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Finanzsektor im Aufwind - Finanzexperten gefragter denn je

Die Nachfrage nach Finanzexperten und Controllern nimmt immer stärker zu. 2006 wird weltweit jede vierte Finanzabteilung personell aufgestockt. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch im Jahr 2004.

Ein Windrad mit blauem Himmel.

Finanzsektor im Aufwind - Finanzexperten gefragter denn je
München, 24.05.2006 (rh) - Die Nachfrage nach Finanzexperten nimmt immer stärker zu. 2006 wird weltweit jede vierte Finanzabteilung personell aufgestockt. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2004: Damals beabsichtigten nur 12,3 Prozent der Personal- und Finanzmanager Neuanstellungen im Finanzbereich. Auch in Deutschland wollen 24 Prozent der Personal- und Finanzabteilungen in diesem Jahr zusätzliche Mitarbeiter rekrutieren. Vor allem das weiterhin zunehmende Arbeitsaufkommen in den Finanzabteilungen gilt als Hauptgrund für den zusätzlichen Bedarf an Finanzprofis. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Financial Hiring Index, zu dem Robert Half Finance & Accounting 2.739 Manager aus neun Ländern befragte. Der spezialisierte Personaldienstleister für Fach- und Führungskräfte im Finanz-, Rechnungs- und Bankwesen ermittelt den internationalen Branchenindex bereits zum vierten Mal seit 2003.



Der Arbeitsmarkt für Finanzprofis ist in Deutschland so stark wie seit 2003 nicht mehr. Treiber ist die steigende Nachfrage nach Controllern und Bilanzbuchhaltern: 33 Prozent der deutschen Finanz- und Personalmanager wünschen sich mehr Controller für ihr Unternehmen, 29 Prozent zusätzliche Bilanzbuchhalter. Großen Bedarf sehen die befragten Manager besonders, weil die Anforderungen an die Finanzabteilungen in den vergangenen Jahren weiter gewachsen sind. »Die Zahl der Unternehmen, die ihre Finanzabteilungen stärken möchte, ist in den vergangenen Jahren zwar gestiegen«, bewertet Sven Hennige die Situation. »Gemessen am großen Bedarf verrät der Umfang der tatsächlich geplanten Neueinstellungen allerdings eine gewisse Zurückhaltung. Die Unternehmen setzen eindeutig auf Klasse statt auf Masse und wählen ihre Kandidaten mit großer Sorgfalt aus.« Und auch die Bewerber zeigen sich wählerisch: 72 Prozent der deutschen Finanz- und HR-Manager berichten, dass für die Kandidaten das Renommee eines Unternehmens mit an vorderster Stelle steht. Wenn Bewerber wählen können, entscheiden sie sich in der großen Mehrzahl für den Arbeitgeber mit dem besseren Namen und Ruf.

Im internationalen Kontext werden Bilanzbuchhalter besonders stark gesucht: 26 Prozent der Personal- und Finanzmanager plädieren für eine größere Zahl von Bilanzbuchhaltern in ihrem Unternehmen. Den größten Einstellungsbedarf haben tschechische Unternehmen: Hier beabsichtigen 34 Prozent der Personal- und Finanzabteilungen, zusätzliche Finanzspezialisten zu rekrutieren; 54 Prozent von ihnen beklagen zudem einen akuten Mangel an Bilanzbuchhaltern. Auch in Italien (33 Prozent) und in Großbritannien (28 Prozent) erwarten die Finanzmanager einen überdurchschnittlich starken personellen Ausbau der Finanzabteilungen. Problematischer sieht der Arbeitsmarkt in den Niederlanden aus: Hier rechnen lediglich 16 Prozent der Finanz- und HR-Manager mit zusätzlichen Einstellungen im Finanzbereich.

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10 Kommentare

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Danke dir :) Ja das ist das "fair company" Prinzip. Gilt aber nach meinem Wissen erst, wenn man nicht mehr Immatrikuliert ist.

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