenn man wirklich jemanden braucht, dann kann man nicht Bewerbungen einfach deswegen zurückschicken, nur weil ein Wort vergessen oder falsch geschrieben wurde. Wie ich schon dargestellt habe, kann das jedem passieren. Daraus kann man nicht schließen, dass jemand generell schludrig oder in Sachen Rechtschreibung inkompetent ist. Wenn AG so vorgehen, dann haben sie einfach viel zu viele Bewerbungen auf die Stelle. Die Auswahlkriterien haben dann gar nichts mehr mit der Sache zu tun, sondern es werden einfach nur Gründe gesucht, um möglichst viele Kandidaten von vornherein auszuschließen.

Ich verstehe die Motivation ja. Man kann sich nicht 1.000 Bewerber persönlich ansehen. Aber dann sollte man auch ehrlich sagen, dass die Kriterien eben ziemlich überspitzt werden aufgrund der großen Anzahl von Bewerbungen. Man sollte nicht sagen, dass die Kandidaten alle nichts taugen. Das ist eine völlige Verzerrung der Realität. Die Personalerin schickt die Bewerbungen nicht zurück, weil die Kandidaten nichts taugen, sondern weil sie weiß, dass sich sowieso jede Woche x Leute neu bewerben und dass es sich eben in der Situation nicht lohnt, sich bei der Personalsuche wirklich Mühe zu geben und zu schauen, wer wirklich hinter der Bewerbung steckt.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Schriftverkehr ist im beruflichen Alltag wichtig. Ebenso die Erstellung von Dokumentationen u.s.w. Wer da Schwächen hat ist einfach nicht zu gebrauchen. Und das sind auch in diesem Forum sehr viele!

Lounge Gast schrieb:

Wenn man wirklich jemanden braucht, dann kann man nicht
Bewerbungen einfach deswegen zurückschicken, nur weil ein
Wort vergessen oder falsch geschrieben wurde. Wie ich schon
dargestellt habe, kann das jedem passieren. Daraus kann man
nicht schließen, dass jemand generell schludrig oder in
Sachen Rechtschreibung inkompetent ist.

antworten
DAX Einkäufer

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

"Wenn man wirklich jemanden braucht, dann kann man nicht Bewerbungen einfach deswegen zurückschicken, nur weil ein Wort vergessen oder falsch geschrieben wurde."

Kann jedem passieren und passiert auch einigen. Du hast allerdings überhaupt keine Vorstellungen davon, in welch grottiger Qualität teilweise Bewerbungen ins Haus kommen. Wenn Dir der Gesamteindruck "schlurig" ins Gesicht schreit, dann klappst Du die Bewerbung schnell wieder zu. Wer einen so wichtigen Text wie eine Bewerbung (immerhin die Vermarktung der eigenen Person!) vor Versand nicht zweimal durchliest, der hat wirklich den Schuss nicht gehört.

"Die Personalerin schickt die Bewerbungen nicht zurück, weil die Kandidaten nichts taugen, sondern weil sie weiß, dass sich sowieso jede Woche x Leute neu bewerben und dass es sich eben in der Situation nicht lohnt, sich bei der Personalsuche wirklich Mühe zu geben und zu schauen, wer wirklich hinter der Bewerbung steckt."

Ich glaube durchaus, dass die Personaler sich Mühe geben. Das sind meistens ja keine Betriebswirte mit 80-20-Vorurteilsansatz, sondern Psychologen, Geisteswissenschaftler etc., also durchaus Menschen mit Verständnis für schräge und vielseitige Lebensläufe.

Die Personalauswahl wird allerdings nicht dadurch besser, dass man hinter schlurigen Kandidaten (oder solchen mit eher schlechten Studienleistungen) grundsätzlich verkappte Genies vermutet, die im Berufsleben plötzlich zu Hochform auflaufen. Und das schreibe ich als Nicht-Personaler, der solche verkappten Genies in seinem persönlichen Umfeld sogar schon erlebt hat (in Form eines Praktikanten, aber immerhin).

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Ich wollte nicht behaupten, dass hinter schlecht Bewerbungen tatsächlich Genies stecken. Genies werden im Unternehmen aber auch gar nicht gebraucht (zumindest in 99% der Fälle). Es werden ganz normale Mitarbeiter gebraucht. Mich stört es halt nur, wenn man dann von AG-Seite von Schrott oder unbrauchbaren Leuten spricht, wenn in Wirklichkeit nur das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ungünstig ist, die Kandidaten aber in den meisten Fällen die Anforderungen erfüllen könnten, würde man sie denn brauchen und einstellen.

Noch was zu den "Exoten". Ich würde solchen Leuten durchaus eine Chance geben, wenn sie die nötigen Fähigkeiten mitbringen. Man sollte sich folgendes überlegen: Wer mit Mitte Zwanzig oder so seinen Karriereweg ändert, der hat im Schnitt deutlich mehr Erfahrung, Informationen usw. als ein frischer Schulabgänger. Es dürfte eher selten vorkommen, dass sich solche Leute dann etwas für sie völlig ungeeignetes aussuchen. Die meisten Fehler bei der Wahl der Laufbahn passieren am Anfang direkt nach der Schule. Von daher verstehe ich nicht, warum viele so skeptisch sind, wenn jemand nicht den "Schablonen-Lebenslauf" für eine Stelle mitbringt.

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DAX Einkäufer

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

"Von daher verstehe ich nicht, warum viele so skeptisch sind, wenn jemand nicht den "Schablonen-Lebenslauf" für eine Stelle mitbringt."

Ist das denn Deine wirkliche Beobachtung oder nur Deine Wahrnehmung aufgrund von Online-Diskussionen? Ich kenne viele, die auch ohne "Schablonen-Lebenslauf" irgendwo untergekommen sind. Wer nicht unterkommt, sind Leute, die in völliger Verkennung der Anforderungen am Leben vorbeileben. Keine Praktika machen, obwohl ihnen das ständig geraten wird. Das Studium lange schleifen lassen, obwohl man doch weiß, dass man nicht jahrelang als Student seine lernfähigen Jahre verbummeln sollte. Bewerbungen ziellos und in minderer Qualität in die Welt hinaussehnen und sich dann wundern, dass ihnen kein roter Teppich ausgerollt wird.

Zur regionalen Mobilität schreibe ich mal nichts. Kenne genug "daheim ist's am schönsten" Leute, die auch viele gute Argumente haben, aber damit entgehen ihnen halt Chancen und auch Möglichkeiten zum Sammeln von Erfahrungen.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Wir reden hier von Berufseinsteigern. Lassen wir also die
Hausfrauen, Geisteswissenschaftler und gescheiterte Manager
weg (wobei ich auch hier die nicht verstehe, warum ein
Bewerber ganz genau in eine eng definierte Schublade passen
muss - am Ende kommt es doch auf die Person und die
tatsächlichen Fähigkeiten und nicht auf die formalen
Qualifikationen an).

Da hat wohl jemand frustriertes einen "Geisteswissenschaftler" als Vorgesetzten.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Lounge Gast schrieb:

Ich hoffe, dass du auch mal jemanden einstellen musst. Du
glaubst gar nicht, was sich für unpassende (ja, tatsächlich
unpassenden) Leute bewerben.
Verzweifelte Geisteswissenschaftler, gelangweilte Hausfrauen,
gescheiterte Manager, die vom Neuanfang träumen, ... Es ist
teilweise eine ganz schöne Freakshow! (btw. bin kein
Personaler, sondern Fachmitarbeiter)

Es ist doch wirklich immer wieder kurios:

Von Bewerbern bzw. Arbeitssuchenden wird immer ein Maximum an Flexibilität verlangt. Gibt es im Wunschbereich keine freien Stellen, soll man sich halt auf andere Jobs bewerben - notfalls einfach auf alles ("Jeder Job ist zumutbar").

Wenn es um Hartz IV & Co. geht, dann sitzen sicher auch viele Personalverantworliche vorm Fernseher und sagen: "Die sollen sich mehr anstrengen, mehr bewerben und flexibel sein. Man kann nicht immer nur in seinem Wunschjob arbeiten. Wer Arbeit sucht, findet auch welche! Die sind doch nur zu faul dazu!".

Wenn Arbeitssuchende sich dann aber tatsächlich auf halbwegs passende oder auch gar nicht passende Stellen bewerben ("Besser irgendwas als arbeitslos"), dann werden diese Bewerbungen von den gerade genannten Personalverantwortlichen aussortiert und man macht sich schlimmstenfalls noch darüber lustig.

Wenn dann aber unter den eingegangenen Bewerbungen nicht der supertolle Wunschbewerber ist, heult man über Fachkräftemangel.

Beklagen sich dann Arbeitssuchende darüber, daß sie trotz beklagtem Fachkräftemangel nicht ausgewählt wurden, heißt es wieder, sie wären nicht gut genug und müßten halt flexibel sein.

Und so geht das Spiel wieder von vorne los...

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Ob man mit einem für die Stelle eher untypischen Lebenslauf abgelehnt wird, hängt meiner Erfahrung nach davon ab, wo man sich bewirbt.

Je standardisierter und automatisierter der Bewerbungsprozess ist, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass man als Exot durchkommt. Wenn die Bewerbungen z. B. von einer Software vorausgewählt werden und die alle Kandidaten, die ein bestimmtes Merkmal nicht erfüllen, automatisch eine Absage kriegen. Das ist in großen Unternehmen verbreiteter als in KMUs, wo die Bewerbung eben noch von einem Menschen angeschaut werden, der mehr "sieht" als nur alle Variablen auf "wahr / falsch"zu prüfen.

In größeren Unternehmen, in denen nicht der Eigentümer selbst entscheidet, sondern Angestellte, die sich wiederum vor anderen Angestellten für ihre Auswahl rechtfertigen müssen, werden auch meist nur Kandidaten mit sehr typischen Lebensläufen ausgewählt und keine Exoten, denn war die Wahl falsch, muss sich derjenige wenigstens nicht vorwerfen lassen, dass man das bei dem Lebenslauf hätte gleich sehen können.

Ein großes Problem ist es, wenn der Bewerbungsprozess über einen Personaldienstleister läuft. Die bekommen für die Vermittlung eine Provision. Der Personaldienstleister sucht nicht wirklich den passendsten Kandidaten für die Stelle aus und er versucht nicht, seine Wahl gegenüber dem Kunden zu rechtfertigen, sondern er sucht stur nach den formalen Vorgaben des Kunden aus. Je genauer die Kandidaten auf das vorgegebene Profil passen, desto eher ist der Kunde bereit, für die Dienstleistung zu zahlen. Dass die Bewerber oft zwar den formalen Anforderungen genügen, also genau die richtige Ausbildung oder Anzahl an Jahren Berufserfahrung vorweisen können, aber tatsächlich grottig sind (welche normale AN muss sich sonst in einem "Mangelbereich" von einem Personaldienstleister vermitteln lassen?), interessiert in dem Geschäft nicht. Der Kunde bekommt das geliefert, was er bestellt hat.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

push (finde, das ist ein interessantes thema)

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

was man nicht vergessen darf: Wenn "eine" Stelle (Trainee) ausgeschrieben ist, werden vielleicht 4 oder 5 oder wer-weiß-wie-viele in dem Zyklus genommen. Aus 800 hundert Bewerbungen werden dann technisch gesehen 200 pro tatsächlicher Stelle. Nur als Beispiel. Das nimmt einem ein wenig die Angst.

Bei uns (Finanzbranche, >10.000MA) kommen auf das Traineeprogramm (Master Voraussetzung) 800 Bewerbungen (früher 400-500). Eingestellt werden pro Jahr aber je nach Bedarf zwischen 10 und zuletzt 18. Das Verhältnis hat sich also nur leicht verschlechtert. Über die letzten Jahre betrachtet hat allerdings die "Qualität" der Bewerber ziemlich zu genommen. Ich bin kein Personaler - kenne aber die Zahlen und habe mit den Trainees persönlich viel zu tun. Vor sechs Jahren (als ich mit dem Job angefangen habe) war ein überdurchschnittliches bis gutes BWL/VWL Diplom mit 1,8-2,3, durchschnittliche Studiendauer (11-12 Semester) ein zwei Praktika und Vorlesungen/Schwerpunkte, die inhaltlich passen eigentlich ausreichend. Das natürlich in Variationen. Der eine hatte noch mal ne Ausbildung vorher, der andere mal als Werkstudent gearbeitet oder Ehrenamtliches oder oder oder. Ausland war immer mal wieder dabei, aber nicht die Regel.

Beim jetzigen (und auch schon den letzten) Traineejahrgang erzählen mir alle Mörder-Lebensläufe. Kann sein, dass die sich alle nur besser verkaufen können als früher (hab auch den Eindruck, die sind heute mit mehr Ellenbogen unterwegs und ehrgeiziger und weniger entspannt, aber das mag trügen, weil ich selbst älter geworden bin) :) Ausland scheint die Regel, Master mit 1,x ebenso und gerade bei den VWLern sieht man oft (nicht die Regel, aber deutlich häufiger als früher) den Dr. dazwischen. Dann sind so einige mit längerer (richtiger!!=gleich Vollzeit in einem relevanten Bereich) Berufserfahrung (1-3 Jahre) nach dem Studium oder nach dem Bachelor dabei.

Keine Ahnung wo das her kommt, ich bin mit meinen 35 zu weit weg von der ganzen Uni-Entwicklung der letzten 8 Jahre und bin letzten Endes immer mal wieder hier im Forum, um den Anschluss an die "Jungen" nicht so ganz zu verlieren. Aber auch hier findet sich nicht wirklich eine Erklärung für diese Verschiebung. Entweder macht unsere HR einfach einen deutlich besseren Marketingjob als früher oder... ja weiß nicht.

Was soll der Beitrag sagen:
1) Ja der Wettbewerb ist nach meiner Beobachtung härter geworden. Andererseits könnte es auch sein, dass es heute einfach einfacher ist, gute Noten zu bekommen und/oder ins Ausland zu gehen - kann ich nicht beurteilen. Mag auch an BA/MA Trennung liegen, dass nur die den MA machen, die einen guten oder sehr guten BA hatten und dann auch im Ma gut sind. Wie gesagt ich kenne die Realität da nicht selbst.

2) ganz so schlimm, wie die Zahlen (800:1 oder so) suggerieren ist es auch nicht.

3) um das gerade zu rücken: In jedem Jahrgang sind immer ein oder zwei "bunte Vögel" dabei. Keine Ahnung was die Personaler da wie machen, aber da ist dann zwischen den Streamline-BWLern auf einmal ein Magister Hauptfach Germanistik, Nebenfächer BWL, Physik mit wer-weiß-wie-vielen Semestern oder einer bei dem notentechnisch und auch sonst an sich alles bescheiden lief, der aber unternehmerische Erfahrung hat - und wenn ich mir die Gruppendynamik dieser Jahrgänge auf gemeinsamen Lehrgängen/ Einführungsveranstaltungen/ Teambuilding etc so ansehe, dann sind es oft diese bunten Vögel, die durch "Persönlichkeit" herausstechen und auch gerade von den (alterstechnisch) Jüngeren gesucht und respektiert werden. (Bin kein Soziologe, aber am Ende macht mir mein job halt auch Spaß, weil man sowas beobachten und begleiten kann)

Soll heißen: Persönlichkeit zählt am Ende doch noch was. Und das ist auch gut so und das sehen anscheinend auch Personaler so.

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Lounge Gast schrieb:

was man nicht vergessen darf: Wenn "eine" Stelle
(Trainee) ausgeschrieben ist, werden vielleicht 4 oder 5 oder
wer-weiß-wie-viele in dem Zyklus genommen. Aus 800 hundert
Bewerbungen werden dann technisch gesehen 200 pro
tatsächlicher Stelle. Nur als Beispiel. Das nimmt einem ein
wenig die Angst.

Bei uns (Finanzbranche, >10.000MA) kommen auf das
Traineeprogramm (Master Voraussetzung) 800 Bewerbungen
(früher 400-500). Eingestellt werden pro Jahr aber je nach
Bedarf zwischen 10 und zuletzt 18. Das Verhältnis hat sich
also nur leicht verschlechtert. Über die letzten Jahre
betrachtet hat allerdings die "Qualität" der
Bewerber ziemlich zu genommen. Ich bin kein Personaler -
kenne aber die Zahlen und habe mit den Trainees persönlich
viel zu tun. Vor sechs Jahren (als ich mit dem Job angefangen
habe) war ein überdurchschnittliches bis gutes BWL/VWL Diplom
mit 1,8-2,3, durchschnittliche Studiendauer (11-12 Semester)
ein zwei Praktika und Vorlesungen/Schwerpunkte, die
inhaltlich passen eigentlich ausreichend. Das natürlich in
Variationen. Der eine hatte noch mal ne Ausbildung vorher,
der andere mal als Werkstudent gearbeitet oder Ehrenamtliches
oder oder oder. Ausland war immer mal wieder dabei, aber
nicht die Regel.

Beim jetzigen (und auch schon den letzten) Traineejahrgang
erzählen mir alle Mörder-Lebensläufe. Kann sein, dass die
sich alle nur besser verkaufen können als früher (hab auch
den Eindruck, die sind heute mit mehr Ellenbogen unterwegs
und ehrgeiziger und weniger entspannt, aber das mag trügen,
weil ich selbst älter geworden bin) :) Ausland scheint die
Regel, Master mit 1,x ebenso und gerade bei den VWLern sieht
man oft (nicht die Regel, aber deutlich häufiger als früher)
den Dr. dazwischen. Dann sind so einige mit längerer
(richtiger!!=gleich Vollzeit in einem relevanten Bereich)
Berufserfahrung (1-3 Jahre) nach dem Studium oder nach dem
Bachelor dabei.

Keine Ahnung wo das her kommt, ich bin mit meinen 35 zu weit
weg von der ganzen Uni-Entwicklung der letzten 8 Jahre und
bin letzten Endes immer mal wieder hier im Forum, um den
Anschluss an die "Jungen" nicht so ganz zu
verlieren. Aber auch hier findet sich nicht wirklich eine
Erklärung für diese Verschiebung. Entweder macht unsere HR
einfach einen deutlich besseren Marketingjob als früher
oder... ja weiß nicht.

Was soll der Beitrag sagen:
1) Ja der Wettbewerb ist nach meiner Beobachtung härter
geworden. Andererseits könnte es auch sein, dass es heute
einfach einfacher ist, gute Noten zu bekommen und/oder ins
Ausland zu gehen - kann ich nicht beurteilen. Mag auch an
BA/MA Trennung liegen, dass nur die den MA machen, die einen
guten oder sehr guten BA hatten und dann auch im Ma gut sind.
Wie gesagt ich kenne die Realität da nicht selbst.

2) ganz so schlimm, wie die Zahlen (800:1 oder so)
suggerieren ist es auch nicht.

3) um das gerade zu rücken: In jedem Jahrgang sind immer ein
oder zwei "bunte Vögel" dabei. Keine Ahnung was die
Personaler da wie machen, aber da ist dann zwischen den
Streamline-BWLern auf einmal ein Magister Hauptfach
Germanistik, Nebenfächer BWL, Physik mit wer-weiß-wie-vielen
Semestern oder einer bei dem notentechnisch und auch sonst an
sich alles bescheiden lief, der aber unternehmerische
Erfahrung hat - und wenn ich mir die Gruppendynamik dieser
Jahrgänge auf gemeinsamen Lehrgängen/
Einführungsveranstaltungen/ Teambuilding etc so ansehe, dann
sind es oft diese bunten Vögel, die durch
"Persönlichkeit" herausstechen und auch gerade von
den (alterstechnisch) Jüngeren gesucht und respektiert
werden. (Bin kein Soziologe, aber am Ende macht mir mein job
halt auch Spaß, weil man sowas beobachten und begleiten kann)

Soll heißen: Persönlichkeit zählt am Ende doch noch was. Und
das ist auch gut so und das sehen anscheinend auch Personaler
so.

  1. Wir haben heute eine Abiturquote von 70% und eine Studienanfängerquote von 60%. Gute Noten und einen Bachelor bekommt man nachgeworfen. Das sagt nichts mehr aus.

  2. Komme selbst aus der Finanzbranche. Bei uns ist es so, dass der größte TEil der Bewerber durch das automatische Bewerbungsmanagement bereits aussortiert wird, bevor der Personaler die Bewerbungen überhaupt sieht. Würde bei uns eher auf 1500 Bewerbungen für eine Trainee-Stelle setzten. Von denen wird aber die Hälfte locker automatisch aussortiert, womit wir wieder bei deinen knapp 800 wären.
antworten
WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Ich arbeite in einer Mittelstand Klitsche mit 250 Mitarbeitern.

Zu letzt haben wir gesucht:

1 Konstruktionsingenieur mit mind. 2 Jahren BE
1 Controller
3 Industriemechaniker
1 Werkzeugmacher

Der Konstruktionsingenieur konnte nach 3 Monaten besetzt werden. ca. 50 Bewerbungen, bei dem Gahalt (rund 50k p.a.) sprangen viele ab, nun wird ein FH Masterabsolvent einer eingelernt.

2 der 3 Industriemechanikerstellen können seit Monaten nicht besetzt werden. Trotz IG Metall Tarif. Über Zeitarbeit bekommt man hier (Süd-West) nur ungelernte Kräfte. Haben auch schon "Fachkräfte" über Personaldienstleister aus Tschechien und Ungarn ausprobiert. Aber Sprachprobleme und wenig Motivation. Die 2 Stellen werden wohl nun in nem Jahr mit dann ausgelernten Azubis besetzt.

Einen Werkezugmacher, qualifiziert, suchen wir seit 9 Monaten. Unmöglich jemand zu finden. Können neue Projekte nicht bearbeiten, da unsere Werkzeugherstellung nicht nachkommt. Auch einen Azubi finden wir dazu nicht. Hauptschüler mit 4/5 in Mathe und Deutsch werden jedoch als nicht Ausbildungsfähig angesehen. Realschüler mit ordentlichen Noten machen alle Fachabi oder lernen Bankkaufmann oder Industriekaufmann.

Für die Stelle des Controllers, zugegeben veröffentlich u.a. auf Stepstone, haben wir binnen einer Woche 300 Bewerbungen von BWLer, Wiwis und VWLern erhalten. 80% Absolventen.
Und wir sind eine Dorfklitsche.

Ich denke also, es kommt immer darauf an, für welchen Bereich man sucht. Bei einem bekannten DAX Konzern wie Dailmer dürfte das ganze noch schlimmer sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Danke für den interessanten Beitrag. Ein paar Fragen, falls du so nett bist ;-)

Wieso IGM Tarif und nur "so wenig" für den Ingenieur? Oder ist das Mechaniker Gehalt nur an IGM Tarif "angelehnt"? Wieviel würde der Controller bei euch ungefähr bekommen an Gehalt?

Lounge Gast schrieb:

Ich arbeite in einer Mittelstand Klitsche mit 250 Mitarbeitern.

Zu letzt haben wir gesucht:

1 Konstruktionsingenieur mit mind. 2 Jahren BE
1 Controller
3 Industriemechaniker
1 Werkzeugmacher

Der Konstruktionsingenieur konnte nach 3 Monaten besetzt
werden. ca. 50 Bewerbungen, bei dem Gahalt (rund 50k p.a.)
sprangen viele ab, nun wird ein FH Masterabsolvent einer
eingelernt.

2 der 3 Industriemechanikerstellen können seit Monaten nicht
besetzt werden. Trotz IG Metall Tarif. Über Zeitarbeit
bekommt man hier (Süd-West) nur ungelernte Kräfte. Haben auch
schon "Fachkräfte" über Personaldienstleister aus
Tschechien und Ungarn ausprobiert. Aber Sprachprobleme und
wenig Motivation. Die 2 Stellen werden wohl nun in nem Jahr
mit dann ausgelernten Azubis besetzt.

Einen Werkezugmacher, qualifiziert, suchen wir seit 9
Monaten. Unmöglich jemand zu finden. Können neue Projekte
nicht bearbeiten, da unsere Werkzeugherstellung nicht
nachkommt. Auch einen Azubi finden wir dazu nicht.
Hauptschüler mit 4/5 in Mathe und Deutsch werden jedoch als
nicht Ausbildungsfähig angesehen. Realschüler mit
ordentlichen Noten machen alle Fachabi oder lernen
Bankkaufmann oder Industriekaufmann.

Für die Stelle des Controllers, zugegeben veröffentlich u.a.
auf Stepstone, haben wir binnen einer Woche 300 Bewerbungen
von BWLer, Wiwis und VWLern erhalten. 80% Absolventen.
Und wir sind eine Dorfklitsche.

Ich denke also, es kommt immer darauf an, für welchen Bereich
man sucht. Bei einem bekannten DAX Konzern wie Dailmer dürfte
das ganze noch schlimmer sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

"Trotz IG Metall Tarif."

Muss nichts heißen, kommt auf die Eingruppierung an.

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Projekte nicht stemmen können, aber trotzdem unterdurchschnittlich bezahlen und sich dann hinterher über den Fachkräftemangel beschweren. Das spiegelt ja exakt das wieder, was allerortens vermutet wird - es gibt schon genug gut Ausgebildete, nur eben nicht billig genug.

Danke natürlich für den offenen Bericht, das ist keine Kritik direkt an Dir.

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Weshalb "wenig" für den Ingenieur. Selbst wenn die einen mit 2 Jahren BE gefunden hätten, wäre das vom Absolventenniveau noch nicht allzu weit entfernt. Erfahrene Kräfte haben eher mehr als 10J BE. Und irgendwie muss ja auch noch im Lauf der Zeit eine Gehaltsentwicklung möglich sein. Wenn Anfänger fast dasselbe bekommen würden wie die mit 20J BE wäre das total ungesund.

Lounge Gast schrieb:

Danke für den interessanten Beitrag. Ein paar Fragen, falls
du so nett bist ;-)

Wieso IGM Tarif und nur "so wenig" für den
Ingenieur? Oder ist das Mechaniker Gehalt nur an IGM Tarif
"angelehnt"? Wieviel würde der Controller bei euch
ungefähr bekommen an Gehalt?

Lounge Gast schrieb:

Ich arbeite in einer Mittelstand Klitsche mit 250
Mitarbeitern.

Zu letzt haben wir gesucht:

1 Konstruktionsingenieur mit mind. 2 Jahren BE
1 Controller
3 Industriemechaniker
1 Werkzeugmacher

Der Konstruktionsingenieur konnte nach 3 Monaten besetzt
werden. ca. 50 Bewerbungen, bei dem Gahalt (rund 50k p.a.)
sprangen viele ab, nun wird ein FH Masterabsolvent einer
eingelernt.

2 der 3 Industriemechanikerstellen können seit Monaten
nicht
besetzt werden. Trotz IG Metall Tarif. Über Zeitarbeit
bekommt man hier (Süd-West) nur ungelernte Kräfte. Haben
auch
schon "Fachkräfte" über Personaldienstleister
aus
Tschechien und Ungarn ausprobiert. Aber Sprachprobleme und
wenig Motivation. Die 2 Stellen werden wohl nun in nem
Jahr
mit dann ausgelernten Azubis besetzt.

Einen Werkezugmacher, qualifiziert, suchen wir seit 9
Monaten. Unmöglich jemand zu finden. Können neue Projekte
nicht bearbeiten, da unsere Werkzeugherstellung nicht
nachkommt. Auch einen Azubi finden wir dazu nicht.
Hauptschüler mit 4/5 in Mathe und Deutsch werden jedoch
als
nicht Ausbildungsfähig angesehen. Realschüler mit
ordentlichen Noten machen alle Fachabi oder lernen
Bankkaufmann oder Industriekaufmann.

Für die Stelle des Controllers, zugegeben veröffentlich
u.a.
auf Stepstone, haben wir binnen einer Woche 300
Bewerbungen
von BWLer, Wiwis und VWLern erhalten. 80% Absolventen.
Und wir sind eine Dorfklitsche.

Ich denke also, es kommt immer darauf an, für welchen
Bereich
man sucht. Bei einem bekannten DAX Konzern wie Dailmer
dürfte
das ganze noch schlimmer sein.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

"1 Konstruktionsingenieur mit mind. 2 Jahren BE
Der Konstruktionsingenieur konnte nach 3 Monaten besetzt werden. ca. 50 Bewerbungen, bei dem Gahalt (rund 50k p.a.) sprangen viele ab, nun wird ein FH Masterabsolvent einer eingelernt."

Das erlebt man immer öfter: Man sucht einen Ingenieur mit Erfahrung, will aber nur ein Absolventengehalt zahlen. Dennoch findet man einen nach kurzer Zeit!
-> Klarer Fall von Ingenieurmangel!

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Der Konstruktionsingenieur konnte nach 3 Monaten besetzt
werden. ca. 50 Bewerbungen, bei dem Gahalt (rund 50k p.a.)
sprangen viele ab, nun wird ein FH Masterabsolvent einer
eingelernt.

Wer in Süddeutschland einem Ingenieur nur 50k anbietet und sich wundert, dass die Leute abspringen, muss sich nicht wundern.

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Ich (der Frager) nochmal:

Weil man bei IGM eigentlich als Master mind. 60k? erwarten darf...

Lounge Gast schrieb:

Weshalb "wenig" für den Ingenieur. Selbst wenn die
einen mit 2 Jahren BE gefunden hätten, wäre das vom
Absolventenniveau noch nicht allzu weit entfernt. Erfahrene
Kräfte haben eher mehr als 10J BE. Und irgendwie muss ja auch
noch im Lauf der Zeit eine Gehaltsentwicklung möglich sein.
Wenn Anfänger fast dasselbe bekommen würden wie die mit 20J
BE wäre das total ungesund.

Lounge Gast schrieb:

Danke für den interessanten Beitrag. Ein paar Fragen,
falls
du so nett bist ;-)

Wieso IGM Tarif und nur "so wenig" für den
Ingenieur? Oder ist das Mechaniker Gehalt nur an IGM Tarif
"angelehnt"? Wieviel würde der Controller bei
euch
ungefähr bekommen an Gehalt?

Lounge Gast schrieb:

Ich arbeite in einer Mittelstand Klitsche mit 250
Mitarbeitern.

Zu letzt haben wir gesucht:

1 Konstruktionsingenieur mit mind. 2 Jahren BE
1 Controller
3 Industriemechaniker
1 Werkzeugmacher

Der Konstruktionsingenieur konnte nach 3 Monaten
besetzt
werden. ca. 50 Bewerbungen, bei dem Gahalt (rund
50k p.a.)
sprangen viele ab, nun wird ein FH Masterabsolvent
einer
eingelernt.

2 der 3 Industriemechanikerstellen können seit
Monaten
nicht
besetzt werden. Trotz IG Metall Tarif. Über
Zeitarbeit
bekommt man hier (Süd-West) nur ungelernte Kräfte.
Haben
auch
schon "Fachkräfte" über
Personaldienstleister
aus
Tschechien und Ungarn ausprobiert. Aber
Sprachprobleme und
wenig Motivation. Die 2 Stellen werden wohl nun in
nem
Jahr
mit dann ausgelernten Azubis besetzt.

Einen Werkezugmacher, qualifiziert, suchen wir seit 9
Monaten. Unmöglich jemand zu finden. Können neue
Projekte
nicht bearbeiten, da unsere Werkzeugherstellung nicht
nachkommt. Auch einen Azubi finden wir dazu nicht.
Hauptschüler mit 4/5 in Mathe und Deutsch werden
jedoch
als
nicht Ausbildungsfähig angesehen. Realschüler mit
ordentlichen Noten machen alle Fachabi oder lernen
Bankkaufmann oder Industriekaufmann.

Für die Stelle des Controllers, zugegeben
veröffentlich
u.a.
auf Stepstone, haben wir binnen einer Woche 300
Bewerbungen
von BWLer, Wiwis und VWLern erhalten. 80%
Absolventen.
Und wir sind eine Dorfklitsche.

Ich denke also, es kommt immer darauf an, für welchen
Bereich
man sucht. Bei einem bekannten DAX Konzern wie
Dailmer
dürfte
das ganze noch schlimmer sein.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Wie schon jemand schrieb.. es kommt drauf an, in welche Tarifgruppe di eingruppiert wirst. Bei Daimler sind Ingenieure in EG 13-17.

Bei uns in EG8-11. Wobei EG11 bei uns z.B. unser QS Leiter mit 5 Mitarbeitern hat. Gut, der ist auch nur Techniker und kein Dipl. Ing.

Controlle bekommt bei uns 40-45.000 p.a.

Lounge Gast schrieb:

Danke für den interessanten Beitrag. Ein paar Fragen, falls
du so nett bist ;-)

Wieso IGM Tarif und nur "so wenig" für den
Ingenieur? Oder ist das Mechaniker Gehalt nur an IGM Tarif
"angelehnt"? Wieviel würde der Controller bei euch
ungefähr bekommen an Gehalt?

Lounge Gast schrieb:

Ich arbeite in einer Mittelstand Klitsche mit 250
Mitarbeitern.

Zu letzt haben wir gesucht:

1 Konstruktionsingenieur mit mind. 2 Jahren BE
1 Controller
3 Industriemechaniker
1 Werkzeugmacher

Der Konstruktionsingenieur konnte nach 3 Monaten besetzt
werden. ca. 50 Bewerbungen, bei dem Gahalt (rund 50k p.a.)
sprangen viele ab, nun wird ein FH Masterabsolvent einer
eingelernt.

2 der 3 Industriemechanikerstellen können seit Monaten
nicht
besetzt werden. Trotz IG Metall Tarif. Über Zeitarbeit
bekommt man hier (Süd-West) nur ungelernte Kräfte. Haben
auch
schon "Fachkräfte" über Personaldienstleister
aus
Tschechien und Ungarn ausprobiert. Aber Sprachprobleme und
wenig Motivation. Die 2 Stellen werden wohl nun in nem
Jahr
mit dann ausgelernten Azubis besetzt.

Einen Werkezugmacher, qualifiziert, suchen wir seit 9
Monaten. Unmöglich jemand zu finden. Können neue Projekte
nicht bearbeiten, da unsere Werkzeugherstellung nicht
nachkommt. Auch einen Azubi finden wir dazu nicht.
Hauptschüler mit 4/5 in Mathe und Deutsch werden jedoch
als
nicht Ausbildungsfähig angesehen. Realschüler mit
ordentlichen Noten machen alle Fachabi oder lernen
Bankkaufmann oder Industriekaufmann.

Für die Stelle des Controllers, zugegeben veröffentlich
u.a.
auf Stepstone, haben wir binnen einer Woche 300
Bewerbungen
von BWLer, Wiwis und VWLern erhalten. 80% Absolventen.
Und wir sind eine Dorfklitsche.

Ich denke also, es kommt immer darauf an, für welchen
Bereich
man sucht. Bei einem bekannten DAX Konzern wie Dailmer
dürfte
das ganze noch schlimmer sein.

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WiWi Gast

Re: Bewerber pro Stelle in DAX Konzernen

Genau, und deshalb haben die Skalventreiber von Ferchau, Bertrandt und wie sie alle heißen GERADE in Ba-Wü Zehntausende an Ingenieuren die sich mit 25-45k abspeisen lassen.

Ich weiß nicht, in welcher Welt hier manche Studies noch leben (Ja unser Prof hat auch zu uns gesagt, als Dipl. Wirt. Ing. können wir mit 80 Euro die Stunde rechnen bla bla), aber schau doch mal wo du rein statistisch in Deutschland mit 50k p.a. stehst. Richtig, in den Top 15%.

Klar, im Paradies bei Daimler, BMW, Siemens etc. lebst du wie die Made im Speck. Aber da kommt man Dank Arbeitnehmerüberlassung ja kaum noch rein. Für den Rest sind 50k überdurchschnittlich!

Vorallem bei 35h Woche.

Lounge Gast schrieb:

Der Konstruktionsingenieur konnte nach 3 Monaten besetzt
werden. ca. 50 Bewerbungen, bei dem Gahalt (rund 50k p.a.)
sprangen viele ab, nun wird ein FH Masterabsolvent einer
eingelernt.

Wer in Süddeutschland einem Ingenieur nur 50k anbietet und
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