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Gehaltsvorstellungen im Anschreiben?

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WiWi Gast

Gehaltsvorstellungen im Anschreiben?

Hallo,

in letzter Zeit fallen mir immer mehr Bewerbungen auf, in denen der Bewerber dazu angehalten ist, seine Gehaltsvorstellung im Anschreiben zu formulieren. Ich habe aber noch nie ein Anschreiben gesehen (und auch selbst nie formuliert), das die Gehaltsangaben zum Thema macht.
Was genau wollen denn die Unternehmen damit erreichen? Ist das ein Spiel darum, wer für die gleiche Arbeit am wenigsten kostet, frei nach dem Motto "schau mal her Harry, der hier gibt sich schon mit X Euro zufrieden"?

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Ich bin eher gewillt, von der Angabe meines Wunschgehalts bei der Bewerbung abzusehen, nur weiß ich dann nicht, ob das ein KO-Kriterium ist. Wie sollte man aber auch eine Gehaltsvorstellung im Anschreiben formulieren? "Ich möchte bei Ihnen XY Euro verdienen"... schon eigenartig...

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WiWi Gast

Re: Gehaltsvorstellungen im Anschreiben?

Es gibt im Grunde 2 Gründe:
1) Das Unternehmen möchte, dass Du ins Gehaltgefüge passt (Budget),
2) man will wissen, ob Du Deinen "Marktwert" richtig einschätzen kannst (nicht zu hoch, nicht zu niedrig).

Die Gehaltshöhe richtet sich nach Unternehmensgöße/MA-Zahl, Tarif, Bundesland, Region usw.

Wenn eine Gehaltsvorstellung verlangt wird, bitte auch am Ende des
Anschreibens darauf eingehen (Verweis auf das VG oder ignorieren,
kann eine Nicht-Reaktion oder Absage mit sich ziehen).
Bei der Gehaltsangabe schreiben: Als Jahres-Bruttogehalt stelle ich
mir xy.000 Euro vor (keine Spanne, keine Begründung, keine
Rechtfertigung).

Gruß
Dieter

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WiWi Gast

Re: Gehaltsvorstellungen im Anschreiben?

egal was gefordert / gewünscht ist...das machzt man mMn persönlich, dann kann man noch reagieren..ich würde das nicht im Anschreiben angeben..nimmt mE Flexibilität und gehört sich eg auch nicht..find ich / muss jeder selbst wissen

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WiWi Gast

Re: Gehaltsvorstellungen im Anschreiben?

Ganz ehrlich: es ist ziemlich egal, ob es sich für Dich nun gehört oder nicht.

Die Unternehmen schreiben den Hinweis auf die Gehaltsvorstellung ja nicht aus Jux in die Anzeige, sondern wollen - wie oben schon richtig gesagt - aussieben.

Aber lass es halt weg, wenn es für Dich flexibler ist. Der Personaler ist dann auch flexibel mit der Absage....

Lounge Gast schrieb:

egal was gefordert / gewünscht ist...das machzt man mMn
persönlich, dann kann man noch reagieren..ich würde das nicht
im Anschreiben angeben..nimmt mE Flexibilität und gehört sich
eg auch nicht..find ich / muss jeder selbst wissen

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WiWi Gast

Re: Gehaltsvorstellungen im Anschreiben?

ich habe es weggelassen und wurde trotzdem eingeladen. Also ist es wohl kein K.O. Kriterium wenn der rest passt.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsvorstellungen im Anschreiben?

Bei DIESEM Unternehmen war es wohl kein K.O. Kriterium...

Lounge Gast schrieb:

ich habe es weggelassen und wurde trotzdem eingeladen. Also
ist es wohl kein K.O. Kriterium wenn der rest passt.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsvorstellungen im Anschreiben?

Ich habe es auch weggelassen (bzw. nicht in der üblichen Form als Jahresgehalt angegeben) und es wurde angerufen und explizit nachgefragt. DANACH wurde ich eingeladen.

Fazit: Wenn es explizit in der Stellenausschreibung gefordert ist, sollte man es gleich reinschreiben!

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WiWi Gast

Re: Gehaltsvorstellungen im Anschreiben?

Ich sehe da eher Vorteile: Die Katze ist ausm Sack und bei treffsicherer Formulierung geht man auch sicher ins Gespräch: "Meine Gehaltsvorstellungen bewegen sich im Bereich zwischen xx und yy p.a.". Das ist klar und unverblümt formuliert und lässt durch die Spanne trotzdem Raum zum Verhandeln.

Ich habe beim ersten Jobwechsel gute Erfahrungen gemacht mit der Angabe einer Spanne in der Breite 10%, z.B. 55-60k. Das spätere Gehalt, mit dem Du zufrieden wärst, sollte dann irgendwo darin liegen.

Bietet dein Chef dir das Minimum an, muss er erst mal stichhaltig begründen können, wieso. Und wenns im oberen Teil liegt, umso besser. Auf diese Weise konnte ich letztes Mal mein Maximum raushandeln.

Und wenns dem AG überhaupt nicht passt, weil viel zu hoch angesetzt, fällst Du eh spätestens am Ende des VG durch, wenns zur Sache geht. Du willst dich dann ja auch nicht um 15k runterhandeln lassen. Mit der Angabe im Anschreiben sparst Du letztlich nur Zeit und unnötigen Aufwand.

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