DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Consulting-Trends & NewsBeraterhonorar

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen
Bonn, 13.01.2017 (bdu) – Die Tagessätze, die Unternehmensberater bei ihren Auftraggebern abrechnen, sind im Vergleich der Jahre 2015 und 2016 um durchschnittlich 1,3 Prozent gestiegen. Auch für 2017 gehen die Consultants von einer Steigerung in ähnlicher Höhe aus. Die in Rechnung gestellten Tagessätze differenzieren je nach Auftragsgröße, Spezialisierung, Komplexität oder strategischer Bedeutung der Projekte und steigen je nach Unternehmensgröße und Hierarchieebene. Die Bandbreite der Honorare ist daher insgesamt sehr groß. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz beispielsweise für den Einsatz eines Projektleiters (Hierarchiestufe Manager und Senior Manager) über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Die vergleichbaren Tagessätze in der IT- Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro. Je nach Projektsituation können sie in allen Beratungssegmenten auch deutlich höher liegen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016“, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) heute veröffentlicht hat.

BDU-Präsident Ralf Strehlau sieht in den Studienergebnissen einen klaren Beleg für die positive Branchensituation. „Unternehmen suchen die Unterstützung durch Unternehmensberater in herausfordernden wirtschaftlichen Zeiten. Gleichzeitig sind sie bereit, leicht höhere Honorare zu akzeptieren.“

Beim Einsatz eines Beraters (Hierarchiestufe Consultant und Senior Consultant) in der Strategieberatung liegt die Tagessatz-Spanne über alle Größenklassen hinweg zwischen 825 Euro und 1.975 Euro. In der IT-Beratung reicht die Bandbreite von 750 bis 1.350 Euro, wenn Unternehmen externe Spezialisten auf der Consultant/Senior Consultant-Ebene einsetzen wollen. Zwei Drittel aller Marktteilnehmer haben innerhalb der letzten drei Jahre ihre Honorarstruktur mindestens einmal überprüft und angepasst. Rund jede zehnte Consultingfirma hat mehr als drei Preisanpassungen vorgenommen. Die Abrechnung von Nebenkosten und Reisezeiten werden in der Branche sehr unterschiedlich gehandhabt. Reisezeiten sind überwiegend in den Tagessätzen enthalten, Nebenkosten eher nicht.


Hierarchieebenen in Unternehmensberatungen

Partner:
(andere Bezeichnungen sind Geschäftsführer, Principal, Senior Partner, Vorstand, Inhaber, Vice-President)

    •    Anteilseigner der Firma im gesellschaftsrechtlichen Sinn
    •    Übergeordnete Leitung mehrerer Projekte auf Top-Management-Ebene
    •    Verantwortlich für einen Geschäftsbereich, einer Industry Practice, die Firma und/oder ein Büro, bzw. Repräsentation dieser nach innen und außen

Senior Manager:
(
andere Bezeichnungen sind Associate Partner, Associate Principal, Senior Project Manager, Senior Managing Consultant)

    •    Ist i.d.R. am Umsatz der eigenen Projekte beteiligt
    •    Ist zuständig für die Akquisition und übergeordnete operative Leitung von mehreren Projekten auf Top-Management-Ebene
    •    Trägt die Verantwortung für einen „Business Case“, d.h. für die Entwicklung eines Beratungsfeldes und/oder einer
    •    Industry Practice
    •    Hat sich als Projektleiter bewährt, trägt intern verstärkt zum Aufbau von Wissen bei und wächst in die Rolle des Mentors für jüngere Berater hinein

Manager:
(andere Bezeichnungen sind Project Manager, Managing Consultant)

    •    Ist der Dreh- und Angelpunkt eines Projekts und das „Gesicht zum Kunden“
    •    Koordiniert die operative Zusammenarbeit (Projektleitungserfahrung)
    •    Strukturiert den Projektablauf, trägt die Verantwortung für das Projektergebnis und das Budget
    •    Hat die operative Teamführung inne und führt Kundenpräsentationen durch zum Teil bzw. in Ansätzen auch verantwortlich für Kunden und die Geschäftsentwicklung

Senior Consultant:

    •    Übernimmt die Verantwortung für mehrere Projektmodule
    •    Hat erste Projektleitungserfahrung (meist kleinere Projekte)
    •    Bringt sich mit kreativen Ideen, analytisch durchdachten und praktikablen Konzepten ganz wesentlich in Projekte ein
    •    Steht im direkten Austausch mit dem Kunden und sichert die perfekte Kundenkommunikation
    •    Erstellt und beteiligt sich an Kundenpräsentationen
    •    Zum Teil auch verantwortlich für Kunden und Geschäftsentwicklung (Anfertigen von Akquisitionspapieren)

Consultant:
(andere Bezeichnung ist Junior Consultant)

    •    Einstiegsposition in die Unternehmensberatung
    •    Typischerweise Einstiegsposition für Hochschulabsolventen mit Diplom, Master und/oder Promotion
    •    Bringt sich mit seinem Wissen von Anfang an in Projekte ein
    •    Übernahme der Verantwortung für abgegrenzte Projektmodule
    •    Research und Datenanalyse sowie Dokumentation der Analyseergebnisse

Analyst:
(andere Bezeichnungen sind Research Associate, Consulting Analyst, Associate Consultant)

    •    Typischerweise Einstieg für Bachelor-Absolventen und i. d. R. maximal zwei Jahre Verweildauer auf dieser Karrierestufe
    •    Erste Projekterfahrung als Projektassistent
    •    Erledigt sowohl Projekt-, als auch Zuarbeiten (z. B. Research- und Analyseaufgaben, Erstellen von Präsentationen)

Support Staff:

    •    Sind nicht als Berater tätig
    •    Erledigen interne Aufgaben (HR, IT, Marketing, Assistenz, Knowledge-Management, u.a.)


Aufgabengebiete in der UnternehmensberatungBDU-Studie

Strategie:
Strategische Unternehmensplanung (z.B. Internationalisierung, Lean Management, Sanierungsstrategien, Balanced Scorecard und Unternehmensphilosophie), Unternehmensgestaltung (z.B. Beteiligungen, M&A, Investition/Deinvestition), Unternehmensanalyse, Marketing oder Unternehmer-Beratung

Human Ressource:
Personalorganisation, Vergütungssysteme, Personalführung, Entwicklung von PE-Konzepten, Schulung & Training, Outplacementberatung oder Eignungsdiagnostik

Prozess-/Organisation:
Technik (z.B. Entwicklung und Produktion, Fertigungstechnik, Fertigungssteuerung, Fabrik- und Anlagenplanung), Controlling, Qualitätsmanagementberatung, Logistik (z.B. Logistik-Planung und Disposition, Einkaufsorganisation, Warenfluss und Lagerplanung), Projektmanagement oder Umweltmanagement

IT:
Lösungen von der Entwicklung der System-Architektur bis zur Optimierung der IT-Prozesse sowie Konzeption und Aufbau der Systeme und Netzwerke (Infrastructure Services)

Download Probeversion BDU-Studie [PDF, 17 Seiten - 355 KB]
BDU-Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016"
 


Zur BDU-Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016":
Für die Studie wurden die Befragungsergebnisse von insgesamt 203 Unternehmensberatungsgesellschaften einbezogen. Die Befragung erfolgte online in der Zeit von Juni 2016 bis August 2016. Die Studie enthält u.a. relevante Kennziffern zu Honorarhöhen und Honorarkalkulationen, Honorarmodellen und -findung, Vergabeentscheidung sowie Rechnungsstellung. Die Differenzierung in der Auswertung erfolgte nach acht verschiedenen Größenklassen sowie vier Umsatzschwerpunkten in Beratungsfeldern.


BDU-Studie

Im Forum zu Beraterhonorar

15 Kommentare

Was zahlen Unternehmen für Big4-Berater?

WiWi Gast

Trifft dann wohl ganz zu, was der KPMGler geschrieben hat. WiWi Gast schrieb am 25.08.2018: ...

11 Kommentare

Bereiche/Branchen/Service Lines mit höchsten Tagessätzen im Consulting

WiWi Gast

interesting WiWi Gast schrieb am 13.05.2018: ...

6 Kommentare

Mitarbeiterumsatz in Germany: PwC Advisory fast wie McKinsey- warum?

WiWi Gast

Rechne mal mit einem Umsatzziel von 500k ab Manager bei PwC ;-)

28 Kommentare

Stundensätze UB / IT-Beratung

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018: Tagessatz bezieht sich auf Personentage Ein Personentag entspricht 8 Stunden ...

28 Kommentare

Preise MBB-Berater

WiWi Gast

Hört doch bitte mit diesen simpelsten Beratervorurteilen auf. Natürlich könnte ein Unternehmen das, was die Berater machen, auch mehr oder weniger selbst. Aber finde mal im Unternehmen 10-15 Top-Le ...

31 Kommentare

Tagessätze für Berater/IT-Berater

WiWi Gast

Ich war früher mal in der SAP Beratung, bin es heute nicht mehr. Ich arbeite Inhouse in einem Konzern, im Projektmanagement. Als ich vor einigen Jahren bei einer größeren, mittelständlischen SAP Berat ...

30 Kommentare

Consulting Gehaltskalkulation je Tagessatz

WiWi Gast

Naja ich sehe da schon einen Unterschied! Unternehmen haben ja gewisse Patente / Produkte / Technik die sie Jahrelang Entwickelt haben (womöglich auch auf Invest). Was haben den bitte Beratungen? Nur ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Beraterhonorar

Ein Mann im weißen Anzug mit gepunkteter Krawatte arbeitet an einem Notebook.

Virtualisierung: Unternehmensberatungen planen virtualisierte Beratungsleistungen

Die Digitalisierung führt in Unternehmen zur Virtualisierung von Leistungen, Prozessen, Strukturen und Geschäftsmodellen. Consultingfirmen unterstützen Unternehmen dabei. Einige Unternehmensberatungen haben erkannt, dass die Virtualisierung auch bei Beratungsleistungen großes Potenzial besitzt. Wie virtuell sind Beratungsleistungen bereits und was erwartet Unternehmensberatungen zukünftig? Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. hat eine Studie zur Virtualisierung im deutschen Beratungsmarkt durchgeführt. 92 Prozent der Unternehmensberater erwarten in den nächsten fünf Jahren eine Zunahme der Virtualisierung ihrer Dienstleistung.

Cover BDU-Consulting-Marktstudie 2015/2016

Consulting-Branchenstudie 2015/2016 - Beratungsboom, digitale Beratertalente umkämpft

Auf einen Rekordumsatz von 27 Milliarden Euro ist der Branchenumsatz im Consulting im Jahr 2015 gestiegen. Der Branchenumsatz legt damit in Deutschland um 7 Prozent zu. Auch für das Jahr 2016 bleiben die Unternehmensberater optimistisch. Der Kampf um die digitalen Beratertalente ist daher in vollem Gange, so das Ergebnis der BDU-Consulting-Marktstudie 2015/2016.

Weiteres zum Thema Consulting-Trends & News

Karriere-Brunch Consulting von e-fellows: Das Bild zeigt im Fokus einen Unternehmensberater als Symbol der beruflichen Betrachtung.

e-fellows Events: »Karriere-Brunch Consulting« für Professionals

Das Karrierenetzwerk e-fellows lädt zum Karriere-Brunch "Consulting" ein. Talentierte Young Professionals und Professionals treffen hier verschiedene Beratungen. Die exklusive Eventreihe von e-fellows bietet beim Brunchen Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre die Karrieremöglichkeiten in der Beratung ausloten. Der Karriere-Brunch Consulting findet im Oktober und November 2018 in München, Frankfurt und Hamburg statt. Das Event in Frankfurt richtet sich speziell an Frauen.

Cover: Die Unternehmensberatung: Von der strategischen Konzeption zur praktischen Umsetzung

Die Unternehmensberatung

Der Beratungsbranche boomt durch die Digitalisierung. Welche Anforderungen stellt die Digitalisierung an die Beratungsbranche? Was fasziniert so viele Absolventen der Wirtschaftswissenschaften an der Unternehmensberatung? Berater-Flüsterer Dirk Lippold zeigt in der am 20. April 2018 erschienen dritten Auflage seines Consulting-Klassikers »Die Unternehmensberatung«, wie sich die Beratung zukünftig verändern wird.

BDU-Studie Consultingbranche 2018: Ein Unternhemensberater arbeitet an einem Notebook an einem Businessplan.

Consultingbranche im Höhenflug: Perfekte Jobaussichten für Beratertalente in 2018

Im Beratermarkt ist der Branchenumsatz im Jahr 2017 um 8,5 Prozent auf 31,5 Milliarden Euro gestiegen. Auch 2018 soll die Consultingbranche ähnlich stark wachsen, so lautet die Prognose der Branchenstudie „Facts & Figures zum Beratermarkt 2018“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). Die Jobaussichten für Beratertalente sind aktuell entsprechend ausgezeichnet. 80 Prozent der größeren und Zweidrittel der mittelgroßen Unternehmensberatungen planen, in 2018 zusätzliche Juniorberater und Seniorberater einzustellen.

McKinsey-Jobs: Eine Unternehmenberaterin und eine Berater arbeiten gemeinsam an einem Businessplan.

Digitalberatung: McKinsey stellt 400 neue Berater in 2018 ein

Digitale Beratertalente gesucht: McKinsey verzeichnet einen Rekord bei den Neueinstellungen. In Deutschland und Österreich stellt die Strategieberatung im Jahr 2018 gut 400 neue Beraterinnen und Berater und 120 Praktikantinnen und Praktikanten ein. Ein zentraler Wachstumstreiber ist die Digitalisierung, daher werden verstärkt Beraterinnen und Berater mit digitalen Kompetenzprofilen gesucht. Ein starker Fokus liegt 2018 im Aufbau von Fähigkeiten bei den Klienten.

Boston Consulting Group plant 500 Neueinstellungen

Boston Consulting Group plant 500 Neueinstellungen

Die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) steigert ihren Umsatz weltweit auf 6,3 Milliarden US-Dollar. BCG wächst in Deutschland und Österreich ebenfalls zweistellig und plant dort mehr als 500 Neueinstellungen. Die Investitionen im Bereich „Digital and Analytics“ stiegen dabei um rund 20 Prozent.

Das Portrait-Bild zeigt den neuen weltweiten McKinsey-Chef Kevin Sneader.

Neuer McKinsey-Chef wird Kevin Sneader

Kevin Sneader leitet ab dem 1. Juli 2018 für drei Jahre die weltweit führende Unternehmensberatung McKinsey & Company. Bisher war der 51-jähriger Brite Chef der Region Asien. Damit ist er der zwölfte globale Managing Partner seit der Gründung von McKinsey im Jahr 1926. Er löst den aktuellen McKinsey-Chef Dominic Barton nach neunjähriger Amtszeit als globaler Managing Partner ab.

capgemini-invent-logo

Capgemini präsentiert Digitalberatung »Capgemini invent«

Vor einer Woche tauchten im WiWi-TReFF erste Hinweise um neue Entwicklungen bei Capgemini auf. Jetzt präsentiert Capgemini mit »Capgemini invent« eine neue globale Geschäftseinheit. Capgemini Invent soll unter einer Marke die Stärken von Capgemini Consulting und die Expertise der Capgemini-Gruppe bei Technologie und Data Science vereinen. Der globale Geschäftseinheit für Innovation, Beratung und Transformation wird weltweit mehr als 6.000 Berater, 30 Büros und 10 Kreativ-Studios umfassen.

Beliebtes zum Thema News

Karriere-Brunch Consulting von e-fellows: Das Bild zeigt im Fokus einen Unternehmensberater als Symbol der beruflichen Betrachtung.

e-fellows Events: »Karriere-Brunch Consulting« für Professionals

Das Karrierenetzwerk e-fellows lädt zum Karriere-Brunch "Consulting" ein. Talentierte Young Professionals und Professionals treffen hier verschiedene Beratungen. Die exklusive Eventreihe von e-fellows bietet beim Brunchen Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre die Karrieremöglichkeiten in der Beratung ausloten. Der Karriere-Brunch Consulting findet im Oktober und November 2018 in München, Frankfurt und Hamburg statt. Das Event in Frankfurt richtet sich speziell an Frauen.

Cover: Die Unternehmensberatung: Von der strategischen Konzeption zur praktischen Umsetzung

Die Unternehmensberatung

Der Beratungsbranche boomt durch die Digitalisierung. Welche Anforderungen stellt die Digitalisierung an die Beratungsbranche? Was fasziniert so viele Absolventen der Wirtschaftswissenschaften an der Unternehmensberatung? Berater-Flüsterer Dirk Lippold zeigt in der am 20. April 2018 erschienen dritten Auflage seines Consulting-Klassikers »Die Unternehmensberatung«, wie sich die Beratung zukünftig verändern wird.

BDU-Studie Consultingbranche 2018: Ein Unternhemensberater arbeitet an einem Notebook an einem Businessplan.

Consultingbranche im Höhenflug: Perfekte Jobaussichten für Beratertalente in 2018

Im Beratermarkt ist der Branchenumsatz im Jahr 2017 um 8,5 Prozent auf 31,5 Milliarden Euro gestiegen. Auch 2018 soll die Consultingbranche ähnlich stark wachsen, so lautet die Prognose der Branchenstudie „Facts & Figures zum Beratermarkt 2018“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). Die Jobaussichten für Beratertalente sind aktuell entsprechend ausgezeichnet. 80 Prozent der größeren und Zweidrittel der mittelgroßen Unternehmensberatungen planen, in 2018 zusätzliche Juniorberater und Seniorberater einzustellen.

Der Ausschnitt einer Computertastatur zeigt die Buchstaben CDO für Chief Digital Officer.

Chief Digital Officer: Digitalchefs definieren Rolle selbst

Bis 2025 muss jede Führungskraft ein digitales Verständnis mitbringen. Verantwortlich für die Digitalstrategie und den digitalen Wandel von Unternehmen ist der Chief Digital Officer (CDO). Die Digitalchefs definieren ihre Rolle und ihre Aufgaben dabei meist selbst. Zentrale Aufgaben sind das Trendscouting, das Formulieren einer Digitalstrategie und und die Digitalisierung interner Prozesse. Die wichtigsten Kompetenzen des CDO sind Innovationskraft, Veränderungswillen und die Fähigkeit zur Kollaboration. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Kienbaum zu Profil, Rolle und Kernkompetenzen des CDO.

Ein Kompass symbolisiert die Digitalstrategien von Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung.

3,4 Millionen Jobs von Digitalisierung bedroht

Jedes vierte deutsche Unternehmen sieht seine Existenz durch die Digitalisierung gefährdet und 60 Prozent sehen sich bei der Digitalisierung als Nachzügler. 85 Prozent der Unternehmen erwarten von der Bundesregierung eine klare Digitalstrategie und dass die Digitalisierung zum Top-Thema gemacht wird. So lauten die Ergebnisse einer Studie vom Digitalverband Bitkom. "Die Digitalisierung wartet nicht auf Deutschland.", warnt Bitkom-Präsident Berg.

IW-Verbandsumfrage 2018: Wirtschaftsverbände optimistisch

Die Wirtschaftsverbände sehen die deutsche Wirtschaft zum Jahreswechsel größtenteils in bester Verfassung. Das zeigt die neue Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft, für die das IW 48 Branchenverbände zu ihrer aktuellen Lage und zu ihren Erwartungen für 2018 befragt hat. Allerdings werden fehlende Fachkräfte immer häufiger zum Problem.

STOP am Brandenburger Tor: Appell deutscher Wirtschaftsverbände zur Regierungskrise an Horst Seehofer und CSU.

Rote Karte für Seehofer und Söder

Die deutschen Wirtschaftsbosse fordern in einem gemeinsamen Appell "europäische Lösungen" für die großen globalen Herausforderungen. Die vier größten deutschen Wirtschaftsverbände stärken damit Bundeskanzlerin Merkel im Asylstreit mit den CSU-Spitzen Seehofer und Söder den Rücken.