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Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Wie würdest Du Deine Gegend einschätzen? Ländlich, Kleinstadt, größere Stadt oder teures Ballungsgebiet? Ein Kennzeichen für teures Ballungsgebiet ist der Bodenrichtwert. Bei deutlich über 1k pro qm Bauland ist es das. In Frankfurt sind es teilweise 6k. Im nahen Wiesbaden weniger als 2k.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Zurück zum Thema:
Ich schaue seit einigen Jahren immer mal wieder nach Immobilien in der Gegend. Ich habe kein echtes Kaufinteresse, aber will mich zumindest auf dem Laufenden halten. Für mich relevant sind nur größere 1-2 Zimmer Wohnungen im Bereich 70-80qm, zu Häusern kann ich schlecht etwas sagen.

Veränderungen, die mir insbesondere in den letzten Monaten aufgefallen sind:

  • Es gab die letzten Jahre über viele Neubauprojekte im eher oberen Preissegment, bei denen die unterschiedlichsten Wohnungstypen vereint waren. Sprich, von der 30qm-Wohnung bis zur 160qm Maisonette-Wohnung war alles im selben Objekt vorhanden. Bei diesen Projekten ist aktuell zu beobachten, dass Verstärkt wieder Wohnungen auf den Markt kommen. Wenn also z.B. Anfang des Jahres noch 5 von 40 Wohnungen verfügbar waren, sind es nun wieder 10. Teilweise auch wirklich so, dass die 5 verkauft wurden und andere 10 wieder frei. Das zeigt, dass vermehrt Leute wieder "auf den letzten Drücker" abspringen. Die Preise bleiben hierbei meist gleich, ganz selten konnte ich aber auch einen kleinen Nachlass beobachten.
  • Bei bestehenden Immobilien konnte ich den Trend beobachten, dass verstärkt Objekte in Randlagen bzw. Vororten angeboten werden. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass eine Korrektur wenn dann in teuren Stadtlagen stärker ausfallen wird, darum widerspricht das etwas meiner Ansicht. Zu erklären wäre es aber evtl. damit, dass gerade in diesen Lagen die Alterstruktur eine andere ist. Im ländlichen Raum werden oftmals geerbte Immobilien gehalten, evtl. noch nicht mal vermietet. Wenn man einen Preisrückgang befürchtet, ist nun natürlich der Zeitpunkt, wo man auch mal ans Verkaufen denkt.
  • Generell scheint es preislich sehr uneinheitlich zuzugehen. Es gibt natürlich weiterhin Wohnungen in schlechtem Zustand die dafür aus meiner Sicht viel zu teuer angeboten werden, es gibt dazwischen aber mittlerweile immer mal wieder echte Schnäppchen, wo ich mir die große Differenz eigentlich nicht erklären kann. Entweder sind das wirklich Leute, die von Corona betroffen sind und verkaufen müssen (glaube ich ehrlich gesagt nicht, dieser Effekt schlägt meiner Meinung nach erst 2021 oder gar 2022 richtig zu) oder aber Leute werden nervös und verkaufen Wohnungen, die als Anlageobjekte gehalten wurden.
  • Bei Angeboten sind nun häufiger Dinge dabei, die früher extra waren. Z.B. der Stellplatz für's Auto oder die Einbauküche. Auffallend oft ist sowas momentan im Preis inkludiert.

Ein Erfahrung einer Kollegin, die momentan ihren Hausbau "eintütet" ganz frisch aus dieser Woche:
Ihr Bauträger hatte sie darauf hingewiesen, dass er mit einem Anstieg der Kosten zwischen der Kalkulation im letzten Jahr und dem tatsächlichen Abschluss rechnet. Es gab nun aber keinerlei Anstieg. Auch hat er ihr erzählt, dass eine seiner Baustellen im gewerblichen Bereich vom Bauherren momentan komplett stillgelegt wurde. Klar, Letzteres hat erstmal nichts mit Wohnimmobilien zutun, aber ein Wegbrechen von gewerblichen Aufträgen wird auch auf Preise im Wohnungsbau durchschlagen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

Wie würdest Du Deine Gegend einschätzen? Ländlich, Kleinstadt, größere Stadt oder teures Ballungsgebiet? Ein Kennzeichen für teures Ballungsgebiet ist der Bodenrichtwert. Bei deutlich über 1k pro qm Bauland ist es das. In Frankfurt sind es teilweise 6k. Im nahen Wiesbaden weniger als 2k.

Es geht um Nürnberg. Dort ist der Bodenrichtwert unter 1k.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Jein ist nicht unbedingt zu erwarten, solange die Auftragslage für Wohnimmobilien ausreichend gefüllt ist, zudem kommt ein Teil der Bauskostensteigerungen auch einfach aus neuen Bauvorgaben (Prüfung u. Entsorgung Aushub, da ggf. "belastet") bzw. Energiesparmaßnahmen kommt, die sind unabhängig von der Auslastung der Baufirmen.

Ihr Bauträger hatte sie darauf hingewiesen, dass er mit einem Anstieg der Kosten zwischen der Kalkulation im letzten Jahr und dem tatsächlichen Abschluss rechnet. Es gab nun aber keinerlei Anstieg. Auch hat er ihr erzählt, dass eine seiner Baustellen im gewerblichen Bereich vom Bauherren momentan komplett stillgelegt wurde. Klar, Letzteres hat erstmal nichts mit Wohnimmobilien zutun, aber ein Wegbrechen von gewerblichen Aufträgen wird auch auf Preise im Wohnungsbau durchschlagen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Zu deinem letzten Punkt aus eigener Erfahrung. Es gibt tatsächlich Leute, die aus moralsichen Gründen nicht alles ausreizen beim Verkauf. Gibt es sicher nicht so oft, aber das gibt es. Wir hatten da letztes Jahr Glück beim Hauskauf. Das Haus hat einem Chefarzt gehört, der mehrere Immobilien besitzt und ganz sicher auch ordentlich Cash auf dem Konto hat. Die hatten das Haus 9 Jahre zuvor für 280k gekauft. Sie haben es uns für 415k verkauft und haben damit einfach alles draufgeschlagen, was sie baulich ins Haus und in den Garten investiert hatten (die haben ordentlich was gemacht). Sie wollten einfach nur das wieder haben, was sie ausgegeben haben und haben uns gesagt "Mehr zu nehmen finden sie unanständig." Sie haben uns das Haus dann zu dem Preis verkauft, weil wir die ersten waren, die besichtigt hatten und direkt zugesagt haben. Sie haben dann von anderen Interessenten sogar mehr Geld geboten bekommen, aber haben das abgelehnt. Für das Haus hätte man auch locker 500k bekommen können.

Ist sicher nicht die Regel, aber sowas gibts auch.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Zurück zum Thema:
Ich schaue seit einigen Jahren immer mal wieder nach Immobilien in der Gegend. Ich habe kein echtes Kaufinteresse, aber will mich zumindest auf dem Laufenden halten. Für mich relevant sind nur größere 1-2 Zimmer Wohnungen im Bereich 70-80qm, zu Häusern kann ich schlecht etwas sagen.

Veränderungen, die mir insbesondere in den letzten Monaten aufgefallen sind:

  • Es gab die letzten Jahre über viele Neubauprojekte im eher oberen Preissegment, bei denen die unterschiedlichsten Wohnungstypen vereint waren. Sprich, von der 30qm-Wohnung bis zur 160qm Maisonette-Wohnung war alles im selben Objekt vorhanden. Bei diesen Projekten ist aktuell zu beobachten, dass Verstärkt wieder Wohnungen auf den Markt kommen. Wenn also z.B. Anfang des Jahres noch 5 von 40 Wohnungen verfügbar waren, sind es nun wieder 10. Teilweise auch wirklich so, dass die 5 verkauft wurden und andere 10 wieder frei. Das zeigt, dass vermehrt Leute wieder "auf den letzten Drücker" abspringen. Die Preise bleiben hierbei meist gleich, ganz selten konnte ich aber auch einen kleinen Nachlass beobachten.
  • Bei bestehenden Immobilien konnte ich den Trend beobachten, dass verstärkt Objekte in Randlagen bzw. Vororten angeboten werden. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass eine Korrektur wenn dann in teuren Stadtlagen stärker ausfallen wird, darum widerspricht das etwas meiner Ansicht. Zu erklären wäre es aber evtl. damit, dass gerade in diesen Lagen die Alterstruktur eine andere ist. Im ländlichen Raum werden oftmals geerbte Immobilien gehalten, evtl. noch nicht mal vermietet. Wenn man einen Preisrückgang befürchtet, ist nun natürlich der Zeitpunkt, wo man auch mal ans Verkaufen denkt.
  • Generell scheint es preislich sehr uneinheitlich zuzugehen. Es gibt natürlich weiterhin Wohnungen in schlechtem Zustand die dafür aus meiner Sicht viel zu teuer angeboten werden, es gibt dazwischen aber mittlerweile immer mal wieder echte Schnäppchen, wo ich mir die große Differenz eigentlich nicht erklären kann. Entweder sind das wirklich Leute, die von Corona betroffen sind und verkaufen müssen (glaube ich ehrlich gesagt nicht, dieser Effekt schlägt meiner Meinung nach erst 2021 oder gar 2022 richtig zu) oder aber Leute werden nervös und verkaufen Wohnungen, die als Anlageobjekte gehalten wurden.
  • Bei Angeboten sind nun häufiger Dinge dabei, die früher extra waren. Z.B. der Stellplatz für's Auto oder die Einbauküche. Auffallend oft ist sowas momentan im Preis inkludiert.

Ein Erfahrung einer Kollegin, die momentan ihren Hausbau "eintütet" ganz frisch aus dieser Woche:
Ihr Bauträger hatte sie darauf hingewiesen, dass er mit einem Anstieg der Kosten zwischen der Kalkulation im letzten Jahr und dem tatsächlichen Abschluss rechnet. Es gab nun aber keinerlei Anstieg. Auch hat er ihr erzählt, dass eine seiner Baustellen im gewerblichen Bereich vom Bauherren momentan komplett stillgelegt wurde. Klar, Letzteres hat erstmal nichts mit Wohnimmobilien zutun, aber ein Wegbrechen von gewerblichen Aufträgen wird auch auf Preise im Wohnungsbau durchschlagen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Ja lohnt sich

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Ja lohnt sich.

Eine Immobilie zu verkaufen lohnt sich aktuell bestimmt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Naja pauschal kannst du das so nicht sagen.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Ja lohnt sich.

Eine Immobilie zu verkaufen lohnt sich aktuell bestimmt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Ja lohnt sich.

Eine Immobilie zu verkaufen lohnt sich aktuell bestimmt.

Er meint aber sicherlich kaufen

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Ja lohnt sich.

Eine Immobilie zu verkaufen lohnt sich aktuell bestimmt.

Er meint aber sicherlich kaufen.

Irgend jemand wird mittelfristig gesehen recht haben.

Käufer oder Verkäufer?

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 21.09.2020:

Ja lohnt sich.

Eine Immobilie zu verkaufen lohnt sich aktuell bestimmt.

Er meint aber sicherlich kaufen.

Irgend jemand wird mittelfristig gesehen recht haben.

Käufer oder Verkäufer?

Beide

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 21.09.2020:

Ja lohnt sich.

Eine Immobilie zu verkaufen lohnt sich aktuell bestimmt.

Er meint aber sicherlich kaufen.

Irgend jemand wird mittelfristig gesehen recht haben.

Käufer oder Verkäufer?

Beide

nee

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Lohnt sich aktuell in den Ballungsgebieten nicht. Lieber mieten und dort ETW kaufen, wo die Mietrendite noch anständig ist.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Was ein Quatsch.
Höhere Rendite = höheres Risiko.
Diese Aussage verallgemeinert viel zu stark.

Die Vorteilhaftigkeit einer Immobilie setzt sich nicht ausschließlich aus der Mietrendite zusammen. Demnach könnte man ja in Städten wie Chemnitz oder sowas nichts falsch machen. Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2020:

Lohnt sich aktuell in den Ballungsgebieten nicht. Lieber mieten und dort ETW kaufen, wo die Mietrendite noch anständig ist.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Naja, die Korrelation von Rendite und Risiko gilt aber nur bei einem funktionierenden Markt. Ich habe bei der aktuellen Geldschwemme so meine Zweifel an der Funktionstüchtigkeit des Marktes.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Was ein Quatsch.
Höhere Rendite = höheres Risiko.
Diese Aussage verallgemeinert viel zu stark.

Die Vorteilhaftigkeit einer Immobilie setzt sich nicht ausschließlich aus der Mietrendite zusammen. Demnach könnte man ja in Städten wie Chemnitz oder sowas nichts falsch machen. Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2020:

Lohnt sich aktuell in den Ballungsgebieten nicht. Lieber mieten und dort ETW kaufen, wo die Mietrendite noch anständig ist.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

Eine niedere Mietrendite jedoch noch viel weniger :-)

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Man kann den Leerstand bei der Renditekalkulation ja berücksichtigen (bzw. muss man sogar).

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Was ein Quatsch.
Höhere Rendite = höheres Risiko.
Diese Aussage verallgemeinert viel zu stark.

Die Vorteilhaftigkeit einer Immobilie setzt sich nicht ausschließlich aus der Mietrendite zusammen. Demnach könnte man ja in Städten wie Chemnitz oder sowas nichts falsch machen. Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2020:

Lohnt sich aktuell in den Ballungsgebieten nicht. Lieber mieten und dort ETW kaufen, wo die Mietrendite noch anständig ist.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Man kann den Leerstand bei der Renditekalkulation ja berücksichtigen (bzw. muss man sogar).

Was ein Quatsch.
Höhere Rendite = höheres Risiko.
Diese Aussage verallgemeinert viel zu stark.

Die Vorteilhaftigkeit einer Immobilie setzt sich nicht ausschließlich aus der Mietrendite zusammen. Demnach könnte man ja in Städten wie Chemnitz oder sowas nichts falsch machen. Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

Lohnt sich aktuell in den Ballungsgebieten nicht. Lieber mieten und dort ETW kaufen, wo die Mietrendite noch anständig ist.

Macht man das aber und berücksichtigt noch mittlerweile 1,50 - 1,75 Rücklage pro m2 lohnt sich sogut wie kein Invest mehr. Trotzdem steigen die Preise weiter.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

niedrige Mietrendite > hoher Preis pro m2 typischwerweise.

die Renovierungkosten sind aber relative konstant zwischen pampa und muenchen. daher kosten von renovierung relativ zu mieteinnahmen niedriger.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Und die steigen primär in Ballungszentren.
Daraus ziehe ich für mich den Schluss - wenn kaufen - dann Ballungszentrum.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Man kann den Leerstand bei der Renditekalkulation ja berücksichtigen (bzw. muss man sogar).

Was ein Quatsch.
Höhere Rendite = höheres Risiko.
Diese Aussage verallgemeinert viel zu stark.

Die Vorteilhaftigkeit einer Immobilie setzt sich nicht ausschließlich aus der Mietrendite zusammen. Demnach könnte man ja in Städten wie Chemnitz oder sowas nichts falsch machen. Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

Lohnt sich aktuell in den Ballungsgebieten nicht. Lieber mieten und dort ETW kaufen, wo die Mietrendite noch anständig ist.

Macht man das aber und berücksichtigt noch mittlerweile 1,50 - 1,75 Rücklage pro m2 lohnt sich sogut wie kein Invest mehr. Trotzdem steigen die Preise weiter.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Ne. die kommt ja konstant. In guten Lagen in allen BIG7 ist der Leerstand 0.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

Eine niedere Mietrendite jedoch noch viel weniger :-)

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Man kann den Leerstand bei der Renditekalkulation ja berücksichtigen (bzw. muss man sogar).

Was ein Quatsch.
Höhere Rendite = höheres Risiko.
Diese Aussage verallgemeinert viel zu stark.

Die Vorteilhaftigkeit einer Immobilie setzt sich nicht ausschließlich aus der Mietrendite zusammen. Demnach könnte man ja in Städten wie Chemnitz oder sowas nichts falsch machen. Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

Lohnt sich aktuell in den Ballungsgebieten nicht. Lieber mieten und dort ETW kaufen, wo die Mietrendite noch anständig ist.

Macht man das aber und berücksichtigt noch mittlerweile 1,50 - 1,75 Rücklage pro m2 lohnt sich sogut wie kein Invest mehr. Trotzdem steigen die Preise weiter.

Je nach Zustand und Alter der Immobilie sind 0,20 - 0,75 Euro je m2 valide und statistisch verifizierte Werte, sofern man alle Arbeiten zum Marktpreis vergibt. Diese extrem überhöhten Instandhaltungskosten halten sich leider als hartnäckiger Mythos.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Man kann den Leerstand bei der Renditekalkulation ja berücksichtigen (bzw. muss man sogar).

Was ein Quatsch.
Höhere Rendite = höheres Risiko.
Diese Aussage verallgemeinert viel zu stark.

Die Vorteilhaftigkeit einer Immobilie setzt sich nicht ausschließlich aus der Mietrendite zusammen. Demnach könnte man ja in Städten wie Chemnitz oder sowas nichts falsch machen. Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

Lohnt sich aktuell in den Ballungsgebieten nicht. Lieber mieten und dort ETW kaufen, wo die Mietrendite noch anständig ist.

Macht man das aber und berücksichtigt noch mittlerweile 1,50 - 1,75 Rücklage pro m2 lohnt sich sogut wie kein Invest mehr. Trotzdem steigen die Preise weiter.

Je nach Zustand und Alter der Immobilie sind 0,20 - 0,75 Euro je m2 valide und statistisch verifizierte Werte, sofern man alle Arbeiten zum Marktpreis vergibt. Diese extrem überhöhten Instandhaltungskosten halten sich leider als hartnäckiger Mythos.

Zum Marktpreis wo? Nicht im Rheinland, es sei denn du machst 80% in Eigeleistung. Die 0,75 Euro gelten dann nur falls du keinen Renovierungsstau hast, keine Aufzüge und über die Jahre vor der Übernahme schon vernünftig Rücklagen gebildet worden. Also für absolut rundlaufende Objekte.
Wer bei einer Neuaquise nur so wenig zurückliegt näht im Zweifelsfall auf Kante.

Muss man wissen ob man da noch ruhig schlafen kann.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Das war vor gerade 20 Jahren erheblich anders mit hohen Leerständen.

Da wir uns gerade auf der Sonnenseite des Schweinezyklus befinden, glaube ich nicht, daß sich dies ewig fortsetzen wird.

Denke an die Immobilieninvestoren in den 90er Jahren, die hinsichtlich deren Zukunftsoptimismus schwer enttäuscht wurden.

In der Schweiz sind die Leerstände gerade wieder so hoch wie vor 20 Jahren durch die Neubautätigkeit von institutionellen Investoren und Pensionskassen.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Ne. die kommt ja konstant. In guten Lagen in allen BIG7 ist der Leerstand 0.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

Eine niedere Mietrendite jedoch noch viel weniger :-)

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Ich bin auch gespannt, wie lange der Aufwärtstrend bei Immobilien noch anhält.

Auch wir (Familie mit 2 Kindern) träumen vom Haus, sind aber mehr als unschlüssig, ob man bei diesen Preisen mitgehen soll.
Ich bezweifle, dass die Preise in den nächsten Jahren signifikant sinken werden (Umland Stuttgart).
Wir haben (glücklicherweise) vor den Kindern 2010 eine 100qm-Neubauwohnung in zentraler Lage gekauft, der Wertzuwachs ist verrückt wie ich finde. Diese könnten wir als EK einsetzen, so war der Plan. Dann wäre ein Hauskauf finanziell überhaupt kein Problem. Allerdings wollen wir diese Wohnung mittlerweile ungern „weggeben“ und überlegen sie zu vermieten sollten wir das „perfekte Haus“ finden. Dann aber müsste etwa zu 80 Prozent fremdfinanziert werden und ohne die Mieteinnahmen müssten wir uns sehr einschränken bei den aktuellen Preußischen wobei wir für den Fall der Fälle eine Rücklage einplanen würden, um mind. 6 Monate problemlos auf Mieteinnahmen verzichten zu können.

An sich fehlt uns ein Garten für die Kinder wirklich sehr und ein weiteres Büro-Zimmer, der Wunsch nach einem Haus ist durch die Familiensituation riesig und wurde vermutlich durch die Corona-Umstände verstärkt.
Allerdings ist der Gedanke daran, in ca. 8 Jahren komplett schuldenfrei zu sein (wenn alles gut läuft) mind. genauso verlockend.
Wie seht ihr das, welche Gedanken würdet ihr euch in unserer Situation machen und wozu tendieren? Natürlich kann uns niemand die Entscheidung abnehmen aber vielleicht gibt es Aspekte, die wir nicht bedacht haben oder Gedanken, die uns weiterbringen.

Vielleicht wird uns die Entscheidung auch abgenommen indem weiterhin nichts Passendes gefunden wird aber das Thema bewusst abhaken können wir schwer und sind ständige Besucher auf einschlägigen Immobilienseiten

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Fragt sich wie man Leerstand definiert. Wirklich leere Wohnungen ohne Einrichtung sind eher selten. Voll eingerichtete Wohnungen, in denen aber niemand wohnt, sind durchaus häufiger.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Ne. die kommt ja konstant. In guten Lagen in allen BIG7 ist der Leerstand 0.

Nur eine hohe Mietrendite bringt einem bei Leerstand etc. nicht sonderlich viel.

Eine niedere Mietrendite jedoch noch viel weniger :-)

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Wir haben auch in Stuttgart gearbeitet und gelebt. Haben unsere Wohnung verkauft, sind in den Osten gezogen, nun beide im öffentlichen Dienst, Hier konnten wir ein kernsaniertes EFH mit 3000 qm Grundstück für 250k komplett aus unserem Eigenkapital (nach Verkauf der Wohnung) finanzieren. Wir sind schuldenfrei, haben wenig Stress auf der Arbeit und Natur um uns rum - Stuttgart? Nie wieder! Selbst wenn wir in Stuttgart pro Person ca. 30-40k Brutto merh verdient haben... Das wäre komplett für die Kredittilgung draufgegangen. Mal abgesehen davon, dass ein Haus mit großem Grundstück nur noch für Multimillionäre dort finanzierbar ist. Einfach traurig.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2020:

Ich bin auch gespannt, wie lange der Aufwärtstrend bei Immobilien noch anhält.

Auch wir (Familie mit 2 Kindern) träumen vom Haus, sind aber mehr als unschlüssig, ob man bei diesen Preisen mitgehen soll.
Ich bezweifle, dass die Preise in den nächsten Jahren signifikant sinken werden (Umland Stuttgart).
Wir haben (glücklicherweise) vor den Kindern 2010 eine 100qm-Neubauwohnung in zentraler Lage gekauft, der Wertzuwachs ist verrückt wie ich finde. Diese könnten wir als EK einsetzen, so war der Plan. Dann wäre ein Hauskauf finanziell überhaupt kein Problem. Allerdings wollen wir diese Wohnung mittlerweile ungern „weggeben“ und überlegen sie zu vermieten sollten wir das „perfekte Haus“ finden. Dann aber müsste etwa zu 80 Prozent fremdfinanziert werden und ohne die Mieteinnahmen müssten wir uns sehr einschränken bei den aktuellen Preußischen wobei wir für den Fall der Fälle eine Rücklage einplanen würden, um mind. 6 Monate problemlos auf Mieteinnahmen verzichten zu können.

An sich fehlt uns ein Garten für die Kinder wirklich sehr und ein weiteres Büro-Zimmer, der Wunsch nach einem Haus ist durch die Familiensituation riesig und wurde vermutlich durch die Corona-Umstände verstärkt.
Allerdings ist der Gedanke daran, in ca. 8 Jahren komplett schuldenfrei zu sein (wenn alles gut läuft) mind. genauso verlockend.
Wie seht ihr das, welche Gedanken würdet ihr euch in unserer Situation machen und wozu tendieren? Natürlich kann uns niemand die Entscheidung abnehmen aber vielleicht gibt es Aspekte, die wir nicht bedacht haben oder Gedanken, die uns weiterbringen.

Vielleicht wird uns die Entscheidung auch abgenommen indem weiterhin nichts Passendes gefunden wird aber das Thema bewusst abhaken können wir schwer und sind ständige Besucher auf einschlägigen Immobilienseiten

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Interessanter Auszug aus dem empirica-Blasenindex:

Seit etwa 5 Jahren zeigen zwei der vier Teilindikatoren allerdings doch eine wachsende Blasengefahr an. Nun mag der Vervielfältiger ein schlechtes Maß sein, wenn man an „ewig“ niedrige Zinsen glaubt. Gleichwohl steigt auch der Preis-Einkommens-Indikator – sogar stärker: Waren ETWs in den Top7-Städten 2005 noch für 5 Jahreseinkommen zu haben, werden jetzt 10 und mehr gefordert.

Ja, vermutlich waren die Wohnungen vor 15 Jahren „zu preiswert“, aber derzeit sind sie für die Masse der jungen Familien mangels ausreichenden Eigenkapitals definitiv „zu teuer“. Da hilft auch keine rechnerische Rentabilität dank Niedrigzinsen – es fehlt schlicht die Liquidität.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2020:

Wir haben auch in Stuttgart gearbeitet und gelebt. Haben unsere Wohnung verkauft, sind in den Osten gezogen, nun beide im öffentlichen Dienst, Hier konnten wir ein kernsaniertes EFH mit 3000 qm Grundstück für 250k komplett aus unserem Eigenkapital (nach Verkauf der Wohnung) finanzieren. Wir sind schuldenfrei, haben wenig Stress auf der Arbeit und Natur um uns rum - Stuttgart? Nie wieder! Selbst wenn wir in Stuttgart pro Person ca. 30-40k Brutto merh verdient haben... Das wäre komplett für die Kredittilgung draufgegangen. Mal abgesehen davon, dass ein Haus mit großem Grundstück nur noch für Multimillionäre dort finanzierbar ist. Einfach traurig.

Finde es cool dass das für euch funktioniert, wir hingegen haben unsere Familie und Freunde im Stuttgarter Umland und sind nicht bereit für etwas Grundstück und ein paar Ziegel darauf zu verzichten.

Ich bin zusammen mit meiner Frau für meinen AG 5 Jahre im Ausland gewesen und haben diese Zeit quasi komplett alleine verbracht und für uns gemerkt, Job, Wohnung, etc. kann dies nicht ersetzen.

Auch wenn das renovierte Reiheneckhaus im Speckgürtel mit 90qm Garten wahrlich nicht das ist was ich mir als Absolvent vorgestellt hatte. Die Tatsache die Kinder mal eben bei meinen Eltern abladen zu können um bei meinem alten Schulkumpel ein Bier zu trinken ist mehr wert als etwas Rasen zum mähen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Wo im Osten?

Also Stuttgart finde ich noch recht günstig, ein altes EFH mit 3-400qm Grundstück gibts ja schon für 1,8Mio in schlechteren Lagen und ab 2,5Mio in guten Lagen.
Das ist schon noch ok, von solchen Preisen würde jemand aus London oder Paris träumen!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

In der Tat, kann dem Vorposter nur beipflichten. Was die Leute in diesem Kontext oft vergessen, man lebt immerhin in Stuttgart, der meiner Meinung nach schönsten Stadt Deutschlands (wenn nicht sogar Mitteleuropas). Ist ja klar, dass das entsprechend kostet. Darüber hinaus ist das Ländle noch vor Bayern die wirtschaftsstärkste und innovativste Region Deutschlands. Zwangsläufig spiegeln sich diese Punkte in den Immobilienpreisen wieder. Wem das nicht passt, der kann ja in den Osten oder nach NRW ziehen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2020:

In der Tat, kann dem Vorposter nur beipflichten. Was die Leute in diesem Kontext oft vergessen, man lebt immerhin in Stuttgart, der meiner Meinung nach schönsten Stadt Deutschlands (wenn nicht sogar Mitteleuropas). Ist ja klar, dass das entsprechend kostet. Darüber hinaus ist das Ländle noch vor Bayern die wirtschaftsstärkste und innovativste Region Deutschlands. Zwangsläufig spiegeln sich diese Punkte in den Immobilienpreisen wieder. Wem das nicht passt, der kann ja in den Osten oder nach NRW ziehen.

Es kommt wohl immer auf die Bedürfnisse der jeweiligen Person an. Ich habe in Stuttgart studiert und dort 5 Jahre gearbeitet. In dieser Zeit habe ich auch das Freizeitangebot in und um Stuttgart wahrgenommen. Nun mit 34, Frau, 2 Kindern und Hund liegt unser persönlicher Schwerpunkt klar auf einem großen Privatgrundstück - Das gibt uns einfach ein unbeschreibliches Freiheitsgefühl.

Keine Nachbarn die man stören kann (oder andersrum), bei Lust und Laune kann man auch einfach nackt im blickgeschützten Garten joggen und schwimmen gehen, Sonntag abends kann ich mit Holz arbeiten und meinen Schlagbohrer auspacken. Ich hebe momentan unseren Schwimmteich im Garten aus, baue meine BBQ-Gartenhütte und lade jedes Wochenende unsere lokalen Freunde ein - Dies war uns wichtig. In 10 Minuten sind wir auch mit dem Auto in der nächstgrößeren Stadt mit über 80k Einwohnern.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

Von den Zahlen auf dem ETF habe ich nichts, solange ich nicht verkaufe. An einer schönen, selbstgenutzen Immobilie, daran erfreue ich mich jeden Tag.

Schönes Statement! Sehe ich auch so. Für mich ist Eigentum auch ein Statussymbol. Man leistet sich halt die Immobilie und hat noch genügend Geld über für Instandhaltung und Aufwertungen. Bei Leuten die finanzierte SUVs fahren und auf Miete leben, kann ich nur den Kopf schütteln. Die wenigsten von denen werden jahrzehntelang kontinuierlich in einen ETF-Sparplan einzahlen. Diese ETF + Miete vs. ETW auf Immobilienkredit Rechnungen sind daher nur Milchmädchenrechnungen. Die Statistik beweist es, wie schon oft genug erwähnt wurde.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Wo ist der Unterschied zwischen einem finanzierten SUV und einer finanzierten Immobilie? Dient beides als Statussymbol. Wie war der Spruch? Man kauft sich Sachen, die man nicht braucht (=Statussymbol) mit Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.08.2020:

Von den Zahlen auf dem ETF habe ich nichts, solange ich nicht verkaufe. An einer schönen, selbstgenutzen Immobilie, daran erfreue ich mich jeden Tag.

Schönes Statement! Sehe ich auch so. Für mich ist Eigentum auch ein Statussymbol. Man leistet sich halt die Immobilie und hat noch genügend Geld über für Instandhaltung und Aufwertungen. Bei Leuten die finanzierte SUVs fahren und auf Miete leben, kann ich nur den Kopf schütteln. Die wenigsten von denen werden jahrzehntelang kontinuierlich in einen ETF-Sparplan einzahlen. Diese ETF + Miete vs. ETW auf Immobilienkredit Rechnungen sind daher nur Milchmädchenrechnungen. Die Statistik beweist es, wie schon oft genug erwähnt wurde.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2020:

Wo ist der Unterschied zwischen einem finanzierten SUV und einer finanzierten Immobilie? Dient beides als Statussymbol. Wie war der Spruch? Man kauft sich Sachen, die man nicht braucht (=Statussymbol) mit Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.

Der SUV verliert schon 20% seines Werts, wenn du beim Händler vom Hof fährst. Nach 10-20 Jahren hat der SUV schon fast seinen gesamten Wert verloren, wohingegen deine Immo evtl im Wert steigen kann. Selbst wenn der Wert der Immo auch um 80-90% sinkt, kannst du hinterher immernoch darin leben. Wohingegen du mit einem 25 Jahre altem SUV nix mehr anfangen kannst.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2020:

Wo ist der Unterschied zwischen einem finanzierten SUV und einer finanzierten Immobilie? Dient beides als Statussymbol. Wie war der Spruch? Man kauft sich Sachen, die man nicht braucht (=Statussymbol) mit Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.

Der SUV verliert schon 20% seines Werts, wenn du beim Händler vom Hof fährst. Nach 10-20 Jahren hat der SUV schon fast seinen gesamten Wert verloren, wohingegen deine Immo evtl im Wert steigen kann. Selbst wenn der Wert der Immo auch um 80-90% sinkt, kannst du hinterher immernoch darin leben. Wohingegen du mit einem 25 Jahre altem SUV nix mehr anfangen kannst.

Was man bei der Immobilie nicht außer Acht lassen sollte sind die ganzen neben Schauplätze.

Um nur ein paar Schlagworte auf zuzählen hochwertige Bodenbeläge, hochwertigere Badezimmerausstattung, teure Küche Einbauschränke eventuell Gartengeräte… alles in einem Maße wo man zur Miete sich mit weniger begnügen würde

Ich verdenke aktuell wieder gute 100.000€ in die Innenausstattung einer neuen Wohnung, das Geld bekommt man in der Regel nie wieder und da es Eigentum ist führt man das ganz anders (10.000€ fur schöneren Boden, 10.000€ an Sonderwunsch im Bad, Smart Home fur 10.000€, 40.000€ für eine Küche, 20.000€ für Einbauschränke...)

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2020:

Der SUV verliert schon 20% seines Werts, wenn du beim Händler vom Hof fährst. Nach 10-20 Jahren hat der SUV schon fast seinen gesamten Wert verloren, wohingegen deine Immo evtl im Wert steigen kann. Selbst wenn der Wert der Immo auch um 80-90% sinkt, kannst du hinterher immernoch darin leben. Wohingegen du mit einem 25 Jahre altem SUV nix mehr anfangen kannst.

Genau so meinte ich das. Kann es dir auch gerne als Spruch verpacken, wenn du magst ;-)
"Stupidity is having a Land Rover - and a landlord"

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WiWi Gast

Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Hallo Zusammen!
Meiner Meinung nach lohnt sich eine Immobilie heutzutage durchaus noch. Ich sage das aufgrund von eigener Erfahrung, so hab ich mir schon vor einiger Zeit eine Immobilie in Berlin gekauft und nutze diese nun als Eigentumswohnung. Wenn Unsicherheiten bestehen kann sich beispielsweise an www.vandenberg-berlin.de gewendet werden, ich wurde dort damals beraten und empfand das als sehr hilfreich.

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WiWi Gast

Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Angesichts der vielen gefilterten (also nicht veröffentlichten) Kommentare finde ich es sehr schade, dass ausgerechnet einer mit Werbung durchgelassen wird.

Zur Sache: Klar hat sich der Kauf in der Vergangenheit in einer dt. Metropole als richtig erwiesen, weil die Preise gestiegen sind. Wüsste man mit Sicherheit, dass die Preise weiter steigen, dann würde jeder kaufen. Aber falls sie sinken, ist der Kauf wirtschaftlicher Selbstmord.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 22.10.2020:

Der SUV verliert schon 20% seines Werts, wenn du beim Händler vom Hof fährst. Nach 10-20 Jahren hat der SUV schon fast seinen gesamten Wert verloren, wohingegen deine Immo evtl im Wert steigen kann. Selbst wenn der Wert der Immo auch um 80-90% sinkt, kannst du hinterher immernoch darin leben. Wohingegen du mit einem 25 Jahre altem SUV nix mehr anfangen kannst.

Genau so meinte ich das. Kann es dir auch gerne als Spruch verpacken, wenn du magst ;-)
"Stupidity is having a Land Rover - and a landlord"

Die Immobilie steigt in der Regel sicherlich nicht im Wert!
Wer glaubt denn wirklich, dass ein veralteter Betonklotz (Raumaufteilung, veraltete Hauselektronik usw.) im Wert steigt?
Das Grundstück steigt möglicherweise im Preis, aber sicherlich nicht der abgenutzte Betonklotz.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Als hätten gerade die Personen mit EFH nicht auch ein Auto...und die Blöße eines Polos will man sich dann doch nicht geben trotz hoher Kreditrate.

WiWi Gast schrieb am 22.10.2020:

Der SUV verliert schon 20% seines Werts, wenn du beim Händler vom Hof fährst. Nach 10-20 Jahren hat der SUV schon fast seinen gesamten Wert verloren, wohingegen deine Immo evtl im Wert steigen kann. Selbst wenn der Wert der Immo auch um 80-90% sinkt, kannst du hinterher immernoch darin leben. Wohingegen du mit einem 25 Jahre altem SUV nix mehr anfangen kannst.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 08.12.2020:

Der SUV verliert schon 20% seines Werts, wenn du beim Händler vom Hof fährst. Nach 10-20 Jahren hat der SUV schon fast seinen gesamten Wert verloren, wohingegen deine Immo evtl im Wert steigen kann. Selbst wenn der Wert der Immo auch um 80-90% sinkt, kannst du hinterher immernoch darin leben. Wohingegen du mit einem 25 Jahre altem SUV nix mehr anfangen kannst.

Genau so meinte ich das. Kann es dir auch gerne als Spruch verpacken, wenn du magst ;-)
"Stupidity is having a Land Rover - and a landlord"

Die Immobilie steigt in der Regel sicherlich nicht im Wert!
Wer glaubt denn wirklich, dass ein veralteter Betonklotz (Raumaufteilung, veraltete Hauselektronik usw.) im Wert steigt?
Das Grundstück steigt möglicherweise im Preis, aber sicherlich nicht der abgenutzte Betonklotz.

Naja, kommt drauf an. Wir haben gerade eine solide, massiv gebaute kleine Villa aus 1980 gekauft in recht zeitlosem Stil. Natürlich muss man hier und da etwas updaten aber im Prinzip ist auch das Gebäude mit Unterkellerung wertstabil.

Bei allem was einigermaßen modern gebaut wird stimme ich dir aber zu. Desto moderner und extravaganter, desto kürzer die Halbwertszeit (viel Erfolg an alle die derzeit in in Scharen die weißen Reihenhäuser im Bauhausstil kaufen..)

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 08.12.2020:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2020:

Der SUV verliert schon 20% seines Werts, wenn du beim Händler vom Hof fährst. Nach 10-20 Jahren hat der SUV schon fast seinen gesamten Wert verloren, wohingegen deine Immo evtl im Wert steigen kann. Selbst wenn der Wert der Immo auch um 80-90% sinkt, kannst du hinterher immernoch darin leben. Wohingegen du mit einem 25 Jahre altem SUV nix mehr anfangen kannst.

Genau so meinte ich das. Kann es dir auch gerne als Spruch verpacken, wenn du magst ;-)
"Stupidity is having a Land Rover - and a landlord"

Die Immobilie steigt in der Regel sicherlich nicht im Wert!
Wer glaubt denn wirklich, dass ein veralteter Betonklotz (Raumaufteilung, veraltete Hauselektronik usw.) im Wert steigt?
Das Grundstück steigt möglicherweise im Preis, aber sicherlich nicht der abgenutzte Betonklotz.

Naja, kommt drauf an. Wir haben gerade eine solide, massiv gebaute kleine Villa aus 1980 gekauft in recht zeitlosem Stil. Natürlich muss man hier und da etwas updaten aber im Prinzip ist auch das Gebäude mit Unterkellerung wertstabil.

Bei allem was einigermaßen modern gebaut wird stimme ich dir aber zu. Desto moderner und extravaganter, desto kürzer die Halbwertszeit (viel Erfolg an alle die derzeit in in Scharen die weißen Reihenhäuser im Bauhausstil kaufen..)

So ist es. Das Nonplusultra ist im Übrigen der Altbau vor 1920. Die Substanz ist oft besser als bei den Bauten aus den 50er - 70er Jahren, hohe Räume, Parkett etc. sind zeitlos und vor allen Dingen: Altbauten vermehren sich nicht mehr. Das was jetzt neu gebaut wird, sieht überall gleich aus. Und in 30 Jahren schaut man drauf wie heute auf die Bauten aus den 70ern..

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 08.12.2020:

Die Immobilie steigt in der Regel sicherlich nicht im Wert!
Wer glaubt denn wirklich, dass ein veralteter Betonklotz (Raumaufteilung, veraltete Hauselektronik usw.) im Wert steigt?
Das Grundstück steigt möglicherweise im Preis, aber sicherlich nicht der abgenutzte Betonklotz.

Genau das tut dieser Beton-/Steinklotz. Er ist, für menschliche Verhältnisse, ewig haltbar und unterliegt, im Rahmen der Zeitspanne einiger Generationen, keiner Abnutzung. Im Bekanntenkreis wird gerade erst ein Haus saniert, welches weit über 100 Jahre ist. Das Mauerwerk ist makellos, im Dach mussten einige, wenige Dachbalken getauscht werden. Der gesamte Rohbau (50-70% der Baukosten) ist also wertstabil.

Allerdings muss man natürlich um 1900 wesentlich weniger für diesen Steinklotz zahlen als heutzutage. Der Klotz ist also wesentlich mehr wert als das Grundstück plus Herstellungskosten von damals abzgl. Abschreibung, wesentlich mehr.

Für Häuser gilt, dass diese so viel Wert sind, wie die Kosten des Grundstücks plus die Wiederherstellungskosten nach aktuellen Baupreisen abzgl. evtl. tatsächlicher Abnutzung (gibt es beim Rohbau praktisch nicht; bei vielen anderen Sachen wie etwa Fußbodenheizung oder Elektrik sind mindestens 50 Jahre vom Material her garantiert und 80 bis 100 Jahre üblich).

So war es eben auch, dass bei uns Grundstücke im Jahr 2015 für 200 Euro/qm weggingen und Häuser im normalen Standard damals für 1.500 Euro/qm gebaut wurden. Mittlerweile sind es mindestens 350 Euro/qm und der normale Standard-Neubau kostet 2.000 Euro/qm.

Beispiel:

2015:
600qm Grundstück x 200 = 120.000 Euro;
150qm Haus x 1.500 = 225.000 Euro;
Nebenkosten für Erschließung/Außenanlagen/usw: 40.000 Euro
= Gesamtkosten von 385.000 Euro

2020:
600qm Grundstück x 350 = 210.000 Euro;
150qm Haus x 2.000 = 300.000 Euro;
Nebenkosten für Erschließung/Außenanlagen/usw: 50.000 Euro
= Gesamtkosten von 560.000 Euro

Jetzt kannst du die Bausubstanz um 1,1% p.a. abschreiben (Rohbau 0,5%; Ausbaugewerke 2,0%; Boden/Malerarbeiten 5,0%; Gewichtung: 67%; 30%; 3% = 1,085%) und damit noch 5,5% von 300.000 Euro abziehen, dann kommst du auf 543.500 Euro aktueller Wert.

Der Wertgewinn von 385.000 Euro auf 543.500 Euro liegt zu 90.000 Euro am Grundstück und zu 68.500 Euro an gestiegenen Baukosten, welche die Wiederherstellung teurer machen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2020:

Genau das tut dieser Beton-/Steinklotz. Er ist, für menschliche Verhältnisse, ewig haltbar und unterliegt, im Rahmen der Zeitspanne einiger Generationen, keiner Abnutzung. Im Bekanntenkreis wird gerade erst ein Haus saniert, welches weit über 100 Jahre ist. Das Mauerwerk ist makellos, im Dach mussten einige, wenige Dachbalken getauscht werden. Der gesamte Rohbau (50-70% der Baukosten) ist also wertstabil.

Das kommt aber sehr auf die Immobilie an und wie sie aktuellen Bedürfnissen noch gerecht wird. Nicht umsonst wurde in den letzten 10, vielleicht 15 Jahren sehr viel aus den 50ern und 60ern abgerissen. In sowas will einfach keiner mehr wohnen. In dem Fall hat der "Betonklotz" dann sogar einen negativen Wert, da er quasi den Wert des Grundstücks um die Abbruchkosten mindert.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2020:

Genau das tut dieser Beton-/Steinklotz. Er ist, für menschliche Verhältnisse, ewig haltbar und unterliegt, im Rahmen der Zeitspanne einiger Generationen, keiner Abnutzung. Im Bekanntenkreis wird gerade erst ein Haus saniert, welches weit über 100 Jahre ist. Das Mauerwerk ist makellos, im Dach mussten einige, wenige Dachbalken getauscht werden. Der gesamte Rohbau (50-70% der Baukosten) ist also wertstabil.

Das kommt aber sehr auf die Immobilie an und wie sie aktuellen Bedürfnissen noch gerecht wird. Nicht umsonst wurde in den letzten 10, vielleicht 15 Jahren sehr viel aus den 50ern und 60ern abgerissen. In sowas will einfach keiner mehr wohnen. In dem Fall hat der "Betonklotz" dann sogar einen negativen Wert, da er quasi den Wert des Grundstücks um die Abbruchkosten mindert.

Wenn zu klein oder falsch gebaut wurde, stimmt das natürlich. Die Gründerzeitvillen um 1900 sind heutzutage allerdings mitunter die wertvollsten Gebäude der Stadt.

Auch bei heutigen EFH-Neubauten wird eher großzügig (150qm als Untergrenze, 5/6 Zimmer plus Ausbauflächen) und zukunftssicher gebaut (jedes Gebäude der letzten 15-20 Jahre kann problemlos auf Wärmepumpe umgerüstet wwerden, LAN-Kabel nach Norm nur in Leerrohren, also jederzeit mit neuer Technik ersetzbar, el. Rollläden/Raffstores an allen Fenstern, große Räume, höhere Decken usw.).

Dass Häuser aus den 50ern/60ern reihenweise wieder abgerissen werden, ist halt ein deutsches Nachkriegsphänomen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2020:

Genau das tut dieser Beton-/Steinklotz. Er ist, für menschliche Verhältnisse, ewig haltbar und unterliegt, im Rahmen der Zeitspanne einiger Generationen, keiner Abnutzung. Im Bekanntenkreis wird gerade erst ein Haus saniert, welches weit über 100 Jahre ist. Das Mauerwerk ist makellos, im Dach mussten einige, wenige Dachbalken getauscht werden. Der gesamte Rohbau (50-70% der Baukosten) ist also wertstabil.

Das kommt aber sehr auf die Immobilie an und wie sie aktuellen Bedürfnissen noch gerecht wird. Nicht umsonst wurde in den letzten 10, vielleicht 15 Jahren sehr viel aus den 50ern und 60ern abgerissen. In sowas will einfach keiner mehr wohnen. In dem Fall hat der "Betonklotz" dann sogar einen negativen Wert, da er quasi den Wert des Grundstücks um die Abbruchkosten mindert.

Eben! Was bringt es mir, wenn das Material (Mauerwerk, Heizung, Elektrik) theoretisch noch gut ist, aber es einfach nicht mehr zeitgemäß (Raumaufteilung, kleine Fenster, Heizkörper an den Wänden, keine zeitgemäße Gebäudeinstallation mit Bodentanks und Netzwerkdosen in allen Räumen) ist? Niemand will so wohnen...

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2020:

Genau das tut dieser Beton-/Steinklotz. Er ist, für menschliche Verhältnisse, ewig haltbar und unterliegt, im Rahmen der Zeitspanne einiger Generationen, keiner Abnutzung. Im Bekanntenkreis wird gerade erst ein Haus saniert, welches weit über 100 Jahre ist. Das Mauerwerk ist makellos, im Dach mussten einige, wenige Dachbalken getauscht werden. Der gesamte Rohbau (50-70% der Baukosten) ist also wertstabil.

Ohne jede Modernisierungen, etc. in diesen 100 Jahren halte ich das für komplett unrealistisch. Üblicherweise wird bei dem Zeitrahmen (je nach Bauart, etc. natürlich) eher mit 80% Abnutzung / 20% Wert gerechnet. Du hast hier also entweder massives Glück gehabt, es wurde bereits viel über die Jahre gemacht oder du überschätzt den Zustand ein gutes Stück.

Allerdings muss man natürlich um 1900 wesentlich weniger für diesen Steinklotz zahlen als heutzutage. Der Klotz ist also wesentlich mehr wert als das Grundstück plus Herstellungskosten von damals abzgl. Abschreibung, wesentlich mehr.

Selbstverständlich macht die Lage immer den größten wenn nicht sogar (bis auf Ausnahmen wie besondere Architektur) einzigen Werttreiber aus. Mich würde es stark wundern, wenn der Wert der Immobilie um mehr als 20% fallen würde nach Abriss.
Denk doch mal so: wenn neben deinem Haus ein Grundstück frei ist, dann zahle ich nicht noch einen Aufpreis für deinen Betonklotz wenn ich nebenan für relativ dieselben Kosten einen Neubau bekomme.

Für Häuser gilt, dass diese so viel Wert sind, wie die Kosten des Grundstücks plus die Wiederherstellungskosten nach aktuellen Baupreisen abzgl. evtl. tatsächlicher Abnutzung (gibt es beim Rohbau praktisch nicht; bei vielen anderen Sachen wie etwa Fußbodenheizung oder Elektrik sind mindestens 50 Jahre vom Material her garantiert und 80 bis 100 Jahre üblich).

So war es eben auch, dass bei uns Grundstücke im Jahr 2015 für 200 Euro/qm weggingen und Häuser im normalen Standard damals für 1.500 Euro/qm gebaut wurden. Mittlerweile sind es mindestens 350 Euro/qm und der normale Standard-Neubau kostet 2.000 Euro/qm.

Hä? Also sind Grundstücke eindeutig der Werttreiber (Preise fast verdoppelt), während Baukosten nur geringfügig gestiegen sind (30%, 5% jährlich). Da Beton nicht magisch an Wert gewinnt, liegt das zu einem großen Teil an steigernden Kosten der Dienstleister usw., wohingegen das Grundstück alleine durch Lage intrinsisch an Wert gewinnen kann. Oder verstehe ich dich falsch?

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

Wie mein Vorredner schon bemerkt haben scheinen sich hier eine auf Krampf ihre Immobilie schön zu reden.. Ein Haus kann natürlich langfristig nicht im Wert steigen (abgesehen von Hyperinflation vllt.).
Die Baukosten bzw. Instandhaltungskosten werden auf langfristig immer einen negativen Wert haben. Alleine was (eventuell) an Wert gewinnt ist ein Grundstück.

Ja die Immobilien können noch weiter steigen aber viel Luft nach oben ist nicht mehr weil sie schon sehr stark über das Haushaltseinkommen liegen. Da geht halt irgendwann nichts mehr weil jeder der eine kaufen könnte eine hat. Und die anderen können es sich einfach nicht mehr leisten.

Wer im Moment kauft geht ein sehr hohes Risiko ein und ich würde es nicht empfehlen.
Dass wir aber einen Crash sehen bezweifel ich. Ich wohne entspannt auf Miete mit meiner Freundin und habe halt meine anderen Vermögenswerte (Kredite, Stocks, Cryptos) am laufen. Die laufen auch sehr gut und Mietwohnung macht halt auch wenig Arbeit.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich eine Immobilie heute noch?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2020:

Genau das tut dieser Beton-/Steinklotz. Er ist, für menschliche Verhältnisse, ewig haltbar und unterliegt, im Rahmen der Zeitspanne einiger Generationen, keiner Abnutzung. Im Bekanntenkreis wird gerade erst ein Haus saniert, welches weit über 100 Jahre ist. Das Mauerwerk ist makellos, im Dach mussten einige, wenige Dachbalken getauscht werden. Der gesamte Rohbau (50-70% der Baukosten) ist also wertstabil.

Das kommt aber sehr auf die Immobilie an und wie sie aktuellen Bedürfnissen noch gerecht wird. Nicht umsonst wurde in den letzten 10, vielleicht 15 Jahren sehr viel aus den 50ern und 60ern abgerissen. In sowas will einfach keiner mehr wohnen. In dem Fall hat der "Betonklotz" dann sogar einen negativen Wert, da er quasi den Wert des Grundstücks um die Abbruchkosten mindert.

Eben! Was bringt es mir, wenn das Material (Mauerwerk, Heizung, Elektrik) theoretisch noch gut ist, aber es einfach nicht mehr zeitgemäß (Raumaufteilung, kleine Fenster, Heizkörper an den Wänden, keine zeitgemäße Gebäudeinstallation mit Bodentanks und Netzwerkdosen in allen Räumen) ist? Niemand will so wohnen...

Wie gesagt, bei billigen Wirtschaftsbauten aus den 50ern und 60ern stimmt das auch. Gründerzeitvillen aus dem Jahr 1900 sind ebenso wertstabil und gar im Wert steigend wie moderne und großzügige Grundrisse aus dem Jahr 2000 oder 2020.

Inflationsbereinigt sind die Baukosten vom Haus aus dem Jahr 1900 heute Centbeträge, wenn überhaupt. Eine Gründerzeitvilla auf einem Grundstück ist aber weit, weit mehr wert als nur das Grundstück.

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