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BewerbungsgrundlagenBewerbungstipps

Bewerbungsknigge - So macht man vieles richtig

Die letzte mündliche Prüfung ist geschafft, die Party zu Ehren von Abschluss und neuem Lebensabschnitt wurde rauschend gefeiert. Nun beginnt die Suche nach einem passenden Job. Da jedes Jahr sehr viele Absolventen auf den Arbeitsmarkt drängen, gilt es, sich bei den bevorstehenden Bewerbungen zu profilieren. Was Akademiker dabei im Hinterkopf haben sollten: Was einmal im Internet kursiert, kann später bei potenziellen Arbeitgebern landen. Auch wenn Facebook und Co. beliebte Kontaktoptionen darstellen, ist hier Diskretion die beste Strategie. Partybilder daher nur an echte Freunde schicken.

Ein Manager bzw. Mann im Anzug richtet sich seine Krawatte.

Die Spreu vom Weizen trennen

Auch wer schon so einiges in seinem Leben gemacht hat, es muss nicht alles im Lebenslauf bzw. in einer Bewerbung Erwähnung finden. Weniger ist manchmal sogar mehr, wenn dieses "Wenige" perfekt dem Job entspricht, auf den man sich beworben hat  und man sich wirkliche Kompetenzen erarbeitet hat. Auf karrierepropeller.de kann sich jeder noch einmal detailliert mit dem beschäftigen, was eine wirklich gute Bewerbung ausmacht. So schwierig ist es nicht, aber trotzdem sollte man sich etwas Zeit nehmen und sein Leben auch einmal von außen betrachten. Damit nimmt man die Position eines zukünftigen Arbeitgebers ein, eine Perspektive, die im späteren Berufsalltag auch gefragt sein wird.
 

Es ist so weit - was ziehe ich bloß an?

Einen Schritt weiter gedacht: Die Bewerbungen waren erfolgreich, und es warten nun einige Einladungen auf den aufstrebenden Akademiker. Es wird also wirklich ernst, denn nun gilt es, sich im besten Licht zu präsentieren und dazu gehört das passende Outfit. Dieses richtig zu wählen, ist mit oft begrenztem Budget gar nicht so einfach. Dann hilft es manchmal, die Familie um einen Zuschuss zu bitten, um sich etwas wirklich Smartes kaufen zu können. Da sich meist Jobs in mehreren Firmen anbieten, sollte sich die Kleidung nicht zu sehr an dem Image einer einzelnen Firma orientieren. Sinnvoll ist ein Outfit, das für fast jede Firma "geht". Ein Blazer schadet weder Frauen noch Männern, und gedeckte Farben müssen nicht trist wirken. Mit diesen Vorgaben lässt sich eigentlich nicht viel falsch machen.
 

Heikel - der erste Eindruck

Wenn sich Bewerber recht fit und kompetent fühlen, heißt das nicht, dass das der Personalverantwortliche direkt erkennt. Auch wer in der engeren Auswahl ist, sollte sich im Bewerbungsgespräch nicht so präsentieren, als hätte er den Job bereits und könnte nun an den Umbau der Firma gehen. Zuerst einmal gilt es abzuwarten und auf Fragen zu reagieren. Selbstverständlich sollten selbst auch Fragen gestellt werden, alleine um nicht zu suggerieren "Eigentlich weiß ich alles". Sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, ist gut und richtig. Vorsichtig und sensibel auf das Gegenüber einzugehen, ist dennoch keine schlechte Lösung. Ein Bewerbungsgespräch zuvor mit einem Freund zu üben, der bereits solche Gespräche hinter sich hat, ist ebenfalls ratsam. Wer dieses Gefühl "gezwiebelt" zu werden bereits einmal erlebt hat, empfindet es nicht mehr als ganz so aufregend.

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